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Stadtratsfraktionen von CDU, Grüne und FWG tagen
Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung des Stadtrates, welche am Montag, den 13.9.2010, stattfinden wird, laden hiermit die Fraktionsvorsitzenden Ludwig Höffling, Klaus-Georg Brager und Jürgen Schneider die Mitglieder der Fraktionen von CDU, „Die Grünen“ und FWG zur einer gemeinsamen Fraktionssitzung am Donnerstag, den 9.9.2010, Beginn 19.30 Uhr, in die Gaststätte „Taccone“, Raiffeisenstraße, 56154 Boppard-Buchholz (Tel. 06742-3150) freundlichst ein.
Zu beraten sein wird u.a. über die Tagesordnungspunkte:
1. Nachwahl eines 2. stellvertretenden Mitgliedes im Werkausschuss
2. Zur Erhebung von Vorausleistungen auf endgültige Sanierungsausgleichsbeträge im Sanierungsgebiet „Erweiterte Innenstadt“
3. Nachtragshaushaltssatzung 2010
4. Schwimmbad Boppard (bzw. Römertherme?)
5. Zur Errichtung der Tiefgarage Heerstraße/Krankenhaus; Kriterien für eine gemeinsame Ausschreibung der Rohbauarbeiten
6. Antrag der FWG: Antragstellung „Stadtumbau West“ für den Ortseingang von Bad Salzig (Ortsmitte am Rhein)
7. Grundstücksangelegenheiten: a) Verkauf „Winzerverein“; b) Nutzungsalternativen für Anwesen / Flächen „Anwesen Weick, Mühltal; c) Veräußerung einer städtischen Teilfläche in der Schützenstraße, d) Marienberger Park
8. Verschiedenes / Anfragen / Mitteilungen

Bei der Volkshochschule Boppard beginnen folgende Kurse
Englisch am Vormittag
Ab Montag, 6.9. bietet Hilde Merz-Meckel wieder Ihren Englischkurs am Vormittag an. Von 9.00 bis 10.30 Uhr können auch neue Teilnehmer/-innen ihre vorhandenen Englischkenntnisse ergänzen und auffrischen.
Französisch für Fortgeschrittene
Der Französischkurs unter der Leitung von Claire Klein wird am Montag, 6.9. um 18.30 Uhr fortgesetzt. Neue Teilnehmende mit entsprechenden Vorkenntnissen sind herzlich willkommen.
Japanisch für Fortgeschrittene
Am Montag, 6.9. beginnt um 19.30 Uhr der Kurs „Japanisch für Fortgeschrittene“. Die Leitung hat Miho Roos
Yogakurse in Bad Salzig
Unter der Leitung von Ingrid Bock beginnen am Montag, 13.9. zwei Yogakurse im Feuerwehrhaus Bad Salzig. Die Gruppe der Anfänger/-innen trifft sich um 10.00 Uhr, die Fortgeschrittenen um 18.30 Uhr.
Spanischkurse
Am Dienstag, 14.9. beginnen die Spanischkurse bei Frau Nuria López des Wurm. Sie bietet ab 16.00 Uhr den Kurs „Spanisch für Schüler/-innen ohne Vorkenntnisse - A1“ an. Um 17.30 Uhr folgt dann der Lehrgang „Spanisch für Anfänger-/innen mit geringen Vorkenntnissen - A 1“. Die Gruppe „Spanisch für Fortgeschrittene - B1“ trifft sich um 19.00 Uhr.
Wild-Kochkurs
Am Mittwoch, 15.9. und am Donnerstag, 16.9. findet noch einmal der beliebte Kurs „Wild aus Bopparder Wäldern - Vom Revier bis zum Teller“ statt. Die Teilnehmenden werden an den beiden Abenden gemeinsam aus heimischem Wildbret verschiedene Wildgerichte zubereiten. Der Kurs findet um 18.00 Uhr in der Lehrküche (im ehemaligen Goethe-Institut) der Fritz-Strassmann-Schule statt.
Soweit nicht anders angegeben, finden alle Kurse in den Räumen der VHS in der neuen Stadthalle (2. Etage) am Marktplatz statt. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter http://www.vhs-boppard.de oder unter Tel. 06742-898866 (nur zeitweise besetzt).

Taizé-Fahrt in den Herbstferien
Teilnahme am internationalen Wochentreffen
bietet die JBS St. Michael Jugendlichen

Herbstferien? Eigentlich nicht viel los. Eine Woche nach Taizé fahren, das könnte es doch sein! Eine Woche, vom 10. - 17. Oktober 2010, für 130,— Euro eintauchen in eine ganz andere Wirklichkeit. In dem kleinen Dorf Taizé, in der Nähe von Cluny in Burgund treffen sich Woche für Woche tausende Jugendlicher aus allen Ländern Europas um am Leben der Brüdergemeinschaft von Taizé teilzunehmen.
Diese Gemeinschaft wurde während des zweiten Weltkriegs vom evangelischen Pfarrerssohn Roger Schutz gegründet und ihre erste Aufgabe bestand darin Kriegsgefangene und Juden zu verstecken. Über die Jahre hin wuchs diese Gemeinschaft auf nun mehr 80 Brüder und Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckten junge Menschen diese Gemeinschaft und wollten dort einige Zeit mitleben. Aus diesem Impuls heraus schufen die Brüder die Möglichkeit, dass Jugendliche und junge Erwachsene dort eine Woche mit ihnen leben können.
Heute heißt dies: An den drei Gebeten der Gemeinschaft in der Kirche teilzunehmen; sich einlassen auf die einfache Gottesdienstgestaltung, bestehend aus sich immer wiederholenden kurzen Liedversen, Beten und Lesungen aus der Bibel sowie viel Zeit zum Nachdenken; in kleinen Gruppen sich über das eigene Leben, die eigenen Sorgen und Wünsche auszutauschen, sich mit Bibeltexten näher zu beschäftigen; an der gemeinsamen Verpflegung teilzunehmen; viele neue Leute kennen zu lernen. Einfach eine Woche relaxen und ausspannen.
Infos zur Gemeinschaft von Taizé findet ihr unter http://www.taize.fr/de.
Die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael bietet diese Fahrt dorthin an. Anmeldeschluss ist der 29. September 2010.
Da mit zwei Kleinbussen gefahren wird, sind die Teilnahmeplätze begrenzt und eine schnelle Anmeldung tut not. Anmeldeunterlagen und Infos gibt es bei Hermann Schmitt, in der JBS St. Michael, Rheinallee 22 in Boppard unter Telefon 06742-2440, email jbs-boppard@rz-online.de bzw. im Internet unter http://www.jbs-boppard.de.
Wichtiger Hinweis für Silvester: Das diesjährige Europäische Jugendtreffen von Taizé wird dieses Jahr in Rotterdam vom 28. Dezember 2010 bis zum 1. Januar 2011 stattfinden. Auch dorthin wird die JBS St. Michael fahren. Hierzu gibt es demnächst Anmeldeunterlagen.

Besuch auf vier Pfoten im Ev. Altenzentrum Mühlbad
Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Ev. Altenzentrum Mühlbads erzählten immer wieder gerne von ihren Haustieren, den Vierbeinern, die sie stets treu in ihrem Leben begleitet haben. Dies nahm das Ev. Altenzentrum Mühlbad zum Anlass, Kontakt zur Hundefreizeit Fleckertshöhe e.V. aufzunehmen, und eine gemeinsame Zusammenarbeit zu planen. Der Kontakt mit einem Hund, fördert erwiesenermaßen die geistige und körperliche Fitness der älteren Menschen, regt alle Sinne an.
Vor allem demenzkranke Menschen benötigen besonders viel Aufmerksamkeit. Mit ihnen das Gedächtnis zu trainieren, neue Bewegungs- und Lebenslust zu wecken, erfordert Zeit. Zeit, die sich die Mitarbeiter des Mühlbads Tag für Tag nehmen. Ab September 2010 sollen nun auserwählte Vierbeiner der Hundefreizeit Fleckertshöhe e.V. dies unterstützen. Streicheln, Spielen, Bewegung, Kommunikation und Spaziergänge sorgen für Freude und Wohlergehen, als auch für Gesprächsstoff bei den Senioren.
Der Besuch der leisen Pfoten wird auch bei den bettlägerigen Bewohnern geplant.
Nicht alle Hunde sind für dieses Angebot geeignet. Ein Besuchshund muss gut sozialisiert sein, Kontakt zu Menschen suchen und über keinerlei Aggression verfügen. Er soll den körperlichen Kontakt zulassen können und über eine hohe Toleranzschwelle verfügen.
Wichtig ist, dass der Hund in seiner Aufgabe nicht überstrapaziert wird und die emotionale Belastbarkeit eines jeden Besuchshundes Berücksichtigung findet.
Ab 10. September 2010 beginnt die Zusammenarbeit (14-tägig) mit den Vierbeinern, worauf sich die Bewohner und natürlich die Mitarbeiter der Einrichtung sowie die Hunde und Hundeführer jetzt schon sehr freuen!

Veranstaltungskalender für die Woche 2.9. bis 14.9.10
2.9.10: Öffentliche Weinprobe - 20.00 Uhr
Öffentliche Weinprobe (Ohne Voranmeldung)
Kosten 5 Proben 6,— Euro mit Gästepass 5,— Euro
Ort: Weinkontor, Heerstr. 197
Weitere Infos erhalten Sie bei der Tourist Information Boppard,
Tel. 06742-3888
3.9.10: Öffentliche Wanderung - 16.00 Uhr
Öffentliche Wanderung ohne Anmeldung
Treffpunkt:16.00 Uhr Vorplatz Hauptbahnhof
Dauer: ca. 2,5 - 3 Stunden
Kosten: 3,— Euro pro Person
3.9. - 4.9.10: Tanz im Hotel Rheinlust - 20.00 Uhr
Tanz mit der Fiver-Show Band im Rheinsaal & im Burgkeller
Infos unter Tel. 06742-3001
Boppard, Hotel Rheinlust, Rheinallee 27-30
4.9.10: „Blue Note“ - 20.00 Uhr
Boppard, Café Kunststück, Binger Gasse 42
4.9.10: Öffentliche Stadtführung - 11.00 Uhr
Öffentliche Stadtführung durch die Geschichte Boppards
Boppard, Tourist Information, Marktplatz
Dauer: 1,5 Stunden. Kosten: 3,— Euro pro Person, mit Gästepass gratis
3. - 6.9.10: 100-jähriges Jubiläum TV Bad-Salzig
Die Festveranstaltung beginnt mit einer Musikveranstaltung für Junge und Junggebliebene am Freitag. Samstags schließt sich, nach dem Kirmesbaum aufstellen, abends eine große Sportgala mit international bekannten Sportlern unter Moderation von RPR an. Am Sonntag stellen sich die einzelnen Gruppen des TV auf der „bewegten Straße“ vor. Im Anschluss werden Gastgruppen auf der Bühne ihr Können zeigen. Am Montag findet vormittags die Verlosung des Kirmesjahrganges und am Abend der traditionelle Heimatabend mit Vereinen aus Bad Salzig statt. Die Bevölkerung und Gäste sind zu allen Tagen recht herzlich eingeladen.
Boppard-Bad Salzig, Alter Bahnhof
4.9.10: 3. „Sparkassen Open“ - 9.00 Uhr
3. „Sparkassen Open“ (Jugend LK-Turnier). Eine sportliche Veranstaltung des TC Rot Weiß Boppard e.V., Info-Telefon 06742-1211 Monika Stenzhorn
Boppard, Tennisanlage, Mainzer Straße 6
4.9.10: 11. Bopparder Rollskilauf - 13.00 Uhr
Rollski-Berglauf Rheinland Pfalz Meisterschaft
Seperate Nordic Walking-Blading-Wertung
Infos unter Tel. 06742-4526 oder http://www.TG-Boppard.de
Boppard, Mühltal
5.9.10; Kurkonzert Boppard - 11.00 Uhr
Kurkonzert Boppard mit dem Musikzug Freiwillige Feuerwehr Bad Salzig im Rahmen des Feuerwehrfests - Eintritt frei
Boppard, Musikpavillon
5.9.10: 5. MTB Gallahaan Trail
Wir bieten:
- Einmalige Single Trails
- Verpflegung sowie ein individuelles Multifunktionstuch
- Umzugs- und Duschmöglichkeiten in der Niederkirchspielhalle
Infos unter http://www.cx-challenge.de
oder http://www.mtb-gallahaan-trail.de
Boppard-Oppenhausen, Sportplatz
8. - 9.9.10: Zwiebelmarkt - 8.00 Uhr
Tradition hat der Zwiebelmarkt in Boppard; er geht bis ins späte Mittelalter zurück, als die Anbieter von Zwiebeln einer nahen Rheininsel ihre Zwiebelernte in Boppard verkauften. Mit Nachen und Kähnen wurde die Ernte damals nach Boppard gebracht. Heute sind zwar auch noch Zwiebel zu erwerben, doch gibt es auch eine Vielzahl anderer illustrer Dinge zu kaufen, so dass sich ein Besuch in diesen Tagen in Boppard lohnt. Buntes Treiben herrscht an den Verkaufsständen, die sich in der Rheinallee vor den großen Hotels und auf dem Marktplatz eingerichtet haben. So wird auch der Markt in diesem Jahr für seine Besucher keine Wünsche offenlassen; an Originalität hat er seit alters her nichts eingebüßt.
Boppard, Innenstadt und Rheinallee
9.9.10: Öffentliche Weinprobe - 20.00 Uhr
Öffentliche Weinprobe (Ohne Voranmeldung)
Kosten 5 Proben 6,— Euro, mit Gästepass 5,— Euro
Ort: Weinkontor, Heerstraße 197
Weitere Infos erhalten Sie bei der Tourist Information Boppard,
Tel. 06742-3888
10.9.10: Öffentliche Wanderung - 16.00 Uhr
Öffentliche Wanderung ohne Anmeldung
Treffpunkt:16.00 Uhr Vorplatz Hauptbahnhof
Dauer: ca. 2,5 - 3 Stunden
Kosten: 3,— Euro pro Person
10.9. - 11.9.10: Tanz im Hotel Rheinlust - 20.00 Uhr
Tanz mit der Fiver-Show Band im Rheinsaal & im Burgkeller
Infos unter Tel. 06742-3001
Boppard, Hotel Rheinlust, Rheinallee 27-30
11.9.10: Öffentliche Stadtführung - 11.00 Uhr
Öffentliche Stadtführung durch die Geschichte Boppards.
Boppard, Tourist Information, Marktplatz
Dauer: 1,5 Stunden. Kosten: 3,— Euro pro Person, mit Gästepass gratis
11.9.10: 2. Altbierfest mit Live Musik
Infos unter Tel. 06742-2176
Boppard, Hotel Reblaus, Untere Rheingasse 3-5
12.9.10: 1. Sebamed Bike Day - 8.30 Uhr
Radtouristikfahrt mit 4 Strecken (inklusive Familienstrecke)
MTB Marathon 62 km, 1.600 HM (Offizielle Rheinland MTB-Marathon Meisterschaft)
MTB Halbmarathon 40 km, 960 HM
Infos unter http://www.sebamedbikeday.de
Boppard-Bad Salzig, Firmengelände Sebamed
12.9.10: Kurkonzert Boppard - 10.30 Uhr
Kurkonzert Boppard mit dem Frauenchor Heideklang - Eintritt frei
Boppard, Musikpavillon
12.9.10: Kurkonzert Boppard-Bad Salzig - 16.00 Uhr
Kurkonzert Boppard-Bad Salzig -
Gemeinschaftskonzert mit allen Bad Salziger Musikvereinen - Eintritt frei
Boppard-Bad Salzig, Nachbarschaftsplatz
12. - 13.9.10: „Die Zauberharfe“ - Kindermusical - 16.00 Uhr
Veranstalter ist die Kreismusikschule Rhein-Hunsrück; Ausführende sind der Kinderchor „Buch-holz-Finken“, Gesangsschüler aus Rheinböllen, Musizierkreise aus Kirchberg und Simmern sowie ein Orchester aus Schülern der Kreismusikschule.
Infos unter: 06742-82235 oder 06761-7068
Boppard-Buchholz, Turnhalle Grundschule Buchholz

Gymnasium ausgebaut
und Berufsbildende Schule energetisch saniert

Ministerin Ahnen und Landrat Fleck weihen in Boppard Schulbaumaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II ein
Boppard.
„Mit den Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen im Kant-Gymnasium und in der Berufsbildenden Schule in Boppard werden die Lern- und Lehrbedingungen für die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in den beiden Schulen deutlich verbessert. Gleichzeitig hat der Kreis als Schulträger durch die Schwerpunktsetzung auf den Aspekt der Energieeffizienz in beiden Schulen auch umweltpolitisch ein sehr beachtenswertes Zeichen gesetzt. Beides zusammen genommen zeigt: Die über das Sonderprogramm des Landes „Für unser Land: Arbeitsplätze sichern - Unternehmen unterstützen - nachhaltig investieren“, mit dem das bundesweite Konjunkturprogramm II in Rheinland-Pfalz umgesetzt wird, in diese beiden Schulen investierten Fördermittel von mehr als 2,4 Millionen Euro sind sehr gut angelegt.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen, die gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Bertram Fleck, die Bauvorhaben in den beiden Schulen besichtigte und offiziell einweihte. Landrat Fleck dankte dem Bund für die großzügige Förderung von 80 Prozent im Rahmen des Konjunkturprogrammes II und dem Land für die Befürwortung der Aufnahme in das Förderprogramm und das zinslose Darlehen für den Restbetrag von 20 Prozent.

Landrat Bertram Fleck (Mitte) begutachtet zusammen mit Ministerin Doris Ahnen (zweite von links) und Schulleiterin Beate Kraemer (zweite von rechts) die Lüftungsanlage in einem Klassenzimmer. Die Architekten Professor Wolfgang Schreiber (rechts) und Franz-Josef Zimmermann (links) erklärten die Funktion der Anlage
Seit einigen Jahren hatte das Kant-Gymnasium den Wunsch, den zweiten Flügel des Dachgeschosses im Neubau auszubauen. Beim 1997 ausgeführten Ausbau der rheinseitigen Seite wurden bereits Vorinstallationen für diesen weiteren Ausbau getroffen. Mit der nun fertiggestellten 480.000,— Euro teuren Maßnahme sind vier helle Klassenräume mit je 66 qm Nutzfläche sowie ein Kursraum und ein Lehrmittelraum entstanden. Somit stehen den laut Schulentwicklungsplanung bis zum Jahr 2012/2013 zu erwartenden 880 Schülern die insgesamt notwendigen 36 Klassenräume zur Verfügung. Sämtliche Unterrichtsräume im Dachgeschoss wurden mit einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgerüstet, da neben der energetischen Notwendigkeit für den Passivhausstandard inzwischen auch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Schüler wissenschaftlich nachgewiesen ist.
Auf dem ausgebauten Dach liefert eine Bürgersolaranlage der Solargenossenschaft Hunsrücksonne eG ca. 79 Prozent des Energiebedarfs des gesamten Schulgebäudes. Jeder Interessierte kann einen Anteil von 1.000,— bis 10.000,— Euro an der Genossenschaft zeichnen.
Im Rahmen des Konjunkturpakets II des Bundes wurde auch der 400.000,— Euro teure erste Bauabschnitt des energetischen Maßnahmenpakets am Kant-Gymnasium durchgeführt. Neben der Dämmung von 1.000 qm Dachbodenflächen im Altbau und 1.200 qm Kellerdecken im Neubau wurde die Einfachverglasung der Pausenhalle im Neubau gegen 400 qm Dreifachverglasung ersetzt. Die Außenbauteile erreichen den Passivhausstandard.

