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„Lecker Miniwatt - so schmeckt unsere Region“ - Rezeptwettbewerb gestartet
RWE Rheinland Westfalen Netz, die Verteilnetz- und Beteiligungsgesellschaft des RWE-Konzerns, ruft die Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreises zu einem großen Kochwettbewerb auf. Vom 1. September bis zum 31. Oktober 2010 heißt es „Lecker Miniwatt - so schmeckt unsere Region“. Gesucht werden bodenständige Rezepte aus der Region: Zwiebelkuchen, Kappesrouladen und Knochebrieh, Gaumenfreuden die Lust auf Heimat machen. Dabei soll ein regionales Kochbuch entstehen. Gewinnen können nicht nur die Autoren der Rezepte, sondern auch die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard. Sie konkurrieren um drei Preisgelder in Höhe von insgesamt 7.000,— Euro für gemeinnützige Projekte.

Landrat Bertram Fleck (links), Jurymitglied Markus Oppermann und RWE-Vorstandsmitglied Dr. Heinz-Willi Mölders (rechts) eröffnen den Rezeptwettbewerb
Gesucht werden Traditionsrezepte aus Rhein-Hunsrück oder originelle Gerichte mit Zutaten aus der Region; dazu Tipps zum Energiesparen. Schirmherr, der Aktion ist Landrat Bertram Fleck. Er geht davon aus, dass die Aktion spannende Rezepte zutage fördert: „ Wir von hier gönnen uns nach getaner Arbeit auch gerne das gute Leben und das anständige Essen. Jetzt zeigen wir alle gemeinsam, wie viele kulinarische Köstlichkeiten unsere Heimat zu bieten hat.“ In der Jury sitzen außer Landrat Bertram Fleck die Restaurantchefs Matthias Klein, Markus Oppermann, Gerardo Guastaferro und Klaus Weiler; dazu Monika Seidel vom Landfrauenverband Rhein-Hunsrück und RWE-Mitarbeiterin Maria Janßen, die als Diplom-Oecotrophologin jahrelang als hauswirtschaftliche Energieberaterin im Konzern tätig war. Sie wählen die leckersten Gerichte und besten Energiespartipps aus, die in einem exklusiven Kochbuch veröffentlicht werden. Ob Hausfrau, Hobbykoch oder Gastronom, ob Kind oder Großvater, jeder hat eine Chance. Wer es mit seinem persönlichen Rezept und seinem Energiespartipp ins Kochbuch geschafft hat, erhält dieses neben einem kleinen Präsent, als Gewinn für die eigene Küche.
Sieger des Wettbewerbs ist in jedem Fall der Rhein-Hunsrück-Kreis. Unter den sechs Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard werden drei Geldpreise in Höhe von 4.000,— / 2.000,— und 1.000,— Euro für gemeinnützige Projekte vergeben. Es gewinnt die Verbandsgemeinde mit den meisten Einsendungen pro Einwohner. Mitmachen lohnt sich also für alle: für den Einzelnen, die Gemeinde und die Region.
Als Partner für die Aktion konnte die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück gewonnen werden. Sie sorgt dafür, dass sowohl die Anmeldeunterlagen, als auch später das Kochbuch im gesamten Kreisgebiet verfügbar sind.
Kochrezepte und Energiespartipps können eingereicht werden unter www.rwe-leckerminiwatt.de. Bewerbungsunterlagen liegen auch in allen Filialen der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und in den Rathäusern aus.

Rauchwarnmelder: Lebensretter gehört in jede Wohnung - TÜV Rheinland: Beim Kauf auf Prüfzeichen achten
Funktionsfähigkeit regelmäßig kontrollieren -
Rauchmeldeanlagen fürs Gewerbe Pflicht
Köln (ots) -
Alljährlich sterben in Deutschland rund 500 Menschen durch Brände - die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Zwei Drittel aller Opfer werden während des Schlafs überrascht. Bemerken die Opfer den Rauch, ist es oft schon zu spät. „Rauchwarnmelder können Leben retten“, sagt Hans-Peter Zacharias, TÜV Rheinland-Experte für Gebäudesicherheit. „Verbraucher sollten beim Kauf unbedingt auf das VdS-Zeichen vom Verband der Sachversicherer achten.“ Diese Geräte gewährleisten eine einwandfreie Funktion und besitzen immer eine akustische Warneinrichtung für nachlassende Batterieleistung.
Wichtig: Bei batteriebetriebenen Rauchmeldern darauf achten, dass die Batterien durch den Betreiber ausgewechselt werden können - es sei denn, sie eignen sich für einen mindestens zehnjährigen Betrieb des Melders. Die Batterien sollten jedoch mindestens einen einjährigen Betrieb garantieren. Ist dies gewährleistet, den Rauchmelder nach den Vorgaben der Bauanleitung montieren. Die Funktionsfähigkeit regelmäßig mithilfe des Testknopfs kontrollieren, damit der Lebensretter im Ernstfall wirklich funktioniert.
Neun Bundesländer haben bereits eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume eingeführt. „Doch auch in den Ländern, die keine gesetzliche Regelungen eingeführt haben, sollten mindestens in Schlaf-, Wohn-, und Kinderzimmern sowie in rettenden Fluren Rauchmelder angebracht sein“, rät TÜV Rheinland-Experte Zacharias. „In Häusern ist die Installation zudem im Keller und auf dem Speicher sinnvoll.“ Rauchmelder sind in der Regel für eine Raumgröße von etwa 60 Quadratmetern ausgelegt. In größeren Räumlichkeiten deshalb mehrere Geräte anbringen. Zigarettenrauch löst übrigens keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.
Im gewerblichen Sektor müssen Brandmeldeanlagen vierteljährlich vom Hersteller überprüft werden. In Hotels, Gaststätten, Messehallen, Flughäfen, Bahnhöfen, Schulen, Altenheimen, Einrichtungen mit Räumen für Pflege- und Betreuungsleistungen, Hoch-, Kauf- und Parkhäusern sind zusätzlich alle drei Jahre Checks durch Prüfsachverständige - etwa von TÜV Rheinland - vorgeschrieben.

Ministerin Margit Conrad präsentiert Simmerner Heizzentrale als Vorbild für regionale Wertschöpfung
Die Agentur für Erneuerbare Energien aus Berlin veranstaltete eine zweitägige Pressefahrt durch Rheinland-Pfalz und das Saarland zu dem Thema: „Arbeitsplätze, Kaufkraft und Steuereinnahmen vor Ort - Kommunale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien“. Auf Wunsch von Umweltministerin Margit Conrad machte der bundesweit hochkarätig besetzte Pressetross auch an der fast fertig gestellten Heizzentrale „Auf dem Füllkasten“ im Simmerner Schulzentrum halt.

Klaus-Peter Hildenbrand von der Rhein-Hunsrück-Entsorgung (rechts), erklärt Ministerin Margit Conrad, Landrat Bertram Fleck (Mitte) und Thomas Lorenz (links), Rhein-Hunsrück-Entsorgung, die Arbeitsweise der Simmerner Heizzentrale
Landrat Bertram Fleck informierte über die kreisweiten Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien und Stoffstrommanagement. Er stellte den aktuellen Energiesteckbrief vor, der belegt, dass sich der Landkreis im Sauseschritt zum Stromexporteur entwickelt. Im Jahr 2009 gab es bereits 1.465 Anlagen zur Stromerzeugung. Passend zum Thema der Rundreise präsentierte der Landrat eine Grobabschätzung der hieraus resultierenden Wertschöpfung. Die konservativ angesetzten Kostenrichtwerte führen zu überraschenden Ergebnissen: So werden allein im Strombereich bis zum Jahr 2013 mindestens 618 Millionen Euro im Kreisgebiet investiert. Mindestens 57 Millionen Euro dieser Investitionen zur Erzeugung regenerativer Energie verbleiben regional vor Ort. Aus dem Betrieb der Biomasseanlagen, Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Windräder fließen circa 14,5 Millionen Euro jährlich als regionale Wertschöpfung zurück (Stand Jahr 2013).
Als Beispiel aus dem Wärmebereich präsentierte Landrat Fleck die Investitionen der Rhein-Hunsrück-Entsorgung in die Nahwärmeverbünde für die Schulzentren in Simmern und Kirchberg. Hierdurch werden jährlich der Energiebezug von umgerechnet 450.000 Litern Heizöl durch aufbereiteten Baum- und Strauchschnitt ersetzt. Die Heizungstechnik hat eine Nutzungszeit von 20 Jahren. Im Laufe der 20 Jahre verbleiben mindestens 6,3 Millionen Euro in der Region, die ansonsten für den Bezug von fossilen Brennstoffen abgeflossen wären, rechnete Landrat Fleck vor. Ministerin Conrad lobte die vielfältigen Aktivitäten im Rhein-Hunsrück-Kreis als vorbildlich. In den Kommunen würde zukunftsweisend gehandelt und so Rheinland-Pfalz von einer Import- zu einer Energieregion umgebaut.

Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspiele
im Mehrgenerationenhaus

Und wieder rollen die Würfel im Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH). Man kann auch Karten „dreschen“ oder sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen vertreiben. Zum Spieleabend am Dienstag, 14. September, um 19.00 Uhr darf gerne das persönliche Lieblingsspiel mitgebracht werden. Senioren, die sich für moderne Spiele begeistern, sind in der Zeughausstraße 4 ebenso willkommen wie jüngere Menschen mit Interesse an Spieleklassikern!
Details nennt Dolores Borth telefonisch unter 06761-915488 (Mehrgenerationenhaus Simmern) oder per E-Mail: info@mehrgenerationenhaus-simmern.de.

Bracht soll sich von Klöckner distanzieren
SPD: CDU-Spitzenkandidatin stellt Zukunft
des Flughafens Hahn in Frage

„Der CDU-Kreisvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion Bracht soll sich von seiner Spitzenkandidatin Klöckner distanzieren.“ Dies fordern der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Hunsrück, Michael Maurer, und der Sprecher des Wirtschaftsforums Hahn der SPD, Dietmar Tuldi. Grund für die Aufregung bei den Rhein-Hunsrücker Genossen ist ein Interview der CDU-Politikerin mit der Tageszeitung „Rheinpfalz“. Darin hatte die Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesregierung unter anderem erklärt, dass im Fall ihrer Wahl zur Ministerpräsidentin das Land sich den Flughafen Hahn „nicht mehr leisten“ könne.
„Jetzt wissen wir wenigstens, was wir von der Unionskandidatin zu erwarten haben. Frau Klöckner hat offensichtlich überhaupt keine Ahnung von der immensen wirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens Hahn nicht nur für den Rhein-Hunsrück-Kreis, sondern für ganz Rheinland-Pfalz“, kommentierten Maurer und Tuldi. Der Hahn sei keine Belastung für das Land, sondern ein großer Gewinn. „Und den will Frau Klöckner jetzt einfach sich selbst überlassen und offensichtlich gegen die Wand fahren.“ Maurer und Tuldi abschließend: „Wir hoffen dass Herr Bracht in seiner Partei so viel Einfluss hat, dass er auch der stellvertretenden Landesvorsitzenden die Bedeutung des Flughafens Hahn für die Region klar machen kann. Hier geht es mittlerweile um Zigtausend Arbeitsplätze, an denen viele Familien hängen. Den Sozialdemokraten im Rhein-Hunsrück-Kreis und der sozialdemokratischen Landesregierung sind diese Menschen nicht egal.“

Frauen Union Rhein-Hunsrück
lädt zur Mitgliederversammlung

Die Frauen Union Rhein-Hunsrück lädt alle Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 16. September 2010 um 19.00 Uhr ins „Hotel Klinkner“ in Emmelshausen ein.
Neben der geplanten Neuwahl des Kreisvorstandes, die an diesem Abend stattfindet, wird der CDU Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Hans-Josef Bracht über die aktuelle Lage aus Mainz berichten.
Alle Mitglieder der Frauen Union Rhein-Hunsrück sind hierzu herzlich eingeladen.

Hospizgemeinschaft Mittelrhein:
Sommerausflug der aktiven „Hospizler“

Beim diesjährigen Sommerausflug der Hospizgemeinschaft Mittelrhein am Samstag, 18. September, fahren aktive „Hospizler“ nach Wiesbaden. Besucht wird dort das Schloss Freudenberg - vielen besser bekannt als das „Haus der Sinne“.
Treffpunkt ist vor dem Winzerhaus in Urbar. Los geht’s mit dem Bus um 8.15 Uhr; die Rückkehr ist gegen 17.30 Uhr geplant. Anschließend ist dort noch Gelegenheit zu einem geselligen Ausklang.
Näheres bei Sabine Halter und Michaela Herter am Hospiz-Telefon 06742-804543.

Drei große Religionen und ihre Bräuche um Sterben, Abschied und Trauer
Veranstaltungsreihe der Hospizgemeinschaft Mittelrhein; Teil 1: Buddhismus
Am Montag, 20. September, um 19.00 Uhr lädt die Hospizgemeinschaft Mittelrhein zum Auftakt ihrer Herbst-Veranstaltungsreihe ein: In den Räumen der Caritas-Sozialstation Emmelshausen (Kirchstraße 2 - 4) spricht ein Mitglied des Buddhistischen Zentrums Koblenz über Sterben und Tod im Buddhismus.
Die Hospizgemeinschaft ist für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige in schweren Stunden da. Die Sterbe- und Trauerbegleitung ist überkonfessionell; im Zentrum stehen die jeweiligen Bedürfnisse derer, die Begleitung suchen.
„Wenn sich unsere Themenabende in den kommenden Herbstmonaten drei großen Religionen und ihren Ritualen und Bräuchen rund um Sterben, Abschied und Trauer widmen, ist das kein Widerspruch“, betont die Hospiz-Koordinatorin Sabine Halter. „Vielmehr kann es Hospizhelfern, aber auch allen Besuchern der Vortragsabende helfen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.“
Zu Beginn der Herbst-Veranstaltungsreihe steht eine Religion, die viele Menschen fasziniert, anderen etwas exotisch erscheinen mag. Und die - obschon eine der größten Weltreligionen - in hiesigen Breiten doch eher überschaubare Verbreitung gefunden hat: Rolf Jonas vom Buddhistischen Zentrum Koblenz schätzt, dass in Deutschland dennoch etwa 300.000 Buddhisten leben; 100.000 davon seien Einheimische.
Mit Zahlen und Statistik soll es damit genug sein. Den Zuhörern in Emmelshausen verspricht Rolf Jonas gleichwohl sachliche, erklärende Ausführungen: Worum geht es im Buddhismus?
Der Buddhismus beruhe auf einem Verständnis von Ursache und Wirkung: „Alles, was ich denke, sage, tue, hat - irgendwann - irgendeine Auswirkung“, fasst Jonas zusammen. „Daraus schließt sich, dass jeder für sein Leben verantwortlich ist.“ Nach buddhistischer Lehre könne bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufbauen, die Leid künftig vermeiden lassen.
Das gedankliche Konzept von Ursache und Wirkung behalte auch im Sterben seine Gültigkeit: „Sterben verläuft als ein bestimmter Prozess. In ihm verliert der Körper seine Energie; bestimmte Eindrücke, die man im Leben geschaffen hat, sind da und wirken“, erklärt Rolf Jonas. „Es kommen Gefühle wie Angst, Wut oder Zorn auf, mit denen man aber zu jeder Zeit arbeiten kann.“ So gebe es im Buddhismus auch eigene Formen der Sterbebegleitung.
„Auch wir erleben immer wieder die starken Emotionen schwerstkranker Menschen. Auch wir begegnen in den Begleitungen immer wieder Sterbenden, die sehr von `unerledigten Dingen´ getrieben sind“, weiß Sabine Halter aus der Arbeit der Hospizgemeinschaft Mittelrhein zu berichten. Eben deshalb sei der Vortrag eine gute Möglichkeit, andere Menschen besser zu verstehen - losgelöst von der spirituellen Heimat des Gegenübers.
Die öffentlichen Vortragsabende reihen sich übrigens in die Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2010 im Rhein-Hunsrück-Kreis ein. Die Folgetermine der Hospizgemeinschaft sind: 19. Oktober im Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel („Trauer-Rituale im Judentum“) und 16. November im Bopparder Gemeindezentrum St. Michael („Die Trauerkultur des Islam“), jeweils um 19.00 Uhr.
Details gibt es am Hospiz-Telefon unter 06742-804543 oder per Mail: info@hospizgemeinschaft-mittelrhein.de. Dort bekommt man - gerne in größerer Stückzahl - auch ein Handblatt mit Informationen zur Herbst-Veranstaltungsreihe.

Mehrgenerationenhaus:
Zweimal Literatur- und Filmforum im September

Kinobesuch am 16. September / Literaturgespräch am 20. September
Das Literatur- und Filmforum, das sich monatlich im Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH) trifft, kommt im September zweimal zusammen. Am Donnerstag, 16. September, steht ein Kinobesuch „außer der Reihe“ an: Um 20:30 Uhr schauen sich Forums-Besucherinnen und -Besucher „Die Eleganz der Madame Michel“ im Simmerner Pro-Winzkino an.
Der reguläre Termin im MGH folgt am dritten September-Montag, also dem 20. September, wie gewohnt um 20.00 Uhr. Dann spricht das Forum über Jorge Volpis Roman „Zeit der Asche“.
Näheres bei Hildegard Karliczek (Telefon 06761-965043) und Sabine Hartig (Telefon 06761-903875).

Judentum - Christentum - Islam:
Verbindende und trennende Elemente

Vortragsreihe im Mehrgenerationenhaus
bespricht zentrale Figuren der Religionen

Im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen laden das Dekanat Simmern-Kastellaun und das Mehrgenerationenhaus Simmern, MGH, zu einer Vortragsreihe mit Prof. Dr. Gertrude Deninger-Polzer ein: „Judentum - Christentum - Islam: Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel zentraler heilswichtiger Gestalten dieser Religionen“.
Fünf Themenabende im Mehrgenerationenhaus Simmern (Zeughausstraße 4) werden jeweils eine zentrale Figur näher betrachten. Zum Auftakt am Donnerstag, 16. September, um 19.00 Uhr spricht die Religionswissenschaftlerin der Universität Frankfurt über „Abraham - `Vater des Glaubens´“.
Die anschließenden Vorträge folgen im Wochenabstand: „Mose - `Freund Gottes´ und Gesetzgeber“ (23. September); „Jesus - Rabbi - Gottessohn - Prophet“ (30. September); „Maria - Auserwählte Gottes“ (7. Oktober) und „Mohammed - `Siegel der Propheten´“ (14. Oktober), jeweils um 19.00 Uhr, immer im MGH.
Prof. Dr. Gertrude Deninger-Polzer wird erörtern, was Juden, Christen und Muslime von ihrem jeweiligen Glauben her miteinander verbindet und was sie trennt. „In allen drei Religionen spielen besondere Persönlichkeiten eine Rolle, die großen Einfluss auf das Leben ihrer Anhänger hatten und noch haben“, erklärt die Referentin. „Und einige - wie zum Beispiel Abraham und Mose - werden nicht nur in der Heiligen Schrift ihrer Ursprungsreligion, der Hebräischen Bibel, erwähnt, sondern auch im Neuen Testament der Christen und im Koran der Muslime.“
Die Religionswissenschaftlerin weiter: „Diese Persönlichkeiten eignen sich deshalb ebenso gut für den Vergleich der Religionen wie Jesus und Maria, die sowohl im Neuen Testament als auch im Koran von zentraler Bedeutung sind.“ Am Selbstverständnis Mohammeds als Prophet und Gesandter Gottes lasse sich die Bedeutung von Propheten-Amt und Offenbarungsverständnis der drei monotheistischen Religionen aufzeigen.
Die Ausführungen von Prof. Dr. Deninger-Polzer haben die historisch-kritische Methode der vergleichenden Religionswissenschaft als Grundlage. „Gerade deshalb sind die Vortragsabende offen für alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich den neutralen Blick der Religionswissenschaft zu Eigen machen wollen“, betont Pastoralreferentin Anna Werle, die die Moderation der Veranstaltungen übernimmt. „Wir laden jeden ein, sich mit uns unvoreingenommen auf ein gegenseitiges Kennenlernen der jeweils anderen Religionen einzulassen.“
Details nennt Anna Werle unter Telefon 06761-9152313 (Dekanat Simmern-Kastellaun) oder per Mail: Anna.Werle@bgv-trier.de.

Computerführerschein:
Fundierte IT-Grundbildung erweitert Berufschancen

TÜV Rheinland schult und prüft für
„Europäischen Computerführerschein“ -
Lerninhalte geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
Köln (ots) -
Eine E-Mail an einen Verteiler verschicken, Tabellen alphabetisch sortieren, Datensätze verwalten oder Präsentationen erstellen - diese Vorgänge gehören für jeden, der mit Computern arbeitet, längst zum Berufsalltag. Wer da nicht mithalten kann, hat vor allem bei der Jobsuche oft das Nachsehen. Denn: Viele Unternehmen setzen heute eine fundierte IT-Grundbildung bei ihren Mitarbeitern voraus. „Arbeitssuchende erhöhen ihre Jobchancen mit einer guten IT-Weiterbildung erheblich und grenzen sich zudem durch ihre neu erworbenen Kenntnisse von weniger Computer affinen Mitbewerbern ab“, erklärt Thoralf Rauchhaus, Fachmann der TÜV Rheinland Akademie. Die TÜV Rheinland Akademie nimmt als eine von verschiedenen Einrichtungen in Deutschland die Prüfung zur „European Computer Driving Licence (ECDL)“ ab - einem europaweit gültigen Computerführerschein. Mit bisher neun Millionen Teilnehmern weltweit in 13 Jahren zählt dieses Zertifizierungsprogramm für IT-Kenntnisse zu den international erfolgreichsten.
„Der ECDL wird in 148 Ländern weltweit von Arbeitgebern, Universitäten und Behörden als zuverlässiges IT-Zertifikat anerkannt“, sagt Rauchhaus. In vielen deutschen Schulen und Berufsschulen ist die Vorbereitung auf den ECDL bereits regulärer Bestandteil des IT-Unterrichts. Um die Prüfung zu bestehen, müssen die Teilnehmer ihr Wissen in sieben unterschiedlichen Modulen nachweisen - vom Dateimanagement über Textverarbeitung und Tabellenkalkulation bis hin zu Internetgrundlagen. Fortgeschrittene können mit vier Aufbaumodulen einen erweiterten ECDL erwerben. Ein weiterer Vorteil: Das Programm ist produktunabhängig. Das heißt, die unterschiedlichen Module können auf allen maßgeblichen Betriebssystemen und Anwendungen absolviert werden. Dabei ist es egal, ob ein Teilnehmer hauptsächlich mit Windows, Mac OS oder Linux arbeitet. Informationen zu den einzelnen Modulen sowie zu Anmeldung und Kosten finden Interessierte unter http://www.dlgi.de/ecdl.
Die Vorbereitung auf die Computerführerscheinprüfung kann in Seminaren bei ausgewiesenen Prüfungszentren wie etwa bei TÜV Rheinland erfolgen. Lehrmaterial ist im Handel oder kostenlos im Internet erhältlich. Wichtig: Beim Kauf darauf achten, dass die Lehrmittel über das ECDL-Logo verfügen.

Ehrenamtspreis 2010 - Bewerbungen aus allen Bereichen des ehrenamtlichen Engagements möglich!
Bereits im achten Jahr ruft Landrat Bertram Fleck zu Vorschlägen für den Ehrenamtspreis des Rhein-Hunsrück-Kreises auf. Die Besonderheit in diesem Jahr: Es gibt kein Schwerpunktthema - somit können sich Ehrenamtliche aus allen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements für den Ehrenamtspreis 2010 bewerben. „Ich bin gespannt, welche interessanten Projekte und engagierte Personen ich in diesem Jahr kennen lerne“, freut sich der Landrat auf die Bewerbungen. Er ermutigt alle, die sich in irgendeiner Form freiwillig engagieren, sich für den Ehrenamtspreis zu bewerben. „Oft halten Ehrenamtliche ihre Arbeit für selbstverständlich und erwarten keine öffentliche Ehrung“, so der Kreischef. Dennoch ermutigt Landrat Fleck dazu sich zu melden, um positive Beispiele aus dem Kreis aufzuzeigen und damit die Bedeutung des Ehrenamtes weiter zu stärken.
Für den Ehrenamtspreis 2010 können sich sowohl Einzelpersonen, wie auch Gruppierungen oder Vereine aus sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens bewerben; so zum Bespiel für ehrenamtlichen Engagement in folgenden Bereichen:
- Sport und Kultur: Engagement in den Vereinen, in Sport, Musik und in der Kultur
- Umwelt und nachhaltige Entwicklung: Einsatz für den Schutz des Klimas oder Engagement für Natur-, Gewässer- oder Artenschutz
- Soziales Miteinander: Hilfe für Mitmenschen und Einsatz für Schwächere in der Gesellschaft
- Lebendige Gesellschaft: Engagement, das den Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Gesellschaft stärkt, in dem Verantwortung für andere gelebt wird und die Gesellschaft so mit Leben gefüllt wird
Es gibt Preise in Form von Geldzuwendungen und Urkunden in den Preiskategorien „Innovative Projekte“, „Stille Stars“ und „Jugendliches Engagement“. Über die Auszeichnungen entscheidet der Ehrenamtsausschuss. Die Vorschlagsfrist endet am 15. Oktober. Die Verleihung des Ehrenamtspreises und der Ehrenamtsempfang finden Anfang Dezember 2010 statt.
Die Vorschläge sind in schriftlicher Form mit den entsprechenden Bewerbungsbogen bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Pressestelle, Ludwigstraße 3-5, 55469 Simmern, Tel. 06761-82125, Email: pressestelle@rheinhunsrueck.de einzureichen. Die Bewerbungsbogen gibt es beim Infocenter der Kreisverwaltung, bei den Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard sowie im Internet unter http://www.rheinhunsrueck.de unter dem Navigationspunkt Ehrenamtspreis 2010.

Arthur Guinness Day 2010 -
Ryanair wünscht: „Happy birthday Arthur“

Günstige Flugtickets ab acht Euro*
Dublin, 3. September 2010:
Am 23. September 2010 ist es wieder soweit: Millionen von Menschen kommen überall auf der Welt zusammen, um den Arthur Guinness Day zu feiern. Dieser Tag gebührt dem Mann, der 1759 den Pachtvertrag für die St. James’s Gate Brauerei mit einer Laufzeit von 9.000 Jahren unterzeichnete und damit das Guinness-Bier auf den Markt brachte. Der Arthur Guinness Day wurde im vergangenen Jahr erstmals im Rahmen seines 250. Jahrestages gefeiert.
Der Mittelpunkt der diesjährigen Feierlichkeiten ist wieder Dublin, die irische Hauptstadt und Heimat des Guinness. Hier treten namhafte Künstler wie Snow Petrol, Paolo Noutini oder Kelis auf, aber auch in über 100 Pubs gibt es Live-Musik. Newcomer-Bands haben zudem die Chance, sich am Arthur Guinness-Donnerstag dem Publikum zu präsentieren. Natürlich gibt es das beliebte Guinness-Bier en masse und meist zum Sonderpreis. Aber nicht nur in Dublin wird gefeiert, auch die Feierlichkeiten in Cork und Galway können sich sehen lassen und problemlos mit denen der Hauptstadt mithalten.
Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, bringt Feierlustige und Freunde des irischen Bier-Klassikers jetzt besonders preiswert nach Dublin. Ab Freitag, 3. September, bis Montag, 6. September um Mitternacht, sind Tickets für Schnellbucher ab nur acht Euro* auf http://www.ryanair.de erhältlich. So ist die irische Hauptstadt beispielsweise ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn, Berlin-Schönefeld und Memmingen in rund zwei Stunden erreicht.
* inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren

CDU diskutiert Unterrichtsausfall
mit Lehrer, Eltern und Schülern

Zweites CDU-Diskussionsforum berät mit Eltern, Lehrer und Schülern über mögliche Lösungswege - Höherer Unterrichtsausfall wurde deutlich
Auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht diskutierten beim zweiten CDU-Diskussionsforum Eltern, Lehrer und Schüler über den Unterrichtsausfall an Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Als Diskussionspartner stand die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Bettina Dickes und Doris Tatsch-Schmieden vom Bildungsbündnis Rheinland-Pfalz zur Verfügung.
„Es freute mich sehr, dass sich zahlreiche Eltern, Lehrer, aber auch Schüler an der Diskussion beteiligten und von ihren Erfahrungen und den bestehenden Defizite an ihren Schule berichteten“, erklärte Bracht. Dabei zeigten sich laut Bracht teilweise Probleme bei der Unterrichts- und Lehrerversorgung an den Schulen im Kreis. „Der Unterrichtsausfall und die Lehrerversorgung ist von Schultyp zu Schultyp unterschiedlich ausgeprägt“, so Bracht. Dabei sei die Versorgung bei den von der SPD-Landesregierung favorisierten Schultypen wie den Gesamtschulen offensichtlich besser als bei den Gymnasien. Bei den Gymnasien gebe es hauptsächlich im Bereich der Mittelstufe zahlreiche Fehlstunden. „Damit versucht die SPD bestimmte Schultypen besonders zu fördern, die Wahlfreiheit zu unterlaufen. Das schadet unseren Kindern“, so Bracht, der ergänzt: „Die zahlreichen Beiträge der Anwesenden und die von vielen beschriebene Angst, dass die Kinder keine ausreichende Bildung erhalten, zeigen, dass die von SPD-Vertretern im Kreis bestrittenen Probleme vielfach bestehen.“ Dabei gehe es wie von vielen anwesenden Personen erläutert, um die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dafür seien gut ausgebildete und ausreichend Lehrkräfte an den Schulen unabdingbar.
Am Ende der Veranstaltung zog der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht ein positives Fazit der Veranstaltung. „Die von den betroffenen Eltern, Lehrern und Schülern dargestellten Defizite bei der Unterrichtsversorgung in unserem Kreis haben mich darin bestärkt, den Kampf für eine bessere Unterrichtsversorgung im Kreis weiterzuführen. Denn es geht um die Zukunft unserer Kinder,“ so Bracht, der die Ergebnisse des CDU-Diskussionsforums in die zukünftige Arbeit der CDU Landtagsfraktion mit einbringen möchte. 

Ruhiger Winterurlaub im Süden
Ryanair fliegt auch im Winter nach Kos -
Bis zu 40 Prozent Preisnachlass
Dublin, 31. August 2010:
Jenseits der Saison bietet sich die Insel Kos besonders für Individualisten an, die abseits vom Touristenrummel einen ruhigen Winterurlaub im Süden verbringen möchten. Für Einheimische ist dies die schönste Zeit. Trotz Ruhe kommt garantiert keine Langeweile auf: Gut ausgebaute Radwege und harte Pisten laden zu Touren per Fahrrad oder Mountainbike ein. Bergwanderungen auf Dikeos, dem höchsten Inselberg, sind auch in der durchwachseneren Jahreszeit eine schöne Abwechslung. Kosianer wagen sich sogar ins Meer. Urige Tavernen in den Bergdörfern locken zu kulinarischen Entdeckungsreisen.
Grund genug für Ryanair, Europas beliebtester Airline, die Strecke ab Frankfurt-Hahn (HHN) nach Kos (KGS) auch im Winter anzubieten. So steht die beliebte griechische Insel im Zeitraum von November 2010 bis März 2011, anders als im Sommer, nun jeden Montag und Freitag im Ryanair-Winterflugplan - ideale Flugtage, um ein schönes Wochenende oder einen längeren Aufenthalt zu verbringen.
Wer günstige Tickets ergattern möchte, der sollte ab heute, 31. August, bis Donnerstag, 2. September 2010 um Mitternacht, schnell auf http://www.ryanair.de seinen Urlaub buchen. Für den Reisezeitraum von September bis einschließlich November gewährt der irische Carrier auf alle Tickets bis zu 40 Prozent Nachlass.

Der Rheinsteig® wird 5 Jahre alt
St.Goarshausen: Seit fünf Jahren ist der Rheinsteig Erfolgsweg im Rheintal. Positive Übernachtungszahlen, mehr Gäste und ein Imagewandel bestätigen dies. Schon ein Jahr nach der Eröffnung ist er zum „Schönsten Wanderweg Deutschlands 2006“ gekürt und mit dem Deutschen Wandersiegel prädikatisiert worden. Ein Jahr später wurde er mit dem hessischen Tourismuspreis für länderübergreifende Produktinnovation ausgezeichnet.
Dass der Premiumwanderweg nichts an Attraktivität verloren hat, bestätigte die erneute Zertifizierung des Deutschen Wanderinstitutes im Herbst 2009. Da das Rheinsteig-Büro stetig an Wegeverbesserungen arbeitet, hat er hier sogar noch mehr Punkte als bei der ersten Zertifizierung erhalten. Die „Rheinsteigmacher“ haben sich auch für die Wandersaison 2010 eine neue Attraktion einfallen lassen: bei St. Goarshausen-Nochern bietet der „Rabenack-Klettersteig“ seit dem Frühjahr eine spannende, alpine Wege-Variante, mit einmaligem Blick auf die gegenüberliegende Burg Rheinfels. Diese sportliche Variante des Rheinsteigs kommt bei den Wanderern gut an.
Der Rheinsteig erobert aber auch das Herz der Briten und Niederländer. „Wir freuen uns sehr, dass der Rheinsteig sich auch auf europäischer Ebene zum positiven Imageträger für das Rheintal entwickelt hat“, so Frank Gallas, Leiter des Rheinsteig-Büros. Zum großartigen Erfolg des Rheinsteigs beigetragen hat laut Gallas auch die Mitgliedschaft bei den Top Trails of Germany. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern dieser Kooperation, die ebenfalls ihr fünfjähriges Bestehen feiert.
Info: Rheinsteig-Büro, Loreley-Besucherzentrum, Tel. 06771-959380, E-Mail: info@rheinsteig.de, web: http://www.rheinsteig.de.

Ritterschlag für den RheinBurgenWeg
Route am romantischen Rhein
zählt zu Prädikatswanderwegen in Deutschland

Zwischen dem Rolandsbogen bei Remagen und dem Binger Mäuseturm erstreckt sich ein neuer „Qualitätsweg Wanderbarers Deutschland“: 200 Kilometer am romantischen Strom erfüllen höchste Kriterien. Deshalb gab es für den RheinBurgenWeg nun den Ritterschlag des Deutschen Wanderverbandes und das lang ersehnte Prädikat.
Auf der Wandermesse „Tour Natur“ in Düsseldorf nahm Claudia Schwarz von der Romantischer Rhein Tourismus GmbH die Urkunde des Deutschen Wanderverbandes entgegen. Lange hatten sich die Kommunen am Mittelrhein um eine Zertifizierung bemüht. Nun sieht die Chef-Touristikerin die Anstrengungen belohnt. Die Region kann somit ihren zweiten Prädikatswanderweg vorweisen: Der RheinBurgenWeg bildet das linksrheinische Pendant zum Rheinsteig, jener zwischen Wiesbaden und Bonn verlaufenden Route, die sich unter den Premiumwanderwegen etabliert hat.
„Wer zum „Wanderbaren Deutschland“ zählen will, muss eine Vielzahl von Qualitätskriterien erfüllen. Sie reichen von einem hohen Anteil naturbelassener Wege über eine nutzerfreundliche Markierung bis hin zu einem besonderen Erlebnispotenzial.“, so Frank Gallas, der in den letzten 2 Jahren die Überarbeitung der Wegeführung nach den Vorgaben des Deutschen Wanderverbandes koordiniert hat. Das alles ist auf dem RheinBurgenWeg garantiert, der mit dem „Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal“ eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft erschließt. Von der sagenumwobenen Loreley über die mittelalterliche Stadtmauer in Oberwesel bis zur Wernerkapelle in Bacharach: Immer wieder passiert der Wanderer Stätten, die schon die Romantiker besangen und in Bildern festhielten. Und so wandelt der Welterbetourist auf den Spuren von Heinrich Heine, William Turner oder Victor Hugo und wird dabei selbst zum Entdecker einer Idylle in der Gegenwart.
Für Vielfalt ist gesorgt: Auf einem Weg, der fünf Weinregionen (Ahr, Mittelrhein, Mosel, Rheinhessen, Nahe) verbindet, lässt sich vortrefflich einkehren. Wer lieber die sportliche Herausforderung im Gelände sucht, dem wird im Oelsbergklettersteig oder am Mittelrhein-Klettersteig bei Boppard einiges abverlangt. Und immer wieder warten Überraschungen am Wegesrand: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abstecher zum imposanten Kaltwasser-Geysir bei Andernach?
Auf modernen Komfort braucht niemand verzichten. Die Touristiker am Romantischen Rhein halten jede Menge Arrangements und Pauschalen bereit, die allesamt „Wandern ohne Gepäck“ und die Übernachtung in 2- oder 3-Sterne-Unterkünften beinhalten. Auch der Wechsel der Rheinseiten per Fähre ist vorgesehen. Denn: Wo der RheinBurgenWeg endet, beginnt der nächste Prädikatswanderweg, der Rheinsteig!

Roaming-Kosten werden drastisch gekürzt
Mit Ryanair und Maxroam bis zu 70 Prozent weniger zahlen

Dublin, 30. August 2010:
Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, kündigte heute eine neue Partnerschaft mit Maxroam an, dem globalen Günstig-Anbieter von Roaming SIM-Karten. Somit können Rynanair Kunden ihre Handy Roaming Kosten jetzt um bis zu 70 Prozent reduzieren.

Zum Start eines neuen Handy Roaming Services kommen die neuen Kooperationspartner, Maxroam’s Verkaufsdirektor Kieran Sexton und Ryanair’s Sinead Finn, mit einem Gepäck voller Ersparnisse von bis zu 70 Prozent für Roaming-Kosten an - Buchungen ab sofort unter http://www.ryanair.com
Über 73 Millionen Ryanair Passagiere können nun beim Kauf einer Maxroam SIM-Karte maßgeblich bei ein- und ausgehenden Anrufen, SMS-Nachrichten oder mobilen Datentransaktionen sparen. Es steht eine feste Rate in über 43 europäischen Ländern zur Verfügung: nur neun Cent / Minute für eingehende Anrufe, 39 Cent / Minute für ausgehende Anrufe, 12 Cent für SMS-Versände und keine Gebühren für das Empfangen von Text / SMS-Nachrichten.
Zudem können Ryanair-Passagiere ein „Roaming-Paket“ für nur 29,— Euro über http://www.ryanair.com erwerben, das Telefon, SIM-Karte und 10,— Euro-Gesprächsguthaben umfasst. Die SIM-Karten von Maxroam können weltweit genutzt werden (Standard GSM Mobiltelefon vorausgesetzt). Auch SIM-Karten für iPad und iPhone stehen zur Verfügung.
Dazu Sinead Finn, Director of Commercial Revenue bei Ryanair (Foto links): „Nur Ryanair bietet die günstigsten Tarife und den besten Kundenservice in ganz Europa. Jetzt können unsere Passagiere noch mehr sparen und zwar jedesmal, wenn sie ihr Handy im Ausland benutzen. Ryanair und Maxroam arbeiten zusammen, um bis zu 70 Prozent der mobilen Roaming-Kosten zu kürzen. So können Reisende im Kontakt mit dem Büro bleiben, damit angeben, wie sie am Strand faulenzen oder Mama und Papa nach mehr Geld für Partys fragen, um nicht die Bank ausrauben zu müssen.“
Kieran Sexton, Maxroam Sales Director (Foto rechts), dazu: „Wir freuen uns sehr, die Kooperation mit den Maxroam-Angeboten auf Ryanair.com ankündigen zu dürfen. Für Maxroam bietet Ryanair die ideale Plattform, um Passagieren einen hochwertigen, aber günstigen Roaming-Service für ihre Auslandsreisen anzubieten, damit sie bei ihrer Rückkehr kein blaues Wunder erleben müssen, wenn die Mobilfunkrechnung kommt.“
*inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren

Flughafen Frankfurt Hahn
ist zertifizierter Qualitätsbetrieb der Stufe I

Flughafen Hahn erhält Gütesiegel für Servicequalität
Hahn-Flughafen, 31. August 2010.
Servicequalität genießt einen hohen Stellenwert am Flughafen Frankfurt-Hahn. Nun wurde der Hahn-Airport von der Prüfstelle „ServiceQualität Deutschland in Rheinland-Pfalz“ als Qualitätsbetrieb der Stufe Eins ausgezeichnet. Die Initiative hat das Ziel, bei Gastgebern und Tourismus-Dienstleistern im Land den Service aus Gast-Perspektive systematisch zu verbessern.
Zufriedene Kunden sind die Basis für Erfolg. Ein wichtiges Unternehmensziel ist deshalb die ständige Verbesserung der Servicequalität. Um die eigene Leistung auf den Prüfstand zu stellen, beantragte die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH die Zertifizierung durch „ServiceQualität Deutschland“. Am 30. August 2010 wurde der Hunsrücker Flughafen auf dem gemeinsamen Qualitätstag Hessen / Rheinland-Pfalz im Kloster Eberbach in Eltville (Rheingau) von den Wirtschaftsministern Dieter Posch (Hessen) und Hendrik Hering (Rheinland-Pfalz), dem Vorsitzenden des Hessischen Tourismusverbandes e.V. Manfred Michel sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und Vorsitzenden des Tourismus- und Heilbäderverbandes Rheinland-Pfalz e.V., Bürgermeister Werner Klöckner, als Qualitätsbetrieb der Stufe I ausgezeichnet. Der Flughafen Frankfurt Hahn gehört nun zu den touristischen Dienstleistungsunternehmen in Hessen und Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung mit der „ServiceQualität Deutschland“ für ein konsequentes Qualitätsmanagement entschieden haben.
Die Qualität der Dienstleistungsorientierung am Hahn-Airport wird jedes Jahr von der Rheinland-Pfalz-Touristik GmbH überprüft. Wie die Kunden selbst die Servicequalität einschätzen, wird in regelmäßigen Umfragen ermittelt. Darüber hinaus wurden zu Ferienbeginn Briefkästen, so genannte Kummerkästen, im Sicherheitsbereich des Terminals aufgehängt. Außerdem haben Fluggäste die Möglichkeit, im Internet oder per E-Mail ihr Feedback abzugeben. Die neue E-Mail-Adresse für Meinungen, Verbesserungsvorschläge, Tadel oder auch Lob: ihre-meinung@hahn-airport.de.

Mittelrhein Musik Festival
Ein erfolgreicher Festivalsommer 2010
Sommerzeit am Mittelrhein - das hieß auch im Juli und August 2010 wieder Zeit für unvergessliche Konzerte an einzigartigen, schönen Spielorten im UNESCO Welterbetal; Zeit für musikalische Momente, die es lohnten, inne zu halten. Die neue Festivalleitung Ulrike Piel und Frank Lefers hat die Tradition der Mittelrhein Musik Momente, dieses sommerlichen Festivals am Mittelrhein,
erfolgreich fortführen können. Man hat sich entschlossen, aus den Mittelhein Musik Momenten, das zu machen, zu was sie längst im Laufe der letzten 10 Jahre gewachsen sind: zu einem echten Festival. Daher begrüßten sie die Festivalbesucher in diesem Jahr zu einem bunten Konzertreigen des Mittelrhein Musik Festivals vom 4. Juli bis 29. August! Die Konzerte des Festivalsommers 2010 verbanden genre-übergreifende Programmvielfalt mit unterschiedlichsten, außergewöhnlichen Konzertplätzen, hohes Niveau mit einer gewissen Leichtigkeit: die perfekte Symbiose also aus Musik, Landschaft und besonderen Spielorten - zumeist open-air.
Konzeptionelle Schwerpunkte lagen in den Themen: Musik & Literatur wie zum Beispiel mit der Lesung mit Hannelore Elsner & Sebastian Knauer „Ein Winter auf Mallorca - die Wahrheit, mit Texten von Goerge Sand und Klavierwerken von Frederic Chopin. Klassik-Highlights wie bespielweise das Konzert mit Daniel Hope & Sebastian Knauer, den Liederabend mit Martin Stadtfeld & Marcus Ullmann oder den Mendelssohn-Chopin-Abend mit Bernd Glemser; Musik & Comedy / Kabarett wie z.B. der Auftritt des rheinland-pfälzischen Unterhaltungskanzlers Lars Reichow mit seinem neuen Soloabend. Musik & Wein mit der traditionellen musikalischen Weinprobe auf dem Schiff, in diesem Jahr mit Bidla Buh und zum ersten Mal in Andernach startend verbunden mit dem Geysirsprung.
Ein besonderer Abend der Rheinromantik bot in diesem Jahr das Bläserkonzert der Brasserie in der Ruine der gotischen Wernerkapelle Bacharach verbunden mit mehreren Weinprobengängen der 5 VDP-Weingüter Mittelrhein und beleuchteten Weinbergen. Traditionell war auch in diesem Festivalsommer das Staatsorchester Rheinische Philharmonie eine feste Größe: Sie eröffnete das Festival mit DEM Festivalklassiker: Picknick & Klassik im Park in Bad Salzig am 4. Juli und beschloss das Festival 2010 mit der italienischen Operngala „Verbotene Liebe“ mit namhaften Gesangssolisten wie Eduardo Villa und Janice Dixon am 29. August.
Feinste Jazzmusik & Big Band Sound boten die SWR Big Band am Günderodehaus open-air hoch über dem Welterbetal sowie das Rhine Phillis Orchestra unter Leitung von Jörg Engles über den Dächern von Koblenz auf Fort Konstantin.
Auch ein „echter Farbtupfer“ fehlte im diesjährigen Festivalprogramm nicht: Percussion-Star Nebosja Zivkovic und die „internationale Percussion-Mafia“ brachten das Publikum zum Toben und die Mauern des Koblenzer Görreshaus zum Beben. 
Nach dem großen Erfolg der Charity-Veranstaltung im Vorjahr hat die Festivalleitung auch in diesem Jahr den Gedanken „Musik genießen & Gutes tun“ fortgeführt und so konnte nach der Lesung von Hannelore Elsner ein Scheck über 6.000,— Euro die LOTTO Rheinland-Pfalz Stiftung zugunsten der Aktion „Für Frauen und Kinder in Not“ übergeben werden. Die überwältigende Zuschauerresonanz bei teilweise nur wenig Zuschauer fassenden Spielorten mit nahezu 4.500 Konzerbesuchern bei 14 Konzerten bestätigte die programmatische Ausrichtung dieses Festivalsommers.
Ein erfolgreicher Festivalsommer 2010, der ohne die große Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft, Politik und öffentlichen Verwaltung nicht möglich gewesen wäre.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den langjährigen Festivalpartnern dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, der Deinhard KG, der Sparkasse Koblenz, und der LOTTO Rheinland-Pfalz Stiftung sowie dem Festivalträger,?der Romantischen Rhein Tourismus GmbH. Hervorzuheben ist auch die enge und gewinnbringende Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Freundeskreises des Festivals und seinem Vorsitzenden Hans-Dieter Gassen. 
Die Planungen für den Festivalsommer 2011 sind bereits in vollem Gange. Erste Highlights des Mittelrhein Musik Festivals 2011 (26. Juni bis 28. August) werden im November veröffentlicht.

