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Dierdorf-Brückrachdorf: Wohnhausbrand Am heutigen Mittwoch, 25.8., etwa gegen 19.35 Uhr, brach aus noch ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus in Dierdorf-Brückrachdorf ein Brand aus. Das Feuer wurde durch die beiden Hausbewohner (Ehepaar, 71 und 74 Jahre alt) bemerkt, als im Obergeschoss ein Brandmelder anschlug. Unmittelbar danach war schon starker Rauch feststellbar und Flammen schlugen aus dem Dach. Das Ehepaar sowie eine im Haus anwesende Betreuerin konnten sich unverletzt ins Freie retten. Das Anwesen ist derzeit unbewohnbar. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 100.000, Euro geschätzt. Durch die Freiwillige Feuerwehr Dierdorf wurde eine Brandwache eingerichtet.
Simmern / Hunsrück: Autofahrer tötet sich im Rahmen einer Verkehrskontrolle selbst Ein Autofahrer, der sich heute Nachmittag, 26.8., (gegen 15.15 Uhr) im Rahmen einer Polizeikontrolle in Simmern in den Kopf geschossen hat, ist trotz intensiver notärztlicher Bemühungen noch am Kontrollort seinen Verletzungen erlegen. Es handelt sich um einen 48-jährigen Mann aus dem Hunsrück. Der Hergang, soweit bisher nachvollziehbar: Gegen 15.00 Uhr befährt ein Mercedes, E-Klasse, die B50 aus Richtung Trier / Flughafen Hahn kommend in Fahrtrichtung A61 / Rheinböllen. Eine nachfolgende Autofahrerin beobachtet bei dem Pkw ausgeprägte Schlangenlinien und vermutlich mindestens eine Schutzplanken-Touchierung. Hierüber informiert die Zeugin die Polizei Simmern per Handy. Mit diesem Informationsstand positioniert sich eine Streifenbesatzung der PI Simmern an der Anschlussstelle der B 50 in Höhe Simmern (West). Dort können die Beamten wenige Minuten später den sich nähernden Mercedes aufnehmen und an der nächsten Anschlussstelle (die B50 ist in diesem Abschnitt als vierspurige Kraftfahrtstraße ausgebaut) von der Bundesstraße herunterlotsen. Noch im bzw. unmittelbar Ausgangs der Abfahrt kann der Mercedes-Fahrer ohne Probleme angehalten werden. Ein Polizeibeamter tritt an das Fahrerfenster heran, um mit der eigentlichen Verkehrskontrolle zu beginnen. Bereits nach den ersten Worten hat der Fahrer plötzlich eine Schusswaffe in der Hand. Diese muss er entweder am Körper getragen oder im unmittelbaren Zugriffsbereich bereitgehalten haben. Der Mann bedroht damit kurzzeitig den Kontrollbeamten aus dem Fenster heraus, woraufhin dieser sich mit einigen schnellen Schritten hinter dem Streifenwagen in Deckung bringen kann. Der Mercedes-Fahrer steigt aus und geht um seinen Pkw herum, dabei die Pistole in der Hand haltend. An der Pkw-Front angekommen, bleibt er stehen, richtet die Pistole unvermittelt gegen sich selbst und drückt ab. Der vorstehend geschilderte Ablauf der Kontrolle ereignete sich innerhalb weniger Sekunden Realzeit. Trotz umgehend eingeleiteter Sofortmaßnahmen durch den Notarzt, verstirbt der 48-Jährige noch am Ereignisort - der ebenfalls angeforderte Rettungshubschrauber muss unverrichteter Dinge starten. Vorgeschichte, Motivation, Herkunft der Waffe, etc. sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen, die die Kripo Koblenz und die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach übernommen haben. Die B50 war im Bereich der Anschlussstelle Simmern-Mitte für rund zwei Stunden gesperrt.
Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse für Einbrechertrio aus dem Hunsrück Unter der Federführung des Polizeipräsidiums Darmstadt konnten gestern, am 25.8.2010 in den frühen Morgenstunden langwierige Ermittlungen gegen ein Einbrechertrio aus dem Hunsrück abgeschlossen werden. Bereits am Vortag war ein Täter, der sich schon nach Frankreich abgesetzt hatte, dort festgenommen worden. Zwei weitere Täter wurden in einer Mainzer Wohnung bei der Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen angetroffen und in Fesseln gelegt. Der Haftrichter bestätigte gestern Nachmittag noch die U-Haftbefehle, die er aufgrund des bisherigen Ermittlungsergebnisses erlassen hatte. Beteiligt an dem Erfolg waren neben den Kriminalbeamten aus Hessen, Beamte der Kriminalpolizei Mainz und Koblenz, des LKA Mainz, der Bereitschaftspolizei Mainz und Koblenz und der Polizeiinspektionen Simmern und Boppard. Die Durchsuchungen in Mainz, Bad Orb, Frankfurt und in dem kleinen Ortsteil Sevenich der Gemeinde Beltheim im Hunsrück förderten weiteres Beweismaterial zu Tage. Außer zusätzlichen Beweismitteln für die etwa 20 bereits in Hessen bekannten Wohnungseinbrüche, fanden die Beamten eine scharfe Schusswaffe, gestohlene Kennzeichen und weitere Teile aus bisher nicht zugeordneten Straftaten. Bei der Polizei in Boppard geht man deshalb davon aus, dass neben den fünf Taten in St. Goar - Biebernheim und Lahnstein, die man zuvor schon klären konnte, auch etwa 10 bis 15 weitere Einbrüche zwischen Wiebelsheim und Waldesch mit positivem Ergebnis wird abschließen können. In der Hauptsache hatten sie Schmuck und Sammlermünzen aber auch sonstige wertvolle Gegenstände erbeutet. Der Gesamtschaden aller möglicherweise am Ende nachweisbaren Taten liegt fast bei einer Million. Die drei Täter im Alter zwischen 45 und 59 Jahren, sind bereits erheblich vorbestraft. Der 59-jährige im Hunsrück aufgewachsene Straftäter verbrachte bereits 20 Jahre hinter Gittern und hielt offenbar immer noch wenig davon sich auf ehrliche Art seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Alle drei haben auch langjährige Erfahrungen mit harten Drogen deren Erwerb sicher ebenfalls erhebliche Summen verschlungen hat. Was den Polizisten aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis zunächst große Sorgen machte, war die Dreistigkeit mit der die Täter z.B. das Wohnhaus eines älteres Ehepaares heimsuchten, das insgesamt dreimal bei seiner Rückkehr den Besuch der Täter hatte feststellen müssen. Schaden in diesem Fall insgesamt rund 100.000, Euro, wobei die Polizei einen Teil schon zurückgeben konnte. In einem weiteren Fall waren die Täter sogar während der Anwesenheit der Hausbewohner eingedrungen und hatten sich zwanglos bedient. Zum Glück war es nicht zu einem Zusammentreffen gekommen. Die Polizei freut sich deshalb besonders, den Betroffenen, die seit der Tat jeden Abend sicher oft mit Angst zu Bett gingen, heute sagen zu können, dass diese Täter in den nächsten Jahren bestimmt nicht wieder kommen werden. Man kann für die bereits bekannten Einbrüche mit Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren rechnen.
Nürburgring: DTM am Nürburgring Die Polizei zieht eine positive Bilanz... Mussten die Top-Fahrer der DTM am Samstag um die Pole-Position fighten und ihr Können bereits beim Qualifying unter Beweis stellen, so hatte es die Polizei am Nürburgring leichter. Der Anreiseverkehr am Samstag verlief ohne Störungen und die Besucher konnten ihre Parkplätze ohne Verzögerung aufsuchen. Eine entspannte An- und Abreise nicht nur für die Tagesbesucher. So zeigte sich auch der Polizeiführer, Kriminaloberrat Paul Wehner, sehr zufrieden mit dem Auftakt am Samstag. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verlief der Samstag ohne nennenswerte Vorfälle. In der Nacht musste die Polizei sich um einige Diebstähle auf den Zeltplätzen kümmern. Entwendet wurden in den Zelten zurückgelassene Wertgegenstände. Bei Dauerregen am Sonntagmorgen kamen die Besucher zum Nürburgring um die DTM und das interessante Rahmenprogramm live miterleben zu können. Kurze Wartezeiten an den Parkzonen wurden von den Motorsportfans geduldig hingenommen. Nach Rennende zog Kriminaloberrat Paul Wehner eine positive Bilanz. Wehner wörtlich: Unabhängig davon, wer auf der Rennstrecke heute der Gewinner war, für uns als Polizei war der Polizeieinsatz ein Erfolg. Nur wenige Verkehrsunfälle und Strafanzeigen zeigten uns wieder, dass die DTM durchweg von friedlichen Motorsportfans besucht wird. Durch gezielte Verkehrslenkungsmaßnahmen kam es auch bei der Abreise zu keinen nennenswerten Problemen.
Bendorf-Stromberg: Wohnhaus durch Feuer beschädigt Gegen 0.40 Uhr in der vergangenen Nacht (6.8.2010) wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, dass in der Westerwaldstraße in Bendorf-Stromberg ein Feuer an einem Wohnhaus ausgebrochen ist. Die Einsatzkräfte der Wehren Stromberg und Sayn hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Eine Wohnung des Hauses steht leer und der einzige Bewohner der zweiten Wohnung befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht im Haus. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war das Feuer neben dem Haus ausgebrochen. Hier war dort lagernder Sperrmüll in Brand geraten. Die Flammen hatten auf eine in unmittelbarer Nähe stehende Thuja-Hecke und von dort auf ein Fenster und einen dahinter befindlichen Wohnraum des Hauses übergegriffen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mindestens 30.000, Euro belaufen. Die Kripo Koblenz hat zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Stand ist nicht auszuschließen, dass der Sperrmüll durch fahrlässige bzw. vorsätzliche Brandstiftung in Brand geraten ist. Ebenso unklar ist zurzeit, ob eine Sachbeschädigung am Rolltor des Feuerwehrgerätehauses, die die Einsatzkräfte bei ihrer Rückkehr nach dem Brandeinsatz feststellten, mit dem Feuer an dem Wohnhaus in der Westerwaldstraße in Zusammenhang steht. An dem Tor hatte ein Unbekannter, vermutlich mit einem Feuerzeug, die Plexiglas-Scheibe in Höhe des Türgriffes angesengt. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise an die Kripo Koblenz unter Telefon 0261-1031 oder die PI Bendorf unter Telefon 02622-94020.
Hönningen / Ahr: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Pkw und Krad Kradfahrer bei Frontalzusammenstoß tödlich verletzt B257 zwischen Hönningen und Liers (an der Ahr), Samstag, 17.7.2010, gegen 17.35 Uhr: Nach Zeugenangaben befuhr ein mit vier Personen besetzter Pkw die B257 von Hönningen in Richtung Adenau. In einer Rechtskurve vor Liers geriet der Pkw nach links auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Motorrad. Der Fahrer des Motorrades wurde durch das Unfallgeschehen getötet. Seine Mitfahrerin / Sozia erlitt schwere Verletzungen; sie wurde in die Uni-Klinik nach Bonn eingeliefert. Die vier Insassen des Pkw wurde leichter verletzt; sie werden im Krankenhaus Adenau behandelt. Ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mit der Unfalluntersuchung beauftragt. Die B257 ist derzeit noch voll gesperrt. Zeugen des Verkehrsunfalls wenden sich bitte an die sachbearbeitende Dienststelle Polizeiinspektion Adenau, Tel. 02691-9250.
Nördliches Rheinland-Pfalz: Es ist nicht alles Gold was glänzt! Polizei warnt vor vermeintlich günstigen Schmuckkäufen am Straßenrand Im Winter fahren Sie nach Hause, aber im Frühjahr kommen sie fast so verlässlich zurück wie die Zugvögel: Rumänische Schmuck-Dealer. Kunden für ihren Billigstschmuck suchen sie vor allem auf Autobahnpark- bzw. -rastplätzen, oft auch nur auf dem Standstreifen stehend oder an entsprechenden Stellen viel befahrener Bundes- oder Landstraßen. Zunehmend häufiger kümmern sich auch Fußtruppen um das betrügerische Hautürgeschäft in den Innenstädten der Region. Hier eine (beispielhafte) Auflistung von polizeilich registrierten Einsätzen bzw. Überprüfungen aus den letzten Wochen und Monaten: Mittwoch, 24. März 2010 - B414 / Kirburg (bei Hachenburg): Zwei Rumänen mit weißem Opel Vectra mit französischen Kennzeichen Mittwoch, 27. April - A61, Rastanlage Brohltal: Drei Rumänen sowie eine Landsfrau mit einem Ford Mondeo mit deutschen Ausfuhrkennzeichen Samstag / Sonntag, 8. / 9. Mai - Altenkirchen, Innenstadt, Ansprache von Passanten aus dem Auto heraus Dienstag, 1. Juni - Koblenz-Rauental, Straßen- bzw. Haustürverkauf durch zwei Rumäninnen Freitag, 9. Juli - B49 bei Treis-Karden / Cochem: Drei Rumänen, darunter eine Frau mit VW Passat mit britischen Kennzeichen Freitag, 9. Juli - B258 / Nürburgring: Drei (andere) Rumänen mit Daimler Benz mit deutschen Ausfuhrkennzeichen Sonntag, 18. Juli - A61 unweit des Autobahnkreuzes Koblenz: Zwei Rumänen und eine Rumänin mit einem 3er BMW mit rumänischen Kennzeichen Fast immer wurde im Rahmen der polizeilichen Kontrollen bei den Personen Schmuck in Billigqualität und eine mehr oder weniger erkleckliche Bargeldsumme aufgefunden. Wegen des Verdachts des versuchten, in Einzelfällen auch des vollendeten Betruges, werden sie in der Regel zur eingehenderen Überprüfung mit auf die jeweilige Polizeidienststelle genommen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und dem Versuch einer Befragung (wie nicht anders zu erwarten, werden kaum oder gar keine Angaben gemacht bzw. alles bestritten), müssen die Tatverdächtigen zumeist wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Immerhin konnte bei diesen Anlässen einiges an Goldringen als Tat- bzw. Beweismittel sowie Bargeld (Ziel: Einziehung) beschlagnahmt werden. Die Polizei nimmt die zahlreichen Meldungen zum Anlass, erneut vor dieser verbreiteten Betrugsmasche zu warnen. Dabei enthalten die geschilderten Beispiele viele typische Merkmale: Bei den Betrügern handelt es sich fast immer um... rumänische Staatsangehörige, die in ein oder zwei mehr oder weniger voll besetzten Mittelklasse-Pkw mit rumänischen Kennzeichen oder deutschen Ausfuhrkennzeichen unterwegs sind. Die Kontaktversuche erfolgen häufig... auf Park- und Rastplätzen von Autobahnen oder auf Großparkplätzen in der Nähe von Autobahnen manchmal aber auch in Wohngebieten der Städte Grund für das günstige Angebot ist meist... eine Panne am Fahrzeug Kein Geld mehr zum Tanken oder eine andere aktuelle finanzielle Notlage. Im Sinne einer wirksamen Verhinderung von Straftaten und Identifizierung der potentiellen Täter bittet die Polizei die Bevölkerung um möglichst zeitnahe Information zum Auftreten solcher Personen - auch oder gerade dann, wenn es noch nicht zu Schäden gekommen ist!
Münstermaifeld / Pillig: Absturz eines Leichtflugzeuges 15.7.2010, gegen 15.35 Uhr: Absturz eines Leichtflugzeuges im Bereich Münstermaifeld, abseits der Straße zwischen den Ortschaften Pillig und Sevenich in unbefestigtem Gelände. Derzeit ist lediglich bekannt, dass im genannten Bereich ein Ultraleichtflugzeug, besetzt mit einer Person, abgestürzt ist. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind vor Ort.
Nisterbrück / Westerwald: Verkehrsunfall - Kradfahrer tödlich verletzt Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am heutigen Tag, 13.7., gegen 19.50 Uhr auf der Bundesstraße 62 in der Gemarkung Nisterbrück / Westerwald. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein in Richtung Altenkirchen fahrender Kradfahrer zunächst zwei vorausfahrende Pkw überholt. Bei der Einfahrt in eine Linkskurve geriet der 28-Jährige aus dem Rhein-Sieg-Kreis dann nach rechts gegen den Bordstein, wurde von dort nach links abgewiesen und prallte schließlich gegen die linksseitige Leitplanke. Hierbei zog er sich schwerste Kopfverletzungen zu. Er verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.
Koblenz / Winningen: Spektakulärer Unfall am Moselufer - Fahrer im Glück Glücklicherweise nicht schwerer verletzt wurde der 21 Jahre alte Fahrer eines PKW Hyundai bei einem Verkehrsunfall, der sich in der vergangenen Nacht, 12.7., gegen 0.20 Uhr auf der B416 ereignete. Der junge Mann war aus Richtung Winningen moselaufwärts unterwegs. Etwa einen Kilometer hinter der Moseltalbrücke kam er, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr zwei Leitpfosten um, durchpflügte den Straßengraben und kam nach mehreren Überschlägen schließlich auf den Rädern wieder zum Stehen. Mit einem Schock, Prellungen und Schürfwunden wurde der aus der VG Untermosel stammende 21-jährige in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert. Am PKW entstand Totalschaden, er musste von der Unfallstelle weggeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird von den aufnehmenden Polizeibeamten auf rund 9.000, Euro geschätzt.
Diebstahl zum Nachteil einer Toilettenfrau aufgeklärt! Die am 30.8.2010 gemeldeten Gelddiebstähle zum Nachteil einer Toilettenfrau in Bad Ems sind aufgeklärt. Nachdem die Geschädigte den in Rede stehenden Jungen bereits am Nachmittag des 30.8.2010 wiedererkannt hatte und zur Rede stellen wollte, flüchtete dieser erneut. Gegen 18:00 Uhr konnte die zwischenzeitlich instruierte Bartholomäusmarkt-Security den Dieb vorläufig festnehmen und an die Polizei überstellen. Es handelte sich um einen 13-jährigen Jungen aus Bad Ems.
Toilettenfrau bestohlen Einer im Zuge des Bartholomäusmarktes am Toilettenhaus Wipsch eingeteilten Reinigungskraft wurden am 29.8.2010 mehrfach kleinere Geldbeträge aus einem im Eingangsbereich bereitgestellten Körbchen entwendet. Dies immer dann, wenn sie sich zu Reinigungsarbeiten im Inneren des Gebäudes aufhielt. Tatverdächtig ist in diesem Zusammenhang ein ca. 15 Jahre alter Jugendlicher, ca. 170 cm groß, sehr stämmige bis dickliche Figur, kurze schwarze Haare und von vermutlich südländischer Abstammung. Die gesuchte Person wurde in einem Fall von zwei Zeuginnen bei der Tat beobachtet, konnte jedoch anschließend flüchten. In der beschriebenen Art und Weise wurden der Toilettenfrau - nach derzeitigen Erkenntnissen von ein und demselben Täter - ca. 20, Euro von den sogenannten Toilettengroschen entwendet. Die Polizei Bad Ems bittet um Hinweise, PI Bad Ems, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Auseinandersetzung am Bierbrunnen Am Samstagabend, 28.8., kam es am Bierbrunnen im Oranienweg vor der Wipsch zu Auseinandersetzungen zwischen zwei 13-jährigen Kindern, die sich gegenseitig traten und an den Haaren zogen. Hier griff ein Erziehungsberechtigter ein und hielt eines der Mädchen fest. Dies wiederum missfiel dem Bruder dieses Mädchens sowie weiteren drei Mittätern. Sie attackierten den Mann mit vier Personen von hinten und rissen ihn gewaltsam zu Boden. Eines der Mädchen hyperventilierte vor Aufregung und wurde in die Paracelsusklinik eingeliefert.
Verkehrsunfall mit verletzter Motorradfahrerin Nassau. Am 28.8.2010 befuhr eine 49-jährige Motorradfahrerin in einer Gruppe die L330 aus Hömberg kommend, in Richtung Nassau. In einer Rechtskurve geriet sie auf den unbefestigten Seitenstreifen, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw. Anschließend stürzte sie und rutschte mit ihrem Motorrad gegen die Schutzplanke. Das Motorrad blieb noch an der Schutzplanke hängen, die Fahrerin rutschte jedoch unter der Schutzplanke eine Böschung hinab, wo sie in 7 m Tiefe mit schweren Verletzungen zum Liegen kam. Auf Grund der schwierigen Lage der Verletzten musste sie durch Kräfte der Feuerwehr mit Leitern und Seilen geborgen werden. Nach der Bergung wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Die L330 war für eine Dauer von ca. 45 Minuten gesperrt.
Statistisches Landesamt ohne Kanaldeckel Am Sonntagmorgen, 29.8., meldete eine Taxifahrerin gegen 1.45 Uhr, dass sie beim Befahren der Mainzer Straße in Bad Ems unmittelbar vor dem Statischen Landesamt fast in ein Loch inmitten der Fahrbahn gefahren sei, da der runde Kanaldeckel an dieser Stelle ausgehoben worden sei. Es sei auch ein Fahrzeug ins Loch gefahren, jedoch sei das dann weitergefahren. Bislang wird wegen versuchten gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr durch die Polizei ermittelt. Geschädigte und Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Bad Ems zu melden, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Handtasche gestohlen Einer Besucherin wurde in den frühen Morgenstunden des 31.7.2010, etwa gegen 2.45 Uhr, in den Räumen der Spielbank die Handtasche entwendet. Aufgrund aufmerksamer Mitarbeiter der Spielbank konnte eine andere Spielerin als Tatverdächtige ermittelt werden. Die entwendete Handtasche wurde im Rahmen der Ermittlungen auf dem Grundstück der 33-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz aufgefunden und sichergestellt.
An fremdem Auto vergangen - Zeuge geschlagen Nassau. Ein bisher unbekannter junger Mann wurde am vergangenen Samstagmittag von einem Zeugen beobachtet, wie er sich an dem Pkw seines Bekannten zu schaffen machte. Der Zeuge begab sich zu dem Fahrzeug und sprach den Verdächtigen an, worauf dieser den Zeugen anlog, dass es sich um sein eigenes Fahrzeug handele. Als der Zeuge daraufhin den jungen Mann aufforderte, er solle verschwinden, gab dieser dem Zeugen eine Ohrfeige und stieß ihn zu Boden. Bei der Überprüfung des unverschlossenen Fahrzeuges wurde schließlich festgestellt, dass der Tatverdächtige einen USB-Stick entwendet haben dürfte. Kurze Zeit später kehrte der tatverdächtige junge Mann erneut an den Tatort zurück und schlug dort unvermittelt auf den Zeugen ein, schubste und pitschte ihn. Sodann fuhr er mit einem Auto davon, zu dem es keine nähere Beschreibung gibt. Der flüchtige Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, auffallend große Nase, sprach gebrochenes Deutsch mit auffallend starkem französischem Akzent, trug Spitzbart (Ziegenbart), bekleidet mit lila Polo-Shirt und weiter Jeanshose. Hinweise erbittet die PI Bad Ems, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Von der Polizei gestellt Am Sonntag, 18.7.2010, 2.40 Uhr, wurde eine männliche Person gemeldet, welche in der Römerstraße einen geparkten PKW beschädigt hatte. Der deutlich alkoholisierte junge Mann konnte unmittelbar nach Tatausführung von der Polizei gestellt werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Diebstahl eins Notebooks durch geöffnetes Fenster Wegen eines dringlichen Bedürfnisses verließ ein 47-jähriger Anwohner der Braubacher Straße in Bad Ems am Freitag, 9.7., gegen 13.40 Uhr nur kurz sein Büro im Erdgeschoss eins Mehrfamilienhauses. Als er kurze Zeit später wieder kam bemerkte er, dass man ihm sein Notebook, Fuji Siemens, Typ Amilo, Farbe schwarz mit weinroter Umrandung, im Neuwert von ca. 1.000, Euro durch das offene Fenster von der Braubacher Straße aus gestohlen hatte. Die Polizei bittet um ihre Mithilfe. Sachdienliche Informationen bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Baum rutscht auf Landstraße und trifft Auto Arzbach / Bad Ems. Da staunte ein Opel-Astra-Fahrer nicht schlecht, als ihm am Freitag, 9.7., gegen 16.00 Uhr auf der L329 zwischen Arzbach und Bad Ems plötzlich ein Baum von der Waldesböschung über die Fahrbahn hinweg in sein Auto rutschte. Forstarbeiter waren dem entasteten Baum nicht mehr Herr geworden, so dass er sich verselbständigt hatte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt; am nicht mehr fahrbereiten Auto entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000, Euro.
Farbschmierereien an der Sportanlage Hasenkümpel Im Lauf der letzten Woche war durch unbekannten Täter ein Seitenteil der Spielfeldbande am Kleinspielfeld der Sportanlage Hasenkümpel in Bad Ems, mutwillig mit roter Sprühfarbe verschmutzt bzw. beschädigt worden. Hierdurch entstand ein Sachschaden von ca. 300, Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Altkleidercontainer von Mercedes gerammt Ein Autofahrer befuhr am Samstag, 10.7., gegen 2.45 Uhr die Arzbacher Straße in Richtung Innenstadt Bad Ems und kam vermutlich infolge unangepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte er mit drei auf einem unbefestigten Parkplatz abgestellten Altkleidercontainern, einem Streusalzbehälter und der Umzäunung des dortigen Wasserschutzgebietes. Alleine die Container wurden ca. 10 Meter weggeschleudert. Anschließend flüchtete der Fahrzeugführer von der Unfallstelle. Anhand aufgefundener Fahrzeugteile handelt es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen schwarzen Mercedes, E-Klasse, der vorne links beschädigt sein dürfte. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon 02603-9700, E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.
Bendorf Einbrecher auf frischer Tat gestellt Polizei hofft, Einbruchserie geklärt zu haben Über mehrere Wochen trieben sie ihr Unwesen in Koblenz und der Region - in der Nacht zu Mittwoch, 11.8., (1.30 Uhr) war es dann soweit: Nach Hinweis durch einen aufmerksamen Anwohner konnte die Bendorfer Polizei in einem Kiosk in der Hauptstraße drei Einbrecher auf frischer Tat stellen und mit Unterstützung von weiteren Streifenbesatzungen benachbarter Dienststellen dingfest machen. Relativ schnell war den übernehmenden Sachbearbeitern bei der Koblenzer Kripo klar, dass es sich bei den zwischen 16 und 20 Jahre alten Männern nicht um Ersttäter handelte. Nicht nur, dass alle drei über einschlägige Vorstrafen verfügen, der Einbruch in den Bendorfer Kiosk passte zudem sehr gut in eine Reihe von ähnlichen Einbrüchen in Kioske oder kleinere Geschäftshäuser in Koblenz und dem angrenzenden Umland. Im Rahmen der Vernehmungen und ersten Ermittlungen konnte - in der Kürze der Zeit - zunächst nur Beweismaterial zu zwei Einbrüche zusammengestellt werden, die die Festgenommenen begangen haben dürften. Erbeutet wurden dabei in erster Linie Zigaretten, Rubbel- bzw. Lotterie-Lose, etc. im Gesamtwert von mindestens 3.000, Euro. Die Beamten sind aber sehr zuversichtlich, dass der Abgleich mit an weiteren Tatorten gesicherten Spuren sowie weiterer Indizien und Beweismittel die Zahl der dieser Tätergruppe zuzuordnenden Straftaten deutlich steigen lassen wird. Selbst das jetzt zusammengetragene Belastungsmaterial genügte, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz Haftbefehl beantragte. Im Rahmen der am Donnerstag erfolgten Vorführung schloss sich die Haftrichterin dieser Einschätzung ebenfalls an und schickte alle drei in Untersuchungshaft. Betzdorf Verkehrsunfall mit 15 Verletzten unter Beteiligung eines Schulbusses Am Donnerstag, 19.8.2010, 13.10 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße 7 zwischen dem Berufsbildungszentrum Betzdorf-Kirchen und der Kreuzung zur Bundesstraße 62 am Struthof ein Verkehrsunfall. Zur Unfallzeit herrschte zum Schulende reger Abfahrtverkehr von der Berufsschule. Ein 19-jähriger Pkw Fahrer war auf der abschüssigen Straße unterwegs in Richtung B62, als er ausgangs einer Rechtskurve infolge nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geriet. Bedingt durch eine Vollbremsung und ein Aus- bzw. Zurückweichen auf seine Fahrspur konnte er hier zunächst einen Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw einer 45-jährigen Fahrerin vermeiden, ehe er wieder auf seiner Fahrspur mit immer noch hoher Geschwindigkeit auf des Ende einer Fahrzeugschlange auffuhr, welche sich vor der bevorrechtigten Kreuzung der B62 gebildet hatte. Hier wurden die beiden letzten Pkw von jeweils 18-jährigen Fahrern aufeinander geschoben. Alle drei Pkw prallten dann noch auf das dritte wartende Fahrzeug, einen mit 28 Personen besetzten Schulbus. Der Unfallverursacher und ein Mitfahrer wurden leicht verletzt, ebenso wie die 45-jährige Fahrerin, die im Gegenverkehr unterwegs war. In dem ersten der beiden aufeinander geschobenen Pkw wurde der Beifahrer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer, der 18-jährige Fahrer leicht verletzt. In dem Schulbus klagten insgesamt 10 Schüler (im Grundschulalter) über Schmerzen bzw. Übelkeit / Kopfschmerzen und mussten mithin ebenfalls leicht verletzt das Krankenhaus aufsuchen.
