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Schwindende Wirkung
Kaum noch neue Antibiotika gegen immer mehr resistente Bakterien
Baierbrunn (ots) -
Noch gegen jedes Antibiotikum, das Bakterien abtöten kann, haben die winzigen Krankheitserreger sich erfolgreich zu wehren gelernt - sie sind resistent geworden. Fanden Forscher in der frühen Antibiotika-Ära noch in schneller Folge Ersatz, so scheinen sie jetzt an eine Grenze zu stoßen: Gegen viele Keime fehlen heute Reservemittel. Der Druck ist so groß geworden, dass die Zulassungsbehörden reagieren: „Wir versuchen die Hürden für die Zulassung neuer Antibiotika so niedrig wie möglich zu setzen“, erklärt Professor Thomas Sudhop vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in der „Apotheken Umschau“. Neuentwicklungen bleiben gerade in einem Bereich aus, in dem sie am dringendsten gebraucht werden: gegen die sogenannten gramnegativen Bakterien. Sie bereiten große Probleme in Krankenhäusern, weil sie dort schwer behandelbare Infektionen auslösen. Unter derzeit 51 weltweit getesteten neuen Substanzen richten sich nur zwei gegen diese Erregergruppe. Professor Hartmut Lode, einer der renommiertesten deutschen Infektiologen, ist pessimistisch: „In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden wir nichts bekommen, was die derzeitige Situation wesentlich verbessert.“
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Wenn Obst den Blutzucker treibt

Tipps für Diabetiker, bei denen nach Obstgenuss
der Zucker zu stark steigt
Baierbrunn (ots) -
Etwas Obst zwischendurch ist auch für Diabetiker eine gesunde Sache. Aber sie müssen den Zuckergehalt beachten. „Als Zwischenmahlzeit sollten Sie nicht mehr als zwei Handvoll Früchte auf einmal essen. Das sind zum Beispiel ein großer oder zwei kleine Äpfel“, erklärt Dr. Astrid Tombek von Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine weitere Möglichkeit, Blutzuckerspitzen durch Obst zu vermeiden, ist, es mit Ballaststoffen zu kombinieren, etwa in einem Müsli mit Getreideflocken.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Das unbekannte Virus
Was Schwangere über Ringelröteln wissen sollten
Baierbrunn (ots) -
Dass Röteln und Ringelröteln zwei unterschiedliche Krankheiten sind, überrascht viele Eltern, die erfahren, dass ihr Kind die weniger bekannte und doch nicht seltene Virus-Infektion hat. Gegen Ringelröteln gibt es keinen Impfstoff. Der Ausschlag ist flächig statt punktförmig wie bei Röteln. Mindestens jeder zweite macht die Infektion in seinem Leben einmal, oft auch unbemerkt, durch - und ist danach lebenslang immun. Meistens sind Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betroffen. Häufig stecken sie sich im Kindergarten an, denn infektiös ist die Krankheit, solange der Ausschlag noch nicht zu sehen ist. Sie leiden unter Fieber und grippeähnlichen Beschwerden. „Ringelröteln sind nicht therapierbar. Aber wir können mit Medikamenten das Fieber senken und Schmerzen lindern“, erklärt Dr. med. Hermann Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt aus Düsseldorf im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Bei Kindern heilt die Infektion meistens folgenlos aus.
Problematisch ist es, wenn Schwangere sich anstecken. Dann kann das Ungeborene eine schwere Blutbildungsstörung bekommen. Weiß die werdende Mutter, dass in ihrem Umfeld Ringelröteln aufgetreten sind, sollte sie sich fernhalten und besonders auf ihre Hygiene achten. Es kann nötig sein, einmal pro Woche per Ultraschall die Gesundheit des Kindes zu kontrollieren. Hat es nach zehn Wochen keine Symptome, besteht kein Grund zur Sorge mehr. Ringelröteln sind fast immer harmlos. Wer nicht schwanger ist, braucht sich von kranken Kindern nicht unbedingt fernzuhalten.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Ums Leben laufen
Warum Patienten mit Prostatakrebs sich auf die Beine machen sollten
Baierbrunn (ots) -
Sportliche Männer mit Prostatakrebs leben länger als Sportmuffel mit dieser Diagnose, berichtet die „Apotheken Umschau“. Drei Stunden Sport in der Woche senken das Risiko, an dem Tumor zu sterben, um die Hälfte. Das zeigte sich in einer Studie, für die 2.700 Prostatakrebs-Patienten über 18 Jahre beobachtet wurden. Wer nicht mehr rennen mag, kann auch einen Gang zurück schalten: Bereits eineinhalb Stunden Spazieren gehen jede Woche reicht aus, die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen.
Ausführliche Informationen über den Prostata-Krebs finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Prostatakrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Mehr Senioren sterben an Hautkrebs
Die Sterberate hat sich in 30 Jahren verdreifacht
Baierbrunn (ots) -
Hinweise auf ein malignes Melanom, besser bekannt als schwarzer Hautkrebs, werden bei älteren Menschen zu selten näher untersucht. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Todeszahlen aus England und Deutschland. Die Sterberate bei über 65-Jährigen durch Melanome hat sich demnach in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht. Auch Senioren müssen sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und sorgfältig auf Veränderungen ihrer Haut achten. Auffälligkeiten sollten sie möglichst rasch von einem Hautarzt abklären lassen.
Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Hautkrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zu viele Antibiotika gegen Schnupfen
Gelber Schleim muss nicht für eine Infektion mit Bakterien sprechen
Hamburg (ots) -
In 96 Prozent aller akuten Entzündungen der Nase und ihrer Nebenhöhlen („akute Rhinosinusitis“) sind Viren die Auslöser. Antibiotika sind dann die falsche Therapie, weil sie nur gegen Bakterien wirken. Der Ausfluss von gelbem Schleim kann, muss aber nicht für die Anwesenheit von Bakterien sprechen, wie oft vermutet wird. „Nach der Virus-Infektion kommt es oft zum Einstrom von bestimmten weißen Blutkörperchen in das Nasensekret. Daraus resultiert ein eitriger Ausfluss, der oft als bakteriell missverstanden wird“, erklärt Professor Claus Bachert vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). Er mahnt, bei einer Rhinosinusitis nicht so häufig Antibiotika zu verordnen.
„Antibiotika sollten nur gegeben werden, wenn die Beschwerden entsprechend schwer sind, etwa bei örtlich begrenzten Stirnkopfschmerzen und Fieber“, sagt Bachert. „Auch Komplikationen können durch Antibiotika nicht verhindert werden.“ Die unkritische Anwendung von Antibiotika ist einer der wichtigsten Gründe für die Entwicklung „resistenter“ Krankheitskeime: Sie werden von diesen Medikamenten nicht mehr abgetötet. Abschwellende Nasentropfen und unter Umständen kortisonhaltiges Spray sind die angemessene Behandlung bei einer Rhinosinusitis.
Quelle: Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)

Zu viel Arbeit ist ungesund
Überstunden, Schichtarbeit und flexible Einsatzzeiten machen krank
Baierbrunn (ots) -
Lange Arbeitszeiten fördern Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen oder Herzprobleme. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit 50000 Teilnehmern. Jeder zehnte Teilzeitarbeiter klagt über Schlafstörungen, bei Vollzeitbeschäftigten ist es jeder fünfte. Bei Menschen mit mehr als 60 Arbeitsstunden pro Woche trifft es sogar jeden vierten. Schichtarbeit und flexible Arbeitszeiten verstärken die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zusätzlich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Heilsame Hitze
Warum Fieber nicht in jedem Fall gesenkt werden sollte
Baierbrunn (ots) -
Bei Hausärzten ist Fieber der häufigste Grund, warum Patienten zur Beratung kommen. Dabei ist eine erhöhte Körpertemperatur in den meisten Fällen kein ernsthaftes Problem - sie hat im Gegenteil sogar heilende Wirkungen. „Viele Vorgänge im körpereigenen Immunsystem laufen bei erhöhten Temperaturen effektiver“, erklärt der Fieberforscher Professor Joachim Roth von der Universität Gießen in der „Apotheken Umschau“. Ansonsten gesunde Menschen sollten Fieber nur senken, wenn sie sich sehr unwohl fühlen, Schmerzen haben oder schwer atmen. Geht die Temperatur auf 40 Grad zu, sollte auch ein Arzt konsultiert werden. Je jünger Kinder sind, umso vorsichtiger müssen Eltern allerdings sein. Die exakteste Messung gelingt im Darmausgang. Unter der Zunge zeigt das Thermometer 0,3 bis 0,6 Grad zu wenig an. Noch ungenauer ist die Achselhöhle. Auch Ohrthermometer sind nicht sehr verlässlich. Stirnthermometer sind bei hohem Fieber genau, versagen aber häufig bei mäßig erhöhter Temperatur.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Effektive Hilfe bei Laktoseintoleranz - Studie:
1x-tägliche Laktase-Einnahme verbessert Verdauung

Fast 90% bevorzugen die 1x-tägliche Einnahme
Münster (ots) -
Mehr als 15 Millionen Bundesbürger leiden an Laktoseintoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit). Viele dieser Betroffenen unterstützen ihre Verdauung mit Laktasepräparaten, die bislang stets zu den Mahlzeiten eingenommen werden mussten. Mit dem neuen Präparat Laktase BC (1) ist nun erstmals die 1x-tägliche Laktase-Einnahme möglich - und zwar unabhängig von den Mahlzeiten. Zwei amerikanische Untersuchungen konnten zeigen, dass die neuen Laktasekapseln zahlreiche Verdauungsbeschwerden lindern: In einer unabhängigen Studie (2) berichteten durchschnittlich 83% der 1.400 BC-Anwender von weniger Übelkeit und Krämpfen, Schmerzen, Durchfall und Blähungen. Eine weitere Untersuchung der George Mason University (3), Virginia, ergab, dass fast 90% der mehr als 100 BC-Anwender die 1x-tägliche Laktase-Einnahme gegenüber der separaten Einnahme zu den Mahlzeiten bevorzugte. Mehr zum neuen Laktasepräparat und zahlreiche Services wie beispielsweise den interaktiven Laktoserechner finden Interessierte auf der neuen Website http://www.leben-s-qualität.de
Da heutzutage auch in zahlreichen Fertiglebensmitteln Laktose enthalten ist, müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit oft aufpassen: „Was kann ich essen und was besser nicht?“ Diese „Genussbremse“ kann dauerhaft die Lebensqualität einschränken. Daher wünschen sich viele Betroffene mehr Freiheit und Flexibilität im Ess-Alltag - denn unabhängiger genießen, das bedeutet auch mehr Lebensqualität. Dabei kann auch Laktase BC helfen, weil es erstmals die 1x-tägliche Laktase-Einnahme ermöglicht - und zwar unabhängig von den Mahlzeiten.
Laktase & BC-Probiotika ermöglichen 1x-tägliche Einnahme
Das „BC-Geheimnis“ ist der Lebendwirkstoff Bacillus coagulans: Diese probiotische Bakterienkultur sorgt neben Laktase zusätzlich für die Verdauung von Milchzucker. Kurz gefasst funktioniert das neuartige 2-Phasen-Wirkprinzip wie folgt: Die Laktase in der Kapsel liefert den Soforteffekt und die Bakterien unterstützen die Verwertung von Milchzucker über den Tag. Für den Erfolg der 1x-täglichen Einnahme ist entscheidend, dass die Anwender sich weiterhin milchzuckerkontrolliert ernähren und Laktase BC nach einer Aufbauphase konsequent jeden Morgen einnehmen.
Einzigartiger Service: der interaktive Laktoserechner
Auf der neuen Website www.leben-s-qualität.de finden Betroffene erstmals einen interaktiven Laktoserechner. Nach Eingabe der gängigen, laktosehaltigen Lebensmittel (Milchprodukte) wird die Summe des Milchzuckergehalts ermittelt und kann als PDF ausgedruckt werden. Dies ist wichtig für alle Menschen, die keine oder nur begrenzte Mengen Milchzucker verdauen können. Sie sollten weiter darüber Bescheid wissen, wie viel Laktose in welchen Nahrungsmitteln enthalten ist. So können sie die „Belastungsstärke“ während der Verdauung abschätzen. Dazu bietet die neue Website die passenden Services - kostenlos zum Download oder als Printversion: Einen Einkaufsratgeber, ein Ernährungstagebuch und eine Basisbroschüre zum Thema Laktoseintoleranz. Außerdem stehen Flyer zu Laktase BC zur Verfügung. Wer sich noch im Unklaren darüber ist, ob er an Laktoseintoleranz leidet, der kann einen Schnelltest machen und sich über weitere Nachweismethoden informieren.
(1) Leben´s Laktase BC 3.000 FCC, apothekenexklusiv, rezeptfrei, 30
Kapseln, UVP 14,95 Euro (Hersteller: sanotact GmbH, Münster)
(2) Ingenuity Advisors, 2005: Digestive AdvantageTM LI Proves
Effective for Lactose Intolerance Sufferes.
(3) Ken Alibe M.D., Ph.D, D.Sc.; George Mason University, Manassas
Virginia, 2006: Evaluation of Digestive AdvantageTM LI as a Safe &
Effective Treatment for Lactose Intolerance.
Hinweis: Die Studien 2 & 3 wurden mit dem amerikanischen Präparat „Digestive AdvantageTM LI“ durchgeführt, das in Zusammensetzung und Wirksamkeit dem deutschen Leben´s Laktase BC entspricht.

Mutter-Kind-Kuren: Jetzt Anträge stellen!
Berlin (ots) -
Mutter ist ein „Ganztagsjob“, unbezahlte Überstunden, Nacht- und Wochenendschichten inklusive. Mütter denken an sich selbst zuletzt und sind das ganze Jahr über für die Familie da. Bevor die Kraftreserven aufgebraucht sind, ist es Zeit, auch an die eigene Gesundheit zu denken. Vorsorge ist das beste Mittel, um zu verhindern, dass Dauerbelastungen sich zu chronischen Krankheiten verfestigen.
Die Budgets der Krankenkassen für diese Leistungen sind aktuell nicht ausgeschöpft. Darauf und auf die positiven gesetzlichen Voraussetzungen weist die Gesundheitsservice AWO hin. Geschäftsführerin Anne Hoffmann-Krupatz: „Mutter-Kind-Kuren sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt laut Gesetz nicht.“
Informationen über den Weg zur Kur und Adressen der örtlichen Kurberatungsstelle finden Eltern und Ärzte auf http://gesundheitsservice-awo.de und bei der Kurhotline 01803-344723 (Anruf 9 C/min.)
Anne Hoffmann-Krupatz „Gesundheitlich belastete Eltern sollten gerade jetzt ihre Anträge für eine Kurmaßnahme stellen, wenn sie im Frühling etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Vorsorge ist auch das beste Mittel, um langfristig die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft zu senken.“
Der GesundheitsService AWO weist darauf hin, dass der Anteil der Ausgaben für Mutter- / Vater-Kind-Kuren an den gesamten Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung bei „gerade mal 0,19% liegt“. Deshalb, so Anne Hoffmann-Krupatz, „gibt es keinen Grund zu falscher Bescheidenheit.“
Die 210 Kurberatungsstellen der AWO helfen bei der Antragstellung, der Vorbereitung der Kur in einer der 21 Mutter-Kind-Kliniken der AWO und bei der Nachsorge.


Regelmäßig zum Sehtest: Mit 40 sinkt die Sehkraft
TÜV Rheinland: Autofahrer sollten alle zwei Jahre zum Augen-Check - Fehlsichtigkeit kann zu Halswirbelverspannungen führen
Köln (ots) -
Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht schlecht. Das hat das Kuratorium für Gutes Sehen e.V. (KGS) herausgefunden. Und in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach gaben 2009 rund 20 Prozent der Nicht-Brillenträger und sogar knapp 30 Prozent der Brillenträger zu, dass sie einen Sehtest nach eigener Einschätzung vermutlich nicht bestehen. „Ab dem 40. Lebensjahr lässt die Sehschärfe nach“, weiß Dr. Ulrike Roth. Die TÜV Rheinland-Expertin für Arbeitsmedizin empfiehlt Autofahrern, mindestens alle zwei Jahre einen Sehtest durchzuführen. „Der Mensch nimmt 85 Prozent seiner Informationen mit dem Auge auf. Gerade im Straßenverkehr sind wir auf perfektes Sehen angewiesen. Deshalb sollten wir uns um unsere Sehfähigkeit besonders kümmern - zur Sicherheit aller“, meint Dr. Roth.
Eine der häufigsten Augenerkrankungen ist der Graue Star, der unmerklich entsteht. Die schleichende Eintrübung der Linse führt zu einer diffusen Lichtbrechung, die vor allem nachts fatale Folgen haben kann. Die Anpassungsfähigkeit des Auges an helle und dunkle Umgebungen lässt nach, Kontraste lassen sich schlechter erkennen, Entfernungen schlechter einschätzen. Die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden. „In Europa ist der Graue Star eine Alterserkrankung. Es ist davon auszugehen, dass fast jeder Mensch mit 65 Jahren eine mehr oder weniger ausgeprägte Linsentrübung hat, in Einzelfällen können aber auch schon 50-Jährige betroffen sein“, weiß Dr. Roth. Daher rät die TÜV Rheinland-Medizinerin allen Autofahrern über 40, mindestens alle drei Jahre einen Augenarzt aufzusuchen. „Nur der Arzt hat die Instrumente und das Know-how, um den Grauen Star, oder andere Augenerkrankungen wie zum Beispiel eine Degeneration der Netzhaut zu erkennen.“
Arbeitnehmer mit Bildschirmarbeitsplätzen haben die Gelegenheit, im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung regelmäßig ihre Sehschärfe überprüfen lassen. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung der Berufsgenossenschaften sieht vor, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen diese Untersuchung regelmäßig anbieten und die Kosten dafür übernehmen. Gutes Sehen ist Grundlage für konzentriertes Arbeiten. „Eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen der Halswirbelsäule ist eine nicht oder falsch korrigierte Fehlsichtigkeit, insbesondere im Nahbereich“, erläutert Dr. Roth.


Steuervorteil mit „grünem Rezept“

Wie nicht erstattungsfähige Arzneimittel
steuerlich geltend gemacht werden können
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig rezeptfreie Medikamente anwendet, sollte sich diese von Arzt auf einem grünen Rezeptformular verordnen lassen und diese sammeln, rät die „Apotheken Umschau“. Mit dem besonderen Rezept dokumentiert der Arzt, dass er das Mittel für medizinisch sinnvoll hält. In diesem Fall lassen sich die Ausgaben steuerlich geltend machen, wenn die „zumutbaren Belastungen“ überschritten werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Diabetiker unterschätzen ihr Infarkt-Risiko
Nur 15 Prozent der Zuckerkranken wissen um ihre hohe Gefährdung
Baierbrunn (ots) -
Mehr Aufklärung über das Herzinfarktrisiko von Diabetikern verlangt Professor Diethelm Tschöpe, Leiter des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeyenhausen. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die Zuckerkranke und Gesunde nach ihrem Wissen über den Herzinfarkt befragte, findet er „beängstigend“: Nur 15 Prozent der Diabetiker wussten, dass sie ein erhöhtes Infarktrisiko haben. „Dabei stirbt die Hälfte aller Diabetiker am Herzinfarkt“, erklärt Tschöpe im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Und weiter: „Allein die Tatsache, dass jemand Diabetiker ist, hebt sein Herzinfarktrisiko auf das eines Patienten, der bereits einen Infarkt hinter sich hat.“ Tschöpe wendet sich auch an die Ärzte, die mehr aufklären müssten: „Arzt-Patienten-Gespräche sollten eine neue Qualität bekommen: weniger Fachchinesisch, mehr Zeit. Damit ließe sich viel erreichen.“
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Zwickendes Zwerchfell
Hilfreiche Tipps gegen Seitenstechen -
auch wenn die Ursache nicht endgültig klar ist
Baierbrunn (ots) -
Vor allem untrainierte Freizeitsportler haben immer wieder damit zu kämpfen: Seitenstechen, das Ziehen und Stechen im Oberbauch, das einem die Lust am Sport verleiden kann. Wie es dazu kommt, ist immer noch nicht endgültig geklärt. Heute halten Mediziner aber nicht mehr Leber und Milz für ursächlich, sondern eher das Zwerchfell, den flachen Muskel zwischen Lunge und Bauch. „Schuld sind vermutlich Verkrampfungen des Zwerchfells“, sagt Professor Klaus-Michael Braumann, Ärztlicher Leiter des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg, in der „Apotheken Umschau“. Dafür spreche, dass bewusste Bauchatmung die Beschwerden lindere und dass Seitenstechen häufiger auftrete, wenn man während des Laufens redet. Vor dem Sport sollte man sich den Bauch nicht zu voll schlagen, denn der Magen als direkter Nachbar des Zwerchfells kann diesen irritieren. Auch blähende Speisen, Müsli und kohlensäurehaltige Getränke sollte man meiden. Beim Sport heißt es dann: langsam anfangen, allmählich steigern und während des Laufens ruhig und gleichmäßig atmen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Durchfall - die fünf größten Irrtümer
Experte warnt: Durchfall ist keine Lappalie
Potsdam (ots) -
Mindestens einmal im Jahr leidet jeder dritte Deutsche unter Durchfall. Gerade in den kalten Monaten treten Magen-Darm-Beschwerden wesentlich häufiger auf als im Frühling oder Sommer. „Es ist erstaunlich, dass sich bis heute einige Irrtümer zum Thema Durchfall halten, die mitunter das Leiden unnötig verlängern oder sogar gefährlich werden können“, sagt Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie in Potsdam. „Durchfall ist keine Lappalie, man sollte ihn immer ernst nehmen. Dies gilt besonders, wenn er längere Zeit anhält oder Risikogruppen, wie Kinder oder ältere Menschen, betrifft.“ Im Zweifelsfall sollte deswegen immer Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden.
Irrtum 1: Durchfall ist eine Erkrankung
Falsch. Denn Durchfall selbst ist keine Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom. Häufige Auslöser dieses Symptoms sind Darminfektionen mit Viren (z.B. Norovirus), Bakterien (z.B. Salmonellen) oder bakteriellen Giftstoffen (Nahrungsmittelvergiftung). Weitere Ursachen können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress oder Arzneimittel sein.
Irrtum 2: Durchfall kann man nicht vorbeugen
Falsch. Schon einfache Verhaltensregeln helfen, ein Ansteckungsrisiko zu minimieren. Hierzu zählen vor allem das gründliche und regelmäßige Händewaschen und das Meiden von größeren Menschenansammlungen. In der Apotheke gibt es zudem Präparate, die die medizinische Trockenhefe Saccharomyces boulardii enthalten. Ihre Wirkung hat sich gegen akuten Durchfall und bei seiner Vorbeugung bewährt. Die Hefezellen überziehen die Darmschleimhaut wie ein biologischer Schutzfilm und besetzen dabei auch die Andockstellen für krank machende Erreger.
Irrtum 3: Durchfall kann man nicht behandeln
Falsch. Wer Durchfall hat, verliert Elektrolyte (z.B. Natrium, Kalium) und Wasser. Erste Maßnahme bei Durchfall sollte deswegen immer der Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralstoffverlustes sein. Auf eine Flüssigkeitsaufnahme von etwa 1,5 bis 2 Litern pro Tag sollte geachtet werden. Mineralwasser und Kräutertee. Fettarme, klare Brühen, Bananen sowie fertige Elektrolytlösungen aus der Apotheke helfen, den Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust auszugleichen.
Irrtum 4: Bei Durchfall ist ein Arztbesuch nicht nötig
Falsch. Tritt nach zwei Tagen akutem Durchfall keine Besserung ein oder verläuft er ungewöhnlich schwer mit Fieber, Blut im Stuhl und Austrocknung, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Ein umgehender Arztbesuch ist bei erkrankten Kindern und älteren Menschen zu empfehlen. Grund: Beide Risikogruppen sind stärker gefährdet, da ihnen ein Flüssigkeitsverlust stärker zusetzt und Durchfall unter Umständen lebensbedrohlich werden kann.
Irrtum 5: Durchfallmittel sind für Kinder nicht geeignet
Nur bedingt richtig. Die meisten Durchfallmittel sind für Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren nicht zugelassen. Eine Ausnahme bilden hier Präparate mit medizinischer Trockenhefe. Diese sind zur Selbstmedikation bereits bei Kindern ab einem Alter von zwei Jahren geeignet.

Rauchen am Arbeitsplatz:
Passivrauch schädigt Herz-Kreislauf-System

TÜV Rheinland hilft bei Suchtprävention - Krankheitsrisiken
ernst nehmen - Betrieb nichtraucherfreundlich gestalten
Köln (ots) -
Überlastung, unregelmäßige Arbeitszeiten und hoher Termindruck: Gerade in beruflichen Stresssituationen greifen Raucher gerne zum Glimmstängel - nicht selten zum Unmut ihrer nichtrauchenden Kollegen. Konflikte sind vorprogrammiert. Überdies birgt der „blaue Dunst“ am Arbeitsplatz Nachteile für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. „Raucher fallen an ihrem Arbeitsplatz durchschnittlich 30 bis 40 Prozent häufiger durch Krankheit aus“, berichtet Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Außerdem sind sie oft weniger produktiv als ihre nichtrauchenden Kollegen.“ Der Grund: Wer sich täglich die eine oder andere Zigarette gönnt, kommt am Ende des Arbeitstags schnell auf 30 bis 60 Minuten zusätzliche Pause. Gute Gründe für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter bei der Raucherentwöhnung durch gezielte Seminare, wie sie etwa TÜV Rheinland anbietet, zu unterstützen.
Viele unterschätzen die gesundheitlichen Gefahren, die das Passivrauchen am gemeinsamen Arbeitsplatz mit sich bringt. „Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid sowie viele krebserregende Stoffe“, warnt Dr. Ulrike Roth. „Wer ihnen regelmäßig ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Schlaganfallrisiko oder läuft Gefahr, an Herz-Kreislauf-Störungen oder gar Lungenkrebs zu erkranken.“ Allein in Deutschland sterben laut Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums jährlich mehr als 3.300 Nichtraucher an den Folgen des ungewollten Tabakkonsums.
Um solchen Gesundheitsrisiken vorzubeugen, besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Darüber hinaus sieht die Arbeitsstättenverordnung vor, dass Arbeitgeber ihre nicht rauchenden Beschäftigten soweit wie möglich vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch schützen müssen. „Größere Unternehmen können ihren Mitarbeitern beispielsweise Raucherräume zur Verfügung stellen“, sagt Dr. Roth. Kleinere Betriebe gestatten das Rauchen meist auf Balkonen oder vor der Tür. Schwieriger wird der Nichtraucherschutz für Mitarbeiter in Betrieben mit Publikumsverkehr. Denn in vielen Restaurants und Gaststätten besteht beispielsweise nur ein partielles Rauchverbot. Dort können die Arbeitgeber Nichtraucher durch spezielle Lüftungsanlagen, Zusatzpausen oder rauchfreie Sozialräume schützen.

Nicht jede Tablette oder Kapsel soll geschluckt werden
Berlin (ots) - Nicht jede Tablette oder Kapsel soll einfach geschluckt werden. Oft ist die Anwendung fester Arzneiformen komplizierter und bedarf einer Erläuterung durch den Apotheker, etwa wenn Tabletten im Mund zerfallen oder Kapseln zerbissen werden sollen. Rund 3,4 Millionen GKV-Versicherte brauchen rezeptpflichtige Arzneimittel in solchen Darreichungsformen, ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) für das Jahr 2009.
Zerbeißkapseln werden vor allem bei Anzeichen einer akuten Gefäßverengung der Herzkranzgefäße (Angina-pectoris-Anfall) angewendet. Sie sind ein Notfallmedikament, das Patienten immer bei sich führen sollten. „Der Wirkstoff verträgt keine Temperaturen über 25 Grad. Deshalb rate ich meinen Patienten, Zerbeißkapseln nicht direkt am Körper, sondern in einer Außentasche transportieren. Hier werden sie im Notfall auch schneller gefunden“, so Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Nach dem Zerbeißen gelangt der Kapselinhalt über die Mundschleimhaut schnell in die Blutbahn. Die Kapselhülle kann der Patient ausspucken oder verschlucken. Wenn ältere Patienten nicht gut kauen können, können sie die Kapsel auch mit einer Nadel anstechen und den Inhalt in den Mund tropfen.
Andere Tabletten sollen sich unter der Zunge (Sublingualtabletten) oder in der Wangentasche (Bukkaltabletten) langsam auflösen. Auch sie werden u.a. gegen Herzerkrankungen eingesetzt. Diese Tabletten sollten nicht vor dem Schlafengehen angewendet werden, da dann die Gefahr eines versehentlichen Einatmens der Tablette besteht. Nach dem Einlegen können Patienten vorsichtig essen oder trinken. Kircher: „Bitte nicht rauchen, denn Nikotin verengt die Blutgefäße in der Mundhöhle und verzögert so die Aufnahme des Wirkstoffs.“ Schmelztabletten sind dünne Plättchen, die auf die Zunge gelegt werden. Durch den Kontakt mit Speichel zerfallen sie innerhalb weniger Sekunden. Sie werden zum Beispiel bei einigen Präparaten gegen Migräne oder bei Beruhigungsmitteln verwendet. Da sie sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren, dürfen sie erst unmittelbar vor der Anwendung aus der Verpackung entnommen werden.

Fingertest warnt vor Druckgeschwüren
Wie man bei bettlägerigen Menschen frühzeitig
das Wundliegen bemerken kann
Baierbrunn (ots) -
Menschen, die wegen einer schweren Erkrankung das Bett nicht mehr verlassen können, liegen sich nicht selten trotz guter Pflege wund. Das geschieht bevorzugt an Stellen, an denen dicht unter der Haut Knochen liegen, zum Beispiel an den Schulterblättern, dem Po und den Fersen. Sind erst einmal offene Wunden entstanden, ist es häufig sehr aufwendig, sie zum Abheilen zu bringen. Einen auch für Laien durchführbaren Test, die Gefahr für das Entstehen eines Dekubitus, so der Fachbegriff, festzustellen, beschreibt die jüngste Ausgabe des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“: Drücken Sie Ihren Finger kurz in eine gerötete Hautstelle. Verfärbt sie sich weiß, besteht keine Gefahr. Bleibt die Rötung, ist bereits ein Druckgeschwür entstanden. Dann sollte man sich sofort an eine Pflegefachkraft wenden.
Informationen und Tipps zur häuslichen Pflege auch unter http://www.senioren-ratgeber.de/Pfleg.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Seitensprünge gefährden die Gesundheit
Betrüger und Betrogene müssen mit Erkrankungen rechnen
Hamburg (ots) -
Sie wissen, dass Sie’s nicht tun sollten, aber die Versuchung ist manchmal zu groß: „Einer von vier Männern hatte in seiner aktuellen Beziehung schon einen Seitensprung, bei Frauen ist es jede fünfte“, sagt Dr. Ragnar Beer, Psychologe an der Universität Göttingen, im Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ (Ausgabe 12/2010, EVT 10.11.2010). Der Hauptgrund für die mangelnde Treue ist nach den Erkenntnissen des Experten sexuelle Unzufriedenheit in der Partnerschaft. Meistens bleibt es aber nicht beim einen Mal. Oft entwickelt sich eine Monate dauernde Affäre. Mit Folgen - Seitensprünge beeinflussen nicht nur die bestehende Beziehung äußerst negativ - sie sind auch eine massive Bedrohung für die Gesundheit.
Italienische Forscher der Universität Turin haben in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass Männer mit Affären das höchste Risiko für Migräne und Aneurysmen (krankhafte Arterienerweiterungen) tragen - der Stress des Betrügens steigt ihnen zu Kopf. Darum rät eine Studie der US-amerikanischen Colorado State University dringend, Seitensprünge zu beichten. Dadurch werde das Krankheits-Risiko zumindest verringert, heißt es in „Men’s Health“. Die Untreue sorgt häufig auch bei den Betrogenen für gesundheitliche Schäden. So kann die Kenntnis von einem Seitensprung des Partners zu Ängsten und Depressionen führen. „Diese Symptome ähneln den psychischen Störungen nach einem schweren Autounfall“, warnt Dr. Christoph Kröger, Psychologe an der TU Braunschweig, in dem Männer-Lifestylemagazin.
So mag ein Ladykiller in der eigenen Fantasie vielleicht cool sein. Doch laut einer US-Studie an der Universität von Nevada verschafft er sich mit den Seitensprüngen nur äußerst wenige Sympathien bei seinen Mitmenschen. Eine überwältigende Mehrheit von 94 Prozent der Erwachsenen in den westlichen Ländern missbilligt Untreue.

Das Herz mag keine Grippe - Warum eine Erkältung
ein ernsthafter Grund für eine Sportpause ist
Baierbrunn (ots) - Körperliche Betätigung ist ein guter Schutz vor Erkältungen und anderen Infekten, aber leider kein sicherer. Und wer eine Erkältung oder einen Magen-Darm-Infekt erwischt hat, der sollte das Training ruhen lassen und es erst nach drei bis vier beschwerdefreien Tagen wieder aufnehmen. An sich nicht gefährliche Erkältungs- oder Durchfall-Viren finden manchmal den Weg ins Herz und können dort eine auch tödlich verlaufende Herzmuskelentzündung („Myokarditis“) auslösen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Besonders gefährdet sind junge Männer, die trotz ihres Infekts das Training nicht aussetzen. Bis die Herzerkrankung offenbar wird, kann es Tage und Wochen dauern. „Wenn ein junger Mann über Luftnot und Druckschmerzen hinter dem Brustbein klagt und vor Kurzem einen fieberhaften Infekt oder eine Magen-Darm-Grippe überstanden hat, ist das verdächtig“, erklärt Privatdozent Dr. Philipp Stawowy vom Deutschen Herzzentrum Berlin. Liegt dann tatsächlich eine Herzmuskelentzündung vor, benötigt der Patient lange körperliche Schonung und sorgfältige medikamentöse Therapie. Ein halbes Jahr Sportverbot ist dann die Regel. Da ist es doch besser, bei einem Infekt ein oder zwei Wochen auszusetzen.
Ausführliche Informationen über die Myokarditis finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Herzmuskelentzuendung.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Sport ist keine Garantie fürs Abnehmen
Stuttgart (ots) - Nur durch die Kombination von mehr Bewegung
und veränderten Essgewohnheiten gehen überschüssige Pfunde weg

Wer überschüssige Pfunde abbauen möchte, sollte nicht allein auf mehr Sport setzen, sondern auch seine Essgewohnheiten ändern. Das Magazin Reader’s Digest zeigt in seiner Oktober-Ausgabe auf, wie man in Form bleiben kann und welche vermeintlichen Irrtümer es beim Thema Fitness gibt. So wären 40 Minuten Bahnenziehen im Schwimmbad nötig, damit ein einziges Stück Pizza nicht den Rettungsring um die Hüften erweitert. Und wer den Salat mit Hühnerbrust aus seiner Energiebilanz tilgen möchte, müsste 50 Minuten auf Inlineskatern durch den Park flitzen. Stephen Colagiuri, Professor für Ernährungsmedizin an der Universität Sydney, rät deshalb: „Mehr Bewegung kombiniert mit einer Veränderung Ihrer Essgewohnheiten ist das Erfolgsrezept.“
Aus Sicht von Experten sind Hungerkuren oder andere Formen der Diät in der Regel wirkungslos. 80 Prozent der Menschen, die eine Diät machen, haben das verlorene Gewicht bald wieder auf den Rippen. Das ergaben Untersuchungen mehrerer US-Universitäten sowie des National Weight Control Registry, einer Einrichtung, die die Gewichtskontrolle erforscht.
Demnach ist der so genante Jo-Jo-Effekt - also das wiederholte Abnehmen gefolgt von erneuter Gewichtszunahme - für den Körper schädlicher als ein einfaches Übergewicht. Zudem warnen Fachleute der Ernährungsbranche davor, dass eine übertriebene Diät leicht dazu führen kann, dass Muskel- und Knochenmasse abgebaut wird und parallel das Risiko steigt, an Diabetes, Osteoporose und Herz-Kreislaufbeschwerden zu erkranken.
„Viele Menschen machen den Fehler zu glauben, sie könnten essen, was sie wollen, solange sie nur Sport treiben“, warnt Scott Williams, Sporttrainer einer Fitness-Studiokette aus Australien, vor einer falschen Grundeinstellung: „Für die meisten Menschen gilt: Zu 60 bis 75 Prozent entscheidet die Ernährung über ihre körperliche Erscheinung.“
Dabei müssen nur wenige Grundregeln beachtet werden: Statt Schlankheitsdrinks sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, die weniger Kalorien als bisher enthält. Wichtig auch: Weder Fett und Eiweiß noch Kohlenhydrate dürfen ganz vom Speiseplan genommen werden, weil der Körper alle drei Nährstoffe benötigt. Entscheidend ist, dass die ausgewogene Ernährung auf lange Sicht durchgehalten wird und parallel Sport getrieben wird. Das sorgt für mehr Muskelmasse, beschleunigt den Stoffwechsel und steigert den Energieverbrauch.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Oktober-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.


Chronische Zahnfleischentzündung:
Risiko für Herz und Hirn
European Centers for Dental Implantology:
Schwer geschädigte Zähne besser frühzeitig entfernen
München (ots) -
Chronische Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis) zerstören nicht nur Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen, sondern erhöhen auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Schwer geschädigte Zähne sollten daher so früh wie möglich entfernt werden, um diese Folgeschäden zu verhindern, raten die Experten der European Centers for Dental Implantology (ECDI) im Vorfeld des Tags der Zahngesundheit am 25. September 2010.
Eine Fülle aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen deutet darauf hin, dass chronische Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis) nicht nur die Zähne und die umgebenden Gewebe zerstören, sondern auch das Risiko von Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen können“, erklärt Dr. Dr. Ralf Kettner vom ECDI-Zentrum Aachen (Praxisgemeinschaft Theaterstraße). Natürlich wird eine Parodontitis zunächst konservativ behandelt. „Schreitet die Entzündung jedoch fort, ist es besser, einen geschädigten Zahn frühzeitig zu entfernen, um den Prozess zu stoppen“, sagt Dr. Bernhard Brinkmann von der Zahnklinik ABC-Bogen, dem ECDI-Zentrum in Hamburg. Denn je stärker die Gewebe um einen Zahn herum zerstört sind, desto aufwändiger gestaltet sich die Versorgung mit konventionellem oder implantatgetragenem Zahnersatz, wenn ein Zahn dann doch gezogen werden muss.
„Werden schwer geschädigte Zähne rechtzeitig entfernt und ist die Entzündung geheilt, können die fehlenden Zähne heute problemlos durch Zahnimplantate ersetzt werden“, betont Brinkmann. Eine (geheilte) Parodontitis ist keine Gegenanzeige für künstliche Zahnwurzeln. „Allerdings sind eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nötig, um ein erneutes Aufflammen der Entzündung zu verhindern“, betont der Hamburger Mund-Kiefer-Gesichtschirurg. „Dann halten die Implantate bei mehr als 95 Prozent der Patienten dauerhaft“.
Wann muss der Zahn raus? Bei einer Parodontitis sollte ein geschädigter Zahn dann gezogen werden wenn:
- sich das Zahnfleisch massiv zurückgezogen hat
- der Kieferknochen angegriffen ist
- der Zahn stark wackelt
- nur noch ein Viertel der Wurzel im Kieferknochen verankert ist
Parodontitis: Parodontalerkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen, sind in Deutschland inzwischen die häufigste Ursache für Zahnverlust. Etwa 20 Prozent der Erwachsenen und 40 Prozent der Senioren leiden unter einer schweren Parodontitis. Ursache sind Bakterien, die sich auf Zahnbelägen ansiedeln und eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) verursachen. Wird diese nicht gestoppt, greift die Entzündung auf den Kieferknochen über. Genetische Faktoren sowie Rauchen und Stoffwechselerkrankungen können diesen Zerstörungsprozess beschleunigen.
ECDI: Unter dem Dach der European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind 17 Zentren aus Deutschland zusammengeschlossen. Weitere Zentren in Österreich und der Schweiz kommen hinzu. Die ECDI stehen für höchste und vor allem für eine geprüfte und transparente Qualität in der Zahn-Implantologie. Die Ärzte der Zentren müssen seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sein und mindestens 3.000 Implantate gesetzt haben. Zusammen setzen sie mehr als 15.000 Implantate pro Jahr. Die Leistungszahlen der Zentren werden jährlich überprüft und veröffentlicht. Die Zentren sind einer leitliniengerechten und wissenschaftlich gesicherten Therapie verpflichtet. Mehr Informationen unter http://www.zahnimplantate.com.


Doppelter Laserstrahl erhält die Potenz
bei der Prostata-Behandlung

Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie ergänzt das Greenlight-Laser-Verfahren durch Evolve-Laser
Heidelberg (ots) -
Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat sich seit über 15 Jahren auf die Behandlung von Prostata-Erkrankungen spezialisiert und gilt international als eine der renommiertesten Privatkliniken im Bereich der schonenden Prostata-Therapien. Das sind Verfahren, die den Patienten so wenig wie möglich belasten, die Behandlungsdauer auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig die Aufenthaltsdauer in der Klinik auf wenige Tage verringern.
Bei der Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung, der so genannten Benignen Prostata-Hyperplasie (BPH) setzt die Klinik neuerdings auf ein besonderes Laserverfahren, das sich vor allem an Patienten mittleren Alters richtet, denen es wichtig ist, auch nach einer Prostata-Behandlung einen vollwertigen Samenerguss zu haben. Das erfordert eine punktgenaue, präzise Laserbehandlung der Prostata, wie sie mit dem so genannten Evolve-Dual-Laser des deutschen Unternehmens Biolitec aus Jena möglich ist.
Der Laser arbeitet im Infrarotbereich und hier mit zwei parallel zu betreibenden Wellenlängen von 1470 und 980 Nanometern (nm). Das hat den Vorteil, dass eine optimale Absorption in Hämoglobin erzielt wird. „Damit erreichen wir eine hohe Ablationsrate bei gleichzeitig guter Hämostase“, erklärt der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster. Im Klartext: das wuchernde Prostata-Gewebe wird rasch und effektiv abgetragen und der aufgestaute Urin kann wieder ungehindert abfließen. Direkt nach der Behandlung fühlt sich der Patient erleichtert und verspürt nicht mehr den ständigen und lästigen Harndrang. „Die gute Hämostase wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus“, ergänzt Mitgesellschafter der Klinik, der Urologe Dr. Thomas Dill. Es entstehe praktisch kein Blutverlust und das umliegende Gewebe werde geschont.
Der unsichtbare Infrarot-Laserstrahl gelangt durch einen besonders geformten Glasfaser-Lichtleiter an den „Ort des Geschehens“. Dort berührt die abgeflachte Spitze das Gewebe und erreicht so eine noch genauere Gewebeabtragung im Vergleich zu konventionellen Laserbehandlungen. Mit dem Dual-Laser können Strukturen im Innern der Prostata geschont werden, die den Samenerguss ermöglichen. Somit ist erstmals ein Verfahren im Einsatz, bei dem die so genannte retrograde Ejakulation vermieden werden kann. Besonders Männer im mittleren Alter zwischen 40 und 50 Jahren, bei denen unter Umständen noch ein Kinderwunsch besteht, können mit dem Evolve-Dual-Laser neue Hoffnung schöpfen, wenn Sie unter einer gutartigen Prostata-Vergrößerung leiden.
Man sei immer neuen Verfahren gegenüber aufgeschlossen und sehe sich bei vielen Prostata-Behandlungsmethoden als Vorreiter nicht nur in Deutschland sondern auch international. „Da freut es uns umso mehr, dass wir unsere Patienten jetzt auch mit dieser innovativen Technologie „made in Germany“ behandeln können“, so Dr. Thomas Dill. Die neue Behandlungsmethode sei auch für Risiko-Patienten geeignet; es sei keine starke Narkose mehr nötig, und Blut verdünnende Mittel, die diese Patienten oft einnehmen müssen, können kurz nach der Behandlung wieder eingenommen werden.
Mit der neuen Laser-Methode dürfte die Heidelberger Spezialklinik ihre internationale Spitzenposition weiter ausbauen, denn kaum eine medizinische Einrichtung kann auf eine so hohe Patientenzahl und auf eine derart lange Erfahrung verweisen wie die Klinik für Prostata-Therapie. Auch Prostata-Größen über 80 Milliliter stellen keine größeren Probleme dar. Sie lassen sich mit großem Erfolg mit der Greenlight-Laser-Therapie behandeln, ein Verfahren, das in Deutschland bei modernen urologischen Abteilungen zwar fast zum Standard gehört, aber dennoch ein sehr hohes Maß an Erfahrung voraussetzt.
Klinik für Prostata-Therapie GmbH im :medZ, Bergheimer Straße 56a, D-69115 Heidelberg, Tel. 06221-650850, Fax 06221-6508511, E-Mail: Dr.Deuster@prostata-therapie.de, Internet: http://www.prostata-therapie.de.

Küssen schützt vor Infektionen
Hamburg (ots) - Der Sommer ist fast vorbei - und schon beginnt wieder die Erkältungszeit. Doch nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 10/2010, EVT 15.9.2010) gibt es ein ebenso einfaches wie schönes Mittel gegen die lästigen Virus-Infektionen: Küssen. Es wirkt so gut, dass Wissenschaftler den Kuss sogar als eine Art Schluckimpfung betrachten. Denn die im Speichel des Partners enthaltenen Bakterien regen den Aufbau von Antikörpern an und verbessern so die Abwehrkräfte. Zudem schüttet der Körper beim Küssen das Hormon Adrenalin und die Botenstoffe Serotonin und Dopamin aus. Die Stimmungsaufheller bringen den Kreislauf in Schwung und fördern die Durchblutung. Erkältungen haben da kaum noch eine Chance.
Aber ein Kuss kann „Men’s Health“ zufolge noch viel mehr: Knutschen wirkt sogar gegen Falten, heißt es in dem Männer-Lifestylemagazin. Bei einem intensiven Kuss sind nicht nur Zunge und Lippen beteiligt, sondern insgesamt mehr als 30 verschiedene Gesichtsmuskeln. Die vielen Bewegungen straffen die Haut und unterstützen zudem die Gewichtsregulierung: zwei Minuten ausgiebiges Küssen verbrennt rund 15 Kalorien - das sind fast so viele wie beim Krafttraining.

Allergieschutz beginnt im Herbst
Die langfristige, vorbeugende Behandlung
soll nicht in der Pollensaison starten
Baierbrunn (ots) -
Wer seinen Heuschnupfen mit der „Spezifischen Immuntherapie“ (SIT, auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt) in den Griff bekommen will, soll damit nicht während der Pollensaison beginnen. „Das würde den Körper zusätzlich belasten und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöhen“, sagt Dr. Julia Kroth von der Klinik für Dermatologie an der Universität München in der „Apotheken Umschau“. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden, durchgeführt.
Ausführliche Informationen zum Thema Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/Allergie.

Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fußbad gegen Schnupfen
Was Pfarrer Kneipp zur Abwehr einer beginnenden Erkältung empfahl
Baierbrunn (ots) -
Es naht die Jahreszeit, in der Erkältungsviren leichtes Spiel haben. Naturheilkundler empfehlen, ihnen mit einem ansteigenden Fußbad zu begegnen, das auch Kindern gut gefällt, weil es den ganzen Körper durchwärmt. Dr. Miriam Ortiz, Ärztin für Naturheilkunde an der Charité Berlin, erklärt im Apothekenmagazin „BABY und Familie“, wie so ein Fußbad abläuft: Man stellt die Füße in einen Eimer, der bis eine Handbreit unter die Knie mit lauwarmem Wasser gefüllt wird. Langsam heißes Wasser nachschütten, bis die Temperatur bei Kindern etwa 38 Grad erreicht. Erwachsene können bis 45 Grad gehen. Sinnvoll ist, die Temperatur mit einem Badethermometer zu kontrollieren. Das Fußbad soll nicht länger als zehn Minuten dauern und wird mit einem kalten Guss über die Unterschenkel beendet. Als Zusatz in das Wasser eigenen sich Badesalz oder ein paar Tropfen Lavendelöl.

Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Tödliche Hoffnungslosigkeit
Weitaus mehr depressive Männer als Frauen bringen sich um
Baierbrunn (ots) -
Frauen erhalten wesentlich häufiger die Diagnose Depression als Männer - aber die Suizidrate liegt bei Männern dreimal höher. Unter den etwa 9.500 Menschen, die sich jährlich in Deutschland das Leben nehmen, sind rund 7.000 Männer. „Die positive Fähigkeit der Frauen, über ihre Beschwerden zu klagen, ist bei Männern jenseits der 50 meist nur gering entwickelt“, sagt Professor Manfred Wolfersdorf, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, in der „Apotheken Umschau“. Männer stellen lieber körperliche Probleme in den Vordergrund, wenn sie eigentlich seelisch verzweifelt sind: Kopfschmerzen, schnelle Erschöpfbarkeit oder etwa die Symptome einer ebenfalls vorhandenen chronischen Erkrankung. Wenn ein Arzt erkennt, dass eigentlich eine Depression behandelt werden müsste, hören Männer das nicht gern. Sie stecken in der Falle des traditionellen Bildes vom „starken Mann“, das sie dazu verführt, Gefühle zu verschweigen und obendrein daran zu glauben, Probleme allein lösen zu können - ein häufig tödliches Missverständnis.
Mehr Informationen über Depressionen unter http://www.apotheken-umschau.de/Depression.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Unter den Achseln bitte rasiert!
Umfrage: Haarfrei unter den Armen finden beide Geschlechter attraktiv, an den Beinen hauptsächlich die Männer

Baierbrunn (ots) -
Glatte Haut ist in. Wer beim anderen Geschlecht ankommen will, sollte zumindest die Haare in der Achselhöhle entfernen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der „Apotheken Umschau“. Demnach gefällt es acht von zehn Männern (85,7%) und fast sechs von zehn (59,1%) Frauen, wenn sich das jeweils andere Geschlecht unter den Armen rasiert. Besonders bei jüngeren Frauen ist der Anteil der Liebhaberinnen glatter Haut hoch. Über 80 Prozent (82,4%) der Unter-30-Jährigen geben an, dass es ihnen gefällt, wenn die Achselhöhle bei Männern haarfrei ist. Interessant ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Nur etwas mehr als ein Viertel (27,2 %) aller befragten Frauen finden rasierte Beine bei Männern attraktiv. Die Damen selbst sollten dagegen diese Körperpartien haarfrei halten - einem Großteil (84,5%) der Männer gefallen glatte Frauenbeine.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1982 Befragten ab 14 Jahren, darunter 1017 Frauen und 965 Männer.

Wie ein Peitschenhieb
Warum Berührungen mit Feuerquallen so schmerzhaft sind
und was danach zu tun ist
Baierbrunn (ots) -
Hauptsächlich in der Nordsee, gelegentlich aber auch in der südlichen Ostsee können Schwimmer die „Gelbe Haarqualle“, im Volksmund Feuerqualle genannt, treffen. Berührungen mit ihren kaum sichtbaren Tentakeln empfinden Menschen wie einen Peitschenschlag. Kleine Beutefische lähmt die Qualle mit dieser Waffe. Für Menschen ist sie sehr unangenehm, in der Regel aber ungefährlich. „Die Schmerzen fühlen sich an wie eine Verbrennung, sind aber tatsächlich eine Vergiftung“, erklärt Privatdozent Dr. Thomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin in der „Apotheken Umschau“. Die Schmerzen klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Nur selten kommt es zu allergischen Reaktionen mit Kreislaufproblemen oder sogar einem Kollaps. Quallenopfer tragen oft noch nicht geplatzte Nesselzellen von den Tentakeln auf der Haut. Sie sollen nicht mit Wasser abgespült werden, weil sie dabei meist noch ihr Gift freisetzen. Andreas Klingberg von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rät, die geröteten Hautstellen vorsichtig mit feuchtem Sand zu bedecken und diesen dann behutsam abzuschaben, zum Beispiel mit einer Bankkarte. Danach hilft eine kühlende Salbe oder ein entsprechendes Gel.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bewegung wichtiger als Gene
Auch wer eine Veranlagung zu Übergewicht geerbt hat,
ist nicht zum Dicksein verurteilt
Baierbrunn (ots) -
Fettleibigkeit ist zum Teil erblich bedingt. Jugendliche, die das entsprechende Gen tragen, können ihre Vorbelastung jedoch ausgleichen, wenn sie täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sind, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zu dem Ergebnis kam eine Studie, an der 752 Jugendliche aus neun europäischen Ländern beteiligt waren. Bei 63 Prozent von ihnen fanden die Wissenschaftler ein Gen, das starkes Übergewicht begünstigt. Die Betroffenen hatten im Schnitt auch einen höheren Body-Mass-Index und mehr Körperfett als erblich unbelastete Teenager. Regelmäßige Bewegung hob diesen Unterschied vollständig auf.
Mehr Infos zu diesem Thema unter http://www.apotheken-umschau.de/Uebergewicht.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Rückenschmerzen: Bewegung in den Alltag bringen
TÜV Rheinland: Verhalten im Arbeitsleben ändern
Treppe statt Aufzug benutzen - Beim Telefonieren aufstehen
Köln (ots) -
Volksleiden Rückenschmerzen: Rund 80 Prozent der Bundesbürger haben es im Lauf ihres Lebens im „Kreuz“. „Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann in Deutschland leiden sogar unter chronischen Beschwerden“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Dabei spielen psychische Aspekte wie Stress, Angst, Zwangshaltungen und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. In den seltensten Fällen stecken tatsächlich krankhafte Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle dahinter.“ Menschen, die überwiegend eine sitzende Tätigkeit ausüben, können durch gezielte Einstellungs- und Verhaltensränderungen im Berufsleben so genannte banale Rückenschmerzen vermeiden.
Als entscheidende Vorbeugung empfiehlt TÜV Rheinland-Expertin Dr. Roth, sich im Alltag mehr zu bewegen, um so die Muskeln zu trainieren. Wer häufig vorm Computer sitzt, sollte etwa den Drucker nicht neben dem PC aufstellen. Besser ist es, aufzustehen und die Dokumente zu holen. Gleiches gilt beim Telefonieren: Wenn möglich, nicht sitzen bleiben, sondern sich vom Stuhl erheben und im Raum umhergehen. Auch viele E-Mails an Kollegen im Nachbarzimmer sind häufig überflüssig - lieber hingehen und die Dinge im Gespräch klären. In mehrstöckigen Gebäuden ist es zudem sinnvoll, die Treppe statt den Aufzug zu benutzen.
Obwohl nach Erfahrung der TÜV Rheinland-Ärztin heute bereits viele Arbeitsplätze nach ergonomischen Gesichtpunkten gestaltet sind, kann der Einzelne durch einfache Maßnahmen Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und Schmerzen in der unteren Wirbelsäule vermeiden. So ist beim Stuhl auf eine individuell einstellbare Rückenlehne und eine leicht nach vorn abfallende Sitzfläche zu achten. Dabei sollte die Lehne nicht fixiert werden, sondern jede Bewegung mitmachen. Dynamisches Sitzen - also häufige Positionswechsel, sich räkeln und strecken - verhindert die einseitige Belastung der Muskulatur.
Beim Kauf von Büromöbeln leisten schließlich Siegel wie „Ergonomie geprüft“ von TÜV Rheinland und das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) gute Dienste.


Strümpfe mit Kompression helfen
Venenleiden - jeden 6. Mann trifft es
Bayreuth (ots) -
Venenleiden sind Frauensache? - Stimmt nicht. Laut der Bonner Venenstudie 2003 von Prof. Rabe ist jeder 6. Mann betroffen. Schweren Beinen, geschwollenen Knöcheln oder Besenreisern sollte man auf den Grund gehen. Wer viel sitzt oder steht, eine erbliche Veranlagung oder die 40 überschritten hat, kann mit Kompressionsstrümpfen seine Beingesundheit fördern.
Viele medizinische Fachhändler bieten kostenlose Venenfunktionsmessungen an. So kann man schnell erfahren, wie es um die Venengesundheit bestellt ist. An den Unterschenkeln werden kleine Sensoren befestigt. Nun streckt und beugt man die Füße mehrmals kräftig unter Anleitung des Fachpersonals. Anschließend misst das Gerät die Wiederauffüllzeit der Venen, die bei etwa 25 Sekunden liegen sollte. Der Test ist keine Diagnose, aber ein erster Fingerzeig. Das ausgedruckte Ergebnis kann mit dem Arzt besprochen werden.
Medizinische Kompressionsstrümpfe helfen ausgeleierten Venen
Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Einen Großteil der Kosten trägt die Krankenkasse.
Für Damen gibt es sogar bunte Kompressionsstrümpfe mit Kristall-Applikationen (z.B. mediven elegance). Herren bevorzugen dezente Varianten, die äußerlich von herkömmlichen Herrenstrümpfen nicht zu unterscheiden sind (z.B. mediven for men). In Strümpfen mit Kompression wirkt die „medi compression“ mit höchster medizinischer Wirkung: Sie bringt die Venen durch den gezielten Kompressionsverlauf in Form und die Blutzirkulation zum Herzen auf Trab. Schwellungen und das Gefühl schwerer Beine klingen ab, bestehende Venenleiden schreiten mit Kompressionsstrümpfen nicht weiter fort.
Ein kostenloser Venen-Ratgeber „Reine Männersache“ kann unter Telefon 0180-5003193 (Festnetz 14, Handy max. 24 ct / Min.), per E-Mail medipost@medi.de oder im Internet unter http://www.medi.de (mit Händlerfinder) bestellt werden.


Privat Versicherte stehen auch im Ausland besser da
Warum Experten Urlaubern aber generell eine Zusatzpolice empfehlen
Baierbrunn (ots) -
Wer privat krankenversichert ist, genießt auch auf Reisen Vorteile gegenüber gesetzlich Versicherten. „In Europa sind Sie grundsätzlich immer krankenversichert“, sagt Stephan Caspary vom Verband der privaten Krankenversicherung, Berlin, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. In allen anderen Ländern der Welt gilt dieser Schutz mindestens einen Monat, je nach Versicherung sogar ein Vierteljahr. Der Privatpatient bezahlt die Arztkosten wie üblich sofort selbst und bekommt das Geld erstattet. Caspary empfiehlt in einigen Fällen trotzdem eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung: „Damit ist der Transport nach Hause gesichert, der nicht von allen Versicherern bezahlt wird.“ Auch um die Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden, kann eine zusätzliche Versicherung sinnvoll sein, denn für Reisekrankenversicherungen gelten sehr niedrige Beitragssätze. Eine private Zusatzversicherung fürs Ausland gibt es schon für 15,- Euro im Jahr für die Familie. Gesetzlich Versicherte sollen sich vor einer Auslandsreise bei ihrer Kasse erkundigen, ob und in welchem Umfang sie an ihrem Urlaubsort versichert sind. Für sie gelten viele Einschränkungen. Eine private Zusatzversicherung empfiehlt sich für sie immer.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“


Impfen schützt vor Brechdurchfall -
Babys schon frühzeitig immunisieren
München (ots) - Kinderkrippe, Kindergarten oder PEKiP - Orte an denen viele Kinder auf engem Raum miteinander Kontakt haben, schaffen perfekte Verbreitungsbedingungen für Erreger wie zum Beispiel Rotaviren. Nach den Sommerferien bringen viele Eltern ihre Kinder zum ersten Mal in eine Kinderbetreuungseinrichtung. Gerade zu Beginn dieses neuen Lebensabschnitts können sich Erkrankungen des Kindes häufen. Bei Kindern bis zu zwei Jahren sind Rotaviren der Hauptauslöser für Brech-Durchfall-Erkrankungen. Mit einer Infektion gehen bis zu 20 Durchfallattacken pro Tag einher. Besonders für kleine Kinder ist der hohe Flüssigkeits- und Nährstoffverlust eine Gefahr, die einen Krankenhausaufenthalt zur Folge haben kann.
Schwere Krankheitsverläufe verhindern
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut weist darauf hin, dass Kinder, die Betreuungseinrichtungen besuchen sollen, besonders von der Impfung gegen Rotaviren profitieren. Eine Schluckimpfung schützt die Kleinen insbesondere vor schweren Krankheitsverläufen, stationäre Behandlungen werden nach einer Studie von GlaxoSmithKline durch die Impfung zu 100% verhindert.
Rotaviren sind hoch ansteckend und werden durch Schmierinfektion übertragen. Rotaviren überleben lange auf Oberflächen, wie zum Beispiel gemeinsam genutztem Spielzeug, Wickeltischen, etc.. Erkrankten Kindern ist der Besuch der Kita, Krippe oder des Kindergartens laut Infektionsschutzgesetz verboten, bis die Symptome mindestens zwei Tage abgeklungen sind. In der Zwischenzeit sollten die kleinen Patienten zu Hause gepflegt werden.
Impfung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung
Je nach Hersteller wird den Kindern der Impfstoff gegen Rotaviren in zwei (bzw. drei) Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen in den Mund geträufelt. Die Impfreihe muss je nach verwendetem Impfstoff bis zur 24. (bzw. 26.) Lebenswoche abgeschlossen sein. Zusätzliche Arzttermine fallen hierfür nicht an, die Immunisierung kann im Rahmen der üblichen kinderärztlichen Untersuchungen bzw. zusammen mit anderen Schutzimpfungen vorgenommen werden. Die Impfung bietet umfassenden Schutz und ist gut verträglich. 88,1 Prozent aller Eltern, die einmal eine Rotavirusinfektion bei Ihren Kindern erlebt haben, würden Ihr Kind im Nachhinein gegen das Rotavirus impfen lassen.


Altersblindheit vermeiden -
Gesundes Sehen bis ins hohe Alter
Bonn (ots) - Die Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Ungünstige Lichtbedingungen erschweren das Erkennen von Ziffern auf dem Geldstück, und das Kleingedruckte auf der Verpackung wird zusehends unleserlich: In der Mitte des Lebens verspüren viele Menschen eine allmählich nachlassende Sehkraft. Wie alle anderen Organe altert auch das Auge und wird für Krankheiten anfällig. Ernsthafte Augenerkrankungen können unbehandelt bis zur Erblindung führen. Die Deutsche Seniorenliga (DSL) rät daher, die Augen ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen.
Sehstörungen im Alter entstehen häufig durch Elastizitätsverlust der Linse, durch Degenerationserscheinungen im Bereich der Netzhaut oder durch einen Überdruck im Auge. Die Altersweitsichtigkeit ist noch die harmloseste Erkrankung. Ihr kann man oft mit einer entsprechenden Brille begegnen. Die häufigste Ursache für den Verlust der Sehkraft sind die altersbedingte Makula-Degeneration, das Glaukom (Grüner Star) und die diabetische Retinopathie. Das Heimtückische an allen drei Erkrankungen ist, dass die Betroffenen jahrelang weder Schmerzen haben noch eine Einschränkung ihres Sehvermögens bemerken. Lässt die Sehkraft dann aber spürbar nach, ist die Augenkrankheit meist weit fortgeschritten und das Augenlicht möglicherweise gefährdet.
„Wird eine solch ernsthafte Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert, kann das Augenlicht in den meisten Fällen gerettet werden,“ erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL. „Gerade für die feuchte Makula-Degeneration, das Glaukom und die diabetische Retinopathie, stehen dank des medizinischen Fortschritts heute wirksame Medikamente und operative Verfahren zur Verfügung“, so Hackler.
Die kostenlose Broschüre „Altersblindheit vermeiden“ zeigt die typischen Anzeichen von Augenerkrankungen im Alter auf und erläutert Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten.
Bestelladresse: DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn; Internet: http://www.altersblindheit-vermeiden.de.

Wein lässt die Nase laufen
Experten raten Allergikern, auf Alkohol möglichst zu verzichten
Baierbrunn (ots) -
Der Genuss von Wein und Bier kann die bei Heuschnupfen und Asthma typischen Beschwerden - Niesen, Fließschnupfen, Husten und Juckreiz - verstärken oder sogar auslösen. Allergiker sollten deshalb auf alkoholische Getränke besser verzichten, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Beschwerden würden aber nicht durch den Alkohol selbst ausgelöst, sondern durch die darin enthaltenen Histamine und Schwefelstoffe. Wer zwei Gläser Wein oder mehr pro Tag trinke, verdoppele sein Risiko für allergische Beschwerden.
Viele Informationen über Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/allergie.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

„Morgens nur mit Wasser erfrischen“
Stuttgart (ots) - Hamburger Dermatologin Prof. Dr. Martina Kerscher gibt im Magazin Reader’s Digest wertvolle Kosmetiktipps für die richtige Hautpflege
Cremes und Lotionen sind nicht nur für die Pflege der menschlichen Haut wichtig, sie können sich auch positiv auf die Stimmung jedes Einzelnen auswirken. „Wenn man eine Creme gerne riecht und auf der Haut hat, kann das die Produktion von Glückshormonen wie Endorphin fördern“, sagt Martina Kerscher, Dermatologin und Leiterin des Studiengangs Kosmetik an der Universität Hamburg. In der Juli-Ausgabe des Magazins Reader’s Digest gibt die Professorin zahlreiche Kosmetiktipps, wie man seine Haut gesund und schön erhalten kann.
Für den Gebrauch von Seifen und Waschsubstanzen gilt das Motto: Weniger ist mehr. „Grundsätzlich stresst jeder Wasserkontakt die Haut. Denn durch Wasser werden wertvolle Lipide, also Fette, aus der Haut gelöst“, erklärt Martina Kerscher. Bei normaler Haut sei es deshalb sinnvoll, „sich nur mit Wasser zu erfrischen“. Menschen mit eher fettiger Haut sollten sie morgens und abends mit Produkten reinigen, „die auch überschüssigen Talg entfernen. Ansonsten genügt Wasser oder ein mildes Reinigungsprodukt“.
Für das Duschen rät die Hautexpertin dazu, Duschgels nur dort gezielt einzusetzen, „wo man sich wirklich reinigungsbedürftig fühlt“. Dabei sollte das Duschmittel den gleichen ph-Wert haben wie die Haut, also leicht sauer sein, weil die schützende Barriere der Haut sonst leicht angegriffen werde. Für den restlichen Körper empfiehlt Kerscher wiederum nur den Einsatz von Wasser.
Bei der Auswahl der Gesichtspflege rät die Dermatologin dazu, täglich eine Creme mit Sonnenschutz zu benutzen, am besten mit mittlerem Lichtschutz zwischen 15 und 20. „Denn die ganzjährige Abwehr der UV-Strahlung ist der wichtigste Schutz gegen Hautalterung.“
Für die Körperpflege räumt Kerscher mit dem Vorurteil auf, man müsse sich nach jedem Duschen oder Waschen eincremen. „Fühlt sich die Haut nach dem Duschen seidig und weich an, ist sie im Gleichgewicht, dann muss man nicht cremen.“ In solchen Fällen sei es richtig, nur jeden zweiten oder dritten Tag eine Creme zu benutzen. „Sobald die Haut aber trocken wirkt, sollte man ihr eine Portion Pflege geben.“
Vor allem bei Frauen über 50 sei der Einsatz von feuchtigkeitsspendenden Cremes ratsam. „Es bieten sich zum Beispiel Cremes mit Vitamin A, Vitamin C oder Polypeptiden an.“ Jüngere Frauen und Männer bräuchten hingegen leichtere Cremes, „die Feuchtigkeit spenden und zum Beispiel mit Vitamin C oder Vitamin E die Haut vor Umwelteinflüssen schützen“.
Im Interview mit dem Magazin Reader’s Digest gibt Martina Kerscher auch wichtige Ratschläge für die richtige Fußpflege, gerade jetzt im Sommer. „Es bietet sich eine Creme an, die Feuchtigkeit speichernde Wirkstoffe wie Harnstoff und Glycerin enthält.“ Wer seine Hornhaut entfernen wolle, sollte dabei vorsichtig sein. „Nicht zu viel wegnehmen, sonst wird sie zu schnell nachproduziert“, betont die Expertin.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Juli-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Gereizte Augen nur kurzfristig selbst behandeln
Berlin (ots) - Zu viel Sonne, starker Wind, gechlortes Wasser im Schwimmbad, allergische Reaktionen auf Pollen - es gibt verschiedene Gründe, warum im Sommer die Augen gerötet sind. Ein gereiztes Auge äußert sich unter anderem durch Juckreiz oder Fremdkörpergefühl, es tränt oder brennt. „Gereizte Augen sollten in der Selbstmedikation nur kurzfristig und mit großer Vorsicht behandelt werden“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Apotheker raten bei gereizten Augen unter anderem zum Arztbesuch, wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage anhalten, die Augen schmerzen oder die Sehleistung vermindert ist. Nur der Augenarzt kann eine vergleichsweise harmlose Bindehautentzündung von Rötungen unterscheiden, die ein Warnsignal für schwerwiegende Augenerkrankungen sind. Bei Kindern unter sechs Jahren sollte grundsätzlich ein Arzt über die Behandlung entscheiden.
Bei einer Bindehautentzündung erweitern sich die Gefäße im Auge und sind als feine rote Linien sichtbar. Rezeptfreie Augentropfen mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen verengen diese Blutgefäße. Sie sollten, wenn überhaupt, nur kurzfristig angewendet werden, denn bei längerem Gebrauch können sie die Schleimhaut des Auges austrocknen. Fink: „Kamillentee oder Kompressen mit Kamillenauszügen gehören auch als Hausmittel nicht ins Auge, denn sie können die Reizung verstärken.“ In leichten Fällen raten Apotheker bei gereizten Augen zum Einsatz künstlicher Tränen.
Werden Augentropfen eingesetzt, sind diese nach dem Öffnen nur vier bis sechs Wochen lang haltbar. Aus hygienischen Gründen sollte jede Tropfflasche nur von einem einzigen Patienten benutzt werden. Augentropfen können kurzfristig die Sicht verschlechtern - Autofahrer sollten das einkalkulieren.

So heilt die Welt -
Bewährte Hausmittel aus fernen Ländern
Hamburg (ots) - Fenchel gegen Verdauungsprobleme, Zwiebelsaft gegen Husten - nicht nur hierzulande werden bewährte Hausmittel seit Generationen weitergegeben. Die Zeitschrit VITAL stellt in ihrer aktuellen Ausgabe (7/2010; EVT: 23. Juni) 22 der weltweit besten Hausmittel vor.
Darunter unter anderem den Ingwertee aus China, den man aus Ingwerpulver oder frischer Ingwerwurzel zubereiten kann. Die darin enthaltenen Gingerole wirken nachgewiesenermaßen wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure. Doch der Tee hilft nicht nur gegen Kopfschmerzen, sondern auch bei Magen- und Erkältungsbeschwerden.
Gegen Migräneattacken soll ein Tee von den Molukken helfen, der mit Gewürznelken zubereitet wird. Diese enthalten Eugenol, das den Blutfluss verbessert und Schmerzen hemmt.
Sodbrennen wiederum lindert man in Ägypten mit Schwarzkümmel-Öl, das hierzulande in der Apotheke oder dem Reformhaus erhältlich ist. Die darin enthaltenen Phytosterole sowie die Wirkstoffe Thymochinon und Nigellon hemmen außerdem Entzündungen und senken den Blutdruck.
Aus Mexiko stammt ein simples Rezept gegen Muskelverspannungen: Umschläge mit kleingehackten Chilischoten. Darin steckt der Wirkstoff Capsaicin, der die Schmerzweiterleitung mindert, die Durchblutung fördert und wohltuend wärmt.
Wer Karies und Paradontitis vorbeugen will, sollte sich ein an eine Mundspülung mit Zistrose aus Griechenland halten. Eine Studie der Uni Münster belegt außerdem, dass Zistrosenextrakt sogar Grippeviren blockieren kann.
Aus Rumänien stammt ein Rezept gegen Herzschwäche. Dabei wird aus Petersilie, Weißwein und Honig ein Petersilienwein zubereitet. In dem Kraut stecken viele herzgesunde ätherische Öle, Cumarine und das Flavonoid Apigenin, die entwässernd und blutreinigend wirken. Ein ähnliches Rezept kannte hierzulande auch schon Hildegard von Bingen.


Angst um den Arbeitsplatz
Umfrage: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger
fürchtet drohende Kündigung
Baierbrunn (ots) -
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen kommt schnell die Angst um den eigenen Arbeitsplatz auf. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Knapp jeder fünfte Deutsche (18,3%) gibt zu, sich gewisse Sorgen um seinen Job zu machen, auch wenn es noch keine konkreten Anzeichen für Stellenabbau im Unternehmen gibt. Weitere 3,8% machen sich große Sorgen, da sie von angekündigtem Stellenabbau betroffen sind, 6,3% sind zur Zeit arbeitslos. 21,9% belastet diese Angst hingegen nicht: sie geben an, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Knapp jeder zwölfte Befragte (8,0%) macht sich keine großen Sorgen, da er „nach einer Kündigung schnell wieder etwas finden würde“.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Bei Urlaub an Impfschutz gegen Zeckenencephalitis (FSME) denken
Marburg (ots) - Fast 90 Prozent der für 2010 geplanten Urlaubsaufenthalte verbringen die Deutschen innerhalb des eigenen Landes oder im europäischen Ausland, wie eine Studie des ADAC zeigt*. Anders als bei Fernreisen sind sich Europa-Urlauber oft wenig bewusst, dass es auch in ihrem Urlaub gesundheitliche Risiken gibt, vor denen sie sich schützen sollten. Gerade in Mittel-, Nord- und Osteuropa ist die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) verbreitet, eine Infektionskrankheit, die beim Stich infizierter Zecken übertragen wird und bei der es zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns kommen kann. Eine Impfung ist der effektivste Schutz vor dieser potentiell gefährlichen Infektion. Doch nicht nur in Europa ist die FSME verbreitet: Die FSME ist auch in einigen Regionen Süd-Ost-Asiens endemisch, beispielsweise in China und der Mongolei.
Immer mehr Gebiete mit FSME-Risiko in Europa
„Der Trend zur weiteren Ausbreitung der FSME-Risikogebiete in Europa und in Deutschland setzt sich fort“, warnt Dr. Christian Schönfeld vom Tropeninstitut in Berlin. „In Europa haben die Fallzahlen während der letzten 30 Jahre kontinuierlich zugenommen“, berichtet der Experte. Bekannte Risikogebiete in Europa sind neben den südlichen Bundesländern Deutschlands vor allem Regionen in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen und im Baltikum. Weniger bekannt ist, dass man sich mit FSME auch in südlichen Landesteilen in Schweden, Finnland und Norwegen, auf den Inseln Bornholm und Seeland, im Elsass und in Bordeaux in Frankreich sowie in der Schweiz und Norditalien infizieren kann. All diese Gebiet sind besonders bei Deutschen beliebte Urlaubsziele oftmals auch in Verbindung mit einem Zelt- oder Campingurlaub.
In Russland können Zecken eine besonders gefährliche Variante der FSME übertragen, die noch schwerere Erkrankungen auslöst und häufiger zum Tod führt als die europäischen Erreger. Die gute Nachricht, der in Deutschland erhältliche Impfstoff schützt auch vor dieser Variante. „Die Faustregel lautet: Je weiter man nach Osten kommt, desto höher das FSME-Risiko“, so Dr. Schönfeld.
Zecken finden sich nicht nur im Wald, auch auf Wiesen, an Wegrändern, in Parks und Gärten sind die Blutsauger heimisch. Deshalb besteht laut Dr. Schönfeld nicht nur für Wanderer und ausgewiesene Outdoor- und Camping-Fans Infektionsgefahr: „Unabhängig davon, ob ein Kurztrip oder ein Langzeitaufenthalt in der Natur geplant ist, können sich Reisende in Risikogebieten mit dem FSME-Virus infizieren und erkranken. Auch bei einer Durchfahrt durch ein Risikogebiet - mit Pausen im Freien - kann schon die Gefahr einer Infektion bestehen.“
„Wenn man sich gut vorbereitet auf die Reise begeben und nicht erkranken möchte, kommt einzig und allein die vorbeugende Impfung gegen die FSME in Frage“, empfiehlt Dr. Schönfeld. Die Impfung ist umso wichtiger, da es für die Erkrankung, wenn sie einmal ausgebrochen ist, noch immer keine spezifische Behandlungsmöglichkeit gibt.
Eine Grundimpfung gegen die FSME besteht aus drei Injektionen - die ersten beiden erfolgen normalerweise im Abstand von 1-3 Monaten, die dritte nach 9 - 12 Monaten. Wenn es schnell gehen muss, zum Beispiel vor einem geplanten Urlaub, gibt es bei einem der in Deutschland erhältlichen Impfstoffe (Encepur) die Möglichkeit, alle drei Impfungen auch innerhalb von 3 Wochen zu verabreichen, um kurzfristig einen wirksamen Schutz aufzubauen. Dann sollte die Impfung aber nach einem Jahr aufgefrischt werden. Der FSME-Impfstoff, mit dem nach diesem so genannten Schnell-Schema geimpft werden kann, ist gut verträglich und schützt auch vor der gefürchteten fernöstlichen Variante des FSME-Virus.
Weitere Informationen zur FSME und zur vorbeugenden Impfung unter http://www.zeckeninfo.de.
*ADAC Reisemonitor 2010

Wie Zähne und Kiefer unsere Gesundheit beeinflussen
Hamburg (ots) - Wer seine Zähne richtig pflegt, beugt damit gefährlichen Erkrankungen vor. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL in seiner aktuellen Ausgabe (6/10; EVT: 26. Mai) berichtet, zeigen neue Studien, wie eng Kiefer und Körper miteinander verbunden sind.
„Ausgehend von einer Fehlstellung der Kiefer, der Unverträglichkeit von Füllmaterial oder einem vereiterten Zahn können sich mitunter lebensbedrohliche Erkrankungen wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall entwickeln“, warnt Zahnarzt Dr. Wolfgang H. Koch, stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin.
Besonders gefährlich: Paradontitis-Bakterien, die über kleinste Verletzungen der Mundschleimhäute in den Körper wandern und dort bevorzugt Bauchspeicheldrüse und Herz befallen. Problematisch sind vor allem die gefäßverengenden Eigenschaften der Keime. „Die Bakterien setzen sich an den Innenwänden der Blutgefäße fest, rauen sie auf und können so das Herzinfarktrisiko signifikant steigern“, erklärt Experte Koch.
Auch mechanische Probleme verursachen mitunter Beschwerden. Denn schon kleinste Kieferfehlstellungen, winzige Unebenheiten durch Füllungen oder minimale Zahnverschiebungen können zu chronischen Verspannungen im ganzen Körper führen. Experten schätzen, dass etwa sechs Millionen Deutsche unter Ohren-, Kopf- oder Nackenschmerzen, Schwindelanfällen oder anderen Symptomen infolge solcher Fehlbelastungen leiden.
Um Beschwerden schon im Vorfeld abzuwenden, empfehlen Experten eine gute Mundhygiene mit mindestens zweimal Zähneputzen am Tag. Besonders wichtig ist dabei die abendliche Reinigung, da der Körper nachts weniger Speichel produziert und die Zähne dadurch anfälliger sind. Ein halbjähriger Zahnarztbesuch mit professioneller Reinigung gehört ebenfalls zu einer gründlichen Prophylaxe. Wer nachts mit den Zähnen knirscht oder unter knackenden Kiefergelenken leidet, sollte zudem einen Experten aufsuchen. Dank computergestützter Untersuchungsmethoden und Kernspintomographie können die zugrunde liegenden Kieferprobleme heute recht genau diagnostiziert werden.

Schmerz, lass nach: Trainieren ohne lästigen Muskelkater
Hamburg (ots) - Die kalte Jahreszeit ist vorbei und der Frühling lockt mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bezeichnen sich in Deutschland 44 Prozent als Sportmuffel beziehungsweise Antisportler. So manchen Sportmuffel weckt das angenehme Wetter aus seiner sportlichen Winterpause hervor. Drei von vier Gelegenheitssportlern möchten mit Sport etwas für die Gesundheit tun; mindestens ein Drittel trainiert nur für das Aussehen und um abzunehmen oder das Gewicht zu halten. Jeder Sechste hierzulande verspürt aber nach dem Sport Muskelkater, so das Ergebnis der Forsa-Umfrage. Damit für die vielen Gelegenheitssportler bei einem übertriebenen Schnellstart mit Muskelkater die Lust am Sport nicht gleich in Frust umschlägt, sollten diese erst einmal langsam mit dem Training beginnen.
Thomas Jasinski, Sportwissenschaftler bei der TK: „Wer glaubt, dass Muskelkater der Preis für ein wirksames Training ist, liegt falsch. Denn dieser ist aus sportmedizinischer Sicht eine echte Verletzung, bei dem in den Muskelfasern kleine Risse auftreten.“ Die Folge: Durch die Risse dringt Wasser in die Fasern ein und der Muskel schwillt ein bis drei Tage nach dem Sport an. Dies macht sich als Dehnungsschmerz bemerkbar, und der Muskel ist druckempfindlich und kraftlos. Die häufigste Ursache hierfür ist eine Überbeanspruchung der Muskulatur durch beispielsweise ungewohnt lange oder starke körperliche Belastungen.
Gegen die Beschwerden bei Muskelkater helfen Entspannungsbäder oder Saunagänge. Auch leichte Gymnastik, lockeres Jogging sowie entspanntes Radfahren können den betroffenen Muskel weicher machen.
„Wichtig ist, dass man es gerade nach einer längeren Winterpause ohne sportliche Betätigung langsam angeht und die Belastung gut dosiert“, empfiehlt der TK-Experte. Zu Beginn eines jeden Trainings gilt: gut aufwärmen und leichte Dehnübungen - das mindert das Verletzungsrisiko. Einen größeren Trainingserfolg erzielen Sportler mit regelmäßigen und längeren Einheiten, die anfangs weniger intensiv sind. Später kann die sportliche Leistung dann langsam gesteigert werden. „Ideal für den Start nach dem Winter sind Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic Walking und Radfahren - damit trainiert sich der Winterspeck am besten weg“, so Jasinski.

Zuckerkrank durch Vitaminmangel?
Baierbrunn (ots) - Wer zu wenig Vitamin D im Blut hat, ist besonders gefährdet, an Diabetes zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ auf seiner Internet-Seite http://www.diabetes-ratgeber.net. Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass ein Mangel an Vitamin D bei Kindern die Zuckerkrankheit fördert. Jetzt haben US-Wissenschaftler herausgefunden, dass auch das Risiko für Diabetes mellitus vom Typ 2 (Alterszucker) deutlich steigt. Mögliche Gründe erläutert der Vitamin-Forscher Professor Armin Zittermann aus Bad Oeynhausen in einem Interview: Vitamin D bewirkt unter anderem, dass das zuckersenkende Hormon Insulin besser wirkt. Außerdem gibt der Experte Tipps, wie man einem Mangel vorbeugt. Weil Vitamin D unter dem Einfluss von UV-B-Strahlen in der Haut gebildet wird, rät Zittermann: Mindestens dreimal wöchentlich 15 bis 20 Minuten an die Sonne gehen - am besten mittags. Dabei Hosenbeine und Ärmel hochkrempeln. Einen Sonnenbrand sollte man aber in jedem Fall vermeiden.
Quelle: „Diabetes Ratgeber“

Erste Hilfe: Einfache Maßnahmen schützen vor Infektionen - TÜV Rheinland: Sicher mit Einmalhandschuhen
Vorsicht bei Glassplittern am Unfallort -
Verbandskasten regelmäßig auf Vollständigkeit prüfen
Köln (ots) -
Viele Ersthelfer befürchten, sich bei einer Hilfeleistung zu infizieren, etwa mit HIV (Humanes Immundefizienz-Virus), Hepatitis B oder C. Oft leisten sie aufgrund dieser Befürchtung keine Erste Hilfe. Jedoch besteht die Gefahr einer Infektion nur bei bestimmten Verletzungen und lässt sich fast immer durch einfache Handlungen vermeiden. „Infizieren kann man sich vor allem durch einen direkten Austausch von Körperflüssigkeiten, also etwa durch eine offene Wunde beim Ersthelfer und Blut des Verletzen“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Um sich zu schützen, sollten Ersthelfer bei der Versorgung blutender und anderer offener Wunden grundsätzlich Einmalhandschuhe tragen“, rät sie. Das gilt insbesondere, wenn der Helfer selbst eine Verletzung an den Händen hat. Daher gehören Einmalhandschuhe zur Standardausrüstung eines Verbandskastens. Wichtig ist in dem Zusammenhang, den Inhalt des Verbandskastens regelmäßig auf Vollständigkeit und den Zustand der einzelnen Utensilien, etwa der Handschuhe, zu überprüfen.
Vorsichtig sollten Ersthelfer im Umgang mit verunreinigten Gegenständen sein, die sie verletzen könnten, etwa mit verschmutzten Werkzeugen, Glassplittern oder medizinischen Instrumenten, die eventuell bereits benutzt wurden. „Bei der Mund-zu-Nase oder Mund-zu-Mund-Beatmung ist die Infektionsgefahr relativ gering, besonders dann, wenn der Verletzte nicht im Gesicht oder Mundraum blutet“, sagt Dr. Roth. „Um sicher zu gehen, kann der Helfer eine Beatmungshilfe, etwa eine Maske oder Einmal-Notbeatmungshilfe, verwenden.“ Falls der Verletzte im Gesicht blutet und der Helfer keine Maske zur Hand hat, sollte er eine erforderliche Herzmassage erst ohne Beatmung durchführen, bis der Rettungswagen eingetroffen ist.
Kommt der Helfer bei einer Erste-Hilfe-Maßnahme trotz aller Vorsicht in Kontakt mit möglicherweise infiziertem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, sollte er intakte Hautstellen gründlich mit Wasser und Seife, anschließend mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel reinigen. Geschädigte Haut sowie Augen und Mundhöhle spült der Helfer erst mit Wasser, dann gegebenenfalls mit einem antiseptischen Präparat und sucht in jedem Fall sofort ein Arzt auf, um einer Infektion vorzubeugen.

Zuckerkrank durch Vitaminmangel?
Baierbrunn (ots) - Wer zu wenig Vitamin D im Blut hat, ist besonders gefährdet, an Diabetes zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ auf seiner Internet-Seite http://www.diabetes-ratgeber.net. Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass ein Mangel an Vitamin D bei Kindern die Zuckerkrankheit fördert. Jetzt haben US-Wissenschaftler herausgefunden, dass auch das Risiko für Diabetes mellitus vom Typ 2 (Alterszucker) deutlich steigt. Mögliche Gründe erläutert der Vitamin-Forscher Professor Armin Zittermann aus Bad Oeynhausen in einem Interview: Vitamin D bewirkt unter anderem, dass das zuckersenkende Hormon Insulin besser wirkt. Außerdem gibt der Experte Tipps, wie man einem Mangel vorbeugt. Weil Vitamin D unter dem Einfluss von UV-B-Strahlen in der Haut gebildet wird, rät Zittermann: Mindestens dreimal wöchentlich 15 bis 20 Minuten an die Sonne gehen - am besten mittags. Dabei Hosenbeine und Ärmel hochkrempeln. Einen Sonnenbrand sollte man aber in jedem Fall vermeiden.
Quelle: „Diabetes Ratgeber“


Matratzen: Gut gestützt im Schlaf - TÜV Rheinland: Schlafunterlage regelmäßig lüften und wenden
Datenbank informiert über geprüfte Hersteller -
Beim Kauf auf TÜV Rheinland LGA-Prüfsiegel achten
Köln (ots) -
Rund ein Drittel des Tages verbringen die meisten Menschen im Bett. Dabei sorgen gute Matratzen für einen erholsamen Schlaf. „Wer beim Kauf auf die TÜV Rheinland LGA-Prüfzeichen ,Mit Sicherheit geprüfte Qualität’, ,Schadstoffgeprüft’ und ,Ergonomischer Liegekomfort’ achtet, ist auf der sicheren Seite“, sagt Martin Globisch, Experte für Materialprüfung bei TÜV Rheinland LGA. Um das Qualitätssiegel zu erhalten, müssen die Matratzen - egal ob Federkern oder Schaumstoff - einen Dauerhaltbarkeitstest mit 150 Kilogramm schweren Rollen heil überstehen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer so geprüften Matratze beträgt sieben bis zehn Jahre.
Dabei ist es wichtig, die Pflegeanleitung des Herstellers zu beachten. Grundsätzlich empfiehlt Globisch, die Matratzen regelmäßig, am besten zweimal pro Jahr, zu lüften und zu wenden. Liegt die Matratze gar direkt auf dem Boden, ist eine „Frischluftkur“ etwa alle zwei Wochen ratsam. Außerdem sollte jede Matratze ein Waschetikett tragen. Dort stehen Hinweise auf Art und Temperatur der Reinigung. „Matratzen mit fest vernähtem Bezug lassen sich mit einem schonenden Schaumreiniger behandeln“, sagt der Materialprüfer. Hier hilft dem Verbraucher ein Blick in die Pflegeanleitung weiter, um die bestmögliche Reinigung zu gewährleisten.
Im Rahmen der Vergabe des Schadstoff-Labels untersuchen die Spezialisten von TÜV Rheinland LGA auch die Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen, darunter die Emission an Formaldehyd, in den Produkten. Die Materialien müssen zudem geruchsunauffällig sein und die strengen Richtwerte für giftige, Krebs erregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Stoffe einhalten. „Allergiker wissen bei diesem Signet, dass sich in der Matratze zwar noch Substanzen, die eine Allergie auslösen, befinden können“, erklärt Dr. Christian Schelle, Schadstoff-Experte bei TÜV Rheinland LGA. „Doch die Wahrscheinlichkeit ist durch die Prüfanforderung zur Erlangung des Schadstoff-Labels deutlich minimiert.“ Im Internet können sich Verbraucher unter http://www.lga.de (à Produktprüfung und -zertifizierung à Schadstoffgeprüfte Produkte / Datenbank à Bauprodukte und Inneneinrichtung à Matratzen) über Matratzenhersteller und deren zertifizierte Produkte informieren. Komfort- und gesundheitsbewusste Schläfer vertrauen darüber hinaus auf das TÜV Rheinland LGA-Ergonomie-Prädikat. Es garantiert, dass die Matratze dort nachgibt, wo schwere Körperteile einsinken, und trotzdem an anderen Stellen - wie dem unteren Rücken - die Wirbelsäule stützt.

Routine sorgt für guten Schlaf
Ein regelmäßiger Tagesablauf stabilisiert die innere Uhr
Baierbrunn (ots) -
Den Kaffee am Morgen immer um acht Uhr, den Tee gegen halb drei und vor den Nachrichten stets einen Spaziergang - Wer seinen Tagesablauf so klar strukturiert, schläft besser, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf israelische Schlafforscher. „Unsere innere Uhr braucht Reize, um zu erfahren, wann draußen Tag und Nacht ist“, bestätigt Professor Jürgen Zulley. Regelmäßige Rituale, betont der Regensburger Schlafexperte, helfen, den biologischen Rhythmus zu stabilisieren.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Steuererleichterung für Pflegebedürftige
Kosten für „haushaltsnahe Dienstleistungen“
sind nun teilweise steuerfrei
Baierbrunn (ots) -
Ab sofort dürfen Pflegebedürftige 20 Prozent der „haushaltsnahen Dienstleistungen“, die ihnen für Reinigungsarbeiten, Pflege oder Betreuung in Rechnung gestellt werden, direkt von der Einkommenssteuerschuld abziehen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium. Die Finanzverwaltung solle diese Steuervergünstigungen einfacher und unbürokratischer handhaben.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Schnelle und wirkungsvolle Hilfe bei Nagelpilz
Oldenburg (ots) - Gepflegte Nägel sind ein Schmuck für jeden Menschen. Doch häufig sind Fuß- und/oder Fingernägel von Pilzen, insbesondere Dermatophyten, befallen. Es wird geschätzt, dass etwa 10 Millionen Deutsche unter einer Nagelpilzerkrankung, auch Onychomykose genannt, leiden. Begünstigt wird diese durch eine vorhergehende Hautpilzerkrankung.
Nagelpilz heilt nie von alleine
Ist ein Nagel von einem Pilz befallen, so erkennt man dies schon früh daran, dass er seinen perlmuttartigen Glanz und seine Transparenz verliert. Später verdickt sich die Nagelplatte, die Nagelränder können einreißen. Unbehandelt kann der Nagelpilz zur völligen Zerstörung der Nagelplatte führen.
Daher sollte bereits bei den ersten Anzeichen mit der Behandlung begonnen werden. Auch, weil eine Pilzerkrankung der Haut nicht von alleine abheilt - und Pilzinfektionen zudem sehr ansteckend sind.
Mittel der Wahl ist ein medizinischer wasserfester Nagellack, der den Wirkstoff Ciclopirox enthält (z.B. Ciclopirox Winthrop® Nagellack; rezeptfrei in Apotheken). Die Anwendung ist leicht: Zunächst wird das befallene Nagelmaterial mit einer Feile entfernt. Dafür sollte man ausschließlich die beiliegenden Einmalfeilen benutzen. Dann wird der Nagel mit einem Alkoholtupfer desinfiziert. Anschließend wird der wasserfeste Lack aufgetragen, der transparent ist und nicht auffällt. Der Vorteil von wasserfestem Lack: Er wird durch Waschen, Duschen, Schweiß etc. nicht abgewaschen und muss daher auch nicht täglich aufgetragen werden. Dadurch ist die Behandlung im Gegensatz zu abwaschbaren Lacken wesentlich preiswerter.

Vom Heißhunger zum Wunschgewicht -
die besten Tipps und Tricks

Münster (ots) - Wer überflüssige Pfunde verlieren will, muss den Tag über weniger Kalorien aufnehmen, als der Körper verbrennt. Doch viele plagt zwischen den Mahlzeiten immer wieder ein Hungergefühl. Ein Trick: Putzen Sie sich zwischendurch die Zähne! Der frische Geschmack verringert die Lust auf Süßes und Fettiges. Das Kauen von frischen Kräutern oder Kaugummi hat die gleiche Wirkung.
Heißhunger muss man nicht unbedingt mit Keksen oder einer Tafel Schokolade stillen. Ersetzen Sie beispielsweise den Schokoriegel durch einen Joghurt oder einen Apfel.
Auch Ayurveda kann helfen: Schluckweise warmes Wasser trinken, das füllt den Magen.
Und führen Sie ein Ernährungstagebuch, um herauszufinden, wo die Ursachen für ihre individuelle Hungerattacken liegen (z.B. Stress, Ärger, unregelmäßige Mahlzeiten) und wie sie in Zukunft zu umgehen sind. Ernährungstagebücher können übrigens kostenlos im Internet (z.B. auf http://www.biolabor.de) abgerufen werden.
Spezial-Tipp: Ganz neu ist ein Kartoffelprotein-Extrakt (Biolabor Slimdesta Kapseln, Drogerien), das 60 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen wird. Es erhöht das Sättigungsgefühl auf natürliche Weise. Man isst automatisch viel weniger und nimmt auf diese Weise langsam aber sicher ab.