Ryanair verurteilt Flugsteuer-Beschluss
Bundestag aufgefordert, die Luftverkehrsabgabe zu verhindern
Dublin, 2. September 2010:
Ryanair, Europas beliebteste Airline, verurteilt den vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Luftverkehrssteuer. Massive Einschnitte im Passagierverkehr, im Tourismusgeschäft und bei Jobs in Deutschland sind dadurch zu erwarten. Die Einführung der Luftverkehrssteuer wird die Nachbarstaaten Deutschlands freuen, die schon jetzt mit einer hohen Abwanderungsrate von Passagieren aus dem gesamten Bundesgebiet rechnen.
Als Beispiel eines Fehlschlags nennt der irische Carrier die irrsinnig eingeführte Reisesteuer in Irland und Großbritannien, die den Flugverkehr in eine Krise brachte. Eine ähnliche Situation wird in Deutschland erwartet. Länder wie Belgien, Griechenland, die Niederlande und die Schweiz, die die Passagiersteuer abgelehnt und Flughafengebühren maßgeblich reduziert haben, weisen dagegen einen florierenden Tourismus und mehr Jobs auf.
Damit die deutsche Tourismuswirtschaft nicht auf dem Abstellgleis landet, fordert Ryanair den Bundestag auf, diesen verrückten Flugsteuer-Gesetzesentwurf endgültig zu verhindern.

Gute Chancen mit Realschulabschluss:
Finanzamt Koblenz setzt weiterhin auf mittlere Reife

Für Schüler, die in 2011 ihre Schulausbildung mit der mittleren Reife abschließen, beginnt in den nächsten Wochen und Monaten die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz. Mit der dualen Ausbildung in der Finanzverwaltung, die Praxis und Theorie vereint, bieten die rheinland-pfälzischen Finanzämter Schülern mit mittlerer Reife gute berufliche Perspektiven.
Absolventen dieses Ausbildungsganges zum Finanzwirt stehen in der Finanzverwaltung nach einem erfolgreichen Abschluss vielfältige Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Innen- oder Außendienst offen.
Am 4. Oktober 2011 stellen die Finanzämter in Rheinland-Pfalz wieder 100 Auszubildende für die Laufbahn des mittlerer Dienstes ein. Im Finanzamt Koblenz sind dies sieben Auszubildende. Die Einstellungstests und die Vorstellungsgespräche starten am 29. Oktober. Derzeit sind noch alle Ausbildungsplätze frei. Interessenten sollten sich möglichst bald online oder mit klassischer Bewerbermappe für das Ausbildungsjahr 2011 bewerben.
Weitere Informationen sind vor Ort im Finanzamt Koblenz unter Tel. 0261-493120050 oder unter http://www.jobs.fin-rlp.de erhältlich.

Sprechstunde des Landrats in Simmern
Persönlicher Dialog ist wichtig
Die nächste Sprechstunde von Landrat Bertram Fleck findet am Dienstag, 14. September in der Kreisverwaltung Simmern von 16.30 bis 18.00 Uhr statt. Voranmeldung - aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich - bei Verena Jörg, Tel. 06761-82125, Pressestelle der Kreisverwaltung oder online unter http://www.rheinhunsrueck.de. Darüber hinaus besteht ständig die Möglichkeit Anregungen und Beschwerden bei Verena Jörg oder Karl-Heinz Wagner, Tel. 06761-82110, vor zu bringen.

Interkulturelle Wochen: „Dialekt schmeckt“ in Kastellaun
Regional statt international ist die Küche in diesem Jahr;
Anmeldung bis 20. September

Während der Interkulturellen Wochen trifft man sich wieder in Kastellaun zum Internationalen Kochen: Am Dienstag, 28. September, um 17.00 Uhr, wird der katholische Pfarrsaal (Adolph-Kolping-Platz 1) zur Gourmetküche.
Eva Libera-Grodsky, die schon mehrmals mit weltoffenen Hobbyköchinnen und -köchen am Herd gestanden hat, möchte gemeinsam mit den diesjährigen Teilnehmern ein herbstliches Überraschungsmenü zaubern. Was es genau gibt, wird nicht verraten - aber einen kleinen Vorgeschmack sollen Interessierten doch bekommen: „Dialekt schmeckt“ heißt das Motto des Abends.
Wer gesund und gleichzeitig genussvoll leben wolle, wer dem Körper und der Seele etwas Gutes tun wolle, der brauche nur besonders auf Frische, Qualität und Regionalität zu achten, verrät Eva Libera-Grodsky. So gehört der Kochabend - der sich in den Vorjahren zumeist durch internationale Gerichte auszeichnete - diesmal der regionalen Küche. Feinschmecker werden dabei allerdings saarländische Einflüsse erkennen.
Auf eine gesellige Runde in Kastellaun freut sich Lidia Eckert: „Schon in den vergangenen Jahren haben wir mit Spaß Neues entdeckt“, erinnert sich die Caritas-Mitarbeiterin für Migrationsberatung. „Topfgucker dürfen außerdem wieder die Rezepte mitnehmen, um sie zuhause nachzukochen.“
Das Herbst-Überraschungsmenü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert gibt es übrigens für den bescheidenen Kostenbeitrag von sechs Euro. Um die richtigen Mengen einkaufen zu können, bittet Lidia Eckert um Anmeldung bis zum 20. September. „Tischreservierungen“ nimmt sie telefonisch unter 06761-919670 oder per E-Mail an info@caritas-simmern.de entgegen.

Tourismus im Aufwind:
Ryanair liefert steigende Incoming Zahlen

Allgäu Airport Memmingen - das Tor ins Allgäu und die Region
Dublin / Memmingen, 2. September 2010:
Ryanair hat ihrem Slogan als „beliebteste Low Fares Airline Europas“ erneut Rechnung getragen - diesmal insbesondere den Allgäu Airport am Memmingerberg betreffend. Wohingegen andere Airlines Strecken einstellen, liefert Ryanair stets zuverlässig immer steigende Passagierzahlen, auch für den sogenannten Incoming Markt. Mit nun 16 Strecken (15 internationale und 1 innerdeutsche) von und nach Memmingen wächst nicht nur die Auswahl an Ferienzielen für die Allgäuer und Münchner, sondern insbesondere auch das Potential des Incoming Tourismus wird erheblich gesteigert.
Ryanairs Passagierzahlen weisen ein beachtliches Plus bei Reisenden aus England, Irland sowie Schottland auf, doch auch Schweden und Norweger, sowie die Spanier, finden Gefallen am Allgäu und seinen lokalen Attraktionen. Insbesondere der Allgäuer Winter scheint ansprechend für reiselustige Europäer: So liegt der Incoming Anteil der Engländer im Dezember bei über 53%; Schweden finden noch mehr Gefallen am Allgäu mit einem Incoming Anteil von 58% im Februar und März und Norweger wählen zu 59% das Allgäu als Ferienregion - allerdings als Sommerdestination. Unter den Spanienstrecken ist die Region besonders unter Reisenden aus Alicante beliebt - diese Strecke kann im Dezember einen Incominganteil von 55% nachweisen, im März immerhin noch 50%. Als typisches deutsches Sommerziel liefert selbst Malaga noch knapp 40% Incominganteil und dass, obwohl die Strecke erst seit diesem Sommer bedient wird. Die Spitzenreiter unter den Allgäu Fans, die Iren, reisen wiederum vermehrt im Dezember bis März und liefern Incomingzahlen von 62-64% in den Wintermonaten. Es ist zu vermuten, dass dies insbesondere den Skiregionen zugute kommt, sowie der Stadt München, doch auch die lokalen Weihnachtsmärkte stellen eine besondere Attraktion dar.
Henrike Schmidt, für Deutschland zuständige Sales- und Marketingmanagerin bei Ryanair erklärt: „Wir freuen uns, als zuverläßiger Partner des Allgäu Airports solch positive Bilanzen ziehen und Zahlen vorweisen zu können, insbesondere den Incoming Markt betreffend. Dies zeigt erneut, dass wir als Non-Charter Airline nicht nur den herausgehenden Markt bewirtschaften, sondern gezielt auch den Tourismus vor Ort stimulieren und teilweise sogar neue Incomingmärkte schaffen. Ein Incoming Anteil von über 60% im Winter ist ein guter Einstieg und zeigt deutlich, dass das Allgäu als Ziel an Attraktivität nichts einzubußen hat, allerdings sollen diese Zahlen als Potential gesehen werden, die es noch auszubauen gilt. Nicht umsonst gehört das Allgäu zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland - dies auch den Europäern deutlich zu machen ist unser Ziel und sollte gleichzeitig das Ziel der Tourismusorganisationen sein. Bedauerlicherweise haben die lokalen Tourismusämter das Potential unserer 16 Strecken noch nicht erkannt.“
Um den Winter 2010 ähnlich erfolgreich anzukurbeln, wie schon im letzten Jahre, bietet Ryanair ein Sonderangebot von fünf Euro* für den einfachen Flug an. Die Tickets können auf http://www.ryanair.de vom 3. September bis Montag, den 6. September um Mitternacht, gebucht werden und sind für Reisen im Oktober gültig.
*inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren

Weltwasserwoche 2010 in Stockholm
Zur am 5.9. beginnenden Weltwasserwoche kritisiert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, dass der wichtigste Faktor unseres Wasser-verbrauchs noch immer nicht in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird.
Beim Wassersparen denken die meisten Menschen an Toilettenspülstopps und Wasserhahnaufsätze. Solche Maßnahmen tragen aber praktisch nichts zur Lösung des Problems bei, dass heute eine Milliarde Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser haben. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ruft daher dazu auf, unsere Ernährung als den größten Wasserverschwender im privaten Bereich ins Zentrum der Diskussion zu rücken.
»Durch alltägliche Kaufentscheidungen kann jeder dazu beitragen, die Wasserknappheit, die vor allem in den ärmsten Ländern der Welt herrscht, in den Griff zu bekommen. Der effektivste Weg ist es dabei, den Fleischkonsum deutlich zu senken«, erläutert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Hintergrund ist vor allem, dass wir Futtermittel aus Entwicklungsländern importieren, die dort unter hohem Aufwand der Ressource Wasser angebaut und von den sogenannten Masttieren nur sehr ineffizient in Fleisch umgewandelt werden. Auch die Verseuchung von Trinkwasser durch die hohen Güllemengen spielt eine wichtige Rolle.
Das Waterfootprint Network, eine UN-Organisation, hat errechnet, dass für die Produktion eines Kilogramm Schweinefleischs 4.800 Liter Wasser benötigt werden. Lebensmittel auf pflanzlicher Basis verbrauchen dagegen nur einen Bruchteil dieser Mengen und sollten daher allein schon mit Blick auf die an Wassermangel leidenden Menschen mindestens den allergrößten Teil unserer Ernährung ausmachen.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.

Öffentlicher Stammtisch
„Wohnformen der Zukunft“ im September
Am Mittwoch, 1. September, um 17.00 Uhr lädt die Arbeitsgemeinschaft „Wohnen“ im Rhein-Hunsrück-Kreis erneut zum öffentlichen Stammtisch „Wohnformen der Zukunft“ ins Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH) ein. Die monatlichen Treffen in der Zeughausstraße 4 setzen das Thema „Gemeinschaftliche Wohnformen für Jung und Alt“ auf die Tagesordnung.
Der Stammtisch „Wohnformen der Zukunft“ bringt im MGH Familien, Alleinerziehende und Alleinlebende, Engagierte aus Räten und Gremien, Privatpersonen und Akteure aus Politik und Verwaltung miteinander ins Gespräch. Jeweils am ersten Mittwoch im Monat sind Menschen jeden Alters willkommen.
Details bei Dolores Borth, Telefon 06761-915488; E-Mail: info@mehrgenerationenhaus-simmern.de.

Kleine Münzen, große Hilfe:
Caritas sammelt zum Ferienende Restdevisen

Spendendosen für Geld aus aller Welt
stehen an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet

Die Deutschen sind immer noch Weltmeister im Reisen, und das ist auch gut so - zumindest für die Caritas. Jetzt, da die Schulferien zu Ende und viele Familien aus dem Sommerurlaub zurück sind, sammelt der kirchliche Sozialverband nämlich die restlichen Dollar, Yen, Pfund und alle übrigen Währungen, die noch in mancher Geldbörse schlummern.
Damit das (Klein-) Geld nicht in irgendwelchen Schubladen verschwindet, lässt auch die Caritas im Rhein-Hunsrück-Kreis gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband Trier die Restdevisen-Sammlung aufleben. Erste Spendeneingänge in diesem Sommer zeigen, dass die Sammlung ausländischer Währungen auch lange nach der Euro-Einführung wichtige Unterstützung für soziale Projekte bringt.
Münzgeld und Scheine können gleichermaßen in die transparenten Spendendosen gesteckt werden. Und die „gute alte D-Mark“ ist genauso willkommen wie der Euro. Gesammeltes Geld kommt den vielfältigen Aufgaben der Caritas zugute. Im Kreisgebiet fließen die Mittel unter anderem in den Caritas-Fonds „Persönliche Hilfen“. Er ermöglicht kurzfristige Unterstützung für Familien, Alleinerziehende und alleinlebende Menschen in ärgster Not.
Birgitta Bauer appelliert an Urlaubsrückkehrer und Daheimgebliebene, die Spendenaktion mitzutragen: „Immer mehr Menschen brauchen unsere Solidarität - und jede Münze hilft!“, unterstreicht die Caritas-Geschäftsführerin für Boppard, Emmelshausen und Simmern.
Sammeldosen stehen in jeder Caritas-Dienststelle: Boppard (Marienberger Straße 1), Emmelshausen (Kirchstraße 2 - 4) und Simmern (Bahnhofstraße 1). Weitere Standorte können telefonisch oder per Mail erfragt werden.
Details zur Restdevisen-Sammlung nennt die Caritas in Simmern, Tel. 06761-919670; E- Mail: info@caritas-simmern.de.

Uferfiltrataufbereitung Guntersblum
Umweltstaatssekretärin Kraege:
„Trinkwasserversorgung sichern und ausbauen“

Ohne Trinkwasser geht gar nichts. Überregionale Verbundsysteme zur Wasserversorgung ausbauen und die Ressourcen sichern gehören zu den Schwerpunkten rheinland-pfälzischer Umweltpolitik. In Guntersblum wird Wasser aus 30 bis 60 Meter tiefen Brunnen am Rhein gewonnen und aufbereitet. Um auch in Zukunft Trinkwasser in hoher Qualität zu liefern, wird diese Uferfiltrataufbereitung erweitert. Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege nahm jetzt den ersten Spatenstich vor. Für die Erweiterung, die bis Ende 2011 abgeschlossen sein soll, fallen Investitionskosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro an; das Land stellt rund 3,7 Millionen Euro Fördermittel als Darlehen zur Verfügung.
„Das Land Rheinland-Pfalz fördert in erheblichem Umfang die Schaffung großräumiger Wasserverbünde, um eine kosteneffiziente und dauerhafte Versorgung der Bevölkerung auch in der Zukunft zu sichern“, sagte Kraege. „Ich bin überzeugt, dass wir die hohen Standards in der öffentlichen Wasserversorgung halten können, wenn wir konsequent auf Innovationen setzen und wenn die wirtschaftliche Effizienz weiter gesteigert wird.“
Rund 250.000 Menschen werden vom Wasserwerk in Guntersblum mit rheinnah gewonnenem Trinkwasser versorgt. Die Wasserversorgung Rheinhessen GmbH liefert von hier auch Trinkwasser nach Wöllstein, Alzey sowie in den Raum Kirchheimbolanden. Jetzt wird die Leistungsfähigkeit des Wasserwerkes Guntersblum zur Deckung zukünftiger Bedarfsspitzen erweitert. Weiterhin ist vorgesehen, die 1. Filterstufe, die hauptsächlich der Enteisenung, Entmanganung und der Nitrifikation des Wassers dient, um 5 zusätzliche Filter und die 2. Filterstufe (Aktivkohlefiltration) um 2 weitere Filter zu ergänzen.

Stromsparen am Computer: Weniger ist manchmal mehr
TÜV Rheinland: Bei PC auf Energieeffizienz achten -
Hintergrundbild und Bildschirmschoner ausschalten
Köln (ots) -
LED-Monitore verbrauchsärmer als Röhrenbildschirme: Mittlerweile wird in Deutschland mehr Strom für die IT-Ausrüstung als für Waschmaschinen, Haushaltsgeräte oder Beleuchtung verbraucht. Kaum jemandem ist bewusst: Jede versendete E-Mail kostet Strom. Und ob Prozessor, DVD-Laufwerk oder Grafikkarte: Jede einzelne Komponente des Rechners trägt zum Stromverbrauch bei - ganz zu schweigen von den Programmen selbst. „Mit ein paar einfachen Mitteln können Anwender aber eine Menge Strom und damit Geld einsparen und die Umwelt schonen“, betont TÜV Rheinland-Experte Alfred Richter.
Stromfresser Zubehör: Auch wenn Drucker und andere Geräte ausgeschaltet sind, fließt Strom. Darum Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter oder die „Master-Slave“-Funktion nutzen, die die Stromversorgung des Zubehörs kappen. Beim Monitor kommt noch etwas anderes hinzu: Ein Flachbildschirm ist deutlich sparsamer als alte Röhrengeräte. Außerdem lässt er sich zwischendurch problemlos über die Energiesparfunktion des Betriebssystems ausschalten. Wer den Bildschirm um etwa 25 Prozent dunkler stellt, spart zusätzlich rund 15 Prozent Stromaufnahme ein. Die Helligkeit des Monitors sollte sich grundsätzlich an das Umgebungslicht anpassen. Je dunkler die Umgebung, desto dunkler kann auch der Monitor eingestellt werden, ohne dass der Komfort dadurch leidet.
Auch die Darstellung selbst hat Auswirkungen auf den Energieverbrauch: So schön das Familienfoto auch sein mag - nicht nur das Hintergrundbild kostet viel Energie, sondern ebenso der Bildschirmschoner: „Denn dieser verhindert in vielen Fällen, dass sich der Monitor in den Ruhezustand versetzt“, erklärt IT-Spezialist Richter. Nützlich ist die Energiesparfunktion, die gleich das gesamte System auf Sparkurs setzt, aber die noch die wenigsten nutzen.
Bei Neuanschaffungen gilt die Faustformel: Je leistungsfähiger der PC, desto höher der Stromverbrauch. Ein gut ausgerüsteter Desktop-PC kann bei fünf Stunden täglicher Nutzung schnell 100,— Euro Stromkosten im Jahr verursachen. Deshalb sollten PC-Fans nicht nur auf die Performance des Rechners, sondern auch auf Energieeffizienz achten. Eines der bekanntesten Siegel für IT-Produkte ist der „Energy Star“, wie ihn auch TÜV Rheinland vergibt. Ein genauer Blick lohnt auf die Konfiguration: Allein bei Grafikkarten gibt’s deutliche Unterschiede im Stromverbrauch. Fragen sollte man sich auch, ob´s denn unbedingt ein Desktop-Rechner sein muss, Notebooks brauchen in der Regel weniger Strom.
Beim Einkauf ermuntert Alfred Richter die Verbraucher zu mehr Selbstbewusstsein: „Scheuen Sie sich nicht, ein Strommessgerät mit ins Elektrogeschäft zu nehmen, damit Sie vorher wissen, wie viel ein IT-Gerät wirklich verbraucht.“ Strommessgeräte sind günstig zu erwerben oder lassen sich bei den örtlichen Verbraucherzentralen oder ihrem Energieversorger kostenlos ausleihen.

Leiharbeitnehmer können grundsätzlich Verpflegungsmehraufwand absetzen
Neustadt a.d.W. (ots) - Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) informiert: Mit seinem Urteil vom 17.6.2010, Az VI R 35/08 hat das höchste deutsche Finanzgericht, der Bundesfinanzhof, erneut entschieden, dass ein Leiharbeitnehmer grundsätzlich Verpflegungsmehraufwand geltend machen kann.
„Diese positive Entscheidung ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung“, so Jörg Strötzel, Vorsitzender des größten deutschen Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH). Zum einen ist festzustellen, dass immer mehr Leiharbeitnehmer steuerliche Beratung suchen und andererseits gerade zu dieser Rechtsfrage die Streitigkeiten mit der Finanzverwaltung zugenommen haben.
Grund für diese Entscheidung war, dass der aufeinanderfolgend an mehrere Unternehmen entliehenen Kläger anders als fest bei einem Arbeitgeber beschäftigte Arbeitnehmer sich nicht darauf einrichten konnte, an einem bestimmten Tätigkeitsmittelpunkt und damit dauerhaft an einer regelmäßigen Arbeitstätte tätig zu werden. Insoweit seien ihm höhere Aufwendungen entstanden.
Offen ließ der BFH allerdings, ob ein Leiharbeitnehmer, der vom Verleiher für die gesamte Dauer seines Dienstverhältnisses über eine regelmäßige Arbeitsstätte verfügt und damit nicht von dieser Abzugsmöglichkeit profitiert.
Die VLH begrüßt, dass mit diesem Urteil zumindest für die bei wechselnden Unternehmen eingesetzten Leiharbeitnehmer Klarheit geschaffen wurde. Allerdings bleibt abzuwarten, ob in den Fällen, in denen Leiharbeitnehmer dauerhaft einem Unternehmen überlassen werden, ebenso entschieden wird.
Betroffenen Leiharbeitnehmern rät die VLH, ihre Verpflegungsmehraufwendungen in der Einkommensteuererklärung zu beantragen und gegen ggf. ablehnende Steuerbescheide Einspruch einzulegen.
Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein und betreut fast 500.000 Mitglieder. Durch seine bundesweit rund 2.800 örtliche Beratungsstellen - viele davon sind nach DIN 77700 zertifiziert - erstellt er Steuererklärungen für Arbeitnehmer und Rentner im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.vlh.de bzw. können unter der kostenfreien Rufnummer 0800-1817616 erfragt werden. Dieser Pressetext steht auch im Internet unter http://www.vlh.de/cms/news/print_news.php?stID=305 zum Download bereit.

Pakistan: Hilfe kommt bei immer mehr Flutopfern an
Spendenbereitschaft wächst;
Caritas international verdoppelt Nothilfe auf 300.000,— Euro

Trotz erheblicher Schwierigkeiten aufgrund der zu großen Teilen zerstörten Infrastruktur gelangt täglich mehr Hilfe zu den Flutopfern in Pakistan. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, verdoppelt seine Hilfe und stellt nun 300.000 Euro Soforthilfe bereit. Damit werden Lebensmittel, Trinkwasser und Zelte von den 150 Helfern der Caritas Pakistan an zehntausende Betroffene verteilt sowie die medizinische Versorgung von tausenden Patienten sichergestellt.
Diese Hilfen können auch dank einer größer werdenden Spendenbereitschaft finanziert werden. Oliver Müller, Leiter von Caritas international: „Innerhalb von vier Tagen haben sich die Spendeneingänge bei uns verfünffacht auf jetzt 230.000,— Euro. Das ist noch zu wenig, um unsere Hilfsaktion zu finanzieren, aber es macht unseren Helfern große Hoffnung. Jeder Sack Reis wird von den Flutopfern mit größter Dankbarkeit empfangen.“
Aufgrund der großen Zerstörungen an Brücken und Straßen sind rund 700.000 Betroffene in abgelegenen Regionen immer noch sehr schwer zu erreichen. Eric Dayal, Nothilfe-Koordinator der Caritas Pakistan, berichtet: „Die Natur zeigt uns täglich aufs Neue unsere Grenzen, das hindert uns aber nicht daran, immer wieder den Kampf um jedes Menschenleben aufzunehmen. Millionen Menschen stehen vor dem Nichts: Tagelöhner können auf absehbare Zeit ihre Familien nicht ernähren, Bauern keine Ernten einbringen und von vielen Kleinhändlern sind die Waren in den Fluten versunken.“
Derzeit gilt die größte Sorge der Caritas-Helfer der Stadt Multan, in der Caritas seit längerem Hilfsgüter wie Lebensmittel und Trinkwasser an besonders Bedürftige verteilt sowie die medizinische Versorgung von 2.000 Patienten sicherstellt. Dort könnte eine zweite Flutwelle laut Vorhersagen in den nächsten Tagen die 4,5-Millionen-Stadt erreichen.
Caritas Pakistan bittet in einem Hilfsappell dringend um weitere Unterstützung für die Flutopfer im Katastrophengebiet. Ziel ist es, 250.000 Menschen drei Monate lang mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Zelten und Haushaltsartikeln zu versorgen.
Den dringenden Spendenaufruf unterstützt auch die Caritas im Rhein-Hunsrück-Kreis: „Einmal mehr lenkt eine verheerende Naturkatastrophen unseren Blick auf die Not in einem anderen, scheinbar weit entfernten Land“, unterstreicht Birgitta Bauer, Caritas-Geschäftsführerin für Boppard, Emmelshausen und Simmern. „Im Namen von Caritas international bitten wir deshalb dringlich um Unterstützung für die pakistanischen Flutopfer.“ Dazu betont Bauer noch einmal, wie dicht das weltweite Caritas-Netzwerk geknüpft ist: „Wir als regional ausgerichteter Verband nutzen die Anbindung an Caritas international, um finanzielle Unterstützung zielgerichtet effektiv weiterzugeben.“
Spenden mit Stichwort „Fluthilfe Pakistan“ sind möglich an den Caritasverband für die Region Rhein-Hunsrück-Nahe:
Spendenkonto 110090909, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Simmern, BLZ 56051790.
Nähere Informationen bei Birgitta Bauer, Telefon 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

9. Fachtag Psychogeriatrie
Themen: Sexualität im Alter - Die letzten Lebensphasen -
Der Böhm-Wohnmodell
Rheinland.
„Solange man lebt, sei man lebendig.“ Unter dieser Überschrift steht der 9. Fachtag Psychogeriatrie am Dienstag, 19. Oktober, 9.30 bis 16.00 Uhr, im Robert-Schuman-Haus in Trier. Es geht um drei Themen: Sexualität im Alter, die letzten Lebensphasen und das Böhm-Wohnmodell.
Zum 9. Fachtag Psychogeriatrie werden erneut Professor Erwin Böhm (Wien) und erstmals Christoph Werneke (Igling) vortragen, außerdem Mitarbeiter der AWO Altenpflegeeinrichtungen aus Bad Kreuznach, Trier und Worms.
Die Teilnehmer werden zunächst über neueste Erkenntnisse zum Thema Sexualität im Alter informiert. Sie erhalten außerdem Antworten auf die Frage: Was braucht ein alter Mensch in seinen letzten Lebensphasen? Schließlich berichten Fachleute von ihren Erfahrungen bei der Umwandlung eines üblichen Wohnbereiches in einen Wohnbereich, der den Anforderungen und Vorgaben von Professor Böhm entspricht.
Schirmherr der Veranstaltung ist der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen, Kooperationspartner die enpp Böhm Bildungs- und Forschungs GmbH (Bochum), und die Sponsoren sind Schwarzer.de Software und Internet GmbH (Mainz) und Warlich Mediengruppe WarlichDruck RheinAhr GmbH.
Information: Christian Friedrich, Tel. 0178-3751722 oder 0671-805500 oder http://www.awo-rheinland.de.
Verbindliche Anmeldung bis zum 28. September 2010.

Mit Suchtproblemen nicht allein:
Betroffenengruppe in Kastellaun

Menschen mit Suchtproblemen - gleich ob aus einem legalen oder illegalen Bereich - treffen sich alle 14 Tage donnerstags in der Caritas-Außenstelle Kastellaun (Kirchstraße 4). In der von Sucht- und Drogenbrater Franz Siemen begleiteten Gruppe können Betroffene ohne Vorbehalte über die eigene Suchterkrankung sprechen. Das nächste Treffen findet statt am Donnerstag, 2. September, von 17.00 bis 19.00 Uhr.
Erstbesuchern empfiehlt Franz Siemen eine Kontaktaufnahme vorab. Näheres unter Telefon 06742-87860 (Caritas Boppard) oder per E-Mail: info@caritas-boppard.de.

Glühlampe ab 1. September weiter auf dem Rückzug
Durch Lampentausch Stromkosten für Beleuchtung
um bis zu 80 Prozent senken
Berlin (ots) -
Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 75 Watt dürfen zum 1. September nicht länger in den Verkauf gebracht werden. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der EU, Mindeststandards für die Energieeffizienz von Lampen einzuführen. Damit werden ineffiziente Leuchtmittel - wie die herkömmliche Glühlampe - schrittweise vom Markt genommen. Verbraucher profitieren von dieser Regelung, denn sie können durch den Kauf effizienter Lampen ihre Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bringt allein der Austausch einer 60 Watt-Glühlampe gegen eine 11 Watt-Energiesparlampe über die gesamte Lebensdauer der Lampe eine Stromkostenersparnis von rund 100,— Euro* bei gleicher Lichtleistung.

So viel sparen Energiesparlampen: Schon der Austausch einer Glühlampe gegen eine ebenso helle Energiesparlampe kann über die Lebenszeit der Energiesparlampe (10.000 Stunden) bei einem Strompreis von 21 Cent pro kWh bis zu 170,— Euro sparen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle: „obs / Deutsche Energie-Agentur GmbH
Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt Verbrauchern, keine Glühlampen auf Vorrat zu kaufen. Stattdessen sollten Verbraucher die Gelegenheit nutzen und jetzt in ihrem Haushalt sämtliche Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen. Dabei muss sich niemand Sorgen machen, kein passendes Ersatzmodell zu finden. Denn Energiesparlampen sind in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Beim Lampenkauf sollten Verbraucher auf die Lichtfarbe achten. Wer eine Energiesparlampe möchte, die warmes, gemütliches Licht ausstrahlt, sollte sich für eine Lampe mit einer Farbtemperatur 2.700 Kelvin oder weniger entscheiden. Mit einer Auswahlhilfe für Lampen auf http://www.stromeffizienz.de unterstützt die Initiative EnergieEffizienz Verbraucher bei der Suche nach einem geeigneten Ersatzmodel.
Eine weitere, effiziente Alternative zu Glühlampen sind LEDs (Light Emitting Diodes). Sie zeichnen sich durch einen sehr niedrigen Energieverbrauch und eine hohe Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden aus. LEDs kommen bislang vor allem bei Spezialanwendungen zum Einsatz - bei Taschen- oder Fahrradlampen oder als Hintergrundbeleuchtung in Displays. LEDs mit Standardfassungen sind bislang noch deutlich teurer als Energiesparlampen. Geht man aber davon aus, dass der Preis für diese Modelle langfristig sinken wird, so werden sie zunehmend als Ersatz für Glühlampen mit niedriger Wattzahl bis 40 Watt interessant.
Bereits 2008 hat die EU beschlossen, dass Lampen in Zukunft Mindestanforderungen für Energieeffizienz erfüllen müssen, wenn sie auf dem europäischen Binnenmarkt zum Verkauf angeboten werden. Ineffiziente Lampen wie die Glühlampe sollen dadurch nach und nach durch effizientere Modelle ersetzt werden. 2009 wurden zunächst alle matten Glühlampen sowie alle Modelle mit klaren Glaskolben und einer Leistung von mindestens 100 Watt vom Markt genommen.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromsparen im Haushalt unter http://www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000-736734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
*Strompreis 21 ct/kWh

Gewerbepark Dörth beschließt Grundstückspreis
Mit dem Startschuss zur Erschließung der neuen Gewerbeflächen im Gewerbepark Dörth steht der Quadratmeterpreis von 28,85 EUR nun fest. Der sehr attraktive Verkaufspreis sorgt zusammen mit der hervorragenden Südwestlage der Grundstücke und dem direkten Autobahnanschluss für eine immer stärkere Nachfrage bei ansiedlungswilligen Unternehmen.
DÖRTH. Nun steht es fest: am im August 2010 beginnen die Baumaßnahmen im neuen Teil des Gewerbeparks Dörth. Zahlreiche regionale und überregionale Unternehmen haben bereits Interesse an den Flächen angemeldet, erklärt der Dörther Ortsbürgermeister Hermann Josef Beres. Bei einigen Firmen ist noch in diesem Jahr mit Baubeginn zu rechnen. Die hohe Nachfrage nach den attraktiven Bauplätzen wird von der Ortsgemeinde Dörth sehr begrüßt. Seit dem Jahreswechsel ist die Zahl an Interessenten deutlich gestiegen. Damit hat Dörth die Landesförderung so gut wie in der Tasche. Sobald mehr als 50% der erschlossenen Grundstücke belegt sind, kann der Bewilligungsbescheid für die Zuschüsse in Kraft treten.
Die Idee, den Gewerbepark für Produktion, Dienstleistung und Technologie an einem traditionsreichen, über Jahre gewachsenen Standort weiter und zukunftsweisend auszubauen, wird damit nun schon in diesem Jahr Realität. Das ist vor allem dem beharrlichen Vorantreiben des Projekts durch die Ortsgemeinde zu verdanken, die individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmen eingeht und sie bei der Ansiedelung unterstützt. Auch in Zukunft wird der Gewerbepark Dörth die Verbindung von Tradition und Innovation aufrechterhalten: vielfältige Branchen, vom handwerklichen Kleinbetrieb über mittelständische Dienstleistungsanbieter bis zu Technologieunternehmen umgeben von viel Grün und umweltorientierter Energiepolitik.
Gewerbepark Dörth kompakt:
- Raumplanungsverfahren Ende März 2010 abgeschlossen
- Start der Erschließung von Bauabschnitt I am 1.8.2010
- Fördermöglichkeiten durch das Land von 7,5 - 15% der Investitionssumme
- Günstige Quadratmeterpreise von 28,85 Euro
- Reduktion der Hangneigung auf 3 - 4%
Kontakt:
Ortsbürgermeister Hermann Josef Beres, Ortsgemeinde Dörth, Am Dorngarten 13, 56281 Dörth, Tel. 06747-394, 06747-597579, Fax 06747-597437, info@doerth.de, http://www.doerth.de.
Gewerbepark Dörth Marketing, Anne-Kathrin Thelen, Friedrich-Ebert-Straße 16a, 56182 Urbar, a.thelen@gewerbepark-doerth.de, http://www.gewerbepark-doerth.de.
Profil
Dörth liegt inmitten ausgedehnter Grünflächen und ist Teil der Verbandsgemeinde Emmelshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Der direkte Anschluss an die A61, die unmittelbare Nähe zum Flughafen Frankfurt-Hahn und die Lage zwischen den lebhaften Ballungsräumen Köln-Bonn und Rhein-Main bieten ideale Voraussetzungen für erfolgreichen Handel und Industrie.
Den Unternehmen kommt zusätzlich die gesunde Wirtschaftsstruktur vor allem der mittelständischen Firmen in der Region Emmelshausen selbst, aber auch in Boppard, Koblenz, Mayen und Neuwied zugute. Die attraktive Umgebung spricht mit ihrer kulturellen und natürlichen Vielfalt Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeiter gleichermaßen an. Die kurzen Entfernungen und die nachbarschaftliche Zusammenarbeit machen es den Firmen leicht, gegenseitig Angebote zu ergänzen und den eigenen Bedarf zu decken.
Im Gegensatz zu größeren Ballungszentren sorgen im naturverbundenen Vorderhunsrück ausgeprägte Erholungs- und Freizeitangebote für ein hohes Maß an Lebensqualität. Diese Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Wohnwert macht den Gewerbepark Dörth zu einem äußerst attraktiven Standort für ein breit gefächertes Branchenspektrum.


Spendenaktion brachte 6.000,— Euro
von Mittelrhein Musik Festival an
Lotto-Stiftung RLP, Konzert Hannelore Elsner und Sebastian Knauer

Foto: P!ELmedia
Nach dem großen Erfolg der Charity-Gala im Vorjahr tat das Mittelrhein Musik Festival auch in diesem Jahr wieder Gutes: Eine literarisch-musikalische Reise mit Hannelore Elsner und Sebastian Knauer am Klavier stand ganz im Zeichen der Spendenaktion „Für Frauen und Kinder in Not“ der LOTTO Rheinland-Pfalz - Stiftung.
Im überdachten Klostergang des Klosterguts Besselich (Urbar) erfuhr das Publikum von Hannelore Elsner und Sebastian Knauer die Wahrheit eines Winters auf Mallorca: Die Geschichte der Mallorcareise im Winter 1838 des Komponisten Frédéric Chopin mit seiner exzentrisch, exotischen Lebensgefährtin, der Schriftstellerin George Sand. Im Anschluss konnte die Festivalleitung des Mittelrhein Musik Festivals, Ulrike Piel (links), in Beisein der Künstler, einen Scheck mit 6.000,— Euro an Herbert Laubach (rechts), dem Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz für die rheinland-pfälzische Konferenz der Frauenhäuser überreichen.


Arbeitszimmer
Wie verfahren die Finanzämter nach der Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichts?

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat entschieden, dass man unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer wieder stärker von der Steuer absetzen kann. Der Gesetzgeber ist nun aufgefordert eine gesetzliche Neuregelung rückwirkend auf den 1. Januar 2007 zu schaffen.
Bis zur Entscheidung des Gesetzgebers verfahren die rheinland-pfälzischen Finanzämter wie folgt:
- Alle Einkommensteuer- und Feststellungsbescheide für die Jahre ab 2007, die seit April 2009 ergangen sind, wurden bereits im Hinblick auf die Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer automatisch für vorläufig erklärt. Dies gilt bis zur gesetzlichen Neuregelung auch für alle künftigen Bescheide. Ein Einspruch ist insoweit nicht erforderlich.
- Bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit, ist nach wie vor ein unbegrenzter Abzug der entstanden Kosten möglich.
- Bei Berufstätigen, die nur zum Teil von zu Hause arbeiten und denen der Arbeitgeber für die berufliche Tätigkeit keinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, können Aufwendungen bis zu 1.250,— Euro als Werbungskosten berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere bei Lehrern der Fall, die in der Schule keinen angemessenen Arbeitsplatz für Unterrichtsvorbereitungen und Korrekturarbeiten haben. Als Nachweis sollte eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden, dass kein eigener Arbeitsplatz im Betrieb besteht.
Der auf 1.250,— Euro beschränkte Abzug gilt auch für nebenberuflich tätige Selbstständige (z.B. nebenberufliche Schriftsteller), die für diese Tätigkeit außer dem häuslichen Arbeitszimmer keinen anderen Arbeitsplatz haben.
Voraussetzung ist sowohl bei der selbstständigen als auch bei der nichtselbstständigen Tätigkeit, dass neben der Nutzung des Arbeitszimmers auch die Höhe der zu berücksichtigenden Aufwendungen nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden.
- In allen anderen Fällen - auch wenn das Arbeitszimmer zu mehr als 50 Prozent der gesamten betrieblich oder beruflich Tätigkeit genutzt wird - ist weiterhin kein Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer möglich.
Dies bestätigt auch die Entscheidung des BVerfG. Danach sind Beschränkungen der Absetzbarkeit für ein häusliche Arbeitszimmer auch bei einer überwiegend betrieblichen oder beruflichen Nutzung des Arbeitszimmers verfassungsrechtlich unbedenklich.
Soweit die Steuerbescheide ab dem Jahr 2007 noch offen sind - sei es, weil sie maschinell für vorläufig erklärt oder weil seitens des Bürgers Einspruch eingelegt wurde - ist bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Neuregelung grundsätzlich nichts zu veranlassen. Bürger und Verwaltung sollten also abwarten, wie der Gesetzgeber sich entscheidet. Es ist zu erwarten, dass der Gesetzgeber zügig die zur Beseitigung des verfassungswidrigen Zustands erforderlichen Regelungen schaffen wird.
Für weitere Fragen steht die landesweite Info-Hotline der Finanzämter unter der Rufnummer 0180-3757400 (9 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz und max. 42 Cent pro Minute mobil) bereit.

Iceland Express startet ab Frankfurt-Hahn in die USA
Freiheitsstatue und Harvard University in greifbarer Nähe
Hahn-Flughafen, 16. August 2010.
Die isländische Low-Cost-Airline Iceland Express startet ab Juni 2011 vom Flughafen Frankfurt-Hahn zwei Mal die Woche mit Flügen in die Vereinigten Staaten. Ab sofort sind Online-Buchungen zum „Big Apple“ und die Ostküstenmetropole Boston möglich.
Bereits seit 2007 fliegt die isländische Fluggesellschaft Iceland-Express von Flughafen Frankfurt-Hahn nach Reykjavik. In Ergänzung zu den Linienflügen in die isländische Hauptstadt bot der Low-Cost-Carrier im Sommerflugplan 2010 auch die Weiterflugmöglichkeit nach New York (Newark), mit einem Zwischen-Stopp auf Island, an. Aufgrund der großen Nachfrage weitet die Airline das Angebot aus. Ab Juni 2011 wird die Strecke nach Reykjavik von momentan einem Flug die Woche auf zwei erhöht. In den Monaten Juni, Juli und August 2011 sind außerdem nicht nur wieder Reisen nach New York möglich, sondern zum ersten Mal auch in Hauptstadt von Massachussets.
Zum „Durchgangstarif“, mit einem nur kurzen Umsteige-Stopp in Reykjavik, hebt der isländische Carrier dienstags und donnerstags via New York und Boston ab. Die beiden Ziele können ab 449,— Euro inklusive Steuern und Gebühren (Hin- und Rückflug) über http://www.icelandexpress.de sofort gebucht werden.

Sprechstunde zu Rentenfragen
Der Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung, Gerhard Pawelski, gibt Auskunft zu Rentenfragen am Freitag, den 3. September 2010 ab 14.30 Uhr in der CDU Kreisgeschäftsstelle, Johann-Philipp-Reis-Straße 5, Simmern. Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefon-Nr. 06761-2688.

Netzwerk Elektromobilität
Umweltministerin Conrad übernimmt Elektro-Dienstauto:
„Praxistest für klimafreundliche Mobilität“ - Forschungsprojekt

Zur Dienstwagenflotte der Landesregierung gehört jetzt ein Elektroauto, das mit Erneuerbare-Energien-Strom betankt wird. Ein Jahr lang werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ministerien im Rahmen eines Forschungsprojekts den „Einsatz von Elektrofahrzeugen bei Behörden“ testen. Heute übernahm Umweltministerin Margit Conrad den gemieteten Kleinwagen der italienischen Marke „Tazzari Zero“ von Martin Görlitz, Inhaber der Görlitz Mobility Solutions GmbH in Koblenz.
„Im Mai haben wir das Netzwerk Elektromobilität der Landesregierung gestartet. Jetzt erproben wir elektrische Mobilität in der Praxis. Die Dynamik ist groß, denn eine klimafreundliche, technologieoffene Mobilität bietet Chancen für Automobilwirtschaft, Arbeitsplätze und Erneuerbare Energien“, stellte Ministerin Conrad fest. Die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen im Straßenverkehr gehöre zu den größten Herausforderungen für den Klimaschutz.
Das Netzwerk Elektromobilität hat heute 20 Mitglieder, von Kommunen über Unternehmen bis zu Forschungseinrichtungen und Energieversorgern - und es wächst weiter. Mit 2,5 Millionen Euro vom Umweltministerium gefördert, soll zwischen Stromseite und Automobilseite („Vehicle to Grid“) ein dichtes Netz geknüpft werden. Conrad: „Wir wollen Kompetenzen bündeln und die Potentiale im Land stärken. Elektromobilität braucht Strom aus Erneuerbaren Energien. Wir wollen zeigen, wie regenerative elektrische Mobilität funktioniert.“
Umweltministerium, Görlitz Mobility Solutions GmbH und Fachhochschule Bingen begleiten den jetzigen Praxistest, der u.a. Reichweite, Stromverbrauch, Akzeptanz, ideale Einsatzbedingungen von Elektrofahrzeugen untersucht. Die Görlitz Mobility Solutions GmbH stellt hierzu den ersten Fahrstromzähler mit Onlineübermittlung in Deutschland zu Verfügung. Mit dieser Spitzentechnologie lässt sich die Einbindung in die intelligenten Netze der Zukunft erproben. So wird gewährleistet, dass das Elektroauto ausschließlich mit Erneuerbaren Energien betankt wird.
Das Umweltministerium hat zusätzlich ein erstes Elektrofahrrad gekauft. Das E-Bike von Riese & Müller (Darmstadt) soll Mitarbeiter umweltgerecht zu Terminen bringen. Conrad: „In der Kombination von Auto, ÖPNV und Fahrrad werden die Erneuerbaren Energien effizient genutzt. Wem herkömmliche Fahrräder zu anstrengend sind, wird dennoch zu Bewegung angeregt. Auch bei elektrischer Unterstützung muss man bei Elektrofahrrädern in die Pedale treten. Das ist gesund, aber nicht schweißtreibend.“

9. CDU-Bierfest voller Erfolg
Das diesjährige 9. Bierfest des CDU Ortsverbandes Rheinböllen-Dichtelbach-Erbach wurde zu einem vollen Erfolg. Bei herrlichem Wetter versammelten sich viele Rheinböllener Bürger und Gäste, um bei einem breiten Angebot an verschiedenen Biersorten den Abend bei Feierlaune in geselliger Runde zu verbringen. Die Helfer der CDU und auch der Jungen Union sorgten wie auch in den letzten Jahren wieder für das leibliche Wohl der Gäste.
Auch der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser sowie der Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht ließen sich das Fest auf dem Rheinböllener Marktplatz nicht entgehen. „Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage, dass dies wohl dieses Jahr das erfolgreichste Bierfest war, das wir je veranstaltet haben“, so der CDU Vorsitzende Christian Jehn. Die Helfer hatten somit in diesem Jahr alle Hände voll zu tun, um für das Wohl der zahlreichen Gästen zu sorgen.
„Wir möchten auch den vielen Helfern aus der CDU, aber auch insbesondere der Jungen Union danken, die auch in diesem Jahr wieder mit vollem Einsatz zum Gelingen unseres Bierfestes beigetragen haben“, so der stellvertretende CDU Vorsitzende Hans-Armin Schwarzfischer.

CDU Senioren
planen kreisüberschreitende Zusammenarbeit

Gemeinsam kann es noch besser gehen. Das waren Überlegungen, welche die Vorstände der CDU-Senioren der benachbarten Kreise zu einer ersten gemeinsamen Vorstandssitzung in Bullay zusammenführte. Vorausgegangen waren erste Kontaktgespräche zwischen dem Vorsitzenden des Rhein-Hunsrück Kreises Friedrich Schwarz und dem Vorstandsmitglied Manfred Klein aus Cochem Zell.
Zunächst berichteten die beiden Vorsitzenden über die Arbeit und Aktivitäten in ihren Kreisen. Hierbei war festzustellen, dass einiges ähnlich gemacht wird, das eine oder andere doch deutliche Unterschiede aufwies, man also durchaus von einander lernen kann. Kreisübergreifend will man sich gegenseitig unterstützen und nach Möglichkeit auch das ein oder andere gemeinsam durchführen. Gedacht ist hierbei etwa an gemeinsame Info-Fahrten wie zum Beispiel Berlin oder Straßburg und ähnliches oder auch an den gegenseitigen Besuch eigener Veranstaltungen.
Bei dem ersten Gedankenaustausch nahmen die zunehmend spürbaren Probleme der demografischen Bevölkerungsentwicklung einen breiten Raum ein. Einig war man sich, dass hier ein gerechter Ausgleich zwischen der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnern notwendig ist; hiermit wird sich die Politik noch viele Jahre beschäftigen müssen. Einem fortlaufenden Dialog zwischen den beiden Gruppen müsse man besondere Aufmerksamkeit schenken. In beiden Kreisen gab es dazu schon erfolgreiche Schritte in diese Richtung durch gemeinsame Veranstaltungen mit der Jungen Union, die unbedingt fortgesetzt werden sollten.
Nach einer zünftigen Vesper, zu dem Vorsitzender Peter Sesterhenn einlud, verabschiedete man sich mit dem festen Versprechen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit fortzuführen und zu vertiefen. Eine Einladung für einen Gegenbesuch im Rhein-Hunsrück-Kreis wurde dabei schon angekündigt.