Verkehrsunfall in Oberwesel auf der B9 Zu einem besonderen Verkehrsunfall kam es am 28.8.2010 gegen 10.46 Uhr in Oberwesel auf der B9. Ein Landwirt beförderte eine soeben gekaufte Kuh mittels Anhänger. Als er verkehrsbedingt abbremsen musste, öffnete sich die Ladeklappe des Anhängers und die Kuh sprang vom Anhänger. Die aggressive Kuh stieß gegen einen PKW und rannte auf der B9 bis zum Panoramacafé Sankt Goar / An der Loreley. Dort gelang es den Einsatzkräften die Kuh in eine Bahnunterführung zu treiben. Nach mehreren misslungenen Versuchen eines Tierarztes, die Kuh zu betäuben, konnte sie in einen Viehtransporter getrieben werden. Nur durch das beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass das Tier nicht zu einer Gefahr für die Inline-Skater wurde, die die B9 an gleicher Stelle im Rahmen der Veranstaltung Rhine on Skates passierten.
Verdächtige weibliche Person in Bad Salzig Am 28.8.2010 gegen 13.50 Uhr wurde ein fünfjähriges Mädchen in Bad Salzig auf dem Nachhauseweg im Bereich Weilerer Weg - Im Blütenhain von einer unbekannten weiblichen Person, die mit einem silberfarbenen Geländewagen unterwegs war, angesprochen, ob sie sie nach Hause bringen könne. Das Mädchen hatte die Frau zuvor noch nie gesehen. Ob es sich hierbei lediglich um eine Gefälligkeit der Frau handelte, kann nicht gesagt werden. Die Frau wird wie folgt beschrieben: Kurzes blondes lockiges Haar, hellbrauner Mantel, älteren Jahrgangs. Hinweise nimmt die Polizei in Boppard unter Telefon 06742-8090 entgegen.
Trunkenheitsfahrt mit anschließender Verkehrsunfallflucht Am Morgen des 29.8.2010 teilte ein Zeuge mit, dass es in der Pfalzfelder Straße in Norath zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Der Fahrer eines Mazdas sei gegen ein Baum (Kugelakazie) gefahren und habe einen großen Betonkübel beschädigt. Anschließend habe er seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte der 20-jährige Fahrzeugführer nur 25 Minuten später in Leiningen angehalten und überprüft werden. Bei ihm konnte starker Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Alkotest ergab 1,63 Promille. Dem Heranwachsenden wurde eine Blutprobe entnommen. Ferner wurde sein Führerschein sichergestellt. Interessant erscheint ferner, dass der Fahrzeugführer in dem Zeitraum nach dem Verkehrsunfall und der Überprüfung der Polizei bereits einen beschädigten Reifen gewechselt hatte. Der Heranwachsende muss nun mit der Entziehung seiner Fahrerlaubnis rechnen.
Überschwemmungen im Bereich Rheinallee Am Sonntagmorgen, 15.8.2010, kam es infolge starker Regenfälle zu Überschwemmungen im Bereich Rheinallee, Boppard. Das Kanalsystem war nicht in der Lage die Wassermassen aufzunehmen. Die Kanaldeckel wurden von den heraustretenden Wassermassen heraus gedrückt. Die Feuerwehr Boppard rückte aus um die Gaststätte Karmeliterkeller auszupumpen.
Illegal abgelagerten Müll Am Freitag, 13.8.2010, entdeckte der Ortsvorsteher von Hungenroth an der L206 illegal abgelagerten Müll. Der unbekannte Umweltsünder hat eine größere Anzahl Altölkanister auf einem Waldweg abgestellt. Hinweise nimmt die Polizei Boppard entgegen, Tel. 06742-8090, piboppard@polizei.rlp.de.
Motorradfahrer schwer verletzt m Am Samstag, 14.8.2010, ca. 16.00 Uhr, wurde auf der Strecke zwischen Oberwesel und Damscheid ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der Fahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Unfallursache war ersten Ermittlungen zu Folge zu hohe Geschwindigkeit. Der 38-jährige Mann erlitt bei dem Unfall mehrere Brüche und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die Straße war ca. 1 Stunde gesperrt. Die Feuerwehr Oberwesel unterstützte die Polizei mit Absperrmaßnahmen.
Erfolgreiche Verkehrskontrolle Am Nachmittag des 11.8.2010 führten Beamte der Polizeiinspektion Boppard auf der B9 in Spay eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein Pkw mit Ausfuhrkennzeichen angehalten, der mit 5 Osteuropäern besetzt war. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen wurden in dem Fahrzeug Flaschen verschiedener Herren-Parfüms im Wert von ca. 500, Euro und eine größere Anzahl neuwertiger Kleidungsstücke, insbesondere Jeans und Herrenhemden, gefunden. Da die Insassen keine Kaufbelege vorlegen konnten, wurden die Gegenstände zunächst sichergestellt. Weitere Ermittlungen und die Einvernahme der Fahrzeuginsassen ergaben, dass die Herrendüfte am gleichen Tage in einer Parfümerie in Montabaur entwendet wurden. An Hand der Personenbeschreibungen der Geschädigten sowie der Videoaufzeichnungen in der Parfümerie konnte der Diebstahl eindeutig zwei Insassen des Pkw zugeordnet werden. Bei der Vernehmung gab einer der Beschuldigten die Tat zu und räumte ein, die Kleidungsstücke in einem Koblenzer Internetcafé von einem unbekannten Mann erworben zu haben, so dass er sich wegen des Anfangsverdachts der Hehlerei verantworten muss. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz wurden die Beschuldigten nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung entlassen.
Einbruch in Kindergarten Unbekannte Täter stiegen in der Nacht zum 5.8.2010 in den Kindergarten in Emmelshausen ein. Die Täter stiegen durch ein aufgehebeltes Fenster in die Räume ein und durchsuchten diese. Ob und was entwendet wurde, steht zurzeit noch nicht fest.
Einbruch in Kirche Ebenfalls in der Nacht zum 5.8.2010 wurde die Sakristeitür der Kirche in Halsenbach aufgebrochen. In der Kirche durchwühlten die Täter sämtliche Schränke und brachen einen Opferstock auf. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt.
Einbruch in die Grundschule Halsenbach Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum 5.8.2010 in die Räume der Grundschule Halsenbach ein, nachdem sie die rückwärtige Eingangstür gewaltsam geöffnet hatten. In der Schule wurden noch Klassen- und Büroräume, sowie Schränke und Schreibtische aufgebrochen. Über die Beute ist nichts bekannt. Einbruch in das Gemeindehaus Halsenbach Vermutlich die gleichen Täter suchten in derselben Nacht auch das Gemeindehaus Halsenbach heim, in dem sie ein Fenster aufstemmten. Auch hier wurden die Räumlichkeiten durchsucht, vermutlich aber nichts entwendet.
Diebstahl aus Kraftfahrzeug In der Nacht zum 5.8.2010 öffneten Unbekannte in der Straße Im Buchseifen einen in der Hofeinfahrt des Geschädigten abgestellten PKW und entwendeten aus dem Fahrzeug einen Apple i-Pod. Ein Navigationsgerät der Marke Becker wurde aus einem weiteren, jedoch nicht verschlossenen, PKW in der Liesenfelder Straße entwendet.
Tankbetrug Am 5.8.2010, gegen 18.00 Uhr, kam es an einer Tankstelle in Oberwesel zu einem Tankbetrug. Unbekannte Täter, unterwegs mit einem alten Ford-Transit mit ausländischem Kennzeichen tankten Dieseltreibstoff im Wert von 92,04 Euro. Nach dem eigentlichen Tankvorgang blieben die beiden männlichen Täter noch an der Zapfsäule stehen, bis weitere Fahrzeuge auf die Tankstelle aufgefahren waren. Als die anderen Kunden sich zur Kasse begaben nutzten die Täter die Ablenkung des Kassenpersonals um von der Tankstelle zu flüchten.
Randalierer in Emmelshausen Mehrere betrunkene Jugendliche randalierten in den frühen Morgenstunden des 7.8.2010 im Bereich des Zentrums am Park in Emmelshausen. Die Jugendlichen traten u.a. gegen Werbeschilder und Verkehrszeichen. Bis zum Eintreffen der Polizei waren noch keine Sachschäden entstanden. Die Personen erhielten alle einen Platzverweis.
Ladendiebstahl Im Schlecker-Markt am Hauptbahnhof Boppard versuchten ein Mann und eine Frau diverse Kosmetikartikel zu stehlen, wurden dabei jedoch von einer aufmerksamen Verkäuferin beobachtet. Die Täter verließen sodann fluchtartig das Geschäft, nachdem die Verkäuferin ihnen noch den größten Teil der Beute entreißen konnte. Eine unmittelbare Fahndung nach den Tätern verlief bislang negativ.
Trickdiebstahl Bereits am 3.8.2010 betraten 3 Personen eine Bäckerei in Rhens. Durch ständiges Umherlaufen und Fragenstellen sorgten sie zunächst für Verwirrung beim Personal. Sodann kauften sie 3 Brote, die sie mit einem 100-Euro-Schein bezahlen wollten. Nachdem sie bereits das Wechselgeld in Händen hatten, wollten sie den Kauf plötzlich wieder rückgängig machen und forderten den 100-Euro-Schein von der Verkäuferin zurück. Die Verkäuferin konnte das Wechselgeld wieder an sich bringen und den Schein zurückgeben. Erst am folgenden Tag bemerkte sie, dass ihre Geldbörse, die sie im Laden aufbewahrt hatte, entwendet worden war.
Schlägerei Am Sonntagmorgen, 8.8., gegen 4.50 Uhr, kam es am KD-Steiger Rhens zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, die sämtlich erheblich betrunken waren. Die heftige Auseinandersetzung wurde nicht nur mit den Fäusten, sondern auch mit Gläsern und Flaschen geführt, die dabei als Stich- bzw. Schlagwerkzeug benutzt wurden. Dabei wurden 3 der Beteiligten so verletzt, dass sie vom DRK in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Von den Hauptbeteiligten wurden darüber hinaus Blutproben entnommen und Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Buchholz
Sturz nach 100-Meter-Fahrt Am Samstagmorgen, 17.7., startete eine Gruppe niederländischer Kradfahrer vom Campingplatz Loreley in Sankt Goar zu einer Ausfahrt Richtung Mainz. Für zwei von ihnen war die Fahrt nach wenigen Metern schon wieder zu Ende, weil der eine dem verkehrsbedingt wartenden Mitfahrer hinten drauf fuhr. Beim Sturz verletzten sich beide, sodass sie ins Krankenhaus nach Oberwesel eingeliefert wurden. Der 57-jährige Auffahrende musste dort wegen eines Oberschenkelhalsbruches verbleiben.
Totalschaden nach Überschlag Ebenfalls am Samstagmorgen, 17.7., kam es auf der L206 zwischen Beulich und Morshausen zu einem Alleinunfall mit Überschlag. Nach ersten Ermittlungen war die 25-jährige Fahrerin eines Pflegedienstes mit einem Pkw zu schnell unterwegs, verlor dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug und überschlug sich. Die junge Frau konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus verlassen.
Verfrühte Festgäste Derzeit noch unbekannte Täter versuchten zwischen Donnerstagabend, 15.7., und Freitagmittag, 16.7., in einen Bierausschankwagen und einen danebenstehenden Süßwarenstand, welche anlässlich des Rheinuferfestes in Boppard in den Rheinauen aufgestellt waren, einzubrechen. Entwendet wurde nichts. Vermutlich wurden die Täter bei der Tatausführung gestört und konnten ihre Tat nicht vollenden. Der Sachschaden beläuft sich ca. 600, Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der PI Boppard unter Tel. 06742-8090 oder per E-Mail piboppard@polizei.rlp.de zu melden.
Einbrecher knackt Sparschwein In der Nacht zum Samstag, 17.7., kam es in Boppard zu einem Einbruch in die Geschäftsräume eines Schlüsseldienstes. Der / die Täter schlugen die Scheibe der Eingangstür ein und verschafften sich somit Zutritt. Der / die Täter hatten sich wohl mehr erhofft, aber außer 50, Euro aus der Kasse und jeweils 3, Euro Trinkgeld aus 2 Sparschweinen konnten sie nichts erbeuten. Sachdienliche Hinweise bitte an die PI Boppard unter Tel. 06742-8090 oder per E-Mail piboppard@polizei.rlp.de.
Tragischer Krankheitsfall Am Samstagnachmittag, 17.7., wurde der PI Boppard ein gestürzter Radfahrer in der Nähe des Campingplatzes Lingerhahn gemeldet. Der Notarzt des herbeigerufenen Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod des Radfahrers feststellen. Aufgrund der Auffindesituation und den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Verkehrsunfall handelte, sondern dass der Verstorbene während des Radfahrens einer Lungenembolie erlag. Es handelte sich um einen 58-jährigen britischen Staatsbürger, welcher auf dem Campingplatz Lingerhahn mit seiner Frau Urlaub machte.
Wo ist mein Auto? Am Samstagnachmittag, 17.7., ruft ein aufgebrachter 76-jähriger Mann aus dem vorderen Hunsrück auf der PI Boppard an, um den Diebstahl seines VW Golfs zu melden. Er sei wegen eines technischen Defektes am Kreisel in Emmelshausen liegen geblieben und habe kurz seinen PKW verlassen. Nun sei der Wagen weg. Da es in Emmelshausen auch einen kleinen Kreisel gibt, schauten die Beamten zuerst auch einmal dort nach dem PKW. Und siehe da: richtig geraten! Er ward nicht gestohlen sondern der Mann hatte den Abstellort nicht mehr richtig in Erinnerung.
Körperverletzung Zu einer Körperverletzung kam es am 2.7.2010 gegen 19.00 Uhr in Emmelshausen. 2 Personen spielten auf einer zum Wohnhaus gehörenden Wiese Fußball, bis der Hausmeister dazu kam und das Spiel untersagte. Im Verlauf der zunächst verbal geführten Auseinandersetzung kam es dann zu einer Rangelei, die, nachdem die Kontrahenten gestürzt waren, liegend fortgesetzt wurde. Nachdem Zeugen die Polizei gerufen hatten, entfernte sich einer der Beteiligten mit seinem PKW. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.
Einbruch in Sesselbahn-Betriebsgebäude Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum 3.7.2010 in das Kassenhaus der Bopparder Sesselbahn ein. Dazu hebelten sie zunächst eine massive Eisengittertür aus der Verankerung und brachen danach die Tür zum Kassengebäude auf. Nach den ersten Feststellungen wurden ein Laptop und ein geringer Geldbetrag entwendet.
Einbruch in das Bürgerhaus Brey Durch eine Gemeindebeschäftigte wird ein Einbruch in das Bürgerhaus Brey gemeldet. Durch ein rückwärtiges Fenster waren die Täter in das Gebäudeinnere gelangt, wo sie zunächst die Tür zur Küche eintraten und von dort, über ein Oberlicht, in das Bürgermeisterbüro eindrangen. Bei der Tat entstand erheblicher Sachschaden, obwohl die Täter offensichtlich ohne Beute den Tatort wieder verließen.
Schüsse auf die Nachbarn Laut einer Anzeige der Geschädigten wurde ihr Haus in der Nacht zum 3.7.2010 aus einer Nachbarwohnung mit einem Luftgewehr beschossen. Nachdem die Ehefrau des Geschädigten ein verdächtiges Geräusch gehört hatte war sie auf den Balkon gegangen und sah von dort die Nachbarn, wie diese mit einem Gewehr in ihre Richtung zielten. Durch die ermittelnden Beamten konnten in einem Rollladen der Geschädigten 2 Löcher festgestellt werden. Ob diese aber mit einem Luftgewehr oder möglicherweise auch mit einer Präzisionsschleuder verursacht worden waren, müssen weitere Ermittlungen ergeben.
Trunkenheit im Verkehr Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde bei einem Autofahrer in Emmelshausen Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alcotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,38 Promille. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.
Führerscheinverlust nach Freude über gewonnenes Fußballspiel Bis in die frühen Morgenstunden des 4.7.2010 dauerte die Freude eines 42-jährigen Autofahrers über das gewonnene Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft. Da er an dieser Freude auch andere teilhaben lassen wollte, fuhr er längere Zeit laut hupend durch seinen Wohnort bei Oberwesel. Nachdem Anwohner die Polizei verständigt hatten, begab sich der Mann in sein Haus, wo er zunächst noch am Fenster mit den Polizisten sprach; dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann erheblich betrunken war. Sein Auto stand betriebswarm vor dem Haus. Raus kommen wollte der Mann dann aber nicht mehr, wohl ahnend, was auf ihn zukommt. Nachdem die Polizei einen richterlichen Beschluss zur Durchsuchung des Anwesens erwirkt hatte, versuchte der Mann durch einen Kellerausgang zu flüchten. Leider war dieser Ausgang auch durch die Polizei bewacht. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und Anzeige erstattet. Den nächsten Autokorso wird er nur noch als Beifahrer erleben, da sein Führerschein beschlagnahmt wurde. Darüber hinaus mussten die Beamten der Polizeiinspektion Boppard seit Freitag insgesamt 10 Verkehrsunfälle aufnehmen und in 7 Fällen zu Ruhestörern und Randalierern ausrücken.
Einbruchdiebstahl in metallverarbeitende Firma Katzenelnbogen. Vermutlich zwischen dem 30.8. und dem 1.9.2010 drangen unbekannte Täter nach Durchschneiden eines 1,50 m hohen Drahtzaunes auf das Betriebsgelände der Fachfirma im Industriegebiet Auf der Wahnsbach ein und entwendeten dort 36 Gestelle zum Einhängen von Galvanisierungströgen. Die Tröge, die nur für Fachfirmen geeignet sind, müssen mit einem Transporter abtransportiert worden sein.
Einricher Landrecht? Eisighofen. Als am 2.9.10 gegen 11.40 Uhr der 45-jährige Fahrer eines Lkw seine vorgeschriebene Lenkzeitunterbrechung einlegen musste fuhr er mit seinem Fahrzeug auf einen Feldweg und stellte es dort ab. Kurz vor Ende der Pause wurde die Ruhe jedoch jäh durch einen 57-jährigen Landwirt unterbrochen, der just zu dieser Zeit mit seinem Traktor diese Stelle passieren wollte. Als der Lkw-Fahrer es unter Hinweis auf seine Ruhezeit ablehnte, mit seinem Fahrzeug zur Seite zu fahren, fuhr der Landwirt mit dem Traktor gegen die Front des Lkw. Gegen die beiden Kontrahenten wird nun wegen des Verdachts der Nötigung, bzw. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Sachbeschädigung an Feuerwehrgerätehaus Burgschwalbach Durch unbekannte Täter wurde am Feuerwehrgerätehaus ein Plexiglasschild beschädigt. Möglicherweise geschah dies mit einem Ball oder einem ähnlichen Gegenstand beim Spielen. Zeugen werden gebeten sich mit dem Ortsbürgermeister oder der Polizei in Diez in Verbindung zu setzen, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Raubüberfall auf Bäckerei Altendiez. Am Samstag, 28.8.2010, gegen 16.40 Uhr, überfiel ein unbekannter Mann eine Bäckerei in der Diezer Straße in Altendiez. Der vermummte Mann betrat durch den Hintereingang vom Hof kommend die Geschäftsräume und bedrohte eine Reinigungskraft, die sich allein in der Bäckerei aufhielt, mit einem Messer. Der Täter erbeutete einen geringen Geldbetrag und flüchtete anschließend zu Fuß. Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 188 cm groß, etwa 20-25 Jahre alt, dunkel gekleidet, trug eine dunkle Kapuze und hatte ein Tuch vor dem Nasen- / Mundbereich, sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Fahren ohne Versicherungsschutz Flacht. Am 29.8.2010, um 16.09 Uhr, kontrollierten Beamte der PI Diez auf der Hauptstraße einen 15-jährigen Rollerfahrer, der sein Fahrzeug schob, weil ihm der Sprit ausgegangen war. An dem Motorroller war kein Versicherungskennzeichen angebracht und es bestand auch kein gültiger Haftpflichtversicherungsvertrag. Da der Rollerfahrer sein Fahrzeug bis kurz vor der Kontrolle im öffentlichen Straßenverkehr gefahren hatte, wurde er wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt.
Hausfassade beschädigt Flacht. In der Nacht zum 29.8.2010 beschädigten Unbekannte die Fassade eines Hauses in der Straße Zum Kirschengraben, indem sie einen mit Curry-Ketchup gefüllten Einweghandschuh gegen den Außenputz des Hauses warfen. Der Handschuh zerplatzte und hinterließ einen roten Fleck auf dem Putz. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Wohnungseinbruchdiebstahl scheiterte Holzappel. Unbekannte Täter versuchten am 26.8.2000 zwischen 13.00 und 17.00 Uhr durch Hebelversuche an der Hauseingangstür in ein Mehrfamilienwohnhaus, in der Straße An den Birken, einzudringen. Zu diesem Zeitpunkt hatten alle Anwohner bereits das Haus verlassen. Die Täter scheiterten mit ihrem Vorhaben. Die Haustür war bereits vor 3 Jahren bei einem anderen Einbruch gegen ein modernes Modell ausgetauscht worden. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Fahren unter Alkoholeinfluss Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am 28.8.2010 gegen 3.40 Uhr in der Limburger Straße eine Fahrzeugführerin angehalten und kontrolliert. Bei ihr konnte Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Eine Blutprobe und eine Ordnungswidrigkeitsanzeige folgten.
Mehrere Pkw beschädigt Rettert. Am Abend des 27.8.2010 wurden durch bislang unbekannte Täter die Dächer von drei Pkw verkratzt. Die Fahrzeuge waren in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses abgestellt, in dem an diesem Abend eine Veranstaltung stattfand. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Verkehrsunfallflucht unter Alkoholeinfluss Ein 20-jähriger Verkehrsteilnehmer beschädigte beim Rückwärtsausparken in der Friedrichstraße einen anderen geparkten Pkw und fuhr anschließend, ohne sich um den Schaden zu kümmern, davon. Der Halter des beschädigten Pkw hatte den Unfall beobachtet und das Kennzeichen der Polizei mitgeteilt. So konnte der Verursacher kurze Zeit später daheim angetroffen werden. Bei ihm wurde Atemalkoholgeruch wahrgenommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,86 Promille. Ihm wurden zwei Blutproben entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt, eine Strafanzeige vorgelegt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 3.500, Euro.
Fahren ohne Fahrerlaubnis Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Schulstraße wurde am 27.8.2010 um 20.00 Uhr ein Roller besetzt mit zwei Jugendlichen angehalten und kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass an dem Fahrzeug keine Sitzbankverkürzung vorhanden war und hinten Fußrasten montiert waren, womit es sich zu einem Kleinkraftrad qualifiziert. Der 16-jährige Fahrer war weder im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung noch eines Führerscheins. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt. Gegen den 15-jährigen Eigentümer, der nur im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung ist, wurde ebenfalls eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorgelegt. Zum Kontrollzeitpunkt, war dieser nicht anwesend. Gegen die Halterin wurde zudem eine Strafanzeige wegen Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt.
Einbruchdiebstahl Altendiez, Industriegebiet. In der Nacht vom 27.8.2010 zum 28.8.2010 warfen unbekannte Täter mit einem Stein die Fensterscheibe zu den Büroräumen einer Firma, Im Petersfeld, ein. Alle Schränke wurden durchwühlt. Eine Digitalkamera und einer kleiner Bargeldbetrag wurden entwendet. In die angrenzenden zwei Lagerhallen gelangten die Täter nicht, da die Zugangstür vom Büro aus verschlossen war. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Gemeinschädliche Sachbeschädigung Aull Richtung Staffel (Hessen). Am frühen Morgen der Nacht vom 29.8.2010, teilte eine Zeugin telefonisch mit, dass auf der K 29 mehrere Leitpfosten rechts und links der Fahrbahn beschädigt worden sind. Sie habe auch zwei männliche Personen auf dem Weg nach Staffel beobachtet, wie diese einen Leitpfosten aus der Verankerung gerissen hätten. Die sofortige Fahndung nach den beiden Tätern verlief ohne Erfolg. Die Überprüfung an der Strecke ergab insgesamt 12 beschädigte Leitpfosten und ein aus der Verankerung gerissenes Verkehrsschild. Es entstand ein Sachschaden von ca. 250, Euro. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Gefährlicher Eingriff Hirschberg. Am Samstag, 31.7.2010, gegen 22.30 Uhr war eine 36-jährige Frau im VW Caddy mit ihrer Bekannten unterwegs von Holzappel nach Diez. Zwischen Holzappel und Hirschberg sei ein Fahrzeug hinter ihr gewesen, welches extrem dicht aufgefahren ist und gedrängelt hat. Nachdem die Fahrerin ihr Tempo verlangsamt hat und näher an den rechten Fahrbahnrand gefahren ist, um dem Fahrzeug hinter Ihr das Überholen zu ermöglichen, warf der Beifahrer des Fahrzeuges während dem Überholvorgang eine leere Glasflasche aus dem Fenster, welche auf der Windschutzscheibe des Caddy zersplitterte. Hierbei wurde die Windschutzscheibe beschädigt. Nach Angaben der Frauen handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen roten VW Golf mit Emser-Kennzeichen. Die Buchstabenkombination könnte evtl. EE sein. Hinweise zu den ungeklärten Taten erbeten an die Polizei Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Scheune eingestürzt Oberneisen. Am Sonntag, 1.8.2010 gegen 11.50 Uhr stürzte in der Wiesenstraße eine alte Scheune ein. Diese war an eine andere Scheune angebaut. Durch das zusammenbrechende Dachgebälk waren die Mauern nach außen gedrückt worden und teilweise auf dem Nachbargrundstück auf einen Schuppen und ein Carport gestürzt. In dem Schuppen wurde ein Traktor teils verschüttet. Personen wurden nicht verletzt. Inwieweit die Scheune, an die die eingestürzte Scheune angebaut war, auch in Mitleidenschaft gezogen worden ist, muss geklärt werden. Erste Absicherungsmaßnahmen wurden durch die FFW Oberneisen durchgeführt.
Glasscheibe beschädigt Kaltenholzhausen. Vermutlich in der Nacht von Dienstag, den 27.7.2010 auf Mittwoch, den 28.7.2010 wurde durch bislang unbekannte Täter eine Glasscheibe des Bushaltestellenhauses in der Kirberger Straße beschädigt. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Ohne Fahrerlaubnis unterwegs Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Limburger Straße wurde am 31.7.2010 um 23.25 Uhr ein Mofaroller überprüft, welcher mit zwei Jugendlichen besetzt war. Es stellte sich heraus, dass an dem Fahrzeug weder die Sitzbankverkürzung noch Zusatzfußrasten vorhanden waren, womit es sich zu einem Kleinkraftrad qualifiziert. Der 15-jähige Fahrer des Mofa-Rollers war jedoch lediglich im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung. Gegen die Halterin wurde zudem eine Strafanzeige wegen Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt.
Ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss unterwegs Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am 1.8.2010 gegen 1.30 Uhr in der Emmerichstraße ein Roller, besetzt mit einer männlichen Person, angehalten und kontrolliert. Eine Überprüfung der Fahrerlaubnis ergab, dass der 16-jährige Fahrer lediglich im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung war und diese für den Roller nicht ausreichte. Des Weiteren konnte merklich Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Blutprobe und Strafanzeigen folgten.
Eppenrod und Görgeshausen wurden miteinander verbunden Durch einen Anrufer wurde am 1.8.2010 gegen 0.45 Uhr mitgeteilt, dass von Eppenrod bis Görgeshausen eine Schnur auf der Fahrbahn liegen würde. Offensichtlich hatte ein Landwirt eine blaue Heuballenschnur verloren, welche sich von Eppenrod bis zur Einfahrt Müllerland zog. Die Schnur wurde fachgerecht beseitigt.
