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Hochwasserschutz Lützel - Blumenstraße wird gesperrt Ab Mittwoch, 1. September wird die Einmündung in die Blumenstraße im Stadtteil Lützel gesperrt. Grund sind die Arbeiten für den Hochwasserschutz der Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mai 2011 anhalten. Die Anlieger der Blumenstraße können über das Gelände des Berufsbildungszentrums der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ihre Grundstücke anfahren.
Moselkrampenwanderung Auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden durch Weinberge, Wald und kleine Moseldörfer führt eine Exkursion der Volkshochschule Koblenz mit Armin Hofschulte am Sonntag, 19.9.2010, zu Fauna und Flora der beeindruckenden Kulturlandschaft der Mosel und zu moselländischer Lebensart. - Die Wanderstrecke ist ca. 15 km lang und enthält einige Aufstiege. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Eine Reise in die Vorgeschichte für kleine Forscher Die Volkshochschule Koblenz in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion kulturelles Erbe, Direktion Archäologie, Amt Koblenz bietet am Samstag, 18.9.2010, 10.00 Uhr, eine besondere Exkursion für junge Familien an: Auf der Reise in die Vorgeschichte werden die kleinen Forscher und die, die es noch werden wollen, Bodendenkmale und Hinterlassenschaften vergangener Jahrhunderte entdecken, die altersgemäß vorgestellt werden. Zudem erhalten die Kinder Gelegenheit, experimentell aktiv zu werden. Je nach Witterung und Zusammensetzung der Gruppe werden nützliche Gegenstände der Vergangenheit gefertigt. Um der Witterung angepasste Kleidung, die auch schmutzig werden darf, wird gebeten, sowie - wenn vorhanden - um ein Taschenmesser. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Lebendiger Friedhof Am Freitag, 17.9., 14.30 Uhr, erzählen Grabsteine wieder Koblenzer Geschichte(n)! Die Führung über den Koblenzer Hauptfriedhof ist eine Zusammenarbeit zwischen Volkshochschule Koblenz und Rhein-Mosel-Führungsnetz. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Modellieren mit Ton für Kinder Ton ist für Kinder ein besonderes Arbeitsmaterial. Sie können ihn nach eigenen Vorstellungen formen und ihrer Fantasie Gestalt geben. Dabei lernen sie spielerisch die grundlegenden Techniken und schulen Konzentration und Motorik. Die Volkshochschule Koblenz bietet zwei Modellierkurse für Kinder an: ab Montag, 13.9.2010, 17.15 Uhr in Arzheim und ab Freitag, 17.9.2010, 15.30 Uhr, in Koblenz, Hoevelstraße 6. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Lichtstimmungen in der Architekturfotografie Die kreative Architekturfotografie ist Gegenstand eines Fotokurses bei der Volkshochschule Koblenz am 17. / 18.9. und 1.10.2010. Bei unterschiedlichen Lichtstimmungen werden die Möglichkeiten der fotografischen Abbildung von Architektur erkundet. In der Einführung werden anhand von Bildbeispielen die Aufnahmesituationen zu verschiedenen Tageszeiten, insbesondere in der Dämmerung sowie die erforderliche technische Ausrüstung besprochen. Anschließend sowie am Samstag gibt es Fotoexkursionen in Koblenz bzw. in der näheren Umgebung. Hierbei können die gewonnenen Erkenntnisse fotografisch umgesetzt werden. Zwei Wochen später werden die fertigen Bilder besprochen. Die Teilnehmenden sollten über Grundkenntnisse der Fotografie verfügen. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Endspurt für Bürgerbefragung Grünflächen Nur noch rund eine Woche, dann endet die Bürgerbefragung über die Koblenzer Grünflächen. Bis zum 12. September können alle Bürgerinnen und Bürger noch per Internet ihre Meinung zur Bedeutung und zu ihrer Zufriedenheit mit den städtischen Grünflächen mitteilen. Die Ergebnisse sollen dem städtischen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen wichtige Hinweise darüber geben, wie man die Grünanlagen in Koblenz auch künftig möglichst effizient pflegen und bürgerfreundlich planen kann. Wer an der Befragung teilnehmen möchte, findet den Fragebogen noch bis zum 12. September auf http://www.koblenz.de.
Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2010-2011 Der Jugendhilfeausschuss und der Rat der Stadt Koblenz haben die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung für den Zeitraum 2010-2011 sowie das dazu gehörige Maßnahmenpaket einstimmig beschlossen. Wie in den Vorjahren, liegt auch im Jahr 2010 der Fokus auf dem zügigen Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder unter 3 Jahren. Im vorliegenden Kita-Bedarfsplan wird die bemerkenswerte Entwicklung deutlich: Zwischen 2005 und 2009 hat sich die Zahl der Krippenplätze (für Kinder unter 3 Jahren) von 140 auf 229 um mehr als 63% gesteigert, die der Ganztagsplätze in Kindergärten ist im gleichen Zeitraum um über 38% gestiegen. Dennoch sind sich Politik, Verwaltung, freie Träger und Stadtelternausschuss darin einig, dass das bisher Erreichte jedoch nicht zur Bedarfssicherung in der Kindertagesbetreuung genügt. Bereits heute (Stichtag ist der 1. März des Jahres) wird annährend jedes 2. Kind zwischen 2 und 3 Jahren in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege betreut; bezogen auf alle unter 3-jährigen liegt die Quote noch bei nahezu 20%. Die Stadt Koblenz hat in den vergangenen drei Jahren jeweils umfangreiche Maßnahmenpakete zur Umsetzung des jährlichen Kindertagesstätten-Bedarfsplans auf den Weg gebracht, wenngleich sie noch nicht in allen Punkten umgesetzt werden konnten. Größtes Projekt darin ist der Neubau der Kindertagesstätte im Stadtteil Oberwerth, für den die baurechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch weitere Großprojekte wie die Um- bzw. Neubauten der Kitas an den beiden Hochschulstandorten oder die Erweiterungen an den Kitas St. Kastor (Altstadt) und Unter dem Regenbogen (Süd) stehen vor der Fertigstellung. Damit wird sich das Betreuungsangebot für Familien in den Stadtteilen Altstadt, Mitte, südliche Vorstadt, Oberwerth und Karthause bereits merklich verbessern. Doch auch über diese bereits beschlossenen Maßnahmen hinaus sieht der aktuelle Kita-Bedarfsplan Handlungsbedarf, der sich vor allem um die Themen Ganztagsbetreuung, verlängerte Öffnungszeiten, u3-Betreuung in Kindergärten und altersgemischten Gruppen sowie um integrative Betreuung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen dreht. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen aus diesem und den beiden vorangegangenen Planungsabschnitten sollen in Koblenz bis zum Beginn des Betreuungszeitraums 2011/12 insgesamt 210 Kindergartenplätze für 2-jährige, 200 Krippenplätze für unter 3-jährige sowie 333 Ganztagsplätze in Kindergärten, 42 Hortplätze für Schulkinder und 7 Betreuungsplätze für behinderte Kinder zusätzlich geschaffen werden. Ein Programm, das nicht nur besondere Anstrengungen bei allen Beteiligten, sondern auch eine erhebliche finanzielle Belastung der öffentlichen Kassen mit sich bringt. Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein hierzu: Wir können erneut auf eine sehr produktive und ergebnisorientierte Planungsphase zurückblicken und ich danke allen daran Beteiligten, vor allem aber den Fachleuten aus der Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung, die der Jugendhilfeausschuss neu eingerichtet hat. Nach dem Beschluss des Stadtrats über dieses Maßnahmenpaket werden wir unmittelbar wieder Kontakt mit den Trägern aufnehmen, um die einzelnen Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen. Die Stadt Koblenz ist beim Ausbautempo für die Betreuung unter 3-jähriger als auch bei der Schaffung betrieblicher Kindertagesstätten-Plätze führend im Land. Der veröffentlichte Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2010-2011 kann beim Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Postfach 201551, 56015 Koblenz bzw. unter der Rufnummer 0261-1292286 oder per e-Mail katja.glasser@stadt.koblenz.de sowie im Internet auf der Seite http://www.koblenz.de/familie_soziales/kindertagesstaetten.html bezogen werden.
Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest Stadtfest 2010 Beim diesjährigen Stadtfest gibt es wieder an allen 3 Tagen eine Verlosung von attraktiven Preisen. Als Gewinne stehen wieder ein Rundflug und ein Verzehrgutschein zur Verfügung. Außerdem warten Eintrittskarten und Gutscheine für Veranstaltungen und Attraktionen in der näheren und weiteren Umgebung auf Abnehmer. Der Lospreis beträgt 1, Euro. Der Erlös aus dem Losverkauf ermöglicht der Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest einen Teil der Unkosten zu decken, damit der Bevölkerung ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten werden kann. Am Freitag und Samstag wird die Verlosung gegen 21.30 Uhr durchgeführt. Am Sonntag werden die Gewinner gegen 15.30 Uhr ermittelt. Die Wanderung über den Traumpfad Wolfsdelle startet am Sonntag, 12.9.2010 um 10.00 Uhr vom Alten Rathaus. Anmeldungen nimmt Manfred Frickel, Telefon 02628-1447 oder die Tourist-Info der Verbandsgemeinde Rhens unter 02628-960556 entgegen. Auch in diesem Jahr wird wieder eine kostenlose Führung mit dem Nachtwächter durch die Straßen und historischen Winkel von Rhens angeboten. Am Freitag startet die Führung um 18.00 Uhr vom Alten Rathaus. Am Samstag gibt es die Stadtführung speziell für Kinder mit ihren Eltern. Start ist ebenfalls um 18.00 Uhr am Alten Rathaus. Am Freitagabend spielen Die Zwei auf. Für den Samstagabend wurde die Band Teamwork engagiert. In diesem Jahr gibt es für alle Tänzer vor der Bühne eine Tanzfläche. Zum Frühschoppen am Sonntag gibt der Fanfarenzug Rhens ab 11.00 Uhr ein Platzkonzert. Die Freiwillige Feuerwehr Rhens ist ab diesem Zeitpunkt vor Ort und präsentiert sich und ihre Aufgaben der Bevölkerung. Pünktlich zur Mittagszeit gibt es dann am Imbisstand eine deftige Erbsensuppe. Der Musikverein Concordia Rhens wird die Besucher am Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr mit ihren Klängen erfreuen. Sonntags findet dann ab 13.30 Uhr auch die 1. Rhenser Draisinen-Stadtmeisterschaft statt. Bei der Draisine handelt es sich um eine Handhebeldraisine vom Draisinenclub aus Plaidt. Das Gerät wird auf der Bühne aufgestellt. Angetreten wird jeweils in 4er-Gruppen. Die Anzahl der Pumpbewegungen wird durch einen Computer aufgezeichnet und in eine Wegstrecke umgerechnet. Die Zusammensetzung der Teams spielt keine Rolle. Jeder kann mitmachen. Mannschaften, die nur aus Frauen bestehen, werden gesondert gewertet. Auf die Gewinner warten attraktive Preise. Bei allem Ehrgeiz, steht der Spaßfaktor bei der Draisinen-Stadtmeisterschaft im Vordergrund. Erste Anmeldungen sind bereits eingegangen. Zur besseren Planung bittet die Interessengemeinschaft um weitere Anmeldungen unter http://www.drk-rhens.de oder unter der Telefon-Nr. 02628-3225. Abschließend bittet die Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest die Bürgerschaft für die Verkehrseinschränkungen am Stadtfestwochenende sowie für evtl. Lärmbelästigungen um Verständnis. Einer guten alten Tradition folgend, wäre es schön, wenn viele Häuser während des Stadtfestes mit Fahnen geschmückt wären. Die Interessengemeinschaft wünscht allen Besuchern des Rhenser. Weitere Infos unter http://www.stadfest-rhens.de.
Trotz Regen kein Reinfall - Umwelttag 2010 Der Umwelttag im Kloster Arenberg war trotz Regenwetters gut besucht. Das Umweltamt der Stadt Koblenz, die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz und das Kloster Arenberg als Veranstalter des Umwelttages 2010 hatten auf die Unterstützung von Petrus gehofft. Trotz der schlechten Wetterprognose und der Regengüsse hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden und die Veranstalter darin bestätigt, ein attraktives und vielseitiges Angebot gemacht zu haben. Vorträge, Praxisdemonstrationen und Informationsstände zur Vielfalt des Lebens beleuchteten das breite Spektrum, das mit dieser Thematik verbunden ist. Neben der Bedeutung der Artenvielfalt für uns Menschen zeigten Vorträge und Praxisdemonstrationen wie man die natürliche Artenvielfalt erhalten und fördern kann, welch gehobener Stellenwert der Artenvielfalt im Zeichen des Klimawandels zukommt. Auch bei unseren Kulturpflanzen und Haustieren ist eine Abnahme der Sorten- bzw. Rassenvielfalt zu beklagen. Ein bewusster Einkauf kann hier Zeichen setzen und zum Erhalt der Vielfalt beitragen. Ergänzend zu diesem Angebot, das in erster Linie auf die Bedürfnisse von Erwachsenen abgestimmt war, gab es neben dem Spielezirkus von Zantac und dessen Zaubershows auch themenbezogene Angebote für die kleinen Besucher. Neben speziellen Kinderführungen konnte gefilzt oder ein Fledermauskasten für zuhause gebastelt werden. Bei Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhaftem bot das herrliche Ambiente des Klostergeländes Gelegenheit im Gespräch das Thema zu vertiefen oder die Eindrücke in Ruhe wirken zu lassen. Veranstalter und Aussteller waren trotz der widrigen Wetterverhältnisse mit der Resonanz der Veranstaltung bei den Besuchern sehr zufrieden.
Umgestaltung Kreuzung Clemensstraße / Pfuhlgasse / Görgenstraße Die Bebauung des Zentralplatzes hat Auswirkungen auf die umgebenden Straßen. Für die endgültige Herstellung der provisorischen Verkehrsführung um den Baustellenbereich wird am Mittwoch, 1. September gegen 9.00 Uhr die Lichtsignalanlagen (LSA) der Kreuzung Clemensstraße / Görgenstraße / Pfuhlgasse abgeschaltet. Der Umbau der Ampelanlage soll am Donnerstag, 2. September nachmittags abgeschlossen sein. Um die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten wird die Polizei den Verkehr im Kreuzungsbereich in den Hauptverkehrszeiten durch Handzeichen regeln. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten für die neuen Fußgängerüberwege wurden bereits ausgeführt. Nach der Inbetriebnahme der neuen Lichtsignalanlage stehen für Fußgänger und besonders mobilitätsbeeinträchtige Personen mit Rollstuhl oder Kinderwagen zwei weitere Überwege zum Queren und Erreichen der Bushaltestelle zur Verfügung. Außerdem wurde ein taktiles Bodenleitsystem für Blinde und hochgradig sehbehinderte Personen vorgesehen. Die vorhandenen Lichtsignalanlagen am Altlöhrtor / Görgenstraße und die Fußgängerampel vor dem Schängelcenter sind ebenfalls vom Umbau der Steuertechnik betroffen. Beide Anlagen werden mit abgeschaltet. Die Ampel an der Kreuzung Altlöhrtor / Görgenstraße bleibt abgeschaltet und wird abgebaut. Nach dem Verlegen der Bushaltestellen Görgenstraße (Seite Zentralplatz) und Wegfall des Fußgängerweges an der Baugrube Zentralplatz ist eine Querung der Görgenstraße nicht mehr erforderlich. Weitere aktuelle Informationen auf http://www.koblenz-baut.de.
Sporterlebnistag für Kids am 9.10.2010 Verschiedene Sportarten ausprobieren Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr präsentieren Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Sportjugend Rheinland, Kinder- und Jugendbüro Koblenz, Sporthalle Oberwerth GmbH, Stadtsportverband Koblenz e.V. und Stadt Koblenz im Oktober zum dritten Mal den Sporterlebnistag für Kids. In der Sporthalle Oberwerth, die hierfür optimale Bedingungen bietet, präsentieren sich zahlreiche Sportvereine und stellen ihr Angebot vor. Selbstverständlich besteht für die Besucher die Möglichkeit, jede Sportart vor Ort auszuprobieren. Darüber hinaus findet auf einer Aktionsfläche ein attraktives Rahmenprogramm statt. Dort werden Vorführungen im Fechten, Hockey, Judo, Karate, Kunstradfahren, Teakwondo und Tischtennis - um nur einige zu nennen - zu sehen sein. Zielgruppe sind die Schüler und Schülerinnen aller Grundschulen und Förderschulen in Koblenz und der näheren Umgebung. Willkommen sind selbstverständlich auch Geschwister sowie Kinder und Jugendliche, die nicht diesen Schulen angehören! Weiter Informationen unter http://www.koblenzer-sporterlebnistag.de. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich noch der ein oder andere Koblenzer Sportverein entschließen könnte, seine Sportart in der Sporthalle Oberwerth den interessierten Kindern und Jugendlichen näher zu bringen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Sportverein Mitglied im Sportbund Rheinland ist. Nähere Infos hierzu erteilt die Sportjugend Rheinland, Josef Daitche (Tel. 135104). Anmeldeformulare können außerdem unter Josef.Daitche@Sportjugend-Rheinland.de angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 15.9.2010.
Klamms Krieg - Theaterstück für Jugendliche ab 16 Klamm, Deutschlehrer, steht vor seiner Klasse und verteidigt sich. Im Abi-Jahrgang, eine Stufe darüber, hat sich ein Schüler das Leben genommen. Die Klasse hat Klamm darauf den Krieg erklärt, gibt ihm, dem Lehrer, die Schuld, weil er sich geweigert hat, seinem Schüler den rettenden Punkt in Deutsch zu geben. Klamm rechtfertigt seine Entscheidung, nimmt den Kampf auf gegen die Klasse, die Kollegen, die Schule, das ganze Schulsystem und verrennt sich, einem Michael Kohlhaas gleich, im Kampf gegen Gleichgültigkeit und Schlendrian. KLAMMS KRIEG ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem, das seinerseits Fragen spiegelt, die außerhalb der Bildungsinstitution im Raum stehen: Was hat heute noch einen Wert? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert, wenn man diesen Kampf um Werte ernsthaft aufnimmt? Klamms Krieg mit dem Schauspieler Markus Angenvorth spielt in einem Klassenzimmer. Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit, mit dem Schauspieler zu diskutieren. Mittwoch 29.9.2010, 15.00 - 17.30 Uhr, Leitung: Boris Weber, Markus Angenvorth, Volkshochschule Koblenz, Hoevelstraße 6, 56.73 Koblenz, Saal 1, Gebühr: 8, Euro, ermäßigt 4, Euro.
Tolle Abschlussparty beim Lesesommers 2010 Mit einer großen Abschlussparty endete der LesesommerClub 2010 in der Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt. Zahlreiche Clubmitglieder waren der Einladung zur Übergabe der Zertifikate und Verlosung der Gewinne bei Snacks und Getränken gefolgt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Akrobatikshow Sondereinsatztruppe mit Christof Heiner und Nelli Budajew vom Clown- und Artistiktheater Zopp & Co. Abenteuer beginnen im Kopf - das war das Motto des dritten Lesesommers in Rheinland-Pfalz, der jetzt mit großem Erfolg zu Ende gegangen ist. 130 Bibliotheken in Rheinland-Pfalz haben teilgenommen. In Koblenz war der Teens-Club der Stadtbibliothek für alle Schülerinnen und Schüler von 10 bis 16 Jahren geöffnet. Und immerhin 425 Kinder aller Schularten von der 4. bis zur 10. Klasse haben in Koblenz bei diesem Leseförderprojekt mitgemacht. Es wurde gelesen, gelesen, gelesen ... insgesamt über 2.200 Bücher haben die Clubmitglieder während der Sommerferien nicht nur gelesen, sondern auch in Buchgesprächen bewertet. Das sind 700 Bücher mehr als im Vorjahr! Diejenigen, die in den Ferien mindestens drei Bücher gelesen und somit erfolgreich teilgenommen haben, konnten sich nun ihr Zertifikat und viele attraktive Preise abholen. Ausrichter der Party waren die Stadtbibliothek und der Förderverein Lesen und Buch Freunde der Stadtbibliothek Koblenz, der die Veranstaltung großzügig unterstützte. Der Kulturdezernent der Stadt Koblenz, Detlef Knopp, betonte die Bedeutung der Leseförderung und übergab die Zertifikate an die Club-Champions, die es geschafft haben, die meisten Bücher zu lesen. Siegerin Sophie Suda vom Hilda-Gymnasium hat ganze 70 Bücher gelesen! Einige haben mehr als 50 Bücher verschlungen: Cynthia und Julia Wagner vom Max-von-Laue-Gymnasium sowie Mirjam Kreuser und Moritz Suda vom Görres-Gymnasium. Über die Stadtgrenzen hinaus nahmen Schüler und Schülerinnen an der Leseaktion in den Sommerferien teil. Die meisten Teilnehmer kamen vom Koblenzer Görres-Gymnasium. Erfreulich auch die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Leser Jungen waren. Melanie Spieker und Petra Marker vom Lesesommer-Team der Kinder- und Jugendbücherei zeigten sich erfreut über das gestiegene Interesse. Wir freuen uns, dass wir mit dem LesesommerClub während der Ferien eine Leseförderaktion anbieten können, die so gut angenommen wird. Bibliotheksleiterin Susanne Ott bedankte sich bei allen Beteiligten, den ehrenamtlichen Helfern, den Sponsoren und dem Förderverein für die Unterstützung. Anschließend wurden unter der Moderation von Christof Heiner tolle Preise verlost - ein iPod Nano, MP3-Player, Rucksäcke und verschiedene Gutscheine! Zusätzlich zu den Gewinnmöglichkeiten in der Stadtbibliothek wird es noch eine landesweite Verlosung geben, bei der es zahlreiche Preise (u.a. ein Mountainbike oder eine Digitalkamera) zu gewinnen gibt. Hauptpreis ist ein zweitägiger Aufenthalt im Europa-Park Rust für vier Personen. Weitere Infos zum Lesesommer in Koblenz unter http://www.stb.koblenz.de.