Schulanmeldung für Kinder
mit offensichtlicher oder vermuteter Behinderung

Alle Kinder, die vor dem 1. September 2011 ihren sechsten Geburtstag haben, sind zum Schulbesuch für das Schuljahr 2011/2012 anzumelden. Kinder, die zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember 2011 das 6. Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern oder Erziehungsberechtigten in der Grundschule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche geistige und körperliche Entwicklung besitzen. Kinder die schulpflichtig werden und bei denen eine Beeinträchtigung offensichtlich vorliegt oder vermutet wird, werden von den Eltern in der zuständigen Grundschule oder Förderschule angemeldet. Bei der Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzulegen, soweit vorhanden auch eine Bescheinigung über den Besuch des Kindergartens.
Die Schulanmeldung in der Theodor-Heuss-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung (Förderschule), Theodor-Heuss-Straße 8, 56288 Kastellaun, Telefon 06762-8551, kann in der Zeit vom 6. bis 17. September nach telefonischer Absprache erfolgen.
Kinder, die in ihrer körperlichen und motorischen Entwicklung und im Bereich der Bewegung schwer beeinträchtigt sind, können in der Zeit vom 30. August bis 10. September an der Christiane-Herzog-Schule, staatlich anerkannte Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung in freier Trägerschaft (ehemals Schule für Körperbehinderte), Neuwieder Straße 21 b, 56566 Neuwied-Engers, Telefon 02622-705153 anmeldet werden. Es besteht die Möglichkeit der internatlichen Aufnahme.

Gefährliche Pfifferlinge: 70 Prozent verschimmelt,
verfault und gesundheitsgefährdend

Hamburg (ots) - Nach Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ werden in Supermärkten und auf Wochenmärkten gesundheitsgefährdende Pfifferlinge angeboten. „Markt“ hat zehn Mal Pfifferlinge eingekauft und testen lassen. Das katastrophale Test-Ergebnis: Sieben von zehn Pfifferling-Proben waren bereits beim Verkauf verschimmelt und verfault. „Diese Pilze sind gesundheitsgefährdend“, bestätigt Georg Müller, Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, der die Proben im Auftrag von „Markt“ untersucht hat. „Wir haben verschimmelte Pilze, wir haben mit Maden durchsetzte Pilze und wir haben verfaulte Pilze gefunden - und dass 70 Prozent der Proben betroffen sind, das ist ein Skandal“.
Vier Proben wurden in Supermärkten gekauft - sie alle waren gesundheitsgefährdend. Kaum besser ist das Ergebnis der Wochenmarkt-Pfifferlinge: Von den sechs eingekauften Proben waren drei gesundheitsgefährdend, eine bedingt verkehrsfähig und zwei unbedenklich. „Wer verschimmelte Pilze isst, kann krank werden. Man kann starke Bauchschmerzen bekommen, Durchfall, Erbrechen, eventuell Blut im Urin und Fieberschübe können die Folge sein“, so Müller.
Ein Grund für die schlechte Ware: Die Pfifferlinge stammen meistens aus osteuropäischen Ländern wie Polen oder dem Baltikum. Dort hat es in den vergangenen Wochen viel geregnet. Die Ware verdirbt dadurch schneller. Außerdem kommen Pfifferlinge häufig aus Russland. Doch die Waldbrände dort haben das Angebot an Pfifferlingen stark verknappt, so dass zurzeit häufig nur Pfifferlinge von minderer Qualität im Umlauf sind.
Mehr zum Thema „gefährliche Pfifferlinge“ in der Sendung „Markt“ am Montag, 16. August, um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.

DRK-Kindererholungsmaßnahme an der Ostsee
Die DRK-Kindererholungsmaßnahme fand auch in diesem Jahr wieder an der Ostsee statt. Die Kids konnten sich bei durchgehend sehr schönem Wetter an der Hohwachter-Bucht erholen. Auch das gemeinsame Miteinander zu fördern ist Ziel dieser Maßnahme.
Die Betreuer haben ein tolles Programm für die Kinder zusammengestellt bei dem auf viel Bewegung an der frischen Seeluft wert gelegt wurde.
Auf dem Fußballplatz und mit Tischtennisspielen konnten sich die Mädchen und Jungen austoben. Sie besuchten ein Piraten- und Mittelalterfest. Diese Veranstaltungen fanden die Kinder sehr interessant und spannend. Zwei Grillabende bei Sommertemperaturen waren ein schöner Tagesabschluss. Das Thema Erlebnisraum „Wald“ sollte nicht fehlen. Ein Förster vermittelte den Kindern die Naturkunde und das Leben im Wald. Bei einer anschließenden Waldrallye konnten alle Teilnehmer ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Ein Teil der Gruppe besuchte die Feuerwehr. Dies kam vor allem bei den Jungs stark an. Eine Leuchtturmbesichtigung war ein besonderes Erlebnis. Den Turm konnten die Kinder von innen besichtigen und hatten eine wunderschöne Aussicht auf Meer. Das Spielen und Toben am Strand und im Wasser fanden alle Kinder besonders toll.
Highlights dieser Maßnahme waren der Besuch im großen Freizeitpark Hansapark und ein Kinderzirkus zum Mitmachen. Hier konnten sich die Kids beim Seiltanzen, Einradfahren, Feuerspucken und vielem mehr üben.
Am Tag vor der Abreise haben alle Kinder ein Brot als Mitbringsel in einem Steinofen selbst gebacken, dies freute bestimmt auch die Eltern.
Die Kids hatten sich zum Abschluss eine tolle Überraschung für die Betreuer ausgedacht. Sie haben in eigener Regie für die Betreuer ein selbst eingeübtes Programm mit Akrobatik, Poi (Schwungbänder) Clowns, Tanz u.v.m. vorgetragen.
Für viele Teilnehmer bleiben diese tollen Erlebnisse sicher in langer Erinnerung.
Dank dem tollen Betreuerteam: Jasmin Leusch, Bendedikt Reschke, Claudia Schiffner und Marina Trierweiler haben die Kids eine schöne Zeit in den großen Ferien verbracht.

Kultur- und Weinbotschafter Nahe -
Termine August und September 2010

Mittwoch, 25. August 2010, 17.00 Uhr
Der Kafels - Geologische Wanderung in die Entstehungszeit
unseres Weinbaugebietes

Entdecken Sie mit Heinz Kaul Spitzenweinlagen wie Norheimer Dellchen oder Norheimer Kirschheck und genießen Sie dabei nicht nur die Unterschiedlichkeit der Weinlagen, sondern auch die Einzigartigkeit der dort gewachsenen Weine. Wir verkosten zu jedem Wein ei-ne Köstlichkeit. Dauer etwa drei Stunden. Treffpunkt: Hüffelsheim, Ortsausgang Richtung Waldböckelheim: Parkplatz am Sportplatz. Teilnahmebeitrag 15,- Euro / Person Anmeldung bei Heinz Kaul unter Tel. 06758-804290 oder E-Mail kaullacuisine@t-online.de.
Sonntag, 5. September 2010, 11.00 Uhr
Hildegard von Bingen auf dem Disibodenberg -
Lebensstation und Ort der Meditation mit Elke End

Bei einem Rundgang durch die Ruinen der Klosteranlage spürt man die andächtige und weihevolle Atmosphäre dieses Ortes. Hildegard von Bingen verbrachte den größten Teil ihres Lebens auf dem Disibodenberg, was ihre Werke wesentlich geprägt hat. Eingebettet in einen englischen Landschaftspark bietet die Anlage einen Platz zur Besinnung und zum Kräftesammeln. Wir werden gemeinsam nachspüren, was Hildegard von Bingen mit „Grünkraft“ beschrieben hat. Dauer ca. 1½ Stunden. Treffpunkt: Museum der Scivia-Stiftung am Weingut von Racknitz, Staudernheim. TN-Beitrag fünf Euro / Person zzgl. Eintrittspreis Disibodenberg (2,50 Euro / Person). Anmeldung bei Elke End, Tel. 06761-9677552, E-Mail elke-end@t-online.de. Bitte auf festes Schuhwerk achten!
Mittwoch, 8. September 2010, 17.00 Uhr
Bretzenheim, Reichsdorf und Fürstentum mit Werner Adolphy

Wir wandern durch den historischen Ortskern des alten Bretzenheim, besichtigen die Gebäude des Fürstentums aus dem 18. Jahrhundert und besuchen einen Weinkeller inklusive einer kleinen Verkostung Bretzenheimer Weine. Dauer ca. zwei Stunden. Treffpunkt: Marktplatz im Ortskern Bretzenheims. Teilnahmebeitrag acht Euro pro Person Anschließend kann gemeinsam ein Gasthaus besucht werden. Anmeldung bei Werner Adolphy, Tel. 0671-27290, E-Mail: werado@online.de.
Donnerstag, 9. September 2010, 16.00 Uhr
Wüstendünen und Meeressand in Roxheim -
Abendspaziergang Birkenberg mit Karin Ochel-Spies

Eine abendliche Weinwanderung für Erwachsene durch längst vergangene Zeiträume. Lassen Sie Ihren Sommerurlaub noch ein wenig nachklingen. Dauer ca. zwei Stunden. Treffpunkt: Nordic-Walking-Startpunkt in Roxheim. Teilnahmebeitrag sieben Euro pro Person, Wein inklusive. Anmeldung bei Karin Ochel-Spies, Tel. 06761-13658, E-Mail ochel.spies.ibg@t-online.de.
Samstag, 11. September 2010, 19.00 Uhr
Weinschmecker-Abend „Käse und Wein“ in der Vinothek
Weingut Korrell, Johanneshof, Bad Kreuznach-Bosenheim

Mit sieben interessanten Kombinationen. Teilnahmebeitrag 33,— Euro pro Person (kleine Gruppe). Anmeldung bis 28. August unter Telefon 06758-7701 oder Email S.Zimmermann68@gmx.de.
Samstag, 25. September 2010, 15.30 Uhr
Felsenberg-Panorama-Führung mit kleiner Weinschmeckerrunde
mit Sonja Zimmermann

Rundwanderung durch die weltbekannte Spitzenweinlage „Schloßböckelheimer Felsenberg“ mit Erläuterungen zur örtlichen Geologie, den Besonderheiten des Naturschutzgebietes und der Naheregion - abgerundet durch eine Kostprobe von je zwei erlesenen Weinen und Käsespezialitäten an der neuen Wanderhütte! Festes Schuhwerk empfehlenswert. Anschließend Einkehr in den Landgasthof möglich. Dauer ca. drei Stunden. Treffpunkt Landgasthof Niederthäler Hof, Schloßböckelheim. Teilnahmebeitrag 15,— Euro pro Person Anmeldung bis 22. September bei Sonja Zimmermann, Telefon 06758-7701 oder per E-Mail: S.Zimmermann68@gmx.de.

Weiche Fähigkeiten: Wichtiges Rüstzeug für neue Azubis
Michelin Bad Kreuznach entwickelt Sozialkompetenz
Für die 15 neuen Auszubildenden von Michelin in Bad Kreuznach und fünf Azubis, die der Reifenhersteller im Verbund ausbildet, hat der Einstieg in die Ausbildung mit einem fünftägigen Workshop begonnen. Dabei ging es für die zukünftigen Facharbeiter noch nicht um professionelles Feilen, Fräsen und Bohren. Stattdessen lernten sie im pfälzischen Wolfstein unter Anleitung ihrer vier Michelin Ausbilder spielerisch, was Eigenverantwortung, Kommunikations- und Teamfähigkeit, kurz soziale Kompetenz bedeuten.

Bei der Teamübung „Zauberstab“ musste die Gruppe erkennen, dass eine vermeintlich einfache Aufgabe schwieriger als gedacht sein kann: Erst durch detaillierte Absprachen, Konzentration, Selbstorganisation und Moderation gelingt es, den Stab gemeinsam am Boden abzulegen
„Diese so genannten ‚weichen Fähigkeiten’ werden immer wichtiger“, betont Michelin Ausbildungsleiter Reiner Scheidt, „denn nur, wer mit anderen zusammenarbeiten kann, wird die immer komplexeren Aufgaben und Projekte im modernen Arbeitsleben erfolgreich abschließen können. Darum ist es uns wichtig, den jungen Leuten neben einer fundierten Fachausbildung dieses wichtige Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft mit auf den Weg zu geben. Der Workshop gleich zu Anfang der Ausbildung erleichtert es den Azubis enorm, sich schnell in der Gruppe zu integrieren, im Team zu arbeiten und früh einen hohen Grad an Eigenverantwortung zu entwickeln.“
Vielseitige Herausforderungen
Beim Workshop hatten sich die jungen Leute einigen Herausforderungen zu stellen: Beim „Mohawk Walk“ etwa ging es darum, auf einem kniehoch gespannten Seil von Baum zu Baum zu gelangen - was nur gelingt, wenn man gegenseitig Hilfe einfordert und erteilt. Beim „Pamper Pol“ wurde jeder Teilnehmer durch Seile von vier anderen abgesichert und kletterte auf eine kleine Plattform in sieben Metern Höhe. Von dort aus sollte er den Seil haltenden Kollegen vertrauen und beherzt herunterspringen. Dabei sollten die Azubis ihr persönliches Ziel für die nächsten dreieinhalb Jahre laut herausrufen. „Alle haben sich getraut und mitgemacht“, lobte Scheidt. Natürlich ist jeder sanft am Boden gelandet. Die Kommunikationsfähigkeit war gefordert, als es darum ging, dass zwei Gruppen in getrennten Räumen mit dem gleichen Ausgangsmaterial jeweils eine möglichst identisch gestaltete Kugelbahn bauen sollten. Zur Abstimmung durften nur mündliche Beschreibungen bei vier zeitlich begrenzten Einsatzgesprächen eingesetzt werden. Neben diesen und ähnlichen Aufgaben standen Orientierungs- und Wissensspiele auf dem Programm.
Am Ende war allen klar: Gemeinsam kommt man besser voran - und mehr Spaß macht’s auch noch!
Ausbildung bei Michelin in Bad Kreuznach

Hand in Hand: Bei dieser Übung, dem „Mohawk Walk“, kamen die Azubis nur voran, wenn sie sich gegenseitig unterstützten
Michelin bietet an seinem Standort in Bad Kreuznach in jedem Ausbildungsjahr 15 Ausbildungsplätze an. Im Jahresdurchschnitt entspricht dies einer Gesamtzahl von 54 Auszubildenden. Die Jugendlichen werden zum Mechatroniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und IT-Systemelektroniker ausgebildet. Im zweiten und dritten Lehrjahr befinden sich derzeit auch zwei junge Frauen, die Industriemechanikerinnen werden möchten. Außerdem beteiligt sich Michelin an der Nahe an dem Programm „Teilzeitausbildung für Mütter“, das von der Agentur für Arbeit gefördert wird: Eine junge Frau wird seit Sommer 2008 zur Kauffrau für Bürokommunikation ausgebildet.
Ungeachtet der Wirtschaftskrise hat Michelin im Januar 2010 alle Auszubildenden nach ihrem Abschluss in Bad Kreuznach übernommen. Ein Jungfacharbeiter hatte sich für eine weiterführende Ausbildung entschieden.
Michelin in Bad Kreuznach
Michelin produziert seit 1966 Reifen in Bad Kreuznach. Über 1.600 Mitarbeiter fertigen 2010 fast neun Millionen Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen sowie Kautschukmischungen, Textil- und Stahlcord.
Heute stellen die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Deutschland an fünf Standorten pro Jahr über 16 Millionen Reifen her. Michelin produziert weltweit in 72 Produktionswerken mit über 110.000 Beschäftigten rund 844.000 Reifen am Tag. Der Konzernumsatz 2009 betrug 14,8 Milliarden Euro.
Im Februar wurde Michelin im Rahmen der „Tire Technology Expo 2010“, der weltweit wichtigsten Fachmesse für Reifenproduktion und -entwicklung, von einer internationalen Fachjury für seine innovativen Produktionsprozesse zum „Reifenhersteller des Jahres 2010“ gekürt.

Förderpreis Medienpädagogik 2010
Geschafft! Gut 1.500 Schülerinnen und Schüler können mit einem richtigen guten Gefühl auf das vergangene Schuljahr zurückblicken, denn sie haben nicht nur den normalen Schulalltag gemeistert, sondern sogar Besonderes geleistet: eine Schülerzeitung hergestellt, eine mediale Präsentation erarbeitet oder gar einen eigenen Film gedreht! Und stellen sich nun mit ihrem fertigen Produkt dem Wettbewerb …
Dabei sind die Themen so bunt wie die Farben des Regenbogens, und auf den ersten Blick zeichnen sich viele Beiträge durch eine gute Qualität aus. Kein Wunder - Medien sind heutzutage schließlich ein wesentlicher Teil jugendlicher Lebenswirklichkeit! Und auch der aktive und produktive Umgang mit moderner Technik scheint in der Schule machbar zu sein: Immerhin 120 Schülergruppen aus den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen bewerben sich in diesem Jahr nun um den Förderpreis Medienpädagogik, den die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest in diesem Jahr zum zwölften Mal ausgeschrieben hat.
Und während die Beteiligten nun ihre wohlverdienten Ferien genießen, beginnt für die Jury jetzt die Arbeit: Es gilt, die vielen, vielen Einreichungen zu sichten, zu bewerten - und am Ende die Gewinner festzulegen. Da wird wohl so manche harte Nuss zu knacken sein… 
Wir drücken allen Bewerbern jedenfalls die Daumen!

„Bundesregierung gefährdet Arbeitsplätze im Hunsrück“
SPD bringt Resolution gegen Luftverkehrsabgabe in den Kreistag
Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises soll sich in seiner nächsten Sitzung in einer Resolution gegen die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe aussprechen. Die SPD-Kreistagsfraktion beschloss in ihrer jüngsten Sitzung auf dem Flughafen Hahn einstimmig, einen entsprechenden Antrag im Kreistag einzubringen. „Wir werden uns auch weiterhin mit aller Kraft für den Flughafen einsetzen. Dazu gehört auch, dass wir uns eindeutig gegen einen deutschen Alleingang bei der Einführung einer Luftverkehrsabgabe wenden“, fasste Fraktionsvorsitzender Michael Maurer die Diskussion zusammen.

Vor dem neuen Info-Punkt im Terminal des Flughafens Hahn traf die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Hunsrück mit der Flughafen-Geschäftsführung und Innenstaatssekretär Roger Lewentz (Mitte) zusammen
Zuvor hatte sich die SPD-Kreistagsfraktion mit Mitgliedern des Wirtschaftsforums Hahn der SPD und dessen Sprecher Dietmar Tuldi, mit Flughafen-Geschäftsführer Jörg Schumacher und dem rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretär Roger Lewentz getroffen und ausführlich über die aktuelle Situation am Flughafen und in der Region gesprochen.
Landtagspräsident Joachim Mertes dankte dem Staatssekretär für dessen Besuch auf dem Hahn. Beide hatten zuvor bereits die Landespolizeischule besucht. Die Fachhochschule sei ein „Highlight“ auf dem Hunsrück, unterstrich Mertes. Lewentz lobte die solide Ausbildung, die die jungen Polizistinnen und Polizisten dort erhielten.
Der Staatssekretär, der in Kamp-Bornhofen lebt, zeigte sich mit Blick auf den Flughafen Hahn sehr erfreut über den Unesco-Beschluss zur Mittelrheinbrücke. „Meine Rheinseite wird von der Brücke viel mehr profitieren; gerade auch wegen der dann guten Erreichbarkeit des Flughafens“, sagte Roger Lewentz.
Übereinstimmend wurde die Entwicklung des Flughafens als rheinland-pfälzische und Hunsrücker Erfolgsgeschichte bewertet. Jörg Schumacher betonte, dass es gut sei, dass das Land in die Flughafengesellschaft eingestiegen sei. „Ich bin dankbar dafür, dass wir beim Land bleiben“, sagte der Flughafenmanager.
Michael Maurer erinnerte an die wirtschaftlichen Erfolge durch den Flughafen für die Allgemeinheit. Durch den Flughafen sei allein im Jahr 2008 ein Steueraufkommen von mehr als 93 Millionen Euro für Bund, Land und Kommunen erzielt worden. Umso wichtiger sei es, jetzt den Flughafen gegen die drohende Luftverkehrsabgabe zu „verteidigen“.
Flughafen-Geschäftsführer Jörg Schumacher sieht sich vor einer düsteren Perspektive, falls die Abgabe kommt. Derzeit verlange der Hahn 65 Eurocent weniger Passagiergebühren als Luxemburg. Mit der Abgabe verteure sich der Hahn gegenüber Luxemburg um 8,35 Euro. Das seien Zahlen, die auch für Ryanair nicht zu vernachlässigen seien. Für Schumacher könne dann ein Abwandern Realität werden.
Dem wollen auch die Sozialdemokraten nicht tatenlos zusehen. Maurer: „Mittlerweile arbeiten mehr als 12.000 Menschen am und um den Flughafen. Die Bundesregierung gefährdet mit ihrer geplanten Abgabe diese Arbeitsplätze und die erfolgreiche Aufbauarbeit von mehr als 20 Jahren.“
Der SPD-Europaabgeordnete Norbert Neuser betonte, dass es eine Luftverkehrsabgabe „nur auf europäischer Ebene oder gar nicht“ geben könne. Er sicherte zu, in Brüssel bei diesem Thema weiter am Ball zu bleiben.

Heirat, Trennung, Scheidung -
auch beim Finanzamt ein Thema

Info-Hotline gab knapp 300 Anrufern Auskunft
Mit einem Aktionstag rund um steuerliche Fragen zu Heirat, Trennung und Scheidung konnte die Info-Hotline der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung knapp 300 Bürgern helfen. Vor allem die steuerliche Behandlung eheähnlicher Lebensgemeinschaften und die Frage, ob ein Steuerklassenwechsel zwingend im Jahr der Eheschließung vorzunehmen und welche Steuerklassenkombination am günstigsten ist, beschäftigten die Anrufer.
So konnten die Experten, bestehend aus Finanzbeamten und einem Vertreter der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, Knut Heinz, verständlich erläutern, dass ab dem Kalenderjahr nach der Heirat die Steuerklassenkombination für Eheleute erforderlich ist. Dabei ist, so die Info-Hotline, die Steuerklasse IV und IV sinnvoll für Paare, mit gleich hohem Einkommen. Bei unterschiedlichem Einkommen sind die Steuerklassen III und V sinnvoll. Dabei sollte der besser verdienende Partner die Steuerklasse III wählen, da diese einen geringeren Steuerabzug bewirkt und in der Regel zu einem höheren Netto-Gesamteinkommen führt.
Eine individuelle Berechnung, welche Steuerklassenkombination die im Einzelfall günstigere Lösung darstellt, kann unter www.abgabenrechner.de (Faktorberechnung) durchgeführt werden. Für eheähnliche Lebensgemeinschaften ist eine Zusammenveranlagungen nicht möglich. Grund: Das Einkommensteuerrecht richtet sich nach dem zivilrechtlichen Bestehen der Ehe, also der standesamtlich geschlossenen Ehe. Gleiches gilt im Fall einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Hier steht jedoch noch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus.
Die Info-Hotline ist zu Fragen rund um das Steuerrecht und die Steuererklärung erreichbar unter Tel. 0180-3757400 (9 ct pro Minute aus dem Festnetz und max. 42 ct pro Minute mobil).

Mit haushaltsnahen Aufwendungen Steuern sparen -
wer sich auskennt, kann profitieren

Der Fiskus meint es gut mit dem Steuerbürger, wenn es um die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten rund um Haushalt und Handwerker geht. Basierend auf dem „Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen“, kurz Familienleistungsgesetz genannt, können private Haushalte ab dem Veranlagungszeitraum 2009 u.a. mehr Geld für haushaltsnahe Aufwendungen absetzen, als dies vorher der Fall war. Wichtig zu wissen ist, welche Leistungen sich steuermindernd auswirken und in welchem Umfang.
Steuerliche Förderung ab 2009
Generell wurde die steuerliche Förderung von Dienstleistungen sowohl vereinfacht als auch erweitert. Seit dem Veranlagungszeitraum 2009 werden nur noch drei Förderbereiche unterschieden: erstens die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in einem Privathaushalt, die steuerlich gesondert behandelt werden. Zweitens gehören alle anderen Beschäftigungsverhältnisse sowie haushaltsnahe Dienstleistungen einschließlich Pflege- und Betreuungsleistungen dazu, die zusammenzufassen sind und einer einheitlichen steuerlichen Behandlung unterliegen. Drittens sind daneben auch weiterhin Handwerkerleistungen im Privathaushalt begünstigt. Eine steuerliche Förderung gibt es aber nur dann, wenn die Aufwendungen nicht bereits als Betriebsausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden können.
So gilt für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, bei denen es sich um geringfügige Beschäftigungen handelt (sogenannte Minijobs), eine maximale Steuererstattung von 510,— Euro im Jahr. Für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG können einheitlich maximal 4.000,— Euro (20 Prozent der gesamten begünstigungsfähigen Aufwendungen von 20.000,— Euro) abgerechnet werden, für Handwerkerleistungen gilt ein Steuerbonus von maximal 1.200,— Euro (20 Prozent von 6.000,— Euro) jährlich. Wichtig für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung ist, dass die steuerpflichtige Person Arbeitgeber des haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnisses oder Auftraggeber der haushaltsnahen Dienst- oder Handwerkerleistung ist. Generell werden die steuerlichen Vergünstigungen nur anerkannt, wenn die jeweilige Tätigkeit in einem in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum liegenden Haushalt des Steuerpflichtigen ausgeübt wird.
Von den Regelungen profitieren können nicht nur Wohnungseigentümer, sondern auch Mieter. Dies trifft dann zu, wenn die von ihnen zu zahlenden Nebenkosten Beträge umfassen, die den drei Förderbereichen zuzuordnen sind und der individuelle Anteil an den vom Vermieter unbar gezahlten Aufwendungen entweder aus der Jahresabrechnung hervorgeht oder durch eine entsprechende Bescheinigung nachgewiesen wird.
Um im Bereich haushaltsnahe Aufwendungen Transparenz zu schaffen, hat das Bundesfinanzministerium einen umfangreichen Leistungskatalog veröffentlicht, der rund 100 Tätigkeiten und deren jeweilige steuerliche Bewertung auflistet (Schreiben vom 15.2.2010, Az: IV C – S 2296-b/07/0003).
Steuerbegünstigte Leistungen
Beispielhaft seien hier einige Leistungen genannt, die im Leistungskatalog des Bundesministeriums aufgeführt werden: So gehören zu den haushaltsnahen Dienstleistungen Gartenpflegearbeiten, Fenster putzen, bügeln, die Hausreinigung, das Abfallmanagement und so genannte Nebenpflichten der Haushaltshilfe wie kleine Botengänge oder die Begleitung von bedürftigen Personen. Auch ein Wach- und Winterdienst zählt zu den begünstigten Leistungen, soweit er innerhalb des bewohnten Grundstücks realisiert wird. Schwieriger wird es möglicherweise bei Kosten der Hand- und Fußpflege, Friseur- oder Kosmetikleistungen. Denn sie werden nur anerkannt, „... soweit sie zu den Pflege- und Betreuungsleistungen gehören ... und nicht der Behindertenpauschbetrag geltend gemacht wird“. Vergleichbares gilt etwa für Umzugskosten oder die steuerliche Behandlung von Tagesmüttern, auch hier ist jeweils die steuerliche Zuordnung zu prüfen. So bietet der Leistungskatalog zwar Orientierungshilfe, bei der Einzelbewertung kommt man jedoch zum Teil ohne steuerlichen Sachverstand nur schwer aus.
Steuerbonus für Heimbewohner
Erstmals wurde im oben genannten BMF-Schreiben auch präzisiert, welche besonderen Regeln Menschen, die in Pflegeheimen wohnen, beachten müssen, um von den Steuervorteilen profitieren zu können. Wer in einem Altenheim, Pflegeheim oder in einem Wohnstift lebt, muss ein eigenes abschließbares Appartement (Bad, Küche, Wohn- und Schlafbereich) bewohnen und noch selbst den Haushalt führen. In einer Heim- oder Wohnstifteinrichtung sind haushaltsnahe Dienstleistungen steuerbegünstigt, wenn sie individuell abgerechnet werden können und dafür ein sogenannter Heimvertrag abgeschlossen wurde. Zu den begünstigten Leistungen gehören zum Beispiel Reinigung und Handwerkerleistungen im Appartement sowie die individuelle Pflege und Betreuung des Heimbewohners. Auch Aufwendungen für Leistungen außerhalb des Appartements wie Hausmeisterarbeiten, Gartenpflege und kleinere Reparaturarbeiten oder Dienstleistungen des Haus- und Etagenpersonals, Kosten für die Reinigung der Flure, Treppenhäuser und der Gemeinschaftsräume können abgerechnet werden. Dasselbe gilt für die Tätigkeit von Haus- und Etagendamen, die neben der Betreuung auch Botengänge und andere kleine Gefälligkeiten für die Heimbewohner erledigen. Nicht begünstig sind etwa Reparatur- und Instandsetzungskosten, die ausschließlich auf Gemeinschaftsflächen entfallen, selbst wenn die Kosten mit dem Bewohner einzeln abgerechnet werden.
Rechnung und Bezahlung
Bei haushaltsnahen Dienstleistungen und allen Handwerkerleistungen werden nur die Arbeitsleistung plus Fahrt- und mögliche Maschinenkosten anerkannt. Die Materialkosten zählen nicht dazu. Zur Kontrolle verlangen die Finanzbeamten zwei Belege: die Rechnung des Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebs und den Überweisungsbeleg (Kontoauszug) des Auftraggebers. Barzahlungen oder einfache Quittungen reichen nicht.
Alles in allem können rund um Haushalt und Handwerker beachtliche Steuern gespart werden. Die Materie ist jedoch kompliziert und für den Steuerlaien bleiben manche Detailfragen offen. Profis für derartige Beratungen sind zu finden im Steuerberater-Suchdienst der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz auf der Website http://www.sbk-rlp.de.

13. THW-Bundesjugendlager in der VW-Stadt Wolfsburg
THW-Jugend aus Simmern war mitten drin
Vom 29. Juli bis zum 3. August 2010 fand zum 13. Mal das THW-Bundesjugendlager statt - diesmal in der VW-Stadt Wolfsburg. Circa 4500 Jugendliche waren im Zeltlager. Sie kamen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus Italien und Polen. Gruppen anderer Hilfsorganisationen nahmen auch an dem Lagerleben teil. Das Bundesjugendlager der THW-Jugend e. V. fand in Kooperation mit dem THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen und der Landesjugend Bremen / Niedersachsen statt.
Die THW-Jugend des Ortsverbandes Simmern hatte sich mit sieben Junghelfern und zwei Betreuern im THW- Bundesjugendlager eingefunden. Den Jugendlichen wurde ein rundum volles Programm an musikalischer Unterhaltung sowie Aktivitäten wie Workshops, Besichtigung von Museen und vieles mehr geboten. Insbesondere die Besichtung des VfL Fußballstadions und der Autostadt VW sorgte bei den jungen Menschen für Begeisterung. „Mir hat die Bootstour auf den Mehrzweckarbeitsbooten auf dem Mittellandkanal besonders gut gefallen“, sagt Junghelfer Christian Orth.
Parallel zu dem Bundesjugendlager fand auch die 60-Jahr-Feier des Technischen Hilfswerks in unmittelbarer Nachbarschaft statt. Betreuer der anwesenden Ortsverbände nahmen an der Feierstunde teil. Der einzige Regentag während der Veranstaltung diente den Jugendlichen neben Tanzen im „Regen und im Schlamm“ zum notgedrungenen Aufräumen in den Zelten, um Hab und Gut vor den Wassermassen zu retten.
Dank der guten Organisation war das 13. THW-Bundesjugendlager für die teilnehmende THW-Jugend eine erfahrungsreiche Zeit.
Kontakt: Carsten Schneider, Ortsbeauftragter, Tel. 0174-3388037, Marianne Kirst, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Email: ov-simmern@thw.de Homepage: http://www.ov-simmern.thw.de.
Das Technische Hilfswerk Ortsverband Simmern
Das Technische Hilfswerk (THW) ist eine der tragenden Säulen des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland und ein unverzichtbarer Bestandteil der örtlichen Gefahrenabwehr. Das THW leistet technische Hilfe im In- und Ausland.
Die Einsatzmannschaft im Ortsverband Simmern besteht aus motivierten Frauen und Männern jeden Alters, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit einen Ausgleich im ehrenamtlichen Bereich suchen. Für junge Männer ist dies von besonderem Interesse, da eine Mitarbeit im THW eine Freistellung vom Wehrdienst ermöglicht.
Mach mit in der THW-Jugend Simmern
Wenn du mindestens 10 Jahre alt bist, Spaß und Spannung liebst, technisch interessiert bist und dabei auch noch gute Freunde finden möchtest, dann bist du bei der THW-Jugend Simmern genau richtig! Und es ist umso besser, wenn du auch der Meinung bist, dass Technik Mädchen und Jungen gleichermaßen begeistert. Viele Erwachsene haben auch einmal in der THW-Jugend angefangen und dort gelernt, was sie heute im THW-Einsatz sowie im Beruf und im Alltag nutzen können.
Ruf doch einfach mal an oder schreib uns eine E-Mail.

Soforthilfe: 120 000 THW-Atemschutzmasken für Russland

Lufttransport ab Flughafen Frankfurt-Hahn
Frankfurt-Hahn, 9.8.2010.
Die Wald- und Torfbrände in Russland halten weiter an und bedrohen zunehmend die Bevölkerung in der russischen Hauptstadt Moskau. Auf Bitten der Katastrophenschutzbehörde der Russischen Föderation und im Auftrag der Bundesregierung entsandte das THW vom Flughafen Frankfurt-Hahn rund 120.000 Atemschutzmasken nach Moskau.
Kurz nachdem die Bundesregierung am Wochenende die Lieferung der Atemschutzmasken bekannt gegeben hatte, erhielt das THW den Auftrag, die Verladung der Masken auf eine russische Transportmaschine durchzuführen. Am Montagvormittag traf der THW-LKW mit Anhänger mit der Fracht vom Logistikzentrum Heiligenhaus auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn ein, wo bereits die russische Transportmaschine RA26134 ladebereit stand. Über ein Laufband wurden die einzelnen Pakete vom LKW in das Flugzeug transportiert. Die THW-Helfer, unter anderem vom THW Ortsverband Simmern, sowie Flughafen-Mitarbeiter sorgten für eine reibungslose Verladung der Atemschutzmasken. Insgesamt wurden 25 cbm verstaut mit einem Gewicht von 1,9 Tonnen. Um 12.00 Uhr war die russische Transportmaschine wieder startklar, um die Ladung nach Moskau zu fliegen.
In Moskau werden die Masken von der russischen Katastrophenschutzbehörde EMERCOM in Empfang genommen und an die bedürftige Bevölkerung verteilt. Nach den verheerenden Waldbränden beeinträchtigt der giftige Qualm insbesondere die Moskauer Bevölkerung. In der Hauptstadt sank die Sichtweite wegen des Rauchs der Torfbrände in der Umgebung stellenweise auf unter 50 Meter.

CDU und Junge Union Rheinböllen
unterstützten Kinderferienaktion

Rheinböllen. Auch in diesem Jahr engagierte sich der CDU-Ortsverband Rheinböllen-Dichtelbach-Erbach gemeinsam mit der Jungen Union bei der Kinderferienaktion auf der Eich. Mit 20 Kindern verbrachten sie einen Tag im Rheinböllener Freizeitbad. „Es freut uns immer, wenn wir mit den Kindern einen Tag gemeinsam verbringen und ihnen damit eine Freude machen können“, so das JU-Mitglied Jakub Hawryluk. „Und wie wir erfahren haben, ist der Schwimmbadausflug bei der Kinderferienaktion jedes Jahr immer eines der Highlights.“
Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Christian Jehn und die beiden JU-Vorsitzenden Christian Klein und Marian Bracht bedankten sich bei den Helfern der CDU und JU für ihr Engagement: „Dass die CDU und die Junge Union jedes Jahr bei der Ferienaktion einen Tag mit den Kindern verbringen hat mittlerweile Tradition. Dank vieler engagierter CDU- und JU-Mitglieder wollen wir dies auch in den nächsten Jahren weiterführen“, so die Vorsitzenden.

Internationale Jugendbegegnung hält an

Über das “World Wide Web” sind sie noch in Kontakt: Jugendliche aus sechs Nationen tauschen sich aus. Gemeinsam haben sie Tage in Deutschland und den Niederlanden verbracht. Sie waren Teil einer Jugendbegegnungsmaßnahme der katholischen Jugend im Dekanat Simmern-Kastellaun. „Wer kennt wen“ oder „facebook“ sind Plattformen des Austausches. Fotos werden verschickt oder im Internet eingestellt. Unter „You Tube“ kann der gesamte Gottesdienst in Delft (unter „Delft Church Service“ in vier Teilen) gesehen werden.
Begeisterung und Dankbarkeit sind nach den Tagen der Begegnung zu spüren. Auf einander einlassen und verlassen war bei dem umfangreichen Programm notwendig.
Nicht nur, dass es ein kulturelles Erleben in Deutschland gab. Jugendfestival, Gemeindefeste, soziales Engagement und Zeit zur freien Verfügung mit den Gastfamilien bildeten den Rahmen für die ersten Tage. Nachdem Köln, Mainz und Trier erobert worden waren, erkundeten sie die Niederlanden. Dort trafen die Jugendlichen aus Litauen, Polen, Ungarn und Deutschland auf die Jugendlichen aus Spanien und den Niederlanden. Gemeinsam lernten sie Delft, Rotterdam und Den Haag kennen. Sprachlich war häufig Englisch der gemeinsame Nenner, doch mit Händen und Füßen klappte es auch. Bei den Führungen konnte aus der Nationengruppe einer in die jeweilige Landesprache übersetzen. Gefördert wurde aber auch das Improvisationstalent. Bei einem solchen umfassenden Angebot und so vielen Jugendlichen wird mal etwas vergessen oder läuft nicht reibungslos. Vor allem die Organisatoren in den Niederlanden waren überwältig von der Vielzahl Jugendlicher, die bei ihnen zu Gast waren. „Dadurch kamen wir aber mit viel mehr Menschen ins Gespräch, hatten viel zu lachen und zu erleben“, so Markus Koch, einer der Organisatoren der Jugendbegegnungsmaßnahme. Besonders die Jugendlichen aus einem Kinderheim waren dankbar für das Angebot. Sie murrten nicht, wenn sie beim Duschen warten oder dass sie in Zelten übernachten mussten. Auch für deren Betreuer war diese Jugendbegegnung eine besondere Anerkennung. In ihrer Heimat hat die Betreuung von Jugendlichen einen sehr niedrigen Stellenwert. Selten wird den Jugendlichen psychologische Betreuung zur Seite gestellt, so dass sie ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten könnten. Auch müssen die Erzieher die komplette Hausarbeit übernehmen. Für individuelle Betreuung bleibt kaum Zeit. Die Freizeitgestaltung ist auch eher dürftig. Nach der Schule fahren sie meistens Fahrrad.
Was bleibt nach zwei Wochen Jugendbegegnung? Einige Jugendlichen wollen in den Herbstferien privat nach Krakau reisen, um den Kontakt aufrechterhalten. Nächstes Jahr wollen sie gemeinsam zum Weltjugendtag nach Madrid fahren. Im Jahr 2012 sind die Jugendlichen nach Litauen eingeladen. Einige Jugendlichen wollen aber auch zur Heilig Rock Wahlfahrt nach Deutschland kommen. So wird Europa lebendig.

Schulbeginn: Pausenbrote sind wichtig und beliebt

Ernährungswissenschaftler: „Korn-Kraftwerke“
sichern Nährstoffvielfalt - Aktueller Infotipp:
Podcast und Rezepte auf www.mein-mehl.de
Bonn (ots) -
Nach Angaben der Kultusministerkonferenz beginnt in diesem Sommer für 750.000 Erstklässler der „Ernst des Lebens“. Da kommt es nicht nur auf die Schultüte, das Einüben eines sicheren Schulwegs, sondern auch aufs richtige Pausenbrot an. Das sorgt für Konzentration und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz Schule. Getreideprodukte liefern bedarfsgerechte Portionen der für unsere Schulkinder unverzichtbaren Stärke-Kohlenhydrate, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.

Vom Getreidefeld über Mühle und Bäckerei zum Schulbrot: Zur richtigen Wahl für gesundes Essen ist es wichtig, dass die Kinder lernen, wo unsere Lebensmittel herkommen und was in ihnen steckt. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle: „obs/GMF“
Belegte Brote und Brötchen sind bei unseren Grundschulkindern die wichtigsten Bausteine ihres regelmäßigen Schulfrühstücks. Nach Ergebnissen einer Repräsentativbefragung gehört in 92 Prozent der Fälle ein belegtes Brot oder Brötchen zum mitgebrachten Pausenfrühstück. Die Hälfte der Grundschulkinder hat dazu auch frisches Obst oder Gemüserohkost zum Knabbern dabei.
Nach Vorstellungen der Eltern sollten (Vollkorn-)Brot, Obst und Milch die bevorzugten Bestandteile einer gesunden Kost ihrer Sprösslinge sein. Lehrerinnen und Lehrer sehen das unter pädagogischen Aspekten ganz ähnlich. Sie nennen Brot / Getreideprodukte bzw. Obst / Gemüse als wichtigste Nahrungsmittelgruppen für die schulische Wissensvermittlung.
Diese erstaunliche Einmütigkeit aller am Schulleben Beteiligten ist auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht richtig. Aus den „Korn-Kraftwerken“ Weizen und Roggen wird eine Vielfalt von Mahlerzeugnissen hergestellt - Grundlage unserer breiten Brot- und Brötchenauswahl. Diese Produktvielfalt sorgt für Nährstoffvielfalt, was eine ausgewogene Versorgung der Kinder, ihre körperliche Leistungsfähigkeit und mentale Power über den ganzen Vormittag hinweg gewährleistet.
Aktuelle Tipps zum Schulbeginn in Sachen „Pausenbrot“ gibt es jetzt für Eltern auf http://www.mein-mehl.de als Podcast und Download: Fachliche Infos in einem Interview mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Heiko Zentgraf und praktische Rezeptvorschläge fürs „Frühstück mit guten Noten“.

Bienensterben durch Pestizide geht weiter
Imker und BUND fordern Reform der Zulassungspraxis
Berlin (ots) -
Zwei Jahre nach dem großen Bienensterben in Süddeutschland, bei dem etwa 20.000 Bienenvölker durch das Insektizid Clothianidin getötet oder schwer geschädigt wurden, werden in der Landwirtschaft beim Raps-, Mais-, Gemüse- und Getreideanbau weiter bienengefährdende Pestizide eingesetzt. Nach Auffassung des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) brachten die 2008 verordneten Maßnahmen zur Begrenzung der Gefährlichkeit von Schädlingsbekämpfungsmitteln für Bienen nicht das gewünschte Ergebnis. Die Verbände haben weiterhin vor allem das von der Firma Bayer CropScience hergestellte Clothianidin im Visier, das zur Gruppe der sogenannten Neonicotinoide gehört.
Die Firma Bayer CropScience habe zwar die Wirkung von Clothianidin auf Sommerraps getestet und für unbedenklich erklärt. Die Ergebnisse dieser Tests ließen sich jedoch nicht auf Winterraps übertragen, da dieser bereit von April bis Juni, Sommerraps hingegen erst im Juli oder August blühe. Da Honigbienen den Nektar von Winterraps als Nahrungsreserve und zur Fütterung ihres Nachwuchses nutzten, sei eine Anwendung von Clothianidin insbesondere bei Winterraps mit großen Risiken verbunden, sagte Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB).
Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger forderte den unverzüglichen Widerruf der Zulassungen für bienengefährdende Neonicotinoide. „2010 begehen wir das UNO-Jahr der Biodiversität und in Deutschland werden durch Agrargifte tausende Bienenvölker in Gefahr gebracht“, sagte Weiger. „Aber nicht nur die für unsere Nahrungsmittelproduktion unverzichtbaren Bienen werden von Pestiziden bedroht. Gefährdet sind auch unzählige andere Insekten, Vögel und Kleintiere.“
Mindestens drei weitere Neonicotinoide, die Grundchemikalien für viele Schädlingsbekämpfungsmittel seien, schädigten die Artenvielfalt und die Gewässer, sagte der BUND-Chemieexperte Heribert Wefers. Außerdem gebe es erstzunehmende Hinweise auf Gefahren für die menschliche Gesundheit. Neben ihren toxischen und hormonellen Wirkungen stünden Neonicotinoide wie das Thiacloprid im Verdacht, beim Menschen Krebs auszulösen.
Imker-Präsident Hederer warnte vor den enormen wirtschaftlichen Schäden durch das Bienensterben: „Anfang 2010 war etwa ein Viertel der Bienenvölker in Deutschland verschwunden. Neben den negativen Auswirkungen der industrialisierten Landwirtschaft wie der Anbau großflächiger Monokulturen spielen Pestizide dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Es verdichten sich die Hinweise, dass der Einsatz bienengefährdender Neonicotinoide wie Clothianidin zu den Ursachen des Bienensterbens gehört.“
Der Verband der Imker und der BUND forderten eine Verschärfung der Zulassungsprüfungen für Pestizide. Wenn deren Bienenvolkverträglichkeit nicht erwiesen sei, dürfe auch keine Zulassung erfolgen. Um den Schädlingsbefall zu vermindern, müsse insbesondere beim Maisanbau eine dreigliedrige Fruchtfolge vorgeschrieben werden. Erforderlich sei außerdem eine intensivere Förderung des Ökolandbaus, der auf den Einsatz von Pestiziden verzichte.
Ein Hintergrundpapier zum Thema „Bienensterben durch Pestizide“ findet man im Internet unter: http://j.mp/a7XgYg.

