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Koblenzer Müllwerker
erteilen Cochem-Zeller Tonnen eine Abfuhr
Frei nach Heinz Erhard eilen ab 1. Januar 2012 die Koblenzer Müllwerker von Tonne zu Tonne im Kreis Cochem-Zell um dort dem Müll eine Abfuhr zu erteilen. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (links im Bild) und Landrat Manfred Schnur unterzeichneten eine entsprechende Zweckvereinbarung.
Freuen können sich die Gebührenzahler im Landkreis wie in der Stadt Koblenz. Die Cochem-Zeller, weil ihr Gebührenhaushalt deutlich entlastet wird und die Koblenzer, weil hier die Gebühren wegen Verteilung der Gemeinkosten auf mehr Zahler weiter stabil bleiben.
Der Kreistag des Landkreises Cochem-Zell hat im vergangenen Jahr seine Verwaltung beauftragt, ein neues Abfallwirtschaftskonzept für den Zeitraum ab 1.1.2012 vorzulegen. Bis zu diesem Zeitpunkt läuft noch ein Vertrag mit einer privaten Entsorgungsfirma.
Die Cochem-Zeller hatten folgende Alternativen:
- Aufbau eines eigenen Fuhrparks
- Ausschreibung der Entsorgungsleistungen oder
- Kooperation mit einer anderen Gemeinde.
So kam die Stadt Koblenz für den Landkreis Cochem-Zell als möglicher Kooperationspartner ins Spiel, kennt man sich doch bereits durch die Zusammenarbeit im Deponiezweckverband Eiterköpfe.
Die Koblenz Entsorgung sammelt nun den Müll im Landkreis Cochem-Zell auf Basis einer delegierenden Zweckvereinbarung ein. Der Landkreis überträgt der Stadt Koblenz zum 1.1.2012 die Aufgaben der Erfassung, der Sammlung und des Transports von Rest- Bio-, Gewerbe und Sperrabfällen im Kreisgebiet.
Der Koblenzer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22.2.2010, dem Abschluss der Zweckvereinbarung zugestimmt. Die Zustimmung des Kreistages erfolgte am 11.5.2010.
Nachdem die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion mit Schreiben 14.7.2010 die Zweckvereinbarung bestätigt hat, konnte die Unterzeichnung nun erfolgen.
Die Zeit bis zum Start der Vereinbarung wird der Eigenbetrieb nutzen, um die personellen und materiellen Voraussetzungen für die Aufgabenerledigung zu schaffen.

Hochwasserschutz Lützel - Blumenstraße wird gesperrt
Ab Mittwoch, 1. September wird die Einmündung in die Blumenstraße im Stadtteil Lützel gesperrt. Grund sind die Arbeiten für den Hochwasserschutz der Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mai 2011 anhalten.
Die Anlieger der Blumenstraße können über das Gelände des Berufsbildungszentrums der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ihre Grundstücke anfahren.

Moselkrampenwanderung
Auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden durch Weinberge, Wald und kleine Moseldörfer führt eine Exkursion der Volkshochschule Koblenz mit Armin Hofschulte am Sonntag, 19.9.2010, zu Fauna und Flora der beeindruckenden Kulturlandschaft der Mosel und zu moselländischer Lebensart. - Die Wanderstrecke ist ca. 15 km lang und enthält einige Aufstiege.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Eine Reise in die Vorgeschichte für kleine Forscher
Die Volkshochschule Koblenz in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion kulturelles Erbe, Direktion Archäologie, Amt Koblenz bietet am Samstag, 18.9.2010, 10.00 Uhr, eine besondere Exkursion für junge Familien an:
Auf der Reise in die Vorgeschichte werden die kleinen Forscher und die, die es noch werden wollen, Bodendenkmale und Hinterlassenschaften vergangener Jahrhunderte entdecken, die altersgemäß vorgestellt werden. Zudem erhalten die Kinder Gelegenheit, experimentell aktiv zu werden. Je nach Witterung und Zusammensetzung der Gruppe werden nützliche Gegenstände der Vergangenheit gefertigt.
Um der Witterung angepasste Kleidung, die auch schmutzig werden darf, wird gebeten, sowie - wenn vorhanden - um ein Taschenmesser.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Lebendiger Friedhof
Am Freitag, 17.9., 14.30 Uhr, erzählen Grabsteine wieder Koblenzer Geschichte(n)!
Die Führung über den Koblenzer Hauptfriedhof ist eine Zusammenarbeit zwischen Volkshochschule Koblenz und Rhein-Mosel-Führungsnetz.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Modellieren mit Ton für Kinder
Ton ist für Kinder ein besonderes Arbeitsmaterial. Sie können ihn nach eigenen Vorstellungen formen und ihrer Fantasie Gestalt geben. Dabei lernen sie spielerisch die grundlegenden Techniken und schulen Konzentration und Motorik. Die Volkshochschule Koblenz bietet zwei Modellierkurse für Kinder an: ab Montag, 13.9.2010, 17.15 Uhr in Arzheim und ab Freitag, 17.9.2010, 15.30 Uhr, in Koblenz, Hoevelstraße 6.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Lichtstimmungen in der Architekturfotografie
Die kreative Architekturfotografie ist Gegenstand eines Fotokurses bei der Volkshochschule Koblenz am 17. / 18.9. und 1.10.2010. Bei unterschiedlichen Lichtstimmungen werden die Möglichkeiten der fotografischen Abbildung von Architektur erkundet. In der Einführung werden anhand von Bildbeispielen die Aufnahmesituationen zu verschiedenen Tageszeiten, insbesondere in der Dämmerung sowie die erforderliche technische Ausrüstung besprochen. Anschließend sowie am Samstag gibt es Fotoexkursionen in Koblenz bzw. in der näheren Umgebung. Hierbei können die gewonnenen Erkenntnisse fotografisch umgesetzt werden.
Zwei Wochen später werden die fertigen Bilder besprochen. Die Teilnehmenden sollten über Grundkenntnisse der Fotografie verfügen.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Endspurt für Bürgerbefragung Grünflächen
Nur noch rund eine Woche, dann endet die Bürgerbefragung über die Koblenzer Grünflächen. Bis zum 12. September können alle Bürgerinnen und Bürger noch per Internet ihre Meinung zur Bedeutung und zu ihrer Zufriedenheit mit den städtischen Grünflächen mitteilen. Die Ergebnisse sollen dem städtischen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen wichtige Hinweise darüber geben, wie man die Grünanlagen in Koblenz auch künftig möglichst effizient pflegen und bürgerfreundlich planen kann. Wer an der Befragung teilnehmen möchte, findet den Fragebogen noch bis zum 12. September auf http://www.koblenz.de.

Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2010-2011
Der Jugendhilfeausschuss und der Rat der Stadt Koblenz haben die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung für den Zeitraum 2010-2011 sowie das dazu gehörige Maßnahmenpaket einstimmig beschlossen.
Wie in den Vorjahren, liegt auch im Jahr 2010 der Fokus auf dem zügigen Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder unter 3 Jahren. Im vorliegenden Kita-Bedarfsplan wird die bemerkenswerte Entwicklung deutlich: Zwischen 2005 und 2009 hat sich die Zahl der Krippenplätze (für Kinder unter 3 Jahren) von 140 auf 229 um mehr als 63% gesteigert, die der Ganztagsplätze in Kindergärten ist im gleichen Zeitraum um über 38% gestiegen.
Dennoch sind sich Politik, Verwaltung, freie Träger und Stadtelternausschuss darin einig, dass das bisher Erreichte jedoch nicht zur Bedarfssicherung in der Kindertagesbetreuung genügt. Bereits heute (Stichtag ist der 1. März des Jahres) wird annährend jedes 2. Kind zwischen 2 und 3 Jahren in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege betreut; bezogen auf alle unter 3-jährigen liegt die Quote noch bei nahezu 20%.
Die Stadt Koblenz hat in den vergangenen drei Jahren jeweils umfangreiche Maßnahmenpakete zur Umsetzung des jährlichen Kindertagesstätten-Bedarfsplans auf den Weg gebracht, wenngleich sie noch nicht in allen Punkten umgesetzt werden konnten. Größtes Projekt darin ist der Neubau der Kindertagesstätte im Stadtteil Oberwerth, für den die baurechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch weitere Großprojekte wie die Um- bzw. Neubauten der Kitas an den beiden Hochschulstandorten oder die Erweiterungen an den Kitas St. Kastor (Altstadt) und Unter dem Regenbogen (Süd) stehen vor der Fertigstellung. Damit wird sich das Betreuungsangebot für Familien in den Stadtteilen Altstadt, Mitte, südliche Vorstadt, Oberwerth und Karthause bereits merklich verbessern.
Doch auch über diese bereits beschlossenen Maßnahmen hinaus sieht der aktuelle Kita-Bedarfsplan Handlungsbedarf, der sich vor allem um die Themen Ganztagsbetreuung, verlängerte Öffnungszeiten, u3-Betreuung in Kindergärten und altersgemischten Gruppen sowie um integrative Betreuung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen dreht.
Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen aus diesem und den beiden vorangegangenen Planungsabschnitten sollen in Koblenz bis zum Beginn des Betreuungszeitraums 2011/12 insgesamt 210 Kindergartenplätze für 2-jährige, 200 Krippenplätze für unter 3-jährige sowie 333 Ganztagsplätze in Kindergärten, 42 Hortplätze für Schulkinder und 7 Betreuungsplätze für behinderte Kinder zusätzlich geschaffen werden. Ein Programm, das nicht nur besondere Anstrengungen bei allen Beteiligten, sondern auch eine erhebliche finanzielle Belastung der öffentlichen Kassen mit sich bringt.
Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein hierzu: „Wir können erneut auf eine sehr produktive und ergebnisorientierte Planungsphase zurückblicken und ich danke allen daran Beteiligten, vor allem aber den Fachleuten aus der Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung, die der Jugendhilfeausschuss neu eingerichtet hat. Nach dem Beschluss des Stadtrats über dieses Maßnahmenpaket werden wir unmittelbar wieder Kontakt mit den Trägern aufnehmen, um die einzelnen Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen. Die Stadt Koblenz ist beim Ausbautempo für die Betreuung unter 3-jähriger als auch bei der Schaffung betrieblicher Kindertagesstätten-Plätze führend im Land.“
Der veröffentlichte Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2010-2011 kann beim Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Postfach 201551, 56015 Koblenz bzw. unter der Rufnummer 0261-1292286 oder per e-Mail katja.glasser@stadt.koblenz.de sowie im Internet auf der Seite http://www.koblenz.de/familie_soziales/kindertagesstaetten.html bezogen werden.

Das „Kelter-Team“ informiert
Der Platz „An der Kelter“ am Rhenser Bahnhof wurde weiter verschönert

Verzierung der mit Holz verkleideten Wand mit rustikalen Weidezäunen durch Männer des „Kelter-Teams“, Foto: Thomas Bergmann
Es gibt viele Ideen, den Platz „An der Kelter“ am Rhenser Bahnhof für die Bürgerinnen und Bürger von Rhens noch attraktiver zu machen. Erst kürzlich wurden weitere Arbeiten beendet. Die Wand neben dem historischen Weinfass wurde mit Holz verkleidet und mit rustikalen Weidezäunen verziert. Weinfass, gepflanzte Reben und die neue Holzwand ergeben ein schönes Bild und werten den Platz weiter auf.
Die angefallenen Kosten wurden vom Heimat- und Verkehrsverein Rhens e.V. übernommen. Weitere Spenden von den beiden örtlichen Bankinstituten werden für die Sanierung des Kinderspielplatzes eingesetzt. Die Stadt Rhens hat rechtzeitig zum Sommer für einen Wasseranschluss gesorgt. Somit ist die Bewässerung der Bepflanzung und des Weinbergs gesichert. Ein nächster Schritt ist die Erweiterung des Weinberges „Hexenblut“ um ca. 10 Rebstöcke.
Auf die Freifläche über dem alten Weinfass sollen Eichenbretter mit den Namen der Weinsorten montiert werden, die es früher in Rhens gegeben hat und die heute noch aktuell sind. Für 2011 sind weitere Verbesserungen am Kelter geplant (u.a. neue Holzspindeln). Abschließend noch eine Bitte des „Kelter-Teams“: „Helfen Sie mit, das Areal sauber zu halten!“
Abfälle, leere Glasflaschen und sonstige Gegenstände gehören in die aufgestellten Abfallbehälter! Nur ein gepflegter Platz macht Werbung für unsere Stadt und lädt zum Verweilen ein!

Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“
Stadtfest 2010
Beim diesjährigen Stadtfest gibt es wieder an allen 3 Tagen eine Verlosung von attraktiven Preisen. Als Gewinne stehen wieder ein Rundflug und ein Verzehrgutschein zur Verfügung. Außerdem warten Eintrittskarten und Gutscheine für Veranstaltungen und Attraktionen in der näheren und weiteren Umgebung auf Abnehmer. Der Lospreis beträgt 1,— Euro.
Der Erlös aus dem Losverkauf ermöglicht der Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ einen Teil der Unkosten zu decken, damit der Bevölkerung ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten werden kann. Am Freitag und Samstag wird die Verlosung gegen 21.30 Uhr durchgeführt. Am Sonntag werden die Gewinner gegen 15.30 Uhr ermittelt.
Die Wanderung über den Traumpfad „Wolfsdelle“ startet am Sonntag, 12.9.2010 um 10.00 Uhr vom Alten Rathaus. Anmeldungen nimmt Manfred Frickel, Telefon 02628-1447 oder die Tourist-Info der Verbandsgemeinde Rhens unter 02628-960556 entgegen.
Auch in diesem Jahr wird wieder eine kostenlose Führung mit dem Nachtwächter durch die Straßen und historischen Winkel von Rhens angeboten. Am Freitag startet die Führung um 18.00 Uhr vom Alten Rathaus. Am Samstag gibt es die Stadtführung speziell für Kinder mit ihren Eltern. Start ist ebenfalls um 18.00 Uhr am Alten Rathaus. Am Freitagabend spielen „Die Zwei“ auf. Für den Samstagabend wurde die Band „Teamwork“ engagiert. In diesem Jahr gibt es für alle Tänzer vor der Bühne eine Tanzfläche.
Zum Frühschoppen am Sonntag gibt der Fanfarenzug Rhens ab 11.00 Uhr ein Platzkonzert. Die Freiwillige Feuerwehr Rhens ist ab diesem Zeitpunkt vor Ort und präsentiert sich und ihre Aufgaben der Bevölkerung. Pünktlich zur Mittagszeit gibt es dann am Imbisstand eine deftige Erbsensuppe.
Der Musikverein „Concordia“ Rhens wird die Besucher am Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr mit ihren Klängen erfreuen. Sonntags findet dann ab 13.30 Uhr auch die „1. Rhenser Draisinen-Stadtmeisterschaft“ statt. Bei der Draisine handelt es sich um eine Handhebeldraisine vom Draisinenclub aus Plaidt. Das Gerät wird auf der Bühne aufgestellt. Angetreten wird jeweils in 4er-Gruppen. Die Anzahl der Pumpbewegungen wird durch einen Computer aufgezeichnet und in eine Wegstrecke umgerechnet. Die Zusammensetzung der Teams spielt keine Rolle. Jeder kann mitmachen. Mannschaften, die nur aus Frauen bestehen, werden gesondert gewertet. Auf die Gewinner warten attraktive Preise. Bei allem Ehrgeiz, steht der Spaßfaktor bei der „Draisinen-Stadtmeisterschaft“ im Vordergrund.
Erste Anmeldungen sind bereits eingegangen. Zur besseren Planung bittet die Interessengemeinschaft um weitere Anmeldungen unter http://www.drk-rhens.de oder unter der Telefon-Nr. 02628-3225.
Abschließend bittet die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ die Bürgerschaft für die Verkehrseinschränkungen am Stadtfestwochenende sowie für evtl. Lärmbelästigungen um Verständnis. Einer guten alten Tradition folgend, wäre es schön, wenn viele Häuser während des Stadtfestes mit Fahnen geschmückt wären.
Die Interessengemeinschaft wünscht allen Besuchern des Rhenser.
Weitere Infos unter http://www.stadfest-rhens.de.

Streetsoccer-Turnier „Ballance Rheinland-Pfalz“
in Neuendorf

Zusammen mit der Jugendsozialarbeit St. Peter Neuendorf veranstaltete die „Mobile Jugendarbeit“ der Stadtverwaltung Koblenz ein Streetsoccer-Turnier auf dem Bolzplatz „Max-Bär-Strasse“. Teilnehmen konnten Mannschaften im Alter von 10 - 13 und 14 - 16 Jahren. Gespielt wurde in einem Streetsoccer-Court (15x10m) nach einem speziellen pädagogischen Konzept ohne Schiedsrichter. Es galten die Regeln der Aktion „Ballance Rheinland-Pfalz“, das heißt dass in jeder Mannschaft mindestens ein Mädchen mitspielte. Fairness und Toleranz standen im Mittelpunkt des Turniers. Über 60 Jugendliche haben trotz des regnerischen Wetters in insgesamt 9 Mannschaften ihr fußballerisches Talent gezeigt und wurden von ihren Teamern sowie von den zahlreichen Zuschauern angefeuert. Gewonnen hat in der Altersgruppe 10 - 13 Jahre die Mannschaft „SV Fun Soccer“ und in der Altersgruppe 14 - 16 Jahre „Zusammen al Bahar“ (s. Foto). Den Fairnesspreis gestiftet von der SPD Neuendorf / Wallersheim erhielten die „58 Streetsoccer“.

Trotz Regen kein Reinfall - Umwelttag 2010
Der Umwelttag im Kloster Arenberg war trotz Regenwetters gut besucht. Das Umweltamt der Stadt Koblenz, die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz und das Kloster Arenberg als Veranstalter des Umwelttages 2010 hatten auf die Unterstützung von Petrus gehofft. Trotz der schlechten Wetterprognose und der Regengüsse hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden und die Veranstalter darin bestätigt, ein attraktives und vielseitiges Angebot gemacht zu haben. Vorträge, Praxisdemonstrationen und Informationsstände zur „Vielfalt des Lebens“ beleuchteten das breite Spektrum, das mit dieser Thematik verbunden ist. Neben der Bedeutung der Artenvielfalt für uns Menschen zeigten Vorträge und Praxisdemonstrationen wie man die natürliche Artenvielfalt erhalten und fördern kann, welch gehobener Stellenwert der Artenvielfalt im Zeichen des Klimawandels zukommt. Auch bei unseren Kulturpflanzen und Haustieren ist eine Abnahme der Sorten- bzw. Rassenvielfalt zu beklagen. Ein bewusster Einkauf kann hier Zeichen setzen und zum Erhalt der Vielfalt beitragen. Ergänzend zu diesem Angebot, das in erster Linie auf die Bedürfnisse von Erwachsenen abgestimmt war, gab es neben dem Spielezirkus von Zantac und dessen Zaubershows auch themenbezogene Angebote für die kleinen Besucher. Neben speziellen Kinderführungen konnte gefilzt oder ein Fledermauskasten für zuhause gebastelt werden.
Bei Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhaftem bot das herrliche Ambiente des Klostergeländes Gelegenheit im Gespräch das Thema zu vertiefen oder die Eindrücke in Ruhe wirken zu lassen.
Veranstalter und Aussteller waren trotz der widrigen Wetterverhältnisse mit der Resonanz der Veranstaltung bei den Besuchern sehr zufrieden.

Umgestaltung Kreuzung
Clemensstraße / Pfuhlgasse / Görgenstraße

Die Bebauung des Zentralplatzes hat Auswirkungen auf die umgebenden Straßen. Für die endgültige Herstellung der provisorischen Verkehrsführung um den Baustellenbereich wird am Mittwoch, 1. September gegen 9.00 Uhr die Lichtsignalanlagen (LSA) der Kreuzung Clemensstraße / Görgenstraße / Pfuhlgasse abgeschaltet. Der Umbau der Ampelanlage soll am Donnerstag, 2. September nachmittags abgeschlossen sein.
Um die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten wird die Polizei den Verkehr im Kreuzungsbereich in den Hauptverkehrszeiten durch Handzeichen regeln.
Die erforderlichen Tiefbauarbeiten für die neuen Fußgängerüberwege wurden bereits ausgeführt. Nach der Inbetriebnahme der neuen Lichtsignalanlage stehen für Fußgänger und besonders mobilitätsbeeinträchtige Personen mit Rollstuhl oder Kinderwagen zwei weitere Überwege zum Queren und Erreichen der Bushaltestelle zur Verfügung.
Außerdem wurde ein taktiles Bodenleitsystem für Blinde und hochgradig sehbehinderte Personen vorgesehen.
Die vorhandenen Lichtsignalanlagen am Altlöhrtor / Görgenstraße und die Fußgängerampel vor dem Schängelcenter sind ebenfalls vom Umbau der Steuertechnik betroffen. Beide Anlagen werden mit abgeschaltet. Die Ampel an der Kreuzung Altlöhrtor / Görgenstraße bleibt abgeschaltet und wird abgebaut. Nach dem Verlegen der Bushaltestellen Görgenstraße (Seite Zentralplatz) und Wegfall des Fußgängerweges an der Baugrube Zentralplatz ist eine Querung der Görgenstraße nicht mehr erforderlich.
Weitere aktuelle Informationen auf http://www.koblenz-baut.de.

Sporterlebnistag für Kids am 9.10.2010
Verschiedene Sportarten ausprobieren
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr präsentieren Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Sportjugend Rheinland, Kinder- und Jugendbüro Koblenz, Sporthalle Oberwerth GmbH, Stadtsportverband Koblenz e.V. und Stadt Koblenz im Oktober zum dritten Mal den „Sporterlebnistag für Kids“.
In der Sporthalle Oberwerth, die hierfür optimale Bedingungen bietet, präsentieren sich zahlreiche Sportvereine und stellen ihr Angebot vor. Selbstverständlich besteht für die Besucher die Möglichkeit, jede Sportart vor Ort auszuprobieren.
Darüber hinaus findet auf einer Aktionsfläche ein attraktives Rahmenprogramm statt. Dort werden Vorführungen im Fechten, Hockey, Judo, Karate, Kunstradfahren, Teakwondo und Tischtennis - um nur einige zu nennen - zu sehen sein.
Zielgruppe sind die Schüler und Schülerinnen aller Grundschulen und Förderschulen in Koblenz und der näheren Umgebung. Willkommen sind selbstverständlich auch Geschwister sowie Kinder und Jugendliche, die nicht diesen Schulen angehören!
Weiter Informationen unter http://www.koblenzer-sporterlebnistag.de.
Die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich noch der ein oder andere Koblenzer Sportverein entschließen könnte, „seine“ Sportart in der Sporthalle Oberwerth den interessierten Kindern und Jugendlichen näher zu bringen.
Voraussetzung hierfür ist, dass der Sportverein Mitglied im Sportbund Rheinland ist. Nähere Infos hierzu erteilt die Sportjugend Rheinland, Josef Daitche (Tel. 135104). Anmeldeformulare können außerdem unter Josef.Daitche@Sportjugend-Rheinland.de angefordert werden.
Anmeldeschluss ist der 15.9.2010.

Klamms Krieg - Theaterstück für Jugendliche ab 16
Klamm, Deutschlehrer, steht vor seiner Klasse und verteidigt sich. Im Abi-Jahrgang, eine Stufe darüber, hat sich ein Schüler das Leben genommen. Die Klasse hat Klamm darauf den Krieg erklärt, gibt ihm, dem Lehrer, die Schuld, weil er sich geweigert hat, seinem Schüler den rettenden Punkt in Deutsch zu geben. Klamm rechtfertigt seine Entscheidung, nimmt den Kampf auf gegen die Klasse, die Kollegen, die Schule, das ganze Schulsystem und verrennt sich, einem Michael Kohlhaas gleich, im Kampf gegen Gleichgültigkeit und Schlendrian.
KLAMMS KRIEG ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem, das seinerseits Fragen spiegelt, die außerhalb der Bildungsinstitution im Raum stehen: Was hat heute noch einen Wert? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert, wenn man diesen Kampf um Werte ernsthaft aufnimmt?
Klamms Krieg mit dem Schauspieler Markus Angenvorth spielt in einem Klassenzimmer. Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit, mit dem Schauspieler zu diskutieren.
Mittwoch 29.9.2010, 15.00 - 17.30 Uhr, Leitung: Boris Weber, Markus Angenvorth, Volkshochschule Koblenz, Hoevelstraße 6, 56.73 Koblenz, Saal 1, Gebühr: 8,— Euro, ermäßigt 4,— Euro.

Geburtstagsparty in der Stadtteilbücherei Pfaffendorfer Höhe - Jim Knopf wurde 50 Jahre alt
„Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen weiten Meer,
mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr“

Wer möchte nicht einstimmen in das berühmte Lummerlandlied der Augsburger Puppenkiste. Im August 1960 fand der Autor Michael Ende endlich einen Verlag, der seine Geschichte von Jim Knopf veröffentlichte, nachdem schon 10 Verlage abgelehnt hatten. Und noch heute hat die berühmte Kinderbuchfigur ihre Fans bei Alt und Jung.
Deshalb wurde der runde Geburtstag natürlich auch in der Stadtbibliothek Koblenz gebührend gefeiert. Die Stadtteilbücherei Pfaffendorfer Höhe, Wilhelm Leuschner-Straße, hatte mit einem interessanten Programm zur „Party im Lummerland“ eingeladen und über 30 Kinder waren der Einladung gefolgt.
Margarete Ries gestaltete eine besondere Vorlesestunde, um die Kinder mit Jim Knopf und seinen Freunden vertraut machen. Hier hieß es aufpassen, denn dann konnten anschließend die Fragen im Preis-Quiz leicht beantwortet werden. Außerdem wurde eifrig gemalt, Lesezeichen gebastelt und die beiden Spiele, die extra für die Party gemacht wurden, ausprobiert. Eine kleine Ausstellung zeigte Einzelheiten zum Autor, der Geschichte und den Hauptfiguren.
Weitere Infos zur Stadtbibliothek finden Sie unter http://www.stb.koblenz.de.

Tolle Abschlussparty beim Lesesommers 2010
Mit einer großen Abschlussparty endete der LesesommerClub 2010 in der Kinder- und Jugendbücherei am Florinsmarkt. Zahlreiche Clubmitglieder waren der Einladung zur Übergabe der Zertifikate und Verlosung der Gewinne bei Snacks und Getränken gefolgt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Akrobatikshow „Sondereinsatztruppe“ mit Christof Heiner und Nelli Budajew vom Clown- und Artistiktheater Zopp & Co.
„Abenteuer beginnen im Kopf“ - das war das Motto des dritten Lesesommers in Rheinland-Pfalz, der jetzt mit großem Erfolg zu Ende gegangen ist. 130 Bibliotheken in Rheinland-Pfalz haben teilgenommen. In Koblenz war der Teens-Club der Stadtbibliothek für alle Schülerinnen und Schüler von 10 bis 16 Jahren geöffnet. Und immerhin 425 Kinder aller Schularten von der 4. bis zur 10. Klasse haben in Koblenz bei diesem Leseförderprojekt mitgemacht.
Es wurde gelesen, gelesen, gelesen ... insgesamt über 2.200 Bücher haben die Clubmitglieder während der Sommerferien nicht nur gelesen, sondern auch in Buchgesprächen bewertet. Das sind 700 Bücher mehr als im Vorjahr! Diejenigen, die in den Ferien mindestens drei Bücher gelesen und somit erfolgreich teilgenommen haben, konnten sich nun ihr Zertifikat und viele attraktive Preise abholen.
Ausrichter der Party waren die Stadtbibliothek und der Förderverein „Lesen und Buch – Freunde der Stadtbibliothek Koblenz“, der die Veranstaltung großzügig unterstützte. Der Kulturdezernent der Stadt Koblenz, Detlef Knopp, betonte die Bedeutung der Leseförderung und übergab die Zertifikate an die Club-Champions, die es geschafft haben, die meisten Bücher zu lesen. Siegerin Sophie Suda vom Hilda-Gymnasium hat ganze 70 Bücher gelesen! Einige haben mehr als 50 Bücher verschlungen: Cynthia und Julia Wagner vom Max-von-Laue-Gymnasium sowie Mirjam Kreuser und Moritz Suda vom Görres-Gymnasium.
Über die Stadtgrenzen hinaus nahmen Schüler und Schülerinnen an der Leseaktion in den Sommerferien teil. Die meisten Teilnehmer kamen vom Koblenzer Görres-Gymnasium. Erfreulich auch die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Leser Jungen waren.
Melanie Spieker und Petra Marker vom Lesesommer-Team der Kinder- und Jugendbücherei zeigten sich erfreut über das gestiegene Interesse. “Wir freuen uns, dass wir mit dem LesesommerClub während der Ferien eine Leseförderaktion anbieten können, die so gut angenommen wird“. Bibliotheksleiterin Susanne Ott bedankte sich bei allen Beteiligten, den ehrenamtlichen Helfern, den Sponsoren und dem Förderverein für die Unterstützung.
Anschließend wurden unter der Moderation von Christof Heiner tolle Preise verlost - ein iPod Nano, MP3-Player, Rucksäcke und verschiedene Gutscheine! Zusätzlich zu den Gewinnmöglichkeiten in der Stadtbibliothek wird es noch eine landesweite Verlosung geben, bei der es zahlreiche Preise (u.a. ein Mountainbike oder eine Digitalkamera) zu gewinnen gibt. Hauptpreis ist ein zweitägiger Aufenthalt im Europa-Park Rust für vier Personen.
Weitere Infos zum Lesesommer in Koblenz unter http://www.stb.koblenz.de.

Regionspräsident Dr. David Rath
trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Koblenz ein

Bis zum 2. September ist eine hochrangige Delegation aus der Tschechischen Republik zu Gast in Rheinland-Pfalz. Eine Station ist natürlich die heimliche Hauptstadt Koblenz, die jederzeit viel zu bieten hat. Nach Festungsbesuch, Seilbahnfahrt und BUGA-Führung stand ein Besuch des Koblenzer Rathauses an. Dort trug sich der Leiter der tschechischen Delegation, Regionspräsident Dr. David Rath (links im Bild), auf Wunsch von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in das Goldene Buch der Stadt Koblenz ein.
Der Besuch in Koblenz sei sehr inspirierend gewesen, machte Rath deutlich, denn die Verwandlung der Stadt Koblenz sei ein lohnendes Beispiel für seine Heimat.
Dr. Rath ist Präsident der Region Mittelböhmen, der flächenmäßig größten Region der Tschechischen Republik. Sie gehört auch zu den wirtschaftlich prosperierenden im ganzen Land.

DIE VIER JAHRESZEITEN (A. Vivaldi & G. Haider)

Samstag, 4. September 2010 - 20.00 Uhr und Sonntag,
5. September 2010 - 17.00 Uhr im Görreshaus Koblenz -
Einführung jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn

An diesem Samstag, 4.9. um 20.00 Uhr und Sonntag, 5.9. um 17.00 Uhr widmet sich die Cappella Confluentes Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ im Koblenzer Görreshaus. Als zeitgenössischer Gegenpol erklingt die Uraufführung von Georg Haiders „Die vier Brüder“ für dreistimmigen Oberstimmenchor und Streichquartett, aufgeführt vom Jugendkammerchor der Liebfrauenkirche unter Leitung von Manfred Faig.
„Er hat tausend vollendete Violinkonzerte geschrieben“ sagte einst Strawinsky über Vivaldi und sein eindeutig berühmtestes darunter stellt „Die Vier Jahreszeiten“ dar. Das Meisterwerk wurde 1725 für das Orchester eines Mädchen-Waisenhauses komponiert und zählt bis heute zu den bekanntesten Stücken der europäischen Musikgeschichte.
Die Alte Musik Spezialisten der „Cappella Confluentes“ nehmen das Publikum mit ihren Barockinstrumenten auf eine tonmalerische Reise durch die Jahreszeiten. Vom frühlingshaften Vogelzwitschern der Sologeige über die wuchtig abwärts donnernden Kaskaden des instrumentalen Sommergewitters bis hin zur erhabenen Stimmung der herbstlichen Jagdmusik - „Die vier Jahreszeiten“ sind Konzerte, die immer wieder neu in Bann ziehen.
Frühling Sommer Herbst und Winter - die 4 Jahreszeiten spiegeln sich auch in Friedrich Schillers „Die vier Brüder“ wider. Das Gedicht bildet die Grundlage für Georg Haiders gleichnamige Komposition, die im Rahmen des Konzertes zusammen mit dem Jugendkammerchor der Liebfrauenkirche unter Leitung von Manfred Faig uraufgeführt wird. Hier treffen herbe Streicherklänge auf atemberaubende Obertongesängen des Vokalensembles.
Man darf gespannt sein auf einen facettenreichen Abend, der Alt und Neu vermischt, der den Zuhörer mitnimmt auf die Reise durch die vier Jahreszeiten. Eine Stunde vor Konzertbeginn findet ein Einführungsvortrag mit dem Komponisten statt.
A.Vivaldi: Die 4 Jahreszeiten
Cappella Confluentes
G. Haider: Die 4 Brüder

Jugendkammerchor der Liebfrauenkirche
unter der Leitung von Manfred Faig

Gefördert durch: Kultursommer Rheinland-Pfalz, Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, Koblenz-Touristik, Verein der Freunde und Förderer Alte Musik am Mittelrhein e.V.. Tickets: VVK 18,45 Euro / ermäßigt 15,15 Euro, Vorverkauf: Tourist-Infos Bahnhof (Tel. 0261-3038849) und Rathaus (Tel. 0261-1291610) sowie im Internet unter http://www.koblenzticket.de.
Weitere Infos unter http://www.cappellaconfluentes.com.

Seniorinnen genossen Reise nach Bad Bocklet

Gruppenangebot des Caritasverbandes war wieder ausgebucht
Mit 73 Jahren die jüngste Teilnehmerin einer Reisegruppe zu sein, ist schon etwas Besonderes. Nicht so bei den Gruppenreisen des Caritasverbandes Koblenz e.V.

Die Seniorinnen genossen die Gruppenreise nach Bad Bocklet - Gruppenbild im Kurpark in Bad Bocklet
„Das Interesse wird von Jahr zu Jahr größer“, so die zuständige Mitarbeiterin Marina Jakobs. „Mittlerweile haben wir viele Stammgäste aus Koblenz und Umgebung, so dass sich auch schon feste Freundschaften entwickelt haben.“ Neben mehreren Zielen für Individualreisen in Erholungsstätten der näheren Umgebung von Westerwald und Hunsrück findet jeden Sommer eine Gruppenreise in das Kurhaus nach Bad Bocklet statt.
Die diesjährige Gruppenreise war mit 31 Seniorinnen im Alter von 73 bis 95 Jahren ausgebucht. Eingebettet in die wunderschöne Natur am Rande der bayerischen Rhön bietet Bad Bocklet den älteren Menschen optimale Voraussetzungen für einen Erholungsaufenthalt. Die Reiseleitung vor Ort übernahm die ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterin Margret Günster. Die 73-Jährige war ständige Ansprechpartnerin während des Aufenthaltes und organisierte vielfältige Aktionen und Tagesausflüge.

Die Seniorinnen genossen viele unbeschwerte Stunden in schöner Natur
Neben Besichtigungen von Schloss Aschach oder einer Planwagenfahrt durch Bad Kissingen standen auch interessante Museen auf dem Programm.
Die Seniorengruppe nutzte auch die Angebote des Kurhauses, wie die morgendliche Gymnastik, das Schwimmbad oder individuelle medizinische Anwendungen. Auf großes Interesse stießen die täglichen Konzerte im Kurpark und die offenen Singkreise. Die 85-jährige Dorothea Friede nimmt seit 2004 regelmäßig an der Gruppenreise teil. „Das Kurhaus ist für uns ideal. Alle Einrichtungen sind bequem zu Fuß erreichbar. Wir hatten sehr viel Spaß in unserer Gruppe - die Erholungsreise war einfach gut für mein Wohlbefinden.“
Dieser Meinung schlossen sich die anderen Seniorinnen gerne an, ob 70 oder 94 Jahre jung. Sie freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen beim Nachtreffen im Herbst oder im nächsten Jahr in Bad Bocklet.
Weitere Informationen: Caritasverbandes Koblenz e.V., Seniorenreisen, Marina Jakobs, Tel. 0261-13906103, E-Mail: jakobs@caritas-koblenz.de.

OB-Sprechstunden in Lützel und Neuendorf
Die nächsten Bürgersprechstunden von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in den Koblenzer Stadtteilen stehen an.
Am Mittwoch, 8. September, 17.00 bis 19.00 Uhr, wird er in der Hans-Zulliger-Schule, Brenderweg 21-23, interessierten Bewohnern des Stadtteils für ihre Anliegen zur Verfügung stehen.
Tags darauf am Donnerstag, 9. September, steht der Oberbürgermeister in der Zeit von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Grundschule Neuendorf, Handwerkerstraße 12, für Gespräche bereit.
Um Wartezeiten zu vermeiden werden Termine vergeben. Ansprechpartner ist Markus Weiler, der unter der Rufnummer 0261-1291220 oder unter der E-Mail-Adresse markus.weiler@stadt.koblenz.de erreichbar ist.
Eine aktuelle Liste der geplanten Stadtteilbürgersprechstunden von Oberbürgermeister Hofmann-Göttig ist im Internet auf koblenz.de abrufbar.

„Unser Ener“-Aktionstag in Kruft
Ausstellung, Vorträge und Praxisvorführungen rund ums Energiesparen
Kruft / Koblenz.
Energie und Kosten sparen - unter diesem Motto laden die Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz gemeinsam mit dem Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. (BEN), dem Landesinnungsverband Dachdecker Rheinland-Pfalz und dem Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen Eigenheimbesitzer, Mieter sowie alle Interessierten am Sonntag, 26. September 2010 nach Kruft ein.
Im Rahmen des diesjährigen „Unser Ener“-Aktionstags präsentieren sich von 10.00 - 17.00 Uhr mehr als 40 Fachfirmen in einer großen Fachausstellung in der Vulkanhalle in Kruft. Handwerks- und Solarbetriebe, Energieberater sowie Energieversorger und Herstellerfirmen informieren und beraten Besucher kostenlos rund ums Thema Energiesparen beim Bauen und Modernisieren. Auch interessante Praxisvorführungen werden gezeigt, zum Beispiel zur Dämmung von Dach, Wänden und zum Fenstereinbau.
Von 11.00 bis 13.30 Uhr findet ein Fachforum zum Thema „Werte steigern im Wohnungsbestand - Modernisierung regionaltypischer Gebäude“ statt. Dabei informieren Experten wie der Sachverständige Martin Petry aus Polch und der Energieberater Bernhard Andre aus Wittlich über die Bestimmung des Marktwertes eines Hauses bzw. darüber, was bei der energetischen Modernisierung regionaltypischer Gebäude zu beachten ist.
Auch die örtlichen Banken informieren im Rahmen des Fachforums über ihre Fördermöglichkeiten und Finanzierungsangebote. Im Anschluss daran gibt es eine Expertenrunde zur Frage, wie das Wohnen in Ortskernen attraktiver gestaltet werden kann.
Das Ausstellerforum von 13.30 - 17.00 Uhr bietet Vorträge zur energetischen Modernisierung, zu Förderprogrammen, Wohnraumlüftung und erneuerbaren Energien. Information und Spaß gibt es im Energiesparhaus, beim Biathlon-Wettbewerb oder mit dem Energiespar-Quiz. Praxisvorführungen zur Dämmung von Dach und Wänden sowie zum Fenstereinbau runden das Programm ab. Die Veranstaltung wird vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz unterstützt, der Eintritt ist kostenfrei. Parkplätze rund um die Vulkanhalle in Kruft sind ausreichend vorhanden. Für die kleinen Gäste wird eine Hüpfburg aufgebaut. Die Verpflegung übernimmt die Korettstube, die ihre Räume in der Vulkanhalle hat.
Der anhaltend hohe Informationsbedarf bei Bauherren und Modernisierern ist Hintergrund des Aktionstags, der im Rahmen der Kampagne des Umweltministeriums „Unser Ener macht mit - Unsere beste Energie ist gesparte Energie“ durchgeführt wird. Veränderungen in der staatlichen und landesweiten Förderung von Solarstrom und Solarwärme haben in diesem Jahr einen neuen wirtschaftlichen Rahmen für Verbraucher und Bauherren gesetzt. So wird die Einspeisevergütung für Solarstrom stärker reduziert als geplant. Gleichzeitig fördert das Umweltministerium Rheinland-Pfalz beispielsweise die Dachsanierung in Kombination mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage sowie die Errichtung eines Energiegewinngebäudes, bei dem eine Solaranlage den Strombedarf seiner Bewohner deckt.
Die „Unser Ener“- Aktionstage
Im Rahmen der Energiesparkampagne laden Architekten, Handwerker, Ingenieure und Energieberater aus dem Unser Ener-Partnernetzwerk zu zahlreichen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz ein. Das Umweltministerium unterstützt mit der Kampagne Städte und Gemeinden sowie lokale Partner.
Weitere Infos unter http://www.ben-mittelrhein.de.

Midnight-Soccer-Turnier
in Koblenz-Oberwerth am 17.9.2010

Seit nunmehr 10 Jahren organisieren die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“, Sportjugend Rheinland-Pfalz, Sportjugend Rheinland, Coblenzer Turngesellschaft, Polizeidirektion KO, Jugendamt Koblenz, Rockmobil, Caritasverband KO, AWO und der Jugendrat Koblenz sehr erfolgreich die Mitternachtssportveranstaltung „Sportnacht“. Diese Veranstaltung findet seit zwei Jahren zweimal jährlich statt.
Um diese, bei vielen Jugendlichen, so beliebte Aktion auch als ein Beispiel der gelungenen Kooperation der Organisatoren, Koblenzer Schulen und der Institutionen der Jugendarbeit zu präsentieren, veranstaltet das Programm „Integration durch Sport“ bei der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ein ähnliches Event unter dem Namen Midnightsoccer-Turnier.
Diese Aktion, mit dem Ziel - Gewaltprävention und Integration, wird im Rahmen der Feierlichkeiten des 20-jährigen Jubiläums des Programms „Integration durch Sport“ in Rheinland-Pfalz am 17.9.2010 um 20.30 Uhr in der Koblenzer Sporthalle Oberwerth veranstaltet. Check-in für die teilnehmenden Mannschaften beginnt bereits um 19.30 Uhr. Der Schirmherr der Aktion ist Herr Ministerpräsident Kurt Beck.
In bewährter Weise wird diesmal nur Soccerfußball in Turnierform angeboten. Eine Mannschaft beim Cage-Soccer-Fußball besteht aus je 3 Spielern und einem Ersatzspieler. Dadurch, dass die Anzahl der Mannschaften begrenzt ist, können nur Mannschaften mit einer Voranmeldung berücksichtigt werden. Das Turnier wird in drei Altersklassen: 13-15 Jahre, 16-18 Jahre und über 19 Jahre durchgeführt.
Voraussichtliches Ende der Aktion ist gegen Mitternacht geplant.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich an Sportarten wie Tischtennis und Badminton zu versuchen. Zusätzlich kann sich jeder beim Bungee-Run, am Großtrampolin, beim Kistenklettern und zahlreichen anderen Attraktionen austoben. Auch musikalisch ist diese Sportaktion voll auf die Jugendlichen ausgerichtet, da aktuelle Musik gespielt wird.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei!
Damit die Jugendlichen nachts sicher nach Hause kommen, wird von den Organisatoren ein kostenloser „Bring-Home-Service“ innerhalb von Koblenz angeboten.
Fragen zum „Midnight-Soccer-Turnier“ beantwortet die Geschäftsstelle der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“, Markus Schmitt, Telefon 1294460 oder Petra Both, Telefon 1294609, Fax 1294600, oder kriminalpraevention@stadt.koblenz.de. Anmeldungen für das Soccer-Turnier wird von der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Milan Kocian, entgegengenommen, Telefon 0261-135125, Fax 0261-135163 oder Sjugend@aol.com.