Landrat Bertram Fleck (links) zusammen mit Ministerin Doris Ahnen (rechts) und der Schulleiterin der Berufsbildenden Schule Beate Kraemer (Mitte) bei der feierlichen Einweihung
Bei der energetischen Generalsanierung der Berufsbildenden Schule Boppard wurde der erste Bauabschnitt mit Kosten von 1.811.000,— Euro eingeweiht. Mittelfristig sind drei weitere Bauabschnitte erforderlich. Die Gesamtbaukosten betragen ca. vier Millionen Euro. Auf Grund der Erkenntnisse aus dem Energiecontrolling war bekannt, dass die Berufsbildende Schule Boppard mit die schlechteste Energiebilanz aller kreiseigenen Gebäude besitzt. „Daher haben wir für dieses Objekt bereits im Jahr 2008 den Gebäudeenergieausweis auf Bedarfsbasis erstellen lassen, der eine ausführliche Analyse der Bausubstanz darstellt und somit die Grundlage für ein umfassendes, nachhaltiges Sanierungskonzept mit Vorbildcharakter bietet“, so Landrat Fleck. Bei der Sanierung wurde der Heizenergieverbrauch von 20 Liter pro m² und Jahr auf 1,5 Liter pro m² und Jahr, sprich Passivhausstandard, verbessert. „Einsparenergie ist die wichtigste Energie. Hier werden sogar 90 Prozent Heizenergie eingespart. Dies ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zur Referenzregion für Klimaschutz und innovative Energiesysteme“, freut sich Landrat Bertram Fleck.
Die Gebäudehülle wurde dabei auf Passivstandard gedämmt und die Klassen mit Einzellüftungsgeräten, welche auch die Beheizung der Klassen übernehmen, ausgerüstet. Auch hier will die Hunsrücksonne eG auf der sanierten Dachfläche noch vor dem 30. September eine Bürgersolaranlage mit ca. 50 kWp in Betrieb nehmen.
Landrat Fleck bedankte sich bei den Planern unter Führung von Architekt Professor Wolfgang Schreiber und den ausführenden Firmen.
Die Sanierung wird auf Vermittlung des Umweltministeriums vom Institut für Nachhaltiges Bauen und Gestalten (INBG) an der FH Kaiserslautern begleitet und gemeinsam mit der EnergieOffensive Rheinland-Pfalz (EOR) evaluiert. Ein entsprechendes Monitoring, welches vom Umweltministerium gefördert wird, läuft bereits. Die Erkenntnisse aus dieser Sanierung sollen nicht nur als Grundlage für die weiteren Sanierungsmaßnahmen des Kreises dienen, sondern auch anderen Schulträgern zur Verfügung gestellt werden.

Tanzen hält fit!
Die Ev. Kirchengemeinde lädt zu einem neuen ökumenischen Tanzkurs ein. Der Schwerpunkt ist: „Volks- und Square Tänze“. Beginn ist am 6. September 2010 um 15.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum Boppard, Pastorsgasse 9d. Kosten: 12 Doppelstunden 30,— Euro. Die Leitung hat die bewährte Diplom-Tanzpädagogin Gudrun Kroll. Wer etwas für seine Gesundheit tun will und Freude an Bewegung und Musik hat, ist herzlich eingeladen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Haben sie Mut und kommen!
Auskunft: Ursula Jäger, Tel. 06742-1407.

Sieger beim Luftballonwettbewerb kommt aus Hirzenach
BfB-Ferienaktion schließt mit schönen Preisen
Der Sieger beim Luftballonwettbewerb der Ferienaktion „Kleine Räuber auf großer Fahrt“, veranstaltet von „Bürger für Boppard“ heißt Noah Förster aus Hirzenach. Der Ballon von Noah schaffte es 52 km weit bis nach Wiesbaden - Hessloch. Als Preis überreichte Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr einen Familiengutschein (2 Erw. / 3 Kinder) der Firma Hebel für ein Zwei-Flüsse-Fahrt nach Winningen.
Auf Platz 2 landete der Ballon von Isabel Puth (Bad Salzig) mit 41 km; sie erhielt einen Gutschein für eine Kinderstadtführung für 10 Kinder mit Stadtführer Michael Höffling. Der 3. Platz, eine Geo-Cache-Tour von der Firma Having Fun Boppard, ging an Lorenz Schneider (Boppard).
Auf den weiteren Plätzen gewannen David Apel (Boppard) und Viola Kalkofen (Boppard) je einen Gutschein von Schuhe-Ruda (je 25,— Euro), Lorena Thielen (Oppenhausen) und Leonard Becker (Holzfeld) einen Kegelbahngutschein im Hotel Apostelhof in Bad Salzig, sowie Janina Jäckel (Holzfeld) und Tim Weinand (Holzfeld) einen Kinogutschein. Mit der Verteilung der Preise endet ein tolles Ferienprogramm der BfB für Kinder aus allen Ortsbezirken der Stadt.
Im kommenden Jahr erfolgt die 7. Auflage von „Kleine Räuber auf großer Fahrt“, mit erneut spannenden Programmen.

Politischer Stammtisch der Bürger für Boppard
Der politische Stammtisch der BfB-ler findet für den Monat August am 31.8.2010, ab 19.00 Uhr, bei Picco, Gaststätte „Stadt Köln“ statt. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. BfB freuen sich auf gute Gespräche.

Essen wie bei guten Freunden:
Senioren-Mittagstisch Boppard

Ein leckeres Essen und nette Unterhaltung: Ältere Mitbürger treffen sich zum geselligen Mittagstisch am Donnerstag, 26. August um 12.00 Uhr im Kleinen Dachgeschoss-Saal der Bopparder Stadthalle (Eingang ganz rechts). Jeder soll sich fühlen können, als wäre er bei guten Freunden eingeladen. Deshalb bietet der Caritasverband bei Bedarf einen kostenlosen Hol- und Bring-Service an.
Anmeldungen für das Mittagessen und den Fahrdienst nimmt die Caritas in Boppard unter Telefon 06742-87860 bis zum vorherigen Montag entgegen.

Konzert und Kabarett zum VHS - Jubiläum in Boppard
Mit einem konzertanten Höhepunkt und mit Kabarett begeht am Sonntag, 29. August 2010 die Volkshochschule Boppard ihr 60-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „VHS Boppard - 60 Jahre plus“ präsentiert die Bopparder Volkshochschule in der neuen Stadthalle im Rahmen eines kleinen Festprogramms Lieder und Musikstücke von Rossini, Puccini, Bizet bis hin zu Operettenmelodien u.a. von Johann Strauß, Robert Stolz und Franz Lehar.
Als Interpreten konnten die aus dem Rheinland stammende Mezzo-Sopranistin Nadja Forneck und der Stuttgarter Tenor Ralph Strehle gewonnen werden, begleitet werden beide vom aus Russland stammenden Pianisten Evgeny Nikiforov.
Im Programm auch Kabarettist Stefan Schulze, der fast 20 Jahre lang mit dem Kabarett-Duo „BläckAut“ auf der Bühne stand und nun als Solokabarettist „Herr Schulze“ mit Realsatire, rabenschwarzem Humor, bissigem Witz und leichter Ironie sein Publikum begeistert. Festredner ist der Vorsitzende des Landesverbandes der rhein-landpfälzischen Volkshochschulen, Landtagspräsident Joachim Mertes.
Die Bopparder Bevölkerung, insbesondere alle VHS-Teilnehmer, jetzige und frühere Dozenten sowie Freunde der VHS sind zur Festveranstaltung am Sonntag, 29.8.2010 ab 11.00 Uhr in die Stadthalle eingeladen.
Kostenlose Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Boppard, im VHS-Cinema oder im Internet unter http://www.vhs-boppard.de/60jahre erhältlich.

Internationaler Schüleraustausch - Gastfamilien gesucht!
Chile
Deutsche Schule, Punta Arenas
Familienaufenthalt: 7.12.2010 - 4.2.2011
20 Schüler(innen), Deutschkenntnisse, 16-17 Jahre
Peru
Alexander-von-Humboldt-Schule, Lima
Familienaufenthalt: 6.1. - 26.2.2011
45 Schüler(innen), gute Deutschkenntnisse, 14-16 Jahre
Brasilien
Pastor-Dohms-Schule, Porto Alegre
Familienaufenthalt: 8.1. - 16.2.2011
25 Schüler(innen), gute Deutschkenntnisse, 16-17 Jahre
In alle drei Länder ist ein Gegenbesuch möglich!
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei: Schwaben International e.V., Uhlandstraße 19, 70182 Stuttgart
Tel. 0711-2372913, Fax 0711-2372932, Email: schueler@schwaben-international.de, http:/www.schwaben-international.de.

Führung durch den Marienberger Park!
Eine sachkundige Führerin erwartet Interessierte Besucher am Sonntag, dem 22. August 2010 um 14.00 Uhr zu einem ganz besonderen Spaziergang durch den Marienberger Park. Die Gäste erfahren Geschichte(n) rund um den vor etwa 200 Jahren angelegten Landschaftsgarten als Teil einer ehemaligen Kaltwasserheilanstalt mit seinen Besonderheiten und der vielfältigen Bepflanzung.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad Boppard-Buchenau. Kosten: 5,— Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Führung dauert ca. 1 1/2 Stunden und findet bei jedem Wetter (außer Unwetter) statt.
Arbeitskreis Zaunblicke, http://www.zaunblicke.de, Tel. 06761-5509.

Drei Jugendzentren, ein aktueller Kinofilm
Jugendzentren Emmelshausen und Kirchberg sowie die JBS St. Michael zeigen am 28. August Open-Air „Twilight Eclipse“
Das erste kreisweite Open-Air-Kino-Event des Arbeitskreises Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis findet im Innenhof der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, Rheinallee 22 in Boppard statt.
Am Samstag, den 28. August 2010 wird gegen 21.15 Uhr (abhängig von der Dunkelheit) in Kooperation mit dem cinema Boppard der aktuelle Film „Twilight Eclipse“ gezeigt. Einlass ist ab 20.00 Uhr. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dauert 2 Stunden.
Auch wenn die Trennung von Bella und Edward vorüber ist, steht in „Twilight Eclipse“ wieder das Liebesdreieck zwischen dem Pärchen und Jacob im Vordergrund. Jacob hat seine große Liebe Bella nämlich noch nicht aufgegeben und beschließt, um sie zu kämpfen. Als es Jacob gelingt, Bella zu küssen, stürzt er sie in ein Gefühls-Chaos: Muss sie sich von Jacob lösen, kann sie ihre Freundschaft zu ihm aufrecht erhalten, oder gehen ihre Gefühle für den jungen Werwolf doch weiter, als sie sich bislang eingestehen wollte?
Als ob diese privaten Probleme nicht schon schlimm genug wären, spitzt sich in Twilight: Eclipse auch die Gefahr zu: In Seattle herrscht Unruhe aufgrund einer Serie mysteriöser Todesfälle. Bella und Edward finden bald heraus, dass diese Morde von einer Gruppe neu umgewandelter Vampire begangen wurden. Diese stehen unter der Kontrolle der blutrünstigen Vampirin Victoria, die sich immer noch für den Tod ihres Freundes an Bella und Edward rächen will. Da neu verwandelte Vampire besonders stark und gefährlich sind, muss Edward bald erkennen, dass er allein keine Chance im Kampf gegen diese Armee von Untoten hat. Seine einzige Hoffnung besteht darin, sich mit den Werwölfen im Kampf gegen die eigene Rasse zu verbünden. Doch kann er den Hass und das Misstrauen der indianischen Werwölfe, zu denen auch Jacob gehört, überwinden?
Die Lösung dieser Frage im Ambiente zwischen den Mauern des 100jährigen Alumnats und der mittelalterlischen Stadtmauer in der Dunkelheit zu erleben, verleiht dem dritten Film der Twilight-Saga eine ganz neue Dimension.
Im Arbeitskreis Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis haben sich die fünf Jugendzentren: Jugendzentrum „Am Zug“, Jugendzentrum Sohren, Jugendcafe Simmern, Jugendzentrum Emmelshausen und die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael organisiert.
Infos zur Veranstaltung in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt unter 06742-2440 bzw. jbs-boppard@rz-online.de. Kartenvorbestellungen bitte an das cinema-boppard, Tel. 06742-81939 richten. Bei Regen wird der Film im cinema Boppard in der Stadthalle gezeigt.

Kinderkleiderbörse Boppard
Am Samstag, den 11. September 2010 findet von 14.00 - 16.00 Uhr die nächste Kinderkleiderbörse in Boppard in den Räumen der Fritz-Straßmann-Schule, Auf der Zeil statt. Angebote wird alles Rund ums Kind, sowie alles was rollt für Kinder und Erwachsene, z.B. Fahrräder, Roller, Inliner etc.
Anmeldung und Info bitte unter Telefon 06742-806751. Der Erlös wird einem sozialen Zweck gespendet. Für das leibliche Wohl sorgt ein Kuchen- und Getränkeverkauf der Fritz-Straßmann-Schule.
Kleiderspenden können am Verkaufstag abgegeben werden.

Bei der Volkshochschule Boppard beginnen folgende Kurse
Yoga-Kurse
Die neuen Yogakurse unter der Leitung von Krimhild Janker beginnen am Dienstag, 31.8.10. Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse treffen sich um 18.00 Uhr, Anfänger/-innen mit Vorkenntnissen um 20.00 Uhr. In beiden Gruppen sind neue Teilnehmende herzlich willkommen.
Am Donnerstag, 2.9. starten die Yoga-Kurse von Alice Vattappillil. Der erste Kurs beginnt um 17.00 Uhr, der Zweite um 18.45 Uhr. Neue Teilnehmende können nur mit entsprechenden Vorkenntnissen aufgenommen werden, worüber die Kursleiterin entscheidet. Alle Yogakurse finden in der Janusz-Korczak-Schule (Boppard, Auf der Zeil) statt.
Japanisch für Anfänger
Ab Mittwoch, 1.9., 18.00 Uhr bietet Frau Miho Roos einen Japanischkurs für Anfänger an.
Wild aus Bopparder Wäldern - Wildkochkurs
Der beliebte Kurs findet am 1. und am 2.9. jeweils von 18.00 bis ca. 22.00 Uhr in der Fritz-Strassmann-Schule (Lehrküche im ehemaligen Goethe-Institut) statt. Die Teilnehmenden bereiten aus heimischen Wildbret verschiedene Wildgerichte zu. Da der Kurs schnell ausgebucht ist, werden noch weitere Termine angeboten.
Deutsch als Fremdsprache
Die VHS Boppard bietet wieder verschiedene Deutschkurse an. Ein Informationsabend für alle Kurse findet am Donnerstag, 2.9. um 18.00 Uhr unter der Leitung von Ute Uno statt. Ein Einstufungstest kann vorgenommen werden.
Computerkurse
Am Donnerstag, 2.9. beginnen folgende Kurse unter der Leitung von Ursula Forneck:
16.30 Uhr: Erlernen der Tastatur am PC für Kinder ab 8 Jahre - Tastschreiben heute anders als bisher?
18.00 Uhr: Einführung in die Arbeit am PC mit Einführung in das Internet (für Einsteiger)
19.30 Uhr: Einführung in Powerpoint. Sie Erlernen das Erstellen von Präsentationen (PC- und Windowskenntnisse erforderlich!)
Italienisch für Fortgeschrittene
Der Italienischkurs für Fortgeschrittene wird am Freitag, 3.9. um 17.15 Uhr unter der Leitung von Raffaella Brambilla-Honecker fortgesetzt. Neue Teilnehmende mit Vorkenntnissen sind herzlich willkommen.
Soweit nicht anders angegeben, finden alle Kurse in den Räumen der VHS in der neuen Stadthalle (2. Etage) am Marktplatz statt. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter http://www.vhs-boppard.de oder unter Tel. 06742-898866 (nur zeitweise besetzt).

„Caritas - der Laden“ in Kastellaun:
Second-Hand mit Familien-Service

„Caritas - der Laden“ in Kastellaun bietet vor allem Textilien für Jung und Alt. Der Second-Hand-Shop besonders für den schmalen Geldbeutel lockt Familien mit besonderem Service: Größere Dinge wie Kinderwagen oder Wickelkommoden können aus einem bebilderten Katalog bestellt werden. Das Sortiment wird aus gut erhaltenen Sachspenden bestückt; etwaige Erlöse fließen in die Caritas-Arbeit.
Das Caritas-Geschäft in der Bopparder Straße 39 ist fünfmal wöchentlich geöffnet: Montags, mittwochs und donnerstags jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr; außerdem dienstags und freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr.
Details nennt Kornelia Lengsfeld telefonisch unter 06761-919670 oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Bopparder Ehrenamtsforum: Skat & Co. in der Stadthalle
Pflegestützpunkt und örtliche Ehrenamts-Initiativen
laden zum Spiele-Nachmittag ein

Das „Bopparder Ehrenamtsforum“ - ein vom Pflegestützpunkt bei der Caritas-Sozialstation begleiteter Zusammenschluss örtlicher Ehrenamtsgruppen - lädt zum Spiele-Nachmittag am Freitag, 20. August, ab 15.00 Uhr ein. In der Stadthalle (Eingang ganz rechts, kleiner Saal im Dachgeschoss) gibt’s dann wieder Unterhaltsames und Kniffliges, althergebrachte Regeln und neue Spielideen.
Beim Spiele-Nachmittag erfreuen sich Doppelkopf und jüngere Spiele wie „Phase 10“ oder „Skip-Bo“ großer Beliebtheit. Aber auch Skatbrüder oder Menschen auf der Suche nach einem ebenbürtigen Schachpartner sollten ihr Pendant finden.
Damit alle Mitspieler teilnehmen können, hat Pflegestützpunkt-Mitarbeiterin Irmgard Siemen einen Fahrdienst organisiert. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist oder selbst keine Fahrgelegenheit hat, ist gebeten, sich bei der Caritas in Boppard unter Telefon 06742-87860 anzumelden.

Zweiwöchige erlebnispädagogische Fahrradtour
der JBS St. Michael

„Ich habe die ganzen Touren geschafft und bei den Bergen
habe ich nicht immer direkt aufgegeben“

Diese Antwort gab ein Teilnehmer auf die Frage nach seinem besonderen Erlebnis während der Radtour im Rahmen der schriftlichen Abschlussreflexion.
Zwei Wochen war die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael mit Jugendlichen auf dem Fahrrad unterwegs. Übernachtet wurde auf Campingplätzen und die TeilnehmerInnen haben sich selbst gekocht. Von Boppard startete die Gruppe nach Bad Kreuznach so rechtzeitig, dass sie den Sieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft sehen konnte. Von dort wurden die Höhen des Pfälzer Waldes erklommen und in Annweiler übernachtet, bevor es nach Straßburg und ins Elsass weiterging. Während des Ruhetags in Straßburg besuchte die Gruppe das Europaparlament und den Europaabgeordneten Norbert Neuser.
Hier erlebten die Jugendlichen europäische Politik und europäisches Denken hautnah. Abends wurde zur Nachtfahrt nach Collmar aufgebrochen und gegen 8.00 Uhr erreichte die Gruppe ihr Ziel. Am darauffolgenden Tag wurde Frankreich verlassen und in Lörrach Quartier genommen. Von dort aus besichtigten die jungen Leute Basel. Am folgenden Tag führte die Route zum Reinfall von Schaffhausen, einem beeindruckenden Naturschauspiel. Auf dem dortigen Campingplatz verfolgte die Gruppe den Gewinn des dritten Platzes bei der Fußball-WM. Es stand dann die große Bergetappe nach Titisee-Neustadt auf dem Plan, die von den2, Jugendlichen viel verlangte, so dass der Ausruhtag mit Schwimmen und am Ufer liegen den richtigen Ausgleich bot. Über Freiburg wurde das letzte Ziel der Fahrt, der Europapark Rust angesteuert und der am letzten Tag war die Gruppe 10 Stunden im Park und nutzte die Fahrgeschäfte ausgiebig, bevor es nach kurzer Nacht wieder nach Boppard ging.
In der Abschlussreflexion ging es auch um die Frage, was Jugendliche bei einer solchen Fahrt, die viel Eigenverantwortung und Verantwortungsübernahme für die Gruppe verlangt, lernen können: „anderen zu helfen, kochen spülen“, „Selbständigkeit und Organisation“, „Teamfähigkeit“, „Überlebenskampf, Teamwork“, „Zusammenhalt, Ausdauer“ und „Lernen mit Lebensmitteln umzugehen, über sich hinaus wachsen.“ Alle TeilnehmerInnen würde diese Fahrt Freunden und Freundinnen empfehlen, weil man „Kultur in Städten und andere Kulturen“ kennen lernt, „es ein tolles Erlebnis ist“, „es Spaß macht“, „die Atmosphäre cool, ruhig und entspannend“ war, „die Betreuer nett sind“ und weil „man nette Leute kennen lernt“.
Ohne das ehrenamtliche Engagement von Martin Rink als Teamer wäre diese Fahrt der JBS St. Michael nicht möglich gewesen.
Infos zur erlebnispädagogischen Sommerfreizeit 2011, die zum Paddeln auf der Dordogne führen soll sind bei Hermann Schmitt in der JBS St. Michael, Tel. 06742-2440 bzw. jbs-boppard@rz-online.de erhältlich.