Bau des Ryanair-Schulungszentrums
am Flughafen Frankfurt-Hahn geht voran
Inbetriebnahme für Dezember 2010 geplant

Dublin / Frankfurt-Hahn, 11. August 2010:
Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, feiert heute am Flughafen Frankfurt-Hahn die Ankunft des Ryanair Cabin Crew Trainers, des Flugzeugrumpfes, der in Zukunft dem Kabinenpersonal für Trainingszwecke zur Verfügung stehen wird. Der Rumpf hat ein Gewicht von zirka acht Tonnen und ist 15 Meter lang, fünf Meter hoch sowie vier Meter breit. Somit ist der Trainings-Rumpf in etwa halb so lang wie eine Boeing des Typs 737-800.
Um den Cabin Crew Trainer in das Gebäude zu manövrieren, hat die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH zusätzliche Fundamente in die Halle eingebaut sowie die rückseitige Fassade kurzzeitig demontiert und einen sechs mal acht Meter großen Zugang für die Anlieferung angefertigt.
Der Cabin Crew Trainer ist Teil des sich im Bau befindlichen Schulungszentrums, das mit bis zu 16 Seminarräumen, zwei Flugsimulatoren sowie 70 Schlafzimmern ausgestattet sein wird und den Ryanair-Crews während ihrer Ausbildung und ihres Trainings zur Verfügung stehen wird. Das Bauprojekt soll im Dezember 2010 fertig gestellt sein und den Betrieb aufnehmen.
Die Regierung des Landes Rheinland-Pfalz und der Flughafen Frankfurt-Hahn hatten sich die Ryanair-Investition Mitte dieses Jahres gesichert und sich somit gegen die harte europäische Flughafenkonkurrenz durchgesetzt. Das 25 Millionen Euro teure Projekt umfasst neben dem Schulungszentrum eine Wartungshalle, die Platz für zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 bietet und einen Großteil der 240 Maschinen der Ryanair-Flotte zur Wartung aufnehmen wird.
Aktuell bedient die irische Airline vom Hunsrück aus insgesamt 54 Strecken, mit jährlich rund vier Millionen Passagieren. Ryanair geht davon aus, mit der Investition in die Wartungsalle und in das Schulungszentrum rund 4.000 Arbeitsplätze zu sichern, darunter 400 direkt beim Carrier.

30 Jahre Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz

Lenz: Leistungsbereitschaft fördern
Mit dem Appell, den akademischen Abschluss „Diplom-Ingenieur“ wieder einzuführen, eröffnete Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, den Festakt auf der Mainzer Kupferbergterrasse anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Kammer: „Der akademische Grad des Diplom-Ingenieurs ist weltweit eine Marke und ein Qualitätsmerkmal. Er ist im Ausland geachtet und für Deutschland ein Wettbewerbsvorteil.“ Mit der Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor- und Mastersystem vor zehn Jahren sei der Diplom-Grad ohne Not abgeschafft worden. Lenz begrüßte den Vorstoß einiger Hochschulen in Deutschland, den Diplom-Abschluss für angehende Ingenieure bald wieder anzubieten: „Ein dreijähriges Bachelor-Studium kann für Ingenieure nicht berufsqualifizierend sein.“

Der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dr. Ing. Horst Lenz (l.), und der rheinland-pfälzische Finanzminister Dr. Carsten Kühl (r.) gratulieren Dr.-Ing. Hubert Verheyen zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Foto: ING RLP/K. Schäfer
In seiner Festrede stellte der Kammerpräsident heraus, dass nicht nur die Marke „Diplom-Ingenieur“ für den Standort Deutschland unverzichtbar sei: „Ingenieure, Steuerberater und viele andere freie Berufe sind Garanten für eine leistungsorientierte Berufsausübung. Auch die freiberuflichen Strukturen in Deutschland sind ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Staaten, die es zu fördern und zu erhalten gilt.“ Lenz unterstrich, dass Leistungsbereitschaft auch schon bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden muss: „Daher führen wir in diesem Jahr bereits zum vierten Mal einen Schülerwettbewerb zusammen mit einigen anderen Ingenieurkammern durch.“ Auf diesem Weg könne zudem Nachwuchs für die vielseitigen Ingenieurberufe begeistert werden.
Der Kammerpräsident betonte, dass die Ingenieurkammer in den 30 Jahren ihres Bestehens in ein funktionierendes Netz von wichtigen Partnern eingebunden gewesen sei: „Die Zusammenarbeit mit den Akteuren aus der Politik in Rheinland-Pfalz hat sich immer durch gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit ausgezeichnet.“ Dies habe die Kammer bei der erfolgreichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützt. Dr. Carsten Kühl, rheinland-pfälzischer Finanzminister, lobte die Ingenieurkammer als aktuelles Informationsforum, in dem Erfahrungen ausgetauscht werden. „Seit 30 Jahren ist die Kammer ein kompetenter Berater für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, der sich durch Zuverlässigkeit, Qualität und ständige Weiterentwicklung ausgezeichnet hat“, so Kühl. Die Ingenieurkammer habe immer die Zeichen der Zeit erkannt.
Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Jens Karstedt, sagte: „Rheinland-Pfalz ist ein Land der Ingenieure. Die rheinland-pfälzische Ingenieurkammer hat sich vor allem bei der Gründung der Bundesingenieurkammer große Verdienste erworben.“ Aber auch mit ihrer erfolgreichen berufspolitischen Arbeit habe die Kammer maßgeblichen Anteil an der öffentlichen Wertschätzung, die der Berufsstand in Rheinland-Pfalz besitzt.
Im Rahmen des Festaktes wurde dem langjährigen Präsidenten der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dr.-Ing. Hubert Verheyen, die Ehrenpräsidentschaft für seinen Einsatz für die Kammer und ihre Mitglieder verliehen. Verheyen hatte dem Vorstand der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz 15 Jahre angehört und war im Sommer dieses Jahres nach 13 Jahren als Präsident nicht mehr zur Wahl angetreten.

Neue Plattform für Nachrichten
rund um Technologie und Innovation

Das Handlungsfeld Technologie & Innovation der Zukunftsinitiative Eifel hat eine Website aufgebaut, über die Pressemeldungen, Anwenderartikel, Innovationsberichte und Fachbeiträge eifelweit und überregional publiziert und abgerufen werden können
Eifel - Die Eifel ist nicht nur eine große touristische Region, sie ist auch Standort zahlreicher technologischer Betriebe. Damit diese sich im weltweiten Wettbewerb behaupten können, ist es wichtig, dass sie sich stets auf dem neuesten Innovationsstand befinden. Die Zukunftsinitiative Eifel (ZIE), der auch der Landkreis Mayen-Koblenz angeschlossen ist, hat sich das Handlungsfeld „Technologie & Innovation“ auf die Fahne geschrieben und gemeinsam mit dem Partner „Publizistik Projekte“ eine Nachrichtenseite auf die Beine gestellt. Sie bietet den Eifeler Technologie-Unternehmen ein Medium, über das sie Pressemeldungen, Anwenderartikel, Innovationsberichte oder Fachbeiträge eifelweit und überregional publizieren und abrufen können.
Unter „http://www.eifel-innovationen.de“ wird man informiert, wann das nächste Gründungs-Wochenende in der Eifel stattfindet, welche Firma für besondere Innovationsleistungen ausgezeichnet wurde oder auch welche neuen Technologien es für welche Branchen gibt und vieles mehr. Der Blog dient als wichtiges Marketing-Instrument für die Wirtschaftsregion Eifel und soll vor allem auch die aktive Netzwerkarbeit der zahlreichen Partner im Handlungsfeld „Technologie & Innovation“ weiter vorantreiben.
Damit die Nachrichten-Website auch den größtmöglichen Nutzen zeitigt, werden alle Partner aufgefordert, Pressemeldungen, Veranstaltungshinweise oder andere interessante High-Tech-Beiträge an die Redaktion der Eifel-Innovationen unter zi@publizistik-projekte.de zu schicken. Ansprechpartner ist Hartmut Giesen, der telefonisch unter 02471-921301 zu erreichen ist.
Mehr Infos unter http://www.eifel-innovationen.de.

Exkursion „Wir tragen Verantwortung
für besondere Arten und Lebensräume“

Ministerin Conrad: „Die Wildkatze braucht große Lebensräume
und Wanderkorridore“ - Wildenburg ist Katzenzentrum

Das „Wildkatzenzentrum Nord“ auf der Wildenburg im Hunsrück ist wichtiger Baustein des Kooperationsprojektes „Die Wildkatze in Rheinland-Pfalz“. Umweltministerin Margit Conrad hatte zur Exkursion unter dem Motto „Wir tragen Verantwortung für besondere Arten und Lebensräume“ dorthin eingeladen. Die Teilnehmer bewegten sich im Naturpark Saar-Hunsrück auf den Spuren der Wildkatze entlang des Saar-Hunsrück-Steigs. Im „Internationalen Jahr der Biodiversität“ haben zuvor schon Ausflüge zum Mittelspecht am Eiswoog und zum Bachneunauge in den Pfälzerwald stattgefunden.
„Das Wildkatzenzentrum vereint viele Funktionen – es ist Auffangstation und bald auch Wildkatzeninformationsstelle“, sagte Ministerin Conrad bei der Einweihung es Wildkatzengeheges. „Auf der Wildenburg besteht jahrzehntelange Erfahrung mit den besonderen Anforderungen an die Unterbringung der Tiere. Der Hunsrückverein ist Träger und arbeitet hier mit großem Sachverstand, vielen Ideen und hoher Sorgfalt. Dafür sage ich Dank. Diese Station ist ein weiterer Leistungsbeweis des ehrenamtlichen Elements in unserem Land“, stellte Ministerin Conrad fest.
Im Aufbau ist an dieser Infostelle des Naturparks Saar-Hunsrück die Anlaufstelle für interessierte Besucher mit Freigehege, Ausstellung und Informationsangeboten für alle Altersgruppen. Vier interaktive Erlebnisstationen („Anschleichstrecke“, begehbare Wurfhöhle, Interaktionen „Der Wildkatze auf der Spur“ sowie „Fit für die Wildnis“) sind vorgesehen. Bereits fertig gestellt ist das neue, artgerechte Wildkatzengehege, wo kranke oder verletzte Wildkatzen so lange Aufnahme finden bis sie wieder ausgewildert werden können. Ist dies nicht möglich, so finden sie hier eine neue Heimat. Bisher hat das Zentrum drei Wildkatzen aufgenommen.
Kooperationsprojekt ist erfolgreich
Vor einem Jahr hatte Ministerin Conrad das Wildkatzen-Kooperationsprojekt auf den Weg gebracht. „Die Wildkatze braucht große Lebensräume und Wanderkorridore. Straßen stellen oft unüberwindbare Barrieren dar, die die Population zersplittern.“ Die Verbesserung des Lebensraumes und die Information über diese besondere Art ist Bestandteil des Projektes. „Binnen eines Jahres wurden weitere entscheidende Verbesserungen für die Wildkatze und die Biodiversität in Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht“, sagte Conrad. „Die Wildkatze erweitert ihren Lebensraum und zugleich rückt sie uns näher.“
Conrad dankte den Partnern des Kooperationsprojektes: der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, die das Projekt mit 400.000 Euro unterstützt hat sowie dem Landesverband Rheinland-Pfalz des BUND, der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) und dem Hunsrückverein. „Erneut hat sich die Zusammenarbeit zugunsten der Artenvielfalt bewährt. Das Land hat das Glück, dass es sich auf leistungsfähige und fachlich qualifizierten Naturschutzverbände stützen kann. Das macht solche Vorhaben erst möglich.“
Projektbausteine sind:
Das „Wildkatzenzentrum Nord“ entsteht mit einem Investitionsvolumen von 100.000,— Euro.
Das „Wildkatzenzentrum Süd“ in Fischbach bei Dahn wurde mit ebenfalls 100.000,— Euro ausgebaut.
Ein Wanderkorridor für die Wildkatze zwischen Bienwald und Pfälzerwald wird für 100.000,— Euro eingerichtet.
Es sind viele Materialien zur Wildkatze - darunter eine Umweltbildungsmappe und ein Film - zur Information einer breiten Öffentlichkeit entstanden. Im April 2010 fand erstmals ein Wildkatzenlauf statt.
Bis zu 3.000 Wildkatzen in Rheinland-Pfalz
Bis zu 3.000 Wildkatzen leben frei in rheinland-pfälzischen Wäldern - mehr als in anderen Regionen Deutschlands. Hauptvorkommen sind in der Eifel, im Hunsrück und im Pfälzer Wald zu finden. Wanderkorridore, die mit Unterstützung des Landes entstanden, erlauben den Tieren ausgedehnte Wanderungen. Auf dem Soonwaldrücken, in der Eifel, dem Ahrgebirge und im Pfälzerwald - Nordvogesen bestehen diese Korridore. Conrad: „Biotopstrukturen wie sie der Hunsrück ausweist oder auch der Westwall kommen der Art zugute.“ Ein Artenschutzprojekt des Landes hat gezeigt, dass Grünbrücken und Durchlässe an Straßen dabei helfen, Lebensräume zu vernetzen.
Die Wildkatze zählt im Land zu den „Schirm- oder Verantwortungsarten“ - wo sie geeignete Lebensräume finden, profitieren auch andere Arten. Sie benötigt große Areale naturnaher Wälder (bis zu 4.000 Hektar für ein männliches Tier) - dort fühlen sich auch andere Arten wie zum Beispiel der Eremit (Käfer), der Hirschkäfer, der Schillerfalter oder der Schwarzspecht wohl.
Wissenswertes über die Wildkatze (Felis silvestris)
Das langhaarige, dichte Fell ist gelblich-grau mit einer eher verwaschenen, oftmals kaum sichtbaren Tigerzeichnung beim erwachsenen Tier. In der Rückenmitte verläuft ein dunkle Linie (Aalstrich). Weitere Merkmale sind ein fleischfarbener Nasenspiegel, weiße, kräftig ausgebildete Schnurrhaare und häufig ein weißer Kehlfleck. Auffallend ist der buschige Schwanz mit den typischen dunklen Ringen und seinem stumpfen, ebenfalls dunklen Ende.
Der Kuder (männliche Wildkatze) wiegt zwischen 3 und maximal 8 kg, während das Weibchen nur zwischen 2,5 und 5 kg auf die Waage bringt. Die Europäische Wildkatze ist durchschnittlich etwas größer als die Hauskatze. Die Körperlänge beträgt an die 80 cm, die Schulterhöhe liegt bei 40 cm. Sie wirkt auf Grund ihres langhaarigeren Fells recht massig. Im Freiland erreicht die Wildkatze ein Alter von 7-10 Jahre, in Gefangenschaft kann sie über 15 Jahre alt werden.
Die Wildkatze fängt vor allem Mäuse. Seltener im Nahrungsspektrum vorhanden sind Kaninchen, Junghasen, Siebenschläfer, Kleinvögel, Insekten, Eidechsen, Fische und Amphibien. In winterlichen Notzeiten fressen Wildkatzen auch Aas.
Im Allgemeinen sind die Streifgebiete der männlichen Wildkatzen deutlich größer als die der weiblichen Wildkatzen. Die Gebietsgröße von Katzen liegt zwischen 200 bis 1.100 Hektar, Kuder können ein Gebiet bis 4.000 ha durchstreifen. Natürliche Feinde der Wildkatze sind Luchs, Wolf und möglicherweise auch der Uhu. Unbewachten Jungtieren können auch Fuchs, Baummarder und Hermelin gefährlich werden.
Die Wildkatze ist eine der seltensten einheimischen Säugetierarten und ist durch wichtige internationale Abkommen, wie dem Washingtoner Artenschutzabkommen (1973), der Berner Konvention (1979) und der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (1992, FFH-Anhang IV) streng geschützt. In der Roten Liste Deutschlands wird sie als stark gefährdet eingestuft.

FrauenWandern anders -
Mit Spaß und guter Laune auf Alsenz-Burgen-Tour

„Raus aus dem Kopf - rein in die Wanderschuhe“ - das war das Motto der Wanderung mit Kultur-und Weinbotschafterin Dorothea Warmuth am Sonntag. Los ging’s um kurz nach elf vom Bahnhof in Bad Münster am Stein aus per Fähre ins Huttental, wo es ein Gläschen Wein zur Begrüßung gab.
Eine muntere Gruppe von 10 Frauen, sie kamen u.a. aus Wiesbaden und Rockenhausen, machte sich anschließend an den sanften aber stetigen Anstieg zur Altenbaumburg. Auf lauschigen Pfaden war die Schönheit der umgebenden Natur spürbar und das Laufen ein Genuss. Gestärkt durch ein gutes Mittagessen war die Talquerung mit ihren Höhenmetern kein Problem.
Immer wieder schaute man zurück und genoss die herrlichen Ausblicke. „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts.“ - nur eine der kleinen Weisheiten, die diese Wanderung akzentuiert haben. Auf dem Höhenzug westlich der Nahe ging es dann über Waldpfade, Weinbergs- und Wiesenwege weiter. Bereits gut warmgelaufen und bei bester Unterhaltung erreichte man nach zwei Stunden die Ebernburg. Diese wartete mit herrlichem Ausblick und vor allem mit dem heiß ersehnten Kaffee und Kuchen.
Der Abstieg nach Bad Münster am Stein war danach nur noch eine Kleinigkeit. Beim Abschied um kurz vor 19.00 Uhr war die einhellige Meinung: Ein schöner Tag!

Fußkuss für Kurt Beck

Stauferfest auf Burg Trifels
Am 7. und 8. August fand auf Burg Trifels das Stauferfest statt. Am Fuße der Burg gab es einen Mittelaltermarkt, auf der Burg selbst lebten die Künste der Stauferzeit auf: Tanz, Dichtung, Musik, Gesang und höfische Umgangsformen zur Zeit der Stauferkaiser wurden vorgestellt, dazu gab es Hintergrundinformationen über die Gefangenschaft von Richard Löwenherz auf der Burg, über die Rolle der Staufer als Mäzene und Förderer der Kunst und über die bewegten Zeiten der Kreuzzüge und Thronstreitigkeiten im 12. und 13. Jahrhundert. Hunderte von Besuchern kamen, um die Vorträge und Konzerte zu erleben. Das abwechslungsreiche Musik- und Vortragsprogramm wurde von Dr. Lothar Jahn aus Hofgeismar konzipiert, der die beteiligten Künstler mal solistisch agieren ließ, um sie dann wieder im klangschönen Zusammenspiel zu präsentieren.
Als Geschichtenerzähler, Tanzmeister und Moderator führte Knud Hoppe durchs Fest, dessen Tasnz- und Theater-Gruppe „Faux pas“ mit großer Freude agierte. Musiker vom Musiktheater Dingo spielten mit den unterschiedlichsten Instrumenten zusammen mit den Preisträgern der Minnesänger-Wettstreite auf Burg Trifels in den letzten beiden Jahren: Holger Schäfer (Göttingen), Hans Hegner (Berlin) und Knud Seckel (Alsbach) brachten mit ihren ausdrucksstarken Stimmen den altehrwürdigen Kaisersaal der Burg zum Klingen.
Am Sonntagnachmittag fand sich dann auch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck auf dem Trifels ein: Ihm wurde eine besondere Ehre zuteil. Zunächst widmeten ihm die Musikanten ein Lied, das einst Walther von der Vogelweide seinem Landesherren, dem Landgrafen Hermann von Thüringen, zugedacht hatte: Dort wurde der Herrscher für Großmut, Kunstverstand und Freigiebigkeit gepriesen. Sodann durfte der Ministerpräsident sogar einen Thron besteigen: Er bekam eine Krone aufgesetzt und schlüpfte in die Rolle des deutschen Kaisers Heinrich VI., dem der Trifels-Gefangene Richard Löwenherz die Füße küsste, um ihm zu huldigen. Kurt Beck bedankte sich mit einem stilechten Friedenskuss nach Stauferart und wurde mit einem zarten Minnelied aus der Feder von Heinrich von Veldeke belohnt.

Beschäftigtendatenschutz - Wer darf was?
Datenskandale sind zuletzt immer wieder in der öffentlichen Diskussion. Unternehmen haben zumeist gegen Datenschutzgesetze verstoßen, indem sie nicht sorgfältig genug mit den Daten ihrer Beschäftigten umgegangen sind. Dies war Ausgangspunkt für die politische Forderung, die datenschutzrechtlichen Regelungen in den Betrieben klarzustellen. Das ist nun vom Bundesinnenministerium im Rahmen eines Beschäftigtendatenschutzgesetzes geplant. Der DIHK befürwortet grundsätzlich eine solche Klarstellung als Teil des Bundesdatenschutzgesetzes. Allerdings: Aus Sicht der Wirtschaft müssen Unternehmen weiterhin überprüfen können, ob sich ihre Beschäftigten vertragsgemäß verhalten bzw. keine Straftaten begehen.
Einwilligung weiter ermöglichen
Den Datenskandalen steht gegenüber, dass in der überwiegenden Mehrzahl der Betriebe auf einer gegenseitigen Vertrauensbasis zusammengearbeitet wird und nur soweit erforderlich Daten erhoben werden. Hierzu gehört auch die individuelle Entscheidung eines Mitarbeiters, ob er bestimmten Verwendungen seiner persönlichen Daten zustimmt oder nicht. Zukünftig soll eine Datennutzung aber selbst mit einer solchen Einwilligung nur noch in wenigen gesetzlich geregelten Fällen möglich sein. Eine derartige Einschränkung entmündigt die Arbeitnehmer und nimmt insbesondere kleineren Unternehmen Gestaltungsmöglichkeiten; denn größere Unternehmen können die Zustimmung der Arbeitnehmer über Betriebsvereinbarungen einholen.
Gesetzmäßige Betriebsabläufe gewährleisten
Gleichzeitig steigen aus rechtlichen Gründen die Anforderungen an Unternehmen, durchgehend zu gewährleisten, dass sich alle Mitarbeiter rechtstreu verhalten („Compliance“). Dies erfordert auch Kontrollen von Arbeitnehmern. Der vorliegende Gesetzentwurf schränkt diese Kontrollmöglichkeiten zu sehr ein. So muss es möglich sein, zumindest stichprobenartig die E-Mail- und Internetnutzung zu prüfen - selbst dann, wenn der Arbeitgeber gestattet, beides auch privat zu nutzen. Nur so lassen sich beispielsweise Korruption oder der rechtswidrige Abruf kinderpornografischer Seiten präventiv verhindern oder nachträglich verfolgen. Die normale private Nutzung liegt auch im Interesse der Arbeitnehmer - ohne die Möglichkeit zu Stichproben müssten die meisten Arbeitgeber sie wohl völlig untersagen.
Erleichterung für große Unternehmen
Im Zuge der Regelung der Beschäftigtendaten sollte nach Ansicht des DIHK auch der Datentransfer in Konzernen ermöglicht werden. Konzerntöchter oder Mitglieder von Unternehmensverbünden werden im Datenschutz bislang wie fremde Unternehmen behandelt. Das bedeutet, dass bei Datenübertragungen untereinander alle Regelungen eingehalten werden müssen, die für die Übermittlung von Daten an Dritte gelten. Insbesondere bei Datenübermittlungen ins Ausland ist das mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Erleichterungen sind hier notwendig, denn die Daten verlassen ja den Konzern nicht, sondern werden häufig nur zentral für alle Tochterunternehmen bearbeitet.
DIHK-Forderung:
Die Einhaltung von Vorschriften zu kontrollieren und Betriebsabläufe durch die Auslagerung von Datenverarbeitung wirtschaftlicher zu machen, liegt im Interesse zugleich von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dies darf aber nicht durch falsch verstandenen Datenschutz gefährdet werden.

UNESCO gibt grünes Licht für Brücke
Erfreut haben Roger Lewentz, Günter Kern und Carsten Göller die positive Entscheidung der UNESCO zur Mittelrheinbrücke bei St. Goarshausen aufgenommen. Auf einem Ortstermin auf der Panzerrampe Wellmich haben die Politiker vor fast 100 Menschen die Entscheidung und die weiteren Schritte erläutert. Die UNESCO hat auf ihrer Tagung in Brasilia grünes Licht für den Bau einer Brücke am Mittelrhein gegeben. Damit können die Planungen für den Bau weitergeführt und konkretisiert werden. „Der Weg für den Bau einer Mittelrheinbrücke ist damit frei“, erklärten Ministerpräsident Kurt Beck und Verkehrsminister Hendrik Hering zuvor in Mainz.

Die Region will die Mittelrheinbrücke - Fast 100 Menschen waren zu einem kurzfristig eingeladenen Ortstermin gekommen
Das Welterbekomitee teilt somit die Auffassung der Landesregierung und der Region, dass eine Rheinbrücke im Bereich Wellmich mit dem Welterbe verträglich ist und nicht das einzigartige Tal beschädigt. Eine Brücke wird auch aus Sicht des Gremiums als ökonomisch sinnvollste Variante angesehen. Nach Informationen aus Brasilien wurde außerdem der Abstimmungsprozess der Landesregierung um Minister Hendrik Hering mit der UNESCO gelobt. „Ich freue mich sehr über diese Nachricht, denn für den Rhein-Lahn-Kreis gehen Brücke und Welterbe Hand in Hand“, so Günter Kern, Landrat, nach Bekanntgabe der Entscheidung. Kern erklärte, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Welterbe-Zweckverbandes, den Anwesenden beim Ortstermin außerdem die Entwicklung und die Zusammenarbeit mit der UNESCO hin zu dieser guten Entscheidung für die Region.
In Abstimmung mit dem Welterbekomitee soll parallel zum Brückenbau ein sogenannter Masterplan für das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal erstellt werden. Damit sollen nachhaltig und langfristig Entwicklung und Erhalt des Welterbetals entsprechend zusammengefasst und begleitet werden. Unter den anwesenden Kommunalpolitikern aller Parteien und Gruppierungen war man sich einig, dass man die Erstellung des Plans konstruktiv und mit eigenen Ideen unterstützen möchte.

Staatssekretär Lewentz und Landrat Kern informieren die auf Einladung von Carsten Göller und der SPD-Loreley zusammengekommenen Menschen
Nach den guten Nachrichten aus den Reihen der UNESCO kann nun die Detailplanung der Brücke angegangen werden. Dazu gehören ein Raumordnungsverfahren und die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens, mit dem Baurecht erlangt werden soll. Ziel ist es, die Brücke innerhalb der nächsten 10 Jahre fertig zu stellen. Roger Lewentz, Staatssekretär im Innenministerium, führt dazu aus, dass in den kommenden Tagen das Innenministerium, das Verkehrsministerium, der Welterbebeauftragte Staatssekretär Walter Schumacher und der Welterbe-Zweckverband die weiteren Schritte sorgfältig erarbeiten und entsprechend umsetzen.
Mit großer Freude und Zuversicht haben die heimischen Brückenbefürworter die Entscheidung und die Ausführungen zu den weiteren Schritten von Lewentz und Kern aufgenommen. Neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern von beiden Seiten des Rheins waren unter den Anwesenden auch die beiden Landtagsabgeordneten David Langner und Frank Puchtler, sowie zahlreiche kommunale Mandats- und Funktionsträger der Verbandsgemeinde Loreley und ihren angehörigen Städten und Ortsgemeinden zu finden.
Die SPD-Loreley hatte mehrfach bei Ortsterminen und Veranstaltungen auf die Notwendigkeit einer Brücke im Bereich Wellmich hingewiesen. Der Erhalt der Städte und Gemeinden, die wirtschaftliche Entwicklung und der kulturelle Austausch über den Rhein hinweg werden nach Auffassung der SPD durch eine Brücke gefördert. „Wir sind sehr froh über diese Entscheidung, aber noch lange nicht am Ziel! Jetzt muss sorgfältig geplant und dann gebaut werden“, erklärte ein erfreuter Carsten Göller, Mitglied im Kreistag Rhein-Lahn, nach Bekanntgabe der Entscheidung. „Mit der Entscheidung der UNESCO haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht, damit können wir weiter arbeiten und die Realisierung dieses enorm wichtigen Infrastrukturprojektes in der Region fortführen“, ergänzte Roger Lewentz, Staatssekretär. Auch in den kommenden Jahren wollen die SPDler auf allen Ebenen engagiert den Bau der Mittelrheinbrücke begleiten und vorantreiben.


Projekte für Demokratie und Toleranz gesucht
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt“ sucht auch in diesem Jahr wieder erfolgreiche Projekte für Demokratie und Toleranz. Der Wettbewerb findet bereits zum zehnten Mal statt. Gesucht werden erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft.
Mit den Preisgeldern in Höhe von 1.000,— bis 5.000,— Euro soll die Arbeit all jener unterstützt werden, die oft mit geringen Mitteln viel bewirken und sich bunt und vielfältig für ein gelungenes Miteinander engagieren.
Bewerben können sich zum Beispiel:
- Projekte die sich gegen alle Formen des politischen Extremismus sowie gegen antisemitische und rassistische Ideologien wenden.
- Projekte zur Förderung von Integration, insbesondere unter aktiver Beteiligung von Migranten/innen.
- Maßnahmen zur Gewaltprävention und Stärkung der Zivilcourage.
- Aktives Engagement gegen Diskriminierung, insbesondere gleichgeschlechtlicher Orientierungen.
- Aktivitäten, die einen generationsübergreifenden Ansatz verfolgen, und Projekte zur Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement bei der „Generation 50 plus“.
Einsendeschluss ist der 20.9.2010.
Die Registrierung zur Teilnahme und den Vordruck für den Wettbewerbsbeitrag findet man Online unter http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv-2010.
Alle weiteren wichtigen Informationen zur Ausschreibung gibt es unter http://www.buendnis-toleranz.de.

ADD bewilligt 2 Millionen Euro für Feuerwehren im Land
Rund 720.000,— Euro fließen der Region Koblenz zu
Trier / Rheinland-Pfalz -
Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat landesweit rund 2 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz bewilligt, teilte heute ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes, mit.
Die Verbandsgemeinde Altenahr (LK Ahrweiler) kann mit einem Zuschuss von je 21.000,— Euro jeweils ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Beladung für die Wehren Krälingen und Staffel erwerben. Jeweils ein Kleinlöschfahrzeug für die Feuerwehreinheiten Dorsel und Hoffeld kann die Verbandsgemeinde Adenau mit Zuschüssen von je 24.000,— Euro anschaffen.
Die Verbandsgemeinde Altenkirchen erhält eine Zuwendung in Höhe von 50.900,— Euro für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in der Ortsgemeinde Neitersen. Im Landkreis Bad Kreuznach erhält die Verbandsgemeinde Meisenheim eine zweite Zuwendungsrate in Höhe von 55.300,— Euro für die Errichtung des Feuerwehrhauses in Abtweiler sowie die Verbandsgemeinde Rüdesheim 46.900,— Euro zum Bau eines Feuerwehrhauses in Münchwald.
Im Landkreis Birkenfeld erhält die Verbandsgemeinde Rhaunen insgesamt Zuwendungen in Höhe von 74.000,— Euro. Mit 37.000,— Euro wird die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser mit Beladung für die Feuerwehreinheiten Horbruch und Krummenau realisiert. In gleicher Höhe wird das gleiche Fahrzeug für die Wehren Asbach, Hottenbach und Schauren angeschafft.
Die Feuerwehreinheiten Brohl und Lieg (VG Treis-Karden, LK Cochem-Zell) sowie Lutzerath (VG Ulmen) erhalten jeweils eine Förderung von 24.000,— Euro zur Anschaffung eines Kleinlöschfahrzeuges für die jeweilige Wehr. In die Verbandsgemeinde Zell fließen Zuwendungen von 37.400,— Euro zur Finanzierung des Feuerwehrhauses in der Ortsgemeinde Mittelstrimmig.
66.000,— Euro Fördermittel erhält die Verbandsgemeinde Vordereifel (LK Mayen-Kobelnz) zur Errichtung eines Feuerwehrhauses in Boos und 14.000,— Euro fließen in die Verbandsgemeinde Maifeld zum Kauf eines Gerätewagens Tragkraftspritze für die Wehr Kalt.
Im Landkreis Neuwied erhalten die Verbandsgemeinde Waldbreitbach 21.000,— Euro zur Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs mit Beladung für die Wehr in Datzelroth, die Verbandsgemeinde Rengsdorf 37.000,— Euro zum Erwerb eines Tragspritzenfahrzeugs-Wasser mit Beladung für die Feuerwehreinheit Anhausen und die Verbandsgemeinde Asbach 24.000,— Euro für ein Kleinlöschfahrzeug für die Wehr in Etscheid.
Die Verbandsgemeinde Bad Ems (Rhein-Lahn-Kreis) kann mit einer Zuwendung von 32.000,— Euro den Ankauf eines Einsatzleitwagens realisieren. 14.000,— Euro Zuschuss erhält die Verbandsgemeinde Nastätten zur Finanzierung eines Gerätewagens Tragkraftspritze für die Feuerwehreinheit Eschbach und die Verbandsgemeinde Loreley 18.000,— Euro zur Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs ohne Beladung für die Wehr in Nochern.
Der Bau eines Feuerwehrhauses in Caan wird mit einer Zuwendung von 25.000,— Euro an die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach (Westerwaldkreis) bedacht und die Verbandsgemeinde Rennerod kann mit 32.000,— Euro Förderung einen Einsatzleitwagen anschaffen. In die Verbandsgemeinde Montabaur fließen insgesamt 10.000,— Euro zur Anschaffung von zwei Kleinlöschfahrzeugen für die Wehren in Holler und Montabaur-Eschelbach.
Daneben wurden noch weitere 2.045.000,— Euro als Pauschalförderung an die kreisfreien Städte und Landkreise zur Weiterleitung an die Verbands- und Verbandsfreien Gemeinden bewilligt. Hiervon erhält die Stadt Koblenz rund 32.500,— Euro, der Landkreis Ahrweiler 73.200,— Euro, der Landkreis Altenkirchen 67.000,— Euro, der Landkreis Bad Kreuznach 84.000,— Euro, der Landkreis Birkenfeld 61.500,— Euro, der Landkreis Cochem-Zell 53.400,— Euro, der Landkreis Mayen-Koblenz 95.900,— Euro, der Landkreis Neuwied 78.500.— Euro, der Rhein-Hunsrück-Kreis 75.800,— Euro, der Rhein-Lahn-Kreis 72.000,— Euro sowie der Westerwaldkreis 32.700,— Euro. Mit dieser Pauschale können kleinere Beschaffungen beispielsweise Einsatzkleidung, Ausrüstungsgegenstände oder Zubehör für die Feuerwehreinheiten finanzieren.

Forum Wirtschaft Rhein-Hunsrück
auf dem Flughafen Hahn mit Minister Rainer Brüderle

Bereits zum 9. Mal veranstalten die Einrichtungen der Wirtschaftsförderung im Rhein-Hunsrück-Kreis ihr Forum Wirtschaft. Im Blickpunkt wird dabei die bisherige und künftige Entwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn stehen. Mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle konnte jemand gewonnen werden, der die Konversion der Air Base auf dem Hunsrück in seiner Zeit als rheinland-pfälzischer Wirtschafts- und Verkehrsminister hautnah miterlebte und gestaltete.
Die Veranstaltung unter Federführung des Regionalrates Wirtschaft wird, wie schon in den Vorjahren, gemeinsam mit der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, der IHK Koblenz, den Wirtschaftsjunioren im Kreis sowie den Kreishandwerkerschaften Mittelrhein und Rhein-Nahe-Hunsrück durchgeführt und unterstützt von der Kreissparkasse und den Volks- und Raiffeisenbanken.
Zum Forum Wirtschaft am Freitag, 10. September, 17.00 Uhr im Tagungszentrum der Landespolizeischule, Flughafen Frankfurt-Hahn sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Kontakt und Anmeldung: Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V., Koblenzer Straße 3, 55469 Simmern, Kornelia Retterath, Telefon +496761-970397, E-Mail: retterath@rhein-hunsrueck.de.

„Kontaktbörse mal ganz anders“
des Regionalrates Wirtschaft in Kastellaun

Der Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V. ist nicht nur die zentrale Einrichtung der Wirtschaftsförderung im Kreis, sondern möchte auch eine Plattform für den Austausch der Unternehmen untereinander bieten.
Neben themenbezogenen Informationsveranstaltungen trifft man sich ein Mal im Jahr - ganz ohne Krawatte und Power-Point - zu einem lockeren Austausch. Eingeladen sind alle Mitglieder und Menschen, die an der Arbeit des Regionalrates oder Gesprächen mit Vertretern der Betriebe interessiert sind.
In diesem Jahr findet dieses Treffen am Freitag, 3. September in Kastellaun im „Waldabenteuer“ statt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, im Hochseilgarten Ihre Kletterkunst und Geschicklichkeit zu testen. Für Menschen mit „mehr Bodenhaftung“ steht alternativ eine Kräuterwanderung auf dem Programm, bei der auch selbst Salben und Tinkturen hergestellt werden können.
Nach dem Aktivprogramm besteht bei gegrillten Spezialitäten und leckeren Salate die Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen. Für die Teilnahme ist eine Kostenbeteiligung zu entrichten.
Die Kontaktbörse findet statt am Freitag, 3.9.2010 um 15.00 Uhr auf dem Gelände von WaldAbenteuer GmbH, Südstraße 26, 56288 Kastellaun.
Kontakt und Anmeldung: Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V., Koblenzer Straße 3, 55469 Simmern, Kornelia Retterath, Telefon +496761-970397, Fax +496761-970399, E-Mail: info@rhein-hunsrueck.de.

Praxistag stofflich-energetische Grünabfallnutzung
im Rhein-Hunsrück-Kreis

Die Rhein-Hunsrück-Entsorgung (RHE) führt unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MUFV) einen Praxistag zur stofflich-energetischen Grünabfallnutzung durch. Anlass dieser Veranstaltung ist die Erarbeitung eines entsprechenden Grünabfallkonzepts durch den Rhein-Hunsrück-Kreis.
Eckpunkte des Konzepts sind das Vorhalten dezentraler Sammelplätze, die Erzeugung und Nutzung von Häcksel, die Aufbereitung von Baum- und Strauchschnitt zu Holzbrennstoff und Kompost sowie der Einsatz des Brennstoffs in den eigenen Heizwerken. Im Rahmen des Praxistages berichten nun an der Umsetzung beteiligte Praktiker, warum diese Arbeiten angegangen wurden, wie und mit welcher Technik sich diese haben effizient erledigen lassen und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 5.10.2010, 9.30 - ca. 16.30 Uhr, in der Hunsrückhalle, Schulstraße 12, 55469 Simmern. Die Teilnahmegebühr beträgt 100,— Euro.
Kontakt und Anmeldung: Rhein-Hunsrück-Entsorgung, Anstalt des öffentlichen Rechts, Ludwigstraße 4, 55469 Simmern, Telefon +496761-95050, Fax +496761-950595, E-Mail: info@rh-entsorgung.de, Internet: http//www.awb.rheinhunsrueck.de
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Rhein in Flammen® auf neuen Wegen
Die fünf „Rhein in Flammen® - Das Original“ - Veranstaltungen bündeln erstmals seit der rund 80-jährigen Tradition ihre Kräfte und präsentieren sich mit einem gemeinsamen Markenauftritt in der Öffentlichkeit. Ziel der neuen Allianz ist eine verbesserte nationale und internationale Vermarktung, eine gezielte und klare Kundenansprache sowie eine effektive Sponsorengewinnung. „Rhein in Flammen® - Das Original“, dahinter verbergen sich fünf traditionelle Feuerwerksveranstaltungen in Bingen-Rüdesheim, Oberwesel, St. Goar - St. Goarshausen, Spay / Braubach - Koblenz und Bonn am Siebengebirge. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark, positionieren sich die Kommunen ab sofort gemeinsam und modern auf dem Reiseparkett.
Die bereits positiv besetzte Marke gilt es noch deutlicher mit Emotionen aufzuladen. Qualität, Erreichbarkeit und zeitgemäße Buchungsmöglichkeiten spielen dabei eine zentrale Rolle. Dazu wurde im ersten Schritt, eingebettet in einen mehrstufigen Marketingplan, das Logo modifiziert, eine neue Internetseite geschaffen (www.rhein-in-flammen.com) und eine komplett überarbeitete Reihe an Werbemitteln aufgelegt. Gemeinsame Messeauftritte auf nationalen und internationalen Plattformen, wie dem RDA in Köln oder der ITB in Berlin, ermöglichen eine einheitliche Kommunikation zu Reiseveranstaltern und Wiederverkäufern.
Eine ansprechende und mit emotionalen Bildern erstellte Website erleichtert den Gästen das Auffinden aller „Rhein in Flammen® - Das Original“ - Veranstaltungen auf einen Blick und schafft damit eine Abgrenzung zu Konkurrenzveranstaltungen. Wichtigste Eigenschaften dieser Seite sind neben allgemeinen Informationen die Buchbarkeit von Schiffskarten und Übernachtungsmöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen. Als Ziel für die Zukunft sollen „Rhein in Flammen®“- Schiffskarten aller Veranstaltungsorte online buchbar sein.
In Anlehnung an das neue Homepage-Design wurden auch Flyer, Poster und Werbeflächen entwickelt. „Mit dem gemeinsamen Auftritt möchten wir die Marktdurchdringung für das Event ausbauen und damit jede einzelne der fünf Veranstaltungen stärken. Insgesamt profitieren neben den einzelnen Tourismusregionen auch Reederein, Hotellerie und Gastronomie von unseren Aktivitäten. Über die Jahrzehnte hat sich das Traditionsevent zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die rheinanliegenden Kommunen und die touristischen Leistungsträger entwickelt“, sind sich die Akteure zwischen Bingen und Bonn einig.
Ein weiteres Projekt wird die Unterstützung der Reeder im Bereich „ServiceQualität Deutschland“ sein. Hierbei handelt es sich um die deutschlandweite Offensive zur nachhaltigen Förderung der Servicequalität touristischer Dienstleister. Neuen Kundenansprüchen gerecht zu werden und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten sind Ziele dieser Initiative. Hotellerie und Gastronomie sowie einige Reederein sind schon geschult. Jetzt bietet die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH einen speziellen, auf Reederthemen zugeschnittenen, Kurs an.
„Rhein in Flammen®“ ist einer der wichtigsten und ältesten Tourismusmagneten auf rund 120 Rheinkilometern zwischen Bingen und Bonn. Die Veranstaltungsreihe bespielt zur besten Reisezeit, von Mai bis September, den wohl schönsten Flussabschnitt, das romantische Rheintal. Rund 100.000 Gäste auf den Schiffen und mehr als eine Millionen Besucher an Land genießen jährlich die Abende, wenn der Rhein in Flammen steht.
Bonn / Siebengebirge (1. Samstag im Mai)
Bingen / Rüdesheim (1. Samstag im Juli)
Spay / Braubach - Koblenz (2. Samstag im August)
Oberwesel (2. Samstag im September)
St. Goar / St. Goarshausen (3. Samstag im September)

Ehrenamtliche Suchthelfer:
Authentischer Einblick in den Klinikalltag

Caritäter besuchten einen Vormittag lang eine Fachklinik in der Eifel
Mit dem von der Aktion Mensch geförderten Projekt „Ehrenamt in der Suchthilfe“ hat der Caritasverband offene Sprechstunden etabliert, die Orientierung zum Thema „Sucht“ bieten. In Rheinböllen und Kirchberg sind eigens geschulte Ehrenamtliche wöchentlich ansprechbar. Betroffenen wie Angehörigen möchten sie kompetente, verständnisvolle Gesprächspartner sein.
Die Ehrenamtlichen, die erste Informationen bereithalten und als „Brücke“ zur hauptamtlichen Beratung fungieren, bringen besonderes Einfühlungsvermögen mit. Auch nachdem die zehn Suchthelferinnen und Suchthelfer die Tätigkeit aufgenommen haben, arbeiten sie weiter daran, sich in die Situation einer Suchterkrankung angemessen hineinzuversetzen.
Der letzte „Coup“ war eine Fahrt in die Eifel: Im Rahmen der kontinuierlichen Fortbildung der Ehrenamtler besuchten Bettina Weber und Paul D. May mit ihnen die Fachklinik Thommener Höhe in Darscheid.
Die hauptamtliche Ehrenamtsbetreuerin und der Sucht- und Drogenberater hatten die Gruppe für einen Klinikrundgang angemeldet. Die Einrichtung, die zu den AHG Kliniken Daun gehört, öffnete den wissbegierigen Hunsrückern die Tür zu manchem Klinikraum; außerdem hatten die Freiwilligen ausgiebig Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Der Vormittag eröffnete authentische Einblicke in die Arbeit einer Klinik für Abhängigkeitserkrankungen - auch weil die Besucher mit Winfried Haug einen mehr als überzeugenden „Gästeführer“ zur Seite hatten. „Der ehemalige Klinikmitarbeiter ist nicht nur ein Pionier der ersten Stunde“, resümiert Bettina Weber. „Er erläuterte auch mit Leidenschaft die Ideen, für die die Klinik eintritt.“
Die Caritas-Gruppe erfuhr Details, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt bemerkt. Beispielsweise dienen Zweibettzimmer - die dem landläufigen Trend zum Einzelzimmer entgegenstehen - dem Gedankenaustausch der Patienten. Überdies stand ein Besuch beim „Stillen Therapeuten“, einer etwas abseits gelegenen Wiese mit beeindruckender Aussicht, an.
Die Informationen aus erster Hand machen eine gelungene Fortbildung aus: Solches „Handwerkszeug“ hilft den Ehrenamtlichen im Gespräch mit Ratsuchenden, die sich auf einen Klinikaufenthalt vorbereiten. Nachdem man ein Stück weit den Klinikalltag kennengelernt habe, könne man künftig besser auf die Sorgen Ratsuchender vor einem Therapieantritt eingehen.
Details zum Projekt „Ehrenamt in der Suchthilfe“ nennt Bettina Weber telefonisch unter Tel. 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Offene Sprechstunden
bieten Orientierung zum Thema „Sucht“

In Rheinböllen findet die offene Sprechstunde jeden Dienstag von 17.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim (Ehemalige Post, Zugang Kirchgasse) statt.
In Kirchberg ist die Sprechzeit donnerstags von 16.00 bis 17.00 Uhr im Rathaus der Verbandsgemeinde Kirchberg (Marktplatz 5, Raum 210).

Planen Sie eine gut betreute Reise mit dem Roten Kreuz
Kururlaub in Bad Soden-Salmünster vom 1. bis 15. Oktober
Abschlussfahrt „ins Blaue“ vom 26. bis 30. Oktober
Kreuzfahrt AIDAbella 3. bis 13. Dezember
Informationen erhalten Sie bei der Sozialstation Deutsches Rotes Kreuz in Simmern, Tel. 06761-905090.

Sr. Dr. Lea Ackermann freut sich über ihre Auszeichnung mit dem Bayerischen Verdienstorden im Jubiläumsjahr
Sr. Lea wurde am 29.7.2010 vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Bayerische Verdienstorden verliehen. Er hob in seiner Ansprache hervor, dass dieser Orden an Menschen verliehen wird, die Bayern und seine Identität prägen. Der Freistaat zeichnet Verdienste um Bayern und das bayerische Volk als Zeichen dankbarer und ehrender Anerkennung mit dem „Pour le mérite“, dem Bayerischen Verdienstorden aus.