In Ferienwohnung eingebrochen Aull. In der Zeit vom 27.7.2010, 10.00 bis zum 29.7.2010, 10.00 Uhr, wurde in der Straße Am Neuberg in die Ferienwohnung eines Wohnhauses eingebrochen. Der Täter entwendete aus dem Koffer eines Gastes ca. 200, Euro Bargeld. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Geldbörse aus unverschlossenem Pkw geklaut Holzheim. In den frühen Abendstunden des 28.7.2010 wurde in der Jahnstraße eine Geldbörse aus einer in einem unverschlossenen Pkw abgelegten Handtasche gestohlen. In der entwendeten Geldbörse befanden sich neben etwa 350, Euro Bargeld noch diverse Ausweise und Bankkarten. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Ohne Führerschein und mit Promille festgefahren Niederneisen. In der Nacht zum 30.7.2010 wurde der Polizeiinspektion Diez durch Zeugen ein Pkw gemeldet, der mit heulendem Motor in der Arstraße abgestellt sei. Vor Ort fanden die Beamten das Fahrzeug wie beschrieben vor. Der Pkw stand mit einem Hinterrad in einem Pflanzbeet mit einer ca. 40 cm hohen Beetumrandung und hatte sich dort festgefahren. Unmittelbar vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich eine dunkel gekleidete Person zu Fuß von dem Fahrzeug, erschien aber kurze Zeit später wieder. Im Rahmen einer Überprüfung des Fahrers wurde dann festgestellt, dass der aus Rumänien stammende Mann, der sich nach eigenen Angaben als Tourist in Deutschland aufhält, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem stand er noch deutlich unter Alkholeinwirkung. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Dem Tourist wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach Zusammenstoß schwer verletzt Eppenrod. Am 21.7.2010 um 13.25 Uhr kam es in der Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein aus der Rosenstraße kommender Pkw missachtete an der Einmündung zur Hauptstraße einen von links auf der Vorfahrtsstraße fahrenden Pkw, wodurch es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Der auf der Vorfahrtsstraße fahrende Fahrzeugführer erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000, Euro.
Munitionsfund Lohrheim. Bei Erdarbeiten wurde auf einem Privatgrundstück eine Munitionskiste mit 15 Gewehrpatronen und vier Handgranaten gefunden. Es handelt sich hierbei um Hinterlassenschaften aus dem zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz wurde verständigt und holte den explosiven Fund ab.
Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt In der Nacht hat zum 22.7.2010 wurde in der Nikolaus-Otto-Straße ein Mann kontrolliert, als er gerade sein Fahrzeug besteigen wollte. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass er Alkohol getrunken hatte. Nach einem Alkoholtest wurde sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt und der Fahrtantritt wurde ihm untersagt.
Geschwindigkeitskontrollen Am 21.7.2010 führten Beamte der Polizeiinspektion Diez in den Gemarkungen Klingelbach und Holzheim Geschwindigkeitskontrollen durch. Insgesamt wurden 25 Fahrer gebührenpflichtig verwarnt. Acht Fahrzeugführer waren erheblich zu schnell unterwegs, sodass gegen diese Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt wurden.
Mülltonnen und bepflanzte Schubkarre gestohlen Niederneisen. In der Zeit vom 17.7.2010, 10.00 Uhr bis 18.7.2010, 16.00 Uhr, wurden im Grundweg zwei Mülltonnen (gelb und grau) sowie eine kleine mit Blumen bepflanzte Schubkarre entwendet. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Wer hat die Hühner gestohlen? Heistenbach. In der Zeit vom 18.7.2010, 19.30 Uhr bis zum 19.7.2010, 19.30 Uhr, wurden am Ortsrand von Heistenbach fünf Brahmahühner aus einem Gehege gestohlen. Bei den entwendeten Hühnern handelt es sich um rebhuhnfarbene Jungtiere, die größer sind als herkömmliche Hühner. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Brückenspringer Am 20.7.2010, kurz nach 20.00 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Diez eine Mitteilung ein, wonach ein Jugendlicher von der Oraniensteiner Brücke in die Lahn gesprungen sei. Nach Auskunft des Mitteilers sei der junge Mann unmittelbar nach dem Sprung zum Ufer geschwommen und der Lahn entstiegen. Die Polizei geht davon aus, dass sich der junge Mann auf Grund der warmen Außentemperaturen lediglich erfrischen wollte und deshalb in die Lahn sprang. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Baden ober- und unterhalb von Brücken, Wehren und Hafeneinfahrten nach der Binnenschifffahrtstraßenverordnung untersagt ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Hierunter fällt auch das Springen von einer Brücke.
Diebstahl von Kabeltrommeln In der Zeit vom 18.7.2010, 16.00 Uhr bis zum 19.7.2010, 6.00 Uhr, wurde an der Baustelle der neuen Freizeitanlage Am Wirt zwei Kabeltrommeln mit jeweils 25 m Kabel entwendet. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Einbruch in Turm In der Zeit vom 16.7.2010 bis zum 18.7.2010 brachen unbekannte Täter drei Türen des Turms an der Baustelle des neuen Schlosses in Diez auf. Aus einem Büro- sowie einem Abstellraum wurden insgesamt vier Computerbildschirme sowie ein Drucker im Wert von ca. 2.000, Euro entwendet. Täterhinweise an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Fahrübungen gestattet - Zwei Anzeigen Am 18.7.2010, um 19.10 Uhr, kam es auf dem Parkplatz des Toom-Marktes in Diez zu einem Verkehrsunfall. Ein 17-Jähriger, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, fuhr mit dem Pkw einer Bekannten gegen einen hohen Bordstein, wodurch an dem Fahrzeug beide Vorderräder beschädigt wurden. Im Anschluss an den Unfall flüchtete der 17-jährige Fahrer nach einem kurzen Streitgespräch mit der Fahrzeughalterin zu Fuß von der Unfallstelle. Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Fahrzeugeigentümerin dem Unfallverursacher das Fahrzeug zu Fahrübungen auf dem Parkplatz überlassen hatte. Gegen beide Personen wird nun Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet.
Radio und Airbag gestohlen Katzenelnbogen. In der Zeit vom 4.7.2010 bis zum 18.7.2010 wurde ein im Eisensteinfeld parkender Pkw VW Polo aufgebrochen. Aus dem Fahrzeug wurden das Autoradio und der Fahrerairbag entwendet. Täterhinweise an die Polizeiinspektion Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Alkoholisierter Mofa-Fahrer flüchtet von der Unfallstelle Flacht. Infolge Alkoholgenuss verlor ein Mofafahrer am frühen Morgen des vergangenen Samstag, 17.7., in der Bahnhofstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er einen Betonstein, stürzte und fuhr danach weiter. Er konnte ermittelt und eine Blutprobe entnommen werden.
Pocket-Bike und Reifen mit Felgen gestohlen Ein Pocket-Bike im Wert von 300, Euro und 5 - 6 Komplettsätze Reifen mit Felgen im Wert von ca. 1.500, Euro wurden zwischen dem 14.7. und 15.7.2010 vom umzäunten Gelände eines Gebrauchtwagenhandels in der Industriestraße entwendet. Hinweise bitte an die Polizei Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Begrenzungspfeiler mit Verbindungskette entwendet Hahnstätten. Von einem Privatgrundstück in der Aarstraße wurden zwischen dem 16. und 17.7.2010 Begrenzungspfeiler mit Verbindungsketten aus dem Boden herausgehoben und entwendet. Hier entstand ein Schaden von ca. 100, Euro.
Stoßstange wurde beschädigt Ein unbekannter Fahrzeugführer stieß mit seinem Pkw - vermutlich mit einer Anhängerkupplung - beim Ausparken auf dem Baggerseegelände am 18.7.2010 zwischen 14.00 und 17.25 Uhr gegen einen anderen geparkten lilafarbenen Pkw Seat Leon in auffälliger Optik und beschädigte dabei die Stoßstange vorne.
0-Promille-Grenze für junge Fahrer Am 13.7.2010, gegen 17.30 Uhr wurde in der Schaumburger Straße ein 19-jähriger Fahrer mit seinem PKW einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Da Atemalkoholgeruch wahrgenommen wurde, wurde ihm ein freiwilliger Alkoholtest angeboten. Dieser ergab einen Wert von 0,17 Promille. Der Betroffene befindet sich noch in der Probezeit und unterliegt somit der 0,0-Promille-Grenze. Eine entsprechende Anzeige wegen Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz wurde vorgelegt. Verkehrsunfall infolge von Trunkenheit Am 9.7.2010 um 17.20 Uhr ereignete sich auf dem Parkplatz des Toom-Marktes in Diez ein Verkehrsunfall. Der alleinbeteiligte Fahrer wollte neben einem bereits geparkten Pkw in einer Parklücke einparken und beschädigte diesen dabei. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnte merklich Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Betriebsunfall Cramberg. Am 9.7.2010 um 11.29 Uhr wurden in Cramberg durch zwei Arbeiter einer Firma Erneuerungsarbeiten an einem Strommasten durchgeführt. Hierbei sollte an dem im Steilhang stehenden Strommast ein auszutauschender Stahlträger abmontiert werden. Plötzlich ist einer der Arbeiter zusammen mit dem Stahlträger aus einer Höhe von ca. 6 Metern abgestürzt. Der Verunfallte war lediglich mit einem ca. 2 cm dicken Seil gesichert. Ordnungsgemäßes Sicherungsgeschirr konnte nicht festgestellt werden. Der Verunfallte erlitt erhebliche Verletzungen im Wirbelsäulenbereich. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.
Sachbeschädigung am Pkw In der Nacht vom 8.7.2010, 19.30 Uhr zum 9.7.2010, 8.08 Uhr wurden durch unbekannte Täter im Heckenweg 1 in Diez an zwei nebeneinander geparkten Fahrzeugen mehrere Reifen zerstochen. Hinweise an die Polizei Diez, Telefon 06432-6010, E-Mail: pidiez@polizei.rlp.de.
Verkehrskontrolle Diez Baggersee, Innenstadt: Am 9.7.2010 wurde im Bereich des Baggersees sowie der Innenstadt in Diez Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen durchgeführt. Neben Mängelberichten, Verwarnungen wegen Verstoß gegen die Gurtpflicht, wurden bei zwei Fahrzeugführern Atemalkoholgeruch festgestellt, sowie bei einem Fahrzeugführer Betäubungsmittel aufgefunden.
Ladendiebstahl Katzenelnbogen. Am 9.7.2010 gegen 17.45 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter im Rewe-Markt diverse Spirituosen, Elektronikgeräte und diverse andere Artikel zu entwenden. Scheinbar wurden Sie bei der Tatausführung gestört, so dass Sie ohne die Artikel das Geschäft verließen. Die Ermittlungen dauern an.
Verkehrsunfall mit Flucht Dörsdorf. Am 10.7.2010 um 15.36 Uhr überfuhr der 80-jährige Autofahrer zwei Verkehrsinseln in Dörsdorf. Anschließend fuhr er weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Durch andere Verkehrsteilnehmer konnte der Autofahrer kurze Zeit später in einem Feldweg gestoppt werden. Das Fahrzeug war aufgrund stark beschädigter Reifen nicht mehr fahrbereit. Der entstanden Schaden beläuft sich auf ca. 3.500, Euro.
Fahren unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis Hahnstätten. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 11.7.2010 um 2.05 Uhr führte eine 48-jährige Frau ihr Fahrzeug ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Der Führerschein wurde der Fahrzeugführerin bereits rechtskräftig entzogen. Weiterhin konnte merklich Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,03 Promille. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Blutprobe und Strafanzeige folgten.
Roller trotz gesichertem Lenkradschloss gestohlen Ein im Heckenweg Nr. 1 in Diez abgestellter Roller, Marke Derby, Typ Vamos, wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 10. zum 11.7.2010 von unbekannten Tätern / Täter entwendet, obwohl der Roller mittels Lenkradschloss gesichert war. Der Roller hat die Farbe rot und war mit einem aktuellen Versicherungskennzeichen (Farbe grün) versehen.
Kennzeichendiebstahl Isselbach. In der Nacht zum Sonntag, 11.7.2010, wurden von einem in der Bergstraße geparkten Pkw beide Kennzeichen (EMS-MO 894) aus den Kennzeichenhalterungen entwendet. Derzeit bestehen keine Täterhinweise.
Diebische Mitfahrer Katzenelnbogen. Im Verlaufe des Sonntagabends, 10.7., wurde aus einem Pkw eine im Handschuhfach liegende Geldbörse entwendet. Die geschädigte 20-jährige Frau hatte mehrere Personen nach dem Fußballspiel nach Hause gefahren. Die Ermittlungen dauern an.
Hachenburg Reifenstechen an drei Pkw Wahlrod. Ein bisher unbekannter Täter hat an drei auf dem Friedhofsparkplatz neben der B 8 abgestellten Pkw jeweils ein Reifen mit einem Messer platt gestochen. Die Fahrzeuge waren dort tagsüber am 2.9.2010, zwischen 6.00 und 16.00 Uhr, auf dem hinteren Parkplatzteil an der Friedhofshecke wegen Bildungen von Fahrgemeinschaften abgestellt worden.
Diebstahl von 30 gebrauchten Fahrrädern Luckenbach. Wie erst jetzt zur Anzeige gelangt, entwendeten unbekannte Täter am 19.8.2010, um 21.00 Uhr, im Industriegebiet Luckenbacher Ley, von der Ladefläche eines Lkw 30 gebrauchte Fahrräder. Insgesamt wurden auf der Ladefläche 50 Fahrräder für einen Verkauf nach Ghana zwischengelagert, wobei die Täter die besten Zweiräder auswählten. Der Schaden wird auf ca. 750, Euro beziffert. Von einem Zeugen wurde beobachtet, dass die Fahrräder in einen weißen oder silberfarbenen Bus der Sprinterklasse, mit dem Teilkennzeichen AK- CC ????, eingeladen und abtransportiert wurden. Hinweise in beiden zuvor geschilderten Fällen bitte an die Polizei Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Führen eines Pkw unter Drogeneinwirkung Wahlrod. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am 2.9.2010, um 9.20 Uhr ein 29-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der B8 angehalten und überprüft. Aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten erfolgte ein Drogentest, der positiv verlief. Weiterhin konnte im Rahmen der Durchsuchung ein Tütchen mit Amphetamin aufgefunden und sichergestellt werden. Es folgten die Entnahme einer Blutprobe bei dem 29-Jährigen und die Einleitung eines Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahrens.
Vorfahrt genommen und Unfall verursacht - Polizei sucht Zeugen Gemarkung Unnau. Ein 26-jähriger Fahrzeugführer beabsichtigte mit seinem PKW von der L293 aus Richtung Unnau kommend auf die K61 in Richtung Stangenrod einzubiegen. Ebenso ein entgegenkommender Fahrzeugführer eines hellen PKW (möglich Opel Corsa), der die L293 aus Richtung Unnau-Korb kommend befuhr, hierbei die Vorfahrt des 26-Jährigen missachtete und unmittelbar vor diesem abbog. Um einen Anstoß zu verhindern steuerte der 26-Jährige sein Fahrzeug nach rechts und geriet hierbei von der Fahrbahn in den angrenzenden Graben. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Nach Angaben des 26-Jährigen könnte ein vorbeifahrender Quadfahrer den Verkehrsunfall beobachtet haben und möglicherweise auch Angaben zu dem Verursacher machen. Dieser wird gebeten sich bei der Polizei in Hachenburg zu melden, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Nach Unfall Fahrzeuge abgeschleppt Kirburg. Ein 21-Jähriger befuhr mit seinem PKW die Kreisstraße 61 zwischen Kirburg und Bölsberg. Im Verlauf einer Rechtskurve verlor er, vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links in den Gegenverkehr. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW eines 55-jährigen. Der 21-Jährige sowie die 57-jährige Beifahrerin des Entgegenkommenden wurden beim Anstoß leicht verletzt. Die beiden total beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Garage brannte Norken. Am gestrigen Sonntagmittag, 29.8., brach in einer unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzenden Garage ein Brand aus. Bei den ersten Löschversuchen wurden ein 14-jähriger Jugendlicher, sowie zwei 40 und 76 Jahre alte Erwachsene verletzt und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 10.000, Euro. Über die Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern nach wie vor an. Im Einsatz befanden sich 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Marienberg, Langenbach, Norken, Neunkhausen, sowie Langenbach bei Kirburg.
Leitpfosten herausgerissen Alpenrod / Hachenburg. Am Freitag, 27.8.2010, gegen 19.50 Uhr, werden bei hiesiger Dienststelle drei Jugendliche gemeldet, die auf der L 288 zwischen Alpenrod und Hachenburg Leitpfosten aus ihrer Halterung entfernen. Sofortige Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos, die Jugendlichen waren nicht mehr anzutreffen. Insgesamt hatten sie 18 Leitpfosten entfernt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.
Gullideckel herausgehoben Zu einem ähnlichen Sachverhalt mussten hiesige Beamte dann am Freitagabend, 27.8., gegen 21.25 Uhr ausrücken. Im Bereich der Eintracht-/ Rothbachstraße, hatten Unbekannte zwei gusseiserne Kanalschachtabdeckungen ausgehoben und auf dem Gehweg abgelegt. Die Abdeckungen wurden durch die Polizeibeamten wieder eingesetzt. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.
Mofa war zu schnell Lautzenbrücken. Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung am Samstag, 28.8.2010, in der Gemarkung Lautzenbrücken, Verlauf der B414 wurde gegen 11.28 Uhr festgestellt, dass der Führer eines Leichtkraftrades Aprilia, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten hatte und mit 118 km/h gemessen worden ist. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Leichtkraftrades darf bei dem 17 Jahre alten Fahrzeugführer aus der VG Bad Marienberg jedoch nur 80 km/h betragen. Der Beschuldigte gab an, die Drosselung bei dem Leichtkraftrad entfernt zu haben. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Beinah Frontalzusammenstoß verursacht Mörlen / Kirburg. Ebenfalls am Samstag, 28.8.2010, gegen 14.30 Uhr wurde bei hiesiger Dienststelle fernmündlich mitgeteilt, dass der Führer eines grünen PKW der Marke Audi, Typ A6, im Bereich Mörlen - Kirburg beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht hat, da der männliche Fahrzeugführer offensichtlich erheblich alkoholisiert sei. Beherzte Verkehrsteilnehmer waren diesem PKW anschließend bis nach Kirburg gefolgt und es gelang, dem Fahrzeugführer den Schlüssel wegzunehmen, als dieser im Einmündungsbereich L287 / B414 seinen PKW anhielt. Wenige Minuten später trafen Beamte hiesiger Dienststelle an der Örtlichkeit ein. Bei dem 43-jährigen Fahrzeugführer aus der VG Rennerod wurde eine erhebliche Alkoholisierung festgestellt. Bei einem Alkotest wurde eine AAK in Höhe 3,20 festgestellt. Es folgte die Entnahme einer Blutprobe, der Führerschein wurde sichergestellt. Bei dem PKW wurden im Bereich der Beifahrerseite verhältnismäßig frische Unfallbeschädigungen festgestellt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Kollision mit einer Schutzplanke stammen dürften. Eine Unfallörtlichkeit konnte jedoch bisher diesem Schadensbild nicht zugeordnet werden.
Platzwunden und geschwollenes Auge Am Samstag, 28.8.2010, gegen 2.25 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines Gastronomiebetriebes in der Weidenstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Nach bisherigen Feststellungen sollen zwei bislang unbekannte männliche Täter einen 27-jährigen Mann ins Gesicht geschlagen haben. Hierbei erlitt der Geschädigte zwei Platzwunden und ein geschwollenes Auge.
Haus gut gesichert In der Nacht zum 28.8.2010 kam es der Lindenstraße zu zwei versuchten Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Durch einbruchhemmende Sicherungseinrichtungen gelang es den Tätern nicht, in das Haus einzudringen. Es entstand Sachschaden.
Altreifen illegal entsorgt Nistertal. Der Betreiber eines landwirtschaftlichen Betriebes teilte am 27.8.2010 mit, dass auf seinem Gelände Altreifen entsorgt worden sind. Durch Beamte hiesiger Dienststelle wurden vor Ort insgesamt 30 Altreifen, teils von Traktoren stammend, festgestellt. Über den Verursacher dieser widerrechtlichen Müllablagerung liegen bisher keine Erkenntnisse vor.
Betrunken unterwegs Kirburg. Am Freitag, 27.8.2010, gegen 23.30 Uhr wurde im Verlauf der B414 ein 71-jähriger Mann aus der VG Bad Marienberg mit seinem PKW Nissan einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei einem Alkotest wurde ein Wert von 0,56 AAK ermittelt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet.
Kradfahrerin verletzt Wahlrod / Mudenbach. In Höhe des Hehlinger Hofes wollte eine 16-Jährige mit ihrem Kleinkraftrad am Freitagmittag, 30.7., auf der L265 nach links abbiegen und kollidierte mit einem nachfolgenden VW-Bus, welcher sie zu diesem Zeitpunkt überholen wollte, obwohl die Kradfahrerin bereits im Abbiegevorgang war. Diese kam hierbei zu Fall und verletzte sich leicht. Es entstand an beiden Fahrzeugen lediglich geringer Sachschaden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Kradfahrerin das Krad gegen den Willen des Besitzers geführt hat und außerdem auch nicht im Besitz des notwendigen Führerscheines ist.
Auto auf Parkplatz beschädigt Bad Marienberg. Im Laufe des vergangenen Freitags, 30.7., wurde ein auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in der Jahnstraße abgestellter PKW Seat von einem anderen Pkw Fahrer während des Rangierens beschädigt. Der Verursacher entfernte sich jedoch unerlaubt von der Unfallstelle. Hinweise werden an die Polizei Hachenburg erbeten, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Unfall beim Überholversuch - Verursacher geflüchtet Friedewald / Langenbach. Am vergangenen Freitag, 30.7., kurz vor Mitternacht, ereignete sich auf der L285 ein Verkehrsunfall, nachdem der Fahrer eines Pkw trotz Unübersichtlichkeit durch eine Kuppe und anschließender Kurve versuchte einen vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Als sich der Pkw auf gleicher Höhe mit dem anderen befand kam diesem ein Pkw entgegen. Der Überholer versuchte noch nach rechts auszuweichen kollidierte aber seitlich mit dem entgegen kommenden Wagen, der dadurch von der Straße abgedrängt wurde und im angrenzenden Feld zum Stillstand kam. Der Verursacher bremste kurz ab und setzte dann seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Bei dem Verursacher dürfte es sich um einen roten Pkw Ford handeln. Hinweise werden diesbezüglich an die Polizei Hachenburg erbeten, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Kradfahrer wegen Eichhörnchen Hand verletzt Nister / Hachenburg. Am Samstagmittag, 31.8., kam auf der L288 zwischen Nister und Hachenburg ein 16-jähriger Motorrollerfahrer zu Fall, als er sich seinen Angaben zufolge über ein querendes Eichhörnchen erschreckt hatte, wodurch er ins Straucheln geriet und mit der Leitplanke kollidierte. Er wurde anschließend wegen Handverletzungen mittels DRK ins Krankenhaus eingeliefert.
Leicht verletzte Fahrerin nach Auffahrunfall Infolge ungenügenden Sicherheitsabstandes fuhr eine 68-jährige Pkw-Fahrerin am Samstagnachmittag, 31.7., im Alexanderring einem vorrausfahrenden Pkw auf. Bei dem Unfall wurde die Verursacherin selbst leicht verletzt. An beiden Pkw entstand mittlerer Sachschaden, wobei der Pkw der Unfallverursacherin abgeschleppt werden musste.
Einbruch in Feldscheune Mörlen. In der Zeit vom 29.7. bis 31.7. wurde in eine Feldscheune Auf der Struth eingebrochen. Zielrichtung des Einbruchs dürfte vermutlich ein dort abgestellter Roller Piaggio gewesen sein. Dieser war aber aufgrund leerer Batterie nicht fahrtüchtig. Vermutlich aus Frust hierüber wurde der Roller dann durch die Einbrecher mutwillig erheblich beschädigt. Der Schaden dürfte bei etwa 600, Euro liegen.
Betrunkener Randalierer und versuchte Gefangenenbefreiung Am Samstagabend, 31.7., kam es in der Tilmannstraße zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein stark betrunkener Kunde die Mitarbeiterin eines Kiosks belästigt und beleidigt hatte. Der 40-Jährige erhielt zunächst einen Platzverweis, dem er jedoch nicht nachkam. Aufgrund seines hohen Alkoholgehaltes von über 3 Promille sollte er anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Diese Ingewahrsamnahme versuchte seine gleichaltrige Bekannte tatkräftig zu verhindern, indem sie die eingesetzten Beamten angriff und mehrfach nach ihnen schlug. Diese Angriffe konnten jedoch ohne Verletzungen abgewehrt werden und die Frau ebenfalls vorübergehend festgenommen werden.
15-Jähriger führte unerlaubt Pkw Streithausen. Am frühen Sonntagmorgen, 1.8., kam es gegen 2.00 Uhr im Marienstätter Weg zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Pkw in einen Gartenzaun gefahren ist. Der Fahrer entfernte sich zunächst zu Fuß von der Unfallstelle. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 15-jährige Freund des Sohnes des Halters zusammen mit diesem den Pkw des Vaters unerlaubt geführt und den Unfall verursacht zu haben.
Unfall unter Alkohol und ohne Führerschein Am frühen Sonntagmorgen, 1.8., verschaffte sich ein betrunkener 17-Jähriger zusammen mit zwei Freunden die Verfügungsgewalt über einen in der Friedrichstraße abgestellten Pkw Opel Corsa und lenkt diesen gegen einen anderen geparkten Pkw. Der Fahrer versuchte anschließend zu Fuß zu flüchten, wurde aber von drei aufmerksamen Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei der Überprüfung stellt sich heraus, dass dieser betrunken war und keinen Führerschein hatte.
Ohne Fahrerlaubnis unterwegs Hachenburg. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am gestrigen Mittwochvormittag in der Koblenzer Straße ein führerscheinpflichtiger Motorroller kontrolliert. Bei der durchgeführten Überprüfung wurde festgestellt, dass der 24-jährige Fahrzeugführer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin wurde eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgelegt.
Drogentest positiv Hachenburg. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am gestrigen Mittwochabend auf der sogenannten Westrandumgehung - Bundesstraße 413 - ein PKW kontrolliert. Bei der durchgeführten Überprüfung wurde festgestellt, dass der 25-jährige Fahrzeugführer unter Drogeneinwirkung stand. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt.
Einbruch in Kindergarten Unnau. In der Zeit von Sonntag 18.7.2010, 9.45 Uhr bis Montag 19.7.2010, 7.00 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in den Kindergarten Unnau ein. Im Gebäude brachen die Täter eine weitere Tür auf und gelangten so in die Gruppenräume. Nach durchsuchen aller vorhandenen Schränke entwendeten der/die Täter lediglich eine Digitalkamera.
Diebstahl von Diesel aus Bagger Bad Marienberg. Aus einem auf dem Gelände des derzeit in Umbau befindlichen Stadions in der Kirburger Straße abgestellten Bagger entwendeten bislang unbekannte Täter etwa 30 Liter Diesel. Als Tatzeitraum kann das Wochenende Freitag 16.7.2010, 14.00 Uhr bis Montag 19.7.2010, 15.00 Uhr eingegrenzt werden. Die Täter brachen den Tankdeckel der Arbeitsmaschine auf und zapften das Dieselöl aus dem Tank. Täterhinweise, auch ungewöhnliche oder verdächtige Beobachtungen, im Bereich des Tatortes bitte der Polizei in Hachenburg mitteilen. Die Beamten dort sind rund um die Uhr unter der Rufnummer 02662-95580, in drigenden Fällen über Notruf, zu erreichen.
Alkoholvortest ergab 2,51 Promille Bad Marienberg. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am Sonntag, 18.7.2010, 22.50 Uhr in der Langenbacher Straße ein PKW angehalten. Hierbei wurde festgestellt, dass der 38-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinwirkung stand. Ein durchgeführter Alco-Test ergab 2,51 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Weiterhin wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Einbruch in einen Lagerraum Nistertal. In der Zeit von Samstag, 17.7.2010, 19.00 Uhr bis Sonntag, 18.7.2010, 9.00 Uhr wurde von unbekannten Tätern in der Talstraße ein dortiger Lagerraum aufgesucht. Durch Aufbrechen der Eingangstür gelangten die unbekannten Täter in das Gebäude. Aus dem Lagerraum wurde ein Mofa-Roller der Marke Peugeot Speedfight II und ein Pocket-Bike entwendet. Am Sonntag, 18.7.2010 gegen 14.45 Uhr wurden dann die beiden Fahrzeuge in einer nahegelegenen Wiese aufgefunden. Der Mofa-Roller war hierbei bis auf das Fahrgestell ausgeschlachtet.