Cochrane-Analyse bestätigt: Aspirin stoppt Migräne
Ein Viertel der Patienten schmerzfrei,
die Hälfte mit deutlicher Linderung
Leverkusen (ots) -
Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden an Migräne. Vor allem Frauen sind betroffen. Der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure lindert wirksam und verträglich Migräne-Kopfschmerzen, das hat eine neue wissenschaftliche Auswertung von 13 Studien mit 4.222 Patienten der renommierten britischen Cochrane Collaboration bestätigt.

Migräne trifft vor allem Frauen. Eine neue wissenschaftliche Auswertung zeigt die gute Wirksamkeit und Verträglich des Aspirin Wirkstoffs bei Migräne. Abbildung: Bayer Vital GmbH
Die Einzeldosis von 900 bis 1.000 Milligramm Acetylsalicylsäure führte nach zwei Stunden bei jedem zweiten Patient zu einer deutlichen Schmerzlinderung, jeder vierte war sogar völlig schmerzfrei. Bei Patienten, die bereits nach zwei Stunden eine Schmerzlinderung erfahren hatten, konnte der Kopfschmerz auch weiterhin innerhalb von 24 Stunden und im Vergleich zu Placebo stärker gelindert werden. Im Vergleich mit dem rezeptpflichtigen Migräne-Medikament Sumatriptan (50 Milligramm) war die Wirkung von Aspirin vergleichbar.
Migräne-Begleitsymptome wie Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit verbesserten sich nach der Aspirin-Einnahme ebenfalls und konnten durch die gleichzeitige Gabe von Metoclopramid - einem Medikament gegen Übelkeit - noch stärker reduziert werden.
Die Verträglichkeit von Aspirin in Kombination mit Metoclopramid war im Vergleich zu 100 Milligramm Sumatriptan besser. Unerwünschte Wirkungen unter der Therapie mit Aspirin waren überwiegend leicht und vorübergehender Natur und traten nur 2-3 Prozent häufiger als unter Placebo auf.
Besondere Darreichungsform beschleunigt
Aspirin Migräne enthält pro Brausetablette 500 Milligramm Acetylsalicylsäure. Die Darreichungsform beinhaltet ein spezielles Puffersystem, durch das die Magenpassage des Wirkstoffs beschleunigt werden kann. Das ist wichtig, weil dieser Prozess bei Migränepatienten oft verlangsamt ist. Der Puffer von Aspirin Migräne gleicht dies aus, so dass der Wirkstoff rasch in den Dünndarm und von dort in den Blutkreislauf gelangt. Auf diese Weise wird schnell eine hohe Wirkstoffkonzentration im Blut erreicht. Wichtig ist, zwei Brausetabletten, also 1.000 Milligramm rechtzeitig, am besten direkt mit Einsetzen der Kopfschmerzen bzw. nach dem Abklingen der Seh- und Empfindungsstörungen (Aura), einzunehmen.
Cochrane Collaboration
Die Cochrane Collaboration ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, systematische Auswertungen und Meta-Analysen von qualitativ hochwertigen, randomisierten und kontrollierten Studien zu erarbeiten. Die Analysen gelten bei Ärzten als wegweisend und Orientierungshilfe bei der Therapiewahl.
Über Bayer Vital
Die Bayer Vital GmbH vertreibt in Deutschland die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care und Bayer Schering Pharma. Bayer Vital konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: http://www.bayervital.de.

Gehirn repariert sich selbst
Bisher unbekannte Fähigkeit zur Selbstheilung entdeckt
Baierbrunn (ots) -
Im Gehirngewebe von Schlaganfallpatienten steigt die Zellteilungsrate stark an und es finden sich vermehrt Vorläufer von Nervenzellen - Aktivitäten, die auf die Neubildung von Nervenzellen schließen lassen. Bis vor kurzem glaubte man, das menschliche Gehirn sei dazu nicht in der Lage. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, fanden Wissenschaftler der Universität von Barcelona (Spanien) nun im Gehirngewebe von sieben Patienten nach einem Schlaganfall die Hinweise auf den körpereigenen Reparaturmechanismus. Sie hoffen, mithilfe der Erkenntnisse neue Ansätze für die Therapie des Schlaganfalls zu entwickeln.
Weitere Informationen über den Schlaganfall unter http://www.apotheken-umschau.de/Schlaganfall.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Viele Versicherte erwägen Kassenwechsel
Angekündigte Zusatzbeiträge führen zu massenhaften Anfragen
bei Verbraucherzentralen

Baierbrunn (ots) - Seit erste Krankenkassen angekündigt haben, dass sie Zusatzbeiträge erheben wollen, erleben Verbraucherzentralen einen Ansturm verärgerter Versicherter. „Die Leute wollen wissen, was sie tun sollen“, sagt Kai Vogel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Patientenmagazin „HausArzt“. Viele wollen ihr Recht in Anspruch nehmen, die Kasse zu wechseln. Die Erhebung eines Zusatzbeitrages, dessen Erhöhung, aber auch die Kürzung oder das Streichen einer Prämie bringt ein Sonderkündigungsrecht mit sich. Ausgenommen sind nur Versicherte, die sich für spezielle Wahltarife mit Selbstbeteiligung oder Rückerstattung entschieden haben. Sie sind für drei Jahre an die Kasse gebunden. In anderen Wahltarifen wie „Hausarzt“ oder „integrierte Versorgung“ besteht jedoch das Kündigungsrecht. Wer die Kasse wechselt, muss während der zweimonatigen Kündigungsfrist seinem alten Versicherer den Zusatzbeitrag nicht bezahlen. Vogel rät Versicherten aber auch, Leistungen und Kundenservice der einzelnen Krankenkassen zu vergleichen: „Nicht nur das Finanzielle sollte den Ausschlag geben.“
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

Hochsaison für kleine Vampire: Rotes Kreuz gibt Tipps,
wie man sich vor Zecken schützen kann

Berlin (ots) - Sobald es im Frühjahr wärmer wird, steigt mit den Temperaturen auch die Zeckengefahr. Die lästigen Blutsauger haben den harten Winter unbeschadet überstanden. Von April bis August sind sie fast überall - in Waldgebieten und Stadtparks, auf Spielplätzen und im heimischen Garten. Zecken können lebensbedrohliche Krankheiten auf den Menschen übertragen, darunter die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer in einem Risikogebiet wohnt oder dort Urlaub machen will, kann sich durch eine Impfung vor FSME schützen. Darüber hinaus gibt das Deutsche Rote Kreuz Tipps zur Zecken-Vorsorge.
„Information und Aufklärung über die Risiken und einfache Vorsichtsmassnahmen können schon dazu beitragen, dass der Aufenthalt im Freien ungefährlich bleibt“, sagt Dr. Christiane Haas, Fachberaterin Gesundheit beim Deutschen Roten Kreuz. Insektenschutzmittel allein genügen nicht, um sich die Plagegeister vom Leibe zu halten. „Sie helfen nur bedingt gegen Zecken und verlieren zwei Stunden nach dem Auftragen ihre Wirkung.“
Deshalb rät das DRK: Im Freien nur auf einer Unterlage liegen oder sitzen. Bei der Gartenarbeit oder einem Ausflug ins Grüne geschlossene Schuhe, Socken und langärmelige Oberteile tragen. Das gilt auch für Kinder, wenn sie draußen spielen. Auf heller, einfarbiger Kleidung sind Zecken leichter zu entdecken. Im Wald auf den Wegen bleiben und nicht im hohen Gras oder durch Unterholz gehen. Dort lauern die kleinen Vampire besonders gern.
Ein absolutes Muss: Nach einem Aufenthalt an der frischen Luft den Körper, vor allem dünne, gut durchblutete Hautstellen wie Haaransatz, Achselhöhlen und Kniekehlen, absuchen. Auch Duschen ist ratsam. Hat sich doch eine Zecke festgebissen, sollte diese mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert werden. Wenn unklar ist, ob das Tier richtig entfernt wurde oder wenn Teile der Zecke stecken geblieben sind, den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen. Das Gleiche gilt bei Symptomen wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Fieber.

Rheumatherapie: Apotheker räumen mit Vorurteilen auf
Berlin (ots) - In der Behandlung rheumatischer Erkrankungen gibt es einige Vorurteile. Patienten überschätzen bei Arzneimitteln mit Kortison oder Methotrexat oft die Nebenwirkungen. Die Pharmazeutische Zeitung räumt in ihrer aktuellen Ausgabe mit Klischees auf. „Mein Rat an Patienten: Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen. Fragen Sie lieber Ihren Arzt oder Apotheker“, so Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Mitglied der Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung.
Entgegen des Vorurteils nutzen Arzneimittel mit Kortison und verwandten Substanzen (Corticosteroide) in der Regel mehr als sie schaden. Das gilt besonders bei kurzzeitiger Einnahme und niedrigen Dosierungen. Kortison ist ein körpereigenes Hormon und hemmt Entzündungen. Diese Medikamente sind besonders zu Beginn der Rheumabehandlung geeignet. Sie überbrücken die Zeit, bis die langfristig angewendeten Basismedikamente gegen Rheuma wirksam werden. Nur wenn Kortison langfristig über mehr als drei Monate eingenommen wird, steigt das Risiko für Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose an. In höherer Dosierung kann Kortison die Wundheilung verschlechtern.
Methotrexat ist ein Wirkstoff, der gegen rheumatische Erkrankungen oder Krebsleiden eingesetzt wird - allerdings in unterschiedlichen Dosierungen. Bei hohen Dosierungen können als Nebenwirkung Nierenschäden auftreten. In der Rheumatherapie werden vor allem niedrige Dosierungen eingesetzt. Wenn keine Begleiterkrankungen vorliegen, werden die Nieren dadurch in der Regel nicht geschädigt. Schubert-Zsilavecz: „Der Wirkstoff Methotrexat soll gegen Rheuma in der Regel nur einmal in der Woche eingenommen werden. Einige Patienten nehmen die Tabletten aber aus Versehen jeden Tag ein. Überdosierungen sind dann unvermeidlich. Der Apotheker kann hier individuell aufklären und die Fehlanwendung vermeiden.“

Blähungen über den Wolken
Darmgase dehnen sich durch geringeren Luftdruck aus -
Hilfe fürs Handgepäck
Leverkusen (ots) -
Wenn nicht gerade der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Luftverkehr behindert, ist das Flugzeug als Verkehrsmittel unentbehrlich. Doch für viele Menschen wird der Aufenthalt an Bord zur Qual: Sie leiden unter Blähungen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern - umgeben von anderen Fluggästen - auch besonders unangenehm. Schnelle Hilfe gegen die Beschwerden können rezeptfreie Präparate aus der Apotheke bieten.
Luftdruck beeinflusst Darmgase
Luft im Bauch ist normal: Pro Mahlzeit bilden sich bei der Spaltung der Nahrung etwa 1,5 Liter Darmgase. Die Menge entspricht in etwa der Füllung eines Luftballons. 1,3 Liter davon werden über die Darmschleimhaut ins Blut transportiert und abgeatmet, der Rest verlässt den Körper durch den Darmausgang. Im Flugzeug allerdings ist der Luftdruck geringer als am Boden. Folge: Die Darmgase dehnen sich um 40 Prozent aus, es entstehen vermehrt Blähungen. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits zum Essen rezeptfreie Präparate wie Lefax extra Lemon Fresh einzunehmen. Das Mikrogranulat ist gerade auf Rei-sen praktisch, da es ohne Wasser eingenommen werden kann. Es löst sich schnell im Mund auf und gelangt feinstverteilt in den Darm. Dort löst der Wirkstoff Simeticon die eingeschlossenen Luftbläschen auf und stoppt eine weitere Schaumbildung. Der Wirkstoff wird nicht ins Blut aufgenommen, sondern anschließend unverändert wieder ausgeschieden.
Tipps für einen entspannten Flug
Reisende können zu viel Luft im Bauch vorbeugen, indem sie zum Beispiel blähende Speisen wie Bohnen oder Paprika an Bord vermeiden. Sie sollten auch auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten und auf stilles Wasser oder Fruchtsäfte ausweichen. Bequeme, locker sitzende Kleidung verhindert, dass der Bauch eingeengt wird. Auf Langstreckenflügen empfiehlt es sich, zwischendurch aufzustehen und sich zu bewegen, denn Aktivität hält die Verdauung in Schwung - einem angenehmen Flug mit gutem Bauchgefühl steht nichts mehr im Weg.
Weitere Informationen unter http://www.lefax.de.

Beruhigt abheben
Ein paar Tipps für Flugreisende mit gesundheitlichen Handycaps
Baierbrunn (ots) -
Reisen mit dem Flugzeug können besonders für Menschen mit chronischen Herz- und Lungenkrankheiten problematisch sein. Sie sollten sich vor Reiseantritt unbedingt reise- und flugmedizinisch beraten lassen. „Ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr können Herz- und Lungenkranke durch die Druckverhältnisse in der Kabine gesundheitliche Probleme bekommen“, sagt Professor Uwe Stüben, Leiter des medizinischen Dienstes der Lufthansa in der „Apotheken Umschau“. Passagiere mit akuten Infekten der Lunge oder des HNO-Bereiches sollten gar nicht fliegen. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, soll im Flugzeug seine übliche Dosierung beibehalten. Eine wichtige Ausnahme gibt es aber: Herzkranke sollen kein gefäßerweiterndes Nitrospray verwenden. Es könnte sich so stark auf die Sauerstoffsättigung und den Blutdruck auswirken, dass der Patient bewusstlos wird. Diabetiker, die Insulin spritzen, sollen damit warten, bis „das Essen schon vor Ihnen steht“, rät Lufthansa-Arzt Stüben. Wird der Service nämlich wegen Turbulenzen plötzlich eingestellt, besteht die Gefahr von Unterzucker. Frauen mit unkomplizierter Schwangerschaft dürfen bis zur 36. Woche ohne Einschränkungen fliegen.
Mehr Informationen rund um das Thema Reisen unter http://www.apotheken-umschau.de/Reisen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau

Psychische Erkrankungen:
Steigender Arbeitsdruck belastet immer mehr Beschäftigte
TÜV Rheinland: Druck auf Beschäftigte steigt - Starke Zunahme
der Fehltage - Betriebsarzt erteilt kompetente Beratung
Köln (ots) -
Am 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Anlass genug, um die Krankheiten zu beleuchten, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen: die psychischen Erkrankungen. Nach Angaben des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen nehmen sie seit einigen Jahren sogar gravierend zu. „2008 waren psychische Erkrankungen die zweithäufigste Ursache aller Krankentage“, betont Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Laut der Studie „gesunde Arbeit“ der Initiative neue Qualität der Arbeit, sind ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland von Zeitdruck und Anforderungen im Job außergewöhnlich gestresst. Sie glauben nicht, unter diesen Arbeitsbedingungen bis zum Rentenalter gesund weiterarbeiten zu können.
Als Ursache gilt vor allem der enorme Druck, der durch wachsende und häufig wechselnde Aufgaben, Informationsüberflutung sowie Angst vor Entlassung auf einer großen Anzahl von Arbeitnehmern lastet. „Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter mit einer ständigen Überforderung leben“, erklärt die Arbeitsmedizinerin. In vielen Unternehmen wird der Umgang mit Stress häufig nur als individuelles Problem gesehen. Rund 80 Prozent der Unternehmen wissen gar nicht, wo die Quellen für die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeiter liegen. Hinweise auf das Vorliegen von krankmachenden psychischen Belastungen in Unternehmen können die Zunahme von Arbeitsunfällen, Fehlzeiten und Fluktuation sein. Die Betroffenen fallen häufig durch Leistungsmängel oder ein verändertes Sozialverhalten auf. Sie isolieren sich, wirken gleichgültig und abweisend oder sind leicht reizbar.
„Bemerkt ein Vorgesetzter eine solche Verhaltensänderung, sollte er den Betroffenen auf jeden Fall darauf ansprechen“, sagt Dr. Roth. Kompetenter Ansprechpartner für die weitere Vorgehensweise ist der Betriebsarzt, der sowohl Diagnostik und Therapie einleiten, als auch den Betroffenen zu geeigneten Hilfsangeboten beraten kann. Darüber hinaus kann der Arbeitsmediziner den Arbeitgeber dahingehend informieren, in welcher Form Arbeitsplätze bezüglich psychischer Belastungen zu beurteilen sind. Um weiteren Problemen vorzubeugen, unterstützen Betriebsärzte Arbeitgeber auch mit hilfreichen Maßnahmen zur Reduzierung der psychischen Belastungen.

Warum Schnarchen gefährlich sein kann
Stuttgart (ots) - Magazin Reader’s Digest erklärt in seiner
Mai-Ausgabe, warum es wichtig ist, vermeintlich harmlose Signale
des Körpers genauer untersuchen zu lassen

Manche Menschen leiden unter Völlegefühl, andere haben schiefe Zähne, wieder andere schnarchen, wundern sich über den plötzlichen Ausfall der Augenbrauen oder haben andere vergleichbare Beschwerden, ohne deshalb gleich einen Arzt aufzusuchen. Manchmal ist es aber durchaus ratsam, nach den Ursachen zu suchen, um möglicherweise schlimmere Krankheiten zu verhindern. Das Magazin Reader’s Digest erklärt in seiner Mai-Ausgabe am Beispiel mehrerer Symptome, warum es wichtig ist, sich rechtzeitig um solche Signale des Körpers zu kümmern.
So kann der Ausfall der Augenbrauen darauf hindeuten, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert. Die Folge: Der Stoffwechsel wird langsamer und es besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Glaukome und Demenz. Experten raten deshalb zu einem Bluttest beim Arzt.
Ein Arztbesuch wird auch demjenigen empfohlen, der über Magenverstimmungen klagt oder dauerhaft unter einem Blähbauch leidet. Im ersten Fall kann eine Magenspiegelung helfen, um zu klären, ob sich im mittleren Verdauungstrakt krebsartige Veränderungen entwickelt haben. Im zweiten Fall kann bei Frauen eine dauerhafte Vergrößerung des Bauchraumes darauf hindeuten, dass Eierstockkrebs vorliegt - zumal wenn Symptome wie Beckenschmerzen, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und ein Völlegefühl hinzukommen. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, liegt die Überlebensrate für die nächsten fünf Jahre bei 85 bis 90 Prozent, in späteren Stadien sinkt sie auf nur noch rund 25 Prozent. Eine Untersuchung der Bauchhöhle auf Zysten, eine Ultraschalluntersuchung sowie ein Bluttest können hier Klärung bringen.
Vorsorge ist auch beim Thema Schnarchen notwendig, weil es ohne Behandlung leicht zu einer Schlafapnoe führen kann. Dabei setzt die Atmung des Betroffenen kurzfristig aus, bis der Schlafende nach Luft schnappt, meist ohne dabei aufzuwachen. Ohne Tiefschlafphasen und infolge des Sauerstoffmangels fühlt er sich ständig erschöpft. Nach Untersuchungen der Britischen Gesellschaft für Schlafapnoe drohen chronischen Schnarchern fünfmal häufiger Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes Typ II, Schlaganfall und erhöhtes Cholesterin. Fachleute raten deshalb zum Arztbesuch, zumal sich Schlafapnoe mit Hilfe eines speziellen Beatmungsgeräts bekämpfen lässt. Daneben sollten die Betroffenen aber auch selbst darauf achten, ihr Gewicht zu reduzieren, das Rauchen aufzugeben und weniger Alkohol zu trinken.
Auch ein anderes Signal des Körpers sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Wenn sich gelbe Flecken um die Augen bilden. Dabei kann es sich um Xanthelasmen handeln, die ein Hinweis auf erhöhte Cholesterinwerte sein können. Überschüssiges Cholesterin im Blut lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und kann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Experten raten auch hier zu einem Bluttest beim Arzt. Sollten die Blutfettwerte erhöht sein, kann eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten helfen. Wer sich an den Xanthelasmen stört, kann sich diese übrigens mit Laser, Skalpell oder Vereisung entfernen lassen.
In seiner Mai-Ausgabe gibt das Magazin Reader’s Digest darüber hinaus Tipps, welche Gefahren lauern, wenn Menschen schiefe Zähne haben oder unter Plattfüßen leiden, warum Frauen ihren Arzt konsultieren sollten, wenn ihr vaginaler Ausfluss auffällig gefärbt ist, und warum man bei einem kurzzeitigen Sehverlust unbedingt zum Augenarzt gehen sollte.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Mai-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Herz im falschen Takt
Was zu tun ist, wenn der Herzschlag scheinbar grundlos
aus dem Rhythmus kommt
Baierbrunn (ots) -
Schon leichte Herzrhythmusstörungen können manchen Menschen den Angstschweiß auf die Stirn treiben, andere nehmen schwere Unregelmäßigkeiten mit einem Schulterzucken hin. Beides wird dem Ereignis nicht gerecht. Betroffene sollten sicher gehen, warum ihr Herz stolpert, galoppiert oder aus dem Takt gerät. Ohne eine ärztliche Diagnostik können sie nicht wissen, ob es sich um eine harmlose Missempfindung oder einen gefährlichen Defekt handelt. Die meisten Herzrhythmusstörungen kann der Arzt anhand eines EKG schon sicher beurteilen. Harmlose, für die Herzfunktion unbedeutende Formen sind recht häufig, eine Therapie ist dann nicht nötig. Bestimmte Formen können nur mit zusätzlichen Untersuchungen beurteilt werden. Ob behandelt werden muss oder nicht, hänge von drei Faktoren ab, erklärt Professor Gerhard Steinbeck, ärztlicher Direktor am Münchner Universitätsklinikum Großhadern, in der „Apotheken Umschau“: „von der Schwere der Symptome, der Art der Rhythmusstörung und dem Zustand des Herzens.“ Besonders gefährlich sind Taktprobleme, die aus einer bereits vorhandenen Herzkrankheit resultieren, zum Beispiel einem Infarkt, einer Herzschwäche, defekten Klappen, verdickten Kammerwänden oder einer Minderdurchblutung des Herzens. Es gibt zahllose Varianten; den meisten Patienten können die Kardiologen heute effektive Behandlungen anbieten.
Mehr Informationen zum Thema Rhythmusstörungen unter http://www.apotheken-umschau.de/Herzrhythmus-stoerungen/Herzrhythmusstoerungen-Arrhythmien-Diagnose-A050829ANONI013239-4.html.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Ohne Frühstück:
Jedes zweite Kind geht mit Fehlstart in den Tag

Hamburg (ots) - Nur jedes zweite Kind frühstückt morgens gemeinsam mit seiner Familie, jedes sechste Kind isst vor der Schule gar nichts. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage unter Eltern im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). „Das Frühstück liefert die Energie für den Tag. Wenn Kinder darauf verzichten, legen sie einen glatten Fehlstart hin. Ohne Grundlage sind sie in der Schule weniger aufmerksam und können sich schlechter konzentrieren“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz von der TK. „Daher ist es besonders bedenklich, dass ein Drittel der Kinder, die sowieso schon häufig schlapp und müde sind, ohne Frühstück aus dem Haus gehen“, so die TK-Expertin zu den Umfrage-Ergebnissen.
Zeitmangel ist der häufigste Grund, warum Familien auf das morgendliche Ritual verzichten: Jeder dritte Befragte gab an, dass es deswegen bei ihm zu Hause nicht zu einer gemeinsamen Mahlzeit reicht. „Wer mit leerem Magen aus dem Haus geht, den überfällt später am Tag der Heißhunger. Eltern sollten auch bei den Essgewohnheiten Vorbilder sein. Statt mit dem Kaffeebecher in der Hand zur Arbeit zu hetzen, ist ein gemeinsames Frühstück ein wichtiges Familienritual, um den Tag zu beginnen“, sagt die TK-Expertin. Die Umfrage ergab, dass in jeder fünften Familie die Kinder ohne die Eltern frühstücken.
Doch was steht auf dem morgendlichen Speiseplan? Zwei von zehn Kindern trinken nur ein Glas Saft oder Milch. Das ist besser zwar als mit leerem Magen zur Schule zu gehen. „Milch oder Milchprodukte sind gerade für die Jüngeren wichtig, denn sie enthalten Calcium und helfen, Knochen und Zähne zu stärken. Doch bei einem richtigen Frühstück sollten auch Getreideprodukte, frisches Obst oder Gemüse und zum Beispiel Kräuter- oder Früchtetee auf dem Tisch stehen“, erklärt Krotz. Vollkornbrot, magerer Wurstaufschnitt, selbstgemachter Quarkaufstrich mit Kräutern und Müsli mit Nüssen, Früchten und Rosinen sind die besten Energielieferanten für den Tag. So enthalten Haferflocken viele B-Vitamine, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Und Bananen verbessern mit hohem Kaliumgehalt die Konzentration.
Laut der Umfrage hat jedes vierte Kind morgens überhaupt keinen Appetit. „Eltern sollten solche Frühstücksmuffel nicht zum Essen zwingen. In der Woche können sich die Kleinen langsam mit einem Glas Milch, einem Stück Obst oder einem Joghurt an das Frühstück gewöhnen. Am Wochenende kann dann ein bunt gedeckter Tisch dem Nachwuchs Appetit machen. Obstspieße, Gemüsestangen mit Dips oder selbst gebackenes Brot überzeugen auch kleine Essensverweigerer“, rät Ernährungsexpertin Krotz.
Übrigens: Je älter die Kinder sind, umso eher verzichten sie morgens auf ihre erste Mahlzeit. Während nur jeder zehnte Grundschüler mit leerem Magen aus dem Haus geht, ist es bei den 15- bis 18-Jährigen schon jeder vierte. Außerdem scheint der Bildungshintergrund eine Rolle zu spielen: Kinder, deren Eltern die Volks- und Hauptschule besucht haben, essen doppelt so oft kein Frühstück wie ihre Altersgenossen, deren Eltern Abitur oder ein Studium in der Tasche haben.

Überkreuz sprayen schont die Nase
Ein Tipp für Allergiker, um Nasenbluten zu verhindern
Baierbrunn (ots) -
Seit die Pollen fliegen, müssen Allergiker wieder vermehrt zum Spray greifen, um die verstopfte Nase zu befreien. Dabei sollte man möglichst die empfindliche Nasenscheidewand schonen, die mit Nasenbluten reagieren könnte, rät die „Apotheken Umschau“. Und so gelingt es am besten: Man richtet den Sprühstoß auf die seitliche Nasenmuschel. Am besten sprüht man mit der linken Hand ins rechte Nasenloch und umgekehrt.
Wissenswertes über Allergie-Medikamente und die Behandlung von Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/Allergie.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zelle besetzt, Virus zieht weiter
Wie manche Viren ihre rasante Vermehrung perfektionieren
Baierbrunn (ots) -
Manche Viren erkennen bereits befallene Zellen und umgehen diese auf ihrer zielstrebigen Suche nach einer Wirtszelle, in der sie sich vermehren können. Wie ihnen das gelingt, haben nun Forscher der Radboud-Universität Nijmegen (Niederlande) entschlüsselt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Demnach veranlassen die bereits in der Zelle befindlichen Viren diese, ein Erkennungseiweiß an der Zellwand zu bilden. Treffen freie Viren auf diese Substanz, werden sie von ihr weitergeleitet. Das wiederholt sich so lange, bis das Virus schließlich auf eine empfängliche Zelle trifft.
Mehr Infos über Infektionen unter http://www.apotheken-umschau.de/infektion.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Betroffene schweigen oft auch aus Angst vor Jobverlust: Migräne-Experte: „Viele leiden im Stillen!“
München (ots) - Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und weitere Symptome auf der einen Seite und auf der anderen Seite der innere Zwang, doch zur Arbeit gehen zu müssen, um nicht als Drückeberger abgestempelt zu werden oder sogar den Job zu gefährden: So geht es regelmäßig Millionen Migränepatienten in Deutschland. Doch die Rechnung geht nicht auf, mahnt jetzt Neurologe Prof. Dr. Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum und Westdeutschen Kopfschmerzzentrum Essen:
„Aufgrund der noch immer mangelnden Bereitschaft von Nicht-Betroffenen, die Migräne als das zu akzeptieren, was sie ist - nämlich eine tatsächliche Erkrankung mit real empfundenen schlimmen Beschwerden -, verheimlichen viele ihr Leiden. „Stell Dich halt nicht so an“, haben sie so oft gehört, bis sie sich einen anderen Umgang mit ihrer Erkrankung schon von selbst verbieten - und weiter im Stillen leiden. Aus Angst um ihren Job schleppen sie sich mit letzter Kraft an den Arbeitsplatz und versuchen, wenigstens zum Teil ihre Leistung zu erbringen. Große Studien zeigen aber, dass auch bei einer behandelten Migräneattacke die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit um bis zu 50 Prozent reduziert ist.“
Der bekannte Migräneexperte wirbt daher für mehr Akzeptanz der Erkrankung in der Gesellschaft. „Wenn ein Patient mit Migräne trotz starker Beschwerden zur Arbeit geht, ist niemandem geholfen - ihm selbst nicht und auch dem Arbeitgeber oder Kunden nicht“, urteilt Diener. Denn Migräne im Beruf gerät meist zur stunden- oder sogar tagelangen Tortur für die Erkrankten und beeinträchtigt darüber hinaus trotzdem noch das Wirtschaftsleben: Experten schätzen den durch Migräne verursachten jährlichen Schaden für die Volkswirtschaft von über 3 Milliarden Euro nicht nur anhand des tatsächlichen Arbeitsausfalls, sondern auch aufgrund indirekter Verluste durch die Leistungseinschränkung am Arbeitsplatz. Eine effiziente Behandlung der Migräne ist also in erster Linie für die Betroffenen selbst und in zweiter Linie auch für die Gemeinschaft von hohem Wert.
Bewährt hat sich hier die Wirkstoffgruppe der so genannten Triptane. Diese Präparate zielen auf die eigentliche Ursache der Migräne. So kompensieren sie anders als „klassische“ Schmerzmittel ein Ungleichgewicht des Serotonin-Haushalts im Gehirn und verengen schließlich die schmerzhaft erweiterten Blutgefäße in der Hirnhaut auf ihre Normalgröße. Naratriptan weist dabei auch noch eine besonders lang anhaltende Wirkung auf, so dass oft mit nur einer einzigen Tablette alle Migränespezifischen Symptome für die ganze Dauer einer Attacke behandelt werden. Unter dem Markennamen FORMIGRAN® ist der Wirkstoff in der Dosierung von 2,5 mg auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.

Bei Heuschnupfen abschwellende Nasensprays
nur kurzfristig anwenden

Berlin (ots) - Bei Heuschnupfen sollten Nasensprays gegen Erkältungsschnupfen wenn überhaupt nur kurzfristig eingesetzt werden. Typisch für Heuschnupfen ist ein Fließschnupfen mit einem fast wasserklaren, dünnflüssigen Sekret. Er tritt häufig saisonal auf und kann je nach Pollenbelastung mehrere Wochen lang andauern. Nasensprays gegen eine verstopfte Nase sollten hingegen nicht länger als maximal eine Woche angewendet werden. Sie wirken zusammenziehend auf die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und dadurch abschwellend. Zudem trocknen sie die Nasenschleimhäute aus und können zur Gewöhnung führen.
„Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Im Gegenteil: In der Selbstmedikation lösen Apotheker jeden Tag bundesweit mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme. Häufig fragen Kunden nach Präparaten, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, kann auf die unabhängige Information des Apothekers vertrauen“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Für die Selbstmedikation gibt es verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente, mit denen leichtere Formen des Heuschnupfens auch über längere Zeit behandelt werden können.
Tauchen Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auf, sollten sich Betroffene an ihren Arzt wenden. Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene reagieren allergisch auf Pollen.

Zitrone und Quitte helfen gegen Heuschnupfen -
und das ganz natürlich

Schwäbisch Gmünd (ots) - Die Augen tränen, die Nase juckt und läuft - typisch für Heuschnupfen. Für viele wird er jeden Frühling zum Dauerthema: Er mindert die Lebensqualität und oft auch die Leistungsfähigkeit. Eine Kombination aus Quitte und Zitrone hilft - und das ohne chemische Zusatzstoffe. Die Zitronensäure wirkt zusammenziehend und regulierend, dadurch mindert sie unangenehmes Nasenlaufen. Quittenextrakt lindert Reizungen und Entzündungen, stärkt die Schleimhäute und macht sie so resistenter gegen Allergene.
Diese Wirkstoffe sind zusammen im Weleda Heuschnupfenspray (Apotheke) enthalten. Das Spray ist frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, Quitten und Zitronen stammen aus biologisch-dynamischem Anbau.
Im Laufe der ersten ein bis zwei Anwendungswochen baut das Weleda Heuschnupfenspray seine Wirkung auf die Nasenschleimhaut immer besser auf. Deshalb empfiehlt es sich, mit der Therapie bereits vor oder gleich zu Anfang der Allergiesaison zu beginnen.

Ernährungsstudie in Europa zeigt:
Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse
Darmstadt (ots) - Nur jeder 11. Deutsche hält sich an die WHO-Empfehlung und isst 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. In den Niederlanden schafft das bereits jeder 7. Bürger - Zeitmangel und Job sind die Hauptgründe - Nahrungsergänzungsmittel können helfen
Fast jedes Schulkind weiß: Täglich fünf Portionen frisches Obst und Gemüse zu essen, ist gesund. Unter dem Motto „5-a-Day“ („5 am Tag“) empfehlen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) die regelmäßige und ausreichende Ernährung mit frischem Obst und Gemüse. Doch wie halten es die Menschen in Europa mit dieser Vorgabe? In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Research Now im Auftrag von Herbalife unter 5.008 Europäern in fünf Ländern gibt es folgende Antworten:

Aktuelle Ernährungsstudie in Europa zeigt: Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse. Nur jeder 11. Deutsche hält sich an die WHO-Empfehlung und isst 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, in den Niederlanden schafft das bereits jeder 7. Bürger. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Research Now im Auftrag von Herbalife. Quelle: „obs / Herbalife“
Fast jeder fünfte Deutsche (19,6% der Befragten) schafft es überhaupt nicht, 5-mal am Tag frisches Obst oder Gemüse zu essen. Die Hälfte der Deutschen (51,5%) erreicht dieses Ziel höchstens 3-mal in der Woche. Nur jeder 11. Deutsche (8,6%) ernährt sich richtig und nimmt 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu sich. Im Ländervergleich nehmen die Niederländer die Experten-Empfehlungen besonders ernst: Hier schafft jeder Siebte (14,7%) sein „5-a-Day“ täglich sowie 56% mehr als 3-mal in der Woche.
Schlechte Gesellschaft leisten den Deutschen Obst- und Gemüsemuffeln die Spanier: Hier sind es sogar 21,9%, die nie die empfohlenen 5 Portionen Gesundheit am Tag zu sich nehmen. 39,3% der befragten Spanier gaben an, es zumindest bis zu 3-mal in der Woche zu schaffen. Die Hauptgründe für ungesunde Ernährung sind in allen Ländern fast gleich: Der Lebensstil und der Job sind es meistens (41% aller Befragten in Europa), die eine gesündere Ernährung aus Zeitmangel erschweren. Eine gute Möglichkeit bieten hier Nahrungsergänzungsmittel. Sie können dabei helfen, dass jeder sein persönliches „5-a-Day“ schnell und einfach regelmäßig erreicht, auch wenn frisches Obst oder Gemüse gerade nicht greifbar sind.
Über Herbalife:
Herbalife Ltd. (NYSE: HLF) ist ein weltweit tätiges Direktvertriebs-Unternehmen, das Produkte zur Gewichtskontrolle, gezielten Nahrungsergänzung und Körperpflege zur Förderung eines aktiven Lebensstils vertreibt. Die Herbalife Produkte werden über ein Netzwerk von fast 2 Millionen selbständigen Vertriebspartnern in 72 Ländern vertrieben. Das Unternehmen unterstützt die Herbalife Family Foundation und das Casa Herbalife Programm, durch das Kinder und Jugendliche mit gesunder Ernährung versorgt werden. Herbalife International Deutschland GmbH wurde 1991 als 100%ige Tochter der Herbalife International, Inc. gegründet. Seit dem Jahr 2000 ist Darmstadt der Sitz der deutschen Niederlassung. Hier sind derzeit 54 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende, beschäftigt. Die Herbalife International Deutschland GmbH ist Ansprechpartner für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Weitere Informationen über die Herbalife International Deutschland GmbH finden Sie unter http://www.herbalife.de.


Für Sport ist es nie zu spät

Warum es sich auch für 50-Jährige noch lohnt,
mit dem Sport anzufangen
Baierbrunn (ots) -
Auch wer erst mit 50 anfängt, Sport zu treiben, darf damit rechnen, langfristig davon zu profitieren, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine Studie habe gezeigt, dass Männer, die erst mit 50 körperlich aktiv wurden, zehn Jahre später ein ähnlich niedriges Sterberisiko hatten, wie Männer, die schon immer Sport getrieben haben.
Infos darüber, was es vor dem ersten Training zu beachten gilt, gibt es unter http://www.diabetes-ratgeber.net/sport-A090826GOK0Q121730.html.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Aufschlussreicher Nackengriff
Wer wissen will, ob ein Kind friert, prüft das am besten am Nacken
Baierbrunn (ots) -
Kleine Kinder sagen nicht: Mama, mir ist zu kalt oder zu warm. Das erschwert den Eltern gerade in der Übergangszeit die Kleiderwahl. „Um sicher zu sein, dass sich meine Kinder wohlfühlen, fasse ich ihnen in den Nacken“, erklärt die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Schwitzen oder frieren sie hier nicht, ist alles okay.“ Gesicht und Hände sind keine so guten „Sensoren“, denn die kühlen bei Kindern auch aus, wenn es ihnen eigentlich warm genug ist.
Weitere hilfreiche Tipps und Videos zum Thema Babypflege unter http://www.baby-und-familie.de/Pflege.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Forscher entdecken Monsterviren
München (ots) - 12. März 2010. „Es wird in Zukunft mit neuen Viren als Seuchenerregern zu rechnen sein“, sagt Hans-Georg Kräusslich, Virologe an der Uni Heidelberg, gegenüber P.M. Magazin. „Welche das sind, lässt sich leider nicht vorhersagen.“
Wie die Gruner+Jahr-Zeitschrift in ihrer April-Ausgabe (ab heute im Handel) berichtet, ist die Armee der Viren groß. Sie schlägt zu, wenn niemand damit rechnet. Rund 4.000 verschiedene Virusarten sind bis heute bekannt und klassifiziert - raffinierte Überlebenskünstler und in der Lage, ihre Struktur so zu verändern, dass ein bisher wirksamer Impfstoff nicht mehr zu ihrer neuen Form passt.
In den letzten Jahren und Monaten haben Wissenschaftler eine Reihe von unbekannten Viren entdeckt, darunter solche, die ihnen Kopfzerbrechen bereiten: Monsterviren von nie gesehener Größe. Auf so ein Riesenvirus stieß zufällig ein Mikrobiologe bei der Untersuchung des Wassers im Kühlturm eines Krankenhauses in Bradford, England. Er fand merkwürdige Mikroben, die er aufgrund ihres ungewöhnlichen Umfangs zunächst für Einzeller hielt. Mit 400 Nanometern waren sie rund 15-mal so groß wie Schnupfenviren und viermal so groß wie die meisten anderen bekannten Viren.
Konserviert in einer Tiefkühlbox wurde der Fund an den Virenspezialisten Didier Raoult an der Universität Marseille geschickt. Der betrachtete die sensationelle Lieferung zunächst unter dem Mikroskop und erblickte eine mit Fasern besetzte Oberfläche. Ein Bakterium, dachte er, da Viren für Lichtmikroskope normalerweise zu klein sind. Anschließend legte Raoult den Erreger unter ein Elektronenmikroskop. Was er jetzt sah, raubte ihm den Atem: ein Riesenvirus.
Das Monstervirus tarnt sich als Bakterie, mimt also eine Mikrobe (englisch: „mimicking microbe“). Dies trug ihm die Bezeichnung „Mimivirus“ ein. Doch der verniedlichende Name täuscht. Vielleicht müssen sich die Virologen bald auch mit Impfstoffen gegen Monsterviren beschäftigen, die bisher nur Amöben befallen.
„Ob diese Erreger gefährlich werden, kann heute noch niemand sagen“, erklärt Matthias Niedrig vom Robert-Koch-Institut in Berlin. Beunruhigend ist jedoch die Tatsache, dass in Patienten, die eine gefährliche Lungenentzündung hatten, Antikörper gegen Mimiviren entdeckt wurden. Also muss es bereits erste Kontakte zwischen Mensch und Monstervirus gegeben haben.

Teure Promillefahrt: Wer eine Krankheit
selbst verschuldet, kann zur Kasse gebeten werden

Wiesbaden (ots) - Ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss oder medizinische Komplikationen durch ein Piercing oder nach einer Schönheits-Operation: Wer eine Krankheit selbst verschuldet, kann von der gesetzlichen Krankenkasse an den Behandlungskosten beteiligt werden. Das bestätigt auch ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Dessau-Roßlau (Aktenzeichen: S 4 KR 38/08). „Ein Autofahrer hatte betrunken einen Unfall verursacht und sich dabei verletzt. Die Richter stimmten zu, dass er einen Teil der medizinischen Folgekosten selbst bezahlen muss“, sagt Svenja Bartmann, Gesundheitsexpertin beim Infocenter der R+V Versicherung.
Entscheidend war, dass der Autofahrer wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs rechtskräftig verurteilt war. „Grundlage hierfür ist Paragraph 52 Absatz 1 des Sozialgesetzbuchs V. Bei Straftaten können die Leistungen ebenso beschränkt werden wie in anderen Fällen von Selbstverschulden“, so R+V-Expertin Bartmann. Wichtig zu wissen: Die Krankenkassen können nicht nur Teile der Behandlungskosten, sondern auch das Krankengeld teilweise oder komplett zurückfordern. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt jedoch vom Einzelfall ab.

Heuschnupfen kommt später
Harter Winter führt zu verspätetem Pollenflug -
Hyposensibilisierung noch möglich
Hamburg (ots) -
Der lange, harte Winter hat für Allergiker auch eine positive Seite: Die Heuschnupfen-Saison, die in den vergangenen Jahren immer früher begann, lässt in diesem Jahr auf sich warten. „Noch haben wir in diesem Jahr keine Patienten mit Heuschnupfen gesehen“, berichtet der Hals-Nasen-Ohrenarzt Arne Weidenfeld vom Asklepios Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Hamburg-Bergedorf: „Durch die frostige Witterung begann der Pollenflug ein bis zwei Wochen später als üblich und durch das nasskalte Wetter fliegen die wenigen vorhandenen Pollen nicht so weit.“
Problematisch werde es wahrscheinlich in einigen Wochen, wenn die verspätete Baumblüte voraussichtlich zeitgleich mit der normalen Gräserblüte auftreten wird. Wer gegen mehrere dieser Pollen allergisch sei, werde es dann besonders schwer haben, so Weidenfeld. Doch die Verspätung biete auch Chancen, betont der Mediziner: „Wer jetzt noch eine Hyposensibilisierungtherapie beginnt, hat eine gute Chance, sein Immunsystem noch rechtzeitig an die Pollen zu gewöhnen. In normalen Jahren wäre es jetzt längst zu spät.“
Detaillierte und aktuelle Informationen zum Pollenflug in den einzelnen Regionen finden Allergiker im Internet, zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst (http://www.dwd.de).

Frühjahrsputz für die Hausapotheke
Medikamente nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums entsorgen
Berlin (ots) -
Einmal im Jahr sollten Verbraucher ihre Hausapotheke überprüfen und dabei unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste entsorgen. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, sollte es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn es äußerlich einwandfrei erscheint. Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar. Auf Säften oder Tropfen, die nach Anbruch meist nur wenige Wochen haltbar sind, sollten Verbraucher das Öffnungsdatum notieren. Nach Ablauf der Aufbrauchfrist dürfen diese Medikamente nicht mehr angewendet werden. Auch Verbandstoffe sollten nach Ablauf der Haltbarkeit ersetzt werden. Zum Beispiel könnten sterile Verbandsmittel unsteril werden und an offenen Wunden Infektionen verursachen.
Die Medikamente werden idealerweise im Originalkarton mit Beipackzettel aufbewahrt. „Fehlt der Beipackzettel, können sich Verbraucher beim Apotheker über die richtige Anwendung informieren“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. In den Medizinschrank gehören auch Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern oder eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. „Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebensumständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Die Apotheker hilft gerne bei der Zusammenstellung.“ Eine Checkliste für den Inhalt des Medizinschranks ist unter http://www.abda.de verfügbar.


Endlich Frühling und doch verkühlt?
Jetzt Blasenentzündungen gezielt vorbeugen
Eschborn (ots) -
Der langersehnte Frühling rückt immer näher. Wer aber glaubt, durch die ersten wärmenden Sonnenstrahlen endlich vor Infekten sicher zu sein, ist leider auf dem Holzweg. Durch die vielfältigen Veränderungen ist unser Körper im Frühling besonders belastet. Deshalb ist das Immunsystem jetzt oft nicht stark genug, um Keime abzuwehren. So kann zum Beispiel das erste Sonnenbad auf noch kalten Parkbänken oder Steinen für viele Frauen unangenehme Blasenentzündungen zur Folge haben. Um das zu vermeiden, sollten diese gerade jetzt auf warme Füße und Sitzflächen achten, viel trinken und häufig zur Toilette gehen, um eingedrungene Keime auszuspülen.
Fast vier Millionen Menschen, häufig Frauen, leiden jährlich an zum Teil immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Bei Frauen ist die Harnröhre deutlich kürzer als bei Männern, so dass die Keime einfacher in die Blase gelangen können. Unterkühlung, ein schwaches Immunsystem oder der Östrogenmangel in den Wechseljahren sind weitere Faktoren, die Blasenentzündungen begünstigen. Typische Beschwerden sind häufiger Harndrang und Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
Werden die Keime im Urin festgestellt, kommen in der Regel Antibiotika zum Einsatz. Sie wirken jedoch nicht gezielt, sondern greifen auch die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien an. Außerdem steigt mit jeder Einnahme eines Antibiotikums die Anzahl der resistenten Keime in unserem Körper an. Die einstigen Wunderwaffen gegen Bakterien verlieren so zunehmend ihre Wirkung. Eine ebenso wirksame, aber sanfte Alternative ist die Einnahme von Senfölen aus Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel (Apotheke).
Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg belegt, dass die antibakterielle Wirkung der Senföle in diesen Pflanzen den chemischen Antibiotika ebenbürtig ist (Conrad et al. 2006). Im Gegensatz zu diesen töten die Senföle aber nicht die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien ab. Auch ist für Senföle selbst bei Langzeittherapie bisher keine Resistenzentwicklung bekannt. Sie können über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Personen, die unter chronischen, also immer wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, können diese bewährten Naturstoffe zu Verhinderung eines erneuten Infektes auch vorbeugend anwenden.
Weitere Informationen zur Entstehung, Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen bietet die Broschüre „Natürliche Behandlung von Harnwegsinfekten“. Sie kann kostenlos angefordert werden unter service@cgc-pr.com und bei CGC GmbH, Postfach 11 07, 65741 Eschborn. Unter http://www.pflanzliche-antibiotika.de finden Interessenten eine Fülle von Informationen rund um das Thema Blasenentzündungen und den Einsatz von klassischen und alternativen pflanzlichen Antibiotika. Drei Experten beantworten hier außerdem Fragen der Ratsuchenden per E-Mail oder am Telefon. Telefonisch sind die Experten jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer: 06196-7766188 zu erreichen.