Sr. Lea Ackermann mit den SOLWODI-Mitarbeiterinnen und dem Leiter der Kriminalinspektion Augsburg Herrn Klaus Bayerl
Der Bayerische Verdienstorden wurde 1957 geschaffen und darf nur an 2000 lebende Menschen verliehen werden. Zurzeit gibt es 1857 Inhaber diese Ordens, die aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Rechtswesen sowie aus dem sozialen Bereich kommen. SOLWODI ist stolz darauf, dass auch Sr. Lea dazugehört.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 57 herausragende Persönlichkeiten damit ausgezeichnet, 17 davon Frauen. Auch die bekannte Schauspielerin Suzanne von Borsody, ihr Kollege Gerd Anthoff, Dr. Gottfried Langenstein, Arte-Präsident, sowie Audi-Chef Rupert Stadler erhielten die Auszeichnung. Der Festakt fand im Rahmen einer Feierstunde im Antiquarium der Residenz München statt. Im Anschluss daran waren die Gäste zu einem Empfang in den Comité-Hof geladen. Sr. Lea, die Gründerin der Hilfsorganisation SOLWODI „Solidarität mit Frauen in Not“, die seit 25 Jahren Migrantinnen in Elend- und Gewaltsituationen hilft, freut sich sehr: „Jede Auszeichnung bedeutet für mich eine Unterstützung meines und meiner Mitarbeiterinnen Kampfes für mehr Gerechtigkeit für Frauen und Kinder“.
Am 8.10.2010 um 19.00 Uhr wird in der Stadthalle die Haupt-Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von SOLWODI stattfinden, die mit Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz realisiert werden kann. Im Anschluss an einen bunten, offiziellen Teil der Veranstaltung wird Django Reinhardt & Band den Abend musikalisch begleiten.
Auf der Festveranstaltung wird das am 23.8.2010 im Kösel Verlag erscheinende Buch „In Freiheit leben, das war lange nur ein Traum - Mutige Frauen erzählen von ihrer Flucht aus Gewalt und moderner Sklaverei“ vorgestellt. Die berührende Reportage von Lea Ackermann, Mary Kreutzer und Alicia Allgäuer geht der Frage nach, was 25 Jahre SOLWODI den Frauen gebracht hat. Sie flohen aus Zwangsprostitution und arrangierten Ehen, entkamen politischer Unterdrückung und bitterer Armut. Der Weg der Frauen und Mädchen wird aufgezeigt, die von SOLWODI betreut wurden und den Weg in die Freiheit fanden.
Den Frauen ein Leben in Würde und Autonomie zu ermöglichen - dafür setzen sich Schwester Lea und die Organisation SOLWODI ein. Der 25 Jahre währende Kampf gegen Frauenhandel und Gewalt, die Erfolgsgeschichte SOLWODIS wird mit eindrucksvollen Farbfotos in diesem Buch dokumentiert.

Passagierzahlen für Juli 2010 - Ryanair wächst
um 13 Prozent auf 7,61 Millionen Fluggäste

Über 70 Millionen Passagiere in zwölf Monaten befördert
Dublin, 4. August 2010:
Ryanair, die weltweit beliebteste Fluggesellschaft, vermeldet für den abgelaufenen Betriebsmonat Juli 2010 ein Fluggast-Plus von 13 Prozent auf 7,61 Millionen Passagiere – und erreicht damit eine neue Bestmarke, die selbst den Vorjahres-Rekord von 6,8 Millionen Passagieren im August 2009 toppt.
Zudem überschritt Ryanair zum Monatsende Juli 2010 die 70 Millionen-Marke, kumulierend gerechnet auf zwölf Monate.
Der Anstieg der Passagierzahlen beweist, dass budgetbewusste Fluggäste zunehmend von den Flag-Carriern - wie Air France, British Airways und Lufthansa - zur irischen Fluggesellschaft wechseln, die weiterhin darauf abzielt, ihren Kunden die günstigsten Tarife, die höchste Pünktlichkeit und den besten Kundenservice zu bieten.
Dazu heute Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair: „Ryanair hat es wieder einmal geschafft, seine marktführende Position im europäischen Luftverkehr auch in diesem Jahr weiter auszubauen. Und wir werden unsere Erfolgsformel in Zukunft beibehalten, die günstigsten Tarife anzubieten und keinen Kerosinzuschlag zu erheben sowie höchsten Serviceansprüchen gerecht zu werden.
Die jüngsten Passagierzahlen setzen deutliche Zeichen: Der Juli 2010 geht mit einem Wachstum von 13 Prozent und 7,61 Millionen beförderten Fluggästen als einer der stärksten Betriebsmonate in die bisherige Ryanair-Geschichte ein. Und das Erreichen der neuen Bestmarke von über 70 Millionen beförderten Passagieren innerhalb der letzten zwölf Monate beweist, dass Ryanair ‚die weltweit beliebteste Fluggesellschaft‘ ist und bleiben wird.“

Der Rheinböllener Pfadfinderstamm „Soonwald“
sucht nach neuen Gruppenleitern

Der Pfadfinderstamm „Soonwald“ sucht nach neuen Gruppenleitern für seine Stufen. Nachdem leider einige Gruppenleiter berufsbedingt ihr ehrenamtliches Engagement in nächster Zeit aufgeben müssen, ist es für den zukünftigen Erhalt des Stammes wichtig, neue Gruppenleiter zu gewinnen. Insbesondere für die Pfadfinderstufe (13 bis 16 Jahre) und für die Rover (16 bis 20 Jahre) ist der Mangel an Gruppenleiter durch den Weggang einiger Leiter momentan akut.
Falls Interesse besteht, wenden Sie sich bitte an die Vorsitzenden Ursula Baumgarten, Tel. 06764-960620 oder Christian Klein, Tel. 0176-27004789. Wir würden uns sehr freuen, einige neue Gesichter in unserem Team begrüßen zu können.

Kindersachen-Basar im Paul-Schneider-Haus
Am 4.9.2010 von 10.00 - 12.00 Uhr veranstaltet die Ev. Kindertagesstätte Simmern im Paul-Schneider-Haus einen Kindersachen-Basar für Selbstanbieter. Es wird neben allem, was man so für die Kinder braucht, auch Kaffee und Kuchen geben. Wer Lust hat, seine Sachen hier zu verkaufen, kann sich bis zum 30.8.2010 unter Tel. 0179-7808930 (Mailbox) anmelden.

Drei Jahre Kultur- und Weinbotschafter Nahe
Jubiläumsfest mit großer Weinprobe in Guldental -
Petrus und Bacchus Hand in Hand

Mit einem großen Jubiläumsfest feierten am vergangenen Samstag die Mitglieder des Vereins Kultur- und Weinbotschafter Nahe das dreijährige Bestehen ihrer gemeinnützigen Vereinigung. Ort des geselligen Treffens war die malerisch in den Weinbergen gelegene Sonnenberghütte im Weindorf Guldental.
Rund fünfundzwanzig Vereinsmitglieder, die zum Teil mit Ehepartner und Kindern kamen, konnten sich wirklich nicht beklagen: Für den gelungenen Rahmen ihres Festes sorgte traumhaftes und nicht zu warmes Sommerwetter. Darüber hinaus hatten sich die Guldentaler Winzer nicht lumpen lassen und spendierten jeweils einige ihrer besten Flaschen für eine breit angelegte Weinprobe von Riesling- und anderen Weißweinen. Für eine Besonderheit sorgte der Guldentaler Festorganisator Bernd Damian mit einer anspruchsvollen Probe von Roséweinen.
„Bei dieser Auswahl von Spitzenweinen und diesem herrlichen Blick auf Guldental sind wir ja glatt versucht, unsere Vereinjubiläen in Zukunft vierteljährlich zu begehen“, freute sich Werner Adolphy, Erster Vorsitzender des Vereins, in seiner Ansprache. „Für uns haben heute Petrus und Bacchus Hand in Hand gearbeitet.“ Für die notwendige kräftigende Grundlage sorgte Kultur- und Weinbotschafter und „Dibbegucker“ Heinz Kaul aus Niederhausen am Grill stehend vor und während der Weinprobe.
Damit auch die sensorische Weiterbildung nicht zu kurz kam hatte der Mainzer Nahe-Kultur- und Weinbotschafter Holger Schulz eine ungewöhnliche Aromenprobe vorbereitet. Die Aufgabe, die Aromen von in Wein gelösten, frischen Früchte aus undurchsichtigen, schwarzen Gläsern zu erschnüffeln, bewältigten alle jedoch beinahe spielend. Das Angebot öffentlicher und privater Führungen der Kultur- und Weinbotschafter Nahe finden Sie unter http://kultur-und-wein-botschafternahe.de im Internet.
Die Mitglieder des Vereins haben eine fast einjährige Ausbildung zum „Kultur- und Weinbotschafter Nahe“ absolviert und zertifiziert abgeschlossen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Angebot der Nahe-Region zu intensivieren und wollen einheimische wie auswärtige Gäste für den Nahe-Wein und die Region begeistern. Es sind Menschen die Themen aus Kultur und Wein emotional aufladen. Wichtig ist dabei stets auch die Information über Vielfalt und Güte des Nahe-Weins. So ist bei den Führungen, welche die einzelnen Kultur- und Weinbotschafter Nahe anbieten, daher meist auch ein Glas Wein dabei.

Schuldenbremse
Hans-Josef Bracht: Nach 16 Jahren entdeckt Beck das Sparen
Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Josef Bracht, zeigt sich erfreut, dass Ministerpräsident Beck nach 16 Jahren Schuldenpolitik in Rheinland-Pfalz das Sparen entdeckt haben will. In der Allgemeinen Zeitung erklärte der Ministerpräsident, dass er im kommenden Landeshaushalt die Schulden senken wolle, um die Schuldenbremse ab 2020 einzuhalten.
„Nach den Erfahrungen der letzten 16 Jahre dürfen wir sehr gespannt sein, ob Herr Beck diesmal seinen Ankündigungen Taten folgen lässt. Allen Versprechungen zum Trotz marschierte die Landesregierung immer schneller in den Schuldensumpf. Die CDU-Fraktion mahnt seit Becks Regierungsantritt solide Landesfinanzen an. Alle Vorschläge zur Kürzung der Staatsausgaben hat Herr Beck ausnahmslos zurückgewiesen“, erklärt Bracht.
Die Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung biete diesmal aber eine Chance, das Steuer wirklich herum zu reißen. Allerdings müsse diese Schuldenbremse sicher und belastbar sein.
„Die CDU-Fraktion hat frühzeitig eine einvernehmliche Änderung der Landesverfassung mit der nötigen Zweidrittelmehrheit gefordert und deshalb auch einen eigenen Vorschlag entwickelt, den die anderen Fraktionen prüfen“, so Bracht.


Nur Stehlen wäre günstiger:
„Carilino“ beim Simmerner Räubermarkt
Caritas präsentierte ihre Second-Hand-Boutique rund um den Nachwuchs
Beim ersten „Räubermarkt“ der Werbe- und Fördergemeinschaft „Simmern Attraktiv“ präsentierte sich kürzlich auch „Carilino“. Sechs Ehrenamtliche - allesamt dem Motto entsprechend herausgeputzt - zeigten, was die Simmerner Second-Hand-Boutique des Caritasverbandes bietet.

Zwei ehrenamtliche Helferinnen beim Sortieren von Textilien
Umstandsmode, Babysachen, „junge“ Kleidung oder Spielzeug für jedes Alter - bei Carilino findet auch die Familie mit kleinerem Budget alles rund um den Nachwuchs.
Dutzende von Neugierigen nutzten die Gelegenheit, in einer bunten Sortiments-Auswahl zu stöbern. Am helllichten Tag und bei strahlendem Sonnenschein dürfte manch einer „fette Beute“ gemacht haben: Reges ehrenamtliches Engagement und unzählige gut erhaltene Sachspenden ermöglichen Preise, die man getrost symbolisch nennen darf. Etwaige Erlöse fließen wiederum in die soziale Arbeit.
Carilino liegt zwar ein klein wenig versteckt, gleichwohl jedoch nur „einen Steinwurf“ von der Simmerner Fußgängerzone entfernt: Das soziale Einkaufsparadies findet man im hinteren Teil der Caritas-Geschäftsstelle (Bahnhofstraße 1, Eingang „Vor dem Tor“). Geöffnet ist immer montags von 9.30 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Details nennt Elvira Breit telefonisch unter 06761-919670 oder per Mail: info@caritas-simmern.de.

Abenteuer Afrika in Kastellaun

Sportfest der Rhein-Mosel-Werkstatt ganz im Zeichen der Fußball WM
Zwei Tage lang kursierte das WM-Fieber auf dem Hunsrück. König Fußball regierte zwei Tage in der Rhein-Mosel-Werkstatt in Kastellaun. „Die Fußball-WM ist das bedeutendste Sportereignis und zieht die Menschen rund um den Globus in seinen Bann. Wir möchten diese Begeisterung in unsere Werkstatt transportieren“, beschreibt Sportlehrerin Susanne Frank die Intention der Organisatoren.

Impressionen vom WM-Sportfest der RMW Kastellaun
Am ersten Tag fand die feierliche Eröffnungsfeier statt. Jede Werkstattgruppe vertrat eine andere Nation, dementsprechend bunt und international ging es auf dem Gelände zu. Stolz drehten die Teams mit ihren Landesfahnen eine Runde um das Areal - das WM-Fieber war förmlich spürbar. Viele Mitarbeiter trugen darüber hinaus Trikots der deutschen WM-Helden.
„Abenteuer Afrika“, getreu diesem Motto nahmen 160 Mitarbeiter der Betriebsstätte Kastellaun am zweiten Tag an den sportlichen Wettkämpfen auf dem wunderschönen Sport- und Freizeitgelände in Reckershausen teil. In Leistungsgruppen eingeteilt zeigten die Sportler bei hochsommerlichen Temperaturen ihr Können in Spielen rund um das runde Leder und den afrikanischen Kontinent.
Dazu gehörten u.a. Fußballgolf, aber auch ein Jagdparcours, bei der man seine Geschicklichkeit mit dem Speer unter Beweis stellen konnte, eine Diamantsuche, Trommeln oder die Spielstation Wassertransport, bei der Teamgeist gefragt war. Damit die Sportler sich wie in Süd-Afrika fühlten, trugen die unterschiedlichen Spielstationen auch die Namen der echten WM-Austragungsorte, von Johannesburg über Port Elisabeth bis nach Kapstadt.
„Unsere Mitarbeiter lernten so auf spielerische Art die Vielfältigkeit Afrikas kennen“, so Susanne Frank weiter.
Die beste Stimmung und Stadionatmosphäre gab es bei den Spielen im Lebendkicker. Bundestrainer Jogi Löw hätte bei den spannenden und interessanten Spielen seine Freude gehabt. Die Temperaturen stiegen am Mittag ebenfalls in die Höhe, so dass sich auch das Wetter von seiner afrikanischen Seite zeigte. Nach dem gemeinsamen Grillen in freier Natur lockten am Nachmittag gleich mehrere Highlights. Im Endspiel beim Lebendkicker setzte sich das Team Schlosserei (Südafrika) mit sechs zu drei gegen Japan (Berufsbildungsbereich) durch, bei der anschließenden Siegerehrung wurden jedoch alle Sportler für ihre Leistungen und fairen Einsatz geehrt.
Zum Abschluss stand dann noch ein Fußballspiel zwischen einer RMW-Auswahl und einem Team des Bundeswehrstandortes Kastellaun auf dem Programm. Die Soldaten behielten zwar mit zwölf zu sechs die Oberhand, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Bei diesem Spiel herrschte ein ähnlicher Lärmpegel wie bei den WM-Spielen, auch ohne Vuvuzelas.
Sportlehrerin Karina Haackmann blickte glücklich und zufrieden auf zwei ereignisreiche Tage zurück. „Alle fieberten unserer WM schon seit Wochen entgegen, es war ein wahnsinnig tolles Gemeinschaftsgefühl zu spüren.“
Die Rhein-Mosel-Werkstatt möchte sich in diesem Zusammenhang besonders bei den Schülern der Integrierten Gesamtschule Kastellaun für die tolle Unterstützung am Wettkampftag in Reckershausen bedanken.

60 Kinder erleben Ferien in der Natur
Besuch von Staatssekretärin Kraege

Fotografie: Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland
Natur erleben, gemeinsam spielen und eine Woche fernab vom Alltag die Seele baumeln lassen, ist das Ziel der Kinderfreizeit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz in der Waldjugendherberge Sargenroth im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege besuchte heute die 60 Ferienkinder, die zwischen 8 und 12 Jahren alt sind. „Diese Freizeit ist ein Projekt der Stiftung. Kinder sollen hier Natur unmittelbar erleben können und so eine positive Einstellung zur Natur aufbauen“, sagte Kraege. „Es geht darum frühzeitig zu lernen, Verantwortung gegenüber der Natur und Umwelt zu übernehmen. Die hier gesammelten Erfahrungen wirken sich sowohl auf das Umweltbewusstsein der Kinder, als auch auf ihre Persönlichkeit positiv aus.
Die Sommerfreizeit findet seit 1998 statt und wendet sich an Kinder aus Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf. In jedem Jahr kommen die jungen Menschen aus zwei anderen rheinland-pfälzischen Regionen - in diesem Jahr aus den Landkreisen Ahrweiler und Kaiserslautern.
Seit Beginn haben 765 Kinder profitiert. Die Stiftung finanzierte das Projekt bisher mit insgesamt 328.000,- Euro. Aus der Lotterie „GlücksSpirale“ vermittelt das Land Erträge an die Stiftung, die dann im Natur- und Umweltschutz sinnvoll eingesetzt werden.
Die Freizeit wird vom Deutschen Jugendherbergswerk organisiert. Die pädagogische Betreuung übernimmt die Initiative für Bildung und Erziehung (I.F.B.E).
Am heutigen Tag findet eine Olympiade auf dem Gelände der Jugendherberge statt, bei der die Kinder einen Rundparcours durchlaufen und dabei verschiedene Aufgaben bewältigen. In diesem Jahr haben sie auch die Möglichkeit, ihre „Kletterfähigkeiten“ auszutesten.
Mehr unter http://www.snu.rlp.de/index.php?id=107.


Anerkennung für jahrzehntelangen Beitrag
zum Erfolg des Reifenherstellers

Sommerfest der Michelin Senioren
Rund 150 Ruheständler waren in diesem Jahr der Einladung zum jährlichen Sommerfest der Michelin Senioren in Gutenberg nachgekommen. Für Michelin verdienen die Menschen, die über Jahrzehnte hinweg ihre Arbeitskraft für den Erfolg des Reifenherstellers eingesetzt haben, Anerkennung.

Geselliges Beisammensein: Nach der Begrüßung jedes Einzelnen waren Werkdirektor Cyrille Beau (1 Tisch, re. Reihen, 4. v. vorne), Personalleiter Herbert Sklarzyk (ihm gegenüber) und Betriebsratsvorsitzender Uwe Kumpa (vorne links) zum gemeinsamen Mittagessen geblieben
Darum haben es sich Werkdirektor Cyrille Beau, Personalleiter Herbert Sklarzyk und der Betriebsratsvorsitzende Uwe Kumpa nicht nehmen lassen, beim Sommerfest jeden Einzelnen per Handschlag zu begrüßen und das eine oder andere Gespräch mit alten Bekannten zu führen. Bevor sie sich später verabschiedeten, richteten sie gemeinsam einige Worte der Anerkennung und des Dankes an die Anwesenden. „Danke für Ihren wertvollen Beitrag während Ihres aktiven Berufslebens für unseren Standort“, sagte Cyrille Beau und ergänzte. „Wir waren gerne hier bei Ihnen und wünschen Ihnen noch viel Freude beim Feiern.“
Michelin in Bad Kreuznach
Michelin produziert seit 1966 Reifen in Bad Kreuznach. Über 1.600 Mitarbeiter fertigen 2010 fast neun Millionen Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen sowie Kautschukmischungen, Textil- und Stahlcord.
Heute stellen die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Deutschland an fünf Standorten pro Jahr fast 18 Millionen Reifen her.
Michelin produziert weltweit in 72 Produktionswerken mit über 109.000 Beschäftigten rund 844.000 Reifen am Tag. Der Konzernumsatz 2009 betrug 14,8 Milliarden Euro.
Im Februar wurde Michelin von einer hochkarätigen internationalen Fachjury für seine innovativen Produktionsprozesse zum „Reifenhersteller des Jahres 2010“ gekürt.

„Bring Deinen Garten aufs Plakat!“
BUGA Koblenz 2011 und awk AUSSENWERBUNG
starten kreativen Fotowettbewerb
KOBLENZ (pm).
Gartenfreunde aufgepasst: Das ist die Gelegenheit, der ganzen Stadt plakativ zu zeigen, wie schön das eigene Fleckchen Grün ist. Denn der Fotowettbewerb „Bring Deinen Garten aufs Plakat!“ der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH und der awk AUSSENWERBUNG GmbH sucht kreative und persönliche Garten-Schnapp-Schüsse. Als Gewinn lockt eine Plakatwand mit dem eigenen Bild in der Heimatstadt. Der gemeinsame Fotowettbewerb ist ein weiterer Bestandteil der erfolgreichen Medienpartnerschaft der beiden Unternehmen und wird über eine große Plakatkampagne vorgestellt.
Ob Gartenfreunde bei der Arbeit, Entspannen zwischen den eigenen Blumen oder Spielen im Grünen – beim Wettbewerb sind kreative und originelle Fotos zum Thema „Bring Deinen Garten aufs Plakat!“ gefragt. Für alle Interessierten gilt es, sich selbst, den Partner oder die ganze Familie im eigenen Garten abzulichten. Alle zwei Monate wird ein Gewinner ermittelt, dessen Bild auf eine neun Quadratmeter große Plakatfläche im Heimatort gebracht wird. Daneben locken weitere Gewinne wie ein Apple iPad und BUGA-Eintrittskarten. Eine bundesweite Plakatkampagne der awk AUSSENWERBUNG ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf. Die ersten Plakatierungen ab dem 20. Juli gibt es in den Städten Koblenz, Mainz und Trier. Das Engagement in der Region liegt beiden Partnern des Wettbewerbs sehr am Herzen. „Für uns ist es wichtig, in der Region um unseren Standort Koblenz besonders präsent und engagiert zu sein, auch wenn wir als eines der größten Out-of-Home-Unternehmen in Deutschland bundesweit erfolgreich sind“, sagt Stefanie Probstfeld, Corporate Communication Manager der awk AUSSENWERBUNG GmbH. Über ein ganzes Jahr verteilt weisen circa 45.000 Großflächenplakate bundesweit auf den Fotowettbewerb hin. „Wir freuen uns über die aufmerksamkeitsstarken Plakate zum Wettbewerb und sind gespannt auf viele kreative und witzige Fotoeinsendungen“, so Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH.
Teilnahme am Wettbewerb: So einfach geht’s
Die Teilnehmer schicken ihre Fotos per E-Mail an promotion@awk.de, Betreff: Mein Garten-Schnapp-Schuss oder auf postalischem Weg an awk AUSSENWERBUNG GmbH, Stichwort: Mein Garten-Schnapp-Schuss, August-Horch-Straße 10 a, 56070 Koblenz. Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Fotos einreichen.
Letzter Einsendeschluss ist der 15. April 2011.
Alle zwei Monate gibt es einen Gewinner. Unter http://www.meine-gartenschau.de sind die Teilnahmebedingungen sowie alle weiteren Voraussetzungen zur Teilnahme am Gewinnspiel zu finden. Aktuelle Einsendungen und Aktionen der Kampagne können auch unter http://www.facebook.com/awkausssenwerbung verfolgt werden.
Ein tolles Team: BUGA Koblenz 2011 und awk AUSSENWERBUNG
Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 begeistert vom 15. April bis zum 16. Oktober 2011 als sommerlanges Fest mit blühender Gartenpracht, einem bunten Kulturprogramm sowie vielen Informationen und Aktionen. Mit der BUGA-Seilbahn können Besucher schon 2010 einen spektakulären Blick über Rhein und Mosel genießen.
Das Koblenzer Unternehmen awk AUSSENWERBUNG GmbH, eines der größten Out-of-Home-Unternehmen in Deutschland, ist seit Oktober 2009 Medienpartner der Bundesgartenschau Koblenz 2011. Die awk AUSSENWERBUNG unterstützt den Event auf nationaler Ebene mit 18/1 Plakaten, City-Light-Postern und 36/1 MegaStars.


Turnierserienauftakt -
1. Airport Golf Cup am Hahn gespielt

Gastgeber und Sieger des 1. Airport Golf Cup am 16.7.2010 auf der Golfanlage Hahn: Von links nach rechts: Hans Kochhan, Pierre-Yves Wehr, Brigitte Mayer, Gundolf Mayer und Adriaan A. Straten (Geschäftsführender Gesellschafter Airport Golf Hahn GmbH)
Bei strahlendem Himmel fanden sich die Teilnehmer des 1. Airport Golf Cups auf der Golfanlage Hahn am Freitag, den 16. Juli 2010 ein. Dieses Turnier markierte den Auftakt zu einer Turnierserie, die die neuen Eigentümer und Betreiber der Golfanlage Hahn, Adriaan A. Straten und Daniel Regentrop, ins Leben gerufen haben. Alle Mitglieder des Golf Club Hahn waren zu dem Tagesevent eingeladen und wurden von dem Service Team der Airport Golf Hahn GmbH verwöhnt.
Gespielt wurde ein Gesellschaftsspiel, ein „Scramble“. Bei dieser geselligen Spielform spielen vier Spieler immer von der besten Position, in der sich einer der vier gespielten Bälle pro Schlag befindet. Das Turnier gewonnen haben (Bild von links nach rechts): Hans Kochhan, Pierre-Yves Wehr, Brigitte Mayer, Gundolf Mayer, die von dem geschäftsführenden Gesellschafter Adriaan A. Straten freudig die Preise übergeben bekamen.
Der Tag hat mit Siegerehrung und Abendessen auf der Terrasse der öffentlichen Golfgastronomie seinen Abschluss gefunden. Die Teilnehmer freuen sich bereits heute auf eine Fortsetzung der Turnierserie in 2011.

CDU Rheinböllen veranstaltet 9. Bierfest am 30. Juli
Am Freitag, den 30. Juli, findet auf dem Rheinböller Marktplatz ab 17.00 Uhr wieder das traditionelle Bierfest des CDU-Ortsverbandes Rheinböllen-Dichtelbach-Erbach statt. Als Gäste werden der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser und der Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht erwartet.
Alle Bürger sind herzlich eingeladen, und wie in jedem Jahr steht wieder ein breites Angebot an verschiedenen Biersorten für die Gäste bereit. So heißt es auch dieses Jahr wieder: O’ Zapft is!

JU Rheinböllen und Freunde
feiern in Koblenz bei Studance-Night

50 Jugendliche besuchen Agostea Koblenz -
auch in Zukunft Angebot für solche Fahrten

Gemeinsam mit Freunden besuchte der JU-Gemeindeverband Rheinböllen das Agostea in Koblenz. Mit insgesamt 50 Jugendlichen machte sich die Gruppe mit Stationen in Simmern und Rheinböllen mit dem Partybus der Firma „Scherer“ auf Richtung nördliches Rheinland-Pfalz. Im Agostea angekommen machte die Gruppe aus dem Hunsrück die Nacht zum Tag und feierte bis in den frühen Morgen.
„Der Spaß stand an diesem Abend klar an erster Stelle und wir denken für die meisten Jugendlichen war es ein super Start in die wohlverdienten Sommerferien“, zogen die Organisatoren Lena-Sophie Eckel und Manuel Elbert ein durchweg positives Fazit.
„Auch in Zukunft wird die JU immer wieder mal solche Fahrten anbieten, um den Jugendlichen vor Ort ein Angebot zu machen, seien es Party-, Bildungs- oder Erlebnisfahrten“, sind sich die beiden Vorsitzenden Marian Bracht und Christian Klein am Ende des Tages einig.
Bilder und Hintergründe gibt’s unter http://www.JU-rheinboellen.de.

Kampf um Pfaffenheck - Spuren des zweiten Weltkriegs
Am Sonntag, den 25. Juli 2010, veranstaltet der Archäologieverein ARRATA e.V. eine außergewöhnliche Tour zu Stätten des Zweiten Weltkriegs. Vor 65 Jahren war die Gegend zwischen Pfaffenheck und Buchholz im Vorderhunsrück Schauplatz einer äußerst blutigen Schlacht zwischen amerikanischen und deutschen Truppen. Die Autoexkursion führt erstmals zu sichtbaren Spuren bei Pfaffenheck: Mehrere MG-Stellungen und Gräben bezeugen noch heute die mörderischen Kämpfe, die während der letzten Kriegstage im März 1945 stattfanden. Die Tour startet zunächst mit einem Besuch eines Friedhofs für die damals Gefallenen. Dabei soll auch auf die dort noch zu findende NS-Propaganda eingegangen werden. Die Führung findet unter Leitung des Historikers Jochen Lehnhardt statt.
Treffpunkt: Kriegsgräberstätte Buchholz (neben Cafe Hillen) 14.00 Uhr, Kostenbeitrag: 3,— Euro (bis 16 Jahre und Vereinsmitglieder frei).
Weitere Infos unter http://www.arrata.de und Tel. 06746-800818.

Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspiele
im Mehrgenerationenhaus

Und wieder rollen die Würfel im Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH). Man kann auch Karten „dreschen“ oder sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen vertreiben. Zum Spieleabend am Dienstag, 27. Juli, um 19.00 Uhr darf gerne das persönliche Lieblingsspiel mitgebracht werden. Senioren, die sich für moderne Spiele begeistern, sind in der Zeughausstraße 4 ebenso willkommen wie jüngere Menschen mit Interesse an Spieleklassikern!
Mehr unter http://www.mehrgenerationenhaus-simmern.de.

Landesregierung fördert
Dreigeschossiges Gebäude in Massivholzbausweise -
Forstministerium unterstützt Pilotprojekt in Büchenbeuren
mit 200.000,— Euro

Mit insgesamt 200.000,— Euro fördert das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz den Bau des landesweit ersten dreigeschossigen Gebäudes in Massivholzbausweise mit Brettsperrholzelementen. Die Mittel für die Errichtung des Gebäudes in Büchenbeuren im Rhein-Hunsrück-Kreis stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ der Europäischen Union.
Das Projekt ist in Rheinland-Pfalz bislang einmalig. Es leistet einen bedeutenden Beitrag zur Markterschließung für Massivholzelemente und eine künftig breitere Anwendung. Zudem ist das Vorhaben für die Forst- und Holzbaubranche im Land ein Durchbruch im Bereich des dreigeschossigen Bauens mit dem Massivholzprodukt Brettsperrholz. Das Referenzgebäude, das nach der Fertigstellung als Gesundheitszentrum fungiert, wird nicht nur in hochwertiger Holzbauweise ausgeführt, sondern dient gleichzeitig auch als Muster für kostengünstiges Bauen. Gebäude in Holz sind nicht nur besonders ökologisch, klimaschutzgünstig und nachhaltig, sondern auch wirtschaftlich eine Alternative.
„Das Büchenbeurener Projekt zeigt, welches Potenzial in dem nachwachsenden Rohstoff Holz steckt. Er verbraucht nicht nur bei seiner Herstellung deutlich weniger Energie als die meisten anderen Baustoffe, sondern speichert gleichzeitig in erheblichen Umfang Kohlendioxid und entzieht es so für eine lange Zeit der Atmosphäre“, so Forstministerin Margit Conrad.
Mit Ausnahme des aus Brandschutzgründen in Beton auszuführenden Treppenhauses bestehen alle Wände und Decken aus massiven Brettsperrholzelementen. Auch die Wärmedämmung basiert auf Holzfasern. Zudem wird Holz im Bereich der Fassade, der Fenster und der Fußböden eingesetzt. Damit wird der überwiegende Anteil des Hauses aus dem nachhaltig erzeugten, nachwachsenden Rohstoff Holz erstellt.
Das geplante Gebäude übertrifft die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um 20 Prozent und wird darüber hinaus durch die Anwendung einer Fotovoltaikanlage in der Gesamtbilanz ein so genanntes Plusenergiegebäude.
Mit der für Rheinland-Pfalz erstmaligen Errichtung eines dreigeschossigen Gesundheitszentrums in Büchenbeuren entsteht sowohl in funktionaler als auch in technischer Hinsicht ein Gebäude mit wichtiger Pilotfunktion für die ländliche Entwicklung im Hunsrück und fungiert zugleich als Impulsgeber für die gesamte rheinland-pfälzische Holzbaubranche.
Das entstehende Modellgebäude ist von großer Bedeutung für die regionale Wertschöpfungskette Holz und leistet auch einen wichtigen Beitrag für die regionale Entwicklung.
Mit dem Bau des Gesundheitszentrums ist das Ziel verbunden, langfristig Ärzte im ländlichen Raum zu halten und die medizinische Basisversorgung für die Bevölkerung zu sichern. Im Gesundheitszentrum Büchenbeuren sollen verschiedene ärztliche Leistungen, eine Apotheke und ein öffentliches Café zusammengefasst werden.

Hitzewelle: Wer im Freien arbeitet, sollte sich schützen
Berlin (ots) - Der Sommer hat Deutschland im Griff, trotz kurzer Regenphasen. Kollabierende Fahrgäste in unklimatisierten Bahnwagen sind nur die Spitze des Problems. Viele Menschen müssen ohne Klimaanlagen arbeiten. Gerade Beschäftigte am Bau arbeiten viel im Freien und müssen sich schützen. Darauf hat die Berufsgenossenschaft (BG BAU) hingewiesen.
Vor allem Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer und Maurer, aber auch viele andere Beschäftigte der Bauwirtschaft leiden in diesen Tagen unter der Hitzewelle. Erste Anzeichen wie Übelkeit und Schwindel oder die Störung des Bewusstseins können auf einen drohenden Hitzschlag hinweisen und sollten ernst genommen werden. An heißen Tagen ist es während der Arbeit besonders wichtig, bis zu vier Liter Flüssigkeit zu trinken, am besten leicht gekühltes Mineralwasser. Grund: Durchs Schwitzen fehlen dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe.
Außerdem zeigen verschiedene Untersuchungen, dass Bauarbeiter eine 4,7-fach höhere Dosis an UV-Strahlen aufnehmen als Beschäftigte, die sich nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Eine große Bedrohung für die Haut ist daher die Krebsgefahr. Die gefährlichste Hautkrebserkrankung durch UV-Strahlen ist das so genannte „maligne Melanom“. Dieser pigmentierte Haut-Tumor ist für den Großteil der Hautkrebs-Todesfälle der Menschen verantwortlich. Aber es gibt noch weitere Hautkrebstypen. Wer sich in der heißen Jahreszeit täglich über viele Stunden der prallen Sonne aussetzen muss, ist gefährdet und muss sich schützen.
Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor bis 30 reicht allein nicht immer aus, um Schäden der Haut vorzubeugen. Der Körper muss bekleidet und der Kopf bedeckt sein. Eine Sonnenbrille mit UV-Kennzeichen schützt die empfindliche Netzhaut der Augen, so die BG BAU. Die Betriebsärzte des Arbeitsmedizinischen Dienstes der BG BAU bieten Vorsorgeuntersuchungen an, um krebsverdächtige Veränderungen der Haut rechtzeitig zu erkennen.
Auch die Arbeitgeber sind in der Pflicht, unterstreicht die BG BAU: Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind sie gehalten, mögliche Gefahren für ihre Beschäftigten zu ermitteln, sie zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das gilt auch für Arbeiten im Freien, wo Hitze und Sonnenstrahlen Gefahrenquellen sein können. Wenn es geht, sollten sie Tätigkeiten in Schattenbereiche verlegen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Arbeits- und Pausenzeiten auf das Klima einzustellen. Über die Einzelheiten können sich die Betriebe von der BG BAU beraten lassen.

CDU-Kreisgeschäftsstelle macht Urlaub
Die CDU-Kreisgeschäftsstelle ist von Montag, den 26. Juli 2010 bis einschließlich Freitag, den 6. August 2010 geschlossen. In der Woche vom 9. bis 13. August ist unser Büro vormittags besetzt.
Das Team der CDU-Kreisgeschäftsstelle steht ab Montag, den 16. August 2010 wieder ganztägig für Sie bereit!

Kreisarchiv und Kreisgeschichtsbücherei geschlossen
Das Kreisarchiv und die Kreisgeschichtsbücherei in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück in Simmern sind am 29. Juli und 5. August geschlossen. Ab dem 12. August ist wieder jeden Donnerstagnachmittag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

„Landsleute unter sich...“
Besuch von Landrat Bertram Fleck und der hauptamtlichen Bürgermeister des Rhein-Hunsrück-Kreises bei Boehringer Ingelheim
Auf Einladung des Geschäftsführers der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH, Herrn Dr. Engelbert J. Günster, besuchten die hauptamtlichen Bürgermeister des Rhein-Hunsrück-Kreises unter Vorsitz von Bürgermeister Franz-Josef Lauer das forschungsorientierte Unternehmen.

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Emmelshausen Peter Unkel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel Thomas Bungert, Geschäftsführer der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH Dr. Engelbert J. Günster, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern Manfred Faust, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg Harald Rosenbaum, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen Franz-Josef Lauer, Landrat Bertram Fleck, Berthold Günster aus der Verbandsgemeinde Kastellaun, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kastellaun Dr. Marlon Bröhr und der Beigeordneter der Stadt Boppard Horst-Peter Hassbach (von links nach rechts)
Landrat Bertram Fleck hatte vor einiger Zeit engere Kontakte zu Dr. Günster geschlossen, der – wie seine Ehefrau – aus der Verbandsgemeinde Kastellaun (Frankweiler, Schnellbach) stammt und sich auch heute noch zu regelmäßigen Heimatbesuchen dort aufhält. Nach mehreren Auslandsaufenthalten und verschiedenen Funktionen im Unternehmen Boehringer ist Dr. Günster im letzten Jahr mit dem Vorsitz der Geschäftsführung der Deutschland GmbH betraut worden.
Das 1885 in Ingelheim gegründete Familienunternehmen ist ausgerichtet auf die Erforschung und Entwicklung der Produktion sowie den Vertrieb von Arzneimitteln, die helfen Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 41.500 Mitarbeiter in 142 verbundenen Unternehmen, betreibt Forschung und Entwicklung an weltweit zwölf Standorten in sieben Ländern und hat Produktionsstätten in 15 Ländern. Die Besuchergruppe informierte sich anhand einer Präsentation und Betriebsbesichtigung über den hohen Stand der Innovation und Technologie, was sich in hohem Invest für diese Bereiche niederschlägt. Zum Standort Ingelheim gibt es aus dem Kreis der Mittelständler unserer Region viele Geschäftskontakte und auch eine ganze Reihe von Mitarbeitern, die im Rhein-Hunsrück-Kreis wohnen.

Gute Aussichten für die Arbeitsplätze an der Nahe
Julia Klöckner besucht Michelin in Bad Kreuznach -
Auftakt zur „Challenge Bibendum 2011“ in Berlin

Julia Klöckner, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverbraucherministerium, machte sich bei den Michelin Reifenwerken in Bad Kreuznach ein Bild von der aktuellen Situation des Unternehmens. Michelin Deutschland-Chef Dieter Freitag und Werkdirektor Cyrille Beau hatten viel Positives zu berichten:

Michelin Deutschland-Chef Dieter Freitag im Gespräch mit MdB Julia Klöckner
Während der Krise haben Instrumente zur Flexibilisierung, wie der Abbau von Zeitkonten, die Absenkung der Wochenarbeitszeit oder Qualifizierungsmaßnahmen dazu beigetragen, die Arbeitsplätze in Bad Kreuznach zu erhalten und zu festigen. Geholfen habe auch die Abwrackprämie, die sich positiv auf den Markt für kleinere Reifengrößen ausgewirkt habe. Julia Klöckner freute sich für das Werk und seine Mitarbeiter über diesen Erfolg und lobte den Beitrag, den die gute Sozialpartnerschaft zwischen Werkleitung und Betriebsrat geleistet habe.
Auch nach der Krise zahlt sich die hohe Flexibilität des Werkes aus: Die Reifenfertigung konnte schnell wieder auf Hochtouren laufen: Statt der zu Anfang des Jahres noch geplanten 7,65 Millionen Pneus werden bis Ende 2010 voraussichtlich an die 8,9 Millionen Reifen aus dem Werk rollen. Ähnlich sieht es in der Mischungsherstellung aus: Etwa 130.000 statt der ursprünglich vorgesehen 103.000 Tonnen werden 2010 durch die Mischer laufen. Lediglich der kleine Bereich der Textil- und Stahlcordfertigung mit etwa 100 Mitarbeitern ist wegen Überkapazitäten in Europa zurzeit noch nicht ausgelastet.
Hohe Investitionen in Bad Kreuznach
„Trotz der schwierigen Jahre 2008 und 2009 hat sich unser Standort hervorragend entwickelt“, betont Werkdirektor Cyrille Beau. Die Leistungen der aktuell 1.600 Mitarbeiter in Bad Kreuznach sind auch im Konzern voll anerkannt. So fließen alleine 2010 Investitionen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags an die Nahe. Weitere Investitionen sind für die kommenden Jahre vorgesehen.
Umweltrallye Michelin Challenge Bibendum: Auftakt in Bad Kreuznach

Julia Klöckner (re.) im Gespräch mit Mitarbeitern und dem Michelin Betriebsratsvorsitzenden Uwe Kumpa (5. v. re.)
Dieter Freitag nahm den Besuch von Julia Klöckner zum Anlass, Bad Kreuznach als Auftakt für die Berichterstattung in Deutschland zu der Umweltrallye „Michelin Challenge Bibendum“ zu wählen. Sie wird vom 18. bis 22. Mai 2011 in Berlin stattfinden und bildet eine Plattform für Automobilhersteller, Universitäten und die Fachwelt, um Lösungen für eine möglichst umweltschonende Mobilität - in erster Linie emissionsarme Fahrzeuge - vorzustellen. Außerdem sollen neue Entwicklungen durch den Austausch vorangetrieben werden. „Es ist unbedingt notwendig, schnellstmöglich zu einer modernen, umweltverträglichen Mobilität zu gelangen“, betonte Julia Klöckner. „Auf politischer Ebene erlebe ich ständig, dass wir nicht so schnell vorankommen, wie wir könnten. Dabei spielt die Mobilität der Zukunft auch eine Rolle für die Arbeitsplatzsicherung.“ In der Tat werden in Bad Kreuznach zukunftsträchtige und wegen ihrer Eigenschaften nachgefragte Reifenmodelle gefertigt, wie der Spritsparspezialist MICHELIN ENERGY™ Saver oder der brandneue Winterreifen MICHELIN Alpin A4, der neben seinen herausragenden Wintereigenschaften ebenfalls über eine kraftstoffsparende Lauffläche verfügt. Klöckner fragte auch interessiert nach, inwiefern der Standort Bad Kreuznach in die Challenge Bibendum eingebunden sein werde: Sie erfuhr, dass zum einen Vertreter aus der Region zu dem Event eingeladen und zum anderen Michelin Mitarbeiter von der Nahe als Helfer in Berlin eingesetzt werden. Ihre Anregung, auch den Umweltcampus der Fachhochschule Birkenfeld anzusprechen, nahm Dieter Freitag gerne entgegen.
Austausch mit Michelin Mitarbeitern

Gruppenbild mit Dame: Julia Klöckner mit Michelin Mitarbeitern, Werkdirektor Cyrille Beau (li.) und dem Betriebsratsvorsitzenden Uwe Kumpa (4. v. li.)
Im letzten Teil ihres Besuchs begleiteten Werkdirektor Beau und der Betriebsratsvorsitzende Uwe Kumpa Julia Klöckner zum Gespräch mit Mitarbeitern in die Werkhallen. Dort fand ein reger, offener Austausch zu verschiedenen Themen statt. Es ging zum Beispiel um die Bewältigung der Krise, Einsatz und Übernahme von Leiharbeitnehmern und die Besteuerung von Sonntagszuschlägen. Klöckner hatte für alle Mitarbeiter ein offenes Ohr und will einige der Anregungen und Meinungsäußerungen in ihre politische Arbeit einfließen lassen.
Michelin in Bad Kreuznach
Michelin produziert seit 1966 Reifen in Bad Kreuznach. Über 1.600 Mitarbeiter fertigen 2010 fast neun Millionen Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen sowie Kautschukmischungen, Textil- und Stahlcord.
Heute stellen die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Deutschland an fünf Standorten pro Jahr fast 18 Millionen Reifen her.
Michelin produziert weltweit in 72 Produktionswerken mit über 109.000 Beschäftigten rund 844.000 Reifen am Tag. Der Konzernumsatz 2009 betrug 14,8 Milliarden Euro.
Im Februar wurde Michelin von einer hochkarätigen internationalen Fachjury für seine innovativen Produktionsprozesse zum „Reifenhersteller des Jahres 2010“ gekürt.
Michelin Challenge Bibendum
Michelin führt die Umweltrallye gemeinsam mit seinen Partnern seit 1998 alle ein bis zwei Jahre an verschiedenen Orten in der Welt durch. In diesem Jahr fand sie in Rio de Janeiro statt, 2011 wird sie in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Tempelhof organisiert. Neben den Herstellern von Fahrzeugen mit alternativen, umweltschonenden Antrieben führt die Challenge Bibendum Universitäten, Forschungsinstitute, Regierungsbehörden und weitere Interessengruppen an einem Ort zusammen. Dabei stehen Themen wie das Engagement für energieeffiziente, saubere und sichere Mobilität sowie störungsfreier Verkehrsfluss im Mittelpunkt. Kriterien für die Bewertung der Fahrzeuge sind Abgasemissionen, Energieverbrauch, Bremsweg, Geräuschentwicklung sowie Beschleunigung und Handling.