Auch ein Engel hat’s nicht leicht
Die Komödie „Einmal nicht aufgepasst“ im Theater Konradhaus
Am 4.9.2010, 20.00 Uhr zeigt das Theater Konradhaus „Einmal nicht aufgepasst“, eine zeitgemäße Boulevard-Komödie voller Slapstick-Anleihen und pointenreicher Dialoge.
Einmal nicht aufgepasst - hat der partygestresste Schutzengel Engelbert (Fabian Pfeffer) und schon steckt er wie sein Erdenschützling im dicksten Schlamassel. Sarah (Annika Woyda) ist in Panik, denn ihre Mutter (Gerlind Wriedt), eine bornierte Bonner Unternehmerwitwe, steht überraschend ante Portas der schicken Berliner Studentenbude, wo Sarah mit Freund Danny (Ben Rademacher) ein flottes Leben feiert. Danny ist natürlich nicht der geschäftstüchtige Jurist für den Sarah ihn der Mutter verkauft hat, sondern ein breakdancender Fahrradkurier. Von seinem himmlischen Vorgesetzten (Mario Specht) wegen Nachlässigkeit abgemahnt, wird der nörgelnde Engelbert unter Strafandrohung hinunter auf die Erde beordert, die Angelegenheit in Ordnung zu bringen. Dass der undercover agierende Beamtenengel dort erst prompt für Sarahs Verlobten, den vermeintlich adeligen Rechtsanwalt, gehalten wird, um dann gleich gegenüber Danny zum Geliebten der Mutter erklärt zu werden, sind nur zwei von unzähligen Missverständnissen, die für unterhaltsames Chaos sorgen. Für alle, die sich himmlisch amüsieren wollen, ist diese spritzige Komödie ein Muss.
Und wen die Komödie so richtig in Stimmung gebracht hat, der kann gleich anschließend um 23.00 Uhr die Late-Night-Show im Konradhaus besuchen.
Termin: 4.9.2010, 20.00 Uhr, Karten: 18,— Euro, Fördervereinsmitglieder und Gruppen ab 15 Personen 15,— Euro, Schüler / Studenten / Schwerbehinderte 12,— Euro.
Theater Konradhaus, Kapuzinerplatz 135, 56077 Koblenz, Tel. 0261-9730551, Fax 0261-9730548, E-Mail: info@konradhaus.de, http://www.konradhaus.de.

Unterhaltsvorschussstelle geschlossen
Die Unterhaltsvorschussstelle des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadtverwaltung Koblenz ist am Donnerstag, 23.9.2010 wegen einer Fortbildung geschlossen.

Perspektivisches Zeichnen (Grundkurs)
In einem Kurs der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 19.15 Uhr, lernen die Teilnehmenden, Objekte, Räume und Landschaften perspektivisch „richtig“ darzustellen und spontane Skizzen anzufertigen. Mit Hilfe von Tafelbildern, Fotovorlagen und Objekten entstehen farbige und monochrome Zeichnungen mit Motiven aus Landschaft, Natur, Architektur, Interieur, Stillleben. Dabei können unterschiedliche Zeichentechniken probiert werden. Der Kurs eignet sich als Vorbereitung für alle weiterführenden Malkurse; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Erneuerte Realschule plus in Mendig
wertet Schulstandort auf

Kreis investierte 180.000,— Euro in Mensa und Sportplatz der Schule
KREIS MYK.
Mit dem neuen Schuljahr ist die Geschwister Scholl Schule in Mendig nicht nur Realschule plus geworden: Der Kreis Mayen-Koblenz hat mit der Übernahme der Schulträgerschaft auch kräftig investiert. Für die neue Mensa wurden 130.000,— Euro, für die Erneuerung des Schulsportplatzes weitere rund 50.000,— Euro ausgegeben. Landrat Dr. Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Schulleiter Christian Waters waren sich bei der Besichtigung einig: „Der Schulstandort Mendig wird mit der Schulform und den Erneuerungen deutlich aufgewertet.“

Die Einrichtung der Mensa glänzt in Edelstahl und Glas und ist nun zeitgemäß. Schulleiter Christian Waters (m.) im Gespräch mit Landrat Dr. Alexander Saftig (l.) und Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz
Zum Schuljahreswechsel hat der Kreis als Träger der neuen Realschule plus in Mendig den Mittagstisch für die Ganztagsschüler sicherzustellen. Im vergangenen April nahmen von den 115 Ganztagsschülern jedoch nur 20 bis 30 Kinder an der Mittagsverpflegung teil. Das damals warm angelieferte Essen wurde nicht begeistert angenommen. Seitens der Schulleitung ging man davon aus, dass bei einem verbesserten Angebot die Zahl der Esser steigt, außerdem nahm mit dem neuen Schuljahr die Zahl der Ganztagsschüler von 115 auf 160 zu. Im Kreishaus errechnete man: Überträgt man die realistische Teilnehmerquote der Ganztagsschüler am Mittagstisch der neuen Realschule plus Mayen, so ist an der Realschule plus Mendig mit einer Zahl von rund 100 Essensteilnehmern auszugehen, also einer Verdrei- bis Vervierfachung des Mensabetriebes.
Da die bestehende Mensa als reine Ausgabeküche bestand, musste die Küche komplett neu geplant und eingerichtet werden. „Wir haben das früh genug in die Gremien eingebracht, damit zum neuen Schuljahr alle Voraussetzungen für den reibungslosen Betrieb erfüllt sind“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.
Auch Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz geht davon aus, die Teilnehmerquote der Ganztagsschüler am Mittagstisch steigen wird: „Eine Verpflichtung der Kinder gibt es nicht, aber mit dem attraktiveren Angebot wird die Auslastung zunehmen.“ Auch Schulleiter Waters freut sich, dass die Schule mit einem ausgewogenen und gesunden Mittagessen ins neue Schuljahr starten kann.
Runderneuert wurde im wahrsten Sinne des Wortes auch der Tennebelag des Sportplatzes mit der Rundlaufbahn. Der Platz kommt nun allen Schülern zugute.

Blätterwald und Blätterpilze
Der Herbst bietet neben den Steinpilzen und anderen Röhrlingen auch eine Vielfalt an Blätterpilzen. Viele von ihnen sind essbar und daher für Pilzsammler interessant. Die Volkshochschule Koblenz bietet ab dem 14.9.2010 einen Kurs (3 Dienstagabende und 2 Samstagsexkursionen) an, in dem die Teilnehmenden mit oder ohne Erfahrung im Sammeln von Pilzen die in unserer Gegend häufigsten Familien der Blätterpilze soweit kennen lernen, dass sie sie anhand einiger typischer Merkmale unterscheiden können. Die Unterscheidung der wesentlichen Merkmale wird mit einem speziellen Bestimmungsschlüssel eingeübt, um mehr Sicherheit im Bestimmen zu erlangen. Besondere Aufmerksamkeit wird hier auf ähnliche ungenießbare oder giftige Blätterpilze gelegt.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Geschichte des Judentums in Deutschland und in Koblenz vom Anfang bis zum Mittelalter
Die Volkshochschule Koblenz bietet ab 14.9. einen Kurs an sieben Dienstagabenden an, der die Spuren der Juden in Deutschland - auch in Koblenz - sucht. Der erste Teil im Herbstsemester 2010 reicht von den Anfängen bis in die Zeit der Kreuzzüge. Er stützt sich dabei auf historische Dokumente.
Der Kurs beinhaltet neben sechs theoretischen Unterrichtsabenden eine Führung über den mehr als 700 Jahre alten jüdischen Friedhof von Koblenz am Dienstag, 26.10. sowie eine ganztägige Exkursion in das noch viel ältere jüdische Worms am Sonntag, 26.9.2010. Die Fahrt nach Worms ist mit einem günstigen Wochenend- oder Rheinland-Pfalz-Ticket der Bahn geplant.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Klavier spielen lernen! - Es ist (fast) nie zu spät!
Wer sich den Traum vom Klavierspielen erfüllen möchte, obwohl er längst das Erwachsenenalter erreicht hat, dem kann ein neuer Kurs bei der Volkshochschule Koblenz ab dem 20.9.2010, 14.00 Uhr, weiterhelfen. Damit das Musizieren für jedes Alter zugänglich wird, hat Prof. Clemens Heinen eine Lernmethode entwickelt, die Anfängern den Einstieg erleichtert.
Der Kurs gestaltet sich als Gruppenunterricht: Gemeinsames Musizieren im Ensemble ist schon ab dem ersten Unterrichtstag möglich. Die individuelle Betreuung jeder/jedes einzelnen Teilnehmenden ist gewährleistet.
Instrumente für den Unterricht werden zur Verfügung gestellt.
Informationsveranstaltung zum unverbindlichen kennen lernen: Montag, 13.9.2010, 14.00 Uhr.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Zeichnen für Anfänger
Zeichnen als Grundlage künstlerischer Gestaltung im klassischen Sinn! Das Sehen und Erfassen einfacher Gegenstände und das Übertragen auf die Fläche ist Ziel eines Kurses der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 17.30 Uhr. Hierfür spielt zunächst weniger das geschickte Darstellen eine Rolle, als vielmehr die Schulung des Erkennens der Proportionen und der einfachen plastischen Wiedergabe auf dem Zeichenblatt.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Aktmalen / Aktzeichnen
Das Studium und Abbilden des menschlichen Körpers gehört zu den wichtigsten Grundlagen der künstlerischen Darstellung. In einem Kurs der Volkshochschule Koblenz ab Donnerstag, 16.9.2010, 18.00 Uhr, lernen die Teilnehmenden, den männlichen und weiblichen Akt mit seiner Anatomie und Proportion in der räumlichen Perspektive zu erfassen und in kurzer Zeit in verschiedenen Positionen zu skizzieren.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Liebe den Augenblick
Faust trifft Peer Gynt in Antalya
Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz zeigt das Theater Konradhaus am 11.9.2010 um 20.00 Uhr das Stück „Liebe den Augenblick - Faust trifft Peer Gynt in Antalya“ in einer Uraufführung.
Ingrid Sehorschs „ernst gemeinte“ Komödie mit Hang zur Romantik lässt den Sommer fortleben, ist die Handlung doch an der warmen Mittelmeerküste angesiedelt. Gemäß dem Motto des Kultursommers „Über Grenzen“ geht es in die Türkei. Henrik (Nickname: Faust), anerkannter deutscher Hirnforscher, ist mit sich und seinem Latein am Ende und braucht dringend einen Tapetenwechsel. Er entscheidet sich für einen Kurzurlaub auf „geschichtsträchtigem“ Boden: Antalya.
Ingrid (Nickname: Peer Gynt), eine junge norwegische Schriftstellerin, ist mit ihren unkonventionellen Geschichten Kult. Doch der Vermarktung ihres unangepassten Lebensstils hält sie nicht stand und reagiert mit Zusammenbruch. Um sie außer Reichweite neugieriger Journalisten zu bekommen, setzt ihr Verleger sie kurzerhand in den erstbesten Last-Minute-Touristen-Flieger, und dieser geht nach Antalya.
Flippige Schriftstellerin und kopflastiger Wissenschaftler - zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen an der türkischen Ägäis aufeinander. Was folgt, ist ein amüsanter Clash der Kulturen und Charaktere.
Mit im Boot ist zudem die Psychologin Margarete, eine von Ingrids Verleger als „Babysitter“ engagierte Psychologin mit einem Faible für den Bauchtanz. Sie scheint etwas Geheimnisvolles mit Henrik zu verbinden. Werden die drei ihren Urlaub genießen können, indem sie lernen, den Augenblick zu lieben?
Termin: 11.9.2010, 20.00 Uhr, weitere Termine im September: 17.9., 18.9., und 25.9.2010.
Karten: 18,— Euro, Fördervereinsmitglieder und Gruppen ab 15 Personen 3,— Euro Rabatt, Schüler / Studenten / Schwerbehinderte 6,— Euro Rabatt.
Theater Konradhaus, Kapuzinerplatz 135, 56077 Koblenz, Tel. 0261-9730551, Fax 0261-9730548, E-Mail: info@konradhaus.de, http://www.konradhaus.de.

Tun Sie genug für sich selbst?
Zunehmender Leistungs- und Erfolgsdruck prägt erbarmungslos unsere Zeit. Wir erleben eine atemberaubende Beschleunigung unseres Alltags. Wie man sich von zu hohem Erwartungsdruck befreit und unabhängig von der „Herde“ werden kann, vermittelt ein Vortrag am 15.9.2010 (19.15 Uhr) in der Volkshochschule Koblenz. Die Zuhörer entdecken ihr eigenes Maß, selbstbestimmt und authentisch zu leben, statt lieb, brav und brauchbar zu funktionieren. Wie das gelingt, in einer Welt, die den Schein liebt und zu immer neuer Anpassung und widersprüchlichen Rollen zwingt, zeigt der Vortrag von Ralf Jantzen.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Kleine Kunstakademie für junge Leute ab 10 Jahren
Ein Kunstkurs der Volkshochschule Koblenz ab Dienstag, 14.9.2010, 15.45 Uhr, dient der Vermittlung künstlerischer Grundlagen und der Entwicklung kreativer Fähigkeiten. Er ist auf die Bedürfnisse der Altersgruppe angepasst und als modulares System über mehrere Semester geplant. Lernziele sind das Malen und Zeichnen von Stillleben, Landschaften, Porträts, Architektur- und Phantasiebildern u.a. Um diese Ziele zu erreichen, stehen folgende Aufgaben, die Schritt für Schritt gelernt werden, im Mittelpunkt: Im Zeichnen: Linie, Schraffur, Licht, Kontrast / im Malen: Farbenlehre, „Spiel von warm und kalt“ und in der Komposition: Perspektive, Gleichgewicht, Goldener Schnitt.
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293711 und -1293740.

Keine Angst vor Mathe!
Die Volkshochschule Koblenz beginnt am Mittwoch, 15.9.2010 wieder mit einigen Mathematikkursen für alle, die Nachholbedarf haben oder Lust zur Wiederholung, um wieder fit zu werden für Bewerbungen, Prüfungen und ähnliches.
Der Kurs Mathematik I vermittelt vorwiegend das mathematische Basiswissen der Klassenstufen 5 - 7 mit folgenden Inhalten: Zahlen (Grundrechenarten, Teilbarkeit, schriftliche Rechenverfahren), Zahlenmengen, Bruchrechnung, Prozent- und Zinsrechnung, Wurzeln und Potenzen, Zuordnungen (Proportional, Antiproportional), Dreisatzrechnung, Sachrechnen, Berechnen von Termen, Lösen einfacher Gleichungen, Rechnung mit Größen (Längen, Massen, Flächeninhalte, Volumen, Zeitspannen, Geschwindigkeiten), Flächenberechnungen (Umfang, Flächeninhalt), Körperberechnungen am Quader (Oberfläche, Volumen), Winkel, Dreieckskonstruktionen.
Der Kurs Mathematik II vermittelt das mathematische Basiswissen der Klassenstufen 8 - 10 mit den Inhalten: Terme und ihre Umformungen, Lösung von Gleichungen, quadratische Gleichungen, Umwandeln von Sachproblemen in Gleichungen, lineare Gleichungssysteme, Funktionen und ihre Eigenschaften (lineare und quadratische Funktionen, Potenzfunktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen, trigonometrische Funktionen, rationale Funktionen), Sätze am rechtwinkligen Dreieck (Satz des Pythagoras, Satz des Thales, Kathetensatz, Höhensatz), Kreis (Kreisfläche, Kreisumfang, Kreisring, Kreissektor), Körper (Prisma, Zylinder, Pyramide, Kegel, Kugel).
Mathematische Themen der gymnasialen Oberstufe gibt es als Crash-Kurse in den Herbstferien bzw. als Kurs nach den Herbstferien (z.B. zur Vorbereitung auf die Abi-Prüfung).
Anmeldung und weitere Information: vhs Koblenz, Hoevelstraße 6, Tel. 0261-1293740.

5. Fachtagung Demenz
veranstaltet durch das Netzwerk Demenz Koblenz

Am Dienstag, den 14. und Mittwoch, den 15. September 2010 veranstaltet das Netzwerk Demenz Koblenz die 5. Fachtagung Demenz. Die Tagung soll insbesondere Angehörige, Menschen mit Demenz und Interessierte, sowie Fachkräfte ansprechen.
Es besteht Raum für Rückfragen an die Referenten und die Möglichkeit sich an den zahlreichen Informationsständen über unterschiedliche Angebote der Netzwerkteilnehmer in Koblenz zu informieren. Außerdem steht nach Rücksprache auch ein Betreuungsangebot für demenzerkrankte Angehörige zur Verfügung.
Die Fachtagung findet im Soldatenfreizeitheim „Haus Horchheimer Höhe“, Von-Galen-Straße 1-5, 56076 Koblenz statt und ist kostenfrei.
Programme finden Sie: z.B. bei Beratungs- und Koordinierungsstellen, Altenheimen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Behörden, Ärzten und Apotheken, sowie auf der Internetseite des Netzwerks: http://www.demenz-koblenz.de.
Eine Anmeldung soll schriftlich / telefonisch / per Fax / per E-mail erfolgen bei Netzwerk Demenz Koblenz, Jürgen Gerz, c/o AWO Seniorenzentrum Laubach, Laubach 20-22, 56068 Koblenz, Tel. 0261-3007238, Fax 0261-3007245, E-Mail: Juergen.Gerz@awo-rheinland.de.
Sofern Sie während der Tagung ein Betreuungsangebot für einen demenzerkrankten Angehörigen benötigen, melden Sie sich bitte bei Pflegestützpunkt Koblenz - Süd: Tel. 0261-94230186.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Kunz, Tel. 0261-9225051, E-mail: BEKO.Kunz@Caritas-koblenz.de.

Interkulturelle Wochen 2010 in Koblenz beginnen
Veranstaltungen bieten breites kulturelles und politisches Angebot
Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und Vito Contento, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration der Stadt Koblenz, stellten gemeinsam mit Kooperationspartnern und Organisatoren das Programm der diesjährigen Interkulturellen Wochen vor.
Ein Begleitheft informiert über 36 Veranstaltungen und Dauerangebote von September bis November, die von Gruppen und Vereinen unterschiedlicher Kultur und Religion angeboten werden. Von Tanz und Musik, Kunstausstellungen sowie politischen Diskussionen bis hin zu Filmvorführungen bieten die mitwirkenden Organisationen und Vereine der „Interkulturellen Wochen“ eine breite Palette an Darbietungen zum Mitmachen und Zuschauen.
Ein Höhepunkt aus Sicht des Beirates wird die Podiumsdiskussion „Wahlrecht für Alle“ am 29. September sein. Hier werden politische Vertreter von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene mit dem Beirat über die Möglichkeiten der Einführung von politischem Mitspracherecht von Menschen aus Nicht-EU-Staaten diskutieren.
Zur traditionellen Abschlussveranstaltung lädt der Beirat am Samstag, 30.10.2010 ab 18.00 Uhr in die Koblenzer Kulturfabrik ein.
Die Broschüre ist ab sofort im Ordnungsamt, im Bauberatungszentrum (Bahnhofstraße 47) sowie im Bürgeramt erhältlich.
Informationen gibt es bei Dirk Rombelsheim, Geschäftsstelle Beirat für Migration und Integration, Tel. 0261-1294609 sowie im Internet unter http://www.integration-koblenz.de.

Herbststadtranderholung - Betreuer gesucht
In diesem Jahr findet vom 11. - 22. Oktober 2010 wieder eine Herbststadtranderholung statt. Das Jugendamt der Stadt Koblenz bietet werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr auf dem Gelände des Waldschwimmbades in Stolzenfels Spiel, Spaß und Kreatives zum Thema „Die Räuber“ an. Am vorletzten Tag findet ein Abschlussfest statt zu dem auch wieder Eltern, Großeltern und andere Verwandte herzlich eingeladen sind.
Teilnehmen können Schulkinder zwischen sechs und elf Jahren.
Die Kinder, die morgens und abends mit dem Bus abgeholt bzw. zurückgebracht werden (Fahrtroute und –Zeiten werden den Eltern bei der Anmeldung bekannt gegeben), haben die Gelegenheit, mit geschulten Betreuer/Innen zu spielen, basteln, toben, erzählen etc….
Im Preis von 70,— Euro (Geschwisterkinder 65,— Euro) ist für die gesamte Maßnahme die Verpflegung, Bustransfer, Kreativmaterial und Betreuung enthalten.
Anmeldungen und Terminvereinbarungen werden am Dienstag, 14.9.2010 ab 9.00 Uhr, von Petra Reichert, Jugendamt Koblenz unter 0261-1292323 telefonisch entgegengenommen.
Betreuersuche:
Zur Betreuung der Schulkinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, werden noch kreative, engagierte und ideenreiche Betreuerinnen und Betreuer ab 18 Jahren gesucht. Das Jugendamt bietet eine Aufwandsentschädigung (13 Tage mit Vor- und Nachbereitung), sowie eine professionelle Anleitung. Natürlich findet im Vorfeld eine ausführliche Schulung (Freitag, 24.9.2010 und Samstag, 2.10.2010) statt, außerdem ist eine Anerkennung als Praktikum möglich.
Bewerbungen und Auskünfte beim Jugendamt der Stadt Koblenz; Verwaltungshochhaus Schängel-Center, Rathauspassage 2, 56068 Koblenz, 12. Stock, Zimmer 1202/1203, Telefon: Petra Reichert / Ingrid Wilhelmi, 1292323 / 1292355.

Land unterstützt energetische Sanierung
Fördermittel stehen weiter bereit
Die hohe Nachfrage nach Modernisierungsmitteln drückt das Umweltbewusstsein der Hauseigentümer aus. Wie wichtig eine energetische Sanierung ist, verdeutlichen darüber hinaus die steigenden Energiepreise. Oberstes Ziel muss es sein, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Eigentümer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern und fördert sowohl umfangreiche Maßnahmenpakete als auch Teilmodernisierungen mit zinsverbilligten Kapitalmarktdarlehen zu einem Zinssatz von 1,9 Prozent p.a. in den ersten fünf Jahren. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Erneuerung der Heizungsanlage, die optimierte Wärmedämmung, der Einbau neuer Fenster und einer Solaranlage für Warmwasserbereitung und / oder Heizungsunterstützung.
Handelt es sich um die Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums, sind Einkommensgrenzen zu beachten. Der Bauherr benötigt zunächst von der Kreisverwaltung eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme einer Zinsgarantie. Der Antrag für das Darlehen wird über die jeweilige Hausbank bei der Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) gestellt.
Liegen die Kosten zwischen 2.000,— und 10.000,— Euro, zahlt das Land einen Investitionszuschuss in Höhe von maximal 25 Prozent. Der Zuschuss wird bei der Kreisverwaltung beantragt. Auch hier sind Einkommensgrenzen zu beachten.
Bei der Modernisierung vermieteter Objekte ist nach Abschluss der Maßnahmen eine bestimmte Anfangsmiethöhe einzuhalten.
Ausführliche Informationen finden Interessenten auf den Interseiten der LTH unter http://www.lth-rlp.de. Dort können auch Publikationen zu den verschiedenen Programmen sowie Merkblätter und Formulare heruntergeladen werden. Auskünfte gibt es ebenfalls bei der Wohnraumförderstelle der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, Telefon 06761-82608, E-Mail: helmut.hoffmann@rheinhunsrueck.de.

Internet ist kein kostenfreies Leihhaus!
Shoppen im Netz macht Spaß: Große Produktvielfalt, niedrige Preise und Lieferung per Mausklick frei Haus. Anders als beim Kauf über die Ladentheke kann der Verbraucher außerdem die Ware innerhalb von zwei Wochen kostenfrei zurückgeben. Gerade dieses Rückgabe- und Widerrufsrecht bereitet Online-Händlern jedoch zunehmend Schwierigkeiten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von DIHK und dem Gütesiegelanbieter Trusted Shops.
Widerrufsrecht belastet Shop-Betreiber
Nach Angabe der knapp 400 beteiligten Unternehmen wird jeder siebte Artikel zurückgeschickt - und das oft in schlechtem Zustand. Ein Drittel der Unternehmen gibt an, dass zurückgesendete Ware 30 Prozent und mehr ihres Wertes verliert. In vielen Fällen ist ein Wiederverkauf sogar überhaupt nicht mehr möglich. Das ist z.B. bei Hygieneartikeln der Fall, wie etwa Lippenstiften, Piercing-Schmuck und Kontaktlinsen.
Missbrauch stoppen!
Besonders bedenklich ist aber die Zunahme von offensichtlichem Missbrauch. Immer häufiger klagen Shop-Betreiber über die gezielte Ausnutzung des Widerrufsrechts durch einzelne Kunden. Das gilt besonders für Waren, die zur einmaligen Nutzung und ohne jede Kaufabsicht bestellt werden. Betroffen sind vor allem Urlaubsartikel (Zelt, Kamera, Campingzubehör), Tauf- und Abendkleider, Karnevalskostüme, Flachbildschirme für die Fußballweltmeisterschaft, Navigationssysteme oder Klimaanlagen für die heißen Sommertage. Geschädigt werden durch ein solches Verhalten nicht nur die Unternehmen, sondern auch die vielen seriösen Käufer, die über Mehrpreise den Missbrauch letztlich mitfinanzieren müssen. Es ist deshalb dringend erforderlich, dieser Praxis einen Riegel vorzuschieben.
Wertersatzanspruch retten
Bislang konnte der Händler vom Kunden zumindest Ersatz für die Nutzung und Verschlechterung der Ware verlangen. Diese Regelung hält der Europäische Gerichtshof (EuGH) jedoch für europarechtswidrig. In Reaktion hierauf will das Bundesministerium der Justiz (BMJ) dem Händler einen Anspruch auf Wertersatz künftig nur noch dann zubilligen, wenn der Verbraucher die Ware in einer Art und Weise benutzt hat, die über die Prüfung der Eigenschaften und Funktionsfähigkeit hinausgeht. Zwar müsste hiernach in den genannten Missbrauchsfällen - soweit sie denn nachweisbar sind - weiterhin Wertersatz geleistet werden. Es stellt sich aber die Frage, wie bei einer Motorsäge, einer Kaffeemaschine, einem Staubsauger die Funktionsprüfung anders erfolgen kann als durch Benutzung. In aller Regel gibt es dann aber unübersehbare Gebrauchsspuren, und die zurückgegebene Ware kann dann nicht mehr als neu verkauft werden. Dennoch wird der Unternehmer nach dem Vorschlag des BMJ in diesem Fall keinen Wertersatzanspruch gegen den Verbraucher haben.
Was fordert der DIHK?
Der EuGH hat es dem nationalen Gesetzgeber überlassen, die Bedingungen für den Fernabsatz im Detail festzulegen. Diese Spielräume sollte der Gesetzgeber nutzen. Auf europäischer Ebene muss sich die Bundesregierung zudem rasch für eine gesetzliche Klarstellung im Sinne eines umfassenden Wertersatzanspruches einsetzen. Außerdem muss das Widerrufsrecht auf sinnvolle Fälle beschränkt werden. Bücher und Hygieneartikel etwa soll die EU künftig vom Widerrufsrecht gänzlich ausnehmen. Fatal wäre es hingegen, wenn der Wertersatzanspruch gänzlich kippen sollte. Das vielfach beschriebene Szenario vom „Leihhaus Internet“ würde dann wohl endgültig bittere Realität.

Mensa des Max-von-Laue-Gymnasiums in Betrieb
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II werden an den Koblenzer Schulen insgesamt etwa 16,5 Mio. Euro investiert.
Im Max-von-Laue-Gymnasium wurde aus diesen Mitteln eine neue Mensa für den Hochbegabtenzweig der Schule gebaut.
Die Mensa ist für rund 125 Schülerinnen und Schüler konzipiert und konnte in den Neubau der Sporthalle integriert werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf etwa 744.000,— Euro.
Nach 7-monatiger Bauzeit hat die Mensa in dieser Woche ihren Betrieb aufgenommen. Schuldezernent Detlef Knopp, Anja Bachmann / Koblenzer Wohnbau, Manfred Adam / Schulleiter und Alessandro DeMicco / Koblenzer Wohnbau (v.l.n.r.) haben schon vor der offiziellen Eröffnungsfeier einen Blick in die neuen Räume geworfen.

VHS-Geschäftsstelle geschlossen
Aufgrund der Teilnahme aller Mitarbeitenden am Abschlussworkshop zur Zertifizierung der Organisation bleibt die Geschäftsstelle der Volkshochschule Koblenz am Mittwoch, 8. September 2010 vormittags geschlossen. Öffnungszeit an diesen Tag ausnahmsweise nur von 14.00 - 16.00 Uhr.

Erlös vom Ball des Sports geht an Stiftung
KREIS MYK. Der Ball des Sports 2010 zeigt Nachwirkung. 700 Gäste tanzten und unterhielten sich bestens bei dem Kreisevent in der Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich. Sie taten damit auch dem Sport im Kreis Gutes: 1.019,— Euro gehen an die Sportstiftung, über die sich Landrat Dr. Alexander Saftig und Sportreferent Carsten König freuten. Nach dem Motto „Feuer und Eis“ arbeitet das Organisationsteam um Petra Kretzschmann, Leiterin des Büros Landrat, bereits daran, den nächsten Ball vorzubereiten, der am 2. April 2011 über die Bühne geht. Wer Karten ordern möchte, sollte sich den 25. Oktober anstreichen: Dann startet der Vorverkauf.

„Spielen - Ausspielen - Verspielen“
Computer- und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen
KREIS MYK.
Das Internet ist zum „Lieblingsspielplatz“ von Kindern und Jugendlichen geworden. Es ist eine wertvolle und nützliche Wissensquelle. Dennoch lauern auch bei diesem Medium Gefahren, Nachteile und Unwägbarkeiten. Das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz veranstaltet mit der Regionalen Fachstelle Glückspielsucht, dem Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes Koblenz und der Bildungsstätte Haus Wasserburg einen Workshop zum Thema „Spielen-Ausspielen-Verspielen - Computer- und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen“. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. September, von 9.00 bis 16.30 Uhr in der Bildungsstätte Haus Wasserburg in Vallendar statt. Der praxisbezogene Workshop richtet sich an alle hauptamtlichen Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit.
Durch den Glücksspielstaatsvertrag gilt generell ein Verbot von Glücksspielen unter 18 Jahren. Aber gerade für viele Jugendliche sind Glücksspiele sehr reizvoll, insbesondere wenn die Alterskontrollen zu umgehen sind z.B. beim Online - Poker oder bei Geldautomaten in Gaststätten und Imbisshallen. Aber auch die Illusion, mit geringen Geldbeträgen das Taschengeld aufbessern zu können, oder das Erleben der Nutzung entsprechender Angebote durch Personen im sozialen Umfeld können die Gefährdung der Jugendlichen erhöhen.
Eine besondere Gefährdung stellen für die Jugendlichen die Glücksspiele dar, die über moderne Medien vertrieben werden. Besonders die Spielteilnahme im sogenannten „Demo - Modus“ gaukelt Sicherheit vor, da nur mit Spielgeld gespielt wird, fördert aber den Reiz, diese Geldgewinne tatsächlich für sich sichern zu können. Dazu kommt, dass man Jugendlichen den Zugang zum Internet nicht gänzlich verwehren kann, da der Umgang mit dem PC in der heutigen Gesellschaft und Berufswelt von großer Bedeutung ist und auch bereits in der Schule oft genutzt werden muss.
Von daher geht es auch um die Frage , wie führe ich Kinder- und Jugendliche an dieses Thema heran, wie kann man Ihnen einen adäquaten Umgang vermitteln und wie können die Jugendlichen selbst verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Medien erlernen, Der Dipl. Psychologe Sebastian Giralt der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz wird in seinem Fachvortrag über die Online - und Glückspielsucht bei Kindern und Jugendlichen referieren. Mitarbeiter der Fachstelle Glückspielsucht und das ZAS Koblenz werden den Workshop fachlich begleiten und unterstützen.
Der Workshop gibt Informationen zu Hintergründen und Verhalten pathologischen Spielverhaltens, zeigt Möglichkeiten zum Austausch aktueller Probleme in der täglichen Arbeit und gibt Anregungen zum adäquaten Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Teilnahmegebühr: 20,— Euro (inkl. Mittagessen), Anmeldungen bis spätestens 8. September bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Reinhard Dinges, Telefon 0261-08258, Email: reinhard.dinges@kvmyk.de.

Sanierung Rheinanlagen
Nachdem die vorbereitenden Leitungsarbeiten am Weindorf nahezu abgeschlossen sind, beginnen die Arbeiten an den Plätzen und der gärtnerischen Anlage. Hierzu ist am Weindorf die Fällung von zwei der vier Eiben erforderlich. Diese werden in der nächsten Woche durchgeführt. Eine weitere Eibengruppe und die bereits stark beschnittene Pappel an der Moltkestraße werden in den nächsten Wochen gefällt. Als Ersatz hierfür werden fünf Linden und zwei Zierkirschen neu gepflanzt.

Naturkundliche Wanderung auf der Schmidtenhöhe
Das Umweltamt der Stadt Koblenz bietet in Zusammenarbeit mit dem NABU am Freitag, 3. September 2010 in der Zeit von 18.00 bis 20.30 Uhr unter dem Motto: „Auerochse und Co.“ eine naturkundliche Wanderung durch das Beweidungsprojekt Schmidtenhöhe an. Die Teilnehmer erhalten unter fachlicher Führung des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (NABU) Informationen zur Geschichte und Bedeutung des Truppenübungsplatzes, des Europäischen Naturschutzgebietes und des Beweidungsprojektes mit Taurusrindern und Konikpferden.
Treffpunkt: ist die Panzerwaschanlage auf Schmidtenhöhe. Die Mitnahme von Hunden ist nicht möglich. Die Teilnahme kostet 3,- Euro, wobei Mitglieder des NABU und Kinder kostenlos teilnehmen können. Nähere Hinweise finden Sie auch im Internet unter http://www.waldoekostation.koblenz.de und im Veranstaltungskalender der Stadt Koblenz unter http://www.koblenz.de.
Anmeldung und Infos beim Umweltamt Koblenz unter der Ruf-Nr. 0261-1502.

Landkreis gratuliert zur Eisernen Hochzeit
Ursula und Adelbert Gruber heirateten vor 65 Jahren
KREIS MYK. Ihre Eiserne Hochzeit konnten Ursula und Adelbert Gruber aus Mayen am 25. August feiern.
Unter den Gratulanten waren auch der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Mayen-Koblenz, Bernhard Mauel, und Oberbürgermeisterin Veronika Fischer. Sie überbrachten herzliche Glückwünsche und freuten sich über die Rüstigkeit der beiden Jubilare.

Wackesträger traten vollzählig an

Hochkarätige Karnevalisten beim Treffen mit dem Landrat
KREIS MYK. Närrisch sein und sich in geselliger Runde treffen, das geht auch außerhalb der fünften Jahreszeit - zumal wenn es sich um hochkarätige Karnevalisten handelt: Traditionell lädt der Landrat jährlich zum Treffen der Kreiswackesträger ein, jeweils an einem anderen Ort - genau wie beim Kreisnarrentreffen. In der Wabelberger Wacholderhütte in Langscheid begrüßte Dr. Alexander Saftig den vollzähligen Kreis der Wackesträger, der immer größer wird: Zum Treffen kamen alle 15 und zeigten, dass ein Karnevalist keine Pause kennt: So gab der neue Wackesträger Horst Zerwas aus Andernach seinen Einstand musikalisch mit einem seiner Lieder. Juppes Breuling aus Weißenthurm trug Witze aus seinem reichhaltigen Repertoire vor und auch Landrat Dr. Alexander Saftig brillierte mit Einlagen aus Vorträgen von Karnevalssitzungen, die er besucht hatte.

Sommerclassics lassen traurige Gedanken
auf dem Bandoneon tanzen

Helena Rüegg in und Sonic Art im Programm der Klassikreihe
KREIS MYK
. Außergewöhnliche Instrumente, außergewöhnliche Kombinationen. Gab es im vergangenen Jahr bei den Sommerclassics ein bejubeltes Konzert mit Harfe und Violine, dürfen sich die Freunde klassischer Kammermusik in diesem Jahr auf zwei Konzerte mit Bandoneon sowie Saxophon freuen.
Wer das Bandoneon allein vom argentinischen Tango her kennt, darf am Samstag, 11. September, 18.00 Uhr, in der alten Pfarrkirche Monreal dazulernen: Helena Rüegg zeigt, welche Klänge sich diesem, ursprünglich für Kirchenmusik gebauten Instrument entlocken lassen. Gemeinsam mit ihrem Partner an der Viola, Mischa Pfeiffer, entwickelt sie ein Programm für das historische Gotteshaus.

Helena Rüegg, Expertin am Bandoneon, kommt nach Monreal in die Alte Pfarrkirche
Helena Rüegg studierte an der Tango-Abteilung des Rotterdamer Konservatoriums Bandoneon und schloss ihr Studium 1998 mit einem Musikdiplom ab. Seither spielt sie in verschiedenen Tango-Ensembles, so unter anderem im „Grand Orchestre de Tango de Juan José Mosalini“ in Paris und arbeitet als Solistin mit renommierten Orchestern, zuletzt an den BBC Proms mit den BBC-Symphonikern in der Londoner Royal Albert Hall.
Während ihres Musikstudiums fuhr sie regelmäßig nach Buenos Aires, um dort bei den Meisterbandoneonnisten Rodolfo Mederos und Julio Pane Unterricht zu nehmen und am Ort seiner Entstehung in die Welt des Tangos einzutauchen. Diese Erfahrungen setzte sie in ihrem Tango-Buch um, das 1999 beim DTV-Verlag Premium erschien.
Mit Tangoklassikern und eigenen Kompositionen zeichnet sie in ihren Konzerten die vielen Facetten dieses Musikstils nach und erzählt von jener abenteuerlichen Reise, die um 1880 am Río de la Plata begann und diesen „traurigen Gedankens, den man tanzen kann“ (E.S. Discepolo), um die ganze Welt geführt hat.
Einen Tag später gehen die Sommerclassics nach Urbar. Im Kreuzgang des Klostergut Besselich spielt am Sonntag, 12. September um 18.00 Uhr das junge Saxophonquartett „Sonic Art“ aus Berlin. Werke von Jean Francaix, Alfred Desenclos, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach. Das „Sonic Art“ Saxophonquartett hat sich innerhalb kürzester Zeit den Ruf eines hervorragenden jungen Kammermusikensembles verschafft. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 wurde das Quartett bereits vielfach mit nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet. So erhielt es den ersten Preis sowie den Grand Prix des Internationalen Kammermusikwettbewerbs für zeitgenössische Musik Krakau/Polen, den Classic Music Award Schweiz 2009 und den ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Thessaloniki in Griechenland 2008.
Anfang 2010 ist die Debüt-CD des Quartetts in Kooperation mit dem Deutschlandfunk bei dem Label Genuin erschienen. Die Aufnahme erhielt beste Noten und Kritiken in der Deutschen Musikpresse (nmz, Rondo, Ensemble, Clarino). Tourneen führten „Sonic Art“ bereits durch verschiedene Länder Europas sowie die USA und Japan.
Infos und Kartenvorverkauf: Geschäftsstelle Kulturforum MYK, Tel. 02632-9574013. Internet: http://www.sommerclassics.de; http://www.ticket-regional.de. E-Mail: info@sommerclassics.de.
Die Konzerte im Überblick:
Spay-Alte Kirche, Samstag, 4. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro. Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Claude Debussy und Bohuslav Martinu. Künstler: Jaka Stadler (Violoncello) und Misha Namirovsky (Klavier)
Andernach-Namedy-Burg Namedy, Sonntag, 5. September, 18.00 Uhr , Kartenpreis: 18,— Euro. Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Johannes Matthias Sperger, Wolfgang Amadeus Mozart, Giovanni Bottesini, Francis Lai, Giorgi Makhoshvili, Antonin Gondolan, Rabbath/Trumpf und Aram Chatschaturjan. Künstler: Bassiona Amorosa, Internationales Kontrabass Ensemble: Andrew Lee, Jan Jirmasek, Giorgi Makhoshvili, Ljubinko Lazic und Min Jea Soung
Monreal-Pfarrkirche Kreuzerhöhung, Samstag, 11. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro. Werke von Johann Sebastian Bach bis Astor Piazolla. Künstler: Mischa Pfeiffer (Viola) und Helena Rüegg (Bandoneon)
Urbar Klostergut Besselich, Sonntag, 12. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro. Werke von Jean Francaix, Alfred Desenclos, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach. Künstler: Saxophonquartett „Sonic Art“

Leichtathletikauswahl sportlich und optisch top in Form
KREIS MYK. Die MYK-Leichtathletikauswahl startet am 11. September beim Landesjugendsportfest. Die Betreuer Klemens Neuhaus und Winfried Wirth sind zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder eine gute Platzierung auf Landesebene erreichen zu können. Aus dem Kreishaus kam Sportreferent Carsten König, um die jungen Sportler traditionell mit Sportanzügen, -hosen und -Shirts auszurüsten, damit diese neben dem sportlichen auch den passenden optischen Eindruck hinterlassen.

E-Schrott bei Sonderaktion abgeben
Sammeltage für „Elektro-Altgeräte“ in Vallendar und Bendorf
KREIS MYK.
Die Abfallwirtschaft des Kreises führt mit der Stadtverwaltung Bendorf und der Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar wieder eine „Annahme-Sonderaktion“ durch, um eine ortsnahe Ablieferung von Elektro- und Elektronik- Altgeräten zu ermöglichen.
Die Termine: In Bendorf läuft die Sonderaktion am Samstag, 25. September, von 9.00 bis 13.00 Uhr im Bauhof, Untere Rheinau 60. Drei Wochen später, am Samstag, 16. Oktober, stehen die Container von 9.00 bis 13.00 Uhr in Vallendar auf dem Parkplatz vor dem Kompostplatz (hinter den Schwimmbad-Parkplätzen) in der Sebastian- Kneipp- Str.
Es werden ausschließlich Altgeräte von Privathaushalten und in haushaltsüblichen Mengen angenommen. Hierbei können Kühlgeräte, Waschmaschinen, Trockner, Fernseher, PC’s, Videogeräte, HiFi-Anlagen oder Leuchtstoffröhren und auch Elektrokleingeräte (z.B. Staubsauger, Fön, Toaster, Rasierer, Uhren, Kaffeemaschine) abgeben werden.
Nicht angenommen werden: Spezialgeräte aus Gewerbe und Industrie, Glüh- und Halogenlampen, Steh- oder Schreibtischleuchten (diese gehören in den Rest- oder auf den Sperrmüll).
Für das Ausladen schwerer Geräte ist eine Hilfsperson mitzubringen. Das Personal an der Annahmestelle darf aus arbeitsschutz- und haftungsrechtlichen Gründen nicht aus Fahrzeugen ausladen.
Weitere Informationen gibt es bei den Umweltberatern des Kreises (Telefon 0261-108317, -108441).

Staatsanwaltschaft Koblenz:
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue
zu Lasten der Stiftung St. Josef Hospital in Münstermaifeld: Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue erhoben

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue gegen einen 44-jährigen ehemaligen Notar, der deutscher Staatsangehöriger ist, zum Schöffengericht Mayen erhoben.
Nach dem Ergebnis der von der Kriminaldirektion Mayen geführten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft in der vor kurzem zugestellten Anklage davon aus, dass der Angeschuldigte im Zeitraum zwischen Oktober 2004 und Oktober 2007 einen Betrag in Höhe von insgesamt 43.500,— Euro zu Lasten der Stiftung St. Josef Hospital in Münstermaifeld veruntreut hat. Die Anklage legt dem Angeschuldigten zur Last, in 40 Fällen Geldbeträge von bis zu 1.500,— Euro vom Konto der Stiftung abgehoben und für eigene Zwecke verbraucht zu haben. Der Tatvorwurf beruht neben einer Auswertung der Kontobewegungen in erster Linie auf Unterlagen, die bei einer Durchsuchung im ehemaligen Notariat des Angeschuldigten sichergestellt wurden. Die Staatsanwaltschaft geht danach davon aus, dass allein der Angeschuldigte auf die verwendete Kontokarte Zugriff hatte.
Der Angeschuldigte hat sich bislang nicht zum Tatvorwurf eingelassen.
Die Unstimmigkeiten hinsichtlich der Kontoabhebungen waren erst aufgefallen, nachdem der Angeschuldigte seine Tätigkeit im Vorstand der Stiftung Ende Juni 2008 aufgegeben hatte. Der Angeschuldigte wurde im September 2009 seines Amtes als Notar vorläufig enthoben.
Das Gesetz sieht für die gewerbsmäßige Untreue als Strafrahmen Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Fußballkleidung für Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig erhielt die perfekte Ausrüstung für die Heimspiele der TuS Koblenz. Von TuS Geschäftsführer Wolfgang Loos bekam das Stadtoberhaupt ein persönliches Heimtrikot.
Wie Loos dem OB mitteilte seien Fußballer abergläubisch. Beim Pokalspiel gegen Düsseldorf habe man erstmals im neuen Outfit gespielt - mit Erfolg. OB Hofmann-Göttig wird künftig während der Heimspiele das TuS-Trikot tragen und den Verein damit unterstützen.