Kaffee kontra Knoblauch
Alte Hausrezepte sind durchaus wirksam
gegen die duftigen Folgen der Würzzwiebel
Baierbrunn (ots) -
„Milch trinken, Petersilie essen oder Kaffeebohnen kauen hilft gegen Knoblauchatem.“ Das sagt Dr. Sylvia Krug vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in der „Apotheken Umschau“. Bei hartnäckig schlechtem Atem müsse aber nach den Gründen gesucht werden. Allgemein sei eine gute Mundhygiene wichtig. In neun von zehn Fällen liege die Ursache des Problems direkt im Mund- und Rachenraum.
Wissenswertes zur Mundhygiene unter http://www.apotheken-umschau.de/mund.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Trockene Haut mag kein heißes Wasser
Ein paar Tipps, wie Kälteprobleme der Haut vermieden werden können
Baierbrunn (ots) -
Winterliche Kälte stellt die Haut vor besondere Anforderungen. Sie wird leicht trocken und spröde, juckt und ist rissig. Wer davon betroffen ist, muss alles meiden, was der Haut weiter Fett und Feuchtigkeit entzieht. Baden Sie nicht lange und nicht wärmer als 34 Grad, rät Dr. Nicole Etavard-Gorris, Oldenburg, im Patientenmagazin „HausArzt“. „Oft tun Duschöle gut“, fährt sie fort. „Nach den Duschen einmassieren, kurz noch mal überspülen und einziehen lassen, ohne sich zu fest abzutrocknen.“ Seife sei zu alkalisch. Etavard-Gorris rät zu einer Lotion oder einem Gel im Bereich des pH-Wertes der Haut von etwa 5,5. Auch Thermalwasser-Sprays, und alkoholhaltige Produkte sind ungeeignet. Pflege, die schon beim Auftragen brennt oder Rötungen auslöst, sollen nicht weiter benutzt werden. Und nicht zu viel experimentieren: Jeden Tag ein neues Pröbchen - darauf kann sich die Haut nicht einstellen.

Quelle: Das PatientenMagazin „HausArzt“

Kindsein ist kein Kinderspiel? -
Fast jedes zweite Schulkind in Therapie
Hamburg (ots) - Kindsein ist heutzutage nicht immer ein Kinderspiel. Immer mehr Kinder wachsen mit getrennt lebenden Eltern auf, sie lernen in immer größeren Klassen und absolvieren das Abitur in zwölf Jahren. Verständlich also, dass Eltern ihren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen und sie fördern möchten. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gab fast die Hälfte der befragten Eltern an, dass ihr Kind auch schon einmal therapeutische Unterstützung bekommen hat. Mehr als jedes vierte Kind zwischen sechs und 18 Jahren erhielt Sprachtherapie (Logopädie), fast jedes fünfte Ergotherapie und ebenso viele Kinder waren bei der Krankengymnastik. Mindestens eins von zehn Kindern wurde psychotherapeutisch betreut. Zudem ergab die Umfrage, dass Mädchen deutlich häufiger betroffen sind, nur knapp 40 Prozent der therapierten Kinder waren Jungen.
York Scheller, Psychologe bei der TK zu den Zahlen: „Erfreulicherweise gibt es inzwischen sehr gute Möglichkeiten, Kinder mit Entwicklungsproblemen therapeutisch zu unterstützen. Dass mittlerweile aber fast jedes zweite Schulkind therapieerfahren ist und diese Tendenz sogar zunimmt, ist bemerkenswert. Es wirft die Frage auf, ob wir den Kindern in ihrem Alltag ausreichend Anreize und Raum geben, sich zu entwickeln.“
Ziele von Logopädie und Ergotherapie sind, die Kommunikationsfähigkeit, Bewegung, Wahrnehmung, Koordination und Aufmerksamkeit der Kinder zu schulen. Logopädie ist beispielsweise sinnvoll, wenn es darum geht, Sprachfehlern wie Stottern oder Lis-peln frühzeitig entgegen zu wirken. „Wichtig bleibt neben allen Therapiemöglichkeiten aber immer, dass Eltern und Erzieher die Kinder spielerisch in ihrem Alltag fördern“, so Scheller.
Die TK-Umfrage ergab, dass der Anteil der Kinder, die täglich mehr als zwei Stunden fernsehen, unter Kindern mit Therapieerfahrung größer ist als unter Schülern, die ohne professionelle Hilfestellung groß werden. „Sprechen lernt man nicht vor dem Fernseher. Für die sprachliche - und natürlich auch motorische Entwicklung - ist es wichtig, dass die Kinder sich und ihre Umwelt im richtigen Leben wahrnehmen. Dafür ist der Austausch mit anderen, die soziale Interaktion ganz wesentlich“, so der TK-Psychologe. „Unsere Umfrage zeigt jedoch, dass gerade die Kinder, die heiltherapeutische Hilfe benötigen, seltener mit Freunden spielen als andere.“ In der TK-Umfrage gaben über zehn Prozent ihrer Eltern an, dass ihr Sohn bzw. ihre Tochter sich überhaupt nicht mit Freunden trifft. Weitere 37 Prozent spielen maximal eine Stunde täglich mit anderen Kindern.
„Was für unsere Generation noch selbstverständlich war, sich nach Schule und Hausaufgaben mit Gleichaltrigen zu treffen, gilt heute offensichtlich für immer weniger Kinder. Dabei ist genau dies für sie so wichtig. Das Spielen mit anderen fördert Neugier und Selbstständigkeit. Die Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und nur wenn sie die Chance haben, sich auszutoben, können sie auch am Vormittag die nötige Konzentration für die Schule aufbringen und haben nachts einen gesunden Schlaf.“
Der Psychologe empfiehlt daher, für einen geregelten Tagesablauf zu sorgen, den Kindern ausreichend Gelegenheit zum Spielen und Toben zu geben und gemeinsame Rituale wie eine Gute-Nacht-Geschichte oder einen Spielenachmittag einzuplanen. Damit ist eine gute Basis gegeben, um Sprache, Koordination und Phantasie zu entwickeln.


Nächtlicher Horrortrip

Albträume - wer gefährdet ist und was man dagegen tun kann
Baierbrunn (ots) -
Etwa fünf Prozent der Deutschen durchleiden mindestens einmal alle zwei Wochen einen Albtraum. Unter Menschen, die ein schweres seelisches Trauma erlitten haben, sind es viermal so viele. In ihren Träumen wiederholt sich das Erlebte immer aufs Neue. Auch bei psychisch gesunden und stabilen Menschen spiegeln Albträume tatsächlich erlebte Ängste wider. Wer Gefühle wie Scham, Schuld und Schwäche im Wachzustand vermeidet, setzt sich erheblich unter Stress - und ist gefährdet, die Auseinandersetzung im Schlaf albtraumhaft erleben zu müssen. „Stress macht grundsätzlich schlechten Schlaf - und auch mehr Albträume“, sagt Professor Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, in der „Apotheken Umschau“. Allerdings hänge dies auch von der Veranlagung ab. „Kreative und sensible Menschen sind anfälliger.“
Gegen häufige und belastende Albträume gibt es durchaus Hilfe. Eine einfache Methode hat einen komplizierten Namen: Bild- oder Vorstellungs-Wiederholungs-Therapie (englisch: Imagery-Rehearsal-Therapy IRT). Dabei erfindet der Betroffene für einen erlebten Albtraum ein neues Ende und lässt ihn in dieser Form zwei Wochen lang tagsüber mehrmals im Kopf Revue passieren. Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass dies - eingebettet in eine Verhaltenstherapie - die Albtraumhäufigkeit senkt.
Eine weitere, etwas zeitintensivere Methode ist das „Klarträumen“ oder „luzide Träumen“. Dabei ist sich der Träumende bewusst, dass er träumt - und kann auf den Verlauf des Traums Einfluss nehmen oder ihn beenden. Der Weg dahin führt nach Schredl über regelmäßige Realitätstests. Die Betroffen fragen sich tagsüber fünf- bis zehnmal: „Bin ich wach oder träume ich?“ Dann kontrollieren sie, ob die Umgebung den Gesetzen der realen Wachwelt entspricht. Dieser „Realitätstest“ wird im Laufe der Zeit so zur Gewohnheit, dass er auch im Schlaf praktiziert wird.

Hilfe bei Heuschnupfen & Co - Allergietherapien im Check
Hamburg (ots) - Mehr als 70 Behandlungsmethoden versprechen Allergikern Linderung, doch längst nicht alle halten ihr Versprechen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift VITAL (3/10; EVT: 17. Februar) unterzieht der Wiesbadener Allergieexperte Prof. Ludger Klimek die 20 häufigsten Therapien aus Schul- und Alternativmedizin einem kritischen Check.
Zu den wirksamsten Medikamenten für Allergiker zählen laut Klimek sowohl Antihistaminika als auch Kortison. Die Angst vor Nebenwirkungen sei bei den modernen Kortisonpräparaten unbegründet. „Bei richtiger Anwendung schadet Kortison nicht. Ganz im Gegenteil: Es schützt vor Gewebsschädigung durch die Allergie!“, sagt der Experte.
Während die meisten Allergietherapien auf die Unterdrückung der Symptome setzen, ist die Hyposensibilisierung die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit einer Allergie. Neben der bewährten Kurz- und Langzeitimmunisierung wird in spezialisierten Zentren mittlerweile auch eine Cluster-Immuntherapie durchgeführt. „Dieses neue Verfahren sorgt bereits innerhalb von zwei bis vier Behandlungen für eine Immunisierung“, erklärt der Mediziner. Für Graspollen-Allergiker, die die Spritze fürchten, gibt es eine Lutschtablette zur Hyposensibilisierung: „Die Wirksamkeit der ‘Grastablette’ gilt als erwiesen.“
Andere Methoden empfiehlt Klimek als zusätzliche Maßnahme zur medikamentösen Behandlung. Dazu gehören neben der Akupunktur u.a. die Balneotherapie, die sich die Heilkraft des Wassers zunutze macht, die Phytotherapie, die ausschließlich auf pflanzliche Arzneimittel setzt, aber auch mentales Training durch funktionelle Entspannungsmethoden.
Von einigen alternativen Verfahren wie der Bioresonanztherapie oder der Kinesiologie rät der Experte indes völlig ab. In klinischen Studien hätte man keinerlei Wirkung nachweisen können, die Diagnostik entspräche dem Zufallsprinzip. Auch die Wirksamkeit der Bachblütentherapie sei durch keine Studie zu belegen. Dass manche Alternativ-Behandlungen sogar gefährlich werden können, zeigt die Ozontherapie. „Sie hat keine nachgewiesene Wirksamkeit bei allergischen Atemwegserkrankungen und kann durch ihre schleimhautreizende Wirkung sogar Anfälle mit Atemnot hervorrufen!“, warnt Prof. Klimek
Quelle: VITAL

Leichtes Spiel für Lippenherpes im Winter:
Jeder dritte Erwachsene bekommt die Bläschen
Hamburg (ots) - Frostige Temperaturen, Triefnase und Schnupfen - der Winter schwächt das Immunsystem und dann hat das Lippenherpes-Virus leichtes Spiel. Neun von zehn Menschen hierzulande tragen den Erreger schon in sich, bei jedem dritten Erwachsenen bricht das Virus immer wieder aus. Und besonders in der kalten Jahreszeit nutzt es seine Chance. „Doch auch wer sich einmal infiziert hat, kann mit starken Abwehrkräften einen erneuten Herpes-Ausbruch verhindern“, sagt Dr. Peter Düker, Mediziner bei der Techniker Krankenkasse (TK).
Ein geschwächtes Immunsystem ist ideal für das Herpes-Virus: Es wird aktiv und an Lippen oder Nase entstehen kleine, schmerzhafte Bläschen. „Wer erste Anzeichen wie Kribbeln, Brennen oder Jucken verspürt, kann mit speziellen Cremes oder Pflastern die Symptome bekämpfen“, erklärt Düker. Doch Vorbeugen ist besser als Heilen: Wer sich viel bewegt und gesund ernährt, stärkt die körpereigene Abwehr und macht es dem Herpes-Virus schwerer. Zur kalten Jahreszeit schützen zudem fetthaltige Cremes und Pflegestifte mit UV-Schutz Haut und Lippen.
„Die meisten Menschen infizieren sich schon im Kindesalter mit dem Herpes simplex-Virus Typ I“, erklärt TK-Mediziner Düker. „Krankheit, Stress, UV-Strahlen oder psychische Belastungen führen dann später dazu, dass der Hautauschlag erneut auftritt.“ Lippenherpes ist normalerweise nicht gefährlich, aber unangenehm, schmerzhaft und stark ansteckend. Daher sind Küssen oder das Teilen von Trinkflaschen oder Zahnbürsten in dieser Zeit tabu.
Weitere Informationen, wie man die Abwehrkräfte stärkt, gibt es im Internet unter http://www.tk-online.de in der Rubrik „Medizin und Gesundheit“.


Riskante Chinakräuter
Fernöstliche Pflanzenmedizin mit Pfeifenblume unter Krebsverdacht
Baierbrunn (ots) -
In der traditionellen chinesischen Medizin setzen Therapeuten auch Pflanzen aus der Gattung der Pfeifenblumen ein. Schon länger ist bekannt, dass die darin enthaltene Aristolochiasäure in größeren Mengen Blasen- und Harnleiterkrebs auslösen kann. Nun berichtet die „Apotheken Umschau“, dass Forscher der National Taiwan University dies eindeutig nachweisen konnten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat diese Substanz verboten - nicht jedoch, wenn sie homöopathisch eingesetzt wird, denn dann gelten strenge Grenzen. Gefahr drohe vor allem bei Bestellungen über das Internet, berichtet das Gesundheitsmagazin.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Ab sofort Osteoporose-Risiko bei Onmeda testen
Köln (ots) - Etwa 25 Prozent aller Deutschen über 50 haben Osteoporose - oft, ohne es zu wissen. Vor allem Frauen sind betroffen: Jede dritte Frau nach den Wechseljahren leidet hierzulande am Knochenschwund, wie die Osteoporose auch bezeichnet wird. Häufige Folge der verminderten Knochenfestigkeit sind Brüche, besonders der Wirbelkörper. Wie hoch das individuelle Risiko ist, kann man jetzt mit dem neuen Osteoporose-Risikotest des unabhängigen Gesundheitsportals Onmeda unter http://www.onmeda.de/selbsttests/osteoporose_risikotest.html herausfinden.
Schon wenige Eingaben und Klicks reichen aus: Der Selbsttest fragt die wichtigsten Risikofaktoren ab und gewichtet diese. In der Auswertung erhält der User wichtige Tipps, um dem Knochenschwund erfolgreich entgegenzuwirken. „Mit dem neuen Selbsttest bieten wir den Nutzern die Möglichkeit, in nur wenigen Minuten eine erste Einschätzung darüber zu bekommen, inwieweit die Wahrscheinlichkeit für Osteoporose erhöht ist und welche Maßnahmen ratsam sind“, so Thomas Kresser, Chefredakteur von Onmeda.
Osteoporose bleibt oft lange Zeit unerkannt - meist macht sich diese häufige Erkrankung erst bemerkbar, wenn man sich scheinbar grundlos einen Knochen bricht. Der eigentliche Knochenschwund setzt lange ein, bevor Knochenbrüche oder Beschwerden wie Schmerzen auftreten.
Eine Osteoporose kann im weiteren Verlauf zu anhaltenden Schmerzen führen und schränkt die Bewegungsfähigkeit nicht selten stark ein. Es ist daher wichtig, frühzeitig vorzubeugen: Schon 30 Minuten körperliche Aktivität am Tag reichen aus, um den Knochenaufbau anzuregen. Wer gefährdet ist, Osteoporose zu bekommen, sollte daher besonders auf ausreichend Bewegung achten. Eine gesunde Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D sowie ein ausgeglichener Lebensstil sind ebenso Balsam für die Knochen.
Das Konzept des Osteoporose-Risikotests basiert auf den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien des Dachverbands Osteologie.
Den Test sowie ausführliche Informationen zum Thema Osteoporose bietet Onmeda unter http://www.onmeda.de/krankheiten/osteoporose.html.
Über Onmeda
Onmeda ist mit zuletzt mehr als 19,5 Millionen Seitenaufrufen und knapp 3,3 Millionen Visits pro Monat (IVW-Online-Nutzungsdaten 11/2009) eines der größten deutschsprachigen Gesundheitsportale. Es bietet laienverständliche Inhalte rund um das Themenfeld Medizin & Gesundheit: Onmeda liefert fundierte Informationen über Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbilder, Symptome sowie Diagnose- und Behandlungsverfahren. Zusätzlich informiert Onmeda umfassend zu Themen wie Schwangerschaft, Kinderentwicklung, Ernährung oder Fitness. Die Onmeda-Redaktion setzt sich aus erfahrenen Medizinredakteuren und Ärzten zusammen, die neutral und unabhängig über aktuelle Gesundheitsthemen informieren. Die hohe Qualität von Onmeda spiegelt sich auch in der mehrfachen Zertifizierung des Portals wider (afgis-Qualitätslogo, HONcode). Onmeda gehört zur goFeminin.de GmbH, die mit goFeminin.de die deutschsprachige Website von auFeminin.com, Europas führender Online-Plattform für die weibliche Zielgruppe anbietet. Die Axel Springer AG ist mehrheitlich an auFeminin.com beteiligt.


Zahnstein natürlich entfernen

Neues Hausmittel hilft auf Naturbasis
Bingen (ots) -
Gegen Zahnstein scheint bei manchen Mitmenschen kein Kraut gewachsen: Trotz intensivem Putzen lagert sich der feste, gelbliche Belag immer wieder an den Zähnen an. Wer dann beim Lächeln Zähne zeigt, gerät schnell in den Verdacht, ein „Zahnputzmuffel“ zu sein, zumal Zahnstein häufig von Mundgeruch begleitet wird. Dabei kann hartnäckiger Zahnstein auch andere Ursachen haben, wie die Zusammensetzung des Speichels, erbliche Veranlagung oder eine unregelmäßige Zahnstellung.


theranovis oral entfernt Zahnstein, bekämpft Zahnfleischentzündungen und stoppt Mundgeruch mit rein natürlichen Inhaltsstoffen auf der Basis ätherischer Öle und Kräuterextrakte. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle „obs / theranovis KG“
Zahnstein und die Folgen
Verantwortlich für Zahnstein sind Milliarden von Bakterien, Pilzen und Amöben, die sich im Mund tummeln. Sie lagern sich in Form von Zahnbelägen, auch Plaques genannt, auf den Zähnen, in den Zwischenräumen und den schlecht erreichbaren Zahnfleischtaschen an. Restlos kann man sie auch mit Zahnbürste und Zahnseide nicht entfernen. Bakterien, die im Mund verbleiben, produzieren Faulgase, die man als Mundgeruch wahrnimmt. Nach und nach mineralisieren die Zahnbeläge durch den Speichel und es entsteht Zahnstein. Wird er nicht entfernt, kann es zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zur Parodontitis kommen.Während Karieserkrankungen in Deutschland rückläufig sind, nimmt die Parodontitis zu: Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen, schätzen Experten, sind mehr oder weniger davon betroffen.
Sanft und natürlich entfernen
Zahnstein entfernt normalerweise der Zahnarzt im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Einmal pro Jahr wird dies in der Regel von den Krankenkassen bezahlt. Wer zusätzlich etwas für seine Zahngesundheit tun möchte, findet mit theranovis oral jetzt ein wirksames „Hausmittel“ auf Basis rein natürlicher Inhaltsstoffe. Die ätherischen Öle in Kombination mit Kräuterextrakten lösen bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein, bekämpfen Zahnfleischentzündungen und stoppen Mundgeruch sofort. Und dies - das ist Zahnärzten besonders wichtig - ohne Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Weitere Informationen und Erfahrungen von Anwendern auf http://www.theranovis.de.

Lange Reise - leichte Beine
Mit Reisestrümpfen entspannt an das Urlaubsziel
Bayreuth (ots) -
Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres - wenn man am Ziel ist. Die Anreise ist oft beschwerlich. Wer mit schweren Beinen und dicken Füßen ankommt, kann mit dem Reisestrumpf medi travel aktiv werden.
Risiko Reisethrombose und Ödembildung
Unterwegs steigt das Risiko einer Reisethrombose und geschwollener Beine und Füße. Das venöse Blut fließt beim stundenlangen Sitzen im abgeknickten Knie und in der Leiste langsamer zum Herzen. Niedriger Luftdruck, geringe Luftfeuchtigkeit im Flieger und Bewegungsmangel können dazu führen, dass sich Blutgerinnsel in den Venen bilden. Lösen sie sich, besteht die Gefahr einer Reisethrombose.
Reisestrumpf medi travel mit ultimate compression technology
Der Kniestrumpf medi travel mit Kompression minimiert das Thromboserisiko und beugt Ödemen vor. medi travel ist mit der ultimate compression technology ausgestattet: An der Fessel ist die exakt dosierte Kompression am stärksten. In Richtung Knie nimmt der Druck des Strumpfes ab. Die Kompression verringert den Venendurchmesser, die innen liegenden Venenklappen schließen wieder und beschleunigen die Blutzirkulation zum Herzen. Mit medi travel erreicht man mit entspannten, schlanken Beinen das Ziel. Die Wirkung ist klinisch getestet (The Lancet, 2001).
Wichtig: Bewegung auf Reisen
Jede Muskelanspannung fördert den Blutrückstrom zum Herzen. Durch einfache Übungen wie Fußkreisen zirkuliert das Blut besser. Diesen Effekt können venengesunde Menschen mit dem Reisestrumpf medi travel intensivieren. Venenpatienten sollten auf Reisen immer ihre verordneten medizinischen Kompressionsstrümpfe tragen (z.B. mediven plus).
Der Reisestrumpf medi travel ist in fünf Größen und zwei Längen in Schwarz und Caramel nur im medizinischen Fachhandel erhältlich. Die richtige Größe bestimmt sich über das Fesselmaß - und nicht über die Schuhgröße. Der Reisekniestrumpf ist atmungsaktiv und wirkt antibakteriell.
Surftipp: http://www.medi.de. Dort zeigt das Strumpfkino, wie die Kompression in den Strumpf kommt. Den kostenlosen Ratgeber „Thromboserisiko - Was tun?“ mit Tipps für venengesundes Reisen gibt es bei medi, Telefon 0180-5003193 (14ct/min) oder E-Mail medipost@medi.de.

Ohne Schlaf durch die Nacht -
Umfrage: Jeder Zweite mit Schlafproblemen
Baierbrunn (ots) - Guter und ausreichender Schlaf ist die Basis um den Tag erfolgreich meistern zu können. Viele Deutsche plagen zumindest gelegentlich Schlafstörungen. Und sie leiden darunter erheblich. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Mehr als jeder Zweite (55,4%) in Deutschland kämpft mit Schlafstörungen. Die Auswirkungen sind ganz unterschiedlich: Die meisten dieser Betroffenen (40,6%) klagen über Probleme beim Einschlafen. Mehr als ein Drittel (36,4 %) gibt an, nicht durchschlafen zu können und nachts häufiger aufzuwachen. Knapp jeder Fünfte (18,6%) wacht morgens zu früh auf. Der Schlafmangel bleibt nicht ohne Wirkung: Knapp ein Fünftel der mit Schlafproblemen Geplagten (19,0%) sagen, sie seien tagsüber müde und unkonzentriert. Jeder Vierte (24,7%) fühlt sich morgens wie zerschlagen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.950 Befragten, darunter 1081 Personen mit Schlafstörungen.

Schokolade - auf die Dosis kommt es an
Eschborn (ots) - Ob dunkel, hell oder weiß: Bei einem Gehalt von durchschnittlich 35 Prozent Fett und bis zu 50 Prozent Zucker ist eine 100 Gramm Tafel Schokolade eine Kalorienbombe mit 550 Kilokalorien. Gegen eine kleine Portion wie ein Stück Schokolade ist jedoch selbst für Diabetiker nichts einzuwenden, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes« in ihrer neuen Ausgabe. Bei einer handelsüblichen 100-Gramm-Tafel Milchschokolade mit 24 Stücken enthält ein Stück gerade einmal 2,3 Gramm Kohlenhydrate. Diese kleine Menge schlägt in der BE-Berechnung kaum zu Buche.
Diät- oder Diabetiker-Schokolade, in der der Zucker durch kalorienhaltige Zuckeraustauschstoffe ersetzt wird, bringen für Diabetiker keine Vorteile. Als ein »teures Ablenkungsmanöver von der eigentlichen Problematik« bezeichnet sie Dr. med. Monika Toeller vom Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut in Düsseldorf. »Zu viel gesättigtes Fett darin erhöht die Blutfette und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das bei Diabetikern ohnehin gegenüber der Normalbevölkerung erhöht ist.«

Erkältungsmedikamente können für Kinder riskant sein
Berlin (ots) - Erkältungsmedikamente mit ätherischen Ölen sind für Kinder nicht immer geeignet. Eukalyptusöl und seine Zubereitungen sollten nicht im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern verwendet werden. Pfefferminzöl darf bei ihnen nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb aufgetragen werden. Es besteht das Risiko eines Krampfs der Atemwege, im Extremfall kann es zu Atemnot kommen. Auch vermeintlich harmlose Erkältungsbäder sind für die Kleinsten nicht immer empfehlenswert. „Was Erwachsenen gut tun, kann Kindern gefährlich werden. Eltern sollten deshalb immer den Beipackzettel lesen oder vor der Anwendung eines Medikaments beim Apotheker nachfragen“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Apotheker informieren gerne über altersgerechte Arzneimittel. Hustenden Kleinkindern helfen zum Beispiel Arzneimittel mit Extrakten aus den Heilpflanzen Thymian oder Efeu.
Auch der schmerzstillende Wirkstoff Paracetamol kann für Kinder gefährlich sein. Bei einer Überdosierung drohen Leberschäden. Paracetamol wird Kindern als Monopräparat gegen Schmerzen oder Fieber gegeben und ist in einigen so genannten „Grippemitteln“ enthalten. Durch die Kombination verschiedener Arzneimittel oder Darreichungsformen, wie Tabletten, Zäpfchen oder Säften, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu unbeabsichtigten Überdosierungen. Bekommt das Kind mehrere Arzneimittel, sollten Eltern darauf achten, dass das Kind nicht versehentlich zu viel Paracetamol einnimmt. Die Gesamtdosis sollte auf das Alter und das Gewicht abgestimmt werden. In der Regel werden 10 bis 15 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes als Einzelgabe, pro Tag höchstens 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gegeben. Ist die mehrfache Gabe eines Schmerzmittels nötig, sollten zwischen den Einnahmen mindestens sechs Stunden liegen.

Ernährung im Winter: Abwechslungsreiche Kost hält fit
TÜV Rheinland rät: auf vitaminreiche Nahrung achten -
Frisches Gemüse stärkt das Immunsystem
Köln (ots) -
Eisige Kälte draußen und überheizte Räume drinnen schwächen leicht die Abwehrkräfte. Doch Halsschmerzen und Schnupfen müssen nicht sein. Ein intaktes Immunsystem ist ein perfekter Schutzwall des Körpers gegen Viren und Bakterien. „Grundlage dafür ist eine gesunde Ernährung“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag lautet die allgemeine Empfehlung. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. So ist der Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt.
Generell erzielt eine dauerhaft gesunde und bewusste Ernährung beachtliche Effekte bei der Krankheitsvorbeugung. Besonders im Winter zählen Vielfalt und Ausgewogenheit: Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. „Da Fertiggerichte meist viel Fett und wenig Nährstoffe enthalten, ist es besser, selbst zu kochen und dabei frische Zutaten zu verwenden“, rät die Arbeitsmedizinerin. Schnell und einfach ist zum Beispiel ein Gemüseeintopf zubereitet. Er wärmt den Körper nicht nur von innen, sondern versorgt ihn auch mit notwendigen Nährstoffen. Wintergemüse wie Wirsing, Grün-, Rot- oder Rosenkohl, Rote Beete oder Pastinaken sind außerdem regelrechte Vitaminbomben. Karotten, Spinat und Brokkoli enthalten überdies viel Provitamin A, das die Schleimhäute schützt. Damit der Körper es aufnehmen kann, sollte ein wenig Fett an die Speisen gegeben werden. Denn: Provitamin A ist fettlöslich und wird zu Vitamin A umgewandelt. Hilfreich bei Erkältungen sind auch Früchte und Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt. „Vitamin C verhindert zwar keine Erkältung, kann aber die Dauer und Schwere mindern“, betont die Expertin. Darum öfter mal zu Kiwis, Zitrusfrüchten, grüner Paprika oder Sauerkraut greifen.
Darüber hinaus bilden Trockenfrüchte wie Datteln, Apfelringe oder Pflaumen einen vollwertigen Knabberspaß. Gleichzeitig sorgen Nüsse - speziell Wal- und Paranüsse - für einen nährstoffreichen Energiekick. Wer zudem rund zwei Liter Wasser, ungesüßte Säfte oder Tee am Tag trinkt, schützt seine Schleimhäute vor dem Austrocknen: Sie wirken als eine erste Barriere gegen Infekte von außen. Viel Alkohol ist jedoch tabu. Dafür erzeugt ein erwärmter Johannisbeer- oder Holundersaft mit Glühpunschgewürz winterliche Stimmung.

Natur pur für das Immunsystem
Königsbrunn (ots) - Es ist das älteste Nahrungsmittel, dennoch ist Colostrum noch wenig bekannt oder geriet in die Vergessenheit. Doch gerade Colostrum oder Biestmilch (wie es noch oft genannt wird) kann eine Alternative zur Grippeimpfung bieten. Die Milch, die in den ersten Stunden nach der Geburt in der Milchdrüse produziert wird, hat die Aufgabe, das noch unausgereifte Immunsystem aufzubauen und das Neugeborene vor Infektionen zu schützen. Die Immunglobuline, Wachstumsfaktoren, antibakterielle Substanzen sowie Vitamine und Mineralstoffe aus dem Rindercolostrum sind für den menschlichen Verzehr nach sorgsamer Aufbereitung geeignet und bieten eine optimale Unterstützung des natürlichen Immunsystems, wie eine in Italien durchgeführte Studie zeigen konnte. Demnach war eine tägliche Colostrumeinnahme hinsichtlich der Erkrankungsrate, -dauer und -schwere 3mal effektiver als die übliche Grippeimpfung. Colostrum bedeutet 100% Natur, ohne Zusätze von Chemie und hilft auf natürliche Weise das Immunsystem zu unterstützen.

Länger arbeiten, fitter bleiben
Gleitend in den Ruhestand gehen hält gesund
Baierbrunn (ots) -
Wer nicht abrupt in Rente geht, sondern zunächst noch in Teilzeit weiterarbeitet, tut seiner Gesundheit Gutes, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das Blatt beruft sich auf eine Studie der Universität von Maryland in College Park (USA). Die Wissenschaftler befragten knapp 13.000 ältere Menschen über mehrere Jahre hinweg regelmäßig zu ihren Lebensumständen. Wer gleitend in den Ruhestand ging, war geistig und körperlich fitter - vorausgesetzt, er konnte in seinem gewohnten Beruf arbeiten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten
Apotheken-Kampagne „Die Winterspiele sind eröffnet“
Berlin (ots) -
Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten, denn Glühwein oder Schnaps wärmen nur kurzfristig. Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut, gleichzeitig zieht der Körper aber das Blut von den inneren Organen ab. Im Extremfall werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, eine Unterkühlung droht. Wintersportler sollten sich deshalb lieber mit alkoholfreien Getränken aufwärmen. Ingwertee etwa fördert die Durchblutung und wärmt durch seine Schärfe. „Bei Unterkühlungen oder Erfrierungen auf keinen Fall Alkohol zu trinken geben! Über die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten sich Wintersportler genau informieren, denn hier passieren aus Unwissenheit leicht Fehler“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Beim Verdacht auf eine Erfrierung sollte sofort der Notarzt gerufen werden.
Eine Unterkühlung zeigt sich unter anderem durch Müdigkeit oder Steifwerden der Arme und Beine. Bei extremer Kälte sind Erfrierungen möglich. Erfrorene Körperstellen sind weiß-grau, später bilden sich Blasen. Ohren, Nase, Zehen oder Finger sind besonders gefährdet. Erfrorene Körperteile dürfen nicht massiert oder mit Schnee abgerieben werden. Das könnte die Gewebeschäden verstärken. Erfrierungen sollten grundsätzlich so langsam wie möglich aufgetaut werden. Die Betroffenen zuerst in Decken einwickeln und etwas Warmes zu trinken geben! Durch eine zu schnelle Erwärmung kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. In vielen Apotheken startet die Kampagne „Die Winterspiele sind eröffnet!“. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist Co Partner der deutschen Olympiamannschaft und Nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes.

Faltenstraffer lindert auch Migräne
Botulinumtoxin wurde erfolgreich
gegen die Anfallskopfschmerzen getestet
Baierbrunn (ots) -
Dem als Faltenstraffer bekannten Bakteriengift „Botulinumtoxin A“ steht womöglich eine Karriere als Wirkstoff gegen chronische Migräne bevor, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zwei Studien mit insgesamt 1.400 Patienten haben gezeigt, dass die Injektion kleiner Mengen der Substanz in Kopf-, Gesichts- und Nackenmuskeln zur deutlichen Besserung des chronischen Leidens führt. Am Ende eines 24-wöchigen Versuchszeitraums haben die Teilnehmer neun schmerzfreie Tage im Monat gewonnen. Dies wurde von Professor Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie berichtet.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Auszeit vom Alltag
Wenn Familie und Beruf krank machen,
kann eine Mutter-Kind-Kur helfen
Baierbrunn (ots) -
Im Jahr 2007 nahmen über 130.000 Mütter und Väter ihr Recht auf eine Mutter-Kind-Kur - die auch eine Vater-Kind-Kur sein kann - auf Kosten ihrer Krankenkasse wahr. Bei mehr als 60 Prozent wurden die Kinder ebenfalls behandelt, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Häufige Gründe für Mutter-Kind-Kuren sind Erschöpfung bis zum Burn-out, Depressionen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlaf- und Essstörungen. Eltern dürfen eine solche Kur alle vier Jahre wahrnehmen, wenn sie medizinisch notwendig ist. Ein Arzt muss für den Kur-Antrag ein Attest ausfüllen, in dem er die Beschwerden beschreibt. Für das Kind muss ein Kinderarzt dies bescheinigen. Im ersten Halbjahr 2009 lehnten die Kassen fast ein Drittel der Anträge ab, bei nahezu der Hälfte der bereits abgelehnten Anträge hatte ein Widerspruch aber Erfolg. Gesetzlich Versicherte müssen einen Eigenanteil von zehn Euro pro Tag plus maximal zehn Euro Fahrtkosten-Anteil bezahlen. Wer ein geringes Einkommen hat, kann sich davon teilweise befreien lassen. Viele Kurkliniken bieten auch schulbegleitenden Unterricht für die Kinder an, so dass Eltern nicht an die Schulferien gebunden sind. In den bundesweit 1.400 Beratungsstellen des Müttergenesungswerkes finden Mütter und Väter kostenlose Beratung zu Voraussetzungen, Erwartungen und Finanzierung der Kur.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Impfen gegen Kokain
Wie versucht wird, Süchtige vor Rückfällen zu schützen
Baierbrunn (ots) -
Forscher aus Houston im US-Bundesstaat Texas haben einen Impfstoff getestet, der Kokain-Anhängige vor Rückfällen schützen soll, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei immerhin 38 Prozent der Suchtpatienten bildeten sich nach der Impfung Antikörper gegen die Droge, so dass diese nicht mehr zu einem Rauschzustand führen konnte. Die Süchtigen bekamen als Impfung Kokain injiziert, das keine berauschende Wirkung mehr besitzt. Da es aber zu klein ist, um vom Immunsystem erkannt zu werden, koppelten die Wissenschaftler es mit größeren Bakterienproteinen. Diese Kombination wird von der Körperabwehr gut erkannt und löst eine Immunantwort aus.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Einmal dick - immer dick?

Eschborn (ots) - Dicke können nicht an Gewicht verlieren. Das behaupten zumindest einige Wissenschaftler, und die vergeblichen Diätversuche mancher Abnehmwilliger scheinen ihnen Recht zu geben. Genuss macht nicht dick, behauptet hingegen die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Große Portionen auch nicht.
Wer immer weniger isst, nimmt nicht automatisch immer mehr ab, denn der Körper lernt sparsam zu sein. Kaum ist die Diät vorbei, kommen die Pfunde rasch zurück, meist mit Zinsen. Für viele ist das der Start in eine Diätenkarriere, die nicht selten in Übergewicht mündet. Stattdessen lieber drei Mal am Tag genießen: Wer sich Zeit für seine Mahlzeiten nimmt, statt sie vor dem Fernseher in sich hineinzustopfen, kann der Versuchung, zwischendurch zu naschen, leichter widerstehen. Unregelmäßiges Futtern macht hingegen tatsächlich dick. Das haben britische Forscher herausgefunden. Mit der richtigen Zusammensetzung darf die Portion auch ruhig recht ansehnlich ausfallen. Das freut das Auge, sorgt für gute Laune beim Essen, und der Körper bekommt alles, was er benötigt.
Statt strenger Diäten, die man nicht lange durchhält, besser einen eigenen Weg finden, auf dem man vielleicht etwas länger unterwegs ist, der aber zum Ziel führt - dabei können nicht zuletzt die Apotheken mit zahlreichen guten Tipps weiterhelfen.

Diabetiker: Bei Unterzucker Traubenzucker
besser als Schokolade

Eschborn (ots) - Schnelle Kohlenhydrate wenden einen drohenden Unterzucker ab. Cola, gesüßte Säfte oder Traubenzucker eignen sich dazu. Von Schokolade oder anderen fetthaltigen Süßigkeiten sollte man hingegen die Finger lassen, rät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Denn das enthaltene Fett bremst die Aufnahme des bei Unterzucker dringend benötigten Zuckers ins Blut.
Allerdings schießt der Blutzucker nach einer Unterzuckerung oft über das Ziel hinaus. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass möglicherweise mehr Kohlenhydrate aufgenommen wurden, als notwendig gewesen wären. Stresshormone, die der Körper während einer Unterzuckerung ausschüttet, sorgen ebenfalls für einen erheblichen Blutzuckeranstieg, den man kaum vermeiden kann. Denn für den Körper ist nur wichtig, dass der Blutzucker steigt, eine Obergrenze sieht er nicht vor. Nach überstandenem Unterzucker ist deshalb eine häufige Kontrolle des Blutzuckers das A und O.
Das kann Diabetikern das Leben retten: Freunde und Familie einweihen! Manchmal bemerken Menschen in der Umgebung viel eher, dass bei einem Diabetiker ein Unterzucker droht, als dieser selbst. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit den Symptomen und den Notfallmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Zink statt Fettstift
Wie rissige Mundwinkel richtig behandelt werden
Baierbrunn (ots) -
Ein Fettstift kann die Lippen bei kalter und trockener Luft schützen. Wenn Kinder jedoch rissige Mundwinkel haben, ist dies nicht die richtige Behandlung. „Ursache von wunden Mundwinkeln ist nicht zu trockene, sondern im Gegenteil zu feuchte Haut“, sagt Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Besser als Fettstifte eigneten sich daher Zinksalben, die Entzündungen hemmen und die Haut trocknen. Führe auch dies nicht zum Erfolg, sollten die Eltern mit dem Kind zum Arzt gehen. „Rissige Mundwinkel können nämlich auch Anzeichen einer Pilzinfektion sein oder sehr selten auf einen Ernährungsmangel hinweisen“, so der Kinderarzt.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Nur 8 Prozent der Deutschen waschen sich
als Grippeschutz häufig die Hände ... aber 30 Prozent nehmen regelmäßig das unwirksame Vitamin C

Repräsentative Umfrage zum Thema Grippe jetzt in HEALTHY LIVING
Hamburg (ots) -
27. Dezember 2009 - Die Impfung gegen die Schweinegrippe ist vor allem ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie: Dies glauben 71 Prozent der Deutschen. Nur 25 Prozent halten die Impfung für medizinisch sinnvoll. Dies sind Zahlen aus einer repräsentativen Exklusiv-Umfrage, die das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING für seine aktuelle Ausgabe (Heft 1/2010 aktuell im Handel) in Auftrag gab und für die das Institut Gewis im November 1037 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragte.
Auf die Frage „Was tun Sie gegen die Grippe?“ sagten 66 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen, dass sie keine besonderen Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Ansteckung ergreifen. Nur acht Prozent aller Befragten (zehn Prozent der Frauen) waschen sich als wirksamen Grippeschutz häufig die Hände - aber 30 Prozent nehmen regelmäßig das überschätzte und unwirksame Vitamin C.
Für eine Impfung gegen die aktuelle Schweinegrippe A/H1N1 haben sich 23 Prozent entschieden; auch wenn die Zahl der Todesfälle weiter zunimmt, würden sich 63 Prozent nicht impfen lassen. Wenn es ihr Arzt empfehlen würde, würden 27 Prozent der Frauen doch zur Impfung gehen. Nur 12 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen gehen aus Sorge vor einer Grippe-Infektion derzeit nicht ins Kino oder Theater bzw. zu anderen Veranstaltungen. 11 Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer fahren nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
HEALTHY LIVING rät dazu, sich weiter vor allem durch richtiges Händewaschen vor einer Grippe-Ansteckung zu schützen: Es verhindert, dass etwa an Türklinken aufgenommene Viren in die Augenschleimhäute gelangen, wenn wir uns unbewusst ins Gesicht fassen. Mehrmals täglich 30 Sekunden lang mit Seife waschen, bleibt also sehr wichtig!
Warum die Medizin der Seuche gegenüber so machtlos ist und viele weitere Tipps, wie man sich selbst gut vor dem Virus schützen kann, bietet jetzt das große Dossier in der aktuellen Ausgabe von HEALTHY LIVING..

Frauenherzen schlagen anders -
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keine Männersache

Hamburg (ots) - „Männer können alles, Männer kriegen ‘nen Herzinfarkt“, singt Herbert Grönemeyer. Mit anderen Worten: „Herzinfarkt ist Männersache“ - noch immer ist dieser Irrglaube weit verbreitet. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) sind fast 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass Männer ein höheres Risiko als Frauen haben, an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen jedoch, dass im Jahr 2008 insgesamt 211.881 Frauen und 151.904 Männer einem Herzinfarkt erlagen oder an Herz-Kreislauf-Versagen starben. Die Wissenschaft erklärt dies damit, dass Frauen aufgrund der Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie zunehmend unter einem extrem hohen Druck stehen. Hinzu kommt: „Viele Frauen kommen nicht auf die Idee, dass ihnen ein Infarkt droht“, sagt Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. Denn: Die vermeintlich klassischen Symptome für einen Infarkt wie Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb fehlen oftmals.
Laut der Forsa-Umfrage im Auftrag der TK wissen mehr als die Hälfte der Befragten nicht, dass Männer und Frauen unterschiedliche Symptome zeigen können. Fast jeder Zweite der 18- bis 35-Jährigen ist der Meinung, dass die Symptome eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen gleich sind. Die Folge: Symptome werden häufig nicht ernst genommen oder nicht erkannt, der Arzt zu spät oder gar nicht aufgesucht.
Mit zunehmendem Alter der Befragten nimmt zwar das Bewusstsein zu, dass Frauen andere Symptome zeigen können. Allerdings: Befragt nach den Anzeichen eines Herzinfarktes werden frauentypische Symptome kaum genannt. Die besonderen weiblichen Symptome sind eher untypisch für einen Herzinfarkt und werden deshalb oft fehlgedeutet.
„Frauentypische Symptome beim so genannten „Eva-Infarkt“ können zum Beispiel ungewöhnliche Müdigkeit und Schwäche, anhaltende Schlafstörungen, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen bei körperlicher Belastung, Schmerzen im Oberbauch, am Hals und im Nacken sein“, erläutert Schwormstedt. Nur ein Prozent nennen „Schmerzen im Unterkiefer“, drei Prozent „Müdigkeit und Schlafstörungen“ und vier Prozent „Schmerzen im Oberbauch“ überhaupt als ein mögliches Anzeichen für einen Herzinfarkt. Vermeintlich klassische Symptome wie „Schmerzen im Brustkorb“ werden demgegenüber von fast jedem Zweiten genannt.
Die Anzeichen eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen sind oftmals:
- akut und stark auftretende Schmerzen und Enge in der linken Brustseite, evtl. mit Ausstrahlung in Arme, Rücken, Oberbauch oder Zahn- und Kieferschmerzen
- Angst als Alarmsignal
- Blässe und kalter Schweiß
- Bewusstlosigkeit, Schwächeanfall
Viele Frauen haben auch andere Beschwerden wie:
- plötzliche Übelkeit, häufig mit Erbrechen
- Atemnot
- Schmerzen im Oberbauch
- Rücken- und Nackenschmerzen sowie Kiefer- und Halsschmerzen
- ungewöhnliche Müdigkeit und Schwindel
Die Zeitspanne zwischen dem Auftreten eines Herzinfarktes und der Einlieferung in ein Krankenhaus bestimmt die Überlebenschancen. Treten Symptome auf, muss unverzüglich der Notarzt über den Rettungsdienst unter 112 gerufen werden. Bereits am Telefon sollte man den Verdacht auf einen Herzinfarkt äußern.
Mehr Informationen zum Thema „Herz“ gibt es auch im Internet unter http://www.tk-online.de in der Rubrik „Medizin & Gesundheit“. Interessierte können in der Rubrik „Leistungen & Services“ unter dem Stichwort „Vorsorge & Früherkennen“ testen, wie wahrscheinlich es ist, ob in den nächsten zehn Jahren bei ihnen eine tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankung auftreten kann. Anschließend gibt es Ratschläge, wie man das Risiko selbst aktiv senken kann.
Zum Hintergrund:
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) eine bevölkerungsrepräsentative Befragung zum Thema „Herz“ durchgeführt. Forsa befragte dazu insgesamt 1.013 deutschsprachige Personen ab dem 18. Lebensjahr.

Schwerer Körper, kleineres Hirn
Forscher vermuten, dass Übergewicht den geistigen Abbau begünstigt
Baierbrunn (ots) -
Dicke Menschen haben im Alter weniger Hirnmasse als andere. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh (USA). Diese vermaßen die Gehirne von 94 gesunden Senioren über 70 Jahren. Ergebnis: Die Fettleibigen hatten acht Prozent, Übergewichtige vier Prozent weniger Hirngewebe als Normalgewichtige. Die Forscher vermuten, dass Dicke häufiger eine Demenz entwickeln, weil ihnen im Alter Gehirnreserven fehlen.

Lebensmittel hilft beim Kampf gegen die Schweinegrippe
Jetzt wissenschaftlich bewiesen: Essig-Essenz vernichtet H1N1-Virus
Mainz (ots) -
Eine am Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg durchgeführte Untersuchung hat nachgewiesen, dass SURIG Essig-Essenz die Viren der Schweinegrippe (H1N1 Influenzaviren) inaktiviert. Essig-Essenz kann darum als hochwirksames Flächendesinfektionsmittel eingesetzt werden, das zugleich äußerst preiswert ist. Zudem ist es für Mensch und Umwelt besonders verträglich, denn Essig-Essenz ist ein Lebensmittel.