SPD: Unterrichtsausfall ist im Kreis kein Problem
Michael Maurer hat Behauptungen der Union
im Bildungsministerium hinterfragt

Als „unnützes Theater, das am besten sofort im berühmten Sommerloch versenkt werden soll“ bezeichnete der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Hunsrück, Michael Maurer, die Kritik des CDU-Landtagsabgeordneten Bracht am angeblichen Unterrichtsausfall.
In Pressemitteilungen hatte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion den „hohen Unterrichtsausfall an Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis“ beklagt. Als Bezugsgröße habe er dann 18 Tage Unterricht, die den Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz pro Jahr fehlen würden, genannt. Den Unterrichtsausfall hatte Bracht als „verheerend“ bezeichnet.
Dazu erklärte Michael Maurer: „Der Unterrichtsausfall im Rhein-Hunsrück-Kreis ist nicht besonders hoch, geschweige denn verheerend. Die Behauptungen von Herrn Bracht sind schlicht falsch.“
Maurer hatte die Aussagen von Bracht zum Anlass genommen, bei der rheinland-pfälzischen Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß die Zahlen zur Unterrichtsversorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis zu erfragen. Danach sieht die Situation zur Unterrichtsversorgung in den Schulen des Kreises völlig normal aus. Nach der jüngsten Erhebung (Stichtag 10. September 2009) liegt der Unterrichtsausfall in den Schulen des Kreises im Durchschnitt bei unter 2,5 Prozent der Stunden. Die Spanne reiche dabei von 0,9 Prozent bei den Grundschulen bis zu 4,5 Prozent bei den Integrierten Gesamtschulen. Dabei seien an der IGS Emmelshausen zwischenzeitlich durch eine Abordnung elf weitere Lehrerwochenstunden hinzugekommen. Michael Maurer: „Der Unterrichtsausfall stellt im Rhein-Hunsrück-Kreis kein Problem dar. Wo tatsächlich Schwierigkeiten waren, hat die Schulaufsicht nach dem genannten Stichtag reagiert und für zusätzliche Lehrerstunden gesorgt.“
Dass sich Herr Bracht gerade vor die Puricelli-Schule in Rheinböllen Schule stelle und Unterrichtsausfall anprangere, sei ein „Witz“. Dort liege der Ausfall bei gerade 1,9 Prozent. Maurer: „Bevor Herr Bracht meint, der Landesregierung ein Zeugnis ausstellen zu können, sollte er erst selbst seine Hausaufgaben machen und am besten mit dem kleinen Einmaleins anfangen.“


Einzelhandel wird gefördert
KfW-Mittelstandsbank vergibt zusätzliche Zinsverbilligungen
für Umweltschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen

Einzelhändler, die jetzt in Umweltschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen investieren, erhalten von der KfW-Mittelstandsbank einen günstigen Zinssatz im Rahmen des ERP- Umwelt- und Energieeffizienzprogramms. Das Programm dient der Finanzierung von allgemeinen Umweltschutz- sowie Energieeffizienzmaßnahmen in Deutschland zu einem günstigen Zinssatz.
„Der Förderschwerpunkt ‚umweltfreundlicher Einzelhandel’ richtet sich an Einzelhandelsunternehmen, die mit dem Neubau, der Neuplanung oder Neugestaltung von Verkaufs- und Geschäftsräumen oder dem Austausch veralteter Heizungs- oder Kühlanlagen deutliche Umwelteffekte erzielen“, erklärt Rita Emde, Prokuristin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Antragsteller aus dem Einzelhandel erhalten eine zusätzliche Zinsverbilligung aus dem ERP-Sondervermögen von bis zu einem Prozent. Der Förderschwerpunkt ist zunächst bis Ende 2011 befristet. Anträge können seit dem 15. Juli 2010 gestellt werden.
Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld eine von der KfW-Mittelstandsbank geförderte Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Bei der Energieeffizienzberatung werden Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler gewährt. Durch die Beratung sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge bzw. konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen gemacht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw-mittelstandsbank.de. Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist Rita Emde, Tel. 0261-108452, EMail: rita.emde@wfg-myk.de.


Hitze kann für Bello, Mietze und Co.
zum Verhängnis werden

Veterinäre weisen auf Gefahren im Sommer hin
KREIS MYK.
Wenn sich das Thermometer jenseits der 25-Grad-Grenze einpendelt und die Sonne erbarmungslos niederbrennt, kann es für Hund, Katze, Meerschweinchen und Co. gefährlich werden. Darauf weisen der Bundesverband Praktischer Tierärzte und die Veterinäre der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin.

Ein Tier darf niemals im geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden - auch nicht für kurze Zeit. Offene Fensterspalten sind bei hochsommerlichen Temperaturen kein ausreichender Klimaschutz (Foto: Fotolia)
Fehlt ein kühles Schattenplätzchen, ist die Frischluftzufuhr oder das Trinkwasserangebot nicht ausreichend, entsteht in den kleinen Tierkörpern ein Wärmestau, der dann schnell die Symptome eines Hitzschlags nach sich zieht. „Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln sind erste Alarmzeichen, die vom Tierbesitzer sofortiges Handeln verlangen. In einem solchen Fall muss das Tier sofort in den Schatten, besser noch in einen kühleren Innenraum, gebracht und mit frischem Trinkwasser und Frischluft versorgt werden“, so die Veterinärin Dr. Simone Schmitz. Bei Krämpfen, Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit besteht akute Lebensgefahr. Zeigt ein Tier diese Symptome, sollte es mit feucht-kalten Tüchern bedeckt sofort zum Tierarzt gebracht werden. Während des Transports ist es wichtig, auf ausreichende Luftzirkulation zu achten.
Gefährdet sind vor allem ältere oder herzkranke Hunde und Katzen wie auch hochträchtige und ganz junge Tiere. Sie sollten nicht der sengenden Mittagshitze ausgesetzt werden. Auch bei robust erscheinenden Tieren ist es ratsam, körperliche Aktivitäten immer auf die kühleren Tageszeiten zu verlegen.
Der Bundesverband weist zudem auf die unterschätzte Hitzschlaggefahr bei Kaninchen, Meerschweinchen und Ziervögeln hin. Gerade Ziervögeln, deren Käfige oder Freigehege im Laufe des Tages der vollen Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, sollte permanent eine natürliche Schattenquelle zur Verfügung stehen. „Die handelsüblichen kleinen Schutzhäuschen aus Sperrholz sind als alleinige Schattenspender nicht ausreichend“, so Schmitz. Weit verbreitet ist zudem der Irrglaube, Kaninchen und Meerschweinchen benötigen kein Trinkwasser. Dieser Irrtum kann im Hochsommer für die Tiere tödliche Folgen haben.
Erhöhte Hitzschlaggefahr droht allen Tieren, die bei hohen Außentemperaturen im Auto transportiert werden müssen. Autofahrten mit Haustieren erfordern daher eine sorgfältige Vorbereitung. Für längere Fahrten sollten die kühleren Tages- oder Nachtzeiten eingeplant werden. In das Reisegepäck gehören ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser und mehrere, möglichst helle Tücher, die bei Sonneneinstrahlung angefeuchtet werden und als kalte Kompressen oder verdunstungsaktive Käfigabdeckung dienen können. Ist der Wagen durch längeres Stehen überhitzt, sind auch kürzere Autofahrten für Tiere belastend und sollten vermieden werden. Grundsätzlich gilt: Ein Tier darf niemals im geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden - auch nicht für kurze Zeit. Offene Fensterspalten sind bei hochsommerlichen Temperaturen kein ausreichender Klimaschutz. „Da kommt es schnell zum Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dabei gilt: Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit schützt vor Strafe nicht. Man sollte bedenken, dass die Hitze für die Tiere eine Qual ist“, so Schmitz abschließend.

Ausländische HU-Plakette wird nicht anerkannt
Kfz-Hauptuntersuchungen im Urlaub oder bei längeren Auslandsaufenthalten
KREIS MYK.
Viele genießen ihren Urlaub im Ausland und nicht wenige fahren mit dem eigenen Fahrzeug. Neben den üblichen Funktionskontrollen vor der Abfahrt sollte auch ein Blick auf die HU-Plakette geworfen werden: „Wer im Ausland feststellt, dass seine HU abgelaufen ist, muss zwar nicht seinen Urlaub abbrechen, aber nach der Rückkehr in die Bundesrepublik muss die fällig gewordene Haupt- und Abgasuntersuchung oder Sicherheitsprüfung unverzüglich nachgeholt werden“, sagt Birgit Gellert, Leiterin des Referats Straßenverkehr im Kreishaus.
Die Fahrzeugprüfung im Ausland - auch innerhalb Europas - durchführen zu lassen, entbindet nicht von der HU-Pflicht in Deutschland und wird auch nicht anerkannt. „Die HU-Plakette und die Eintragung der erfolgreichen Haupt- und Abgasuntersuchungen sind national-staatlich geregelte Aufgaben, daher ist ein ausländisches Prüfungsprotokoll in Deutschland nicht gültig.“
Maßgeblich ist das Land der Zulassung. So kann für ein in Deutschland zugelassenes Kfz trotz längeren Aufenthalts im Ausland, etwa zum Studium oder zur Arbeit, nur in Deutschland eine gültige HU durchgeführt werden: „Das bedeutet, ein Fahrzeug ist von den örtlichen Prüfstellen in dem Land zu überprüfen, in dem es angemeldet ist.“ Die Zulassung des Kraftfahrzeugs richtet sich auch international allerdings nach dem Wohnsitz seines Halters: „Autos mit deutschem Kennzeichen, die länger im Ausland gefahren werden, müssen in Deutschland abgemeldet und in dem jeweiligen Land zugelassen werden“, so Gellert. Sie empfiehlt, sich rechtzeitig bei den Automobilclubs, anerkannten HU-Prüfstellen oder auch bei den jeweiligen Botschaften und Konsulaten über die nationalen Regeln zu informieren.

Internationale Führerscheine rechtzeitig beantragen
KREIS MYK. Die Urlaubszeit lockt viele ins Ausland. Zu den Vorbereitungen gehört neben einem Blick auf die Gültigkeit der Ausweisdokumente und der notwendigen Impfungen manchmal auch die Frage, ob der eigene Führerschein in dem Urlaubsland überhaupt anerkannt wird. In Europa meist kein Problem mit einem Kartenführerschein, aber außerhalb kann ein internationaler Führerschein notwendig sein. „Auch in Europa kann es mit dem ´rosa oder grauen Lappen´ schon mal zu Verwirrungen kommen“, weiß Birgit Gellert, Referatsleiterin im Kreishaus.
Der internationale Führerschein ist bei der für den Wohnort zuständigen Führerscheinstelle möglichst vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt zu beantragen. „Nötig ist ein gültiger Personalausweis, ein biometrisches Passfoto und einen Euro-Kartenführerschein. Die Gebühren für den internationalen Führerschein halten sich mit 16,— Euro überschaubar“, so Gellert. Hat der Fahrer noch keinen Euro-Kartenführerschein, ist dieser gleichzeitig zu beantragen und der „alte Lappen“ umzutauschen. Dann wird ein weiteres biometrisches Passfoto und eine Abschrift der bisherigen Führerscheinstelle als ausstellende Behörde benötigt. Die Gebühren für die Umstellung betragen 24,— Euro.
Um unliebsame Überraschungen beim Ausleihen eines Kfz oder bei Kontrollen am Urlaubsort zu vermeiden, empfiehlt die Führerscheinstelle allen Reisenden, insbesondere außerhalb Europas, sich auch über die notwendigen Führerscheinregeln im Urlaubsland zu informieren: „Diese Informationen sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes oder auch bei den Botschaften und vielen Automobilclubs kostenfrei zu erhalten, wo auch meistens zusätzliche Tipps für Reisende den Urlaub noch verschönern können“, so Gellert.

Der Fiskus frühstückt mit - Umsatzsteuerreduzierung für Hotels hat Konsequenzen für die Reisekostenabrechnung
Die im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes beschlossene Absenkung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe hat erhebliche lohnsteuerliche Konsequenzen für Arbeitgeber und deren reisende Arbeitnehmer. Die Steuererleichterung von 19 Prozent auf nunmehr 7 Prozent bringt u.a. erhöhten Abrechnungsaufwand hinsichtlich der Reisekostenerstattung bei dienstlich veranlassten Auswärtstätigkeiten mit sich.
Gesetzliche Neuregelung
Die Steuerbegünstigung für Beherbergungsleistungen umfasst gemäß des Anwendungsschreibens des Bundesfinanzministeriums vom 5. März 2010 „Leistungen, die in der Aufnahme von Personen zur Gewährung von Unterkunft bestehen“. Dazu gehören sowohl die Umsätze des klassischen Hotelgewerbes als auch beispielsweise die in Pensionen, Fremdenzimmern, Ferienwohnungen und vergleichbaren Einrichtungen. Nach der Neuregelung ermäßigt sich die Umsatzsteuer für die „Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereithält“ von 19 Prozent auf 7 Prozent. Diese Steuerermäßigung gilt jedoch „nicht für Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt für die Vermietung abgegolten sind“. Zu diesen nicht steuerbegünstigten Leistungen gehören u.a. das Frühstück und andere Verpflegung, Telefon- und sonstige Kommunikationskosten, Getränke aus der Minibar oder die Überlassung von Tagungsräumen. All diese Kosten sind strikt von den reinen Übernachtungskosten zu trennen und mit dem gültigen vollen Umsatzsteuersatz auf den Rechnungen auszuweisen. Die Übernachtung also mit 7 Prozent, alle anderen Leistungen mit 19 Prozent. Bei der Erstattung von Reisekosten durch den Arbeitgeber bei beruflich bedingter Auswärtstätigkeit seines Arbeitnehmers ist zu beachten, dass die Aufwendungen für Verpflegung, also beispielsweise auch für ein Frühstück, grundsätzlich einen lohnsteuerlichen Sachbezug darstellen.
Erstattung bis 2009
Bis Dezember 2009 konnte bei einer Gesamtrechnung für Unterkunft und Verpflegung - also einer Rechnung, in der das Frühstück nicht extra ausgewiesen war - der Gesamtbetrag pauschal in einen Übernachtungs- und einen Frühstücksteil für lohnsteuerliche Zwecke aufgeteilt werden, und zwar mittels einer Vereinfachungsregelung. Danach war bei Erstattung der Übernachtungskosten einschließlich Frühstück durch den Arbeitgeber für das Frühstück ein Wert von 20 Prozent des Pauschbetrages für den Verpflegungsmehraufwand für eine 24-stündige Abwesenheit (20 Prozent von 24,— Euro = 4,80 Euro) anzusetzen. Wollte der Arbeitnehmer seinem Mitarbeiter lediglich die Übernachtungskosten erstatten, konnte er bislang bei einer Gesamtrechnung (inklusive Frühstück) den Frühstücksteil einfach aus der Gesamtsumme herausrechnen und den verbleibenden Übernachtungsanteil als Reisekosten steuerfrei erstatten. Die hier dargestellte Kürzungsregel hat mit dem tatsächlichen Wert des Frühstücks prinzipiell nichts zu tun, sondern diente der vereinfachten Bestimmung der steuerfrei zu ersetzenden Kosten für die Unterkunft. Darüber hinaus führte sie in der Regel zu einem arbeitnehmerfreundlichen Ergebnis. Denn die über die Pauschale hinausgehenden tatsächlichen Frühstückskosten, die normalerweise bei mehr als 4,80 Euro liegen dürften, konnte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer so im Rahmen der Übernachtungskosten ebenfalls steuerfrei erstatten. Mit der Neuregelung war dies so nicht mehr möglich. Durch das oben genannte BMF-Schreiben wurden inzwischen praktikable Abrechnungslösungen gefunden.
Neue Abrechnungsvarianten
Künftig wird zwischen zwei Alternativen unterschieden, die jeweils in Abhängigkeit von der konkreten Rechnungsstellung in Anwendung kommen können. Zum einen kann unter bestimmten Umständen die Vereinfachungsregelung wieder angewendet werden. Dies ist aber nur möglich, wenn außerhalb der Übernachtungskosten zum ermäßigten Umsatzsteuersatz alle anderen, dem allgemeinen Umsatzsteuersatz unterliegenden Leistungen, inklusive Frühstück, in einem so genannten Sammelposten getrennt aufgeführt werden, etwa als „Business-Package“. Für das Frühstück können 20 Prozent des maßgebenden Pauschbetrages für Verpflegungsmehraufwendungen, also bei 24 Stunden Abwesenheit wieder 4,80 Euro, vom entsprechenden Sammelposten in Ansatz gebracht werden. Der verbleibende Teil dieses Postens ist steuerlich als Reisenebenkosten zu behandeln, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. D.h., es dürfen nicht etwa private Telefonate, Pay-TV, Massagen oder sonstige Wellnessleistungen etc. mit in den Sammelposten einfließen, denn sie führen bei Erstattung durch den Arbeitgeber zwingend zu einem steuerpflichtigen geldwerten Vorteil.
Die zweite Möglichkeit ist die Bewertung des Frühstücks mit dem Sachbezugswert, der mit 1,57 Euro günstiger ist als die Pauschale. Für diese Regelung galten bisher sehr eng gefasste Voraussetzungen, die u.a. die dienstliche Veranlassung per nachweislicher Buchung der Übernachtung und des Frühstücks durch den Arbeitgeber voraussetzten. Nun ist es aber im Ausnahmefall im Unterschied zur bisherigen Regelung möglich, dass der Arbeitnehmer die Übernachtung inklusive Frühstück selber bucht. Dennoch kann er, wenn weitere Voraussetzungen erfüllt sind - etwa die Rechnung auf den Arbeitgeber ausgestellt ist oder die Notwendigkeit einer spontanen Übernachtung glaubwürdig belegt werden kann - in den Genuss kommen, das Frühstück mit dem amtlichen Sachbezugswert steuerlich anerkannt zu bekommen. Der Entwurf der Lohnsteuerrichtlinien 2011 sieht hier sogar noch weitergehende Vereinfachungen vor.
Fazit
Die gesamte Problematik der lohnsteuerlichen Konsequenzen der Umsatzsteuerreduzierung bei Beherbergungsleistungen kann in diesem Rahmen nicht erschöpfend behandelt werden. Deshalb empfiehlt es sich, einen kompetenten Berater hinzuzuziehen. Steuerberater sind u.a. zu finden im Steuerberater-Suchdienst auf der Internetseite der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz unter http://www.sbk-rlp.de.

Landesregierung fördert
Umweltministerium bewilligt 47.500,— Euro für Neubau
von Bopparder Seniorenhaus in Passivhausbauweise

Mit insgesamt 47.500,— Euro fördert das rheinland-pfälzische Umweltministerium den Bau des Bopparder Seniorenhauses Belgrano in Passivhausbauweise. Das Gebäude, dessen Fertigstellung für Anfang 2011 geplant ist, wird in Massivbauweise errichtet und verfügt über eine Außenfassade mit Wärmedämmverbundsystem. Die Bodenplatte wird mit einer Schaumglasschotterschicht gedämmt. Dazu kommen eine zentrale Lüftungsanlage mit 85-prozentiger Wärmerückgewinnung und eine 3-Scheiben Isolierverglasung.
„Energie ist für den Betrieb von Seniorenheimen heute noch ein großes Kostenproblem. Das in Boppard entstehende Seniorenheim ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was durch Passivhausbauweise und Wärmerückgewinnung erreicht und an Kosten eingespart werden kann“, betont Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege.
„Durch ein Monitoring werden die hohen Anforderungen an das Gebäude kontrolliert und der Betrieb optimiert. So kann das Kostensenkungs- und Klimaschutzpotential der Seniorenheime in Rheinland-Pfalz systematisch erschlossen werden.“

„Carilino“: Alles rund um den Nachwuchs -
und das fürs schmale Portemonnaie!

Besonders fürs schmale Portemonnaie bietet der Simmerner „Carilino“ alles rund um den Nachwuchs. Die gelb gestrichenen Räume im hinteren Teil der Caritas-Geschäftsstelle Simmern haben die Atmosphäre eines großen Kinderzimmers - die „Kleinen“ dürfen in der Spielecke toben, während Mama und Papa in den Regalen stöbern. Das Sortiment stammt aus gut erhaltenen Sachspenden; der Erlös fließt in die soziale Arbeit. Geöffnet ist der familiäre Treffpunkt in der Bahnhofstraße 1 (Eingang „Vor dem Tor“) zweimal pro Woche: montags von 9.30 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Einzelheiten bei Elvira Breit in der Caritas-Geschäftsstelle Simmern, Telefon 06761-919670, oder per E-Mail an info@caritas-simmern.de.

Vor dem Urlaub die Stromkosten nicht vergessen
Urlaubscheck vor der Abreise hilft, Stromkosten zu senken
Berlin (ots) -
Wer in den Urlaub fährt, sollte vor der Abfahrt nach unnötigen Stromverbrauchern in der Wohnung suchen und Geräte, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden, komplett vom Netz trennen. Denn. Zur Urlaubszeit verbrauchen in vielen deutschen Haushalten Geräte im Stand-by-Betrieb auch dann unbemerkt Strom, wenn Haus oder Wohnung leer stehen. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gibt Tipps, was Verbraucher beim Urlaubscheck vor der Abreise beachten sollten.
Vor allem Geräte der Unterhaltungselektronik - wie Fernseher, DVD-Player oder Hifi-Anlage - verursachen Stromkosten durch unnötigen Stand-by-Verbrauch. Ähnlich verhält es sich mit dem PC und den dazugehörigen Geräten wie Drucker, Scanner, Router oder Modem. Auch Mikrowellen, Kaffeevollautomaten, elektrische Zahnbürsten und Ladegeräte für mobile Telefone ziehen an der Steckdose weiter unnötig Strom. Um alle Geräte komplett vom Netz zu trennen, empfiehlt es sich, eine schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen.
Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Um Stromkosten zu reduzieren, kann der Kühlschrank für die Dauer des Urlaubs abgetaut und ausgeschaltet werden. Die Türen sollten auch nach dem Abtauen geöffnet bleiben, so dass sich im Inneren kein Schimmel bildet.
Bei der elektrischen Warmwasserversorgung kann es sinnvoll sein, den Elektroboiler abzuschalten. Während sich dies bei kleinen Geräten schon bei kurzer Abwesenheit lohnt, sollten größere Speicher dagegen nur bei längerer Abwesenheit abgeschaltet werden. Aus Hygiene-Gründen ist es ratsam, das Wasser im Boiler beim ersten Einschalten über 60°C zu erhitzen.
Vor dem Steckerziehen sollten Verbraucher prüfen, ob Elektrogeräte problemlos vom Netz getrennt werden können. Um zu vermeiden, dass bei Unterbrechung der Stromversorgung zum Beispiel vorprogrammierte Einstellungen verlorengehen, ist es ratsam, im Zweifelsfall einen Blick in die Gebrauchsanweisung zu werfen.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter http://www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline. 08000-736734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.


Bracht und Junge Union
kritisieren massiven Unterrichtsausfall

Gemeinsame Flyer- und Plakataktion mit der Jungen Union - Symbolisches Zeugnis für die SPD-Landesregierung erstellt - Unterrichtsausfall nicht weiter hinnehmen
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht kritisierte den hohen Unterrichtsausfall an Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis. „Ganze 18 Tage Unterricht fehlen unseren Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz pro Jahr! Das sind dreieinhalb Wochen und hochgerechnet ein Jahr Unterricht am Ende der Schullaufbahn - unabhängig welche Schule besucht wird. Der Unterrichtsausfall ist verheerend“, beklagte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bracht. Laut Bracht hätte aufgrund des großen Unterrichtsausfalls das Schuljahr bereits am 8. Juni enden müssen. „Aufgrund der hohen Anzahl ausgefallener Stunden endet rein rechnerisch an diesem Tag das Schuljahr 2009/2010“, erklärte Bracht pünktlich zum letzten offiziellen Schultag.

Gemeinsam mit der Jungen Union kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht (Mitte) den massiven Unterrichtsausfall
Mit der Teilnahme an der landesweiten CDU-Aktion der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner will der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht gemeinsam mit der Jungen Union den Unterrichtsausfall weiter in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Hierbei verwies Bracht gemeinsam mit JU-Vertretern an der Puricelli-Schule in Rheinböllen unter dem Motto „Vorfahrt für Schüler & Lehrer!“ auf Zeugnisse mit der Benotung der SPD-Landesregierung. In die Benotung flossen die Beurteilungen von Schülern, Lehrern und Eltern ein. Ergebnis. Aufgrund ungenügender Unterrichtsversorgung, das heißt zu wenig gehaltenen Unterrichtsstunden, und der geringen Wertschätzung des Lehrerberufs, wird die Landesregierung nicht versetzt.
„Das Zeugnis ist eine symbolische Quittung für die untragbaren Zustände“, betonte Bracht. Denn insbesondere aus Rheinböllen sei er in den vergangenen Tagen und Wochen verstärkt auf starken Unterrichtsausfall aufmerksam gemacht worden. „Wir werden das so nicht hinnehmen. So gehen wichtige Lerninhalte verloren. Die Landesregierung verspielt leichtfertig Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen“, so Bracht. Statt das Problem anzupacken, schöne die Landesregierung lediglich die Statistik. „Stunden ohne Lehrer werden als Stillarbeit deklariert, Schüler bleiben mit Arbeitsaufträgen alleine, Lehrer müssen zwischen zwei Klassen pendeln. Das ist kein vollwertiger Unterricht. Das ist fehlgeleitete Politik, ausgetragen auf dem Rücken der jungen Leute! Wir wollen das nicht länger hinnehmen“, erklärte Bracht. Daher will der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht in den kommenden Wochen gemeinsam mit der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner verstärkt auf Schüler, Eltern und Lehrer zugehen, um die jeweiligen Probleme vor Ort richtig zu erfassen. „Statt am Nürburgring Millionen zu versenken, muss der Schwerpunkt auf Bildung gelegt werden“, forderte der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. „Schließlich geht es um die Ausbildung und die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“
Hinweis.
Um den Unterrichtsausfall vor Ort richtig zu erfassen, kann sich jeder auch im Internet beteiligen: http://www.unterrichtsausfall-rlp.de.

12 neue Nachwuchskräfte starten im Finanzamt Koblenz
Dreijähriges Studium beginnt mit Praxisphase im Amt
146 Abiturienten haben am 1. Juli 2010 ihr Studium zum Diplom-Finanzwirt (FH) bei den 26 rheinland-pfälzischen Finanzämtern begonnen. Allein beim Finanzamt Koblenz hatten 12 Abiturienten, darunter ein Aufstiegsbeamter aus dem mittleren Dienst, am 1. Juli ihren ersten Arbeitstag und starteten mit einer einmonatigen Praxisphase, bevor es zum Studium an die Fachhochschule für Finanzen Edenkoben geht.
Das Studium für die gehobene Beamtenlaufbahn dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System. Fachstudien an der Fachhochschule für Finanzen Edenkoben und Praxisphasen im Finanzamt wechseln sich ab. Damit bietet diese Ausbildung eine Alternative zum klassischen Studium. Die Studierenden verbinden vom ersten Tag an Theorie und Praxis und verdienen dabei schon Geld.
„Ich war unsicher, was mich in der Finanzverwaltung genau erwartet. Aber durch Informationen am Schnupper-Tag und die gute Rund-um-Betreuung hier im Finanzamt habe ich das Gefühl, schnell mit allem vertraut zu werden, kann Simone Thönnes (21) nach den ersten Tagen berichten. Das praxisorientierte Studium war für die angehende Finanzbeamtin, die nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten absolviert hatte, der Anreiz, sich in der Finanzverwaltung zu bewerben.
Mit rund 250 Ausbildungs- und Studienplätzen pro Jahr ist die Finanzverwaltung einer der größten Ausbilder im Land. Neben dem Studium bieten die Finanzämter mit der zweijährigen Ausbildung zum Finanzwirt auch Schülern mit mittlerer Reife eine gute berufliche Perspektive (Ausbildungsstart ist der 1. Oktober).
Bewerbungen für das Studium oder die Ausbildung im Jahr 2011 (online oder in Papierform) sollten möglichst schon nach den Sommerferien und damit im Vorjahr des Schulabschlusses erfolgen.
Weitere Informationen im Internet unter http://www.jobs.fin-rlp.de.

Klimaschutztag in Kastellaun

Beim Klimaschutztag in Kastellaun informierten sich die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner (zweite von links) und Staatssekretärin Jacqueline Kraege (dritte von links) vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium gemeinsam mit Landrat Bertram Fleck (vierter von links) bei den zahlreichen Anbietern aus dem Bereich der regenerativen Energieerzeugung in der Region. Hier sind sie im Gespräch mit Werner Berg (links), Vorstand der HunsrückSonne eG, der die erste Bürgersolargenossenschaft im Hunsrück auf den Weg gebracht hat.

Neuntes Jugendfestival in neuem Crossport to heaven ausgelassener als je zuvor

Wettermäßig bot das Jugendfestival alles. Von strahlendem Sonnenschein über sintflutartige Gewitterschauer hin zu drückender Schwüle. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Mit Neugier und Vorsicht aber viel Offenheit begegneten sich die Jugendlichen aus dem Hunsrück und den drei Nationen Ungarn, Litauen und Polen.
Das Jahresthema der katholischen Jugend im Dekanat „Vitamin J- zu Risiken und Nebenwirkungen schau in die Bibel und frag…!“ fand sich in den unterschiedlichsten Workshops aber auch auf der Speisekarte der Malteser wieder. Deren Helfer bereiteten für die 200 Teilnehmenden die Mahlzeiten zu. Jeder Jugendliche konnte im Laufe des Tages an zwei Workshops teilnehmen. Aus Holz wurde unterschiedlichstes gebaut, Kreuz-Anhänger wurden geknüpft, Bilder mit den unterschiedlichsten Techniken entstanden, ein Film gedreht, inhaltliches wurde erarbeitet. Durch die international gemischten Gruppen wurde so manches Mal mit Händen, Füßen und ganz viel Mimik kommuniziert. Ein besonderes Angebot war für jeweils eine Gruppe von vier Jugendlichen möglich. Sie konnten Diakon Fey bei seinen Krankenbesuchen zur Spendung der Krankenkommunion begleiten. Zusätzlich bereiteten sich die Jugendlichen auf ihre Präsentationen für den Kultabend vor.
Die Stimmung war ausgelassener und anders als in den Jahren zu vor im Tagungszentrum. Es war die erste Veranstaltung im neuen „Crossport to heaven“. „Jugendliche können sich Zuhause fühlen. Sie sind nicht nur zu Gast“, erklärt Markus Koch vom Vorbereitungsteam die Veränderung. Das angemietete Gebäude bietet ausreichend Platz, um sich entfalten zu können. Im Herbst wird es als Flughafen- und Jugendkirche offiziell eröffnet werden, nachdem die Jugendlichen die Räume ihren Wünschen entsprechend gestaltet haben.
Gemeinsam schauten sie dort schon das WM-Viertelfinalspiel.Vier Nationen fieberten mit der deutschen Nationalmannschaft und feierten einen Jugendgottesdienst, in dem Dechant Fuchs den neu gebauten Altar aus Holz einsegnete. Ulrich von Plettenberg, Schulpfarrer an der Alfred-Delp-Schule leitete den Gottesdienst, predigte kurzer Hand in Englisch und Deutsch und war angetan von dem so spürbaren Gemeinschaftssinn und positiven Geist in der ehemaligen Produktionshalle.
„Hier kommen Alltag und Gottesdienst zueinander. Hier haben wir einen Platz.“ Die Dekanatsjugendband (DJB) stellte im Jugendgottesdienst wieder einmal ihr Können unter Beweis. Ihr litauischer Mitbruder Gyntaras gestaltete nicht nur den Gottesdienst mit. Er tanzte und sang mit den Jugendlichen und war Teil ihrer Gemeinschaft. So hatte er auch Sorge dafür getragen, dass acht Jugendliche aus einem Kinderheim an dieser Begegnung teilnehmen konnten. Sie wurden von ihren litauischen und deutschen Erzieherinnen Ieva Tamulineites und Anne Weigel begleitet.
Der anschließende Kultabend bot ein temporeiches Programm. Jede Nation leistete einen Beitrag dazu. Tänze, Gesänge, Akrobatik, Schnell-Lern-Sprachkurse. DJB trumpfte mit einem großen Repertoire auf. „In der Kirche war die Hölle los“, so das Fazit des Moderators Markus Koch. Erschöpfte aber glückliche Gesichter bestiegen nach fast 13 Stunden Programm die Busse in Richtung Heimatort und Gastfamilien.

Der Fiskus sorgt bei Ferienimmobilien
auch steuerlich für Entspannung

Gerade in der Ferienzeit, wenn man sich am gewählten Urlaubsort im In- oder Ausland so richtig wohl fühlt, tritt verstärkt der Wunsch nach einer eigenen Ferienimmobilie auf. Bekanntermaßen wird dieses Bedürfnis auch von Immobilienanbietern genutzt, um Kaufentscheidungen zu befördern. Ob Ferienhaus oder Ferienwohnung - künftige Eigentümer sollten sich auf jeden Fall gut informieren und immer auch die steuerlichen Aspekte mit berücksichtigen, die beim Immobilienerwerb und der -nutzung eine Rolle spielen. So fallen beispielsweise von Land zu Land unterschiedliche Kosten für die einmal fällige Grunderwerbsteuer und die dann jährlich zu zahlende Grundsteuer an, und es ist aus steuerlicher Sicht absolut nicht egal, ob eine Immobilie vermietet oder selbst genutzt wird. Abgesehen davon aber haben Immobilienbesitzer diverse Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu mindern.
Eigennutzung
Wird eine Ferienimmobilie ausschließlich privat und selbst genutzt, beschränkt sich das fiskalische Interesse im Wesentlichen auf die Grunderwerb-, Grund- und Zweitwohnungsteuer. In welcher Höhe diese jeweils fällig werden, ist unter anderem von der Lage und Beschaffenheit der Immobilie abhängig und sollte bereits im Vorfeld einer Kaufentscheidung geklärt werden.
Haushaltshilfen und Handwerker auch im Ausland steuerbegünstigt
Eigentümer von selbstgenutzten Ferienimmobilien sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum können Ausgaben für Handwerker oder haushaltsnahe Dienstleistungen beim Fiskus geltend machen. So beträgt die Steuerermäßigung beispielsweise für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen 20 Prozent der Aufwendungen für Arbeitskosten bis maximal 6.000,— Euro, also bis zu 1.200 Euro. Gemäß Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 15. Februar 2010 können auch Beschäftigungsverhältnisse in nicht inländischen Haushalten von der zum Jahresanfang 2009 eingeführten erhöhten Förderung privater Haushalte, die bis zu 20 Prozent von 20.000,— Euro, also 4.000,— Euro betragen kann, steuermindernd profitieren. Die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung setzt bei einer geringfügigen Beschäftigung allerdings voraus, „...dass das monatliche Arbeitsentgelt 400,— Euro nicht übersteigt, die Sozialversicherungsbeiträge ausschließlich vom Arbeitgeber zu entrichten sind und von ihm auch entrichtet werden. Bei anderen haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen ist für die Gewährung einer Steuerermäßigung Voraussetzung, dass ....Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherung in dem jeweiligen Staat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes entrichtet werden“. In jedem Fall gilt, dass die Aufwendungen per Rechnung belegt werden und die Zahlung nachweislich auf das Konto des Erbringers der jeweiligen Leistungen erfolgt ist.
Vermietung
Schlüsselwort für die steuerliche Anerkennung von Aufwendungen für Ferienimmobilien ist die so genannte Gewinnerzielungsabsicht. Kann die - trotz anfänglicher und möglicherweise langjährig einzuplanender Verluste - glaubhaft nachgewiesen werden, so kann der Vermieter generell Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten, Abschreibungen auf Gebäude und Einrichtung, Aufwendungen für die Vermietung wie Anzeigen und Provisionen sowie ggf. anfallende Schuldzinsen und auch die Grundsteuer steuermindernd als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Relativ einfach ist dieser Nachweis, wenn die Ferienimmobilie ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermietet wird bzw. in den Leerstandszeiten für eine Vermietung bereit steht. In solch einem Fall ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Vermieter beabsichtigt, einen Überschuss der Mieteinnahmen über die Werbungskosten zu erzielen. Somit darf das Finanzamt bei einer ausschließlichen und auf Dauer angelegten Vermietung die Gewinnerzielungsabsicht auch bei Ferienwohnungen nicht in Frage stellen, hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil vom 24.8.2006 bestätigt (BFH, IX R 15/06). Auch Vermietungsverluste für Ferienwohnungen in einem Land der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum werden unter bestimmten Bedingungen vom deutschen Fiskus anerkannt.
Die Dauer der Vermietung muss zumindest dem Durchschnitt der Vermietungen in der am Ort üblichen Saison entsprechen. Ist dies nicht der Fall, muss die Gewinnerzielungsabsicht überprüft werden (BFH, IX R 39/07). Eigentümer müssen anhand eines Prognosezeitraums, der mit etwa 30 Jahren veranschlagt wird, belegen, dass sich ein Gesamtüberschuss ergeben wird. Nur dann wird das Finanzamt vermutlich entstandene Verluste steuerlich anerkennen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die ganze Vermietung als „Liebhaberei“ eingestuft wird mit der Konsequenz, dass alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Ferienwohnung entstehen, nicht steuerlich geltend gemacht werden können.
Leerstandszeiten
Grundsätzlich ist es so, dass die Kosten der Leerstandszeiten entsprechend dem tatsächlichen Verhältnis von Vermietung und Selbstnutzung aufzuteilen sind. Legt sich ein Vermieter allerdings auf eine bestimmte Zeit zur Selbstnutzung fest, also beispielsweise vom 15. Juli bis 15. August, wird der gesamte Leerstand außerhalb dieser Zeit der Vermietung zugeordnet. Kann das Verhältnis von Selbstnutzung und Vermietung jedoch nicht schlüssig geklärt werden, so besteht die Gefahr, dass die Leerstandszeiten jeweils hälftig der Selbstnutzung und der Vermietung mit den entsprechenden steuerlichen Konsequenzen zugeordnet werden.
Fazit
Ferienimmobilien können steuerlich Vorteile bringen, aber die Details sind für den Laien zum Teil schwer durchschaubar. Orientierungshilfe bei der Auswahl eines professionellen Beraters gibt der Steuerberater-Suchdienst auf der Website der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz unter http://www.sbk-rlp.de.

Landrat begrüßt neue Azubis in der Kreisverwaltung

Landrat Bertram Fleck (Fünfter von links) und Doris Becker (Dritte von links) begleiten die jungen Auszubildenden beim Start ins Berufsleben. (von links nach rechts) Samuel Johann, Maria Kaskow, Yasemin Sucubasi, Julie Girard und Stephanie Weber
Fünf neue Auszubildende begrüßten Landrat Bertram Fleck und Ausbildungsbeauftragte Doris Becker in der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises und wünschten einen guten Start ins Berufsleben. In diesem Jahr wurden zwei Anwärterinnen für den gehobenen nicht technischen Dienst und jeweils eine Anwärterin und ein Anwärter im mittleren nicht technischen Dienst eingestellt. Zusätzlich beginnt eine Auszubildende die dreijährige Lehre zur Bauzeichnerin. Zusammen mit den in den Vorjahren eingestellten Anwärterinnen und Anwärtern werden somit zurzeit insgesamt elf junge Menschen ausgebildet.
Die Ausbildung startet mit drei Einführungstagen. Hier können die Azubis angesichts zahlreicher Fachbereiche im Kreishaus eine Orientierung gewinnen und sich der Anforderungen an eine bürgernahe Verwaltung bewusst werden. Zu dem Programm der Orientierungsphase zählen neben der Vorstellung verschiedener Bereiche der Kreisverwaltung auch Besuche bei der Arbeitsgemeinschaft Rhein-Hunsrück, dem Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V. und der Rhein-Hunsrück Entsorgung. „Die Verwaltung des Landkreises braucht qualifiziertes Personal, um den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an ein modernes Dienstleistungsunternehmen genügen zu können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung“, so Landrat Fleck bei der Begrüßung.

Neuer Untersuchungsausschuss
Hans-Josef Bracht: Untersuchungsausschuss folgt der Argumentation der CDU-Landtagsfraktion
Heute hat sich der von der SPD-Landtagsfraktion gegen die CDU-Landtagsfraktion gerichtete Untersuchungsausschuss konstituiert. Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Josef Bracht.
„Der Untersuchungsausschuss ist in seiner heutigen konstituierenden Sitzung der Argumentation der CDU-Landtagsfraktion gefolgt. Vor dem Hintergrund der Klage der CDU-Landtagsfraktion vor dem rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshof gegen die Einsetzung des Untersuchungsausschusses darf dieser Ausschuss nicht vor einer Entscheidung des höchsten Gerichts unseres Bundeslandes durch Beweisbeschlüsse Fakten schaffen. Das gebietet der Respekt vor der Arbeit und der Entscheidung der Verfassungsrichter.“
Die CDU-Landtagsfraktion, so Bracht, lehne diesen Untersuchungsausschuss aus zwei wesentlichen Gründen ab.
„Die Unregelmäßigen in der Finanzführung der CDU-Landtagsfraktion in der zurückliegenden Wahlperiode sind Gegenstand eines umfangreichen Berichts des Landesrechnungshofs, der die Finanzen mit ausdrücklicher Unterstützung und Zuarbeit der jetzigen Fraktionsführung im Detail geprüft und bewertet hat. Daraus resultieren Rückzahlungsverpflichtungen, denen die Fraktion nachkommt bzw. schon nachgekommen ist. Die entsprechenden Sachverhalte sind damit vom zuständigen neutralen Organ, dem Landesrechnungshof, in einer mehrjährigen Prüfung aufgearbeitet worden. Genau so ist es vom Landtag festgelegt. Dieser Untersuchungsausschuss ist ein Misstrauensvotum gegen die Arbeit des Landesrechnungshofs. Es gibt nichts, was ein Untersuchungsausschuss über die akribische Arbeit der Rechnungsprüfer hinaus untersuchen könnte. Die Aufarbeitung und Bewertung der strafrechtlichen Seite ist im Übrigen die Sache der Staatsanwaltschaft und der Gerichte.
Wir halten diesen Untersuchungsausschuss zudem für verfassungswidrig. Zentrale Aufgabe des Parlaments und dabei insbesondere der Opposition ist die Kontrolle der Landesregierung. Untersuchungsausschüsse sind dabei das schärfste Schwert und ein ausdrückliches Minderheitenrecht. Sie sind nicht dazu gedacht, dass sich Fraktionen - und damit politische Wettbewerber - gegenseitig untersuchen. Ein solcher Untersuchungsausschuss würde den Sinn dieses Instruments in sein Gegenteil verkehren. Er würde den Fraktionen und zudem der Landesregierung als Verfahrensbeteiligter einen tiefen Blick in die Abläufe, Entscheidungsprozesse und politischen Strategien insbesondere der Opposition erlauben. Das ist so vom Gesetzgeber nicht gedacht und würde eine massive Wettbewerbsverzerrung darstellen. Unsere Klage hat deshalb eine grundsätzliche Dimension. Es geht um die Wahrung der Fraktionsrechte. Einer Landesregierung darf nicht über Untersuchungsausschüsse die Tür zur quasi offiziellen Ausforschung der Opposition geöffnet werden.“

Auszubildende haben Prüfung erfolgreich bestanden
Griesson - de Beukelaer übernimmt alle Absolventen
Polch, 8. Juli 2010 –
13 Auszubildende bei Griesson - de Beukelaer (GdB) in Polch schlossen ihre Abschlussprüfung in diesem Jahr mit Bravour ab: Alle Absolventen konnten in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Die Prüfungskandidaten erreichten einen Notendurchschnitt von 2,23, darunter waren drei Auszubildende, die ihre Prüfung mit „sehr gut“ ablegten.
Der Gebäckhersteller nutzte den Anlass, dies in feierlichem Rahmen zu würdigen.

Andreas Land, Vorsitzender der Geschäftsführung von GdB, gratulierte den diesjährigen Absolventen (v.l.n.r.): Jessica Haferkorn (7.v.l.), Carsten Krämer, Frederic Lutterodt, Viktor Schwenk, Simon Schneider, Christian Einig, Philipp Domes, Matthias Schlaf, Steffen Mickisch, Tim Haes und Heinrich Neufeld (es fehlten: Johann Kunst, Pascal Jonas). Manuel Hardt, Leiter Personalentwicklung und -beschaffung (l.), Tatjana Bojko, Ausbildungsverantwortliche am Standort Polch (6.v.l.), sowie die Ausbilder Michael Sandhofe, Markus Schneider, Heinz Heuser und Paul Boosfeld (v.l.n.r.) freuten sich mit ihren Schützlingen
Anwesend waren neben den frisch gebackenen Fachkräften auch die Ausbildungsverantwortlichen sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Land. „Sie haben etwas Wichtiges für sich und das Unternehmen geleistet“, sagte Land zu den jungen Mitarbeitern. Gleichzeitig rief er sie zur permanenten Weiterbildung auf: „Schauen Sie weiterhin links und rechts ihres Berufsweges und bleiben Sie offen für Neues.“ Zur Gratulation erhielten die Auszubildenden große Gebäckpakete sowie Bücher-Gutscheine.
Ausbildung hat bei GdB seit jeher einen hohen Stellenwert, denn sie ist für das Unternehmen eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 95 junge Menschen in sechs Ausbildungsberufen an fünf Standorten in Deutschland. Alleine für den Ausbildungsbeginn 2011 bietet der Gebäckhersteller 10 neue Ausbildungsplätze in Polch für die folgenden Berufe an:
- Industriekaufmann/ -frau
- Fachkraft für Lebensmitteltechnik
- Maschinen- und Anlagenführer

In allen angebotenen Berufsbereichen wird ein modernes Ausbildungskonzept umgesetzt. Motivierte Ausbilder, die fachlich und pädagogisch qualifiziert geschult sind, betreuen die jungen Mitarbeiter. Dabei greift das Unternehmen auf über 30 Jahre Erfahrung in der Ausbildung zurück. Zusätzlich zu der Berufsschule erhalten die Auszubildenden bei GdB einen innerbetrieblichen Ergänzungsunterricht. Nicht zuletzt haben die Berufsanfänger beste Zukunftsaussichten: Da das Unternehmen bedarfsgerecht ausbildet, sind die Chancen auf eine Übernahme nach der staatlich anerkannten Ausbildung sehr gut.
Griesson - de Beukelaer
Griesson - de Beukelaer zählt zu den führenden Unternehmen im europäischen Süß- und Salzgebäckmarkt und produziert in Deutschland an den Standorten Polch (Rheinland-Pfalz), Kempen (Nordrhein-Westfalen), Kahla (Thüringen), Ravensburg (Baden-Württemberg) und Wurzen (Sachsen). GdB beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2009 einen Gesamtumsatz von 481 Mio. Euro. Zum GdB-Sortiment gehören unter anderem die bekannten Marken DeBeukelaer, Griesson, Prinzen Rolle, LEICHT&CROSS, Tekrum, Café Musica, TUC, Wurzener und in Lizenz Mövenpick.


Offene Sprechstunde gibt Orientierung
zum Thema „Sucht“ in Kirchberg
Eine offene Sprechstunde in Kirchberg gibt Orientierung zum Thema „Sucht“. Eigens geschulte Suchthelfer der Caritas kennen die Palette der Hilfsangebote; sie wissen, wer - je nach Art der Sucht - der passende Ansprechpartner ist. So bilden die Ehrenamtlichen eine „Brücke“ zur professionellen Beratung.
Sprechzeit ist donnerstags von 16.00 bis 17.00 Uhr im Rathaus der Verbandsgemeinde Kirchberg (Marktplatz 5, Raum 210).
Die Sprechstunde darf ohne Voranmeldung besucht werden! Details zu dem von der Aktion Mensch e.V. geförderten Projekt „Ehrenamt in der Suchthilfe“ nennt Bettina Weber telefonisch unter 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Offene Sprechstunde gibt Orientierung
zum Thema „Sucht“ in Rheinböllen

Eine offene Sprechstunde in Rheinböllen gibt Orientierung zum Thema „Sucht“. Eigens geschulte Suchthelfer der Caritas kennen die Palette der Hilfsangebote; sie wissen, wer - je nach Art der Sucht - der passende Ansprechpartner ist. So bilden die Ehrenamtlichen eine „Brücke“ zur professionellen Beratung.
Sprechzeit ist dienstags von 17.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim der Katholischen Pfarrgemeinde St. Erasmus (Ehemalige Post, Zugang Kirchgasse).
Die Sprechstunde darf ohne Voranmeldung besucht werden! Details zu dem von der Aktion Mensch e.V. geförderten Projekt „Ehrenamt in der Suchthilfe“ nennt Bettina Weber telefonisch unter 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail:
info@caritas-simmern.de.