Erwachsenenbildung in Boppard
seit 60 Jahren - VHS feiert Jubiläum

Auf 60 Jahre organisierte Erwachsenenbildung in Boppard kann jetzt die Volkshochschule zurückblicken. Was nach dem 2. Weltkrieg und der Währungsreform in bescheidenem Umfang mit wenigen Kursen und spärlichen Vortragsreihen begann, ist heute als etablierter Träger der Erwachsenenbildung und der Kulturszene aus Boppard nicht mehr wegzudenken.
Lorenz Wolf, Jahrzehnte lang Leiter und später 1. Vorsitzender der VHS Boppard schreibt in einem Sonderdruck von Rund um Boppard Ende der 60er Jahre, dass von einer planmäßigen Erwachsenenbildung in Boppard erst nach dem 2. Weltkrieg gesprochen werden kann, obwohl es selbstverständlich schon früher konfessionelle Verbände und Vereine in Boppard gab, die an Vortragsabenden mit anschließender Aussprache bestimmte, meist religiöse Themen, behandelten.Zunächst wurde in Boppard beginnend mit dem Winterhalbjahr 1949 / 50 unter Einbeziehung des Bürgermeisters Dr. Alexander Stollenwerk das Volksbildungswerk Boppard gegründet. Unterstützt wurde das Vorhaben durch den Leiter der VHS Koblenz, Dr. Wedell. Zum ersten Leiter des Bopparder Volksbildungswerkes wurde Schulrat Becker gewählt. Als 1952 sich der Gesundheitszustand von Schulrat Becker sehr verschlechterte, übernahm Dr. Bernhard Kreuzberg die Leitung des Volksbildungswerkes, jedoch nur für 1 Jahr, da Dr. Kreuzberg Boppard verließ, um als Oberstudiendirektor nach Mayen zu wechseln.
Lorenz Wolf wurde dann 1953 mit der Leitung des Volksbildungswerkes betraut. Zwischenzeitlich war das VBW Boppard Mitglied des Verbandes der Volkshochschulen des Landes Rheinland-Pfalz geworden. Unter Wolfs Regie als Leiter und mit Unterstützung von Geschäftsführer Hans Georg Scherzinger von der Volksbank
Boppard konnte dann 1953 / 54 erstmals ein gedrucktes Programm vorgelegt werden, das den Titel „Arbeitsplan“ hatte und in Verbindung mit dem Verein für Geschichte und Kunst am Mittelrhein aufgelegt wurde. Alle Veranstaltungen fanden in der Regel im Gymnasium Boppard statt. Die Hörergebühr für 1 Doppelstunde lag bei 0,50 DM, die Einschreibegebühr ebenfalls.
Die verbesserte Organisation der Erwachsenenbildung führte trotz Aufkommens des Fernsehens und beginnender Freizeitveränderungen zu einem raschen Anstieg der Teilnehmer- und Besucherzahlen, was den Verband der Volkshochschulen Rheinland-Pfalz dazu berechtigte, das Volksbildungswerk Boppard in Volkshochschule VHS Boppard umzuwandeln. Bis weit in die 70er Jahre entwickelte sich ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Vortragsreihen aus vielen Bereichen der Bildung, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Heimat-,Länder- und Völkerkunde, Religion, Pädagogik und Psychologie.
Die weiterhin Arbeitspläne genannten Programmhefte der 60er und 70 er Jahre zeigen immer wieder Angebote aus Literatur, Kunst, Musik, Werken, Kabarett, Singen, Musizieren und Tanz, Film und Theater. In großer Zahl wurden Veranstaltungen wie Konzerte, Liederabende, Theateraufführungen, Dichterlesungen und Kabarettabende durchgeführt. Mehrmals in Boppard zu Gast waren bereits seit den 50er Jahren die Wiener Sängerknaben, die Rheinische Philharmonie oder auch die Landesbühne Rheinland-Pfalz.
Einen besonderen Akzent setzte die VHS Boppard ebenfalls in den 60er Jahren, als die beiden Oberstudienräte Hermann Driesch und Eberhard Thiel die Kabarett-Gruppe „Bopparder Hammer“ initiierten und die politische Landschaft satirisch beleuchteten.
Ein Schwerpunkt der VHS Boppard, der sich bis heute erhalten hat, ist die intensive Filmarbeit. Was 1960 mit dem Filmkreis der VHS und der Auswahl besonderer Filme startete, ist 50 Jahre später bedeutendes Aushängeschild der VHS. Früher in den Kellerräumen der Jugendbegegnungsstätte St. Michael in der Rheinallee untergebracht, ermöglichte die VHS Boppard nach der Schließung des letzten Kinos in Boppard, dass weiterhin ein Filmangebot in der Mittelrheinstadt unterbreitet werden konnte.
Mit enormem ehrenamtlichen Engagement haben in den letzten Jahren junge filmbegeisterte Bopparder um Anja Breitbach und Christopher Schell das Cinema im Untergeschoß der neuen Stadthalle mit einer Zuschauerkapazität von 80 Plätzen wieder eingerichtet. Seit Wiedereröffnung im Winter 2008 erfreut sich das VHS-Cinema zunehmender Beliebtheit.
Neben vielen praktischen Kursen kamen dann ab Mitte der 6oer Jahre besonders durch die Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk unter Leitung von Oberstudiendirektor Rollfinke berufsbezogene Kurse hinzu. Weiteres Aushängeschild der VHS Boppard sind seit 1974 Jahr für Jahr in den Sommermonaten die Orgelkonzerte in St. Severus.
Nachdem die Pfarrkirche St. Severus im Herbst 1973 eine neue Orgel erhalten hatte, initiierte Kantor Magnus Jacobs den Orgelzyklus und konnte immer wieder namhafte Interpreten nach Boppard verpflichten. Die Leitung der Volkshochschule blieb bis 1979 in den Händen von Lorenz Wolf, Geschäftsstelle der VHS war weiterhin die Volksbank Boppard am Marktplatz, wobei insbesondere Elmar Röhl bis 1990 anschließend Paul Breitbach ehrenamtlich als Geschäftsführer fungierten. Ein Wandel vollzog sich 1979 / 1980, als sich die Volkshochschule in einen eingetragenen Verein, die VHS Boppard e.V. umwandelte. Lorenz Wolf wurde 1. Vorsitzender, neuer pädagogischer Leiter wurde ab dem Winterhalbjahr 1980 / 81 Oberstudienrat Franz A.Schell.
Nach dem Tod von Lorenz Wolf 1982 blieb der Vorsitz zunächst verwaist, Franz A.Schell organisierte quasi in Personalunion die Geschicke der VHS, bis mit Studiendirektor Leopold Enzgraber 1984 ein Nachfolger für den Vorsitz gefunden war. Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden wurde 1993 Ministerialrat Willi Zimmer, der der VHS bis 1998 vorstand. Ab dem Jahr 1998 übernahm dann Franz A. Schell Leitung und auch die Geschäftsführung der VHS Boppard.
Erstmals erhielt die VHS eigene, wenn auch bescheidene Räumlichkeiten im Alten Rathaus, zunächst nur ein Geschäftszimmer im 1. Stock, später auch Räume im Dachgeschoß, in denen dann mit der Einrichtung eines VHS-eigenen Computerraumes die Nachfrage nach informationstechnischer Grundbildung zunächst befriedigt werden konnte. Gemeinsam mit seinem Sohn Christopher, der als Schatzmeister der VHS Boppard seinen Vater ab 2003 unterstützte, gab es erneut eine entscheidende räumliche Verbesserung, als im 2. Stock der früheren Kreissparkasse, der heutigen Stadthalle, Geschäftszimmer und Seminarräume dauerhaft für die Erwachsenenbildung zur Verfügung standen.
Doch die weitere Etablierung der VHS erhielt mit dem frühen Tod Franz A. Schells einen schmerzlichen Rückschlag. Bei den notwendigen Neuwahlen 2005 wurde dem Schulleiter der Fritz-Straßmann-Schule Boppard, Norbert Neuser, pädagogische Leitung und auch der 1. Vorsitz übertragen, die Kontinuität der VHS Boppard stellte Christopher Schell sicher, der seit 2005 die Geschäftsführung innehat.
Schwierig war dann der Zeitraum bis November 2008, da die VHS wegen der Umbauarbeiten für die Stadthalle wieder ihr Domizil wechseln musste und erneut die Räumlichkeiten im Dachgeschoß des Alten Rathauses quasi als Provisorium bezog, bis sie schließlich mit der Eröffnung der Stadthalle seit Januar 2009 in neuer Umgebung in der 2. Etage der Bopparder Stadthalle zentral und sehr zweckdienlich untergebracht ist.
Heute ist das Angebot der VHS Boppard breitgefächert, wobei zu den immer schon angebotenen Sprachkursen und der beruflichen Bildung in den letzten Jahren vermehrt Computerkurse und zahlreiche Angebote aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge hinzugekommen sind. Bemerkenswert auch, dass die VHS Boppard vermehrt spezielle Kinderkurse in ihr Programm aufgenommen hat.
Mit steigenden Kursangeboten hat sich auch die Teilnehmerzahl weiter nach oben entwickelt, die VHS Boppard ist dank der Unterstützung durch die Stadt Boppard in der 2. Etage der neuen Stadthalle gut etabliert und verfügt neben dem VHS-Cinema auch über einen eigenen Computerraum.
Unter dem Motto VHS Boppard - 60 Jahre plus feiert man am Sonntag, 29.8.2010 ab 11.00 Uhr mit einem kulturellen Rahmenprogramm Jubiläum in der Stadthalle, zu dem die interessierte Bevölkerung eingeladen ist.

BfB: Begeisterte Kinder beim Rittertag auf der Ehrenburg
Ferienprogramm endet mit Zelt- und Abenteuertag
Eine phantastische Zeitreise führte die „Kleinen Räuber“ (Kinder aus der gesamten Stadt Boppard) beim Ferienprogramm der „Bürger für Boppard“ in das Jahr 1192 auf der Ehrenburg bei Brodenbach.
Bereits am großen Tor wurden die Kinder vom Burgherrn Gottfried begrüßt und in das höfische Benehmen am Burghof eingeführt. Erst nach dem lauten Rufen des Losungswortes öffnete Walther, der Türmer, das Tor und eine begeisternde Welt des Mittelalters tat sich den Ferienkindern auf. Gottfried, Walther und Anneken teilten die Kinder in die Gruppen der Drachen, Löwen und Einhörner ein, und nach dem Einüben der Schlachtrufe „Feuer und Rauch“, „Zahn und Pranke“, sowie „Huf und Horn“ ging es zu einem Ritterwettstreit an den Stationen Bogenschießen mit Walther, Brotbacken mit Anneken und der Burgerkundung mit Gottfried.
Die BfB-Helfer, selbst in mittelalterlicher Gewandung, halfen den Kindern wertvolle Punkte zu sammeln. Nach einer Stärkung beim Ritter-Eintopf fand der Wettstreit seinen Abschluss beim Katapultschießen mit nassen Schwämmen als Munition.
Bei der Siegerehrung hatten zwar die Einhörner die Nase vorn, aber alle Kinder erhielten einen „Edelstein“ als Glücksstein aus der Schatztruhe. Leuchtende Kinderaugen zeigten den Betreuern, dass der Tag gelungen war!
Die tollen Bilder vom „Rittertag“ können auf der BfB-Seite http://www.bürgerfürboppard.de angesehen und heruntergeladen werden.


Ferienprogramm der Bürger für Boppard
schloss mit einem Abenteuertag
Insgesamt wurden über 200 Kinder betreut
Mit einem tollen Abenteuertag auf dem Jugendzeltplatz Kreuzberg endete das diesjährige Kinderferienprogramm „Kleine Räuber auf großer Fahrt“, welches von BfB für Kinder aus der ganzen Stadt organisiert wurde. Beim Zelttag übernachteten die Kinder in großen Zelten. Nach dem Beziehen der Zelte und Verpflegung aus Elke Mohrs gut bestückter Küche, wurde ein spannendes Spieleprogramm absolviert. Die Gruppennamen waren dem Comic „Fred Feuerstein“ entlehnt, und nach einem Parcour mit zahlreichen Spielen hatten die „Freds“ die Nase vorn. Alle Kinder erhielten schöne Preise.
Stockbrotbacken, Grillen am Lagerfeuer, Kinderdisco und das Brauen des Zaubertranks mit einem „Schwarzen Zauberer“ waren Höhepunkt auf Höhepunkt. Nach dem Frühstück ging es nach Hause; nur das Aufräumteam von BfB wurde kräftig nass. Insgesamt wurden von BfB bei ihrem 6. Ferienprogramm 200 Kinder aus allen Ortsbezirken betreut. An den Samstagen Kinotag mit Stadtrallye, Golfschnupperkurs, Rittertag auf der Ehrenburg und dem traditionellen Zelttag wurde wieder ein Superprogramm geboten für Kinder, die in den Ferien zu Hause waren.
Das Programm „Kleine Räuber auf großer Fahrt“ für die 6-12 Jährigen findet eine Ergänzung für die „Großen“ ab 13 Jahre in den Herbstferien bei „Große Räuber auf Abenteuerfahrt“.

„Au - Die volle Dröhnung“

Kinderfreizeit der Pfarreiengemeinschaft St. Ägidius,
St. Bartholomäus, St. Severus

Zweiundvierzig Kinder aus Boppard, Bad Salzig und Holzfeld starteten frühmorgens zu einem Event der Extraklasse in den Bregenzer Wald. In Au-Schoppernau wurde die Gruppe von einem beeindruckenden Bergpanorama begrüßt und stellte sogleich ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis, als es galt die Zimmerkonstellation zu erraten.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Hippiebewegung. Einem gemeinsamen Frühstück auf dem Boden folgten das Basteln von Freundschaftsarmbändchen und die Vorbereitung der Eröffnungsshow. Dort präsentierten die Gruppen ihre Schlachtrufe mit einer coolen Performance und zeigten ihre selbst gebauten Standarten, die auch gleichzeitig als Tambourstab dienten. Die Betreuer traten zum Erstaunen der Kinder mit der Chaosdarbietung eines bekannten Hits auf. Die musikalischen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmer waren auch am nächsten Tag gefordert. Alle Kinder nahmen an einem Tanzkurs teil und lernten die wesentlichen Schrittfolgen von Cha-Cha-Cha und Discofox. Bei erlebnispädagogischen Spielen galt es diverse Knoten eines Seils ohne Hilfe der Hände zu lösen und einen gefährlichen Computervirus zu beseitigen.
Mit zünftiger Volksmusik und Trachtenoutfit wurde der Mittwoch eingeleitet. Nach dem Frühstück brach man bei herrlichem Wetter zu einer Wanderung Richtung Diedamskopf und Neuhornbachhaus auf. Der Tag wurde mit einer gemütlichen Abendrunde am Feuer beendet.
Am folgenden Tag hatten die Kinder großen Spaß beim Besuch des Erlebnismuseums „Inatura“ in Dornbirn. Lebende Tiere und zahlreiche naturwissenschaftliche Experimente ließen nicht nur die Zeit, sondern auch das schlechte Wetter vergessen. Am Abend folgte dann mit der „Kochshow“ ein weiterer Höhepunkt. In einem turbulenten Spiel mussten die Kinder „Burger“ bauen und sich die Zutaten für einen, von den Gruppen kreierten Nachtisch, erspielen.
Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Chartshow. Alle Gruppen erarbeiteten eine eigene Performance für den Abend, die neben einem Tanz auch den Einsatz von Instrumenten beinhaltete. Hierzu bastelten die Kinder aus Abflussrohren, Konservendosen u.a. Materialien Trommeln, Alphörner, Einsaiter und andere Instrumente. In der Chartshow stellten die Gruppen ihre Fähigkeiten à la DSDS unter Beweis. Bewertet wurden sie dabei von einer qualifizierten Jury aus Modern Talking, den Flippers und Enrique Iglesias, die Moderation lag bei Ilja Richter und Dieter Thomas Heck. Auch diese Stars boten als Pausenfüller eine starke Performance, unterstützt von den Fischerinnen vom Bodensee. Weiterhin bewiesen die Teilnehmer in einem 1, 2 oder 3 Spiel ihr Wissen aus den neuesten Charts. Die Darbietungen im Stil der Miniplaybackshow waren grammyverdächtig.
Ein Highlight für alle war sicherlich der Besuch des Abenteuerparks in Schröcken. In schwindelerregender Höhe balancierten Teilnehmer und Betreuer auf Seilen, Leitern und Balken. Mit großer Freude stürzten sich auch alle aus ca. 20m Höhe beim Flying Fox über einen Bach oder sprangen mit einem Tarzansprung in ein Netz. Der anstrengende Tag klang mit einem Besuch im nahen Freibad und abendlichem Grillen aus.
Am nächsten Tag machten sich zwölf Freiwillige auf zu einer Sonnenaufgangswanderung. Nach einer abenteuerlichen Bergfahrt und einem anstrengenden Aufstieg wurde die Gruppe mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und tollem Bergpanorama belohnt. Am Abend feierten die Teilnehmer gemeinsam mit Kaplan Konrad Lisowski die Heilige Messe. Kaplan Lisowski griff in seiner Predigt den Song „Krieger des Lichts“ auf und verstand es die Teilnehmer wie schon am Sonntag zuvor in seinen Bann zu ziehen.
Der Montag stand ganz im Zeichen der Stadt Bregenz. Beim gemeinsamen Ausflug blieb den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit die Festspielstadt zu erkunden und die Musikalität der Bewohner mit kleinen Rätseln auf die Probe zu stellen.
Am letzten Tag zeigten die Teilnehmer noch einmal vollen Einsatz. Alle Gruppen schrieben einen Song und entwickelten eine passende Performance, die sie ohne Playback und unter Einsatz der selbst gebauten Instrumente in der Abendshow präsentierten. Die Qualität und der Einfallsreichtum der Darbietungen war wirklich sehens- und hörenswert. Auch die Teamer gaben sich Mühe und perfektionierten ihre Chaosdarbietung vom ersten Abend.
Allen sei herzlich gedankt für das Gelingen dieser Freizeit, der tollen Teilnehmergruppe ebenso wie unserem neuen Kaplan, der mit uns ins kalte Wasser gesprungen ist und dem Küchenteam, das uns wie immer hervorragend und flexibel versorgt hat.


Taizé-Gebet in Boppard am 25. August 2010 um 19.00 Uhr
Taizé, ein kleiner Ort in Burgund Frankreich, übt eine starke spirituelle Anziehungskraft auf Jugendliche aber auch immer mehr auf Erwachsene aus, die auf der Suche nach geistlicher Erfahrung sind. Zentrum des Lebens der Brüdergemeinschaft von Taizé, die das große Wohlwollen der evangelischen und der katholischen Kirche genießt, sind die drei täglichen Gebete. Sie zeichnen sich durch sich wiederholende kurze Gesänge, kurze Bibeltexte und Gebete sowie eine längere Stille aus. Hierdurch wird eine ruhige, meditative Stimmung erzeugt.
Einmal im Monat, an diesem vierten Mittwoch um 19.00 Uhr, wird die Atmosphäre von Taizé nach Boppard geholt werden. Viele Menschen aller Alterstufen schätzen mittlerweile dieses meditative Angebot, das einen Ruhepunkt im oft so hektischen Leben setzt. In der Kapelle des Gemeindezentrums St. Michael im 2. Stock wird das 45-minütiges Taizé-Gebet stattfinden.
Die Gebete finden jeweils am vierten Mittwoch im Monat statt, also in diesem Jahr auch am 22. September, 27. Oktober und am 24. November 2010.
Veranstaltet wird dieses Gebet im Rahmen der intergenerativen Arbeit von der Kindertagesstätte St. Klara, den Boromäerinnen und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael. Das Gemeindezentrum befindet sich in der Rheinallee 22 im ehemaligen Alumnat.