Essig-Essenz kann als hochwirksames und zugleich äußerst preiswertes Flächendesinfektionsmittel gegen die Schweinegrippeviren eingesetzt werden. Dabei ist es für Mensch und Umwelt besonders verträglich, denn Essig-Essenz ist ein Lebensmittel. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle: „obs/SURIG“
Wegen ihrer kalklösenden und desinfizierenden Eigenschaften wird Essig-Essenz schon lange auch im Haushaltsbereich verwendet. Um zu prüfen, ob das Lebensmittel auch gegen das H1N1-Virus wirksam ist, führte die Universität Marburg wissenschaftliche Tests durch. SURIG Essig-Essenz wurde dabei in sechsprozentiger Verdünnung eingesetzt. Bereits nach kurzer Einwirkzeit waren die Viren inaktiviert!
Die Schweinegrippe verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion. Diese kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, aber auch indirekt über kontaminierte, d.h. mit dem Virus verunreinigte Oberflächen. Wer einer Infektion vorbeugen möchte, kann Flächen und Gegenstände mit Essig-Essenz reinigen und so auf natürliche Weise desinfizieren.
Zur wirksamen Flächendesinfektion im Haushalt oder am Arbeitsplatz wird eine Tasse SURIG Essig-Essenz mit drei Tassen Wasser verdünnt. Mit dieser Lösung wischt man glatte Flächen gründlich ab. Vor dem Trockenreiben sollte die Lösung kurz einwirken.
Wichtig ist diese Behandlung bei allem, was häufig berührt oder in die Hand genommen wird, wie Türgriffe oder Telefonhörer. Auch in Kinderzimmer, Küche und Bad sollte auf Hygiene besonders geachtet werden.
Mit einer Flasche SURIG Essig-Essenz (400 g, ab 1,19 Euro im Lebensmittelhandel) lassen sich preisgünstig fast zwei Liter hochwirksame Desinfektionslösung herstellen.


Grippemittel: Auf Apotheker vertrauen statt auf Werbung
Berlin (ots) - Die Erkältungswelle rollt und die Werbung gegen Erkältungsmedikamente ist allgegenwärtig. „Glauben Sie nicht alles, was Sie in den Werbepausen im Fernsehen oder auf Anzeigen in Illustrierten sehen. Fragen Sie lieber Ihren Apotheker, welche Medikamente er Ihnen individuell empfiehlt“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Rezeptfrei heißt nicht harmlos: Bei etwa jeder fünften Selbstmedikation taucht ein Problem auf.“ Schmerzmittel und Arzneimittel gegen Atemwegserkrankungen führen die Liste der arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) an, so eine Studie der ABDA in mehr als 100 Apotheken. Patienten sollten meist Präparate mit einem Wirkstoff einem Kombinationspräparat vorziehen. Schmidt: „Über Nacht heilt keine Erkältung. Deshalb empfehle ich meinen Patienten, die individuell stärksten Beschwerden mit Präparaten mit je einem einzigen Wirkstoff gezielt zu behandeln und sich ansonsten zu schonen.“
Der schmerzstillende Wirkstoff Paracetamol ist in einigen „Grippemitteln“ enthalten. Er kann in zu hohen Dosierungen die Leber schädigen. „Besonders bei Kindern unbedingt die altersabhängigen Dosierungen einhalten, auch wenn mehrere Kombipräparate mit Paracetamol gleichzeitig gegeben werden“, so Schmidt. Unabhängig vom Wirkstoff und der Packungsgröße gilt: Schmerzmittel sollten ohne ärztliche Empfehlung nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als zehn Tage pro Monat eingenommen werden. Auch bei Arzneimitteln gegen andere Symptome einer Erkältung sind ABP möglich. Zum Beispiel sollten abschwellende Nasentropfen oder -sprays nur kurzfristig eingesetzt werden. Werden sie länger als eine Woche benutzt, können sie die Schleimhäute schädigen und zu einer dauerhaft verstopften Nase führen. Bei Fieber über 39 Grad oder wenn der Husten länger als drei Wochen besteht, empfehlen Apotheker grundsätzlich den Arztbesuch. Schmidt: „Das sind nur einige wenige Beispiele. Ihr Apotheker berät Sie gerne ausführlich.“


Wackelzahn kontrollieren lassen

Wenn der Schmerz nachlässt, ist die Gefahr nicht vorbei
Baierbrunn (ots) -
Zähne, die durch einen Stoß - etwa beim Sport - gelockert wurden, sollten vom Zahnarzt kontrolliert werden, solange sie nicht wieder fest sitzen, rät die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Endodontie (DGEndo). Viele Patienten vergessen den Vorfall, wenn der Schmerz nachlässt. Es könnten aber noch Komplikationen auftreten, so die DGEndo, beispielsweise könne der Zahnnerv absterben. Die betroffenen Zähne sollten aber auch nicht übermäßig geschont werden, weil das Gewebe zur Heilung Funktionsreize brauche.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

H1N1 Cockpit
Neuartiges Instrument von coliquio hilft Ärzten,
im Informationschaos zur Schweinegrippe den Überblick zu behalten
Konstanz (ots) -
Als Arzt wird man in den letzten Wochen mit Nachrichten, Statistiken und Leitlinien zur so genannten Schweinegrippe (H1N1) geradezu überschüttet. Ein ganzes Heer von Experten, Gesundheitsepidemiologen und Politikern macht sich Gedanken über die Pandemie und veröffentlicht Artikel, Leitlinien und Handlungsanweisungen.
Doch für Ärzte ist es oftmals schwer, an diejenigen Informationen zu gelangen, die sie in ihrem konkreten Praxisalltag benötigen. Hierbei unterstützt sie das kostenlose und werbefreie Ärztenetzwerk coliquio fortan noch effizienter:
Schon auf der Startseite finden die Kollegen nun einen Link, der sie zu allen auf coliquio stattfindenden Diskussionen führt. Die Inhalte der Diskussionen werden zudem durch eine neue Funktion, das H1N1 Cockpit, veranschaulicht. Hierbei handelt es sich um eine, auch als Argument Map bezeichnete, graphische Darstellung der vielschichtigen Debatten zum Thema. Diese ermöglicht es den Teilnehmern, alle Kernaussagen mit wenigen Blicken zu erfassen. coliquio nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein, denn bislang wurde dieses aus der Kommunikationswissenschaft stammende Verfahren noch nie in deutschen Medizinerforen verwendet.
Weiterhin kann jeder coliquio-Nutzer seine eigenen Fragen stellen und dabei auf das Wissen von über 17.000 Kolleginnen und Kollegen sämtlicher Fachrichtungen zurückgreifen. Auf die meisten Fragen kann innerhalb von maximal 24 Stunden eine Antwort gefunden werden.
Über coliquio
coliquio ist eines der aktivsten Expertennetzwerke für Ärzte in Europa und zählt bereits über 17.000 Mitglieder. coliquio ist kostenlos und unabhängig und steht für den gezielten und schnellen Austausch von individuellem, medizinischem Erfahrungswissen. Täglich tauschen sich tausende Ärzte zu Erfahrungen, Beobachtungen, und Erkenntnissen aus der unmittelbaren medizinischen Praxis in Form von Beiträgen, Kommentaren, Fragen und Antworten aus. Das in der coliquio-Gemeinschaft vorhandene, über tausende Mitglieder verteilte Wissen wird gebündelt, sichtbar und somit nutzbar gemacht. Somit entsteht ein hochaktueller Wissensschatz, Qualität und Patientensicherheit in der medizinischen Versorgung werden erhöht. Unterstützt wird der Erfahrungsaustausch durch medizinische Fachartikel und Medien, die coliquio mittels intelligenter Suchalgorithmen aus dem Internet zusammenstellt. Das preisgekrönte coliquio-CIRS unterstützt Krankenhäuser durch die anonyme Erfassung kritischer Zwischenfälle bei der Optimierung des klinischen Qualitäts- und Risikomanagements.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.coliquio.


Mit Power und starkem Immunsystem
durch die Weihnachtstage
Untrasried / Allgäu (ots) - Von Weihnachtstorten über Naschereien bis hin zum herzhaften Weihnachtsbraten - in der Weihnachtszeit möchte man schlemmen und sich am liebsten kaum bewegen. Doch das missfällt dem Immunsystem. Es öffnet die Pforten für Erkältungen und grippale Infekte, die sich pünktlich zur kalten Jahreszeit verbreiten. Doch was kann man tun, um gesund die Weihnachtstage und den Jahreswechsel zu genießen?
Das beste Mittel ist ein starkes Immunsystem, das man vor allem durch eine ausgeglichene Ernährung fördert. Natürlich fällt es schwer, auf einen Weihnachtsbraten und die Leckereien zu verzichten. Aber achten Sie darauf, dass Sie Ihren Festschmaus bei niedrigen Temperaturen und kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett garen. So bleibt der natürliche Geschmack erhalten und die Nährstoffe gehen nicht verloren. Auch wenn Sie nicht auf Wein, Bier & Co. verzichten möchten, nehmen Sie täglich mindestens 1,5 Liter antialkoholische Getränke zu sich. Bleiben Sie zudem in Bewegung.
Ein winterlicher Spaziergang von mindestens 30 Minuten fördert Ihr tägliches Wohlbefinden. Ein idealer Begleiter ist außerdem die aus Asien stammende Mangostanfrucht. Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthält sie insbesondere Xanthone, Polysaccharide und leistungsfähige Antioxidantien sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Inhaltsstoffe schützen beispielsweise vor freien Radikalen, fördern den gesunden Stoffwechselprozess, verlangsamen den Alterungsprozess - alles in allem: Sie halten uns gesund und stärken das Immunsystem. In unseren Breiten sind Mangostanfrüchte allerdings schwer zu bekommen, denn trotz ihrer festen und robusten Schale sind sie nicht lange haltbar. Deshalb greift man am besten zu hochwertigen Natursäften, die Mangostan enthalten. Wertvoll ist eine Kombination mit Pflanzen- und Naturstoffen, die ebenso antioxidantien- und vitalstoffreich sind und starke Bioaktivstoffe enthalten. Zudem sollten sie frei von Zuckerzusätzen sein und keine künstlichen Konservierungs- und Farbstoffe aufweisen.

Paracetamol dämpft Impfwirkung
Kinder sollen das Schmerzmittel nicht vorbeugend
gegen Impfreaktionen bekommen
Baierbrunn (ots) -
Das Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol kann bei Babys zwar eine Fieberreaktion auf Impfungen mildern. Es kann jedoch auch den Impferfolg schmälern, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine tschechische Studie. Die Wissenschaftler fanden bei Kindern, die Paracetamol eingenommen hatten, weniger Antikörper - der Impfschutz ist dadurch schwächer. Daher sollten die Kleinen Paracetamol nicht vorbeugend erhalten, sondern nur, wenn Fieber auftritt.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Acht von zehn Angstpatienten hilft Psychotherapie
Köln (ots) - Zähne müssen möglichst früh sorgfältig gepflegt werden. Wenn zugleich die professionelle Pflege durch den Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen wird, halten Zähne oft ein Leben lang. Darauf verwiesen Prof. Dr. Radlanski (Charité Berlin) und Prof. Dr. Jöhren (Universität Witten Herdecke) auf der Online-Pressekonferenz der Initiative proDente e.V. zum Thema „Der Weg zu schönen und gesunden Zähnen“. Wenn Zähne dennoch erkranken, können Patienten sicher sein, eine individuelle Behandlung und Beratung zu genießen. „Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister sehr wichtig“, so Dr. Philipp Kohorst (Medizinische Hochschule Hannover). Der Patient hat durch die wohnortnahe Versorgung eine vollständige Transparenz, welche Materialien verwendet werden.
Was viele Menschen nicht wissen: Zähne sind schon im Embryo angelegt. Dementsprechend sind auch auf den ersten Blick zahnlose Babies mit allen Zähnen ausgestattet. Eltern sollten nach dem Durchbruch der ersten Zähne Wert auf zahngesunde Ernährung und regelmäßige Pflege legen. „Für die Eltern muss es normal sein - wie bei einer Inspektion des Autos - regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und die Kinder sollten mitkommen“, fordert Radlanski.
Angst wird erlernt
Fehlt diese Erfahrung oder wird ein negatives Erlebnis gemacht, kann eine Zahnbehandlungsangst entstehen. Kinder können Angst auch erlernen, wenn Eltern ängstlich vor einem Zahnarztbesuch sind. Der Nachwuchs entwickelt dann stellvertretend für Mama oder Papa eine Furcht vor dem Zahnarztbesuch.
Phobie kann psychotherapeutisch überwunden werden
„Vollnarkose macht wenig Sinn“, so vehement plädiert Prof. Dr. Jöhren gegen eine Behandlung unter Vollnarkose. Das eigentliche Problem bleibt bei einer Vollnarkose ungelöst. „Der Patient wird ja nicht weniger ängstlich, weil sie ihn in den Schlaf versetzen“, so Jöhren. Dagegen zeigen Untersuchungen eine Wirksamkeit der psychotherapeutischen Verfahren von 70 - 80 Prozent bei Phobiepatienten.
Angst vor Werkstoffen zumeist unbegründet
Im Vorfeld eines zahnmedizinischen Eingriffes hat der Patient die Qual der Wahl - er muss sich für ein Zahnersatz-Material entscheiden. „Dabei ist die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Zahnarzt und dem zahntechnischen Labor sehr wichtig“, erklärt Dr. Kohorst. „Der Patient erhält die exakte Information, welche Materialien in seiner Mundhöhle verwendet wurden“ führt Kohorst weiter aus. In der hiesigen, modernen Zahntechnik werden ausschließlich Werkstoffe von hoher Qualität verarbeitet.

Risiko für Todesfälle
durch Schweinegrippe angeblich gesunken

Hamburg (ots) - Die Gefährlichkeit des Schweinegrippe-Virus ist nach Angaben der Biotechfirma Replikins deutlich gesunken. Das Risiko für Todesfälle durch H1N1 soll nach einem Höhepunkt im Frühjahr und Frühling inzwischen auf ein nicht mehr epidemisches Maß gefallen sein, meldet das Unternehmen mit Sitz in Boston. Die Infektiösität jedoch sei gestiegen. Als Parameter für Verhalten und Gefährlichkeit von Viren verwendet das Unternehmen den so genannten RC (Replikin Count), mit dem die Fähigkeit des Virus, sich schnell zu vermehren, quantifiziert und beurteilt wird. Dies berichtet der Ärztenachrichtendienstes (änd) heute in Hamburg.
Eine Abnahme dieses Parameters habe bereits das Ende von drei Influenza-Pandemien im letzten Jahrhundert signalisiert, ebenso das Ende des SARS- und des Vogelgrippe-Ausbruchs in den Jahren 2003 und 2008.
Replikons sind in der Genetik Einheiten von Genen, die an einem Stück repliziert werden. Bislang seien zwei Gene identifiziert, worden, von denen das eine mit der Infektiösität, das andere mit der Letalität assoziiert sein soll. Der Parameter RC ist die Zahl der Replikons auf 100 Aminosäuren. Ein Anstieg des RC im einen Gen signalisiert eine Zunahme der Infektiösität, ein Anstieg des RC im anderen Gen eine Zunahme des Risikos für Todesfälle.
Die Biotech-Firma hat bereits Ende September eine Zwischenanalyse zum verminderten Risiko für Todesfälle durch H1N1 erstellt, die inzwischen durch weitere eigene aktuelle Daten, aber auch durch die epidemiologischen Befunde der „Centers of Disease Control and Prevention“ bestätigt worden ist. Noch im April 2009 hatte Replikins vor einer Schweinegrippe-Epidemie gewarnt, da der RC Werte erreicht hatte, die seit der Influenza-Pandemie von 1918 nicht mehr gesehen worden waren.
Die Biotech-Firma des Ehepaars Drs. Samuel und Elenore Bogoch will selbstverständlich auch etwas verkaufen - zum Beispiel eine spezielle Software namens FluForecast®, mit der bereits die Ausbrüche der Vogelgrippe und der Schweinegrippe frühzeitig und korrekt vorhergesagt wurden.
Darüber hinaus hat das Unternehmen eine rein synthetische, oral oder intranasal zu verabreichende Vakzine (Replikins[TM]) gegen H1N1 entwickelt und getestet, die innerhalb von sieben Tagen produziert werden könne und bei Tests mit Hühnern die Ausscheidung des Vogelgrippe-Virus komplett verhindert habe. Daten hierzu sind Mitte November auf einem Influenza-Kongress in Washington präsentiert worden. Die Biotechfirma hat inzwischen angekündigt, speziell für Produktion und Vertrieb des synthetischen Impfstoffs die Firma WorldVaccines[TM] zu gründen.

Karies Volkskrankheit Nr. 1: Kinder in Deutschland putzen zu wenig Zähne 99 Prozent der Deutschen haben Karies
Wurzelkaries bei Erwachsenen immer verbreiteter
Hamburg (ots) -
Jedes zehnte Kind in Deutschland hat mehr als zwei kariöse Zähne. Hauptursache ist die mangelnde Zahnpflege: Jeder dritte Sprössling putzt nur einmal täglich oder noch seltener die Zähne. Welche Folgen die unzureichende Zahnpflege hat, zeigt sich im späteren Erwachsenenalter. Nicht einmal ein Prozent der Deutschen kann mit einem kariesfreien Gebiss glänzen. Karies ist damit noch vor Herz-Kreislauferkrankungen die verkannte Volkskrankheit Nr. 1.
Prophylaxe bei Kindern A und O Eltern nehmen bei der Vermittlung und Kontrolle der richtigen Zahnpflege eine Schlüsselrolle ein. Empfohlen wird, Kindern frühzeitig die Routine anzugewöhnen, nach jedem Essen die Zähne zu putzen. Auch der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt gehört für eine umfassende Vorsorge dazu. Eltern sollten sich nicht darauf verlassen, dass Kinder unter zwölf Jahre regelmäßig in Kindergärten und Schulen untersucht werden. So werden trotz gesetzlichen Auftrags vom Schulzahnarzt durchschnittlich nur ungefähr 70 Prozent der Sprösslinge erreicht. Die Individualprophylaxe beim Hauszahnarzt, auf die Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren einmal jährlich Anspruch haben, ist also unentbehrlich.
Im Rahmen der Individualprophylaxe werden auch die Kosten für die Versiegelung der bleibenden Backenzähne übernommen. Bei knapp jedem dritten Zwölfjährigen bleibt das allerdings aus. Dabei ist wissenschaftlich bestätigt, dass versiegelte Zähne nach vier bis fünf Jahren nur halb so viel Karies aufweisen wie die nicht versiegelten. „Zur konsequenten Mundhygiene sollten daher vier Grundsätze eingehalten werden“, rät Frank Grunwald, Gesundheitsexperte vom Deutschen Ring, und fasst zusammen: „Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, zahnverträgliche Ernährung und systematische Zahnpflege sowie Fluoridierung“. Gründlich gepflegt, könnten Zähne dann bis ins hohe Rentenalter gesund und schön erhalten bleiben. Umfassende Tipps zur gezielten Zahnpflege, Prävention und richtigen Ernährung werden unter http://www.deutscherring.de/RingGesundheitsWelt angeboten.
Erwachsene vermehrt von Wurzelkaries betroffen Voraussetzung ist Kontinuität: Die regelmäßige Zahnpflege kombiniert mit prophylaktischen Maßnahmen sollte auch im Erwachsenenalter beibehalten werden. So ist beispielweise Wurzelkaries mit zunehmendem Alter immer verbreiteter. Das hängt häufig mit dem alters- und entzündungsbedingtem Zahnfleischrückgang zusammen. Dadurch liegt der Zahnhals frei und ist anfälliger für Karies. Bei den 65- bis 74-Jährigen ist Wurzelkaries in den letzten zehn Jahren vermehrt aufgetreten. 1997 war noch jeder fünfte von ihnen betroffen, mittlerweile ist es mehr als jeder dritte.
Aber auch die Zahl der Kronenkariesfälle und der Parodontalerkrankungen nehmen mit dem Alter zu. Besonders lästig: Ist ein Zahn einmal angegriffen, wird er nicht mehr richtig gesund. Er kann höchstens repariert oder ersetzt werden. Doch Präventionsmaßnahmen zahlen sich aus: Verglichen mit anderen chronischen Erkrankungen, verzeichnet die effektive Mundhygiene gerade bei Karies besondere Erfolge.
Tipps zur gezielten Zahnpflege, Prävention und richtigen Ernährung: http://www.deutscherring.de/magazin/gesundheit/gesunde_zae hne/index.do.

Krankheitserregern richtig einheizen
Wie in Zeiten von Grippe oder Durchfall
die Wäsche behandelt werden sollte
Baierbrunn (ots) -
Wenn ein Familienmitglied eine ansteckende Krankheit hat, sollten Kleidung und Bettwäsche bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden, rät Dr. Helmut Mucha, Mikrobiologe beim Textilforschungszentrum Hohenstein Institute in Bönningheim im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Ein unzureichendes Wäschewaschen trage zur Verbreitung von Grippe und Durchfallerkrankungen bei. Kochwäsche sei normalerweise nicht erforderlich. Waschtemperaturen von 40 Grad aber könnten zum Beispiel die hochansteckenden Nonoviren, Auslöser einer schweren Magen-Darm-Infektion, überleben. „Kleidung, Handtücher und Bettwäsche von Kranken würde ich getrennt von der anderen Schmutzwäsche aufbewahren und waschen“, sagt der Hygiene-Experte. Von desinfizierenden Hygienespülern rät er ab. Wichtiger seien allgemeine Hygienemaßnahmen. „Dazu gehört: Die Waschtrommel nicht überladen, und das Flusensieb ab und zu reinigen - dies verbessert die Spülwirkung.“ Die Trommel sollte nach dem Waschgang bei weit geöffneter Tür austrocknen können und der Waschmittelschacht stets gesäubert werden. „So vermeidet man Feuchtigkeit und Brutstätten für Mikroorganismen“, so Mucha.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Aufreger Krankenkasse - Umfrage:
Patienten ärgern sich vor allem über höhere Beiträge
Baierbrunn (ots) - Knapp jeder zweite Deutsche (45,7%) hat sich schon einmal über seine Krankenkasse geärgert. Die meisten ärgerten sich vor allem über höhere Beiträge und bürokratische Hürden. Privatversicherte geben ihren Kassen in diesen Punkten im Schnitt schlechtere Noten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Gesetzlich Versicherte gaben an, sie hätten sich über ihre Kasse geärgert bei größeren Beitragserhöhungen (13,3%), bürokratischen Mitarbeitern (13,6%), zu lange Bearbeitungszeiten (13,0%) oder weil ihnen eine Therapie nicht bezahlt wurde (13,7%). Dagegen monierte fast jeder fünfte befragte Privatversicherte (19,5%) die Erhöhung der Beiträge. Jeder Sechste (16,9%) meinte, die Bearbeitung von Anfragen dauere bei seiner Privaten viel zu lange. Mehr Zufriedenheit herrscht hier indes bei der Therapiewahl: Nur einer von siebzehn (5,8%) Privatpatienten gab als Aufreger eine von seiner Kasse verweigerte Behandlung an.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.014 Bundesbürgern ab 14 Jahren

Wird Krebs durch Folsäuresupplementierung gefördert?
Rosbach (ots) - Berichte über eine mögliche Krebs fördernde Wirkung des B-Vitamins Folsäure sind fragwürdig und beruhen auf einer Datengrundlage, die eine eindeutige Interpretation nicht zulässt. Die Gesellschaft zur Information über Vitalstoffe und Ernährung - GIVE e.V. weist darauf hin, dass die den Berichten (u.a. im Focus) zu Grunde liegende Studie* mit der statistischen Korrelation zwischen Folsäure- und Vitamin-B12-Gaben und Lungenkrebs völlig aus dem Rahmen einer großen Zahl ähnlicher Untersuchungen fällt. Darin wurden bisher fast ausschließlich positive Effekte von Folsäuregaben festgestellt.
Auffällig ist in der zitierten Studie, dass den Teilnehmern neben einer relativ hohen Dosis an Folsäure auch gleichzeitig eine hohe Dosis Vitamin B12 verabreicht worden war. Vor allem aber waren 94 Prozent der an Lungenkrebs erkrankten Studienteilnehmer, die Folsäure eingenommen hatten, Raucher, oder hatten früher geraucht. Daraus zu folgern, „Folsäure erhöht das Krebsrisiko“ ist nach Ansicht der GIVE e.V. mehr als gewagt und außerdem unverantwortlich. Die Autoren der Studie legen selbst Wert darauf, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, die sich auch auf Nichtraucher beziehen müssen. Würde die Einnahme von Folsäure tatsächlich mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen, dann hätte sich dies beispielsweise in den USA schon nach der Einführung von mit Folsäure angereicherten Lebensmitteln seit 1998 bemerkbar machen müssen. Dies ist jedoch nicht der Fall: Im Gegenteil, dort sind Lungenkrebsfälle während der beiden letzten Jahrzehnte deutlich rückläufig. In den ersten fünf Jahren seit der Jahrtausendwende ist in den USA sogar die Gesamtzahl der Krebsneuerkrankungen zurückgegangen.
In Deutschland haben zwischen achtzig rund neunzig Prozent der Bevölkerung Folsäuredefizite. Bestimmten Risikogruppen (Schwangere, Senioren) wird deshalb seit vielen Jahren dringend geraten, ihre Versorgung mit diesem B-Vitamin durch entsprechende Präparate auszugleichen. Besonders bei Schwangeren verringert sich dadurch das Risiko, ein fehlgebildetes Kind zur Welt zu bringen. Nicht nur aus diesem Grund werden in vielen Ländern (z.B. USA, Kanada) bestimmte Lebensmittel wie Mehl mit Folsäure angereichert. In diesen Ländern ist die Zahl der fehlgebildeten Neugeborenen seither zurückgegangen. Folsäuregaben im Rahmen der offiziellen Empfehlungen sind sicher, bisher gibt es keinen Hinweis auf negative Effekte.
*Ebbing M, Bonaa K, Arnese E, et al; Cancer Incidence and Mortality After Treatment with Folic Acid and Vitamin B12. Journal of the American Medical Association (JAMA), 2009;302(19):2119-2126

Höhenluft stärkt das Herz
Je höher man lebt, umso seltener sind Schlaganfall und Herzinfarkt
Baierbrunn (ots) -
Gebirgsklima wirkt günstig auf Herz und Gefäße. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall sinkt pro zusätzlichen 1000 Höhenmetern des Wohnorts um 22 beziehungsweise 12 Prozent, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Zahlen beruhen auf Ergebnissen von Forschern aus Zürich, welche die Krankheitsdaten von 1,64 Millionen Schweizern analysierten und mit ihrem Wohnort in Beziehung gesetzt hatten. Sie führen die positiven Effekte auf die Anpassung des Körpers an die dünnere Höhenluft und die intensivere Sonneneinstrahlung zurück.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Alkohol-Abstinenz ist ein Gesundheitsrisiko
München (ots) - Moderate Alkoholtrinker haben eine höhere Lebenserwartung als strenge Abstinenzler. Das ergeben Dutzende von Studien über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und tödlich verlaufenden Herzerkrankungen, wie die GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin) auf ihrer Homepage (http://www.gsaam.de) berichtet. Auch die Gesamtsterblichkeit unter Einschluss aller Todesarten, inklusive Krebs, ist deutlich erniedrigt. Damit korrigieren die „Experten für Gesundes Altern“ die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie hatte im Ernährungsbericht 2008 behauptet: Alkohol hat das größte krebsfördernde Potenzial, und deshalb sollte darauf komplett verzichtet werden. Deshalb erinnert die GSAAM an die Worte von Paracelsus: „Die Dosis macht das Gift“. Wohl bei keiner Substanz gilt das so sehr wie beim Alkohol.
Zweifellos richtig ist: Manifest Alkoholkranke oder Suchtgefährdete sollten komplett auf Alkohol verzichten. Wer aber zu dieser Gruppe nicht gehört - und das sind mehr als 90 Prozent aller Deutschen - hat durch moderaten Alkoholkonsum einen deutlichen gesundheitlichen Nutzen.
Dies gilt insbesondere für den Weinkonsum. Wein blickt auf eine 8.000 Jahre alte Geschichte als eines der ältesten Heilmittel zurück. Mittelalterliche Klöster waren Zentren der Krankenpflege und der Weinproduktion. Die verheerenden Folgen der Alkoholdestillation raubten dem Wein dann seine medizinische Bedeutung.
Ein Umdenken leitete das „Französische Paradoxon“ ein: In Frankreich ist trotz fettreicher Ernährung die Rate tödlicher Herzerkrankungen wesentlich niedriger als in den USA. Besonders Rotwein liefert günstige Effekte. Er enthält spezielle Phytostoffe aus den Schalen und Kernen. Wichtigste Substanz ist das Resveratrol.
Bei einem täglichen Alkoholkonsum von rund 30 bis 50 Gramm - das entspricht etwa zwei Gläsern Wein - liegt das Risiko für tödlich verlaufende Herzerkrankungen gegenüber den Abstinenzlern um etwa 50 Prozent niedriger. Wein-Polyphenole verbessern die Durchblutung, bekämpfen aggressive Sauerstoffmoleküle, schützen vor der Oxidation des LDL-Cholesterins und vor chronisch entzündlichen Prozessen, auch im Gehirn. Das verringert nicht nur das Risiko für Herzinfarkt sondern auch für die Alzheimer Demenz.
Die Rotterdamer Alzheimer Studie, mit rund 8.000 Teilnehmern (die größte prospektive Studie zum Thema Alzheimer) konnte zeigen, dass 1-3 Gläser Wein das Demenzrisiko um mehr als die Hälfte reduzierte. Moderater Alkoholkonsum schützt also nicht nur das Herz sondern auch das Hirn.

Dem Krebs davonlaufen
Männer, die sich regelmäßig sportlich betätigen,
bekommen seltener Krebs
Baierbrunn (ots) -
Bereits eine halbe Stunde Sport pro Tag senkt das Krebsrisiko bei Männern. Das zeigte eine Untersuchung von Wissenschaftlern um Jari Laukkanen von der Universität Kuopio (Finnland), über die die „Apotheken Umschau“ berichtet. An der Studie nahmen 2.560 Männer teil, deren sportliche Aktivitäten ein Jahr lang erfasst wurden. Bei einer Nachuntersuchung 17 Jahre später waren 181 von ihnen an Krebs gestorben. Studienteilnehmer, die regelmäßig Sport trieben, wiesen die geringste Sterblichkeit auf. Am stärksten sank das Risiko für Lungen- und Darmkrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Diabetes-Mütter sollen stillen
Möglicherweise senkt Stillen das Risiko für das Kind,
auch Diabetes zu bekommen
Baierbrunn (ots) -
Mütter mit Typ-1-Diabetes stillen ihre Kinder seltener und hören früh damit auf. Häufiger Grund: Beim Stillen kann es zu Unterzuckerungen kommen. Das sollte aber kein Grund sein, dem Kind die wertvolle Muttermilch vorzuenthalten, sagen Experten und raten sogar, möglichst lange zu stillen, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Denn gestillte Babys werden später seltener übergewichtig, und möglicherweise sinkt sogar ihr Risiko, auch an Diabetes zu erkranken. Deshalb raten Experten, mindestens sechs Monate voll zu stillen und auch noch weiterzumachen, wenn das Baby bereits Beikost bekommt. Um einem Unterzucker vorzubeugen, genügt es, vor dem Stillen ein paar schnell wirkende Kohlenhydrate zu essen.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Blasenentzündung - lästiges Übel in der Winterzeit
Urin-Test und Cranberry-Produkte -
das Erste-Hilfe-Duo aus der Apotheke
Sankt Augustin / Bonn (ots) -
Ob romantische Spaziergänge im verschneiten Park oder sportliche Ski-Urlaube in den Alpen - auch die kalte Jahreszeit hat ihren speziellen Reiz. Doch gerade im Winter können Unterkühlungen, kalte Füße und ungeschützte Nierengegenden zu schmerzhaften Blasenentzündungen führen. Insbesondere Frauen kennen das unangenehme Brennen beim Wasserlassen und häufigen Harndrang. Ob es sich bei den ersten Anzeichen um eine ernsthafte Blasenentzündung handelt, können Betroffene mit dem neuen punctomed Urin-Test der Firma Dolorgiet GmbH & Co. KG einfach selbst überprüfen. Schließt der Test eine Entzündung aus, ist ein Arztbesuch meist nicht nötig. Dann können schon bewährte Hausmittel, wie viel Trinken, Wärme und Cranberry-Produkte helfen, die Selbstheilungskräfte zu fördern. Der Test ist ab sofort in der Apotheke erhältlich.
Kühle Zugluft, nasse Kleidung und Sitzen auf kaltem Untergrund erhöhen das Risiko für Harnwegsinfekte, wie z.B. eine Blasenentzündung. Ist der Unterleib erst einmal unterkühlt und damit weniger durchblutet, haben Bakterien leichtes Spiel, sich auszubreiten. Ständiger Harndrang und brennende Schmerzen beim Wasserlassen sind die Folge. Das kann Betroffenen gerade im Winterurlaub den Spaß verderben.
Tipp: Praktischer Urin-Test verschafft sofort Klarheit
Ob bei den genannten Symptomen ein Arzt aufgesucht werden sollte, können Betroffene jetzt mit dem punctomed Urin-Test einfach zu Hause oder unterwegs direkt abklären. Dieser erste, speziell für Verbraucher entwickelte Selbsttest ist so einfach wie ein Schwangerschaftstest. Nach nur fünf Minuten erhält der Anwender ein zuverlässiges und stabiles Testergebnis, das ihm darüber Auskunft gibt, ob ein durch den Arzt behandlungsbedürftiger Infekt vorliegt. Ist das Testergebnis negativ, reichen bewährte Hausmittel, wie viel Flüssigkeit, Wärme und Cranberry-Produkte meist aus, um wieder fit zu werden. So kann z.B. mit den punctomed Cranberry + Immun-Komplex Filmtabletten die Gesundheit der Blase gefördert werden. Gerade im Winterurlaub sind der Urin-Test und Cranberry-Produkte eine praktische Ergänzung für die Reiseapotheke.
Ein Muss im Winter: mit Cranberry vorbeugen
Damit Bakterien nicht so leicht Einzug halten, sollten besonders Frauen im Winter darauf achten, sich warm zu halten, nasse Kleidung schnell zu wechseln und viel zu trinken. Darüber hinaus kann auch mit der natürlichen Wirkung von Cranberry-Extrakt, wie z.B. mit punctomed Cranberry-Lutschtabletten mit Vitamin C, vorgesorgt werden. Die rote Beere enthält pflanzliche Wirkstoffe, die antioxidativ wirken und die natürliche Abwehrfunktion der Blase stärken können. Dabei bilden sie eine „Schutzschicht“ an der Blasenschleimhaut und verhindern, dass sich dort Krankheitserreger einnisten. Stattdessen „rutschen“ diese ab und werden aus dem Körper „gespült“. So kann die Häufigkeit von Blasenentzündungen reduziert werden. Die punctomed Cranberry-Produkte sind nur in der Apotheke erhältlich.

Erkältungsmittel:
Wirkstoffe können Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen

TÜV Rheinland rät: verkehrssichere Arzneimittel wählen - Packungsbeilage beachten - Medikamente nicht mit Alkohol einnehmen
Köln (ots) -
Herbstzeit ist Erkältungszeit, denn das nasskalte Wetter schwächt die eigenen Abwehrkräfte. Doch anstatt Husten oder Schnupfen gründlich zu Hause zu kurieren, greifen viele Betroffene zu Medikamenten. Was ihnen manchmal nicht bewusst ist: Auch rezeptfreie Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Grippe können die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen. „Scheinbar harmlose Präparate wie Hustensaft oder Nasentropfen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen“, so Dr. Ulrike Roth, leitende Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Gerade am Steuer kann eine schnelle Reaktionsfähigkeit lebensnotwendig sein.“ Daher fragen Kraftfahrer am besten ihren Arzt oder Apotheker nach dem jeweils verkehrssichersten Medikament. „Wer auf die eigene Hausapotheke zurückgreift, sollte vor Fahrtantritt gründlich die Packungsbeilage lesen“, rät die Expertin.
Hustenblocker etwa unterdrücken nicht nur Reizhusten: „Codein mindert auch die Fähigkeit der Augen, sich auf wechselnde Lichtverhältnisse einzustellen“, erklärt Dr. Roth. Das ist besonders gefährlich in der Dämmerung oder wenn Fahrer durch Gegenverkehr geblendet werden. Einige Medikamente machen außerdem müde, Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit lassen deutlich nach. Fatal dabei ist, dass sich manch ein Verkehrsteilnehmer jedoch in der subjektiven Wahrnehmung seiner Reaktionsfähigkeit gar nicht beeinträchtigt fühlt. „Gegen Müdigkeit helfen weder Kaffee noch andere Muntermacher, sondern nur Ruhe und Schlaf“, betont die Arbeitsmedizinerin. Mischkonsum wie die Kombination von Medikamenten mit Alkohol schwächt die Reaktionsfähigkeit ebenfalls erheblich, ganz abgesehen davon, dass man nach dem Genuss von Alkohol die Finger vom Steuer lassen sollte.
Doch nicht nur die Wirkung von Grippe- und Erkältungsmitteln kann für Verkehrsteilnehmer ein Sicherheitsrisiko darstellen. Vorsicht ist auch nach der Einnahme von Schlafmitteln geboten, die am nächsten Morgen oft noch mit Restmüdigkeit nachwirken. Bluthochdruck-Tabletten, Augentropfen, Insulin, Psychopharmaka, Appetitzügler, Präparate gegen Reiseübelkeit oder Muskelverspannungen können ebenfalls die Verkehrstüchtigkeit herabsetzen. „Wer unsicher ist, ob die eingenommenen Medikamente die Leistungsfähigkeit am Lenkrad einschränken, sollte zur Sicherheit besser öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nutzen“, rät Dr. Roth. Denn die Folgen einer Fahrt unter Medikamenteneinfluss können teuer werden: Ähnlich wie bei Alkoholmissbrauch drohen nach einem verschuldeten Unfall der Verlust des Versicherungsschutzes, Bußgelder und Führerscheinentzug.

Durchschlafen schwer gemacht - Umfrage:
Zwei von drei Männern schnarchen

Baierbrunn (ots) - Erholsam tief und fest schlafen und dann frisch in den Tag starten. Für fast jede/n Zweite/n (44,1%) ist dies nicht so einfach, denn er/sie hat eine/n Partner/in, die/der zumindest ab und zu schnarcht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Fast jede/r fünfte Betroffene (18,5%) gibt an, das Geräusch sei ziemlich oder sogar unerträglich laut. Acht von Zehn (81,5%) halten das Schnarchen des Partners für gerade noch erträglich, so dass sie nur selten davon aufwachten. Insgesamt schnarcht in Deutschland jede zweite Frau (49,8%) zumindest ab und zu, bei den Männern sind es über zwei Drittel (68,8%).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.013 Personen ab 14 Jahren, darunter 976 Männer und 1037 Frauen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bei Brandwunden Bescheid wissen
Eschborn (ots) - Die Haut verbrennen geht ganz schnell - Gefahrenquellen gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit reichlich. Reagiert die Haut nur mit einer kleinflächigen Rötung, kann man selbst weiterbehandeln, so die Neue Apotheken Illustrierte in der Ausgabe vom 15. November 2009.
Doch schon bei Brandblasen wird es heikel: nie aufstechen, raten Rettungssanitäter - wegen der Infektionsgefahr. Die beste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen und Verbrühungen lautet nach wie vor: Kühlen, und zwar 20 Minuten lang. Allerdings darf das Wasser nicht eiskalt sein, und auch Eisbeutel sind tabu. Der Wunde bekommt am besten 15 bis 25 Grad Celsius kühles Leitungswasser.
Ob die Kleider vor der Kühlung vom Leib müssen oder nicht, hängt vom Verbrennungstyp ab: Bei Verbrühungen, wie sie zum Beispiel durch heißen Tee entstehen, sollte die nasse Kleidung sofort ausgezogen werden. Bei Verbrennungen hingegen raten Sanitäter, angezogen zu bleiben.
Nach dem Kühlen hilft bei leichten Verbrennungen kleinerer Hautareale ein Brandgel. Große Hautflächen sollten nur locker mit einer sterilen Mullkompresse abgedeckt und dann vom Arzt weiterbehandelt werden. Großes Tabu: der Einsatz von Hausmitteln. Mehl, Butter oder Zahnpasta haben auf einer Brandwunde nichts zu suchen.

Endlich Ruhe für den Darm
Eschborn (ots) - Menschen, die vom Reizdarm-Syndrom betroffen sind, ernähren sich aus Angst vor Beschwerden häufig viel zu einseitig und verzichten zu oft auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 15. November 2009.
Wer glaubt, immer mehr Nahrungsmittel meiden zu müssen, sollte einen Facharzt für den Magen-Darm-Trakt aufsuchen, einen Gastroenterologen. Viele dieser Ärzte führen mit Betroffenen ein Basis-Schonkost-Programm durch: Zunächst wird nur Schonkost gegessen, dann der Speiseplan nach und nach um einzelne Lebensmittel erweitert. So zeigt sich rasch, was man verträgt und was nicht. Dabei stellt sich bei vielen Patienten heraus, dass ihr Darm vollwertige Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln oder Sauermilchprodukte völlig problemlos akzeptiert. Dagegen bereiten Hülsenfrüchte sowie Stein- und Beerenobst vielen Menschen mit Reizdarm Beschwerden.
Neben Arzneimitteln gegen die unterschiedlichen, im Rahmen eines Reizdarms auftretenden Beschwerden, helfen auch Entspannungsmethoden wie Yoga oder Autogenes Training.

Erkältung - Mythen und was wirklich hilft
Eschborn (ots) - Gegen die lästigen Symptome einer Erkältung halten sich hartnäckig zahllose Tipps - auch wenn sie mit der Wahrheit nichts zu tun haben. In der Neuen Apotheken Illustrierten decken Erkältungsexperten die wichtigsten Irrtümer auf.
So schützt eine gerade durchgemachte Erkältung nicht etwa eine Zeitlang vor einer zweiten Infektion, wie vielfach behauptet: »Immun gegen weitere Erkältungen ist man nicht, weil es ja eine große Anzahl von Viren gibt, die sie auslösen«, erklärt Dr. med. Steffen Dommerich, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universität Rostock. Er entkräftet auch den Mythos, Kälte löse eine Erkältung aus: »Es gibt allenfalls indirekte Kälteeinflüsse, weil Kälte die Abwehr schwächen kann«. Und sein Kollege Professor Dr. Ronald Eccles, Erkältungsforscher an der Universität Cardiff, Großbritannien räumt mit der Legende auf, am besten helfe doch ein heißer Grog: »Alkohol ist bei Erkältungskrankheiten nicht zu empfehlen. Er kann zwar durch eine Gefäßerweiterung ein gewisses Wärmegefühl hervorrufen, es wird einem aber nicht wirklich warm, es fühlt sich nur so an«. Im Gegenteil: In Wirklichkeit verliere man Wärme über die vermehrte Durchblutung der Körperoberfläche, gibt Eccles zu bedenken. Weitere Mythen, aber auch Tipps, die wirklich helfen, lesen Sie in der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. November 2009.

Spritzmittel einfach wegpolieren
Mit einem Mikrofasertuch lassen sich Äpfel am effektivsten von Pflanzenschutzmitteln reinigen
Baierbrunn (ots) -
Einheimische Äpfel, werden für den Verkauf im Winter in eine Art Winterschlaf versetzt. Bei Temperaturen von ein bis zwei Grad reduziert sich der Vitamin- und Wasserverlust. Dazu trägt auch eine schützende Wachsschicht auf der Oberfläche bei, in der allerdings auch Pflanzenschutzmittel gelöst sind. Diese lassen sich nur schwer mit Wasser entfernen, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“. Besser ist, den Apfel mit einem Mikrofasertuch abzureiben. Damit entfernt man einen Teil der Wachsschicht. Die Schale zum Verzehr zu erhalten, ist jedenfalls empfehlenswert, denn sie enthält gesunde Substanzen wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die Obst so wertvoll machen. Außerdem konzentrieren sich die Vitamine direkt unter der Schale.
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

Höheres Schweinegrippe-Risiko bei Vitaminmangel
München (ots) - Impfen oder nicht? Dieses kontroverse Thema wird zurzeit weltweit heftig diskutiert. Zu einer Empfehlung oder Abratung mit hundertprozentiger Überzeugung wird sich im Moment wohl niemand durchringen können.
Für Dr. med. Claudia Hennig, MSc, Vorstandsmitglied der GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti - Aging Medizin), ist die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte durch Vitamin D ein zusätzlicher Ansatzpunk zur Grippeprävention, was auch die internationale Diskussion unter Wissenschaftlern und Präventivmedizinern zurzeit zeigt.
Kanada hat eine staatliche Studie über Schutzmaßnahmen gegen Virenepidemien und konkret gegen die Schweinegrippe bereits vor einiger Zeit auf Vitamin D ausgedehnt. Versuche in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Mäuse mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel eher an Schweinegrippe erkranken als solche mit hoher Vitaminversorgung.
Experten vermuten, dass Millionen Menschen unter einem Mangel an diesem Vitamin leiden. Bereits 2008 wurde an staatliche Gesundheitsstellen in mehreren Ländern appelliert, die zurzeit empfohlene tägliche Dosis deutlich zu erhöhen, besonders für ältere Menschen.
Vitamin D wird durch Bestrahlung mit UVB natürlich erzeugt („Sonnenvitamin“) und kommt in der Nahrung im Wesentlichen in fetten Fischen vor. Der Mangel wird in der Regel umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch draußen verbringt. Das Vitamin hat im menschlichen Körper viele weitergehende Funktionen, nicht nur für den Knochenstoffwechsel oder in der Krebsprophylaxe. Eine Unterversorgung scheint eine Reihe von Erkrankungen zu begünstigen - darunter auch Infektionskrankheiten.
Die GSAAM wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, neben die Reparaturmedizin, die erst nach dem Eintritt von Krankheit und Gebrechen einsetzt, die Präventionsmedizin zu stellen, um Gesundheit zu schützen und möglichst lange zu erhalten. Die mittlerweile mehr als tausend Anti-Aging Ärzte sind auch beim Erkennen von eventuellem Vitaminmangel und der notwendigen Supplementierung die richtigen Ansprechpartner. Motto: Prävention braucht Kompetenz.