Mayen-Koblenz lädt zum Tag der Generationen ein
Am 26. September in Münstermaifeld „Miteinander aktiv sein“
KREIS MYK.
Zum ersten Mal lädt der Landkreis Mayen-Koblenz zu einem Tag der Generation ein. Am 26. September heißt es in Münstermaifeld an der Probstei und am „Bur“ „Miteinander aktiv sein“. Es ist ein Tag für alt und jung, für Menschen mit und ohne Handicap. Der Kreis möchte mit einem Tag der Generationen einen Ansatz für ein besseres Miteinander bieten. Als Familienfreundlicher Landkreis richtet Mayen-Koblenz seinen Fokus auch auf ältere Menschen. Denn Familie bedeutet nicht nur Vater, Mutter, Kind sondern auch Oma und Opa.
„Wir wollen den Dialog der Generationen fördern und die Kompetenzen und Erfahrungen von Menschen jeden Alters für andere und die Gesellschaft nutzbar machen. Und wo könnte man einfacher zusammen kommen, als bei einem gemeinsamen Tag mit Spiel und Spaß für die ganze Familie“, so Landrat Dr. Alexander Saftig.
Mit „Musik kennt keine Grenzen“ eröffnen die Stadtkapelle Münstermaifeld und die Band der Lebenshilfe Mayen um 14.00 Uhr den Nachmittag. Neben der Erkundung des Heimatmuseums und einer Stadtführung mit Besichtigung des Eulenturm-Gefängnisses, stehen zahlreiche Aktivitäten rund um Sport, Spiel und Spaß für die Besucher auf dem Programm. Der Sportbund Rheinland unterstützt die Veranstaltung.
Für Fragen steht die Projektbeauftragte „Familienfreundlicher Landkreis“, Lea Bales, Telefon 0261-108275 oder email: lea.bales@kvmyk.de zur Verfügung.

Zu Wasser aus der Taufe gehoben:
„Die längste Museumslandschaft Europas“

„Rheinischer Museumsgipfel“ der Städte Düsseldorf, Köln,
Bonn und Koblenz auf dem Rhein - Tür für Duisburg bleibt offen

Die Oberbürgermeister von Köln, Bonn und Koblenz hielten am Freitag, 20. August, einen „Rheinischen Museumsgipfel“ ab. Gemeinsam mit Tourismusexperten hoben sie die „Längste Museumslandschaft Europas“ zwischen Düsseldorf und Koblenz als Kulturprojekt aus der Taufe und sprachen über den stetigen Ausbau ihrer Zusammenarbeit im Tourismussektor. Düsseldorfs Oberbürgermeisters Dirk Elbers meldete sich aus dem Urlaub.

Auf zu neuen Ufern, was symbolisiert den Aufbruch in eine neue Zusammenarbeit besser, als die Fahrt mit der neuen BUGA-Seilbahn vom Rheinufer hinauf zur Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Die drei Oberbürgermeister von Bonn Jürgen Nimptsch (links), Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (Mitte) und Köln Jürgen Roters beim Besteigen der Gondel
Die Landeshauptstadt unterstützt das Projekt. Getagt wurde auf dem Ausflugsschiff „Poseidon“, das Bonns OB Jürgen Nimptsch, Kölns OB Jürgen Roters und den Koblenzer OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig ein Stück entlang der rheinischen Museumsmeile schipperte.
Die Idee war im vergangenen März auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin gereift. Die Oberbürgermeister von Düsseldorf, Köln und Bonn fassten dort den Entschluss, die dichteste Museumslandschaft Europas künftig gemeinsam stärker zu vermarkten. Auf der „Poseidon“ wurde diese Idee vertieft. Vor wenigen Wochen hatte Bonns OB Nimptsch ein Gespräch mit seinem Koblenzer Kollegen im Arp-Museum Remagen geführt und Prof. Hofmann-Göttig für die Idee gewonnen.
Die längste Museumslandschaft Europas:
Fast 100 Museen auf über 100 Kilometern

Knapp 100 Museen locken auf einer Länge von über 100 Kilometern zwischen Düsseldorf und Koblenz jährlich Millionen Kulturtouristen an den Rhein. Die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, das Museum Ludwig in Köln, das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die Bundeskunsthalle in Bonn und das Arp Museum in Remagen sind nur einige der herausragenden Publikumsmagneten im rheinischen Museumsbetrieb. Auch zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz werden Millionen Besucher erwartet. Grund genug für die Stadtoberhäupter und Tourismusexperten, die internationale touristische Vermarktung der Museumsschätze und Ausstellungshallen zu intensivieren. Über diese Verbindung hatten Jürgen Nimptsch und OB Hofmann-Göttig bereits bei ihrem Treffen im Juli gesprochen.
Erfolgreicher Kulturtourismus
Hochwertige kulturelle und museale Schätze in der „Längsten Museumslandschaft Europas“ bilden die Voraussetzung für einen erfolgreichen Kulturtourismus. „Die Stadt Bonn gewinnt im Wettbewerbssegment der Städte- und Kulturreisen insbesondere wegen der vielen Einrichtungen der Museumsmeile an Bedeutung. So wie die Bundesstadt Bonn von ihrer Museumsmeile mit der hohen Dichte nationaler und international bedeutender Ausstellungen profitiert, so können die Museen zwischen Koblenz und Düsseldorf gewinnen, indem ihre Ausstellungsschätze mit der ‚Längsten Museumslandschaft Europas’ vermarktet werden“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.
Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters hebt hervor: „In der gemeinsamen Vermarktung der musealen Angebote entlang des Rheins sehe ich große Chancen. Alle Partner können profitieren, wenn aus der Bündelung hervorragender und vielfältiger Einrichtungen eine gemeinsame Präsenz und ein touristischer Mehrwert entsteht. Aber auch in anderen Marktsegmenten sollten wir die touristische Zusammenarbeit ausbauen.“
Neben den Koblenzer Museumsangeboten mit Ludwig Museum, dem Mittelrhein Museum und dem Rheinmuseum ist Koblenz auch das Tor zum Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal. „Koblenz kann hier eine wichtige Scharnierfunktion übernehmen und Kulturtourismus mit Premiumwandertourismus oder Geschichtstourismus mit den Stichworten Limes und hoher Burgdichte im Welterbe Oberes Mittelrheintal zusammen bringen“, betont der Koblenzer OB Hofmann-Göttig. In Koblenz beginnen in Kürze die Bauarbeiten zu einem neuen Museum und einer Informationsstelle für Touristen des Welterbegebietes auf dem Zentralplatz.
Die Museumslandschaft als Wirtschaftsfaktor
Der Kulturtourismus löst Einkommenseffekte aus, denn Kulturtouristen sind einkommensstark und ausgabenfreudig. Eine deutschlandweite Erhebung ergab, dass kulturinteressierte Städteausflügler rund 40 Prozent mehr Geld ausgeben als der durchschnittliche Tagesausflügler. Dieses Geld stärkt die lokale Wirtschaft. Zudem zählen Museen zu den so genannten „weichen“ Standortfaktoren. Sie haben Einfluss auf die Höhe des Wohnwerts und erleichtern neben anderen Faktoren die Ansiedlung von Unternehmen. „Von einer Kulturkooperation kann die gesamte Rheinregion zwischen Düsseldorf und Koblenz auch wirtschaftlich profitieren“, erklärten die Oberbürgermeister.

Kreis Mayen-Koblenz investierte eine Million
am Megina-Gymnasium
Neue Schulbibliothek eingeweiht

KREIS MYK.
Das Megina-Gymnasium Mayen hat 242 Quadratmeter mehr Lebens- und Lernqualität an der Schule: Feierlich wurde die neue Bibliothek der Schule eingeweiht, die den rund 1.300 Schülern neue Lernmöglichkeiten bietet.
„Mit dem Neubau der Bibliothek hat der Landkreis Mayen-Koblenz nicht nur mehr quantitativen Raum geschaffen, er hat vor allem qualitativ mehr Raum geschaffen“, erklärte Landrat Dr. Alexander Saftig. Eine Bibliothek sei ein Ort der Ruhe und des Rückzuges: „Hier kann ich ungestört schmökern, mich umschauen, begreifen. Sicher liefert das Internet heute zum größten Teil die Informationen, die wir uns früher mühselig in Bibliotheken zusammensuchten.

Strahlende Gesichter bei der Einweihung der neuen Bibliothek am Megina-Gymnasium (v.l.): Hendrik Immel, Landrat Dr. Alexander Saftig, Professor Edzard Visser, Oberbürgermeisterin Veronika Fischer und Dr. Adolf Weiland (MdL) als Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Jugend
Kein langes Suchen, kein Bücherwälzen - vor allem wenn es um reine Informationssuche geht. Das Internet ist eine tolle Sache, wird aber niemals das Flair eines Buches ersetzen: Es kann nur ergänzen.“
Saftig betonte, wie wichtig es sei, schon Kindern und Jugendlichen Lust aufs Lesen zu machen: „Was Bildungswilligkeit und Lesebereitschaft unseres Nachwuchses betrifft, spielen natürlich auch die Eltern eine maßgebliche Rolle. Die Schulen können es nicht schaffen, aus Schülern Leser zu machen, wenn zu Hause das Gegenteil stattfindet. Da helfen auch die besten medienpädagogischen Projekte und die tollste Bibliothek nichts.“
Rund 920.000,- Euro kostete die Gesamtmaßnahme am Megina-Gymnasium, die der Kreis mit Hilfe des Konjunkturprogramms II durchführen konnte. „Uns war es wichtig, die Sanierungsmaßnahmen der Klassen- und Lehrerzimmer sowie den Neubau der Bibliothek am Megina-Gymnasium voranzutreiben, denn als Schulträger haben wir die Verantwortung für die Rahmenbedingungen. Wo wir wissen, dass investiert werden muss, sollten wir alles daran legen, die Maßnahmen umzusetzen. Das bedeutet öfter einen politischen Kraftakt, dessen Mühen sich aber lohnen, denn: Jeder einzelne Cent ist eine Investition in die Zukunft der Kinder, die hier den Grundstein für ihre berufliche Laufbahn legen.
Hervorgehoben wurde von Schulleitung und Schulträger die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Schulleiter Professor Edzard Visser und der Schulelternbeirat hoben in ihren Ansprachen hervor, wie sehr man auf diese neuen Lernmöglichkeiten gewartet habe. Beiden war klar, dass in Zeiten knapper Kassen die Investition des Kreises keine Selbstverständlichkeit ist. Visser hielt zudem ein leidenschaftliches Plädoyer für das gedruckte Buch. Seine mit einem Augenzwinkern dargebotene Unterscheidung zum reine Lernen per Internet machte deutlich, wie sehr die angestrebte Lesekompetenz der Schüler auch an realen Büchern hängt. Diese Lesekompetenz steht auch beim Land an erster Stelle, wie Hendrik Immel als Vertreter der ADD und damit des Ministeriums erläuterte.

Liedermacher aus amerikanischer Partnerstadt
gastieren in Koblenz

Am Montag, 6. September 2010, 19.00 Uhr, werden drei Gitarristen und Liedermacher aus der Koblenzer Partnerstadt Austin / Texas, der Welt-Hauptstadt der Live-Musik, im mexikanischen Restaurant „Taquitos“, Münplatz 6, auftreten. Die Musiker, Scrappy Jud Newcomb, Troy Campbell, Matt the Electrician, sind auf Europa-Tournee und machen einen kurzen Halt in Koblenz. Sie werden mit ihrer Musik, die aus verschiedenen Richtungen wie Blues, Rock und Western inspiriert ist, und ihren selbst geschriebenen Texten das „Taquitos“ in ein echtes amerikanisches Live-Musik-Lokal verwandeln.
Wie in Austin ist der Eintritt zum Konzert frei. Tische können unter der Tel. 0261-9734694 oder http://www.Taquitos.de reserviert werden.

Heizungsbeihilfe des Landkreises Mayen-Koblenz
KREIS MYK. Im Landkreis Mayen-Koblenz erhalten bedürftige Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben sowie nicht erwerbsfähige Personen auch in diesem Jahr im Rahmen der Sozialhilfe eine Heizungsbeihilfe für Heizöl und feste Brennstoffe. Auch bei der Kriegsopferfürsorge wird eine Heizungsbeihilfe gewährt. Voraussetzung ist, dass die bedürftigen Personen die Brennstoffe selbst beschaffen und für die Heizung keine laufenden Zahlungen zu entrichten haben.
Empfänger von laufenden Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und von laufenden Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten die Beihilfe von Amts wegen ohne gesondertes Antragsverfahren.
Solche Personen, deren Einkommen den Sozialhilfesatz nur geringfügig übersteigt, sollten noch im September einen Antrag beim Sozialamt der Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung stellen.


Aggression unter Kleinkindern verstehen
Vortrag der Kreis-VHS in Rhens
KREIS MYK.
Bei Aggressionen unter Kindern stellen sich Eltern die Fragen: „Warum reagiert mein Kind so aggressiv?“ „Wie kann ich ihm helfen?“ Kinder lernen erst im Alter von 2 bis 6 Jahren die vier Grundgefühle Trauer, Wut, Angst und Freude kennen und einordnen. Erst wenn ein Kind weiß, was für ein Gefühl es spürt und es dieses auch verbalisieren kann, erlernt es nach und nach damit umzugehen. Der Vortrag „Aggressionen unter Kindern“ der Kreis-VHS mit Anna Maria Hecktor am
Donnerstag, 2. September, 19.30 Uhr im Gasthaus „Alt Rhens“, bietet theoretische Informationen, Ideen und viele praktische Anregungen zu diesem Thema.
Info und Anmeldung unter Telefon 02628-960556.


Die Bürger sind gefragt!

Internet-Befragung zu städtischen Grünflächen startet heute
Ihre Pflege ist eine finanzielle und planerische Herausforderung: Grünanlagen und Parks, Sportplätze und Kinderspielplätze, Spazierwege und auch Friedhöfe wollen langfristig unterhalten werden. Wie kann das möglichst effektiv gelingen?
Der Eigenbetrieb der Stadt Koblenz Grünflächen- und Bestattungswesen fragt dazu jetzt die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger. Alle sind eingeladen, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Ab heute ist auf der städtischen Homepage http://www.koblenz.de für vier Wochen ein Fragenbogen zu finden, auf dem die Bürgerinnen und Bürger angeben können, wie häufig sie z.B. Parks oder Spielplätze benutzen, welche ihnen besonders gefallen und welche Gründe das hat.

Platanen in den Koblenzer Kaiserin-Augusta-Anlagen
„Diese Befragung ist eine gute Basis für eine nachhaltige und effiziente Planung und Pflege.“ sagt Rüdiger Dittmar, der bei der Stadt Koblenz den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen leitet. „Der städtische Haushalt und die steigenden Anforderungen durch die Bundesgartenschau Koblenz 2011 verlangen, dass wir unser Personal und unsere Finanzen möglichst passgenau einsetzen. Wenn wir wissen, womit wir unsere Bürgerinnen und Bürger zufrieden stellen, können wir die richtigen Prioritäten setzen. Das hat langfristig Vorteile für alle.“ so Dittmar weiter.
Die Stadt Koblenz führt die Befragung, die von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) und der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement KGST Iko-Netz in Köln organisiert und gesteuert wird, zum ersten Mal durch. Die Ergebnisse der Befragungen sollen Dittmar und seinen Planern vor allem wichtige Hinweise für die nachhaltige Pflege und Nutzung der Flächen nach der BUGA 2011 geben. „Das spornt uns natürlich an.“ sagt er.
Etwa zeitgleich mit Koblenz führen mehr als 20 deutsche Städte diese Befragung durch. Das hat Vorzüge, denn ein Großteil der Fragen ist gleich. Deshalb können die Ergebnisse aus Koblenz zu überregionalen Entwicklungen in Beziehung gesetzt werden. So ergaben frühere Befragungen, dass die Qualität und die Gestaltung von öffentlichen Grünflächen die Wohnortwahl entscheidend beeinflussen. „Das städtische Grünflächenangebot ist ein wichtiger Standortfaktor. In Zeiten des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Wettbewerb der Städte als Wohn- und Wirtschaftsstandort helfen uns die Ergebnisse für eine nachhaltige Planung.“ Wie dieser Trend sich entwickelt, darauf ist man in Koblenz jetzt gespannt. Rüdiger Dittmar lädt alle Bürger ein, sich möglichst zahlreich an der Befragung zu beteiligen. Denn: „Wie können wir besser erfahren, was die Bürger wollen, als wenn sie es uns sagen?“
Wer mitmachen möchte, findet den Fragebogen ab sofort unter http://www.koblenz.de.

Pforten des Kreishauses bleiben geschlossen
KREIS MYK. Am Freitag, 3. September, sind die Pforten der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wegen des Betriebsausfluges geschlossen. Hiervon betroffen sind auch das Gesundheitsamt mit seinen Dienststellen in Koblenz, Mayen und Andernach sowie die Zulassungsstellen in Koblenz und Mayen.

Schreib- und Leseschwäche bewältigen
Aufbaukurs der Kreis-VHS in Kobern-Gondorf
KREIS MYK.
Extreme Lese- und Schreibschwäche bei sonst normaler Intelligenz wird als Legasthenie bezeichnet. Es gibt jedoch Hilfen, um diese zu bewältigen. Der Aufbaukurs „Legastehnie“ von Therapeutin Renate Jarosch, die sich im Namen der Kreis-VHS damit befasst, richtet sich vor allem an Eltern, Lehrer und Erzieher. Der dreiteilige Kurs findet montags am 6., 13. und 20. September, jeweils 20.00 Uhr, in der Realschule plus in Kobern-Gondorf statt. Die Gebühr beträgt 25,— Euro, für Elternpaare 40,— Euro. Die Abende sind ein ergänzendes Angebot zum „Familienfreundlichen Landkreis“ aus der Reihe „Erziehung und Bildung“.
Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 0261-108367.

Sportplatz Karthause: Es geht weiter!
„Mit dem Sportplatz auf der Karthause geht es wieder einen Schritt voran“ so beschreibt Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein die Tatsache, dass für den Sportplatzneubau auf dem Dendergelände nun ein Vorbescheid eingegangen ist. Das Land Rheinland-Pfalz hat der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass das Land bereit ist, den Bau des Kunstrasenplatzes mit 40% der zuschussfähigen Kosten zu fördern.
Der Vorbescheid ist noch an die Erfüllung einiger Punkte geknüpft. So fördert das Land die Baumaßnahme erst, wenn die Baugenehmigung vorliegt. Hierzu muss die Stadt noch Planungen und Gutachten erstellen lassen, für die die entsprechenden Haushaltsmittel freigegeben worden sind. Das Land hat an den bisherigen Planungen baufachlich nichts auszusetzen.
In einem Schreiben an den Vorsitzenden des VfR Eintracht Koblenz hat Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein den Verein über den Eingang des Vorbescheids unterrichtet und angeregt, den vom Verein durchzuführenden Bau des Umkleidegebäudes möglichst gleichzeitig vorzunehmen. Die notwendigen Abstimmungsgespräche werden zwischen Verein und dem Eigenbetrieb Grünflächen geführt.
Sportdezernentin Hammes-Rosenstein ist jedenfalls erfreut, dass die Realisierung des Sportplatzes nun wieder ein gutes Stück vorangekommen ist.

OB klärt Nachfolge für Hauptamtsleiter
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat den Nachfolger für eine der wichtigsten Stellen der Koblenzer Stadtverwaltung ausgewählt. Ab 1. Juli 2011 wird Bert Flöck der neue Leiter des Haupt- und Personalamtes. Im Bemühen um transparentes Verwaltungshandeln hatte der OB in Gesprächen mit den im Rat vertretenen Fraktionen mit seiner Idee überall Akzeptanz gefunden.
Bert Flöck trat 1974 zur Ausbildung für den mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung ein. Kurz danach absolvierte er die Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst. Nach dem Ende seiner Ausbildung arbeitete er zunächst beim Ordnungsamt. Bert Flöck gehört zu den wenigen Mitarbeitern, die berufsbegleitend die Befähigung für den höheren Dienst erworben haben. In der Zeit dieser Qualifizierung war Flöck unter anderem im Innenministerium in Mainz.
1989 übernahm der die Leitung des Kulturamtes der Stadt Koblenz. 1997 wurde der Eigenbetrieb Koblenz-Touristik gebildet, in dem Teile des Kulturamtes, des Touristik- und Congreßamtes sowie die Rhein-Mosel-Halle integriert wurden. Flöck baute den neuen Eigenbetrieb zu einem erfolgreichen Servicebetrieb für Touristen aus aller Welt und für die heimische Gastronomie und Hotellerie auf. Derzeit wichtigstes Projekt ist der Umbau der Rhein-Mosel-Halle und des Kurfürstlichen Schlosses.
„Zu Bert Flöck habe ich unbedingtes Vertrauen und habe ihn als kundigen Verwaltungsfachmann kennen gelernt“, beschreibt OB Hofmann-Göttig. Flöck wird neben der Leitung des Haupt- und Personalamtes auch die Leitung des Koblenzer Studieninstitutes übernehmen, an dem der Verwaltungsnachwuchs der Region ausgebildet wird. Für Flöck ein Heimspiel, ist er dort doch seit 29 Jahren Dozent.
Die Leitung der Koblenz-Touristik wird in Kürze bundesweit ausgeschrieben. „Wir erwarten im BUGA-Jahr besonders gehaltvolle Bewerbungen“ ist Hofmann-Göttig sicher. Das Bewerbungsverfahren soll noch in diesem Jahr abgeschossen werden, damit an der Spitze des Koblenzer Touristikbetriebs keine Vakanz entsteht.

Jugendamt sucht Betreuer für Herbstferien
Vom 11. bis 22. Oktober 2010 veranstaltet das Stadtjugendamt Koblenz - Sachbereich Kinder- und Jugendförderung eine Stadtranderholung, die werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr auf dem Gelände des Schwimmbades in Stolzenfels stattfindet.
Zur Betreuung der Schulkinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, werden noch kreative, engagierte und ideenreiche Betreuerinnen und Betreuer ab 18 Jahren gesucht. Das Jugendamt bietet eine Aufwandsentschädigung (13 Tage mit Vor- und Nachbereitung), sowie eine professionelle Anleitung. Natürlich findet im Vorfeld eine ausführliche Schulung (Freitag, 24.9.2010 und Samstag, 2.10.2010) statt, außerdem ist eine Anerkennung als Praktikum möglich.
Bewerbungen und Auskünfte beim Jugendamt der Stadt Koblenz; Verwaltungshochhaus Schängel-Center, Rathauspassage 2, 56068 Koblenz, 12. Stock, Zimmer 1202-1203, Telefon: Frau Reichert / Frau Wilhelmi 1292323-1292355.

Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik
Ende dieses Jahres wird sich die Welt in Cancún (Mexiko) versammeln, um einen erneuten Anlauf für ein neues globales Klimaabkommen zu wagen. Wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Geschlechtergerechtigkeit (Genderaspekte) in die Klimapolitik und vor allem die UN-Klimakonferenzen mit einzubringen, davon berichtete Ulrike Röhr, Mitarbeiterin von „genanet“ (Berliner Koordinations- und Servicestelle für den Themenbereich Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Nachhaltigkeit) vor wenigen Tagen im gut besuchten Koblenzer Rathaus. Eingeladen hierzu hatten das Koblenzer autonome Frauenarchiv, die Fraueninitiative Lokale Agenda 21 und die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz.
Der Klimawandel lässt sich nicht mehr verhindern, unklar ist nur das Maß der Auswirkungen. Die Erderwärmung schreitet fort, die Frauen im Süden wie im Norden, die generell weniger Emissionen verursachen, sind aber mehr gefordert, um mit den Auswirkungen fertig zu werden. Die Frauen im Süden z.B. durch längere Wege, um Wasser zu finden, mehr Zeitaufwand für die Versorgung der Familie, weniger Zeit für Bildung.
Laut Umfragen unter Frauen und Männern in Österreich, Deutschland und Schweden sind sich die Frauen im Norden in einem höheren Maße der Gefahr durch den Klimawandel bewusst, kritischer gegenüber der Regierungspolitik und eher bereit zur Veränderung der Lebensweise als Männer. Männer setzen vor allem auf technische Lösungen. Dabei bietet die von der Regierung favorisierte finanzaufwendige Co2-Abscheidung in die Erde ebenso wenig eine risikofreie Endlagerung wie die Atomkonzerne für den bisher weltweit produzierten Atommüll. Der dafür nötige finanzielle Aufwand könnte für die Förderung der erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Für die Frauen im Norden bedeutet der Klimawandel die Gefahr der Rückkehr von Insekten, die Malaria verbreiten.
Im Gegensatz zu anderen UN-Konferenzen, in denen Genderaspekte diskutiert werden, sind sich KlimaexpertInnen und KlimaverhandlerInnen dieser Problematik überhaupt nicht bewusst.
Bereits bei der 1. Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Klimarahmenkonvention in Berlin 1995 fand parallel das Internationale Frauenforum „Solidarität im Treibhaus“ statt, aber erst in Neu Delhi 2006 entstand auf Initiative von genanet das internationale Netzwerk GenderCC - Women for Climate Justice. Der Zusammenschluss mit anderen internationalen Frauenorganisationen wie z.B. WEDO aus den USA, die sich bereits 1992 gegründet haben, zu einem klimapolitischen Frauennetzwerk verhindert Konkurrenzverhalten untereinander, ermöglicht den Aufbau gemeinsamer Positionspapiere und gemeinsamer Strategien und bedeutet mehr Einfluss. Kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen, Ende 2009, wurden Frauenorganisationen, die sich mit Geschlechterfragen befassen, offiziell als eigenständige Beobachterinnengruppe der Klimarahmenkonvention anerkannt. Als Nichtregierungsorganisation haben die Vertreterinnen Rederecht, das sie sich noch mit anderen Organisationen teilen müssen. Unterstützerinnen sind sicher willkommen.
Weshalb die Klimaverhandlungen in Kopenhagen im Dezember 2009, ebenso wie die Zwischenkonferenzen in Bonn im Juni und August 2010 so wenig greifbare Ergebnisse gebracht haben, liegt nach Meinung der Referentin an dem Festhalten von traditionellen Lösungsvorschlägen, die nötige fundamentale Veränderungen verhindern. Sie zitierte zum Abschluss den britischen Ökonomen Nicolas Stern: „Klimawandel ist das größte Versagen des Marktes, das die Welt je erlebt hat“ und Albert Einstein: „Wir können die Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen, mit der wir sie geschaffen haben“.
In einer Presseerklärung nach der Beendigung der Klimaverhandlungen in Bonn bekräftigte das internationale Frauennetzwerk seinen Standpunkt: „Wir Frauenorganisationen glauben, dass die Grundlage eines Paradigmenwechsels ein besseres Verständnis der Geschlechteraspekte der Klimapolitik sein muss, ebenso wie eine Analyse der Machtverhältnisse innerhalb von Gesellschaften und Institutionen auf allen Ebenen.“
Leider blieb anschließend für dieses dringliche und brisante Thema zu wenig Zeit zum Diskutieren, das aber jede einzelne Zuhörerin des Abends noch weiter beschäftigen wird.
Die Folien des Powerpoint-Vortrages von Ulrike Röhr sind im Internet auf der Seite der Koblenzer Gleichstellungsstelle unter http://www.frauen.koblenz.de einzusehen.

Hunsrück-Akademie öffnet in Simmern
Am 8. September wird die Hunsrück-Akademie in Simmern, Vor dem Tor 2 eröffnet. Die neue, zentral gelegene Anlaufstelle direkt am Schinderhannesturm und zu Beginn der Fußgängerzone / Einkaufsbereich ist die 14. Einrichtung der Handwerkskammer Koblenz. Auf rund 800 qm Nutzfläche über drei Ebenen verteilt werden hier zukünftig Schulungen sowie Service- und Beratungsleistungen angeboten. Weiterbildungen im Bereich der Meistervorbereitung, der Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk, Unternehmensführung, Internet, EDV-Grundlagen, Lehrgänge rund um das Büro bzw. für den Handwerksbetrieb, CAD, CNC und SPS, Vorbereitung auf die Gesellenprüfung, Berufsorientierung, Juniortechniker und vieles mehr werden hier angeboten.
Die HwK setzte bei der Ausgestaltung der Hunsrück-Akademie auf die Vernetzung der Handwerksorganisationen und ihrer wichtigen Partner. Deshalb sind neben der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück auch eine Versicherungsgesellschaft und eine Krankenkasse sowie eine Steuerberatungsgesellschaft und ein Rechtsanwalt als Mieter des Neubaus mit im Boot.

Bürgersprechstunde auch via Radio
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig steht den Einwohnerinnen und Einwohnern auf vielen Wegen zum Gespräch zur Verfügung. Neben Rathaus- und Stadtteilsprechstunden und der Möglichkeit der elektronischen und postalischen Kommunikation kommt nun ein weiterer Kommunikationsweg hinzu. Der OB geht mit einer Bürgersprechstunde im Radio auf Sendung. Jeden Dienstag ab 8.20 Uhr ist Hofmann-Göttig am Mikrofon der Antenne Koblenz Morning-Show. Hier beantwortet er nicht nur die Fragen der Moderatoren sondern auch der Zuhörer.

Stadtvorstand dankt Organisatoren und Helfern
für perfektes „Rhein in Flammen“

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig dankte in der heutigen Stadtvorstandssitzung einem Vertreter der Koblenz Touristik stellvertretend für alle Einsatzkräfte für die perfekte Durchführung des Spektakels „Rhein in Flammen“. Überall haben er und seine Kollegin / Kollegen im Stadtvorstand eine friedliche Sommerfeststimmung vorgefunden. „Das Sicherheitskonzept von Veranstalter und Behörden ist voll aufgegangen. die Sicherheitskräfte haben deutliche Präsenz gezeigt und damit den Gästen ein positives Gefühl vermittelt“ ist sich Hofmann-Göttig sicher. Er sprach den Organisatoren und den Einsatzkräften Dank und Annerkennung aus.
Thomas Steinebach, der verantwortliche Organisator bei der Koblenz Touristik, berichtete im Stadtvorstand, dass das gute Zusammenspiel von Veranstalter mit Polizei, Ordnungsamt, Rotem Kreuz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Security-Firma wie immer bestens funktioniert habe. In diesem Jahr seinen aber auch das städtische Tiefbauamt und die Buga-GmbH sowie die für beide tätigen Baufirmen in die Vorbereitung des Festes einzubeziehen gewesen. Gerade für die Letztgenannten hatte Steinebach nur lobende Worte, denn es mussten ja Baustellen für die Veranstaltung überhaupt gangbar gemacht werden.
Insbesondere wegen der tragischen Ereignisse in Duisburg habe man im Vorfeld das Sicherheitskonzept überarbeitet und mit zusätzlichem Sicherheitspersonal Vorsorge getroffen. Diese Vorsorge hat zusätzliche Kosten verursacht, die vermutlich rund 50.000,— Euro betragen.

Staatsanwaltschaft Koblenz:
Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring -
Verfahren wegen Provisionsbetrugs eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat das im Juli 2009 wegen des Verdachts des Provisionsbetruges eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen die beiden Finanzvermittler gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt.
Gegen die Beschuldigten bestand insbesondere ein Tatverdacht bezüglich folgender Tatkomplexe:
a)
Verdacht des Eingehungsbetrugs z.N. der Nürburgring GmbH durch Abschluss des Projektfinanzierungs- und Entwicklungsvertrages vom 4.8.2006,
b)
Verdacht des Betrugs z.N. der Nürburgring GmbH durch Erlangung der Gründungskosten einer Schweizer Gesellschaft in Höhe von 100.000,— Euro sowie eines Betrages von insgesamt 200.000,— Euro als Aufwandsentschädigung im April bis Juni 2009,
c)
Verdacht des Betrugs z.N. der Nürburgring GmbH, indem die Beschuldigten in Kenntnis der gefälschten Orderschecks über 67.000.000,— USD und 8.000.000,— USD mit der Nürburgring GmbH am 29.6.2009 eine Zahlungsvereinbarung abgeschlossen haben, wonach binnen 48 Stunden nach Erhalt der o.g. Orderschecks die Nürburgring GmbH 4.000.000,— Euro Provision an die Beschuldigten zu zahlen hatte.
Zu a):
Die Ermittlungen haben ergeben, dass die beschuldigten Finanzvermittler von Beginn an zahlreiche Gespräche mit interessierten Bankhäusern geführt haben.
Zwei Banken hatten ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme der Finanzierung erklärt. In beiden Fällen lehnte der damalige Aufsichtsratsvorsitzender die Finanzierungsvorschläge wegen zu langer Vorlaufzeiten sowie zu hoher Kosten ab und favorisierte das Finanzierungsmodell des Schweizer Finanzvermittlers.
Die Finanzvermittler hatten der Nürburgring GmbH nicht zugesichert, dass sie selbst als Investoren auftreten. Die von der Nürburgring GmbH geleisteten Zahlungen und Aufwandsentschädigungen, die pauschal und erfolgsunabhängig waren, sollten auf die für den Fall der erfolgreichen Finanzierung vereinbarte Provision in Höhe von ca. 5.000.000,— Euro angerechnet werden.
Ein Eingehungsbetrug liegt nicht vor. Die Beschuldigten sind als Finanzvermittler umfassend tätig geworden. Ob ihre Vergütung wirtschaftlich angemessen war, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Eine Täuschungshandlung in Bezug auf die Vermittlungsbemühungen liegt jedenfalls nicht vor.
Zu b):
Im April / Mai 2009 wurde beschlossen, dass die von dem angeblichen amerikanischen Investor Pierre S. Dupont zur Verfügung gestellten Gelder bei einer eigens zu gründenden Schweizer Gesellschaft - der späteren G7 AG mit Sitz in Zürich - eingestellt werden und von dort aus per Überweisung an die Nürburgring GmbH fließen sollten. Die Änderung des ursprünglich vereinbarten Zahlungsweges, der eine Überweisung über Konten der Pinebeck S. A. mit Sitz in Luxemburg und der Pinebeck GmbH in Usingen an die Nürburgring GmbH vorsah, wurde mit einer angeblich schnelleren Verfügbarkeit des Geldes für die Nürburgring GmbH begründet.
Für die Gründung der G7 AG benötigten die Beschuldigten, die als Gründungsgesellschafter auftreten sollten, ca. 100.000,— Euro.
Die beabsichtigten Änderungen besprachen die Beteiligten mit dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden noch am selben Tag unmittelbar telefonisch und erhielten sein Einverständnis sowohl zur Gründung der G7 AG als auch zur Übernahme der vollen Gründungskosten von 100.000,— Euro durch die Nürburgring GmbH. Nur kurze Zeit später wurde dieser Plan wieder aufgegeben. Das Geld sollte per Scheck zur Verfügung gestellt werden.
Bei dieser Gelegenheit vereinbarten die beschuldigten Finanzvermittler mit Verantwortlichen der Nürburgring GmbH die Zahlung weiterer Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt 200.000,— Euro für die Vermittlertätigkeit. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende war einverstanden.
Bei diesem Sachverhalt haben sich die Beschuldigten nicht des Betrugs im Hinblick auf die Erlangung der 300.000,— Euro strafbar gemacht. Die Vertreter der Nürburgring GmbH waren vollständig und zutreffend über die Gründe der Zahlung und die Verwendung der Gelder unterrichtet. Eine Täuschung durch die Beschuldigten liegt daher nicht vor.
Zu c):
Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass sich die Nürburgring GmbH aufgrund einer Vereinbarung vom 29.06.2009 verpflichtete hatte, binnen 48 Stunden nach Erhalt der für die Finanzierung bestimmten Orderschecks 4.000.000,— Euro zu zahlen.
Diese vertragliche Ergänzung war von einem der Finanzvermittler anlässlich der Scheckübergaben initiiert worden, nachdem die Vereinbarung über die Zahlungsverkürzung durch Scheckzahlung getroffen worden war, weil nach Auffassung der Finanzvermittler bereits mit der Übergabe des Schecks an die Nürburgring GmbH die vertraglichen Leistungen der Pinebeck S.A. erfüllt waren.
Der Schweizer Finanzvermittler übergab am 1.7.2009 einen Scheck über 67.000.000,— USD an die Nürburgring GmbH sowie einen Scheck über 8.000.000,— USD an die G7 AG, die nach Gutschrift an die Nürburgring GmbH weitergeleitet werden sollten. 48 Stunden nach Scheckübergabe, also am 3.7.2009, forderte ein Beschuldigter die Überweisung der 4.000.000,— Euro auf das Konto der G7 AG bei der UBS-Bank vorzunehmen. Dazu kam es indessen nicht.
Nach dem Ergebnis des Rechtshilfeersuchens an die US-amerikanischen Justizbehörden wies das durch die Orderschecks bezogene Konto bei der Wells Fargo Bank zu keinem Zeitpunkt auch nur eine annähernde Deckung auf. Die Vernehmung der zuständigen Sachbearbeiterin der Wells Fargo Bank ergab, dass weder der zum Liquiditätsnachweis durch den Schweizer vorgelegte Kontoauszug über 138.000.000,— USD bekannt war, noch das Konto des vermeintlichen Investors im Juli 2009 mehr als 50,— USD aufwies.
Bei dieser Sachlage liegt kein hinreichender Tatverdacht für eine Straftat nach § 263 StGB vor.
In dem Abschluss einer Provisionsvereinbarung und der Geltendmachung des vereinbarten Betrages könnte nur dann eine Betrugshandlung gesehen werden, wenn die Beschuldigten gewusst oder von vornherein damit gerechnet hätten, dass die ausgestellten Schecks nicht eingelöst werden würden.
Die durchgeführten Ermittlungen haben hierfür keine Anhaltspunkte erbracht.
Nach ihren Einlassungen waren die Beschuldigten von der Werthaltigkeit der Schecks überzeugt. Vielmehr sei der Rückzug der Landesregierung aus dem Finanzierungsprojekt, die erfolgte Kündigung sowie der Rückruf der deponierten 95.000.000,— Euro Ursache für die Schließung des bezogenen Kontos durch den amerikanischen Investor, dessen Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Zusagen hierdurch erschüttert worden sei.
Aufgrund der Gesamtumstände kann die Einlassung der Beschuldigten, sie seien von der Seriosität des vermeintlichen amerikanischen Investors Dupont ausgegangen, nicht widerlegt werden.
Auch das weitere Verhalten der beiden Beschuldigten legt nicht die Annahme nahe, dass es ihnen auf die unberechtigte Erlangung der 4.000.000,— Euro angekommen wäre. Die Auswertung des E-Mail-Verkehrs sowie die Sichtung der sonstigen geschäftlichen Unterlagen ergab keinerlei Hinweise darauf, dass die Beschuldigten sich absetzen oder sich einer möglichen Strafverfolgung hätten entziehen wollen, was nahegelegen hätte, falls sie gemeinschaftlich mit dem Schweizer Finanzvermittler gehandelt hätten. Auch sonstige Hinweise auf eine Kenntnis der zweifelhaften Identität des Dupont konnten bei den Beschuldigten nicht aufgefunden werden.
Zur Klarstellung weise ich darauf hin, dass mit der Einstellung die Prüfung des Verhaltens der beiden Finanzvermittler auf strafrechtlich relevantes Fehlverhalten noch nicht endgültig erledigt ist (vgl. unten III.).
II.
Bezüglich des Schweizer Finanzvermittlers ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Nach vorläufiger Bewertung besteht nur noch der Verdacht der Urkundenfälschung durch die Vorlage eines gefälschten Kontoauszuges. Dem Verteidiger soll Akteneinsicht und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Erst danach wird über die abschließende Verfügung entschieden.
III.
In dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen Verantwortliche der Nürburgring GmbH (2050 Js 37425/10 StA Koblenz) werden zur Zeit die bei der Durchsuchung am 30.6.2010 sichergestellten umfangreichen Beweismittel ausgewertet. Zudem haben erste Vernehmungen stattgefunden, nach denen sich die Verdachtslage erhärtet hat.
Im Rahmen dieses Verfahrens wird auch geprüft, ob sich die Finanzvermittler, gegen die wegen Provisionsbetruges ermittelt wurde (vgl. oben I.), an Straftaten zum Nachteil der Nürburgring GmbH bzw. des Landes Rheinland-Pfalz beteiligt haben.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

OB gratuliert zu Firmenjubiläum
Vor 25 Jahren hat Meddy Michel ein Geschäft eröffnet, um Läufer mit adäquaten Schuhen zu versorgen. Im Lauf der Zeit wurde das Angebot verbreitert, so dass aus der Geschäftsidee ein erfolgreiches Geschäft wurde. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig gehört zu den Gratulanten, die der Geschäftsinhaberin Sonja Seyda zum Jubiläum gratulieren.
In seinem Glückwunschschreiben führt er unter anderem aus: „Wenn Sie in diesen Tagen auf 25 Jahre des Bestehens der Firma zurückblicken ist dies zu Recht ein Anlass, Stolz auf das Erreichte zu sein. Sie geben damit, gerade in der heutigen schwierigen Zeit, ein beeindruckendes Beispiel von kreativer unternehmerischer Leistung und Kontinuität Ihnen und Ihren Mitarbeitern gebührt dafür Lob und Anerkennung.“
Als begeisterter Läufer - morgens joggt der OB in den Rheinanlagen - und Kunde des Geschäfts, kann er aus eigener Erfahrung die gute und sachverständige Beratung bestätigen.
OB Hofmann-Göttig, der auch persönlich an der Jubiläumsfeier teilnehmen wird, schließt sein Schreiben mit den besten Wünschen für eine gute persönliche und geschäftliche Zukunft.

Leidenschaft fürs Zupfen und Streichen
Bassiona amorosa, Jaka Stadler (Violoncelle) und Misha Namirowsky (Klavier) bei den Sommerclassics ab dem 4. September
KREIS MYK. Auf die Plätze, fertig und mit allen Sinnen genießen: Die Konzertreihe Sommerclassics steht zum 13. Mal in den Startlöchern und verwöhnt die Ohren des Publikums mit klassischer Musik von jungen internationalen Spitzenmusikern. Am ersten Wochenende im September wird meisterlich gezupft, gestrichen und Klavier gespielt.

Bassiona amorosa: Ein furioses Ensemble spielt bei den Sommerclassics im Landkreis, das von der Kritik für ihr unkonventionelles Auftreten gefeiert wird
Landrat Dr. Alexander Saftig hat sich sämtliche Konzerte der Sommerclassics schon fest im Kalender vorgemerkt: „Diese Konzertreihe ist ein Kleinod, um das andere uns beneiden.“ Den Auftakt geben Jaka Stadler (Violoncello) und Misha Namirowsky (Klavier) am Samstag, 4. September, um 18.00 Uhr in der Alten Kirche in Spay. Stadler und Namirowsky spielen Werke von Beethoven, Schumann, Debussy und Martinu. Stadler studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München. Als Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe machte sich der gebürtige Slowene weltweit einen Namen. Er spielte in Ensembles wie dem Gustav Mahler Youth Orchestra, der Bayrischen Staatsoper, den Bamberger Symphonikern und dem Symphonie Orchester des Bayrischen Rundfunks.
Namirowsky, ehemaliger Student an der Manhatten School of Music in New York und an der Hochschule für Musik und Theater in München, zieht die Zuhörer mit poetischer Interpretation in seinen Bann. „Jung, bescheiden, unkompliziert und schon ein Meister seines Fachs“, titeln die Zeitungen über den 29-Jährigen. Zahlreiche internationale Preise, wie der erste Preis beim Val-Tidone Wettbewerb, gehen auf sein Konto. Seine Erfahrungen sammelte der gebürtige Russe bei Auftritten mit verschiedenen Orchestern, aber auch als Solist und Kammermusikpartner ging er weltweit auf Tournee. Mit dem Abschluss seines Meisterklassenpodiums kehrte Namirowsky nach Amerika zurück und arbeitet derzeit an seinem Postgraduate Studium in der Yale Universität.
Bei den Sommerclassics 2010 kommen die beiden Spitzenmusiker von den großen Bühnen der Welt in die kleine, historische Kirche nach Spay und versprechen dem Publikum meisterliche Töne.
Am Sonntag, 5. September 2010, öffnet Burg Namedy, Andernach, um 18.00 Uhr ihre Pforten für ein Konzert von Bassiona Amorosa. Das Internationale Kontrabass Ensemble aus München versteht es, das Publikum mit einer unverwechselbaren Klangraffinesse auf höchstem künstlerischen Niveau zu unterhalten.