Alleinerziehenden-Gruppe
Partnerschaftsprobleme, Trennung, vorübergehend mit den Kindern allein zu sein - ein eigenes Gruppenangebot der Caritas in Simmern unterstützt Mütter, Väter und Kinder dabei, solche Herausforderungen anzunehmen.
Die Alleinerziehenden-Gruppe trifft sich jeweils am ersten und dritten Montag im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr im Caritas-Gruppenraum der Geschäftsstelle Simmern (Bahnhofstraße 1, Eingang „Vor dem Tor“ - großes Rolltor). Das nächste Treffen in ruhiger Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee findet am Montag, 16. August statt.
Details nennt Karin Suppus unter Telefon 06761-919670 (Caritas Simmern) oder per E-Mail: info@caritas-simmern.de.

Großes RheinVokal-Festivalfinale in der Stadthalle Boppard
Folklore und Obertongesang - Bulgarian Voices und Huun Huur-Tu

Am kommenden Sonntag, 15.8.2010, 17.00 Uhr, findet in der Stadthalle Boppard das große RheinVokal-Festivalfinale statt:
Sie formen Klänge in seltsamster Vokalfärbung, sie glissandieren, juchzen und ornamentieren, fügen vielfältige vitale Rhythmen aneinander, türmen ihre Stimmen zu verwegenen Akkorden. Und plötzlich hat das Folklore-Klischee tiefe Risse. Die Rede ist von einem einzigartigen Frauenchor: ANGELITE - The Bulgarian Voices.
Ihnen zur Seite stehen die Musiker und Sänger des sibirischen Ensembles Huun Huur Tu.
Bis zu drei Töne Strömen gleichzeitig aus einer einzigen Kehle, wenn die Musiker aus Tuwa ihre spirituellen Obertongesänge anstimmen.
Mit dem geheimnisvollen, rituellen Gesang seiner Heimat hat das Ensemble in den vergangenen Jahren die Welt erobert und Kultstatus erlangt.
Tickets ab 13,— Euro gibt es unter http://www.rheinvokal.de, telefonisch
unter 06742-3888 bei der Tourist Information Boppard, im zentralen Vorverkauf
unter 02622-9264250
und an der Abendkasse.

Ein Nachmittag auf dem Rhein:
Ausflug für körperlich weniger mobile Senioren

Schiffstour geht am 15. September über die Bühne;
Anmeldeschluss ist am 6. September

Wer in Boppard lebt, weiß wohl, was er an „seiner“ Stadt hat. Trotzdem fällt es manchem nicht mehr leicht, die Gegend um die größte Rheinschleife uneingeschränkt zu genießen. Wenn Alter oder Krankheit „einen Strich durch die Rechnung machen“, muss man vielleicht auf liebgewonnene Ausflüge verzichten.
Aber auch wer ohne Hilfe nicht mehr ohne Weiteres am städtischen Leben teilnehmen kann, soll sich an dem erfreuen, was zahllose Besucher nach Boppard lockt. Deshalb lädt die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem für Boppard zuständigen Pflegestützpunkt ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen zu einer rund dreistündigen Schiffstour ein.
„Außerdem heißen wir Menschen herzlich willkommen, die andere im eigenen Umfeld versorgen“, ergänzt Dr. Walter Bersch. Besonders wichtig ist dem Bopparder Bürgermeister, dass auch die Pflegenden die Fahrt rheinaufwärts als Auszeit vom eigenen Engagement nutzen und ein paar schöne Stunden verbringen.
Für vielköpfige Unterstützung ist gesorgt: Jugendliche von Bopparder Schulen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben ihr Kommen zugesagt. Bereits beim „Entern“ des eigens gecharterten Schiffes werden sie den Senioren unter die Arme greifen. Die jüngeren Leute werden auch zupacken, wenn beispielsweise ein Rollstuhl aufs Sonnendeck zu bringen ist.
Die Caritas-Mitarbeiterin Irmgard Siemen vom Pflegestützpunkt ist guter Dinge, dass Jung und Alt gemeinsam eine unterhaltsame Fahrt haben werden. „Bereits zuvor habe ich erlebt, wie gespannt Jugendliche zuhören, wenn sich Ältere an früher erinnern. Nicht weniger aufmerksam zeigte sich die Großeltern-Generation, wenn Teenager erzählten, wie sich manches heute entwickelt hat.“
Organisatorisch möglich wird der Nachmittag durch die Zusammenarbeit mit den drei ortsansässigen Altenheimen, den in Boppard tätigen ambulanten Pflegediensten und der Stiftung Bethesda-St. Martin.
Der kostenlose Ausflug findet am Mittwoch, 15. September, statt. Am Anleger in Boppard geht‘s um 14.00 Uhr los; eine halbe Stunde - also um 14.30 Uhr - gibt es eine Zusteigemöglichkeit in Bad Salzig. Die Rückkehr in Boppard soll gegen 17.00 Uhr sein.
Noch ist die Fahrt nicht ausgebucht. Einige der insgesamt 300 Plätze auf dem Ausflugsdampfer sind noch frei. Ausflugswillige bittet Irmgard Siemen um Anmeldung bis Freitag, 3. September.
Details nennt Irmgard Siemen unter Telefon 06747-93770 (Pflegestützpunkt Boppard / Emmelshausen) oder per E-Mail: irmgard.siemen@caritas-sozialstation.de.

Veranstaltungskalender für die Woche 11. bis 17.8.10
12.8.10: Öffentliche Weinprobe - 20.00 Uhr
Öffentliche Weinprobe (Ohne Voranmeldung),
Kosten 5 Proben 6,— Euro, mit Gästepass 5,- Euro
Ort: Weingut Engels-Weiler, Wilhelmstraße 8
Weitere Infos erhalten Sie bei der Tourist Information Boppard,
Tel. 06742-3888
13.8.10: Öffentliche Wanderung - 16.00 Uhr
Öffentliche Wanderung ohne Anmeldung,
Treffpunkt: 16.00 Uhr Vorplatz Hauptbahnhof
Dauer: ca. 2,5 - 3 Stunden, Kosten: 3,— Euro pro Person
13. - 15.8.10: 85 Jahre Musikzug Freiwillige Feuerwehr Bad Salzig
Freitag: Hüttengaudi im Spritzenhaus / Samstag: Unterhaltung und Tanzmusik / Sonntag: Frühschoppenkonzert, Freundschaftsspiel der Musikvereine und Heimatabend der örtlichen Vereine
Boppard-Bad Salzig, Theodor-Hoffmann-Platz
13. - 14.8.10: Tanz im Rheinsaal - 20.00 Uhr
Tanz mit Live-Musik jeden Freitag und Samstag seit 30.4. - 15.8.10
Boppard, Hotel Rheinlust, Rheinallee 27-30
14.8.10: Öffentliche Stadtführung - 11.00 Uhr
Öffentliche Stadtführung durch die Geschichte Boppards,
Boppard, Tourist Information, Marktplatz
Dauer: 1,5 Stunden. Kosten: 3,— Euro pro Person,
mit Gästepass gratis
14.8.10: SPD Sommerfest - 14.00 Uhr
Infos unter Tel. 06742-3673
14.8.10: 2. Gedeonseck Open Air - 17.00 Uhr
Nach dem großen Erfolg des I. GedeonsEck - Open - Air im letzten Jahr, stand schnell fest, dass es auch dieses Jahr wieder „GedeonsEck rockt“ heißen muss
Boppard, Gedeonseck
14.8.10: Wein und „einen Dämmerschoppen“ - 19.00 Uhr
An einem warmen Sommerabend in den Weinbergen sitzen und den Bopparder Hamm genießen (nur mit Anmeldung), Treffpunkt: 19.00 Uhr Weingut Felsenkeller, Anmeldung unter Tel. 06742-2154
Boppard, Weinstube Felsenkeller
15.8.10: Kurkonzert Boppard - 10.30 Uhr
Kurkonzert mit dem Mandolinenorchester Buchholz, Eintritt frei!
Boppard, Musikpavillon
15.8.10: Kurkonzert Bad Salzig - 10.45 Uhr
Kurkonzert Boppard-Bad Salzig mit dem Musikverein Karbach, Eintritt frei!
Boppard-Bad Salzig, Kurpark
15.8.10: Rheinvokal - Stimmen der Völker - 17.00 Uhr
Diese Musik schöpft aus der Quelle uralter Überlieferung: Bis zu drei Töne strömen aus einer einzigen Kehle, wenn tuwinsche Musik ihre spirituelle Gesänge anstimmen - meisterhaft beherrschen die Sänger von „Huun Huur Tu“ aus Sibirien den geheimnisvollen Obertongesang ihrer Heimat
Infos unter Tel. 02622-9264256
Boppard, Stadthalle
17.8.10: 365 Tage „Land der Ideen“
Alpiner Klettersteig am Mittelrhein. Klettern & Genießen,
Schwitzen & Weintrinken, Körperliches & geistiges Vergnügen; Volksfeststimmung für Jung und Alt; Klettern mit erfahrenen Führern; Kletterparcours
Boppard

Gruppe „Pflegende Angehörige“ in Boppard
Die Bopparder Gruppe „Pflegende Angehörige“ trifft sich jeweils am zweiten Donnerstag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr in der örtlichen Caritas-Geschäftsstelle (Marienberger Straße 1). Der nächste Termin ist also der 12. August. Betroffene kommen in Kontakt miteinander; zudem gibt es qualifizierte Informationen. Die Gruppentreffen begleitet Irmgard Siemen vom zuständigen Pflegestützpunkt gemeinsam mit Regina Thelen, einer Pflegefachkraft der Caritas-Sozialstation.
Details nennt Irmgard Siemen unter Telefon 06747-93770 (Pflegestützpunkt bei der Caritas-Sozialstation / AHZ Emmelshausen) oder per E-Mail: Irmgard.Siemen@caritas-sozialstation.de.

Essen wie bei guten Freunden:
Senioren-Mittagstisch Boppard

Ein leckeres Essen und nette Unterhaltung: Ältere Mitbürger treffen sich zum geselligen Mittagstisch am Donnerstag, 12. August, um 12.00 Uhr im Kleinen Dachgeschoss-Saal der Bopparder Stadthalle (Eingang ganz rechts). Jeder soll sich fühlen können, als wäre er bei guten Freunden eingeladen. Deshalb bietet der Caritasverband bei Bedarf einen kostenlosen Hol- und Bring-Service an.
Anmeldungen für das Mittagessen und den Fahrdienst nimmt die Caritas in Boppard unter Telefon 06742-87860 bis zum vorherigen Montag entgegen.

Automobile Schätze auf Tour durch die Region
Erstmals richtet der ADAC Mittelrhein mit der Mittelrhein Classic in diesem Jahr eine Oldtimerrallye aus. Start und Ziel wird dabei am 7. August die Kurstadt Bad Ems sein. 73 wunderschöne Fahrzeuge werden ab 9.00 Uhr von der Rampe vor der Spielbank an den Start gehen, darunter etliche echte Schätze der Automobilgeschichte. Das älteste Fahrzeug ist ein Ford A, Baujahr, 1928. Das Fahrzeug ist wie viele andere Karossen auch bis auf einige Sicherheitsumbauten vollkommen im Originalzustand.
Von Bad Ems aus geht es durch wunderschöne Landschaften des Westerwald, Taunus, Hunsrücks und natürlich durch das schöne Mittelrheintal. In Nastätten, auf der Loreley und in Boppard wird es längere Stopps geben und die Fahrzeuge im Einzelnen vorgestellt.
Die Veranstaltung soll in einigen Jahren zu den deutschen Topveranstaltungen der deutschen Klassikszene zählen. Denn in Sachen Großveranstaltungen kennt sich der ADAC Mittelrhein bestens aus. Schließlich sind die Formel-1-Läufe des ADAC auf dem Nürburgring ebenso von den Mittelrheinern organisiert wie der deutsche Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Trier und der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring.
In diesem Jahr sind viermal so viele Oldtimer auf den deutschen Straßen zugelassen wie noch Anfang des Jahrtausends. Diesem steigenden Interesse will der ADAC Mittelrhein mit einer neuen Veranstaltung gerecht werden. Dass die Wahl des Starts und Ziels dabei auf Bad Ems fiel, ist kein Zufall. „Wir brauchen eine Kulisse, wie wir sie in der Region nur in Koblenz oder Bad Ems vorfinden“, sagt Dieter Enders, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein. Zudem kommen Stadt und Kurverwaltung dem Veranstalter in vielen Dingen entgegen. So dürfen die historischen Schätze beispielsweise auch an der Uferpromenade „flanieren“, einem Privileg, das wahrscheinlich selbst dem Kaiser nur selten zugestanden wurde. Denn der war ebenso häufig Gast in Bad Ems, wie viele andere Persönlichkeiten der Geschichte, die die Einzigartigkeit des Lahntals zu schätzen wussten und wissen.
Erstmals richtet der ADAC Mittelrhein mit der Mittelrhein Classic in diesem Jahr eine Oldtimerrallye aus. Start und Ziel wird dabei am 7. August die Kurstadt Bad Ems sein. 73 wunderschöne Fahrzeuge werden ab 9.00 Uhr von der Rampe vor der Spielbank an den Start gehen, darunter etliche echte Schätze der Automobilgeschichte. Das älteste Fahrzeug ist ein Ford A, Baujahr, 1928. Das Fahrzeug ist wie viele andere Karossen auch bis auf einige Sicherheitsumbauten vollkommen im Originalzustand.
Von Bad Ems aus geht es durch wunderschöne Landschaften des Westerwald, Taunus, Hunsrücks und natürlich durch das schöne Mittelrheintal. In Nastätten, auf der Loreley und in Boppard wird es längere Stopps geben und die Fahrzeuge im Einzelnen vorgestellt.
Die Veranstaltung soll in einigen Jahren zu den deutschen Topveranstaltungen der deutschen Klassikszene zählen. Denn in Sachen Großveranstaltungen kennt sich der ADAC Mittelrhein bestens aus. Schließlich sind die Formel-1-Läufe des ADAC auf dem Nürburgring ebenso von den Mittelrheinern organisiert wie der deutsche Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Trier und der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring.
In diesem Jahr sind viermal so viele Oldtimer auf den deutschen Straßen zugelassen wie noch Anfang des Jahrtausends. Diesem steigenden Interesse will der ADAC Mittelrhein mit einer neuen Veranstaltung gerecht werden. Dass die Wahl des Starts und Ziels dabei auf Bad Ems fiel, ist kein Zufall. „Wir brauchen eine Kulisse, wie wir sie in der Region nur in Koblenz oder Bad Ems vorfinden“, sagt Dieter Enders, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein. Zudem kommen Stadt und Kurverwaltung dem Veranstalter in vielen Dingen entgegen. So dürfen die historischen Schätze beispielsweise auch an der Uferpromenade „flanieren“, einem Privileg, das wahrscheinlich selbst dem Kaiser nur selten zugestanden wurde. Denn der war ebenso häufig Gast in Bad Ems, wie viele andere Persönlichkeiten der Geschichte, die die Einzigartigkeit des Lahntals zu schätzen wussten und wissen.
Zwischen ca. 15.00 und 17.00 Uhr passieren die 73 Fahrzeuge die Rheinallee und machen Stop für eine kurze Vorstellung der Fahrzeuge und Fahrer an den Rheinanlagen / Höhe Musikpavillon. Weinkönigin Mareike I., Ortsvorsteher Martin Strömann und TI-Leiter Stefan Rees werden am Musikpavillon den Teilnehmern eine kleine Erinnerung an Boppard überrreichen. Boppard ist sicher eine wunderschöne und würdige Kulisse für die eleganten Fahrzeuge.

Neue Schulleiterin
an der Berufsbildenden Schule in Boppard begrüßt

In Vertretung von Landrat Bertram Fleck begrüßte Kreisbeigeordneter Dietmar Tuldi die neue Schulleiterin der Berufsbildenden Schule (BBS) Boppard, Beate Kraemer.

Dietmar Hilb (rechts) übergibt Frau Beate Kraemer (Mitte) im Beisein vom Beigeordneten Dietmar Tuldi (links) die Bestellungsurkunde zur Schulleiterin der Berufsbildenden Schule in Boppard
Dietmar Hilb von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz überreichte ihr die Bestellungsurkunde zur Schulleiterin der BBS Boppard ab dem 1. August. „Mit Frau Kraemer erhält die Berufsbildende Schule Boppard eine engagierte und kompetente Schulleiterin. Gerade für die Einführung der neuen Bildungsgänge der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz und der Fachschule für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege ab diesem Schuljahr ist Frau Kraemer die ideale Besetzung“, erklärte der Kreisbeigeordnete Dietmar Tuldi bei der Übergabe der Bestellungsurkunde. Beate Kraemer war an ihrer vorherigen Schule der BBS Linz als Abteilungsleiterin unter anderem für die Organisation und Koordination genau dieser Bildungsgänge zuständig. Die Schulleiterin verfügt mit einem abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft und des Lehramtes für die Sekundarstufe II über einen großen Erfahrungsschatz. Zusätzlich hat sie jahrelange praktische Erfahrung in der Privatwirtschaft, unter anderem als Geschäftsführerin. „Die Leitung der Berufsbildenden Schule Boppard ist eine neue Herausforderung für mich, der ich mit großem Interesse und Freude entgegensehe“, so Beate Kraemer.

BfB: Baumscheiben schaden mehr als sie nutzen
Bürger für Boppard verlangen die Entfernung nach Saisonende
Die monströsen Baumscheiben um die Bäume der Rheinallee sind den „Bürgern für Boppard“ um Dr. Jürgen Mohr schon lange „ein Dorn im Auge“. Die Anzahl der beschädigten PKW’s in den engen Parkbuchten sei kaum noch zu zählen, so der Fraktionsvorsitzende von BfB im Ortsbeirat Boppard.
Beinahe täglich komme es beim Einparken oder dem Öffnen von PKW-Türen zum Teil zu erheblichen Blech- und Karosserieschäden. Auch für das „Einzeln-Beparken“ der Buchten seien die bedrohlichen Baumscheiben verantwortlich; nicht zuletzt haben sie ihre Pflicht zum seinerzeitigen Schutz der Jungbäume erfüllt. „Sie haben ausgedient“, so Dr. Jürgen Mohr.
In einem Antrag zur nächsten Ortsbeiratssitzung des Ortsbeirates Boppard beantragt Dr. Jürgen Mohr für seine Fraktion, dass der Ortsbeirat Boppard empfehlen möge, die Baumscheiben in der Rheinallee nach Saisonende zu entfernen, und weist darauf hin, dass die Steine eingelagert und bei der Anpflanzung von Jungbäumen in anderen Bereichen erneuert werden könnten.
Mohr verweist auf die Situation vor einem großen Rheinhotel, wo die Baumscheiben bereits „in Eigeninitiative“ entfernt worden seien, und die Entfernung der Steinklötze in keiner Weise als unattraktiv empfunden werde.