Verbrennung nicht zu stark kühlen
Warum mäßig kaltes Wasser und fünf Minuten kühlen reichen
Baierbrunn (ots) -
Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern, rät Dr. Johannes Rubenbauer, Mediziner am Verbrennungszentrum des Klinikums München Bogenhausen, in der „Apotheken Umschau“. Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer. Vor allem Kleinkinder können extrem schnell auskühlen. Es ist auch kein sehr kaltes Wasser nötig. Kühl bis lauwarm sei optimal, sagt der Verbrennungsexperte. Bildet sich eine Brandblase, sollte man diese gut schützen und keinesfalls aufstechen. Solange sie geschlossen ist, hält sie die Wunde sauber. „Brandblasen sind ein wunderbarer Verband“, bestätigt Dr. Rubenbauer.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Nicht zu viel verbieten!
Wie Eltern Kinder mit Neurodermitis
vor einer Außenseiterrolle schützen können
Baierbrunn (ots) -
Das Leben von Kindern mit Neurodermitis dreht sich stark um diese Krankheit. Sie dürfen bestimmte Nahrungsmittel nicht essen, manche dürfen die Katze der Nachbarin nicht streicheln, und ständig braucht die Haut Pflege. Die Kinder merken, dass sie anders sind. Eltern sollten daher aufpassen, dass Ihr Kind nicht auch noch zum Außenseiter wird. „Deswegen ist es ganz wichtig, wirklich nur das zu verbieten, was bei dem Kind Neurodermitis auslöst“, mahnt Professor Dr. med. Werner Aberer, Dermatologe an der Universitätsklinik Graz, Österreich, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Haben die Kleinen eine Allergie gegen Nüsse, dürfen sie natürlich keine Schokolade mit Nüssen essen, aber ein generelles Süßigkeitenverbot muss nicht sein“, betont der Experte. Kinder untereinander seien in der Regel sehr verständnisvoll für die Probleme der Spielkameraden. „Sie nehmen die Freunde so, wie sie sind“, sagt Aberer.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Schweinegrippe: Impf-Kritiker auf dem Rückzug
Köln (ots) - Die Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe gegenüber nach wie vor skeptisch. Die Zahl der Verweigerer schrumpft allerdings beständig. Dies zeigt die 12nach12-Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren werden seit dem 20. Oktober 2009 täglich zum Thema Schweinegrippe im YouGov Panel Deutschland befragt. Die Ergebnisse werden täglich auf der Website 12nach12.de veröffentlicht.
Demnach lehnten am 20. Oktober 2009 noch 61 Prozent der befragten Bundesbürger eine Impfung ab. Zwei Wochen später, am 03. November hatte sich dieser Anteil auf 52 Prozent verringert. Vor allem Männer scheinen ihre Meinung der Impfkampagne gegenüber zu überdenken. Noch vor zwei Wochen zeigten sich diese etwas ablehnender gegenüber als Frauen (Männer: 62 Prozent / Frauen: 60 Prozent).
Inzwischen hat sich das Verhältnis umgekehrt: Nur noch 56 Prozent der männlichen Befragten schließen eine Impfung nach wie vor aus, unter den weiblichen Befragten sind es 58 Prozent. Nahezu ein Drittel der Befragten ist unentschlossen.
Zeitgleich stieg die Zahl derjenigen, die eine Impfung in den nächsten Tagen geplant haben. Von Mitte Oktober bis Anfang November stieg die Zahl der Impf-Bereiten von zwölf auf 17 Prozent: 19 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen.
Über die tägliche Befragung YouGov 12nach12:
Die tägliche Befragung „12nach12“ wird von YouGov repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren im YouGov Panel Deutschland durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.12nach12.de.
Über YouGov:
YouGov ist ein 2000 gegründetes, börsennotiertes Marktforschungsinstitut und einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in den Feldern Markt- und Sozialforschung. In Deutschland wird YouGov durch das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics vertreten.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.yougov.com.

Wenn Gesundes weh tut: Obst kann den Magen reizen
Hamburg (ots) - Jeder sollte täglich mindestens ein halbes Kilo Obst essen, empfehlen Ernährungswissenschaftler. Denn Erdbeeren, Pflaumen oder Äpfel sind gesund. Doch viele Menschen bekommen von Früchten Blähungen, Bauchweh und sogar Durchfall. Schätzungsweise 63.000 Deutsche waren deswegen im letzten Jahr beim Arzt. Ursache ist der vor allem in Obst enthaltene Fruchtzucker. Diesen können Betroffene nicht richtig verarbeiten. „Wer unter Fructoseintoleranz leidet, muss jedoch nicht gänzlich auf Obst verzichten, sondern sollte individuell ausprobieren, welche Sorte er ohne Probleme essen kann“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Nadine Müller von der Techniker Krankenkasse (TK).
Wer glaubt, dass der Fruchtzucker schuld an Völlegefühl oder Bauchschmerzen ist, sollte aufschreiben, was er gegessen hat. TK-Expertin Müller: „Mit einem solchen Ernährungsprotokoll kann man besser nachvollziehen, bei welchen fructosehaltigen Lebensmitteln die Symptome auftreten.“ Fruchtzucker ist vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Aber auch Honig, Marmelade und Süßigkeiten haben einen hohen Anteil. Anschließend sollten Betroffene die entsprechenden Lebensmittel meiden. Ein spezieller Atemtest beim Arzt kann zusätzlich Gewissheit schaffen.
Angst vor Vitaminmangel müssen Betroffene nicht haben. „Statt großer Mengen Früchte sollte bei ihnen mehr gedämpftes oder gedünstetes Gemüse auf dem Teller landen“, rät die TK-Ernährungsexpertin. Normaler Haushaltszucker kann in vielen Fällen auf dem Speiseplan bleiben, da er nur zur Hälfte aus Fructose besteht. Zum Süßen ist auch Traubenzucker eine gute Alternative. Vorsicht ist jedoch bei so genannten Zuckeraustauschstoffen geboten. So wird beispielsweise Sorbit industriell aus Mais- oder Weizenstärke gewonnen und ist besonders häufig in Kaugummis, Fertigsaucen und Ketchup enthalten. Die Stoffe hemmen die Fruchtzuckeraufnahme zusätzlich.
Halten die Symptome trotz fructosearmer Ernährung weiter an, sollte man untersuchen, ob der Körper auch auf andere Lebensmittel empfindlich reagiert. Denn viele Patienten mit Fructoseintoleranz vertragen auch keinen Milchzucker.
Weitere Ernährungstipps und Hinweise für Menschen mit Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) gibt es in der Broschüre „Ernährung“, die kostenlos im Internet unter http://www.tk-online.de heruntergeladen werden kann.

Die Zellen allen Übels

Besonders aggressive Tumor-Stammzellen
offenbar Ursache von Metastasen
Baierbrunn (ots) -
Nur wenige, besonders bösartige Tumor-Stammzellen sind möglicherweise für das Wachsen eines Tumors verantwortlich. „Sie bringen die große Masse an ,harmloseren’ Tumorzellen hervor“, erklärt Professor Andreas Trumpp, Stammzellforscher am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), in der „Apotheken Umschau“. Neue Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe um Trumpp stützen diese Hypothese. Bisher nahmen Wissenschaftler an, jede Tumorzelle sei gleichermaßen fähig, neue Krebszellen und Metastasen zu bilden. Trumpps Erkenntnisse engen den Kreis der Verdächtigen auf Krebszellen mit Stammzell-Eigenschaften ein. Dies ist für die Behandlung der Erkrankung von Bedeutung, denn herkömmliche Chemotherapien greifen Tumor-Stammzellen nicht an. Sie haben zudem starke Nebenwirkungen, weil sie auf die Vernichtung möglichst vieler Zellen ausgerichtet sind. Nun hoffen Forscher auf schonendere Verfahren: „Könnten wir Therapien entwickeln, die an den Tumorstammzellen angreifen, wären wir näher an der Ursache von Krebs und könnten ihn vielleicht sogar langfristig heilen“, sagt Trumpp. Bis Patienten von dem Modell profitieren könnten, sei aber noch wesentlich mehr Forschung nötig.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Immunsystem: So stärkt jeder seine Abwehrkräfte
Hamm (ots) - Die Erkältungszeit hat begonnen. Mit den Tipps aus den Guten-Tag-Apotheken kann man selbst dafür sorgen, gesund zu bleiben
Jetzt sind sie wieder überall: Beim Einkaufen, auf der Straße, im Kino und in der U-Bahn - die Krankheitserreger. Erkältete Mitmenschen husten und niesen, Bakterien und Viren schweben vermehrt in der Atemluft. Doch nicht jeder steckt sich automatisch an. Ein starkes Immunsystem verhindert die Infektion und wird mit den meisten Krankheitserregern schnell fertig. Mit Tipps aus den Guten-Tag-Apotheken kommt jetzt jeder besser durch die Erkältungssaison.
„Guten Tag Rolf, was machen deine Abwehrkräfte?“ Das ist der Slogan aus der neuesten Kampagne Deutschlands großer Vereinigung inhabergeführter Apotheken. Eine Frage, die viele Kunden der rund 300 größten Apotheken Deutschlands, mit einem fröhlichen „Sehr gut“ beantworten können. Denn in den Guten-Tag-Apotheken erhalten sie viele nützliche Tipps, um fit zu bleiben und die Abwehrkräfte zu steigern. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Der Apotheker ist Ratgeber in allen Gesundheitsfragen und gibt jetzt viele Tipps, wie jeder sein Immunsystem aufbauen kann“, sagt Guten-Tag-Apothekerin Daniela Ibrahim-Kaser. „Die Mitarbeiter werden dafür regelmäßig geschult.“
„Starke Abwehrkräfte sind das A und O, um gut durch die Erkältungssaison zu kommen“, so die Guten-Tag-Apothekerin. „Und selbst wenn einen trotzdem ein grippaler Infekt oder eine echte Influenza erwischt, kann ein gutes Immunsystem den Verlauf der Krankheit mildern. Menschen mit guten Abwehrkräften sind meistens schneller wieder fit.“ Wichtig dabei, bereits jetzt dem Körper zu helfen, das Immunsystem aufzubauen. Dies sei ganz einfach. Jeder könne durch ein paar Maßnahmen seinem Körper helfen. Die Mitarbeiter der Guten-Tag-Apotheken haben jetzt die besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte zusammengestellt.
Vor allem Bewegung kann das Immunsystem stärken, bereits regelmäßige Spaziergänge kurbeln den Kreislauf an und fördern die Durchblutung. Besonders wichtig sind jetzt auch warme und trockene Füße - das Schuhwerk sollte an das Wetter angepasst werden. Gestresste Menschen sind besonders anfällig, hier sollte in der Arbeit einfach mal ein Gang heruntergefahren oder auf klassische Entspannungsmethoden zurückgegriffen werden. Auch homöopathische Mittel sind empfehlenswert, die Palette an rezeptfreien Immunstärkern in den Guten-Tag-Apotheken ist breit. Hiermit kann die Abwehr durch meist traditionelle und bewährte Mittel unterstützt werden.
Weitere Tipps und passendes Bildmaterial können unter guten-tag-apotheken@brandpr.de angefordert werden.
Über die Guten-Tag-Apotheken
Die Guten-Tag-Apotheken sind eine Kooperation von rund 300 der größten, inhabergeführten Apotheken Deutschlands. Viele Mitglieder waren bereits vor ihrem Beitritt regionale Marktführer und profitieren nun von den Möglichkeiten eines überregionalen Netzwerkes und des gemeinsamen Markenauftritts. So ermöglicht etwa ein gemeinsamer Einkauf größere Sortimente und mehr Auswahl für den Kunden. Die Guten-Tag-Apotheken setzen auf besondere Kundenfreundlichkeit und Beratungskompetenz durch geschulte Mitarbeiter. Hierfür wurden von den Guten-Tag-Apotheken fortschrittliche E-Learning-Tools geschaffen, die eine effektive und fortlaufende Schulung der Mitarbeiter ermöglichen.
Mehr über die Guten-Tag-Apotheken sowie die Aufnahmekonditionen für Apotheken erfahren Sie im Internet unter http://www.guten-tag-apotheken.de.


Halbe Rolle rückwärts
Wieder Krankengeld-Anspruch für Selbstständige,
die gesetzlich versichert sind
Baierbrunn (ots) -
Geschätzte 1,5 Millionen Bundesbürger, die als Selbstständige, Freiberufler oder Kurzzeitbeschäftigte gesetzlich krankenversichert sind, haben seit August wieder Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag. Die seit Jahresbeginn gültige Regelung, nach der dies nur per Wahltarif möglich war, ist dadurch nach Protesten von Verbraucherschützern wieder gekippt worden. Die „Apotheken Umschau“ nennt das eine „halbe Rolle rückwärts“, denn bis Ende 2008 konnten diese Versicherten gegen einen höheren Beitragssatz auch schon vor der siebten Woche Krankentagegeld beziehen - für Selbständige, die ja keine Lohnfortzahlung kennen, eine wichtige Variante. Dies wurde aber nicht wieder eingeführt und kann jetzt nur teurer als Wahltarif oder Zusatzversicherung abgedeckt werden. Wer für das Krankentagegeld eine individuelle Lösung anstrebt, sollte sich ausführlich beraten lassen und Angebote vergleichen. Die Beitragsunterschiede sind bei gleicher Leistung erheblich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Es geht auch ohne Antibiotika
Mittelohrentzündungen bei Kindern heilen meistens von selbst aus
Baierbrunn (ots) -
Mittelohrentzündungen gehören zu den häufigen Erkrankungen bei Kindern und müssen durchaus ernst genommen werden. In der Regel ist eine Behandlung mit Antibiotika aber nicht nötig. „Bei mehr als 80 Prozent der Kinder heilt die Erkrankung von allein aus“, schreibt der Allgemeinmediziner Dr. Fritz Meyer aus Oettingen im Patientenmagazin „HausArzt“. Schon nach einem Tag hätten acht von zehn Kindern keine Schmerzen mehr. Deren Dauer verkürzen Antibiotika - wenn überhaupt - nur minimal. Die betroffenen Kinder müssen aber sorgfältig beobachtet werden. Steigt das Fieber? Kommen weitere Symptome hinzu? Ist dies der Fall, muss der Arzt entscheiden, ob doch ein Antibiotikum nötig ist. Weil der Körper den Infekt aber meistens selbst besiegt, sollte erst einmal abgewartet werden. Und wenn Kinder wiederholt an Mittelohrentzündungen leiden, gilt es das Umfeld zu erkunden. „Daran ist oft Tabakrauch in der Wohnung schuld. Er macht die Schleimhäute anfälliger für Infektionen“, betont Dr. Meyer. Zu Vorbeugung können Kinder, die häufiger erkranken, auch mit speziellen Ballons trainieren, die mit der Nase aufgeblasen werden. Der so erzeugte Druck öffnet die Verbindungsgänge zwischen Rachen und Mittelohr. Die bessere Belüftung macht das Ohr weniger anfällig für Infektionen.
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

KV RLP: Nur Durchimpfung gegen saisonale Grippe
und Schweinegrippe macht medizinisch Sinn
Mainz, den 29. September 2009 - Die AOK in Rheinland-Pfalz will in der kommenden Impfsaison 2009/2010 die Kosten für die alljährlich wiederkehrende saisonale Grippeimpfung nicht mehr für alle gesetzlich Krankenversicherte übernehmen. Andere Krankenkassen haben der KV RLP gegenüber signalisiert, dass sie sehr wohl bereit sind die Grippeimpfung für alle ihre Mitglieder zu bezahlen.
In den letzten Jahren war für alle die Grippeimpfung eine freiwillige Leistung der Krankenkassen in Rheinland-Pfalz.
Ausgerechnet in diesem Jahr wird dies federführend von der AOK RLP abgelehnt. Sie wollen die normale Grippeschutzimpfung nur einem bestimmten Personenkreis - wie z.B. chronisch Kranken und Menschen über 62 - zukommen lassen. Andererseits will auch die AOK allen ihren Mitgliedern die Impfung gegen die Schweinegrippe als freiwillige Leistung zukommen lassen. Dieser Widerspruch ist medizinisch nicht nachvollziehbar, zumal gerade in diesem Jahr die Anzahl der Grippekranken so gering wie möglich gehalten werden sollte, um eine Vermischung des saisonalen Grippevirus mit dem Schweinegrippe-Virus zu verhindern.
Die KV RLP kann die Vorgehensweise der AOK RLP nicht akzeptieren und fordert die AOK RLP deshalb auf, auch in diesem Jahr die Kosten für die saisonale Grippeschutzimpfung zu übernehmen. „Die anderen Krankenkassen sind unserer medizinischen Argumentation gefolgt und haben uns zwischenzeitlich signalisiert, weiterhin die Impfung für alle Mitglieder zu bezahlen“, ergänzt der Vorsitzende der KV RLP, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt. „Das Gesundheitsministerium hat gestern versucht, die Krankenkassenverbände davon zu überzeugen, wie wichtig gerade in der kommenden Saison eine gute Durchimpfungsrate ist, bei der AOK wohl ohne Erfolg.“
„Die Komplikations- und die Sterblichkeitsrate bei der saisonalen Influenza sind deutlich höher, als bei der neuen Influenza (Schweinegrippe). Aber gerade in der kommenden Saison ist erstmals das Risiko einer Vermischung der Virenstämme tatsächlich real und die Experten raten eindringlich gegen die saisonale Grippe und die neue Influenza zu impfen!“, kommentiert Dr. Michael Siegert, Vorstandsmitglied der KV RLP.
Würde man jetzt nur die chronisch Kranken und die über 62-jährigen gegen die saisonale Grippe impfen, dann würde genau die für die Schweinegrippe gefährdete Altersgruppe, nämlich die 30 bis 40-jährigen, nicht gegen die normale Grippe geimpft, würden an der normalen Grippe erkranken, und es könnte so sehr leicht zu einer Vermischung mit dem Schweinegrippe-Virus kommen. Die Folge könnte ein neues, weitaus gefährlicheres Virus sein.
Wenn es bei der ablehnenden Haltung der AOK RLP bleibt, ist die KV RLP nicht bereit, ihre Mitglieder aufzufordern, gegen die Schweinegrippe zu impfen. Dies vor dem Hintergrund, dass es nicht nur die Pflicht der Ärztinnen und Ärzte, sondern auch das Selbstverständnis ist, die Menschen nach dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu behandeln.
Die Ärzteschaft der KV RLP ist bereit, alle Menschen in Rheinland-Pfalz gegen die saisonale Grippe zu impfen und gegen die neue Grippe (Schweinegrippe). Alle anderen Lösungen lehnt die KV RLP ab, weil dies zu einer Gefahr für die Menschen im Lande werden kann.

Wirkstoff des Monats: Tilidin und Naloxon
Schmerzantennen im Gehirn blockieren
Berlin (ots) -
Schmerzen sind lebenswichtige Warnsignale für den Körper, die ihm helfen, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei vielen Erkrankungen und Verletzungen dauern Schmerzen allerdings auch dann an, wenn ihre Ursache längst erkannt wurde. Dann haben sie ihre Schutzfunktion verloren und sollten medikamentös behandelt werden.
Starke bis sehr starke Schmerzen lassen sich effektiv mit Wirkstoffen aus der Klasse der Opioide dämpfen, zu denen auch Tilidin zählt. Tilidin besetzt die Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark und verhindert, dass die Schmerzsignale im Gehirn ankommen und verarbeitet werden. Tilidin wird in Deutschland nur in Verbindung mit einem zweiten Wirkstoff, dem Naloxon, verabreicht. Dabei ist das Mischungsverhältnis dieser beiden Arzneistoffe so gewählt, dass Naloxon die Tilidin-Wirkungen neutralisiert, wenn das Medikament in missbräuchlicher Absicht gespritzt oder zu viel davon eingenommen wurde. Durch diese Schutzfunktion der Wirkstoffkombination ist Tilidin das einzige Opioid, das in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelrecht fällt.
Extrem starke Schmerzen kann Tilidin nicht ausreichend lindern. Von den drei möglichen Stufen, die die WHO (World Health Organization) den Schmerzmitteln je nach Stärke zuordnet, wird dieser Wirkstoff zur Stufe 2 gerechnet. Bei wiederholter Einnahme des Wirkstoffs tritt eine Gewöhnung ein und es kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Typische Nebenwirkungen von Tilidin sind Übelkeit, Schwindel und Benommenheit. Wechselwirkungen treten vor allem mit Substanzen auf, die ebenfalls das Gehirn dämpfen. Dazu zählen neben den anderen Opioiden auch Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Alkohol.
Das Originalprodukt aus Tilidin und Naloxon wurde 1978 in Deutschland eingeführt. Im aktuellen 12-Monatswert liegt das gesamte Umsatzvolumen nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health bei 89,2 Mio. Euro. Das erste Generikum wurde 1996 auf den Markt gebracht. Derzeit halten die preisgünstigen Tilidin-Naloxon-Generika einen Marktanteil von rund 75% nach Umsatz.

Power fürs Immunsystem
Wie Frauen ihr Immunsystem stärken können
Hamburg (ots) -
Im Herbst ist die körpereigene Abwehr besonders gefordert. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (10/09; EVT: 23. September) berichtet, gilt dies vor allem für Frauen, da ihr Immunsystem meist stärker reagiert als das von Männern. Glücklicherweise kann man der Körperabwehr nicht nur mit Medikamenten und Vitaminen, sondern schon mit ganz einfachen Dingen auf die Sprünge helfen.
Besonders wichtig für Frauen: ein ausgeglichener Hormonhaushalt. Denn der niedrigere Östrogenspiegel ab Mitte 40 schwächt das Immunsystem und führt zu häufigeren Infekten. Nahrungsmittel, die sogenannte Phytoöstrogene enthalten, können die hormonelle Dysbalance wieder ausgleichen. Dazu gehören unter anderem Sojabohnen, Leinsamen oder Haferflocken.
Überhaupt ist die Ernährung von entscheidender Bedeutung für die Krankheitsabwehr. Schließlich sitzen mehr als 70 Prozent der gesamten Abwehrzellen in der Schleimhaut des Darms. Ballaststoffe in Getreide, Obst und Gemüse unterstützen die gesunde Darmflora, ebenso probiotische Jogurts, Milchprodukte oder Sauerkraut. Diäten dagegen wirken sich negativ auf das Immunsystem aus, da das Hungern Magen und Darm schädigt.
Ausreichend Schlaf ist ebenfalls ein wichtiger Gesundheitsfaktor. Schon nach sechs Tagen Schlafmangel verringert sich die Zahl der Antikörper. Und wer dauerhaft weniger als sechs Stunden täglich schläft, riskiert einen Anstieg des Stress-Hormons Kortisol.
Auch beruflicher oder privater Stress beeinträchtigt die körpereigene Abwehr und wirkt sich negativ auf eine Vielzahl immunologischer Mechanismen aus. Mit Yoga oder Tai-Chi kann man den Belastungen entgegenwirken. Regelmäßiges Tai-Chi etwa sorgt schon nach fünf Monaten für mehr Antikörper und einen erhöhten Immunstatus. Für akute Krisenzeiten empfehlen die Experten Entspannungstechniken wie Tiefenatmung oder Tiefenentspannung nach Jacobson.
Quelle: VITAL

Zahnpflege: Die besten Tipps
Berlin (ots) - Die Mundgesundheit ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Kein Wunder, denn die Menschen wissen mehr als jemals zuvor über die richtige Zahnpflege. Trotzdem gibt es immer noch genügend Zahnmuffel. Dabei reichen wenige Minuten am Tag aus, um Karies und Co. den Garaus zu machen. „In kaum einem anderen Bereich ist Vorbeugung so wirkungsvoll wie in der Zahnheilkunde“, sagt Dr. Andi Kison. Der Halitosespezialist ist wissenschaftlicher Berater von One Drop Only®, dem Hersteller hochwertiger Zahnpflegeprodukte. Zum Tag der Zahngesundheit am 25. September fasst Kison die wichtigsten Zahnpflegtipps zusammen:
Tipp 1: Auf die richtigen Putzmittel achten
Täglich mindestens zwei Mal Zähne mit einer weichen Bürste putzen, Zahnzwischenräume reinigen und durch zuckerfreie Mundsprays, Pastillen oder Kaugummis die Speichelbildung anregen, damit zahnschädigende Säuren im Mund erst gar keine Chance haben. Sehr wirkungsvoll: die Reinigung der Zunge mit einem Zungenreiniger.
Tipp 2: Schädliche Bakterien wegschaben
Speise- und Getränkereste verbinden sich auf der Zungenoberfläche mit abgestorbenen Schleimhautzellen zu einem weißlichen Belag, der geruchs- und plaquebildenden Bakterien einen optimalen Nährboden bietet. Über 500 verschiedene Bakterienarten können unsere Mundhöhle bevölkern. Zungenreiniger verhindern, dass der Bakterienbelag zu dick wird. So bleibt der Atem nachhaltig frisch.
Tipp 3: Eine gute Zahnpaste schützt
Auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Zahnpaste sollte eine Fluoridkonzentration von 1.400 bis 1.500 ppm haben. Die Angaben stehen auf der Zahnpastetube. Fluorid schützt den Zahnschmelz und macht ihn hart. Und bei harten Zähnen hat Karies kaum eine Chance.
Weitere Tipps und einen Selbsttest zum Mundgeruch: http://www.OneDropOnly.de
Das Unternehmen One Drop Only - Nur ein Tropfen
Seit fast 60 Jahren ist das Berliner Familienunternehmen bekannt für seine hochwirksamen Mund- und Zahnpflegeprodukte, die bevorzugt aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden. Zahncreme Konzentrat, Mundwasser Konzentrat, Mundspülung und Zungenreiniger - klinisch getestet und mehrfach ausgezeichnet.

Kein Preisunterschied bei den gesetzlichen Krankenkassen
Jeder Dritte nicht informiert
Wallenhorst (ots) -
Bereits seit dem 1. Januar 2009 gilt für die gesetzlichen Krankenkassen gemäß des Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) ein einheitlicher Beitragssatz. Nach nunmehr 9 Monaten ist jedoch einem Drittel der gesetzlich Versicherten noch nicht bekannt, dass damit alle (bzw. fast alle) Krankenkassen für die Versicherten gleichviel kosten.
Dies ergab eine bundesweite Umfrage von Produkt + Markt unter n = 900 gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 70 Jahren. Bei den bis 30-Jährigen geben sogar 40% an, nicht über das einheitliche Beitragsniveau informiert zu sein.
Dass ein einheitlicher Beitragsatz den Wettbewerb stärken soll, mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Aber das Gesetz sieht die Möglichkeit vor, dass Kassen Prämien ausschütten bzw. Zusatzbeiträge erheben. Hierdurch kann der Preisunterschied zukünftig in Euro und Cent kommuniziert werden statt bisher in zehntel Prozentpunkten.
Spannend bleibt die Frage, wie schnell und mit welcher Wirkung sich die Kenntnis über Zusatzbeiträge bzw. Prämienausschüttungen einzelner Kassen unter den Versicherten verbreiten werden. Einen Zusatzbeitrag für 2009 schließen die meisten Kassen aus und auch hinsichtlich der Auszahlung von Prämien an die Versicherten halten sich bisher die meisten Kassen sehr bedeckt.

Meilenstein der Forschung:
Arthrose kann gestoppt werden
Montreal (Kanada) / Eberbach (Deutschland) (ots) - Arthrose kann gestoppt werden. Das haben neueste Forschungsergebnisse belegt, die auf dem Weltarthrosekongress (Osteoarthritis Research Society International, OARSI) in Montreal am vergangenen Wochenende vorgestellt wurden. Zwei Studien namhafter Institute haben unabhängig voneinander nachgewiesen, dass die natürliche Substanz Fortigel® das Knorpelwachstum in den Gelenken fördert. Damit können Arthrosepatienten und Menschen mit belastungsbedingten Gelenkbeschwerden wie Sportler ihre Beweglichkeit gezielt und wirkungsvoll verbessern.
Fortigel ist in ein spezielles, hochreines Protein, bestehend aus bestimmten bioaktiven Kollagenpeptiden. Es stimuliert gezielt den Zellstoffwechsel des Gelenkknorpels. Somit bildet sich neue Knorpelmasse und macht die Gelenke wieder geschmeidig. Wer Fortigel einnimmt, kann Gelenkverschleiß vorbeugen und dem Abnutzen von Gelenkknorpel, sei es durch Sport, Beruf oder die normale Alterung, gezielt entgegenwirken.
Mit eindrucksvollen Ergebnissen haben zwei aktuelle Studien die Wirksamkeit von Fortigel eindeutig belegt. Das Kieler Collagen Research Institute (CRI) wies in Kooperation mit der Universität Kiel an Knorpelzellen nach, dass Fortigel auf den Knorpel wirkt. Die Substanz sorgt für eine vermehrte Bildung des wichtigen Knorpelbestandteils Aggrekan sowie für den Aufbau von Typ-II-Kollagen, das für den elastischen Gelenkknorpelverbund verantwortlich ist.
Zudem untersuchte die renommierte amerikanische Harvard Medical School in Zusammenarbeit mit dem Tufts Medical Center in Boston, USA, Arthrosepatienten in einer aufwändigen klinischen Studie. Die Patienten wurden in zwei Gruppen behandelt wurden - eine mit Fortigel und eine mit einem Placebo. Kernspintomographie-Aufnahmen zeigten deutlich, wie sich der angegriffene Knorpel der Fortigel-Patienten wieder erholte, wohingegen der Knorpelschwund der Vergleichsgruppe weiter voranschritt.
Dass sich der Knorpelaufbau nachweislich gezielt beeinflussen lässt, eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Behandlung von Arthrose sowie ihrer Vorbeugung. Lindern bisherige Therapiemethoden, wie zum Beispiel Schmerz- oder Rheumamittel, hauptsächlich Beschwerden, die in Folge einer Arthrose und einer damit einhergehenden Entzündung entstehen, bietet Fortigel erstmals die Chance zur Ursachenbehandlung.
Arthrose ist eine Volkskrankheit. Aktuellen Auswertungen des Nationalen Gesundheits-Surveys des Robert-Koch-Instituts in Berlin zufolge leidet allein in Deutschland jeder vierte Erwachsene unter schmerzhaften Gelenkproblemen. Diese Zahlen werden in den kommenden Jahren, so die Prognose von Experten, aufgrund der demographischen Entwicklung rasant ansteigen. Neben den hohen Kosten für das Gesundheitssystem, die durch die Behandlung der Folgeschäden entstehen, bedeutet Arthrose auch einen Verlust von Lebensqualität für eine Vielzahl von Menschen. Mit der nun erwiesenen Wirksamkeit von Fortigel kann diese Entwicklung aufgehalten werden.
Das Unternehmen
Fortigel ist eine Entwicklung der GELITA AG, dem weltweit führenden Hersteller von Kollagen-Hydrolysaten. Der internationale Konzern mit Sitz in Eberbach bei Heidelberg (Deutschland) engagiert sich seit mehr als 25 Jahren in der Erforschung des Effekts von Kollagenpeptiden auf die Gelenkgesundheit. Fortigel wird bereits heute in einigen Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt und bietet ein enormes Potenzial für die Verwendung in funktionellen Lebensmitteln.

Gelenkfeindliches Hormon
Das Fetthormon Leptin steht im Verdacht, Gelenkverschleiß zu fördern
Baierbrunn (ots) -
Jede vierte Gelenkersatz-Operation an der Hüfte und zwei Drittel der künstlichen Kniegelenke sind auf Übergewicht zurückzuführen. Schuld sei aber nicht allein die Überlastung der Gelenke, zitiert das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ Professor Helmut Schatz von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Offenbar spiele auch das im Fettgewebe gebildete Hormon Leptin eine Rolle. In der Gelenkflüssigkeit ist die Leptin-Konzentration noch höher als im Blut. Vermutlich verursacht es eine Entzündung, die den Gelenkknorpel schädigt. Möglicherweise lassen sich aus dieser Erkenntnis neue Medikamente gegen Gelenkverschleiß entwickeln.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Ausschneiden oder wegwerfen?
Kleine Entscheidungshilfe bei angefaultem Obst
Baierbrunn (ots) -
Soll man angefaultes Obst wegwerfen oder nur die schadhafte Stelle rausschneiden? Entscheidend ist der Wassergehalt der Frucht, heißt es in der „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe. In Weintrauben oder Pflaumen etwa mit ihrem hohen Flüssigkeitsanteil könne sich das Gift des Schimmelpilzes weit ausbreiten. Einmal von diesem befallen, sollte es nicht mehr verzehrt werden. Untersuchungen an Äpfeln haben jedoch gezeigt, dass die schädlichen Substanzen sich nur in einem Bereich von ein bis zwei Zentimetern um die schadhafte Stelle verteilen. Bei kleinen braunen Flecken reicht es also, sie großzügig zu entfernen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Flohalarm: Wenn es draußen kühler wird,
verstecken Flöhe sich im Fell des Hundes
und gelangen unbemerkt in die Wohnung
Explosionsartige Vermehrung kann man verhindern
Bonn (ots) -
Ihre braunen Körper sind winzig, aber sie besitzen lange Sprungbeine mit kräftigen Krallen. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Blut. Flöhe! „Hat mein Tier nicht“ - meinen viele Hundehalter. Haben sie aber meist doch, denn Flöhe kennen keine Saison. Der Kontakt zwischen Hund und Floh ist unvermeidlich.

Flöhe haben in der Wohnung nichts verloren und müssen deshalb draußen bleiben. Quelle: „obs / Bundesverband für Tiergesundheit e.V.“
Flöhe mögen es warm. Im Herbst verstecken sie sich gern im Fell des Hundes, nutzen diesen als Taxi und gelangen „under cover“ ins Haus. Dort vermehren sie sich explosionsartig. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier täglich legen, vier Wochen später ist die Nachkommenschaft erwachsen. Zunächst verharren die fertig entwickelten Flöhe im Puppenstadium. Nähert sich ein geeignetes Opfer, katapultieren sie sich selbst aus ihrer Wartestellung heraus und gehen auf Nahrungssuche. Flöhe sind geduldige Jäger. In der (Puppen-) Wartestellung können sie ein halbes Jahr und länger überleben. Das macht die Bekämpfung so schwierig und deshalb sollte es soweit niemals kommen.
Wer sein kuscheliges Sofa in der kalten Jahreszeit nicht mit Flöhen teilen möchte, sollte spätestens jetzt aktiv werden. Es empfiehlt sich, alle im Haushalt lebenden Hunde rechtzeitig zu behandeln. Geeignet zur Bekämpfung ist die Kombination von Präparaten, die sowohl die erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen oder abwehrend wirken. Sollten sich Flöhe in der Wohnung bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch diese in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden. Staubsaugen alleine reicht jedoch nicht aus. Langfristig hilft nur ein ganzjähriger Schutz, um Hund und Wohnung flohfrei zu halten.
Stechen und saugen, das ist der Lebensinhalt der Flöhe. Flohstiche können bei Hunden zu schweren, mehr als nur unangenehmen, allergischen Hautentzündungen führen. Flöhe übertragen auch viele Krankheiten oder andere Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf Mensch und Tier. Deshalb haben Flöhe in der Wohnung nichts verloren und müssen draußen bleiben.
Ausführliche Informationen rund um den Floh sowie Fotos sind veröffentlicht unter http://www.bft-online.de.

Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie bestätigen: Mangostanfrucht stärkt das Immunsystem
Untrasried / Allgäu (ots) - Laut eines aktuellen Beitrags im Journal of Medicinal Food vom 21. August 2009 wurde untersucht, wie ein mangostanhaltiges Produkt auf die Immunfunktion und das Wohlbefinden von gesunden Erwachsenen wirkt. An der Studie nahmen 59 Personen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren teil. Untersucht wurde, inwieweit sich die Immunfunktion gegenüber dem Ausgangswert nach einem 30-Tage-Verbrauch des Mangostan-Produktes verändert hat. Das Ergebnis: Die Mangostanfrucht stärkt das Immunsystem und unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte.
Das Institut für Mangostan & natürliche Antioxidantien kann das Ergebnis der Studie aufgrund eigener Forschungsarbeiten bestätigen, denn die Frucht weist im Vergleich zu anderen Naturalien die höchste antioxidative Wirkung auf. „Wir haben verschiedene Früchte und Gemüsesorten bezüglich ihres ORAC-Wertes untersucht. Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC) wird durch eine Laboruntersuchung ermittelt. Je höher der Wert ausfällt, desto stärker sind die antioxidativen Eigenschaften der Substanz“, erklärt Dr. med. Regina Huber, Leiterin des Institutes für Mangostan und Fachärztin für Allgemeinmedizin. „Die Mangostanfrucht weist mit 17.000 pro 100g den höchsten Wert auf. Damit gilt die Tropenfrucht als geeigneter Vitalstofflieferant für den menschlichen Körper.“ Kein Wunder, denn die Mangostan ist reich an kraftvollen Xanthonen. Dies sind entscheidende Träger für die positiven gesundheitlichen Wirkungen der Mangostan. „Xanthone bewirken, dass freie Radikale, die verheerende organische Störungen und Krankheiten auslösen, neutralisiert werden und der menschliche Körper somit gesund wird bzw. bleibt“, so Dr. Huber. „Ein Grund, warum unser Institut vor allem die Mangostan erforscht und die Vorzüge dieser Frucht weitergeben möchte.“
Die südostasiatische Frucht ist in Form von flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln in allen deutschsprachigen Ländern erhältlich. „Besonders gesundheitsfördernd ist die Mangostan in Verbindung mit weiteren antioxidantienreichen Früchten wie der Goji-Beere, dem Opunzia-Kaktus und der Acerola-Kirsche“, so Dr. Huber abschließend.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mangostan-institut.com.

Finger weg vom Gerstenkorn
Reiben und Drücken führt zur Keimverschleppung in die Umgebung
Baierbrunn (ots) -
Jucken, Schmerzen, ein geröteter Lidrand, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und ein tränendes Auge - so äußert sich ein Gerstenkorn. Auch wenn der Knubbel lästig ist, soll er niemals ausgedrückt oder aufgestochen werden, mahnt Dr. Daniel Kook, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik München, in der „Apotheken Umschau“. Reiben könnte die Entzündung auf das umliegende Gewebe ausbreiten. Meistens handelt es sich um eine bakterielle Entzündung, die eine Antibiotikabehandlung durch den Augenarzt nötig macht. Oft helfen warme Kompressen und Rotlicht von dreimal 15 Minuten täglich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kranke Haut im Wissenschaftsforum von PHOENIX
Der Fernsehsender PHOENIX strahlt vier Mal im Jahr die Sendung „Das Wissenschaftsforum“ aus dem Gästehaus Petersberg bei Bonn aus. Die Sendung wird moderiert von Frau Nina Ruge und Herrn Ranga Yogeshwar. Bei dem Wissenschaftsforum geht es um drängende Fragen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert aus Sicht der Wissenschaft.
Die nächste Sendung trägt den Arbeitstitel „Haut / Hautkrankheiten“ und wird am Sonntag, den 6. September 2009, um 13.00 Uhr und in Wiederholung um 22.30 Uhr, vom Fernsehsender PHOENIX ausgestrahlt.
Als Talkgäste werden zum Thema Herr Prof. Dr. med. Thomas A. Luger, Präsident der Deutschen Dermatologen-Gesellschaft, Universitätskliniken Münster, Herr Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Zentrum für Psychosomatische Dermatologie, Universitätskliniken Gießen, Frau Dr. med. Tanja Fischer, Haut- und Laserzentrum Potsdam sowie Herr Jürgen Pfeifer, Vorsitzender und Bundesgeschäftsführer vom Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V., Boppard, im Studio sein.
Die Sendung wird im Gästehaus auf dem Petersberg vor ca. 200 geladenen Gästen produziert.
Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte haben in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Heute geht man davon aus, dass etwa sechs Millionen Menschen an Neurodermitis, und auch etwa drei Millionen Menschen an der Schuppenflechte (Psoriasis) leiden. Nimmt man alle allergischen Erkrankungen hinzu, so wird laut einiger Statistiken schon davon gesprochen, dass ein Drittel aller Bundesbürger an diesen Krankheiten leidet.
Dabei gelten alle diese Krankheiten heute noch als unheilbar.
Welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten den Betroffenen heute zur Verfügung stehen, dazu soll die Expertenrunde Stellung nehmen und Auskunft geben.


Apotheker informieren Eltern
über zahngesunde Ernährung
Nach Cola mit dem Zähneputzen warten
Berlin (ots) -
Apotheken informieren Eltern gerne individuell über die zahngesunde Ernährung ihrer Kinder. Als Durstlöscher empfehlen Apotheker Wasser, Früchtetees oder stark verdünnte Saftschorlen. Gesüßte Getränke inklusive Fruchtsaft sollten hingegen die Ausnahme sein. Säuglinge sollten keinen gezuckerten Tee als Einschlafhilfe bekommen. Zur zahngesunden Ernährung gehört auch, dass Eltern ihre Kinder nicht mit Süßigkeiten belohnen oder ablenken. Zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten wie Kekse oder Bonbons können gut durch Obst oder kleine Portionen Käse ersetzt werden. Trinken Kinder oder Erwachsene säurehaltige Getränke wie Cola oder Orangensaft, sollten sie mit dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde warten. Das gilt auch für säurehaltige Lebensmittel wie Essiggurken oder saure Äpfel. Ansonsten kann der durch die Säure leicht angeraute Zahnschmelz durch die Zahnbürste abgeschmirgelt werden. Wartet man mit dem Zähneputzen, können die gelösten Mineralien wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden.
Das Angebot der Apotheken zur Ernährungsberatung wird von Eltern rege genutzt. Bundesweit haben sich mehr als 2.000 Apotheker darauf spezialisiert. Mehr als die Hälfte aller Eltern von Kleinkindern hat sich schon einmal in der Apotheke ausführlich über Ernährungsfragen informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage bei 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Etwa jede vierte Familie mit Schulkindern hat bereits an einem Apotheker-Vortrag zu einem Ernährungsthema teilgenommen.


HUK-COBURG hilft bei Behandlungsfehlern
Coburg (ots) - Als eine der ersten privaten Krankenversicherungen bietet die HUK-COBURG-Krankenversicherung jetzt Hilfe bei Behandlungsfehlern an. Im Rahmen einer Telefonhotline haben vollversicherte Kunden dabei die Möglichkeit, sich bei konkreten Fragestellungen im Umfeld der Krankenversicherung, wie z.B. bei Behandlungsfehlern oder bei Fragen nach Gewährleistungsansprüchen aus dem Behandlungsvertrag, juristisch beraten zu lassen.
Damit weitet die HUK-COBURG-Krankenversicherung ihr umfangreiches Beratungs- und Serviceangebot weiter aus. Bereits aktuell stellt die HUK-COBURG-Krankenversicherung ihren Versicherungsnehmern umfangreiche medizinische Informationen telefonisch über eine medizinische Hotline und über ein Gesundheitsportal im Internet unter http://www.huk.de zur Verfügung.

So wird Sodbrennen effektiv gelöscht,
wenn „GERD“ im Bauch brennt

Darmstadt (ots) - GERD ist ein echter Pyromane. Ein Quälgeist, der mindestens jedem Zehnten von uns auf den Magen schlägt. GERD zündelt im Magen und in der Speiseröhre. Denn Gerd heißt eigentlich „GastroEsophageal Reflux Disease“. Besser bekannt unter dem Namen seines Hauptsymptoms, dem Sodbrennen.

Testimonial Frau: So wird Sodbrennen effektiv gelöscht, wenn „GERD“ im Bauch brennt. Behandlung von Sodbrennen neu und rezeptfrei mit Omeprazol dura akut von Mylan dura, Darmstadt, Bildquelle, Mylan dura, Quelle: „obs/MYLAN dura GmbH“
Irgendwann hat es vermutlich jeder von uns schon einmal erlebt. Nach sehr süßen oder fetten Speisen, nach dem Genuss von Kaffee, Alkohol oder Tabak produziert unser Magen sauren Verdauungssaft auf Hochtouren. Wenn der dann vom Schließmuskel des Magens nicht mehr zurückgehalten werden kann, steigt uns die Säure in die Speiseröhre und reizt dort die empfindliche Schleimhaut. Wir merken, es brennt: GERD ist da.
Sodbrennen ist nicht nur sehr unangenehm, es kann auch chronisch werden. Dann ist häufig eine dauerhafte Behandlung notwendig. Für die Therapie gelten die so genannten Protonenpumpenhemmer, kurz PPI, als Mittel der ersten Wahl. Sie vermindern sehr effektiv die Produktion der aggressiven Säure und ermöglichen ein schnelles Abheilen der geschädigten Schleimhäute. Bislang waren diese Wirkstoffe rezeptpflichtig. Seit August aber ist der Protonenpumpenhemmer Omeprazol rezeptfrei. Ab sofort kann sich jeder den gut verträglichen Wirkstoff Omeprazol (z.B. Omeprazol dura® akut von Mylan dura, Darmstadt) in der Apotheke holen und GERDs Flammen im Keim ersticken. Ganz ohne medikamentöse Hilfe geht es bei der Therapie von Sodbrennen nicht. Verschiedene ergänzende Maßnahmen können aber unterstützend wirken und ganz allgemein das körperliche Wohlbefinden steigern. Erster Ansatzpunkt ist wie so oft die Ernährung: Ausgewogene, fettarme Ernährung und Gewichtsreduktion gehören ebenso dazu wie das Vermeiden von späten Mahlzeiten. Weniger Alkohol und Tabak hilft auch bei Sodbrennen. Zum Schlafen sollte der Oberkörper durch schrägstellen des Bettes oder durch ein Keilkissen erhöht werden. Sodbrennen ist ein lästiges Übel, das behandelt werden muss. Mit ein bisschen Konsequenz ist es sehr gut in den Griff zu kriegen, gerade mit den neuen rezeptfreien Omeprazol-Präparaten. Denn auf GERD im Bauch können wir gut verzichten.
Patientenservice
Mylan dura bietet als kostenlosen Service für Patienten und Interessierte eine Informationsbroschüre zum Thema Magen-Darm an. Neben der Darstellung des Verdauungsapparates gibt wertvolle Tipps zur Ernährung und zur schonenden Behandlung des Magen-Darm-Traktes. Diese Broschüre kann, wie viele weitere hilfreiche Informationen, kostenlos unter http://www.mylan-dura.de heruntergeladen werden.

Trotz guter Vorsätze: Viele Deutsche essen sich krank
Acht von zehn Deutschen ernähren sich falsch -
Gesundheitsexperten warnen vor chronischen Krankheiten
Hamburg (ots) -
Beim Essen zählt für die Mehrheit der Deutschen vor allem eines: Es muss schnell gehen. Gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Und das, obwohl vielen das unausgewogene Essverhalten sogar bewusst ist: Acht von zehn Deutschen ernähren sich nicht so gesund, wie sie gerne möchten. Zu häufig greifen sie zu kalorienreichen Burgern, Pommes und Co. Die Folge: Chronische Erkrankungen nehmen immer weiter zu. So sind die Fälle sogenannter Typ-2-Diabetes in den letzten 20 Jahren um die Hälfte, auf etwa sechs Millionen Erkrankte, angestiegen. Um über die Gesundheitsrisiken aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring das Präventionsprogramm RingGesundheitsWelt ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch nützliche Tipps u.a. zu zeigen, wie einfach gesunde Ernährung ist.
Bevölkerung wird dicker - Krankheiten nehmen zu
Besonders besorgniserregend: Immer mehr junge Menschen erkranken an der bisher als „Alterszucker“ bekannten Typ-2-Diabetes. Der Grund: Kinder und Jugendliche werden zunehmend dicker. 1,9 Millionen Deutsche im Alter von drei bis 17 Jahren sind laut Robert Koch-Institut übergewichtig. Etwa 800.000 von ihnen leiden sogar an Adipositas (Fettleibigkeit). Vorbild sind dabei die eigenen Eltern, denn insgesamt ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Neben der Verbreitung von Diabetes nehmen deshalb auch erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie Herz- und Gefäßkrankheiten in der Gesellschaft zu.
Schlechtes Essverhalten: Eltern machen es vor
Im Idealfall wird Kindern die Freude an gesundem Essen schon so früh wie möglich vermittelt. Das gelingt aber oft nicht, weil Mahlzeiten immer mehr zur Nebensache werden. Jeder zweite Erwachsene schafft es nur am Wochenende auf seine Ernährung zu achten. Gründe dafür sind Zeitmangel, unregelmäßige Tagesabläufe und das Zurückgreifen auf vermeintlich billige Fertigkost und Fastfood. Viele wollen sich zwar gesund ernähren, wissen aber nicht, wie sich das in ihren hektischen Alltag integrieren lässt. In der Folge essen beispielsweise drei von zehn Deutschen nach eigenen Einschätzungen zu wenig Obst und Gemüse. Dazu kommt ein Mangel an Kochkenntnissen. Kaum verwunderlich also, dass auch dem Nachwuchs das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung fehlt. Bei vielen Jugendlichen gilt das Aufwärmen einer Fertigsuppe mittlerweile sogar schon als selbst kochen.
Gesund essen und gesund bleiben
„Gesundes und schnelles Essen muss nicht zwingend ein Widerspruch sein“, sagt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. „Vielmehr kommt es darauf an, die Mahlzeiten besser zu planen: Wer beispielsweise schon am Abend Essen für den nächsten Tag vorbereitet, kann auch bei stressigen Bürotagen auf Fastfood verzichten“, so Grunwald. Kinder und Jugendliche lassen sich schnell von der eigenen Begeisterung für gutes Essen anstecken, wenn sie selbst einfach in die Zubereitung der Mahlzeiten einbezogen werden. Mit etwas Fantasie und einer Portion Geduld kann man insbesondere die Jüngsten in kleine Zaubereien in der Küche einweihen. So können Kinder selbst ausprobieren, was schmeckt und trotzdem gesund ist.
Der Deutsche Ring bietet auf seiner Internetseite http://www.DeutscherRing.de/RingGesundheitsWelt nützliche Hinweise zu einer gesunden Ernährung an. Interaktive Gesundheits-Checks überprüfen außerdem, wie es um das körperliche Wohl bestellt ist. Schließlich ist es nie zu spät, das Essverhalten umzustellen und damit Krankheiten vorzubeugen. Bei einer gesunden Ernährung sowie regelmäßigem Sport, wird beispielsweise das Risiko einer Diabeteserkrankung um etwa 80 Prozent gesenkt.