OB-Sprechstunden in Lützel und Neuendorf Die nächsten Bürgersprechstunden von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in den Koblenzer Stadtteilen stehen an. Am Mittwoch, 8. September, 17.00 bis 19.00 Uhr, wird er in der Hans-Zulliger-Schule, Brenderweg 21-23, interessierten Bewohnern des Stadtteils für ihre Anliegen zur Verfügung stehen. Tags darauf am Donnerstag, 9. September, steht der Oberbürgermeister in der Zeit von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Grundschule Neuendorf, Handwerkerstraße 12, für Gespräche bereit. Um Wartezeiten zu vermeiden werden Termine vergeben. Ansprechpartner ist Markus Weiler, der unter der Rufnummer 0261-1291220 oder unter der E-Mail-Adresse markus.weiler@stadt.koblenz.de erreichbar ist. Eine aktuelle Liste der geplanten Stadtteilbürgersprechstunden von Oberbürgermeister Hofmann-Göttig ist im Internet auf koblenz.de abrufbar.
Unser Ener-Aktionstag in Kruft Ausstellung, Vorträge und Praxisvorführungen rund ums Energiesparen Kruft / Koblenz. Energie und Kosten sparen - unter diesem Motto laden die Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz gemeinsam mit dem Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. (BEN), dem Landesinnungsverband Dachdecker Rheinland-Pfalz und dem Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen Eigenheimbesitzer, Mieter sowie alle Interessierten am Sonntag, 26. September 2010 nach Kruft ein. Im Rahmen des diesjährigen Unser Ener-Aktionstags präsentieren sich von 10.00 - 17.00 Uhr mehr als 40 Fachfirmen in einer großen Fachausstellung in der Vulkanhalle in Kruft. Handwerks- und Solarbetriebe, Energieberater sowie Energieversorger und Herstellerfirmen informieren und beraten Besucher kostenlos rund ums Thema Energiesparen beim Bauen und Modernisieren. Auch interessante Praxisvorführungen werden gezeigt, zum Beispiel zur Dämmung von Dach, Wänden und zum Fenstereinbau. Von 11.00 bis 13.30 Uhr findet ein Fachforum zum Thema Werte steigern im Wohnungsbestand - Modernisierung regionaltypischer Gebäude statt. Dabei informieren Experten wie der Sachverständige Martin Petry aus Polch und der Energieberater Bernhard Andre aus Wittlich über die Bestimmung des Marktwertes eines Hauses bzw. darüber, was bei der energetischen Modernisierung regionaltypischer Gebäude zu beachten ist. Auch die örtlichen Banken informieren im Rahmen des Fachforums über ihre Fördermöglichkeiten und Finanzierungsangebote. Im Anschluss daran gibt es eine Expertenrunde zur Frage, wie das Wohnen in Ortskernen attraktiver gestaltet werden kann. Das Ausstellerforum von 13.30 - 17.00 Uhr bietet Vorträge zur energetischen Modernisierung, zu Förderprogrammen, Wohnraumlüftung und erneuerbaren Energien. Information und Spaß gibt es im Energiesparhaus, beim Biathlon-Wettbewerb oder mit dem Energiespar-Quiz. Praxisvorführungen zur Dämmung von Dach und Wänden sowie zum Fenstereinbau runden das Programm ab. Die Veranstaltung wird vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz unterstützt, der Eintritt ist kostenfrei. Parkplätze rund um die Vulkanhalle in Kruft sind ausreichend vorhanden. Für die kleinen Gäste wird eine Hüpfburg aufgebaut. Die Verpflegung übernimmt die Korettstube, die ihre Räume in der Vulkanhalle hat. Der anhaltend hohe Informationsbedarf bei Bauherren und Modernisierern ist Hintergrund des Aktionstags, der im Rahmen der Kampagne des Umweltministeriums Unser Ener macht mit - Unsere beste Energie ist gesparte Energie durchgeführt wird. Veränderungen in der staatlichen und landesweiten Förderung von Solarstrom und Solarwärme haben in diesem Jahr einen neuen wirtschaftlichen Rahmen für Verbraucher und Bauherren gesetzt. So wird die Einspeisevergütung für Solarstrom stärker reduziert als geplant. Gleichzeitig fördert das Umweltministerium Rheinland-Pfalz beispielsweise die Dachsanierung in Kombination mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage sowie die Errichtung eines Energiegewinngebäudes, bei dem eine Solaranlage den Strombedarf seiner Bewohner deckt. Die Unser Ener- Aktionstage Im Rahmen der Energiesparkampagne laden Architekten, Handwerker, Ingenieure und Energieberater aus dem Unser Ener-Partnernetzwerk zu zahlreichen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz ein. Das Umweltministerium unterstützt mit der Kampagne Städte und Gemeinden sowie lokale Partner. Weitere Infos unter http://www.ben-mittelrhein.de.
Midnight-Soccer-Turnier in Koblenz-Oberwerth am 17.9.2010 Seit nunmehr 10 Jahren organisieren die Initiative Sicherheit in unserer Stadt, Sportjugend Rheinland-Pfalz, Sportjugend Rheinland, Coblenzer Turngesellschaft, Polizeidirektion KO, Jugendamt Koblenz, Rockmobil, Caritasverband KO, AWO und der Jugendrat Koblenz sehr erfolgreich die Mitternachtssportveranstaltung Sportnacht. Diese Veranstaltung findet seit zwei Jahren zweimal jährlich statt. Um diese, bei vielen Jugendlichen, so beliebte Aktion auch als ein Beispiel der gelungenen Kooperation der Organisatoren, Koblenzer Schulen und der Institutionen der Jugendarbeit zu präsentieren, veranstaltet das Programm Integration durch Sport bei der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ein ähnliches Event unter dem Namen Midnightsoccer-Turnier. Diese Aktion, mit dem Ziel - Gewaltprävention und Integration, wird im Rahmen der Feierlichkeiten des 20-jährigen Jubiläums des Programms Integration durch Sport in Rheinland-Pfalz am 17.9.2010 um 20.30 Uhr in der Koblenzer Sporthalle Oberwerth veranstaltet. Check-in für die teilnehmenden Mannschaften beginnt bereits um 19.30 Uhr. Der Schirmherr der Aktion ist Herr Ministerpräsident Kurt Beck. In bewährter Weise wird diesmal nur Soccerfußball in Turnierform angeboten. Eine Mannschaft beim Cage-Soccer-Fußball besteht aus je 3 Spielern und einem Ersatzspieler. Dadurch, dass die Anzahl der Mannschaften begrenzt ist, können nur Mannschaften mit einer Voranmeldung berücksichtigt werden. Das Turnier wird in drei Altersklassen: 13-15 Jahre, 16-18 Jahre und über 19 Jahre durchgeführt. Voraussichtliches Ende der Aktion ist gegen Mitternacht geplant. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich an Sportarten wie Tischtennis und Badminton zu versuchen. Zusätzlich kann sich jeder beim Bungee-Run, am Großtrampolin, beim Kistenklettern und zahlreichen anderen Attraktionen austoben. Auch musikalisch ist diese Sportaktion voll auf die Jugendlichen ausgerichtet, da aktuelle Musik gespielt wird. Der Eintritt ist selbstverständlich frei! Damit die Jugendlichen nachts sicher nach Hause kommen, wird von den Organisatoren ein kostenloser Bring-Home-Service innerhalb von Koblenz angeboten. Fragen zum Midnight-Soccer-Turnier beantwortet die Geschäftsstelle der Initiative Sicherheit in unserer Stadt, Markus Schmitt, Telefon 1294460 oder Petra Both, Telefon 1294609, Fax 1294600, oder kriminalpraevention@stadt.koblenz.de. Anmeldungen für das Soccer-Turnier wird von der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Milan Kocian, entgegengenommen, Telefon 0261-135125, Fax 0261-135163 oder Sjugend@aol.com.
Unterhaltsvorschussstelle geschlossen Die Unterhaltsvorschussstelle des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadtverwaltung Koblenz ist am Donnerstag, 23.9.2010 wegen einer Fortbildung geschlossen.
Perspektivisches Zeichnen (Grundkurs) In einem Kurs der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 19.15 Uhr, lernen die Teilnehmenden, Objekte, Räume und Landschaften perspektivisch richtig darzustellen und spontane Skizzen anzufertigen. Mit Hilfe von Tafelbildern, Fotovorlagen und Objekten entstehen farbige und monochrome Zeichnungen mit Motiven aus Landschaft, Natur, Architektur, Interieur, Stillleben. Dabei können unterschiedliche Zeichentechniken probiert werden. Der Kurs eignet sich als Vorbereitung für alle weiterführenden Malkurse; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Blätterwald und Blätterpilze Der Herbst bietet neben den Steinpilzen und anderen Röhrlingen auch eine Vielfalt an Blätterpilzen. Viele von ihnen sind essbar und daher für Pilzsammler interessant. Die Volkshochschule Koblenz bietet ab dem 14.9.2010 einen Kurs (3 Dienstagabende und 2 Samstagsexkursionen) an, in dem die Teilnehmenden mit oder ohne Erfahrung im Sammeln von Pilzen die in unserer Gegend häufigsten Familien der Blätterpilze soweit kennen lernen, dass sie sie anhand einiger typischer Merkmale unterscheiden können. Die Unterscheidung der wesentlichen Merkmale wird mit einem speziellen Bestimmungsschlüssel eingeübt, um mehr Sicherheit im Bestimmen zu erlangen. Besondere Aufmerksamkeit wird hier auf ähnliche ungenießbare oder giftige Blätterpilze gelegt. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Geschichte des Judentums in Deutschland und in Koblenz vom Anfang bis zum Mittelalter Die Volkshochschule Koblenz bietet ab 14.9. einen Kurs an sieben Dienstagabenden an, der die Spuren der Juden in Deutschland - auch in Koblenz - sucht. Der erste Teil im Herbstsemester 2010 reicht von den Anfängen bis in die Zeit der Kreuzzüge. Er stützt sich dabei auf historische Dokumente. Der Kurs beinhaltet neben sechs theoretischen Unterrichtsabenden eine Führung über den mehr als 700 Jahre alten jüdischen Friedhof von Koblenz am Dienstag, 26.10. sowie eine ganztägige Exkursion in das noch viel ältere jüdische Worms am Sonntag, 26.9.2010. Die Fahrt nach Worms ist mit einem günstigen Wochenend- oder Rheinland-Pfalz-Ticket der Bahn geplant. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Klavier spielen lernen! - Es ist (fast) nie zu spät! Wer sich den Traum vom Klavierspielen erfüllen möchte, obwohl er längst das Erwachsenenalter erreicht hat, dem kann ein neuer Kurs bei der Volkshochschule Koblenz ab dem 20.9.2010, 14.00 Uhr, weiterhelfen. Damit das Musizieren für jedes Alter zugänglich wird, hat Prof. Clemens Heinen eine Lernmethode entwickelt, die Anfängern den Einstieg erleichtert. Der Kurs gestaltet sich als Gruppenunterricht: Gemeinsames Musizieren im Ensemble ist schon ab dem ersten Unterrichtstag möglich. Die individuelle Betreuung jeder/jedes einzelnen Teilnehmenden ist gewährleistet. Instrumente für den Unterricht werden zur Verfügung gestellt. Informationsveranstaltung zum unverbindlichen kennen lernen: Montag, 13.9.2010, 14.00 Uhr. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Zeichnen für Anfänger Zeichnen als Grundlage künstlerischer Gestaltung im klassischen Sinn! Das Sehen und Erfassen einfacher Gegenstände und das Übertragen auf die Fläche ist Ziel eines Kurses der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 17.30 Uhr. Hierfür spielt zunächst weniger das geschickte Darstellen eine Rolle, als vielmehr die Schulung des Erkennens der Proportionen und der einfachen plastischen Wiedergabe auf dem Zeichenblatt. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Aktmalen / Aktzeichnen Das Studium und Abbilden des menschlichen Körpers gehört zu den wichtigsten Grundlagen der künstlerischen Darstellung. In einem Kurs der Volkshochschule Koblenz ab Donnerstag, 16.9.2010, 18.00 Uhr, lernen die Teilnehmenden, den männlichen und weiblichen Akt mit seiner Anatomie und Proportion in der räumlichen Perspektive zu erfassen und in kurzer Zeit in verschiedenen Positionen zu skizzieren. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Tun Sie genug für sich selbst? Zunehmender Leistungs- und Erfolgsdruck prägt erbarmungslos unsere Zeit. Wir erleben eine atemberaubende Beschleunigung unseres Alltags. Wie man sich von zu hohem Erwartungsdruck befreit und unabhängig von der Herde werden kann, vermittelt ein Vortrag am 15.9.2010 (19.15 Uhr) in der Volkshochschule Koblenz. Die Zuhörer entdecken ihr eigenes Maß, selbstbestimmt und authentisch zu leben, statt lieb, brav und brauchbar zu funktionieren. Wie das gelingt, in einer Welt, die den Schein liebt und zu immer neuer Anpassung und widersprüchlichen Rollen zwingt, zeigt der Vortrag von Ralf Jantzen. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Kleine Kunstakademie für junge Leute ab 10 Jahren Ein Kunstkurs der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 15.45 Uhr, dient der Vermittlung künstlerischer Grundlagen und der Entwicklung kreativer Fähigkeiten. Er ist auf die Bedürfnisse der Altersgruppe angepasst und als modulares System über mehrere Semester geplant. Lernziele sind das Malen und Zeichnen von Stillleben, Landschaften, Porträts, Architektur- und Phantasiebildern u.a. Um diese Ziele zu erreichen, stehen folgende Aufgaben, die Schritt für Schritt gelernt werden, im Mittelpunkt: Im Zeichnen: Linie, Schraffur, Licht, Kontrast / im Malen: Farbenlehre, Spiel von warm und kalt und in der Komposition: Perspektive, Gleichgewicht, Goldener Schnitt. Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.
Keine Angst vor Mathe! Die Volkshochschule Koblenz beginnt am Mittwoch, 15.9.2010 wieder mit einigen Mathematikkursen für alle, die Nachholbedarf haben oder Lust zur Wiederholung, um wieder fit zu werden für Bewerbungen, Prüfungen und ähnliches. Der Kurs Mathematik I vermittelt vorwiegend das mathematische Basiswissen der Klassenstufen 5 - 7 mit folgenden Inhalten: Zahlen (Grundrechenarten, Teilbarkeit, schriftliche Rechenverfahren), Zahlenmengen, Bruchrechnung, Prozent- und Zinsrechnung, Wurzeln und Potenzen, Zuordnungen (Proportional, Antiproportional), Dreisatzrechnung, Sachrechnen, Berechnen von Termen, Lösen einfacher Gleichungen, Rechnung mit Größen (Längen, Massen, Flächeninhalte, Volumen, Zeitspannen, Geschwindigkeiten), Flächenberechnungen (Umfang, Flächeninhalt), Körperberechnungen am Quader (Oberfläche, Volumen), Winkel, Dreieckskonstruktionen. Der Kurs Mathematik II vermittelt das mathematische Basiswissen der Klassenstufen 8 - 10 mit den Inhalten: Terme und ihre Umformungen, Lösung von Gleichungen, quadratische Gleichungen, Umwandeln von Sachproblemen in Gleichungen, lineare Gleichungssysteme, Funktionen und ihre Eigenschaften (lineare und quadratische Funktionen, Potenzfunktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen, trigonometrische Funktionen, rationale Funktionen), Sätze am rechtwinkligen Dreieck (Satz des Pythagoras, Satz des Thales, Kathetensatz, Höhensatz), Kreis (Kreisfläche, Kreisumfang, Kreisring, Kreissektor), Körper (Prisma, Zylinder, Pyramide, Kegel, Kugel). Mathematische Themen der gymnasialen Oberstufe gibt es als Crash-Kurse in den Herbstferien bzw. als Kurs nach den Herbstferien (z.B. zur Vorbereitung auf die Abi-Prüfung). Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293740.
5. Fachtagung Demenz veranstaltet durch das Netzwerk Demenz Koblenz Am Dienstag, den 14. und Mittwoch, den 15. September 2010 veranstaltet das Netzwerk Demenz Koblenz die 5. Fachtagung Demenz. Die Tagung soll insbesondere Angehörige, Menschen mit Demenz und Interessierte, sowie Fachkräfte ansprechen. Es besteht Raum für Rückfragen an die Referenten und die Möglichkeit sich an den zahlreichen Informationsständen über unterschiedliche Angebote der Netzwerkteilnehmer in Koblenz zu informieren. Außerdem steht nach Rücksprache auch ein Betreuungsangebot für demenzerkrankte Angehörige zur Verfügung. Die Fachtagung findet im Soldatenfreizeitheim Haus Horchheimer Höhe, Von-Galen-Straße 1-5, 56076 Koblenz statt und ist kostenfrei. Programme finden Sie: z.B. bei Beratungs- und Koordinierungsstellen, Altenheimen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Behörden, Ärzten und Apotheken, sowie auf der Internetseite des Netzwerks: http://www.demenz-koblenz.de. Eine Anmeldung soll schriftlich / telefonisch / per Fax / per E-mail erfolgen bei Netzwerk Demenz Koblenz, Jürgen Gerz, c/o AWO Seniorenzentrum Laubach, Laubach 20-22, 56068 Koblenz, Tel. 0261-3007238, Fax 0261-3007245, E-Mail: Juergen.Gerz@awo-rheinland.de. Sofern Sie während der Tagung ein Betreuungsangebot für einen demenzerkrankten Angehörigen benötigen, melden Sie sich bitte bei Pflegestützpunkt Koblenz - Süd: Tel. 0261-94230186. Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Kunz, Tel. 0261-9225051, E-mail: BEKO.Kunz@Caritas-koblenz.de.
Interkulturelle Wochen 2010 in Koblenz beginnen Veranstaltungen bieten breites kulturelles und politisches Angebot Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und Vito Contento, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration der Stadt Koblenz, stellten gemeinsam mit Kooperationspartnern und Organisatoren das Programm der diesjährigen Interkulturellen Wochen vor. Ein Begleitheft informiert über 36 Veranstaltungen und Dauerangebote von September bis November, die von Gruppen und Vereinen unterschiedlicher Kultur und Religion angeboten werden. Von Tanz und Musik, Kunstausstellungen sowie politischen Diskussionen bis hin zu Filmvorführungen bieten die mitwirkenden Organisationen und Vereine der Interkulturellen Wochen eine breite Palette an Darbietungen zum Mitmachen und Zuschauen. Ein Höhepunkt aus Sicht des Beirates wird die Podiumsdiskussion Wahlrecht für Alle am 29. September sein. Hier werden politische Vertreter von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene mit dem Beirat über die Möglichkeiten der Einführung von politischem Mitspracherecht von Menschen aus Nicht-EU-Staaten diskutieren. Zur traditionellen Abschlussveranstaltung lädt der Beirat am Samstag, 30.10.2010 ab 18.00 Uhr in die Koblenzer Kulturfabrik ein. Die Broschüre ist ab sofort im Ordnungsamt, im Bauberatungszentrum (Bahnhofstraße 47) sowie im Bürgeramt erhältlich. Informationen gibt es bei Dirk Rombelsheim, Geschäftsstelle Beirat für Migration und Integration, Tel. 0261-1294609 sowie im Internet unter http://www.integration-koblenz.de.
Herbststadtranderholung - Betreuer gesucht In diesem Jahr findet vom 11. - 22. Oktober 2010 wieder eine Herbststadtranderholung statt. Das Jugendamt der Stadt Koblenz bietet werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr auf dem Gelände des Waldschwimmbades in Stolzenfels Spiel, Spaß und Kreatives zum Thema Die Räuber an. Am vorletzten Tag findet ein Abschlussfest statt zu dem auch wieder Eltern, Großeltern und andere Verwandte herzlich eingeladen sind. Teilnehmen können Schulkinder zwischen sechs und elf Jahren. Die Kinder, die morgens und abends mit dem Bus abgeholt bzw. zurückgebracht werden (Fahrtroute und Zeiten werden den Eltern bei der Anmeldung bekannt gegeben), haben die Gelegenheit, mit geschulten Betreuer/Innen zu spielen, basteln, toben, erzählen etc . Im Preis von 70, Euro (Geschwisterkinder 65, Euro) ist für die gesamte Maßnahme die Verpflegung, Bustransfer, Kreativmaterial und Betreuung enthalten. Anmeldungen und Terminvereinbarungen werden am Dienstag, 14.9.2010 ab 9.00 Uhr, von Petra Reichert, Jugendamt Koblenz unter 0261-1292323 telefonisch entgegengenommen. Betreuersuche: Zur Betreuung der Schulkinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, werden noch kreative, engagierte und ideenreiche Betreuerinnen und Betreuer ab 18 Jahren gesucht. Das Jugendamt bietet eine Aufwandsentschädigung (13 Tage mit Vor- und Nachbereitung), sowie eine professionelle Anleitung. Natürlich findet im Vorfeld eine ausführliche Schulung (Freitag, 24.9.2010 und Samstag, 2.10.2010) statt, außerdem ist eine Anerkennung als Praktikum möglich. Bewerbungen und Auskünfte beim Jugendamt der Stadt Koblenz; Verwaltungshochhaus Schängel-Center, Rathauspassage 2, 56068 Koblenz, 12. Stock, Zimmer 1202/1203, Telefon: Petra Reichert / Ingrid Wilhelmi, 1292323 / 1292355.