Kurkonzerte im August 2010 - Boppard, Musikpavillon
Am 15.08.2010 um 10.30 Uhr mit den Mandolinenorchester Buchholz
Am 22.08.2010 um 10.30 Uhr mit Musikverein Holzfeld
Am 29.08.2010 um 10.30 Uhr mit Musikverein Rheinklang

BfB-Ferienprogramm: Golfschnupperkurs kam super an
Rittertag auf der Ehrenburg folgt
Ein „Treffer ins Schwarze“ war die Idee mit den „Kleinen Räubern“ einen Golfschnupperkurs auf dem heimischen Jakobsberg durchzuführen. So brav und lernwillig hatten die Organisatoren um BfB-Chef Dr. Jürgen Mohr die Ferienkinder noch selten erlebt.
Die drei Golflehrer Daniel, Mauricio und Sebastian führten die Kids unter dem Motto „Spaß und Sicherheit“ in die Kunst des Golfspielens ein. „Kurzes Spiel“ auf dem Putting-Grün, „Langes Spiel“ auf der Driving-Range und der Mix aus beidem auf dem Pitching- und Chipping-Grün waren die drei Stationen an denen Zielgenauigkeit, Konzentration und eine sichere Hand gefordert waren. Erstaunliche Talente taten sich da bei den „Kleinen Räubern“ auf, und die Zeit bis zur Heimfahrt ging viel zu schnell vorbei. Der Abschied von den drei tollen Golflehrern fiel den Kindern sichtlich schwer!
Zuvor waren die „Kleinen Räuber“ an der Schutzhütte Siebenborn verpflegt worden und hatten beim Mal- und Luftballonwettbewerb Karten in alle Welt verschickt. Hier winken in ein paar Wochen schöne Preise!
Am kommenden Samstag, den 7. August werden die „Kleinen Räuber“ zu „Kleinen Rittern“ beim Rittertag auf der Ehrenburg. Dann geht es auf eine Zeitreise zu den Rittern des Jahres 1192 auf der Ehrenburg. Am großen Tor empfängt der Türmer die Ferienkinder, und in einem 5-Stunden-Programm erkunden die Kinder die Burg, lernen den Burghauptmann, den Schmied, den Töpfer und viele weitere Figuren des Mittelalters kennen und messen sich im ritterlichen Wettstreit.
Eine ritterliche Mahlzeit ist im Preis von 8,— Euro inbegriffen. Mitzubringen ist wettergerechte Kleidung! Die Abfahrtzeit des Busses sind: 8.45 Uhr in Bad Salzig am Ägidiusheim, 9.00 Uhr in Boppard am Bahnhof, 9.15 Uhr in Buchholz bei Auto Vogt oder 9.30 Uhr Treff am Parkplatz der Ehrenburg vor Ort. Die Rückkehrzeiten sind: 15.15 Uhr Buchholz, 15.30 Uhr Boppard und 15.45 Uhr Bad Salzig.
Bilder vom Ferienprogramm können auf der BfB-Seite „http://www.bürgerfürboppard.de“ angesehen und runtergeladen werden.


Boppard aktuell als touristisches Highlight
auf der Startseite der neuen Internetseite www.alleenstrasse.com
Die Deutsche Alleenstraße führt in einer Länge von 7,7 km im Zuge der Landesstraße 210 durch das Stadtgebiet von Boppard - Mitglied im Verein Deutsche Alleenstraße e.V. In den zwei freien Abschnitten sind im Jahr 2008 Baumalleen angelegt worden, wobei zuerst auf städtischem Grund und Boden 140 Winterlinden gepflanzt wurden.
Im zweiten Abschnitt, der sich ausschließlich in Privateigentum befand, wurden 35 Elsbeerbäume gepflanzt. Der Bürgermeister hatte hierzu die Privateigentümer persönlich angerufen und um Zustimmung für die Anpflanzungen geworben, die ausnahmslos gewährt wurde. Die 175 Bäume sind alle gut angewachsen, so dass die Landesstraße 210, die so genannte Simmerner Straße die Bezeichnung „Deutsche Alleenstraße“ zu 100 Prozent verdient. „Es ist meine Lieblingsallee, weil man mit herrlichen Ausblicken mitten in das Unesco-Welterbegebiet „Oberes Mittelrheintal“ fahren kann“, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch.
Insgesamt kann man auf der 2.900 km langen Deutschen Alleenstraße Landschaften auf eine Art und Weise, die einzigartig ist, erleben. Licht und Schatten unter alten mächtigen Baumriesen. Bäume, die schon viel erlebt und gesehen haben, Ausblicke in wunderschöne Landschaften. Der Verein Deutschen Alleenstraße e.V. hat zusammen mit Alleenschützern vor Ort diese Route durch Deutschland zusammengestellt und die Ausschilderung koordiniert und möchte nun mit einer neuen Internetseite auf das touristische Potential der Straße aufmerksam machen.
„Am Rande der Mitgliederversammlung in Koblenz im April konnte ich mich mit der betreuenden Agentur darauf verständigen, dass Boppard als Pilotstadt auf der Startseite der Internetseite www.alleenstrasse.com die Reihe der Vorstellung touristisch bedeutender Städte an der Deutschen Alleenstraße eröffnet“, sagt Stefan Rees, Leiter der TI Boppard. Es werden Weitere folgen und dann in regelmäßigen Abständen den Platz von Boppard auf der Startseite einnehmen, aber Boppard ist und war die erste Stadt beim Relaunch der Internetseite der Deutschen Alleenstraße. Und nun sollen an Hand dieses Auftritts Boppard bundesweit neue Mitglieder für die Deutsche Alleenstraße gewonnen und akquiriert werden. „Das freut mich sehr, denn dies erhöht ungemein die Bekanntheit Boppards“, so Rees weiter, „und ist eine wunderbare, kostenlose Werbung für unsere Touristenstadt“.
Weitere Infos: http://www.alleenstrasse.com.

Das neue VHS-Programm
Die Volkshochschule Boppard hat ihr neues Kursprogramm zusammengestellt. Im Internet kann es seit dem 24. Juli unter http://www.vhs-boppard.de aufgerufen werden. Das gedruckte Programmheft erscheint im August. Teilnehmende der vergangen Jahre erhalten es kostenlos zugeschickt. Das Heft wird auch an verschiedenen Stellen ausgelegt.

BfB: Aufstieg zu schwindelnden Höhen
Informative Baustellenbesichtigung in der Kurfürstlichen Burg
Zu einer hochinteressanten Baustellenführung unter der fachkundigen Leitung von Bauamtsleiter Günther Firmenich hatte BfB-Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr eingeladen. Neben interessierten Mitgliedern erschienen auch Gäste beim Treffpunkt an der Linde. Vor dem wissbegierigen Zuhörerkreis erläuterte Günther Firmenich zunächst die Gesamtmaßnahme der Burgsanierung an Hand der aktuellen Pläne.
Mit dem Außenaufzug erreichte die Gruppe in schwindelerregender Höhe das Dach des Söllers, wo man sich von der hochqualifizierten Arbeit der Zimmerleute überzeugen konnte. Die Dachbalken aus dem 14. Jahrhundert wiesen zum Teil erhebliche Schäden auf, so dass man es als Glücksfall bezeichnen musste, dass für die Burg aus dem Förderprogramm „Weltkulurerbe“ großzügige Mittel fließen und die Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden kann. Beeindruckend war für die Besucher auch die Tatsache, dass von Bauabschnitt zu Bauabschnitt jeweils ein eigenes Gebälk mit Folienabdeckung über die Dachstuhlteile gelegt wurde, damit darunter die Sanierung bis zur Dacheindeckung erfolgen kann. Die vorhandene Konstruktion hatte sogar dem Sturmtief Xanthia getrotzt. Nachdem derzeit in Arbeit befindlichen Nord-West-Abschnitt wird dann später die Sanierung des Süd-Ost-Teils erfolgen.
Günther Firmenich erläuterte fachkundig die Restaurationstechnik der Zimmerleute von der „Aufdoppelung“ bis zum „Anflanschen“ oder „Ersetzen“ von Balkenmaterial. Auch der liebevollen Restaurierung der zirka 70 Gauben zollten die Besucher Respekt. Insgesamt führte der Bauamtsleiter durch alle Etagen des Nord-West-Abschnitts und brillierte durch hohe Sachkompetenz in seinem Vortrag. Keine der zahlreichen Fragen blieb unbeantwortet. Firmenich betonte, dass sein ganzer Ehrgeiz darin liege, im gesteckten Budget zu bleiben, was von seinen BfB-Zuhörern mit Beifall belohnt wurde. Dr. Jürgen Mohr dankte dem Bauamtsleiter nach dem informativen und kurzweiligen Rundgang und überreichte als „kleines Dankeschön“ ein Buchgeschenk.


Gut gerüstet für Beruf und Studium
Fachhochschulreife-Prüfungen an BBS Boppard
44 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule (BBS) Boppard freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Höheren Berufsfachschule. Nach überstandenen Klausuren und erfolgreichen Abschlussprüfungen haben sie die schulische Berufsqualifikation als „staatlich geprüfter Kaufmann/-frau“ sowie den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben. Nach Vollendung eines halbjährigen Praktikums oder einer Berufsausbildung erhalten die Absolventen das endgültige Zeugnis der allgemeinen Fachhochschulreife, das in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen berechtigt.

Schulleiter Udo Balzer beglückwünscht Thomas Liesenfeld aus Boppard-Oppenhausen als besten Absolventen der Höheren Berufsfachschule in der Fachrichtung Rechnungslegung und Cont
rolling
Die erfolgreichen Absolventen der Fachhochschulreifeprüfung: Ahmad, Malud (Niederburg); Alim, Cilem (Weißenthurm); Altic, Dino (Boppard-Buchholz); Becker, Benedikt (Emmelshausen); Becker, Viktor (Emmelshausen); Blatt, Malte (Boppard-Herschwiesen); Busch, David (Emmelshausen); Cobanoglu, Tamer (Koblenz); Cron, Bastian (Rhens); Fregona, Lena (Spay); Frickel, Matthias (Rhens); Friesen, Mickel (Boppard); Gras, Julian (Boppard-Bad Salzig); Humolli, Amire (Emmelshausen); Humolli, Qendresa (Emmelshausen); Iakovi, Vassiliki (Koblenz); Jäckel, Sarah (Dörth); Kabbani, Nadim (Boppard-Bad Salzig); Kaya, Yeliz (Koblenz); Kilsbach, Vitalijs (Oberwesel); Kirschner, Eva (Boppard); Kneip, Florian (Boppard); Kollmar, Florian (Emmelshausen); König, Lena (Niederburg); Küster, Sven (St. Goar); Lang, Kristina (Boppard); Lenz, Nico (Boppard-Herschwiesen); Liesenfeld, Thomas (Boppard-Oppenhausen); Mathy, Sabrina (Rhens); Neumann, Juri (Kastellaun); Peikert, Anna (Boppard); Pöhlmann, Wolfgang (Mülheim-Kärlich); Rauch, Tobias (Gondershausen); Runkel, Julian (Filsen); Schatz, Sandra (Boppard-Buchholz); Schewtschuk, Vadim (Koblenz); Schmitt, Christian (Karbach); Schustow, Natalie (Koblenz); Stroh, Igor (Boppard); Vogt, Matthias (Boppard); Weinand, Rene (Brey); Wilhelm, Lucas (Brodenbach); Witt, Christian (Koblenz); Zorlu, Burcu (Koblenz).

1. Dekanats-MessdienerInnen-Tag
Über 100 Kinder verleben einen schönen Tag am Loreleyblick / Urbar
„Das hat richtig Spaß gemacht“, strahlte eine Messdienerin aus der Pfarreiengemeinschaft „Vorderer Hunsrück“ nachdem sie die Wasserrutsche den Hang hinter gerutscht war.



Die Verantwortlichenrunde für MessdienerInnen-Arbeit unterstützt von der Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Goar veranstalteten diesen 1. Dekanats-MessdienerInnen-Tag auf dem Gelände Maria Ruh bei Urbar.
Der Tag begann mit dem Erstellen eines Buttons, den jedeR TeilnehmerIn trug und so als MessdienerIn erkennbar war. Nach der Begrüßung in großer Runde mit Spiel und Lied konnten die MessdienerInnen verschiedene Angebote wählen: eine Strickleiter hinauf klettern, auf der Slackline balancieren, am Chaosspiel teilnehmen, „New Games“ ausprobieren, auf dem Trampolin springen, Fußball spielen, den Altar und das Kreuz bauen, auf Mountainbikes durch den Wald jagen, ein Lagerfeuer entfachen, Gottesdienstlieder einüben, sich im Schach messen, die Wasserrutsche genießen, Obstsalat und Rohkost zu bereiten oder einfach nur mit FreundInnen reden und sich sonnen.
Möglich wurde dieses Angebot durch die 20 ehrenamtlichen MessdienerInnen-Verantwortlichen und den vier Mitgliedern der Fachkonferenz Jugend.
Den ganzen Tag über konnten die Kinder Kuchen von der Kuchentheke essen und erhielten Wasser und Apfelsaftschorle. Alkoholfreie Cocktails konnten gegen ein kleines Entgelt erworben werden. Herzlichen Dank an die vielen Mütter, die für diesen Tag einen Kuchen backten. Den Kindern entstanden keine Kosten, da die einzelnen Pfarrgemeinden diesen Tag als Dankeschön für ihre MessdienerInnen sehen und daher die Teilnahmegebühr übernahmen, welche die Kosten decken.
Pfarrer Weber verlegte den Samstagsabendgottesdienst auf das Veranstaltungsgelände, so dass ein intergenerativer Gottesdienst gefeiert werden konnte. Thema war die Nachfolge Jesu und die Frage an jeden Mitfeiernden wie diese sich im eigenen Alltag lebt.
Zum Abschluss gab es Würstchen, Rohkost und Obstsalat. Gegen 20.00 Uhr holten die Eltern ihre sehr zufriedenen Kinder ab, während für die MitarbeiterInnen nun die Aufräumarbeiten begannen.
Auf einem Helferfest wird der MessdienerInnen-Tag reflektiert und der 15. Fun-Äktschn-Tag, das traditionelle Brennball- und Fußballturnier geplant.
Infos zur DekanatsmessdienerInnen-Arbeit gibt es bei Hermann Schmitt, in der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, Telefon 06742-2440 bzw. email jbs-boppard@rz-online.de.


Die Gewinner
des Luftballonweitflugwettbewerbs sind gefunden

„Welterbe spielend erleben!“ war das Motto
des 1. Kinderwelterbetag in Boppard am 6.6.2010

Bei fast durchgehend herrlichem Wetter sorgte ein Angebot von Spielen, kindgerechten Aktivitäten und unterschiedlichsten Vorführungen von Kindern für Kinder für jede Menge Spaß während des 1. Kinderwelterbetages in Boppard.
Überall galt es zu Entdecken, zu Spielen, zu Schauen und manchmal auch zu Staunen - das Thema Welterbe in Boppard und der Region wurde kindgerecht aufbereitet und lockte Kinder und Familien aus Boppard und der Region in die schönste Stadt am Mittelrhein.
Mittelalterliche Bastelaktionen in der Rheinpromenade, Theateraufführungen des Schwarzlichttheaters, Schatzsuche (Geocaching) für Jugendliche; Stadtführungen durch die historische Altstadt für Groß und Klein; Lesungen mit Kinder- und Jugendbuchautoren; Römermodenschau; eine Kinderolympiade mit römischen Kinderspielen; mittelalterliches Saftpressen und Kinderwelterbeschafe zum Anfassen; ein Kletterparcours für ältere Kinder und Jugendliche führten zu vollen Strassen und Plätzen in der Stadt. Ein gut besuchter Platz war auch die Tourist Information am Marktplatz, denn hier fand ein Luftballonweitflugwettbewerb statt, an dem so viele Kinder teilnahmen, dass bereits vor der Zeit das Helium zur Neige ging.
Drei Wochen ist es jetzt her, dass Hunderte von Luftballons aufstiegen und ihren Weg in die Ferne suchten. Die weiteste Strecke legte hierbei der Luftballon von Marvin Przyklenk aus Boppard-Buchholz zurück, der im 500 km entfernten Hakelborn, Sachsen-Anhalt von Herrn Egbert Weber gefunden wurde. Ebenfalls sehr weit kamen die Luftballons von Julie Eckmann (aus Gondershausen) und Anna-Sophia Franke (ebenfalls aus Gondershausen). Fundorte waren hier Beienrode in Niedersachen (330 km) und Schachtebisch in Hessen (300km). Als Gewinne erhielten alle drei gleichermaßen Fingerfarben, Freikarten für die Sesselbahn sowie einen Teddy und/oder einen Truck. (Gesponsert durch die Firma Sebamed). Wir hoffen die Gewinner haben Spaß daran!
Organisiert wurde der Tag federführend von der Tourist Information Boppard mit Beteiligung der Stadtbücherei, der Kindertagesstätten, der AWO, der Freizeitagentur Having Fun, der Jugendbegegnungsstätte, der TG Boppard, der Fritz-Straßmann-Schule und der Kreismusikschule.
Es hat uns allen großen Spaß bereitet und die ersten Ideen für den 2. Kinderwelterbetag sind schon geboren!
Weitere Informationen bei der Tourist Information, Tel. 06742-3888, http://www.boppard-tourismus.de.

Die REWE-WM-Wette 2010
SSV Boppard gewinnt 500,— Euro
Am 12. Juni, gegen 19.00 Uhr, hieß es auf der „Großen WM Stimmungsparty“ - „Top, die Wette gilt!“. Denn der SSV Boppard mit ihrem 1. Vorsitzenden Niko Neuser sowie Michael Melzer, hatten mit dem REWE-Markt Boppard, Hans Otto May gewettet, dass sie mehr als 50 Personen auf die WM-Stimmungsbühne bringen.
Diese sollten in 10 verschiedenen Nationaltrikots der Teilnehmerländer der WM 2010 erscheinen. Nachdem es der SSV schaffte die geforderte Personenzahl inklusive der verschiedenen Trikots auf die Bühne zu bringen, musste nun noch der zweite Teil der Wette eingelöst werden. Der SSV musste das Lied: „54, 74, 90, 2010“ von den Sportfreunden Stiller, in der REWE-Fassung, zu Gehör bringen. Diese Aufgabe meisterte der 1. Vorsitzende des SSV Boppard, Niko Neuser mit Bravour. Somit schaffte der SSV Boppard auch die Einlösung der zweiten Aufgabe und gewann die Wette. Hierfür erhielt der SSV Boppard 500,— Euro für die Jugendarbeit. Das gesamte REWE-Team gratuliert dem SSV Boppard recht herzlich!

„Ich hatte Spaß
und habe mich besser mit anderen verstanden“

JBS St. Michael und Schulpastoral im Dekanat St. Goar
veranstalten Klassengemeinschaftstage

Eine Facette im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der JBS St. Michael ist das Angebot der dreitägigen Klassengemeinschaftstage, das in Kooperation mit der Schulpastoral im Dekanat St. Goar den Schulen im Dekanat St. Goar angeboten wird.
Herbert Retterath, Klassenlehrer der Klasse 7a der Hauptschule Oberwesel, fragte dieses Angebot nach, da er hier die Möglichkeit einer Verbesserung der Klassengemeinschaft und damit auch der Lernatmosphäre sah.
Wie das Zitat einer 14-jährigen Schülerin in der Überschrift zeigt konnte dieses Ziel bei vielen SchülerInnen erreicht werden. Im Vordergrund der drei Tage im Turner- und Jugendheim Loreley standen Methoden zur Förderung der Klassengemeinschaft. So wurden die Kooperationsspiele „der Schoko-Fluss“ und „der schwebende Balken“ durchgeführt. Ersteres mit Videokamera festgehalten, um im Nachhinein den Lösungsprozess sich anzuschauen und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Nach Meinung eines 13jährigen Schülers war diese Methode gut, „weil das alle zuerst alleine gemacht haben und dann zusammen“. Eine 14jährige Schülerin schreibt in der Abschlussreflexion: „Der Schoko-Fluss hat uns, glaube ich, ein bisschen geholfen in der Klassengemeinschaft.“
Auch die Sitzordnung der Klasse war Thema. So wurde der Seminarraum zum Klassenraum und überlegt, wie die Sitzordnung so verändert werden kann, dass sich die Lernatmosphäre verbessert, SchülerInnen weniger abgelenkt sind und diese mehr vom Unterricht mitbekommen. Eine erarbeitete neue Sitzordnung wurde mit in die Schule genommen und wird dort umgesetzt.
Nicht nur äußere Faktoren spielen eine Rolle, sondern auch das eigene Verhalten. So überlegten sich die SchülerInnen realistische Selbstverpflichtungen, die auf einem gestalteten Plakat im Klassenraum hängen werden und jeweils vom Klassen- und den FachlehrerInnen überprüft werden können.
Drei Tage gemeinsam unterwegs sein, ist die Chance einander besser kennen zu lernen. So schreibt eine 13-Jährige: „Man hat andere Seiten von Leuten kennen gelernt, negativ wie auch positiv.“
Informationen zu Klassengemeinschaftstagen bei Michaela Mannebach, Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Telefon 06742-801580, E-Mail: dekant-st.goar@bistum-trier.de oder bei Hermann Schmitt, JBS St. Michael Telefon 06742-2440, E-Mail: jbs-boppard@rz-online.de.