Der Slowene Jaka Stadler spielte mit vielen großen Orchestern
Sie geben Werke von Bach, Vivaldi, Mozart und vielen anderen Komponisten zum besten. Andrew Lee (Südkorea), Jan Jiramasek (Tschechien), Giorgi Makhoshvili (Georgien), Ljubiko Lazic (Serbien) und Min Jea Soung (Südkorea) sind Studenten (auch ehemalige) der Kontrabass-Meisterklasse von Professor Klaus Trumpf an der Münchener Musikhochschule. Jeder der jungen Musiker ist mehrfacher Preisträger internationaler Musikwettbewerbe. Von der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa erhielten die Kontrabassisten im Jahr 2003 den „Europäischen Quartettpreis.“ Die Zeitungen titeln: „Enorme Musikalität, viel Spielwitz, grandiose Virtuosität…” oder “…brausender Beifall für ein kostbares Vergnügen von überragender Meisterschaft…!”
Das Publikum der Sommerclassics darf sich auf einen tollen Abend freuen und wird überrascht feststellen: Der Kontrabass ist mehr als „nur“ ein Begleitinstrument.
Infos und Kartenvorverkauf: Geschäftstelle des Kulturforum MYK, Tel. 02632-9574013. Internet: http://www.sommerclassics.de;
http://www.ticket-regional.de, e-Mail: info@sommerclassics.de.

Tolles Programm am Tag der offenen Tür

Besonderer Blick ins Kreishaus
zum 40-jährigen Bestehen von Mayen-Koblenz
KREIS MYK.
Wann geht man zur Kreisverwaltung? In der Regel wohl nur, wenn man etwas regeln muss. Mit einem umfangreichen, informativen und unterhaltsamen Programm will das Kreishaus zeigen, was Verwaltung für die Bürger leistet und welche Aufgaben die Mitarbeiter unabhängig vom Behördengang und meist unbemerkt für die Mayen-Koblenzer wahrnehmen. Beim Tag der offenen Tür zum 40. Geburtstag des Landkreises in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Samstag, 18. September, 10.00 bis 16.00 Uhr, kann man nicht nur das Kreishaus und seine Abteilungen kennenlernen, sondern viel Wissenswertes über die Region und die Geschichte des Landkreises erfahren. Das Programm..:

Der Landkreis Mayen-Koblenz entstand vor 40 Jahren, im Kreishaus laufen seit 1981 alle Fäden zusammen
...für die kleinen Gäste:
Spiel und Unterhaltung im „Kinderparadies“ und „Schulkindertreff Vulkanschule“ (die Kinder werden von Sozialpädagogen betreut), wissenschaftliche Experimente im kleinen Wasserlabor der Umweltabteilung.
...für den Spaß:
Hier kann man Fahrzeuge für den Katastrophenschutz entdecken, das Fledermausgroßprojekt (mit Filmvorführung) kennenlernen, hier gibt´s das Umwelttheater „Mensch, pass doch auf“. Unterhaltsam ist eine Führung durchs Kreishaus (mit Quiz und tollen Gewinnen), man kann die Traumpfade (mit Gewinnspiel) erleben, den neuesten Trend bei „der Abfallmodenshow“ bestaunen, an der Carrera-Bahn-Strecke Geschicklichkeit testen und Preise einfahren. Die eigene Kreativität ist im Atelier der Jugendkunstschule gefragt.
...für Beratungswünsche:
Beratungsmöglichkeiten bestehen durch die zuständigen Mitarbeiter und Fachleute für Bauherren, Landwirte und Winzer, für Tierhalter sowie Beratungen zum Thema Waffenrecht, Einbürgerung, Elterngeld, Kindertagesstätten, Gesundheit.
...für den Wissensdurst:
Alles rund um das Thema Kinder - von der ersten U-Untersuchung bis zur Schule; Einbürgerung: Schaffen auch Sie den Test?; Umwelt: Was sollten Sie zum Schutz der Umwelt beachten?; Gesundheit: Was hält und macht gesund? Region und Landschaft: Wie veränderte sie sich im Laufe der Zeit? Wo können Sie sie hautnah erleben?

Kreis nimmt Aufbewahrung von Waffen ins Visier
Behörde kontrolliert: In den meisten Fällen keine Verstöße festgestellt
KREIS MYK.
Stichproben im Kreis Mayen-Koblenz zeigen: Die Besitzer von Waffen bewahren diese in den meisten Fällen so sicher auf, dass Unbefugte keinen Zugriff haben.
„Das Gesetz sagt, dass beim Besitz erlaubnispflichtiger Waffen ein oder mehrere Sicherheitsbehälter mit einer besonderen Sicherheitsstufe und einem bestimmten Widerstandsgrad vorhanden sein müssen“, erklärt Michael Erlemann von der Waffenbehörde im Kreishaus. „Man kann vereinfacht sagen, dass grundsätzlich ein Waffenschrank der Klasse 0 nach DIN-EN 1143/1 vorgeschrieben ist. Es können derzeit auch noch vergleichbare Behältnisse verwendet werden: Bei Langwaffen sind das solche der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 und bei Kurzwaffen solche der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992.“
Seit der letzten Änderung des Waffengesetzes dürfen die Waffenbehörden die Aufbewahrung von Waffen vor Ort kontrollieren: „In den vergangenen Monaten haben wir - wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt - stichprobenartig mit den Kontrollen bei den Waffenbesitzern begonnen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass in den meisten Fällen die Aufbewahrung den gesetzlichen Vorgaben entspricht.“ Hinzugekommen ist auch die Verpflichtung, die sichere Aufbewahrung der zuständigen Behörde nachzuweisen. Das kann durch Vorlage von Rechnungen oder Fotos erfolgen.
„Auch künftig werden wir die ordnungsgemäße Aufbewahrung kontrollieren. Jeder Waffenbesitzer sollte genau unter die Lupe nehmen, ob alle erlaubnispflichtigen Schusswaffen nach den gesetzlichen Vorgaben unter Verschluss sind. Ansonsten können Bußgelder bis zu 5.000,— Euro verhängt werden, in schwerwiegenden Fällen muss sogar mit einer Strafanzeige gerechnet werden“, so Erlemann.
Weitere Informationen bei Andrea Scharrenbach unter Telefon 0261-108320 oder Michael Erlemann unter 0261-108561. Bei ihnen gibt es auch eine Übersicht über die Aufbewahrungsmöglichkeiten. Einen guten Überblick geben auch die Internetseiten des Deutschen Schützenbundes im Internet unter http://www.dsb.de/infothek/recht/waffenrecht/hinweise-und-richtlinien-des-dsb.

Christiane-Herzog-Schule fördert Kinder
mit körperlichem oder motorischem Handicap
KREIS MYK.
Kinder, die in ihrer körperlichen und motorischen Entwicklung schwer beeinträchtigt sind, können seit 30. August bis zum 10. September an der Christiane-Herzog-Schule in Neuwied angemeldet werden. Darauf weißt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin.
Die Christiane-Herzog-Schule ist anerkannte Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung und in freier Trägerschaft (ehemals Schule für Körperbehinderte). Alle Kinder, die zwischen dem 1. Juli 2004 und dem 31. August 2005 geboren wurden, sind zum Schulbesuch anzumelden. Kinder, die zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember 2011 das 6. Lebensjahr vollenden, können auf Antrag in der Grundschule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche geistige und körperliche Entwicklung besitzen. Bei der Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzulegen. Es besteht die Möglichkeit der internatlichen Aufnahme.
Infos unter Telefon 02622-705153.


Caritas-Netzwerk hilft 684.535 Menschen
Aktuelle Erhebung für das Bistum Trier
Insgesamt 684.535 Menschen nehmen die Hilfeangebote der sozial-caritativen Dienste und Einrichtungen unter dem Dach der Caritas im Bistum Trier in Anspruch. Dies ergibt eine jetzt veröffentlichte aktuelle statistische Erhebung des Diözesan-Caritasverbandes Trier. Dessen stellvertretender Direktor, Dr. Bernd Kettern, sagt dazu: „Hinter diesen Zahlen stehen Einzelne und Familien in Notsituationen, denen das Caritas-Netzwerk ganz unterschiedliche Hilfen bietet, vom katholischen Krankenhaus über die sozialen Beratungsdienste bis hin zu Angeboten zur beruflichen Qualifizierung.“

Im Bistum Trier unterstützt die Caritas mehr als 375.000 Menschen im Rahmen der Gesundheitshilfe
Kettern verweist darauf, dass von den 684.535 Personen rund 185.700 Klienten soziale Hilfen in Anspruch genommen haben, also beispielsweise die Sucht- oder Schuldnerberatung oder Integrationsangebote für Migranten. „Die gegenüber der Erhebung aus dem Jahr 2006 gestiegene Zahl in diesem Aufgabenfeld ist ein Indiz dafür, dass immer mehr Menschen in soziale Notlagen geraten und daher Hilfe bei der Caritas suchen“, so Kettern. Wer sich detailliert über die vielfältigen Hilfeangebote der Caritas im Bistum Trier informieren möchte, kann das Faltblatt „Caritasarbeit im Bistum Trier - Zahlen, Daten, Fakten“ unter http://www.caritas-trier.de herunterladen.
Die dort veröffentlichten Daten geben unter anderem Aufschluss über das von Haupt- und Ehrenamtlichen getragene Hilfenetz der Caritas. Rund 39.100 hauptamtliche Mitarbeiter arbeiten in den Diensten und Einrichtungen.

11.800 ehrenamtliche Mitarbeiter sowie 30.000 ehrenamtliche Helfer in den Pfarrgemeinden sind ein Beleg für das große soziale Engagement im Bistum Trier
Sie werden dort von rund 11.800 Ehrenamtlichen unterstützt. Geschätzte 30.000 Frauen und Männer engagieren sich darüber hinaus in Pfarrgemeinden und Caritas-Fachverbänden für ihre Mitmenschen. Etwa 21.200 Mitglieder unterstützten die Caritas durch ihre Mitgliedschaft. Dr. Bernd Kettern sieht in der Tatsache, dass Zehntausende Ehrenamtlicher bei der Caritas aktiv sind, einen Beleg dafür, dass soziales Engagement im Bistum Trier lebendig ist. Gut die Hälfte der Ehrenamtlichen in den Diensten und Einrichtungen ist im Feld der „Sozialen Hilfen“ engagiert, gefolgt vom Einsatzfeld Kinder- und Jugendhilfe mit 19 und der Gesundheitshilfe mit 14 Prozent.
Im Bistum Trier gibt es insgesamt 1.554 „sozial-caritative Dienste und Einrichtungen“. Aufgabenfelder sind die Altenhilfe, die Behindertenhilfe, die Unterstützung für Familien, die Gesundheitshilfe, die Kinder- und Jugendhilfe sowie die „sozialen Hilfen“, zu denen die Beratungsdienste der örtlichen Caritasverbände gehören. Den zahlenmäßig größten Anteil hat mit 653 Einrichtungen die Kinder- und Jugendhilfe, zu der die katholischen Kindertageseinrichtungen gehören. Die meisten Betreuten und Klienten haben mit mehr als 373.500 Menschen die Einrichtungen der Gesundheitshilfe, schwerpunktmäßig Krankenhäuser und Sozialstationen.
Weitere Informationen: Caritasverband Koblenz e.V., Öffentlichkeitsarbeit, Marco Wagner, Hohenzollernstraße 118, 56068 Koblenz, Tel. 0261-13906509, E-Mail: wagner@caritas-koblenz.de.

Ausbildungsbeginn bei der Stadtverwaltung
Auch wenn der Start ins Berufsleben allgemein als „Ernst des Lebens“ charakterisiert wird, so soll er ebenso Spaß machen. Dies wurde auch den 32 neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung Koblenz vermittelt, die dieser Tage in einen neuen Lebensabschnitt eintraten. Sie reihen sich ein in die Gruppe der 102 jungen Menschen, die derzeit in 23 Berufsrichtungen bei der Stadt Koblenz ausgebildet werden.
Die neuen Auszubildenden mit Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (9. v.l.), die den „Neueinsteigern“ viel Glück und eine gute Ausbildungszeit wünschte
Von den neuen Auszubildenden wurden 10 in den mittleren und gehobenen Dienst eingestellt und befinden sich bereits in der theoretischen Fachausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung bzw. an der Zentralen Verwaltungsschule in Mayen.
Die weiteren 22 Auszubildenden verteilen sich auf handwerkliche, kaufmännische, technische und Verwaltungs-Berufe, so z.B. Gärtner, Veranstaltungskauffrauen, Bauzeichner oder Verwaltungsfachangestellte.
Im Einzelnen haben ihre Ausbildungszeit bei der Stadt Koblenz begonnen: Stefan Knöll, Stephanie Vanmarcke, Moses Niel, Linda Schulte, Florian Alsbach, Anna Becker, Johanna Sauer, Robert Linkner, Elli Dyck, Andreas Neumann, Romina Heusckel, Fabian Schiller, Julia Vogel, Lisa Eultgen, Vanessa Strahl, Ann-Katrin Kiesewalter, Benjamin Kingston, Christian Bersch, Florian Paninski, Florian Becker, Marco Klas, Saskia Krüger, Sebastian Rein, Svenja Roth, Florian Johann, Christine Bay, Jan-Gerrit Baumann, Vanessa Lux, Kevin Kreutzer, Pascal Tiemann, Kathrin Sals, Olga Bondar.

Staatsanwaltschaft Koblenz: Anklageerhebung
gegen vier Mitglieder einer international agierenden Bande
von Betreibern von Cannabis-Indoor-Plantagen

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen vier 61, 55, 29 und 23-jährige niederländische Staatsangehörige Anklage wegen banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur großen Strafkammer des Landgerichts Koblenz erhoben.
Den Angeklagten wird vorgeworfen, seit Anfang des Jahres 2009 als Mitglieder einer international tätigen Gruppierung in einem zu diesem Zweck erworbenen früheren Hotel in 57641 Oberlahr und einem Mehrfamilienhaus in 56244 Freilingen sowie im Keller des Wohnhauses eines der Angeklagten in 48455 Bad Bentheim mehrere hochprofessionelle Cannabis-Indoor-Plantagen betrieben und das abgeerntete Marihuana im Kilogrammbereich in der Folgezeit in die Niederlande verbracht und dort gewinnbringend weiterveräußert zu haben. Dabei ist nach dem Ergebnis der mit hohem Engagement und großer Sachkunde durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz in Mainz geführten Ermittlungen davon auszugehen, dass in den Jahren 2009 und 2010 mindestens knapp 26 Kilogramm zum gewinnbringenden Weiterverkauf in die Niederlande verbracht worden.
Das Verfahren wurde aufgrund der Angaben eines gesondert verfolgten Mittäters eingeleitet und zunächst verdeckt geführt. Nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz und des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz wurden die vier in Deutschland wohnhaften Tatverdächtigen am 16.4.2010 festgenommen und befinden sich aufgrund von Haftbefehlen der Haftrichterin bei dem Amtsgericht Koblenz seit diesem Tag ununterbrochen in Untersuchungshaft.
Bei den Durchsuchungen der Anwesen im Westerwald und in Bad Bentheim im April 2010 stellten die Beamten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz neben mehreren tausend Cannabispflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien und umfangreichem Equipment zum Betrieb der Plantagen auch über 200 kg abgeerntetes Marihuana sicher.
Den 61, 29 und 23 Jahre alten Angeklagten wird in der Anklageschrift u.a. die Beteilung an elf und dem 55-jährigen Tatverdächtigen die Beteiligung an zwei bandenmäßig begangenen Taten vorgeworfen, für die das Gesetz jeweils eine Freiheitsstrafe zwischen 5 und 15 Jahren vorsieht.
Der 29 Jahre alte Niederländer hat jegliche Tatbeteiligung in Abrede gestellt. Die 23 und 55 Jahre alten Angeklagten sind weitestgehend geständig. Der 61-Jjährige hat ein Teilgeständnis abgelegt.
Vor der Inhaftierung hat der 29 Jahre alte Angeklagte in den Niederlanden ein Geschäft betrieben, in welchem zum Aufbau von Indoor-Anlagen benötigtes Zubehör gekauft werden konnte. Der 55-jährige Angeklagte, der als einziger verheiratet ist, ist zum Zeitpunkt der Inhaftierung als Geschäftsführer eines Handelsgeschäfts tätig gewesen. Die beiden anderen sind keiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen.
Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Lernmittelfreiheit im Schuljahr 2010 / 2011
Einführung der neuen Schulbuchausleihe
Für alle Schüler fünften bis zehnten Klasse der allgemeinbildenden Schulen (außer Förderschulen) wird ab dem Schuljahr 2010 / 2011 die Schulbuchausleihe eingeführt. Für die Gymnasien, Realschulen plus, Comenius-Hauptschule sowie die Integrierte Gesamtschule innerhalb der Stadt Koblenz konnten sich die Personensorgeberechtigten für die unentgeltliche oder entgeltliche Schulbuchausleihe anmelden (abhängig von den jeweiligen Einkommensverhältnissen).
Ausgabe der Schulbuchpakete:
Die Lernmittel, die zur Verfügung gestellt werden, werden als Paket zum Schuljahresbeginn 2010 / 2011 ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt an der Schule des jeweiligen Kindes grundsätzlich am ersten Schultag nach den Sommerferien (Montag, 16.8.2010). Soweit der erste Schultag zu einem späteren Termin erfolgt, ist grundsätzlich an diesem Tag die Ausgabe vorgesehen. In der Regel erfolgt die Ausgabe der Schulbuchpakete in der jeweiligen Klasse, Ausnahmen hiervon werden am ersten Schultag durch die jeweiligen Schulen bekannt gegeben. Die Schüler / Schülerinnen müssen hierbei die Entgegennahme der Schulbücher quittieren. Die Empfangsbestätigung erfolgt dabei auf dem Leihschein, eine Ausfertigung erhält der Schüler / die Schülerin.
Folgendes ist hierbei zu beachten: Bei der Ausgabe der Lernmittelpakete an die Schüler / Schülerinnen ist der Abholschein vorzuzeigen, der den Personensorgeberechtigten im Juni zugeleitet worden ist. Er enthält eine Schülerkennung, die notwendig ist, damit jedes Kind das richtige Lernmittelpaket erhält. Soweit Personensorgeberechtigte diesen Abholschein noch nicht erhalten haben, bittet das Schulverwaltungsamt darum, sich mit dem zuständigen Sekretariat der jeweiligen Schule in Verbindung zu setzen.
Je nach Anzahl der im Paket befindlichen Bücher ist von einem nicht unerheblichen Transportgewicht für die Schüler / Schülerinnen auszugehen. Dies sollte insbesondere am ersten Schultag berücksichtigt werden. Das Schulverwaltungsamt weist darauf hin, dass unter Umständen Schulbuchpakete für Anträge, die nach der regulären Frist gestellt worden (s.u.) am ersten Schultag noch nicht zur Verfügung stehen. Diese werden nach Fertigstellung an die Schüler / Schülerin übergeben.
Die Abbuchung der Leihgebühr für das jeweilige Schulbuchpaket erfolgt voraussichtlich in der ersten Septemberwoche.
Anmeldung für die Schulbuchausleihe:
Die Anmeldung für die entgeltliche Schulbuchausleihe war befristet bis 16.5.2010 und wurde nochmals verlängert bis zum 26.5.2010. Danach eingehende Anträge sind grundsätzlich nur noch aufzunehmen, wenn besonders schwerwiegende Gründe vorlagen (z.B. Schulwechsel durch Umzug), die eine rechtzeitige Anmeldung verhindert haben. Anmeldungen für die unentgeltliche Schulbuchausleihe (frühere Lernmittelgutscheine) konnten bisher noch angenommen werden.
Das Schulverwaltungsamt weist darauf hin, das eine Annahme der Anträge auf unentgeltliche Schulbuchausleihe, sowie der entgeltlichen Schulbuchausleihe aus besonders schwerwiegenden Gründen nur noch bis einschließlich 18.8.2010 möglich ist. Daran anschließend besteht grundsätzlich keine Möglichkeit mehr, für das Schuljahr 2010 / 2011 die Schulbuchausleihe zu nutzen.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Schulverwaltung der Stadt Koblenz unter den Telefonnummern 0261-1291915 bzw. 1916 gerne bereit.

Koblenzer Graffiti-Künstler gestalteten Unterführung
Die Koblenzer Graffiti-Künstler Dennis Nussbaum, Anthony Neal und Daniel Schmitz verschönerten die Unterführung zwischen Kurfürstlichem Schloß und Rhein-Mosel-Halle mit neuen Kunstwerken.

Die Graffiti-Künstler Dennis Nussbaum (l.) und Anthony Neal vor einem ihrer Kunstwerke. Im Hintergrund freuen sich über die gelungene Gestaltung der Unterführung (v.l.) Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Holger Marquardt (Mobile Jugendarbeit der Stadt Koblenz), Bernhard Temmler (Graffiti-Koordinator der Stadt Koblenz) und Edgar Mannheim (Werkleiter Koblenzer Entsorgungsbetrieb)
Die vier Bilder mit den Titeln „Über den Tellerrand herausschauen“, „Tree“, “Buga Koblenz“ und „Flying Flowers“ setzen sich künstlerisch mit dem Thema Bundesgartenschau 2011 auseinander. Die Künstler gestalteten die Unterführung mit ihren Kunstwerken in ihrem jeweils eigenen Graffiti-Style als Eingangsportal zur Bundesgartenschau.
Unterstützt wurden die Künstler hierbei vom Ordnungsamt, dem Jugendamt der Stadt Koblenz und dem Koblenzer Entsorgungsbetrieb sowie der Initiative „ Sicherheit in unserer Stadt“, ohne die diese einmalige Gestaltung durch die jungen Künstler nicht möglich gewesen wäre. Wie schon an anderen Stellen in der Stadt wurde hier das Konzept umgesetzt, geeignete Flächen für Graffiti-Kunst zur Verfügung zu stellen (in vorliegendem Fall sogar als „Auftragsarbeit“), während auch weiterhin rigoros gegen illegale Farbsprühereien vorgegangen wird.
Die Kunstwerke von Dennis Nussbaum, Anthony Neal und Daniel Schmitz können ab sofort in der Unterführung besichtigt werden.

Projekt-Manager (IHK) werden - von zu Hause aus
In der Unternehmenspraxis gibt es nur wenige Führungs- und Fachkräfte, die die Leitung und Durchführung von Projekten systematisch und umfassend in einer Qualifizierung erlernt haben. Experten schätzen, dass es je nach Projekt ein Einsparpotenzial im oberen, vierstelligen Bereich gibt, weil die Instrumente eines professionellen Projektmanagements nicht ausreichend bekannt sind. Wer sich die Zeit für eine gute Weiterbildung im Bereich Projektmanagement nimmt, kann daher bares Geld sparen.
Der berufsbegleitende Workshop des IHK-ManagementZentrums Mittelrhein setzt hier an und vermittelt für die Leitung von Projekten systematische Vorgehensweisen und konkrete Werkzeuge. Der Workshop wird als reine Online-Weiterbildung über eine Internetplattform durchgeführt, um der Projektabwicklung in der Praxis noch näher zu kommen. Denn Projekte werden zunehmend mit Medieneinsatz durchgeführt, weil die Mitarbeiter kaum oder nie Gelegenheit haben, sich persönlich zu treffen. An der Weiterbildung nehmen angehende Projekt-Manager aus ganz Deutschland und von ausländischen Standorten teil.
Im Workshop, der bereits seit sieben Jahren im Programm ist, arbeiten erfahrene Dozenten aus der Projektpraxis mit erprobten Methoden für das Lernen über eine Internetplattform. Sie lassen die Teilnehmer in Teams eigene Projekte bearbeiten und geben auf der Grundlage verschiedener Aufgabenstellungen konkrete Rückmeldungen zu den Arbeitsweisen und Entscheidungswegen im Projekt.
Der nächste Workshop startet am Montag, 18. Oktober. Informationen gibt Artur Laux, Telefon 0261-106131,
E-Mail: laux@koblenz.ihk.de, http://www.mzm-koblenz.de.

Liste von Werbegemeinschaften
und Standortinitiativen online

Werbegemeinschaften und Standortinitiativen setzen sich aktiv für die Belange ihres Standortes und der Gewerbetreibenden vor Ort ein. Sie sind damit ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen, Politik und Verwaltung.
Daher stellt die IHK Koblenz auf ihrer Online-Informationsseite zu Stadtmarketing (Dokumentennummer
3572) eine aktuelle Liste der Werbegemeinschaften und Standortinitiativen mit den von den Akteuren freigegebenen Kontaktdaten zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Bibliotheksbus-Fahrer Werner Thum verabschiedet
Insgesamt 23 Jahre lang brachte Werner Thum (Foto) den Kunden des Bücherbusses der StadtBibliothek Koblenz Lesestoff - erst hauptberuflich, die letzten sechs Jahre als „Ersatzmann“. Nun wurde er endgültig aus dem Dienst verabschiedet.
Bis zu seinem Ruhestand im März 2004 fuhr Werner Thum den so genannten „großen“ Bücherbus der StadtBibliothek. Danach sprang er immer wieder als Vertretung ein, im Schülerbücherbus und natürlich im großen Bücherbus. Werner Thum identifizierte sich voll mit seiner Arbeit, obwohl dem gelernten KFZ-Mechaniker die Tätigkeit mit Büchern und in einer Bibliothek anfangs sehr ungewohnt war. Werner Thum fühlte sich aber in seiner Tätigkeit schnell wohl. Dabei war er aber nicht nur als Fahrer tätig, er kümmerte sich auch um die Medienrückgabe, das Einstellen der Medien und die Buchpflege. Herr Thum war bei Kollegen und Lesern sehr beliebt und viele schöne und lustige Begegnungen mit zahlreichen Lesehungrigen werden ihm unvergessen bleiben. Bibliotheksleiterin Susanne Ott hob in einer kleinen Feierstunde für Werner Thum, der vor kurzem seinen 70. Geburtstag feierte, noch einmal seine Zuverlässigkeit, sein freundliches Auftreten, seine Hilfsbereitschaft sowie sein vorbildliches Engagement für den Bücherbus hervor und dankte ihm für seine jahrelange „Bibliothekstreue“. Werner Thum kann sich jetzt nach der Verabschiedung noch mehr seinen vielfältigen Hobbys und seiner Familie widmen.

Lützel soll sicherer werden
Der Koblenzer Stadtteil Lützel ist in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden, so kümmert sich u.a. ein Quartiersmanagement um Verbesserungen im Stadtteil. Dies in einem Teilbereich zu unterstützen, hat sich auch die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ zum Ziel gesetzt.

Mitglieder des Arbeitskreises bei der ersten Ortsbegehung im Stadtteil Lützel
Zunächst einmal wurden daher die Einwohner nach ihren Einschätzungen befragt. Ein Fragenkomplex fragte nach dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Menschen, das in einigen Bereichen des Stadtteils verbesserungsbedürftig ist. Zu diesem Zweck hat sich aus der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ nun ein Arbeitskreis gebildet, der die Defizite angehen will. Eine erste Ortsbegehung mit Vertretern des Quartiersmanagements, der Polizei und der Stadtverwaltung Koblenz besuchte die neuralgischen Stellen im Stadtteil.
Das so genannte Wäldchen neben der Goethe-Schule ist für die Sicherheitsexperten im wahrsten Wortsinn undurchsichtig. Das Dickicht verbirgt teilweise kriminelles Treiben, teilweise lädt es zu lautstarken Partys ein, die den Anwohnern den Schlaf rauben. Aus diesem Grund wünscht sich der Arbeitskreis die Beseitigung des Unterholzes, damit das Gelände von allen Seiten einsehbar ist. Dies würde auch einem andern Problem an dieser Örtlichkeit einen Riegel vorschieben: Die illegale Müllbeseitigung.
Ein anderes Anliegen haben die Anlieger des Wilhelm-Stöppler-Platzes und des Schüllerplatzes. Die beiden Plätze bieten Stellflächen für Autos und sorgen so für starken Parksuchverkehr. Der Arbeitskreis schlägt deshalb vor, die Verbindung zwischen beiden Plätzen zu schließen. Das langfristige Ziel in diesem Bereich wäre eine geänderte Verkehrsführung, die über das Gelände des alten Güterbahnhofs führen würde und den Schüllerplatz vom Verkehr befreit und zu einem echten Stadtteilmittelpunkt machen würde.
Deutlich günstiger ist der Wunsch des Arbeitskreises bei der Veränderung der Parktaschen im Brenderweg. Hier sollten zunächst mit Markierungen dafür gesorgt werden, dass die Fahrzeuge nicht soweit auf den Gehweg fahren, dass für Passanten kaum noch Raum bleibt.

Lebensqualität in Koblenz aus Bürgersicht
Ende 2009 wurden mehr als 14.000 Bürgerinnen und Bürger in 20 deutschen Städten telefonisch zur Lebensqualität in ihren Städten befragt. Wie bereits 2006 nahm die Stadt Koblenz auch im vergangenen Jahr an dieser koordinierten Bürgerumfrage teil. Der beiliegende Bericht der kommunalen Statistikstelle dokumentiert die Ergebnisse der Erhebung mit dem Fokus auf die Rhein-Mosel-Stadt.
Im Städtevergleich stellen die Koblenzerinnen und Koblenzer ihrer Stadt ein überwiegend positives, aber durchaus „polarisiertes“ Zeugnis aus: In keiner anderen Stadt ist beispielsweise der Anteil der Unzufriedenen mit den Grünflächen oder mit dem ÖPNV so hoch wie in Koblenz. Bestnoten - wie bereits 2006 - erhalten dagegen die Gesundheitsversorgung und die Zufriedenheit mit der Servicequalität der Stadtverwaltung. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass die Zukunftserwartungen mit Blick auf die Wohnortentwicklung in den nächsten fünf Jahren in keiner der anderen 19 Städte positiver sind als am Deutschen Eck, wobei auch in der Gegenwart neun von zehn Befragten „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“ sind, in Koblenz zu leben.
Im Wesentlichen werden die Ergebnisse der Befragung aus dem Jahr 2006 in der aktuellen Erhebung bestätigt, was als ein Indiz für deren Belastbarkeit interpretiert werden darf. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass die Integration der ausländischen Einwohner heute signifikant besser bewertet wird als 2006 - insbesondere von den Deutsch sprechenden Befragten mit Migrationshintergrund.
Es ist vorgesehen, die koordinierte Bürgerumfrage auch in den kommenden Jahren in einer Periodizität von zwei bis drei Jahren zu wiederholen und als Stimmungsbarometer für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu etablieren.

KOWELIX strahlt wieder
Das Spielmobil „KOWELIX“ ist eine Einrichtung der offenen, mobilen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Im wöchentlichen Rhythmus fährt das KOWELIX die Koblenzer Stadtteile an und bietet den Kindern, neben der Möglichkeit zum freien Spiel, themen- oder projektorientierte Spiel-, Sport- und Kreativangebote. Besondere Einsatzorte sind Stadtteile, die mit Spielmöglichkeiten unterversorgt sind. Schwerpunkte sind die sozialen Brennpunkte. Der Einsatz des Spielmobils erfolgt ganzjährig für Kinder von 6-12 Jahren (je nach Einsatzort variiert das Alter auch schon einmal zwischen 1-16 Jahren) montags bis donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr. Die Zeiten werden entsprechend flexibel an die Ganztagsschulen angepasst. In den Ferienzeiten findet der Einsatz ganztags oder vormittags statt.

Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (hintere Reihe, 4. v.l.) im Kreise der „KOWELIX-Spender“ - eine große Zahl Kinder nutzte direkt das Angebot des Spielmobils
Das KOWELIX selbst ist ein über 30 Jahre alter Möbelanhänger, der äußerlich nun eben auch ein wenig in die Jahre gekommen war. Da traf es sich gut, dass mit Swen Wasner von der Firma Prometheus ein „Kowelenzer Jung“ die Grundsanierung des Spielmobils in die Hand nahm. Für ihn eine Herzensangelegenheit, denn als Kind lernte er selbst das Spielmobil kennen. So akquirierte Swen Wasner für die Stadt Koblenz Spender und übernahm auch die Koordination der Arbeit. Hierbei nahm die Lackiererei Linke die Sanierung und die Grundlackierung vor - 10 Tage harte Arbeit. Die Folienbeklebung wurde von der Firma Gelhardt hergestellt und angebracht.
Nach der äußerlichen Grundsanierung erstrahlt das KOWELIX nun in neuen Glanz. Das Motiv spricht für sich und sorgt für den Wiedererkennungswert, denn auch die „kleine Schwester“, die mobile Spielkiste MOSPIKI, ist so gestaltet. Für die Sanierung entstanden der Stadt Koblenz somit keine Kosten. Denn neben den eingangs erwähnten Beteiligten setzten sich folgende Unternehmen mit Spenden für das KOWELIX ein: Volksbank Koblenz, Karosseriebau Volk, BSVK Bautenschutz, DEBEKA, Schulz Bau, Dekra, Architekturbüro Alexander von Canal, Simon & Günter Tragwerksplanung, Steinebach Malerbetrieb, Steuerberater Lutz Müller, Architekturbüro Achim Wilbert, ERAS Abbruchunternehmen, Bernadi Ingenieure, Veolia Umweltservice und Lotto Rheinland-Pfalz.
Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein dankte im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Rathausvorplatz den vielen Beteiligten für ihr Engagement im Sinne eines kinderfreundlichen Koblenz und freute sich, dass ab sofort die Kinder wieder tolle Nachmittage mit dem Spielmobil erleben können.

Schon über 100 Blu-Ray Discs in der Stadtbibliothek!
Seit einigen Monaten können in der Stadtbibliothek Koblenz auch Blu-Ray Discs ausgeliehen werden. Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins „Lesen und Buch - Freunde der Stadtbibliothek Koblenz“ konnte im April ein attraktiver Startbestand angeschafft werden, der sofort stark nachgefragt wurde. Aufgrund der hohen Ausleihzahlen wurde das Angebot nochmals aufgestockt, so dass jetzt schon über hundert Titel für Kinder und Erwachsene zur Verfügung stehen. Darunter sind so aktuelle Filme wie Stieg Larsons „Verdammnis“. „Percy Jackson - Diebe im Olymp“ oder Tim Burtons „Alice im Wunderland“ zu finden.
Die Blu-Ray Discs können von Bibliothekskunden in der Musikbibliothek / Mediothek am Florinsmarkt ausgeliehen werden. Die Ausleihfrist beträgt eine Woche mit einer Verlängerungsmöglichkeit.
Die Blu-Ray Disc wurde als Nachfolger der DVD entwickelt. Sie bietet eine erheblich bessere Qualität als ihr Vorläufer, unter anderem durch gestochen scharfe Bilder und einen perfekten Sound. Da Blu-Ray Discs nur auf speziellen Geräten abgespielt werden können, finden Kunden aktuelle Filme in der Stadtbibliothek sowohl als Blu-Ray Disc, aber auch weiterhin als DVD.
Weitere Infos zur Stadtbibliothek unter http://www.stb.koblenz.de.

Gesundheitsamt bietet Impfberatungen an
Sprechstunden an allen drei Standorten
KREIS MYK.
Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in Koblenz, Mayen und Andernach eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt. Ohne Voranmeldung können Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den folgenden Zeiten beanspruchen: Im Gesundheitsamt Andernach jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 13.30 bis 15.00 Uhr. In Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich. (Tel. 02632-251600), im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13.30 bis 16.00 Uhr (Tel. 0261-9148070), im Gesundheitsamt Mayen am ersten Mittwoch in jedem Monat (Abweichungen sind aber möglich, bitte zuvor telefonisch abklären): 14.00 bis 15.00 Uhr (Tel. 02651-96430).
Für alle drei Standorte gilt, dass eine telefonische Beratung auch zu anderen Zeiten nach telefonischer Anfrage möglich ist. Neben den Beratungen werden die öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Polio und Keuchhusten kostenlos angeboten.
Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen. Zusätzlich erfolgt eine Impfberatung für Fernreisen. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz dienstags von 10.30 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 10.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr.

Konkrete Maßnahmen für den Naturschutz
Hans-Friedrich Hollederer
arbeitet für die „Stiftung für Natur und Umwelt“

Hans-Friedrich Hollederer
KREIS MYK. „Ich bin ein Generalist mit ständigem Hang zur konkreten Maßnahme“, so kennzeichnet sich Hans-Friedrich Hollederer, zum 1. August Mitarbeiter der neuen „Stiftung für Natur und Umwelt“. Nach dem Studium von Jura und Politikwissenschaften war der heute 61-jährige Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten, danach Gutachter, Moderator und Projektleiter bei Beratungsfirmen für Kommunen und Landesbehörden im Ruhrgebiet und im Rheinland. „Wir haben dort eine große Bandbreite an Themen bearbeitet – regionale Entwicklungskonzepte, Regionalprognosen, Szenarien, Investitionsplanungen, Organisationsoptimierung und Verfahrensbeschleunigungen.“ Im Vordergrund standen stets die Frage nach der eigentlichen Bedeutung der einzelnen Untersuchungsergebnisse und die Frage nach den ersten fünf Schritten der konkreten Umsetzung.
Dieser breite Ansatz und seine praktische Erfahrungen waren vor sechs Jahren die Empfehlung, ihn mit der Erarbeitung des Antrages für das LIFE-Projekt „Wacholderheiden der Osteifel“ und später mit der Projektsteuerung zu beauftragen. Jetzt soll er konzeptionieren, projektieren und machen, heißt die Aufgabe des Stiftungskuratoriums: „Der Kreis Mayen-Koblenz spricht damit nicht nur von Nachhaltigkeit, er setzt sie auch konkret um“, freut sich Hollederer auf seine künftige Aufgabe.

Brückenpreis würdigt Engagement für Integration
KREIS MYK. Zum dritten Mal wird der Preis „Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken.“ ausgeschrieben. Dieser Brückenpreis, auf den die Ehrenamtsstelle des Kreises Mayen-Koblenz hinweist, würdigt bürgerschaftliches Engagement als soziale Bindekraft.
Mit dem Brückenpreis sollen Projekte, Organisationen und Engagierte in Rheinland-Pfalz geehrt werden, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern. Bewerber können aus den Bereichen Soziales, im Sport, Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Hilfs- und Rettungsdiensten, aber auch aus dem politischen Engagement oder dem Kampf gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung kommen.
Bewerbungen und Vorschläge für den „Brückenpreis 2010“ können bis zum 30. September bei der „Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt“ eingereicht werden. Kontakt über Birger Hartnuß, Telefon 06131-164079, E-Mail: birger.hartnuss@stk.rlp.de, Infos im internet unter http://www.wir-tun-was.de.

Einsatz für das Kreismedienzentrum hat sich gelohnt
Medienbestand ist wieder auf aktuellem Stand
KREIS MYK.
Kreis MYK. Bei 35 Grad Hitze haben Norbert Wambach, Bildstellenleiter des Kreismedienzentrums Mayen-Koblenz in Mayen, und sein Stellvertreter Gerhard Isbert dem Landesarbeitskreis Medien beim Umzug geholfen. In den Ferien zog der Landesarbeitskreis in ein neues Lager. Der Lohn für ihre Arbeit: hundert didaktische DVD‘s inklusive der Vorführrechte. „Damit ist das Kreismedienzentrum Mayen wieder auf dem aktuellen Stand und die Rückstände aus vergangenen Jahren sind kompensiert“, so Wambach.
Für Landrat Dr. Alexander Saftig bietet das Kreismedienzentrum den Schulen ein interessantes Angebot an Film- und Bildmaterial: „So kann die Theorie an Beispielen veranschaulicht werden. Was man begreift, erlernt man schneller.“ Lobenswert sei der Einsatz von Wambach und Isbert: „In ihrer Freizeit, wo andere die Sonne genießen, haben sie geschuftet. Ich freue mich, dass der Einsatz belohnt wurde. Dank der beiden ist das Kreismedienzentrum jetzt aufgewertet.“

Koblenz auf Zug und Flugzeug - OB schlägt K-D-Vorstand vor, Schiff nach Rhein-Mosel-Stadt zu benennen
Der Name der Stadt Koblenz ziert einen ICE-Zug der Deutschen Bahn und einen Airbus der Lufthansa. Auf dem Wasser wird für Koblenz bisher nur in Verbindung mit der Bundesgartenschau geworben. Daher hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig brieflich an den Vorstand der Köln Düsseldorfer, Norbert Schmitz, gewandt und vorgeschlagen, das Motorschiff nach der BUGA doch auf den Namen Koblenz zu taufen.
Eine Fahrt mit einem Schiff auf Rhein oder Mosel bleibt den Touristen nachhaltig in Erinnerung, weil die Reize der Landschaft sich vom Wasser betrachtet, viel stärker einprägen. Wenn die Touristen nun auch noch auf einem Schiff mit dem Namen unserer Stadt fahren, dann bleibt der positive Eindruck besonders mit Koblenz verbunden.

Hohe Kundenzufriedenheit
Im Auftrag der Leitstelle für Integration hatte die Statistikstelle der Stadt Koblenz über einen Zeitraum von drei Monaten eine Kundenbefragung bei den publikumsintensiven Ämtern der Stadtverwaltung Koblenz (Bürgeramt, Standesamt, Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales sowie Ordnungsamt) durchgeführt. Schwerpunkt der Befragung war die Kundenzufriedenheit von Migranten/innen mit den Dienstleistungen der Stadtverwaltung Koblenz.
In Koblenz verfügt mittlerweile jeder vierte Bürger über einen sog. Migrationshintergrund. Für die Stadtverwaltung Koblenz ist es insofern von großem Interesse, dass ein gleichberechtigter und ungehinderter Zugang aller Einwohner zu den Dienstleistungen der Kommune sichergestellt ist. Eine interkulturelle Öffnung kann daher als notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundenorientierung der Stadtverwaltung Koblenz angesehen werden.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Befragung waren die Bereiche Service und Beratung, Organisation sowie Bewertung der Gebäude und Ausstattung der Räume.
Die Befragung erfolgte durch Auszubildende und Praktikanten der Stadtverwaltung Koblenz, die extra für diesen Zweck eine Interviewerschulung erhalten hatten. Der von Experten der beteiligten Ämter entwickelte Fragebogen war so aufgebaut, dass bei einer schlechten Bewertung vertiefende Fragen zu den Gründen der negativen Antwort gestellt wurden. Durch diese Informationen besteht die Möglichkeit, evtl. Verbesserungen bzw. Veränderungen durchzuführen.
Insgesamt sind 792 Kunden befragt worden, hiervon 271 mit und 521 ohne Migrationshintergrund.
Die Befragung hat bei beiden Gruppen eine hohe Zufriedenheit mit dem Besuch bei der Stadtverwaltung aufgezeigt. Insbesondere im Bereich Service und Beratung durch die Mitarbeiter sowie den Wartezeiten wurde eine durchgehend hohe bis sehr hohe Zufriedenheit attestiert. Bei den organisatorischen Aspekten und der Raumausstattung waren die Ergebnisse auch auf einem hohen Niveau, die Kunden zeigten sich teilweise jedoch kritischer und formulierten konkrete Verbesserungsvorschläge bzw. Änderungswünsche. Erfreulicherweise sind keine wesentlichen Unterschiede in der Zufriedenheit der Kunden mit und ohne Migrationshintergrund zu erkennen.
Da gerade der Bereich Service und Beratung der Kunden den stärksten Einfluss auf die Kundenzufriedenheit ausübt, wird es ein Anliegen der Stadtverwaltung Koblenz sein, den Status quo auf diesem hohen Niveau auch weiterhin zu sichern.

Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungen gegen Mario Barth wegen des Verdachts der Körperverletzung eingestellt
Wie bereits in den Medien berichtet, geriet Mario Barth anlässlich eines Besuchs des Blütenfestes in Koblenz-Güls in der Nacht vom 30.4. auf den 1.5. in eine Auseinandersetzung mit einem angetrunkenen 45-jährigen Mann.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen beleidigte und attackierte dieser vermutlich aus Verärgerung über ein seiner Ehefrau versagtes Autogramm den bekannten Comedian, der nicht verletzt wurde. Die Behauptung des verärgerten Mannes, Mario Barth habe sich diesem gegenüber in der Folge mit Schlägen revanchiert, wies nicht nur Barth selbst zurück, sondern wurde auch durch die Aussagen der vernommenen Zeugen nicht bestätigt.
Während das Ermittlungsverfahren gegen Mario Barth mangels Straftat einzustellen war, wird dem bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getretene 45-Jährigen mit richterlicher Zustimmung die Möglichkeit eingeräumt, das gegen ihn geführte Ermittlungsverfahren mit der Erfüllung einer Geldauflage ohne weitere Strafverfolgung zum Abschluss zu bringen.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Meldepflicht für ausländische Vereine
Kreis MYK. Wer eine gemeinsame Sprache spricht, der trifft sich gerne zum Austausch von Erfahrungen oder zu gemeinsamen Aktivitäten. In diesem Zusammenhang weist das Ausländeramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin, dass Vereine, deren Mitglieder vorwiegend Ausländer sind, sich innerhalb von zwei Wochen anmelden müssen. Dies gilt unabhängig von der Eintragung ins Vereinsregister. Änderungen und Auflösungen müssen ebenfalls mitgeteilt werden. Die Anmeldung ist kostenfrei. Die Meldeverpflichtung gilt allerdings nicht für Vereine, deren Mitglieder vorwiegend aus der EU stammen.
Infos: Telefon 0261-108321.

Am Tag der offenen Tür mit dem Landrat sprechen
Auch zur Energieberatung anmelden
Kreis MYK. Die Vorbereitungen und Planungen zum Tag der offenen Tür im Kreishaus am Samstag, 18. September, 10.00 bis 16.00 Uhr, laufen weiter auf Hochtouren. Neben einem abwechslungsreichen Programm möchte Landrat Dr. Alexander Saftig von den Bürgern erfahren, wo der Schuh drückt. Die Bürgersprechstunde wird künftig auch eine feste Einrichtung im Terminkalender des Kreischefs.
Von 13.00 bis 14.30 Uhr bietet er am Tag der offenen Tür eine Bürgersprechstunde an. Um die Gespräche zu koordinieren, ist eine Voranmeldung (bis zum 3. September unter Angabe des Anliegens bei Jutta Grah, Tel. 0261-108200) nötig. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. „Es ist eine gute Gelegenheit, Dinge im vertraulichen Gespräche zu erörtern“, so Saftig.
Eine weitere Sprechstunde gibt es zum Thema Energie: Energie sparendes Bauen und Sanieren ist eines der Themen beim Tag der offenen Tür im Kreishaus am 18. September. Neben Infos über die richtigen Förderprogramme, Photovoltaik, Wärmepumpen und das Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein können die Besucher während des ganzen Tages kostenlose Kurzberatungen durch Energieexperten in Anspruch nehmen. Die Kreisverwaltung will damit Bauherren motivieren, das vorhandene Energieeinsparpotential bei der Modernisierung oder dem Neubau von Wohnhäusern zu nutzen. Um Wartezeiten möglichst zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung bis zum 6. September bei Dr. Rüdiger Kape, Tel. 0261-108420, Mail: ruediger.kape@kvmyk.de gebeten.

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Auf einen Klick schnell und einfach Informationen
rund um den Landkreis Mayen-Koblenz

Kreis MYK. Der überarbeitete und neu gestaltete Internetauftritt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der Anfang des Jahres an den Start ging, ist ein voller Erfolg. Ein halbes Jahr später zeigt sich: die Möglichkeit schnell Informationen rund um die Verwaltung und den Landkreis im Internet zu erhalten, wird zunehmend genutzt. So klickten sich seit Januar mehr als 65.000 Besucher auf die Kreisseite http://www.kvmyk.de.

Aufgeräumt und ansprechend: Das neue Erscheinungsbild der Kreisverwaltung im Internet
Die durchschnittliche Besuchszeit von weniger als drei Minuten beweist die schnelle Vermittlung von Informationen. Durch so genannte „Quicklinks“ finden die Besucher bereits auf der Startseite Angaben zu Öffnungszeiten, Terminen sowie Bekanntmachungen und Formulare der Verwaltung. Informationen der einzelnen Fachbereiche und direkte Ansprechpartner mit Kontaktdaten vereinfachen den Behörden-Dschungel enorm. Da die Fachbereiche ihre Informationen eigenständig aktualisieren sind die Besucher immer auf dem neusten Stand.
Vor 14 Jahren ist der Landkreis Mayen-Koblenz als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz ans Netz gegangen. „Das Internet entwickelt sich seit vielen Jahren rasant und ist heutzutage unersetzlich, auch für die Verwaltung. Immer am Ball bleiben, das Medium gezielt nutzen und sich den Fortschritten anpassen, ist unser Motto“, so Landrat Dr. Alexander Saftig.
Er selbst stellte sich im letzten Monat erstmals dem Chat auf der Kreishomepage. Zweimal jährlich haben die Bürger die Möglichkeit dem Landrat im Chat persönlich Fragen zu stellen: Thematische Eingrenzung gibt es keine. Eine Stunde lang steht er allen interessierten Bürgern Rede und Antwort, ob zu aktuellen Entwicklungen im Landkreis, seiner Politik oder der Arbeit in der Verwaltung. Der direkte Kontakt steht im Mittelpunkt und ist dem Landrat besonders wichtig.
Zur weiteren Gestaltung der Homepage sind eine Bildgalerie zu Projekten und Veranstaltungen sowie eine Vereinsdatenbank in Planung.

Statement von OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig zur UNESCO-Entscheidung zu einer Brücke im Mittelrheintal
„Wenn man sich als Kulturstaatssekretär jahrelang für die Mittelrhein-Brücke eingesetzt hat, dann freut man sich über die Zustimmung der UNESCO auch in der Rolle des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz. Zumal die Entscheidung auch für Koblenz wichtig ist. Denn was gut ist für die Region, das ist auch gut für Koblenz. Die Brücke wird der Region Mittelrhein wirtschaftliche Impulse geben und den Tourismus beleben.“

Ein Stück voran
Die ersten 100-Tage als Oberbürgermeister
Auf Franklin D. Roosevelt soll sie zurückgehen, die 100 Tage-Frist, die man Amtsinhabern Zeit lässt, sich in das neue Amt einzufinden und erste Ergebnisse vorlegen zu können. Diese Zeit ist nun bei Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in seinem Amt als Koblenzer OB verstrichen.
In einem Pressegespräch ließ der neue OB seine ersten 3 Monate noch einmal Revue passieren.
Zunächst galt es die Stadtverwaltung mit ihren über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kennen zu lernen. In 17 Teilversammlungen stellte sich der OB seinen Leuten vor und entwickelte dabei seine Vorstellung einer bürgernahen Dienstleistungsverwaltung. Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Bearbeitung von Bürgeranliegen. Dazu hat der neue OB ein System geschaffen, mit ihm in Kontakt zu treten. Neben seiner privaten Homepage ist auch die städtische Webseite auf die Kontaktaufnahme mit dem Oberbürgermeister verändert worden. Ferner bietet Hofmann-Göttig nicht nur im Rathaus Sprechstunden an, sondern will einmal im Jahr in jedem Koblenzer Stadtteil eine Sprechstunde abhalten. Und natürlich ist der OB auf jeder Veranstaltung, die er besucht, für die Bürger ansprechbar. Er überreicht dort eine Petentenkarte mit deren Hilfe schriftliche Eingaben erleichtert werden.
Im Haupt- und Personalamt werden die Petitionen gesammelt und an die zuständigen Stellen der Verwaltung weiter gegeben und der Bearbeitungsstand nachgehalten.
Regelmäßige Besucher der Stadtratssitzungen haben es bemerkt: Die Sitzungsleitung ist eine andere geworden. Hofmann-Göttig hat hier eine neue Streitkultur angeregt. Auf seinen Wunsch tagt der Ältestenrat, der sich aus den Fraktionsvorsitzenden und den Mitgliedern des Stadtvorstandes zusammensetzt, nun einmal pro Woche. In diesem Kreis wird sich wechselseitig über die Arbeit der Verwaltung und der Fraktionen informiert und der Verlauf von Sitzungen vorbesprochen. Bedarf für lange Geschäftsordnungsdebatten wird es kaum mehr geben.
In den ersten 3 Monaten seiner Amtszeit war Hofmann-Göttig besonders mit den Zukunftsthemen der Stadt befasst. So galt es die Finanzierungsverträge für den Kulturbau auf dem Zentralplatz zu verändern. Und zusammenhängend mit der Bundesgartenschau hat er den Schrägaufzug von Ehrenbreitstein zur Festung auf eine breitere Basis gestellt und steckt mitten in den Verhandlungen zum Schienenhaltepunkt Stadtmitte, den es finanziell wieder einzufangen gilt.
Es sind nicht nur Probleme, mit denen ein Oberbürgermeister sich beschäftigen muss. Ein schöner Termin war zweifellos die Eröffnung der Seilbahn. Die Errichtung an dieser sensiblen Stelle am Eingang zum Welterbegebiet, bedurfte allerdings schwieriger Verhandlungen, die Hofmann-Göttig hier in seiner früheren Tätigkeit begleitet hat.
Der dritte große Thema des Koblenzer Oberbürgermeisters sind die Finanzen, ist er doch auch Kämmerer der Stadt. So gelang es ihm, dass der Haushalt für das Jahr 2010 von der ADD genehmigt wurde. Aber die Herausforderungen liegen in der Zukunft. In diesem Bereich stimmt der OB Töne in Moll an, weil es keine Alternative zu einem harten Konsolidierungskurs gibt. Die Gewerbesteuereinahmen müssen verstetigt werden, der Ausgabenzuwachs zurück geführt werden. Geld wird es in Zukunft nur noch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Brücken- und Schulsanierungen, geben.

Musik verbindet - gelungene Inklusion

Kai Dausner wurde Musiker des Jahres
Im Dezember 2007 begann für Kai Dausner ein neuer und entscheidender Lebensabschnitt. Der heute 29-Jährige zog vom Caritaswohnheim Eulenhorst im Koblenzer Stadtteil Metternich in seine eigene kleine Wohnung. Seit dieser Zeit wird er durch den Sachbereich „Selbstbestimmtes Wohnen“ des Caritasverbandes Koblenz e.V. betreut.

Kai Dausner (vorletzte Reihe 5. von links) inmitten seiner Kameraden vom Fanfarencorps Grün Weiß Spay
„Unser Ziel ist die bestmögliche Integration der behinderten Menschen in die Gesellschaft. Nachdem eine geeignete Wohnung gefunden wurde, umfasst unsere Unterstützung die ganze Palette des täglichen Lebens. Dazu gehört eine Begleitung beim Einkaufen ebenso wie die Beratung in behördlichen Angelegenheiten sowie Freizeitaktivitäten“, beschreibt Caritasmitarbeiterin Jasmin Schäfer.
Kai Dausner fühlt sich wohl in den eigenen vier Wänden. Er hat sich sein Appartement gemütlich eingerichtet und mit vielen persönlichen Fotos und Erinnerungsstücken dekoriert. Darüber hinaus genießt er die ruhige Lage in der südlichen Vorstadt sowie die Nähe zu den Rheinanlagen. Tagsüber arbeitet Kai Dausner in der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen in Koblenz. Im Bereich Garten- und Landschaftsbau ist er mit seinen Kollegen in der gesamten Region im Einsatz, um Grünflächen, Gärten oder Parkanlagen zu pflegen oder neu anzulegen. Die Arbeit im Team bereitet ihm viel Freude. Seine größte Leidenschaft ist die Musik. Seit Juli 2009 ist er Mitglied im Fanfarencorps Grün Weiß Spay 1985 e.V., dem zurzeit 66 Mitglieder im Alter zwischen zwei und 71 Jahren angehören. Mehrmals in der Woche trifft er sich mit seinen Musikkameraden, um für die Auftritte zu proben. Sein Instrument ist die Bass-Fanfare, die er mit großer Sorgfalt hegt und pflegt. Außerdem spielt er auch gerne die Pauke. Kai Dausner fühlt sich sehr wohl im Fanfarencorps, besonders die vielen Auftritte bei Jubiläumsfeiern, Karnevals- und Kirmesumzüge oder die Wettstreite, wie die Landesmeisterschaft 2009 oder die Deutsche Meisterschaft 2010 bereiten ihm viel Freude.

Stolz nahm der 29-Jährige die Urkunde seines Vereins zum „Musiker des Jahres“ in Empfang
„Am Anfang war ich bei den Auftritten noch sehr nervös, heute klappt es wunderbar“, so Kai Dausner. „Besonders stolz bin ich auf unsere Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft.“ Der Hobbymusiker fiebert als besonderem Highlight dem 25. jährigen Vereinsjubiläum im Herbst 2010 entgegen. Für sein Engagement, seine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wurde er vom Fanfarencorps zum „Musiker des Jahres“ ernannt. Auf diese Auszeichnung ist der junge Musiker sehr stolz, sie hat in seiner Wohnung einen Ehrenplatz und ist ein Blickfang über seiner gemütlichen Couchgarnitur.
„Wir freuen uns natürlich über die tolle Entwicklung und die vielen positiven Reaktionen in seinem persönlichen Umfeld“; so Jasmin Schäfer weiter. Kai Dausner ist ein Beispiel, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen ein selbstbestimmtes und weitgehend unabhängiges Leben führen können, ganz nach dem Motto „Musik verbindet“.
Weitere Informationen: Caritasverband Koblenz e.V., Selbstbestimmtes Wohnen, Jasmin Schäfer und Michael Stark, Hohenzollernstraße 118, 56068 Koblenz, Tel. 0261-13906117, E-Mail: sbw@caritas-koblenz.de.

Josef Winkler ist überzeugt
vom neuen Reha-Modell im BFW Koblenz

Josef Winkler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / die Grünen, zeigte sich bei seinem Besuch am 28.7.2010 im CJD Berufsförderungswerk Koblenz (BFW Koblenz) sehr interessiert an dem Neuen Reha-Modell der Deutschen Berufsförderungswerke, wissenschaftlich begleitet durch die Universität Hamburg.
Der frühere Schwerpunkt der beruflichen Rehabilitation lag in der Erlangung der Fachkompetenz mit einem erfolgreichen Kammerabschluss. Durch das Neue Reha-Modell werden die Schwerpunkte der beruflichen Rehabilitation erweitert: Die Erlangung von Schlüssel- und Gesundheitskompetenzen stehen mit im Vordergrund. Für diese individuelle Leistungserbringung werden die Reha-Prozesse im BFW Koblenz umgestaltet und konsequent auf die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden ausgerichtet. Zentrale Ankerpunkte sind dabei die Individualisierung der Leistungen und die Verbesserung der Integration.
Integration durch gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Migrationshintergrund ist als flüchtlingspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion eines der politischen Ziele von Josef Winkler. Dass das BFW Koblenz für Menschen mit Migrationshintergrund spezielle Vorbereitungskurse mit Sprachschwerpunkt vor Beginn der beruflichen Rehabilitation anbietet, nahm er daher erfreut zur Kenntnis.
Neben der beruflichen Rehabilitation können im BFW Koblenz auch Bildungsgutscheine eingelöst werden (von den Agenturen für Arbeit bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen). Der Bad Emser Bundestagsabgeordnete konnte sich davon überzeugen, dass im BFW Koblenz eine offene und solidarische Grundhaltung vorherrscht. Das Verständnis untereinander für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mit sehr differenzierten Handicaps wird im BFW Koblenz gefördert.
Winkler, selbst exam. Krankenpfleger von Beruf, weiß, dass der Bedarf von Fachkräften in den Sozial- und Pflegeberufen weiter wächst und zeigte sich erfreut darüber, dass das BFW Koblenz seit 2009 die Ausbildungen zum Sozial- und Pflegeberater sowie zum Sozialbetreuer mit dem Schwerpunkt Demenzerkrankungen anbietet. In den nächsten Jahren will das BFW Koblenz hier einen neuen Schwerpunkt setzen und das Angebot in diesem Berufsfeld erweitern.
Das Berufsförderungswerk Koblenz ist eine Einrichtung nach SGB III (Wege zur Teilhabe an der Arbeitswelt) und SGB IX § 35 (Dauerhafte Wiedereingliederung) mit der Aufgabenstellung, Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben durchzuführen.
Im Jahr 1971 gegründet, arbeitet das BFW Koblenz seit fast 40 Jahren als gemeinnützige Einrichtung für erwachsene Menschen in der beruflichen Rehabilitation. Mit einem breitgefächerten Angebot werden Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen durch umfangreiche und sehr individuell abgestimmte Leistungen wieder erfolgreich in die Lage versetzt, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Bis heute konnte das BFW Koblenz mehr als 18.000 Rehabilitanden erfolgreich qualifizieren.
Träger des BFW Koblenz ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD).


Oberbürgermeister will Stadtmarketing stärken
Ein Oberbürgermeister muss sich um Vieles kümmern - auch um das Image seiner Stadt. Dies ist bei Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig nicht anders und so traf er sich mit der Citymanagerin Nicole Volmer zu einem Gedankenaustausch, denn der Stadtrat hat beschlossen eine Arbeitsgruppe Stadtmarketing wieder aufleben zu lassen. „Unser Stadtmarketing ist gut aufgestellt“, freut sich der OB. Der neuen Medien sehr aufgeschlossene Stadtchef zeigte sich besonders angetan von zwei Internetangeboten, die von der Stadtmarketing GmbH angeregt und betrieben werden und große Aufmerksamkeit verdienten: Die Rede ist einerseits von dem Portal http://www.koblenz-baut.de. Auf dieser Seite finden Interessierte Hinweise auf eine Vielzahl von Baustellen in Koblenz, erfahren was dort eigentlich gemacht wird und ob die Baustellen im Zeitplan liegen.
Eine weitere Internetanwendung betreibt die Citymanagerin auf dem Stadtplan „CityGuide“ auf koblenz.de. Dort läuft „EIS“, das Einzelhandelsinformationssystem. Hier kann man sich auf dem Stadtplan Haus für Haus Informationen zum jeweiligen Einzelhändler anzeigen lassen.
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat die Citymanagerin gebeten, nach der Sommerpause in der konstituierenden Sitzung über ihre Tätigkeit zu berichten und dabei auch den Internetauftritt vorzuführen. Hofmann-Göttig „Ich werde nahezu täglich auf Baustellen angesprochen. Die wenigsten kennen den tollen Info-Service der Stadt. Das soll sich ändern.“

Staatsanwaltschaft Koblenz: Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung gegen Krankenhausarzt in Cochem erhoben
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen 41-jährigen Arzt aus Cochem Anklage vor dem Amtsgericht -Schöffengericht- Cochem wegen Körperverletzung durch Unterlassen in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung erhoben. Dem Angeschuldigten, der in der Zeit vom 3.11.2008 bis zur Kündigung am 25.2.2009 als Assistenzarzt am Marienkrankenhaus in Cochem angestellt war, wird in der Anklageschrift zur Last gelegt, im Zeitraum vom 6.1.2009 bis zum 21.2.2009 insgesamt vier Patienten nicht behandelt zu haben.
Im Zeitraum behandelte er eine 51-jährige Patientin, die einen Schlaganfall erlitten hatte, lediglich auf die Symptome von Migräne, obwohl er Anzeichen für schlafanfalltypische Hirnblutungen erkannt hatte. Außerdem verweigerte er einer 61-jährigen Patienten, die am Noro-Virus erkrankt war, die Aufnahme im Cochemer Krankenhaus unter dem Hinweis darauf, dass das Krankenhaus derzeit keimfrei sei. Die Eltern eines 17 Monate alten Kindes, dass unter 39 Grad Fieber litt, verwies er ohne Untersuchung des Kindes an ein anderes Krankenhaus und erklärte, er könne das Kind nicht untersuchen, da es im Marienkrankenhaus keine Kanülen für Kinder gebe. Darüber hinaus verweigerte er die Aufnahme einer 80-jährigen Patientin im Krankenhaus in Cochem, ohne sie untersucht zu haben.
Der nicht vorbestrafte Angeschuldigte bestreitet die Taten. In zwei Fällen hat er sich dahingehend eingelassen, er habe die Geschädigten jeweils ausreichend behandelt. In einem Fall hat er geäußert, die Patientin kenne er nicht, sie müsse ihn mit einem anderen Arzt des Krankenhauses verwechseln und im letzten Fall verweist er darauf, dass die Fehler nicht ihm, sondern einer Notärztin zuzurechnen sei, die die Patienten entgegen seinen Willen zum Marienkrankenhaus brachte.
Im Falle einer Verurteilung wegen Körperverletzung durch Unterlassen in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung sieht das Strafgesetzbuch für jeden Fall Freiheitsstrafe von maximal fünf Jahren oder Geldstrafe vor. Welche Strafe im vorliegenden Fall in Betracht kommen kann, kann erst nach der Durchführung der Hauptverhandlung beurteilt werden.
Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Grundsatzrede von Oberbürgermeister
Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig gedruckt erhältlich

Die Grundsatzrede von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, mit der er vor dem Stadtrat die Grundzüge und Orientierung für seine achtjährige Amtszeit vorlegte, ist nun auch in gedruckter Form erhältlich.
Das Hektogramm ist im Bürgeramt, Gymnasialstraße 4-8, erhältlich.
Das Bürgeramt ist montags und mittwochs: 8.00 - 18.00 Uhr, dienstags und freitags: 8.00 - 14.00 Uhr, donnerstags: 8.00 - 19.00 Uhr und an jedem 1. Samstag im Monat: 10.00 - 14.00 Uhr geöffnet.
Die Rede ist außerdem im Internet sowohl als Audiodatei als auch in Textform erhältlich (http://www.hofmann-goettig.de und http://www.koblenz.de).

Sommerclassics gehen in 13. Runde
Kulturforum Mayen-Koblenz richtet Kammermusikfestival
an besonderen Orten des Kreises aus
KREIS MYK.
Fans der klassischen Musik können sich freuen: Die 13. Auflage der Sommerclassics im Landkreis Mayen-Koblenz findet vom 4. bis 12. September statt. Wie gewohnt, wird dem musikbegeisterten Publikum ein Spitzenprogramm geboten.

Bassiona Amorosa stellen den Kontrabass in den Mittelpunkt
Der Veranstalter, das Kulturforum des Kreises, wird seinem Stammpublikum eine ausgewogene Mischung aus Bewährtem und Neuem bieten: „Wir bleiben unserem Wesen treu: Junge Spitzen-Musiker, an der Schwelle zur internationalen Karriere, kommen in kleine, historische Stätten unseres Kreises und bieten uns Kammermusik in reiner Form“, erklärt Verbandsvorsteher Klaus Bell. Wie Landrat Dr. Alexander Saftig legt Bell Wert auf ein Programm, das auf die einmalige Atmosphäre historischer Gebäude im Landkreis abgestimmt ist.
Der Etat für die vier Konzerte besteht auf Vorjahresniveau - abgestimmt auf rückläufige Zuschüsse des Landes und auf die beständigen Beiträge langjähriger regionaler Sponsoren. So können die Eintrittspreise mit maximal 15,— bis 18,— Euro moderat bleiben. Inhaber von Behindertenausweisen, Senioren über 65 sowie Schüler, Studenten, Kreismusikschüler kommen noch günstiger an Karten. Kinder bis 7 Jahre sind frei.
Regionale Partner garantieren in der Organisation eine reibungslose Zusammenarbeit und bringen sich mit ihrem Potential ein: Die Franz-Krautkrämer-Stiftung Spay öffnet ihre Alte Kirche diesmal zum Eröffnungskonzert am Samstag, 4. September, 18.00 Uhr. Hier wird die klassische Kombination von Violoncello mit Jaka Stadler und Klavierbegleitung von Misha Namirovsky mit Werken von Beethoven, Schumann, Debussy und Martinu zu hören sein.

Helena Rüegg, Expertin am Bandoneon, kommt nach Monreal in die Alte
Pfarrkirche
Burg Namedy, fester Gastgeber der Sommerclassics, stellt mit dem jungen Ensemble „Bassiona Amorosa“ aus München am Sonntag, 5. September, 18.00 Uhr, den Kontrabass ins Scheinwerferlicht.
Wer das Bandoneon allein vom argentinischen Tango her kennt, darf am Samstag, 11. September, 18.00 Uhr, in der alten Pfarrkirche Monreal dazu lernen: Helena Rüegg, Expertin am Bandoneon, zeigt, welche Klänge sich diesem, ursprünglich für Kirchenmusik gebauten Instrument entlocken lassen. Gemeinsam mit ihrem Partner an der Viola, Mischa Pfeiffer, entwickelt sie ein Programm für das historische Gotteshaus. Monreal darf auf Werke von Johann Sebastian Bach bis hin zu Astor Piazolla, der den Tango zur Kunstform erhob, gespannt sein.
Erneut gehen die Sommerclassics nach Urbar, wo Landrat Dr. Alexander Saftig in der Kulturlandschaft MYK engagierte Ehrengäste besonders willkommen heißt. Im Kreuzgang des Klostergut Besselich spielt am Sonntag, 12. September um 18.00 Uhr das junge Saxophonquartett „sonic art“ aus Berlin Werke von Jean Francaix, Alfred Desenclos, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach. Art&event Schloss Liebieg und Klostergut Besselich öffnet dafür gerne seine Tore.
Infos und Kartenvorverkauf: Geschäftsstelle KulturForum MYK, Tel. 02632-9574013. Internet: http://www.sommerclassics.de; http://www.ticket-regional.de. E-Mail: info@sommerclassics.de.
Die Konzerte im Überblick:
Spay - Alte Kirche, Samstag,
4. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro

Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann,
Claude Debussy und Bohuslav Martinu
Künstler: Jaka Stadler (Violoncello) und Misha Namirovsky (Klavier)
Andernach-Namedy - Burg Namedy,
Sonntag, 5. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 18,— Euro

Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Johannes Matthias Sperger, Wolfgang Amadeus Mozart, Giovanni Bottesini, Francis Lai, Giorgi Makhoshvili, Antonin Gondolan, Rabbath / Trumpf und Aram Chatschaturjan
Künstler: Bassiona Amorosa, Internationales Kontrabass Ensemble: Andrew Lee, Jan Jirmasek, Giorgi Makhoshvili, Ljubinko Lazic und Min Jea Soung
Monreal - Pfarrkirche Kreuzerhöhung,
Samstag, 11. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro

Werke von Johann Sebastian Bach bis Astor Piazolla
Künstler: Mischa Pfeiffer (Viola) und Helena Rüegg (Bandoneon)
Urbar Klostergut Besselich,
Sonntag, 12. September, 18.00 Uhr, Kartenpreis: 15,— Euro

Werke von Jean Francaix, Alfred Desenclos,
Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach
Künstler: Saxophonquartett „Sonic Art“

Staatsanwaltschaft Koblenz: Tödliche Schüsse
auf SEK-Beamten am 17.3.2010
in Anhausen -
Anklage wegen Mordes und weiterer Straftaten erhoben

Gegen einen 44 Jahre alten Rentner hat die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen der tödlichen Schussabgabe auf den Beamten des Spezialeinsatzkommandos Rheinland-Pfalz (SEK) am 17.3.2010 in Anhausen Anklage zur Schwurgerichtskammer bei dem Landgericht Koblenz wegen Mordes erhoben.
Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, einen Menschen aus niedrigen Beweggründen durch einen gezielten Schuss absichtlich getötet zu haben. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen war die Schussabgabe maßgeblich dadurch motiviert, dass er einen früheren Einbruch bei ihm als Mitglied der „Hells Angels“ als persönliche Kränkung empfand, die Konsequenzen haben musste. Da er am Tattag einen bevorstehenden Einbruch vermutete, wollte er den Eindringling - den er nicht als Polizisten erkannte - für diesen Versuch abstrafen. Dieses Motiv ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft als niedriger Beweggrund anzusehen.
Er gab aus einer Entfernung von etwa 2,50 Meter ohne jegliche vorherige Warnung mit einer großkalibrigen Waffe zwei gezielte Schüsse auf die Person ab, die er durch die Glaseinsätze der Haustür sehen konnte. Beide Schüsse durchschlugen erwartungsgemäß die Tür; einer traf den Oberkörper des Polizeibeamten und verletzte mehrere Organe. Trotz sofort eingeleiteter notärztlicher Maßnahmen verblutete der 42-Jährige.
Darüber hinaus ergaben die durch die Kriminaldirektion Koblenz geführten Ermittlungen, dass der des Mordes angeklagte 44-Jährige an drei räuberischen Erpressungen beteiligt war.
Es besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte gemeinsam mit fünf weiteren Männern im Alter von 38 bis 48 Jahren, die aus dem Kreis Neuwied bzw. Bonn und Umgebung stammen und den „Hells Angels“ zuzurechnen sind, Ende des Jahres 2008 ein im Westerwald wohnhaftes ehemaliges Mitglied der „Hells Angels“ unter Androhung tätlicher Übergriffe auf ihn und seine Familienangehörigen zur Zahlung von 7.000,— Euro veranlasst hat. Dabei soll ein 43-jähriger Beschuldigter der Forderung dadurch Nachdruck verliehen haben, dass er dem Opfer einen Faustschlag versetzte.
Gegen den 44-jährigen Beschuldigten besteht darüber hinaus der Verdacht, gemeinsam mit zwei weiteren 33-jährigen und 36-jährigen Mitgliedern der „Hells Angels“ sowie drei Frauen im Alter von 25, 26 und 58 Jahren aus dem Westerwald bzw. dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen an einer versuchten räuberischen Erpressung zum Nachteil der Betreiber eines Fitness-Studios in Neuwied beteiligt gewesen zu sein. Die 26-Jährige hatte nach dem Ergebnis der Ermittlungen einen Vertrag über die Inanspruchnahme des Studios abgeschlossen. Sie wollte sich jedoch aus diesem Vertrag lösen, die noch offenstehenden Forderungen nicht bezahlen und die bereits teilweise gezahlten Beiträge zurückverlangen. Die 25-jährige Beschuldigte ist diesbezüglich verdächtig, die Anschriften der Betreiber des Fitness-Studios in Erfahrung gebracht zu haben. Aufgrund eines gemeinsamen Tatentschlusses begaben sich die drei beteiligten Männer im Januar 2010 in die Räume des Fitness-Centers. Dort versuchten sie, die Rückzahlung der bereits geleisteten Beiträge und den Verzicht auf die noch offenstehenden Geldbeträge dadurch zu erreichen, dass sie konkludent zu erkennen gaben, Gewalt anwenden zu wollen, falls ihrem Ansinnen nicht entsprochen wird. Die Betreiberin blieb jedoch standhaft und lehnte ein Eingehen auf die Forderung ab.
Zudem besteht gegen den 44-jährigen Beschuldigten und den 33-jährigen Beschuldigten aus Nordrhein-Westfalen der Verdacht, dass sie im August 2009 unter konkludenter Androhung von gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine Prostituierte im Vorderen Westerwald dazu veranlassen wollten, ihren Stellplatz zu verlassen. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen verfolgten sie das Ziel, die Einnahmen der anderen dort tätigen Prostituierten zu steigern. Auch die Prostituierte weigerte sich jedoch beharrlich, diesen Stellplatz zu verlassen, so dass die Tat nur versucht wurde.
Gegen einen 33-jährigen Beschuldigten aus Nordrhein-Westfalen besteht außerdem der Verdacht, geringe Mengen an Betäubungsmitteln besessen zu haben.
Der 44-jährige Beschuldigte befindet sich seit dem 17.3.2010 ununterbrochen in Haft. Der 33-jährige Beschuldigte aus Nordrhein-Westfalen befindet sich wegen des dringenden Tatverdachts der Beteiligung an den zwei versuchten räuberischen Erpressungen aufgrund Haftbefehls des Amtsgerichts Koblenz seit dem 6.5.2010 in Untersuchungshaft.
Der 44-jährige Beschuldigte hat lediglich die Schussabgabe eingeräumt. Zu dem Tathergang und einem möglichen Tatmotiv hat er sich nicht geäußert. Auch die übrigen Beschuldigten haben zu denen ihnen angelasteten Straftaten keine Angaben gemacht.
Das des Mordes angeklagte Mitglied der „Hells Angels“ war zuletzt als Konditormeister tätig, ist inzwischen aber berufsunfähig und bezieht Rente. Die 25-jährige Beschuldigte ist als Fitness-Trainerin tätig. Die 26-jährige Beschuldigte befindet sich in einer Ausbildung. Ein 48-jähriger Beschuldigter übt den Beruf eines Malers- und Lackierers aus. Die übrigen Beschuldigten haben zu ihrem Beruf und ihren Lebensumständen keine Angaben gemacht. Mit Ausnahme eines aus Marokko stammenden 36 Jahre alten Mitglieds der „Hells Angels“ besitzen alle elf Beschuldigten, gegen die Anklage erhoben wurde, die deutsche Staatsangehörigkeit.
Verbrechen des Mordes sind mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht. Für Verbrechen der räuberischen Erpressung sieht das Gesetz die Verhängung einer Freiheitsstrafe zwischen einem und 15 Jahren vor.
Ein Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt.
Hintergrundinformationen zur Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag:
Grundsätzlich fällt die Tötung eines Menschen unter den Straftatbestand des Totschlags (§ 212 des Strafgesetzbuches). Diese Vorschrift sieht einen Strafrahmen von fünf bis fünfzehn Jahren vor. Liegen besondere zusätzliche Merkmale vor, wird die Tat als Mord (§ 211 des Strafgesetzbuches) eingeordnet. Die Mordmerkmale sind ausdrücklich im Gesetz festgelegt und lauten
- Mordlust
- Befriedigung des Geschlechtstriebs
- Habgier
- niedrige Beweggründe
- Heimtücke
- Grausamkeit
- Gemeingefährliche Mittel
- Ermöglichung oder Verdeckung einer anderen Straftat.
Für Mord lautet die Strafandrohung lebenslange Freiheitsstrafe. Nur bei besonderen Strafmilderungsgründen und im Falle einer versuchten Tat kann das Gericht von der Verhängung dieser Höchststrafe absehen.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Kommunale Zusammenarbeit
über Landesgrenze vereinbart
Besonders entgegenkommendes Verhalten zeigten die beiden Oberbürgermeister aus Bonn und Koblenz. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (rechts im Bild) und sein Amtskollege Jürgen Nimptsch trafen sich nämlich im Arp Museum in Rolandseck zu einem ersten Gedankenaustausch.
Die beiden Stadtchefs liegen ganz auf einer Wellenlänge und wollen eine dauerhafte Zusammenarbeit an der Rheinschiene in der Großregion Düsseldorf, Köln, Bonn und Koblenz anschieben. Zu diesem Zweck wollen sie noch im Spätsommer ein Treffen der Oberbürgermeister dieser Städte organisieren. An dieser Konferenz sollen auch die Touristikchefs der jeweiligen Städte teilnehmen.
Nicht nur weil das Treffen von Hofmann-Göttig und Nimptsch in einem Museum stattfand, wurde ein Treffen der Museumschefs der Region vereinbart. Dieses Treffen soll der Abstimmung gemeinsamer Werbeauftritte dienen, von denen die Museumsregion profitieren kann.

BFW Koblenz erhält eine Umzäunung
Die großzügige Grünanlage rund um das CJD Berufsförderungswerk Koblenz (BFW Koblenz) mit Sitz in Vallendar wird im August umzäunt. Die in Privathand des BFW Koblenz liegende Anlage wurde seit Bestehen der Einrichtung gerne von Bürgerinnen und Bürgern aus der Umgebung im Rahmen der Freizeitgestaltung genutzt, auch die Vierbeiner haben sich dort immer sehr wohl gefühlt. Leider wurden im Laufe der Jahre immer wieder die Nutzungsbedingungen der Grünanlage missachtet, darunter fällt neben der Anleinpflicht von Hunden auch die Kotbeseitigung.
Das BFW Koblenz ist eine Einrichtung für erwachsene Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zur beruflichen Rehabilitation. Neben physischen Erkrankungen gibt es viele Rehabilitanden, die auch psychische Leiden aufweisen wie Burn-Out, Depressionen oder auch Angstzustände, um nur einige Beispiele zu nennen. Aufgrund dieser Erkrankungsbilder passiert es häufig, dass die Rehabilitanden vor freilaufenden Hunden große Angst haben, die Reaktionen vieler Hundebesitzer fallen in diesen Situationen oft anders aus, wie sie sich das BFW Koblenz aus Rücksicht der Rehabilitanden wünschen würde.
Die Grünanlage wird von der Einrichtung unterhalten und entsprechend gepflegt. Die hinzukommende, oft nicht durchgeführte Kotbeseitigung der Hundebesitzer führt darüber hinaus in der Einrichtung zu erhöhten Kostenaufwendungen und zahlreichen Beschwerden der Rehabilitanden / Mitarbeiter.
Die Einrichtung sieht sich zum Schutz der Rehabilitanden / Mitarbeiter nun leider gezwungen, die Grünanlage entsprechend einzuzäunen. Ab August darf das umfriedete Privatgelände nach §123 StGB von unbefugten Personen nicht mehr betreten werden.
Das Berufsförderungswerk Koblenz ist eine Einrichtung nach SGB III (Wege zur Teilhabe an der Arbeitswelt) und SGB IX § 35 (Dauerhafte Wiedereingliederung) mit der Aufgabenstellung, Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben durchzuführen.
Im Jahr 1971 gegründet, arbeitet das BFW Koblenz seit fast 40 Jahren als gemeinnützige Einrichtung für erwachsene Menschen in der beruflichen Rehabilitation. Mit einem breitgefächerten Angebot werden Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen durch umfangreiche und sehr individuell abgestimmte Leistungen wieder erfolgreich in die Lage versetzt, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Bis heute konnte das BFW Koblenz mehr als 18.000 Rehabilitanden erfolgreich qualifizieren.
Träger des BFW Koblenz ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD).

Straßenfest als Beleg für tolle Gemeinschaft
auf der Karthause
Montessori-Kinder freuten sich über große Spende

Strahlende Gesichter bei der Übergabe der unglaublichen Summe von 1.668,78 Euro an den Förderverein des Montessori-Kinderhauses
Gemeinsam veranstalteten die Bewohner des Akazien- , Erlen-, Eschen- und Pappelweges auf der Koblenzer Karthause ein „4-Wege“-Straßenfest. Die tolle Resonanz bei Anwohner, Familien, Freunden und Bekannten war ein schöner Beleg für das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Wohngebietes. Damit auch bei den kleinen Gästen keine Langeweile aufkam, gestaltete das Montessori-Kinderhaus ein interessantes Kinderprogramm.
In der Einrichtung des Caritasverbandes Koblenz e.V. werden 30 beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder gemeinsam im Sinne Maria Montessoris betreut und gefördert. Kinder-Schminken, ein gemeinsamer Sing- und Spielkreis, ein kleines Puppentheater sowie Mal- und Bastelangebot sorgten für jede Menge Abwechslung und gute Laune.

Impressionen vom Kinderprogramm anlässlich des Straßenfestes
Das Bewegungsspiel mit einem Schwungtuch fiel im wahrsten Sinne des Wortes leider ins Wasser, da alle von Sturm und Wolkenbruch überrascht wurden. Dennoch war man sehr erfreut über das gemeinsame Miteinander. „Die Integration unseres Kinderhauses in das Leben auf der Karthause ist uns sehr wichtig“, so Einrichtungsleiterin Martina Nickenig. „Der heutige Tag war für uns alle ein schönes Erlebnis und hat besonders unseren Kindern sehr viel Freude bereitet.“
Die Freude dürfte auch nach dem Nachbarschaftsfest noch lange anhalten, an dessen Ende die Organisatoren den kompletten Erlös in Höhe von 1.668,78 Euro an den Förderverein des Montessori-Kinderhauses spendeten. „Wir waren total überwältigt“, so Martina Nickenig weiter. „Ein riesengroßes Dankeschön an alle Organisatoren des Straßenfestes und die Bewohner des Akazien-, Erlen-, Eschen- und Pappelweges. Mit der Spende können wir ein neues Planschbecken, einen Servierwagen für die Kinder und einen weiteren großen Sonnenschirm für unser Außengelände finanzieren.“
Weitere Informationen: Integratives Montessori-Kinderhaus, Austinstraße 44, 56075 Koblenz, Tel. 0261-14461, E-Mail: kita_montessori@caritas-koblenz.de.

Kundendienst in Zulassungsstellen massiv beeinträchtigt
Ausfälle in der Rechenzentrale in Mainz - Selbst Auskünfte nicht möglich
KREIS MYK.
Massive Störungen und Ausfälle der EDV haben in den letzten Tagen die Arbeiten in den Kfz-Zulassungsstellen erschwert und zum Teil komplett lahm gelegt. „Wir hoffen, dass die Störungen so schnell wie möglich behoben sind“, sagt die zuständige Referatsleiterin Kreishaus, Birgit Gellert und bittet Kunden um Verständnis: „Die Störung ist landesweit. Wir hängen vom Landesbetrieb Daten und Information in Mainz ab, dort arbeitet man mit Hochdruck an einer Lösung.“
Die Auswirkungen auf den Kundenbetrieb sind erheblich: „Kunden können leider wegen dieser EDV-Störungen überhaupt nicht mehr bedient werden. Auch telefonische Auskünfte und normale Verwaltungsarbeiten sind nicht möglich.“ Die allermeisten Kunden zeigen Verständnis, aber einige sind natürlich auch verärgert: „Das ist nachvollziehbar, denn manche nehmen Urlaub und müssen vertröstet werden. Uns sind leider die Hände absolut gebunden.“ Im Zweifel sollte man vorher telefonisch anfragen, ob die Dienste wieder funktionieren.
Infos unter Telefon 0261-108306, in Mayen unter 02651-800360 oder in Andernach unter 02632-922155.

Fähre Lay weiterhin defekt - Ersatzteil lässt auf sich warten
Das dringend benötigte Ersatzteil, um die Fähre Lay wieder flott zu machen, lässt auf sich warten. Fährmann und Werkstatt fragen regelmäßig beim Hersteller an, wann mit der Lieferung gerechnet werden kann. Nun ist als Liefertermin die kommende (30. KW) Woche genannt. In der Werkstatt wird dann sofort der Zusammenbau erfolgen und ein Team wird vor Ort in Lay, die Kupplung wieder in die 79 Jahre alte Fähre einbauen.
Die Stadtverwaltung bedauert den Ausfall und bittet um Verständnis.
Aktuelle Informationen bietet Fährmann Arno Schüller auch auf seiner Webseite http://www.faehre-lay.com.

Älteste Koblenzerin
führte ein Leben im Dienst der Mitmenschlichkeit

Caritasverband trauert um Barbara „Betty“ Wagemann

Barbara „Betty“ Wagemann
Engagiert für Menschen - Barbara Wagemann verkörperte den Leitgedanken des Caritasverbandes Koblenz wie kaum eine Andere in unserer Region. Am 12. Juli, wenige Tage vor ihrem 106. Geburtstag, starb mit Barbara Wagemann nicht nur die älteste Koblenzer Bürgerin, sondern auch eine besondere Persönlichkeit aus den Reihen der ehrenamtlichen Caritasmitarbeiter. Ihre Kinder- und Jugendzeit verbrachte sie in Münstermaifeld, bevor sie 1918 ans Deutsche Eck zog.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit war sie mehr als 40 Jahre ehrenamtlich für den Caritasverband aktiv, zunächst als Reisebegleiterin bei Kinderkuren, später in der Bahnhofsmission.
Vielen Menschen in Koblenz war sie als „Tante Betty“ bekannt. Für ihre Verdienste erhielt sie das Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes sowie den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Oft betonte Barbara Wagemann, dass die ehrenamtliche Tätigkeit sie bis ins hohe Alter geistig so fit gehalten habe. Seit 1997 wohnte sie im Altenheim der Blindenhilfe auf dem St.-Josef-Platz, wo sie sich bis zuletzt sehr für das Leben in der Vorstadt interessierte.
„Frau Wagemann war eine beeindruckende Persönlichkeit, die sich über mehrere Jahrzehnte für die Menschen engagierte, die Hilfe benötigten“, so Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld. „Wir denken gerne an viele interessante Erlebnisse und Begegnungen zurück und danken für ihren vorbildlichen Einsatz.“

Neue Wege der Landwirtschaft
Exkursion zur Permakulturfläche Andernach
KREIS MYK.
Die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz bietet eine Führung über die Permakulturfläche in Andernach mit einer Vorstellung des Gemüsesortenprojektes Rheinland Pfalz an. Am Freitag, 6. August, 16.00 bis 18. 30 Uhr, wird das Konzept der Permakulturfläche eingehend erläutert. Der Begriff leitet sich aus den beiden Wörtern permanent agriculture ab: „Dauerhafte Landwirtschaft“ sieht eine multifunktionale Nutzung des stadtnahen Außenbereichs vor.
Eine bisher intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche von neun Hektar wurde zusammengelegt und umgestaltet. Nun dient sie als Naturschutz-Ausgleich, zur Nahrungsproduktion und zur Umweltbildung und Naherholung. Mit der Anlage der Permakulturfläche wurde 2008 begonnen und seit dem wurde vieles aufgebaut. Unter anderem gibt es hier die Grundstruktur des Geländes mit vielen Elementen wie die Sonnenfallen zur passiven Ausnutzung der Sonnenwärme, große Streuobstflächen, Benjeshecken und ein Arboretum zu sehen. Kamerunschafe und Angler Sattelschweine zeigen ihre Fertigkeiten im „natürlichen Rasenmähen“. Auch die Aussaatflächen des Gemüsesortenprojektes Rheinland Pfalz können besichtigt werden. Christian Havenith, Gärtner und staatlich zertifizierter Kräuterpädagoge, der auch über das Permakulturgelände führt, wird das Projekt vorstellen. Es setzt sich für die Erhaltung alter regionaler Gemüsesorten ein, welche in ihrer genetischen Ausstattung hervorragend an die lokalen Umweltfaktoren angepasst sind. Ziel ist die Sammlung und Sicherung dieser alten Landsorten.
Interessenten für die Exkursion melden sich bei Rüdiger Kape, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. 0261-108420, E-Mail: Ruediger.Kape@kvmyk.de. Die Anreise muss selbstständig organisiert werden. Teilnehmergebühren werden nicht erhoben.