Land unterstützt energetische Sanierung Fördermittel stehen weiter bereit Die hohe Nachfrage nach Modernisierungsmitteln drückt das Umweltbewusstsein der Hauseigentümer aus. Wie wichtig eine energetische Sanierung ist, verdeutlichen darüber hinaus die steigenden Energiepreise. Oberstes Ziel muss es sein, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Eigentümer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern und fördert sowohl umfangreiche Maßnahmenpakete als auch Teilmodernisierungen mit zinsverbilligten Kapitalmarktdarlehen zu einem Zinssatz von 1,9 Prozent p.a. in den ersten fünf Jahren. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Erneuerung der Heizungsanlage, die optimierte Wärmedämmung, der Einbau neuer Fenster und einer Solaranlage für Warmwasserbereitung und / oder Heizungsunterstützung. Handelt es sich um die Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums, sind Einkommensgrenzen zu beachten. Der Bauherr benötigt zunächst von der Kreisverwaltung eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme einer Zinsgarantie. Der Antrag für das Darlehen wird über die jeweilige Hausbank bei der Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) gestellt. Liegen die Kosten zwischen 2.000, und 10.000, Euro, zahlt das Land einen Investitionszuschuss in Höhe von maximal 25 Prozent. Der Zuschuss wird bei der Kreisverwaltung beantragt. Auch hier sind Einkommensgrenzen zu beachten. Bei der Modernisierung vermieteter Objekte ist nach Abschluss der Maßnahmen eine bestimmte Anfangsmiethöhe einzuhalten. Ausführliche Informationen finden Interessenten auf den Interseiten der LTH unter http://www.lth-rlp.de. Dort können auch Publikationen zu den verschiedenen Programmen sowie Merkblätter und Formulare heruntergeladen werden. Auskünfte gibt es ebenfalls bei der Wohnraumförderstelle der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, Telefon 06761-82608, E-Mail: helmut.hoffmann@rheinhunsrueck.de.
Internet ist kein kostenfreies Leihhaus! Shoppen im Netz macht Spaß: Große Produktvielfalt, niedrige Preise und Lieferung per Mausklick frei Haus. Anders als beim Kauf über die Ladentheke kann der Verbraucher außerdem die Ware innerhalb von zwei Wochen kostenfrei zurückgeben. Gerade dieses Rückgabe- und Widerrufsrecht bereitet Online-Händlern jedoch zunehmend Schwierigkeiten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von DIHK und dem Gütesiegelanbieter Trusted Shops. Widerrufsrecht belastet Shop-Betreiber Nach Angabe der knapp 400 beteiligten Unternehmen wird jeder siebte Artikel zurückgeschickt - und das oft in schlechtem Zustand. Ein Drittel der Unternehmen gibt an, dass zurückgesendete Ware 30 Prozent und mehr ihres Wertes verliert. In vielen Fällen ist ein Wiederverkauf sogar überhaupt nicht mehr möglich. Das ist z.B. bei Hygieneartikeln der Fall, wie etwa Lippenstiften, Piercing-Schmuck und Kontaktlinsen. Missbrauch stoppen! Besonders bedenklich ist aber die Zunahme von offensichtlichem Missbrauch. Immer häufiger klagen Shop-Betreiber über die gezielte Ausnutzung des Widerrufsrechts durch einzelne Kunden. Das gilt besonders für Waren, die zur einmaligen Nutzung und ohne jede Kaufabsicht bestellt werden. Betroffen sind vor allem Urlaubsartikel (Zelt, Kamera, Campingzubehör), Tauf- und Abendkleider, Karnevalskostüme, Flachbildschirme für die Fußballweltmeisterschaft, Navigationssysteme oder Klimaanlagen für die heißen Sommertage. Geschädigt werden durch ein solches Verhalten nicht nur die Unternehmen, sondern auch die vielen seriösen Käufer, die über Mehrpreise den Missbrauch letztlich mitfinanzieren müssen. Es ist deshalb dringend erforderlich, dieser Praxis einen Riegel vorzuschieben. Wertersatzanspruch retten Bislang konnte der Händler vom Kunden zumindest Ersatz für die Nutzung und Verschlechterung der Ware verlangen. Diese Regelung hält der Europäische Gerichtshof (EuGH) jedoch für europarechtswidrig. In Reaktion hierauf will das Bundesministerium der Justiz (BMJ) dem Händler einen Anspruch auf Wertersatz künftig nur noch dann zubilligen, wenn der Verbraucher die Ware in einer Art und Weise benutzt hat, die über die Prüfung der Eigenschaften und Funktionsfähigkeit hinausgeht. Zwar müsste hiernach in den genannten Missbrauchsfällen - soweit sie denn nachweisbar sind - weiterhin Wertersatz geleistet werden. Es stellt sich aber die Frage, wie bei einer Motorsäge, einer Kaffeemaschine, einem Staubsauger die Funktionsprüfung anders erfolgen kann als durch Benutzung. In aller Regel gibt es dann aber unübersehbare Gebrauchsspuren, und die zurückgegebene Ware kann dann nicht mehr als neu verkauft werden. Dennoch wird der Unternehmer nach dem Vorschlag des BMJ in diesem Fall keinen Wertersatzanspruch gegen den Verbraucher haben. Was fordert der DIHK? Der EuGH hat es dem nationalen Gesetzgeber überlassen, die Bedingungen für den Fernabsatz im Detail festzulegen. Diese Spielräume sollte der Gesetzgeber nutzen. Auf europäischer Ebene muss sich die Bundesregierung zudem rasch für eine gesetzliche Klarstellung im Sinne eines umfassenden Wertersatzanspruches einsetzen. Außerdem muss das Widerrufsrecht auf sinnvolle Fälle beschränkt werden. Bücher und Hygieneartikel etwa soll die EU künftig vom Widerrufsrecht gänzlich ausnehmen. Fatal wäre es hingegen, wenn der Wertersatzanspruch gänzlich kippen sollte. Das vielfach beschriebene Szenario vom Leihhaus Internet würde dann wohl endgültig bittere Realität.
VHS-Geschäftsstelle geschlossen Aufgrund der Teilnahme aller Mitarbeitenden am Abschlussworkshop zur Zertifizierung der Organisation bleibt die Geschäftsstelle der Volkshochschule Koblenz am Mittwoch, 8. September 2010 vormittags geschlossen. Öffnungszeit an diesen Tag ausnahmsweise nur von 14.00 - 16.00 Uhr.
Spielen - Ausspielen - Verspielen Computer- und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen KREIS MYK. Das Internet ist zum Lieblingsspielplatz von Kindern und Jugendlichen geworden. Es ist eine wertvolle und nützliche Wissensquelle. Dennoch lauern auch bei diesem Medium Gefahren, Nachteile und Unwägbarkeiten. Das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz veranstaltet mit der Regionalen Fachstelle Glückspielsucht, dem Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes Koblenz und der Bildungsstätte Haus Wasserburg einen Workshop zum Thema Spielen-Ausspielen-Verspielen - Computer- und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. September, von 9.00 bis 16.30 Uhr in der Bildungsstätte Haus Wasserburg in Vallendar statt. Der praxisbezogene Workshop richtet sich an alle hauptamtlichen Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit. Durch den Glücksspielstaatsvertrag gilt generell ein Verbot von Glücksspielen unter 18 Jahren. Aber gerade für viele Jugendliche sind Glücksspiele sehr reizvoll, insbesondere wenn die Alterskontrollen zu umgehen sind z.B. beim Online - Poker oder bei Geldautomaten in Gaststätten und Imbisshallen. Aber auch die Illusion, mit geringen Geldbeträgen das Taschengeld aufbessern zu können, oder das Erleben der Nutzung entsprechender Angebote durch Personen im sozialen Umfeld können die Gefährdung der Jugendlichen erhöhen. Eine besondere Gefährdung stellen für die Jugendlichen die Glücksspiele dar, die über moderne Medien vertrieben werden. Besonders die Spielteilnahme im sogenannten Demo - Modus gaukelt Sicherheit vor, da nur mit Spielgeld gespielt wird, fördert aber den Reiz, diese Geldgewinne tatsächlich für sich sichern zu können. Dazu kommt, dass man Jugendlichen den Zugang zum Internet nicht gänzlich verwehren kann, da der Umgang mit dem PC in der heutigen Gesellschaft und Berufswelt von großer Bedeutung ist und auch bereits in der Schule oft genutzt werden muss. Von daher geht es auch um die Frage , wie führe ich Kinder- und Jugendliche an dieses Thema heran, wie kann man Ihnen einen adäquaten Umgang vermitteln und wie können die Jugendlichen selbst verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Medien erlernen, Der Dipl. Psychologe Sebastian Giralt der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz wird in seinem Fachvortrag über die Online - und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen referieren. Mitarbeiter der Fachstelle Glückspielsucht und das ZAS Koblenz werden den Workshop fachlich begleiten und unterstützen. Der Workshop gibt Informationen zu Hintergründen und Verhalten pathologischen Spielverhaltens, zeigt Möglichkeiten zum Austausch aktueller Probleme in der täglichen Arbeit und gibt Anregungen zum adäquaten Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Teilnahmegebühr: 20, Euro (inkl. Mittagessen), Anmeldungen bis spätestens 8. September bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Reinhard Dinges, Telefon 0261-08258, Email: reinhard.dinges@kvmyk.de.
Sanierung Rheinanlagen Nachdem die vorbereitenden Leitungsarbeiten am Weindorf nahezu abgeschlossen sind, beginnen die Arbeiten an den Plätzen und der gärtnerischen Anlage. Hierzu ist am Weindorf die Fällung von zwei der vier Eiben erforderlich. Diese werden in der nächsten Woche durchgeführt. Eine weitere Eibengruppe und die bereits stark beschnittene Pappel an der Moltkestraße werden in den nächsten Wochen gefällt. Als Ersatz hierfür werden fünf Linden und zwei Zierkirschen neu gepflanzt.
Naturkundliche Wanderung auf der Schmidtenhöhe Das Umweltamt der Stadt Koblenz bietet in Zusammenarbeit mit dem NABU am Freitag, 3. September 2010 in der Zeit von 18.00 bis 20.30 Uhr unter dem Motto: Auerochse und Co. eine naturkundliche Wanderung durch das Beweidungsprojekt Schmidtenhöhe an. Die Teilnehmer erhalten unter fachlicher Führung des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (NABU) Informationen zur Geschichte und Bedeutung des Truppenübungsplatzes, des Europäischen Naturschutzgebietes und des Beweidungsprojektes mit Taurusrindern und Konikpferden. Treffpunkt: ist die Panzerwaschanlage auf Schmidtenhöhe. Die Mitnahme von Hunden ist nicht möglich. Die Teilnahme kostet 3,- Euro, wobei Mitglieder des NABU und Kinder kostenlos teilnehmen können. Nähere Hinweise finden Sie auch im Internet unter http://www.waldoekostation.koblenz.de und im Veranstaltungskalender der Stadt Koblenz unter http://www.koblenz.de. Anmeldung und Infos beim Umweltamt Koblenz unter der Ruf-Nr. 0261-1502.
E-Schrott bei Sonderaktion abgeben Sammeltage für Elektro-Altgeräte in Vallendar und Bendorf KREIS MYK. Die Abfallwirtschaft des Kreises führt mit der Stadtverwaltung Bendorf und der Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar wieder eine Annahme-Sonderaktion durch, um eine ortsnahe Ablieferung von Elektro- und Elektronik- Altgeräten zu ermöglichen. Die Termine: In Bendorf läuft die Sonderaktion am Samstag, 25. September, von 9.00 bis 13.00 Uhr im Bauhof, Untere Rheinau 60. Drei Wochen später, am Samstag, 16. Oktober, stehen die Container von 9.00 bis 13.00 Uhr in Vallendar auf dem Parkplatz vor dem Kompostplatz (hinter den Schwimmbad-Parkplätzen) in der Sebastian- Kneipp- Str. Es werden ausschließlich Altgeräte von Privathaushalten und in haushaltsüblichen Mengen angenommen. Hierbei können Kühlgeräte, Waschmaschinen, Trockner, Fernseher, PCs, Videogeräte, HiFi-Anlagen oder Leuchtstoffröhren und auch Elektrokleingeräte (z.B. Staubsauger, Fön, Toaster, Rasierer, Uhren, Kaffeemaschine) abgeben werden. Nicht angenommen werden: Spezialgeräte aus Gewerbe und Industrie, Glüh- und Halogenlampen, Steh- oder Schreibtischleuchten (diese gehören in den Rest- oder auf den Sperrmüll). Für das Ausladen schwerer Geräte ist eine Hilfsperson mitzubringen. Das Personal an der Annahmestelle darf aus arbeitsschutz- und haftungsrechtlichen Gründen nicht aus Fahrzeugen ausladen. Weitere Informationen gibt es bei den Umweltberatern des Kreises (Telefon 0261-108317, -108441).
Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue zu Lasten der Stiftung St. Josef Hospital in Münstermaifeld: Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue erhoben Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue gegen einen 44-jährigen ehemaligen Notar, der deutscher Staatsangehöriger ist, zum Schöffengericht Mayen erhoben. Nach dem Ergebnis der von der Kriminaldirektion Mayen geführten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft in der vor kurzem zugestellten Anklage davon aus, dass der Angeschuldigte im Zeitraum zwischen Oktober 2004 und Oktober 2007 einen Betrag in Höhe von insgesamt 43.500, Euro zu Lasten der Stiftung St. Josef Hospital in Münstermaifeld veruntreut hat. Die Anklage legt dem Angeschuldigten zur Last, in 40 Fällen Geldbeträge von bis zu 1.500, Euro vom Konto der Stiftung abgehoben und für eigene Zwecke verbraucht zu haben. Der Tatvorwurf beruht neben einer Auswertung der Kontobewegungen in erster Linie auf Unterlagen, die bei einer Durchsuchung im ehemaligen Notariat des Angeschuldigten sichergestellt wurden. Die Staatsanwaltschaft geht danach davon aus, dass allein der Angeschuldigte auf die verwendete Kontokarte Zugriff hatte. Der Angeschuldigte hat sich bislang nicht zum Tatvorwurf eingelassen. Die Unstimmigkeiten hinsichtlich der Kontoabhebungen waren erst aufgefallen, nachdem der Angeschuldigte seine Tätigkeit im Vorstand der Stiftung Ende Juni 2008 aufgegeben hatte. Der Angeschuldigte wurde im September 2009 seines Amtes als Notar vorläufig enthoben. Das Gesetz sieht für die gewerbsmäßige Untreue als Strafrahmen Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Mayen-Koblenz lädt zum Tag der Generationen ein Am 26. September in Münstermaifeld Miteinander aktiv sein KREIS MYK. Zum ersten Mal lädt der Landkreis Mayen-Koblenz zu einem Tag der Generation ein. Am 26. September heißt es in Münstermaifeld an der Probstei und am Bur Miteinander aktiv sein. Es ist ein Tag für alt und jung, für Menschen mit und ohne Handicap. Der Kreis möchte mit einem Tag der Generationen einen Ansatz für ein besseres Miteinander bieten. Als Familienfreundlicher Landkreis richtet Mayen-Koblenz seinen Fokus auch auf ältere Menschen. Denn Familie bedeutet nicht nur Vater, Mutter, Kind sondern auch Oma und Opa. Wir wollen den Dialog der Generationen fördern und die Kompetenzen und Erfahrungen von Menschen jeden Alters für andere und die Gesellschaft nutzbar machen. Und wo könnte man einfacher zusammen kommen, als bei einem gemeinsamen Tag mit Spiel und Spaß für die ganze Familie, so Landrat Dr. Alexander Saftig. Mit Musik kennt keine Grenzen eröffnen die Stadtkapelle Münstermaifeld und die Band der Lebenshilfe Mayen um 14.00 Uhr den Nachmittag. Neben der Erkundung des Heimatmuseums und einer Stadtführung mit Besichtigung des Eulenturm-Gefängnisses, stehen zahlreiche Aktivitäten rund um Sport, Spiel und Spaß für die Besucher auf dem Programm. Der Sportbund Rheinland unterstützt die Veranstaltung. Für Fragen steht die Projektbeauftragte Familienfreundlicher Landkreis, Lea Bales, Telefon 0261-108275 oder email: lea.bales@kvmyk.de zur Verfügung.
Liedermacher aus amerikanischer Partnerstadt gastieren in Koblenz Am Montag, 6. September 2010, 19.00 Uhr, werden drei Gitarristen und Liedermacher aus der Koblenzer Partnerstadt Austin / Texas, der Welt-Hauptstadt der Live-Musik, im mexikanischen Restaurant Taquitos, Münplatz 6, auftreten. Die Musiker, Scrappy Jud Newcomb, Troy Campbell, Matt the Electrician, sind auf Europa-Tournee und machen einen kurzen Halt in Koblenz. Sie werden mit ihrer Musik, die aus verschiedenen Richtungen wie Blues, Rock und Western inspiriert ist, und ihren selbst geschriebenen Texten das Taquitos in ein echtes amerikanisches Live-Musik-Lokal verwandeln. Wie in Austin ist der Eintritt zum Konzert frei. Tische können unter der Tel. 0261-9734694 oder http://www.Taquitos.de reserviert werden.
Pforten des Kreishauses bleiben geschlossen KREIS MYK. Am Freitag, 3. September, sind die Pforten der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wegen des Betriebsausfluges geschlossen. Hiervon betroffen sind auch das Gesundheitsamt mit seinen Dienststellen in Koblenz, Mayen und Andernach sowie die Zulassungsstellen in Koblenz und Mayen.
Schreib- und Leseschwäche bewältigen Aufbaukurs der Kreis-VHS in Kobern-Gondorf KREIS MYK. Extreme Lese- und Schreibschwäche bei sonst normaler Intelligenz wird als Legasthenie bezeichnet. Es gibt jedoch Hilfen, um diese zu bewältigen. Der Aufbaukurs Legastehnie von Therapeutin Renate Jarosch, die sich im Namen der Kreis-VHS damit befasst, richtet sich vor allem an Eltern, Lehrer und Erzieher. Der dreiteilige Kurs findet montags am 6., 13. und 20. September, jeweils 20.00 Uhr, in der Realschule plus in Kobern-Gondorf statt. Die Gebühr beträgt 25, Euro, für Elternpaare 40, Euro. Die Abende sind ein ergänzendes Angebot zum Familienfreundlichen Landkreis aus der Reihe Erziehung und Bildung. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 0261-108367.
Sportplatz Karthause: Es geht weiter! Mit dem Sportplatz auf der Karthause geht es wieder einen Schritt voran so beschreibt Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein die Tatsache, dass für den Sportplatzneubau auf dem Dendergelände nun ein Vorbescheid eingegangen ist. Das Land Rheinland-Pfalz hat der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass das Land bereit ist, den Bau des Kunstrasenplatzes mit 40% der zuschussfähigen Kosten zu fördern. Der Vorbescheid ist noch an die Erfüllung einiger Punkte geknüpft. So fördert das Land die Baumaßnahme erst, wenn die Baugenehmigung vorliegt. Hierzu muss die Stadt noch Planungen und Gutachten erstellen lassen, für die die entsprechenden Haushaltsmittel freigegeben worden sind. Das Land hat an den bisherigen Planungen baufachlich nichts auszusetzen. In einem Schreiben an den Vorsitzenden des VfR Eintracht Koblenz hat Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein den Verein über den Eingang des Vorbescheids unterrichtet und angeregt, den vom Verein durchzuführenden Bau des Umkleidegebäudes möglichst gleichzeitig vorzunehmen. Die notwendigen Abstimmungsgespräche werden zwischen Verein und dem Eigenbetrieb Grünflächen geführt. Sportdezernentin Hammes-Rosenstein ist jedenfalls erfreut, dass die Realisierung des Sportplatzes nun wieder ein gutes Stück vorangekommen ist.
OB klärt Nachfolge für Hauptamtsleiter Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat den Nachfolger für eine der wichtigsten Stellen der Koblenzer Stadtverwaltung ausgewählt. Ab 1. Juli 2011 wird Bert Flöck der neue Leiter des Haupt- und Personalamtes. Im Bemühen um transparentes Verwaltungshandeln hatte der OB in Gesprächen mit den im Rat vertretenen Fraktionen mit seiner Idee überall Akzeptanz gefunden. Bert Flöck trat 1974 zur Ausbildung für den mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung ein. Kurz danach absolvierte er die Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst. Nach dem Ende seiner Ausbildung arbeitete er zunächst beim Ordnungsamt. Bert Flöck gehört zu den wenigen Mitarbeitern, die berufsbegleitend die Befähigung für den höheren Dienst erworben haben. In der Zeit dieser Qualifizierung war Flöck unter anderem im Innenministerium in Mainz. 1989 übernahm der die Leitung des Kulturamtes der Stadt Koblenz. 1997 wurde der Eigenbetrieb Koblenz-Touristik gebildet, in dem Teile des Kulturamtes, des Touristik- und Congreßamtes sowie die Rhein-Mosel-Halle integriert wurden. Flöck baute den neuen Eigenbetrieb zu einem erfolgreichen Servicebetrieb für Touristen aus aller Welt und für die heimische Gastronomie und Hotellerie auf. Derzeit wichtigstes Projekt ist der Umbau der Rhein-Mosel-Halle und des Kurfürstlichen Schlosses. Zu Bert Flöck habe ich unbedingtes Vertrauen und habe ihn als kundigen Verwaltungsfachmann kennen gelernt, beschreibt OB Hofmann-Göttig. Flöck wird neben der Leitung des Haupt- und Personalamtes auch die Leitung des Koblenzer Studieninstitutes übernehmen, an dem der Verwaltungsnachwuchs der Region ausgebildet wird. Für Flöck ein Heimspiel, ist er dort doch seit 29 Jahren Dozent. Die Leitung der Koblenz-Touristik wird in Kürze bundesweit ausgeschrieben. Wir erwarten im BUGA-Jahr besonders gehaltvolle Bewerbungen ist Hofmann-Göttig sicher. Das Bewerbungsverfahren soll noch in diesem Jahr abgeschossen werden, damit an der Spitze des Koblenzer Touristikbetriebs keine Vakanz entsteht.