In den Kindergarten eingebrochen Unnau. In der Zeit von Sonntag, 18.7.2010, 9.45 Uhr bis Montag, 19.7.2010, 7.00 Uhr wurde von unbekannten Tätern in der Schwimmbadstraße der dortige Kindergarten aufgesucht. Durch Aufbrechen eines rückwärtigen Fensters gelangten die unbekannten Täter in das Gebäude. Hier wurde weiterhin noch eine verschlossene Innentüre aufgebrochen. Nach derzeitigem Ermittlungstand entwendeten die unbekannten Täter eine Digitalkamera der Marke Traveler HS 9. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 1.000,- Euro. Wem sind in den oben genannten Tatzeiträumen in den oben genannten Ortsbereichen verdächtige Personen bzw. Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise in den beiden Fällen bitte an die Polizei Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Lackierung verkratzt Roßbach. In der Nacht vom 15.7. zum 16.7.2010 wurde ein in der Freirachdorfer Straße geparkter PKW rundum mit einem spitzen Gegenstand verkratzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.500, Euro. Die Polizei Hachenburg bittet um Hinweise, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de. Auto überschlug sich - Fahrerin schwer verletzt Müschenbach. Ein Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fahrerin ereignete sich am Freitagmorgen auf der Hachenburger Straße. Hierbei fuhr die 53-jährige PKW-Fahrerin bereits in der Ortschaft mehrfach in den Gegenverkehr und kollidierte dort zunächst mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Kurz hinter dem Ortsausgang in Richtung Astert kam sie dann nach links von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Baum und der PKW überschlug sich mehrfach. Das Fahrzeug kam dann auf der rechten Fahrzeugseite liegend auf einer Wiese neben der Fahrbahn zum Stillstand. Die 53-jährige Fahrerin wurde hierbei schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde durch die Feuerwehr geborgen und anschließend mittels Rettungshubschrauber einem Koblenzer Krankenhaus zugeführt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Das Fahrzeug der Unfallfahrerin wurde total beschädigt.
Auseinandersetzung auf der Kirmes Streithausen. Im Zuge der Kirmes in Streithausen kam es am 17.7.10, 3.20 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Kirmesbesucher und dem dort eingesetzten Sicherheitsdienst. Hierbei provozierte der angetrunkene Besucher die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, beleidigte diese und versuchte, sich handgreiflich Platz zu verschaffen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der angetrunkene Gast zu Boden fiel und sich leicht verletzte.
18-Jähriger unter Drogeneinwirkung Am frühen Samstagmorgen wurde ein PKW in der Graf-Heinrich-Straße von der Polizei kontrolliert. Hierbei wurden bei dem 18-jährigen Fahrzeugführer Anzeichen auf Drogeneinwirkung festgestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ferner erwartet den Fahrer ein Straf-, und Bußgeldverfahren.
21-Jähriger unter Drogeneinfluss Neunkhausen. Im Rahmen der Streifentätigkeit fiel der Polizei am Freitagabend ein PKW in der Hauptstraße auf. Der 21-jährige Fahrer des Fahrzeugs stand unter Einwirkung von berauschenden Mitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzt sowie ein Bußgeldverfahren wurden eingeleitet.
Glas auf den Hinterkopf Streithausen. Am 17.7.2010, 1.50 Uhr, musste die Polizei auf der Kirmes einschreiten. Ein Kirmesbesucher war im Zuge einer Auseinandersetzung von einem anderen Gast mit einem Glas auf den Hinterkopf geschlagen worden. Der 28-jährige Geschädigte erlitt hierbei eine Platzwunde am Hinterkopf, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Verursacher hatte sich bereits vor Eintreffen der Polizei von der Kirmes entfernt. Sachdienliche Angaben zu der Auseinandersetzung nimmt die Polizei Hachenburg entgegen, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
26-Jähriger unter Drogeneinfluss Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag wurden bei einem 26-jährigen PKW-Fahrerin der Graf-Heinrich-Straße, Anzeichen auf Einnahme berauschender Mittel festgestellt. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden zudem Rauschmittel sichergestellt. Den Fahrer erwarten eine Strafanzeige sowie ein Bußgeldverfahren.
Frisierter Roller Durch eine Polizeistreife wurde am 18.7.10, 2.40 Uhr, in der Nisterstraße ein Rollerfahrer festgestellt, der an seinem Gefährt technische Veränderungen vorgenommen hatte, durch welche die Geschwindigkeit erhöht wurde. Hierdurch besteht das Erfordernis einer Fahrerlaubnis. Der junge Mann war jedoch nicht im Besitz einer solchen, wodurch ein Strafverfahren eingeleitet wurde.
Schlauchboot aus Gartenhaus gestohlen Norken. In der Zeit von Freitag, 9.7.2010, 10.00 Uhr bis Dienstag, 13.7.2010, 6.30 Uhr wurde von unbekannten Tätern Im Oberfeld ein dortiges Gartenhaus aufgesucht. Durch Aufbrechen eines Vorhängeschlosses gelangten die unbekannten Täter in das Gartenhaus und entwendeten ein dort gelagertes halb aufgeblasenes 6-Mann Schlauchboot. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 300, Euro. Täterhinweise bitte an die Polizei Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de. Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Einfluss alkoholischer Getränke Fehl-Ritzhausen. Am Samstag, 10.7.2010 wurde gegen 1.50 Uhr ein männlicher Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades in im Rahmen einer Verkehrskontrolle kontrolliert. Der 19-Jährige, der mit einem 50 km/h Roller unterwegs war, konnte bei der Kontrolle lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorweisen. Zudem stand er unter Alkoholeinfluss und muss nun mit einer Anzeige rechnen.
Leergut gestohlen Nister. In der Nacht von Freitag, 9.7.2010 auf Samstag, 10.7.2010 wurden von dem Grundstück eines Getränkemarktes von bislang nicht bekannten Personen insgesamt 17 Bierkisten Leergut entwendet. Die Täter kletterten hierzu über die Umzäunung des Betriebsgeländes und transportierten die auf dem Gelände gestapelten Kisten ab. Hinweise bezüglich dieser Tat erbittet die Polizeiinspektion Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Frontscheibe eines Busses zerstört Nistertal. In der Nacht von Freitag, 9.7.2010 auf Samstag, 10.7.2010 wurde die Frontscheibe eines Kraftomnibusses beschädigt. Die Beschädigung entstand durch eine bislang nicht bekannte Person, die einen Stein gegen die Scheibe geworfen hatte. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Auto in Zaun gerollt Bad Marienberg. Am Samstag, 10.7.2010 gegen 11.20 Uhr parkte ein 24-jähriger PKW-Fahrer sein Fahrzeug in einem Steigungsstück. Nach Verlassen des Fahrzeuges machte sich dieses jedoch selbstständig und rollte in den Grundstückszaun eines angrenzenden Anwesens. Der Fahrer hatte zuvor die Handbremse nicht richtig angezogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000, Euro.
Zwei Trunkenheitsfahrten Fehl-Ritzhausen. Am Samstag, 10.7.2010 gegen 23.44 Uhr wurde ein 28-jähriger Rollerfahrer kontrolliert, der mit einem defekten Rücklicht über einen geteerten Feldweg gefahren war. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand. Auf dem selben Feldweg wurde gegen 1.34 Uhr ein 45-jähriger Quadfahrer kontrolliert, der ebenfalls unter Alkoholeinwirkung stand. Beide Fahrer müssen nun mit einer Anzeige rechnen.
Körperverletzung auf dem Brückenfest Limbach. Am Samstag, 10.7.2010 gegen 23.15 Uhr ereignete sich zwischen einer 19- und einer 17-jährigen Besucherin des Brückenfestes in Limbach eine Körperverletzung. Die 17-Jährige wurde hierbei leicht am Hals und an einer Hand verletzt, musste jedoch nicht ärztlich versorgt werden.
Verkehrsunfallflucht und alkoholisiert Astert. Am Sonntag, 11.7.2010, 01.30 Uhr ereignete sich in der Hauptstraße ein Verkehrsunfall bei dem Sachschaden entstand. Ein 20-jähriger Fahrer eines Kleintransporters befuhr die Hauptstraße in Richtung Heuzert. Hierbei stieß er vermutlich aufgrund von Alkoholeinwirkung beim Vorbeifahren gegen einen abgestellten LKW. Im Anschluss entfernte sich der unbekannte Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 4.000, Euro. Dank eines Zeugenhinweises konnte der flüchtige Unfallverursacher am Sonntagmorgen noch ermittelt werden. Da er hierbei noch unter Alkoholeinwirkung stand wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Verkehrsunfallflucht Hachenburg-Altstadt. Am Sonntag, 11.7.2010, 14.35 Uhr ereignete sich in der Steinebacher Straße ein Verkehrsunfall bei dem Sachschaden entstand. Eine 27-jährige PKW-Fahrerin befuhr die Steinebacher Straße in Richtung Steinebach an der Wied. Hierbei kam ihr auf ihrer Fahrbahnhälfte ein PKW entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich die 27-jährige nach rechts aus und kollidierte hierbei mit dem linken Außenspiegel eines dort abgestellten PKW. Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 200, Euro. Hinweise zum Unfallgeschehen und dem flüchtigen Unfallverursacher bitte an die Polizei Hachenburg, Telefon 02662-95580, E-Mail: pihachenburg@polizei.rlp.de.
Höhr-Grenzhausen Mopedfahrer nach Auffahrunfall geflüchtet Gesucht wird der Fahrer eines schwarzen Mopeds, der am Donnerstagnachmittag, 2.9., kurz nach 17.00 Uhr in der Rathausstraße, Höhe Nr. 24, auf einen haltenden PKW prallte und anschließend davon fuhr. Die Geschädigte verfolgte den Verursacher noch über die Töpferstraße, wo der Zweiradfahrer auch kurz anhielt. Als die Frau ausstieg, um ihn zur Rede zu stellen, gab er jedoch wieder Gas und entfernte sich. Vom Kennzeichen ist nichts bekannt, da es der Verursacher verdeckt hatte. Der Flüchtige trug zum Unfallzeitpunkt eine dunkle Jacke und einen rötlichen Helm. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 1.000, Euro.
Roter Fiat Brava gesucht Ransbach-Baumbach. Gesucht wird ein roter Fiat Brava, der am Donnerstagabend, 2.9., kurz vor 19.00 Uhr, in der Rheinstraße, Einmündung Mühlenweg, mit einer Radfahrerin kollidiert ist. Das 9-jährige Mädchen wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Verursacher entfernte sich nach einem kurzen Wortgefecht. Die Geschädigte wollte sich das Kennzeichen merken, musste aber feststellen, dass am Heck des Wagens keins angebracht war. Wer Hinweise auf einen der Unfallverursacher geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen in Verbindung zu setzen, Telefon 02624-94020, E-Mail: pwhoehrgrenzhausen@polizei.rlp.de.
Straßenlaterne mutwillig abgebrochen Bislang Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag, 29.8., eine Straßenlaterne in der Hermann-Geisen-Straße, Ecke Steinreuschweg, mutwillig abgebrochen. Der Schaden wird auf 300, Euro geschätzt. Die Tat dürfte sich zwischen 1.00 und 1.30 Uhr ereignet haben. Als Tatverdächtige kommen Jugendliche in Betracht, die sich in diesem Zeitraum auf der Straße aufgehalten haben. Wer Hinweise zur Tatklärung geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen in Verbindung zu setzen, Telefon 02624-94020, E-Mail: pwhoehrgrenzhausen@polizei.rlp.de. Schwerverletzter Kradfahrer Breitenau, L304. Am Freitag, 9.7.2010 um 15.55 Uhr befuhr ein alleinbeteiligter 26-jähriger Kradfahrer die Landstraße aus Richtung Kausen kommend. In einer Linkskurve kam er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in einen Straßengraben und verletzte sich schwer. Nach der Erstversorgung kam er in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe beträgt ca. 800, Euro.
Verbale Auseinandersetzung Ransbach-Baumbach. Am Donnerstag, 8.7.2010 um 16.00 Uhr kam es in der Rheinstraße zwischen zwei namentlich bekannten Personen zu einer verbalen Auseinandersetzung. Einer der Beteiligten hätte sogar ein Messer in der Hand gehabt. Hinweise an die Polizeiwache Höhr-Grenzhausen, Telefon 02624-94020, E-Mail: pwhoehrgrenzhausen@polizei.rlp.de.
Badeunfall - Kind in künstliches Koma versetzt Höhr-Grenzhausen, Naturschwimmbad Linderhohl. Am Freitag, 9.7.2010 um 17.25 Uhr spielte die 12-jährige Geschädigte nach Angaben des Vaters mit der Schwester und Freunden Versteck an Land und im Wasser. Durch den verantwortlichen Bademeister wurde eine Unregelmäßigkeit an einer Boje (= Abgrenzung zum Sprungbereich) festgestellt, diese war fast ganz unter Wasser. Nachdem er zwecks Überprüfung der Sachlage ins Wasser gesprungen war, fand er das leblose Kind, welches sich mit dem linken Oberarm in der Bojenleine verfangen hatte. Er zog das Mädchen aus dem Wasser und wurde bei den nachfolgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen von zwei Gehilfen unterstützt. Beim Eintreffen der Polizeikräfte waren DRK und Rettungshubschrauber schon verständigt. Das Kind war bereits durch eine Ärztin reanimiert worden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Koblenz KO-Rauental bzw. Moselweiß: Fahrzeuge beschädigt - Polizei bittet um Hinweise Am Mittwochnachmittag, 30.8., wurden im Bereich des Haupteingangs zum Krankenhaus Kemperhof mindestens fünf Pkw beschädigt. Ein oder mehrere Unbekannte haben vermutlich gegen 15.00 Uhr die dort geparkten Fahrzeuge mit einem Schlüssel oder anderen scharfkantigen Gegenstand überwiegend auf der Beifahrerseite verkratzt. Ferner wurde zwischen 17.30 und 18.30 Uhr an einem roten Opel Corsa der rechte Vorderreifen zerstochen. Der Kleinwagen war auf einem Parkplatz an der B49, Höhe Gülser Eisenbahnbrücke, zum Parken abgestellt. Bislang liegen auch hierzu keine Täterhinweise vor. Der Gesamtschaden aus den geschilderten Vorfällen dürfte sich auf mehrere Tausend Euro belaufen. Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe der Ereignisse, hält die Polizei einen Zusammenhang für möglich, zwingend anzunehmen ist das allerdings nicht. Da die angegebenen Bereiche zu diesen Tageszeiten in der Regel stark frequentiert sind, sowohl Fußgänger- als auch Fahrzeugverkehr, hofft die Polizei, dass es Zeugen geben könnte oder aufgrund der jetzt vorliegenden Information gestern gemachte Beobachtungen in einem anderen Licht erscheinen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Koblenz 1, Tel. 0261-1032511.
Bus erfasst Radfahrerin - Polizei sucht Zeugen Gegen 18.00 Uhr am Dienstagabend, 31.8., ereignete sich in der Moselweißer Straße ein Verkehrsunfall, dessen Ablauf noch nicht klar ist, so dass die Polizei um Zeugenhinweise bittet: Soweit bisher gesichert, befuhr eine 28-jährige Radfahrerin die Moselweißer Straße in Richtung des Stadtteils Moselweiß. Ab der Einmündung Sauerbornstraße ist die Fahrspur derzeit aufgrund einer Baustelle verengt. Im Bereich dieser Baustelle wurde die Radfahrerin von einem vorbeifahrenden Linienbus erfasst und kam zu Fall. Die 28-Jährige zog sich dabei Beinverletzungen der leichteren Art zu, der Sachschaden ist gering. Zeugen des Unfalls melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Koblenz 1, Tel. 0261-1032511.
Möchte(un)gern-Rocker - Oder: Kleider machen Leute und zwar ob man will oder nicht! Mit seiner Kleidung kann man modische Trends setzen oder diese nachvollziehen, sich von der großen Masse abheben, sich zu einer gesellschaftspolitischen Gesinnung oder Initiative bekennen oder einfach mittels eines bedruckten T-Shirts seiner Umwelt mehr oder weniger lustige Botschaften mitteilen. Ganz risikolos ist solchermaßen ausgelebte Meinungsfreiheit allerdings nicht, wie nachfolgendes Beispiel aus Koblenz vom gestrigen Tag belegt: Um die Mittagszeit meldet sich ein hörbar eingeschüchterter Anrufer bei der Polizei, der sich bedroht fühlt. Er stehe am Ausgang des Löhr-Centers, traue sich aber nicht raus, weil dort drei grimmige Gestalten lauern würden. Der Anrufer bat um polizeiliche Hilfe. Die zur Überprüfung entsandten Streifenbeamten trafen auf einen 32-Jährigen, der ihr Eintreffen sichtlich erleichtert registrierte. Hintergrund der selbstausgelösten Stresssituation war, dass der 32-Jährige ein T-Shirt mit dem Aufdruck Support 81 Boppard und dem Hells-Angels-Logo trug. Dummerweise war er in diesem Aufzug drei Mitgliedern des verfeindeten Motorradclubs Outlaws in die Arme gelaufen. Der 32-Jährige konnte körperliche Nachteile nur unter eindringlicher Beteuerung vermeiden, dass er nicht einmal HA-Mitglied oder Supporter sei. Die menschenfreundlich eingestellten Outlaws legten ihm daraufhin nahe, sein T-Shirt auszuziehen Bei Eintreffen der Streife hatten sich die richtigen Rocker zwar schon verzogen, aber die Beamten griffen deren Kleidungsvorschlag leicht modifiziert auf: Sie rieten dem 32-Jährigen, das T-Shirt auf links zu drehen, dann sei der Schriftzug verdeckt und er müsse nicht mit nacktem Oberkörper durch die Stadt laufen. Diese pragmatische Empfehlung leuchtete dem Beinahe Hells Angel ein, setzte diese flugs um und ging auf den Schreck erst mal ein Bier trinken
Unfall am Löhr-Center - Polizei sucht Zeugen Am Montag, 23.8., ereignete sich in der Hohenfelder Straße, Höhe Löhr-Center, ein Unfall, der sich für die Polizei noch unklar darstellt. Nach den Angaben, die ein 13-Jähriger nachträglich bei der Polizei zu Protokoll gab, soll sich Folgendes ereignet haben: Gegen 14.00 Uhr am Montagnachmittag hielt sich der 13-Jährige mit fünf Kameraden im Bereich des Bus-Terminals am Löhr-Center auf. Als man den gewünschten Bus auf der gegenüberliegenden Straßenseite sah, überkletterte die gesamte Schar ein Geländer und lief quer über die Zufahrt zum Parkhaus auf die andere Fahrbahnseite. Hierbei wurde der 13-Jährige von einem Pkw erfasst und leicht verletzt (Schnittwunde und Prellmarke). Der Autofahrer habe angehalten und sich erbost den Namen des Kindes geben lassen. Dann habe der Mann die Fahrt fortgesetzt. Bei dem Pkw soll es sich um einen schwarzen bzw. dunklen Kleinwagen, vermutlich Smart, gehandelt haben. Den Fahrer beschreiben die Kinder als groß (ca. 190 cm) und um die 40. Der betreffende Fahrer oder Zeugen des Geschehens setzen sich bitte mit der Polizeiinspektion Koblenz 1, Tel. 0261-1032473 oder -2511 in Verbindung.
Passantin unweit des Koblenzer Schlosses überfallen - Polizei bittet um Hinweise Vermutlich von einem Junkie ist heute Morgen in Koblenz eine Passantin mit einem Messer bedroht und ihres Bargeldes beraubt worden. Gegen 8.30 Uhr befand sich die 29-Jährige auf dem Weg von der Bushaltestelle Pfaffendorfer Brücke/Schloss zu ihrer Arbeitsstelle. Von der Bushaltestelle ging die Frau zu Fuß durch die Unterführung der Pfaffendorfer Brücke (zwischen Schloss und Rhein-Mosel-Halle). Am Ende der Unterführung lauerte ihr ein Mann auf, der sich ihr in den Weg stellte. Unter Vorhalt eines Messers zwang dieser Mann die Geschädigte, die Handtasche auszuleeren und ihm das mitgeführte Bargeld zu übergeben. Anschließend ließ der Räuber von seinem massiv unter Schock stehenden Opfer ab und lief in Richtung Schloss davon. Inzwischen konnte die 29-Jährige von der Polizei befragt werden und folgende Täterbeschreibung zu Protokoll geben: etwa 180 cm groß auffallend hager eingefallenes Gesicht große Augen Der Mann sprach mit ausländischem Akzent, von der Geschädigten nicht hinreichend genau zugeordnet werden kann. Der Mann war bekleidet mit einer schwarzen Trainingshose (möglicherweise der Marke adidas) Turnschuhen unbekannter Farbe sowie einer schwarzen Stoffschirmmütze (keine Base-Cap!) Besonders aufgefallen sind dem Opfer ferner zahlreiche Einstiche an den Unterarmen sowie ein kegelförmiges Nasenpiercing. Diese Beobachtung sowie die Gesamtbeschreibung deuten daraufhin, dass der Räuber dem Drogenmilieu zuzurechnen sein und das Bargeld zur Finanzierung seiner Sucht benötigen dürfte. Die Kripo Koblenz bittet Zeugen des Überfalls sich zu melden: - Wer hat den flüchtenden Täter gesehen? - Wer glaubt, die beschriebene Person zu kennen? - Wer kann Hinweise auf den Aufenthaltsort dieser Person geben? Hinweise bitte an die Kripo Koblenz, Tel. 0261-1032690.
Nachtleben in der Altstadt und umfangreiche Polizeikontrollen Donnerstagspartys In den letzten Jahren hat sich neben dem eigentlichen Wochenende der Donnerstagabend zunehmend zum Partytag entwickelt. Dies schlägt sich auch spürbar in den polizeilichen Einsatzberichten nieder. Insbesondere die Zahl der Einsätze zwischen 1.00 und 4.00 Uhr ist in der Nacht zum Freitag oft höher als am eigentlichen Wochenende. Und - man ahnt es - fast immer spielt Alkohol dabei irgendwie eine Rolle. Oft geht es dabei nur um schlafraubende Krakeler oder Volltrunkene, die irgendwo hilflos auf Wegen und Plätzen der Altstadt eingesammelt werden müssen. Leider geht es aber nicht immer so friedlich zu, wie drei Beispiele aus der zurückliegenden Nacht belegen mögen: 2.39 Uhr - Rheinstraße: Eine 21-Jährige wird von Freunden auf dem Gehweg zwischen Mülltonnen liegend aufgelesen. Sichtlich benommen erzählt sie, auf dem Heimweg von einem Unbekannten angesprochen und niedergeschlagen worden zu sein. Ablauf und Hintergründe konnten bislang nicht geklärt werden. 3.36 Uhr - Gymnasialstraße: Ein 26-Jähriger handelt sich einen Fausthieb ins Gesicht ein (Jochbeinprellung). Die Attacke erfolgte aus einer fünfköpfigen Gruppe heraus. Auch hier bleibt zunächst offen, wodurch die Aggression ausgelöst wurde. 4.03 Uhr - Görresplatz: Eine 21-Jährige spricht eine vorbeikommende vierköpfige Gruppe junge Männer an. Unvermittelt und angeblich ohne Anlass versetzt sie einem ebenfalls 21-Jährigen einen Fausthieb ins Gesicht (ausgeschlagener Zahn, Verdacht auf Nasenbeinbruch) - Gewalt emanzipiert sich halt auch
Die Polizei kontrolliert - Auf der B327 viele zu schnell Nach den Kontrollen mit Schwerpunkt Schülersicherheit zum Wochenanfang, hat die Koblenzer Polizei gestern umfangreiche Kontrollen zur Bekämpfung der Unfallursache Nummer 1 (zumindest, wenn man die folgenschweren Unfälle analysiert) durchgeführt: Überhöhte Geschwindigkeit! Das Ergebnis fiel an den einzelnen Messstellen recht unterschiedlich aus: Die Messungen mit dem Radarwagen auf der B9 im Bereich der Römerstraße bzw. in Höhe Siechhaustal erbrachten innerhalb von fünf Stunden (10.00 - 15.00 Uhr) lediglich 33 überwiegend geringfügige Verstöße. In Anbetracht der Tatsache, dass die B9 relativ stark frequentiert ist, ist das in Relation zur Verkehrsdichte ein vergleichsweise günstiges Ergebnis. Anders auf der B327 im Bereich Remstecken. Hier wurden ab 13.00 Uhr in nur gut anderthalb Stunden 26 zu schnelle Autofahrer mit der Radarpistole abgeschossen. Ein 20-Jähriger war dabei mit 109 km/h bei erlaubten 70 km/h der unrühmliche Tagesschnellste. Er muss jetzt mit 120, Euro Bußgeld und drei Punkten rechnen, ein Schicksal, das sieben weitere Autofahrer so oder ähnlich mit ihm teilen. Die übrigen gestern beanstandeten Autofahrer kamen mit einem Verwarnungsgeld von bis zu 35, Euro davon. Im Streckenabschnitt zwischen Remstecken und Karthause ereignen sich seit Jahren immer wieder schwere Verkehrsunfälle, insbesondere bei nasser Fahrbahn oder auch durch Wildwechsel. Beides Gefahrenmomente, die in den kommenden Wochen eher zunehmen. Daher wird die Polizei das Geschwindigkeitsverhalten auf der B327 auch künftig im Blick haben. Daneben haben die Beamten am Donnerstagmorgen auch mal wieder die gerne genutzte, aber nicht erlaubte, Abkürzung Bahnhofsweg / Beatusstraße überwacht. Innerhalb von nicht einmal einer Stunde wurden hier 18 Verstöße festgestellt und mit Verwarnungsgeldern geahndet. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Morgendliche Kontrollen im Bereich mehrerer Grundschulen wurden ebenfalls durchgeführt. Hier wurden entweder gar keine oder nur sehr vereinzelte Beanstandungen registriert - sehr schön. Vielleicht wirkt hier ja noch der Eindruck der landesweiten Kontrollen vom Dienstag nach - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt
Großbaustelle = Selbstbedienungsladen? Provokant, aber leider allzu oft zutreffend Bei den Ermittlungen zu den umfangreichen Stahlschrott-Diebstählen im Bereich der Großbaustelle Hochwasserspundwand vom zurückliegenden Wochenende (hier geht´s zur Bezugsmeldung), haben die Nachfragen der Polizei leider einen weiteren Beleg für dieses Kriminalitätsphänomen geliefert: Schon vor dem jetzt angezeigten schweren Diebstahl waren in den zurückliegenden Tagen und Wochen bereits etliche Arbeitsgeräte, Werkzeuge, ganze Stromaggregate oder Baustoffe aller Art gestohlen worden. Diese Diebstähle (Gesamtschaden: Mehrere zehntausend Euro) von denen fast alle auf der Großbaustelle vertretenen Firmen betroffenen waren, wurden von diesen aus den unterschiedlichsten Gründen (noch) nicht angezeigt. Da die Großbaustelle sich über rund einen Kilometer mehr oder weniger frei zugängliches Gelände hinzieht, ist es natürlich sehr schwer und teilweise aufwändig für alle Beteiligten, Vorkehrungen im Sinne der Eigentumssicherung zu treffen. Dennoch hat die Polizei jetzt Kontakt zu den beteiligten Firmen aufgenommen um Tipps zu geben, praktikable Sicherungsmaßnahmen zu besprechen und gemeinsame Vorgehensweisen abzustimmen. Teil dieses Präventionspaketes ist auch die durch die Sensibilisierung der Anwohner und die Einbindung der Öffentlichkeit. Die Polizei bittet z.B. um Hinweise, wenn nach dem üblichen Feierabend, zur Nachtzeit oder am Wochenende noch Betrieb auf dem Baustellengelände herrscht oder sogar dann erst einsetzt zu diesen Zeiten (Groß-)Fahrzeuge ohne Firmenlogos vorfahren und Ladetätigkeiten durchführen sich Personen in auffälliger Weise für die Maschinen und Arbeitsgeräte interessieren Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Metternich, Tel. 0261-1032911, in dringenden Fällen auch über den Notruf 110.
Dreister Fahrraddiebstahl / Polizei sucht Zeugen Am Freitagabend, 20.8., zwischen 19.50 und 19.55 Uhr, wurde auf dem ALDI-Parkplatz in der Trierer Straße ein Mountainbike gestohlen. Das Rad war mit den üblichen Halterungen auf dem Dachgepäckträger eines PKW befestigt. Das Fahrzeug stand in der ersten Reihe der Parkplätze direkt vor dem Eingang der Aldi Filiale. Die Filiale hatte noch bis 20.00 Uhr geöffnet. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein hochwertiges Mountainbike, Canyon Sandstone ,Modell 2006, 26Raddurchmesser, Farbe dunkelgrau, 27-Gang-Schaltung Shimano Deore XT, Scheibenbremsen, Click-Pedale, schwarze Federgabel, Hinterreifen mit auffälligen weißen Streifen. Die Tatzeit (kurz vor Ladenschluss), der Standort des PKW am Haupteingang und die zügige Arbeitsweise dürften Kunden oder Passanten aufgefallen sein. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0261-1032911.
Trunkenheitsfahrt mit Lastzug Am Freitagmorgen, 20.8., gegen 10.00 Uhr, wurde ein 41-jähriger polnischer LKW Fahrer im Industriegebiet Koblenz-Kesselheim im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft. Eine deutliche Alkoholfahne flatterte den kontrollierenden Beamten entgegen. Ein unmittelbar durchgeführter Alkohol-Test brachte ein für diese Uhrzeit bemerkenswertes Ergebnis von 3,17 Promille zustande. Es folgten: Blutentnahme auf richterlicher Anordnung, Führerscheinbeschlagnahme, Sicherstellung des Lastzuges und die Benachrichtigung der zuständigen Spedition. Der ausländische Fahrer musste darüber hinaus einen hohen Geldbetrag als Sicherheitsleistung für das Strafverfahren erbringen.