Bachwasser für den Garten:
Pumpen verboten, Eimer erlaubt
Grünabfälle am Ufer verkeilen sich vor Brücken und verstopfen Rohre
KREIS MYK.
Das trockene und heiße Wetter lässt den Grundwasserspiegel sinken, die Bäche führen wenig Wasser. Daher weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz auf folgendes hin: Das Entnehmen von Wasser aus Flüssen, Bächen, Seen und natürlichen Teichen mit Motor- und Handpumpen ohne Erlaubnis ist verboten. Auch das Aufstauen von Bächen zum Abschöpfen des Wassers und das Ableiten durch Rohre sind nicht zulässig. Erlaubt ist hingegen die Wasserentnahme per Hand mit einfachen Schöpfgefäßen wie Eimer und Gießkanne.
Hintergrund dieser gesetzlichen Regelung: Auch in Trockenzeiten muss eine Mindestwasserführung in der Natur gesichert sein. Dies gilt zum Schutz der Fische, Amphibien und anderer Gewässerlebewesen. Zudem soll verhindert werden, dass Wasserpflanzen und der Uferbewuchs vertrocknen und als Laich- und Nistplatz für Tiere ausfallen. Und: Andere Nutzungsberechtigte - etwa die Inhaber von Wasserrechten wie Teichbesitzer - dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Wer einen Fluss oder Bach per Pumpe zwecks Gartenbewässerung „anzapfen“ möchte, muss die Erlaubnis der Kreisverwaltung (Wasserwirtschaft) beantragen. Diese Erlaubnis enthält unter anderem die Auflage, die das Abpumpen in Trockenzeiten verbietet. Verstöße führen zu Kosten: erstens gegenüber der Gewässeraufsicht und zweitens durch eine Geldbuße bis 50.000,— Euro.
Neben den illegalen Wasserentnahmen fallen immer wieder Grünabfälle an den Ufern auf, Rasen- und Astschnitt etwa. Solche Ablagerungen entziehen der natürlichen Ufervegetation Licht und Sauerstoff, sodass die Vegetation abstirbt. Eine intakte Uferböschung dagegen fördert die natürliche Vegetation und schützt vor Bodenerosion. Bei starkem Regen werden die Grünabfälle mitgerissen, verkeilen sich vor Brücken und verstopfen Bachrohre, was Rückstaus und Hochwasserschäden verursachen kann. Außerdem erhöht sich der Unterhaltungsaufwand an den Gewässern.

Erfolgreiche Projekte
für Demokratie und Toleranz gesucht

KREIS MYK. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt“ sucht erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten. Dafür wurde der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“ ausgeschrieben, teilt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit.
Wer sich für eine lebendige und demokratische Gesellschaft engagiert, kann Preisgelder in Höhe von 1.000,— bis 5.000,— Euro gewinnen.
Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Anmeldung unter http://www.buendnis-toleranz.de.

Sommer-Bibliothek
Koblenz genießt die schönen Ferien- und Sommertage und die Stadtbibliothek Koblenz hat dazu eine Vielzahl an informativen Wander- und Reiseführern für Nah und Fern. Egal ob Mittelgebirge wie Westerwald, Hunsrück, Eifel erwandert oder Ausflüge an Rhein, Mosel und Lahn auf dem Programm stehen, in der Stadtbibliothek Koblenz gibt es die notwendigen Informationen.
Daneben gibt es eine große Auswahl an Reiseführern, z.B. für die beliebten Urlaubsziele Italien, Spanien oder Griechenland. Zusätzlich findet man in der Zentralbibliothek (Kornpfortstraße 15) Hörbücher und DVDs rund um das Thema Reisen.
Auch diejenigen, die den Urlaub zu Hause verbringen, kommen nicht zu kurz. Die Stadtbibliothek bietet viele neue Romane und aktuelle Sachbücher, Musik-CDs oder Unterhaltungsfilme für die schönsten Wochen des Jahres zur Ausleihe an. Ein Besuch in der Stadtbibliothek Koblenz lohnt sich auf jeden Fall!
Infos rund um die Stadtbibliothek unter Tel. 0261-1292627 oder http://www.stb.koblenz.de.

Straßendecke im Brenderweg wird teilweise erneuert
Voraussichtlich beginnen ab Montag, 26.7.10 die Bauarbeiten zur Erneuerung der Straßendecke im Brenderweg zwischen „Im Hüttenstück“ bis zur „Straßburger Straße“. Wenn nichts dazwischen kommt sollten sie bis zum 7. August beendet sein.
Zuerst werden die defekten Straßenbereiche insbesondere im Bereich der Straßenränder gefräst. In einem zweiten Arbeitsschritt werden die Schachtabdeckungen und Kappen reguliert. Bei diesen Arbeiten kommt es zu geringen Verkehrsbehinderungen.
Beim anschließenden Deckeneinbau wird es größere Verkehrsbehinderungen geben, da diese Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampel ausgeführt werden müssen. Zur Reduzierung der Beeinträchtigungen werden bei den Arbeiten mehrere kurze Abschnitte gebildet.
Während dieser Arbeiten und in der anschließenden mehrstündigen Abkühlphase können die Anlieger nicht auf Ihre Grundstücke gelangen oder mit Ihrem Fahrzeug zu verlassen.
Auch der Busverkehr wird stark beeinträchtigt. Die Haltestellen im Baustellenbereich werden in dieser Zeit teilweise nicht angefahren. Nähere Informationen sind den Aushängen an den Haltestellen zu entnehmen.
Ortskundige sollten den Bereich weiträumig umfahren.

Kinder aus Terschnobil
besuchen die Autobahnpolizei Kaisersesch

Wie schon einige Jahre zuvor ermöglichte die private Initiative „Sonne für Kinder aus Tschernobyl“ auch dieses Jahr rund 470 an Krebs erkrankten Kindern aus Tschernobyl einen vierwöchigen Aufenthalt in deutschen Gastfamilien. Die Verbandsgemeinde Kaisersesch hatte Gastfamilien und Kinder zu einem Treffen am 17.7.2010 ins Mehrgenerationenhaus Schieferland eingeladen. Man hatte ein interessantes Programm vorbereitet, bei dem auch der Besuch bei der Polizeiautobahnstation Kaisersesch eingeplant war. Dort wurden 24 Kinder zwischen 8 und 16 Jahren begrüßt. Man zeigte den Kindern die Einsatzmittel der Polizei und ermöglichte ihnen so, sich unter anderem die Schutzweste, die Handfesseln und andere Dinge genauer zu betrachten. Begeistert waren die Kinder, als sie sich die Dienstfahrzeuge intensiv von innen und außen ansehen konnten, während die Polizisten Blaulicht, Martinshorn und Leuchtschrift laufen ließen. Anschaulich waren auch die Videos über Verkehrskontrollen auf der Autobahn. Als besonderes Highlight empfanden die Kinder es, in Schutzweste und mit Polizeimütze fotografiert zu werden, Fingerabdrücke abzugeben und beides auf einem Datenblatt als Erinnerung an den Besuch der Polizeiautobahnstation Kaisersesch mit nach Hause zu nehmen.

Stadtteilbüro Goldgrube: Aktiv für die Bürger vor Ort
Mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Senioren, Spätaussiedlern und jüdischen Emigranten, Alleinerziehenden und Hartz IV-Empfängern zählt die Goldgrube zu den Koblenzer Stadtteilen mit besonderen Problemlagen und erhöhtem sozialen Zündstoff. Vor diesem Hintergrund engagiert sich das Stadtteilbüro Goldgrube seit knapp 10 Jahren für die vielfältigen Interessen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.
Die Arbeit im Stadtteilbüro teilen sich die Caritas-Mitarbeiterin Dipl. Soz. Päd. (FH) Valentina Zahn und Dipl. Soz. Päd./Sozialarbeiterin (FH) Britta Fries vom Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt Koblenz. Hauptthemen ihrer Arbeit sind Hilfestellung und Beratung, Integration und Netzwerkarbeit; dabei liegen die Schwerpunkte einerseits in der Vermittlung von Informationen und Hilfen (Valentina Zahn), zum anderen in der Beratung von Jugendlichen und Familien in den verschiedensten sozialen Angelegenheiten wie z.B. Fragen der Erziehung, bei Trennung und Scheidung, drohendem Wohnungsverlust, Mietschulden etc. (Britta Fries).
2006 erweiterte das Stadtteilbüro sein Angebot um einen Frauentreff, der allen Frauen des Stadtteils offen steht. Seitdem treffen sich hier in 14-tägigem Rhythmus Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, um Zeit miteinander zu verbringen und sich auszutauschen. Einmal im Jahr begeben sich die Frauen des Treffs auf eine „große Fahrt“, die von der Stadt Koblenz unterstützt und von Frau Fries organisiert wird. Bisher standen Unternehmungen u.a. in Trier, Cochem, Wiesbaden, aber auch auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt, auf dem Programm.
Dass es dabei auch spontan zugeht, wurde nicht nur beim letzten Frauentreff-Ausflug am 16.12.2009 deutlich. Geplant war eine Fahrt in die Vulkan-Eifel; wegen starken Schneefalls disponierte die Gruppe kurzerhand um. Eine der Teilnehmerinnen berichtet: „Wir wollten in der Vorweihnachtszeit unser Treffen etwas anders gestalten. So haben wir uns am 16. Dezember zum Frühstück in der Stadt getroffen. Nach einem gemütlichen Cafebesuch gingen wir in das Landesmuseum. Dort haben wir uns die Ausstellung zur Bronzezeit angeschaut. Besonders interessant waren die alten Gemälde, die Koblenz vor hundert Jahren zeigen. Da Koblenz für viele von uns zur zweiten Heimat geworden ist, fanden wir den Vergleich zu heute sehr spannend. Auf dem Weg zu einem Lokal in der Altstadt, wo wir was essen wollten, gingen wir durch die bunten Stände des Weihnachtsmarktes. In einer gemütlichen Atmosphäre haben wir das leckere Essen genossen. Es war ein gelungener Tag, den wir gemeinsam mit viel Spaß verbracht haben.“
Für 2010 steht das Ausflugsziel des Frauentreffs bereits fest: Im Herbst steht eine Fahrt in die Vulkan-Eifel mit Maar-Wanderung, Besuch des Geysirs „Wallender Born“ und einer Imkerei auf dem Programm. Der Tag wird mit gemütlichem Beisammensein in Koblenz enden. Der Ausflugstermin wird noch bekannt gegeben; telefonische Anmeldungen sind unter der Rufnummer 0261-94249524 bereits möglich.
Das Stadtteilbüro in der Fröbelstraße 9 ist an Werktagen vormittags geöffnet. Die Frauen der Goldgrube sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Spannende Wettkämpfe
beim Kreis- und Stadtjugendsportfest

220 Sportler gingen in Mayen an den Start -
Tolles Potential für Landesjugendsportfest

Der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel gratulierte zu den starken Leistungen beim Kreisjugendsportfest
KREIS MYK. Bei tollem Wetter traten 220 Sportler zum 38. Jugendsportfest von Stadt und Kreis an. Sportreferent Carsten König aus dem Kreishaus war von den Leistungen im Stadion im Nettetal Mayen begeistert: „Die Schüler sind auf einem insgesamt hohen Niveau. In der Spitze machen wenige Zehntel oder Zentimeter den Unterschied.“ Auch Kreisauswahlbetreuer Klemens Neuhaus hat Optimismus aus Mayen mitgenommen. Er reist am 11. September mit seiner Mannschaft zum Landesjugendsportfest in Mainz zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft.
Von der Verpflegung über die medizinische Versorgung bis zum Wettkampfbüro lief alles reibungslos. „Organisatorisch wurden wir vom Leichtathletikverein im TuS Mayen unterstützt, wofür wir uns sehr bedanken“, sagt König, der mit dafür sorgte, dass die jungen Sportler während der Wettkämpfe ausreichend Flüssigkeit und Vitamine tanken konnten.
Erster Kreisbeigeordneter Bernhard Mauel und die Beigeordnete der Stadt Mayen, Marika Kohlhaas waren gemeinsam ins Stadion gekommen, um die Sieger zu ehren. Es wurde der klassische Dreikampf (Sprint, Wurf, Sprung) durchgeführt, dazu die Disziplinen: 1.000 und 800 Meter, Hochsprung und Kugelstoß. Im nächsten Jahr ist die Stadt Koblenz Ausrichter des Kreis- und Jugendsportfestes, erst 2012 wieder der Kreis.


Neun neue Auszubildende bei der Kreisverwaltung

Landrat Dr. Alexander Saftig (links) sieht die Kreisverwaltung in der Pflicht: „Wir bilden für uns aus und geben jungen Menschen eine berufliche Perspektive. Beides ist mir sehr wichtig“
KREIS MYK. Die Zahl der Mitarbeiter im Kreishaus sinkt. „In den nächsten zehn Jahren müssen wir in der Kreisverwaltung rund 100 ausscheidende Mitarbeiter ersetzen. Eigene Nachwuchskräfte werben, fördern und einsetzen ist hierbei der erste Schritt in die richtige Richtung“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Mit dem Ziel, die Anzahl der Anwärter zu verdoppeln, wurden bereits in diesem Jahr drei zusätzliche Ausbildungsplätze vergeben: „Wenn wir ernsthaft Personalentwicklung betreiben wollen, müssen wir die jungen Leute direkt mit im Blick haben.“
Von neun Auszubildenden beginnen fünf Anwärter ihre Ausbildung im gehobenen Dienst und vier im mittleren Dienst. Nicole Erlemann, Anne Schlich, Sebastian Kaiser, Lukas Hollmann und Martin Schmitt beginnen ihre dreijährige Ausbildung im gehobenen Dienst, Peter Nilles, Dirk Nummer, Janis Seyl und Fabrice Castenholz im zweijährigen mittleren Dienst. Die Ausbildung besteht aus den theoretischen Phasen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen und dem praktischen Einsatz im Kreishaus.

Wehren im Kreis erwarten zunehmende Einsätze bei Sturm
Kreisfeuerwehrinspekteur beobachtet extreme Wetterlagen
KREIS MYK.
Sturmtief „Olivia“ hat im Landkreis Mayen-Koblenz vergleichweise geringe Schäden hinterlassen. Doch die Feuerwehren stellen sich bereits darauf ein, dass wetterbedingte Einsätze in Zukunft deutlich zunehmen.
60 Einsätze von 30 Wehren wurden Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Walter Weber beim Durchzug des Tiefs gemeldet: „Wir hatten über 300 Leute im Einsatz.“ Die Schadensbilanz fiel laut Weber relativ gering aus. Doch der KFI warnt: „Wir müssen davon ausgehen, dass diese Einsätze ein Schwerpunkt für die Feuerwehren werden.“
Noch gut in Erinnerung dürfte dabei die Schneise der Verwüstungen sein, die ein kleiner Tornado 2003 in Acht hinterlassen hatte. Mehr als die Hälfte der Gebäude waren beschädigt, zwei sogar eingestürzt. 250 Kräfte der Wehren und des Technischen Hilfswerks waren seinerzeit im Einsatz. Auch Landrat Dr. Alexander Saftig kann sich gut daran erinnern, war er doch damals Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel: „Die überlegte und schnelle Arbeit der Einsatzkräfte hat verhindert, dass die Schadensbilanz am Schluss schlimmer ausfällt, als es eh schon war. Wer je zweifelte, dass wir gut ausgebildete und ausgerüstete Wehren brauchen, hätte an diesem Tag Lehrgeld bezahlt.“
Walter Weber beobachtet seither eine Zunahme dieser Ereignisse. Nicht in der dramatischen Form wie seinerzeit in Acht, aber Wetterverschiebungen mit plötzlichem und heftigem Druckausgleich registriert der KFI mit gemischten Gefühlen: „Wir können nichts dran ändern, aber wir müssen uns darauf einstellen und haben das in den vergangenen Jahren auch schon getan. Wir sind sicher gut gerüstet für diese Einsätze und üben das auch regelmäßig.“
Die Brandbekämpfung tritt dabei längst nicht in den Hintergrund. Wochenlange Hitze über 30 Grad, kein Regen, das springt der buchstäbliche Funke schnell über: „Vom Auto mit heißem Katalysator bis zur achtlos weggeworfenen Kippe: Die Brandgefahr steigt, das ist klar.“ Weber appelliert insbesondere an die Grillfreunde: „Bitte nur auf brandfestem Untergrund arbeiten und darauf achten, dass das Feuer wirklich vollständig aus ist.“ Er will niemandem den Spaß verderben, Ordnung am Grillplatz sei jedoch aus gutem Grund nötig: „Eine Scherbe ist wie ein Brennglas. Das kann schon beim Grillen selbst zu Feuer führen, und erst Recht, wenn Flaschen oder Gläser am Grillort als Müll hinterlassen werden.“

Kreis investiert in seine Schulen
Schulen bleiben trotz schwieriger Haushaltslage
besonderes Anliegen des Kreises
KREIS MYK.
Als Schulträger ist der Landkreis verantwortlich für den Bau und die Unterhaltung der kreiseigenen Schulen. Das lässt sich der Landkreis Mayen-Koblenz einiges kosten. Trotz der schwierigen Haushaltslage investiert er weiterhin hohe Summen in seine Schulen. „Von 1998 bis heute haben wir insgesamt rund 60 Millionen Euro für die Schulen ausgegeben“, so Landrat Dr. Alexander Saftig.
Der Gebäudewert aller Kreisschulen beträgt ohne Grundstücke, bereinigt durch Abschreibungen, rund 114 Millionen Euro. Ein Wert, der auch gepflegt werden will. Für die Bauunterhaltung, Bewirtschaftung und Ausstattung der 19 kreiseigenen Schulen hat der Landkreis allein in den Jahren 2008 bis 2010 etwa 23 Millionen Euro ausgegeben. Neben Erweiterungen und Umbauten werden auch Generalsanierungen durchgeführt, um die vorhandenen Bausubstanzen zu erhalten. Bei den Sanierungen handelt es sich derzeit überwiegend um energetische Sanierungen: neue Fenster- und Dachdämmungen, neue Elektro- und Lüftungsanlagen oder Heizungssysteme. „Der Aufwand ist zwar meist hoch, aber ein kompletter Neubau ist um ein Mehrfaches teurer“, so der Kreischef.
So werden aktuell die Arbeiten an der Karl-Fries-Schule in Bendorf bald abgeschlossen sein. Hier wurde das Gebäude saniert und die Schule hat eine neue Sporthalle erhalten. Ebenso werden das Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf sowie die zur Schule gehörende Sporthalle zurzeit saniert. Auch hier werden die Arbeiten nach den Sommerferien abgeschlossen sein.
Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld und die Carl-Burger-Berufsbildende Schule in Mayen erhielten durch den Ausbau des Daches neue Klassenräume. Bereits 2009 erhielt das Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Andernach eine Mensa und an der August-Horch-Berufsbildenden Schule erweiterte man die Holzwerkstatt und verbesserte die Brandschutzmaßnahmen.
Durch das Konjunkturpaket II hat der Kreis rund 6,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um Baumaßnahmen an den Schulen durchzuführen. Beispiele hierfür sind die zwischenzeitlich abgeschlossenen Baumaßnahmen am Megina-Gymnasium in Mayen. Hier wurde für eine Million Euro im Innenbereich der Schule eine Bibliothek errichtet. Den Wissensdurst können die Gymnasiasten bald stillen, denn die Bibliothek wird nach den Ferien zur Verfügung stehen. An der Elisabeth-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Andernach wird eine neue Sporthalle für rund 1,45 Millionen errichtet. Schon seit längerer Zeit ist man mit der jetzigen Lösung unzufrieden. Die Schüler müssen mit Bussen zu anderen Turnhallen gebracht werden. Daher war der Neubau fällig. Daneben werden für 530.000,— Euro die Fenster im Schulgebäude ausgetauscht und die Fassade erneuert. Damit die neue isolierte Fassade richtig abschließt, wird auch der Übergang von der Fassade zum Dach angepasst. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Bis Ende 2010 erhalten auch die Theodor-Heuss-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Bendorf für rund 1,8 Millionen Euro und das Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach für 790.000,— Euro eine neue Wärmedämmung. Die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule in Polch erhält für insgesamt 258.000,— Euro eine neue Fassade. Auch hier soll bis Ende dieses Jahres alles saniert sein.
Nach Abschluss des Dachausbaues im letzten Jahr wird bis zum Herbst im Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld eine Holzhackschnitzelanlage installiert. Sie wird künftig nur noch zum Teil mit Öl betrieben: Der größte Anteil an Wärme wird durch das Verbrennen von Biomasse in der Holzhackschnitzelheizung erzeugt. Die Schulzentren in Andernach und Bendorf heizen bereits mit solchen Anlagen. Die neuen Heizanlagen sind wirtschaftlicher, aber vor allem umweltfreundlicher als vergleichbare Gas- oder Ölheizungen.
„Für den Kreistag hat die Bildung im Landkreis immer eine hohe Priorität gehabt, und das muss in Zukunft auch so bleiben. Um jungen Menschen Wissen zu vermitteln und sie optimal auf die Herausforderungen des Berufslebens vorzubereiten, brauchen sie ein entsprechendes Umfeld,“ erklärt Saftig. „Auch in Zukunft wird in die Schulen investiert.“

Verstärkung für die Lebensmittelkontrolleure
KREIS MYK. Lebensmittel haben Thomas Pelzer in seinem Berufsleben ständig begleitet. Als gelernter Einzelhandelskaufmann und Fleischermeister war er lange Jahre selbständig, war Lehrlingswart bei der Fleischerinnung und nahm Gesellenprüfungen ab. Doch die eigene Metzgerei hatte ihren Preis:
„Das Familienleben kam einfach zu kurz.“ Er entschied sich, den Betrieb zu verkaufen. Als Ersatz kam für ihn 2004 nur eines in Frage: eine Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur. Die machte er bei der Stadt Koblenz und dabei auch ein viermonatiges Praktikum im Kreishaus. „Mir gefiel’s damals schon hier“, sagt er. Als sich die Möglichkeit ergab, von der Stadt- zur Kreisverwaltung zu wechseln, zögerte er nicht. Kein Wunder: Der 44-Jährige lebt selbst im Kreis Mayen-Koblenz. Fest verwurzelt in Winningen, ist er dort in der Gemeinde sehr aktiv.
Beruflich sind Lebensmittel sein Spezialgebiet, privat ist neben der Familie die Feuerwehr Teil seines Lebens. Als Wehrführer stehen 50 Leute unter seinem „Kommando“. Wer glaubt, dass sich Pelzer mit einem „Wasser, marsch!“ zufrieden gibt, täuscht sich. Er hält auch gern den Kopf unter
Wasser - und genießt beim Tauchen die Ruhe und die Farbenpracht der Meere.


IDEE als Brücke zwischen Generationen
Schüler des Görres-Gymnasiums erhielten Ehrung
für besonderes Engagement


Gruppenbild der engagierten Schüler mit Bewohnern der verschiedenen Senioreneinrichtungen
Auf Initiative von Schülern des Görres-Gymnasiums entstand gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt Koblenz-Nord, ehemals Beratungs- und Koordinierungsstelle, vor drei Jahren das Projekt „Idealismus und Engagement im Ehrenamt“ (IDEE).
Ziel war, die Kommunikation der Generationen zu fördern, soziale Kompetenzen zu erlernen und mehr Verständnis für die Situation alter Menschen aufzubringen. Unterstützung und Begleitung erhielten die Neunt- und Zehntklässler von den Lehrern Michaela Frenz und Andreas Klünemann sowie Andreas Kunz vom Pflegestützpunkt Koblenz-Nord.

Kommunikation der Generationen - eine Schülerin und Seniorin beim gemeinsamen Singen
Die 22 Schüler pflegten außerhalb ihrer Schulzeit in wohnortnahen Seniorenheimen regelmäßig den Kontakt zu den dort lebenden Heimbewohnern. Interessante Gespräche, gemeinsames Singen, Musizieren oder Spielen und Spaziergänge - die Schüler belebten den Heimalltag der Bewohner enorm. „Es war toll, das außergewöhnliche Engagement und die Ausdauer der Schüler im Rahmen des Projektes zu erleben“, lobte Caritasmitarbeiter Andreas Kunz.
Besonders erfreulich war auch die Zusammenarbeit mit den fünf beteiligten Altenheimen: Caritashaus St. Elisabeth Arenberg, ISA Seniorenzentrum Asterstein, Geschwister de Haye‘sche Stiftung, Alten- und Altenpflegeheim Eltzerhof und Seniorenresidenz Moseltal. In der Seniorenresidenz Moseltal fand die diesjährige Abschlussveranstaltung statt, bei der die Schüler für ihr großes Engagement ausgezeichnet wurden. Gemeinsam genoss man unbeschwerte Stunden. Die Schüler sorgten gemeinsam mit den Senioren für ein musikalisches Begleitprogramm und berichteten über ihre Erfahrungen aus den vergangenen Monaten.

Monika Artz (Bildmitte), Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz, ehrte die Schüler ebenfalls für ihr besonderes Engagement
„Die Jugendlichen haben einen ungewöhnlichen freiwilligen Einsatz in ihrer Freizeit erbracht und gleichzeitig wertvolle soziale Kompetenzen erlangt. Das Projekt hat zudem Vorbildcharakter und ist bereits auf weiteres Interesse innerhalb und außerhalb des Görres-Gymnasiums gestoßen“, berichtet Andreas Kunz.
Zur Anerkennung erhielten die Schüler den „Engagement- und Kompetenznachweis Ehrenamt Rheinland-Pfalz“ und wurden darüber hinaus vom Seniorenbeirat der Stadt Koblenz geehrt. Ein Projekt mir Vorbildcharakter und Zukunft - alle Beteiligten sprachen sich bereits bei der Abschlussveranstaltung für eine Fortsetzung im kommenden Schuljahr aus.
Weitere Informationen: Pflegestützpunkt Koblenz-Nord, Andreas Kunz, Geisbachstraße 22, 56072 Koblenz, Tel. 0261-9225051, E-Mail: beko.kunz@caritas-koblenz.de.

Weinübergabe
an Ehrenwinzer Dr. Eberhard Schulte-Wissermann

Alljährlich überreicht die Koblenzer Winzerfamilie an diesen Ehrenwinzer im Rahmen eines Weinbergsfestes in Lage des „Schulte-Wissermann-Felsenstückes“ im Moselweißer Hamm 40 Flaschen exklusiver Deputatwein aus querterrassierten Weinbergen der „Aufbaugemeinschaft Moselweiß“. In diesem Jahr handelt es sich um einen 2009er halbtrockenen Riesling Hochgewächs aus dem Weingut Josef Reif, Inh. Udo Wenz.
Das Weinbergfest begründet sich auf ein persönliches Nutzungsrecht an der Weinbergseinzellage, die Schulte-Wissermann 2002 auf die Dauer des Bestehens der „Aufbaugemeinschaft Moselweiß“ aufgrund seiner Verdienste um den Koblenzer Wein zuerkannt wurde. Das Bild zeigt die Weinübergabe durch den 1. Vorsitzenden der Koblenzer Winzer, Karsten Lunnebach, an Eberhard Schulte-Wissermann im Beisein seiner Frau Gunhild, seinem Nachfolger im Amt des Oberbürgermeisters, Prof. Dr. Joachim Hoffmann-Göttig, sowie der anwesenden Winzerschaft.

Mitgliederversammlung und Neuwahlen
im Caritasverband Koblenz

Die Mitgliederversammlung des Caritasverbandes Koblenz fand im Soldatenfreizeitheim „Haus Horchheimer Höhe“ statt. Insgesamt gehören dem größten Wohlfahrtsverband der Region Koblenz 1.130 Mitglieder an. Vorsitzender Heinz-Dieter Maahs gab eine Leistungsbilanz über die Entwicklung des Caritasverbandes von 2007 bis 2009. Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld berichtete über die CarMen gem. GmbH, die integraler Bestandteil des Caritasverbandes ist und verschiedene Beschäftigungsfelder für langzeitarbeitslose und schwerbehinderte Menschen anbietet.
Mit insgesamt etwa 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind der Caritasverband Koblenz e.V. und seine Tochtergesellschaft CarMen gem. GmbH ein großer Arbeitgeber in der Region Koblenz.
Besondere Schwerpunkte, so Maahs, waren die Eröffnung eines Wohnprojektes als Ergänzung des Fachdienstes für Menschen ohne Wohnung im Stammhaus des Caritasverbandes in der Neustadt 20 mit einer Investition von 650.000,— Euro aus Eigenmitteln und einem Zuschuss des Deutschen Hilfswerks in Höhe von 230.000,— Euro, die Übernahme des Quartiersmanagements im Stadtteil Lützel im Auftrag der Stadt Koblenz und der Umzug der Bahnhofsmission in neue, zeitgemäße Räumlichkeiten am Nordeingang des Koblenzer Hauptbahnhofs. In der Behindertenhilfe hält der Caritasverband inzwischen ein differenziertes Hilfesystem mit selbstbestimmtem Wohnen, betreuten Wohnformen und Wohnheimen vor. Größtmögliche gesellschaftliche Teilhabe unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten der betreuten Menschen steht dabei im Vordergrund der jeweiligen Hilfeplanung.
Vorgestellt wurden innovative Projekte, die sich der Förderung der Arbeitsmarktintegration junger Menschen unter 25 Jahren mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen und der Begleitung substituierter Drogenabhängiger widmen. Hier ist das besondere Know-how aus den Fachdiensten Jugendhilfe und Suchtberatung gefragt. Ein weiteres neues Betätigungsfeld ist die Fachstelle Glücksspielsucht, die inzwischen als Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle für Menschen mit dieser Suchtproblematik anerkannt ist.
Auch an verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie die Mitwirkung am ersten Koblenzer Pflegefrühstück unter dem Thema „Der Pflege geht die Luft aus“ oder die bundesweite Aktion „Eine Million Sterne“ als Zeichen der Solidarität und gegen Ausgrenzung sozial Benachteiligter wurde erinnert. Hier versteht der Caritasverband sich als Anwalt für soziale Randgruppen und Seismograph für gesellschaftspolitische Entwicklungen.
Der Vorsitzende erläuterte zur wirtschaftlichen Situation, dass auch die Caritasverbände im Jahr 2011 von der bistumsweiten Einsparung in Höhe von 40 Mio. Euro betroffen sein werden. Die Caritasverbände werden eine Mittelkürzung von rund 3,5% zu tragen haben. In Zeiten leerer Kassen auch bei den Kommunen, die ein wichtiger Zuschussgeber für Aktivitäten der Wohlfahrtspflege sind, stellt diese Situation eine besondere Herausforderung dar.
Die Mitgliederversammlung wählte den neuen Caritasrat, der in den nächsten vier Jahren über grundsätzliche Fragen und Aufgaben der Caritas in ihrem Einzugsbereich berät und entscheidet. Folgende Personen gehören diesem wichtigen Gremium an:
Vito Contento, Koblenz-Arenberg, Manfred Diehl, Koblenz-Ehrenbreitstein, Bernd Kuhl, Spay, entsandt von der Dekanatskonferenz, Helmuth Just, Koblenz-Metternich, entsandt vom Dekanatsrat, Helga Selbach, Koblenz-Güls, Prof. Helmut Schäfer, Koblenz-Arenberg, Hiltrud Schlitt, Koblenz, Birgit Weiland, Rhens, Rita Zimmermann, Koblenz-Pfaffendorf, sowie Maria Meyen, Vallendar, langjährige Caritasrektorin, als ständiger Ehrengast.
Komplettiert wird das Gremium durch den Vorstand, der in der konstituierenden Caritasratssitzung gewählt wurde. Diesem gehören neben dem vom Bischof ernannten Vorsitzenden Heinz-Dieter Maahs und der Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld die folgenden gewählten Mitglieder an:
Pfarrer Joachim Fey, Bendorf, Gabriele Seibel-Gelking, Urmitz, Hajo Stuhlträger, Bendorf, Roswitha Verhülsdonk, Koblenz, Dechant Eugen Vogt, Koblenz, Walter Weinbach, Koblenz-Horchheim, und Kreisbeigeordneter Rudi Zenz, Löf.
Für die Delegiertenversammlung des Caritasverbandes für die Diözese Trier wurden fünf persönliche Mitglieder gewählt, die dort den Caritasverband Koblenz vertreten.
Der Vorsitzende dankte Josef Ott, der aus persönlichen Gründen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand, für seine über achtjährige Tätigkeit im Vorstand.
„Wir danken allen Gremienmitgliedern für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken mit an der Verwirklichung des im Evangelium begründeten Auftrags der Caritas, sich für die Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Notlagen einzusetzen“, so der Vorsitzende Heinz-Dieter Maahs.

Ferienspaß für 100 Kinder
Oberbürgermeister besuchte integrative Stadtranderholung -
Caritas sucht noch Paten für Kinder aus einkommensschwachen Familien


Gruppenbild mit Oberbürgermeister - die Kinder freuten sich über den hohen Besuch und stellten zahlreiche Fragen
Nicht alle Kinder haben die Möglichkeit, mit ihren Familien schöne Urlaubstage in fernen Gefilden zu verbringen. Bei der Stadtranderholung des Caritasverbandes Koblenz e.V. erleben insgesamt 100 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren abwechslungsreiche Ferientage. Das Gelände der Grundschule Immendorf ist vier Ferienwochen lang fest in Kinderhand.
Wie in den vergangenen Jahren nehmen an der integrativen Maßnahme auch wieder sechs beeinträchtigte Kinder teil, die in Kooperation mit der Lebenshilfe betreut wurden.
Schon traditionell besuchte eine Delegation der Stadt Koblenz, diesmal sogar mit Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig an der Spitze, die Kinder und das Betreuerteam, um sich ein Bild von den Aktivitäten vor Ort zu machen. Mit großer Spannung und Begeisterung erwarteten die Kinder den prominenten Gast. Bei seiner Ankunft musste der Oberbürgermeister gleich zahlreiche Autogramme geben.

Selbst gestaltete Gipsmasken - viele verschiedene Kreativangebote gehören zum Programm der Stadtranderholung
In einer herzlichen und ungezwungenen Atmosphäre beantwortete der Politiker zahlreiche Fragen und zeigte sich selbst ebenfalls sehr interessiert, wie die Kinder ihre Ferientage verbringen. Stolz präsentierten sie ihre Gipsmasken und Sparschweine, die sie am Kreativtag gestaltet hatten.
„Die Stadtranderholung bietet jährlich ein abwechslungsreiches Programm, damit Kinder auch zuhause in Koblenz erholsame und erlebnisreiche Ferien erleben können“, so der Bürgermeister, der besonders vom gemeinsamen Miteinander von behinderten und nicht behinderten Kindern beeindruckt war. Ausflüge, Rallyes, Kreativangebote, Wasserspiele, Bastelaktionen, Sportangebote und eine Waldwanderung sorgen darüber hinaus für jede Menge Abwechslung.

Das WM-Fieber kursierte natürlich auch bei der Caritas-Stadtranderholung. Die jungen Kicker eiferten ihren Idolen nach
Die Ferienmaßnahme wird unterstützt von der Stadt Koblenz, der Sparkasse Koblenz, der Volksbank Koblenz, Lotto Rheinland-Pfalz und Mc Donalds.
Der Caritasverband dankt der Schulleitung der Grundschule Immendorf und dem Schulverwaltungsamt für die gute Kooperation und die Möglichkeit, die Räume der betreuenden Grundschule sowie das Außengelände und die Turnhalle zu nutzen. Optimale Bedingungen für ungetrübten Ferienspaß in Koblenz. Darüber hinaus sucht die Caritas noch „Patinnen“ und „Paten“, die den Elternbeitrag für Kinder aus einkommensschwachen Familien übernehmen bzw. mitfinanzieren.
„Die Übernahme einer „Patenschaft“ durch eine einmalige Spende ermöglicht, dass auch diese Kinder in den Sommerferien unbeschwerte Tage verbringen können - schon kleine Spenden tragen dazu bei“, beschreibt Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld und hofft auf eine ähnlich gute Unterstützung wie in den vergangenen Jahren.
Der Caritasverband bittet die „Patinnen“ und „Paten“, ihre Beiträge auf das Konto 140814 bei der Sparkasse Koblenz, BLZ 57050120, unter Angabe des Verwendungszweckes „Patenschaft STRE 2010“ zu überweisen.
Weitere Informationen: Ferienaktionen / Stadtranderholung, Christina Schoch, Hohenzollernstraße 118, 56068 Koblenz, Tel. 0261-13906102, E-Mail: schoch@caritas-koblenz.de.


Viele Spenden für Brunnen im Schloßrondell

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Rüdiger Dittmar, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Baudezernent Martin Prümm, Alt-OB Eberhard Schulte-Wissermann, der die Spendenaktion initiiert hat und Manfred Gniffke, als Vertreter der Altstädter Brunnengemeinschaft, die sich mit 3.000,— Euro an der Sanierung beteiligt
Im Augenblick sind sie schwer zu finden, die Brunnen im Schloßrondell. Trotzdem trafen sich einige der Spender, um sich vor Ort über den Fortgang der Bauarbeiten berichten zu lassen. Das teuerste an einer Brunnensanierung findet unspektakulär in der so genannten Brunnenkammer und somit nahezu unsichtbar statt. Nach Aussage von Rüdiger Dittmar, Leiter des Eigenbetriebs Grünflächen, liegen die Arbeiten an den beiden Brunnen im Plan. Sie sollen bis zur Bundesgartenschau wieder sprudeln.
Ferner konnte er berichten, dass bisher über 29.000,— Euro Spenden eingegangen sind, die von 15
,— bis 20.000,— Euro reichten.
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig dankte den Spendern, die sich für den Erhalt der steinernen Zeitzeugen eingesetzt haben. Sie machen damit deutlich, dass sie diese typischen Vertreter der Aufbaugeneration weiterhin im Stadtbild sehen möchten.
Wer sich ebenfalls für den Erhalt der Springbrunnen einsetzen möchte, kann dies mit einer Spenden tun auf das Konto der Stadt Koblenz bei der Sparkasse Koblenz unter der Nummer 240 „Verwendungszweck Brunnen Schlossrondell - 1000074“.

Vögel brauchen Wasser - Vogeltränken jetzt sinnvoll
Derzeit leiden nicht nur die Pflanzen unter der anhaltenden Trockenheit. Diese zu gießen ist für den Gartenfreund selbstverständlich. Allerdings wird leicht vergessen, dass vor allem auch die Vögel unter dem Wassermangel leiden. Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen sind bereits ausgetrocknet. Pfützen gibt es gar nicht mehr, sogar in manchen Gräben steht nur wenig Wasser.
Das Umweltamt der Stadt Koblenz möchte vor allem Natur- und Vogelfreunde darum bitten, den Tieren saubere Vogeltränken anzubieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Das Wasser sollte allerdings täglich gereinigt und gewechselt werden, damit sich keine Parasiten ausbreiten können. Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch. Wichtig ist, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Sonst kann manch „Stubentiger“ der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereiten.
Vögel baden auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten.

Kinder und Jugendliche
in der täglichen Arbeit besser verstehen

Kommunikationstraining des Kreisjugendamtes ausgebucht
KREIS MYK.
Unter dem Titel „Wie oft soll ich dir noch sagen...?“ fand in der Bildungsstätte „Haus Wasserburg“ in Vallendar eine Fortbildung des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz statt. Anmelden konnten sich Eltern sowie diejenigen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
Die Veranstaltung war mit 26 Teilnehmern ausgebucht. Zentrales Thema des Tages: Kommunikation. Viele Erwachsene und Eltern fühlen sich manchmal hilflos und wissen nicht, wie sie auf das Verhalten der Sprösslinge reagieren sollen. Durch gemeinsame Gespräche und Kommunikationsübungen wurden die Teilnehmer für den Alltag mit Kindern sensibilisiert. In einer Reihe von Rollenspielen konnten die Erwachsenen dann abschließend erleben, welche Wirkung es auf Kinder und Jugendliche hat, wenn man auf sie eingeht.
„Es geht darum, eine Umgebung für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, emotionaler Sicherheit und positiver wie offener Kommunikation basiert“, erklärt Matthias Uhl. Auf der Grundlage eines Kommunikationsmodells wird gelernt, wie sich Erwachsene so ausdrücken, dass Kinder und Jugendlichen dem eigenen Anliegen Aufmerksamkeit schenken, aber auch, wie diese umgekehrt aus „schwierigem“ Verhalten deren Anliegen herauslesen und Wege finden können, dies gleichermaßen zu berücksichtigen. Man wolle Kinder und Jugendliche zu einem Sozialverhalten anleiten, das „von Herzen kommt“ und sich so verhalten, dass sie etwas von sich aus wirklich tun wollen - und nicht nur deswegen, weil andere es von Ihnen erwarten oder ihnen sonst Konsequenzen drohen.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Fortbildung zum besseren Verständnis von Kindern und jugendlichen beiträgt und wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben wurden. Aufgrund der großen Resonanz auf diese Fortbildung will das Kreisjugendamt auch weiterhin Angebote für Praktiker in der Kinder- und Jugendarbeit durchzuführen, bei denen das Thema gewaltfreie Kommunikation im Vordergrund steht.
Weitere Informationen zum Thema beim Kreisjugendamt, Matthias Uhl, Tel. 0261-108566 oder per Mail: Matthias.Uh@kvmyk.de und im Internet unter http://www.kvmyk.de/Bürgerservice/Kinder_Jugendliche_Familie.

Mit dem Haustier in den Urlaub
Allgemeine Tipps zur Reiseplanung
KREIS MYK.
Wer in Deutschland oder im Ausland Urlaub macht und Haustiere mit auf Reisen nimmt, sollte sich vorbereiten, um keine Überraschungen zu erleben. Ein Vorgespräch mit dem Tierarzt oder dem Veterinäramt kann viele Fragen klären, erklärt Dr. Rudolf Schneider vom Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.
„Da einige Hunde und Katzen bei längeren Reisen übernervös und ängstlich reagieren, sollten Sie vorab Ihren Tierarzt auf mögliche Beruhigungsmittel für Ihren Begleiter ansprechen. Es empfiehlt sich, diese Mittel jedoch einige Tage vor Ihrer Urlaubsreise bei Ihrem Tier auszuprobieren“, so Schneider. Für die Reise sollte man ausreichend Futter von zu Hause mitnehmen, wobei sich hierfür insbesondere Trockenfutter eigne: „Sollten Sie während des Urlaubs auf anderes Futter umsteigen müssen, dann tut man es am besten schrittweise, damit es bei dem Haustier zu keinen Problemen kommt.“ Dennoch sei es ratsam, eine auf das Tier und Reiseland abgestimmte kleine Reiseapotheke zusammenzustellen.
Es ist im übrigen kein Grund zu Besorgnis, wenn das Tier im Urlaub aufgrund des warmen Klimas weniger an Nahrung zu sich nimmt. Wichtig ist, dass genügend Trinkwasser zur Verfügung steht, aber das Tier sollte möglichst nicht aus Näpfen trinken, die allgemein zugänglich sind: „Hier besteht nämlich die Gefahr der Ansteckung durch kranke Tiere, die aus diesem Napf getrunken haben.“
„Wenn Sie Ihren Urlaub innerhalb von Deutschland antreten, dann sollte man bedenken, dass unterschiedliche Bestimmungen hinsichtlich der Hundeverordnung gelten. In jedem Fall sollte man Leine und Maulkorb mitführen“, so Schneider. Um die Gastfreundschaft nicht unnötig zu strapazieren, rät der Veterinär abschließend, sich mit genügend Kottüten einzudecken, um die Notdurft des Tieres aufsammeln und entsorgen zu können.
Für Auskünfte steht das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter der Telefonnummer 0261-108459 zur Verfügung.