Jugendamt sucht Betreuer für Herbstferien Vom 11. bis 22. Oktober 2010 veranstaltet das Stadtjugendamt Koblenz - Sachbereich Kinder- und Jugendförderung eine Stadtranderholung, die werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr auf dem Gelände des Schwimmbades in Stolzenfels stattfindet. Zur Betreuung der Schulkinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, werden noch kreative, engagierte und ideenreiche Betreuerinnen und Betreuer ab 18 Jahren gesucht. Das Jugendamt bietet eine Aufwandsentschädigung (13 Tage mit Vor- und Nachbereitung), sowie eine professionelle Anleitung. Natürlich findet im Vorfeld eine ausführliche Schulung (Freitag, 24.9.2010 und Samstag, 2.10.2010) statt, außerdem ist eine Anerkennung als Praktikum möglich. Bewerbungen und Auskünfte beim Jugendamt der Stadt Koblenz; Verwaltungshochhaus Schängel-Center, Rathauspassage 2, 56068 Koblenz, 12. Stock, Zimmer 1202-1203, Telefon: Frau Reichert / Frau Wilhelmi 1292323-1292355.
Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik Ende dieses Jahres wird sich die Welt in Cancún (Mexiko) versammeln, um einen erneuten Anlauf für ein neues globales Klimaabkommen zu wagen. Wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Geschlechtergerechtigkeit (Genderaspekte) in die Klimapolitik und vor allem die UN-Klimakonferenzen mit einzubringen, davon berichtete Ulrike Röhr, Mitarbeiterin von genanet (Berliner Koordinations- und Servicestelle für den Themenbereich Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Nachhaltigkeit) vor wenigen Tagen im gut besuchten Koblenzer Rathaus. Eingeladen hierzu hatten das Koblenzer autonome Frauenarchiv, die Fraueninitiative Lokale Agenda 21 und die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr verhindern, unklar ist nur das Maß der Auswirkungen. Die Erderwärmung schreitet fort, die Frauen im Süden wie im Norden, die generell weniger Emissionen verursachen, sind aber mehr gefordert, um mit den Auswirkungen fertig zu werden. Die Frauen im Süden z.B. durch längere Wege, um Wasser zu finden, mehr Zeitaufwand für die Versorgung der Familie, weniger Zeit für Bildung. Laut Umfragen unter Frauen und Männern in Österreich, Deutschland und Schweden sind sich die Frauen im Norden in einem höheren Maße der Gefahr durch den Klimawandel bewusst, kritischer gegenüber der Regierungspolitik und eher bereit zur Veränderung der Lebensweise als Männer. Männer setzen vor allem auf technische Lösungen. Dabei bietet die von der Regierung favorisierte finanzaufwendige Co2-Abscheidung in die Erde ebenso wenig eine risikofreie Endlagerung wie die Atomkonzerne für den bisher weltweit produzierten Atommüll. Der dafür nötige finanzielle Aufwand könnte für die Förderung der erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Für die Frauen im Norden bedeutet der Klimawandel die Gefahr der Rückkehr von Insekten, die Malaria verbreiten. Im Gegensatz zu anderen UN-Konferenzen, in denen Genderaspekte diskutiert werden, sind sich KlimaexpertInnen und KlimaverhandlerInnen dieser Problematik überhaupt nicht bewusst. Bereits bei der 1. Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Klimarahmenkonvention in Berlin 1995 fand parallel das Internationale Frauenforum Solidarität im Treibhaus statt, aber erst in Neu Delhi 2006 entstand auf Initiative von genanet das internationale Netzwerk GenderCC - Women for Climate Justice. Der Zusammenschluss mit anderen internationalen Frauenorganisationen wie z.B. WEDO aus den USA, die sich bereits 1992 gegründet haben, zu einem klimapolitischen Frauennetzwerk verhindert Konkurrenzverhalten untereinander, ermöglicht den Aufbau gemeinsamer Positionspapiere und gemeinsamer Strategien und bedeutet mehr Einfluss. Kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen, Ende 2009, wurden Frauenorganisationen, die sich mit Geschlechterfragen befassen, offiziell als eigenständige Beobachterinnengruppe der Klimarahmenkonvention anerkannt. Als Nichtregierungsorganisation haben die Vertreterinnen Rederecht, das sie sich noch mit anderen Organisationen teilen müssen. Unterstützerinnen sind sicher willkommen. Weshalb die Klimaverhandlungen in Kopenhagen im Dezember 2009, ebenso wie die Zwischenkonferenzen in Bonn im Juni und August 2010 so wenig greifbare Ergebnisse gebracht haben, liegt nach Meinung der Referentin an dem Festhalten von traditionellen Lösungsvorschlägen, die nötige fundamentale Veränderungen verhindern. Sie zitierte zum Abschluss den britischen Ökonomen Nicolas Stern: Klimawandel ist das größte Versagen des Marktes, das die Welt je erlebt hat und Albert Einstein: Wir können die Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen, mit der wir sie geschaffen haben. In einer Presseerklärung nach der Beendigung der Klimaverhandlungen in Bonn bekräftigte das internationale Frauennetzwerk seinen Standpunkt: Wir Frauenorganisationen glauben, dass die Grundlage eines Paradigmenwechsels ein besseres Verständnis der Geschlechteraspekte der Klimapolitik sein muss, ebenso wie eine Analyse der Machtverhältnisse innerhalb von Gesellschaften und Institutionen auf allen Ebenen. Leider blieb anschließend für dieses dringliche und brisante Thema zu wenig Zeit zum Diskutieren, das aber jede einzelne Zuhörerin des Abends noch weiter beschäftigen wird. Die Folien des Powerpoint-Vortrages von Ulrike Röhr sind im Internet auf der Seite der Koblenzer Gleichstellungsstelle unter http://www.frauen.koblenz.de einzusehen.
Hunsrück-Akademie öffnet in Simmern Am 8. September wird die Hunsrück-Akademie in Simmern, Vor dem Tor 2 eröffnet. Die neue, zentral gelegene Anlaufstelle direkt am Schinderhannesturm und zu Beginn der Fußgängerzone / Einkaufsbereich ist die 14. Einrichtung der Handwerkskammer Koblenz. Auf rund 800 qm Nutzfläche über drei Ebenen verteilt werden hier zukünftig Schulungen sowie Service- und Beratungsleistungen angeboten. Weiterbildungen im Bereich der Meistervorbereitung, der Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk, Unternehmensführung, Internet, EDV-Grundlagen, Lehrgänge rund um das Büro bzw. für den Handwerksbetrieb, CAD, CNC und SPS, Vorbereitung auf die Gesellenprüfung, Berufsorientierung, Juniortechniker und vieles mehr werden hier angeboten. Die HwK setzte bei der Ausgestaltung der Hunsrück-Akademie auf die Vernetzung der Handwerksorganisationen und ihrer wichtigen Partner. Deshalb sind neben der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück auch eine Versicherungsgesellschaft und eine Krankenkasse sowie eine Steuerberatungsgesellschaft und ein Rechtsanwalt als Mieter des Neubaus mit im Boot.
Bürgersprechstunde auch via Radio Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig steht den Einwohnerinnen und Einwohnern auf vielen Wegen zum Gespräch zur Verfügung. Neben Rathaus- und Stadtteilsprechstunden und der Möglichkeit der elektronischen und postalischen Kommunikation kommt nun ein weiterer Kommunikationsweg hinzu. Der OB geht mit einer Bürgersprechstunde im Radio auf Sendung. Jeden Dienstag ab 8.20 Uhr ist Hofmann-Göttig am Mikrofon der Antenne Koblenz Morning-Show. Hier beantwortet er nicht nur die Fragen der Moderatoren sondern auch der Zuhörer.
Stadtvorstand dankt Organisatoren und Helfern für perfektes Rhein in Flammen Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig dankte in der heutigen Stadtvorstandssitzung einem Vertreter der Koblenz Touristik stellvertretend für alle Einsatzkräfte für die perfekte Durchführung des Spektakels Rhein in Flammen. Überall haben er und seine Kollegin / Kollegen im Stadtvorstand eine friedliche Sommerfeststimmung vorgefunden. Das Sicherheitskonzept von Veranstalter und Behörden ist voll aufgegangen. die Sicherheitskräfte haben deutliche Präsenz gezeigt und damit den Gästen ein positives Gefühl vermittelt ist sich Hofmann-Göttig sicher. Er sprach den Organisatoren und den Einsatzkräften Dank und Annerkennung aus. Thomas Steinebach, der verantwortliche Organisator bei der Koblenz Touristik, berichtete im Stadtvorstand, dass das gute Zusammenspiel von Veranstalter mit Polizei, Ordnungsamt, Rotem Kreuz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Security-Firma wie immer bestens funktioniert habe. In diesem Jahr seinen aber auch das städtische Tiefbauamt und die Buga-GmbH sowie die für beide tätigen Baufirmen in die Vorbereitung des Festes einzubeziehen gewesen. Gerade für die Letztgenannten hatte Steinebach nur lobende Worte, denn es mussten ja Baustellen für die Veranstaltung überhaupt gangbar gemacht werden. Insbesondere wegen der tragischen Ereignisse in Duisburg habe man im Vorfeld das Sicherheitskonzept überarbeitet und mit zusätzlichem Sicherheitspersonal Vorsorge getroffen. Diese Vorsorge hat zusätzliche Kosten verursacht, die vermutlich rund 50.000, Euro betragen.
Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring - Verfahren wegen Provisionsbetrugs eingestellt Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat das im Juli 2009 wegen des Verdachts des Provisionsbetruges eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen die beiden Finanzvermittler gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt. Gegen die Beschuldigten bestand insbesondere ein Tatverdacht bezüglich folgender Tatkomplexe: a) Verdacht des Eingehungsbetrugs z.N. der Nürburgring GmbH durch Abschluss des Projektfinanzierungs- und Entwicklungsvertrages vom 4.8.2006, b) Verdacht des Betrugs z.N. der Nürburgring GmbH durch Erlangung der Gründungskosten einer Schweizer Gesellschaft in Höhe von 100.000, Euro sowie eines Betrages von insgesamt 200.000, Euro als Aufwandsentschädigung im April bis Juni 2009, c) Verdacht des Betrugs z.N. der Nürburgring GmbH, indem die Beschuldigten in Kenntnis der gefälschten Orderschecks über 67.000.000, USD und 8.000.000, USD mit der Nürburgring GmbH am 29.6.2009 eine Zahlungsvereinbarung abgeschlossen haben, wonach binnen 48 Stunden nach Erhalt der o.g. Orderschecks die Nürburgring GmbH 4.000.000, Euro Provision an die Beschuldigten zu zahlen hatte. Zu a): Die Ermittlungen haben ergeben, dass die beschuldigten Finanzvermittler von Beginn an zahlreiche Gespräche mit interessierten Bankhäusern geführt haben. Zwei Banken hatten ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme der Finanzierung erklärt. In beiden Fällen lehnte der damalige Aufsichtsratsvorsitzender die Finanzierungsvorschläge wegen zu langer Vorlaufzeiten sowie zu hoher Kosten ab und favorisierte das Finanzierungsmodell des Schweizer Finanzvermittlers. Die Finanzvermittler hatten der Nürburgring GmbH nicht zugesichert, dass sie selbst als Investoren auftreten. Die von der Nürburgring GmbH geleisteten Zahlungen und Aufwandsentschädigungen, die pauschal und erfolgsunabhängig waren, sollten auf die für den Fall der erfolgreichen Finanzierung vereinbarte Provision in Höhe von ca. 5.000.000, Euro angerechnet werden. Ein Eingehungsbetrug liegt nicht vor. Die Beschuldigten sind als Finanzvermittler umfassend tätig geworden. Ob ihre Vergütung wirtschaftlich angemessen war, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Eine Täuschungshandlung in Bezug auf die Vermittlungsbemühungen liegt jedenfalls nicht vor. Zu b): Im April / Mai 2009 wurde beschlossen, dass die von dem angeblichen amerikanischen Investor Pierre S. Dupont zur Verfügung gestellten Gelder bei einer eigens zu gründenden Schweizer Gesellschaft - der späteren G7 AG mit Sitz in Zürich - eingestellt werden und von dort aus per Überweisung an die Nürburgring GmbH fließen sollten. Die Änderung des ursprünglich vereinbarten Zahlungsweges, der eine Überweisung über Konten der Pinebeck S. A. mit Sitz in Luxemburg und der Pinebeck GmbH in Usingen an die Nürburgring GmbH vorsah, wurde mit einer angeblich schnelleren Verfügbarkeit des Geldes für die Nürburgring GmbH begründet. Für die Gründung der G7 AG benötigten die Beschuldigten, die als Gründungsgesellschafter auftreten sollten, ca. 100.000, Euro. Die beabsichtigten Änderungen besprachen die Beteiligten mit dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden noch am selben Tag unmittelbar telefonisch und erhielten sein Einverständnis sowohl zur Gründung der G7 AG als auch zur Übernahme der vollen Gründungskosten von 100.000, Euro durch die Nürburgring GmbH. Nur kurze Zeit später wurde dieser Plan wieder aufgegeben. Das Geld sollte per Scheck zur Verfügung gestellt werden. Bei dieser Gelegenheit vereinbarten die beschuldigten Finanzvermittler mit Verantwortlichen der Nürburgring GmbH die Zahlung weiterer Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt 200.000, Euro für die Vermittlertätigkeit. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende war einverstanden. Bei diesem Sachverhalt haben sich die Beschuldigten nicht des Betrugs im Hinblick auf die Erlangung der 300.000, Euro strafbar gemacht. Die Vertreter der Nürburgring GmbH waren vollständig und zutreffend über die Gründe der Zahlung und die Verwendung der Gelder unterrichtet. Eine Täuschung durch die Beschuldigten liegt daher nicht vor. Zu c): Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass sich die Nürburgring GmbH aufgrund einer Vereinbarung vom 29.06.2009 verpflichtete hatte, binnen 48 Stunden nach Erhalt der für die Finanzierung bestimmten Orderschecks 4.000.000, Euro zu zahlen. Diese vertragliche Ergänzung war von einem der Finanzvermittler anlässlich der Scheckübergaben initiiert worden, nachdem die Vereinbarung über die Zahlungsverkürzung durch Scheckzahlung getroffen worden war, weil nach Auffassung der Finanzvermittler bereits mit der Übergabe des Schecks an die Nürburgring GmbH die vertraglichen Leistungen der Pinebeck S.A. erfüllt waren. Der Schweizer Finanzvermittler übergab am 1.7.2009 einen Scheck über 67.000.000, USD an die Nürburgring GmbH sowie einen Scheck über 8.000.000, USD an die G7 AG, die nach Gutschrift an die Nürburgring GmbH weitergeleitet werden sollten. 48 Stunden nach Scheckübergabe, also am 3.7.2009, forderte ein Beschuldigter die Überweisung der 4.000.000, Euro auf das Konto der G7 AG bei der UBS-Bank vorzunehmen. Dazu kam es indessen nicht. Nach dem Ergebnis des Rechtshilfeersuchens an die US-amerikanischen Justizbehörden wies das durch die Orderschecks bezogene Konto bei der Wells Fargo Bank zu keinem Zeitpunkt auch nur eine annähernde Deckung auf. Die Vernehmung der zuständigen Sachbearbeiterin der Wells Fargo Bank ergab, dass weder der zum Liquiditätsnachweis durch den Schweizer vorgelegte Kontoauszug über 138.000.000, USD bekannt war, noch das Konto des vermeintlichen Investors im Juli 2009 mehr als 50, USD aufwies. Bei dieser Sachlage liegt kein hinreichender Tatverdacht für eine Straftat nach § 263 StGB vor. In dem Abschluss einer Provisionsvereinbarung und der Geltendmachung des vereinbarten Betrages könnte nur dann eine Betrugshandlung gesehen werden, wenn die Beschuldigten gewusst oder von vornherein damit gerechnet hätten, dass die ausgestellten Schecks nicht eingelöst werden würden. Die durchgeführten Ermittlungen haben hierfür keine Anhaltspunkte erbracht. Nach ihren Einlassungen waren die Beschuldigten von der Werthaltigkeit der Schecks überzeugt. Vielmehr sei der Rückzug der Landesregierung aus dem Finanzierungsprojekt, die erfolgte Kündigung sowie der Rückruf der deponierten 95.000.000, Euro Ursache für die Schließung des bezogenen Kontos durch den amerikanischen Investor, dessen Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Zusagen hierdurch erschüttert worden sei. Aufgrund der Gesamtumstände kann die Einlassung der Beschuldigten, sie seien von der Seriosität des vermeintlichen amerikanischen Investors Dupont ausgegangen, nicht widerlegt werden. Auch das weitere Verhalten der beiden Beschuldigten legt nicht die Annahme nahe, dass es ihnen auf die unberechtigte Erlangung der 4.000.000, Euro angekommen wäre. Die Auswertung des E-Mail-Verkehrs sowie die Sichtung der sonstigen geschäftlichen Unterlagen ergab keinerlei Hinweise darauf, dass die Beschuldigten sich absetzen oder sich einer möglichen Strafverfolgung hätten entziehen wollen, was nahegelegen hätte, falls sie gemeinschaftlich mit dem Schweizer Finanzvermittler gehandelt hätten. Auch sonstige Hinweise auf eine Kenntnis der zweifelhaften Identität des Dupont konnten bei den Beschuldigten nicht aufgefunden werden. Zur Klarstellung weise ich darauf hin, dass mit der Einstellung die Prüfung des Verhaltens der beiden Finanzvermittler auf strafrechtlich relevantes Fehlverhalten noch nicht endgültig erledigt ist (vgl. unten III.). II. Bezüglich des Schweizer Finanzvermittlers ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Nach vorläufiger Bewertung besteht nur noch der Verdacht der Urkundenfälschung durch die Vorlage eines gefälschten Kontoauszuges. Dem Verteidiger soll Akteneinsicht und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Erst danach wird über die abschließende Verfügung entschieden. III. In dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen Verantwortliche der Nürburgring GmbH (2050 Js 37425/10 StA Koblenz) werden zur Zeit die bei der Durchsuchung am 30.6.2010 sichergestellten umfangreichen Beweismittel ausgewertet. Zudem haben erste Vernehmungen stattgefunden, nach denen sich die Verdachtslage erhärtet hat. Im Rahmen dieses Verfahrens wird auch geprüft, ob sich die Finanzvermittler, gegen die wegen Provisionsbetruges ermittelt wurde (vgl. oben I.), an Straftaten zum Nachteil der Nürburgring GmbH bzw. des Landes Rheinland-Pfalz beteiligt haben. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
OB gratuliert zu Firmenjubiläum Vor 25 Jahren hat Meddy Michel ein Geschäft eröffnet, um Läufer mit adäquaten Schuhen zu versorgen. Im Lauf der Zeit wurde das Angebot verbreitert, so dass aus der Geschäftsidee ein erfolgreiches Geschäft wurde. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig gehört zu den Gratulanten, die der Geschäftsinhaberin Sonja Seyda zum Jubiläum gratulieren. In seinem Glückwunschschreiben führt er unter anderem aus: Wenn Sie in diesen Tagen auf 25 Jahre des Bestehens der Firma zurückblicken ist dies zu Recht ein Anlass, Stolz auf das Erreichte zu sein. Sie geben damit, gerade in der heutigen schwierigen Zeit, ein beeindruckendes Beispiel von kreativer unternehmerischer Leistung und Kontinuität Ihnen und Ihren Mitarbeitern gebührt dafür Lob und Anerkennung. Als begeisterter Läufer - morgens joggt der OB in den Rheinanlagen - und Kunde des Geschäfts, kann er aus eigener Erfahrung die gute und sachverständige Beratung bestätigen. OB Hofmann-Göttig, der auch persönlich an der Jubiläumsfeier teilnehmen wird, schließt sein Schreiben mit den besten Wünschen für eine gute persönliche und geschäftliche Zukunft.