Schussfahrt unter Alkohol / Trunkenheit im Verkehr Ein 34-jähriger Radfahrer, der in der Nacht von Freitag, 20.8., auf Samstag, 21.8., gegen 23.15 Uhr, von der Karthause kommend die Simmerner Straße hinab fuhr, fiel einer Funkstreife auf, da er mit hohem Tempo in Schlangenlinien fuhr. Als sich der Streifenwagen bis ca. 20 Meter dem Radler genähert hatte, bremste dieser plötzlich sehr stark ab. Im weiteren Verlauf verlor der Zweiradfahrer das Gleichgewicht, stürzte kopfüber vom Rad und blieb auf dem Bordstein liegen. Er klagte über starke Schmerzen und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Dabei gab er an, Alkohol getrunken zu haben. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von über 2 Promille, worauf eine Blutentnahme erforderlich wurde. Nach ambulanter Behandlung konnte der Leichtverletzte das Krankenhaus wieder verlassen. Eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr folgt.
Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person - PKW durch zweijähriges Kind in Bewegung gesetzt Ein 65-jähriger Fahrzeugführer parkte am Samstag, 21.8., gegen 13.30 Uhr, kurzzeitig seinen PKW vor der Leergutannahme eines Großmarktes, um dort mehrere Pfandflaschen abzugeben. Seinen 2-jährigen Enkel ließ der PKW Fahrer alleine im Fahrzeug zurück. Der kleine Mann saß zunächst auf dem Beifahrersitz. Der Motor des PKW war aus, jedoch war die Zündung eingeschaltet und der 1. Gang noch eingelegt. Die Handbremse war nicht angezogen. Gerade als der Fahrzeug-Führer zu seinem PKW zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Enkel den Zündschlüssel umdrehte, so dass der PKW durch die Kraft des Anlassers nach vorne in Bewegung gesetzt wurde. Daraufhin versuchte der 65-Jährige, noch durch die offen stehende Fahrertür in den PKW zu gelangen, um diesen zu stoppen. Währenddessen kollidierte der PKW bereits seitlich (links) mit einem abgestellten Anhänger. Hierdurch wurde der Fahrer zwischen Tür und Karosserie eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht, wo eine stationäre Aufnahme erfolgte.
Taschendiebin gefasst Am Samstag, 21.8., gegen 11.30 Uhr, meldete eine 88-jährige Koblenzerin den Diebstahl ihres Portemonnaies. Als sie am Busbahnhof Löhr-Center in einen Linienbus einstieg, wurde sie von einer weiblichen Person geschubst und bedrängt. Unmittelbar danach stellte sie fest, dass ihre Geldbörse nicht mehr in der Handtasche war. Die vermutliche Diebin stieg noch vor der Abfahrt des Busses wieder aus und entkam unerkannt. Etwa eine Stunde später wurde ein gleichlautender Sachverhalt wieder vom Busbahnhof Löhr-Center gemeldet. Einer 70-jährigen Koblenzerin wurde mit gleicher Masche ebenfalls das Portemonnaie gestohlen. Hier würden nun aber zwei Diebinnen festgehalten. Beim Eintreffen der Funkstreife konnte nur noch eine Person festgestellt werden. Bei ihr wurde die Geldbörse der 70-jährigen als auch die der 88-jährigen Geschädigten nebst gestohlener Textilien aufgefunden und sichergestellt. Bei der Täterin handelt es sich um eine polizeibekannte 20-jährige Frau südosteuropäischer Abstammung. Sie wurde erkennungsdienstlich behandelt; Strafanzeige erstattet und das Diebesgut an die rechtmäßigen Eigentümerinnen zurückgegeben.
Kollision zwischen Radfahrern Bei einem eher seltenen Unfallgeschehen haben sich gestern, 19.8., in Koblenz zwei Radfahrer verletzt. Gegen 14.00 Uhr befuhr ein 22-jähriger Koblenzer mit dem Rad die (abschüssige) Abfahrt der Kurt-Schumacher-Brücke in Richtung Uni. Ihm entgegen kam ein 68-jähriger Radfahrer. Die beiden Radfahrer prallten mit nicht unerheblicher Wucht zusammen und stürzten. Während der jüngere der beiden mit Schürfwunden und Prellungen davonkam, musste der 68-Jährige mit einer Platzwunde und Gehirnerschütterung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.
Hintergrund: Unklar - Auslöser: Alkohol? Eher zufällig wurden Beamte der Koblenzer Polizei am frühen Freitagmorgen, 20.8., praktisch Zeuge eines offensiv geführten Meinungsaustauschs. Gegen 4.30 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Koblenzer Polizei einen Pkw in Höhe der Pfuhlgasse, als die Beamten aus der Löhrstraße laute Schreie vernahmen. Den neugierig gewordenen Polizisten kamen drei junge Männer (zwischen 21 und 24 Jahre alt) entgegengelaufen, die soeben von zwei anderen attackiert worden seien. Als die Beamten dem Hinweis auf den Grund gehen wollten, tauchten auch schon die beiden 23 und 25 Jahre alten Kontrahenten auf - einer davon eine Zaunlatte schwingend. Nachdem zunächst die drohende Eskalation durch beherztes Dazwischengehen unterbunden werden konnte, liegen die Hintergründe des Geschehens noch weitgehend im Dunkeln: Igendwie kam es wohl zu einer Meinungsverschiedenheit, bei der in der Folge neben der schon erwähnten Zaunlatte auch eine Warnbake sowie tieffliegende Ziegel- bzw. Pflastersteine eine Rolle gespielt haben sollen. Möglicherweise ist es der mehr oder weniger starken Alkoholisierung der Beteiligten zu verdanken, dass sich die Zahl der Treffer (und damit der sichtbaren Folgen) in Grenzen hielt...
Kontrollenallerlei Kontrolle positiv Die Kontrollen im Umfeld der Koblenzer Grundschulen und auf den Wegen dorthin verliefen in den ersten Tagen nahezu beanstandungslos. Dickes Lob! Kontrolle negativ Weniger gut in der polizeilichen Bilanz schneiden die motorisierten Zweiradfahrer ab, die am Mittwochnachmittag über mehrere Stunden im Fokus der Beamten des Zweiradkontrolltrupps der Koblenzer Polizei standen. Insgesamt wurden mehr als 70 Mofas, Roller und große Maschinen näher unter die Lupe genommen. Insgesamt sechsmal wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, weil die Fahrer ihre Krafträder manipuliert hatten und nicht über den dadurch erforderlich gewordenen Führerschein verfügten. Drei der Gefährte mussten zur Erstellung von Geschwindigkeitsgutachten sichergestellt werden. Daneben wurden 14 Mängelberichte ausgestellt und fünf Verwarnungen ausgesprochen. Kontrolle positiv, aber dadurch negativ Gegen 17.30 Uhr wurde die Polizei durch Zeugen auf einen mutmaßlich betrunkenen Autofahrer aufmerksam gemacht, der auf der L52 zwischen Rübenach und der A61 unterwegs sei. Tatsächlich konnte dort ein Mazda-Fahrer angetroffen und überprüft werden. Der Atemalkoholtest reagierte positiv: 2,56 Promille. Das war natürlich schlecht für den 49-Jährigen, der zunächst Blut und dann seinen Führerschein abgegeben musste. Kontrolle allgemein Bei weiteren Kontrollen im Verlauf des Nachtdienstes zu Donnerstag wurden insgesamt rund 25 weitere Verkehrsteilnehmer, überwiegend Autofahrer überprüft. Diese verliefen eher unauffällig: Neben rund einem Dutzend Verwarnungen wurden fünf Mängelberichte ausgestellt. Kontrolle kurios Zum Schluss noch ein Schmankerl: Am Mittwochmittag kam einem (uniformierten) Polizeibeamten, der sich auf Fußstreife in der Innenstadt befand, in der Viktoriastraße eine auf dem Gehweg fahrende Radfahrerin entgegen. Auf ihr falsches Verhalten angesprochen, reagierte die Radlerin nicht bzw. antwortete in einer osteuropäischen Sprache. Als die Ampel, an der beide gewartet hatten, auf grün umsprang, fuhr die Radfahrerin über die Fußgängerfurt und wollte die Fahrt auf dem Gehweg fortsetzen. Einen kurzen Sprint später war der Beamte wieder auf gleicher Höhe, um das erzieherische Gespräch fortzusetzen. Dem entzog sich die Frau jedoch, indem sie das Rad einfach fallen ließ und in Richtung Stegemannstraße davonrannte. Dem verblüfft zurückgelassenen Polizisten blieb nur die Wahl zwischen Frau und Rad - er entschied sich für das Rad. Am Donnerstag meldete sich dessen Besitzerin, eine 35-Jährige Deutsch-Rumänin, auf der Polizeiwache, um das sichergestellte Mountainbike wieder in Empfang zu nehmen. Ob die Frau inzwischen verstanden hat, worum es überhaupt ging, ist nicht bekannt
Kobern-Gondorf / Dreckenach (Mosel): Erneute Verkaufsveranstaltung heute unterbunden Am heutigen Morgen (Donnerstag, 19.8.) sollte in dem gleichen Gasthof in Dreckenach die gleiche Veranstaltung mit den gleichen Moderatoren - aber zwei Bussen voller neuer Teilnehmer stattfinden. Da dies Polizei und VG Untermosel im Vorfeld bekannt geworden war, wurde besagte Gaststätte kurz vor 9.00 Uhr heute Morgen überprüft. Tatsächlich waren die Busse bereits da und der Veranstaltungsraum entsprechend hergerichtet. Als Gesamtverantwortlicher gab sich ein 43-jähriger Mann aus Niedersachsen zu erkennen. Neben umfangreichem Verkaufssortiment sollten bei der Werbeveranstaltung ausweislich eines Programmflyers u.a. Restguthaben und -gewinne einer Firma HTF-Europazentrale übergeben werden, da diese Firma zum Jahresende abgewickelt werde. Da der Veranstalter nicht die gewerberechtlich vorgeschriebenen Dokumente vorlegen konnte, wurde die heutige Verkaufsveranstaltung von den Vertretern des Ordnungsamtes der VG Kobern-Gondorf unterbunden bzw. untersagt. Gegen 9.30 Uhr traten die angereisten Teilnehmer daraufhin die vorzeitige Heimreise an. Zu der gestrigen Veranstaltung sind die polizeilichen Ermittlungen angelaufen. Neben den bereits erwähnten gewerberechtlichen Verstößen haben sich bislang aber keine belastbaren Belege ergeben, die eine strafrechtliche Relevanz hätten. Allerdings konnten in der Kürze der Zeit auch erst wenige Teilnehmer befragt werden und auch die Hintergrundermittlungen zum Veranstalter und den Prospektversprechen stecken noch im Anfangsstadium der kriminalpolizeilichen Recherchen. Die Kripo Koblenz bittet daher eindringlich um Rückmeldungen der gestrigen Teilnehmer zu den näheren Umständen des Veranstaltungsab- bzw. -verlaufs. Insbesondere diejenigen, bei denen sich gesundheitliche Probleme oder Beeinträchtigungen ergeben haben, melden sich bitte bei der Polizei, Tel. 0261-1031.
Kaffeefahrt XXL Kaffeefahrt - den Begriff kennt jeder ( aus der Ü50-Generation), aber was sich am Mittwoch in einem Landgasthof bei Kobern-Gondorf (Mosel) abspielte, ist doch als eher ungewöhnlich zu bezeichnen: Ein Veranstalter aus Niedersachsen hatte mit entsprechender Promotion zwei Reisebusse mit Teilnehmern aus dem Raum Bitburg bzw. Hermeskeil füllen und zu einer Verkaufsveranstaltung an die Mosel locken können. Ab 5.00 Uhr morgens wurden die Teilnehmer eingesammelt und zu dem Landgasthof gebracht, wo die Werbeveranstaltung nach bisher vorliegenden Informationen gegen 8.30 Uhr begann. Die Veranstaltung und zog sich über den kompletten Tag hin, angepriesen wurden u.a. Matratzen und Nahrungsergänzungsmittel. Gegen 18.30 Uhr meldete sich schließlich eine Teilnehmerin über Notruf bei der Polizei und schilderte, dass man in einem Hotel festgehalten werde und mindestens ein Teilnehmer inzwischen gesundheitliche Probleme habe. Eine zur Überprüfung entsandte Streifenbesatzung der Polizeiwache Brodenbach fand den Sachverhalt im Wesentlichen bestätigt vor. Zu dieser Zeit lief bereits (oder noch) eine Anschlussveranstaltung mit Werbeangeboten eines Reiseunternehmens. Für einen 84-Jährigen musste ein Notarzt hinzugezogen werden, der bei dem Senior stark erhöhten Blutdruck und Verdacht auf Hirnblutung diagnostizierte. Entgegen dem dringenden ärztlichen Rat wollte der Senior sich aber nicht in ein Krankenhaus einliefern lassen, sondern lieber auf eigenes Risiko die Heimreise antreten. Der Veranstalter bzw. Moderator war bei Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort und konnte dementsprechend bisher nicht befragt werden. Die Polizei wird sich jetzt mit den zuständigen Stellen hinsichtlich des Vorliegens der erforderlichen gewerberechtlichen Genehmigungen in Verbindung setzen. Derzeit prüft die Polizei zudem, ob Art und Verlauf der Veranstaltung Anzeigen wegen Nötigung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung oder Betrug nach sich ziehen könnten. Hierzu sind vor allem umfangreiche Befragungen der abgereisten Veranstaltungsteilnehmer erforderlich, so dass sich die Ermittlungen sicherlich noch einige Zeit hinziehen werden. Losgelöst von diesem Einzelfall ist allerdings festzuhalten, dass solche Werbe- / Verkaufsveranstaltungen nicht prinzipiell verboten oder rechtlich bedenklich sind - wenn man sich darüber im Klaren ist, worauf man sich einlässt! Die Polizeiliche Kriminalprävention gibt hierzu wichtige Informationen und Tipps: Trotz wiederholter Warnungen vor günstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und müssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht. Dort werden sie oftmals von windigen Verkäufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedrängt, Kaufverträge abzuschließen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen übersteigen, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg. Zudem versuchen unseriöse Verkäufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder ähnlichen Veranstaltungen geschlossene Kaufverträge binnen 14 Tage zu widerrufen. Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und können diese später rückdatieren - die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung über das Rücktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben, rät Prof. Dr. Hammann. Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle Geschäft. Die als Schnäppchen gepriesenen Kochtöpfe, Badezusätze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung häufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel. Mit den folgenden Tipps der Polizei können sich ältere Menschen vor den Tricks der Verkäufer schützen: Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber fühlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie reine Formsache. Beachten Sie bei Verträgen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts. Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind. Wenn Sie vom Vertrag zurücktreten möchten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit Rückschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den Verkäufer. Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch für Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland dafür geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgeführt wurden. Die Broschüre Der goldene Herbst ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich sowie im Internet als Download eingestellt unter http://www.polizei-beratung.de. Sie enthält auch andere wertvolle Tipps für Senioren zum Schutz vor Straftaten.
Rabiate Jugendliche in Lützel Zu einem Handgemenge zwischen drei Jugendlichen und zwei Geschädigten bzw. Zeugen kam es am Dienstagnachmittag, 17.8., im Brenderweg. Kurz nach 16.00 Uhr suchten drei bislang nicht bekannte Jugendliche die zu einem Gebäudekomplex gehörende Tiefgarage im Brenderweg heim. Sie bemächtigten sich der dort installierten Feuerlöscher und versprühten deren Inhalt. Hierdurch wurden mindestens zehn dort abgestellte Fahrzeuge verschmutzt. Einen Pkw brachen die Jugendlichen auf und entleerten das Handschuhfach - erbeutet wurde vermutlich nichts. Als zwei Männer auf die Zischgeräusche der Feuerlöscher aufmerksam wurden, wollten sie der Sache auf den Grund gehen. Die ertappten Jugendlichen ergriffen sogleich auf Fahrrädern die Flucht. Dabei kam es zu einem Handgemenge mit einem 51-Jährigen, der sich ihnen in den Weg stellen wollte. Letztlich konnte sich der Jugendliche losreißen und seine Flucht fortsetzen. Der 51-Jährige Mann kam mit einer Prellmarke und Abschürfungen am Kopf alles in allem glimpflich davon. In der Hektik des Geschehens haben die Täter vermutlich ein Fahrrad (Bellini Lucky Bike, Kinderrad) zurücklassen müssen. Die Polizeiinspektion Metternich bittet um Zeugenhinweise bzw. um Hinweise zur Identität der Jugendlichen unter 0261-1032911.
Reifenstecherserie geklärt - Alter schützt vor Torheit nicht Es gibt Straftaten, die im Sinne des Strafrechts sicherlich keine Schwerverbrechen sind, bei der Allgemeinheit und vor allem bei den unmittelbar Betroffenen dennoch für viel Verdruss sorgen - so auch hier: Seit etwa Mitte Juli haben die Beamten der Koblenzer Polizeiinspektion insgesamt 19 Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen aufgenommen, die allesamt zum Gegenstand hatten, dass an geparkten Pkw mindestens ein Reifen zerstochen worden war. Weitere Gemeinsamkeit: Alle Fahrzeuge waren zur Tatzeit (immer nachts) auf Parkplätzen bzw. am Straßenrand im Bereich der südlichen Vorstadt abgestellt. Zumeist waren ein oder zwei Fahrzeuge betroffen, einmal fünf in einer Nacht. Der bisher bekannte Gesamtschaden dürfte sich auf rund 2.500, bis 3.000, Euro belaufen. Nachdem sich abzeichnete, dass es sich nicht um einzelne Akte von leider immer wieder vorkommendem Vandalismus handelte, sondern um eine Reihe gleichgelagerter Straftaten, fuhr die Polizei in dem betroffenen Karree in den zurückliegenden Nächten verstärkt Zivilstreife. In der Nacht zum Mittwoch, 18.8., führte diese Maßnahme zum Erfolg - und die eingesetzten Beamten staunten nicht schlecht: Hatte man eher mit einem fehlgeleiteten Jugendlichen als Täter gerechnet, fiel der Zivilstreife gegen 2.20 Uhr im Markenbildchenweg ein offenbar angetrunkener Senior auf, der sich an einem dort parkenden Mercedes zu schaffen machte. Der 75-Jährige konnte inflagranti - noch mit dem Messer in der Hand - gestellt und vorübergehend festgenommen werden. Im Rahmen der heute Morgen, 18.8., durchgeführten Vernehmung räumte der Senior zumindest indirekt ein, für die zurückliegenden Beschädigungen verantwortlich zu sein. Weitgehend offen blieb allerdings die Frage nach einem (nachvollziehbaren) Motiv: Der 75-Jährige verwies hier lediglich auf eine allgemeine Unzufriedenheit mit seiner Lebenssituation.
Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen - Polizei sucht Fahrer eines Kleinlasters Bei den insgesamt 26 im Verlauf des Montags im Stadtgebiet Koblenz polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfällen wurden insgesamt acht Menschen verletzt, fünfmal entfernten sich die Unfallverursacher, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Allein vier Verletzte saßen in einem VW Golf Plus, der gegen 20.30 Uhr in der Eifelstraße in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Ein Lkw war aus der Innenstadt kommend hinter dem Langemarckplatz von der B9 in Richtung Eifelstraße abgefahren. Im Kreuzungsbereich erfasste der Lkw den querenden VW Golf, der mit vier Personen besetzt war. Als Folge der Kollision wurde die 49-jährige Beifahrerin erheblich verletzt, die drei übrigen Insassen des VW Golf kamen mit weniger gravierenden Verletzungen davon. Die Kreuzung ist üblicherweise ampelgeregelt, zur Unfallzeit war diese jedoch außer Betrieb, so dass die dort installierten Verkehrszeichen Wirkung entfalten. Demnach hätte der Lkw-Fahrer ein STOP-Schild beachten müssen, was er nach den ersten Erkenntnissen der polizeilichen Unfallaufnahme wohl nicht getan hat. Neben den körperlichen Folgen entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von mindestens 20.000, Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig und mussten abgeschleppt werden. Eine 41-jährige Koblenzerin wurde bei einem Unfall auf der Kurt-Schumacher-Brücke verletzt, der sich gegen 8.00 Uhr auf der Kurt-Schumacher-Brücke ereignet hatte. Ein Lkw-Fahrer hatte beim Fahrstreifenwechsel den neben im fahrenden Mazda MX 5 der Geschädigten übersehen und im Heckbereich erfasst. Der Sportwagen drehte sich hierdurch quasi unter den Lkw und wurde noch einige Meter bis zu dessen Stillstand mitgeschleift. Die Mazda-Fahrerin erlitt Prellungen und stand erheblich unter Schock. Sie musste medizinisch betreut werden, an den Fahrzeugen entstand zudem Sachsachaden in Höhe von rund 12.000, Euro. Da sich der Unfall während der besten Berufsverkehrszeit und auf der Umleitungsstrecke für Lkw (Sperrung Europabrücke) ereignete, waren kilometerlange Rückstaus auf der B416 bzw. der K52 weitere Folgen des Unfalls. Eine holländische Touristin, die mit dem Altstadtexpress an einer Stadtrundfahrt teilnahm erlitt eine kleine Schnittwunde, die sie sich als Folge einer splitternden Scheibe zuzog. Auslöser für das Malheur war in diesem Fall ein unaufmerksamer Autofahrer gewesen, der gegen 9.45 Uhr in der Weißer Gasse die Tür seines zum parken abgestellten Pkw öffnete, ohne auf den in dem Moment vorbeifahrenden Altstadtexpress zu achten. Leichtere Blessuren trugen zudem ein Fahrgast eines Linienbusses bei einem Unfall gegen 11.45 Uhr in der Koblenzer Straße sowie eine 73-jährige Koblenzerin beim Versuch, ihr wegrollendes Fahrzeug zu sichern (20.15 Uhr, Gulisastraße) davon. Bisher nicht bekannt ist der Fahrer eines weißen Klein-Lkw, vermutlich 7,5-Tonner, der gegen 17.30 Uhr an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Ring / Löhrstraße an einem Unfall beteiligt war. Die Fahrerin eines schwarzen Polo wollte zu dieser Zeit vom Moselring kommend nach rechts in die Obere Löhrstraße abbiegen. Wegen noch querender Fußgänger, musste die Fahrerin schräg in Abbiegeposition stehend warten. Der eigentlich auf dem angrenzenden Geradeausfahrstreifen (Richtung Pfaffendorfer Brücke) fahrende Lkw hielt offenbar nicht genügenden Seitenabstand ein und streifte an der Fahrerseite des Polo entlang (Fremdschaden: Ca. 1.500, Euro). Der Lkw soll im Wesentlichen von weißer Farbe gewesen sein, an dem vermutlich RS-Kennzeichen angebracht waren. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich zu melden, Tel. 0261-1032510.
Großveranstaltung Rhein in Flammen am 14.8.2010 Zur 55. Auflage der Großveranstaltung Rhein in Flammen bei schöner Wetterlage besuchten auch dieses Jahr wieder mehrere zehntausend Menschen die Stadt am Deutschen Eck. Auf den Schiffskonvoi befanden sich über 31.000 Passagiere, die das Feuerwerk aus bester Lage bestaunen konnten. Darüber hinaus waren von Boppard bis Koblenz mehrere zehntausend Zuschauer zu verzeichnen. Aus polizeilicher Sicht verlief die Veranstaltung insgesamt bis 2.00 Uhr sehr ruhig. Körperliche Auseinandersetzungen wurden zwar nur im einstelligen Bereich gemeldet, allerdings verletzten sich bei der Festnahme eines Täters zwei Polizisten leicht. Die Rettungsdienste nahmen weniger veranstaltungstypische Einsätze als im letzten Jahr wahr. In diesem Jahr wurde lediglich eine Person kurzfristig vermisst gemeldet.
Kleinkind wurde von PKW angefahren Großes Glück hatte ein 6-jähriger Junge am Samstagnchmittag, 14.8., in Lützel, als er mit seinem Fahrrad unvermittelt auf die Hans-Bellinghausen-Straße vor einen herannahmenden PKW fuhr und von diesem erfaßt wurde. Durch die sofortige Reaktion der Fahrerin erlitt er nur leichte Verletzungen. Am Rad und am PKW entstand leichter Sachschaden. Heftiger Unfall zwischen Radfahrern Am Samstag, 14.8., gegen 16.30 Uhr kam es am Peter-Altmeier-Ufer zu einem folgenschweren Unfall zwischen zwei Fahrradfahrerinnen. Etwa unterhalb der Eisenbahnbrücke berührten sich die Lenker der Fahrräder im Begegnungsverkehr. Eine in Richtung Deutsches Eck fahrende Frau fuhr nach dieser Kollission mit der in Gegenrichtung fahrenden 73-jährigen Koblenzerin, die hierbei schwer stürzte und sich einen offen Unterarmbruch zuzog, einfach weiter. Passanten kümmerten sich sofort um die verletzt am Boden liegende Frau und riefen Polizei und Rettungswagen. Hinweise auf die flüchtige Radfahrerin nimmt die Polizeiinspektion 1, Tel. 0261-1032510, entgegen. Randalierer leistet Widerstand Am frühen Sonntagmorgen, 15.8., gegen 1.00 Uhr kam es an einem Bierstand im Bereich des Peter-Altmeier-Ufers zu Pöbeleien und Beleidigungen durch einen 33-jährigen Mann. Polizeibeamte mussten eingreifen und wurden durch den Randalierer leicht verletzt. Nachdem der Mann übewältigt und zur Wache verbracht werden konnte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den Rest der Nacht verbrachte er im Polizeigewahrsam. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Widerstands.
Verkehrsunfall nach Hornissenstich Mit einem offensichtlich unberechenbaren tierischen Gegner wurde ein 71-jähriger Jäger am Freitag, 13.8., im Rübenacher Wald konfrontiert. Als der in Koblenz wohnende Mann gegen 12.30 Uhr zwecks Ausübung der Jagd seinen Hochsitz besteigen wollte, stellte er fest, dass sich dort eine Bande von Hornissen breit gemacht hatte. Die Annäherung des Fremden fanden die neuen Bewohner überhaupt nicht lustig und traten sofort zur Gegenoffensive an. Ein Fluginsekt wurde dann auch in Form eines Stiches am Arm des Jägers fündig. Dieser entschloss sich daraufhin zum Rückzug und aufgrund körperlichen Unwohlseins zur Fahrt in ein nahegelegenes Krankenhaus. Doch die Attacke hatte dem 71-Jährigen so zugesetzt, dass er in der Folge mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und dieses leicht beschädigte. Ein zufällig vorkommender Bekannter des Jägers informierte dann Rettungsdienst und Polizei. Wie sich später herausstellte, hatte der Verunfallte einen allergischen Schock erlitten. Dreiste Taschendieb unterwegs Opfer eines dreisten Taschendiebstahls wurde eine 57-jährige Frau aus Bonn am Freitag, 13.8., gegen 13.40 Uhr in einem Geschäft in der Schlossstraße. Zwei noch unbekannte Jugendliche hatten ihr in einem unbeobachteten Moment die Geldbörse aus dem mitgeführten Rucksack entwendet. Ermittlungen führten dann zu der Erkenntnis, dass es die Diebe nach der Tat überhaupt nicht eilig hatten. Statt sofort an Flucht zu denken, nahmen sie lieber die Gelegenheit beim Schopf und kauften in dem gleichen Laden mit dem erbeuteten Geld noch diverse Sachen ein. Erst danach verließen sie in aller Ruhe die Örtlichkeit. Beide werden wie folgt beschreiben: 1. Etwa 13 Jahre alt, lange Haare, Seitenscheitel (sog. Emo-Frisur), ca. 160 cm groß 2. Kürzere Haare, ebenfalls eine sog. Emo-Frisur, gleiche Größe, hatte einen Rucksack Schlägerei Am Freitag, 13.8., gegen 23.30 Uhr kam es in der Altstadt zwischen mehreren Personen zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ausgangspunkt war eine Gaststätte, später setzte sich der Vorgang dann auf einer benachbarten Straße fort. Wie die Ermittlungen ergaben, waren drei Brüder aus Mayen (40, 42 und 46 Jahre alt) und ein Bekannter mit vier Jugendlichen in Streit geraten. Dieser endete dann in einem Austausch von Schlägen. Zwei unabhängige Zeugen konnten schließlich Licht in die zunächst undurchsichtige Sache bringen. Nach deren Aussagen hatten die Brüder und ihr Kumpane zuvor gemeinsam auf einen 24-Jährigen Koblenzer eingeschlagen und dadurch die spätere die Schlägerei ausgelöst. Da die vier Verursacher unter Alkoholeinfluss standen, wurde ihnen auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Gegen alle Beteiligten wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.