Kleiner Stich, große Wirkung
Wie Diabetiker Fehler beim Insulinspritzen vermeiden
Baierbrunn (ots) -
Rund zwei Millionen Diabetiker in Deutschland spritzen sich täglich Insulin. Weil dabei häufig Fehler gemacht werden, die zu Entgleisungen der Blutzuckerwerte führen können, zeigt das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“, worauf es ankommt: So sollte kurz wirkendes Insulin am besten in den Bauch gespritzt werden, langwirkendes in den Oberschenkel oder ins Gesäß. Der Grund: Vom Bauch gelangt Insulin schneller ins Blut, vom Oberschenkel und Gesäß nur langsam. Außerdem empfiehlt es sich, Einstichstelle und Penkanüle bei jeder Injektion zu wechseln. Damit vermeidet man Gewebsveränderungen, die die Aufnahme von Insulin ins Blut behindern. Faustregel: drei Zentimeter Abstand von der letzten Einstichstelle und vom Nabel halten. Auch die Kanülenlänge ist wichtig: In der Regel 8mm, bei Übergewicht dürfen es auch zehn oder zwölf Millimeter sein.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Falsch verstandene Tapferkeit
Warum man trotz Sorge um den Arbeitsplatz
eine Krankheit besser auskurieren sollte
Baierbrunn (ots) -
Wer sich öfter gesundheitlich angeschlagen in die Arbeit schleppt, muss im Endeffekt länger zu Hause bleiben als Kollegen, die ihre Krankheit gleich richtig auskurieren. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie von Ärzten in Dänemark mit 12.000 Teilnehmern. Einer der Hauptgründe für die falsch verstandene Tapferkeit: Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Gepikst - und schon vergessen!
Babys protestieren zwar beim Spritzen gern,
sind aber nicht nachtragend
Baierbrunn (ots) -
Wenn Kleinkinder eine Spritze benötigen, etwa für eine Impfung, leiden die Eltern oft mehr als die Kleinen. Den Piks vergessen Babys nämlich sofort wieder, so die Erfahrung des Kinder- und Jugendarztes Dr. med. Harald Tegtmeyer-Metzdorf aus Lindau. „Erst ab einem Alter von etwa 18 Monaten verschwinden unangenehme Erinnerungen nicht mehr so leicht“, erklärt er im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Vorgesehene Impfungen, die bis zu diesem Zeitpunkt vorgesehen sind, sollten deshalb nicht unnötig hinausgeschoben werden. Sein Rat für Eltern, für die schon das Zuschauen beim Spritzen ein Problem ist: Lieber den Partner mitschicken, denn wenn Mutter oder Vater verkrampft dabeisitzen, überträgt sich das gern aufs Kind.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Verbraucht, leer, erschöpft
Burn-out: Eine Erkrankung ohne klare Konturen
Baierbrunn (ots) -
Der englische Begriff Burn-out - ausbrennen - wird mittlerweile so häufig gebraucht, dass er kaum noch der Übersetzung bedarf - eine Krankheit, die fast jeder kennt. Aber kein Arzt kann sie abrechnen, denn es gibt dafür immer noch keine verbindliche Definition, berichtet die „Apotheken Umschau“. Vor allem die Abgrenzung von der Depression ist auch für Fachleute oft schwierig. „Das Endstadium eines Burn-outs ist von einer schweren Depression im Vollbild nicht mehr zu unterscheiden“, erklärt Professor Matthias Burisch von der Universität Hamburg, und benennt gleichwohl Unterschiede: „Depressive leiden an Unabänderlichem, Ausbrenner kämpfen zunächst um einen Ausweg aus der Falle, in der sie sitzen.“ Für Patienten und Ärzte ist die Situation gleichermaßen unbefriedigend, denn es gibt keine einheitlichen Behandlungsstandards. Dr. Gernot Langs, Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt, fordert deshalb, dass Burn-out als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt wird.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fremdgehen, warum nicht?
Umfrage: Jedem Vierten fehlt die Abwechslung
Baierbrunn (ots) -
Fremdgehen belastet jede Partnerschaft extrem. Für viele deutsche Männer ist Fremdgehen aber offenbar kein Tabu. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. So gab mehr als jeder fünfte Mann (22,6%), der in einer festen Beziehung lebt, an, er könnte sich vorstellen fremdzugehen. Allerdings käme diese Alternative für sie nur in Frage, wenn sie mit der sexuellen Beziehung mit ihrer Partnerin unzufrieden seien. Anzeichen für Unzufriedenheit gibt es bei einigen bereits. Jeder Vierte (24,9%) vermisst in seiner Partnerschaft die Abwechslung in im Liebesleben. Ebenso viele Männer (25,9%) würden sich von ihrer Partnerin generell mehr sexuelle Aktivität wünschen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 654 Männern ab 16 Jahren, die zurzeit in einer festen Partnerschaft leben.

Private Krankenversicherung
Wechselbereitschaft deutlich gesunken
Köln (ots) -
Das Interesse der Krankenversicherten an einem Versicherungswechsel ist deutlich zurückgegangen. Nachdem im letzten Frühjahr 23% der privat Krankenvollversicherten sich „ganz sicher“ oder „wahrscheinlich“ vorstellen konnten zu wechseln, hat gemäß der Marktstudie KUBUS PKV 2009 dieses Thema deutlich an Attraktivität verloren. Von den 2.300 Befragten können sich nur noch 16% einen Wechsel der Krankenversicherung vorstellen. „Das ist das gleiche, niedrige Niveau wie aus der Zeit vor der Gesundheitsreform“, so Projektleiter Torben Tietz von MSR Consulting. „Die Wechseloption über die Zwischenstation Basistarif hat somit keine Auswirkung auf die systemische Kundenbindung in der privaten Krankenversicherung“, Tietz weiter. Den „Bodensatz der Wechselbereiten“ machen die attraktiven Zielgruppen aus: die Jüngeren und die noch nicht lange bei einer Krankenkasse Versicherten, sind wechselbereit. Für die Studie KUBUS PKV 2009 wurden Kunden der elf größten privaten Krankenversicherer zur Kundenzufriedenheit, -bindung und Weiterempfehlung befragt. Die Befragungsergebnisse werden im offenen Benchmarking miteinander verglichen. Wer bessere Befragungsergebnisse als der Marktdurchschnitt erreicht, kann das KUBUS Gütesiegel in der Kundenkommunikation verwenden.
Über KUBUS PKV
KUBUS PKV ist eine repräsentative, jährliche Studie, welche die Zufriedenheit von Versicherten der elf größten privaten Krankenversicherer untersucht. Die Kunden werden zu ihrer Zufriedenheit mit den Leistungen der Versicherer befragt: Gesamtzufriedenheit, Preis-Leistungsverhältnis, Betreuung, Produktangebot und die Leistungsfallabwicklung werden im offenen Benchmarking bewertet. Aus der Positionierung des eigenen Unternehmens im Marktvergleich werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung abgeleitet. Neben den Mehrspartenversicherern werden in KUBUS die Märkte PKV, GKV, Bausparen, Rechtsschutz, KFZ und die Direktversicherer speziell betrachtet. KUBUS steht für KUndenorientiertes Benchmarking von Prozessen zur Unternehmens-Steuerung.
Über MSR Consulting
MSR Consulting: Spezialisten für das Management von Kundenbeziehungen, Vertrieb und Service. Seit knapp 20 Jahren steht MSR Consulting für Managementberatung, Marktforschung und Umsetzung bei Finanzdienstleistern, Automobilherstellern und Industrie-Unternehmen.

Insektengiftallergie: Sicher durch den Sommer
Die neue Initiative Insektengift-
Allergie will Aufmerksamkeit schaffen und informieren
Wedel bei Hamburg (ots) -
Pro Jahr sterben in Europa rund 200 Menschen an den Folgen eines Bienen- oder Wespenstiches. Trotzdem wird die Insektengiftallergie nicht ausreichend ernst genommen - nur etwa jeder fünfte Allergiker sucht Hilfe beim Arzt. Um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schärfen, rief der Allergiespezialist ALK-Abelló in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz in Zusammenarbeit mit einem länderübergreifenden medizinischen Beirat die „Initiative Insektengift-Allergie“ ins Leben. Unter dem Motto „Sicher durch den Sommer“ erhalten Betroffene auf der Webseite http://www.initiative-insektengift.de umfassende Informationen über Anzeichen, Vorbeugung, Behandlung und richtiges Verhalten im Notfall sowie Tipps und Hilfestellung.
Ein Bienen- oder Wespenstich ist schmerzhaft und unangenehm. Bis auf eine gerötete Schwellung und Juckreiz haben gesunde Menschen allerdings keine Probleme. Damit das Gift der Hautflügler zu einer ernst zu nehmenden Bedrohung wird, müsste ein gesunder Erwachsener mindestens 100 mal gestochen werden. Bei etwa 2,5 Millionen Deutschen reicht allerdings bereits ein einziger Stich, um lebensgefährlich zu werden. Rund 20 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen eines Bienen- oder Wespenstiches.
80 Prozent aller Allergiker gehen nicht zum Arzt
Trotz der akuten Lebensgefahr wird eine Insektengiftallergie nach wie vor unterschätzt und unzureichend behandelt. „Viel zu wenige Allergiker lassen ihre Beschwerden bei einem Allergie-Experten abklären“, kritisiert Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Wöhrl, Oberarzt an der Allergie-Ambulanz der Universitätsklinik für Dermatologie in Wien. Dabei ist die bei weitem gefährlichste Form der Allergie am besten behandelbar: „So gefährlich eine Insektengiftallergie auch ist, sie ist gleichzeitig jene Allergieform, die durch eine entsprechende Therapie sehr erfolgreich behandelt werden kann.“
Eine Initiative schafft Bewusstsein
Um das Bewusstsein für die Gefahren einer Insektengiftallergie zu stärken, rief der Allergiespezialist ALK-Abelló gemeinsam mit einem medizinischen Beirat - bestehend aus hochrangigen österreichischen, deutschen und schweizer Allergie-Experten - die Initiative Insektengift-Allergie ins Leben. „Unter dem Motto „Sicher durch den Sommer“ geht es bei dieser neuen Initiative darum, den Betroffenen die Gefahren einer allergischen Reaktion durch einen Bienen- oder Wespenstich vor Augen zu führen und gleichzeitig zu zeigen, wie man sich vor den lebensbedrohlichen Folgen einer schweren allergischen Reaktion schützen kann“, beschreibt Wöhrl die Ziele der Kampagne.
Prof. Dr. Bernhard Przybilla, Oberarzt und Allergologe an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilian-Universität in München, betont: „Bei Mastozytose und Insektengiftallergie ist das Risiko für eine lebensbedrohliche Anaphylaxie besonders hoch - etwa 80 Prozent der allergischen Reaktionen sind hier schwer oder sehr schwer, d.h. es kommt zum Allergieschock oder zum Herz-Kreislaufstillstand. Auch diese Patienten können durch spezifische Immuntherapie vor erneuten Reaktionen geschützt werden.“
Der Informationsservice über Behandlungsoptionen
Ein weiteres Ziel der Initiative liegt darin, Allergiker besser über Behandlungsmöglichkeiten und richtiges Verhalten im Notfall zu informieren. Przybilla: „Ein großes Problem ist die Unterversorgung der Insektengiftallergiker, höchstens 10 Prozent erhalten eine leitliniengerechte Behandlung - bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung erschreckend.“ Deshalb wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den nächsten Wochen verstärkt auf diese Schutzmöglichkeit durch die Allergie-Impfung hingewiesen.
Weiterführende Informationen und Bildmaterial erhalten Sie zum Download auch unter http://www.initiative-insektengift.de.

Übergewicht - neue Studie beweist: Kümmel-Papaya-Kombination bringt Fettdepots zum Schmelzen
Hamburg (ots) - Kümmelöl, kombiniert mit Papaya-Extrakt, bringt im Körper eingelagerte Fettdepots messbar zum Schmelzen - ohne Nebenwirkungsrisiko! Bei der Erprobung der Kümmel-Papaya-Kombination (KP-Kapseln, Apotheke) stellte Dr. Werner Spangler, Institut für angewandte Gesundheitspflege in Suderburg (Niedersachsen) fest: Innerhalb von vier Wochen (zwei Kümmel-Papaya-Kapseln täglich) verloren übergewichtige Patienten - teilweise ohne jede Änderung ihres gewohnten Speisezettels - bis zu sechs Kilogramm Depotfett.
Der Hamburger Biochemiker Dr. Ulrich Fritsche zum Doppeleffekt der Kümmel-Papaya-Kombination: „Geholfen ist damit vor allem Personen, die auf dem Boden einer Verstopfung als Sekundärfolge überhöhtes Körpergewicht entwickelten.“

Routine macht das Hirn träge
Warum wir immer neue Herausforderungen brauchen,
um geistig fit zu bleiben
Baierbrunn (ots) -
Um das Gehirn auch im Alter leistungsfähig zu halten, muss es genutzt werden, sich Anforderungen stellen. Das berücksichtigen schon viele Menschen, die einmal etwas von „Gehirnjogging“ gehört haben. Sie sollten aber auch beachten, dass es immer wieder neue Aufgaben sein müssen, denen sich das Hirn zu stellen hat, raten Experten, die sich mit dem lernenden Denkapparat des Menschen beschäftigen. „Immer wenn ein Rätsel oder Spiel zur Routine wird, sollten wir uns neuen Herausforderungen stellen“, rät etwa Dr. Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen-Nürnberg in der „Apotheken Umschau“. Mit Professor Bernd Fischer und Dr. Wolfgang Eisenhauer hat er 1981 eine Trainingsmethode für die grauen Zellen entwickelt. Eine wichtige Erkenntnis: Das Hirn braucht gar keine exotischen Anforderungen. Auch Alltagsaufgaben, wie der Brief an das Finanzamt oder die Planung einer Urlaubsreise sind Beispiele, die uns fit halten. Besonders effektiv ist es, die Anforderungen mit Bewegung, auch kleinster Art, zu kombinieren. Schon das Einkringeln von Aufgaben schalte das Wachheitszentrum ein, erklärt Lehrl. Eine ganze Kettenreaktion folge, die dem Hirn nütze. Und noch ein ermutigender Tipp: Mit dem Hirntraining neu anzufangen dazu ist es nie zu spät.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Krank durchs Wetter
Umfrage: Jeder Dritte klagt über Symptome

Baierbrunn (ots) - Wenn das Wetter sich plötzlich ändert, ist dies für die meisten kein Problem. Fast jeder dritte Deutsche (29,6%) reagiert jedoch mit körperlichen Beschwerden auf plötzliche Wetterveränderungen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau. Von den Betroffenen sagen zwei Drittel (69,5%) ihre Wetterfühligkeit äußere sich vor allem bei Wetterumschwüngen. Jeder Zweite (50,6%) leidet bei schwülwarmem, jeweils jeder Dritte bei nasskaltem (35,6%) Wetter oder großer Hitze (33,0%). Am häufigsten treten bei Wetterempfindlichen Kopfschmerzen (59,2%) auf. Viele leiden unter Müdigkeit (52,8%), Glieder- und Gelenkschmerzen (35,4%) oder Schlafstörungen (28,9%).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.973 Personen ab 14 Jahren, darunter 585 Personen, die eigenen Angaben zufolge wetterempfindlich/wetterfühlig sind.

Schon jetzt: Fit bleiben für die Erkältungszeit!
Bereits im Spätsommer sollten Mütter und Väter beginnen,
das Immunsystem ihrer Kinder für den Herbst zu mobilisieren

Viele Tipps in der aktuellen ELTERN
München (ots) - 12. August 2009 -
Der Sommer geht langsam vorbei, da kommt der erste Schnupfen. Das ist zwar kein Grund zur Sorge, aber ganz schön nervig. Deshalb gibt die Zeitschrift ELTERN in der aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel) Tipps, wie Mütter und Väter die Abwehrkräfte ihrer Kinder schon jetzt wirkungsvoll auf Trab bringen sollten.
Ganz wichtig ist, die Kleinen jeden Tag eine halbe Stunde ins Freie zu schicken - mindestens und wirklich bei jedem Wetter! Das fördert die Durchblutung der Schleimhäute in Atemwegen, Augen und Ohren und macht sie zu einer starken Barriere gegen Krankheitserreger.
Ebenfalls unerlässlich, gerade angesichts der Ausbreitung der Schweinegrippe: Händewaschen verordnen! Nichts legt Viren so wirkungsvoll das Handwerk wie Wasser und Seife; fünfmal täglich reduziert das Erkrankungsrisiko um knapp die Hälfte.
Ergänzend sollten Eltern auf eine ausgewogene Mischkost achten: Sie versorgt das Kind mit allen Nährstoffen, die es braucht. Süßigkeiten bitte nur in Maßen, Fast Food möglichst selten - und Zusätze wie Vitaminpillen nur, wenn sie ein Arzt verordnet.
Stichwort ausreichender Schlaf. Die genaue Verflechtung von Schlaf und Immunsystem ist zwar noch nicht bekannt, fest steht aber: Schlafen stärkt die Abwehrkräfte. Wie viel Schlaf ein Kind braucht, merkt man ihm an. Wer in den Wachphasen gut drauf ist, hat genug geschlummert. Die Faustregeln lauten: elf bis zwölf Stunden Schlaf für Ein- bis Dreijährige; zehn bis elfeinhalb Stunden für Vier- bis Sechsjährige.
Schließlich sollten Eltern Zigarettenrauch unbedingt aus der Wohnung verbannen - passiv rauchende Kinder haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Erkrankungen der Atemwege!

Wie gefährlich ist Gehirn-Doping?
Hamburg (ots) - In letzter Zeit wird immer häufiger ¸ber „Gehirn-Doping“ berichtet. Damit ist gemeint, dass gesunde Menschen ihre Stimmung oder ihr Durchhaltevermögen mit Substanzen verbessern, die eigentlich für Kranke gemacht sind. Zum Beispiel Anti-Depressiva oder Aufputschmittel. Die Ärztin, Psychiaterin und Psychologin Isabella Heuser arbeitet im Auftrag des Bundesforschungsministerium an einer Studie zu diesem Thema. „Die Substanzen sind kein Teufelzeug“, so Heuser im Interview mit der Frauenzeitschrift „FÜR SIE“ (18/09; EVT: 18. August). Das eigentlich Fatale sei nur, dass wir die Nebenwirkungen nicht kennen. „Sollte es irgendwann ganz sicher sein, dass die Einnahme von diesen Medikamenten bei gesunden Menschen wirklich nicht gesundheitsscheidlich ist, dann würde eigentlich nichts dagegen zu sagen.“
Die Vorteile der Mittel: „Gesunde können mit Anti-Depressiva den Alltag besser meistern. Sie werden ruhiger und ausgeglichener“, sagt Heuser, die aber auch vor den Nebenwirkungen wie Übelkeit oder einem veränderten Blutdruck warnt. „Und wir wissen nicht, was ein Langzeitgebrauch dieser Wirkstoffe bei Gesunden auslöst.“ Es bestünde immer die Gefahr, dass man die Mittel täglich nehmen möchte. „Deshalb warne ich davor, sich die Medikamente im Internet oder an der nächsten Straßenecke zu besorgen“, so Heuser.
Quelle: FÜR SIE


Fett macht Appetit
Der Dickmacher animiert auch noch, mehr zu essen
Baierbrunn (ots) -
Wenn wir ein fettes Essen zu uns nehmen, mästen wir damit nicht nur unsere Fett-Depots, sondern regen zusätzlich den Appetit an, berichtet die „Apotheken Umschau“. Fett aktiviere nach Forschungen von US-Medizinern nämlich das Hormon Ghrelin. Dieses löst Hunger aus. Bislang nahm man an, dass seine Ausschüttung durch Fasten stimuliert wird. Die Wissenschaftler stellten im Tierversuch aber fest, dass ein bestimmtes Enzym das Hunger-Hormon in seine aktive Form überführt, wenn Fett in den Magen gelangt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Midlife Crisis programmiert
Umfrage: Die meisten Deutschen rechnen mit Sinnkrise -
Viele zwischen 50 und 59 fühlen sich wie in einer Sackgasse
Baierbrunn (ots) -
Wenn Menschen im mittleren Alter von einer Sinnkrise gepackt werden, steht die Diagnose der Allgemeinheit meist schnell fest: Midlife Crisis. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des „Senioren Ratgebers“ ergab, glaubt ein Großteil der Deutschen, dass die meisten Menschen früher oder später einmal davon betroffen sein werden. Sieben von zehn Befragten (70,6%) sind der festen Überzeugung, dass fast jeder einmal eine solche Krise durchleben müsse. Weiteren Ergebnissen der Umfrage zufolge ist das auch gar nicht so unwahrscheinlich. Männer und Frauen zwischen 50 und 59 räumen überdurchschnittlich oft ein, sich schon häufig nach dem Sinn ihres Lebens gefragt zu haben (Durchschnitt: 44,9%; 50- bis 59-Jährige: 54,0%). Jeder Fünfte von ihnen (20,1%) sagt sogar, er hätte das Gefühl, sein Leben befinde sich gerade in einer Sackgasse.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.992 Befragten ab 14 Jahren, darunter 303 im Alter zwischen 50 und 59 Jahren.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Magenschutz contra Arzneiwirkung
Was tun, wenn Medikamente vermutlich auf den Magen schlagen?
Baierbrunn (ots) -
Wer die Vermutung hegt, dass ihm verordnete Medikamente Magenbeschwerden verursachen, darf nicht eigenmächtig mit einem säurebindenden Mittel gegenhalten, mahnt Apotheker Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Als Beispiele nennt er Arzneimittel gegen Osteoporose, Eisenpräparate und manche Antibiotika, die als Nebenwirkung Magenbeschwerden auslösen können. Das in säurebindenden Mitteln enthaltene Aluminium macht diese Arzneimittel unwirksam. In einem solchen Fall muss der Arzt entscheiden, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Jüngere Partnerin als Lebenselixier
Wie sich das Alter des Partners auf die Lebenserwartung auswirkt
Baierbrunn (ots) -
Männer mit einer deutlich jüngeren Partnerin leben länger. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Untersuchungen des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung. Männer, die mit einer sieben bis neun Jahre jüngeren Frau verheiratet sind, haben ein um elf Prozent geringeres relatives Sterberisiko als Männer mit einer gleichaltrigen Partnerin. Frauen suchen sich besser einen gleichaltrigen Mann. Mit dem leben sie am längsten. Je jünger ihr Partner, desto geringer ihre Lebenserwartung. In Deutschland ist der Mann im Schnitt drei Jahre älter als die Ehefrau.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


„Schlaganfall-Hilfe-Minis“
geben Reisenden mehr Sicherheit!
Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hilft bei der Reisevorbereitung und bietet kleine Helfer für die Geldbörse an
Gütersloh (ots) -
Bei herrlichem Sommerwetter einfach nur Sonne, Strand und Meer genießen. Davon träumen viele Reiselustige. Der Weg zum Urlaubsort sowie der Aufenthalt sollen entspannt und erholsam sein. Dazu gehört ein Gefühl der Sicherheit. Deshalb hat die Stiftung sogenannte „Schlaganfall-Hilfe-Minis“ entwickelt, die in jede Geldbörse passen. Einen Reisebegleiter, in dem u.a. auch Allergien, Blutgruppe, Medikamente, im Notfall zu verständigende Personen, aber auch wichtige Rufnummern vermerkt werden können. Wer einen Schlaganfall erleidet, nimmt die Symptome oft nicht ernst. Helfenden stellt sich im Notfall die Frage „Was soll ich tun?“. Die Symptom-Checkkarte im Kreditkartenformat hilft in diesen Situationen. Fünf Fragen machen es ganz leicht, einen Schlaganfall schnell zu erkennen und dann richtig zu handeln.


Die „Minis“ der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - mehr Sicherheit, auch im Urlaub, Quelle: „obs/Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“
Bei vielen Schlaganfall-Betroffenen reist die Angst vor einem weiteren Schlaganfall mit. Daher gibt es für sie einen ganz besonderen „Mini“: den „Schlaganfall-Patienten-Pass“. Er beinhaltet alle Erstinformationen, die der Notarzt bzw. Rettungsdienst benötigt: persönliche und medizinische Daten, Medikamente, behandelnder Arzt, aber auch wer im Notfall zu verständigen ist sowie eine Vorsorgevollmacht. Die Ausstellung ist kostenpflichtig.
Der Sonnenschein hebt zwar die Stimmung, birgt aber auch gesundheitliche Risiken. Dr. med. Christian Dohmen, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erklärt: „Im Sommer kommt es insbesondere bei Älteren und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft zu Herz-Rhythmus-Störungen, die zu Schlaganfällen führen können.“ Tritt der Notfall Schlaganfall ein, zählt jede Minute! Denn durch rasches Handeln und einen frühen Therapie-Beginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und Folgeschäden gemindert werden. Daher ist auch und gerade auf Reisen wichtig: Nicht warten - starten und sofort den Notruf 112 auslösen, der in der gesamten EU gilt.
Weitere Tipps der Schlaganfall-Hilfe: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor der Reise unbedingt mit ihrem Hausarzt sprechen. Auf Reisen sollten notwendige Medikamente im Handgepäck verstaut werden und wegen Thrombosegefahr stundenlanges Sitzen ohne Bewegung im Auto, Zug oder Flugzeug vermieden werden.
Ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung sowie zur Bestellung der „Schlaganfall-Hilfe-Minis“ finden Sie im Internet: http://www.schlaganfall-hilfe.de oder unter Telefon 01805-093093 (0,14 Euro / Min., Mobilfunk abweichend).


Honorarzuwachs im ersten Quartal 2009
in Rheinland-Pfalz geringer als erwartet
Mainz, den 27. Juli 2009 - Nach Abrechnung des ersten Quartals 2009 nach der Systematik der neuen Honorarreform sind die Ergebnisse teilweise ernüchternd. Der von Bundesebene geschätzte Zuwachs der Honorare in RLP von 8,6 Prozent konnte leider nicht erreicht werden. Im Vergleich zum Jahr 2007 beträgt der Honorarzuwachs 7,7 Prozent; im Vergleich zum vierten Quartal 2008 nur noch 4,8 Prozent. Ein Teil dieses Zuwachses erfolgte jedoch unabhängig von der Honorarreform durch die Einführung der neuen Leistungen Mammographie-Screening und Hautkrebs-Screening sowie durch die Förderung ambulanter Operationen.
Entwicklung nach Haus- und Fachärzten getrennt
Im Vergleich zum Jahr 2007 beträgt der Zuwachs bei den Hausärzten 4,5 Prozent und bei den Fachärzten zwölf Prozent, im Vergleich zum Jahr 2008 beträgt der Zuwachs bei den Hausärzten vier Prozent und bei den Fachärzten fünf Prozent. Die höchsten Honorarzuwächse sind bei den Psychologischen Psychotherapeuten festzustellen; diese liegen über 20 Prozent. Auf der anderen Seite haben insbesondere Neurologen und Psychiater Verluste zu verzeichnen.
Freie Leistungen
Besonders problematisch an der neuen Honorarreform ist die Schätzung für die sogenannten freien Leistungen durch die Kassenärztliche Vereinigung. Dies sind Leistungen die innerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (Budgetierte Zahlung der Krankenkassen je Quartal) zu einem festen Preis ohne Mengenbegrenzung honoriert werden müssen. Regelleistungen werden hingegen nur bis zu einem vorher festgelegten Betrag je Arztpraxis voll vergütet. So wurden im ersten Quartal 2009 von den Hausärzten bei einem Gesamthonorar von 143 Mio. Euro eine Mio. Euro weniger angefordert, als zur Verfügung stand, weil die KV RLP den Abruf der freien Leistungen durch Hausärzte höher eingeschätzt hatte. Bei den Fachärzten wurde bei einem Gesamthonorar von 217 Mio. Euro sieben Mio. Euro zuviel ausbezahlt, weil die KV RLP den Abruf der freien Leistungen niedriger eingeschätzt hatte. Somit wurden sechs Mio. Euro mehr Honorar an Ärzte ausgezahlt als die Krankenkassen der KV RLP zur Verfügung stellen. Hierzu wird ein Ausgleich im jeweiligen Versorgungsbereich in den noch ausstehenden Quartalen in 2009 stattfinden.
Zahlung der Krankenkassen
Die Honorarzuwächse sind in Rheinland-Pfalz auch deswegen geringer ausgefallen, weil im ersten Quartal 2009 rund 20.000 GKV-Versicherte weniger bei den Krankenkassen versichert waren als im ersten Quartal 2007. Außerdem hat ein weiterer Wechsel von Versicherten von der AOK zu IKK Südwest Direkt stattgefunden. Im Durchschnitt zahlt die IKK Südwest Direkt 60,— Euro je Versicherten, die AOK jedoch 92,— Euro. Beide Punkte haben dazu geführt, dass die KV RLP im ersten Quartal 2009 rund sechs Mio. Euro weniger als erwartet von den Krankenkassen erhält.
Eine Übersicht zu den einzelnen Ergebnissen der Fachgruppen finden Sie im Internet unter http://www.kv-rlp.de.
Über die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) mit Sitz in Mainz vertritt die Interessen von rund 7.000 niedergelassenen Vertragsärzten, psychologischen Psychotherapeuten, ermächtigten Krankenhausärzten und angestellten Ärzten in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Rheinland-Pfalz. Die KV RLP stellt im gesamten Bundesland eine am Bedarf orientierte, gleichmäßige wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung sicher und vertritt die Rechte, Pflichten und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen. Darüber hinaus gewährleistet sie die korrekte Abrechnung der Mitgliederhonorare gegenüber den Krankenkassen und die Qualitätssicherung der medizinischen Leistungen. Des Weiteren unterstützt die KV RLP Patienten bei der Suche nach einem geeigneten Arzt oder Psychotherapeuten, bietet Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen und koordiniert den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die KV RLP ist als Einrichtung der ärztlichen und psychotherapeutischen Selbstverwaltung eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mehr Informationen unter http://www.kv-rlp.de.

Gesetzliche Unfallversicherung:
Gehörschutz wirkt nur bei richtiger Benutzung

Berlin (ots) - Gehörschutz wirkt in der Praxis oft nicht so gut, wie es die Herstellerangaben vermuten lassen. Der Grund: Gehörschutz wird meist nicht richtig auf- und eingesetzt. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Berufsgenossenschaft (BG) Metall Nord Süd. Der Bericht steht unter http://www.dguv.de, Webcode d92618 zur Verfügung. Messungen an Kapselgehörschützern und Gehörschutzstöpseln zeigen, dass Betriebe regelmäßig Übungen zum korrekten Benutzen des Gehörschutzes anbieten sollten, um ihre Mitarbeiter optimal zu schützen. Mehr Schutz von vornherein bieten einfach zu verwendende Produkte, wie fertig geformte Gehörschutzstöpsel und Otoplastiken mit regelmäßiger Funktionskontrolle durch den Hersteller.
Im März 2007 trat in Deutschland die Lärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung in Kraft. Sie legt nicht nur fest, dass die maximale Tagesbelastung durch Lärm 85 Dezibel (A) nicht überschreiten darf, sondern sie fordert erstmals auch, dass die dämmende Wirkung des Gehörschutzes hierbei berücksichtigt sein muss, und zwar für jede Person und jede Situation. „Wir wissen aus einer früheren Untersuchung und aus internationalen Studien, dass Gehörschutz in der Praxis oft nur für eine sehr geringe Schalldämmung sorgt“, sagt Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte im BGIA. „Die Dämmwirkung, die der Hersteller angibt, bezieht sich nämlich auf Messungen unter optimalen Laborbedingungen.“ In der Praxis hingegen würde der Gehörschutz oft nicht richtig verwendet. Deshalb gibt es bereits seit längerem Korrekturwerte, um die die Herstellerangaben sich verringern.
Das BGIA hat nun festgestellt, dass die so genannten Praxisabschläge auch heute noch weitestgehend zutreffen. Das Hauptproblem ist nach wie vor die fehlerhafte Verwendung. Führt sie zu dauerhafter Belastung des Gehörs über dem zulässigen Wert von 85 Dezibel (A), droht Lärmschwerhörigkeit. Zwischen den vielen modernen Gehörschutzprodukten muss deshalb genauer unterschieden werden: So ergeben sich für einfach zu handhabende Otoplastiken mit regelmäßiger Funktionskontrolle die niedrigsten Korrekturwerte von drei Dezibel, für Stöpsel, die der Träger vor Gebrauch formen muss, mit neun Dezibel die höchsten. Liedtke: „Nur regelmäßiges Üben kann hier auf
Dauer die Schutzwirkung verbessern. Und: Wo mindestens viermal im Jahr Übungen stattfinden, können die Praxisabschläge entfallen. In besonders lauten Lärmbereichen ermöglichen erst diese Übungen ausreichenden Schutz und damit das Arbeiten.“

Kaffee schützt vor Diabetes
Chinesische Studie: Kaffee und schwarzer Tee schützen,
grüner Tee nicht
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Teetrinker erkrankten etwa 14 Prozent seltener - aber nur, wenn sie schwarzen Tee tranken. Grüner Tee reduzierte das Diabetesrisiko nicht. Die genauen Gründe sind nach wie vor unklar.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“


Tolle Knolle Knoblauch
Das aromatische Gewürz ist ein Segen für Herz und Gefäße
Baierbrunn (ots) -
Beeindruckende Werte für den Effekt von Knoblauchextrakt auf Herz und Gefäße kamen bei aktuellen Studien zutage: Die Inhaltsstoffe der Würzknolle senkten den oberen Blutdruckwert im Vergleich zu einem knoblauchfreien Placebo um 16,3 mmHG, berichtet die „Apotheken Umschau“. Je höher der Blutdruck zu Studienbeginn war, umso stärker fiel der Effekt aus. In der Untersuchung einer Moskauer Arbeitsgruppe sank die Menge des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins nach zwölf Wochen um 11,8 Prozent. Der Gehalt an schützendem HDL-Cholesterin steigt dagegen an.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Mit frischem Trinkwasser gegen Kopfschmerzen

„Der aktuelle Gesundheitstipp des Forum Trinkwasser e.V.: Mit frischem Trinkwasser gegen Kopfschmerzen“, Foto: Forum Trinkwasser e.V.
Frankfurt am Main (ots) - Draußen steigen die Temperaturen wieder auf 30 Grad und mehr. Jede Bewegung ist schon zuviel. Hemd oder Bluse beginnen zu kleben. Und dann kommen sie: die Kopfschmerzen. Bei jedem ein bisschen anders: pochend, drückend, stechend. Viele schieben den Schmerz schnell aufs Wetter. Da liegt was in der Luft, ein Gewitter zieht auf, die Ozonwerte. Dabei treten sommerliche Kopfschmerzen oft auf, weil wir zuwenig trinken. Zwar decken wir laut Nationaler Verzehrsstudie II im Durchschnitt unseren täglichen Flüssigkeitsbedarf recht gut. Aber es gibt doch immer wieder „Trinklücken“, die sich im Sommer besonders schnell bemerkbar machen.
Der britische Neurologe Dr. Joseph N. Blau, Kopfschmerz- und Migränemediziner sowie Mitbegründer der City of London Migraine Clinic, fand bereits 2004 heraus, dass Wassermangel häufig Auslöser für Kopfschmerzen ist. Die einfache Empfehlung von Blau und dem Forum Trinkwasser lautet daher: „Trinken Sie einen halben bis ganzen Liter frisches Trinkwasser, wenn der Kopfschmerz kommt.“ Jederzeit und überall in Deutschland in gleichbleibend hoher Qualität verfügbar, ist das Trinkwasser ein idealer und kostengünstiger Durstlöscher.
Blau erklärt, wann Wassermangel zu Kopfschmerzen führen kann: „Ist der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Bekanntermaßen führt Wassermangel zu einer Austrocknung des ganzen Körpers. Symptome dafür sind eine verminderte Urinabgabe und das Gefühl, einen trockenen Mund zu haben.“ Blau stellt die Hypothese auf, dass Wassermangel auch eine „Austrocknung“ des Gehirns zur Folge habe. Dies könne zu Fehlfunktionen in einigen Nervenzellen führen und auch Kopfschmerzen verantworten. In seiner Studie gaben mehr als ein Drittel der befragten Patienten an, dass eine zu geringe Trinkmenge der Auslöser für Kopfschmerzen sein könnte.
Die empfohlene Trinkmenge für Erwachsene liegt bei 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Wer stärker schwitzt oder sich viel bewegt, muss einem nahezu verdreifachten Flüssigkeitsbedarf Rechnung tragen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts kann zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen.
Hinweis: Sollten die Kopfschmerzen nach dem Wassertrinken innerhalb einer halben Stunde nicht verschwunden oder nach drei Stunden nicht merklich besser geworden sein, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zu heiß für die Tabletten
Einige Medikamente können bei andauernder Hitze
zum Problem werden
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig Tabletten einnehmen muss, sollte in Phasen anhaltend hoher Temperaturen seinen Arzt fragen, ob die Dosis eventuell angepasst werden sollte, rät die „Apotheken Umschau“. Beispiel blutdrucksenkende Mittel: Sogenannte Diuretika erhöhen die Wasserausscheidung und schwemmen damit auch Mineralien aus. Wer ohnehin schon schwitzt, muss das berücksichtigen. Manche Antidepressiva, Neuroleptika und Parkinsonmittel unterdrücken die Schweißproduktion. „In Hitzeperioden sollte man daher mit dem Arzt besprechen, ob sich die Dosis für eine Zeit verringern lässt“, rät Privatdozent Dr. Rupert Püllen, Geriater und Chefarzt an den Diakonie-Kliniken Frankfurt/Main in dem Gesundheitsmagazin.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bei Blitzschlag vorsorglich ins Krankenhaus
Die Gefahr lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
ist in den ersten 24 Stunden stark erhöht
Baierbrunn (ots) -
Wenn der Blitz einschlägt und einen Menschen trifft, ist schnelles Handeln lebensrettend. Auch Laienhelfer sollen nicht zögern, Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Blitzopfer haben nämlich gute Chancen, das dramatische Geschehen zu überleben. Aber: „Jeder Mensch, den ein Blitz auch nur streift, muss in die Klinik und 24 Stunden überwacht werden“, mahnt Dr. Andreas Koeppel, hausärztlicher Internist und in der Bergwachtbereitschaft München aktiv, im „HausArzt-PatientenMagazin“. So lange bestehe die Gefahr lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen, selbst wenn sich der Betroffene zunächst wohlfühle. Wer draußen von einem Gewitter überrascht wird, sollte rasch einen Ort finden, an dem er nicht den höchsten Punkt bildet. Das bedeutet: im Gebirge bis unter die Baumgrenze absteigen und im Flachland am besten zwischen Bäumen oder Gebäuden Zuflucht suchen. Wichtig ist, zu Baumstämmen, Felsen oder Hauswänden drei bis fünf Meter Abstand zu halten und niemals flach auf den Boden legen, denn selbst das Erdreich leitet Strom. „Am sichersten ist es, sich in die Hocke zu kauern, die Knie zu umfassen und die Füße möglichst eng zusammenzustellen“, empfiehlt der Experte.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“

Volkskrankheit Tinnitus:
Bei plötzlichem Ohrgeräusch sofort zum Arzt
TÜV Rheinland empfiehlt: Akuten Tinnitus schnell behandeln lassen - Dauerhafter Pfeifton hat vielfältige Ursachen
Köln (ots) -
Ständig und überall nervt das Pfeifen im Ohr - ob bei der Arbeit, beim Sport oder zuhause. Das Problem: Keiner außer dem Betroffenen nimmt das Dauergeräusch wahr. Etwa 10 bis 20 Prozent der Deutschen leiden Schätzungen zufolge dauerhaft unter Tinnitus, knapp 40 Prozent stellen zumindest einmal im Leben störende Ohrgeräusche oder den Pfeifton fest. „Der Tinnitus in seiner Gesamtheit ist schwer zu erfassen. Er ist ein Symptom und keine Krankheit an sich“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland.
Besonders wichtig: Tritt das Pfeifen oder Sausen im Ohr plötzlich auf, rät Dr. Roth, den akuten Tinnitus sofort behandeln zu lassen. „Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.“ Unbehandelt können die Ohrgeräusche nach einigen Monaten chronisch werden - und dann lassen sie sich kaum noch vollständig beseitigen.
Die Ursachen von Tinnitus sind vielfältig - ebenso wie die Behandlungsmöglichkeiten. Das macht die Wahl der wirkungsvollsten Therapie und genaue Heilungsprognosen schwierig. Grundsätzlich können die Ohrgeräusche in jedem Alter vorkommen. Die Ursachen reichen von Mittelohrentzündungen über einen Hörsturz bis hin zu äußeren Einflussfaktoren wie Stress - letzterer ja Alltag im Arbeitsleben. „Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sich jeglicher Belastung entziehen muss, um der Gefahr eines Tinnitus vorzubeugen“, erklärt die Expertin. „Allerdings sollten Betroffene übermäßigen Stress vermeiden und sich vor einem dauerhaft hohen Lärmpegel entsprechend schützen.“ Hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht: Er hat ab einer Lautstärke von 80 dB(A) technische Maßnahmen zum Lärmschutz (zum Beispiel eine Dämmung) umzusetzen. Außerdem muss er sich um organisatorische Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter kümmern und ihnen ihren persönlichen Schutz gewährleisten - beispielsweise durch einen geeigneten Gehörschutz.
Zwar führt ein Tinnitus nur in Ausnahmefällen zur Arbeitsunfähigkeit. Aber um die Dauerbelastung, die sich negativ auf das Wohlbefinden des Betroffenen auswirkt, so gering wie möglich zu halten, ist eine nachhaltige ärztliche Betreuung unerlässlich. „Der Patient muss lernen, mit seinen Beschwerden umzugehen und nicht ständig bewusst auf das durchdringende Summen zu hören“, sagt die Arbeitsmedizinerin. Gezielter Stressabbau, etwa durch autogenes Training, kann in vielen Fällen den Heilungsprozess unterstützen.

Jungs mit geschwollenen Brustdrüsen
Keine Sorge, wenn Babys die Brüste anschwellen
Baierbrunn (ots) -
In den ersten Wochen nach der Geburt kommt es bei Säuglingen, und zwar sowohl bei Mädchen wie Jungen, häufig zu einer Schwellung einer oder beider Brüste. Darüber müssen sich die Eltern jedoch keine großen Sorgen machen. „Das liegt daran, dass sich die Hormone im Körper erst noch einspielen müssen“, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Die Brüste seien dann besonders druckempfindlich und die Kleidung könne unangenehm reiben. Dann hilft es, die Brustwarzen mit Watte abzupolstern. „Auf keinen Fall sollten Sie auf den Drüsen herumdrücken“, mahnt er. „Die Schwellung vergeht in der Regel von allein.“
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Bis zu 14 Jahre länger leben
durch vier kleine Verhaltensänderungen
Hamburg (ots) - 14 Jahre länger leben und 65 Prozent aller Krankheiten vermeiden - laut Medizinern kein Problem. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (7/09; EVT: 24. Juni) berichtet, setzen Ärzte zunehmend auf Prävention. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass heutige Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder Krebs vor allem durch den modernen Lebensstil bedingt sind und mit Medizin allein nicht bewältigt werden können.
Tatsächlich zeigt eine über elf Jahre durchgeführte Studie der Universität Cambridge, dass bereits vier einfache Verhaltensänderungen 14 zusätzliche und fitte Lebensjahre schenken können: leichter Sport, Verzicht auf Nikotin, nicht mehr als z.B. sieben kleine Gläser Wein pro Woche, dazu fünfmal am Tag Obst und Gemüse. Wer nur zwei dieser vier Punkte erfüllt, lebt immerhin noch sieben Jahre länger.
Experten empfehlen daher einen gesunden Lebensstil, außerdem die Einhaltung der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen sowie die Beachtung von Gesundheitswerten und Warnsignalen des Körpers. Schließlich gehen Präventionsforscher davon aus, dass 65 Prozent der Krankheiten verhindert oder bekämpft werden können, wenn wir unsere wichtigsten Körperdaten kennen, darunter Body-Mass-Index, Blutdruck, Cholesterin- und Zuckerwerte.
„Es ist nie zu spät“, sagt Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbands deutscher Präventologen. „Wer anfängt, gesundheitsbewusster zu handeln, gewinnt im Leben immer dazu.“ Wichtiger Gesundheitsfaktor sei zudem ein „selbstbestimmtes, zufriedenes und erfülltes Leben“. Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit stiegen nachweislich markant an, wenn das „soziale Bindegewebe“ unter Spannung stünde. „Verlässliche Freunde, liebevolle Beziehungen und soziale Geborgenheit schützen die Gesundheit und helfen, Krankheit besser zu überwinden.“
Quelle: VITAL

Gesund schlafen:
Abendspaziergang besser als Schäfchen zählen

Tag des Schlafs am 21. Juni - Gesunde Erholung gut für Immunsystem und Leistungsfähigkeit - Temperatur im Schlafzimmer nicht zu warm
Köln (ots) -
Sie kommen morgens schwer aus dem Bett, sind dauerhaft müde, unkonzentriert und leicht reizbar: Umfragen zufolge leidet in Deutschland fast ein Viertel aller Erwachsenen an Schlafstörungen. Doch nicht die Anzahl der geschlafenen Stunden, sondern auch die Qualität der Nachtruhe spielt beim Grad der Erholung eine große Rolle. „Wer gut schläft, wird positive Auswirkungen auf seine Leistungsfähigkeit und sein Immunsystem feststellen“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Und die meisten können bereits mit wenig Aufwand für eine erholsame Nachtruhe sorgen. Doch Achtung: Wer an hartnäckigen Schlafstörungen leidet, sollte auf jeden Fall einen Arzt um Rat fragen.
Für einen gesunden Schlaf kommt es vor allem auf die richtige Ausstattung an. Ein Bett mit ausreichend großer Liegefläche sowie mit einer guten Matratze und einem flexiblen Lattenrost schaffen die besten Voraussetzungen. Ein Einzelbett sollte mindestens einen Meter, ein Doppelbett 1,80 Meter breit sein und 20 Zentimeter länger als der jeweils größte Schläfer. Punktelastische Matratzen, zum Beispiel aus Latex, Schaumstoff oder mit Taschenfederkern, die das Körpergewicht gleichmäßig verteilen, sorgen zusätzlich für eine angenehme Liegeposition. Generell gilt: Im Schlafzimmer sollte es ein wenig kühler sein als im Rest der Wohnung. „Bei 14 bis 18 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent schläft es sich am besten“, sagt Dr. Roth.
Auch die passende Atmosphäre spielt eine große Rolle. Das Schlafzimmer sollte Entspannung signalisieren und nicht an die Arbeit oder unliebsame Pflichten erinnern. Deswegen haben Computer, Schreibtisch oder Staubsauger und Bügelbrett dort nichts verloren. Auch sollte man nicht unmittelbar bis zum Zubettgehen vor dem Fernseher sitzen. Denn die bewegten Bilder sorgen weniger für Entspannung als vielmehr für Unruhe. „Wer richtig abschalten möchte, sollte lieber einen abendlichen Spaziergang unternehmen“, rät die Expertin. „Der macht müde und lockert die Muskeln.“ Auch ein heißes Bad oder ein Gang in die Sauna haben den gleichen Effekt. Das berühmte Schäfchen zählen hilft dagegen nur bedingt, denn es erfordert zu wenig Konzentration. Besser Rückwärtszählen, leise Musik oder ein Hörbuch auflegen.