Kreis nimmt Aufbewahrung von Waffen ins Visier Behörde kontrolliert: In den meisten Fällen keine Verstöße festgestellt KREIS MYK. Stichproben im Kreis Mayen-Koblenz zeigen: Die Besitzer von Waffen bewahren diese in den meisten Fällen so sicher auf, dass Unbefugte keinen Zugriff haben. Das Gesetz sagt, dass beim Besitz erlaubnispflichtiger Waffen ein oder mehrere Sicherheitsbehälter mit einer besonderen Sicherheitsstufe und einem bestimmten Widerstandsgrad vorhanden sein müssen, erklärt Michael Erlemann von der Waffenbehörde im Kreishaus. Man kann vereinfacht sagen, dass grundsätzlich ein Waffenschrank der Klasse 0 nach DIN-EN 1143/1 vorgeschrieben ist. Es können derzeit auch noch vergleichbare Behältnisse verwendet werden: Bei Langwaffen sind das solche der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 und bei Kurzwaffen solche der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992. Seit der letzten Änderung des Waffengesetzes dürfen die Waffenbehörden die Aufbewahrung von Waffen vor Ort kontrollieren: In den vergangenen Monaten haben wir - wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt - stichprobenartig mit den Kontrollen bei den Waffenbesitzern begonnen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass in den meisten Fällen die Aufbewahrung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Hinzugekommen ist auch die Verpflichtung, die sichere Aufbewahrung der zuständigen Behörde nachzuweisen. Das kann durch Vorlage von Rechnungen oder Fotos erfolgen. Auch künftig werden wir die ordnungsgemäße Aufbewahrung kontrollieren. Jeder Waffenbesitzer sollte genau unter die Lupe nehmen, ob alle erlaubnispflichtigen Schusswaffen nach den gesetzlichen Vorgaben unter Verschluss sind. Ansonsten können Bußgelder bis zu 5.000, Euro verhängt werden, in schwerwiegenden Fällen muss sogar mit einer Strafanzeige gerechnet werden, so Erlemann. Weitere Informationen bei Andrea Scharrenbach unter Telefon 0261-108320 oder Michael Erlemann unter 0261-108561. Bei ihnen gibt es auch eine Übersicht über die Aufbewahrungsmöglichkeiten. Einen guten Überblick geben auch die Internetseiten des Deutschen Schützenbundes im Internet unter http://www.dsb.de/infothek/recht/waffenrecht/hinweise-und-richtlinien-des-dsb.
Staatsanwaltschaft Koblenz: Anklageerhebung gegen vier Mitglieder einer international agierenden Bande von Betreibern von Cannabis-Indoor-Plantagen Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen vier 61, 55, 29 und 23-jährige niederländische Staatsangehörige Anklage wegen banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur großen Strafkammer des Landgerichts Koblenz erhoben. Den Angeklagten wird vorgeworfen, seit Anfang des Jahres 2009 als Mitglieder einer international tätigen Gruppierung in einem zu diesem Zweck erworbenen früheren Hotel in 57641 Oberlahr und einem Mehrfamilienhaus in 56244 Freilingen sowie im Keller des Wohnhauses eines der Angeklagten in 48455 Bad Bentheim mehrere hochprofessionelle Cannabis-Indoor-Plantagen betrieben und das abgeerntete Marihuana im Kilogrammbereich in der Folgezeit in die Niederlande verbracht und dort gewinnbringend weiterveräußert zu haben. Dabei ist nach dem Ergebnis der mit hohem Engagement und großer Sachkunde durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz in Mainz geführten Ermittlungen davon auszugehen, dass in den Jahren 2009 und 2010 mindestens knapp 26 Kilogramm zum gewinnbringenden Weiterverkauf in die Niederlande verbracht worden. Das Verfahren wurde aufgrund der Angaben eines gesondert verfolgten Mittäters eingeleitet und zunächst verdeckt geführt. Nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz und des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz wurden die vier in Deutschland wohnhaften Tatverdächtigen am 16.4.2010 festgenommen und befinden sich aufgrund von Haftbefehlen der Haftrichterin bei dem Amtsgericht Koblenz seit diesem Tag ununterbrochen in Untersuchungshaft. Bei den Durchsuchungen der Anwesen im Westerwald und in Bad Bentheim im April 2010 stellten die Beamten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz neben mehreren tausend Cannabispflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien und umfangreichem Equipment zum Betrieb der Plantagen auch über 200 kg abgeerntetes Marihuana sicher. Den 61, 29 und 23 Jahre alten Angeklagten wird in der Anklageschrift u.a. die Beteilung an elf und dem 55-jährigen Tatverdächtigen die Beteiligung an zwei bandenmäßig begangenen Taten vorgeworfen, für die das Gesetz jeweils eine Freiheitsstrafe zwischen 5 und 15 Jahren vorsieht. Der 29 Jahre alte Niederländer hat jegliche Tatbeteiligung in Abrede gestellt. Die 23 und 55 Jahre alten Angeklagten sind weitestgehend geständig. Der 61-Jjährige hat ein Teilgeständnis abgelegt. Vor der Inhaftierung hat der 29 Jahre alte Angeklagte in den Niederlanden ein Geschäft betrieben, in welchem zum Aufbau von Indoor-Anlagen benötigtes Zubehör gekauft werden konnte. Der 55-jährige Angeklagte, der als einziger verheiratet ist, ist zum Zeitpunkt der Inhaftierung als Geschäftsführer eines Handelsgeschäfts tätig gewesen. Die beiden anderen sind keiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen. Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Lernmittelfreiheit im Schuljahr 2010 / 2011 Einführung der neuen Schulbuchausleihe Für alle Schüler fünften bis zehnten Klasse der allgemeinbildenden Schulen (außer Förderschulen) wird ab dem Schuljahr 2010 / 2011 die Schulbuchausleihe eingeführt. Für die Gymnasien, Realschulen plus, Comenius-Hauptschule sowie die Integrierte Gesamtschule innerhalb der Stadt Koblenz konnten sich die Personensorgeberechtigten für die unentgeltliche oder entgeltliche Schulbuchausleihe anmelden (abhängig von den jeweiligen Einkommensverhältnissen). Ausgabe der Schulbuchpakete: Die Lernmittel, die zur Verfügung gestellt werden, werden als Paket zum Schuljahresbeginn 2010 / 2011 ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt an der Schule des jeweiligen Kindes grundsätzlich am ersten Schultag nach den Sommerferien (Montag, 16.8.2010). Soweit der erste Schultag zu einem späteren Termin erfolgt, ist grundsätzlich an diesem Tag die Ausgabe vorgesehen. In der Regel erfolgt die Ausgabe der Schulbuchpakete in der jeweiligen Klasse, Ausnahmen hiervon werden am ersten Schultag durch die jeweiligen Schulen bekannt gegeben. Die Schüler / Schülerinnen müssen hierbei die Entgegennahme der Schulbücher quittieren. Die Empfangsbestätigung erfolgt dabei auf dem Leihschein, eine Ausfertigung erhält der Schüler / die Schülerin. Folgendes ist hierbei zu beachten: Bei der Ausgabe der Lernmittelpakete an die Schüler / Schülerinnen ist der Abholschein vorzuzeigen, der den Personensorgeberechtigten im Juni zugeleitet worden ist. Er enthält eine Schülerkennung, die notwendig ist, damit jedes Kind das richtige Lernmittelpaket erhält. Soweit Personensorgeberechtigte diesen Abholschein noch nicht erhalten haben, bittet das Schulverwaltungsamt darum, sich mit dem zuständigen Sekretariat der jeweiligen Schule in Verbindung zu setzen. Je nach Anzahl der im Paket befindlichen Bücher ist von einem nicht unerheblichen Transportgewicht für die Schüler / Schülerinnen auszugehen. Dies sollte insbesondere am ersten Schultag berücksichtigt werden. Das Schulverwaltungsamt weist darauf hin, dass unter Umständen Schulbuchpakete für Anträge, die nach der regulären Frist gestellt worden (s.u.) am ersten Schultag noch nicht zur Verfügung stehen. Diese werden nach Fertigstellung an die Schüler / Schülerin übergeben. Die Abbuchung der Leihgebühr für das jeweilige Schulbuchpaket erfolgt voraussichtlich in der ersten Septemberwoche. Anmeldung für die Schulbuchausleihe: Die Anmeldung für die entgeltliche Schulbuchausleihe war befristet bis 16.5.2010 und wurde nochmals verlängert bis zum 26.5.2010. Danach eingehende Anträge sind grundsätzlich nur noch aufzunehmen, wenn besonders schwerwiegende Gründe vorlagen (z.B. Schulwechsel durch Umzug), die eine rechtzeitige Anmeldung verhindert haben. Anmeldungen für die unentgeltliche Schulbuchausleihe (frühere Lernmittelgutscheine) konnten bisher noch angenommen werden. Das Schulverwaltungsamt weist darauf hin, das eine Annahme der Anträge auf unentgeltliche Schulbuchausleihe, sowie der entgeltlichen Schulbuchausleihe aus besonders schwerwiegenden Gründen nur noch bis einschließlich 18.8.2010 möglich ist. Daran anschließend besteht grundsätzlich keine Möglichkeit mehr, für das Schuljahr 2010 / 2011 die Schulbuchausleihe zu nutzen. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Schulverwaltung der Stadt Koblenz unter den Telefonnummern 0261-1291915 bzw. 1916 gerne bereit.
Projekt-Manager (IHK) werden - von zu Hause aus In der Unternehmenspraxis gibt es nur wenige Führungs- und Fachkräfte, die die Leitung und Durchführung von Projekten systematisch und umfassend in einer Qualifizierung erlernt haben. Experten schätzen, dass es je nach Projekt ein Einsparpotenzial im oberen, vierstelligen Bereich gibt, weil die Instrumente eines professionellen Projektmanagements nicht ausreichend bekannt sind. Wer sich die Zeit für eine gute Weiterbildung im Bereich Projektmanagement nimmt, kann daher bares Geld sparen. Der berufsbegleitende Workshop des IHK-ManagementZentrums Mittelrhein setzt hier an und vermittelt für die Leitung von Projekten systematische Vorgehensweisen und konkrete Werkzeuge. Der Workshop wird als reine Online-Weiterbildung über eine Internetplattform durchgeführt, um der Projektabwicklung in der Praxis noch näher zu kommen. Denn Projekte werden zunehmend mit Medieneinsatz durchgeführt, weil die Mitarbeiter kaum oder nie Gelegenheit haben, sich persönlich zu treffen. An der Weiterbildung nehmen angehende Projekt-Manager aus ganz Deutschland und von ausländischen Standorten teil. Im Workshop, der bereits seit sieben Jahren im Programm ist, arbeiten erfahrene Dozenten aus der Projektpraxis mit erprobten Methoden für das Lernen über eine Internetplattform. Sie lassen die Teilnehmer in Teams eigene Projekte bearbeiten und geben auf der Grundlage verschiedener Aufgabenstellungen konkrete Rückmeldungen zu den Arbeitsweisen und Entscheidungswegen im Projekt. Der nächste Workshop startet am Montag, 18. Oktober. Informationen gibt Artur Laux, Telefon 0261-106131, E-Mail: laux@koblenz.ihk.de, http://www.mzm-koblenz.de.
Liste von Werbegemeinschaften und Standortinitiativen online Werbegemeinschaften und Standortinitiativen setzen sich aktiv für die Belange ihres Standortes und der Gewerbetreibenden vor Ort ein. Sie sind damit ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen, Politik und Verwaltung. Daher stellt die IHK Koblenz auf ihrer Online-Informationsseite zu Stadtmarketing (Dokumentennummer 3572) eine aktuelle Liste der Werbegemeinschaften und Standortinitiativen mit den von den Akteuren freigegebenen Kontaktdaten zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Lebensqualität in Koblenz aus Bürgersicht Ende 2009 wurden mehr als 14.000 Bürgerinnen und Bürger in 20 deutschen Städten telefonisch zur Lebensqualität in ihren Städten befragt. Wie bereits 2006 nahm die Stadt Koblenz auch im vergangenen Jahr an dieser koordinierten Bürgerumfrage teil. Der beiliegende Bericht der kommunalen Statistikstelle dokumentiert die Ergebnisse der Erhebung mit dem Fokus auf die Rhein-Mosel-Stadt. Im Städtevergleich stellen die Koblenzerinnen und Koblenzer ihrer Stadt ein überwiegend positives, aber durchaus polarisiertes Zeugnis aus: In keiner anderen Stadt ist beispielsweise der Anteil der Unzufriedenen mit den Grünflächen oder mit dem ÖPNV so hoch wie in Koblenz. Bestnoten - wie bereits 2006 - erhalten dagegen die Gesundheitsversorgung und die Zufriedenheit mit der Servicequalität der Stadtverwaltung. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass die Zukunftserwartungen mit Blick auf die Wohnortentwicklung in den nächsten fünf Jahren in keiner der anderen 19 Städte positiver sind als am Deutschen Eck, wobei auch in der Gegenwart neun von zehn Befragten sehr zufrieden oder eher zufrieden sind, in Koblenz zu leben. Im Wesentlichen werden die Ergebnisse der Befragung aus dem Jahr 2006 in der aktuellen Erhebung bestätigt, was als ein Indiz für deren Belastbarkeit interpretiert werden darf. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass die Integration der ausländischen Einwohner heute signifikant besser bewertet wird als 2006 - insbesondere von den Deutsch sprechenden Befragten mit Migrationshintergrund. Es ist vorgesehen, die koordinierte Bürgerumfrage auch in den kommenden Jahren in einer Periodizität von zwei bis drei Jahren zu wiederholen und als Stimmungsbarometer für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu etablieren.
Gesundheitsamt bietet Impfberatungen an Sprechstunden an allen drei Standorten KREIS MYK. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in Koblenz, Mayen und Andernach eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt. Ohne Voranmeldung können Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den folgenden Zeiten beanspruchen: Im Gesundheitsamt Andernach jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 13.30 bis 15.00 Uhr. In Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich. (Tel. 02632-251600), im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13.30 bis 16.00 Uhr (Tel. 0261-9148070), im Gesundheitsamt Mayen am ersten Mittwoch in jedem Monat (Abweichungen sind aber möglich, bitte zuvor telefonisch abklären): 14.00 bis 15.00 Uhr (Tel. 02651-96430). Für alle drei Standorte gilt, dass eine telefonische Beratung auch zu anderen Zeiten nach telefonischer Anfrage möglich ist. Neben den Beratungen werden die öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Polio und Keuchhusten kostenlos angeboten. Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen. Zusätzlich erfolgt eine Impfberatung für Fernreisen. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz dienstags von 10.30 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 10.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr.
Brückenpreis würdigt Engagement für Integration KREIS MYK. Zum dritten Mal wird der Preis Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken. ausgeschrieben. Dieser Brückenpreis, auf den die Ehrenamtsstelle des Kreises Mayen-Koblenz hinweist, würdigt bürgerschaftliches Engagement als soziale Bindekraft. Mit dem Brückenpreis sollen Projekte, Organisationen und Engagierte in Rheinland-Pfalz geehrt werden, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern. Bewerber können aus den Bereichen Soziales, im Sport, Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Hilfs- und Rettungsdiensten, aber auch aus dem politischen Engagement oder dem Kampf gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung kommen. Bewerbungen und Vorschläge für den Brückenpreis 2010 können bis zum 30. September bei der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt eingereicht werden. Kontakt über Birger Hartnuß, Telefon 06131-164079, E-Mail: birger.hartnuss@stk.rlp.de, Infos im internet unter http://www.wir-tun-was.de.
Einsatz für das Kreismedienzentrum hat sich gelohnt Medienbestand ist wieder auf aktuellem Stand KREIS MYK. Kreis MYK. Bei 35 Grad Hitze haben Norbert Wambach, Bildstellenleiter des Kreismedienzentrums Mayen-Koblenz in Mayen, und sein Stellvertreter Gerhard Isbert dem Landesarbeitskreis Medien beim Umzug geholfen. In den Ferien zog der Landesarbeitskreis in ein neues Lager. Der Lohn für ihre Arbeit: hundert didaktische DVDs inklusive der Vorführrechte. Damit ist das Kreismedienzentrum Mayen wieder auf dem aktuellen Stand und die Rückstände aus vergangenen Jahren sind kompensiert, so Wambach. Für Landrat Dr. Alexander Saftig bietet das Kreismedienzentrum den Schulen ein interessantes Angebot an Film- und Bildmaterial: So kann die Theorie an Beispielen veranschaulicht werden. Was man begreift, erlernt man schneller. Lobenswert sei der Einsatz von Wambach und Isbert: In ihrer Freizeit, wo andere die Sonne genießen, haben sie geschuftet. Ich freue mich, dass der Einsatz belohnt wurde. Dank der beiden ist das Kreismedienzentrum jetzt aufgewertet.
Koblenz auf Zug und Flugzeug - OB schlägt K-D-Vorstand vor, Schiff nach Rhein-Mosel-Stadt zu benennen Der Name der Stadt Koblenz ziert einen ICE-Zug der Deutschen Bahn und einen Airbus der Lufthansa. Auf dem Wasser wird für Koblenz bisher nur in Verbindung mit der Bundesgartenschau geworben. Daher hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig brieflich an den Vorstand der Köln Düsseldorfer, Norbert Schmitz, gewandt und vorgeschlagen, das Motorschiff nach der BUGA doch auf den Namen Koblenz zu taufen. Eine Fahrt mit einem Schiff auf Rhein oder Mosel bleibt den Touristen nachhaltig in Erinnerung, weil die Reize der Landschaft sich vom Wasser betrachtet, viel stärker einprägen. Wenn die Touristen nun auch noch auf einem Schiff mit dem Namen unserer Stadt fahren, dann bleibt der positive Eindruck besonders mit Koblenz verbunden.
Hohe Kundenzufriedenheit Im Auftrag der Leitstelle für Integration hatte die Statistikstelle der Stadt Koblenz über einen Zeitraum von drei Monaten eine Kundenbefragung bei den publikumsintensiven Ämtern der Stadtverwaltung Koblenz (Bürgeramt, Standesamt, Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales sowie Ordnungsamt) durchgeführt. Schwerpunkt der Befragung war die Kundenzufriedenheit von Migranten/innen mit den Dienstleistungen der Stadtverwaltung Koblenz. In Koblenz verfügt mittlerweile jeder vierte Bürger über einen sog. Migrationshintergrund. Für die Stadtverwaltung Koblenz ist es insofern von großem Interesse, dass ein gleichberechtigter und ungehinderter Zugang aller Einwohner zu den Dienstleistungen der Kommune sichergestellt ist. Eine interkulturelle Öffnung kann daher als notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundenorientierung der Stadtverwaltung Koblenz angesehen werden. Inhaltlicher Schwerpunkt der Befragung waren die Bereiche Service und Beratung, Organisation sowie Bewertung der Gebäude und Ausstattung der Räume. Die Befragung erfolgte durch Auszubildende und Praktikanten der Stadtverwaltung Koblenz, die extra für diesen Zweck eine Interviewerschulung erhalten hatten. Der von Experten der beteiligten Ämter entwickelte Fragebogen war so aufgebaut, dass bei einer schlechten Bewertung vertiefende Fragen zu den Gründen der negativen Antwort gestellt wurden. Durch diese Informationen besteht die Möglichkeit, evtl. Verbesserungen bzw. Veränderungen durchzuführen. Insgesamt sind 792 Kunden befragt worden, hiervon 271 mit und 521 ohne Migrationshintergrund. Die Befragung hat bei beiden Gruppen eine hohe Zufriedenheit mit dem Besuch bei der Stadtverwaltung aufgezeigt. Insbesondere im Bereich Service und Beratung durch die Mitarbeiter sowie den Wartezeiten wurde eine durchgehend hohe bis sehr hohe Zufriedenheit attestiert. Bei den organisatorischen Aspekten und der Raumausstattung waren die Ergebnisse auch auf einem hohen Niveau, die Kunden zeigten sich teilweise jedoch kritischer und formulierten konkrete Verbesserungsvorschläge bzw. Änderungswünsche. Erfreulicherweise sind keine wesentlichen Unterschiede in der Zufriedenheit der Kunden mit und ohne Migrationshintergrund zu erkennen. Da gerade der Bereich Service und Beratung der Kunden den stärksten Einfluss auf die Kundenzufriedenheit ausübt, wird es ein Anliegen der Stadtverwaltung Koblenz sein, den Status quo auf diesem hohen Niveau auch weiterhin zu sichern.
Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungen gegen Mario Barth wegen des Verdachts der Körperverletzung eingestellt Wie bereits in den Medien berichtet, geriet Mario Barth anlässlich eines Besuchs des Blütenfestes in Koblenz-Güls in der Nacht vom 30.4. auf den 1.5. in eine Auseinandersetzung mit einem angetrunkenen 45-jährigen Mann. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen beleidigte und attackierte dieser vermutlich aus Verärgerung über ein seiner Ehefrau versagtes Autogramm den bekannten Comedian, der nicht verletzt wurde. Die Behauptung des verärgerten Mannes, Mario Barth habe sich diesem gegenüber in der Folge mit Schlägen revanchiert, wies nicht nur Barth selbst zurück, sondern wurde auch durch die Aussagen der vernommenen Zeugen nicht bestätigt. Während das Ermittlungsverfahren gegen Mario Barth mangels Straftat einzustellen war, wird dem bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getretene 45-Jährigen mit richterlicher Zustimmung die Möglichkeit eingeräumt, das gegen ihn geführte Ermittlungsverfahren mit der Erfüllung einer Geldauflage ohne weitere Strafverfolgung zum Abschluss zu bringen. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Meldepflicht für ausländische Vereine Kreis MYK. Wer eine gemeinsame Sprache spricht, der trifft sich gerne zum Austausch von Erfahrungen oder zu gemeinsamen Aktivitäten. In diesem Zusammenhang weist das Ausländeramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin, dass Vereine, deren Mitglieder vorwiegend Ausländer sind, sich innerhalb von zwei Wochen anmelden müssen. Dies gilt unabhängig von der Eintragung ins Vereinsregister. Änderungen und Auflösungen müssen ebenfalls mitgeteilt werden. Die Anmeldung ist kostenfrei. Die Meldeverpflichtung gilt allerdings nicht für Vereine, deren Mitglieder vorwiegend aus der EU stammen. Infos: Telefon 0261-108321.