Kleine Räuber auf großer Fahrt 2010
Anmeldefrist beim BfB-Ferienprogramm beginnt
Zum sechsten Mal findet das tolle Kinderferienprogramm „Kleine Räuber auf großer Fahrt“, veranstaltet von „Bürger für Boppard“, für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren aus allen Ortsbezirken statt. Ab Freitag, 25. Juni bis Freitag, den 23. Juli können die Kinder angemeldet werden.
Der 1. Veranstaltungstag ist Samstag, der 24. Juli, an dem ab 11.00 Uhr ein Kinotag im Bopparder Kino stattfindet. Die Kinder erwarten ein paar schöne Stunden in der Welt des Films (natürlich mit Popcorn). Anschließend gibt es eine Schnitzeljagd durch die Bopparder Innenstadt. Die Kinder erhalten einen Imbiss. Der Kostenbeitrag beträgt 3,— Euro. Die maximale Teilnehmerzahl ist 70 Kinder.
Am Samstag, den 31. Juli folgt ein GOLF-Schnupperkurs „Für Kleine Golfer“ auf dem Jakobsberg. Zunächst bringt der Bus die „Kleinen Räuber“ zum Grillplatz Siebenborn, wo die Kinder verpflegt werden und an einem großen Luftballonwettbewerb teilnehmen, bei dem es schöne Preise zu gewinnen gibt. Zu Fuß geht es dann zum Golfparcours und Schnupperkurs. Der Bus holt die Kinder am Nachmittag wieder ab. Die maximale Kinderzahl beträgt 50 und der Kostenbeitrag 5,— Euro.
Am Samstag, dem 7. August geht es auf Zeitreise ins Mittelalter. Ein Rittertag auf der Ehrenburg steht auf dem Programm. Die Kinder erkunden die Burg, lernen verschiedene Figuren des Mittelalters kennen und messen sich im ritterlichen Wettstreit. Bus, Programm und eine ritterliche Mahlzeit sind im Preis von 8,— Euro inbegriffen. 50 Kinder können mitmachen.
Vom Samstag, 14. August auf 15. August findet dann der bekannte Abenteuertag auf dem Jugendzeltplatz Kreuzberg statt. Die Kinder übernachten in Großzelten (Jungen und Mädchen getrennt) und erleben einen ausgefüllten Tag mit Spielen, Toben, Stockbrotbacken und Lagerfeuerromantik. Am Abend gibt es eine Kinderdisco und Gespenstergeschichten. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 50 Kinder begrenzt. Der Kostenbeitrag beträgt 6,— Euro.
Die genauen Zeiten und Fakten werden jeweils über die Presse bekannt gegeben und sind dem Programmheft zu entnehmen, welches über die Presse verteilt wird und erhältlich ist bei Dr. Jürgen Mohr, Oberstraße 70, Boppard, in verschiedenen Geschäften, Gastronomiebetrieben in Boppard und Bad Salzig, bei den Ortsvorstehern im Niederkirchspiel, Rheinbay, Hirzenach, Weiler, bei Günter Müller in Holzfeld und Jörg Puth in Bad Salzig.
Die Anmeldung erfolgt ab 26. Juni 2010 beim Vorsitzenden Dr. Jürgen Mohr, Tel. 0800-2677273 oder 06742-899330.

Die „Vergessene Generation“:
Bopparder Zehntklässlern Geschichte erzählt

Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs berichteten
an der Bischöflichen Realschule Marienberg

Nach der Begegnung mit der „Vergessenen Generation“ - einer Gesprächsrunde von Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs - waren die 40 Zehntklässler der Bischöflichen Realschule Marienberg in Boppard zutiefst bewegt: Traurigkeit, Sprachlosigkeit, auch offenes Entsetzen waren spürbar.
In anschließenden Einzelgesprächen zeigten sich die Schülerinnen und Schüler beider Abschlussklassen zudem beeindruckt vom Mut der Gäste. Jahrzehntelang konnten Erlebnisse der Kriegsjahre kaum zur Sprache kommen: „Schau nach vorne. Sei froh, dass Du überlebt hast!“ Heute fanden sich dennoch neun Männer und Frauen der Geburtsjahrgänge 1925 bis 1939 bereit, den beiden Realschul-Abschlussklassen individuell gelebte Geschichte zu erzählen.
Im Geschichtsunterricht von Christiane Dennis waren die Geschehnisse schon Thema gewesen; nun wurden sie geradezu greifbar. Die „Kriegskinder“ scheuten sich nicht, Teile der eigenen Lebensgeschichte preiszugeben: Wie habe ich die Verführungsversuche der NS-Kampagne als junger Mensch erlebt? Wie bin ich durch die Zeiten von Krieg und Gefangenschaft gekommen? Was spürte ich als Kind, wenn ich bei Fliegeralarm handeln musste wie ein Erwachsener?
Dem „Schulbesuch“ vorangegangen waren regelmäßige Zeitzeugen-Treffen. Seit einem Jahr kommt die „Vergessene Generation“ regelmäßig in Boppard zusammen. Den Auftakt bildete eine Autorenlesung, organisiert vom Mehrgenerationenhaus Simmern (MGH) und dem Bopparder Ehrenamtsforum. Im Anschluss hatten MGH-Vertreterin Anna Werle und Caritas-Mitarbeiterin Angelika Hillingshäuser erstmals zu einem solchen Austauschtreffen eingeladen - und regen Zuspruch gefunden. Monatlich teilen rund 20 Männer und Frauen Erinnerungen miteinander.
Nachdem einige Teilnehmer ihre Bereitschaft signalisiert hatten, suchten Anna Werle und Angelika Hillingshäuser Kontakt zur Bischöflichen Realschule Marienberg. Angesichts vorheriger guter Erfahrungen eines ähnlichen Zeitzeugenprojekts in Simmern waren auch Christiane Dennis und die Bopparder Schulleiterin Magdalena Mohr-Quadt von dem „besonderen Unterricht“ alsbald überzeugt.
Bestätigung gab es aus Schülermund: Die Begegnung mit Menschen, die Geschichte erlebt haben, sollte künftig jeder zehnten Klasse möglich sein. Auf der anderen Seite dankte die „Vergessene Generation“ den Pädagogen und ihren Schülern, weil beide Klassen je eine Doppelstunde lang in Ruhe und großer Ernsthaftigkeit zugehört hatten.
Ein größeres, öffentliches Forum betraten zwei Gesprächsrunden-Teilnehmerinnen übrigens zwischenzeitlich in Trier: Der Caritas-Tag anlässlich der Heilig-Rock-Tage nahm das Motiv der diesjährigen Caritas-Kampagne auf: „Experten fürs Leben“.
Bei einer Talkrunde in der Reichsabtei St. Maximin standen Liesel Auerbach und Renate Struth einem Moderatoren-Duo im Interview Rede und Antwort. Das Publikum dort - etwa 850 Personen an der Zahl - hörte ebenfalls sichtlich bewegt die Ausführungen der beiden „Expertinnen für Geschichte“: Ältere Zuhörer bekundeten, wie sehr die Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegsjahre noch heute „auf der Seele brennen“.
Details nennen: Angelika Hillingshäuser (Caritas-Geschäftsstelle Boppard), Telefon 06742-87860 und Anna Werle (Mehrgenerationenhaus Simmern), Telefon 06761-9152313.


Kinderwelterbetag in Boppard
5 Angebote im Marienberger Park für ältere Kinder
Neben den vielen erfolgreichen Angeboten für jüngere Kinder, boten die Fritz-Straßmann-Schule, die Helene-Pagés-Schule und die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael im Marienberger Park Freizeitaktivitäten für ältere Kinder an.
So brachte Werner Braun von der Fritz-Straßmann-Schule die Welterbeschafe und Infotafeln mit, ließ die Kinder kleine Schafe basteln sowie aus Äpfeln frischen Apfelsaft pressen. Die drei kletterbegeisterten Pädagogen Burkhard Schink (Schulsozialarbeiter an der Helene-Pagés-Schule), Martin Rink (Lehrer an der Fritz-Straßmann-Schule) und Hermann Schmitt (Leiter der JBS St. Michael) richteten drei Seilangebote ein:
Martin Rink betreute die Slackline, zum Balancieren zwischen Bäumen gespannte Spanngurte. Hier konnten die Kinder ihren Gleichgewichtssinn üben, das oberhalb gespannte Halteseil zur Hilfe nehmen oder zwischen Spanngurt und Halteseil schaukeln. Burkhard Schink sicherte die Kinder beim Klettern an einen Baumstamm. Hierzu wurden Kletterwandelemente mittels Spanngurten am Baumstamm angebracht („Monkeys“). Die Kinder genossen den Ausblick in großer Höhe, in den Park hinein. Hermann Schmitt stattete Kinder mit einem Klettergurt aus, so dass diese, in ein Sicherungsseil eingeklinkt, eine tiefe Schlucht überqueren konnten. Die mutigen ließen sich in die Sicherung fallen und schaukelten über dem Marienberger Bach. Am Ziel der „Schluchtüberquerung“ war auch der Schatz versteckt, der Ziel des Geo-Caching Angebots der Agentur „Having fun“ war.
Im Schatten der Bäume ließ sich gut klettern und auf Spanngurten unterwegs sein. Die Atmosphäre war sehr entspannt. Es mussten meist nur wenige Kinder in den Schlangen warten. Aufgrund des einsetzenden Regens mussten die einzelnen Stationen leider schon um 16.30 Uhr abgebaut werden. Die Beteiligten freuen sich schon auf den nächsten Kinderwelterbetag.

Höhepunkte der Weinkultur
Bopparder Hamm auf Weinmesse ausgezeichnet
Am Samstag, den 29. Mai, wurde in Bacharach auf der Weinmesse der Bopparder Hamm als Höhepunkt der Weinkultur ausgezeichnet.

Von links nach rechts: Monika Reule (Geschäftsführerin Deutsches Weininstitut), Gebietsweinkönigin Gabi Emmerich, Bürgermeister Dr. Walter Bersch, Boppards Weinkönigin Mareike I., Stefan Rees, Walter Perll sen. (Sprecher der Winzer des Bopparder Hamm), Foto: Suzanne Breitbach
Bopparder Hamm: Die größte Wein-Rheinschleife: Inmitten der größten Schleife des Rheins liegt auch das größte zusammenhängende Weinbaugebiet des Mittelrheins: der Bopparder Hamm. Der Name leitet sich wohl vom lateinischen Wort „hamus“ ab, was soviel wie Haken bedeutet und auf die S-Form der berühmten Rheinschleife anspielt. Schon die Römer bauten hier wohl Wein an - in Boppard wurde 370 nach Christus ein römisches Kastell errichtet, und der Wein war Teil der Truppenverpflegung. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Weinbau in Boppard im Jahr 643, bis weit in die Neuzeit hinein blieb Wein das Hauptwirtschaftsgut der kleinen Stadt im engen Mittelrheintal. Seit 2002 ist das Tal Unesco-Weltkulturerbe, in Boppard hat man einen der schönsten Ausblicke in das Rheintal.
75 Hektar Fläche umfasst die Weinlage Bopparder Hamm heute. Die Südlage weist einen idealen Neigungswinkel zur Sonne auf, der Hang nutzt die Wasserfläche des Flusses als Wärmespeicher, und das Schiefergestein ist ideal für große Rieslingweine mit feiner Mineralität und Aromen von Apfel, Minze und anderen Gewürzen.
Das Tagwerk der Winzer in den aufwändigen Steillagen ist noch immer von viel Handarbeit geprägt. Sechzehn Vollerwerbswinzer bewirtschaften zurzeit die Weinberge im Bopparder Hamm, die Jahresproduktion liegt bei ungefähr 600.000 Litern - fast ausschließlich der Vorzeigesorte Riesling. Denn sie war und ist noch heute die mit Abstand am meisten angebaute Rebsorte im Bopparder Hamm sowie des gesamten Mittelrheins.
Einen Höhepunkt der Weinbergserkundung mit ausgesprochen kulinarisch-vinologischem Charakter stellt am letzten Aprilsonntag der „Mittelrheinische Weinfrühling“ dar. Rund ein Dutzend Bopparder Winzerbetriebe bieten in Abwechslung mit feinen kleinen Speisen ein ganz besonders sinnliches Rhein- und Weinerlebnis an. Wer größere sportliche Herausforderungen sucht, dem sei der Mittelrhein-Klettersteig empfohlen, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein geschaffen wurde. Mit einem spektakulären Blick von oben auf den Bopparder Hamm gilt es in etwa drei Stunden insgesamt 11 Kletterpassagen an steilen Felswänden zu überwinden.
Bisher wurden ausgezeichnet
Ahr

Mayschoß-Altenahr: Wiege der Winzergenossenschaft
N.N.
Baden
Vulkanfelsgarten Winklerberg: Die vulkanische Note im Wein
N.N.
N.N.
N.N.
Franken
Staatlicher Hofkeller Würzburger: Kellerlabyrinth unter der Residenz
N.N.
N.N.
N.N.
Hessische Bergstraße
Wein und Stein: Wo Rebensaft und Kunst sich paaren
N.N.
Mittelrhein
Bopparder Hamm: Wein mit Haken in der Rheinschleife
Weinumschlagplatz Bacharach
Mosel
Römische Kelteranlage Piesport: Wo einst die Römer den Moselwein traten
N.N.
Nahe
Klosterruine Disibodenberg: Wo die ältesten Reben Deutschlands wachsen
Weinbaudomäne Niederhausen-Schloßböckelheim: Riesling auf Kupfer
Freilichtmuseum Bad Sobernheim: Wo historischer Weinbau lebendig wird
Pfalz
Römervilla Weilberg und Weinkelter: Antike Weinproduktion
Rhodt unter Rietburg: Ältester noch tragender Weinberg der Welt
Römerwein in Speyer: Der älteste flüssige Wein der Welt
Weinstadt Deidesheim: Hort deutscher Qualitätsweinkultur
Rheingau
Kloster Eberbach: Der Wein der Mönche
N.N.
N.N.
Rheinhessen
Kupferberg-Museum in Mainz: Tiefschichtiger Sektgenuss
Niersteiner Glöck: Älteste Weinbergslage Deutschlands
N.N.
Saale-Unstrut
Die Weinbergshäuschen von Saale-Unstrut - Ensemble Schweigenberg
N.N.
N.N.
Sachsen
Staatsweingut Schloss Wackerbarth: älteste Sektkellerei Sachsens
N.N.
Württemberg
Pfedelbach: Fürstenfass und Herrschaftskelter
N.N.
N.N.

Karl-Josef Simonis verabschiedet
Nach 28 Jahren gibt Karl-Josef Simonis Dirigat ab
Inoffiziell beendete Karl-Josef Simonis am 5. März 2010 seine Dirigententätigkeit beim Männerchor der Bälzer Sangesgilde / KG Knorrköpp. Schon lange im Vorfeld hatte er angekündigt, dass er mit Vollendung seines 70ten Lebensjahres, den Dirigentenstab in jüngere Hände legen möchte. Alle Beteiligten unternahmen nun alles um einen geeigneten Nachfolger für Karl-Josef Simonis zu finden. Mit der Niederlegung des Dirigentenamtes gab er auch den Posten als 2. Vorsitzender ab.
Am 1. Mai, anlässlich des 70ten Geburtages von Karl-Josef Simonis, war es dann soweit. Im Rahmen seiner Geburtstagsfeier kam dann das offizielle Ende der Ära Karl-Josef Simonis. Man kann dies unbestritten so bezeichnen, denn er war mehr als nur Chorleiter. Er setzte nicht nur Chormusikalische Akzente in der Bopparder Chorszene. Er sorgte in jahrelanger, engagierte Chorarbeit dafür, dass der Männerchor über die Grenzen der Stadt, Bekanntheit und Akzeptanz erlangte. Erinnere man sich nur an die wundervollen Konzerte in den Räumlichkeiten der Bundesakademie, Frühlings- und Benefizkonzerte in den Räumlichkeiten der „Alten“ aber auch „Neuen“ Bopparder Stadthalle. Jedem Besucher werden die Weihnachtskonzerte in der Christuskirche, unvergessen bleiben. Stets setzte er sich neben seiner Chorleitertätigkeit für die belange „seiner Männer“, ein. Er initiierte ein Chorgremium, anfangs für den Männerchor, in Folge dann auch für den Frauenchor. Vieles nahm er in die Hände und das was er anpackte gelang stets zur vollsten Zufriedenheit der Chöre. Dazu gehörten auch Touren uns Chormusikalische Auftritte bei Bundes- und Landesgartenschauen sowie bei befreundeten Vereinen. Er setzte die Idee des „Singen am Wald“ bei der Buchenauer Nachbarschaft in die Realität um.
Die gute Beziehung zu den Sangesfreunden aus Brinkum lag ihm genauso am Herzen wie der Erhalt- und Leistungssteigerung des Männerchores. Neben seinem Dirigentenamt beim Männerchor, setzte er sich vehement für die Gründung eines Frauenchores ein, was ihm in den 80zigern auch gelang. Er übernahm die Leitung des Frauenchores bis zur Übernahme durch die heutige Dirigentin Olga Matouchina.
Aber nicht nur für die Chorische Abteilung des Vereins setzte er sich ein. Mit seiner Wahl zum 2. Vorsitzenden war er stets bestrebt die Einheit der aktiven Sängerinnen- und Sänger und der Karnevalisten zu Fördern. Dies schlug sich auch bei den Auftritten der Sänger an den Sitzungen der Knorrköpp, aber auch die unvergesslichen Soloauftritte von Karl-Josef Simonis an diesen Sitzungen nieder. Daneben legte er viel Wert auf Harmonie und Gemütlichkeit. Ausdruck verlieh er diesem Bestreben, das mit Ende der Chorprobe, lange noch nicht „Ende“ war. Setzte man sich danach zusammen um ungezwungen zu singen oder einen kräftigen Doppelkopf zu absolvieren. Seine besondere Stärke: „Stets ein offenes Ohr“ für seine „Männer“.
Anlässlich seiner Geburtstagsfeier ließen es sich Frauen- und Männerchor nicht nehmen, „Ihrem Charly“ ihre Referenz zu erweisen. Und dies taten sie, wie sollte es anders sein, mit musikalischen Ständchen. Karlheinz Scherer, 1. Vorsitzender des Vereins, gratulierte Karl-Josef Simonis zu seinem 70ten. In seiner Ansprache verwies er nochmals auf 28 Jahre Chorleitertätigkeit aber auch auf 28 Jahre Engagement im Verein, dass in dieser Art- und Weise, für einen Chorleiter nicht immer Selbstverständlich ist. Karl-Josef Simonis ließ es sich im laufe der Geburtstagsfeierlichkeiten natürlich nicht nehmen , nochmals vor „Seinen Männerchor“, zu treten und mit ihm gemeinsam zu singen.
Karl-Josef Simonis bedankte sich bei allen: „Für ihr Engagement, für das langjährige Vertrauen sowie die gute Zusammenarbeit, vor allem in Zeiten wo es um das Kulturgut Gesang, ins besonders bei den Männerchören, nicht immer zum Besten stand“. Aber auch für die zahlreichen Glückwünsche und Präsente an diesem Abend. Von nun an müssen die wir auf „Charlys Männer“ auf den Dirigenten Karl-Josef Simonis verzichten, wir hoffen aber das wir Karl-Josef, wie wir ihn in all den vielen Jahren als guten Menschen erlebt haben, bald im Kreise seiner Sangesbrüder, begrüßen dürfen.


Bürger für Boppard und Freunde
mit starkem Helferteam beim Mittelrheinmarathon

Eine starke Truppe: Die Helfer von „Bürger für Boppard“ und Freunde hatten ihre Aufgabe am Versorgungsstand beim Mittelrheinmarathon voll im Griff
Seit Beginn des Mittelrheinmarathons unterstützen „Bürger für Boppard“ und Freunde diese tolle Veranstaltung mit einem großen Versorgungsstand im Bopparder Hamm. 40 Helfer hatten Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr und Organisator Paul Biller schnell zusammen. „Da sitzt mittlerweile jeder Handgriff“, so Paul Biller. In kürzester Zeit waren die Stationen mit Elektrolyten, Obst, Riegel und Wasser beidseits der B9 aufgestellt; Feuerwehr und Rotes Kreuz komplettierten die Station.
Mit der eigenen Beschallung von Udo Truderung hatten sowohl Sportler als auch Betreuer gute Laune im sonst als „Durststrecke“ berüchtigten Boppard Hamm. Achim Kasper als Moderator motivierte die Sportler mit flotten Sprüchen und die Bopparder Marathon-Abordnung aus Ome wurden von Barbara Ölschleger in japanisch angefeuert.
Nach Abschluss und Aufräumen der Station trafen sich BfB und Freunde zum Imbiss und Umtrunk im Hotel Royal und feierten noch einige Stunden. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, so der einstimmige Tenor aller Beteiligten.