Wohnhausbrand - Kripo schließt vorsätzliche Brandstiftung aus Umsichtige Passanten informieren Hilfsdienste und unterstützen bei der Evakuierung des Gebäudes Alles in allem glimpflicher als zunächst befürchtet, stellen sich die Folgen eines Wohnhausbrandes dar, der sich am Freitagmorgen, 13.8., gegen 5.00 Uhr, in der Emil-Schüller-Straße ereignete. Nachdem die Feuerwehr abgerückt und der Brandort ausgekühlt bzw. durchlüftet war, konnten die Brandexperten der Koblenzer Kripo am Morgen mit der Tatortbegehung und Spurensicherung beginnen. Ebenso konnten inzwischen erste Befragungen durchgeführt werden. Auf Basis dieser Informationen (Stand: 12.00 Uhr) schließen die Ermittler vorsätzliche Brandstiftung aus. Der Brand ist zweifelsfrei in einer der beiden Erdgeschosswohnungen ausgebrochen. Ob dies auf eine technische Ursache oder fahrlässiges Verhalten zurückzuführen ist, ist derzeit noch offen und ist Gegenstand der in der kommenden Woche noch fortzuführenden Ermittlungen. Die betroffene Erdgeschosswohnung ist erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden und als Folge der Brandschäden derzeit nicht bewohnbar. In die übrigen drei Wohnungen konnten die Bewohner dagegen inzwischen zurückkehren und mit den Säuberungsarbeiten beginnen. Da die eigentliche Gebäudesubstanz nicht angegriffen wurde, dürfte sich der Sachschaden im Wesentlichen auf das Inventar der EG-Wohnung und Malerarbeiten beschränken. Die vier mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vorsorglich in Koblenzer Krankenhäuser eingelieferten Personen, darunter der 38-jährige Wohnungsinhaber, können voraussichtlich noch im Laufe des Tages nach Hause entlassen werden. Ob die rechtzeitige Evakuierung des Gebäudes mehr den beiden aufmerksamen Passanten zuzurechnen ist oder mehr Kater Chicco mag dahingestellt bleiben - vermutlich haben alle ihren Beitrag dazu geleistet. Fest steht allerdings, dass hier gute Schutzengel am Werk waren und das Fehlen von Rauchmeldern im Haus deren Bewohner wohl ins Grübeln bringen wird.
Schmuck gestohlen Zwischen 7.30 und 13.00 Uhr gestern Morgen (11.8.2010) brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Kardinal-Krementz-Straße in Koblenz ein. Mit brachialer Gewalt hebelten sie die Eingangstüre auf und nahmen zwei Armbanduhren und Halsketten aus der Wohnung mit. Ob der Einbruch im Zusammenhang mit dem Auftreten zweier Männer steht, die gestern, gegen 16.00 Uhr, an einer Haustüre in der Austinstraße im Stadtteil Karthause klingelten und sich als Mitarbeiter eines Anbieters von Kabelfernsehen ausgaben, wird derzeit noch überprüft. Festgestellt haben die ermittelnden Polizeibeamten aber bereits, dass keine Mitarbeiter dieser Kabelfernsehgesellschaft in Koblenz unterwegs waren. Hinweise bitte an die Polizei Koblenz unter Telefon 0261-1031.
Passantin Geldbörse entrissen Zwei Radfahrer, einer männlich, einer weiblich, entrissen in der vergangenen Nacht (9.8.2010) einer 28 Jahre alten Koblenzerin, die gerade ihren Hund ausführte, die Geldbörse und verschwanden unerkannt. Die junge Frau war gegen 22.40 Uhr durch die Clemensstraße am Schängel-Center vorbei gegangen, als die beiden Radfahrer kurz neben ihr anhielten und nach der Geldbörse griffen, die sie in der Hand trug. Mit ihrer Beute flüchteten sie in Richtung Schloss und entkamen, trotz sofort eingeleiteter Fahndung. Die Täter werden wie folgt beschrieben: männlicher Täter: - etwa 20-30 Jahre alt - etwa 175 cm groß - dunkle, kurze Haare - dunkel gekleidet - fuhr auf einem Mountain-Bike weibliche Täterin: - maximal 30 Jahre alt - kurze Haare - bekleidet mit weißem Polo-Shirt und beiger Capri-Hose - fuhr ebenfalls mit einem Mountain-Bike Hinweise bitte an die Polizei in Koblenz unter Telefon 0261-1031.
Tageswohnungseinbruch in Metternich Die kurzfristige Abwesenheit der Wohnungsinhaber nutzten bisher unbekannte Täter am gestrigen 9.8.2010, um in die Wohnung eines Hauses in der Trierer Straße einzubrechen. Zwischen 11.00 und 14.00 Uhr ereignete sich der Einbruch in dem Anwesen, das unweit der Einmündung des Bubenheimer Weges in die Trierer Straße steht. Der oder die Täter stahlen Schmuck und Kleidungsstücke. Zeugen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge dort wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Koblenz unter Telefon 0261-1031 in Verbindung zu setzen.
Hätte er noch ein Bier mehr getrunken hätte er die nächste Promillegrenze wohl auch noch geknackt: Auch so erreichte ein 51-Jähriger den rekordverdächtigen Wert von 4,98 Promille - und das am frühen Montagmorgen! Gegen 8.45 Uhr, am 2.8., war die Koblenzer Polizei über einen offensichtlich stark alkoholisierten Mann informiert, der gegenwärtig in der Schlossstraße unterwegs sei. Der Mann sei zwar einerseits hilflos, andererseits pöbele er aber auch immer wieder Passanten in unflätiger und rabiater Weise an. Im Grunde kein ungewöhnliches Szenario für Polizeibeamte im Streifendienst, aber zu dieser Uhrzeit doch eher selten. Die zur Überprüfung entsandten Beamten fanden die Angaben des Hinweisgebers bestätigt vor und nahmen sich des 51-Jährigen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes an. Ein in der Wartezeit durchgeführter Alkoholtest erbrachte dann das doch zumindest in der Höhe überraschende Ergebnis. Spätestens jetzt war klar, dass eine Ausnüchterung in der polizeilichen Gewahrsamzelle nicht in Betracht kam und der aus dem angrenzenden Kreisgebiet stammende Mann unter ärztlicher Aufsicht ausnüchtern musste.
Vorfahrt missachtet Am Mittwochnachmittag, 28.7., gegen 17.00 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen dem Autohof und der Autobahnauffahrt. Eine 32-jährige Koblenzerin fuhr mit ihrem Peugeot 207 von der A 61 ab und wollte nach links auf die L 52 einbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt und kollidierte mit einem 43-jährigen BMW-Fahrer. Die mutmaßliche Unfallverursacherin zog sich dabei diverse Prellungen zu, der BMW-Fahrer erlitt zumindest ein Halswirbelschleudertrauma. Die beiden PKW waren nicht mehr fahrfähig und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 20.000, Euro.
Ruhestörende Krakeler landen in der Zelle Aufgrund mehrerer Beschwerden von Anwohnern, denen es zu laut war, suchten die Beamten, gestern Nacht, 29.7., gegen 1.40 Uhr, den Bereich um das Kreishaus in der Bahnhofsstraße auf. Verantwortlich für den Lärm waren offensichtlich sieben stark alkoholisierte Jugendliche, die u.a. eine Baustellenabsicherung um getreten hatten. Dem erteilten Platzverweis kamen die Jugendlichen in der Form nach, dass sie lautstrak über die Hohenzollernstraße in Richtung Schlossstraße verschwanden. Da zwei von den besagten Personen sich offensichtlich weiterhin strikt weigerten, die Nachtruhe einzuhalten, wurden sie in Gewahrsam genommen. Der Alkoholtest ergab bei den beiden Rowdys 1,26 Promille bzw. 1,73 Promille.
Trunkenheitsfahrt Am Freitag, 23.7., gegen 17.30 Uhr wurde auf dem Berliner Ring ein Autofahrer kontrolliert, der augenscheinlich unter Einwirkung von Betäubungsmitteln stand. Ein Vortest beim 21-jährigen Fahrer aus der Region reagierte positiv auf Amphetamine (eine synthetisch hergestellte Droge mit stimulierender Wirkung). Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs nach evtl. weiteren Drogen wurde in der Fahrertürablage ein Teleskopschlagstock vorläufig sichergestellt.
Rauferei zwischen Frauen Es ist Sonntagmorgen, 23.7., 2.20 Uhr. In einem Club in der Altstadt, nahe der Liebfrauenkirche gerät eine 26-Jährige gleich mit drei weiteren weiblichen Gästen (21, 24 und 34 Jahre alt) in eine tätliche Auseinandersetzung. Die Jüngste hatte zudem noch Geburtstag. Die unter Alkoholeinfluss (1,55 Promille) stehende Beschuldigte schlug auf die Frauen ein und riss dabei einer Frau ein Büschel des Haupthaares heraus. Das wurde auch dem Gastronom zu viel; er erteilte der Täterin ein Hausverbot. Die Polizeiinspektion Koblenz 1 (Tel. 0261-1032510) ermittelt wegen Körperverletzung und den Beweggründen für diese Entgleisung.
Unfallflucht Am Freitag, 21.7., gegen 22.30 Uhr, Ulnerstraße in Neuendorf. Ein Pizzafahrer parkte mit seinem Lieferwagen am linken Fahrbahnrand, um eine Pizza auszuliefern. Als er zurückkam war der linke vordere Kotflügel beträchtlich beschädigt. Als Verursacher kommt in ein dunkler Lkw, ähnlich einem Baustellenfahrzeug, infrage, der vor dem beschädigten Fahrzeug stand und vermutlich beim Rangieren mit dem Heck den Schaden verursachte. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Koblenz 2, Tel. 0261-1032911.
Erneute Kontrolle im Rahmen des Einsatzkonzeptes Jugenddelinquenz auf öffentlichen Wegen und Plätzen In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt waren die Beamten der Polizeiinspektion Koblenz 1 diesmal vor allem in den Stadtteilen Rauental / Goldgrube und Kartause unterwegs. In der Zeit von 15.00 bis 24.00 Uhr wurden am Donnerstag dabei insgesamt 73 Personen kontrolliert. Im Rauental wurde bei einem jungen Mann ein Joint sowie eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. In einer Spielothek wurden vier Minderjährige aufgegriffen. Bei den Kontrollen auf der Karthause wurde lediglich ein leicht alkoholisierter 15-Jähriger vorübergehend in polizeiliche Obhut genommen und anschließend seiner Mutter übergeben. Desweiteren wurden zahlreiche Zigaretten und alkoholischen Getränke sichergestellt. Damit zeichnet sich eine Fortsetzung der insgesamt erfreulichen Entwicklung der letzten Wochen ab. Die Polizei sieht sich insoweit in ihrem Einsatzkonzept und der Nachhaltigkeit ihrer Bemühungen bestätigt.
Querstehender PKW verrät seinen Fahrer Am Freitagabend, 23.7., gegen 19.45 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass ein Fahrzeug im Bereich Koblenzer Straße / Einmündung Heiligenweg quer auf der Straße stehen würde. Der Fahrer versuche vergeblich, den Motor zu starten. Als die Beamten eintrafen und den Mann ansprachen, bemerkten sie eine deutliche Alkoholfahne - und in der Tat ergab ein Atemalkoholtest 1,94 Promille. Desweiteren wurden frische Unfallspuren und auslaufende Bremsflüssigkeit an dem Ford Focus festgestellt. Der 73-Jährige gab an, von KO-Güls aus über die Kurt-Schumacher-Brücke gefahren zu sein und schließlich sei er durch einen Knall an besagter Stelle zum Stehen gekommen. Die Beamten verfolgten seine Wegstrecke zurück und konnten in Güls einen erhöhten Randstein vorfinden, der beschädigt war. ebenfalls konnten dort Bruchstücke vorgefunden werden, die offensichtlich zu dem Unfallwagen gehörten. Die Fahrzeugschlüssel und der Führerschein des 73-Jährigen wurden sichergestellt, der nach Abgabe einer Blutprobe den Heimweg antreten konnte.
In Kirche gezündelt Zum Brand eines Holzregals in der St. Josef-Kirche in Koblenz, wurden Polizei und Feuerwehr gestern Nachmittag, 20.7., kurz vor 15.00 Uhr, gerufen. Das Feuer selbst war schnell gelöscht. Die Einsatzkräfte mussten aber feststellen, dass nicht nur das Regal in Brand geraten, sondern offensichtlich an mehreren Stellen gezündelt worden war. Gebetbücher waren verkohlt und flüssiger Wachs war an mehreren Stellen vergossen worden - offensichtlich hatte jemand mit brennenden Kerzen gespielt, die in der Kirche aufgestellt waren. Schnell fiel der Verdacht auf zwei 10 und 11 Jahre alte Mädchen, die auch selbst die Rettungskräfte über Handy alarmiert hatten. Diese gaben schließlich zu, das Feuer durch Spielen mit den Kerzen verursacht zu haben, schätzten aber die Gefahr offensichtlich falsch ein. Als ihnen die Flammen zu groß wurden, verständigten sie - glücklicherweise - sofort die Feuerwehr. Durch diese selbst durchgeführte Alarmierung und den dadurch möglichen raschen Einsatz der BFW wurde letztendlich Schlimmeres verhindert. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Mehrere Autos aufgebrochen Mindestens sieben Autos, die im Bereich der Beatusstraße / Parkplatz Beatusbad abgestellt waren, wurden in der Nacht zum gestrigen Dienstag, 20.7.2010, von einem unbekannten Täter aufgebrochen. Offensichtlich suchte dieser nur nach Wertgegenständen, denn bei den meisten PKW waren die Handschuhfächer geöffnet und die Innenräume offensichtlich durchsucht worden. In einem Fall fehlte die Radioblende aus einem anderen Auto, ein mobiles Navigationsgerät. Ein weiteres Fahrzeug wurde in ähnlicher Weise in der David-Röntgen-Straße aufgebrochen - auch an diesem war eine Seitenscheibe eingeschlagen aber nichts gestohlen worden. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 0261-1031.
Fahrradfahrer bei Unfall verletzt Ein Fahrradfahrer wurde am Dienstag, den 20.7.2010, gegen 20.50 Uhr, bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt. Der 31-jährige befuhr die L98 in Richtung KO-Metternich. Er benutze allerdings nicht den vorgesehenen Radweg, sondern fuhr auf der Straße. Ein 74-jährige PKW-Fahrer, der aus der entgegengesetzten Richtung kam, übersah beim links Abbiegen den entgegen kommenden Radfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der aus Hessen stammende Mann wurde mit einer Schulterverletzung und Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden wird auf rund 4.000, Euro geschätzt.
Trickbetrüger erbeuten Schmuck Von Trickbetrügern heimgesucht, wurde ein Schmuckhandel in der Koblenzer Innenstadt, am Montag, den 19.7.2010 gegen 17.40 Uhr. Während einer der beiden Täter die Angestellte in ein Gespräch verwickelte, kam eine zweite, weibliche Person hinzu. Dieser gelang es, unbemerkt eine Schmuckrolle mit Goldketten von verschiedener Länge im Gesamtwert von mehreren tausend Euro, zu entwenden. Danach verließen beide das Geschäft in unbekannte Richtung. Die Täter werden wie folgt beschrieben. 1. - männlich - ca. 60 Jahre alt - Halbglatze, dunkle Haarfarbe - ca. 1,60 groß und korpulent - südländischer Typ 2. - weiblich - ca. 20-30 Jahre alt - kräftig - südländischer Typ - trug große Ohrringe (Kreolen) Beide Täter sprachen Englisch. Hinweise bitte an die Kripo Koblenz unter Telefon 0261-1031. Gleichzeitig warnt die Polizei vor erneutem Auftreten der Trickbetrüger und dem Ankauf der gestohlenen Ware.
Einbruch? Le Parcours! Ein aufmerksamer Anwohner meldete am Sonntagabend, 19.7., gegen 22.00 Uhr, drei Personen, die sich auf dem Dach des Kaufhof aufhielten und scheinbar versuchten, in ein Bürogebäude einzudringen. Die Polizei konnte die 14 bis 16 Jährigen wenig später in der Schlossstraße aufgreifen. Das Trio beteuerte jedoch, dass sie lediglich die Sportart Parcours ausgeübt hätten. Dies ist eine französische Trendsportart bei der es Ziel ist, sämtliche Hindernisse wie z.B. Hochhäuser, Mauern, Treppen etc. auf schnellstem Weg auf akrobatische und oft spektakuläre Weise zu überwinden. An den beschriebenen Bürogebäuden konnten auch keine Einbruchspuren festgestellt werden. Die Jugendlichen wurden daraufhin ihren Eltern übergeben und gebeten, künftig weniger öffentlichkeitswirksam zu trainieren.
Dumm gelaufen Der Geschädigte stellte Samstagabends, 17.7., sein unverschlossenes Mofa bei einem Freund im Stadtteil KO-Lützel ab. Das Zweirad wurde in der Nacht zum Sonntag von unbekannten Tätern entwendet. Da das Zweirad nicht zugelassen bzw. versichert war, hatte der 18-jährige Besitzer im Vorfeld bereits ein falsches Nummernschild, welches nicht zu seinem Fahrzeug gehörte, angebracht. Der junge Mann erstattete am nächsten Tag Anzeige wegen des Diebstahls gegen Unbekannt, hatte sich allerdings durch seinen Schildertausch selbst wegen Urkundenfälschung strafbar gemacht.
Lützeler Friedhof von Metalldieben heimgesucht Von mindestens 17 Gräbern auf dem Friedhof Am Petersberg in Koblenz-Lützel stahlen unbekannte Diebe in der Nacht zum gestrigen Donnerstag (15.7.2010) Vasen, Figuren und Grablampen aus Bronze. Teilweise war der Grabschmuck fest installiert. Wahrscheinlich sind noch weitere Gräber von den Metalldieben heimgesucht worden deren Geschädigte sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet haben. Diese und etwaige Zeugen möchten sich bitte umgehend mit der PI Koblenz-Metternich unter Telefon 0261-1032911 in Verbindung setzen.
Wunderheilerin unterwegs in Koblenz Oder: Kaum zu glauben aber wahr! Mittwochvormittag, 14.7.2010, wurde eine junge Frau, russischer Herkunft, in der Koblenzer Löhrstraße Opfer einer Trickbetrügerin. Eine als Wunderheilerin auftretende, etwa 30-35 Jahre alte Frau, sprach die spätere Geschädigte in russischer Sprache an, ihr sei aufgefallen, dass ein Fluch ihr laste. Obwohl die Angesprochene sich zunächst nicht darauf einlassen wollte, erzählte die Wunderheilerin ihr Dinge, die tatsächlich in letzter Zeit in ihrer Familie vorgekommen waren. Dass diese Ereignisse so allgemein gehalten waren, dass sie auf fast jede Familie zutreffen, bemerkte die gutgläubige junge Frau nicht. Folglich ließ sie sich auf einen Zauber ein, der den Fluch von ihr nehmen sollte. Als eine Mittäterin zur Wunderheilerin hinzukam, veranlassten beide Täterinnen ihr Opfer, Geld und Schmuck herbei zu schaffen um mit Hilfe dieser Wertsachen, den Fluch von ihr zu nehmen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, so sollte man meinen, merkt jeder, was die Uhr geschlagen hat. Die Täterinnen schaffen es aber ihr Opfer so in den Bann zu ziehen, dass es ihnen blind vertraut und aus diesem Grunde kam es dazu, dass die junge Frau tatsächlich nach Hause fuhr, Bargeld und Schmuck zusammenraffte und es der Wunderheilerin, in einer Serviette verpackt, übergab. Diese vollführte einige spirituale Bewegungen, gab ihrem Opfer Anweisungen und eine mit Papier gefüllte Serviette zurück - Geld und Schmuck waren natürlich nicht mehr darin eingewickelt. Mit ihrer Beute verschwanden die beiden Zauberkünstlerinnen und die junge Frau bemerkte erst zuhause, was eigentlich mit ihr geschehen war. Ein Einzelfall? Nein! Vor zwei Wochen kam es, ebenfalls in Koblenz in der Löhrstraße zu einem fast identischen Fall. Opfer war auch damals eine junge Frau russischer Herkunft, die Täterinnen wohl die Selben. Diese werden wir folgt beschrieben: Wunderheilerin: 30-35 Jahre alt, relativ groß, dunkelbraune, leicht gelockte Haare, zu einem Zopf gebunden. Auffallend hellblaue Augen und auffallend große Oberweite. Dunkler Teint und Ansatz eines Damenbartes. Südländische Erscheinung, sprach russisch und deutsch. Begleiterin: Etwa 40-45 Jahre alt, blonde, nach hinten gesteckte Haare. Relativ klein und kräftig. Die Polizei nimmt dies zum Anlass, vor einem weiteren Auftreten der beiden Betrügerinnen zu warnen. Sie bittet eventuelle Geschädigte oder andere Personen, die von den Betrügerinnen angesprochen wurden, sich mit dem PP Koblenz unter Telefon 0261-1031 in Verbindung zu setzen.
Achtung: Enkeltrick ist wieder im Umlauf - Tatverdächtige festgenommen Umsichtiger Bankmitarbeiter und aufmerksames Opfer reagieren prima Leider gibt es kriminelle Phänomene, die in gewissem zeitlichem Rhythmus immer wieder auftauchen - ähnlich einer Grippewelle. Besonders häufig trifft das auf Betrugsmaschen zu. Gestern, 13.7., war es wieder soweit: Insgesamt fünf Fälle wurden der Polizei im Laufe des Dienstags gemeldet, bei denen Koblenzer Senioren (fast) Opfer des sogenannten Enkeltricks geworden wären. Die betroffenen Personen erkannten aber die ihnen gestellte Falle meist rechtzeitig, so dass es nicht zu Geldübergaben kam. In einem Fall verhinderte ein aufmerksamer Bankangestellter die Geldübergabe, weil er den Braten gerochen hatte und der 73-jährigen Seniorin die Auszahlung des von ihr geforderten Geldbetrages, in fünfstelliger Höhe(!), verweigerte. Besonders gut reagierte auch eine 85-Jährige, die schon beim ersten Anruf die perfide Absicht erkannte und scheinbar auf die Betrüger einging. Tatsächlich informierte die pfiffige Seniorin aber die Polizei und hielt die Betrüger geschickt hin und wickelte insgesamt fast 20(!) Anrufe mit den Betrügern ab. Hierdurch gelang es Polizeikräfte entsprechend in Position zu bringen, die am Nachmittag eine Tatverdächtige festnehmen konnten, als sie den telefonisch abgesprochenen Betrag, den sie dringend für einen Autokauf brauche, bei der Oma abholen wollte. Überrascht, aber um Ausreden nicht verlegen, ließ sich die 27-Jährige widerstandlos festnehmen. Die aus Osteuropa stammende Tatverdächtige wurde heute Morgen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft der Haftrichterin beim AG Koblenz vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete. Leider gelang es bisher nicht, über die Festgenommene oder auf andere Weise die Identitäten der zweifellos vorhanden weiteren Mitglieder der Betrügerbande zu klären. Neben den bisher bekannt gewordenen fünf Betrugsversuchen von gestern, dürfte es erfahrungsgemäß weitere solcher Anrufe und Betrugsversuche gegeben haben. Die Kripo Koblenz bittet daher auch diejenigen, die die Masche durchschaut haben, sich bei der Polizei zu melden, da sie wichtige Zeugen sein können - Tel. 0261-1031. Zwar geht die Polizei davon aus, dass sich die Tätergruppe aufgrund dieser Festnahme zunächst zurückgezogen hat. Grund zur Entwarnung besteht aber keineswegs: Die Polizei kann nicht ausschließen, dass diese (oder eine andere!) Tätergruppierung schon in naher Zukunft wieder in Koblenz oder dem Umland in gleicher Weise aktiv werden könnte. Daher hier noch einmal die wichtigsten Tipps: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Geben Sie keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110. Da es sich bei den Opfern fast ausschließlich um lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger handelt, kommt den Familienangehörigen und dem Personal der Kreditinstitute eine wichtige Rolle bei den Präventionsbemühungen zu. Die Polizei bittet daher: Klären Sie Ihre Angehörigen über den Ablauf des Enkeltricks auf: Besprechen Sie familieninterne Sicherungsmaßnahmen, z.B. telefonische Rückrufe, Kontaktaufnahme mit Nachbarn, der Bank oder Polizei Für Mitarbeiter von Geldinstituten: Seien Sie misstrauisch, wenn ältere Kunden unüblich hohe Barabhebungen (mindestens mittlerer vierstelliger Bereich) tätigen möchten. Fast immer kann durch relativ banale Fragen und ohne Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses zum Kunden ein entsprechender Verdacht geschöpft oder ausgeräumt werden. Nähere Informationen und Beratung zu diesem Thema erhalten Sie bei der Polizeilichen Kriminalprävention im Polizeipräsidium, Tel. 0261-1031, oder im Internet unter http://www.polizei-beratung.de.
Vermeintlicher Toter sorgt für Aufsehen Am Montagabend, 12.7., gegen 22.00 Uhr, rief ein besorgter Anwohner aus KO-Lützel an um der Leitstelle mitzuteilen, dass er soeben beobachtet hätte, wie zwei Männer einen leblosen Körper in ein Auto schleppen würden. Sie hätten ihn auf den Rücksitz bugsiert und der Mann würde sich nicht mehr bewegen. Aufgrund dieser dramatischen Schilderung fuhren die Beamten mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens. Beim Eintreffen wurden drei Personen wohlbehalten angetroffen. Was war geschehen? Die drei aus dem Westerwald stammenden Männer hatten kräftig gezecht. Einer von ihnen hatte es dabei wohl dermaßen übertrieben, dass er in der vom Zeugen beobachteten Art und Weise zum Auto gebracht werden musste. Der vermeintliche Tote und der Beifahrer riefen sich ein Taxi. Bei dem Fahrer stellten die Beamten neben dem Alkoholgeruch ein Päckchen mit Heroin fest. Der 50-Jährige wurde mit auf die Wache genommen, wo er eine Blutprobe abgab, ehe er anschließend ebenfalls per Taxi nach Hause fahren konnte.
Mähdrescher beschädigt parkenden Pkw - Polizei sucht Verursacher Sie haben es in den teilweise engen Straßenzügen nicht leicht, stehen nichtsdestotrotz aber in der Pflicht - gemeint sind die vielen Berufs- und Hobbylandwirte, die dieser Tage wieder überall in der Region und fast rund um die Uhr mit ihren teilweise voluminösen Ernte- und Arbeitsmaschinen im Einsatz sind. Am zurückliegenden Freitag, 9.7., gegen 7.30 Uhr, war es in der Gülser Straße in Moselweiß mal wieder zu eng: Ein in Richtung Lay fahrender Mähdrescher streifte beim Vorbeifahren einen geparkten Opel Corsa, so dass der blaue Kleinwagen auf der Fahrerseite zerkratzt und eingedellt wurde und der Außenspiegel abbrach. Ein Busfahrer konnte gegenüber der Polizei angeben, dass es sich um einen Mähdrescher der Marke Klaas gehandelt habe, an dem ein Heuwender angehängt war. Die Polizei bittet den Mähdrescher-Fahrer oder Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich zu melden: 0261-1032473 oder -1032511.
Betrunkener Kraftfahrer verursacht Großeinsatz der Polizei Am Samstag, 10.7., gegen 21.40 Uhr kam es in Rübenach zu einem Vorfall, wobei ein 53-jähriger Mann mit seinem PKW offenbar gezielt auf zwei Nachbarn zufuhr und diese sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnten. Der Fahrer, ein polizeibekannter Gewalttäter, verbarrikadierte sich in seinem Anwesen, in dem er noch einen großen Hund hält. Mit Unterstützung von Spezialkräften der Polizei konnte er kurz nach Mitternacht überwältigt und festgenommen werden. Hierbei leistete er heftigen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach. Ihm wurden zwei Blutproben entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Da er auch in der Folge nicht zu beruhigen war und eine Gefahr für seine Umgebung darstellte, musste er nach Begutachtung durch einen Arzt in eine Fachklinik verbracht werden.
Essen auf dem Herd vergessen Zum Einsatz von Polizei und Feuerwehr kam es am Samstagvormittag, 10.7., kurz vor 9.00 Uhr auf der Karthause. Hier wurde von Anliegern Rauchentwicklung aus einem Anwesen gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte die 57-jährige Wohnungsinhaberin einen kurzen Spaziergang mit ihrem Hund gemacht und vergessen, das Essen vom Herd zu nehmen. Auf der heißen Platte kokelte dieses an und verursachte den Qualm. Glücklicherweise war noch kein ernster Schaden entstanden.