Am Tag der offenen Tür mit dem Landrat sprechen Auch zur Energieberatung anmelden Kreis MYK. Die Vorbereitungen und Planungen zum Tag der offenen Tür im Kreishaus am Samstag, 18. September, 10.00 bis 16.00 Uhr, laufen weiter auf Hochtouren. Neben einem abwechslungsreichen Programm möchte Landrat Dr. Alexander Saftig von den Bürgern erfahren, wo der Schuh drückt. Die Bürgersprechstunde wird künftig auch eine feste Einrichtung im Terminkalender des Kreischefs. Von 13.00 bis 14.30 Uhr bietet er am Tag der offenen Tür eine Bürgersprechstunde an. Um die Gespräche zu koordinieren, ist eine Voranmeldung (bis zum 3. September unter Angabe des Anliegens bei Jutta Grah, Tel. 0261-108200) nötig. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Es ist eine gute Gelegenheit, Dinge im vertraulichen Gespräche zu erörtern, so Saftig. Eine weitere Sprechstunde gibt es zum Thema Energie: Energie sparendes Bauen und Sanieren ist eines der Themen beim Tag der offenen Tür im Kreishaus am 18. September. Neben Infos über die richtigen Förderprogramme, Photovoltaik, Wärmepumpen und das Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein können die Besucher während des ganzen Tages kostenlose Kurzberatungen durch Energieexperten in Anspruch nehmen. Die Kreisverwaltung will damit Bauherren motivieren, das vorhandene Energieeinsparpotential bei der Modernisierung oder dem Neubau von Wohnhäusern zu nutzen. Um Wartezeiten möglichst zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung bis zum 6. September bei Dr. Rüdiger Kape, Tel. 0261-108420, Mail: ruediger.kape@kvmyk.de gebeten.
Statement von OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig zur UNESCO-Entscheidung zu einer Brücke im Mittelrheintal Wenn man sich als Kulturstaatssekretär jahrelang für die Mittelrhein-Brücke eingesetzt hat, dann freut man sich über die Zustimmung der UNESCO auch in der Rolle des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz. Zumal die Entscheidung auch für Koblenz wichtig ist. Denn was gut ist für die Region, das ist auch gut für Koblenz. Die Brücke wird der Region Mittelrhein wirtschaftliche Impulse geben und den Tourismus beleben.
Staatsanwaltschaft Koblenz: Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung gegen Krankenhausarzt in Cochem erhoben Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen 41-jährigen Arzt aus Cochem Anklage vor dem Amtsgericht -Schöffengericht- Cochem wegen Körperverletzung durch Unterlassen in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung erhoben. Dem Angeschuldigten, der in der Zeit vom 3.11.2008 bis zur Kündigung am 25.2.2009 als Assistenzarzt am Marienkrankenhaus in Cochem angestellt war, wird in der Anklageschrift zur Last gelegt, im Zeitraum vom 6.1.2009 bis zum 21.2.2009 insgesamt vier Patienten nicht behandelt zu haben. Im Zeitraum behandelte er eine 51-jährige Patientin, die einen Schlaganfall erlitten hatte, lediglich auf die Symptome von Migräne, obwohl er Anzeichen für schlafanfalltypische Hirnblutungen erkannt hatte. Außerdem verweigerte er einer 61-jährigen Patienten, die am Noro-Virus erkrankt war, die Aufnahme im Cochemer Krankenhaus unter dem Hinweis darauf, dass das Krankenhaus derzeit keimfrei sei. Die Eltern eines 17 Monate alten Kindes, dass unter 39 Grad Fieber litt, verwies er ohne Untersuchung des Kindes an ein anderes Krankenhaus und erklärte, er könne das Kind nicht untersuchen, da es im Marienkrankenhaus keine Kanülen für Kinder gebe. Darüber hinaus verweigerte er die Aufnahme einer 80-jährigen Patientin im Krankenhaus in Cochem, ohne sie untersucht zu haben. Der nicht vorbestrafte Angeschuldigte bestreitet die Taten. In zwei Fällen hat er sich dahingehend eingelassen, er habe die Geschädigten jeweils ausreichend behandelt. In einem Fall hat er geäußert, die Patientin kenne er nicht, sie müsse ihn mit einem anderen Arzt des Krankenhauses verwechseln und im letzten Fall verweist er darauf, dass die Fehler nicht ihm, sondern einer Notärztin zuzurechnen sei, die die Patienten entgegen seinen Willen zum Marienkrankenhaus brachte. Im Falle einer Verurteilung wegen Körperverletzung durch Unterlassen in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung sieht das Strafgesetzbuch für jeden Fall Freiheitsstrafe von maximal fünf Jahren oder Geldstrafe vor. Welche Strafe im vorliegenden Fall in Betracht kommen kann, kann erst nach der Durchführung der Hauptverhandlung beurteilt werden. Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Grundsatzrede von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig gedruckt erhältlich Die Grundsatzrede von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, mit der er vor dem Stadtrat die Grundzüge und Orientierung für seine achtjährige Amtszeit vorlegte, ist nun auch in gedruckter Form erhältlich. Das Hektogramm ist im Bürgeramt, Gymnasialstraße 4-8, erhältlich. Das Bürgeramt ist montags und mittwochs: 8.00 - 18.00 Uhr, dienstags und freitags: 8.00 - 14.00 Uhr, donnerstags: 8.00 - 19.00 Uhr und an jedem 1. Samstag im Monat: 10.00 - 14.00 Uhr geöffnet. Die Rede ist außerdem im Internet sowohl als Audiodatei als auch in Textform erhältlich (http://www.hofmann-goettig.de und http://www.koblenz.de).
Staatsanwaltschaft Koblenz: Tödliche Schüsse auf SEK-Beamten am 17.3.2010 in Anhausen - Anklage wegen Mordes und weiterer Straftaten erhoben Gegen einen 44 Jahre alten Rentner hat die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen der tödlichen Schussabgabe auf den Beamten des Spezialeinsatzkommandos Rheinland-Pfalz (SEK) am 17.3.2010 in Anhausen Anklage zur Schwurgerichtskammer bei dem Landgericht Koblenz wegen Mordes erhoben. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, einen Menschen aus niedrigen Beweggründen durch einen gezielten Schuss absichtlich getötet zu haben. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen war die Schussabgabe maßgeblich dadurch motiviert, dass er einen früheren Einbruch bei ihm als Mitglied der Hells Angels als persönliche Kränkung empfand, die Konsequenzen haben musste. Da er am Tattag einen bevorstehenden Einbruch vermutete, wollte er den Eindringling - den er nicht als Polizisten erkannte - für diesen Versuch abstrafen. Dieses Motiv ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft als niedriger Beweggrund anzusehen. Er gab aus einer Entfernung von etwa 2,50 Meter ohne jegliche vorherige Warnung mit einer großkalibrigen Waffe zwei gezielte Schüsse auf die Person ab, die er durch die Glaseinsätze der Haustür sehen konnte. Beide Schüsse durchschlugen erwartungsgemäß die Tür; einer traf den Oberkörper des Polizeibeamten und verletzte mehrere Organe. Trotz sofort eingeleiteter notärztlicher Maßnahmen verblutete der 42-Jährige. Darüber hinaus ergaben die durch die Kriminaldirektion Koblenz geführten Ermittlungen, dass der des Mordes angeklagte 44-Jährige an drei räuberischen Erpressungen beteiligt war. Es besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte gemeinsam mit fünf weiteren Männern im Alter von 38 bis 48 Jahren, die aus dem Kreis Neuwied bzw. Bonn und Umgebung stammen und den Hells Angels zuzurechnen sind, Ende des Jahres 2008 ein im Westerwald wohnhaftes ehemaliges Mitglied der Hells Angels unter Androhung tätlicher Übergriffe auf ihn und seine Familienangehörigen zur Zahlung von 7.000, Euro veranlasst hat. Dabei soll ein 43-jähriger Beschuldigter der Forderung dadurch Nachdruck verliehen haben, dass er dem Opfer einen Faustschlag versetzte. Gegen den 44-jährigen Beschuldigten besteht darüber hinaus der Verdacht, gemeinsam mit zwei weiteren 33-jährigen und 36-jährigen Mitgliedern der Hells Angels sowie drei Frauen im Alter von 25, 26 und 58 Jahren aus dem Westerwald bzw. dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen an einer versuchten räuberischen Erpressung zum Nachteil der Betreiber eines Fitness-Studios in Neuwied beteiligt gewesen zu sein. Die 26-Jährige hatte nach dem Ergebnis der Ermittlungen einen Vertrag über die Inanspruchnahme des Studios abgeschlossen. Sie wollte sich jedoch aus diesem Vertrag lösen, die noch offenstehenden Forderungen nicht bezahlen und die bereits teilweise gezahlten Beiträge zurückverlangen. Die 25-jährige Beschuldigte ist diesbezüglich verdächtig, die Anschriften der Betreiber des Fitness-Studios in Erfahrung gebracht zu haben. Aufgrund eines gemeinsamen Tatentschlusses begaben sich die drei beteiligten Männer im Januar 2010 in die Räume des Fitness-Centers. Dort versuchten sie, die Rückzahlung der bereits geleisteten Beiträge und den Verzicht auf die noch offenstehenden Geldbeträge dadurch zu erreichen, dass sie konkludent zu erkennen gaben, Gewalt anwenden zu wollen, falls ihrem Ansinnen nicht entsprochen wird. Die Betreiberin blieb jedoch standhaft und lehnte ein Eingehen auf die Forderung ab. Zudem besteht gegen den 44-jährigen Beschuldigten und den 33-jährigen Beschuldigten aus Nordrhein-Westfalen der Verdacht, dass sie im August 2009 unter konkludenter Androhung von gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine Prostituierte im Vorderen Westerwald dazu veranlassen wollten, ihren Stellplatz zu verlassen. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen verfolgten sie das Ziel, die Einnahmen der anderen dort tätigen Prostituierten zu steigern. Auch die Prostituierte weigerte sich jedoch beharrlich, diesen Stellplatz zu verlassen, so dass die Tat nur versucht wurde. Gegen einen 33-jährigen Beschuldigten aus Nordrhein-Westfalen besteht außerdem der Verdacht, geringe Mengen an Betäubungsmitteln besessen zu haben. Der 44-jährige Beschuldigte befindet sich seit dem 17.3.2010 ununterbrochen in Haft. Der 33-jährige Beschuldigte aus Nordrhein-Westfalen befindet sich wegen des dringenden Tatverdachts der Beteiligung an den zwei versuchten räuberischen Erpressungen aufgrund Haftbefehls des Amtsgerichts Koblenz seit dem 6.5.2010 in Untersuchungshaft. Der 44-jährige Beschuldigte hat lediglich die Schussabgabe eingeräumt. Zu dem Tathergang und einem möglichen Tatmotiv hat er sich nicht geäußert. Auch die übrigen Beschuldigten haben zu denen ihnen angelasteten Straftaten keine Angaben gemacht. Das des Mordes angeklagte Mitglied der Hells Angels war zuletzt als Konditormeister tätig, ist inzwischen aber berufsunfähig und bezieht Rente. Die 25-jährige Beschuldigte ist als Fitness-Trainerin tätig. Die 26-jährige Beschuldigte befindet sich in einer Ausbildung. Ein 48-jähriger Beschuldigter übt den Beruf eines Malers- und Lackierers aus. Die übrigen Beschuldigten haben zu ihrem Beruf und ihren Lebensumständen keine Angaben gemacht. Mit Ausnahme eines aus Marokko stammenden 36 Jahre alten Mitglieds der Hells Angels besitzen alle elf Beschuldigten, gegen die Anklage erhoben wurde, die deutsche Staatsangehörigkeit. Verbrechen des Mordes sind mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht. Für Verbrechen der räuberischen Erpressung sieht das Gesetz die Verhängung einer Freiheitsstrafe zwischen einem und 15 Jahren vor. Ein Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Hintergrundinformationen zur Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag: Grundsätzlich fällt die Tötung eines Menschen unter den Straftatbestand des Totschlags (§ 212 des Strafgesetzbuches). Diese Vorschrift sieht einen Strafrahmen von fünf bis fünfzehn Jahren vor. Liegen besondere zusätzliche Merkmale vor, wird die Tat als Mord (§ 211 des Strafgesetzbuches) eingeordnet. Die Mordmerkmale sind ausdrücklich im Gesetz festgelegt und lauten - Mordlust - Befriedigung des Geschlechtstriebs - Habgier - niedrige Beweggründe - Heimtücke - Grausamkeit - Gemeingefährliche Mittel - Ermöglichung oder Verdeckung einer anderen Straftat. Für Mord lautet die Strafandrohung lebenslange Freiheitsstrafe. Nur bei besonderen Strafmilderungsgründen und im Falle einer versuchten Tat kann das Gericht von der Verhängung dieser Höchststrafe absehen. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
BFW Koblenz erhält eine Umzäunung Die großzügige Grünanlage rund um das CJD Berufsförderungswerk Koblenz (BFW Koblenz) mit Sitz in Vallendar wird im August umzäunt. Die in Privathand des BFW Koblenz liegende Anlage wurde seit Bestehen der Einrichtung gerne von Bürgerinnen und Bürgern aus der Umgebung im Rahmen der Freizeitgestaltung genutzt, auch die Vierbeiner haben sich dort immer sehr wohl gefühlt. Leider wurden im Laufe der Jahre immer wieder die Nutzungsbedingungen der Grünanlage missachtet, darunter fällt neben der Anleinpflicht von Hunden auch die Kotbeseitigung. Das BFW Koblenz ist eine Einrichtung für erwachsene Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zur beruflichen Rehabilitation. Neben physischen Erkrankungen gibt es viele Rehabilitanden, die auch psychische Leiden aufweisen wie Burn-Out, Depressionen oder auch Angstzustände, um nur einige Beispiele zu nennen. Aufgrund dieser Erkrankungsbilder passiert es häufig, dass die Rehabilitanden vor freilaufenden Hunden große Angst haben, die Reaktionen vieler Hundebesitzer fallen in diesen Situationen oft anders aus, wie sie sich das BFW Koblenz aus Rücksicht der Rehabilitanden wünschen würde. Die Grünanlage wird von der Einrichtung unterhalten und entsprechend gepflegt. Die hinzukommende, oft nicht durchgeführte Kotbeseitigung der Hundebesitzer führt darüber hinaus in der Einrichtung zu erhöhten Kostenaufwendungen und zahlreichen Beschwerden der Rehabilitanden / Mitarbeiter. Die Einrichtung sieht sich zum Schutz der Rehabilitanden / Mitarbeiter nun leider gezwungen, die Grünanlage entsprechend einzuzäunen. Ab August darf das umfriedete Privatgelände nach §123 StGB von unbefugten Personen nicht mehr betreten werden. Das Berufsförderungswerk Koblenz ist eine Einrichtung nach SGB III (Wege zur Teilhabe an der Arbeitswelt) und SGB IX § 35 (Dauerhafte Wiedereingliederung) mit der Aufgabenstellung, Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben durchzuführen. Im Jahr 1971 gegründet, arbeitet das BFW Koblenz seit fast 40 Jahren als gemeinnützige Einrichtung für erwachsene Menschen in der beruflichen Rehabilitation. Mit einem breitgefächerten Angebot werden Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen durch umfangreiche und sehr individuell abgestimmte Leistungen wieder erfolgreich in die Lage versetzt, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Bis heute konnte das BFW Koblenz mehr als 18.000 Rehabilitanden erfolgreich qualifizieren. Träger des BFW Koblenz ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD).
Kundendienst in Zulassungsstellen massiv beeinträchtigt Ausfälle in der Rechenzentrale in Mainz - Selbst Auskünfte nicht möglich KREIS MYK. Massive Störungen und Ausfälle der EDV haben in den letzten Tagen die Arbeiten in den Kfz-Zulassungsstellen erschwert und zum Teil komplett lahm gelegt. Wir hoffen, dass die Störungen so schnell wie möglich behoben sind, sagt die zuständige Referatsleiterin Kreishaus, Birgit Gellert und bittet Kunden um Verständnis: Die Störung ist landesweit. Wir hängen vom Landesbetrieb Daten und Information in Mainz ab, dort arbeitet man mit Hochdruck an einer Lösung. Die Auswirkungen auf den Kundenbetrieb sind erheblich: Kunden können leider wegen dieser EDV-Störungen überhaupt nicht mehr bedient werden. Auch telefonische Auskünfte und normale Verwaltungsarbeiten sind nicht möglich. Die allermeisten Kunden zeigen Verständnis, aber einige sind natürlich auch verärgert: Das ist nachvollziehbar, denn manche nehmen Urlaub und müssen vertröstet werden. Uns sind leider die Hände absolut gebunden. Im Zweifel sollte man vorher telefonisch anfragen, ob die Dienste wieder funktionieren. Infos unter Telefon 0261-108306, in Mayen unter 02651-800360 oder in Andernach unter 02632-922155.
Fähre Lay weiterhin defekt - Ersatzteil lässt auf sich warten Das dringend benötigte Ersatzteil, um die Fähre Lay wieder flott zu machen, lässt auf sich warten. Fährmann und Werkstatt fragen regelmäßig beim Hersteller an, wann mit der Lieferung gerechnet werden kann. Nun ist als Liefertermin die kommende (30. KW) Woche genannt. In der Werkstatt wird dann sofort der Zusammenbau erfolgen und ein Team wird vor Ort in Lay, die Kupplung wieder in die 79 Jahre alte Fähre einbauen. Die Stadtverwaltung bedauert den Ausfall und bittet um Verständnis. Aktuelle Informationen bietet Fährmann Arno Schüller auch auf seiner Webseite http://www.faehre-lay.com.
Neue Wege der Landwirtschaft Exkursion zur Permakulturfläche Andernach KREIS MYK. Die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz bietet eine Führung über die Permakulturfläche in Andernach mit einer Vorstellung des Gemüsesortenprojektes Rheinland Pfalz an. Am Freitag, 6. August, 16.00 bis 18. 30 Uhr, wird das Konzept der Permakulturfläche eingehend erläutert. Der Begriff leitet sich aus den beiden Wörtern permanent agriculture ab: Dauerhafte Landwirtschaft sieht eine multifunktionale Nutzung des stadtnahen Außenbereichs vor. Eine bisher intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche von neun Hektar wurde zusammengelegt und umgestaltet. Nun dient sie als Naturschutz-Ausgleich, zur Nahrungsproduktion und zur Umweltbildung und Naherholung. Mit der Anlage der Permakulturfläche wurde 2008 begonnen und seit dem wurde vieles aufgebaut. Unter anderem gibt es hier die Grundstruktur des Geländes mit vielen Elementen wie die Sonnenfallen zur passiven Ausnutzung der Sonnenwärme, große Streuobstflächen, Benjeshecken und ein Arboretum zu sehen. Kamerunschafe und Angler Sattelschweine zeigen ihre Fertigkeiten im natürlichen Rasenmähen. Auch die Aussaatflächen des Gemüsesortenprojektes Rheinland Pfalz können besichtigt werden. Christian Havenith, Gärtner und staatlich zertifizierter Kräuterpädagoge, der auch über das Permakulturgelände führt, wird das Projekt vorstellen. Es setzt sich für die Erhaltung alter regionaler Gemüsesorten ein, welche in ihrer genetischen Ausstattung hervorragend an die lokalen Umweltfaktoren angepasst sind. Ziel ist die Sammlung und Sicherung dieser alten Landsorten. Interessenten für die Exkursion melden sich bei Rüdiger Kape, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. 0261-108420, E-Mail: Ruediger.Kape@kvmyk.de. Die Anreise muss selbstständig organisiert werden. Teilnehmergebühren werden nicht erhoben.
Erfolgreiche Projekte für Demokratie und Toleranz gesucht KREIS MYK. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt sucht erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten. Dafür wurde der Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010 ausgeschrieben, teilt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit. Wer sich für eine lebendige und demokratische Gesellschaft engagiert, kann Preisgelder in Höhe von 1.000, bis 5.000, Euro gewinnen. Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Anmeldung unter http://www.buendnis-toleranz.de.
Sommer-Bibliothek Koblenz genießt die schönen Ferien- und Sommertage und die Stadtbibliothek Koblenz hat dazu eine Vielzahl an informativen Wander- und Reiseführern für Nah und Fern. Egal ob Mittelgebirge wie Westerwald, Hunsrück, Eifel erwandert oder Ausflüge an Rhein, Mosel und Lahn auf dem Programm stehen, in der Stadtbibliothek Koblenz gibt es die notwendigen Informationen. Daneben gibt es eine große Auswahl an Reiseführern, z.B. für die beliebten Urlaubsziele Italien, Spanien oder Griechenland. Zusätzlich findet man in der Zentralbibliothek (Kornpfortstraße 15) Hörbücher und DVDs rund um das Thema Reisen. Auch diejenigen, die den Urlaub zu Hause verbringen, kommen nicht zu kurz. Die Stadtbibliothek bietet viele neue Romane und aktuelle Sachbücher, Musik-CDs oder Unterhaltungsfilme für die schönsten Wochen des Jahres zur Ausleihe an. Ein Besuch in der Stadtbibliothek Koblenz lohnt sich auf jeden Fall! Infos rund um die Stadtbibliothek unter Tel. 0261-1292627 oder http://www.stb.koblenz.de.