Neues Ehrenmitglied der Ritter-Beyer-Nachbarschaft


Dem neuen Ehrenmitglied der Ritter-Beyer-Nachbarschaft, Frau Marianne Birkenbach, gratulierten neben Nachbarmeister Jürgen Ehses viele Nachbarinnen und Nachbarn anlässlich vom Rosenbinden für die Kirmeskronen, Text und Foto: Jürgen P
feifer
Die Kirmes der Ritter-Beyer-Nachbarschaft steht nun kurz bevor, und am Mittwoch, den 2. Juni, hatte der Vorstand im Programm der kommenden Kirmes zum Rosenbinden für die Kirmeskronen eingeladen. Viele Nachbarinnen und Nachbarn hatten sich auf dem Parkplatz vor dem kath. Pfarramt eingefunden, und schnell waren die knapp 250 Papierrosen liebevoll erstellt und gebunden. Ein fleißiger Helfer beim Rosenbinden war auch Herr Dechant Hermann- Josef Ludwig.
Nachbarmeister Jürgen Ehses nutzte diesen Anlass, und konnte erneut ein Ehrenmitglied in der Ritter-Beyer-Nachbarschaft ehren. Um diese Ehre zu erhalten muss man mindestens 25 Jahre Mitglied in der Nachbarschaft sein und muss sein 80. Lebensjahr vollendet haben.
Diese Voraussetzungen hatte nun auch Frau Marianne Birkenbach erfüllt, und Jürgen Ehses überreichte neben der Urkunde ein Blumengebinde als Zeichen für Dank und Anerkennung für Frau Birkenbach.
Nach erledigter Arbeit des Rosenbindens saß man noch lange in froher Runde beieinander.


„Mittelrheinklettersteig“ aus Boppard
als Botschafter für das Land der Ideen in Berlin

Netzwerktreffen „365 Orte im Land der Ideen“
Berlin / Boppard, 17. Mai 2010 -
„Der Mittelrheinklettersteig Boppard“ präsentierte sich am 7. Mai als Botschafter für das Land der Ideen beim Netzwerktreffen der Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ in der Deutschen Bank in Berlin. Dabei nutzte Stefan Rees, Leiter der Tourist Information Boppard, die Gelegenheit, sich mit dem Mittelrheinklettersteig zu präsentieren: „Wir sind sehr stolz, mit unserer ausgewählten Idee einen Beitrag für Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu liefern. Das Netzwerktreffen gab mir die Gelegenheit, Erfahrungen mit anderen ‚Ausgewählten Orten‘ auszutauschen, uns gegenseitig zu inspirieren und frische Ideen für eine erfolgreiche Umsetzung unseres Projektes mit nach Boppard zu nehmen.“

Einzelfoto vor der Deutschlandkarte „Ausgewählte Orte 2010“
Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, Deutschlands größte Veranstaltungsreihe, wird bereits im fünften Jahr von der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ und der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt. Jedes Jahr treffen sich die Sieger des Wettbewerbs, um neue Kontakte zu knüpfen und Synergieeffekte zu nutzen.
Holger Lösch, Geschäftsführer der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“, begrüßte die Teilnehmer: „Sie alle sind Botschafter für das Land der Ideen und bilden das Innovationspotenzial unseres Landes ab. Wir danken Ihnen dafür, dass Sie das Netzwerkreffen der ‚365 Orte‘ mit Ihren eindrucksvollen Beispielen für Mut und Zukunftsfähigkeit gestalten.“
Corinna Egerer, Leiterin Kooperation „Deutschland - Land der Ideen“ Deutsche Bank, ergänzte: „Die ‚Ausgewählten Orte‘ stehen beispielhaft für Deutschlands Zukunftsfähigkeit. Für uns als Deutsche Bank sind Innovationen ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes - deshalb unterstützen wir die ‚365 Orte im Land der Ideen‘ bereits seit 2006.“
Die Preisträger rücken jeweils an einem Tag im Jahr ihre innovativen Ideen mit einer individuellen Veranstaltung ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Für Boppard ist das der 17. August 2010 mit einem Klettertag am Mittelrheinklettersteig.
Im Fokus des Netzwerktreffens standen für die Teilnehmer Tipps und Problemlösungsvorschläge von Experten und Praktikern als Anregung für die eigene Öffentlichkeitsarbeit. Insbesondere die nachhaltige Nutzung ihrer Auszeichnung „Ausgewählter Ort“ über die Preisverleihung hinaus war für sie von großem Interesse. Ferner gewannen die „Netzwerker“ einen Einblick in die Arbeit und weiteren Projekte der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“.

Besonders für den „kleinen Geldbeutel“:
Caritas - der Laden in Boppard

„Caritas - der Laden“ ist Second-Hand-Boutique und Gebrauchtwarengeschäft, aber auch geselliger Treffpunkt. Das Sortiment stammt aus Sachspenden; der Erlös kommt sozialer Arbeit zugute. Geöffnet ist Caritas-Der Laden in der Oberstraße 91 montags bis mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie donnerstags und freitags von 10.00 bis 13.00 Uhr. Zu den Öffnungszeiten werden auch gut erhaltene Sachspenden gerne entgegengenommen. Wir bitten, außerhalb der Öffnungszeiten keine Sachspenden vor der Tür abzustellen.
Nähere Infos bei Elke Nick in der Caritas-Geschäftsstelle Boppard, Telefon 06742-87860 oder per E-Mail an info@caritas-boppard.de.

Bopparder Ehrenamtsforum: Skat & Co. an neuem Ort
Spiele-Nachmittag nun in der Stadthalle;
zudem gibt‘s jetzt auch einen Fahrdienst

Das „Bopparder Ehrenamtsforum“ - ein vom Pflegestützpunkt bei der Caritas-Sozialstation begleiteter Zusammenschluss örtlicher Ehrenamtsgruppen - lädt zum Spiele-Nachmittag am Freitag, 4. Juni, ab 15.00 Uhr ein. Es gibt Unterhaltsames und Kniffliges, althergebrachte Regeln und neue Spielideen - soweit bleibt alles beim Alten.
Neu ist allerdings die „Spielstätte“: Der Spiele-Nachmittag am ersten und dritten Freitag des Monats findet ab sofort in der Stadthalle (Eingang ganz rechts, kleiner Saal im Dachgeschoss) statt.
Beim Spiele-Nachmittag erfreuen sich Doppelkopf und jüngere Spiele wie „Phase 10“ oder „Skip-Bo“ großer Beliebtheit. Aber auch Skatbrüder oder Menschen auf der Suche nach einem ebenbürtigen Schachpartner sollten ihr Pendant finden.
Damit alle Mitspieler teilnehmen können, hat Pflegestützpunkt-Mitarbeiterin Irmgard Siemen neuerdings auch einen Fahrdienst organisiert. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist oder selbst keine Fahrgelegenheit hat, ist gebeten, sich bei der Caritas in Boppard unter Telefon 06742-87860 anzumelden.

Kinderkleiderbörse Boppard spendet 950,— Euro
Aus der erfolgreichen Kinderkleiderbörse in Boppard konnten aus dem reinen Verkauf von Herbst / Winterware folgende Spenden übergeben werden: 300,— Euro gingen an Herrn Müller des Förderverein der Realschule Marienberg für das Projekt „Nein sagen“ der beiden 6. Klassen. Für 150,— Euro wurden neue Kinderbücher an die Stadtbücherei Boppard übergeben.
Das Kleiderbörsen-Team hat von dem schlechten Zustand der Spielgeräte im Außenbereich des Kindergartens Franziska in Buchenau gehört.

Spendenübergabe durch Frau Huhn und Frau Pauly an Frau Malokowski des Fördervereins Kindergarten Franziska in Buchenau
Da es uns immer ein Anliegen ist, Kinder in ihrem Bewegungsdrang zu unterstützen, haben wir uns entschlossen die Instandsetzung der Außengeräte mit einem Betrag von 500,— Euro zu unterstützen. Der Beginn der Baumaßnahme konnte so schnell in Gang gebracht werden!
Maßgeblich zum Erfolg aller vergangenen Kleiderbörsen hat Herr Albert Peters beigetragen, der im Dezember 2009 leider verstorben ist. Über viele Jahre hat er das Organisationsteam unterstützt und durch den Aufbau von Gerüsten dafür gesorgt, dass die Vielzahl von Kleidungsstücken übersichtlich präsentiert werden konnten.
Dank der Fa. Peters und Peters sowie des Herrn Michael Spitzley (für die Mühltäler Nachbarschaft) werden die Gerüste auch weiterhin zur Verfügung gestellt. Hierfür sprechen wir beiden unseren herzlichen Dank aus.
Die nächsten Kinderkleiderbörse findet am Samstag, den 11.9.10 statt.

Schülerwettbewerb „Fit durch Pausen“
Schülerin der BBS Boppard gewinnt Hauptpreis
Deborah Hahn, Auszubildende und Schülerin der Berufsbildenden Schule (BBS) Boppard, hat beim 38. Arbeitssicherheitswettbewerb für Berufsschüler „Jugend will sich-er-leben“ den ersten Hauptpreis gewonnen.

1. Platz beim Sicherheitswettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Die Bopparder Schülerin und Auszubildende Deborah Hahn (3.v.r.)
Die alljährliche Berufsschulaktion „Jugend will sich-er-leben“ wird seit 1972 von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) über ihre Landesverbände an allen Berufsschulen ausgeschrieben und in Rheinland-Pfalz vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung unterstützt.
Der Wettbewerb für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stand in diesem Schuljahr unter dem Thema „Fit im Beruf. Gestalte Deine Pause.“ Mit vielfältigem Informations- und Unterrichtsmaterial konnten die teilnehmenden Auszubildenden lernen, dass Pausen wichtig für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit sind. Wer ausreichend und richtig Pause macht, bleibt nicht nur körperlich fit. Er kann sich auch leichter konzentrieren, ist kreativer, kann Stress besser bewältigen und hat ein geringeres Risiko, Arbeitsunfälle zu erleiden. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Berufsschülerinnen und -schüler dann ihre kreativsten Beiträge zur aktiven und bewussten Pausengestaltung im Arbeitsalltag einreichen.
Die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs mit Verleihung der Geldpreise an die Sieger fand in der Berufsbildenden Schule Alzey statt. Im Schulvergleichswettbewerb wurde die BBS Boppard erneut mit einem Hauptpreis für ihre ausnehmend hohe Beteiligung am Wettbewerb ausgezeichnet. Höhepunkt der Abschlussveranstaltung war schließlich die Verlosung der mit gestaffelten Geldbeträgen dotierten zehn Hauptpreise unter allen richtigen Einsendern der Wettbewerbsunterlagen. Und hierbei hatte die Bopparder Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten Deborah Hahn das Glück der Tüchtigen und erzielte den ersten der zehn Hauptpreise.
Oberstudienrat Ludger Göbel, Sicherheitsbeauftragter an der BBS Boppard, war hocherfreut über die Losentscheidung und das erneut gute Abschneiden seiner Schule an dem landesweiten Wettbewerb.

“Boppard wandert“ -
Alle zwölf Wanderwege nun auch zum GPS Download

Nachdem sich die neue Wanderkarte mit Wanderbroschüre „Boppard wandert“ in der Tourist Information Boppard zum Verkaufsschlager mit äußerst positiver Resonanz entwickelt hat, und nun alle Schilder und Wegweiser im Bopparder Wald und Flur angebracht sind, „geht Boppard ganz neue Wege“. Ab sofort stehen auf der Homepage der Tourist Information Boppard http://www.boppard-tourismus.de alle zwölf Wanderwege auch zum GPS Download in den Formaten GPX und OVL zur Verfügung.
Das Land Rheinland-Pfalz setzt mit seiner Tourismusstrategie 2015 bewusst auf den naturnahen und aktiven Tourismus. Und Wandern ist eine der vier Säulen der Strategie, die Boppard mit den zwölf neuen Wanderwegen, die alle Ortsbezirke einbinden, konsequent für die lokale Ebene umgesetzt hat. Doch mit dem modernen Wandertourismus steigen auch die Ansprüche und Erwartungen.
„Deshalb war es wichtig und richtig“, so Stefan Rees, Leiter der TI Boppard, „nicht nur mit der Zeit, sondern auch mit der Zukunft zu gehen und die Wanderwege zum GPS Download zur Verfügung zu stellen. Der moderne Wanderer setzt eben verstärkt auf moderne Technik“.
Ob traditionell oder modern, der Wanderer findet nun auf jeden Fall seinen Weg und sicher auch Gefallen an Boppard und seinen (Natur-) Schönheiten.
Weitere Infos unter http://www.boppard-tourismus.de.

Rhein-Hunsrück-Kreis Tafel
erhält Unterstützung von Frosch

Eine beträchtliche Sachspende in Form von Frosch-Reinigungsmitteln haben die ehrenamtlichen Helfer der Tafelausgabestelle in Boppard entgegengenommen. Die Spende ist Teil einer bundesweiten Partnerschaftsaktion zwischen den Tafeln in Deutschland und dem Unternehmen Werner & Mertz.

Gilbert Kluwig und Hildegard Seifert von der Bopparder Tafel und Ludwig Geissbauer, Verantwortlicher für die Logistik der Rhein-Hunsrück-Kreis Tafel, freuen sich über eine großzügige Sachspende in Form von Reinigungsmitteln, Foto: Tafel / Suzanne Breitbach
Die Spende werden die Tafel-Helfer direkt an ihre Kunden weitergeben. Mehr noch: Die Rhein-Hunsrück-Kreis Tafel ist Koordinierungsstelle für weitere Tafeln in der Region, die ebenfalls von der Sachspende profitieren.
„Beim Zugang zu nachhaltig hergestellten und umweltfreundlichen Reinigungsmitteln darf es zwischen Arm und Reich keinen Unterschied geben. Wir freuen uns daher sehr über diesen wertvollen Beitrag für die Bedürftigen in unserer Stadt“, sagte Hildegard Seifert, Leiterin der Bopparder Tafel. „Frosch“ war im Vorjahr mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit dem Kemptener Logistik-Unternehmen Dachser, das die gesamten Frachtkosten spendet, werden zurzeit Frosch-Reinigungsmittel mit einem Warenwert von insgesamt 20.000,— Euro an 20 Koordinationsstellen im ganzen Bundesgebiet geliefert.
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V., Jochen Brühl, sagt: „Wir freuen uns, mit Werner & Mertz ein Unternehmen als Projektpartner gefunden zu haben, das sich genauso wie die Tafeln für soziale Werte einsetzt und dabei nicht nur an heute denkt.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Werner & Mertz, Reinhard Schneider, ergänzt: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, uns sozial dort zu engagieren, wo die Hilfe direkt bei den Bedürftigen ankommt - dafür sind die Tafeln ein einzigartiges Vorbild! Unser Unternehmen lebt Nachhaltigkeit, und so ist es für uns selbstverständlich, auch sozial Benachteiligten unsere Produkte zur Verfügung zu stellen.“

Spargelessen der Ritter-Beyer-Nachbarschaft

Zwei neue Ehrennachbarn geehrt
„Es hat sich das Spargelessen schon gut eingebürgert bei den Ritter-Beyer-Nachbarn“, so Nachbarmeister Jürgen Ehses, als er am Sonntag, dem 16. Mai, über 50 Nachbarinnen und Nachbarn im „Weinhaus Hubertus“ bei Walburga Wiegel begrüßen konnte.

(v.l.n.r.) Nachbarmeister Jürgen Ehses mit den neuen Ehrennachbarn, Frau Lissi Fußhöller und Herrn Franz Mai, Text und Foto: J. Pfeifer
Vorstand und Nachbarmeister hatten alle Nachbarinnen und Nachbarn zum Spargelessen eingeladen.
Erfreut stellte Nachbarmeister Ehses fest, dass es nun zwei neue Ehrennachbarn in der Ritter-Beyer-Nachbarschaft geben würde. Voraussetzung, um Ehrennachbar zu werden ist, dass man mindestens 25 Jahre in der Nachbarschaft Mitglied ist und sein 80. Lebensjahr vollendet hat. Diese beiden Kriterien haben Frau Lissi Fußhöller und Herr Franz Mai erfüllt.
Jürgen Ehses überreichte Urkunden für die neue Ehrennachbarin Lissi Fußhöller und Ehrenachbar Franz Mai. sowie ein Weingebinde. Danach verwöhnten Wirtin Walburga Wiegel mit ihrem Team in Küche, Ausschank und Gastraum die Nachbarinnen und Nachbarn mit vielen angebotenen Köstlichkeiten rund um den Spargel.
Der Abend wurde noch lang, denn bei guten Gesprächen unter den Nachbarinnen und Nachbarn verging die Zeit wie im Fluge. Man freut sich nun als die nächste Aktion auf die traditionelle Kirmes in der Ritter-Beyer-Nachbarschaft.

2. ökumenischer Kirchentag in München
JBS St. Michael im Rahmen des Netzwerks P4 dabei
Über 100.000 ChristInnen beider großen Konfessionen trafen sich 5 Tage zum 2. ökumenischen Kirchentag in München. Hier hatten auch Jugendliche die Möglichkeit Kirche anders als gewohnt zu erleben: diskussionsfreudig, offen, der Welt zugewandt und vielfältig.
Daher bot das Netzwerk P4 (peppig, professionell, pädagogisch, pastoral) ein Zusammenschluss der katholischen JugendarbeiterInnen der ehemaligen Region Rhein-Hunsrück-Nahe, also der Dekanate Bad Kreuznach, Birkenfeld, Simmern-Kastellaun und St. Goar in Kooperation mit dem Kirchenkreis Nahe-Glan eine gemeinsame Fahrt zum Kirchentag an. Mit fünf Bussen und 250 TeilnehmerInnen war diese Gruppe am Regerplatz in der Nähe des Ostbahnhofs in München untergebracht. Dies hatte für die Jugendlichen den Vorteil, dass sie aus der Innenstadt auch ohne die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ihr Quartier erreichen konnten.
Neben dem Zentrum der Jugend im Olympiapark und dessen Angeboten besuchten die jungen Menschen auch verschiedene Diskussionsveranstaltungen, wanderten von Innenstadtbühne zu Innenstadtbühne, hörten verschiedenste MusikerInnen und ließen sich natürlich die Wise Guys, Christina Stürmer und Nena nicht entgehen. Diese drei Bands spielten alle auf der Theresienwiese.
Abends wurden die Eindrücke des Tages in gemütlicher Runde erzählt und die Teilnahme am Gottesdienst am Sonntagmorgen auf der Theresienwiese bildete den Abschluss erlebnisreicher und anstrengender Tage.
Für zwei Schülerinnen aus dem Dekanat St. Goar, die auch in der MessdienerInnen-Arbeit aktiv sind, steht jetzt schon fest, dass sie im kommenden Jahr zum Kirchentag nach Dresden und 2012 zum Katholikentag nach Mannheim fahren werden.
Die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael wird zu beiden Veranstaltungen eine Fahrt anbieten. Nähere Infos in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt unter Telefon 06742-2440, jbs-boppard@rz-online.de oder http://www.jbs-boppard.de.


Bälzer Nachbarn aktiv

In alter Tradition haben die Nachbarinnen und Nachbarn der Bälzer Nachbarschaft Boppard am vergangenen Donnerstag die Papierröschen, welche später die Kronen und den Kirmesbaum schmücken, selbst gebunden. Auch die Bälzer Kirmeskinder waren zahlreich vertreten und gestalteten neben dem Röschen binden die Baumspitze und die Fähnchen, die ebenso später den Baum verschönern. Mit vielen fleißigen Händen war die Arbeit schnell getan und der gesellige Teil konnte beginnen.

Golferlebnistag 2010 im Jakobsberg Hotel & Golfresort
Hoch über dem Mittelrhein im UNESCO Welterbegebiet erlebten hunderte Golfinteressierte den Golferlebnistag 2010 im Jakobsberg Hotel & Golfresort, einem der schönsten Golfresorts Deutschlands, und entdeckten den großen Sport mit dem kleinen Ball.
Schnupperkurs auf der „Driving-Range“ luden zum Ausprobieren ein und sogar die komplette Ausrüstung wurde gestellt. Von 11.00 bis 18.00 Uhr konnten die Golfinteressierten im Jakobsberg Hotel & Golfresort unter fachkundiger Anleitung der Golflehrer Mike McFadden, Mauricio Giraldo Springstübe, Sebastian Kübler, Daniel Kieser und Jan Knuth das kurze und lange Golfspiel ausprobieren.