Chance und Last des Wissens
Familiärer Brustkrebs:
Warum ein Gentest für betroffene Frauen sinnvoll sein kann
Baierbrunn (ots) -
Bei rund fünf Prozent der Frauen, die an Brustkrebs erkranken, spielen ererbte Gene eine Rolle. Auch beim Eierstockkrebs sind sie mitverantwortlich. „Wenn in einer Familie viele Frauen an Brustkrebs oder Eierstockkrebs erkrankt sind oder bereits als junge Erwachsene einen Tumor in der Brust entwickelten, liegt der Verdacht nahe, dass bestimmte Veränderungen vererbt wurden“, erklärt Professorin Rita Schmutzler von der Universitätsfrauenklinik Köln in der „Apotheken Umschau“. Diesen Frauen empfiehlt sie, sich genauer über ihr Risiko beraten und eventuell durch einen Gentest ihr tatsächliches Risiko ermitteln zu lassen. Stellt sich heraus, dass eine Genmutation BRCA1 oder BRCA2 vorliegt, bedeutet dies, dass diese Frauen einer besonderen Risikogruppe angehören. Grundsätzlich sei ein Test erst nach dem 25. Lebensjahr sinnvoll, weil Brust- und Eierstockkrebs Erkrankungen des Erwachsenenalters sind. Betroffene Frauen sollten ab diesem Alter zur Vorsorge sehr engmaschig untersucht werden. Eine Entfernung der Eierstöcke kommt laut Schmutzler „erst infrage, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist - etwa ab 40 Jahren“. Damit sinke die Gefahr für diesen Krebs „fast auf Null“. Auch für das Brustkrebsrisiko dieser Frauen habe diese Operation Bedeutung: Nach neuen Erkenntnissen sinkt es um die Hälfte.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Graumacher entschlüsselt
Warum das Altern beim Menschen mit dem Ergrauen einhergeht
Baierbrunn (ots) -
Der Stoff, den Frisöre zum Bleichen der Haare verwenden, ist auch der natürliche Grund dafür, dass unser Schopf im Alter ergraut: Wasserstoffperoxid. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher aus Mainz und Bradford (Großbritannien). Die Bleich-Chemikalie entsteht bei Stoffwechselprozessen überall im Körper - auch im Haar. Bei jungen Menschen wird sie rasch wieder abgebaut, bei Älteren kommt der Organismus damit nicht mehr nach.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Walkend durch die Schwangerschaft
Das flotte Gehen mit Stockeinsatz gilt als ideal für werdende Mütter
Baierbrunn (ots) -
Auch mit Babybauch können Frauen etwas für ihre Fitness tun. Nordic Walking, das flotte Gehen mit Stockeinsatz, gelte dabei als ideal, sagt die Sportwissenschaftlerin Sandra Kottkamp im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Selbst Mutter, bildet sie in Bad Wünnenberg Nordic Walking-Trainer aus. „Walken mit Stöcken ist ein sanftes Training, das die Gelenke schont und die Muskulatur kräftigt“, erklärt sie. Schwangere sollte jedoch vermeiden, aus der Puste zu kommen, weil das die Sauerstoffversorgung des Kindes beeinträchtigen könne. „Sie sollten sich beim Walken locker unterhalten können“, so ihr Rat. Auch wenn das Marschieren mit den Stöcken so einfach aussieht, rät sie, es unbedingt mit einem ausgebildeten Trainer zu beginnen. „Mit der falschen Technik bleiben die positiven Effekte aus.“ Wer untrainiert ist, sollte besser ohne Stöcke gehen, das verringert das Verletzungsrisiko.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Große Brüste ganz ohne Silikon und Skalpell -
mit Stammzell-angereichertem Eigenfett

Wien (ots) - Die schonenden Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie lösen invasivere Behandlungsmethoden zusehends ab
Erst kürzlich berichteten Medien, daß die Miss California mit „falschen Brüsten“ zur Miss-Wahl antrat. Mit der Brustvergrößerung ohne Silikon wäre das nicht passiert! Bei dieser neuartigen Methode zur Brustvergrößerung entstehen nämlich weder sichtbare Narben, noch fühlt sich die Brust aufgrund eines implantierten Fremdkörpers unnatürlich an oder sieht unnatürlich aus. Doch nicht nur bei Miss-Wahlen wird Kritik an mit Silikon vergrößerten Brüsten laut.
Galten vor einigen Jahren prallgefüllte unnatürlich aussehende Silikonbrüste noch als Schönheitsideal, ist mittlerweile bei kosmetisch-chirurgischen Eingriffen ein deutlicher Trend zu mehr Natürlichkeit unübersehbar. So wünschen viele Patientinnen moderate Vergrößerungen der Brust und legen besonders Wert darauf, dass die vergrößerte Brust auch „echt“ aussieht.
„Mit Stammzell-angereichertem Eigenfett kann die moderne Medizin den Wunsch vieler Frauen nach einem natürlich aussehenden volleren Dekolleté erfüllen“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, der seit einigen Jahren als erster Arzt in Europa die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett anbietet.
Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen patentierten Mikrokanülen entnommen. Aus einem Teil des abgesaugten Eigenfettes werden Stammzellen extrahiert und mit dem Rest des Fettes vermengt. Anschließend wird das Stammzell-angereicherte Eigenfett mit dünnen Injektionsnadeln in die Brust injiziert. Aus den implantierten Stammzellen entsteht neues, lebendes Fettgewebe.
Der Eingriff erfolgt innerhalb weniger Stunden unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf; die Patientin ist danach voll mobil. Sicherheit des Eingriffs und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses belegen klinische Studien aus den USA und Japan.
Weitere Verwendung findet Stammzell-angereichertes Eigenfett in der Ordination Clinic DDr. Heinrich beim natürlichen Body-Forming an Körperregionen wie Po, Hüften, Oberschenkel, Waden sowie zur Dellenkorrektur, und zur Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen.
Nähere Informationen unter http://www.liposkulptur.at.

Diabetes: Viren unter Verdacht
Bestätigt sich ein neuer Verdacht,
wäre eine Impfung gegen Typ-1-Diabetes möglich
Baierbrunn (ots) -
Britische Forscher sehen Anhaltspunkte dafür, dass Diabetes vom Typ 1 bei einem Teil der Patienten durch Viren ausgelöst wird, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Diese Art der Zuckerkrankheit, bei der die Betroffenen lebenslang auf Insulinspritzen angewiesen sind, wird als Folge einer Fehlreaktion des Immunsystems angesehen, die zum Ausfall der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse führt. Die britischen Wissenschaftler gehen nun dem Verdacht nach, dass das Immunsystem in der Bauchspeicheldrüse eingenistete Enteroviren bekämpft und dabei deren Wirtszellen mit zerstört. Bestätigt sich dieser Zusammenhang, ließe sich der Typ-1-Diabetes möglicherweise durch eine Impfung verhindern.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Vollkornprodukte senken Diabetesrisiko -
aber nicht bei jedem
Eschborn (ots) - Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2-Diabetesrisiko. Allerdings ist das nicht bei jedem so. Ein winziger Unterschied im Erbgut kann bewirken, dass manche Menschen hinsichtlich des Diabetesrisikos keinen Vorteil von Vollkornernährung haben. Das sagt Professor Dr. Dr. Hans-Georg Joost in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes«. Er ist Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke.
In einer Studie seines Instituts konnten Träger einer bestimmten Erbgut-Veränderung ihr Diabetesrisiko um 14 Prozent senken, wenn sie täglich etwa eine Scheibe Vollkornbrot aßen. Bei Personen, die eine andere Variante dieses Gens aufwiesen, trat diese Wirkung nicht auf. »Im Vergleich zu anderen Risikofaktoren wie Übergewicht ist dieser Effekt jedoch relativ klein«, relativierte Joost. Allerdings haben die Wissenschaftler damit erstmalig einen direkten Zusammenhang zwischen einer Erbgutvariante, Vollkorn-Ernährung und dem Erkrankungsrisiko nachgewiesen. »Je öfter das gelingt, desto eher werden wir in der Lage sein, individuelle Ernährungsempfehlungen zu geben«, hofft der Pharmakologe.
»Die generelle Empfehlung, mehr Vollkornprodukte zu verzehren, ist damit aber keineswegs überholt«, warnt Joost. Im Rahmen einer ausgewogenen gesunden Ernährung spielen Vollkornprodukte nach wie vor eine große Rolle.

Wechseljahre: Yoga eröffnet ganz neue Perspektiven
Hamburg (ots) - 14. Mai 2009 - „Wer seine Wirbelsäule beweglich hält, kommt besser durch die Wechseljahre“, sagt Lucia Nirmala Schmidt. Die international bekannte Yoga-Lehrerin, Atemtherapeutin und Gesundheitspädagogin aus Zürich hat speziell für BRIGITTE WOMAN (Heft 06/09 jetzt im Handel) ein Yoga-Programm für die Lebensmitte entwickelt.
Darin kombiniert sie Dehn- und Drehbewegungen für die Wirbelsäule, die im Yoga als Quelle der ewigen Jugend gilt, mit Umkehrhaltungen. „Sie stellen die Welt auf den Kopf und sind dadurch perfekte Anti-Alltags-Haltungen“, sagt Lucia Nirmala Schmidt. Der Effekt ihres „Change-Yoga“: mehr körperliche und geistige Beweglichkeit und größere Offenheit für neue Perspektiven. Und ganz nebenbei bringen die Übungen, die im aktuellen Heft von BRIGITTE WOMAN gezeigt werden, auch noch die Hormone wieder ins Gleichgewicht.

Ohnmächtig an Bord
Häufigster medizinischer Notfall im Flugzeug ist die Ohnmacht
Baierbrunn (ots) -
Nicht die Thrombose, sondern der Ohnmachtsanfall ist die häufigste Komplikation im Flugzeug, berichtet die „Apotheken Umschau“. Mediziner der Bochumer Ruhr-Universität werteten mehr als 10.000 Notfälle aus, die sich zwischen 2002 und 2007 in den Maschinen zweier europäischer Fluglinien ereignet hatten. Mit 53,5 Prozent führen Ohnmachtsanfälle die Liste der Zwischenfälle an. Als Ursachen werden der Druckunterschied im Flugzeug und eine zu niedrige oder zu hohe Temperatur in der Kabine genannt. An zweiter Stelle standen Magen-Darm-Beschwerden (8,9 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Problemen (4,9 Prozent). Nur 0,5 Prozent aller Notfälle betrafen Thrombosen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Warum es immer mehr Zwillinge gibt
Eschborn (ots) - Angelina Jolie und Julia Roberts machen es vor: Zwillinge sind im Trend, auch in Deutschland. Das bestätigt Professor Dr. med. Klaus Diedrich, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universitätsklinik Lübeck, im Gespräch mit der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2009.
Diese Zunahme ist jedoch keine Laune der Natur, sondern liegt an den verschiedenen Verfahren der Reproduktionsmedizin. So sorgt zum Beispiel eine Hormonbehandlung dafür, dass in einem Zyklus mehr als ein Ei heranreift. Mediziner können das per Ultraschall sehen und raten von einer Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt ab. »Manche wünschen sich jedoch bereits seit längerer Zeit ein Kind und lassen es darauf ankommen«, bedauert er. »Sie sind sich aber über die Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft leider nicht im Klaren.«
Auch bei einer sogenannten künstlichen Befruchtung im Reagenzglas kann es zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen, da Mediziner mehrere Eizellen entnehmen. Zwei oder drei Embryonen setzt der Arzt anschließend in die Gebärmutter ein. »In vielen anderen Ländern darf der Arzt einen Embryo auswählen, der die beste Chance hat, sich zu einem Kind zu entwickeln«, erläutert Diedrich. »Hier verbietet das der Gesetzgeber.«

Wenn der Rücken schmerzt
Eschborn (ots) - Jeder zweite Deutsche leidet einmal in seinem Leben unter länger dauernden Rückenschmerzen. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2009. »Meistens liegt es an der Muskulatur, wenn es im Kreuz weh tut«, erklärt Detlev Detjen, Pressesprecher der Aktion Gesunder Rücken e.V. Sie stützt die Wirbelsäule und hält sie in Form. Eine monotone Sitzhaltung, aber auch eine einseitige Belastung schaden ihr.
Mangelt es an stützender Muskulatur, kann eine Bandscheibe aus ihrer ursprünglichen Position rutschen und heftige Schmerzen verursachen. In manchen Fällen können diese zusätzlich in die Beine ausstrahlen oder Taubheitsgefühle hervorrufen. Doch: »Nur in den wenigen Fällen, in denen durch den Bandscheibenvorfall bedingte Lähmungserscheinungen vorliegen, entscheiden wir uns für eine Operation«, erläutert Dr. Heiner Austrup, Chefarzt der Orthopädie am Krankenhaus Winsen. In der Mehrzahl der Fälle bekommt man die Schmerzen durch eine medikamentöse Behandlung gut in den Griff. Hier eignen sich Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol. Eine zeitgleich begonnene Krankengymnastik stärkt die Muskulatur und beugt neuen Bandscheibenvorfällen vor. Bei Verspannungen helfen zudem Massagen, Fangopackungen und Dehnübungen.
»Treiben Sie Sport - aber bitte die Sportart, die Ihnen auch wirklich Spaß macht«, empfiehlt Austrup, damit Rückenbeschwerden erst gar keine Chance bekommen. »Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben.« Und er ergänzt: Nicht immer kommen Rückenschmerzen auch tatsächlich aus dem Rücken, sondern sind Zeichen für Erkrankungen der inneren Organe. »Gehen Sie deshalb auch regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen«, rät der Experte.

Asthmakinder raus aufs Land!
Schon ein kurzer Landaufenthalt verbessert die Lungenfunktion
Baierbrunn (ots) -
Kindern mit Asthma hilft es schon, wenn sie lediglich ein paar Tage fernab der Stadtluft verbringen. Das berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine Studie von Forschern der West Virginia University School of Medicine (USA). Sie zeigten erstmals, dass saubere Luft die Lungenfunktion von kleinen Asthmatikern verbessert und Entzündungen der Atemwege mindert. Für die Studie verbrachten 37 asthmakranke Kinder eine Woche auf dem Land. Danach ging es ihnen deutlich besser, so die Wissenschaftler.
Quelle: Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Auslandsaufenthalte: Vor der Reise an Impfungen denken - Sechs bis acht Wochen vorher zum Arzt gehen
Last-Minute-Impfungen wenig sinnvoll -
Nur gekochte Nahrungsmittel essen
Köln (ots) -
Diphtherie und Tetanus, Gelbfieber, Hepatitis A und B oder Typhus: Wer beruflich oder privat reist, sollte sich rechtzeitig vor Reisebeginn über notwendige Impfungen informieren. „Sechs bis acht Wochen vorher empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt, Betriebsarzt oder zum Gesundheitsamt“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Denn die meisten Impfungen benötigen Tage oder sogar Wochen, bevor ein wirksamer Schutz aufgebaut ist.“ Bei einigen Impfungen - zum Beispiel gegen Tollwut - sind zudem mehrere Spritzen mit einem zeitlichen Mindestabstand notwendig. Von so genannten Last-Minute-Impfungen kurz vor dem Abflug rät die Ärztin ab: „Sie sind nur sinnvoll, wenn eine bereits durchgeführte Impfung aufgefrischt wird.“ Bei allen anderen ist ein wirksamer Schutz womöglich erst nach oder am Ende der Reise vorhanden. Ein weiteres Problem sind eventuelle Nebenwirkungen, die dann unter Umständen im Ausland auftreten - und sich oft nicht sofort von einer ernsthaften Erkrankung unterscheiden lassen.
Welche Impfung für welches Land ratsam ist, weiß der Arzt oder das Gesundheitsamt. Bestimmte Impfungen werden allerdings für viele Reiseziele und teilweise auch für Deutschland empfohlen. Dazu gehören Diphterie und Tetanus, Kinderlähmung und Masern. Darüber hinaus gibt es Pflichtimpfungen für bestimmte Länder - beispielsweise den Schutz gegen Gelbfieber, der für viele tropische Länder vorgeschrieben ist.
Neben der Impfung sollten Reisende zusätzlich darauf achten, was sie essen beziehungsweise wie die Nahrungsmittel zubereitet wurden. Denn die meisten Infektionskeime werden durch Nahrung und Getränke aufgenommen. Grundsätzlich gilt: Speisen und Wasser sollten immer - möglichst frisch - gekocht sein. Früchte sollten nur verzehrt werden, wenn sie sich schälen lassen. Von kalten Speisen sollte man ansonsten lieber die Finger lassen. Hier lässt sich nicht garantieren, dass sie keimfrei sind. Das gilt beispielsweise auch für Speiseeis und Eiswürfel in Getränken. Wer sich daran hält, kann in der Regel das Risiko an Reisedurchfällen, Cholera, Typhus, Shigellenruhr oder einer Salmonelleninfektion zu erkranken, drastisch verringern.

Mit frischem Atem in die Frühlingsdiät
Berlin (ots) - Die Diätsaison hat begonnen. Ob Fasten oder Kalorienzählen: Wer abnimmt, riecht oft unangenehm aus dem Mund. Mundgeruch kann entstehen, wenn der Körper seinen Stoffwechsel umstellt. Mit der richtigen Mundpflege lassen sich die peinlichen Begleiterscheinungen jedoch leicht meistern. Die frischen Helfer auf dem Weg in ein leichteres Leben heißen Zahncreme, Zungenreiniger, Mundwasser und Mundspray.
Auch wer gänzlich auf feste Nahrung verzichtet oder wenig isst, sollte zwei bis drei Mal am Tag die Zähne gründlich reinigen. Anschließend mit einem Zungenreiniger die Bakterien, die sich millionenfach auf dem Zungenrücken tummeln, wegschaben, wenige Striche genügen: zuerst 5mal mit der Bürstenseite die Belege aus den Zungenfurchen lösen, danach mit der Schaberseite die Belege einfach abschaben. Mundwasser rundet das Programm für frischen Atem ab. Ein kräftiger Schluck erreicht auch die kleinsten Winkel im Mund. Und für die kleine Erfrischung zwischendurch: Ein Zisch und schon ist der Atem frisch - Mundspray ist immer und überall griffbereit.
Übrigens: Mundhygiene kann Heißhungerattacken verhindern. Durch den minzigen Geschmack von Zahnpasta oder Mundwasser wird der Heißhunger auf Süßes neutralisiert, haben Ernährungsspezialisten beobachtet. Die Produkte von One Drop Only ® basieren auf rein natürlichen Zusatzstoffen. Minze, Myrrhe, Salbei und andere Kräuter sorgen bei der medizinischen Zahncreme, dem Mundwasser, dem Mundspray und allen anderen Mundhygieneartikeln für lang anhaltende Frische.
Weitere Informationen zum Thema Mundgeruch unter http://www.One-Drop-Only.de.

Weniger Kalorien, besseres Gedächtnis
Zurückhaltung beim Essen scheint die Denkfähigkeit zu verbessern
Baierbrunn (ots) -
Wer sich im Alter beim Essen zurückhält, stärkt sein Gehirn. Darauf deutet eine Studie der Universität Münster hin, über die die „Apotheken Umschau“ berichtet. An der Untersuchung nahmen 50 gesunde Personen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren teil. Ein Drittel von ihnen bekam eine Diät mit 30 Prozent weniger Kalorien als gewöhnlich, ein Drittel 20 Prozent mehr ungesättigte Fettsäuren bei gleichem Kaloriengehalt, und ein Drittel ernährte sich wie zuvor. Nach drei Monaten hatte das Erinnerungsvermögen nur in der Diätgruppe zugenommen - um durchschnittlich 20 Prozent.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fitte verkraften Schlaganfall besser
Baierbrunn (ots) - Wer sich im Alter körperlich betätigt, bekommt seltener einen Schlaganfall (Apoplex). Doch nicht nur das: Auch die Wahrscheinlichkeit für bleibende Behinderungen ist geringer, wenn es doch einmal zu einem Hirnschlag kommt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Dänische Forscher befragten 265 Patienten, die erstmals einen Schlaganfall hatten und stellten fest: Bei denjenigen, die vor dem Apoplex am aktivsten waren, nahm der Krankheitsverlauf häufiger eine mildere Form als bei denjenigen, die sich am wenigsten bewegten.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Die Zecken sind wieder da,
und damit auch die Borreliosegefahr!
Durch schnelle Soforthilfe wird das Infektionsrisiko minimiert
Der beste Schutz gegen Borreliose ist die Vermeidung von Zeckenstichen oder das schnelle, professionelle Entfernen der noch immer unterschätzten Blutsauger. Die heimtückische Krankheit Borreliose (durch Zeckenstich übertragbar) hat ähnliche Symptome wie eine normale Grippeerkrankung, und wird deshalb häufig falsch diagnostiziert. Die Folgen der Krankheit können fatal sein und Betroffene mit Lämungserscheinungen bis zur Rollstuhlabhängigkeit bringen.
Auch die zeitliche Verzögerung zwischen Zeckenstich und Krankheitsausbruch, verschleiert den direkten Zusammenhang der Ereignisse. Die für das Erkennen der Krankheit typische „Wanderröte”, zeigt sich nicht bei jedem Zecken-Opfer. Mit der Zeckenbox im Gepäck, wird Betroffenen das schnelle und professionelle Entfernen der gefährlichen Blutsauger ermöglichen, und so das Risiko einer Borrelioseerkrankung minimieren.
Die gefährlichen Erreger befinden sich im Verdauungstrakt der Zecken, und werden normalerweise von der Zecke erst nach einigen Stunden in die Saugwunde abgegeben. Man hat also bei schneller Zeckenentfernung beste Chancen, eine Krankheitsübertragung zu verhindern. Alles drin zur schnellen Selbsthilfe.
Die Zeckenbox, aus stabilem Weißblech, in den Maßen: 98 x 20 x 60 mm, passt perfekt in jede Tasche, Rucksack oder in´s Handschuhfach. Mit dem optimal abgestimmten Inhalt ist erstmals eine Komplettlösung, zum professionellen Einsatz gegen Zeckenstich auf den Markt gekommen. Kernstück des Inhalts ist eine hochwertige Metallpinzette mit feiner, gekrümmter Spitze, mit der auch Zecken in frühen Entwicklungsstadien (Larve, Nymphe) gepackt werden können. Eine Lupenkarte ermöglicht das genaue Positionieren der Pinzette am Zeckenkopf. Ebenfalls dabei sind 4 Alkoholtupfer zur Hautreinigung, 4 Wundpflaster zur Sicherung der Saugwunde gegen das Eindringen von Keimen und 4 beschriftbare Zeckensammeltütchen, in welchen gezogene Zecken für eine Laboruntersuchung deponiert werden können. Ein Kugelschreiber ist natürlich auch an Bord. Sehr sinnvoll ist das zum Set gehörende Laboruntersuchungs-Auftragsformular, mit dem Betroffene die Untersuchung der Zecken auf Borreliose oder FSME in Auftrag geben können.
Durch die PCR-Labor-Untersuchung kann schnell ermittelt werden, ob Zecken mit Borrelien oder den Erreger von FSME belastet sind. Bei positivem Befund, kann der Arzt dann die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Der große Vorteil der Zecken-Laboruntersuchung liegt darin, dass ohne Zeitverlust Borrelienbefall nachgewiesen werden kann. Versucht man den Nachweis der Borreliose durch Blutuntersuchung des Patienten herauszufinden, ist das in der Regel erst nach mehreren Wochen möglich. So verliert man wertvolle Zeit, in welcher bereits eine Behandlung mit Antibiotika hätte stattfinden müssen.
Damit Zeckenopfer bei der Zeckenentfernung alles richtig machen, gibt eine detailreiche Gebrauchsanweisung sämtliche, wichtigen Informationen. Auch über das, was man besser unterlassen sollte (Einsatz von Klebstoff, Nagellack oder Öl), wird darin aufgeklärt. Dazu findet man Infos über Zecken allgemein und über die Krankheiten Borrelliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).
Fazit: Ob Kinder die im Freien spielen, Wanderer, Jäger, Waldarbeiter, Angler, Jogger, Biker, Walker, Naturfreunde, Picknicker oder Sonnenanbeter - jeder sollte die Zeckenbox dabei haben, denn die Ausbreitung verseuchter Zecken nimmt sprunghaft zu. Zudem haben Zecken die Klimaerwärmung auf ihrer Seite. Zunehmend milde Winter sorgen dafür, daß kaum Zecken erfrieren. Stattdessen vermehren sie sich explosionsartig und sind bereits bei Temperaturen um 7 Grad aktiv. Höchste Zeit also die Problematik ernst zu nehmen und sich entsprechend zu wappnen.
Zu kaufen ist die Box direkt beim Hersteller, im Internet oder in der Apotheke. 
Kontaktdaten: Zeckenbox, Bücherweg 2, D-63477 Maintal 3, Tel. 06181-441090, Internet: http://www.zeckenbox.de, Mail: zeckenbox@t-online.de, Im Apothekenhandel unter der PZN-Nummer: 5968999 (Pharmazeutische-Zentral-Nummer).


Kein Umweg über den Hausarzt
Wer Symptome eines Schlaganfalls bemerkt,
soll gleich den Notarzt rufen
Baierbrunn (ots) -
„Zeit ist Hirn“, sagen Schlaganfall-Experten. Der prägnante Satz besagt, dass das Gehirn die besten Chancen hat, einen Schlaganfall („Apoplex“) mit möglichst geringen Spätfolgen zu überstehen, je schneller der Patient entsprechend behandelt wird. „Rufen Sie nicht ihren Hausarzt an. Der ist in der Regel beschäftigt, ruft Sie später zurück oder kommt abends nach seiner Sprechstunde bei Ihnen vorbei. Da vergeht zu viel Zeit“, erklärt Professor Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg in der „Apotheken Umschau“. Er rät, sofort den Rettungsdienst unter der Nummer 112 anzurufen und dem Rettungsteam klarzumachen, dass man in die nächste Stroke Unit gebracht werden möchte. Dieser Begriff hat sich für die Klinikstationen eingebürgert, die auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert sind. Die dortigen Experten können die verschiedenen Formen des Apoplex am sichersten diagnostizieren und die Therapie einleiten - je früher, desto erfolgversprechender.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Walnüsse und Fisch schützen auf unterschiedliche Weise vor Herzkrankheiten, so die kürzlich veröffentlichten Forschungsergebnisse der Universität Loma Linda
Loma Linda, Kalifornien (ots/PRNewswire) - In den jüngst im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Forschungsarbeiten der Universität Loma Linda werden die Wirkungen von Walnüssen und fetthaltigem Fisch beim Kampf gegen Herzkrankheiten verglichen. Dabei zeigt sich, dass Walnüsse bei gesunden Personen den Cholesterinspiegel stärker senken als Fisch, wobei fetthaltiger Fisch seinerseits den Triglycerid-Spiegel senkt. Beides trägt zur Verringerung des Gesamtrisikos für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe bei.
„In der Praxis bedeutet die Studie, dass eine einfach zu sich zu nehmende Menge an Walnüssen und fetthaltigem Fisch in der Nahrung sogar bei Gesunden eine bedeutende Abnahme des Cholesterin- und Triglycerid-Spiegels zur Folge hat“, sagte die Hauptautorin der Studie, Dr. Sujatha Rajaram, ausserordentliche Professorin in der Ernährungsabteilung der Fakultät für Gesundheitswesen der Loma Linda University.
Anhand der von der US-amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) herausgegebenen qualifizierten Gesundheitsempfehlung haben die Forscher folgendes herausgefunden: 42 g (ca. 1,5 Unzen) bzw. eine Handvoll ganzer oder ca. drei Esslöffel zerhackter, mit der täglichen Nahrung aufgenommener Walnüsse, senken den Gesamtcholesterin-Spiegel im Vergleich zu einer auf den USDA-Empfehlungen beruhenden Ernährung um 5,4 Prozent und das (schlechte) LDL-Cholesterin um 9,3 Prozent.
Unter Berücksichtigung der Richtlinien der American Heart Association stellten die Wissenschaftler weiterhin fest, dass die zweimalige wöchentliche Einnahme von fetthaltigem Fisch (jeweils etwa 4 Unzen, wie von der AHA für Gesunde ohne Herzkrankheit empfohlen) den Triglycerid-Spiegel um 11,4 Prozent senkt. Darüber hinaus erhöht sie im Vergleich zur Kontrollkost den Spiegel des (guten) HDL-Cholesterins um 4 Prozent, aber auch in leichtem Masse den des (schlechten) LDL-Cholesterins. Bei dem für die Studie eingesetzten Fisch handelte es sich um Lachs.
„Sowohl pflanzliche als auch aus dem Meer stammende Omega-3-Fettsäuren schützen das Herz und da sie offensichtlich die Senkung unterschiedlicher Risikofaktoren bewirken, ist es empfehlenswert, sie beide in die Ernährung zu integrieren“, so Dr. med. PH Joan Sabate, einer der Autoren der Studie und Vorsitzender der Fakultät für Ernährungswissenschaften.
Dr. Rajaram fügte hinzu: „Man sollte Omega-3-Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs (z.B. in Form von Walnüssen) als auch aus dem Meer in die Nahrung aufnehmen. Sollte fetthaltiger Fisch für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren aus dem Meer nicht in Frage kommen, so kann auf Mikroalgenöl bzw. auf mit DHA angereicherte Eier ausgewichen werden.“
Die ernährungswissenschaftliche Fakultät verfügt über beträchtliche Erfahrung bei der Durchführung streng kontrollierter Ernährungsstudien mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die vorliegende, mit gesunden Teilnehmern durchgeführte Studie ist die fünfte, in der die Gesundheits- und Ernährungseigenschaften von Walnüssen untersucht werden. Sie unterscheidet sich von den vorangegangenen Studien dadurch, dass sie erstmals überhaupt eine pflanzliche Quelle von Omega-3-Fettsäuren mit einer aus dem Meer stammenden Quelle vergleicht. Die Studienteilnehmer wurden im Rahmen des 24-wöchigen Ernährungsplans nach dem Zufallsprinzip auf die drei achtwöchigen Kostpläne verteilt. Dadurch konnten die Wissenschaftler die Wirkung jeder einzelnen Kost auf alle Teilnehmer miteinander vergleichen.
Loma Linda University ist eine gesundheitswissenschaftliche Universität in Südkalifornien. Sie ist für ihre Forschungsarbeiten im Bereich Ernährung und Lebensführung im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten bekannt. Weitere Informationen zur Universität stehen auf der Website unter http://www.llu.edu zur Verfügung. Zugriff auf das Manuskript im American Journal of Clinical Nutrition erhalten Sie im Internet über die DOI-Referenz 10.3945/ajcn.2009.26736S.

Kühlen - ein paar Minuten sind zu wenig
Die Folgen von Sportverletzungen lassen sich
durch die richtige Erstversorgung mildern
Baierbrunn (ots) -
Dass bei Sportverletzungen Kühlen eine der wichtigsten Maßnahmen ist, beherzigen heute schon viele Sportler. Aber: „Kühlen ist nicht gleich kühlen“, mahnt Dr. Ulrich Kämpfe, Allgemeinmediziner aus Bad Gögging im „HausArzt-Patientenmagazin“. Es reiche nicht, mal eben kurz einen Eisbeutel auf die schmerzende Stelle zu legen. „Um das Gewebe gut zu kühlen, müssen Sie es dem Kältereiz dauerhaft aussetzen“, erklärt er. Seine Empfehlung: 15 bis 20 Minuten kühlen, dann 15 Minuten Pause einlegen und diesen Zyklus mehrmals wiederholen - „bei kleineren Verletzungen ruhig bis zu 24 Stunden, bei schwerwiegenderen, wenn möglich, sogar bis zu 48 Stunden.“ Damit die Kälte die Haut nicht schädigt, sollte man etwas unterlegen, zum Beispiel ein Handtuch. Sportmediziner Kämpfe rät, den Eisbeutel mit einer elastischen Binde straff zu fixieren, um zwei Ziele auf einmal zu erreichen: Kühlen und Komprimieren.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“


Schmerzen im Sprunggelenk

Bandagen stützen und stabilisieren für einen aktiven Alltag
Bayreuth (ots) -
Stechende Schmerzen im Sprunggelenk? Eine Fehlstellung, Verstauchung, Arthrose oder Reizung nach einer Operation kann ursächlich sein. Bandagen für das Sprunggelenk helfen, wieder schmerzfreier durch den Alltag zu gehen.

Sprunggelenkbandagen (z.B. Levamed von medi) stabilisieren, lindern Schmerzen und Schwellungen, Quelle: „obs/medi GmbH & Co. KG“
Wer ist betroffen?
Körperliche Arbeit im Berufsleben belastet Muskulatur und Gelenke. In der Freizeit können Sportarten wie Tennis, Squash und Fußball z.B. die Gefahr einer Bänderzerrung erhöhen. Einfach und wirkungsvoll kann dann die Therapie mit einer Bandage (z.B. Levamed von medi) sein und auch bei chronischen Schmerzen im Fußgelenk helfen.
Schmerzen im Fußgelenk? PECH hilft!
Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich die „PECH“ Methode: Pause, Eis, Compression (z.B. mit Levamed), Hochlegen. Bei chronischen Schmerzen (z.B. bei Arthrose) kann eine angemessene Medikation (Gel, Schmerzpräparate) mit dem Arzt abgestimmt werden. Er kann bei Notwendigkeit eine Bandage verschreiben. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt dann maximal 10,— Euro. Sprunggelenkbandagen sind auch ohne Rezept im medizinischen Fachhandel erhältlich.
So wirken und helfen Sprunggelenkbandagen
Die Kompression der Bandage und die seitlich eingearbeiteten Silikonkissen (z.B. Levamed) massieren das Gelenk und fördern die Durchblutung. Blutergüsse und Schwellungen klingen schneller ab, Schmerzen und Spannungsgefühle werden gelindert.
Moderne Sprunggelenkbandagen sind elastisch, luftdurchlässig und einfach zu handhaben. Sie werden wie ein Strumpf angelegt und sind in unterschiedlichen Farben erhältlich (z.B. Levamed in Sand, Schwarz und Silber).
Auch für den Ellenbogen (z.B. Epicomed), das Handgelenk (z.B. Manumed active) oder das Knie (z.B. Genumedi) gibt es im medizinischen Fachhandel die richtigen Bandagen.
Surftipp: http://www.medi.de / Gelenkstabilisierung.
Unter der Hotline 0180-5003193 (14 ct/min) kann die kostenlose DVD „medi - Der Film“ bestellt werden. Er zeigt unterhaltsam, wie medizinische Hilfsmittel (Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe) im Alltag wirken.

Akupunktur lindert Kopfschmerz
Auf die korrekte Position der Nadeln aber kommt es nicht an
Baierbrunn (ots) -
Akupunktur ist eine erfolgversprechende Therapie-Option bei Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung für die Cochrane Collaboration durch die TU München, bei der 33 Studien mit insgesamt 6.736 Teilnehmern ausgewertet wurden. Allerdings zeigte sich, dass die Nadeln nicht den chinesischen Vorschriften entsprechend gesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein, berichtet die „Apotheken Umschau“. Patienten, die mindestens acht Wochen lang zusätzlich zu Medikamenten akupunktiert wurden - egal ob „echt“ oder „falsch“ - litten seltener an Kopfschmerzen als jene, die nur Schmerzmittel erhielten. Bei Migräne waren beide Akupunkturformen der medikamentösen Vorbeugung sogar überlegen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Siesta tut Kindern gut
Schlummern oder Dösen am Mittag bringt Kindern die innere Ruhe
Baierbrunn (ots) -
Unser Biorhythmus hat ein mittägliches Tief, daher ist ein Nickerchen sinnvoll und gesund. „Bei Kindern verhindert es eine Überreizung“, erklärt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Die Kleinen schliefen dann abends sogar besser ein und seien insgesamt ruhiger. Eltern sollten versuchen, ihrem Kind, das sich um die Mittagsruhe drücken möchte, diese schmackhaft zu machen. „Dafür dürfen sie etwas später ins Bett gehen“, rät Busse zum Beispiel. Es reiche auch, wenn das Kind mittags nur etwas döst.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Sommerzeit: Spätaufsteher, vorbeugen!
Wie Sie sich die Zeitumstellung erleichtern können
Baierbrunn (ots) -
Es ist wieder soweit: An diesem Wochenende ist die Nacht von Samstag auf Sonntag eine Stunde kürzer - die Sommerzeit beginnt. „Spätaufsteher haben es jetzt besonders schwer. Der Beginn der Sommerzeit ist für den Körper ein Mini-Jetlag“, sagt Professor Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Universität Regensburg in der „Apotheken Umschau“. Aber es gibt Möglichkeiten vorzubeugen: Zum Beispiel kann man den Samstag bereits eine halbe Stunde und den Sonntag eine ganze Stunde früher beginnen. Montag sollte das Aufstehen dann schon einfacher sein. Tageslicht ist ein natürlicher Wecker. Deshalb: Vorhänge auf, zur Not Licht einschalten. Kreislauf in Schwung bringen: kalte Dusche, Kaffee, schwarzer Tee. Möglichst viel schon am Vortag erledigen: Kleidung bereitlegen, Taschen packen, Brotzeit richten. Besonders wer zu Wochenbeginn doch noch nicht über den Berg ist, soll im Verkehr erhöhte Vorsicht walten lassen. „Am Montag nach der Zeitumstellung kommt es vermehrt zu Autounfällen“, warnt Zulley.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zoll warnt vor immer mehr Arzneifälschungen
aus dem Internet: Wert beschlagnahmter Medikamente steigt auf Rekordniveau

Hohe Dunkelziffer
Berlin (ots) -
Der deutsche Zoll findet immer mehr gefälschte Arzneimittel und warnt deshalb die Verbraucher vor Bestellungen bei dubiosen Internethändlern. Laut Jahresstatistik 2008 der Bundeszollverwaltung betrug der Wert beschlagnahmter Medikamente im vorigen Jahr 9,7 Mio. Euro. 2006 hatten die Fahnder gefälschte Arzneimittel im Wert von 2,5 Mio. Euro gefunden; 2007 waren es schon 8,3 Mio. Euro. Die Dunkelziffer ist nach Expertenansicht um ein Vielfaches höher.
„Wer Medikamente aus zweifelhaften Quellen im Internet bestellt, kauft die Gefahr gesundheitlicher Schäden mit“, warnte Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, jetzt anlässlich der Zolljahrespressekonferenz in Düsseldorf: „Nach wie vor widmen die Zöllnerinnen und Zöllner bei ihren Kontrollen gefälschten Medikamenten ihre besondere Aufmerksamkeit. Aus gutem Grund: Analysen gefälschter Arzneien ergaben oft weit erhöhte Wirkstoffkonzentrationen, in vielen Fällen enthielten diese auch überhaupt keine wirksamen Substanzen.“
„Die Zahlen des Zolls bestätigen, dass das Internet das Einfallstor für den Handel mit gefälschten und nicht zugelassenen Arzneimitteln ist“, erklärte Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Der Gesetzgeber ist gefordert, endlich hart durchzugreifen. Im Gegensatz zu dubiosen Versandhändlern bieten die öffentlichen Apotheken eine sichere und kompetente Arzneimittelversorgung.“

Hoher Zucker schlecht fürs Gedächtnis?
US-Forscher finden verringerte Gedächtnisleistung
bei steigendem Blutzucker
Baierbrunn (ots) -
Wer Gedächtnisproblemen im Alter vorbeugen will, sollte auf gute Blutzuckerwerte achten, rät das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf Ergebnisse einer US-Studie. Forscher der New Yorker Columbia-Universität wiesen nach, dass bei erhöhten Blutzuckerspiegeln bestimmte Hirnbereiche weniger aktiv sind, die für die Gedächtnisleistung wichtig sind. Die Forscher vermuten, dass dies auch erklären könnte, warum regelmäßige Bewegung einem Nachlassen der Hirnleistung entgegenwirkt: Körperliche Aktivität trägt dazu bei, den Blutzucker zu senken.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Blütenstaub und Katzenhaar
Umfrage: Jeder Fünfte leidet in Deutschland unter einer Allergie - Heuschnupfen besonders verbreitet
Baierbrunn (ots) -
Die Augen jucken, die Nase trieft und manchmal wird sogar der Atem knapp - jeder fünfte Bundesbürger ab 14 Jahren (19,5%) leidet unter einer Allergie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Am meisten zu schaffen macht dabei den Frauen und Männern in Deutschland Blütenstaub (6,9%), gefolgt von Hausstaub (3,6%) und Tierhaaren (3,2%). Auch auf bestimmte Nüsse (1,6%) und Obstsorten (1,2%) reagieren viele mit allergischen Reaktionen. Jeder 30. (3,3%) weiß dagegen nicht, wogegen er genau allergisch ist. Wer erkannt hat, dass er auf Blütenpollen reagiert, der muss laut Experten künftig mit zunehmenden Beschwerden rechnen. Professorin Heidrun Behrendt von der Technischen Universität München nannte in der „Apotheken Umschau“ die Erwärmung der Erdatmosphäre und eine erhöhte Schadstoffbelastung als Gründe. Mehr Kohlendioxid in der Luft verstärke nicht nur den Treibhauseffekt, sondern rege viele Pflanzen zu vermehrtem Wachstum und Pollenausstoß an, betonte die Expertin. Gestiegene Temperaturen begünstigten zudem das Vordringen bislang in Deutschland nicht heimischer Pflanzen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.069 Personen ab 14 Jahren


Heuschnupfen: Kein Bett im Kornfeld -
Allergien ernst nehmen
Auslöser frühzeitig erkennen und meiden -
Die Wohnung weitestgehend pollenfrei halten
Köln (ots) -
Ein Picknick im Park oder ein Sonnenbad im Garten - von diesen Dingen können Allergiker oft nur träumen. Denn Pollen von Bäumen, Gräsern und Getreide lösen bei ihnen Niesattacken aus, sorgen für juckende Augen und eine geschwollene Mundschleimhaut. Rund 13 Millionen Deutsche leiden nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes inzwischen an Heuschnupfen. Doch was viele nicht wissen: Ohne Behandlung können Allergien chronisch werden oder sogar Folgeerkrankungen verursachen. „Betroffene sollten ihre Krankheit unbedingt ernst nehmen und früh einen Allergietest machen“, rät Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. „Sonst kann ein so genannter Etagenwechsel dazu führen, dass sich aus einem anfänglichen Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt.“
Für die typischen Symptome sind bestimmte Allergene verantwortlich, die im Immunsystem der Betroffenen eine Überreaktion auslösen. Die meisten antiallergischen Medikamente blockieren die Freisetzung des Hauptbotenstoffs allergischer Reaktionen und mildern dadurch Juckreiz, Rötungen und Niesanfälle. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten: „Sind die Allergene bekannt, können Heuschnupfenpatienten sich in Absprache mit dem behandelnden Arzt einer spezifischen Immuntherapie unterziehen, der Desensibilisierung“, erklärt die Expertin. „Sie programmiert quasi das fehlgeleitete Immunsystem um und stuft die Allergie auslösenden Stoffe wieder als natürlich ein.“
Um die Symptome des Heuschnupfens während der Saison zu mildern, hilft es, die Allergie auslösenden Stoffe so weit wie möglich zu meiden. Dazu können sich Betroffene zum Beispiel am Pollenflugkalender orientieren. Für Autofahrer ist es ratsam, den eigenen Pkw mit einem Innenraumfilter auszustatten, der die Pollen zurückhält. „Um nachts im Bett nicht von Niesanfällen geplagt zu werden, am besten die Kleidung vom Tag nicht im Schlafzimmer liegen lassen und sich vor dem Zubettgehen die Haare waschen“, rät Dr. Roth. Wer außerdem nachts bei geschlossenem Fenster schläft und seine Wäsche nicht im Freien trocknet, hat ebenfalls weniger Beschwerden in der Pollensaison.

Nüsse gegen Bauchfett
Mittelmeerkost plus eine Portion Nüsse erweist sich als besonders gesund
Baierbrunn (ots) - Eine Handvoll Nüsse täglich kann die positive Wirkung einer gesunden Ernährung verstärken, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das zeigt eine spanische Studie mit 1.200 Erwachsenen, die an einem „metabolischen Syndrom“ litten, einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, schlechten Blutfetten und Diabetes. Unter einer „Mittelmeerdiät“ aus viel Obst und Gemüse, mäßig Fisch, wenig Fleisch und Milchprodukten besserte sich das metabolische Syndrom häufig. Den besten Effekt erzielten Teilnehmer, die zusätzlich 30 Gramm Nüsse pro Tag aßen. Obwohl sie nicht abnahmen, verringerte sich ihr Bauchumfang. Das Bauchfett spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung des metabolischen Syndroms.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Mundgeruch? Ein Fall für den Zahnarzt!
Tipps und Informationen aus der Zahnarztpraxis
Köln (ots) -
„Ein Lebenskünstler beginnt den Tag, indem er etwas Schönes küsst“, hat der Schauspieler Marcello Mastroianni gesagt. Nicht nur schön sollte der Kusspartner sein, möchte man hinzufügen, sondern auch angenehm schmecken und riechen.
Schlechter Atem - ein Thema, das für etwa 35% der Deutschen aktuell ist. Viele glauben, dass die Ursache für Mundgeruch im Magen-Darm-Trakt zu finden ist und versuchen zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Versuch, der meistens scheitern wird, denn Mundgeruch geht in 90% aller Fälle von Bakterien aus, die sich in der Mundhöhle befinden und dort übelriechende Schwefelverbindungen produzieren.
Hausmittel wie Gurgeln mit Teebaumöl, Spülen mit Kamillentee oder Kaffeebohnen kauen bekämpfen das Problem, allerdings ist die Wirkung nur von kurzer Dauer. Die beste Empfehlung: die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis.
„Hier gibt es allerdings gewaltige Unterschiede“, erklärt Sylvia Fresmann, leitende Dentalhygienikerin der goDentis, „nur zweimal im Jahr die Zähne eine halbe Stunde lang reinigen zu lassen ist zu wenig und hat nichts mit moderner Prophylaxe zu tun. Jeder Mensch hat ein persönliches Risiko für eine Parodontitis, das durch eine standardisierte Diagnose und einer daraus resultierenden Risikobewertung regelmäßig bestimmt werden muss.“
Das Prophylaxe-Konzept Scan geht über eine normale professionelle Zahnreinigung hinaus. Auf Basis des individuellen Parodontitis- und Karies-Risikos wird ein persönlicher Zahnpflegefahrplan entwickelt. Erst nach eingehender Diagnose und Bewertung des aktuellen Zustandes von Zähnen und Zahnfleisch entscheiden die Zahnprofis über Art und Umfang der Behandlung. Folgetermine werden exakt auf den individuellen Bedarf des Patienten zugeschnitten. Das Ziel: Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu minimieren und Zähne und Zahnf