Räuberischer Diebstahl In einem großen Kaufhaus auf der Löhrstraße kam es am Samstag, 10.7., um 10.20 Uhr zu einem Diebstahl von mehreren hochwertigen Parfums durch ein Pärchen. Der Ladendetektiv hatte dies beobachtet und sprach die beiden an, die sofort in Richtung Altlöhrtor flüchteten. Es gelang ihm noch die Frau festzuhalten, jedoch kam der Mann zurück und schlug auf den Detektiv ein, sodass die Frau dann auch fliehen konnte. Die Ermittlungen der Polizei führten dann zur Feststellung der beiden Tatverdächtigen. Es waren amtsbekannte Personen, die einschlägig vorbelastet sind. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Angetrunkener Rollerfahrer Am Samstag, 10.7., gegen 16.25 Uhr fiel der Streife ein Motorroller auf, dessen Fahrer in deutlichen Schlangenlinien vom Saarplatzkreisel auf die Europabrücke fuhr. Der Mann wurde angehalten und überprüft. Es stellte sich heraus, dass er deutlich angetrunken war. Blutprobe und Strafanzeige wurden fällig. Ein Führerschein kann nicht eingezogen werden, da der Mann diesen bereits vor geraumer Zeit bei der Polizei hat abgeben müssen.
Zimmerbrand in Asterstein Zum Einsatz von Polizei und Feuerwehr kam es in einem Haus auf dem Asterstein am Samstag, 10.7., kurz vor 17.00 Uhr. Vermutlich durch einen Defekt an einem elektrischen Gerät geriet dieses in Brand und verursachte deutlichen Schaden am Anwesen. Personen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Jugendliche Randalierer In der Koblenzer Innenstadt randalierten am Samstagabend, 10.7., gegen 21.30 Uhr mehrere Jugendliche, indem sie vor dem Schängel-Center Glasflaschen auf dem Gehweg und der Fahrbahn zertrümmerten. Durch die Streife konnten sie ausfindig gemacht werden und durften unter polizeilicher Aufsicht mit dem Besen der Beamten alles wieder zusammen fegen. Ein 13-jähriges Mädchen hatte schon deutlich dem Alkohol zugesprochen, sodass es mit zur Dienststelle genommen und seiner Mutter übergeben werden musste.
Sachbeschädigung an einer Schaufensterscheibe In der Nacht zum Sonntag, 11.7., kurz nach 0.00 Uhr, kam es aus einer Gruppe von mehreren Jugendlichen heraus zu einer Sachbeschädigung in der Viktoriastraße. Hier wurde an einem Geschäft die Schaufensterscheibe zerstört. Im Rahmen der sofortigen Fahndung durch die Polizei konnten die Verantwortlichen festgestellt werden. Da die Inhaberin des Ladens nicht zu erreichen war, musste die Feuerwehr Koblenz die beschädigte Scheibe provisorisch sichern. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Fußgänger mit Flasche beworfen Eine massive Ruhestörung aus einer Wohnung in der Hohenzollernstraße war Anlass eines polizeilichen Einsatzes am frühen Samstagmorgen, 10.7., gegen 3.30 Uhr. Die Sache selbst konnte relativ schnell wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden. Allerdings blieb es nicht bei der Lärmbelästigung allein. Eine der in der Wohnung anwesenden Personen fühlte sich offensichtlich dazu berufen, einen auf der Straße gehenden Fußgänger zu erschrecken. Hierzu bediente er sich einer 0,5-Liter-Bierflasche, die er in Richtung des Spaziergängers warf. Dieser wurde nur knapp von dem Wurfgeschoss verfehlt. Der 19-jährige Übeltäter konnte rasch ermittelt werden. Da er leicht unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Mehrere Fahrradfahrer verletzt Gleich drei Radfahrer wurden gestern, 8.7.2010, bei Verkehrsunfällen bzw. Stürzen im Stadtgebiet von Koblenz verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Gegen 16.00 Uhr kam es in der Einmündung der Brückenstraße zur Emser Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer wobei dieser, ein 53 Jahre alter Mann aus der VG Vallendar, sich mittelschwere Kopfverletzungen zuzog. Um 19.30 Uhr kollidierte in der Hohenzollernstraße ein 15-Jähriger Zweiradfahrer mit einem abbiegenden PKW. Er trug Prellungen und Schürfwunden davon und erlitt einen leichten Schock. Kurz vor 22.00 Uhr schließlich, wurden Polizei und Rettungsdienst in den Koblenzer Stadtwald gerufen. Dort war im Bereich der Königsbacher ein Mountainbike-Fahrer bei seiner sportlichen Betätigung im Wald gestürzt und hatte sich dabei an der Schulter schwerer verletzt.
Frisch gepflanzte Bäume beschädigt - Polizei sucht Zeugen Rund 9.000, Euro Sachschaden hinterließen bisher unbekannte Täter an drei erst kürzlich gepflanzten Bäumen in der Andernacher Straße, Bereich Edeka-Markt, in Koblenz. In der Nacht zum gestrigen Donnerstag, 8.7., zwischen 22.00 und 4.45 Uhr, waren die Täter in die Baumkronen geklettert und hatten diese offensichtlich so in Schwingungen versetzt, dass große Äste abbrachen. Die Polizeiinspektion Koblenz-Metternich sucht dringend Zeugen dieser unsinnigen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise unter Telefon 0261-1032911.
Eigentlich nur zu schnell - aber das ohne Führerschein Diese Überschrift trug eine unserer Pressemeldungen vom 1. Juli 2010. Die Meldung wird mit heutigem Datum erneut, fast unverändert veröffentlicht und muss nur um das ein oder andere Wort ergänzt werden: Eigentlich erneut nur zu schnell - aber das immer noch ohne Führerschein Ein weiteres Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erwartet einen 52 Jahre alten Koblenzer, der gestern Nachmittag bei einer Laser-Geschwindigkeits-Kontrolle der Polizeiinspektion Koblenz 2, an der L52 im Bereich der Abfahrt der BAB A61, gemessen wurde. Als die eingesetzten Beamten den Mann anhielten, stellten sie fest, dass er immer noch nicht im Besitze eines Führerscheins ist. Da seine Frau Halter des Autos ist und sie ihren Mann wiederum ohne Fahrerlaubnis damit fahren ließ, erwartet auch sie ein entsprechendes zweites Strafverfahren. Unglaublich aber (leider) wahr!
Verkehrsunfall in Koblenz-Metternich - ein Fahrer flüchtig- Polizei sucht Zeugen Heute, 6.7., gegen 18.15 Uhr fuhr eine Autofahrerin mit ihrem Toyota mit Frankfurter Kennzeichen von Koblenz-Metternich in Richtung Koblenz-Bubenheim. Dabei benutzte sie den Bubenheimer Weg (L127). Kurz vor der Einmündung Ferdinand-Nebel-Straße bemerkte sie, dass auf ihrem Fahrstreifen ein Pkw entgegen kam. Offensichtlich hatte der Wagenlenker trotz Gegenverkehr überholt. Die Toyota-Fahrerin wich nach rechts aus und kollidierte mit einem Baum. Nachdem sie von dem Baum abgewiesen worden war, schleuderte ihr Fahrzeug nach rechts in ein Feld. Insgesamt erstreckt sich die Unfallstelle über eine Strecke von circa 200 Metern. Die Toyota-Fahrerin wurde verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Bei dem entgegen kommenden Pkw handelt es sich um ein schwarzes Fahrzeug. Weitere Daten liegen nicht vor. Die Polizei sucht daher Unfallzeugen. Sie mögen sich bitte mit der Polizeiinspektion 2 in Koblenz Metternich in Verbindung setzen unter Telefon 0261-1032911 oder über 1031.
Jogger verletzt Zeugen sucht die Polizeiinspektion Koblenz 1, zu einem Vorfall, der sich bereits in der Nacht von Sonntag, 4.7., auf Montag, 5.7., in den Rheinanlagen ereignet hat. Gegen 2.00 Uhr am frühen Montagmorgen war ein 22 Jahre Mann, wie er das wohl öfter um diese ungewöhnliche Uhrzeit tut, durch die Rheinanlagen gejoggt. In Höhe des Kaiserin-Augusta-Denkmal verlor er aus noch ungeklärter Ursache das Bewusstsein und fiel zu Boden. Erst einige Zeit später wurde der junge Mann von selbst wach und stellte fest, dass er Verletzungen am Oberarm, an der Brust und am Kopf hatte. Die durchgeführten Ermittlungen lassen derzeit auf einen Unfall schließen, trotzdem kann die Polizei nicht gänzlich ausschließen, dass ihm die Verletzungen von einer unbekannten Person zugefügt wurden. Da zu diesem Zeitpunkt schon Angler am Rheinufer saßen und auch Passanten unterwegs waren, hofft die Polizei auf Zeugen, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen können. Diese mögen sich bitte mit der PI Koblenz 1 unter Telefon 0261-1031 in Verbindung setzen.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? Ob er bereits Vorübungen zum Absingen der Deutschen Nationalhymne absolvierte oder ein besonderes Lied auf den bevorstehenden Weltmeistertitel einstudierte? Letztendlich klären konnten die eingesetzten Polizeibeamten der PI Koblenz 1 das gestern Mittag (5.7.) nicht, als sie von Zeugen zur Pfaffendorfer Brücke gerufen wurden, wo ein Mann am Geländer steht und schreit. Glücklicherweise wollte er sich auch nicht singender weise in die Rheinfluten stürzen. Nein, auf Frage der Polizeibeamten erklärte der Mann, er sei Sänger und müsse seinen täglichen Stimmbandübungen nachgehen. Damit war der Fall für die Polizei (fast) erledigt. Die Beamten baten ihn nur noch darum, seine Stimmbänder aufgrund der besorgten Anrufe von Passanten, an einem anderen Ort zu dehnen, verkniffen sich aber den Hinweis auf einen rheinaufwärts liegenden Felsen, der der Sage nach von einer blonden Schönheit für ähnliche Übungen genutzt wurde.
Wallersheimer Weg: Nach Raubüberfall auf Getränkemarkt - Polizei gibt Phantombilder heraus Mit Hilfe von Zeugen ist es der Polizei zwischenzeitlich gelungen, zwei Phantombilder des Täters anzufertigen, der in der letzten Woche den Getränkemarkt im Wallersheimer Weg in Koblenz überfall hatte. m Zur Erinnerung: Am 29.6.2010, gegen 10.45 Uhr, hatte ein bislang unbekannter Mann eine Mitarbeiterin des Getränkemarktes mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und die Herausgabe des Bargeldes erpresst. Der Unbekannte, der nach der Tat mit einem Mountain-Bike in Richtung Andernacher Straße geflüchtet war, wird wie folgt beschrieben: Etwa 25-35 Jahre alt und etwa 175-180 cm groß. Er war von schlanker aber kräftiger Statur, helle Augen und einen blasse Gesichtsfarbe. Er sprach mit osteuropäischem Akzent und hatte sich eine dunkle Strumpfhose über den Kopf ins Gesicht gezogen. Die beiden Phantombilder zeigen den Mann ohne und mit hochgeschobener Strumpfmaske. Hinweise bitte an die Kripo Koblenz, K5, unter Telefon 0261-1031.
Einbrecher hatten es auf Bargeld abgesehen Zwischen Samstag, 3.7. und Sonntag, 4.7., jeweils 15.00 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter in eine Apotheke in der Emser Straße im Stadtteil Koblenz- Horchheim ein. Gewaltsam brachen sie die Eingangstüre auf, öffneten zwei Kassen und stahlen einen geringen Bargeldbetrag. Eventuell wurden sie bei der Tatausführung durch Passanten gestört, denn eine dritte Kasse blieb unangetastet. Die Polizei hofft aus diesem Grunde auf Zeugen, die im fraglichen Zeitraum an der Apotheke vorbeikamen und Wahrnehmungen gemacht haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten. Hinweise bitte an die Kripo Koblenz unter Telefon 0261-1031.
Unfall im Autokorso Kurz nach dem Ende des Viertelfinalsieges der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien strömten zahlreiche motorisierte Fans in die Innenstadt. Im Rahmen dieses Autokorsos fuhr ein 18-jähriger Koblenzer auf der Balduinbrücke in Richtung Innenstadt. Als ein vorausfahrender PKW verkehrsbedingt anhalten musste, fuhr der 18-Jährige infolge zu geringem Sicherheitsabstand auf seinen Vordermann auf. Seine 15-jährige Mitfahrerin saß jedoch nicht auf dem Beifahrersitz, sondern - entgegen allen Warnungen und Hinweisen der Polizei im Zusammenhang mit Autokorsos - auf dem Fahrzeugdach. Durch den Anstoß fiel die Jugendliche vom Fahrzeug auf die Fahrbahn und zog sich dabei Prellungen und eine Gehirnerschütterung zu.
Diebstahl von Verkehrsschildern Am Samstagabend, 3.7., 20.05 Uhr, wurde das Fehlen von Schildern auf der Kurt-Schumacher-Brücke festgestellt. Mit Warnbaken war zuvor ein Gullydeckel abgesichert worden, jetzt standen jedoch nur noch die Schilderfüße dort. Die Berufsfeuerwehr sorgte sodann wieder für eine ordnungsgemäße Absicherung der Gefahrenstelle. In der gleichen Nacht gegen 05.25 Uhr wurde festgestellt, dass die Warnbaken erneut entwendet worden waren, so dass die Feuerwehr eine erneute Absicherung vornehmen musste. Die Polizeiinspektion 2 sucht nun Zeugen, denn es handelt sich im vorliegenden Falle nicht nur um Diebstahl von Verkehrszeichen, sondern um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
Reifen zerstochen Am Sonntag, 4.7., 1.30 Uhr, beobachtet ein Mann aus seiner Wohnung in der Paulstraße (sogen. Lützelhof), wie ein älterer Herr die Reifen seines PKW zerstach. Er lief sofort nach draußen, konnte aber niemanden mehr sehen. Obwohl dies bereits das dritte Mal war, dass seine Reifen zerstochen wurden, hatte der Geschädigte keinen Verdacht, wer dahinter stecken könnte. Die hinzu gerufene Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf, da es Hinweise auf ein Haus in der Nähe gab, in das der Täter gelaufen sein könnte. Tatsächlich konnte schließlich ein über 70 Jahre alter Mann in der Nachbarschaft ermittelt werden, der nun verdächtigt wird, eine Vielzahl gleichgelagerter Straftaten begangen zu haben.
Rettungsfahrzeug fährt in Bushaltestelle - Drei Menschen verletzt Normalerweise sorgen sie mit viel Engagement dafür, dass Hilfsbedürftige schnellstmöglich versorgt werden können - heute, 2.7., gerieten die Retter bei einem Unfall in Koblenz selbst in Not: Kurz nach 14.30 Uhr befuhr ein Krankentransporter die L127 (Arenberger Straße) aus KO-Ehrenbreitstein kommend in Richtung B49. Etwa in Höhe der Arenberger Kirche bzw. der Abfahrt in Richtung Arenberg, kam das DRK-Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen großen Blumenkübel und wurde dadurch ausgehoben. In der Folge kippte der VW-Transporter seitlich um und landete in bzw. unmittelbar neben einer dort befindlichen Bushaltestelle. Gott sei Dank hielt sich zum Unfallzeitpunkt niemand an dieser Bushaltestelle auf. Das verunglückte Rettungsfahrzeug war mit zwei Rettungssanitätern sowie einer Patientin besetzt. Infolge des Unfallgeschehens wurde der Fahrer des DRK-Fahrzeuges schwer und der begleitende Rettungssanitäter mittelschwer verletzt. Die transportierte Patientin trug dem ersten Vernehmen nach eher leichtere Verletzungen davon. Alle Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch Notärzte vor Ort mittels Rettungshubschrauber und Rettungsfahrzeugen zur weiteren Versorgung in Koblenzer Krankenhäuser eingeliefert. Die Unfallstelle musste für rund zwei Stunden zur Durchführung der Bergungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden, was zu entsprechenden Behinderungen führte. Neben Polizei und Rettungsdienstpersonal war auch die Berufsfeuerwehr Koblenz in die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle eingebunden. Das unfallbeteiligte Rettungsfahrzeug war zum Unfallzeitpunkt nicht im Akut-Einsatz und daher nicht mit Sonderrechten unterwegs. Die Klärung der Unfallursache steht noch aus, allerdings liegen erste Anzeichen vor, dass der Fahrer des Rettungsfahrzeuges aufgrund akut aufgetretener gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben könnte.
Drogen nach Urbar gebracht - Lieferanten und Händler festgenommen 140 Gramm Heroin, knapp 80 Gramm Kokain, 50 Gramm Amphetamin, geringere Mengen Haschisch, Ecstasy und Pilze stellten die Rauschgiftermittler der hiesigen Krimimaldirektion am Donnerstagabend, 1.7., in Urbar sicher. Ein 39 Jahre alter, in Urbar wohnender Drogenhändler und seine 33 Jahre alte Lebensgefährtin hatten sich von Allem etwas von drei Lieferanten aus dem Großraum Aachen bringen lassen. Die Polizei nahm alle fünf Personen fest: Das Dealer-Pärchen in Urbar und die Lieferanten in Vallendar, die sich schon wieder auf dem Heimweg wähnten. Neben den Drogen konnte ein hoher vierstelliger Bargeldbetrag sichergestellt werden, offensichtlich Gelder aus Drogengeschäften, die von den Ermittlern eingezogen wurden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Festgenommenen heute Morgen der Haftrichterin beim Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Diese schickte alle fünf in Untersuchungshaft.
Durstiges Wetter? Durstiges Wetter! Dass die derzeitigen Temperaturen zu überdurchschnittlicher Flüssigkeitsaufnahme zwingen, ist unbestritten. Dass diese Flüssigkeitsaufnahme für die Gesundheit unerlässlich ist, steht ebenfalls fest. Dass diese Flüssigkeitsaufnahme aber nicht unbedingt aus alkoholischen Getränken bestehen soll - das haben einige Zeitgenossen offensichtlich nicht verstanden. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass die beiden Koblenzer Polizeiinspektionen im Laufe der vergangenen Nacht gleich fünf Blutproben bei Personen entnehmen lassen mussten, die ihre Fahrzeuge unter Alkoholeinfluss führten. Glücklicherweise blieben die Alkoholfahrten alle ohne Folgen für andere Verkehrsteilnehmer, denn die Fahrer, ausnahmslos Männer, konnten aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie einen Verkehrsunfall verursachen konnten. Den höchsten Wert stellten die Beamten beim ältesten der kontrollierten Fahrer fest. Mit 1,35 Promille wurde ein 59 Jahre alter Koblenzer, gegen 22.30 Uhr, in der Stauseestraße in Güls angehalten, der über die Moselweinstraße aus Richtung Winningen gekommen und in Schlangenlinien unterwegs war. Zwar nur 0,1 Promille zeigte ein durchgeführter Alko-Test um 0.15 Uhr bei einem jungen Mann aus Andernach an, der durch die Trierer Straße fuhr. Da es sich aber um einen gerade mal 18 Jahre alten Fahranfänger handelte für die die 0,0-Promille-Grenze gilt, wurde auch gegen ihn ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Fünf Blutproben in einer Nacht und das an einem ganz normalen Donnerstag, sind auch für eine Stadt wie Koblenz überdurchschnittlich. Liest man zudem ein heute in einem örtlichen Printmedium erschienenes Interview, das mit der Frage titelt: Wird in WM-Zeiten mehr Bier getrunken als sonst, lassen die kommen Tage der Viertelfinalspiele in Verbindung mit den heißen Temperaturen wohl einiges befürchten. Aus diesem Grunde appelliert die Polizei eindringlich an alle Auto-, Zweirad- und Fahrer sonstiger Fahrzeuge: Wenn schon, dann schwarz-rot-gold in den Verkehr und nicht blau!!! Lahnstein Küchenbrand - Rentner verletzt, erheblicher Sachschaden Am Mittwochabend, 25.8., gegen 20.00 Uhr, meldete eine Bewohnerin eines Anwesens in der Rödergasse in Lahnstein einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Noch vor Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehr begann ein Nachbar, mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen. Durch sein beherztes Eingreifen gelang es ihm, den Brandherd einzudämmen und zu begrenzen, so dass die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte. Allerdings konnte nicht verhindert werden, dass die Küche nahezu vollständig zerstört wurde und auch die angrenzenden Räumlichkeiten trugen zumindest Hitze- und Rußschäden davon. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der 70-jährige Wohnungsinhaber wurde vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Den bei dem Brand entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000, Euro. Das zuständige Fachkommissariat der Kripo Koblenz hat am Donnerstag den Brandort untersucht. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand im Bereich des Herdes seinen Ursprung gefunden hat, vermutlich ein vergessener Topf o.ä. - der Klassiker also! Vermisstensache: 35-jährige Frau in Lahnstein vermisst Seit Freitag, dem 13.8.2010 wird eine 35 jährige Frau aus Lahnstein vermisst. Sie wurde von ihren Kindern zuletzt gegen 17.00 Uhr gesehen, danach verließ sie ihre Wohnung in unbekannte Richtung. Polizei, die FFW Lahnstein mit 44 Personen sowie die Rettungshundestaffel Lahnstein mit 9 Rettungshundeführern suchten nach Bekanntwerden die unmittelbare Umgebung der Wohnung ab. Durch einen Polizeispürhund konnte in der Nacht zum 14.08.2010 eine Spur in Richtung Ruppertsklamm aufgenommen werden, die sich dort aber verliert. Die in der Dunkelheit abgebrochene Suche wurde am Samstag durch einen Polizeihubschrauber und spezielle Mantrailer-Hunden der Rettungshundestaffel Limburg im Bereich Ruppertsklamm und Schmittenhöhe ohne Erfolg fortgesetzt. Nach letzten Zeugenangaben soll die Vermisste am Samstagabend auf einem Fahrrad Richtung GLOBUS fahrend gesehen worden sein. Die vermisste Frau wird wie folgt beschrieben: 35 Jahre alt, altersgemäßes Aussehen, blondes schulterlanges Haar, schlanke Figur, ca. 1,65 m groß, 65 kg schwer. Zuletzt war die Frau bekleidet mit einem roten Oberteil und Blue Jeans. Sie führt ein Rucksack mit sich. Sachdienliche Hinweise zu der Vermisstensache werden an die Polizei Lahnstein unter 02621-9130 erbeten. Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen Heute Morgen, 12.8., gegen 7.50 Uhr ereignete sich auf der B260, zwischen Friedrichssegen und Fachbach, in Höhe der Friedrichssegener Brücke, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Fachbach kommender, 19-jähriger Pkw-Fahrer, geriet aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Der 19-jährige Pkw-Fahrer sowie eine 47-jährige Pkw-Fahrerin, welche sich im entgegenkommenden Pkw befand, wurden schwer verletzt. Die Pkw-Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere befreit werden. Der junge Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenaus geflogen. Die verletzte Frau wurde ebenfalls in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht bei beiden Personen jedoch keine Lebensgefahr. Die B260 musste während der Unfallaufnahme und den Bergungsmaßnahmen für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Feuer vernichtet 500 Rundballen Gegen 0.15 Uhr in der vergangenen Nacht (6.8.2010) wurden Feuerwehr und Polizei Lahnstein zu einem größeren Brand auf einem Feld am Rheinhöhenweg oberhalb von Lahnstein gelegen, gerufen. Hier standen rund 500 Rundballen Stroh - in Folie eingeschweißt - auf einer Fläche von ca. 100 x 30 Meter in hellen Flammen. Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Brandes ließ die Feuerwehr die Ballen kontrolliert abbrennen und beschränkte sich auf die Sicherung eines in einiger Entfernung stehenden landwirtschaftlichen Anwesens. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000, Euro. Die Brandursache ist noch nicht klar; die Ermittlungen laufen derzeit noch. Da die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt auch eine Brandstiftung nicht ausschließen kann, bittet sie um Hinweise von Zeugen. Diese Hinweise bitte an die PI Lahnstein unter Telefon 02621-9130. Mainz RIP DEAL - Großer Schaden, hohe Dunkelziffer, nur einer von zehn Fällen wird angezeigt Der Begriff Rip Deal (Englisch: to rip: jemanden ausnehmen, neppen; deal: Handel, Geschäft) beschreibt Betrugs-, Diebstahls- und Raubdelikte, die nach einem bestimmten Muster ablaufen. Die Opfer sind in der Regel private Anbieter von Immobilien oder hochwertigen Wertgegenständen, die über das Internet oder Inserate Käufer suchen. Die Täter reagieren gezielt auf diese Angebote und bauen unter Vorspiegelung starken Kaufinteresses telefonisch oder per e-Mail Kontakt zum späteren Opfer auf. Hierzu berichtet die Ermittlungsgruppe TRUFA, eine Sonderkommission der Koblenzer Polizei zur Bekämpfung des Rip Deals, über zwei aktuelle Fälle: Im Mai 2010 erstattete Herr H. aus dem nördlichen RLP eine Strafanzeige, nachdem er Mitte Mai in Amsterdam Opfer eines Rip Deals geworden war. Nach der Schilderung des Geschädigten hatte er eine Immobilie in der Zeitung zum Verkauf angeboten und erhielt den Anruf eines Herr van Dahlen, der im Auftrag eines niederländischen Investors den Kauf zum geforderten Preis zusagte. Vorher müsse man sich jedoch in Amsterdam treffen, um den Kauf näher zu besprechen. Beim ersten Treffen in Amsterdam war man schnell beim Thema Barzahlung und Zahlungen neben dem eigentlichen Kaufvertrag. Der niederländische Investor, Herr Golmaal, nach eigenen Angaben Diamantenhändler in dritter Generation, und der ihn begleitende angebliche Finanzberater, Herr Pitje, schlugen nun ein Nebengeschäft in Form eines Geldwechsels vor. Der deutsche Immobilienanbieter solle große Euroscheine gegen kleine Scheine wechseln und erhalte hierfür eine Provision von 20%. Als Grund für den Geldwechsel gab Golmaal an, er habe sehr viel Schwarzgeld in großen Scheinen aus dem Diamantenhandel, die er nicht bei einer Bank wechseln wolle. Bei einem zweiten Treffen erhielt der Deutsche tatsächlich 2000, Euro in 500-Euronoten und gab dafür den gleichen Betrag in kleinen Euronoten. Nach diesem Tausch kam es zu einem dritten Treffen, bei dem dann 50.000, Euro mit 20% Gewinn für Herrn H. getauscht werden sollten. Nachdem der Immobilienverkäufer H. den Betrag von 50.000, Euro in kleinen Scheinen an den Golmaal übergeben hatte, erhielt er drei Umschläge mit angeblich 60.000, Euro in 500, Euro-Noten. Noch während Herr H. das Geld nachzählen wollte, flüchtete der angebliche Golmaal mit der Beute von 50.000, Euro. In den drei Umschlägen befanden sich Kopien von 500, Euro-Scheinen mit der Aufschrift Specimen (Muster). Aufgrund der Strafanzeige des geschädigten Herrn H. und den nachfolgenden Ermittlungen der EG TRUFA konnte im Juni 2010 ein deutscher Geschäftsmann davor bewahrt werden, ebenfalls Opfer der Bande um den Betrüger Golmaal zu werden: Herr R., ebenfalls Anbieter einer Immobilie, konnte zu einer Zusammenarbeit mit der Koblenzer Kripo gewonnen werden. Es kam zu einem ersten Treffen mit Golmaal in Amsterdam, bei dem wieder 2.000, Euro zur Vertrauensbildung gewechselt wurden, 4 mal 500, Euro gegen 2.000, Euro in kleinen Scheinen. Bei dem zweiten Treffen Anfang Juli konnte die Polizei Amsterdam auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz und in Zusammenarbeit mit der Kripo Koblenz Golmaal und weitere vier Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien auf frischer Tat festnehmen. Wieder hatten die Täter Kopien von 500-Euro-Scheinen in einer Gesamtsumme von ca. 300.000, Euro dabei. Davon sollten 180.000, Euro gegen 150.000, Euro des Geschäftsmannes R. gewechselt werden, der Rest sollte die Anzahlung für die zu verhandelnde Immobilie sein. Neben den falschen Geldscheinen konnten bei anschließenden Durchsuchungen ca. 32.000, echte Euro und drei Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Für den Geschädigten H. bestehen nun gute Chancen, dass sein Schaden aus dem beschlagnahmten Vermögen wieder gut gemacht werden kann. Drei der festgenommenen Personen haben neben den Wohnsitzen in den Niederlanden auch Wohnungen in Ludwigshafen, u.a. eine Eigentumswohnung. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Auslieferung der Verdächtigen beantragt und beabsichtigt Anklage wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu erheben. Der Gesamtschaden dieser Rip Deals beläuft sich vorsichtigen Schätzungen zufolge europaweit auf jährlich etwa 75 bis 100 Millionen Euro! Bei den Tätern handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie gehen arbeitsteilig und gut organisiert vor, z.B. als Anbahner, Vermittler, angebliche Käufer oder Bankmitarbeiter, Fahrer von Fluchtwagen u.s.w.. Sie sind europaweit tätig und locken ihre Opfer in aller Regel nach Holland oder Belgien, zunehmend auch nach Italien (Mailand), um sie dort auszunehmen. Obwohl die der Polizei gemeldeten Fallzahlen des Rip Deals vergleichsweise niedrig sind, muss dennoch von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Ermittler schätzen, dass auf einen angezeigten Fall 10 weitere Rip Deals kommen, bei denen die Geschädigten die Polizei nicht verständigten. Es ist weiterhin zu vermuten, dass auf einen vollendeten Rip Deal rund 150 erfolglose Anbahnungsversuche entfallen! Grund für das Unterlassen der Anzeige ist zumeist die Vermutung der in aller Regel vermögenden Opfer, das Geld sei ohnehin verloren; hinzu kommt oftmals die Scham vor der Offenbarung der eigenen Leichtgläubigkeit. Bei im Ausland verübten Rip Deals erschweren oder verhindern zudem Unsicherheiten und Sprachprobleme die Kontaktaufnahme mit den Strafverfolgungsbehörden. Dennoch besteht in bestimmten Fällen die rechtliche Möglichkeit der Rückgewinnungshilfe als Ausgleich für das verloren geglaubte Geld. Falls daher jemand bereits Opfer eines Rip Deals wurde, sollte er auch vor diesem Hintergrund unbedingt Anzeige erstatten. Aber auch wenn es nur bei einer Anbahnung bzw. Kontaktaufnahme blieb, sollte die Polizei benachrichtigt werden. Um gar nicht erst auf die Maschen der Rip Dealer hereinzufallen, bittet das Landeskriminalamt um Beachtung folgender Hinweise, die man auch unter http://www.polizei.rlp.de > Vorbeugung > Verhaltensorientierte Prävention > Eigentumssicherung findet: - Seien Sie besonders vorsichtig, wenn ein Käufer bereitwillig auf den von Ihnen veranschlagten Kaufpreis eingeht, ohne zu verhandeln. - Seien Sie misstrauisch, wenn die Kaufzusage ohne vorherige Besichtigung des Kaufobjektes erfolgt. - Stellen Sie die Personalien Ihrer Geschäftspartner fest. Geben Sie sich nicht mit einer (ausländischen) Handynummer zufrieden. - Lassen Sie sich stets Ausweisdokumente Ihres Geschäftspartners zeigen und notieren Sie die Daten. - Überprüfen Sie, wer Ihr Geschäftspartner ist und wer dahinter steht. Gibt es die Firmen? - Lassen Sie sich von dem scheinbar seriösen Aussehen und Auftreten der Täter nicht beeindrucken. - Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Bei unseriösen Angeboten steht nur der Täter unter Zeitdruck. - Vorsicht beim Angebot eines Devisen-Tauschgeschäftes. - Werten Sie es als eindeutigen Hinweis auf betrügerische Absichten, wenn dem eigentlichen Verkauf insbesondere ein Devisenumtauschgeschäft vorausgehen soll. - Typisch sind kleine Einstiegsgeschäfte, um Ihr Vertrauen zu gewinnen. Lassen Sie sich von dem vermeintlich schnellen Gewinn nicht zu Folgegeschäften hinreißen. - Je höher der versprochene Gewinn, desto mehr Vorsicht ist geboten. - Werden Sie stutzig, wenn jemand Geld gegen Geld mit hohem Verlust tauschen möchte! - Höchste Alarmstufe besteht, wenn die Geschäftsabwicklung im Ausland stattfinden soll. (Sprachprobleme, Gerichtsstand, Anzeigenerstattung) - Erstatten Sie eine Anzeige, selbst wenn Sie nur einen solchen Kontakt hatten, ohne bereits geschädigt zu sein. Bundesländerübergreifende Abfallkontrollen in Zusammenarbeit mit Frankreich, Luxemburg und Belgien Am 20. Mai 2010 führen Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, das Saarland, Frankreich, Luxemburg und Belgien eine gemeinsame Großkontrolle von Abfalltransporten durch. Polizei, Zoll und Umweltbehörden überprüfen Transportfahrzeuge im grenznahen Raum, sowohl auf Bundesstraßen als auch auf Bundesautobahnen, die als Transitstrecke für den Transport von Abfällen aus Frankreich, Belgien, Luxemburg bzw. Deutschland genutzt werden. Die erste gemeinsame Kontrolle wurde 2006 durchgeführt und findet seither regelmäßig einmal im Jahr statt. Mit ersten Ergebnissen der Kontrolle ist gegen 20.00 Uhr zu rechnen. Wir werden nachberichten. Ziel dieser Kontrollen ist eine verstärkte Überwachung der illegalen Transporte und des anschließenden Verbleibs gesundheitsgefährdender oder umweltschädigender Abfälle. Im Zusammenhang mit Abfalltransporten spielt Deutschland als größter Exporteur, aber auch als Import- und Transitland eine bedeutende Rolle. Wie im Jahr zuvor liegt bei der diesjährigen Kontrolle ein Schwerpunkt im Bereich der illegalen Verbringung von Elektro- und Elektronikabfällen (Fernseher, PC, Drucker, Monitore u.ä.). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verschiffung von Altfahrzeugen insbesondere über den Hafen von Antwerpen nach Afrika. Diese sind mit Elektronikschrott und sonstigen Abfällen beladen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bereich der Grubenverfüllungen. Hier werden zum Teil kontaminierte Abfälle (belastete Böden, Gleisschotter u.ä.) entgegen behördlichen Genehmigungen zur Verfüllung eingebaut. Abfalltransportkontrollen sind unerlässlich, um den illegalen Umgang mit Abfällen einzudämmen. Ganz abgesehen von den zu befürchtenden Gesundheitsgefahren werden durch die eingesparten Entsorgungskosten illegale Gewinne bis zu sechsstelligen Beträgen erzielt. Unter Leitung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz werden die Kontrollen durch Schutz- und Kriminalpolizei der Polizeipräsidien Trier, Rheinpfalz, der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen und Wasserschutzpolizei Trier mit Unterstützung des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, den für die Kontrolle von Abfalltransporten zuständigen Regionalstellen der Struktur- und Genehmigungsbehörden, der Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz (SAM) und Vertretern des Zolls durchgeführt. Die Initiative zu dieser weiträumigen Kontrollaktion ist auf eine deutsch-französische Arbeitsgruppe zurückzuführen, die sich aufgrund des Mondorfer Abkommens zur Polizei- und Zollzusammenarbeit mit der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Umweltkriminalität befasst. Polizei kontrolliert Rotlichtmilieu Polizei Rheinland-Pfalz beteiligt sich an einer bundesweiten Kontrollaktion zur Bekämpfung des Menschenhandels Die rheinland-pfälzische Polizei kontrollierte gestern im Rahmen einer groß angelegten Aktion zahlreiche Einrichtungen des Rotlichtmilieus. Ziel dieses Einsatzes war die Bekämpfung des Menschenhandels und der Zwangsprostitution, wie Innenminister Karl Peter Bruch mitteilte. Nur durch solche Kontrollen können kriminelle Strukturen aufgehellt und neue Ermittlungsansätze gegen den Menschenhandel gewonnen werden. Das hilft uns auch, Opfer des Menschenhandels zu erkennen und aus ihrer Zwangslage befreien zu können. Gemeinsam mit Steuerfahndung und Ordnungsbehörden wurden am Abend landesweit 72 Bordelle, Bars, Clubs, Terminwohnungen und Wohnmobile, so genannte Love-Mobiles kontrolliert. Die eingesetzten Kräfte überprüften insgesamt 263 Personen. Zwei Anzeigen wegen Verdacht des Menschenhandels legte die Polizei der Staatsanwaltschaft zur rechtlichen Prüfung vor. Eine 15-Jährige aus Liberia wurde aus einem Bordell geholt und wird psychologisch betreut. Hierzu erfolgen derzeit Anschlussermittlungen. Damit beteiligte sich Rheinland-Pfalz an einer vom Bundeskriminalamt initiierten bundesweiten Aktion. Insgesamt waren 13 Bundesländer und über 100 Polizeidienststellen beteiligt. Ziel der Kontrollen war die Feststellung von Personen und Einrichtungen, die im Zusammenhang mit Menschenhandel und Zwangsprostitution stehen könnten. Ein Schwerpunkt lag auf der Suche nach westafrikanischen Menschenhandelsopfern. Das Leiden der zumeist jungen und teilweise minderjährigen Mädchen nimmt in der Regel seinen Anfang in den armen Bezirken Westafrikas. Schlecht bezahlte Tätigkeiten als Näherin, Friseurin oder Haushaltshilfe lassen häufig kaum ein Überleben zu. Viele lebensunerfahrene Mädchen hoffen auf ein besseres Leben in Europa und erliegen so den Verlockungen der Schleuser. Darüber hinaus versprechen diese den Eltern regelmäßige Zahlungen aus Europa. Die Opfer verpflichten sich, die durch die Schleusung entstehenden Kosten abzuzahlen. Ein Betrag wird diesen selten genannt. So können Schulden von bis zu 70.000, Euro auf die Frauen zukommen. Durch eine Voodoo-ähnliche Praktik, in Nigeria als Juju bekannt, werden die Frauen und Mädchen zur Einhaltung ihrer Pflichten gezwungen. Kontrolliert werden sie von ihren Zuhälterinnen, den sogenannten Madames. Auch dies ist eine westafrikanische Besonderheit - die Zuhälter sind durchweg weiblich. Das Rotlichtmilieu wird gerade unter Aspekten des Opferschutzes auch künftig ein Schwerpunkt polizeilicher Kontrollmaßnahmen sein, so Wolfgang Hertinger, Leiter des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz. Seit 2006 sind bei allen Polizeipräsidien Projektgruppen zur Bekämpfung des Menschenhandels eingerichtet. Besonders effektiv erweisen sich dabei die gemeinsamen Kontrollen mit der Steuerfahndung, dem Zoll, den Ausländerämtern und den betroffenen Stadtverwaltungen. Die gemeinschaftliche Aufgabe ist es, durch Kontrollen zu verhindern, dass die Menschenhandelsopfer unentdeckt bleiben und ausgebeutet werden können. Ebenso wichtig für die Betreuung und Beratung der Opfer ist die Einbeziehung von Fachberatungsstellen wie beispielsweise Solwodi. Da es häufig schwierig ist, von den geschädigten Frauen überhaupt eine Aussage zu erlangen, helfen die Fachberaterinnen dabei, ein Vertrauensverhältnis zu den Betroffenen aufzubauen.
Zwei Spuren im Schnee führen Polizei zu Metalldieben Besonderes die Autofahrer stöhnen derzeit über das Wetter und den vielen Schnee, der Tag für Tag auf unsere Straßen fällt. Dass der Winter auch seine schönen Seiten hat, ist allerdings genau so unbestritten. Ebenfalls schöne Seiten hatte er in der vergangenen Nacht für Beamte der Koblenzer Polizei, als die Festnahme zweier Metalldiebe gelang, deren Fußspuren man durch den frisch gefallenen Schnee vom Tatort bis zum Versteck der beiden Männer verfolgen konnte. Gegen 0.30 Uhr war bei der PI Koblenz Metternich die Information über einen Alarm an der Zaunanlage eines Firmengeländes im Industriegebiet Koblenz-Rheinhafen eingegangen. Mit Unterstützung der PI Koblenz 1 gelang eine sehr schnelle Umstellung des weitläufigen Geländes und beim Absuchen der einzelnen Bereiche stießen die Beamten sowohl auf die Spur einer großen Kabelrolle, die man versucht hatte wegzurollen, als auch auf die Fußspuren zweier Täter. Die Spuren führten die Beamten schließlich in ein unweit des Firmengeländes gelegenes Dickicht, in dem zwei Männer festgenommen werden konnten, die sich dort versteckt hatten. Obwohl es beim Versuch geblieben war, ist der Schaden, den beide angerichtet haben doch sehr hoch, da sie Zäune und Sicherungseinrichtungen durchtrennt und auch Teile des Kupferkabels von der Rolle abgeschnitten und beschädigt hatten. Die beiden in Koblenz lebenden 25 und 28 Jahre alten Tatverdächtigen wurden, da keine Haftgründe vorlagen, nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Gespaltenes Buchenholz gestohlen Ötzingen. Der Geschädigte hatte Buchenholz, welches bereits gespalten war, auf einem Grundstück Richtung Helferskirchen gelagert. In der Zeit vom 15.8.2010 bis 1.9.2010 hatten Unbekannte ungefähr 10 Raummeter von dem Holz entwendet. Der Schaden dürfte bei 600 Euro liegen. Die Polizei Montabaur sucht nach Zeugen des Diebstahls, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Pkw-Tür zerkratzt Wirges. Ein Pkw-Fahrer hatte am gestrigen Dienstag, 31.8., in der Zeit von 12.30 - 12.38 Uhr auf dem Parkplatz eines SB-Marktes Auf der Klaus geparkt und stellte nach seiner Rückkehr fest, dass die hintere rechte Tür zerkratzt wurde. Es entstand ein Schaden von ungefähr 500, Euro. Die Polizei sucht nach Zeugen der Straftat, PI Montabaur, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Mofafahrer gestürzt Ötzingen-Sainerholz. Am gestrigen Dienstagabend, 31.8., befuhr ein 46-jähriger Mofafahrer die K81 aus Richtung Sainerholz kommend in Richtung Ötzingen und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er stürzte rechts in den Graben und verletzte sich, sodass er vom DRK ins Krankenhaus nach Dernbach verbracht werden musste.
Auto beschädigt Selters. In der Nacht vom 30.8.2010 auf 31.8.2010 parkte eine Frau ihren Pkw Audi gegenüber ihrem Anwesen in der Saynstraße. Ein anderes Fahrzeug stieß in dieser Zeit gegen die hintere rechte Seite und entfernte sich anschließend. Es entstand ein Schaden von 1.000, Euro. Es werden noch Zeugen zu dem Vorfall gesucht, PI Montabaur, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Mini-Notebook gestohlen Am 31.8.2010 zwischen 13.00 und 18.00 Uhr, wurde aus dem Büro eines Spielwarenladens in der Kirchstraße ein Mini-Notebook der Firma Sony entwendet. Auch zu dieser Straftat sucht die Polizei noch nach Zeugen, PI Montabaur, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Drogentest positiv Mogendorf. Am gestrigen Montagabend, 30.8., wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Maxi-Autohof ein 32-jähriger Pkw-Fahrer angehalten und überprüft. Da er Anzeichen auf BTM-Konsum zeigte, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv verlief. Es folgte eine Blutprobe und die Fertigung der entsprechenden Anzeigen.
Zusammenstoß - Kind leicht verletzt Heiligenroth. Am Montagabend, 30.8., befuhr eine 18-jährige Pkw-Fahrerin die Industriestraße und wollte an der Total-Tankstelle auf die K 103 einfahren. Hierbei übersah sie den sich von rechts aus Richtung Heiligenroth nähernden Pkw. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Unfallverursacherin wurde verletzt und ins Krankenhaus nach Montabaur verbracht. Ein 7-jähriges Kind in dem anderen Wagen wurde leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von 5.000, Euro.
Frau wurde gebissen Wirges, Samoborstraße. Auf einem Parkplatz eines SB-Marktes stand am Montagabend eine Frau mit Freunden, als sich eine männliche Person mit einem angeleinten Hund sich ihnen näherte. Dies wollte die Geschädigte nicht zulassen. Der Hund ging auf die Frau los, biss ihr in die Hand und in das Gesicht, so dass sie mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus Dernbach eingeliefert werden musste. Der Hundehalter flüchtete mit dem Tier. Es soll sich um einen großen Mischlingshund gehandelt haben. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalles, PI Montabaur, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Stereoanlage gestohlen Heilberscheid. Am 24.8.2010, in der Zeit von 11.00 - 14.30 Uhr wurde aus dem noch stehenden Kirmesfestzelt in der Waldstraße eine komplette Stereoanlage abgebaut und entwendet. Diese bestand aus einem Mischpult, zwei Bassboxen mit Stativ und Lautsprecherkabel mit Trommel. Der Gesamtschaden liegt bei ungefähr 2.700, Euro. Die Polizei Montabaur sucht nach Zeugen der Straftat, Telefon 02602-92260, E-Mail: pimontabaur@polizei.rlp.de.
Fahren unter Drogeneinwirkung Mogendorf, Im Reifmersheck. Am 29.8.2010, gegen 11.45 Uhr wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein 20-jähriger Pkw-Fahrer angehalten und überprüft. Da er Anzeichen auf BTM-Konsum zeigte, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv verlief. Es folgte eine Blutprobe und die Fertigung der Anzeigen.
Fahren unter Drogeneinwirkung II Am Sonntagspätnachmittag wurde bei einer weiteren Kontrolle in der Alleestraße ein 28-jähriger Pkw-Fahrer angehalten und überprüft. Auch er zeigte Anzeichen auf Drogenkonsum. Ein Drogentest verlief positiv. Es folgte wie immer eine Blutprobe und die entsprechenden Anzeigen.
Witterungsbedingte Einsätze Durch das Unwetter in der vergangenen Nacht stürzten mehrere Bäume im Dienstgebiet der Polizei Montabaur auf die Straße. Alle Hindernisse wurden durch die zuständigen Feuerwehren beseitigt.
Zusammenstoß an Kreuzung - Verletzte Herschbach, UWW. B413. Am 30.8.2010, gegen 5.54 Uhr befuhr eine 42-jährige Pkw-Fahrerin die Siegstraße und wollte nach links auf die B 413 einbiegen. Hierbei übersah sie den sich von links nähernden Pkw. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Unfallverursacherin sowie der 18-jährige Fahrer des anderen Fahrzeuges wurden verletzt und ins Krankenhaus nach Dierdorf verbracht. Es entstand ein Schaden von 11.000, Euro.
...auch betrunken unterwegs Görgeshausen. Am Freitagspätnachmittag wurde ein 52-jähriger Pkw-Halter zu Hause überprüft, der kurz zuvor offenbar mit seinem Wagen gefahren war. Er stand zu diesem Zeitpunkt deutlich unter Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Alcotest ergab den Wert von 2,05 Promille. Eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins und Fertigung einer Strafanzeige waren nun die Folge.
...und auch betrunken unterwegs Am frühen Sonntagmorgen fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung ein Pkw in der Alleestraße auf, der von einer Parkfläche zunächst ohne Licht losfuhr. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde bei dem 45-jährigen Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt. Er schwankte zudem beim Aussteigen und Gehen. Der durchgeführte Alcotest ergab 1,94 Promille. Vor der nun folgenden Blutentnahme kam es zudem noch zu Handgreiflichkeiten, wobei der Mann nach den Beamten schlug ohne allerdings zu treffen. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.
Neuwied Dachstuhlbrand eines Wohnhauses Am Sonntag, 1.8.2010, 22.38 Uhr, gingen bei der Neuwieder Polizei und Rettungsleitstelle mehrere Anrufe über einen Wohnhausbrand in der Kirchstraße in Neuwied ein. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand das Dachgeschoss bereits voll in Flammen. Die Wohnungen im 1. Stock und im Dachgeschoss wurden jeweils von einer Person bewohnt; beide befanden sich nicht im Haus, so dass niemand verletzt wurde. Zwei Löschzüge der Feuerwehren Neuwied und Niederbieber mit insgesamt 30 Wehrleuten löschten den Brand und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser. Deren Bewohner wurden vorübergehend evakuiert, konnten aber nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurück. Die Dachgeschosswohnung, in der offensichtlich der Brand ausgebrochen war, brannte völlig aus. Beide Hausbewohner kamen bei Verwandten unter. Über die Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse; die Höhe des Sachschadens steht ebenfalls noch nicht fest. Die Feuerwehr hat eine Brandwache eingerichtet. Räuberische Erpressung mit Schusswaffe Ortsteil Heimbach-Weis, Waldstraße 160, Freitag, 16.7.2010, 20.45 Uhr: Der Geschädigte hatte sich am Neuwieder Zoo mit einem der späteren Täter zwecks gemeinsamer Unternehmung verabredet. Den Täter hatte er kürzlich in Bonn kennengelernt. Der Geschädigte war mit einem, der spätere Täter mit vier Begleitern erschienen. Alle Personen sind 20-25 Jahre alt. Unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe und Einsatz eines Messers wurde ein geringer Geldbetrag geraubt. Ein Geschädigter wurde an der Hand verletzt, ein weiterer wurde verprügelt. Die Täter flüchteten anschließend mit einem älteren dunklen Ford Fiesta AK-A? Oberwesel Wiederholter Einbruch in Tankstelle Oberwesel Bisher unbekannte Täter drangen in der Nacht vom 26.8.10, nach 21.00 Uhr, zum 27.8.10 in die ED-Tankstelle in Oberwesel ein. Dabei hebelten sie mit brachialer Gewalt die Eingangstür auf. Die Täter hatten es ausschließlich auf das frisch aufgefüllte Tabakregal abgesehen, welches sie bis auf ein paar vereinzelte Zigarettenschachteln komplett leer räumten. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ungefähr 9.000, Euro. In die Tankstelle wurde in den vergangenen Monaten insgesamt dreimal eingebrochen, dabei wurden überwiegend Zigaretten- und Tabakwaren entwendet. Es ist davon auszugehen, dass die Einbrüche durch dieselben Täter begangen wurden. Die Polizei fragt deshalb die Bevölkerung wer im fraglichen Zeitraum tatrelevante Beobachtungen gemacht hat. Hinweise nimmt die Polizei in Boppard unter Telefon 06742-8090 entgegen.
Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang in Oberwesel Am 20.8.2010 ereignete sich auf der K93 zwischen Richtung Niederburg und Oberwesel ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 54-jährige niederländische Staatsangehörige befuhr mit ihrem 3-rädrigen, elektrisch betriebenen Krankenfahrstuhl die Gefällstrecke der K93 zwischen Niederburg und Oberwesel. Aus bisher noch ungeklärter Ursache verlor die Frau die Kontrolle über den Fahrstuhl. In einer leichten Linkskurve, kurz vor der Ortslage Oberwesel, kippte sie mit dem Fahrzeug um. Der Fahrstuhl flog über die dortige Schutzplanke und die Frau prallte rechts daneben frontal gegen eine Bruchsteinmauer. Aufgrund der erlittenen starken Verletzungen verstarb sie noch an der Unfallstelle. Der Krankenfahrstuhl wurde sichergestellt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz wurde ein Gutachten über den technischen Zustand des Fahrstuhles erstellt.
St. Goarshausen Einbruch in Gaststätte Kaub. In der Nacht vom 1.9. zum 2.9.2010 drangen unbekannte Täter in eine Gaststätte in der Rheinuferstraße ein. Hierbei beschädigten sie die Hintertür und entwendeten Bargeld und Elektronikgeräte. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1.000, Euro. Hinweise bitte an die Polizei in St. Goarshausen, Telefon 06771-93270, E-Mail: pisanktgoarshausen@polizei.rlp.de.
Vorfahrt nicht beachtet Bornich. Am Donnerstagmittag ereignete sich an der Kreuzung L338 / K91 ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Pkw-Fahrer die Vorfahrt missachtete. Sein Pkw musste abgeschleppt werden.
Raser streift entgegenkommenden Pkw; Unfallflucht Nastätten. Am 2.9.2010, gegen 18.20 Uhr kam es auf der Kreisstrasse 107 zwischen Nastätten und Buch zu einer gefährlichen Begegnung zweier Pkw. Ein bisher unbekannter Führer eines dunkelblauen Fahrzeuges kam mit hoher Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und streifte den Spiegel eines entgegenkommenden Pkw. Der unbekannte Fahrzeugführer hielt danach kurz an, entfernte sich aber in Richtung Nastätten, ohne sich um die Unfallfolgen zu vergewissern. Hinweise bitte an die Polizei in St. Goarshausen, Telefon 06771-93270, E-Mail: pisanktgoarshausen@polizei.rlp.de.
Wohnmobil beschädigt In der Zeit vom 1.7. bis 1.9.2010 wurde die hintere Stoßstange an einem blauen Wohnmobil beschädigt, das im Bereich der Wellmicher Straße in St. Goarshausen am Fahrbahnrand zum Parken abgestellt war. Der Schaden wurde erst jetzt festgestellt, da der Eigentümer längere Zeit nicht zu Hause war.
Fahrzeuge aufgebrochen Kaub. In der Nacht vom 1. zum 2.9.2010 wurde an zwei in der Rheinuferstraße geparkten Fahrzeugen mit einem Stein die Seitenscheibe eingeschlagen und anschließend die Fahrertür geöffnet. Spuren konnten gesichert werden, die Ermittlungen dauern noch an. Hinweise werden in beiden Fällen an die Polizei in St. Goarshausen erbeten, Telefon 06771-93270, E-Mail: pisanktgoarshausen@polizei.rlp.de.
Geschwindigkeitskontrolle Holzhausen a.d.H., B260. Am 30.8.2010, in der Zeit von 7.30 bis 12.00 Uhr, wurde zusammen mit der Verkehrsdirektion Koblenz eine Geschwindigkeitskontrolle auf der B260 in der Ortslage Holzhausen, Richtung Wiesbaden, durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass viele Verkehrsteilnehmer wieder zu schnell unterwegs waren. So wurden 38 Fahrzeugführer gemessen, die schneller als erlaubt unterwegs waren. Der Schnellste wurde bei erlaubten 50 km/h innerhalb der Ortslage mit 89 km/h gemessen. Er muss mit einem hohen Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Im Bereich der Strecke ereignen sich immer wieder zum Teil schwere Verkehrsunfälle, da viele Fahrer zu schnell unterwegs sind. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu beachten. In den nächsten Tagen werden weitere Geschwindigkeitskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Windschutzscheibe beschädigt Nastätten. Der Geschädigte hatte seinen PKW Golf am 30.7.2010 gegen 20.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Bahnhofsgaststätte abgestellt. Als er gegen 1.00 Uhr zu seinem PKW zurückkam stellte er fest, dass ein unbekannter Täter einen großen Stein auf die Windschutzscheibe geworfen und diese erheblich beschädigt hat. Hinweise auf den oder die Täter werden an die PI St. Goarshausen erbeten, Telefon 06771-93270, E-Mail: pisanktgoarshausen@polizei.rlp.de.
Verkehrsunfall mit schwerverletzter Motorradfahrerin Ruppertshofen. Am Nachmittag des 31.7.2010 befuhr eine 29-Jährige Motorradfahrerin die B274 aus Bogel in Richtung Nastätten. Aufgrund mangelnder Fahrerfahrung kam sie in Höhe der Abfahrt Ruppertshofen ins Schleudern und blieb im gegenüberliegenden Feld liegen. Sie wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus verbracht.
Einbrecher auf frischer Tat ertappt Welterod. In den frühen Morgenstunden des 1.8.2010 hörte eine Anwohnerin Geräusche in ihrem Haus. Als sie nach unten ging um nachzusehen stand sie einem jungen Mann gegenüber. Dieser war wohl durch die gekippte Terrassentür ins Wohnzimmer eingestiegen. Als er die Frau bemerkte lief er schreiend aus dem Haus und konnte flüchten. Beschreibung des Mannes: ca. 20-25 Jahre alt, helle Kleidung, blau-weiß-kariertes Hemd , helle Hose, helle Sportschuhe. Der Täter erbeutete Bargeld und Schmuck. Hinweise auf den Täter werden an die PI St. Goarshausen erbeten, Telefon 06771-93270, E-Mail: pisanktgoarshausen@polizei.rlp.de. Westerburg Täterfestnahme nach Einbruch Nach einer Alarmauslösung am Sonntag, 29.8., gegen 1.10 Uhr in einem Supermarkt in Westerburg wurde eine sofortige Umstellung des Marktgebäudes durch Kräfte der PI Westerburg eingeleitet. Durch die Beamten wurde festgestellt, dass sich noch zwei Täter im Objekt befanden. Diese erlangten offensichtlich durch eine zertrümmerte Seitenscheibe Zugang zum Verkaufsraum. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften konnten die Täter in dem Supermarkt festgenommen werden. Bei den beiden Tätern handelte es sich um zwei Männer im Alter von 18 bzw. 22 Jahren aus der Verbandsgemeinde Westerburg.
Außenspiegel abgetreten Pottum. Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von Samstag, 28.8., 20.00 Uhr bis Sonntag, 29.8., 2.00 Uhr zwei Personenkraftwagen, die in der Schillerstraße abgestellt waren. An beiden Fahrzeugen wurden die Außenspiegel der Beifahrerseite abgeschlagen bzw. abgetreten. Hinweise zu diesen Straftaten werden an die Polizeiinspektion Westerburg erbeten, Telefon 02663-98050, E-Mail: piwesterburg@polizei.rlp.de.
Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle Halbs. Ein mit vier Personen besetzter Pkw kam am Abend des 27.08. aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einem Kurvenbereich der Hauptstraße ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mehrmals gegen eine Gartenmauer. Dabei verletzte sich der 18-jährige Fahrer leicht. Die drei Mitfahrer blieben unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 6.000, Euro.