Koblenzer fliegt Airbus „Koblenz“
Der in Koblenz geborene Frank-Georg Hartmann ist Flugkapitän bei der Lufthansa. Sein erster Flug als verantwortlicher Kapitän auf einem Airbus A340-300 nach Dallas / Fort Worth absolvierte er auf der Maschine, die seit 1996 den Namen der Stadt Koblenz trägt.
Üblicherweise spielen die Taufnamen der Flugzeuge bei der täglichen Arbeit der Piloten keine große Rolle. Es ist nur aufgefallen, weil Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig kürzlich Grüße an die Besatzung des Koblenzer Patenflugzeugs geschickt hat. Zur Illustration hatte die städtische Pressestelle die Kollegen von der Lufthansa um ein Foto des Flugzeugs gebeten. Da sich im Fundus der Airline kein Foto fand, begab sich Ingrid Friedl vom Lufthansa Aviation Center mit der Kamera auf das Rollfeld, um den „Koblenz-Airbus“ abzulichten. Dabei kreuzten sich die Wege der beiden Lufthanseaten und Kapitän Hartmann freute sich als ehemaliger Koblenzer dieses Flugzeug fliegen zu können und auf diesem Wege die alte Heimat herzlich zu grüßen.

Qualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher
Ende August beginnt die Volkshochschule Koblenz mit den ersten 4 Modulen einer speziellen Fortbildung, die sich an Sprachförderkräfte in Kindertagesstätten richtet. Im Rahmen eines vom Land Rheinland-Pfalz unterstützten Lehrgangs sollen die Kenntnisse für eine kompetente und praxisbezogene sprachliche Förderung im Rahmen der frühkindlichen Pädagogik erweitert werden. Das Seminar findet einmal im Monat freitags statt und richtet sich an zurzeit beschäftigte Erzieherinnen und Erzieher, aber auch an alle, die ihren Wiedereinstieg in den Beruf planen. Das Seminar dauert bis April 2011 und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.
Anmeldung und weitere Informationen: Volkshochschule Koblenz, Hoevelstraße 6, 56073 Koblenz, Tel. 0261-1293703 und -1293730.

Gemeinschaftsgottesdienst als Abschied
RMW-Mitarbeiter bedankten sich bei Pfarrer Thomas Corsten
Mehr als 300 Menschen mit Behinderung arbeiten in der Betriebsstätte Koblenz der Rhein-Mosel-Werkstatt. In den vergangenen zehn Jahren war Pfarrer Thomas Corsten von der Pfarrei St. Peter in Koblenz-Neuendorf Ansprechpartner und Partner in allen seelsorgerischen Anliegen. Zum Ende dieser vertrauensvolle und engen Zusammenarbeit feierte man nun zum Abschied einen Gemeinschaftsgottesdienst. „Jesus macht uns fröhlich“ lautete das Thema in der bis auf den letzten Platz gefüllten Cafeteria.

Mitarbeiter und Geschäftsführung überreichten zum Abschied Geschenke und wünschten Pfarrer Corsten viel Glück für seine neuen Aufgaben
Vorbereitet wurde der Gottesdienst in einem Team von engagierten Mitarbeitern, die mit viel Interesse und Freude ihre Ideen einbrachten.
Für eine passende und schöne musikalische Begleitung sorgten der Singkreis und die Gruppe „Spaß mit Musik“.
Fröhliche Klänge und Lieder erfüllten die Cafeteria und verzauberten sie in einen Ort der spürbaren Gemeinschaft. Pfarrer Thomas Corsten war sehr bewegt und bedankte sich am Ende des Gottesdienstes für eine schöne und sehr kostbare Zeit.
„Der Gottesdienst war für alle ein schönes Gemeinschaftserlebnis“; beschreibt Hedi Westphal, Sozialpädagogin bei der RMW. „Wir danken Pfarrer Corsten für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.“
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gemeinnützige GmbH Koblenz, Hedi Westphal, Erwachsenenbildung, Ernst-Sachs-Straße 10, 56070 Koblenz, Tel. 0261-8080327, E-Mail: h.westphal@rmw-koblenz.de.

Große Kunst in Kinderhand -
Ausstellung in Sparkasse Metternich-Oberdorf

„Große Kunst in Kinderhand“ unter diesem Motto stand ein dreimonatiges Kunstprojekt der Mäuse und Krötenkinder der städt. Kindertagesstätte Eulenhorst in Koblenz Metternich.
Die Kinder lernten zunächst, was „Kunst“ überhaupt bedeutet. Danach kam die schöpferische Phase, anfangs mit den berühmten Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle. Mit Begeisterung kleisterten die Kinder die berühmten Nanafiguren zusammen.
„James Rizzi“ mit den bekannten Großstadtgeschichten aus New York wurde danach den Kindern bekannt gemacht. Dabei gestalteten die Kinder „ihre Traumstadt“ aus Kartons und Verpackungen. Fasziniert zeigten sich die Kinder von den Bildern Friedensreich Hundertwassers. Hier wurde eine Baumallee aus Glanzpapier geschaffen und viele Gemälde in der eigenen Art des großen Künstlers gemalt. Bei Kandinsky entdeckten die Kinder viele verschiedene Formen, die ineinander mit leuchteten Farben ein Bild ergeben. Die Kinder lernten die Formen zu benennen und unterschiedlichste Farben zu mischen.
Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war ein Besuch im Ludwig Museum, der im Zeichen des Malers Pablo Picasso stand.
Damit viele Menschen die Bilder der Kindern bewundern können, sind die Kunstwerke zurzeit in der Sparkassenfiliale im Metternicher Oberdorf zu bewundern. Filialleiter Thielen war begeistert von den Objekten und hatte große Freude, die Kinder bei der Ausstellungseröffnung zu begrüßen.

Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest
Das Programm des Stadtfestes 2010 steht fest
In der 4. gemeinsamen Sitzung der Mitglieder der Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ wurde das Programm für das Stadtfest 2010 vom Freitag, 10.9.2010 - Sonntag, 12.9.2010 endgültig abgestimmt. Gestartet wird freitags um 18.00 Uhr mit einer Nachtwächterführung durch die Strassen und historischen Winkel von Rhens. Um 19.00 Uhr ist die offizielle Eröffnung und Begrüßung. Ab 20.00 Uhr gibt es Tanzmusik durch „Die Zwei“. Für 21.30 Uhr ist die Verlosung
geplant. Lose können zu einem Preis von 1,— Euro während des Stadtfestes erworben werden. Der Erlös ist Bestandteil der Finanzierung der Ausgaben. Der Samstag beginnt um 18.00 Uhr ebenfalls mit einer Nachtwächterführung, diesmal speziell für Kinder mit ihren Eltern. Tanzmusik gibt es ab 19.00 Uhr. Die Band „Teamwork“ spielt auf.
Die Tagesverlosung ist wieder für 21.30 Uhr geplant. Am Sonntag wird eine geführte Wanderung über den Traumpfad „Wolfsdelle“ angeboten. Start ist um 10.00 Uhr am Alten Rathaus. Zu diesem Zeitpunkt öffnen auch die Stände. Das Platzkonzert des Fanfarenzug Rhens beginnt um 11.00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Freiwillige Feuerwehr Rhens präsent und stellt sich und ihre Aufgaben der Öffentlichkeit vor. Neben einer Fahrzeug- und Geräteschau, gibt es den ganzen Tag über verschiedene Attraktionen für Jung und Alt. Um 13.30 Uhr fällt der Startschuss für die 1. Rhenser „Draisinen-Stadtmeisterschaft“. In 4er-Teams werden die Kräfte gemessen. Die Ausschreibung dazu erfolgt in Kürze. Für Kinder gibt es am Nachmittag verschiedene Spielmöglichkeiten, außerdem einen Tattoo-Stand. Bis 15.00 Uhr müssen alle Lose gekauft sein, denn dann werden die letzten Gewinner ermittelt. Auch die Freiwillige Feuerwehr wird dann eine Preisverleihung durchführen. Der Musikverein Concordia Rhens unterhält ab 16.30 Uhr mit einem Platzkonzert. Um 18.00 Uhr werden dann die Sieger der 1. Rhenser „Draisinen-Stadtmeisterschaft“ gekürt und ausgezeichnet.
An allen 3 Tagen sind auch die aus den vergangen Jahren bekannten Schaustellerbetriebe vor Ort. Ein Stand mit Mandeln und Süßigkeiten trägt ebenfalls zur Bereichung des Festes bei. Der Interessengemeinschaft ist es wieder gelungen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zu erstellen und hofft durch einen regen Besuch auf die Unterstützung der Bevölkerung. Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ besteht aus dem DRK-Ortsverein Rhens, der Katholischen Frauengemeinschaft Rhens, den Rhenser Möhnen „Vom Scharfen Turm“ und dem Wander- und Mandolinenclub „Hirundo“ Rhens.
Ansprechpartner für das diesjährige Stadtfest ist der DRK-Ortsverein Rhens, Telefon 02628-3225, E-Mail: drk-rhens@rz-online.de.

Mehr Hilfe und Unterstützung für immer mehr Menschen
Tätigkeitsbericht 2009 des Amtes für Jugend, Familie,
Senioren und Soziales

„Höhere Aufwendungen, geringere Erträge und ein stetig steigender Bedarf an Hilfen und Unterstützung“, auf diesen kurzen Nenner brachte Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein das Ergebnis des ersten „doppischen“ Haushaltsjahres des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt Koblenz, das nun den Jahresbericht 2009 vorgelegt hat. Der Bericht bestätigt einmal mehr, was der Deutsche Städtetag schon lange kritisch thematisiert. das Missverhältnis zwischen wachsenden kommunalen Aufgaben und Ausgaben einerseits und rückläufigen Einnahmen andererseits.
Die Sozialausgaben der Stadt Koblenz belaufen sich inzwischen auf über ein Drittel des städtischen Haushaltes. Insgesamt stiegen die Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 6,2% auf über 108 Mio. Euro, von denen mit rund 3,8 Mio. Euro die höchsten Mehraufwendungen im Bereich des Jugendamtes zu verzeichnen sind (plus 11,7% gegenüber 2008). Der prozentuale Zuwachs im klassischen Sozialbereich beträgt gegenüber dem Vorjahr zwar „nur“ 3,5%, bezogen auf die Summe der Aufwendungen im sozialen Bereich sind dies aber immerhin noch knapp 2,5 Mio. Euro.

Gruppenbild mit Jahresbericht (v.l.n.r.). Christiane Klein (Leiterin Jugendbegegnungsstätte Haus Metternich), Elvira Unkelbach (Leiterin des Jugendamtes), Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Martina Schüller (Leiterin des Amtes Jugend, Familie, Senioren und Soziales) und Gerd Strunk (stellv. Leiter ebda.)
Im gleichen Zeitraum fielen die Erträge um rund 1,6 Mio. Euro auf rund 39,9 Mio. Euro (minus 4% gegenüber 2008). Der Zuschussbedarf des Amtes insgesamt erhöhte sich um 13,1% auf 68.375.743 Euro. Auch hier hat das Jugendamt, bezogen auf den Vorjahreszeitraum, mit rund 4,6 Mio. Euro (plus 22,5% gegenüber 2008) einen deutlich höheren Bedarf als der soziale Bereich (plus 8,2% oder knapp 3,3 Mio. Euro).
Ursache für die Mehrausgaben und, damit verbunden, die deutliche Erhöhung des Zuschussbedarfs sind vor allem steigende Kosten und Fallzahlen in vielen Bereichen des Amtes. In der Eingliederungshilfe nach SGB XII erhöhten sich die Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 12% auf rund 19,1 Mio. Euro, die von der Kommune zu erbringenden Kosten der Unterkunft im Bereich SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende stiegen um 3,3% von 19,2 Mio. Euro auf über 19,8 Mio. Euro an. Auch in anderen Bereichen stiegen die Kosten zum Teil erheblich. Frauenhaus (+17%) und Übernachtungsheim (+19,7%) verzeichnen stark angestiegene Belegungsanteile, und auch die Zahl der Menschen, die Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz erhielten, stieg um 21,7% auf 220, was sich bei den Ausgaben mit einer Steigerung um 26,6% auf knapp 1 Mio. Euro bemerkbar machte.
Die zum 1.1.2009 in Kraft getretene Änderung des Wohngeldrechts brachte neben umfangreichen Verfahrensänderungen und Änderungen von Anspruchsvoraussetzungen eine Erhöhung des Wohngeldes mit sich. Diese Erhöhung beruht auf der Anhebung der Tabellenwerte um 8% sowie der Höchstbeträge für Miete und Belastung um 10%, dem Wegfall der Baualtersklasse sowie der Einführung eines Betrages für Heizkosten.
Im Bereich des Jugendamtes verzeichnet man eine zunehmende Bereitschaft von Eltern und jungen Menschen, Hilfen des Jugendamts von sich aus zu suchen; dies betrifft insbesondere auch Personen mit Migrationshintergrund und kann als positives Signal im Sinne von Integrationsbemühungen der Stadt Koblenz und Akzeptanz der Jugendhilfe gedeutet werden. Gleichzeitig führen sich verschärfende Lebenslagen und sich zuspitzende Krisensituationen in Familien mit sozial schwierigem Hintergrund im Zusammenhang mit dem „Wächteramt“ des Jugendamts vermehrt zu kurzfristig erforderlichen Interventionen (Schutzmaßnahmen). So stiegen die Leistungen für Hilfen zur Erziehung um rund 825.000,— Euro, hierbei insbesondere die Heimerziehung (plus 365.000,— Euro), die Sozialpädagogische Familienhilfe (plus 300.000,— Euro) und die Vollzeitpflege (plus 160.000,— Euro).
Im Bereich der Eingliederungshilfen nach SGB VIII für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche verzeichnet das Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales zunehmende Anforderungen vor allem aus dem Schulbereich, Integrationshilfen für verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler zu leisten.
In den Jahren 2008 und 2009 stiegen die Fallzahlen in der Jugendgerichtshilfe stark an; diese sind allerdings zum größten Teil nicht auf eine reale Zunahme von Straftaten junger Menschen zurückzuführen, sondern auf beschleunigte und neue Verfahrensprozesse bei den Ermittlungsbehörden.
Höhere finanzielle Belastungen bringt auch der Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter 3-jährige Kinder als familienpolitische Leistung der Kommune mit sich; diese schlagen sich nicht nur in erheblichen Investitionsförderungen, sondern auch bei der personellen Ausstattung der Kindertagesstätten und damit der direkten oder indirekten (bezuschussten) Personalkostenfinanzierung nieder. So stiegen als Folge der in den letzten beiden Jahren beschlossenen Ausbaumaßnahmen zur Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren und der Schaffung neuer Ganztagsplätze die Leistungen für die Kitas freier Träger um rund 2,8 Mio. Euro. Besonders ins Gewicht fallen hierbei folgende Maßnahmen.
- zusätzliche Gruppen in St. Elisabeth (Rauental), St. Konrad (Metternich), Kita unter dem Regenbogen (Vorstadt), Arche Noah (Karthause)
- Eröffnung der neuen Kitas CompuGroup, Marienkäfer und Cusanuskrippe.
Als weitere Folge des neugefassten Kindertagesstättengesetzes Rheinland-Pfalz sah sich das Jugendamt in 2009 mit höheren Abschlagszahlungen nahezu aller Träger konfrontiert, die insbesondere auf die zusätzlichen Kräfte für die Betreuung von 2-jährigen Kindern zurück zu führen sind. So ist beispielsweise für 6 Kinder eine zusätzliche Kraft pro Einrichtung erforderlich. Da in diesen Fällen der Eigenanteil für die Träger aufgrund des Landesrechts entfällt, wird dieser ebenfalls vom Jugendamt ausgezahlt, über die Landeszuwendung später aber zurückerstattet.
Die Entwicklungen in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe lassen sich auf gesellschaftliche Prozesse einerseits und hier vor allem einen auch lokal zu verspürenden soziodemografischen Wandel zurückführen. Dieser manifestiert sich in einer höheren Geburtenziffer bei Familien in sozial eher schwierigen Verhältnissen als solchen der „klassischen Mittelschicht“, im zunehmenden Anteil von Familien mit Migrationshintergrund - wobei deren Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen durchaus auch als positiv zu werten ist, in sich weiterhin verändernden Familienmodellen (Alleinerziehende, kurzfristigere Partnerschaften) sowie den Anforderungen des Bildungswesens und der Arbeitswelt, denen sich viele junge Menschen und deren Eltern oft nur unzureichend gewachsen fühlen. Gerade in diesem Zusammenhang erweisen sich die Aktivitäten der offenen und mobilen Jugendarbeit als sehr effektive Maßnahme zur Prävention.

Hohe Qualität beim Spracherwerb
Die Koblenzer Sprachschule Boas Vindas gehört nun zum erlesenen Zirkel Qualitätstestierter Weiterbildungseinrichtungen. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (rechts im Bild) war unter den Gästen, die der Verleihung des Testats durch Wolfgang Nötzold von der ArtSet Qualitätstestierung GmbH Hannover (links), beiwohnten. Hofmann-Göttig brachte seine Wertschätzung für die Arbeit der Koblenzer Sprachschulen zum Ausdruck und gratulierte dabei vor allem Boas Vindas für die erfolgreiche Zertifizierung. „Damit können Sie deutlich machen, dass hier Qualitätsarbeit geleistet wird“, betonte der OB.
Für Koblenz sei die Arbeit der Sprachschulen besonders wichtig angesichts des hohen Migrantenanteils von 25 Prozent. Beherrschung der deutschen Sprache und Kenntnis der gesellschaftlichen Lebensweise seien entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integrationsarbeit. „Ich freue mich darüber, dass Boas Vindas Migranten hilft, in Koblenz erfolgreich mitleben zu können“, erklärte Hofmann-Göttig.
Als Zeichen des Qualifikationsprozesses erhielten die beiden Geschäftsführerinnen Ursula Fetz (2. v.l.) und Claudia Burkhardt eine künstlerisch gestaltete Keramikfliese, die Teil eines wachsenden Gesamtbildes für Weiterbildung ist.

OB grüßt Kapitän und Besatzung von Patenflugzeug
Seit 2. Oktober 1996 besteht zwischen der Stadt Koblenz und einem Lufthansa-Airbus eine Patenschaft. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat sich brieflich an Kapitän und Besatzung gewandt, um sich vorzustellen. In seinem Schreiben wünschte er der Besatzung und den Passagieren allzeit guten Flug.
Hofmann-Göttig freut sich, dass mit dem langstreckentauglichen Flugzeug ein Botschafter den Namen der Stadt in alle Welt trägt, stehen doch Flüge nach Nord- und Südamerika wie nach Asien auf dem Plan.
Der 63,66 Meter lange Airbus mit einer Spannweite von 60,3 Metern hat eine Reichweite von 8.800 Kilometern.
OB Hofmann-Göttig drückte seinen Wunsch nach einer weiterhin gelingenden Patenschaft aus und würde gerne einmal Besatzung und Flugzeug persönlich kennen lernen.

Neue Koblenz-Hymne
Koblenz hat eine neue Hymne, davon ist Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig überzeugt. Gemeint ist der neue „BUGA-Song“, der am vergangnen Wochenende Jury und vor allem das Publikum überzeugte.
OB Hofmann-Göttig gratulierte Sängerin und Songschreiberin Leslie Moryson nochmals mit Blumenstrauß. In einem Brief an Leslie Moryson führt er unter anderem aus. „Ich selber war vom Lied auch begeistert und zwar vom Text, von der Melodie, vom Sologesang, aber auch von der gelungenen Kombination mit dem beeindruckenden St. Josef Kinderchor.
Ich hatte bereits vergangenen Sonntag den Kinderchor im Rahmen der Chorpräsentation im Weindorf gehört und spontan gesagt. Der gehört auf die BUGA Eröffnung. Nun in der Kombination mit dem Koblenz Lied natürlich erst Recht.“
Der OB hat nun den BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas gebeten, für die Eröffnungsfeier im kommenden Jahr „Leslie, Mannix & Kids“ auf die Bühne zu holen.
Ferner möchte der OB möglichst viele Koblenzerinnen und Koblenzer in den Genuss des BUGA-Songs kommen lassen in dem von koblenz.de auf das Lied verlinkt wird.

Zeitzeugnisse zum Landkreis gesucht
Ausstellung „40 Jahre Mayen-Koblenz“
anlässlich des Tags der offenen Tür am 18. September geplant
KREIS MYK.
Wie sah es vor 40 Jahren im Landkreis Mayen-Koblenz aus? Wie entwickelte sich der Kreis in den letzten vier Jahrzehnten? Wie lebten die Menschen früher und heute? Mit einer Ausstellung „40 Jahre Landkreis Mayen-Koblenz“ anlässlich des Tags der offenen Tür am Samstag, 18. September, will der Kreis Antworten geben. Dabei ist die Verwaltung auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Wer Zeitzeugnisse hat, kann diese an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, zu Händen Birgit Metzing, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz, senden. Einsendeschluss ist der 6. August. Die Bilder oder Dokumente werden, sofern sie für die Ausstellung geeignet sind, dupliziert. Die Originale erhält der Einsender zurück. Deshalb ist es wichtig, dass die Einsendung mit einer gut leserlichen Absenderadresse versehen ist. Bei Rückfragen stehen die Kreisarchivarin Birgit Metzing unter der Tel. 0261-108238 oder Katja Liesenfeld unter Tel. 0261-108293 zur Verfügung.

Benefiz Matinee
zugunsten des Kinderschutzbundes Koblenz e.V.


Auf dem Bild (v.l.n.r.:) Schirmherr Thomas Anders, Kulturdezernent Detlef Knopp, die Initiatoren des Konzertes Udo Wilbert sowie Schulleiter Hans-Peter Lörsch, Bariton Michael Mrosek und Hauptsponsor Geschäftsführer BB Bank Werner Sauer
Prominente Künstlerinnen und Künstler des Theaters Koblenz, umrahmt von ausgesuchten Musikschul-Ensembles, konzertierten gagenfrei im vollbesetzten Konzertsaal der Musikschule zugunsten des Kinderschutzbundes Koblenz e.V.. Ein insgesamt sehr kurzweiliger Konzertvormittag, der zur Wiederholung animiert. Nicht nur wegen des sehr großen Unterhaltungswertes, sondern um das Thema „Lebensbedingungen für unsere Kinder“ hochzuhalten.
Neben den mehr als 600,— Euro eingenommener Spenden kann sich der Kinderschutzbund, dessen Schirmherr kein geringer als Thomas Anders ist, auch über einen Scheck in Höhe von weiteren 1.000,— Euro von der BB Bank Koblenz erfreuen.


Erholung und Lehrreiches bei Mutter-Kind-Freizeit
Gemeinschaftsprojekt für Mütter aus Neuendorf

Die Mütter, Kinder und begleitenden Pädagoginnen genossen das gemeinsame Wochenende
Bereits zum siebten Mal gingen Mütter und Kinder aus Neuendorf gemeinsam auf Reisen. Ziel war ein gemütliches Selbstversorgerhaus in Kleinweidelbach bei Rheinböllen. Das Freizeitangebot ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinwesenarbeit sowie des Kinderhortes „Im Kreutzchen“ und der städtischen Kindertagesstätte „Pusteblume“ und wurde ermöglicht durch eine finanzielle Förderung der Stadt Koblenz.
Ein ganzes Wochenende drehte sich alles um die Mütter - Erholung und Austausch in entspannter Atmosphäre standen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen hatten die Gelegenheit, aus dem Alltag zu entfliehen, sich etwas Gutes zu tun und gemeinsam mit anderen Müttern die unberührte Hunsrücker Natur zu genießen.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß bei der Mutter-Kind-Freizeit
Bereits bei den Vortreffen hatten sich Kinder und Mütter an der Gestaltung des Wochenendes beteiligt. Neben gemeinsamen Aktionen gab es auch getrennte Programmpunkte. Während die Kleinen wanderten, den Spielplatz unsicher machten oder eigene T-Shirts bemalten, beschäftigten sich die Mütter unter pädagogischer Begleitung mit unterschiedlichen Erziehungsfragen. In einer Gruppe von Gleichgesinnten konnten sich die Frauen untereinander austauschen und voneinander lernen.
So ging es beispielsweise um die Themen „Einkaufen mit einem Kind, das alles haben will“ oder „Was mache ich mit meinem sturen / bockigen Kind?“. „Frauen und Kinder genossen es sichtlich, Zeit fernab des Alltags miteinander zu verbringen“, beschreibt Caritasmitarbeiterin Claudia Wickert. „Die Mütter konnten in ungezwungener Atmosphäre auch mal etwas Neues ausprobieren und beteiligten sich mit viel Engagement.“
Weitere Informationen und Anmeldungen bei der Gemeinwesenarbeit „Im Kreutzchen“, Claudia Wickert, Im Kreutzchen 74, 56070 Koblenz, Tel. 0261-83110, E-Mail: gwa_imkreutzchen@caritas-koblenz.de.

Sommerfest und 20 Jahre Wohnheim Lingerhahn
Tag der Gemeinschaft - Bewohner und Mitarbeiter sagen DANKE!
„Das heutige Fest war gelebte Integration“, strahlte Einrichtungsleiter Frank Pauly am Ende des diesjährigen Sommerfestes im Wohnheim Lingerhahn. Bis in die Abendstunden war das Festzelt prall gefüllt.

Gut gefüllt war das Festzelt auf dem Wohnheimgelände im Verlauf des ganzen Tages
In der Einrichtung des Caritasverbandes Koblenz e.V., die in diesem Jahr gleichzeitig ihren 20. Geburtstag feiert, leben zurzeit 17 Menschen mit geistiger Behinderung.
Der Tag begann mit einem Gottesdienst im Festzelt am Wohnheim, der gemeinsam von Bewohnern, Diakon Heribert Schmitz, dem Kirchenchor Cäcilia Laubach-Lingerhahn und der Pfarrkapelle gestaltet wurde. „Eine Stunde im Wohnheim ist so wie mehrere Tage Stressabbau“, lobte der Diakon die besondere Atmosphäre im Wohnheim. Im Anschluss erwartete die Gäste ein Frühschoppen mit musikalischer Begleitung durch die Pfarrkapelle Lingerhahn, die sich nun schon seit zwei Jahrzehnten ehrenamtlich und unentgeltlich für die Einrichtung engagiert.
Im Laufe des Tages lockte ein buntes Programm für die ganze Familie. Die Wohnheimtanzgruppe sorgte mit ihren Auftritten für gute Stimmung und erntete tosenden Applaus. Darüber hinaus lockte ein Verkaufsstand mit Schmuck und Bildern auf Leinwand, die die Bewohner für diesen besonderen Tag gestaltet hatten.

Das Sommerfest war für Bewohner und Gäste ein Tag der Gemeinschaft
Sehr erfreut waren die Gastgeber über die hochkarätigen Grußworte. Neben der Schirmherrin Gerda Brager, Behindertenbeauftragte des Rhein-Hunsrück-Kreises, die die Glückwünsche des Landrates übermittelte, gratulierten auch Ortsbürgermeister Andreas Nick sowie Kurt Hickmann als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. In einem waren sich alle Festredner einig: „Das gemeinsame und positive Miteinander in Lingerhahn und die dadurch gelebte Integration des Wohnheims in das Gemeindeleben haben absoluten Vorbildcharakter.“ Den Dämmerschoppen zum Ende eines wunderschönen Tages spielte traditionell das Blasorchester Rheinhöhe Karbach 1932 e.V.
„Alle waren überwältigt vom heutigen Tag. Wir sind sehr stolz über die tolle Integration unserer Bewohner in das Gemeindeleben“, so Frank Pauly weiter. „Wir, Bewohner und Mitarbeiter, möchten uns für die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer und Künstler sowie für die Grußworte und schönen Geschenke bedanken.“ So wurde das Sommerfest im Wohnheim Lingerhahn ein Beleg für gelebte Integration.
Weitere Informationen: Wohnheim Lingerhahn, Maisborner Straße 6, 56291 Lingerhahn, Tel. 06746-8334, E-Mail: wh_lingerhahn@caritas-koblenz.de.
Bewohner gestalteten gemeinsam mit Diakon Heribert Schmitz den Gottesdienst im Festzelt

Deponiezweckverband Eiterköpfe
erneut mit Umweltzertifikaten ausgezeichnet

KREIS MYK. Verbandsvorsteher Bernhard Mauel (Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz) und seine Stellvertreter, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (Stadt Koblenz) und Landrat Manfred Schnur (Cochem-Zell) präsentieren die aktuellen Zertifikate des Deponiezweckverbandes Eiterköpfe als Entsorgungsfachbetrieb, geprüftes EG-Umweltmanagement nach EMAS III und zusätzlich ISO 14001. Damit stellt die Zentraldeponie Eiterköpfe weiterhin ihren hohen Umweltstandard auf nationaler und internationaler Ebene unter Beweis.

Buntes Sommerprogramm für Gäste des Vulkanparks

Über 20 Veranstaltungen in den nächsten drei Monaten
KREIS MYK.
Sommerzeit ist Ferienzeit. Damit keine Langeweile aufkommt, hat der Vulkanpark für diesen Sommer ein umfangreiches Programm für Groß und Klein, für Natur- und Geologieliebhaber, für Wanderer und Kulturinteressierte aufgelegt.
Mit einer Fledermaus-Exkursion startete am 16. Juli um 20.00 Uhr im Vulkanpark-Infozentrum das bunte Sommerprogramm, das erst am 25. / 26. September mit dem „Markt der Wissenschaften“ im Römerbergwerk Meurin enden wird. Bis dahin gibt es mehr als 20 Veranstaltungen.

Beim „Markt der Wissenschaften“ geben die Forscher einen Einblick in ihre Arbeit
Fledermaus-Exkursion für Familien, Mineraliensuche am Laacher See, Kinderferienspaß im Römerbergwerk, „Nette-Experimente“ rund ums Wasser im Vulkanpark Infozentrum, Bogenbaukurs im Eifelmuseum Mayen, Wanderung am Booser Doppelmaar, Familiensonntag im Geysir Andernach Erlebniszentrum, der Vulkanpark bietet den ganzen Sommer über einen bunten Strauß von Veranstaltungen an. Neben diesen Einzelveranstaltungen finden im Vulkanpark in diesem Sommer auch wieder drei große Events statt.
Am Wochenende des 17. und 18. Juli erwartet die Besucher auf der Vulkanparkstation Katzenberg in Mayen ein großes Römerfest. Die Römische Legion „Milites Bedenses“ aus Bitburg bläst zum Sturm auf die „Fliehburg“ auf dem Mayener Katzenberg. Neben Militär- und Handwerksvorführungen, Modeschauen und einer römischen Hochzeit werden Spiele, Lesungen, Führungen und Workshops angeboten.
Vom 25. bis 31. Juli dreht sich am Laacher See eine ganze Woche lang alles um die Welt der Eifelvulkane, es findet wieder die „Nacht der Vulkane“ statt. Die Festwoche bietet Konzerte von Klassik bis Rock, Comedy, Vorträge, Kinder- und Familienveranstaltungen in den Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz. Den Abschluss bildet am Samstag, 31. Juli um 23.00 Uhr ein pyrotechnischer Vulkanausbruch. Grollend und donnernd brechen in dieser Nacht die Vulkane der Eifel mit Feuer, Blitz und gewaltigen Explosionen am Ortsrand der Stadt Mendig aus.
Am letzten Wochenende im September geht das Sommerprogramm mit dem „Markt der Wissenschaften“ und einem großen Römerlager im Römerbergwerk Meurin bei Kretz zu Ende. Am 25. und 26. September bietet der Vulkanpark gemeinsam mit der Forschungsstelle Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum sowie weiteren Partnern Geologie, Archäologie und Technikgeschichte zum Anfassen und Mitmachen an. Wissenschaftler stellen ihre Arbeiten und Arbeitsweisen vor und bieten Mitmachaktionen. Eine gute Gelegenheit, um hinter die Kulissen von Forschung und Wissenschaft zu blicken. Ein Römerlager mit Militär, Handwerkern, Steinmetzen und römischen Schmieden findet begleitend im Außengelände des Bergwerkes statt. Sie erwecken das 2000 Jahre alte römische Tuffbergwerk wieder zum Leben und zeigen gelebte römische Geschichte.

Angebot für Schule und Lehrer ist sehr gefragt
Tolle Exkursionen im Vulkanpark möglich
KREIS MYK.
Ausgebuchte Lehrerfortbildungen, volles Haus bei Infoabenden, hohe Zugriffzahlen im Internet; das Konzept „Vulkanpark macht Schule“ kommt bei Lehrern und Schülern gut an.

Unterricht lebendig gestalten: Im Vulkanpark kein Problem
Über 70 Anmeldungen für die zweitägige Lehrefortbildung und ausgebuchte Lehrerinfoabende in den Erlebnis- und Infozentren zeigen, dass das Engagement der Vulkanpark GmbH im Bereich Schule gut ankommt. Nach wie vor wird Vulkanismus im Schulunterricht in verschiedenen Klassenstufen behandelt. Hier bietet der Vulkanpark gute Lehr- und Lernmöglichkeiten und das hoch oben auf einem Vulkankegel oder tief unten, mitten in einem erkalteten Lavastrom. Doch auch für Sachkunde, Geschichte oder Biologie wurde mit dem Pädagogen-Arbeitskreis Vulkanpark sowie dem Umweltbildungsnetzwerk verschiedene Lehrmittel, Exkursionen und Fortbildungen erarbeitet.
Die Arbeitsergebnisse des Arbeitskreises münden in zweimal jährlich stattfindenden Lehrerfortbildungen und in Arbeitsunterlagen für Exkursionen und Unterricht. Darüber hinaus wurde eine Schul-Infomappe mit rund 20 thematischen Tages- und Halbtages-Exkursionen erstellt. So werden alle Schularten von der Förderschule bis zum Gymnasium abgedeckt. Durch die Kombinationsmöglichkeit von musealen Indoor- und Outdoor-Attraktionen eignet sich der Vulkanpark für einen Schulausflug zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter.
Ohne Rücksicht auf Wind und Wetter bietet die „Vulkanschule“ im Internet jederzeit Informationen, Tipps und Spiele. Nach dem Relaunch im Frühjahr präsentiert sich die Schüler- und Lehrerseite http://www.vulkanschule.de übersichtlicher und informativer. Dort können auch die Exkursionsvorschläge und die Termine für weitere Lehrerveranstaltungen im Herbst abgerufen werden.
Eine Anmeldung zur Lehrerfortbildung am 20. / 21. September sowie zu den Lehrerinfoabenden am 5. Oktober und am 9. November ist schon jetzt möglich. Telefon 0261-108511.

Vulkanpark in den Ferien länger geöffnet
KREIS MYK. Während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben das Vulkanpark Infozentrum, der Römerbergwerk Meurin und der Lava-Dome ihre Öffnungszeiten erweitert und auch montags geöffnet. Die Kellerführungen in den Lavakeller Mendig finden während der Ferienzeit bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen täglich um 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr statt.
Infos unter Telefon 0261-108511.

Vulkanpark setzt alles auf eine Karte
Einmal zahlen, fünfmal Attraktionen besuchen und staunen
KREIS MYK. Eine einzige Eintrittskarte für alle Vulkanparkattraktionen zu einem günstigen Preis. Das ist die neue Vulkanpark-Card. Und sie ist erfolgreich und gefragt. Einmal gekauft, berechtigt sie zum einmaligen Besuch des Vulkanpark-Infozentrums in Plaidt / Saffig, des Lava-Dome´s und des Lavakellers in Mendig inklusive einer Kellerführung sowie des Römerbergwerkes Meurin bei Kretz und des Geysir Erlebniszentrum Andernach inklusive Schifffahrt zum Namedyer Werth und Geysir-Sprung. Im Lava-Dome, Vulkanpark-Infozentrum und im Römerbergwerk Meurin stehen den Gästen auch kostenlos mehrsprachige Audioguides zur Verfügung.
Die Vulkanpark-Card gibt es für Erwachsene (20,— Euro) und Kinder (15,— Euro), ist ein Jahr gültig, übertragbar und bietet einen Preisvorteil.
Infos unter Tel. 0261-108511.

Burg Eltz: Besuch gibt Einblick in Sanierung!
KREIS MYK. Herrliche Aussichten auf den Hochflächen des Moselplateaus und stille Auenlandschaften entlang des sprudelnden Elzbaches treffen mit einem einzigartigen Kulturdenkmal zusammen: Die Burg Eltz ist der Inbegriff der deutschen Burgen und wird gerade mit großem Aufwand und Mitteln des Konjunkturprogramms II saniert. Der Traumpfad „Eltzer Burgpanorama“ bietet gerade jetzt einen besonderen Blick auf die Burg, die an manchen Stellen wie von Verpackungskünstler Christo umhüllt scheint. Der Besuch der Burg ist dadurch keineswegs eingeschränkt, im Gegenteil: Den Gästen bieten sich Einblicke in die Sanierungsarbeiten, wie man sie sonst wohl nie wieder bekommt.
Weitere Infos unter Telefon 02672-950500 oder unter http://www.burg-eltz.de sowie auf http://www.traumpfade.info.

Kreis Mayen-Koblenz erhält Zuschlag
für Fachoberschule in Kobern-Gondorf

Realschule plus Untermosel ermöglicht ab dem Schuljahr 2011 / 2012
die Fachhochschulreife in den Fachrichtungen Wirtschaft / Verwaltung und Gesundheit
KREIS MYK.
Nun steht es fest: Der Landkreis Mayen-Koblenz erhält den Zuschlag für eine Fachoberschule in Kobern-Gondorf. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen gab die Standorte für die neuen Fachoberschulen im Land bekannt. Darunter befindet sich auch die Realschule plus Untermosel in Kobern-Gondorf, die ab 2011 / 2012 eine Oberstufe mit den Fachrichtungen Wirtschaft / Verwaltung und Gesundheit anbieten wird. Träger wird künftig der Landkreis Mayen-Koblenz.
„Die Entscheidung stärkt den Schulstandort Mayen-Koblenz und schafft ein weiteres Angebot, an dem die Schüler wohnortnah das Fachabitur machen können. Mein besonderer Dank gilt der Realschule plus Untermosel, die sich dieser Aufgabe stellt“, so Kreischef Landrat Dr. Alexander Saftig. „Schade ist, dass die anderen vier Schulen im Kreis nicht berücksichtigt wurden. Auch sie hatten gute Voraussetzungen.“ Der Landkreis Mayen Koblenz hatte sich mit insgesamt fünf Schulen für das Schuljahr 2011 / 2012 beworben. Zwei kreiseigene Schulen und drei, die in der Trägerschaft von Kommunen im Landkreis sind. Als kreiseigene Schulen gingen die Geschwister-Scholl-Realschule plus Andernach und die Karl-Fries-Realschule plus Bendorf für das Schuljahr 2011 / 2012 ins Rennen. Für das Schuljahr 2012 / 2013 hat der Kreis bereits vorsorglich zwei weitere Anträge gestellt: die Albert-Schweitzer-Realschule Mayen sowie die Hermann-Gmeiner-Realschule Mendig. Schulen, die sich um den Standort der Fachoberschule bewarben, aber in der Trägerschaft von Kommunen im Kreis sind: Realschule plus Konrad-Adenauer-Schule Vallendar und Realschule plus Nachtsheim.
Die Fachoberschule (FOS) ist eine in berufliche Fachrichtungen ausgerichtete Schulform, die nach der 12. Klasse mit der Fachhochschulreife abschließt. Sie zählt zu den Berufsbildenden Schulen. Der Abschluss einer Fachoberschule der Klasse 12 berechtigt zur Aufnahme des Studiums in jeder Fachrichtung an einer Fachhochschule.

Beiräte für Migration und Integration des Landkreises MYK und der Stadt Bendorf luden zum Austausch ein
Beim gemeinsamen Frühstück mehr über die unterschiedlichen Kulturen im Kreis erfahren

Naim Bayraktar (3.v.l.) und Zeynep Begen (6.v.l.) bedankten sich bei allen Helfern, die die Durchführung der Veranstaltung erst möglich machten, vor allem bei Rolf Polcher (2.v.l.) der die Mensa der Schule zur Verfügung stellte
KREIS MYK. Zum ersten Mal luden die Beiräte für Migration und Integration des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Bendorf gemeinsam zu einem Frühstück in der Medardus-Grundschule in Bendorf ein. Die beiden Vorsitzenden der Beiräte Naim Bayraktar und Zeynep Begen freuten sich über die vielen Besucher. Eingeladen waren die Eltern der Medardus-Grundschüler sowie Sozialdienste aus dem Kreis. „Eine andere Kultur lernt man nur dann kennen, wenn man auf die Menschen zugeht und sich mit ihnen unterhält“, so Begen. Integration könne nur funktionieren, wenn Vorurteile und Ängste abgebaut würden. Im nächsten Schritt will man seitens der Beiräte Interessengruppen zusammen bringen. Beim gemeinschaftlichen Kochen, Walken oder Schwimmen sollen Kontakte geknüpft werden. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung von Familie Colak, Orhan Cimen, Fehmi Begen und den Beiräten für Migration und Integration des Landkreises MYK und Bendorf. Da das Kennenlern-Frühstück gut angenommen wurde, ist das nächste bereits in der Planung.

Obstbauern mit „vorsichtigem Optimismus“
Ernte später gestartet - Markt nicht überlastet wie im Vorjahr
KREIS MYK.
Später als üblich sind die Obstbauern in der Region in die Saison gestartet. Sie gehen mit vorsichtigem Optimismus ins Jahr, da der Markt nicht überlastet ist wie im Vorjahr.

Einmal im Jahr fest im Terminkalender: Der Besuch beim Obstbauring
100 Tonnen Zwetschgen ernteten die Obstbauern der Region im Sommer 2009 täglich. Gigantische Mengen, die zum Problem wurden, denn die Marktpreise deckten kaum die eigenen Kosten. „In diesem Jahr erwarten wir eine normale, aber gute Ernte, sodass die Situation insgesamt günstiger ist“, sagt Thomas Kreuter, Vorsitzender des Obstbaurings, der Landrat Dr. Alexander Saftig eingeladen hatte, um ihm einen Überblick über die aktuelle Lage zu geben.
Hoffnungsträger der Obstbauern sind jedoch nicht die Zwetschgen, sondern die Süßkirschen, wie Renate Mohrs-Jönck erklärt. Gibt es durch Hagel oder Trockenheit keine größeren Ausfälle, wird man zufrieden sein können: „Sie ist für uns enorm wichtig. Wir können sie direkt vermarkten und statt der Masse entscheidet die Qualität.“ Zudem geht man davon aus, dass der Markt nicht durch Importe aus den angrenzenden Ländern überschwemmt wird.
Der Landrat hat Verständnis, wenn aufgrund der Marktlage und des Preiskampfs im Lebensmittelhandel die Erlöse für die Obstbauern gering sind und das Überleben schwierig machen: „Das schafft Frust. Wo die Verwaltung helfen kann, wollen wir dies tun. Es ist oft schwierig, den richtigen Ausgleich aller Interessen zu schaffen. Aber wir brauchen den Obstbau, er gehört zur landwirtschaftlichen Kultur im Landkreis, er hat unsere Vorzeige-Landschaft mitgeprägt.“ Mehr noch als Politik und Verwaltung seien die Verbraucher gefragt, bewusst einzukaufen: „Wer Obst nach der jeweiligen Saison aussucht und dann auf die Produkte unserer Erzeuger zugreift, bekommt garantiert die bessere Ware: Frisch, appetitlich und gesund. Da haben alle was davon.“

Publikum war berührt
„Liebst du mich eigentlich noch?“ Der Satz hallt durchdringend durch den Zuschauerraum. Auf einer Bühnenplattform sitzen drei junge Mädchen und verstricken sich in ihrer Dreiecksbeziehung. Auf einer anderen Bühne spielen zwei verliebte Frauen auf einer Leiter und in einem Glaskasten steht bedrohlich eine Serienmörderin.