„Gefährliche Produkte 2010“ erschienen
Produkte aus China führen erneut als Spitzenreiter die „Hitliste“ der gefährlichen Produkte an. Das ergab die statistische Auswertung des Schnellwarnsystems RAPEX, die jährlich von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als zentrale Meldestelle in Deutschland herausgegeben wird. 41,4 Prozent aller vom europäischen Schnellwarnsystem erfassten mangelhaften Produkte stammten aus der Volksrepublik. Insgesamt speiste die BAuA 232 Meldungen ins europäische System. Über statische Auswertungen der Meldungen hinaus beleuchtet der gerade erschienene Informationsdienst „Gefährliche Produkte 2010“ das Unfallgeschehen mit Geräten und Maschinen.
Bei den RAPEX-Meldungen verstieß mehr als ein Drittel der gemeldeten Produkte gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Die größte Produktgruppe bildeten dabei die Spielzeuge. Vor allem Kunststoffspielzeuge fielen negativ auf. Die zweitgrößte Produktgruppe mit Verstößen gegen das LFGB stellten Bekleidung und Bedarfsgegenstände für Heim und Freizeit. Gemeldet wurden zum Beispiel Schmuck und Kosmetik, aber auch Deko-Eier, Teelichter, Deko-Steine und Zuglufttiere.
Der zweithäufigste Grund für Meldungen waren Verstöße gegen die dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) unterliegende Spielzeugverordnung, die die europäische Spielzeugrichtlinie in deutsches Recht umsetzt. 18,5 Prozent der gefährlichen Produkte verstießen gegen diese Rechtsvorschrift. Bei den auch hierunter gemeldeten Spielzeugen konnten Kinder zum Beispiel leicht Kleinteile verschlucken oder die Produkte wiesen unzulässige chemische Inhaltsstoffe auf. Lacke waren oft mit zu hohen Blei- und Chromwerten belastet. Auch bei Schreib- und Bastelbedarf wurden oft Kunststoffhüllen mitgeliefert, die für Kinder Verschluckungsgefahr bargen. Mit rund 17 Prozent den dritthäufigsten Grund für Meldungen bildeten Verstöße gegen die allgemeinen Regeln zur Produktsicherheit, die vom GPSG, beziehungsweise von der europäischen Produktsicherheitsrichtlinie geregelt werden. Auch hier wiesen vor allem Produkte für Kinder Mängel auf: Beispielsweise sonderten einige Kinderjacken lange Wollfasern ab, durch die Erstickungsgefahr entstand.
Der detaillierte Informationsdienst kann über das Informationszentrum der BAuA bezogen werden. Der Bericht steht im neuen Produktsicherheitsportal der BAuA auch online im PDF-Format zur Verfügung.

Designpreis Rheinland-Pfalz - Kommunikationsdesign
Bis zum 27. August bewerben
Design ist ein effizientes Instrument zur Darstellung von Produktqualität und Individualität eines Unternehmens. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, vergibt den Designpreis Rheinland-Pfalz für Kommunikationsdesign. Ausgezeichnet werden hervorragend gestaltete Arbeiten aus allen Bereichen des Kommunikations- und Mediendesigns.
Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen als Auftraggeber von Kommunikationsdesign-Leistungen sowie Designerinnen und Designer, Designbüros und Agenturen, wobei der Auftraggeber oder Auftragnehmer in Rheinland-Pfalz ansässig sein muss. Darüber hinaus richtet sich der Wettbewerb auch an Fachschüler, Studierende und Junioren, die an einer rheinland-pfälzischen Hochschule oder Fachschule studieren bzw. studiert haben. Zugelassen sind Diplom- oder Abschlussarbeiten aus den unten beschriebenen Kategorien, die seit dem 1. Januar 2008 an Hochschulen oder Fachschulen realisiert wurden.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 27. August.
Anfragen und Bewerbungen nimmt das Designforum Rheinland-Pfalz descom, c/o Institut für Mediengestaltung, Fachhochschule Mainz, Wallstraße 11, 55122 Mainz, Ansprechpartnerin: Julia Riedel, Telefon 06131-6282319, Fax 06131-62892319, E-Mail: redaktion@descom.de, entgegen.
Die Ausschreibungsunterlagen und den Anmeldebogen finden Sie auch online unter http://www.descom.de.

„Caritas - der Laden“ in Kastellaun:
Second-Hand mit Familien-Service

„Caritas - der Laden“ in Kastellaun bietet vor allem Textilien für Jung und Alt. Der Second-Hand-Shop besonders für den schmalen Geldbeutel lockt Familien mit besonderem Service: Größere Dinge wie Kinderwagen oder Wickelkommoden können aus einem bebilderten Katalog bestellt werden. Das Sortiment wird aus gut erhaltenen Sachspenden bestückt; etwaige Erlöse fließen in die Caritas-Arbeit.
Das Caritas-Geschäft in der Bopparder Straße 39 ist fünfmal wöchentlich geöffnet: Montags, mittwochs und donnerstags jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr; außerdem dienstags und freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr.
Details nennt Kornelia Lengsfeld telefonisch unter 06761-919670 oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Landesregierung fördert
Umweltministerin Margit Conrad bewilligt rund 290.000,— Euro
für innovativen Nahwärmerbund an Schulzentrum in Simmern

Mit insgesamt 288.810,— Euro fördert das rheinland-pfälzische Umweltministerium die Errichtung eines Nahwärmeverbundes am Schulzentrum „Auf dem Füllkasten“ in Simmern. Bei dem Projekt wird speziell aufbereiteter Baum- und Strauchschnitt thermisch genutzt, um insgesamt vier Schulen (Berufsbildende Schule Simmern, Herzog-Johann-Gymnasium, Regionale Schule und die Kurt-Schöllhammer-Schule) mit acht Schulgebäuden und drei Sporthallen mit Wärme zu versorgen. Das Ausgangsmaterial an Baum- und Strauchschnitt wird im Rhein-Hunsrück-Kreis in jeder Ortsgemeinde auf mehr als 120 dezentralen Sammelplätzen flächendeckend erfasst und ist mit rund 130.000 Kubikmetern pro Jahr in großer Menge vorhanden.
„Die energetische Nutzung von Grünschnitt verbreitert die Rohstoffbasis gegenüber konventionellen Holzhackschnitzel- oder Holzpelletanlagen. Damit gehen wir einen weiteren Schritt zur Nutzung regional vorhandener Energiequellen. Das macht uns unabhängiger von teuer und klimaschädlicher Energie aus Erdgas und Erdöl“, so Umweltministerin Margit Conrad.
Die Anlage am Schulzentrum „Auf dem Füllkasten“ wird einen jährlichen Bedarf von zirka 700 bis 1.000 Tonnen Brennstoff pro Jahr benötigen, den die Rhein-Hunsrück Entsorgung aus etwa 8.000 bis 12.000 Kubikmetern Ausgangsmaterial erzeugt. Dies entspricht einer jährlichen Ersparnis von rund 273.000 Litern Heizöl. Im Vergleich mit einem Heizbetrieb ähnlicher Größenordnung mit Erdgas spart der neue Brennstoff rund 60 Prozent des schädlichen Treibhausgases CO2 ein. Dazu fallen bei der Brennstoffaufbereitung pro Jahr noch zirka 350 Tonnen hochwertiger Qualitätskompost zur Verwendung in der heimischen Landwirtschaft an.
Im Rhein-Hunsrück-Kreis wird somit mit dem Bürger als Materiallieferant, den regionalen kommunalen Schulträgern als Energieabnehmer und der heimischen Landwirtschaft als Kompostverwerter ein regionaler Energie- und Stoffstromkreislauf geschossen.

Sommerpause am Stammtisch „Wohnformen der Zukunft“
Beim monatlichen Stammtisch „Wohnformen der Zukunft“ bringt die Arbeitsgemeinschaft „Wohnen“ im Rhein-Hunsrück-Kreis Familien, Alleinerziehende und Alleinlebende, Engagierte aus Räten und Gremien, Privatpersonen und Akteure aus Politik und Verwaltung miteinander ins Gespräch.
Für Juli und August werden die Treffen, die sonst am ersten Mittwoch des Monats um 17.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH) stattfinden, allerdings ausgesetzt. Nach der Sommerpause wird das Thema „Gemeinschaftliche Wohnformen für Jung und Alt“ aber wieder regelmäßig auf der Tagesordnung stehen.
Details bei Dolores Borth, Telefon 06761-915488; E-Mail: info@mehrgenerationenhaus-simmern.de.

ISB-Darlehen zur Schaffung von Ausbildungsplätzen
Durch das Ausbildungsplatzdarlehensprogramm gewährt die landeseigene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH zinsgünstige Darlehen an Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, bzw. eine vorhandenen Lehrstelle wieder neu besetzen. Auch die Übernahme eines Auszubildenden aus einem insolventen Betrieb kann gefördert werden.
Ausführliche Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter http://www.isb.rlp.de.

Förderung der Einstellung von Auszubildenden
aus Insolvenzbetrieben (sowie Betriebsstilllegung)

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz hat nachstehendes Förderprogramm neu aufgelegt: Betriebe, die Auszubildende einstellen, die im Zusammenhang mit der Beantragung, Eröffnung oder Abweisung eines Insolvenzverfahrens, einem Liquidations- oder einem Gesamtvollstreckungsverfahren, einer Betriebsstilllegung oder -schließung, dem Wegfall der Ausbildungsberechtigung ihren Ausbildungsplatz verloren haben, können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.500,- Euro erhalten. Alternativ ist eine Förderung über den Ausbildungsbonus möglich. Grundsätzlich kann aber nur ein Förderprogramm in Anspruch genommen werden. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
Informationen erhalten Sie bei der HwK-Ausbildungsberatung, Telefon 0261-398323, E-Mail aubira@hwk-koblenz.de.

Scheidung und Steuern - nicht zu trennen
Eine Ehescheidung stellt heutzutage keine Seltenheit dar. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes wurden allein im Jahr 2008 mehr als 190.000 Ehen in Deutschland geschieden. Wenn sich Ehepartner trennen, so hat dies nicht nur emotionale Auswirkungen, sondern oft auch erhebliche steuerliche Konsequenzen.
Veranlagungsmodus beachten
Grundsätzlich können steuerpflichtige Ehegatten zwischen der Zusammenveranlagung und der getrennten Veranlagung wählen, wobei die Zusammenveranlagung in aller Regel die günstigere Variante darstellt. Auch im Jahr der Trennung kann noch diese Veranlagungsart gewählt werden. Aber Achtung, insbesondere vor dem Hintergrund steuerlicher Vorteile beim Verlustabzug, der dann in Betracht kommt, wenn ein Ehegatte negative Einkünfte erzielt, sollte diese Handhabung überprüft werden. Haben beide Ehegatten während ihres Zusammenlebens steuerpflichtige Einkünfte erzielt und bekommen möglicherweise nach ihrer Trennung eine Einkommensteuer-Rückerstattung, dann wird es oft kompliziert, weil zu klären ist, wem der Erstattungsanspruch zusteht. Letztlich kann das Finanzamt die Auszahlung des Erstattungsbetrages an den nicht materiell erstattungsberechtigten Ehegatten leisten, wenn ihm die Trennung nicht bekanntgegeben wurde. Es empfiehlt sich also, das Finanzamt von der veränderten familiären Situation in Kenntnis zu setzen. Auch bei eventuellen Einkommen-steuerschulden ist Vorsicht geboten. Wird ein Ehegatte für Steuerschulden in Anspruch genommen, die auf Einkünfte des anderen zurückzuführen sind, sollte er durch Beantragung eines Aufteilungsbescheides die Vollstreckung auf die Schuld beschränken, die auf seine Einkünfte entfällt.
Vermögensauseinandersetzung
Art und Umfang der Vermögensaufteilung richten sich nach dem jeweiligen Güterstand. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Gütergemeinschaft, Gütertrennung oder Zugewinngemeinschaft. Am einfachsten dürfte in der Regel eine Einigung im Fall der Gütertrennung sein, da das Vermögen der Ehegatten in aller Regel bereits während der Ehe dem jeweils Berechtigten zugeordnet ist und bei Beendigung grundsätzlich keine Ausgleichsansprüche bestehen. Im Fall der Gütergemeinschaft wird - grob vereinfacht dargestellt - das Gesamtgut hälftig aufgeteilt. Dass das, je nach Art und Umfang der Vermögenswerte, durchaus sehr kompliziert sein kann, versteht sich von selbst. Während Barvermögen unter normalen Umständen am einfachsten zu ermitteln sein dürfte, wird es schwierig bei der Aufteilung von Sachwerten. So bedürfen z.B. Immobilien im Privatvermögen je nach Nutzung, Zeitpunkt der Anschaffung und diverser anderer Parameter einer sorgfältigen Prüfung. Grundstücksübertragungen auf den früheren Ehegatten sind zwar in aller Regel von der Grunderwerbsteuer befreit, jedoch nur so lange, wie die Vermögensauseinandersetzung noch nicht beendet ist. Eine Regelung, die zwar keine konkreten Fristen vorschreibt, aber bei Nichtbeachtung fatale steuerliche Folgen haben kann. Im Fall der Zugewinngemeinschaft steht einem Ehegatten ein Zugewinnausgleich zu. Dieser besteht in der hälftigen Differenz zwischen Anfangs- und Endvermögen, bezogen auf den Termin der Hochzeit und den der Rechtswirksamkeit der Scheidungsklage. Da die Übertragung von Vermögensgegenständen zur Erfüllung der Zugewinnausgleichsforderung einen steuerlich relevanten Tatbestand darstellt, kann neben einer Besteuerung dieser Werte möglicherweise auch neues Abschreibungsvolumen bei Vermietung und Verpachtung entstehen.
Außergewöhnliche Belastung
Die Kosten für die Scheidung sind zum Teil außergewöhnliche Belastungen. Die werden in § 33 des Einkommensteuergesetzes definiert. Demnach sind solche Aufwendungen abzugsfähig, die einem Steuerpflichtigen zwangsläufig entstehen und die andere vergleichbare Steuerpflichtige nicht zu tragen haben. Dazu zählen u.a. die Prozesskosten, d.h. Gerichts- und Anwaltskosten in Zusammenhang mit der vermögens- und unterhaltsrechtlichen Auseinandersetzung sowie dem elterlichen Sorgerecht. Aber übernimmt ein Partner zum Beispiel die Prozesskosten des anderen, ohne laut Gerichtsbeschluss zu deren Übernahme verpflichtet zu sein, kann er diese Kosten nicht steuerlich geltend machen.
Zumutbare Eigenbelastung
Bei den grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung anzusetzenden Kosten ist zu beachten, dass der Steuerpflichtige einen Teil davon - die so genannte zumutbare Belastung - selber tragen muss. Wie hoch dieser Teil ist, hängt von der Höhe der Einkünfte, der Kinderzahl und dem Familienstand ab und beträgt zwischen einem und sieben Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte. Wegen der pro Jahr anzurechnenden zumutbaren Eigenbelastung empfiehlt es sich, die Kosten möglichst komplett innerhalb einer Jahresfrist zu sammeln bzw. abzurechnen, um mehrmalige Eigenbeteiligungen zu vermeiden.
Unterhaltszahlungen an den Ehegatten
Generell richtet sich die Höhe der Unterhaltszahlungen u.a. nach der Leistungsfähigkeit des Verpflichteten, wobei die Unterhaltsleistungen sowohl als Geld- oder Sachleistungen erfolgen können. So wird bei unentgeltlicher Wohnungsüberlassung beispielsweise der Mietwert in Ansatz gebracht. Derartige Leistungen können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einer Höhe von 13.805,— Euro pro Kalenderjahr als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden. Im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes wurde ab 2010 eine Änderung eingeführt. Demnach kann sich dieser Betrag erhöhen um die zur Absicherung des geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten gezahlten Versicherungsbeiträge.
Berater helfen
In der Praxis sind die steuerlichen Aspekte einer Ehescheidung für den Laien oft nicht durchschaubar. Deshalb empfiehlt es sich, einen Steuerberater hinzuzuziehen. Orientierung bei der Suche nach einem Steuerexperten gibt der Steuerberater-Suchdienst der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz unter http://www.sbk-rlp.de.

Einbürgerung im Kreishaus
Landrat Bertram Fleck freut sich zusammen mit Magdalena Stoltmann (links) und Emina Mulalic (zweite von links) über deren Einbürgerung. Auch Biljana Mulalic (rechts) freut sich mit. Insgesamt hieß Landrat Bertram Fleck 28 Männer, Frauen und Kinder aus 15 Nationen als neue deutsche Staatsbürger im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Simmern mit feierlichem Bekenntnis und Hymne willkommen.
Fragen zum Thema Einbürgerung beantwortet Markus Adams von der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Telefon 06761-82321, E-Mail: markus.adams@rheinhunsrueck.de.

Junge Union feiert Sommerfest
Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete die Junge Union Rheinböllen ihr diesjähriges Sommerfest mit Grillen und einer Wanderung zur Grillhütte nach Liebshausen.
Unter dem Motto „JU & Freunde Sommerfest“ nahmen viele Jugendliche die Einladung wahr und machten sich bereits nachmittags zu Fuß auf Richtung Liebshausen.
Unter den Teilnehmern waren zur Freude der Jugendlichen auch Vertreter des befreundeten JU-Gemeindeverbandes Bad Münster am Stein / Ebernburg. „Wir danken für diesen gelungenen Tag mit Freunden der JU Rheinböllen, mit super Wetter und klasse Stimmung!“, so der Vorsitzende der JU Bad Münster a. Stein / Ebernburg Dominik Glaesmann.
Auch die stellvertretenden Vorsitzenden der JU Rheinböllen, Ben Kunz und Anne-Kathrin Eckel, zogen ein positives Resümee, „Wir hatten heute viel Spaß gemeinsam und haben wieder einmal erlebt, dass die Junge Union eine tolle Gemeinschaft ist und eben nicht nur Politik bedeutet, sondern auch Spaß und Geselligkeit.“

Sparpaket der Bundesregierung - Ryanair: „Ökologische Luftverkehrsabgabe“ schadet der deutschen Wirtschaft
Unabhängige Studie belegt massive Rückgänge im Tourismus
und den Verlust von Arbeitsplätzen
Dublin / Berlin / Weeze, 24. Juni 2010:
Ryanair, die weltweit beliebteste Fluggesellschaft, forderte heute die Bundesregierung dazu auf, die geplante Einführung der „ökologischen Luftverkehrsabgabe“ zu verwerfen, da diese unweigerlich dem Luftverkehrsstandort Deutschland schadet und zu dramatischen Verlusten in der deutschen Tourismuswirtschaft führt.
Der irische Carrier stützt sich bei seinen Aussagen auf eine unabhängige Studie von RDC Aviation, die beweist, dass die Sitzkapazität und somit der Flugverkehr in den Ländern zugenommen haben, welche keine Steuer eingeführt beziehungsweise abgeschafft haben (z.B. Belgien und Holland). In Großbritannien und Irland dagegen, führt eine solche Steuer nachweislich noch immer zu fallenden Verkehrszahlen und einem spürbaren Einbruch der Tourismusindustrie.
Zur Nachhaltigkeit der Maßnahme verweist der niederländische Ökonom Jan Veldhuis vom Beratungsinstitut Amsterdam Aviation Economics (AAE) auf eine Studie, die die Effekte einer solchen Abgabe am Beispiel der Niederlande darlegt. Dort wanderten Passagiere zu grenznahen Flughäfen nach Deutschland ab, um die erhobenen Zusatzsteuern zu sparen. Die erhofften Einnahmen blieben aus und etwa 10.000 Arbeitsplätze gingen verloren. Zudem mussten der Tourismussektor, Flughäfen und Airlines 1,2 Milliarden Euro Verlust verkraften. Am Ende standen nur 260 Millionen Euro Steuereinnahmen aus der Luftverkehrsabgabe 200 Millionen Euro gesamtwirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit gegenüber.
Ryanair warnt davor, dass die Einführung einer „ökologischen Luftverkehrsabgabe“ in Deutschland ähnlich negative Auswirkungen haben würde und der Tourismuswirtschaft dauerhaft schadet.
Ryanair-CEO Michael O’Leary dazu heute in Berlin: „Die angekündigte „ökologische Luftverkehrsabgabe“ ist nach Auffassung von Ryanair unsinnig. Die Maßnahme wird der Destination Deutschland in vielerlei Hinsicht schaden und zum Verlust von Einnahmen aus dem Tourismus und Arbeitsplätzen führen. Deutschland würde als Touristenziel teurer werden und Einnahmen ausbleiben, womit die geplante Steuer kontraproduktiv im eignen Sinne ist.
Die unabhängige Studie des Beratungsunternehmens RDC Aviation zeigt, dass eine solche Steuer langfristig wachsende Verkehrsströme und Gästeankünfte behindert. Wachstum hält zur Zeit in den meisten europäischen Ländern Einzug, während beispielsweise Irland und Großbritannien eine Touristensteuer erheben und hierdurch Touristen vergraulen, anstatt mehr Besucher durch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis willkommen zu heißen.
Schon ein Blick über die Landesgrenze sollte der Bundesregierung die negativen Effekte einer solchen Abgabe verdeutlichen. Wir appellieren daher an die Politik, mehr Einsicht und langfristige Planung kurzsichtigen Einnahmen voranzustellen und eine solch unsinnige Steuer nicht zu erheben.“

...da ist Musik drin!


von links nach rechts: Christina Leitz, N1 Automobile GmbH, Frank Lefers, Festivalleitung, Robert Kasel. techn. Verantwortlicher, Ulrike Piel, Festivalleitung, Merve Yilmaz, Chefhostess, Thomas Schilling, Geschäftsführer der Schilling Gruppe, Foto: P!ELmedia

Auf dem Fort Konstantin, eine der zahlreichen Spielstätten des MITTELRHEIN MUSIK FESTIVALS 2010 , übergab heute der Geschäftsführer der Autohaus Schilling - Gruppe, Thomas Schilling, bei strahlendem Sonnenschein zwei Fahrzeuge an das Festivalteam. Der Nissan CUBE und der Renault Megane Grand Tour begleiten die komplette Festivalsaison als Künstlershuttle und Lastenträger des Festivals.

Lernmittelfreiheit für das Schuljahr 2010 / 2011
Ausgabe der Schulbuchpakete an die Erziehungsberechtigten
Das Land Rheinland-Pfalz führt zum neuen Schuljahr 2010 / 2011 für die Klassenstufen 5-10 der allgemeinbildenden Schulen ein Ausleihsystem für Schulbücher ein. Die Anträge auf unentgeltliche Ausleihe und die Anmeldungen im Internetportal für die entgeltliche Ausleihe für das kommende Schuljahr sind abgeschlossen.
Für die Ausgabe der Schulbuchpakete an die Erziehungsberechtigten werden folgende Termine bekannt gegeben:
Integrierte Gesamtschule Emmelshausen
Im roten Gebäude im Erdgeschoss (Raum L.02)
am Donnerstag, 12. August 2010, 10.00 - 16.00 Uhr
Kooperative Gesamtschule Kirchberg
Im Fachklassentrakt (Fachraum für Bildende Kunst)
am Donnerstag, 12. August 2010, 10.00 - 16.00 Uhr
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern
Im Mehrzweckraum am Donnerstag,12. August 2010, 10.00 - 16.00 Uhr
und Freitag, 13. August 2010, 10.00 - 14.00 Uhr
Kant-Gymnasium Boppard
Im Aufenthaltsraum der Mittelstufe in der geschlossenen Pausenhalle
am Freitag, 13. August 2010, 10.00 - 14.00 Uhr
Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern:
Andrea Menk, Tel. 06761-82254, E-Mail: andrea.menk@rheinhunsrueck.de,
Lydia Metzner, Tel. 06761-82255, E-Mail: lydia.metzner@rheinhunsrueck.de,
Thomas Schaaf, Tel. 06761-82253, E-Mail: thomas.schaaf@rheinhunsrueck.de.

Sprechstunde des Landrats in Simmern
Persönlicher Dialog ist wichtig
Die nächste Sprechstunde von Landrat Bertram Fleck findet am Mittwoch, 21. Juli in der Kreisverwaltung Simmern von 16.30 bis 18.00 Uhr statt. Voranmeldung - aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich - bei Verena Schub, Tel. 06761-82125, Pressestelle der Kreisverwaltung oder online unter http://www.rheinhunsrueck.de. Darüber hinaus besteht ständig die Möglichkeit Anregungen und Beschwerden bei Verena Schub oder Karl-Heinz Wagner, Tel. 06761-82110, vorzubringen.

Wöchentliche Sprechstunde zum Thema „Schulden“
jetzt auch in Simmern

Ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiter
als kompetente Ansprechpartner beim Erstkontakt

Die Caritas im Rhein-Hunsrück-Kreis startete vor rund sieben Jahren das Projekt „Ehrenamt in der Schuldnerberatung“. Menschen mit finanziellen Problemen finden seither ein „offenes Ohr“ bei einer offenen Sprechstunde in den Räumen der Caritas-Sozialstation Emmelshausen. Wöchentlich donnerstags von 18.00 bis 19.00 Uhr sind qualifizierte Ehrenamtliche dort ohne vorherige Anmeldung ansprechbar.
Die Armutsproblematik, die auch im Kreis spürbar ist, und steigende Klientenzahlen in der Schuldner- und Insolvenzberatung gaben den Anstoß zur Ausweitung des Angebotes: Seit Juli findet in Simmern ebenfalls eine offene Sprechstunde zum Thema „Schulden“ statt. Sprechzeit ist jeden Mittwoch von 18.00 bis 19.00 Uhr in den beiden Gruppenräumen der Caritas-Geschäftsstelle (Bahnhofstraße 1 in Simmern, Eingang „Vor dem Tor“).
Auch hier stehen Schuldenhelfer zum Erstkontakt zur Verfügung. Mit geschultem Auge erörtern sie die individuelle Situation. Zudem können sie Anregungen für die weitere Vorgehensweise geben; bei Bedarf vermitteln die Freiwilligen weiter zu Andreas Schlegel. Vor dem Gespräch mit dem hauptamtlichen Schuldner- und Insolvenzberater helfen sie Ratsuchenden gerne bei ersten Schritten zu einem Überblick über die eigene Finanzsituation.
Das vom Diözesan-Caritasverband Trier unterstützte Projekt konnte nun zügig ausgebaut werden, weil die gezielte Suche nach geeigneten Ehrenamtlichen großen Erfolg gebracht habe, resümiert Bettina Weber. „Zwischenzeitlich haben wir elf Helferinnen und Helfer in einer vierteiligen Schulungsreihe auf ihr neues Ehrenamt vorbereitet“, erklärt die Caritas-Mitarbeiterin.
„Die neuen Schuldenhelfer zeigen sich nicht nur sehr engagiert - sie haben alle auch durch den gegebenen beruflichen Hintergrund einen guten Zugang zur Thematik gefunden“, so Weber weiter.
Andreas Schlegel freut sich, auf dieser Basis Menschen in Not das Angebot der Schuldnerberatung im Wortsinne noch näher bringen zu können. „Es entspricht den gesellschaftlichen Gegebenheiten, wenn wir das Hilfenetz so noch enger knüpfen“, betont der Berater.
Die Weiterentwicklung des Projekts „Ehrenamt in der Schuldnerberatung“ sei bereits fest ins Auge gefasst, ergänzt Bettina Weber. „Unter den Ehrenamtlichen gibt es großes Interesse an weiteren Aufgabenbereichen, etwa im präventiven Bereich.“
Details nennt Bettina Weber telefonisch unter 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Geplante Luftverkehrsabgabe
Schumacher befürchtet Passagierabwanderung ins Ausland
Hahn-Flughafen, 24. Juni 2010.
Der Flughafen Frankfurt-Hahn warnt davor, die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe einzuführen. Jörg Schumacher, Sprecher der Flughafengesellschaft, geht von einer Verlagerung der Verkehre auf Flughäfen im benachbarten Ausland und damit einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes Deutschland aus. „Beispiele aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Einführung einer solchen Abgabe nur auf nationaler Ebene desaströse Folgen für die Wirtschaft eines Landes hat“, sagt Schumacher.
Schumacher bezieht sich mit seiner Aussage auf die Studie von SEO Ekonomisch Onderzoek, Amsterdam. Die Ökonomen legten ein Gutachten vor, in dem sie die Entwicklung der niederländischen Volkswirtschaft nach der Einführung einer ähnlichen Gebühr im Juli 2008 auswerteten. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, welche Auswir-kungen zu erwarten sind, falls das Gesetz in Deutschland verabschiedet werden sollte.
Negative Erfahrungen aus den Niederlanden bekannt
An den niederländischen Flughäfen gab es nach der Einführung der so genannten Ticketsteuer (Ticket-Tax) einen Passagiereinbruch von zehn Prozent, rund eine Million Passagiere wich auf Flughäfen in Nachbarländern wie Deutschland oder Belgien aus und die Zahl der einreisenden Touristen verringerte sich deutlich. Die erhofften steuerlichen Mehreinnahmen blieben aus. Stattdessen verbuchten die von der Ticketsteuer betroffenen Unternehmen einen Einnahmerückgang von 1,2 Milliarden Euro, wodurch die gesamte niederländische Wirtschaft aufgrund entgangener Steuerzahlungen beeinflusst wurde.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens Frankfurt-Hahn für das Bundesland Rheinland-Pfalz wurde im letzten Jahr wissenschaftlich untermauert (Prof. Dr. Richard Klophaus, 2009): Der Airport erzielte positive Beschäftigungseffekte in einer ansonsten strukturschwachen Region. Mehr als 11.000 Arbeitsplätze werden direkt oder indirekt durch den Flughafen generiert, wodurch ein jährliches Lohn- und Einkommensteueraufkommen von 28,7 Millionen Euro entsteht. „Die Einführung der Luftverkehrsabgabe würde die gesamte Region erheblich schwächen“, so Schumacher.
Low-Cost-Airports im Nachteil
Bei einer Durchsetzung einer pauschalen Luftverkehrsabgabe pro Flug erwartet Schumacher einen Einbruch der Fluggastzahlen vor allem bei Flughäfen, die mit Low-Cost-Airlines zusammenarbeiten. „Vergleicht man die geplante Passagierabgabe mit unserem Durch-schnittsticketpreis von 36 Euro, dann kommt das einer Preiserhöhung von fast 40 Prozent gleich“, so Schumacher. „Bei so einer Entwicklung werden für den Fluggast natürlich Alternativen interessant, die bisher nicht in Betracht gezogen wurden. Und auch Airlines werden sich umschauen.“
Schumacher kritisiert Pläne der Fraport
Die Pläne der Fraport, so genannte Transferpassagiere, also Fluggäste, die am Flughafen in Frankfurt am Main lediglich umsteigen, von der Luftverkehrsabgabe zu befreien, kritisiert Schumacher: „Passagiere, die den Luftraum zweimal belasten, können nicht außen vor gelassen werden, während Fluggäste, die lediglich abfliegen zur Kasse gebeten werden.“ Für Schumacher widerspricht dieser Ansatz dem ökologischen Aspekt der geplanten Luftverkehrsabgabe. „Im Vergleich zum Straßenverkehr würde das bedeuten, dass bei Einführung einer Autobahnmaut für Personenkraftwagen in Deutschland die Deutschen die Maut zahlen müssten, Transit-PKWs aber nicht.“
Hintergrund: Anfang Juni wurde bekannt, dass die Bundesregierung plant, eine „ökologische Luftverkehrsabgabe“ zu erheben. Sie soll für alle Passagiere erhoben werden, die von einem deutschen Flughafen starten. Die Regierung erwartet durch diese Gebühr Einnahmen von einer Milliarde Euro.

Sommersonne auf der Ehrenburg
Sie wissen noch nicht so genau, wo Sie die Wochenenden ihres Sommers verbringen möchten? Wir sagen es Ihnen: Auf der Ehrenburg an der Mosel!
Ausgedehnte oder kürzere Spaziergänge durch die kühlen Wäldchen entlang an Bachläufen zwischen Mosel und Rhein führen zur Ehrenburg hinauf - zum wildromantisch versteckt liegenden Kleinod mitten im felsigen Hunsrückwald.
Als Ausflugsgeheimtipp der besonderen Art bietet die 850 Jahre alte Ritterburg für ein Publikum jeden Alters und ganz besonders für die Kleinen spannendes Freizeitvergnügen mit pädagogischem Wert.
An den Sommersonntagen im Juli und August wartet das Programm der Ehrenburg an der Mosel mit dem geheimnisvollen „Grünen Ritter“ und einer spannenden Schatzsuche mit historischen Kampf- und Spieldisziplinen auf ein Publikum jeden Alters. Sieben Stationen auf den Höfen und Türmen fordern Glück und Geschicklichkeit der kindlichen wie erwachsenen Besucher heraus. Altes Handwerk und wechselnde musikalische Ensembles sorgen ebenfalls - an jedem der neun Sonntage jeweils von 11.00 und 18.00 Uhr - für beste Unterhaltung.
Im Burghof neben der Hofküche lässt sich nach dem ritterlichen Wettstreit leckeres vom Küchenmeister verzehren, während das Mittelalter atmosphärisch Einzug hält: Mit Musik und Gaukelei geht für die „Gereiften“ so manche Stunde wie im Flug herum. Auch Bogenschießen oder Axtwerfen finden mehrmals am Tage statt. Und das Backen am altertümlichen Bakkes vertreibt Jungen und Junggebliebenen immer wieder die Zeit. Ein besonderer Höhepunkt des „Ehrenburger Sommers“ sind die zu einzelnen Terminen zu erlebenden Handwerkskünste. Längst vergessene Fertigkeiten, Tricks und Wissenswertes werden denn durch den Knochenschnitzer vermittelt. Wer weiß heute noch, wie man Nähnadeln oder Schmuck aus Knochen schnitzte?
Kinder können auf der Ehrenburg nicht nur ein Kettenhemd einmal selbst anprobieren und fühlen, wie schwer so ein Ritter zu tragen hatte: an vier Sommersonntagen wird auch ein Sarwürker auf der Burg sein Können zeigen. Bei ihm wird zu beobachten sein, wie die einzelnen Ringe eines Kettenhemdes vernietet werden mussten, damit sie schweren Hieben standhalten konnten.
Kurzweilige Stunden mit Reizen für alle Sinne sind aber nicht nur beim „Ehrenburger Sommer“ garantiert. Als Familienausflugsziel an Sonn- und Feiertagen zwischen Ostern und Allerheiligen schlägt die Ehrenburg alles Vergleichbare. Einige dieser Feiertage stehen auch im Zeichen eines bestimmten Themas - wie das Hexenfest „Heia Walpurgis!“ oder das Geisterfest zu Halloween, zu dem sich die Burg in ein echtes Spukschloss verwandelt. Die Theatertage „Speludium“ zu Pfingsten gehen seit Jahren mit Theaterstücken von Kindern für Kinder über die Bühne.
Im Jahreslauf stehen noch weitere Kulturkleinodien auf dem reichhaltigen Plan, bis im November der erfolgreiche mittelalterliche Dinner-Krimi „Das Erbe des Burggrafen“ in die dritte Saison geht.
Sich ein paar Stunden wie der Burgherr selbst fühlen kann man indes auch. Dazu bucht man die Ehrenburg entweder zu exklusiv gestalteten Anlässen oder mietet sich für eine romantische Nacht im malerischen Burghotel ein.
Weitere Informationen sind erhältlich im Internet http://www.ehrenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 02605 3077.

Der Kreis hat nur geringe Möglichkeiten zum Sparen
SPD-Fraktion diskutierte erneut über die Finanzlage
des Rhein-Hunsrück-Kreises:
Ungerechte Steuerpolitik von schwarz-gelb ändern

Die Finanzsituation des Rhein-Hunsrück-Kreises stand erneut im Mittelpunkt der Beratungen der SPD-Kreistagsfraktion, die sich unter Vorsitz von Michael Maurer (Emmelshausen) im Bürgerhaus in Gödenroth traf. Nach eingehender Diskussion über die bisherigen Ergebnisse der vom Kreistag eingesetzten Sparkommissionen waren sich die Sozialdemokraten einig, dass die Einsparmöglichkeiten im Kreishaushalt insgesamt eher gering seien. Andere Vorzeichen in der Bundespolitik sind für die Sozialdemokraten unabdingbar.
Zuvor hatten Katharina Monteith (Kirchberg) aus der Haushalts-Kommission „Jugendhilfe“, Fraktionsvorsitzender Michael Maurer von der Kommission „Sozialhaushalt“ und Fraktionsgeschäftsführerin Britta Möller-Labohm (Halsenbach) von der Kommission „restlicher Haushalt“ berichtet. Vor allem der Sozialetat und die Sparvorschläge für den „restlichen Haushalt“ prägten die Diskussion in der Fraktion.
Maurer berichtete, dass im Sozial-Etat keine direkten Sparmöglichkeiten vorhanden seien. Die Kommission habe alle Einzelposten des Teilhaushaltes durchforstet und sich von der Verwaltung alle Zahlen aufschlüsseln lassen. „Als erstes kann ich feststellen, dass es im Rhein-Hunsrück-Kreis keine Sozialhilfe de luxe gibt, wie die CDU dies vor den jüngsten Haushaltsberatungen behauptet hat“, sagte Fraktionsvorsitzender Michael Maurer. Die Sätze die an die Einrichtungen im Rhein-Hunsrück-Kreis gezahlt werden, lägen alle im Durchschnitt der Betrage, die in den umliegenden Nachbarkreisen gezahlt würden.
Einsparmöglichkeiten im sozialen Bereich seien längerfristig eher durch eine Personalaufstockung in der Verwaltung zu erreichen. Ziel müssten mehr ambulante statt vollstationärer Hilfen sein. Und hier sei mehr Arbeit im Sozialdienst Eingliederungshilfe zu leisten. Michael Maurer sah im sozialen Bereich die Forderung der Sozialdemokraten nach einem umfassenden Sozialraummanagement bestätigt. „Langfristig können wir im Sozialetat nur durch vorbeugende Arbeit sparen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auch die Kreistagsmehrheit von CDU und FDP nicht länger verschließen darf.“
„Man sieht, dass es kaum Einsparpotenzial im Kreishaushalt gibt. Auch zeigt sich, dass im Sozialbereich kein Spielraum zum Sparen vorhanden ist“, stellte Michael Boos (Simmern) fest.
Erheblichen Informations- und Diskussionsbedarf sehen die Sozialdemokraten noch zu einzelnen Sparvorschlägen, die von der Union zum „restlichen Haushalt“ gemacht wurden. Diese sehen unter anderem vor, die Außenstellen der Kfz-Zulassungsstelle in Boppard und des Gesundheitsamtes in St. Goar zu schließen, berichtete Britta Möller-Labohm. Die Fraktion will dazu jetzt erst genauere Informationen über die Zulassungs- und Fallzahlen einholen. Kritisch steht die SPD auch dem Vorschlag gegenüber, die Personalkosten der Verwaltung einzufrieren. „Dieser Vorschlag ist sozial unausgewogen und trifft in letzter Konsequenz mal wieder die Kleinen.
Wir fordern den Landrat und die CDU auf, konkrete sozial verträgliche Vorschläge zu machen. Es kann doch nicht sein, dass wir den Scherbenhaufen aufräumen müssen, den die Berliner den Kommunen eingebrockt haben“, sagte dazu Klaus-Peter Müssig (Gödenroth).
Britta Möller Labohm ergänzte: „Mir ist ganz wichtig, dass alle Maßnahmen sozial ausgewogen sein müssen. Es darf nicht - so wie in Berlin beschlossen - nur einseitig gespart werden. Jeder kann und will sich ja beteiligen, warum lässt man die starken Schultern nicht auch ihren Anteil dazu beitragen.“ Kritik übte die Fraktion auch an dem via Presse angekündigten Vorhaben der CDU, jetzt die Bürgerinnen und Bürger des Kreises zu Sparvorschlägen aufzurufen. MdEP Norbert Neuser: „Der Landrat hat keine Spar-Ideen, die CDU hat keine Ideen - und jetzt sollen die Bürger die Arbeit erledigen.“ Zuerst müsse die schwarz-gelbe Koalition in Berlin ihre ungerechte Steuerpolitik verändern. „Das fängt mit der Rücknahme der Steuergeschenke für die Hoteliers an und hört bei der Beteiligung der Vermögenden an der Haushaltssanierung noch längst nicht auf“, forderten Neuser und Maurer.

Kennzeichnungspflicht - Neues Bio-Zeichen ab Juli 2010
Bereits seit Januar 2009 gelten neue EU-weite Regeln für die Produktion, Kontrolle und Kennzeichnung von biologischen Erzeugnissen. Dies hatten die Agrarminister bereits 2007 in einer Ratsverordnung festgeschrieben und damit die seit 1991 geltende Verordnung über biologische Landwirtschaft aufgehoben.
Die Verordnung legt den Rahmen für alle Stufen der Produktion, des Vertriebs, der Kontrolle und Kennzeichnung von biologischen Produkten fest, die in der EU angeboten und gehandelt werden dürfen. So dürfen zum Beispiel Lebensmittel nur als „biologisch“ ausgezeichnet werden, wenn ihre landwirtschaftlichen Ingredenzien zu mindestens 95 Prozent biologisch sind. Die Verwendung von genetisch veränderten Organismen (GVO) und von Produkten, die von GVO’s hergestellt wurden, ist in der biologischen Produktion verboten.
Anders als die übrigen Vorgaben gelten einige Regeln zur Kennzeichnung von biologischen Erzeugnissen erst ab 1.7.2010. Insbesondere wird von diesem Zeitpunkt an die Verwendung des EU-Bio-Logos für die Hersteller in der EU verpflichtend. Zur Zeit ist biologischen Erzeugern noch freigestellt, ob sie ihre Produkte mit dem EU-Logo auszeichnen möchten. Zukünftig müssen nun alle verpackten biologischen Erzeugnisse, die aus einem der 27 EU-Mitgliedsstaaten stammen, die Kennzeichnungsstandards erfüllen und mit dem EU-Bio-Logo versehen sein. Freiwillig kann das Siegel auf unverpackten biologischen Erzeugnissen oder auf Produkten aus Drittländern angebracht werden. Wenn das EU-Bio-Logo verwendet wird, muss ab Juli 2010 auch der Erzeugungsort der landwirtschaftlichen Zutaten angegeben werden. Neben dem EU-Logo dürfen weiterhin auch private, regionale oder nationale Kennzeichen auf den Bio-Erzeugnissen abgebildet werden.
Zur Einführung der Verwendungspflicht wird auch das Layout des bisherigen EU-Bio-Logos verändert. Dazu hatte die Europäische Kommission im vergangenen Jahr einen Wettbewerb unter Design- und Kunststudenten in der EU veranstaltet. Sie sollten das alte Siegel - blauer Kreis in grünem Kreis mit einer Ähre und dem Hinweis „Biologische Landwirtschaft“ - durch ein ansprechendes und originelles Logo ersetzen. Aus mehr als 3.400 eingereichten Vorschlägen wurde nun via Internet-Abstimmung der Entwurf des Düsseldorfer Studenten Dusan Milenkovic ausgewählt: ein stilisiertes Blatt aus weißen Sternen auf einem hellgrünen Hintergrund. Mehr über das neue EU-Bio-Logo sowie die biologische Landwirtschaft findet sich auf der Homepage der Europäischen Kommission.

Neues Rundfunkgebührenmodell - Online-Umfrage
Am 9. Juni 2010 haben die Ministerpräsidenten der Länder über die grundlegende Ausrichtung eines neuen Gebührenmodells zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entschieden. Das neue Berechnungsmodell wird deutliche Auswirkungen auch auf die Beteiligung von Unternehmen an der Finanzierung des Rundfunks haben. Aus diesem Anlass wurde das DIHK-Merkblatt zur Rundfunkgebührenpflicht um die wichtigsten Neuerungen ergänzt (Stand: 10. Juni 2010).
Die neue Gebührenordnung soll 2013 in Kraft treten. Bis dahin wird der bisherige Rundfunkstaatsvertrag Gültigkeit behalten. Die Höhe der Beiträge und der Gerätenutzung bleiben wie bisher unverändert. Was sich ab 2013 ändert und wer von der neuen Regelung betroffen ist, zeigt dieses Merkblatt.
In der nun folgenden Anhörung zur Novellierung des Rundfunkstaatsvertrages können die Industrie- und Handelskammern noch Beispiele einbringen, die zeigen, welche Mehrbelastung sich in Einzelfällen bei Betrieben einstellen wird. Dafür wurde eine Online-Umfrage erstellt, die unter http://www.voycer.de/umfrage.html?sid=25554 von den Unternehmen beantwortet werden kann.

Ferienjobs und Steuern
Info-Hotline der Finanzämter und Steuerberaterkammer helfen weiter
Sommer, Sonne, Schwimmbad? Für viele Schüler und Studenten im Land sieht der bevorstehende Start der Ferien jedoch anders aus - sie treten einen Ferienjob an. Am Donnerstag, 1. Juli 2010, informiert die Info-Hotline der rheinland-pfälzischen Finanzämter im Rahmen ihres monatlichen Aktionstages über „Ferienjobs und Steuern“.
In der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr stehen fachkundige Finanzbeamte unter der Rufnummer 0180-3757400 (9 Cent / Minute aus dem Festnetz, max. 42 Cent / Minute mobil) zur Verfügung. Ab 13.00 Uhr werden sie unterstützt von Steuerberater Walter Mock aus Koblenz, Mitglied der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz. Er hilft bei Fragen, die über eine allgemeine Information hinausgehen sowie bei individuellen Einzelfällen.
Bei Ferienjobs wird steuerlich unterschieden zwischen
- einer kurzfristigen Beschäftigung,
- einem Minijob und
- einem Arbeitsverhältnis, das über Lohnsteuerkarte abgerechnet wird.
Die Steuerexperten erläutern die Unterschiede zwischen diesen Möglichkeiten. Geklärt wird außerdem die Frage, in welcher Weise sich der Ferienjob eines Kindes auf die Zahlung des Kindergeldes bzw. den Ansatz des Kinderfreibetrages bei den Eltern auswirken kann. Das Kindergeld wird nämlich nur bis zum 18. Lebensjahr ohne Rücksicht auf die Einkünfte und Bezüge des Kindes gezahlt. Volljährige Kinder dürfen lediglich Einkünfte und Bezüge von bis zu 8.004,— Euro (bis 2009: 7.680,— Euro) im Kalenderjahr dazu verdienen, ohne dass die Eltern ihren Kindergeldanspruch verlieren.
Die Info-Hotline bietet jeden ersten Donnerstag im Monat einen Informationstag zu aktuellen Steuerthemen an. Die Inhalte orientieren sich dabei am Bedarf der Bürger.
Darüber hinaus ist die Info-Hotline immer montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr für allgemeine Fragen rund um das Steuerrecht erreichbar.