Straßendecke im Brenderweg wird teilweise erneuert Voraussichtlich beginnen ab Montag, 26.7.10 die Bauarbeiten zur Erneuerung der Straßendecke im Brenderweg zwischen Im Hüttenstück bis zur Straßburger Straße. Wenn nichts dazwischen kommt sollten sie bis zum 7. August beendet sein. Zuerst werden die defekten Straßenbereiche insbesondere im Bereich der Straßenränder gefräst. In einem zweiten Arbeitsschritt werden die Schachtabdeckungen und Kappen reguliert. Bei diesen Arbeiten kommt es zu geringen Verkehrsbehinderungen. Beim anschließenden Deckeneinbau wird es größere Verkehrsbehinderungen geben, da diese Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampel ausgeführt werden müssen. Zur Reduzierung der Beeinträchtigungen werden bei den Arbeiten mehrere kurze Abschnitte gebildet. Während dieser Arbeiten und in der anschließenden mehrstündigen Abkühlphase können die Anlieger nicht auf Ihre Grundstücke gelangen oder mit Ihrem Fahrzeug zu verlassen. Auch der Busverkehr wird stark beeinträchtigt. Die Haltestellen im Baustellenbereich werden in dieser Zeit teilweise nicht angefahren. Nähere Informationen sind den Aushängen an den Haltestellen zu entnehmen. Ortskundige sollten den Bereich weiträumig umfahren.
Kinder aus Terschnobil besuchen die Autobahnpolizei Kaisersesch Wie schon einige Jahre zuvor ermöglichte die private Initiative Sonne für Kinder aus Tschernobyl auch dieses Jahr rund 470 an Krebs erkrankten Kindern aus Tschernobyl einen vierwöchigen Aufenthalt in deutschen Gastfamilien. Die Verbandsgemeinde Kaisersesch hatte Gastfamilien und Kinder zu einem Treffen am 17.7.2010 ins Mehrgenerationenhaus Schieferland eingeladen. Man hatte ein interessantes Programm vorbereitet, bei dem auch der Besuch bei der Polizeiautobahnstation Kaisersesch eingeplant war. Dort wurden 24 Kinder zwischen 8 und 16 Jahren begrüßt. Man zeigte den Kindern die Einsatzmittel der Polizei und ermöglichte ihnen so, sich unter anderem die Schutzweste, die Handfesseln und andere Dinge genauer zu betrachten. Begeistert waren die Kinder, als sie sich die Dienstfahrzeuge intensiv von innen und außen ansehen konnten, während die Polizisten Blaulicht, Martinshorn und Leuchtschrift laufen ließen. Anschaulich waren auch die Videos über Verkehrskontrollen auf der Autobahn. Als besonderes Highlight empfanden die Kinder es, in Schutzweste und mit Polizeimütze fotografiert zu werden, Fingerabdrücke abzugeben und beides auf einem Datenblatt als Erinnerung an den Besuch der Polizeiautobahnstation Kaisersesch mit nach Hause zu nehmen.
Stadtteilbüro Goldgrube: Aktiv für die Bürger vor Ort Mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Senioren, Spätaussiedlern und jüdischen Emigranten, Alleinerziehenden und Hartz IV-Empfängern zählt die Goldgrube zu den Koblenzer Stadtteilen mit besonderen Problemlagen und erhöhtem sozialen Zündstoff. Vor diesem Hintergrund engagiert sich das Stadtteilbüro Goldgrube seit knapp 10 Jahren für die vielfältigen Interessen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Die Arbeit im Stadtteilbüro teilen sich die Caritas-Mitarbeiterin Dipl. Soz. Päd. (FH) Valentina Zahn und Dipl. Soz. Päd./Sozialarbeiterin (FH) Britta Fries vom Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt Koblenz. Hauptthemen ihrer Arbeit sind Hilfestellung und Beratung, Integration und Netzwerkarbeit; dabei liegen die Schwerpunkte einerseits in der Vermittlung von Informationen und Hilfen (Valentina Zahn), zum anderen in der Beratung von Jugendlichen und Familien in den verschiedensten sozialen Angelegenheiten wie z.B. Fragen der Erziehung, bei Trennung und Scheidung, drohendem Wohnungsverlust, Mietschulden etc. (Britta Fries). 2006 erweiterte das Stadtteilbüro sein Angebot um einen Frauentreff, der allen Frauen des Stadtteils offen steht. Seitdem treffen sich hier in 14-tägigem Rhythmus Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, um Zeit miteinander zu verbringen und sich auszutauschen. Einmal im Jahr begeben sich die Frauen des Treffs auf eine große Fahrt, die von der Stadt Koblenz unterstützt und von Frau Fries organisiert wird. Bisher standen Unternehmungen u.a. in Trier, Cochem, Wiesbaden, aber auch auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt, auf dem Programm. Dass es dabei auch spontan zugeht, wurde nicht nur beim letzten Frauentreff-Ausflug am 16.12.2009 deutlich. Geplant war eine Fahrt in die Vulkan-Eifel; wegen starken Schneefalls disponierte die Gruppe kurzerhand um. Eine der Teilnehmerinnen berichtet: Wir wollten in der Vorweihnachtszeit unser Treffen etwas anders gestalten. So haben wir uns am 16. Dezember zum Frühstück in der Stadt getroffen. Nach einem gemütlichen Cafebesuch gingen wir in das Landesmuseum. Dort haben wir uns die Ausstellung zur Bronzezeit angeschaut. Besonders interessant waren die alten Gemälde, die Koblenz vor hundert Jahren zeigen. Da Koblenz für viele von uns zur zweiten Heimat geworden ist, fanden wir den Vergleich zu heute sehr spannend. Auf dem Weg zu einem Lokal in der Altstadt, wo wir was essen wollten, gingen wir durch die bunten Stände des Weihnachtsmarktes. In einer gemütlichen Atmosphäre haben wir das leckere Essen genossen. Es war ein gelungener Tag, den wir gemeinsam mit viel Spaß verbracht haben. Für 2010 steht das Ausflugsziel des Frauentreffs bereits fest: Im Herbst steht eine Fahrt in die Vulkan-Eifel mit Maar-Wanderung, Besuch des Geysirs Wallender Born und einer Imkerei auf dem Programm. Der Tag wird mit gemütlichem Beisammensein in Koblenz enden. Der Ausflugstermin wird noch bekannt gegeben; telefonische Anmeldungen sind unter der Rufnummer 0261-94249524 bereits möglich. Das Stadtteilbüro in der Fröbelstraße 9 ist an Werktagen vormittags geöffnet. Die Frauen der Goldgrube sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Wehren im Kreis erwarten zunehmende Einsätze bei Sturm Kreisfeuerwehrinspekteur beobachtet extreme Wetterlagen KREIS MYK. Sturmtief Olivia hat im Landkreis Mayen-Koblenz vergleichweise geringe Schäden hinterlassen. Doch die Feuerwehren stellen sich bereits darauf ein, dass wetterbedingte Einsätze in Zukunft deutlich zunehmen. 60 Einsätze von 30 Wehren wurden Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Walter Weber beim Durchzug des Tiefs gemeldet: Wir hatten über 300 Leute im Einsatz. Die Schadensbilanz fiel laut Weber relativ gering aus. Doch der KFI warnt: Wir müssen davon ausgehen, dass diese Einsätze ein Schwerpunkt für die Feuerwehren werden. Noch gut in Erinnerung dürfte dabei die Schneise der Verwüstungen sein, die ein kleiner Tornado 2003 in Acht hinterlassen hatte. Mehr als die Hälfte der Gebäude waren beschädigt, zwei sogar eingestürzt. 250 Kräfte der Wehren und des Technischen Hilfswerks waren seinerzeit im Einsatz. Auch Landrat Dr. Alexander Saftig kann sich gut daran erinnern, war er doch damals Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel: Die überlegte und schnelle Arbeit der Einsatzkräfte hat verhindert, dass die Schadensbilanz am Schluss schlimmer ausfällt, als es eh schon war. Wer je zweifelte, dass wir gut ausgebildete und ausgerüstete Wehren brauchen, hätte an diesem Tag Lehrgeld bezahlt. Walter Weber beobachtet seither eine Zunahme dieser Ereignisse. Nicht in der dramatischen Form wie seinerzeit in Acht, aber Wetterverschiebungen mit plötzlichem und heftigem Druckausgleich registriert der KFI mit gemischten Gefühlen: Wir können nichts dran ändern, aber wir müssen uns darauf einstellen und haben das in den vergangenen Jahren auch schon getan. Wir sind sicher gut gerüstet für diese Einsätze und üben das auch regelmäßig. Die Brandbekämpfung tritt dabei längst nicht in den Hintergrund. Wochenlange Hitze über 30 Grad, kein Regen, das springt der buchstäbliche Funke schnell über: Vom Auto mit heißem Katalysator bis zur achtlos weggeworfenen Kippe: Die Brandgefahr steigt, das ist klar. Weber appelliert insbesondere an die Grillfreunde: Bitte nur auf brandfestem Untergrund arbeiten und darauf achten, dass das Feuer wirklich vollständig aus ist. Er will niemandem den Spaß verderben, Ordnung am Grillplatz sei jedoch aus gutem Grund nötig: Eine Scherbe ist wie ein Brennglas. Das kann schon beim Grillen selbst zu Feuer führen, und erst Recht, wenn Flaschen oder Gläser am Grillort als Müll hinterlassen werden.
Kreis investiert in seine Schulen Schulen bleiben trotz schwieriger Haushaltslage besonderes Anliegen des Kreises KREIS MYK. Als Schulträger ist der Landkreis verantwortlich für den Bau und die Unterhaltung der kreiseigenen Schulen. Das lässt sich der Landkreis Mayen-Koblenz einiges kosten. Trotz der schwierigen Haushaltslage investiert er weiterhin hohe Summen in seine Schulen. Von 1998 bis heute haben wir insgesamt rund 60 Millionen Euro für die Schulen ausgegeben, so Landrat Dr. Alexander Saftig. Der Gebäudewert aller Kreisschulen beträgt ohne Grundstücke, bereinigt durch Abschreibungen, rund 114 Millionen Euro. Ein Wert, der auch gepflegt werden will. Für die Bauunterhaltung, Bewirtschaftung und Ausstattung der 19 kreiseigenen Schulen hat der Landkreis allein in den Jahren 2008 bis 2010 etwa 23 Millionen Euro ausgegeben. Neben Erweiterungen und Umbauten werden auch Generalsanierungen durchgeführt, um die vorhandenen Bausubstanzen zu erhalten. Bei den Sanierungen handelt es sich derzeit überwiegend um energetische Sanierungen: neue Fenster- und Dachdämmungen, neue Elektro- und Lüftungsanlagen oder Heizungssysteme. Der Aufwand ist zwar meist hoch, aber ein kompletter Neubau ist um ein Mehrfaches teurer, so der Kreischef. So werden aktuell die Arbeiten an der Karl-Fries-Schule in Bendorf bald abgeschlossen sein. Hier wurde das Gebäude saniert und die Schule hat eine neue Sporthalle erhalten. Ebenso werden das Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf sowie die zur Schule gehörende Sporthalle zurzeit saniert. Auch hier werden die Arbeiten nach den Sommerferien abgeschlossen sein. Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld und die Carl-Burger-Berufsbildende Schule in Mayen erhielten durch den Ausbau des Daches neue Klassenräume. Bereits 2009 erhielt das Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Andernach eine Mensa und an der August-Horch-Berufsbildenden Schule erweiterte man die Holzwerkstatt und verbesserte die Brandschutzmaßnahmen. Durch das Konjunkturpaket II hat der Kreis rund 6,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um Baumaßnahmen an den Schulen durchzuführen. Beispiele hierfür sind die zwischenzeitlich abgeschlossenen Baumaßnahmen am Megina-Gymnasium in Mayen. Hier wurde für eine Million Euro im Innenbereich der Schule eine Bibliothek errichtet. Den Wissensdurst können die Gymnasiasten bald stillen, denn die Bibliothek wird nach den Ferien zur Verfügung stehen. An der Elisabeth-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Andernach wird eine neue Sporthalle für rund 1,45 Millionen errichtet. Schon seit längerer Zeit ist man mit der jetzigen Lösung unzufrieden. Die Schüler müssen mit Bussen zu anderen Turnhallen gebracht werden. Daher war der Neubau fällig. Daneben werden für 530.000, Euro die Fenster im Schulgebäude ausgetauscht und die Fassade erneuert. Damit die neue isolierte Fassade richtig abschließt, wird auch der Übergang von der Fassade zum Dach angepasst. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Bis Ende 2010 erhalten auch die Theodor-Heuss-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Bendorf für rund 1,8 Millionen Euro und das Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach für 790.000, Euro eine neue Wärmedämmung. Die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule in Polch erhält für insgesamt 258.000, Euro eine neue Fassade. Auch hier soll bis Ende dieses Jahres alles saniert sein. Nach Abschluss des Dachausbaues im letzten Jahr wird bis zum Herbst im Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld eine Holzhackschnitzelanlage installiert. Sie wird künftig nur noch zum Teil mit Öl betrieben: Der größte Anteil an Wärme wird durch das Verbrennen von Biomasse in der Holzhackschnitzelheizung erzeugt. Die Schulzentren in Andernach und Bendorf heizen bereits mit solchen Anlagen. Die neuen Heizanlagen sind wirtschaftlicher, aber vor allem umweltfreundlicher als vergleichbare Gas- oder Ölheizungen. Für den Kreistag hat die Bildung im Landkreis immer eine hohe Priorität gehabt, und das muss in Zukunft auch so bleiben. Um jungen Menschen Wissen zu vermitteln und sie optimal auf die Herausforderungen des Berufslebens vorzubereiten, brauchen sie ein entsprechendes Umfeld, erklärt Saftig. Auch in Zukunft wird in die Schulen investiert.
Mitgliederversammlung und Neuwahlen im Caritasverband Koblenz Die Mitgliederversammlung des Caritasverbandes Koblenz fand im Soldatenfreizeitheim Haus Horchheimer Höhe statt. Insgesamt gehören dem größten Wohlfahrtsverband der Region Koblenz 1.130 Mitglieder an. Vorsitzender Heinz-Dieter Maahs gab eine Leistungsbilanz über die Entwicklung des Caritasverbandes von 2007 bis 2009. Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld berichtete über die CarMen gem. GmbH, die integraler Bestandteil des Caritasverbandes ist und verschiedene Beschäftigungsfelder für langzeitarbeitslose und schwerbehinderte Menschen anbietet. Mit insgesamt etwa 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind der Caritasverband Koblenz e.V. und seine Tochtergesellschaft CarMen gem. GmbH ein großer Arbeitgeber in der Region Koblenz. Besondere Schwerpunkte, so Maahs, waren die Eröffnung eines Wohnprojektes als Ergänzung des Fachdienstes für Menschen ohne Wohnung im Stammhaus des Caritasverbandes in der Neustadt 20 mit einer Investition von 650.000, Euro aus Eigenmitteln und einem Zuschuss des Deutschen Hilfswerks in Höhe von 230.000, Euro, die Übernahme des Quartiersmanagements im Stadtteil Lützel im Auftrag der Stadt Koblenz und der Umzug der Bahnhofsmission in neue, zeitgemäße Räumlichkeiten am Nordeingang des Koblenzer Hauptbahnhofs. In der Behindertenhilfe hält der Caritasverband inzwischen ein differenziertes Hilfesystem mit selbstbestimmtem Wohnen, betreuten Wohnformen und Wohnheimen vor. Größtmögliche gesellschaftliche Teilhabe unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten der betreuten Menschen steht dabei im Vordergrund der jeweiligen Hilfeplanung. Vorgestellt wurden innovative Projekte, die sich der Förderung der Arbeitsmarktintegration junger Menschen unter 25 Jahren mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen und der Begleitung substituierter Drogenabhängiger widmen. Hier ist das besondere Know-how aus den Fachdiensten Jugendhilfe und Suchtberatung gefragt. Ein weiteres neues Betätigungsfeld ist die Fachstelle Glücksspielsucht, die inzwischen als Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle für Menschen mit dieser Suchtproblematik anerkannt ist. Auch an verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie die Mitwirkung am ersten Koblenzer Pflegefrühstück unter dem Thema Der Pflege geht die Luft aus oder die bundesweite Aktion Eine Million Sterne als Zeichen der Solidarität und gegen Ausgrenzung sozial Benachteiligter wurde erinnert. Hier versteht der Caritasverband sich als Anwalt für soziale Randgruppen und Seismograph für gesellschaftspolitische Entwicklungen. Der Vorsitzende erläuterte zur wirtschaftlichen Situation, dass auch die Caritasverbände im Jahr 2011 von der bistumsweiten Einsparung in Höhe von 40 Mio. Euro betroffen sein werden. Die Caritasverbände werden eine Mittelkürzung von rund 3,5% zu tragen haben. In Zeiten leerer Kassen auch bei den Kommunen, die ein wichtiger Zuschussgeber für Aktivitäten der Wohlfahrtspflege sind, stellt diese Situation eine besondere Herausforderung dar. Die Mitgliederversammlung wählte den neuen Caritasrat, der in den nächsten vier Jahren über grundsätzliche Fragen und Aufgaben der Caritas in ihrem Einzugsbereich berät und entscheidet. Folgende Personen gehören diesem wichtigen Gremium an: Vito Contento, Koblenz-Arenberg, Manfred Diehl, Koblenz-Ehrenbreitstein, Bernd Kuhl, Spay, entsandt von der Dekanatskonferenz, Helmuth Just, Koblenz-Metternich, entsandt vom Dekanatsrat, Helga Selbach, Koblenz-Güls, Prof. Helmut Schäfer, Koblenz-Arenberg, Hiltrud Schlitt, Koblenz, Birgit Weiland, Rhens, Rita Zimmermann, Koblenz-Pfaffendorf, sowie Maria Meyen, Vallendar, langjährige Caritasrektorin, als ständiger Ehrengast. Komplettiert wird das Gremium durch den Vorstand, der in der konstituierenden Caritasratssitzung gewählt wurde. Diesem gehören neben dem vom Bischof ernannten Vorsitzenden Heinz-Dieter Maahs und der Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld die folgenden gewählten Mitglieder an: Pfarrer Joachim Fey, Bendorf, Gabriele Seibel-Gelking, Urmitz, Hajo Stuhlträger, Bendorf, Roswitha Verhülsdonk, Koblenz, Dechant Eugen Vogt, Koblenz, Walter Weinbach, Koblenz-Horchheim, und Kreisbeigeordneter Rudi Zenz, Löf. Für die Delegiertenversammlung des Caritasverbandes für die Diözese Trier wurden fünf persönliche Mitglieder gewählt, die dort den Caritasverband Koblenz vertreten. Der Vorsitzende dankte Josef Ott, der aus persönlichen Gründen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand, für seine über achtjährige Tätigkeit im Vorstand. Wir danken allen Gremienmitgliedern für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken mit an der Verwirklichung des im Evangelium begründeten Auftrags der Caritas, sich für die Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Notlagen einzusetzen, so der Vorsitzende Heinz-Dieter Maahs.
Vögel brauchen Wasser - Vogeltränken jetzt sinnvoll Derzeit leiden nicht nur die Pflanzen unter der anhaltenden Trockenheit. Diese zu gießen ist für den Gartenfreund selbstverständlich. Allerdings wird leicht vergessen, dass vor allem auch die Vögel unter dem Wassermangel leiden. Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen sind bereits ausgetrocknet. Pfützen gibt es gar nicht mehr, sogar in manchen Gräben steht nur wenig Wasser. Das Umweltamt der Stadt Koblenz möchte vor allem Natur- und Vogelfreunde darum bitten, den Tieren saubere Vogeltränken anzubieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Das Wasser sollte allerdings täglich gereinigt und gewechselt werden, damit sich keine Parasiten ausbreiten können. Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch. Wichtig ist, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Sonst kann manch Stubentiger der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereiten. Vögel baden auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten.
Kinder und Jugendliche in der täglichen Arbeit besser verstehen Kommunikationstraining des Kreisjugendamtes ausgebucht KREIS MYK. Unter dem Titel Wie oft soll ich dir noch sagen...? fand in der Bildungsstätte Haus Wasserburg in Vallendar eine Fortbildung des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz statt. Anmelden konnten sich Eltern sowie diejenigen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Die Veranstaltung war mit 26 Teilnehmern ausgebucht. Zentrales Thema des Tages: Kommunikation. Viele Erwachsene und Eltern fühlen sich manchmal hilflos und wissen nicht, wie sie auf das Verhalten der Sprösslinge reagieren sollen. Durch gemeinsame Gespräche und Kommunikationsübungen wurden die Teilnehmer für den Alltag mit Kindern sensibilisiert. In einer Reihe von Rollenspielen konnten die Erwachsenen dann abschließend erleben, welche Wirkung es auf Kinder und Jugendliche hat, wenn man auf sie eingeht. Es geht darum, eine Umgebung für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, emotionaler Sicherheit und positiver wie offener Kommunikation basiert, erklärt Matthias Uhl. Auf der Grundlage eines Kommunikationsmodells wird gelernt, wie sich Erwachsene so ausdrücken, dass Kinder und Jugendlichen dem eigenen Anliegen Aufmerksamkeit schenken, aber auch, wie diese umgekehrt aus schwierigem Verhalten deren Anliegen herauslesen und Wege finden können, dies gleichermaßen zu berücksichtigen. Man wolle Kinder und Jugendliche zu einem Sozialverhalten anleiten, das von Herzen kommt und sich so verhalten, dass sie etwas von sich aus wirklich tun wollen - und nicht nur deswegen, weil andere es von Ihnen erwarten oder ihnen sonst Konsequenzen drohen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Fortbildung zum besseren Verständnis von Kindern und jugendlichen beiträgt und wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben wurden. Aufgrund der großen Resonanz auf diese Fortbildung will das Kreisjugendamt auch weiterhin Angebote für Praktiker in der Kinder- und Jugendarbeit durchzuführen, bei denen das Thema gewaltfreie Kommunikation im Vordergrund steht. Weitere Informationen zum Thema beim Kreisjugendamt, Matthias Uhl, Tel. 0261-108566 oder per Mail: Matthias.Uh@kvmyk.de und im Internet unter http://www.kvmyk.de/Bürgerservice/Kinder_Jugendliche_Familie.