Szene aus „Bitte nicht berühren“ von links nach rechts: Rainer Rechner, Steffi Müller, Katharina Schwabauer
Diese skurrilen und zugleich spannenden Szenen stammen aus dem Stück „Bitte nicht berühren“ des Stadtteiltheaters Karthause, welches am Samstag, 12.6.2010 im Jugend- und Bürgerzentrum auf der Karthause Premiere hatte.
Die Eigenproduktion zu den Themen Liebe, Tod und Wahnsinn, bestehend aus drei Handlungsebenen, wurde vom Ensemble des Stadtteiltheaters und unter der Regie des Diplom Theaterpädagogen Michael Lüdecke innerhalb der letzten Monate erarbeitet.
Zu den zwei Vorstellungen am letzten Wochenende kamen zahlreiche Zuschauer, die sich entgegen des Stücktitels durchaus sehr berührt fühlten und die Amateurdarsteller mit viel Applaus bedachten.
Modern, experimentell und intensiv, aber auch ein wenig klassisch, - so arbeitet das Ensemble des Stadtteiltheaters, das derzeit aus elf jugendlichen und erwachsenen Amateurdarstellerinnen und Amateurdarstellern besteht.
Die wöchentlichen Proben finden jeweils mittwochs, von 16.30 - 18.30 Uhr im Jugend- und Bürgerzentrum auf der Karthause statt. Interessierte Amateure sind herzlich eingeladen bei den Proben vorbeizuschauen.

Media Parts unterstützt Stromsparhelfer
der Caritas mit 1.500,— Euro

Immer mehr Koblenzer nutzen kostenloses Angebot
und senken ihre Energiekosten

Seit Anfang 2009 läuft mit großem Erfolg der Stromspar-Check, ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Caritasverbands (DCV), des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). „Bis Mitte Juni nutzten bereits 450 Haushalte in Koblenz den kostenlosen Check, um ihre Elektrogeräte auf Herz und Nieren prüfen zu lassen“ erläutert Hermann Trapp, Geschäftsführer der CarMen gGmbH, einem Tochterunternehmen des Caritasverbandes.

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe durch die beiden Media Parts-Geschäftsfüher an die Stromsparhelfer der CarMen gGmbH
Teilnahmeberechtigt sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Die speziell geschulten Stromsparhelfer führen beim ersten Hausbesuch eine Bestandsaufnahme sowie eine Analyse des Verbraucherverhaltens durch. Beim zweiten Besuch erteilen sie anhand eines Mess- und Auswertungsprotokolls qualifizierte Ratschläge zum Stromsparen und händigen Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter und andere Geräte aus. Diese Soforthilfen können einen Wert von bis zu 70,— Euro haben.
Nun durfte man sich über eine großzügige Spende der Firma Media Parts aus Metternich in Höhe von 1.500,— Euro freuen. „Wir unterstützen gerne dieses ökologisch sinnvolle Projekt für die Menschen unserer Stadt“, so Media Parts-Geschäftsführer Rolf Simon. „Es passt zu unserer Firmenphilosophie, auch wir beraten hinsichtlich Energiesparen und Kostensenkungen im Strom- und Gasbereich.“
Der Stromspar-Check, sinnvoll und zum Wohle der Haushaltskassen und Natur, wie die Zahlen seit Projektbeginn belegen. Alleine in Koblenz konnten bereits mehr als 150.000 KWh Strom, fast 89.000 kg CO2 sowie 2.877.000 Liter Wasser eingespart werden. Darüber hinaus wurden Soforthilfen in Höhe von ca. 26.500,— Euro in den Haushalten eingebaut.
„Wir bedanken uns über das soziale Engagement der Firma Media Parts durch die tatkräftige Unterstützung und hoffen, dass auch weiterhin viele Koblenzer den Stromspar-Check nutzen“, so Hermann Trapp weiter. „Schließlich konnte jeder teilnehmende Haushalt im Schnitt 82,— Euro pro Jahr einsparen.“
Weitere Informationen unter http://www.stromspar-check.de oder bei der CarMen gGmbH, Im Acker 23, 56072 Koblenz, Tel. 0261-911600, E-Mail: mail@carmenggmbh.de.

Kfz-Zulassung in Mayen in Betrieb
Anstrengender, aber reibungsloser Umzug am Wochenende
KREIS MYK. Pünktlich um 7.30 Uhr gingen die Türen in der neuen Kfz-Zulassungsstelle „Auf der Eich“ in Mayen auf. Ralf Döring (m.) aus Kirchwald war der erste Kunde und bekam von Landrat Dr. Alexander Saftig und Barbara Schäfer einen Blumenstrauß.
Das ganze Wochenende hatten die Mitarbeiter mit dem Umzug zu tun und am Eröffnungstag war ihnen deutlich anzusehen, dass sie erleichtert sind, den Bürgern den Service in deutlich komfortableren Räumen anbieten zu können: Auf ihren Shirts stand denn auch in dicken Lettern „Endlich“ geschrieben.

Ausstellungstafel zum 125. Geburtstag von Fritz von Unruh

Anlässlich des 125. Geburtstags des Dramatikers Fritz von Unruh stellte der ehemalige Leiter der Stadtbibliothek Dr. Ulrich Theuerkauf das von ihm initiierte und weiterhin betreute Ausstellungsprojekt vor.

v.l.n.r. Stadtbibliotheksdirektorin Susanne Ott, Ulrich Theuerkauf, Stephanie Link und Walter Meuer
Das Projekt basiert auf dem bereits vorliegenden Buch „Berühmte Persönlichkeiten in Koblenz“, in dem informative Kurzporträts historisch bedeutsamer Personen, die in Koblenz geboren sind oder hier gewirkt haben, in deutscher, englischer und französischer Sprache vorgestellt werden. Diese Kurzporträts dienen als Grundlage für die Gestaltung 90x120cm großer Ausstellungstafeln mit Informationen und umfangreichem Bildmaterial.
Im Rahmen des Projekts hat Dr. Ulrich Theuerkauf in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Koblenz als Herausgeberin und mit engagierter Unterstützung von Walter Meurer und Stephanie Link vom Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, bisher neun Tafeln fertig gestellt.
Insgesamt soll die Serie 17 biografische Tafeln und eine Erläuterungstafel umfassen. Die zu Grunde liegende Projektidee besteht darin, den Reichtum und die Breite der Koblenzer Kulturtradition für die interessierte Öffentlichkeit publik zu machen.
Die neueste Präsentationstafel behandelt den Dramatiker, Redner, Schriftsteller und Maler Fritz von Unruh, der am 10. Mai 1885 in Koblenz geboren wurde. Unruh, gestorben am 28. November 1970 in Diez, wurde im deutschen Expressionismus als einer seiner bedeutendsten Dramatiker gefeiert. Zu seinen zeitlosen Werken gehört beispielsweise die Erzählung „Opfergang“. Wenn auch die meisten seiner Werke heute in Vergessenheit geraten sind, bleibt doch vor allem die Bedeutung seiner großen Reden bestehen. Die Ausstellungstafel zu Fritz von Unruh will einen einst berühmten Sohn der Stadt ehren. Sie kann ab sofort in der Stadtbibliothek in der Kornpfortstraße neben einigen Gemälden des Schriftstellers besichtigt werden.
Das Buch zur Ausstellung „Berühmte Persönlichkeiten in Koblenz“ ist zum Preis von 10,- Euro in der Stadtbibliothek oder im örtlichen Buchhandel erhältlich.
Weitere Infos unter http://www.stb.koblenz.de.

Landrat ernennt Ärztliche Leiter Rettungsdienst

Landrat Dr. Saftig (l.) freut sich zusammen mit Landrat Achim Schwickert (r., Westerwald-Kreis) über die Ernennung von Oberfeldarzt Stefan Schaefer und Dr. Christian Voigt, die mit Ihren Ehefrauen zur Ernennung kamen
KREIS MYK. Oberfeldarzt Stefan Schaefer und Dr. Christian Voigt sind ab sofort Ärztliche Leiter Rettungsdienst für den Bereich Koblenz und Montabaur. Beide sind seit langer Zeit als Notärzte mit besonderen Qualifikationen im Bereich Rettungsdienst und Notfallmedizin im Einsatz. „Damit die medizinische Versorgung am Unfallort funktioniert, müssen auch administrative Aufgaben wahrgenommen werden“, weiß Landrat Dr. Alexander Saftig, der die Ernennungsurkunden überreichte. Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) ist für das medizinische Qualitätsmanagement der Patientenversorgung und -betreuung im Notarzt- und Rettungsdienst verantwortlich. Er sichert die Qualität und beleuchtet Organisationsstrukturen im Rettungsdienst, um eine optimale Versorgung im Raum Koblenz-Montabaur zu gewährleisten. Schaefer ist beim Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz, Voigt beim Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Neuwied beschäftigt.

Rathaus-Bürgersprechstunde verlegt
Die letzte Rathaus-Bürgersprechstunde, die Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig im Jahr 2010 abhält, muss auf den 16. November verlegt werden.
Die Bürgersprechstunden, die von 14.00 bis 17.00 Uhr im Saal 103 neben dem Historischen Rathaussaal, stattfinden werden von einem Mitarbeiter des Hauptamtes koordiniert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, einen Termin mit Markus Weiler unter der Telefonnummer 1291220 zu vereinbaren.

Gesungen - Gespendet
Ein Höhepunkt des Frühlingsfestes des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz war der Auftritt der Dino-Gruppe der Kindertagesstätte Eulenhorst. Die Senioren waren so entzückt vom Liedvortrag der Kleinen, dass eine spontane Sammlung gestartet wurde, weiß man doch, dass der Kita-Spielplatz weiteres Gerät benötigt.
Die Sprecherin des Kulturarbeitskreises im Seniorenbeirat Maria Hofmann, ließ die „Sammelbüchse“ zudem noch bei der letzten Beiratssitzung kreisen und einige Mitglieder haben spontan ihr Sitzungsgeld gespendet, wie Beiratsvorsitzende Monika Artz betont.
Im Beisein von Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (2. v. rechts) hat eine Abordnung des Seniorenbeirats dem Förderverein der Kita Eulenhorst nun insgesamt 280,— Euro überreicht. Und natürlich haben die Kinder auch wieder einige Lieder vorgetragen. Nach den Sommerferien werden die neuen Spielgeräte auf dem Kita-Spielplatz vorhanden sein, wie Kita-Leiter Dirk Crezelius (rechts) erklärte.
So wird es also in Kürze heißen: Gesungen - Gespendet - Gespielt.

Familienbewusste Personalpolitik

Stadtverwaltung Koblenz ausgezeichnet

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig erhält von Dezernet Martin Prümm das Zertifikat, welches dieser stellvertretend für den OB in Berlin entgegen genommen hatte. Mit dabei Julia Schughart vom Haupt- und Personalamt der Stadt
Die Stadtverwaltung Koblenz wurde am 11. Juni 2010 in Berlin von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und dem Parlamentarischen Staatssekretär Peter Hintze mit dem Zertifikat „Audit Beruf und Familie“ ausgezeichnet. In Vertretung von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig nahm Dezernent Martin Prümm das Zertifikat in der Bundeshauptstadt entgegen.
„Ich freue mich, dass die Stadtverwaltung Koblenz für Ihre familienbewusste Personalpolitik als eine Investition für die Zukunft ausgezeichnet wird“ brachte Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig seine Freude über die Zertifikatsverleihung zum Ausdruck. „Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des bevorstehenden Fach- und Führungskräftemangels ist sich die Stadtverwaltung Koblenz der Herausforderung bewusst und strebt mit dem Audit eine weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an“, so der OB.
Die Stadtverwaltung Koblenz mit über 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht flexible Gleitzeit- und Teilzeitmodelle sowie Telearbeit zur Unterstützung einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In den kommenden Jahren sollen eine Reihe von weiteren familienbewussten Maßnahmen umgesetzt werden.

Staatsanwaltschaft Koblenz: Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring: Ergänzende Informationen
Aufgrund von Medienveröffentlichungen und -anfragen
sehe ich mich zu folgenden Klarstellungen veranlasst:
1.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz war in die polizeilichen Recherchen des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz im September 2008 in keiner Weise eingebunden. Diese wurden meines Wissens ausschließlich auf die polizeirechtliche Gefahrenabwehrkompetenz gestützt und liegen daher nicht im Verantwortungsbereich der Staatsanwaltschaft. Hätte sich aus diesen Maßnahmen der Anfangsverdacht eines strafbaren Verhaltens ergeben, wäre die Polizei verpflichtet gewesen, eine Strafanzeige vorzulegen. Das ist nicht geschehen. Ich gehe daher davon aus, dass keine zureichenden Anhaltspunkte für eine Straftat gesehen wurden. Die im September 2008 erarbeiteten Unterlagen sind der Staatsanwaltschaft Koblenz erst nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens, die mit einer umfangreichen Verfügung vom 30.7.2009 erfolgte, im August 2009 übersandt worden. Aus den vorgelegten Unterlagen ergibt sich auch nach meiner Beurteilung eindeutig kein Anfangsverdacht.
2. Ende März 2009 hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz erstmals Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufgenommen und über die Angaben des Hinweisgebers informiert. Die Frage eines Anfangsverdachts wurde nach der Erinnerung des Vertreters der Staatsanwaltschaft Koblenz bei der Besprechung übereinstimmend dahin beurteilt, dass kein Verdacht besteht. Diese Annahme hat sich im weiteren Verlauf der Ermittlungen bestätigt.
3. Die Feststellungen des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz bezüglich der aus Landesmittel gestellten Bardepots stehen nicht im Widerspruch zu den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Koblenz. Aufgabe der Staatsanwaltschaft war bezüglich dieses Sachverhalt von Anfang an und ausschließlich nur die Prüfung, ob der Umgang mit den in das Ausland transferierten Geldern strafrechtlich relevant war. Das habe ich mehrfach verneint. Dazu bedurfte es keiner Auseinandersetzung mit dem Banken- oder dem Haftungsrecht in der Schweiz. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die konkrete rechtliche und wirtschaftliche Ausgestaltung der Auslandskonten nicht geprüft. Alleiniger Maßstab war die Frage, ob es zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine konkrete Vermögensgefährdung im Sinne des Untreuetatbestandes (§ 266 StGB) oder eine betrügerische Täuschungshandlung (§ 263 StGB) gibt. Beides war und ist auch unter Einbeziehung des vom Rechnungshof eingeholten Gutachtens nicht der Fall.
4. Bezüglich der Vorwürfe, den Beschuldigten Barandun nicht angehört zu haben, teile ich mit, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz bereits am 17.2.2010 seinen Verteidiger wegen einer Beschuldigtenvernehmung angeschrieben hat. Mit Antwort vom 24.2.2010 hat der Verteidiger bestätigt, dass die in den Akten befindliche Adresse in Dubai zutreffend sei und um Übersendung eines Fragenkataloges für eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Mit Schreiben vom 9.3.2010 hat die Staatsanwaltschaft Koblenz dies wegen der Komplexität des Sachverhalts abgelehnt und um Mitteilung möglicher Vernehmungstermine gebeten. Darauf erfolgte keine Reaktion mehr. Ich gehe daher davon aus, dass der Beschuldigte Barandun von seinem Schweigerecht Gebrauch macht. Im Übrigen verspreche ich mir im Hinblick auf die nach den Ermittlungsergebnissen aus den USA eindeutige Beweislage von einer Beschuldigtenvernehmung keine neuen Erkenntnisse, zumal die Zuverlässigkeit eventueller Angaben dieses Beschuldigten nach seinem bisherigen Auftreten als eher gering einzuschätzen sein dürfte.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Herausragende Weine sollen Geschmack
auf den Landkreis Mayen-Koblenz machen
„1. Große Weingala“ - Landrat wirbt mit Weinkönigin:
Identifikationskraft des Weins nutzen

Zehn Weingüter präsentierten sich auf Initiative von Landrat Dr. Alexander Saftig den ausgesuchten Gästen - mit der Deutschen Weinkönigin Sonja Christ war auch die erste Botschafterin für das Spitzenprodukt Wein vertreten
KREIS MYK. Landrat Dr. Alexander Saftig will den Wein an Rhein und Mosel mit Macht als Identifikationssymbol der Region stärken und nutzen. Zum Auftakt warb er bei der „1. Großen Mayen-Koblenzer Weingala“ bei namhaften Persönlichkeiten der Region um Unterstützung: „Wir brauchen Sie als Botschafter für unsere Spitzenweine.“ Keine geringere als die Deutsche Weinkönigin Sonja Christ unterstützte den Landrat bei diesem Appell!
Es sind herausragende Weingüter, die im Landkreis an Rhein und Mosel produzieren und sich bei der Weingala auf Gut Besselich in Urbar dem ausgesuchten Publikum präsentierten. „Der Wein eröffnet uns riesige Chancen“, erklärte der Landrat im Gespräch mit Peter Burger. Der Weinkenner und Geschäftsführer der rz-Reporter GmbH moderierte mit besonderem Vergnügen diesen Abend, denn auch er ärgert sich, wenn die Gastronomie keine heimischen Weine auf der Karte hat und die Servicekraft auf die Frage „Welche Weine führen Sie?“ mit „Weiß, Rot oder Rosé“ antwortet.

Dr. Alexander Saftig war Sonja Christ und Moderator Peter Burger dankbar für die Unterstützung. „Trinkt unseren Wein, er ist einzigartig und bietet exzellente Chancen für die Region“, war die Botschaft
Wie kann man der Gastronomie da auf die Sprünge helfen? „Sie muss erkennen, dass ein unverwechselbarer Geschmack in unseren Weinen liegt. Sie muss sich mit unseren Weinen identifizieren und den Wein als optimalen Begleiter unserer Küche erkennen“, machte Saftig deutlich. Heimischer Wein im Angebot: „Das muss selbstverständlich werden.“
Sonja Christ konnte nur beipflichten. Auf einem Weinseminar gab’s als Geschenk eine Flasche Champagner, berichtete sie als Beispiel. „Warum nur?“, fragte sie, „Wo doch ein guter Winzersekt dem ´Schampus´ qualitativ überhaupt nicht nachsteht.“ Das Bewusstsein sei zu wecken für die heimischen Produkte, die in den bekannten Führern vertreten sind und bei Feinschmeckern Furore machen - aber längst noch nicht das breite Publikum in der eigenen Region finden. „Das ist noch ein hartes Stück Arbeit“, machte der Landrat klar. „Das kann der Kreis nicht alleine. Es ist großartig, dass die deutsche Weinkönigin von der Mosel kommt, ich bin dankbar, dass sie uns unterstützt. Wir brauchen dazu weitere Fürsprecher, Botschafter und Multiplikatoren. Dafür bitte ich hier alle um Unterstützung.“

Das Klostergut Besselich bot den passenden Abend für die Weingala
„Überzeugungsarbeit“ lieferten an dem Abend zehn Weingüter, sieben von der Mosel und drei vom Rhein. Mit einem Menü passend zu den Weinen - und nicht umgekehrt! - ließ Jupp Wagner die Geschmacksnerven tanzen. Genießen mit allen Sinnen war an diesem Abend angesagt. Das geht nur mit Qualität, die überzeugt. Die Winzer selbst sind sich im klaren: Nur so bieten sich den Winzern der Region Chancen für die Zukunft. Die Produktionsbedingungen sind zwar durch Steil- und Steilstlagen schwierig. Letztere bieten allerdings, wie Sonja Christ überzeugend darlegt, optimale Bedingungen für einen herausragenden Wein. Das „Terroir“, für das Reinhard Löwenstein warb, „bietet uns einzigartige Möglichkeiten, einen Kulturwein zu schaffen, der sich vom Industriewein klar abhebt.“

Hochkonzentrierter Künstler des kulinarischen Hochgenusses: Jupp Wagner zauberte mit seinem Team und kitzelte mit dem Essen die Geschmacksnerven der Gäste
Das Weingala war eine Premiere, der Landrat versteht sie jedoch mehr als Auftakt für die weitere Tourismusentwicklung im Kreis. „Wir haben es zuletzt mit dem Traumpfadeprojekt geschafft, mit hoher Initiative und Engagement eine Marke zu entwickeln und zu etablieren. Diese Investition in öffentliche Infrastruktur zieht private Investitionen von touristischen Leistungsträgern nach sich.“ Diesen Trend wolle man bestärken: „Ganz konkret wollen wir gastronomischen Leistungsträgern helfen sich zu entwickeln. Servicequalität und zeitgemäße Einrichtung der Übernachtungsbetriebe zähle ich hier zu den wesentlichen Stellschrauben. Hinsichtlich des gastronomischen Angebotes setze ich für die Zukunft darauf, dass insbesondere verstärkt die regionale Identität auch in den Focus unserer Gastronomen kommt. Mit den hervorragenden land- und weinwirtschaftlichen Produkten haben wir die besten Voraussetzungen, den Touristen, die uns besuchen, ein wirklich authentisches und stimmiges Erlebnis bei einem Besuch zu vermitteln.“
Zehn Winzer - ein Genuss
Zehn Weingüter steuerten an dem Abend fruchtige und elegante Weine bei, die von der Mineralik des Bodens geprägt sind. Gemeinsam stehen sie für höchste Qualität. Mit dabei waren vom Rhein die Weingüter Volk, Matthias Müller und Weingart aus Spay. Von der Mosel kamen aus Winningen die Weingüter Freiherr von Heddesdorff, Heymann-Löwenstein, Reinhard und Beate Knebel und Rüdiger Kröber, aus Kobern-Gondorf war das Weingut Freiherr von Schleinitz, aus Niederfell das Weingut Lubentiushof und aus Hatzenport der Winzerhof Gietzen vertreten.

Staatsanwaltschaft Koblenz:
Ermittlungskomplex Finanzierung Nürburgring: Rechtshilfeersuchen an die USA erledigt

Am 18.6.2010 ist die offizielle Antwort der amerikanischen Justizbehörden auf das Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Koblenz über das Bundesamt für Justiz und die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz eingegangen. Die Vernehmung einer Mitarbeiterin der Wells Fargo Bank Los Angeles / Kalifornien ergab, dass das von dem angeblichen Investor Pierre Sloan Dupont unterhaltene Konto im Juli 2009 im Zeitpunkt der Hingabe der Oderschecks über 67 Mio. USD und 33 Mio. USD lediglich einen Betrag von etwas mehr als 50,— USD aufwies. Zu keinem Zeitpunkt verfügte der Kontoinhaber über einen höheren Betrag als 500,— USD.
Die Schließung des Kontos erfolgte am 8.7.2009, nachdem versucht worden war, zwei Schecks über insgesamt 13,5 Mio. USD einzulösen.
Ein Kontoauszug über mehr als 138 Mio. USD, den der Beschuldigte Barandun den Verantwortlichen der Nürburgring GmbH als Nachweis für die Liquidität des angeblichen Investors vorgelegt hatte, ist der Wells Fargo Bank weder bekannt noch entsprach er jemals dem Kontostand des fraglichen Kontos.
Damit liegt der Verdacht des Gebrauchens einer unechten Urkunde und damit eines Vergehens der Urkundenfälschung nach § 267 des Strafgesetzbuches vor. Dagegen kann die Übergabe eines nicht gedeckten Schecks durch den Beschuldigten Barandun nicht ohne weiteres als Betrug angesehen werden, weil er aus diesem Verhalten nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen keinen Vermögensvorteil erlangt hat. Insbesondere sind bislang keine Zahlungen seitens der Nürburgring GmbH oder der Finanzvermittler an Barandun festgestellt worden.
Im Übrigen steht das vorliegende Verfahren vor dem Abschluss.
Dr. Horst Hund, Leitender Oberstaatsanwalt

Projekt „Verkehr in Koblenz“

Christian Ganser bei der Radarmessung
Im Sprint erreicht er locker 24 km/h, der Schüler Christian Ganser. Ermittelt wurde die Geschwindigkeit mit einem städtischen Überwachungsfahrzeug auf dem Bürgersteig in der Hohenzollernstraße. Die Stadt kontrolliert mitnichten nun die Geschwindigkeit von Fußgängern, sondern hilft mit praktischem Beispiel bei der Projektarbeit des Max-von-Laue-Gymnasiums. Zum 50-jährigen Jubiläum des Gymnasiums wird mit Projektarbeit unter anderem der Verkehr in Koblenz im Wandel der Zeit betrachtet.
Mit ihrer Lehrerin Dorothee Klöckner trafen sich die Schüler der Projektgruppe in der Hohenzollernstraße, um die Funktionsweise eines Überwachungsfahrzeugs kennen zu lernen.

Hans Gerhartz (2.vr.), die technischen Details des Radarfahrzeugs erklärend
Christian Ganser musste dazu mit einer Geschwindigkeit von über 20 km/h an dem Gerät vorbeilaufen, denn dies ist bei diesem Fahrzeug die unterste Grenze der Messung. Erfragt wurden auch technische Details und vor allem bei welcher Geschwindigkeit das obere Limit der Messeinrichtung erreicht sei.
Hans Gerhartz, Sachgebietsleiter Verkehrsüberwachung im städtischen Ordnungsamt, erklärte die städtische Verkehrsüberwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs und beantwortete auch die Frage nach dem kuriosesten Fall: Neben einem Kollegen der ruhenden Verkehr kontrollierte krachte einmal eine Tür auf dem Bürgersteig. Dies war kein Anschlag auf den städtischen Mitarbeiter sondern vorwitzige Innenausbauer, die aus dem obersten Stockwerk des Gebäudes einen Müllcontainer treffen wollten.
Die Projektarbeit der Schüler wird bei der Stadtverwaltung fortgesetzt, denn morgen soll der Verkehrsrechner besichtigt und ein Gespräch mit städtischen Verkehrsplanern geführt werden.

Zdziennicki im Goldenen Buch
Hoher Besuch im Koblenzer Rathaus - Dr. Bohdan Zdziennicki, der Präsident des polnischen Verfassungsgerichtshofes stattete Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen Besuch ab. Zdziennicki weilte mit einer Delegation polnischer Richter auf Einladung des Oberlandesgerichts (OLG) in Koblenz.

Dr. Bohdan Zdziennicki (links), Präsident des polnischen Verfassungsgerichtshofes, trägt sich im Beisein von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in das Goldene Buch der Stadt Koblenz ein
OB Hofmann-Göttig empfing den polnischen Gast und seine Begleiter, darunter OLG-Präsident Ralf Bartz, in den Amtsräumen und hob in seiner Begrüßung auf den Justizstandort Koblenz ab, der durch das gerade im Bau befindliche Justizentrum nochmals eine Aufwertung erfahre. Auch berichtete der Oberbürgermeister über das „Fieber der Vorfreude“ auf die Bundesgartenschau im kommenden Jahr. Aktuelles zum Großprojekt Zentralplatz fand bei den Gästen besonderes Interesse.
Die polnische Delegation rund um Dr. Zdziennicki bedankte sich für den herzlichen Empfang im Rathaus und berichtete darüber, wie beeindruckt man doch von der Stadt Koblenz sei, egal ob derzeit an der ein oder anderen Stelle gebaut werde. Da man auf Initiative von OLG-Präsident Bartz seit Jahren in regem Austausch stehe, habe man Koblenz schon einige Male bewundern dürfen und freue sich schon auf den neuen Glanz der Stadt in den kommenden Jahren.
OB Hofmann-Göttig lud Dr. Zdziennicki dann dazu ein, sich im Goldenen Buch der Stadt Koblenz einzutragen. Dieser dankte für die ihm zukommende Ehre und unterschrieb nicht ohne vorher nochmals in einigen Zeilen seine Bewunderung für die Schönheit der Stadt an Rhein und Mosel auszudrücken.
In einer sich anschließenden kleinen Feierstunde zeigten sich die polnischen Gäste sehr interessiert an Kommunalpolitik und städtebaulichen Projekten.


Vulkanpark erhält erneut höchsten Preis
für den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa

Feierliche Übergabe im Infozentrum -
Landrat: Potential erfolgreich genutzt - Blick nach vorne
KREIS MYK.
140 Anträge aus 26 Ländern musste die Jury des höchsten europäischen Preises zum Erhalt des kulturellen Erbes, „Europa Nostra“, bewerten. Dem Vulkanpark gelang dabei ein Novum: Nach 2004 wurde er zum zweiten Mal ausgezeichnet.
Sechs Jahre nach der Auszeichnung des Römerbergwerks Meurin hat „Europa Nostra“ erneut einen Preis nach Mayen-Koblenz vergeben. Europa Nostra („Unser Europa“) ist die europäische Denkmalinitiative, ein europäischer Verbund nicht-staatlicher Denkmalschutzorganisationen mit Sitz in Den Haag. Nicht nur nach der neuerlichen Auszeichnung ist es für Landrat Dr. Alexander Saftig keine Frage: „Der Vulkanpark ist ein Leuchtturmprojekt. Er hat große Wirkung, Strahlkraft und ist ein Vorbild.“ Diese Strahlkraft geht nicht nur über Mayen-Koblenz, sondern auch über die nationalen Grenzen hinaus: „Der Europa Nostra Award ist der Beweis dafür, dass wir in Mayen-Koblenz mit einer Landschaft gesegnet sind, die unglaubliches Potential in mehrfacher Hinsicht hat, welches wir erfolgreich nutzen.“

V.l.n.r.: Dr. Falko Daim, Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein, Geschäftsführer Jörg Busch und Landrat Dr. Alexander Saftig enthüllten die Auszeichnung von Europa Nostra, die zum zweiten Mal an den Vulkanpark ging
Mit dem Geschäftsführer der Vulkanpark GmbH, Jörg Busch, ist sich Saftig einig, dass der Vulkanpark eine touristische Attraktion ist, die Faszination der Vulkane lebendig hält und 200.000 Besucher jährlich anzieht. Doch der Landrat blickt schon nach vorne: „Durch die Einbindung des Forschungsbereiches Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte des Römisch-Germanischen Zentralmuseums hat er neben dem touristischen Aspekt wissenschaftliches Potential.“ Mit der Inbetriebnahme des „Labors für experimentelle Archäologie“ im Jahr 2011 gewinne das Projekt „Vulkanpark“ weitere Dynamik: „Durch das Forschungszentrum wird der Ideenpool des Vulkanparks um vielfältige wissenschaftliche Erkenntnisse erweitert.“ Das Labor werde neue Erkenntnisse über das Leben der Menschen mit den vulkanischen Gesteinen der letzten 7.000 Jahre liefern: „Wo könnte man besser testen, ob im Kopf durchgespielte Ideen und Vorstellungen zum damaligen Umgang mit beispielsweise Werkzeugen aus dem Gestein, realistisch umsetzbar sind, als in einem experimentellen Labor?“
Kein Experiment ist das Thema Schule: „Vulkanismus steht bei den dritten und siebten Klassen in den Schulen auf dem Lehrplan. Kurz- bis mittelfristig steht die Vermarktung des Parks als außerschulischer Lernort an. Das Lernziel lautet: Einblick in die Bedeutung von Gestalt und Beschaffenheit der Erdoberfläche für den Menschen. Der Eifelvulkanismus fungiert hier als zentrales Lernbeispiel für die Schulklassen.“
Dieses Gesamtkonzept habe beigetragen, dass der Vulkanpark ausgezeichnet wurde. Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein, Vorsitzender von Europa Nostra, gehörte nicht der Jury an, konnte aber den Gästen Hintergründiges erzählen. Die Organisation setzt sich für günstige Rahmenbedingungen des Denkmalschutzes auf europäischer Ebene ein. Europaweit sind über 200 regionale und nationale Organisationen als aktive Mitglieder von Europa Nostra tätig. 170 Verbände sind assoziiert, hinzu kommen mehr als 1.500 Einzelmitglieder. Präsident ist aktuell Placido Domingo. Die vierte Kategorie der Auszeichnungen sei erst vor „zwei Jahren auf besonderen Wunsch der EU-Kommission eingeführt worden. Hier möchte man Erziehung, Ausbildung und Bewusstseinsbildung im Umgang mit den Kulturgütern Europas prämieren.“ Nur hier, so der Fürst, bestand überhaupt die Chance, erneut einen Preis zu gewinnen: „Ich war mir mit Herrn Busch, der diesen Antrag hier bearbeitet hat, schnell einig, dass ganz andere Kriterien des Vulkanparks in den Vordergrund gestellt werden müssten. Qualitäten, die tatsächlich einmalig und beispielhaft auf europäischer Ebene sind und eine Bewertung in einer völlig anderen Kategorie rechtfertigen würden.“ Dafür kam nur die neue Kategorie infrage – und der Vulkanpark überzeugte die Jury. Diese erklärte: „In einer strategischen Partnerschaft gelang es der Projektleitung die Interessen der ansässigen Steinindustrie mit den besonderen Wünschen von Geologen, Archäologen und Museologen bei der Erschließung dieser 2000-jährigen Kulturlandschaft zu verbinden und zu versöhnen.“
Dr. Falko Daim, Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, erinnerte an die Gründer des Vulkanparks: „Deren Arbeit verpflichtet.“ Wissenschaftliche Information, Kulturlandschaftspflege und Tourismus gingen in Mayen-Koblenz eine besondere Allianz ein, die zu bewahren sei. Daim ist sicher, dass mit dem Labor für experimentelle Archäologie nicht nur Wissenschaftler aus aller Welt nach Mayen-Koblenz kommen und hier forschen: „Es wird unsere Arbeit bekannter machen und die Besucher werden erkennen: Hier befindet sich ein echter Schatz.“ Der Preis bestätige: „Hier stimmen Weg und Konzept.“


Gastronomischen Betrieben in Rheinzollstraße
Gebühr erlassen
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig ist auf einen Vorschlag des BUGA-Geschäftsführers Hanspeter Faas eingegangen und hat den gastronomischen Betrieben in der Rheinzollstraße die Sondernutzungsgebühren erlassen.
Für die Nutzung des öffentlichen Straßenraumes durch Außenbestuhlung müssen Gastronomen eine Sondernutzungsgebühr entrichten. Wegen der umfangreichen Bauarbeiten im Bereich des Konrad-Adernauer-Ufers tragen die ansprechend gestalteten Außenflächen der Gastronomiebetriebe zur Verschönerung des Stadtbildes bei. Ohne diese Flächen würden die Touristen in diesem Jahr keinen so positiven Eindruck von Koblenz mitnehmen.
Die Sondernutzung durch die Gastronomen ist in diesem Jahr im Interesse der Allgemeinheit und daher kann von der Erhebung der Gebühren abgesehen werden. Die gastronomischen Betriebe wurden durch das zuständige Ordnungsamt unterrichtet.


Hotels für Insekten gebaut

Auch Insekten haben ein Zuhause. Vor allem unsere heimischen Wildbienenarten benötigen Versteckmöglichkeiten und Nisthilfen. Ein unzureichendes Angebot an Nistplätzen und Nahrung hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass die solitär (alleine) lebenden Wildbienen - zu denen übrigens auch die allseits bekannten Hummeln gehören - stark dezimiert wurden und daher in ihrem Bestand als gefährdet anzusehen sind.
Zum Schutz und Erhalt der Wildbienen veranstaltete die Waldökostation des Umweltamtes in Zusammenarbeit mit der BUND Jugendgruppe „Manfred Mistkäfer“ einen Workshop für Kinder, bei dem so genannte Insektenhotels hergestellt wurden. Die 8- bis 12-jährigen schnitzten, bohrten und hämmerten bis die Nist- und Überwinterungshilfen aus Naturmaterialien nutzbar waren. Es wurden Brombeerzweige und Schilf geschnitten und gebündelt, Lehm verspachtelt sowie Baumscheiben mittels Bohrmaschine mit Löchern versehen, die von den Wildbienen als Brutkammern genutzt werden. Alles wurde in einem Rahmen verarbeitet bis das komfortable, mehrstöckige Insektenhotel schließlich fertig war und den Insekten feierlich übergeben werden konnte. Das exklusive Hotel fand seinen endgültigen Platz im Freiluftklassenzimmer, das sich auf der Wiese neben der Waldökostation befindet. Interessierte können es dort besichtigen und werden hoffentlich zu einem Nachbau animiert, um den für die Natur so wichtigen Insekten zu helfen. So kann jeder seinen Beitrag zum Erhalt unserer Artenvielfalt in der Natur leisten. Zum Dank wurde den Kindern ein Bausatz für den eigenen Garten mitgegeben.
Das Bild zeigt den Leiter der Waldökostation, Diplom-Biologe Oliver Euskirchen (links), mit seinen „Mitarbeitern“ nach Vollendung ihres Werkes.
Informationen zum Bau von Insektenhotels können unter umweltamt@stadt.koblenz.de beim Umweltamt angefordert werden. Näheres erfährt man auch im Internet unter http://www.insektenhotel.de.

Zusatzleerung Biotonne im Sommer 2010
Start von Sonder-Bioabfuhr in der 25. Kalenderwoche
Normalerweise werden die in der Stadt Koblenz aufgestellten Biotonnen nur in den geraden Kalenderwochen alle vierzehn Tage im Wechsel mit der Restabfalltonne geleert.
Gerüche und Maden sind in der heißen Jahreszeit die häufigsten Probleme, die mit der Biotonne in Zusammenhang gebracht werden. Abhilfe bietet der Koblenzer Entsorgungsbetrieb durch die wöchentliche Leerung der braunen Tonnen. Ab Montag, 21.6.10, werden die Biotonnen auch in den folgenden Wochen zusätzlich entleert:
25. KW (21.06.10 - 25.06.10)
27. KW (05.07.10 - 09.07.10)
29. KW (19.07.10 - 23.07.10)
31. KW (02.08.10 - 06.08.10)
33. KW (16.08.10 - 20.08.10)
Dieser Service ist kostenfrei. Voraussetzung ist allerdings, dass die Biotonnen am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr morgens an den Straßenrand deutlich sichtbar bereitgestellt werden. Der in einigen Stadtteilen übliche Vor- bzw. Rückstellservice für Abfallgefäße ist für diese Sonderleerung leider nicht möglich.
Der Koblenzer Entsorgungsbetrieb weist daraufhin, dass zu spät heraus gestellte Tonnen nicht gesondert angefahren und „nachgeleert“ werden.

Kreis gratuliert Ausnahmetalenten
des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

Junge Künstler zeigten beim Preisträgerkonzert des Kreises ihr Können
KREIS MYK.
Zum zweiten Mal veranstaltete der Kreis ein Preisträgerkonzert für die erfolgreichen Teilnehmer des Wettbewerbes „Jugend musiziert“.

Zum zweiten Mal spielten Kinder und Jugendliche der privaten und öffentlichen Schulen gemeinsam bei einem Konzert - und wurden von Landrat Dr. Alexander Saftig ausgezeichnet
An den regionalen und Landeswettbewerben nahmen tausende von Nachwuchsmusikern teil: Auf dem Siegertreppchen standen auch Kinder und Jugendliche aus Mayen-Koblenz - zwei schafften es sogar in die Spitze des Bundeswettbewerbes.
Private und öffentliche Musikschulen unter einem Dach? Das geht. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, machte Hausherr Georg Hollmann in den Räumen der Verbandsgemeinde Weißenthurm deutlich. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Rheinland-Pfalz und hob das Gemeinsame hervor: „Beide haben einen Bildungsauftrag. Ihre Aufgabe besteht darin, Kinder zu begeistern.“
Das gemeinsame Konzert, eine Anregung von Max Op den Camp von der gleichnamigen Musikschule in Winningen, zeigt laut Landrat Dr. Alexander Saftig, dass die Musikschulen hervorragende Arbeit leisten, deren Lehrer mit viel Erfahrung, Wissen, Können und Geduld den Schülern das notwendige Werkzeug an die Hand geben und die Eltern den musikalischen Weg ihrer Kinder ermöglichen und sie unterstützen:

Nathanael Horn und Diren Duran gehören zur Spitze im Land Rheinland-Pfalz
„Eine musikalische Ausbildung kostet Geld. Das Instrument muss bezahlt werden, der Lehrer, die Noten. Nicht alle Kinder und Jugendliche kommen in den Genuss einer solchen Ausbildung - leider. Ich danke daher den Eltern, die erkannt haben, dass sich die Investition in ihre Kinder lohnt!“
Unsere Gesellschaft brauche Kinder und Jugendliche, die sich musikalisch fortbilden und so das hohe Gut der Musikkultur am Leben erhalten: „Musik bereichert unser Leben. Mit ihr verbinden wir bestimmte Stimmungen, Erinnerungen, Menschen.“ An die Kinder gerichtet, hob der Landrat sehr eindringlich deren Leistung heraus: „Wie junge Profis setzt Ihr Euch an den Flügel, streicht die Violine, zupft an der Gitarre oder spielt die Querflöte und zeigt uns, im wahrsten Sinne des Wortes, dass Ihr es drauf habt.“ Ihr Können und ihre Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz hätten sie bereits unter Beweis gestellt: „Ihr würdet heute sonst nicht auf dieser Bühne stehen, wenn Ihr Euch nicht gegen andere im musikalischen Wettbewerb behauptet hättet.

Starkes Konzert: Die Gitarristen René Jung und Stephan Püschel kamen im Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ auf einen beeindruckenden zweiten Platz
Wettbewerbe wie ´Jugend musiziert´ geben die Möglichkeit, Können gegenseitig zu messen und Standpunkte zu bewerten und sie geben uns die Chance, echte Qualität auf die Bühne zu bringen. Nicht nur Eure Eltern, Eure Musiklehrerin oder Musiklehrer und Eure Musikschule sind stolz auf Euch - auch der Landkreis Mayen-Koblenz möchte seine Preisträgerinnen und Preisträger feiern.“
Mit einer Urkunde und einem Büchergutschein dankt Saftig den Kindern persönlich. Doch nicht die allein die Ansprachen, sondern vor allem das Konzert mit zwölf jungen Künstlern unterstrich, auf welch hohem Niveau die jungen Musiker spielen. Die Gäste, darunter zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Bürgermeister, Vertreter der Kreissparkasse und der Volksbank RheinAhrEifel, waren beeindruckt. Das Fazit am Ende war klar und deutlich: Bei der musikalischen Ausbildung junger Talente müssen alle an einem Strang ziehen.

Rheinland-Pfälzische Finanzämter
erneut als familienfreundlich ausgezeichnet

Zertifikat aus den Händen der Bundesfamilienministerin erhalten
Um sich ihr Gütesiegel als familienfreundlicher Arbeitgeber bestätigen zu lassen, reisten am Freitag, 11. Juni 2010 die Leiter von sieben rheinland-pfälzischen Finanzämtern nach Berlin.

Für das Finanzamt Mayen nahm Vorsteherin Heike Gorißen-Syrbe (Mitte) das Zertifikat aus den Händen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Staatssekretär Peter Hintze aus dem Bundeswirtschaftsministerium entgegen, Foto: berufundfamilie gGmbH
Grund war eine Zertifikatsverleihung für Arbeitgeber, die mit einer familienbewussten Personalpolitik zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen. Insgesamt wurden rund 300 Unternehmen und Behörden ausgezeichnet, viele bereits zum zweiten Mal. In dem sogenannten Re-Audititerungsverfahren mussten die Finanzämter Kaiserslautern, Landau, Mainz-Mitte, Mayen, Pirmasens-Zweibrücken, Speyer-Germersheim und Trier die Wirksamkeit der bereits umgesetzten Maßnahmen unter Beweis stellen und weitere neue festlegen, um so zu belegen, dass sie die familienfreundliche Personalpolitik konsequent fortführen.
Zu den familienfreundlichen Maßnahmen der sieben Finanzämter zählen unter anderem eine flexible Arbeitszeitgestaltung, hier insbesondere die Aufhebung von Kernarbeitszeiten, die Möglichkeit, Arbeit von zu Hause aus zu verrichten, die Einrichtung eines Eltern-Kind-Zimmers sowie die Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder. Zunehmend Bedeutung erhält auch das Thema, Führungskräften Teilzeitarbeit zu ermöglichen.
„Familienfreundlichkeit ist gerade in Zeiten des demografischen Wandels ein wichtiges Thema“, betonte Oberfinanzpräsident Werner Nägler anlässlich der Zertifikatsverleihung. „Will man gute Mitarbeiter gewinnen bzw. trotz Familiengründung nicht verlieren, so sind die getroffenen Maßnahmen inzwischen wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung“, so Nägler weiter.
Das Zertifikat „audit berufundfamilie“ ist eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und wurde dieses Jahr aus den Händen der Bundesministerin für Fami