Dekanatsjugendrunde im Hunsrück:
Fazit zu drei größeren Projekten

Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit treffen sich regelmäßig zum fachlichen Austausch in der Dekanatsjugendrunde. Sie sind vor allem aktiv in den Verbandsgemeinden Rheinböllen, Simmern, Kastellaun und Kirchberg. Diese decken sich mit der Fläche des Dekanates Simmern-Kastellaun, das aber auch in die anderen Verbandsgemeinden hineinreicht. Die Ehrenamtlichen zogen in der letzten Sitzung ein Fazit über die größeren Projekte im Frühjahr 2010.
Bei der Kleidersammlung für Bolivien machte mal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die neue Sammel- und Verladestation in Rheinböllen wurden kritisch diskutiert.
Für die Jugendlichen dort wird hierdurch der Arbeitsablauf vereinfacht und es ist weniger anstrengend. Doch ist die Stimmung in Rheinböllen nicht so wie in Kirchberg. Die Atmosphäre dort und das Treffen der anderen begeistert Jugendliche.
Auch in Kastellaun ist trotz Firmung an diesem Tag die Sammlung gut verlaufen. Zum ersten Mal hat der Caritasladen aussortierte Kleider zur Verfügung gestellt. Doch die Einschätzung der Sammelstationen: Es gab weniger Säcke als sonst in einigen Gemeinden. Bei den Helfern gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Wechsel. Immer weniger Jugendliche bleiben über mehrere Jahre dabei. Doch die verbandliche Arbeit wie die der DPSG (Pfadfinderschaft St. Georg) oder der Malteser bindet noch eher die Jugendlichen über Jahre hinweg. Entscheidend ist der persönliche Bezug zu den Verantwortlichen. Sind charismatische, sympathische Menschen in der Jugendarbeit eingesetzt, binden sie die Jugendliche aktiv in die ehrenamtliche Arbeit ein. „Bei der Bolivienkleidersammlung wissen sie ganz konkret wofür sie sich praktisch einsetzen. Das motiviert sie“, so Diakon Clemens Fey.
Ähnlich verläuft dies beim ökumenischen Jugendkreuzweg. Hier nimmt das Engagement der Jugendbands im Dekanat zu. Immer mehr Jugendliche interessieren sich für das „Musikmachen“. Jede Station der katholischen Jugend war musikalisch gestaltet. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv.
Musik, Tanz, Theater waren auch die Schwerpunkte beim Projekt zum ökumenischen Kirchentag. „Das war ein sehr, sehr intensives Projekt“ so das Fazit von Clemens Fey. Ihm war es gelungen, auch Jugendliche mit Behinderung aus dem Dekanat aktiv in die Gestaltung einzubinden. Das Projekt bot die kompletten Facette der außerschulischen Jugendarbeit: Spirituelle, soziale, musikalische, kreative, integrative, fachliche Inhalte fanden ihren Raum.
Die persönliche Entwicklung des Einzelnen innerhalb des Projektes war beeindruckend, so Ursula Baumgarten aus der Dekanatsjugendrund. Jeder der 23 Jugendlichen hat seinen Platz gefunden entsprechend der eigenen Kompetenzen und Interessen (z.B. bei Theater, Musik, Licht, Technik, Film) Die Beteiligung der Jugendlichen an der Entwicklung war aus Sicht der DKJR sehr gewinnbringend. Daher soll das Projekt auch im Dekanat im Laufe des Jahres präsentiert werden. Miteinander leben und verantwortlich zu handeln, wurde erfolgreich vermittelt und gelebt. Die Runde der Ehrenamtlichen tauscht sich auch regelmäßig über die Arbeit in den einzelnen Gemeinden aus. Sie unterstützt auch die Tätigkeiten der hauptamtlichen Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Vor den Ferienfreizeitmaßnahmen stehen noch das Jugendfestival und die Jugendbegegnungsmaßnahme als größere Projekte an. Nach den Ferien warten dann weitere Projekte auf die Runde.

Offizielle Übergabe eines werbefinanzierten Fahrzeugs
an die Theodor-Heuss-Schule in Kastellaun

Der Erste Kreisbeigeordnete Reinhard Klauer (vordere Reihe Mitte) übergab in Vertretung von Landrat Bertram Fleck in einer kleinen Feierstunde einen werbefinanzierten Kleinbus an die Theodor-Heuss-Schule in Kastellaun. Vertragspartner dieses Projekts war die Firma Mobil Marketing aus Deggendorf. Das Fahrzeug konnte nur durch die Unterstützung namhafter Unternehmen aus dem Kreis und auch außerhalb der Kreisgrenze angeschafft werden. Die Förderschule und die Kreisverwaltung bedanken sich bei allen Sponsoren sehr herzlich und hoffen, dass der Bus an der Schule lange im Einsatz sein wird.

Abwasser
Conrad: „Kläranlage ‚Oberes Kyrbachtal’ leistet wichtigen Beitrag
zum Gewässerschutz in der Region“ - 4 Millionen Euro Landesmittel

Umweltministerin Margit Conrad hat heute die neue Gruppenkläranlage „Oberes Kyrbachtal“ eingeweiht. Die größte Kläranlage auf dem Hunsrück mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 16,7 Millionen Euro wird durch das Land mit rund 4 Million Euro gefördert. In der neuen Kläranlage wird neben dem Abwasser von 20 Gemeinden der Verbandsgemeinde Kirchberg auch das Schmutzwasser sowie das enteisungsmittelhaltige Abwasser vom Flughafen Frankfurt-Hahn behandelt. An dem Projekt sind die Verbandsgemeinde Kirchbach als Träger, der Zweckverband Flughafen-Hahn und die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) beteiligt.
Conrad: „Der Bau der gemeinsamen Kläranlage „Oberes Kyrbachtal“ war eine zukunftsweisende Entscheidung. Durch diese gemeinsame Lösung können wichtige Impulse für den Gewässerschutz gegeben, Synergien genutzt und damit auch Kosten eingespart werden. Mit diesem Projekt wird darüber hinaus eine wichtige Grundlage für die Zukunftssicherung des Flughafens und die Sicherung von Arbeitsplätzen geschaffen.“
Ohne das neue Konzept hätten die Altlanlagen Dill und Kirchberg-West aufwändig saniert werden müssen. Die nun realisierte Lösung an diesem Standort hat sich als die wirtschaftlich und ökologisch beste Gesamtlösung durchgesetzt. Die enteisungsmittelhaltigen Abwässer des Flughafens wurden bisher in einem Speicherbecken gesammelt und in den Kläranlagen Dill und Kirchberg-West sowie in Kläranlagen im weiteren Umfeld mitbehandelt. Mehrfach waren die Speicherbecken bei starken Regenereignissen übergelaufen. Nun hat der Flughafen auf eigene Kosten eine Verbindungsleitung zur Kläranlage „Oberes Kyrbachtal“ gebaut. Mit der 1. Ausbaustufe der Gruppenkläranlage „Oberes Kyrbachtal“ werden 28.000 Einwohnerwerte erreicht, bei Vergrößerung des Flughafens kann sie auf bis zu 41.000 Einwohnerwerte erweitert werden.
Die neue Kläranlage ist ausgesprochen ökoeffizient: Durch eine intelligente Beckenbewirtschaftung im Zulauf der Kläranlage, die Ausgestaltung der biologischen Stufe als Rundbecken und die fortschrittliche Anlagentechnik wird die Abwasserbehandlung äußerst effizient und auch energetisch optimiert berieben. Die Kläranlage verbraucht bei höherer Anschlussgröße und verbesserter Reinigungsleistung 25 Prozent weniger Energie als die beiden Altanlagen Dill und Kirchberg-West zusammen. Aus energetischer Sicht können darüber hinaus die Nutzung der Abwärme aus den Gebläsen für die Gebäudeheizung und eine installierte Photovoltaikanlage genannt werden.
Gleichzeitig wird die Gewässergüte im Kyrbach von der neuen Kläranlage stark profitieren: Es ist zu erwarten, dass sich die Gewässergüte von kritisch belastet (II-III) hinzu gering belastet (I-II) verbessern wird. Die eingeleitete biologische Gesamtfracht kann mehr als halbiert, der Gesamtphosphor und Gesamtstickstoff sogar um den Faktor vier reduziert werden.

Abfindungen können kosten -
mit guter Planung Steuervorteile sichern

Hierzulande kommt es häufig zur Zahlung einer Abfindung, wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird. Ziel der Abfindung ist es, den finanziellen Verlust, der durch den verlorenen Arbeitsplatz entsteht, abzuschwächen. Insbesondere bei einer langjährigen Betriebszugehörigkeit kann es sich hier um eine stattliche Summe handeln.
Zu beachten ist, dass eine Abfindung anlässlich der Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses zwar in der Regel nicht sozialversicherungspflichtig, wohl aber lohnsteuerpflichtig ist wie jeder andere Arbeitslohn auch. Die Abfindung muss in jedem Fall bei der jährlichen Steuererklärung angegeben werden. Sie ist in der Anlage N als Einnahme aus nichtselbstständiger Tätigkeit einzutragen. Damit eine Abfindung als Entschädigungszahlung steuerlich günstig behandelt werden kann, muss die Initiative für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber ausgehen.
Fünftelregelung
Seit 1. Januar 2006 wurden sämtliche Freibeträge für die Abfindungen gestrichen, so dass der erhaltene Betrag heute ab dem ersten Euro der Steuer unterliegt. Allerdings lässt der Fiskus die Möglichkeit einer so genannten Fünftelregelung zu. Bei dieser Regelung rechnet der Arbeitgeber so, als würde der Arbeitnehmer über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils ein Fünftel der Abfindung erhalten. Das bewirkt eine Abschwächung des Progressionseffektes, der bei einer einmaligen Abfindungszahlung schnell zu einer unerwünscht hohen Einkommensbesteuerung führen könnte. Allerdings muss die sich aus der Fünftelung ergebende Gesamtsteuersumme sofort im Jahr des Erhalts der Abfindung gezahlt werden.
Für Arbeitnehmer, die ohne die Abfindungssumme steuerlich relativ gering belastet sind, bringt die Fünftelregelung einen Vorteil. Ohne diese Regelung könnte sonst durch die Einmalzahlung eine deutlich erhöhte Steuerlast eintreten. Für Arbeitnehmer mit hohem Einkommen, das bereits dem Spitzensteuersatz unterliegt, bringt die Füntelregelung keine steuerlichen Vorteile. Für sie ist vielmehr der Auszahlungszeitraum steuerlich von Interesse, insbesondere wenn künftig ein niedrigeres Einkommen erwartet wird.
Zeitliche Streckung der Auszahlung

Der Zeitpunkt, an dem die Abfindung gezahlt wird, ist normalerweise der, an dem das Arbeitsverhältnis endet. Dieser kann jedoch für den Arbeitnehmer steuerlich ungünstig sein. Steuerliche Nachteile sind in aller Regel jedoch weitestgehend zu vermeiden, wenn die Abfindungszahlung auf mehrere Jahre verteilt wird. Für die Höhe der zu zahlenden Steuern werden dann nur die Zahlungen berücksichtigt, die tatsächlich im Jahr zugeflossen sind (Zufluss-Prinzip). Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem Urteil vom 11. November 2009 (IX R 1/09) entschieden, dass es nicht missbräuchlich ist, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus rein steuerrechtlichen Gründen den Zahlungszeitpunkt auf verschiedene Zeiträume verteilen, also „... den Zeitpunkt des Zuflusses einer Abfindung ... steuerwirksam gestalten“. Für Arbeitnehmer, die eine Abfindung erwarten, kann es sich lohnen, den für sie günstigsten Termin der Auszahlung und die jeweilige Größenordnung gemeinsam mit dem Arbeitgeber festzulegen. Tatsache ist, dass nicht die Fälligkeit eines Anspruchs allein bereits zu steuerbarem Einkommen führt, sondern normalerweise der volle wirtschaftliche Übergang in die Verfügungsmacht des betroffenen Arbeitnehmers. Aus rechtlichen Gründen sollte vorsorglich darauf geachtet werden, dass die Vereinbarung bereits vor dem eigentlich vorgesehenen Auszahlungszeitpunkt bzw. der Fälligkeit getroffen wurde, da sonst vermutlich die steuerlichen Vorteile der individuellen Zahlungsgestaltung nicht steuermindernd anerkannt werden.
Nebenwirkungen beachten
Allerdings sollte man nicht nur die steuerlichen Vorteile im Auge haben bei der Entscheidung für eine zeitliche Streckung der Abfindungsauszahlung. Werden beispielsweise zum avisierten Auszahlungstermin Hartz IV-Leistungen bezogen, droht eine Anrechnung der Abfindung. So hat das Bundessozialgericht am 3. März 2009 entschieden, dass die in einem arbeitsgerichtlichen Vergleich vereinbarte Abfindung beim Arbeitslosengeld II als Einkommen leistungsmindernd zu berücksichtigen ist (AZ.: B 4 AS 47/08 R). Auch eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers zu einem späteren Zeitpunkt kann dazu führen, dass der Betroffene bei der Abfindungszahlung leer ausgeht.
Fazit
Das Thema Abfindungen und Steuern ist komplex. Es empfiehlt sich, rechtzeitig - also möglichst vor Festlegung der betrieblichen Vereinbarungen - einen Steuerberater hinzuzuziehen. Orientierung bei der Suche nach einem Steuerexperten gibt der Steuerberater-Suchdienst der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz unter http://www.sbk-rlp.de.

Rhein-Hunsrück-Kreis beim Rheinland-Pfalz-Tag mit dabei



Der Rheinland-Pfalz-Tag fand in diesem Jahr vom 11. bis 13. Juni in Neustadt an der Weinstraße statt. Dort wurde der Rhein-Hunsrück-Kreis auf dem traditionellen Festzug von der Chorgruppe Knechte und Mägde Oberwesel vertreten. Als weitere Gruppe hat der Musikverein Baybachtal-Sevenich am Festumzug teilgenommen.

Die unteren Bauaufsichtsbehörden informieren
Schornsteine baugenehmigungspflichtig!
Die Erfahrung zeigt, dass es für den Bürger schwierig ist, über die Vielzahl der geltenden baurechtlichen Bestimmungen einen Überblick zu behalten. Im Laufe der Zeit hat der rheinland-pfälzische Gesetzgeber bestimmt, dass bestimmte Bauvorhaben auch ohne vorherige Genehmigung der unteren Bauaufsichtsbehörde errichtet werden dürfen. Hierzu zählen zum Beispiel Feuerstätten, wenn sie nachweislich von einem Fachunternehmen unter Ausstellung einer entsprechenden Unternehmerbescheinigung errichtet werden, sowie Abgasanlagen - mit Ausnahme jedoch von Schornsteinen!
Die Errichtung von Schornsteinen bleibt also baugenehmigungspflichtig. Dies gilt auch für die Ausführung als Edelstahlrohr - eine in der heutigen Zeit beliebte und einfach umzusetzende Art des Schornsteines. Eine Abnahme des zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeisters vor Inbetriebnahme der Feuerstätte oder des Schornsteines ersetzt nicht eine erforderliche Baugenehmigung. Die Kreisverwaltung empfiehlt daher, sich frühzeitig zu informieren und vor Errichtung der Anlage eine Baugenehmigung zu beantragen. Die Errichtung eines Schornsteines ohne vorherige Genehmigung zieht ein nachträgliches Genehmigungsverfahren mit unnötigen Mehrkosten nach sich.

Entertainment an Kalbsfilet
Dinner im Park, das Sommerhighlight in Bad Bertrich
Eine rundum kompromisslose Idee, die die unvergleichliche Lage und persönliche Atmosphäre von Bad Bertrich in großartiger Weise für sich nutzt, ist Erfolgsgarant für dieses exklusive Gourmet- und Entertainment-Festival der Spitzenklasse am 24. Juli 2010 ab 19.00 Uhr im Kurpark Bad Bertrich.
„Wir haben ein Event geschaffen, eine Melange aus außergewöhnlicher Location, perfekter Organisation, begeisterndem Entertainment und exklusivem 5-Gang-Menü, die Augen, Ohren und Gaumen der Gäste verwöhnen wird“, erklärt Michael Siebert, Touristikchef von Bad Bertrich und Organisator der Veranstaltung.
Starten wird das Dinner mit einem Amuse Gueule, bevor der Abend mit dem Ambiente besonderer Gemütlichkeit, Genuss und Faszination die Gäste in seinen Bann ziehen. Lauwarmer Salat von frischen Pfifferlingen, Teigtäschchen gefüllt mit Ziegenfrischkäse, Hummer, Jakobsmuscheln in Riesengarnelen sowie Kalbsfilet mit Gänselebermousse und als Abschluss ein Dessert von der Valrhonaschokolade mit frischen Waldbeeren; der Küchenchef von Häcker´s Kurhotel Fürstenhof ist schon gespannt, wie das komplette Programm auf die Gäste wirkt. „Das Menü wurde extra für Dinner im Park zusammengestellt und soll mit der Show verschmelzen“, betont er.
Immer wieder wird Michael Siebert an diesem Abend Künstler ankündigen, die mit Ihrem Können für Erstaunen sorgen: Die beiden professionellen Jongleure Christian Dirr und Michael Wibbelt, sie verstehen es wie keine anderen Künstler mit ihrer spektakulären Licht - und Feuershow „Baila Fuego“, nach einem poetisch-leisen Beginn mit leuchtenden Jonglagebällen sich zu einem kraftvollen Tanz mit brennenden Fackeln und Feuerwerk zu steigern. Die Geige rockt in Bad Bertrich, farfarello, das ist handgemachte, pure Livemusik und eigenständige Instrumentalmusik mit Hingabe zelebriert, das musikalische Highlight des Abends. Mani Neumann, der Frontmann, spielt die Geige, als gäbe es kein Morgen mehr und hinterlässt Spuren. Er unterbricht seine Frankreich-Tour und kommt extra für diesen Abend nach Bad Bertrich. Souverän begleitet wird die Dinner-Show auch von Swing Gourmet, die mit dezenter, stilvoller Instrumentalmusik, die perfekte Atmosphäre für jedes Menü schaffen. Diese Musik lässt das Publikum durch einzigartige Präsentation auf wundervolle Art und Weise dem Alltag entkommen. Das Programm der Dinnershow bleibt bis zum Ende locker und spritzig und verzichtet auf künstlerische Sättigungsbeilagen wie langatmige Mitmach-Comedy. Comedy Jonglier Show, das ist artistische Höchstleistung, fulminante Jonglage und origineller Sprachwitz zu einer mitreißenden Show verbunden.
„Mit Dinner im Park“, so der Touristikchef, bieten wir unseren Gästen etwas ganz Besonderes und werden eine weitere Top-Veranstaltung in Bad Bertrich etablieren.“
Und bei einem Preis von 69,— Euro pro Person ist sich Michael Siebert sicher, dass die 200 Eintrittskarten, die es übrigens nur im Vorverkauf gibt, auch sehr schnell vergriffen sein werden.
Übrigens auch als Geschenk ein Highlight!
Tickets: Tourist Information Bad Bertrich, Kurfürstenstraße 32, Tel. 02674-932222, e-mail: info@badbertrich.de und online unter http://www.bad-bertrich.de.

Neue Gepäckregelung:
Ryanair erlaubt 20 Kilo bei aufgegebenem Gepäck

Dublin, 17. Juni 2010: Ryanair, die weltweit beliebteste Fluggesellschaft, gab heute bekannt, dass Fluggäste in Zukunft mehr Gepäck aufgeben können als bisher.
Die neue Regelung sieht vor, dass nun 20 Kilogramm schweres Gepäck für jeweils 25,— Euro aufgegeben werden kann. Bisher war es nur möglich Gepäckstücke bis maximal 15 Kilogramm für 15 Euro aufzugeben. Passagiere, die ein zweites Gepäckstück aufgeben wollen, können dies ebenfalls tun und zusätzliche 15 Kilogramm für 35,— Euro buchen.
Ryanair verfolgt somit weiterhin ihr Ziel, Passagiere zu Flugreisen mit leichtem Gepäck zu motivieren, zum Beispiel mit dem speziell für die Kabinen der Ryanair-Flieger zugeschnittenen Samsonite-Koffer. Indem sie Ryanairs großzügige zehn Kilogramm kostenfreies Handgepäck nutzen, können Fluggäste beim Reisen so bares Geld sparen.
Dazu Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair:
„Wir ermutigen unsere Kunden weiterhin, leicht zu reisen und so noch mehr Geld zu sparen, indem die großen, aufzugebenen Koffer zu Hause bleiben. Dazu haben wir unseren Samsonite-Koffer entwickelt, mit dem sie am einfachsten von den kostenfreien zehn Kilo Handgepäck profitieren können. Wer dennoch ein Gepäckstück einchecken möchte, kann nun neben den bisher 15 Kilo für 15,— Euro auch bis zu 20 Kilo zum Preis von 25,— Euro aufgeben. Buchbar sind alle aufzugebenden Gepäckstücke entweder beim Einchecken oder auf der Website http://www.ryanair.de unter Manage My Booking.“

Soonwald-Fee gesucht
Im August 2010 scheidet die derzeitige Soonwald-Fee, Daniela Groß, aus ihrem Amt aus. Für sie wird eine Nachfolgerin gesucht! Wer Lust hat, die Region rund um den Soonwald im nächsten Jahr zu repräsentieren sollte sich alsbald melden.
Gesucht wird eine junge Dame, die sich gerne in der Öffentlichkeit zeigt. Sie sollte kommunikativ sein, 18 Jahre alt und einen Führerschein besitzen. Es erwartet sie eine spannende Aufgabe mit vielen interessanten Kontakten, bei der man auch viel für die eigene Bildung und Entwicklung gewinnen kann.
Interessentinnen melden sich bitte bei:
a) Naturpark Soonwald-Nahe e.V. c/o Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück, 55469 Simmern
oder
b) Ortsbürgermeister Dietmar Tuldi, 55497 Ellern.
Die Wahl bzw. Einführung in das Amt erfolgt bei der 15. Ellerner Holzkerb am 21. August 2010.
Tuldi (Ortsbürgermeister)
PS: Eine junge Dame, die die künftige Fee als Elfe unterstützen will, hat sich schon gemeldet.

Lehrlinge für herausragende Arbeiten geehrt
Siegerehrung im Lehrlingswettbewerb des Tischlerhandwerks
Der 9. Lehrlingswettbewerb im Tischlerhandwerk Rheinland-Pfalz endete am Mittwoch, den 16. Juni 2010, mit einer hochkarätigen Siegerehrung im „Kinopolis“ Koblenz. Christian Schätzel aus Selzen, Ausbildungsbetrieb FM Feine Möbel GmbH, Guntersblum (Innung Rheinhessen) erreicht den ersten Platz mit seinem „smart device (B)all rounder“. Thema des diesjährigen Lehrlingswettbewerbs, bereits zum 4. Mal am Standort Koblenz, war „Alles rund um den Ball“.

Die Teilnehmer am Lehrlingswettbewerb 2010. Links im Bild Landesinnungsmeister Siegfried Schmidt
Landesinnungsmeister Siegfried Schmidt, Welschneudorf, freute sich, neben den Auszubildenden nebst Eltern und Ausbildern auch zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten unter den Gästen begrüßen zu dürfen. Er berichtete von rund 470 Gesellenprüfungen, die zum Abschluss dieses Schuljahres allein in der Region um Koblenz organisiert, durchgeführt und von den Lehrlingen absolviert wurden. Im nächsten Jahr werden an den Gesellenprüfungen im Land auch die Teilnehmer des diesjährigen Lehrlingswettbewerbs teilnehmen.
Die Moderatorin, Frau Martina Fuchs, Geschäftsführerin des Landesfachverbandes HKH Rheinland-Pfalz, nahm sodann die bedeutende Aufgabe wahr, die Entscheidungen der Jury darzulegen und die Sieger zu benennen.
Die Jury setzte sich aus sechs unabhängigen Juroren zusammen, die besonderen Wert auf die Umsetzung des Themas „Alles rund um den Ball“ legten. Der Titel des Wettbewerbes ist dem Ball gewidmet. Ein weit gefasstes Thema und entsprechend vielfältig und phantasievoll sind die eingetroffenen Entwürfe.

Die Preisträger im Lehrlingswettbewerb 2010. Von links nach rechts: Hinten: Landesinnungsmeister Siegfried Schmidt, Publikumspreisträger Niklas Lorenzen, 2. Sieger Jan Gotthardt, 3. Sieger Tim Reinert, unten: 3. Siegerin Ruth Maria Sänger, Erstplatzierter Christian Schätzel
Alle Arbeiten zeigen die Freude an der Auseinandersetzung mit dem Thema, dem spielerischen Umgang mit Ideen, mit verschiedenen Materialien und insbesondere mit den bisher erworbenen handwerklichen Fertigkeiten, die weit über das Maß des 2. Ausbildungsjahres hinausreichen.
Den 1. Preis erreichte Christian Schätzel als Selzen, Ausbildungsbetrieb Fm Feine Möbel GmbH, Guntersblum (Innung Rheinhessen). Sein „smart device (B)all rounder“ fand eindeutige Beachtung bei der Jury. Der 1. Preis ist dotiert mit 250,— Euro.
Der 2. Preis geht an Jan Gotthardt aus Bassenheim, Ausbildungsbetrieb Glabach Werkstätte für handwerkliche Schreinerarbeiten, Saffig (Innung Mayen) mit seinem „Badezimmerschrank mit Spiegel“. Der 2. Preis ist dotiert mit 150,— Euro.
Der 3. Preis wurde gleich zwei Mal verliehen, und zwar an Tim Reinert aus Langsur, Ausbildungsbetrieb Gorgeneck GdbR, Trier (Innung Trier-Saarburg) für seinen „Multifunktionstisch in Eiche“ sowie an Ruth Maria Sänger aus Trier, Ausbildungsbetrieb Unikat Möbelschreinerei, Gusterath (Innung Trier-Saarburg) für ihre „Ballkombination“. Der 3. Preis ist dotiert mit 100,— Euro.
Der Publikumspreis, der von den rund 18.000 Besuchern im „Kinopolis“ während des Ausstellungszeitraums zu vergeben war, ging mit einem eindeutigen Votum an Niklas Lorenzen aus Mülheim-Kärlich, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Hinteregger, Mülheim-Kärlich, mit seinem „Gemeinschafts-Labyrinth“.
Aus den Teilnehmern an der Auswahl des Publikumspreises wurde Pia Schmittinger-Kittsteiner aus Koblenz als Gewinnerin gezogen. Sie erhält vom Landesfachverband HKH Rheinland-Pfalz einen Kinogutschein des „Kinopolis“ im Wert von 50,— Euro.
Weitere Infos unter http://www.lehrlingswettbewerb-rp.de.
Der Lehrlingswettbewerb - Allgemeine Informationen
Der Lehrlingswettbewerb richtet sich an die engagierten Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres, die neben ihrer Ausbildung im Bereich der Formgebung und Gestaltung Erfahrungen sammeln möchten. Mitmachen können Auszubildende im 2. Lehrjahr.
Formgebung kombiniert mit Funktionalität ist gerade im Tischler-/Schreinerhandwerk von besonderer Bedeutung. Der Wettbewerb unterstützt die intensive Auseinandersetzung mit der Gestaltung. Zum einen ist die Gestaltung ein persönlicher Ausdruck und zum anderen ist es wichtig, auf die individuellen Wünsche der späteren Kunden eingehen zu können.
Gesucht sind kreative Lösungen mit der heutigen Technologie. Als Material kann alles verwendet werden, was in modernen Tischlereien / Schreinereien verarbeitet wird. Dabei soll jedoch der Anteil von Holz und Holzwerkstoffen überwiegen.


Success-Wettbewerb 2010
Minister Hering zeichnet die Sieger aus
Sieben innovative Unternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering mit dem Success-Preis ausgezeichnet. Dabei wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von 90.000,— Euro vergeben. Der Success-Wettbewerb wird von der landeseigenen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH ausgeschrieben und richtet sich an Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr erfolgreich ein neues Produkt oder ein innovatives Verfahren entwickelt und auf den Markt gebracht haben.

Im vollbesetzten Foyer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH hielt Zukunftsforscher Prof. Dr. Eckard Minx vor der feierlichen Prämierung der Preisträger einen Vortrag über Innovationsmanagement und Organisationsentwicklung in der Wirtschaft - sie seien Schlüsselfaktoren für den Erfolg mittelständischer Unternehmen, sagte er
„Der Success-Preis wird an innovationsfreudige Betriebe vergeben, die in neue Ideen investiert haben, mutig neue Wege gehen und jetzt mit ihren Produkten oder Verfahren Erfolge feiern“, erläuterte Hering den Gedanken hinter dem Innovationswettbewerb. Zugleich solle der Preis Ansporn für die Unternehmen im Land sein, auch in Zukunft auf die Entwicklung innovativer Produkte zu setzen: „Wenn es gelingt, mit technischem Know-how und hoher Produktivität am Markt Geld zu verdienen, sichert das nicht nur den Erfolg des einzelnen Unternehmens, sondern auch die Zukunft des Exportlandes Rheinland-Pfalz im internationalen Wettbewerb“, so der Minister.
Dieser Zielsetzung entsprechend reicht eine gute Idee alleine nicht aus, um beim SUCCESS-Wettbewerb erfolgreich zu sein: „Die Auszeichnung ist ein Baustein der ‚Outputorientierten Innovationsförderung? bei der ISB. Das bedeutet, dass die Jury nicht nur die Qualität der technischen Entwicklung, sondern gerade auch den damit erzielten Umsatz als Kriterium bei der Preisvergabe heranzieht“, erklärt der Sprecher der ISB-Geschäftsführung, Ulrich Dexheimer. „Die Success-Gewinner zeigen, dass es sich nicht nur in typischen Hightech-Branchen lohnt, immer weiterzudenken und die eigenen Produkte weiterzuentwickeln. Die ISB unterstützt mit der ganzen Vielfalt ihrer Förderprogramme mittelständische Unternehmen aus allen Branchen dabei, ihre Entwicklungen zu realisieren.“
Platz 1: Walther Systemtechnik GmbH, Germersheim (Preisgeld: 24.000,— Euro)

Ulrich Dexheimer, Sprecher der ISB-Geschäftsführung (li.), und Hendrik Hering, rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister (re.), gratulierten dem Germersheimer Sieger Rolf Walther von der Walther Systemtechnik GmbH
Die Walther Systemtechnik ist Spezialist für die Aufbringung von Fetten und anderen Medien im Rahmen manueller und automatisierter Prozesse. Das Micro-Point-Pulsventil ist ein pneumatisch arbeitendes Auftragsventil, das in der Lage ist, über ein direkt angeflanschtes Magnetventil Schaltfrequenzen von 40 Hz und darüber hinaus zu erzeugen. Das neuartige Ventil wurde speziell für den kontaktlosen Auftrag von Medien entwickelt und ermöglicht einen punktgenauen Auftrag bei hoher Material- und Zeiteinsparung. Genutzt wird das neuartige Ventil im klassischen Maschinenbau, wie zum Beispiel bei Automobilherstellern, die zur Schmierung und Geräuschdämmung bis zu drei Kilo Fett in ein Auto einarbeiten.
Platz 2: NanoPhotonics GmbH, Mainz (Preisgeld: 20.000,— Euro)

Gespannt lauschten Ulrich Dexheimer, Sprecher der ISB-Geschäftsführung, und Hendrik Hering, rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister (von links) den Erklärungen von Dr. Michael Abraham (Mitte) und seinen Mitarbeitern - die Mainzer von der NanoPhotonics GmbH landeten auf dem zweiten Platz.
Fotos: Alexander Sell
Die NanoPhotonics GmbH ist spezialisiert auf Prüf- und Messaufgaben im Bereich der Wafer-Fertigung und -beschichtung. Wafer sind kleine Scheiben, auf denen in der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie elektronische Bauelemente oder photoelektrische Beschichtungen hergestellt werden. Zu den Aufgaben der sensiblen Messtechnik gehört insbesondere die Oberflächen- und Kantenkontrolle mit Hilfe hochleistungsfähiger Laser- und LEDBeleuchtung. Aktuell befindet sich das nächste Stadium von Waferscheiben mit einem Durchmesser von 450 mm in der Pilotphase. NanoPhotonics ist es gelungen, erste Anlagen zur Inspektion dieser Wafer an das internationale Industriekonsortium ISMI zu liefern, welches die weltweiten Aktivitäten dieser Pilotphase anführt.
Platz 3: MK Technology, Grafschaft-Gelsdorf (Preisgeld: 17.000,— Euro)
MK Technology entwickelt, produziert und vertreibt Vakuumguss- und Feingussanlagen zur schnellen Herstellung von Kunststoff- und Metallteilen im Bereich Prototypenbau und -entwicklung. Für den Feinguss hat MK Technology einen neuartigen Überdruckbehälter, einen so genannten „Autoklaven“ konzipiert, mit dem Keramikschalen schnell und schonend entwachst werden können. Durch die innovative symmetrische Dampfeinleitung und eine optimierte Aerodynamik werden Schalenrisse und dadurch die Ausschussquote deutlich reduziert.
Weitere Preise gingen an diese Teilnehmer:
EKU Elektronik, Leiningen (Preisgeld: 11.500,— Euro)
EKU Elektronik entwickelte auf der Basis eines patentierten Verfahrens ein Therapiegerät für Beatmungspatienten. Das Gerät ist in der Lage, einem Atemgasstrom eine definierte und an den Atemrhythmus angepasste Menge Stickstoffmonoxid (NO) zur Gefäßerweiterung zuzuführen. Insbesondere bei Kindern, die unter schweren Atemstörungen leiden, wird diese Inhalation von NO erfolgreich angewandt. EKU vertreibt das Gerät u.a. mit Hilfe eines führenden Krankenhausausstatters.
ABZ Handels GmbH, Ramstein-Miesenbach (Preisgeld: 7.000,— Euro)
Für die Handhabung von Schienen im Gleisbau entwickelte das Unternehmen eine Traverse mit einem patentierten Greifsystem. Das System ist in der Lage, gleichzeitig zwei bis zu 120 Meter lange Schienen zu heben und unabhängig voneinander abzusetzen. Mit Hilfe der Entwicklung können Schienen von solcher Länge wirtschaftlicher und sicherer eingebaut werden.
PREMOSYS GmbH, Wiesbaum (Preisgeld: 5.500,— Euro)
Premosys entwickelte ein patentiertes Farbsensorsystem, das eine vollständig synchrone Verarbeitung von Farbwerten mittels eines farbsensitiven Sensorelements ermöglicht. Haupteinsatzbereich sind Prozesse in denen mit sehr hoher Geschwindigkeit Farben mit hoher Präzision erkannt und gemessen werden müssen. Nach Abschluss der 3-jährigen Entwicklungszeit ist ein System am Markt, welches nunmehr an einen deutschen Elektronikkonzern geliefert wird.
Devio AG, Kaiserslautern (Preisgeld: 5.000,— Euro)
In der Milchwirtschaft treten immer wieder infektiöse Klauenkrankheiten auf, die zu großen wirtschaftlichen Verlusten führen. Die Klauenkrankheit “Mortellaro” hat bereits 70% der Milchviehbestände befallen und kann nur durch hohe Stallhygiene und tierärztlichen Einsatz bekämpft werden. Aufgrund dieser Tatsache entwickelte die devio AG ein Klauenhygienesystem, über das die Milchkühe vor oder nach dem Melken geleitet werden. Während die Kühe über einen rutschfesten Gitterrost laufen werden die Klauen durch Reinigungsdüsen mit Wasser abgespült und danach mit einer Desinfektionslösung benetzt. Das System ist sicherer, leistungsfähiger und weniger arbeits- und kostenintensiv als herkömmliche Klauenbäder.

Tornister-Kauf: Sicherheit geht vor -
Auf Ranzen mit GS-Zeichen von TÜV Rheinland achten

Reflektorstreifen sorgen für gute Sichtbarkeit im Dunkeln -
Leerer Tornister sollte nicht mehr als ein Kilo wiegen
Köln (ots) -
Ob kunterbunt, mit Dinosauriern oder Prinzessin Lilifee bedruckt - Kinder stehen auf flippige Schulranzen. „Doch die Optik allein darf beim Tornister-Kauf nicht im Vordergrund stehen“, sagt Dieter Knape von TÜV Rheinland, der die Qualität von Schulranzen testet. „Ein guter Ranzen sollte unbedingt die Norm DIN 58124 erfüllen, dann ist er praktisch, wasserdicht - und vor allem sicher.“ Bei normgerechten Tornistern müssen zehn Prozent der Vorder- und Seitenflächen mit silbernen Reflektorstreifen ausgestattet sein. „Diese bieten Kindern gerade in der dunklen Jahreszeit mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit im Straßenverkehr“, erklärt der Experte. Zudem müssen gemäß Norm 20 Prozent der sichtbaren Fläche aus fluoreszierendem Material in Orange oder Gelb bestehen. Mit diesen Signalfarben sind I-Dötzchen auch im Hellen nicht zu übersehen. Eltern erkennen geeignete Ranzen am Norm-Aufkleber. Trägt der Tornister zudem noch das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit, das unter anderem von TÜV Rheinland vergeben wird, sind die verwendeten Materialien auch noch schadstofffrei.
Das Gewicht des neuen Ranzens ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Kauf. „Als Faustregel gilt: Tornister plus Inhalt sollten nicht schwerer sein als zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts des Kindes“, betont Knape. „Bei einem 30 Kilogramm schweren Erstklässler also höchstens drei bis 3,6 Kilo.“ Je leichter der Ranzen ist, desto besser also. Gute Modelle wiegen meist nur rund ein Kilo. „Dennoch muss auch ein Leichtgewicht robust sein“, betont der TÜV Rheinland-Experte. Vor allem der Boden sollte stabil sein. Eine Stellprobe zeigt, ob der Schulranzen auch leer nicht umfällt. Ratsam ist ferner zu testen, ob sich der Deckel gut öffnen lässt, die Tragegriffe sich bequem greifen lassen und die Verschlüsse stabil und einfach zu benutzen sind.
Wichtig sind natürlich auch richtiger Sitz und Tragekomfort. „Schon deswegen ist es unerlässlich, dass das Kind beim Kauf dabei ist“, sagt Dieter Knape. Nur so lässt sich vermeiden, einen Tornister zu wählen, der zwar schön, aber unpassend ist. Denn: Ein falscher Schulranzen kann leicht Haltungsschäden verursachen. Der Experte empfiehlt daher ein Modell, das über einen ergonomisch geformten und gepolsterten Rücken verfügt, der eng am Körper des Kindes anliegt und nicht über die Schultern hinausragt. Damit das Ranzentragen auf Dauer nicht zur Last wird, sollten auch die Schultergurte gepolstert und mindestens vier Zentimeter breit sein.

Verbrauchertäuschung: Strafanzeige gegen Käfighalter
Ein Betreiber der neuen „Kleingruppen“-Käfige hat Verbraucher getäuscht, indem er auf seinen Verpackungen den obligatorischen Hinweis „Eier aus Käfighaltung“ unterlassen hat. Die Verpackungen müssen eingezogen werden, eine Strafanzeige wurde gestellt.
Teile der deutschen Eierindustrie versuchen noch immer, Verbrauchern eine heile Welt vorzuspiegeln, indem sie ihre neuen „Kleingruppen“-Käfige als artgerechte Haltungsform bewerben. Dabei verstoßen sie vereinzelt sogar gegen die von der Europäischen Union erlassenen Vermarktungsnormen für Eier, die vorschreiben, dass Eier aus sog. Kleingruppenhaltung ausdrücklich als „Eier aus Käfighaltung“ bezeichnet werden müssen.
So hat die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt entdeckt, dass ein Betrieb aus 48720 Rosendahl seine Eierverpackungen nur mit dem beschönigenden Hinweis „frische Eier aus Kleingruppenhaltung“ deklariert hat. Damit verstößt er gegen eine EU-Verordnung, wonach Eier aus Käfigen - egal, ob aus herkömmlichen, ausgestalteten oder Kleingruppenkäfigen - deutlich sichtbar und in leicht lesbarer Druckschrift mit den Worten „Eier aus Käfighaltung“ gekennzeichnet werden müssen. Der Vertrieb von Käfigeiern ohne diese Kennzeichnung stellt eine Irreführung nach § 5a des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sowie eine versuchte Verbrauchertäuschung, strafbar nach den §§ 263, 22, 23 Strafgesetzbuch dar.
„Wir haben eine Strafanzeige gegen den Käfighalter eingereicht und außerdem das Landesamt für Verbraucherschutz NRW eingeschaltet, das die illegalen Verpackungen nun einziehen muss“, kommentiert Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.
Nachdem das Bundesverfassungsgericht bereits im Jahr 1999 entschieden hat, dass Legebatterien verboten werden müssen, wird zurzeit geprüft, ob dieses Verbot auch auf die neuen „Kleingruppen“-Käfige angewendet werden muss. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist optimistisch, dass das höchste deutsche Gericht wieder im Sinne des Tierschutzes urteilen wird, denn die Grundbedürfnisse der Hennen werden in den neuen Käfigen ebenso stark unterdrückt wie in den alten. Eine Entscheidung wird noch in diesem Jahr erwartet.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich erfolgreich gegen die tierquälerische Massentierhaltung ein. Ihr Schwerpunkt liegt im Kampf gegen die Käfighaltung von Legehennen. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.

Mit einem Klick alles im Blick
bundesweite Ausbildungsplatzbörse
für Steuerfachangestellte jetzt online

In wenigen Monaten ist Ausbildungsbeginn. Doch immer noch konzentrieren sich zu viele Schulabgänger auf einige wenige Ausbildungsberufe. Naheliegende Alternativen werden oft nicht erkannt: So führt die Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten zu einem attraktiven und sicheren Beruf mit guten Karrieremöglichkeiten und qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden zunehmend gebraucht. Auch 2010 haben Steuerberatungskanzleien bundesweit voraussichtlich wieder rund 6.000 Ausbildungsplätze zu besetzen.
Mehr dazu erfahren interessierte Jugendliche unter http://www.mehr-als-du-denkst.de. Ab sofort finden sie unter dieser Adresse auch eine Online-Börse mit aktuellen Ausbildungsplatz- und Praktikumsangeboten aus dem ganzen Bundesgebiet. Komfortable Selektionsmöglichkeiten erleichtern die gezielte Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz. Zusätzlich besteht für Bewerber die Möglichkeit, per Online-Gesuch nach dem gewünschten Ausbildungsplatz Ausschau zu halten. Die Gesuche werden von Steuerberaterinnen und Steuerberatern, die Ausbildungsplätze zu besetzen haben, auf der Web-Seite ihrer Steuerberaterkammer oder bei der Bundessteuerberaterkammer unter http://www.bstbk.de abgerufen.
Facettenreich und zukunftsorientiert
Trocken, wie manche meinen, ist der Beruf des Steuerfachangestellten ganz und gar nicht, sondern ausgesprochen facettenreich und zukunftsorientiert. Steuerfachangestellte sind die qualifizierten Mitarbeiter von Steuerberatern und -beraterinnen in Einzelpraxen oder Steuerberatungsgesellschaften. Sie unterstützen die Steuerberater bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung der Mandanten, zum Beispiel bei Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Finanzbuchführungen, der Bearbeitung von Steuererklärungen, der Erstellung von Jahresabschlüssen, der Prüfung von Bescheiden sowie der Information der Mandanten. Der hierzu erforderliche Umgang mit moderner EDV und spezieller Software ist Bestandteil der Ausbildung. Ob Industrie, Handel, Handwerk, Freiberufler oder Privatpersonen, sie alle nehmen die Dienste von Steuerberatern in Anspruch. Das sorgt für interessante berufliche Herausforderungen und ein vielseitiges Tätigkeitsspektrum.
Beste Voraussetzung: ein guter Schulabschluss
Ein guter Schulabschluss ist die beste Voraussetzung, den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen. Besonders willkommen sind Bewerber mit Abitur, Fachhochschulreife, einem guten Realschulabschluss oder Absolventen einer Wirtschaftsfachschule bzw. eines kaufmännischen Berufskollegs. Angehende Steuerfachangestellte sollten ein Grundverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge sowie Interesse an steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen mitbringen. Wer ein Faible für Zahlen hat, sich gut ausdrücken kann und außerdem gerne mit Menschen umgeht, hat gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Unverzichtbar: die fundierte Ausbildung
Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich drei Jahre, sie kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden. Auszubildende besuchen an ein bis zwei Tagen in der Woche die Berufsschule und können so Praxis und Theorie miteinander verknüpfen. Inhaltlich geht es beispielsweise um die Fachgebiete Steuer- und Rechnungswesen, Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht. Dabei lernen die Azubis die verschiedenen Steuerarten kennen und beschäftigen sich mit Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften. Die Ausbildungsvergütung richtet sich unter anderem nach dem Niveau der Lebenshaltungskosten und ist - wie Löhne und Gehälter auch - von Region zu Region unterschiedlich.
Sichere Berufsperspektiven und gute Karrierechancen
Nach durchlaufener Ausbildung, bestandener Prüfung und einer dreijährigen Berufstätigkeit als Steuerfachangestellte/r kann bei besonderer fachlicher Qualifikation und persönlicher Einsatzbereitschaft die Fortbildungsprüfung zum / zur Steuerfachwirt/in ablegt werden. Damit wäre zugleich der erste Schritt in Richtung Steuerberater oder Steuerberaterin getan. Denn als Steuerfachwirt mit insgesamt siebenjähriger Berufstätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens kann man zu der Steuerberaterprüfung zugelassen werden. Danach steht der beruflichen Selbstständigkeit als Steuerberater/in nichts mehr im Wege.
Informationspool hilft bei der Orientierung
Neben der neuen Ausbildungs- und Praktikantenbörse finden Jugendliche unter http://www.mehr-als-du-denkst.de alle Informationen, die sie mit dem Berufsbild vertraut machen. Darüber hinaus gibt es einen Online-Test und einen Kalender mit aktuellen Veranstaltungshinweisen. Auch können Lehrer Unterrichtsmaterial zum Thema „Steuern und Finanzen“ bestellen oder downloaden. Das Angebot ist Teil der Informationskampagne „Steuerfachangestellte/r? Da steckt mehr drin, als du denkst“, an der sich die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (http://www.sbk-rlp.de) aktiv beteiligt.

Passagiere aufgepasst:
Ryanair geht strategische Kooperation mit Hertz ein

Mietwagenbuchung ab sofort auf http://www.ryanair.de möglich
Dublin, 9. Juni 2010:
Ryanair, die weltweit beliebteste Fluggesellschaft, kooperiert ab sofort mit Hertz, der weltweit größten Autovermietung. Ziel der Partnerschaft ist die mühelose Mietwagenbuchung für Ryanair-Kunden, parallel zur Buchung von Flügen.
Das neue Buchungssystem erleichtert es, die günstigen Tarife des irischen Carriers mit der Hertz Bestpreisgarantie zu kombinieren. Dieser Service steht nur Ryanair-Passagieren exklusiv zur Verfügung. Fluggäste erhalten während des Buchungsvorgangs auf http://www.ryanair.de Mietwagenangebote, die sie ohne viele Extraschritte zu den Tickets hinzu buchen und direkt bezahlen können. Neben barem Geld sparen Kunden somit auch viel Zeit.
Sinead Finn, Director of Commercial Revenue bei Ryanair, führt aus: „Von nun an haben Ryanair-Kunden neben den garantierten Niedrigpreisen, die nur auf http://www.ryanair.de verfügbar sind, die Möglichkeit hochwertige Dienstleistungen wie Mietwagen hinzu zu buchen. Dies erlaubt den Fluggästen in Zukunft