Mit dem Haustier in den Urlaub Allgemeine Tipps zur Reiseplanung KREIS MYK. Wer in Deutschland oder im Ausland Urlaub macht und Haustiere mit auf Reisen nimmt, sollte sich vorbereiten, um keine Überraschungen zu erleben. Ein Vorgespräch mit dem Tierarzt oder dem Veterinäramt kann viele Fragen klären, erklärt Dr. Rudolf Schneider vom Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Da einige Hunde und Katzen bei längeren Reisen übernervös und ängstlich reagieren, sollten Sie vorab Ihren Tierarzt auf mögliche Beruhigungsmittel für Ihren Begleiter ansprechen. Es empfiehlt sich, diese Mittel jedoch einige Tage vor Ihrer Urlaubsreise bei Ihrem Tier auszuprobieren, so Schneider. Für die Reise sollte man ausreichend Futter von zu Hause mitnehmen, wobei sich hierfür insbesondere Trockenfutter eigne: Sollten Sie während des Urlaubs auf anderes Futter umsteigen müssen, dann tut man es am besten schrittweise, damit es bei dem Haustier zu keinen Problemen kommt. Dennoch sei es ratsam, eine auf das Tier und Reiseland abgestimmte kleine Reiseapotheke zusammenzustellen. Es ist im übrigen kein Grund zu Besorgnis, wenn das Tier im Urlaub aufgrund des warmen Klimas weniger an Nahrung zu sich nimmt. Wichtig ist, dass genügend Trinkwasser zur Verfügung steht, aber das Tier sollte möglichst nicht aus Näpfen trinken, die allgemein zugänglich sind: Hier besteht nämlich die Gefahr der Ansteckung durch kranke Tiere, die aus diesem Napf getrunken haben. Wenn Sie Ihren Urlaub innerhalb von Deutschland antreten, dann sollte man bedenken, dass unterschiedliche Bestimmungen hinsichtlich der Hundeverordnung gelten. In jedem Fall sollte man Leine und Maulkorb mitführen, so Schneider. Um die Gastfreundschaft nicht unnötig zu strapazieren, rät der Veterinär abschließend, sich mit genügend Kottüten einzudecken, um die Notdurft des Tieres aufsammeln und entsorgen zu können. Für Auskünfte steht das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter der Telefonnummer 0261-108459 zur Verfügung.
Qualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher Ende August beginnt die Volkshochschule Koblenz mit den ersten 4 Modulen einer speziellen Fortbildung, die sich an Sprachförderkräfte in Kindertagesstätten richtet. Im Rahmen eines vom Land Rheinland-Pfalz unterstützten Lehrgangs sollen die Kenntnisse für eine kompetente und praxisbezogene sprachliche Förderung im Rahmen der frühkindlichen Pädagogik erweitert werden. Das Seminar findet einmal im Monat freitags statt und richtet sich an zurzeit beschäftigte Erzieherinnen und Erzieher, aber auch an alle, die ihren Wiedereinstieg in den Beruf planen. Das Seminar dauert bis April 2011 und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Anmeldung und weitere Informationen: Volkshochschule Koblenz, Hoevelstraße 6, 56073 Koblenz, Tel. 0261-1293703 und -1293730.
Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest Das Programm des Stadtfestes 2010 steht fest In der 4. gemeinsamen Sitzung der Mitglieder der Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest wurde das Programm für das Stadtfest 2010 vom Freitag, 10.9.2010 - Sonntag, 12.9.2010 endgültig abgestimmt. Gestartet wird freitags um 18.00 Uhr mit einer Nachtwächterführung durch die Strassen und historischen Winkel von Rhens. Um 19.00 Uhr ist die offizielle Eröffnung und Begrüßung. Ab 20.00 Uhr gibt es Tanzmusik durch Die Zwei. Für 21.30 Uhr ist die Verlosung geplant. Lose können zu einem Preis von 1, Euro während des Stadtfestes erworben werden. Der Erlös ist Bestandteil der Finanzierung der Ausgaben. Der Samstag beginnt um 18.00 Uhr ebenfalls mit einer Nachtwächterführung, diesmal speziell für Kinder mit ihren Eltern. Tanzmusik gibt es ab 19.00 Uhr. Die Band Teamwork spielt auf. Die Tagesverlosung ist wieder für 21.30 Uhr geplant. Am Sonntag wird eine geführte Wanderung über den Traumpfad Wolfsdelle angeboten. Start ist um 10.00 Uhr am Alten Rathaus. Zu diesem Zeitpunkt öffnen auch die Stände. Das Platzkonzert des Fanfarenzug Rhens beginnt um 11.00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Freiwillige Feuerwehr Rhens präsent und stellt sich und ihre Aufgaben der Öffentlichkeit vor. Neben einer Fahrzeug- und Geräteschau, gibt es den ganzen Tag über verschiedene Attraktionen für Jung und Alt. Um 13.30 Uhr fällt der Startschuss für die 1. Rhenser Draisinen-Stadtmeisterschaft. In 4er-Teams werden die Kräfte gemessen. Die Ausschreibung dazu erfolgt in Kürze. Für Kinder gibt es am Nachmittag verschiedene Spielmöglichkeiten, außerdem einen Tattoo-Stand. Bis 15.00 Uhr müssen alle Lose gekauft sein, denn dann werden die letzten Gewinner ermittelt. Auch die Freiwillige Feuerwehr wird dann eine Preisverleihung durchführen. Der Musikverein Concordia Rhens unterhält ab 16.30 Uhr mit einem Platzkonzert. Um 18.00 Uhr werden dann die Sieger der 1. Rhenser Draisinen-Stadtmeisterschaft gekürt und ausgezeichnet. An allen 3 Tagen sind auch die aus den vergangen Jahren bekannten Schaustellerbetriebe vor Ort. Ein Stand mit Mandeln und Süßigkeiten trägt ebenfalls zur Bereichung des Festes bei. Der Interessengemeinschaft ist es wieder gelungen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zu erstellen und hofft durch einen regen Besuch auf die Unterstützung der Bevölkerung. Die Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest besteht aus dem DRK-Ortsverein Rhens, der Katholischen Frauengemeinschaft Rhens, den Rhenser Möhnen Vom Scharfen Turm und dem Wander- und Mandolinenclub Hirundo Rhens. Ansprechpartner für das diesjährige Stadtfest ist der DRK-Ortsverein Rhens, Telefon 02628-3225, E-Mail: drk-rhens@rz-online.de.
OB grüßt Kapitän und Besatzung von Patenflugzeug Seit 2. Oktober 1996 besteht zwischen der Stadt Koblenz und einem Lufthansa-Airbus eine Patenschaft. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat sich brieflich an Kapitän und Besatzung gewandt, um sich vorzustellen. In seinem Schreiben wünschte er der Besatzung und den Passagieren allzeit guten Flug. Hofmann-Göttig freut sich, dass mit dem langstreckentauglichen Flugzeug ein Botschafter den Namen der Stadt in alle Welt trägt, stehen doch Flüge nach Nord- und Südamerika wie nach Asien auf dem Plan. Der 63,66 Meter lange Airbus mit einer Spannweite von 60,3 Metern hat eine Reichweite von 8.800 Kilometern. OB Hofmann-Göttig drückte seinen Wunsch nach einer weiterhin gelingenden Patenschaft aus und würde gerne einmal Besatzung und Flugzeug persönlich kennen lernen.
Neue Koblenz-Hymne Koblenz hat eine neue Hymne, davon ist Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig überzeugt. Gemeint ist der neue BUGA-Song, der am vergangnen Wochenende Jury und vor allem das Publikum überzeugte. OB Hofmann-Göttig gratulierte Sängerin und Songschreiberin Leslie Moryson nochmals mit Blumenstrauß. In einem Brief an Leslie Moryson führt er unter anderem aus. Ich selber war vom Lied auch begeistert und zwar vom Text, von der Melodie, vom Sologesang, aber auch von der gelungenen Kombination mit dem beeindruckenden St. Josef Kinderchor. Ich hatte bereits vergangenen Sonntag den Kinderchor im Rahmen der Chorpräsentation im Weindorf gehört und spontan gesagt. Der gehört auf die BUGA Eröffnung. Nun in der Kombination mit dem Koblenz Lied natürlich erst Recht. Der OB hat nun den BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas gebeten, für die Eröffnungsfeier im kommenden Jahr Leslie, Mannix & Kids auf die Bühne zu holen. Ferner möchte der OB möglichst viele Koblenzerinnen und Koblenzer in den Genuss des BUGA-Songs kommen lassen in dem von koblenz.de auf das Lied verlinkt wird.
Zeitzeugnisse zum Landkreis gesucht Ausstellung 40 Jahre Mayen-Koblenz anlässlich des Tags der offenen Tür am 18. September geplant KREIS MYK. Wie sah es vor 40 Jahren im Landkreis Mayen-Koblenz aus? Wie entwickelte sich der Kreis in den letzten vier Jahrzehnten? Wie lebten die Menschen früher und heute? Mit einer Ausstellung 40 Jahre Landkreis Mayen-Koblenz anlässlich des Tags der offenen Tür am Samstag, 18. September, will der Kreis Antworten geben. Dabei ist die Verwaltung auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Wer Zeitzeugnisse hat, kann diese an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, zu Händen Birgit Metzing, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz, senden. Einsendeschluss ist der 6. August. Die Bilder oder Dokumente werden, sofern sie für die Ausstellung geeignet sind, dupliziert. Die Originale erhält der Einsender zurück. Deshalb ist es wichtig, dass die Einsendung mit einer gut leserlichen Absenderadresse versehen ist. Bei Rückfragen stehen die Kreisarchivarin Birgit Metzing unter der Tel. 0261-108238 oder Katja Liesenfeld unter Tel. 0261-108293 zur Verfügung.
Vulkanpark in den Ferien länger geöffnet KREIS MYK. Während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben das Vulkanpark Infozentrum, der Römerbergwerk Meurin und der Lava-Dome ihre Öffnungszeiten erweitert und auch montags geöffnet. Die Kellerführungen in den Lavakeller Mendig finden während der Ferienzeit bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen täglich um 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr statt. Infos unter Telefon 0261-108511.
Burg Eltz: Besuch gibt Einblick in Sanierung! KREIS MYK. Herrliche Aussichten auf den Hochflächen des Moselplateaus und stille Auenlandschaften entlang des sprudelnden Elzbaches treffen mit einem einzigartigen Kulturdenkmal zusammen: Die Burg Eltz ist der Inbegriff der deutschen Burgen und wird gerade mit großem Aufwand und Mitteln des Konjunkturprogramms II saniert. Der Traumpfad Eltzer Burgpanorama bietet gerade jetzt einen besonderen Blick auf die Burg, die an manchen Stellen wie von Verpackungskünstler Christo umhüllt scheint. Der Besuch der Burg ist dadurch keineswegs eingeschränkt, im Gegenteil: Den Gästen bieten sich Einblicke in die Sanierungsarbeiten, wie man sie sonst wohl nie wieder bekommt. Weitere Infos unter Telefon 02672-950500 oder unter http://www.burg-eltz.de sowie auf http://www.traumpfade.info.
Kreis Mayen-Koblenz erhält Zuschlag für Fachoberschule in Kobern-Gondorf Realschule plus Untermosel ermöglicht ab dem Schuljahr 2011 / 2012 die Fachhochschulreife in den Fachrichtungen Wirtschaft / Verwaltung und Gesundheit KREIS MYK. Nun steht es fest: Der Landkreis Mayen-Koblenz erhält den Zuschlag für eine Fachoberschule in Kobern-Gondorf. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen gab die Standorte für die neuen Fachoberschulen im Land bekannt. Darunter befindet sich auch die Realschule plus Untermosel in Kobern-Gondorf, die ab 2011 / 2012 eine Oberstufe mit den Fachrichtungen Wirtschaft / Verwaltung und Gesundheit anbieten wird. Träger wird künftig der Landkreis Mayen-Koblenz. Die Entscheidung stärkt den Schulstandort Mayen-Koblenz und schafft ein weiteres Angebot, an dem die Schüler wohnortnah das Fachabitur machen können. Mein besonderer Dank gilt der Realschule plus Untermosel, die sich dieser Aufgabe stellt, so Kreischef Landrat Dr. Alexander Saftig. Schade ist, dass die anderen vier Schulen im Kreis nicht berücksichtigt wurden. Auch sie hatten gute Voraussetzungen. Der Landkreis Mayen Koblenz hatte sich mit insgesamt fünf Schulen für das Schuljahr 2011 / 2012 beworben. Zwei kreiseigene Schulen und drei, die in der Trägerschaft von Kommunen im Landkreis sind. Als kreiseigene Schulen gingen die Geschwister-Scholl-Realschule plus Andernach und die Karl-Fries-Realschule plus Bendorf für das Schuljahr 2011 / 2012 ins Rennen. Für das Schuljahr 2012 / 2013 hat der Kreis bereits vorsorglich zwei weitere Anträge gestellt: die Albert-Schweitzer-Realschule Mayen sowie die Hermann-Gmeiner-Realschule Mendig. Schulen, die sich um den Standort der Fachoberschule bewarben, aber in der Trägerschaft von Kommunen im Kreis sind: Realschule plus Konrad-Adenauer-Schule Vallendar und Realschule plus Nachtsheim. Die Fachoberschule (FOS) ist eine in berufliche Fachrichtungen ausgerichtete Schulform, die nach der 12. Klasse mit der Fachhochschulreife abschließt. Sie zählt zu den Berufsbildenden Schulen. Der Abschluss einer Fachoberschule der Klasse 12 berechtigt zur Aufnahme des Studiums in jeder Fachrichtung an einer Fachhochschule.
Rathaus-Bürgersprechstunde verlegt Die letzte Rathaus-Bürgersprechstunde, die Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig im Jahr 2010 abhält, muss auf den 16. November verlegt werden. Die Bürgersprechstunden, die von 14.00 bis 17.00 Uhr im Saal 103 neben dem Historischen Rathaussaal, stattfinden werden von einem Mitarbeiter des Hauptamtes koordiniert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, einen Termin mit Markus Weiler unter der Telefonnummer 1291220 zu vereinbaren.
Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring: Ergänzende Informationen Aufgrund von Medienveröffentlichungen und -anfragen sehe ich mich zu folgenden Klarstellungen veranlasst: 1. Die Staatsanwaltschaft Koblenz war in die polizeilichen Recherchen des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz im September 2008 in keiner Weise eingebunden. Diese wurden meines Wissens ausschließlich auf die polizeirechtliche Gefahrenabwehrkompetenz gestützt und liegen daher nicht im Verantwortungsbereich der Staatsanwaltschaft. Hätte sich aus diesen Maßnahmen der Anfangsverdacht eines strafbaren Verhaltens ergeben, wäre die Polizei verpflichtet gewesen, eine Strafanzeige vorzulegen. Das ist nicht geschehen. Ich gehe daher davon aus, dass keine zureichenden Anhaltspunkte für eine Straftat gesehen wurden. Die im September 2008 erarbeiteten Unterlagen sind der Staatsanwaltschaft Koblenz erst nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens, die mit einer umfangreichen Verfügung vom 30.7.2009 erfolgte, im August 2009 übersandt worden. Aus den vorgelegten Unterlagen ergibt sich auch nach meiner Beurteilung eindeutig kein Anfangsverdacht. 2. Ende März 2009 hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz erstmals Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufgenommen und über die Angaben des Hinweisgebers informiert. Die Frage eines Anfangsverdachts wurde nach der Erinnerung des Vertreters der Staatsanwaltschaft Koblenz bei der Besprechung übereinstimmend dahin beurteilt, dass kein Verdacht besteht. Diese Annahme hat sich im weiteren Verlauf der Ermittlungen bestätigt. 3. Die Feststellungen des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz bezüglich der aus Landesmittel gestellten Bardepots stehen nicht im Widerspruch zu den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Koblenz. Aufgabe der Staatsanwaltschaft war bezüglich dieses Sachverhalt von Anfang an und ausschließlich nur die Prüfung, ob der Umgang mit den in das Ausland transferierten Geldern strafrechtlich relevant war. Das habe ich mehrfach verneint. Dazu bedurfte es keiner Auseinandersetzung mit dem Banken- oder dem Haftungsrecht in der Schweiz. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die konkrete rechtliche und wirtschaftliche Ausgestaltung der Auslandskonten nicht geprüft. Alleiniger Maßstab war die Frage, ob es zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine konkrete Vermögensgefährdung im Sinne des Untreuetatbestandes (§ 266 StGB) oder eine betrügerische Täuschungshandlung (§ 263 StGB) gibt. Beides war und ist auch unter Einbeziehung des vom Rechnungshof eingeholten Gutachtens nicht der Fall. 4. Bezüglich der Vorwürfe, den Beschuldigten Barandun nicht angehört zu haben, teile ich mit, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz bereits am 17.2.2010 seinen Verteidiger wegen einer Beschuldigtenvernehmung angeschrieben hat. Mit Antwort vom 24.2.2010 hat der Verteidiger bestätigt, dass die in den Akten befindliche Adresse in Dubai zutreffend sei und um Übersendung eines Fragenkataloges für eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Mit Schreiben vom 9.3.2010 hat die Staatsanwaltschaft Koblenz dies wegen der Komplexität des Sachverhalts abgelehnt und um Mitteilung möglicher Vernehmungstermine gebeten. Darauf erfolgte keine Reaktion mehr. Ich gehe daher davon aus, dass der Beschuldigte Barandun von seinem Schweigerecht Gebrauch macht. Im Übrigen verspreche ich mir im Hinblick auf die nach den Ermittlungsergebnissen aus den USA eindeutige Beweislage von einer Beschuldigtenvernehmung keine neuen Erkenntnisse, zumal die Zuverlässigkeit eventueller Angaben dieses Beschuldigten nach seinem bisherigen Auftreten als eher gering einzuschätzen sein dürfte. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring: Rechtshilfeersuchen an die USA erledigt Am 18.6.2010 ist die offizielle Antwort der amerikanischen Justizbehörden auf das Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Koblenz über das Bundesamt für Justiz und die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz eingegangen. Die Vernehmung einer Mitarbeiterin der Wells Fargo Bank Los Angeles / Kalifornien ergab, dass das von dem angeblichen Investor Pierre Sloan Dupont unterhaltene Konto im Juli 2009 im Zeitpunkt der Hingabe der Oderschecks über 67 Mio. USD und 33 Mio. USD lediglich einen Betrag von etwas mehr als 50, USD aufwies. Zu keinem Zeitpunkt verfügte der Kontoinhaber über einen höheren Betrag als 500, USD. Die Schließung des Kontos erfolgte am 8.7.2009, nachdem versucht worden war, zwei Schecks über insgesamt 13,5 Mio. USD einzulösen. Ein Kontoauszug über mehr als 138 Mio. USD, den der Beschuldigte Barandun den Verantwortlichen der Nürburgring GmbH als Nachweis für die Liquidität des angeblichen Investors vorgelegt hatte, ist der Wells Fargo Bank weder bekannt noch entsprach er jemals dem Kontostand des fraglichen Kontos. Damit liegt der Verdacht des Gebrauchens einer unechten Urkunde und damit eines Vergehens der Urkundenfälschung nach § 267 des Strafgesetzbuches vor. Dagegen kann die Übergabe eines nicht gedeckten Schecks durch den Beschuldigten Barandun nicht ohne weiteres als Betrug angesehen werden, weil er aus diesem Verhalten nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen keinen Vermögensvorteil erlangt hat. Insbesondere sind bislang keine Zahlungen seitens der Nürburgring GmbH oder der Finanzvermittler an Barandun festgestellt worden. Im Übrigen steht das vorliegende Verfahren vor dem Abschluss. Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt
Zusatzleerung Biotonne im Sommer 2010 Start von Sonder-Bioabfuhr in der 25. Kalenderwoche Normalerweise werden die in der Stadt Koblenz aufgestellten Biotonnen nur in den geraden Kalenderwochen alle vierzehn Tage im Wechsel mit der Restabfalltonne geleert. Gerüche und Maden sind in der heißen Jahreszeit die häufigsten Probleme, die mit der Biotonne in Zusammenhang gebracht werden. Abhilfe bietet der Koblenzer Entsorgungsbetrieb durch die wöchentliche Leerung der braunen Tonnen. Ab Montag, 21.6.10, werden die Biotonnen auch in den folgenden Wochen zusätzlich entleert: 25. KW (21.06.10 - 25.06.10) 27. KW (05.07.10 - 09.07.10) 29. KW (19.07.10 - 23.07.10) 31. KW (02.08.10 - 06.08.10) 33. KW (16.08.10 - 20.08.10) Dieser Service ist kostenfrei. Voraussetzung ist allerdings, dass die Biotonnen am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr morgens an den Straßenrand deutlich sichtbar bereitgestellt werden. Der in einigen Stadtteilen übliche Vor- bzw. Rückstellservice für Abfallgefäße ist für diese Sonderleerung leider nicht möglich. Der Koblenzer Entsorgungsbetrieb weist daraufhin, dass zu spät heraus gestellte Tonnen nicht gesondert angefahren und nachgeleert werden.