Fotos: P!ELmedia
Und für Spaß und Spiel für den Golf-Nachwuchs wurde auch gesorgt: Gaukler und Zauberer, Glücksrad, und Gewinnspiele mit vielen tollen Preisen luden neben der Malecke mit Buttonmaschine oder die Hüpf- und Kletterburg zum mitmachen ein.
Besondere Hausführungen wurden von der Hotelleitung durchgeführt, das Büffet für Golfer im Golfrestaurant, die Musik am Abend im Golfrestaurant, oder der Bierstand an der Squashhalle luden zu verweilen ein. Seele und Körper mit Musik entspannen, Winzerweinproben direkt am Platz im Golf-Pavillion, am Grill im geschützten Innenhof oder auf der Rheinterrasse des Jakobsberg Hotel & Golfresort mit herrlichem Ausblick auf die Rheinschleife hoch über dem Bopparder Hamm rundeten das Gesamtprogramm ab.
Desweiteren standen im Resort Kegelbahnen, Hallenschwimmbad, Sauna, Sonnenbänke, Fitnessraum, Tontauben- und Scheibenschießstand, Solarium, Power-Plate, geführte Wanderungen sowie Klettersteig, klassische Kosmetikbehandlungen, Massagen, Hot Stone Behandlung für Wellness und Sportaktivitäten zur Verfügung.

Wohnen in guter Nachbarschaft
Informationsveranstaltung in der Stadthalle Boppard
REGION MITTELRHEIN.
Ein Gespenst geht um: Der demografische Wandel! Die Initiative Region Mittelrhein lässt sich davon nicht einschüchtern. Ganz im Gegenteil! Sie lädt zu einer Informationsveranstaltung in die Bopparder Stadthalle. Seit längerem befasst sich Claudia Redlin vom Arbeitskreis „Ländlicher Raum“ schon mit den Handlungserfordernissen des demografischen Wandels. Dazu gehört sowohl die medizinische und allgemeine Grundversorgung wie auch die Innenentwicklung von Dörfern. „Dabei arbeiten wir aktiv mit dem mobilen Beratungsteam des Seniorenbüros „Die Brücke“ in Bad Ems zusammen, die die Anlaufstelle für die Region Mittelrhein ist.“
Die zentrale Frage lautet: „Wie wird sich künftig das Wohnen und Leben auf dem Land darstellen?“ Die Menschen werden älter. Die meisten Menschen möchten auch im Alter zu Hause wohnen bleiben. Wenn dies aber in der Familie nicht zu leisten ist, bleibt oft nur der Umzug in eine Pflegeeinrichtung. Die Generation 50+ sucht deshalb immer häufiger nach alternativen Wohnangeboten, auf die sich auch Städte und Kommunen künftig einstellen müssen.
Aus diesem Grund findet für alle interessierten Bürger und Vertreter der Kommunen die Informationsveranstaltung „Wohnen in guter Nachbarschaft - Impulse und Beispiele für neue Wohnformen“ statt. Die Wohnberaterin Christine Peters vom Mobilen Beratungsteam wird über das Thema „Auf gute Nachbarschaft - Wohnen und gut versorgt alt werden!“ sprechen und Stefanie Adler von der Bundesgemeinschaft Seniorenbüros und Berit Herger von der DRK-Beratungsstelle LebensWohnraum für Rheinland-Pfalz über das „Modellprojekt Kompetenznetzwerk Wohnen - Neue Formen der mobilen Beratung“. Abschließend ist eine offene Diskussionsrunde geplant.
Weitere Inspirationen bietet die Wanderausstellung „Wohnprojekte Rheinland-Pfalz“ im Foyer der Stadthalle. Die Ausstellung wird anschließend in der Zeit seit 28. Mai bis einschließlich 9. Juni 2010 im Kreuzgang der Stadtverwaltung Boppard, Eingang Karmeliterstraße 2, zu sehen sein.

Zum sechsten Mal: Kleine Räuber auf großer Fahrt
BfB beschließen Sommerprogramm
Nach den letzten Wochen, in denen die „Römertherme“ die kommunalpolitische Diskussion in Anspruch nahm, wendeten sich „Bürger für Boppard“ nun ihrem dichtgedrängten Sommerprogramm zu.
Bereits zum sechsten Mal veranstaltet BfB in den großen Sommerferien die Aktion „Kleine Räuber auf großer Fahrt“ für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren aus allen Ortsbezirken der Stadt. Der Vorstand legte die Samstage 24. Juli, 31. Juli, 7. August und 14. / 15. August fest. Erneut wurde ein tolles kindgerechtes Programm zusammengestellt.
Am 24. Juli startet die Aktion mit dem Kinotag und anschließender Schnitzeljagd durch die City; am 31. Juli folgt ein GOLF-Schnupperkurs für „Kleine Räuber“ auf dem Jakobsberg. Am 7. August findet ein großer Abenteuertag auf der Ehrenburg statt, an dem die Kinder zu Burgfräulein und Rittern werden. „Dieser Tag wird sicherlich der Höhepunkt des Programms“, so Dr. Jürgen Mohr in der Vorstandssitzung.
Das traditionelle Zelten vom 14. / 15. August auf dem Jugendzeltplatz mit einem tollen Spieleprogramm und abendlicher Kinderdisco beschließt das Kinderferienprogramm 2010. Im Vorstand beginnt nun die Feinarbeit mit Programmdruck und detaillierter Ausarbeitung der einzelnen Tage. In der letzten Juniwoche wird das genaue Programm veröffentlicht und verteilt; die Anmeldezeit startet ab 26. Juni.
Im Weiteren legte der Vorstand die nächsten Programmpunkte des Frühsommers fest: Am 29. Mai stellen BfB und Freunde die Helfer der großen Versorgungsstation im Bopparder Hamm beim Mittelrheinmarathon. Auch hier hat Organisator Paul Biller die Fäden fest im Griff.
Im Mai / Juni ist darüber hinaus eine „Baustellenführung“ in der Kurfürstlichen Burg mit Bauamtsleiter Günther Firmenich in der Planung. Festgelegt wurden die Stammtische im Mai, Juni und Juli. Auch am jugendpolitischen Gespräch der JBS beteiligen sich BfB.
„Ein enggesteckter Veranstaltungskalender kann uns nur anspornen“, so der Vorsitzende Dr. Jürgen Mohr, und freut sich mit allen BfB-Verantwortlichen auf die Kinder des Ferienprogramms.

Auf das Leben vorbereiten
durch die Unterstützung der Berufswahl

Klasse 8b der Realschule+ in der JBS St. Michael
Angeregt durch die erfolgreichen Praktikumsreflexionstage mit der Klasse 8a, fragte die Klassenlehrerin Martina Sprotte der Klasse 8b der Realschule+ in Boppard in der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael nach, ob für ihre SchülerInnen ein Vormittagsprogramm möglich wäre, in dem das Element „Vorstellungsgesprächstraining“ zum Tragen kommt.
Im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der JBS St. Michael ist eine solche Kooperation mit einer weiterführenden Schule immer möglich, denn es geht, ganz im Sinne des kirchlichen Auftrags der JBS St. Michael darum, den Jugendlichen beim Hineinwachsen in die Gesellschaft und der Ausgestaltung ihres Lebens Hilfen anzubieten.
So bereitete sich die Klasse 8a im Unterricht auf die Vorstellungsgespräche vor, recherchierte Informationen, überlegte Stärken und Schwächen. In den Räumen der JBS St. Michael wurden die Vorstellungsgespräche durchgeführt. Mittels Video- und Audiotechnik sahen die MitschülerInnen das laufende Gespräch auf Leinwand. Anhand eines Beobachtungsbogens machten sie sich Notizen zu Gestik, Mimik, Sprachfähigkeit, Wissen und Fragen des Bewerbers.
Die Gespräche wurden abwechselnd von LehrerInnen Martina Sprotte und Martin Rink sowie Kerstin Kochhäuser, dem Jobfux an der Realschule+ und Hermann Schmitt, dem Leiter der JBS St. Michael, geführt. Im Plenumsraum verblieben immer zwei TeamerInnen, um die Jugendlichen zur Konzentration zu motivieren. In vier Kleingruppen reflektierten die SchülerInnen das Verhalten des Bewerbers und notierten die guten Verhaltensweisen und die Verbesserungspotenziale auf ein Plakat, das nach der Vorstellung im Plenum, die einzelnen BewerberInnen mit nehmen konnten.
Die SchülerInnen waren sehr zufrieden mit den Vormittag und konnten für sich einiges lernen. Ein hoher Lerneffekt stellte sich bei den SchülerInnen ein, die die Rolle eines Bewerbers um einen Ausbildungsplatz spielten.
So kann auch dieser Vormittag als eine gelungene Kooperation zwischen Schule und offener Kinder- und Jugendarbeit zum Wohl der jungen Menschen verstanden werden.


4. Berufs- und Lebensfindungsprojekt:
Reflexion des Praktikums

Schulpastoral des Dekanats St. Goar und JBS St. Michael
helfen bei Vorstellungsgesprächen

Nach zwei Wochen Praktikum stand für die SchülerInnen der Klasse 8a der Realschule+ in Boppard ein dreitägiges Seminar im Rahmen des 4. Berufs- und Lebensfindungsprojekt an. Schwerpunkt dieses Seminars, dass von der Schulpastoral im Dekanat St. Goar und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael angeboten wurde, war neben der Reflexion der Praktikumserfahrungen das Üben von Vorstellungsgesprächen mittels Videotechnik.
Auch die Mitarbeiterin im Jobfux-Projekt der Kreisverwaltung an der Realschule+, Kirstin Kochhäuser, unterstützte die Jugendlichen durch ihre profunde Kenntnis des Ausbildungsmarktes. Diese Kooperation erweist sich als positiv für das gesamte Projekt und verzahnt die Seminartage mit einer kontinuierlichen Betreuung an der Schule.
Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf dem zweiwöchigen Praktikum. Die SchülerInnen erzählten von ihren Praktikumsstellen und den Erfahrungen, die sie gemacht hatten. Im Tagebuch hielten sie ihre individuellen Verbesserungspotenziale schriftlich fest. Am Abend galt es sich im Internet über verschiedene Ausbildungsbetriebe und deren Ausbildungsplatzangebot zu informieren, denn am nächsten Tag stand ein gespielten Vorstellungsgespräch beim „Personalchef“ auf dem Programm. Die SchülerInnen trugen Informationen zu den Anforderungen und Schlüsselqualifikationen der Ausbildungsstellen zusammen.
Die Vorstellungsgespräche wurden mittels Videokamera aufgenommen und in den großen Gruppenraum übertragen. Dort sahen die SchülerInnen live das Vorstellungsgespräch und machten sich Notizen zum Verhalten des / der BewerberIn. In vier Kleingruppen bündelten sie ihre Beobachtungen und teilten diese in der Feedback-Runde im Plenum den „BewerberInnen“ mit: „Was hast Du gut gemacht?“ und „Was kannst Du besser machen?“ Diese intensive und ernste Rückmeldung der KlassenkameradInnen half den Übenden sehr.
Der dritte Tag stand im Zeichen des Vertragsschlusses und der Reflexion. Die SchülerInnen schlossen paarweise einen Vertrag, in dem sie sich zu einer Handlung verpflichten, die sie auf dem Weg zum Beruf weiterbringt. Für die einen hieß dies, ihre schulischen Leistungen z.B. durch Mitarbeit zu verbessern, für die anderen beispielsweise in den Sommerferien noch ein Praktikum zu absolvieren.
In der Abschlussreflexion formulierten die Jugendliche als ihre persönlichen Fazits: „Ich habe gelernt besser mit meinen Klassenkameraden umzugehen.“ „Ich werde ein Praktikum bei Deichmann machen“ „Das Vorstellungsgespräch hat mir viel gebracht.“ „Ich weiß jetzt meine Ziele.“ „Ich habe gelernt, dass es schwer ist, ein Vorstellungsgespräch zu führen.“ und „Ich habe keine Angst mehr vor einem Vorstellungsgespräch.“
Die meisten SchülerInnen würden anderen die Teilnahme an diesem Seminar empfehlen, weil „man viele Sachen zum Beruf herausfindet“, „sie etwas lernen können“ und weil „es Spaß gemacht hat.“
Informationen zum Berufs- und Lebensfindungsprojekt bei Michaela Mannebach, Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Telefon 06742-801580, E-Mail: dekant-st.goar@bistum-trier.de oder bei Hermann Schmitt, JBS St. Michael Telefon 06742-2440, E-Mail: jbs-boppard@rz-online.de.

Schachspiel auf dem Firmlingstag in Trier
JBS St. Michael im Rahmen der AG „offene Einrichtungen“ präsent
Im Rahmen der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier fand am vergangenen Samstag der Tag der Firmlinge / der Jugend statt. Weit über 1.000 Firmlinge und Jugendliche bevölkerten die Trier Innenstadt.
Zwischen 12.00 - 16.00 Uhr konnten die Jugendlichen verschiedene Workshopangebote wahrnehmen bzw. Stände der Jugendverbände und offene Angebote besuchen.
Die Arbeitsgemeinschaft „Offene Einrichtungen im Bistum Trier“ war auf diesem Tag, neben vielen Anderen mit zwei Angeboten präsent. Zum einen betreute das Haus der Jugend aus Bitburg eine Kletterwand und die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael gestaltete auf dem Rindertanzplatz ein offenes Schachangebot.
Neben dem Freiluftschach und vier konventionellen Schachbrettern kamen auch vier Laptops, die über das Konjunkturprogramm II finanziert wurden, zum Einsatz. Auf den Computern lief das Schachlernprogramm „Fritz & fertig“ in den Versionen 1 - 4. Das Angebot wurde von den Jugendlichen gerne angenommen. Eine Partie Schach zum Entspannen und ins Gespräch kommen war häufig willkommen. Auch die Messdienergruppe aus Oberwesel kam am Stand der JBS St. Michael vorbei.
Auch das Wetter leistete seinen Beitrag zu der gelungen Veranstaltung.

140 Kinder bei der Osterferienbetreuung dabei
Eltern sind sehr zufrieden mit der Betreuung durch die JBS St. Michael
Im Auftrag der Stadt Boppard bot die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, im Rahmen ihrer offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der ersten Osterferienwoche auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Schule eine Betreuung für Kinder im schulpflichtigen Alter von 8.00 - 16.00 Uhr an.
Am Abschlusstag bedankten sich viele Eltern beim Betreuerteam und bei Hermann Schmitt, dem Leiter der Maßnahme, für eine qualitative Betreuung mit vielen interessanten Workshop-, Sport- und Spielangeboten. Bemängelt wurde der Wegfall des Bustransfers von den Ortsbezirken zum Veranstaltungsgelände.
Die BetreuerInnen führten gemäß ihren Interessen und Begabungen einzelne Maßnahmen durch. Im Kreativbereich wurden u.a. Perlen gebügelt, Fensterbilder erstellt, Osterhasen gemalt und gebastelt. Durch die Nutzung der Schulsporthalle und der Großsporthalle sowie des Funcourts gab es genügend Raum für den Bewegungsdrang der Kinder. So wurde Fußball, Badminton, Völkerball und Tischtennis, manchmal auch als Turnier gespielt. Neben den Workshops hatten die Kinder auch die Möglichkeit einfach nur so da zu sein und sich auf dem Schulhof aufzuhalten. Hier konnte Schach, Fußball, Tischtennis und Kicker gespielt werden, ein Mal- und Basteltisch stand zur Verfügung und einige Großspielgeräte der Kreisverwaltung kamen hier zum Einsatz.
Durch den Besuch des ungarischen Sportvereins gewann die Ferienbetreuung ein Stück an internationaler Begegnung, denn die ungarischen Kinder spielten im offenen Bereich mit.
Das Schwarzlichttheater „Pepinos Traumtheater“ des Projektbüros Jugend und Soziales der Arbeiterwohlfahrt bot eine Vorstellung, die von den Kindern begeistert aufgenommen wurde. Auch der Kinderhort St. Michael beteiligte sich an der Aktion, in dem er seine Schnitzeljagd auf der Fleckertshöhe öffnete und 14 Kinder mitnahm. Ein Höhepunkt war für die Kinder auch der Besuch des Hallenbads in Buchenau.
Die nächste Osterferienbetreuung wird vom 18. - 21. April 2011 stattfinden. Hierzu können sich jetzt schon junge Erwachsene melden, die in einem Jahr mitarbeiten wollen.
In der zweiten Osterferienwoche führte die Praktikantin in der JBS St. Michael, Christine Winkler, drei Workshops für Kinder durch. Es wurden Muffins gebacken, ein Muttertagsgeschenk gebastelt, T-Shirts bemalt und Perlen gebügelt.
Nähere Informationen gibt es in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, Fax 06742-2057 oder E-Mail jbs-boppard@rz-online.de.


Erfolgreicher Start
der Osterferienbetreuung der JBS St. Michael
Freitag, 26. März 2010: „Der Startschuss ist gefallen“
Mit großem Erfolg startete die Osterferienbetreuung der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, im Auftrag der Stadt Boppard in die erste Runde. Ab 10.00 Uhr begrüßten wir freudig die Kinder auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Schule. Kinder, die früher Betreuung brauchten, beispielsweise weil die Eltern berufsbedingt früher aus dem Haus mussten, durften schon ab 8.00 Uhr kommen.
Nach dem Anmelden konnte es auch direkt losgehen und bei den zahlreichen Angeboten wie Tischtennis, Schach auf einem eigens dafür aufgemalten Feld oder am PC, Kicker, Ball spielen usw. verging die Zeit bis zum Frühstück wie im Flug.
Nach dem gemeinsamen Essen ging es dann frohen Mutes in die 2. Etappe und die Kinder teilten sich in ihre vorher ausgesuchten AGs auf. Window Color malen, Ostereier gestalten, gesund kochen, die Betreuung der Schafe und viele andere Workshops standen zur Auswahl.
Gegen 13.00 Uhr ging es dann über zur „Raubtierfütterung“ mit asiatischer Reispfanne zubereitet von Bethesda.
Satt und neu gestärkt konnten wir nun ins Nachmittagsprogramm starten: Fußball, Brennballturnier, Basketball und andere sportliche Aktivitäten erwarteten die Kinder in den Sporthallen, wer es ruhiger angehen lassen wollte, konnte zum Haare gestalten gehen, kleine Kunstwerke aus Bügelperlen anfertigen, filzen mit Schafswolle und vieles mehr.
Geschafft aber glücklich konnten die Betreuer gegen 16.00 Uhr auf einen gelungenen und erfolgreichen 1. Tag zurückschauen.
An alle Kinder, die den 1. Tag leider verpasst haben, die Ferienbetreuung geht noch bis zum 1. April und ihr seid alle herzlich eingeladen bei uns vorbeizukommen! Einfach zwischen 8.00 und 10.00 Uhr auf den Schulhof der Fritz-Straßmann-Schule kommen, wir nehmen euch dann in Empfang und helfen euch beim Anmelden! Wenn eure Eltern euch nicht bringen können, oder ihr keine Fahrgemeinschaft habt, dann könnt ihr einfach die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Kinder, die wegen der Schule eine Fahrkarte haben, können diese ja auch während den Ferien nutzen. Wir freuen uns auf euch!
Nähere Informationen in der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael bei Hermann Schmitt, Handy während der Ferienbetreuung 0176-38066314.

Weltgebetstag 2010
Am 5. März 2010 feierten Frauen aus verschiedenen Konfessionen den diesjährigen Weltgebetstag im Ev. Gemeindezentrum Boppard. Frauen aus dem afrikanischen Land KAMERUN hatten die Texte, Lieder und Gebete für 2010 erarbeitet. Es war eine farbenfrohe und nachdenkliche Feier zu der ca. 65 Gäste gekommen waren.
Besonderer Dank gilt dem Instrumental Kreis der Kath. Gemeinde für die Mitgestaltung. Auch dem Vorbereitungsteam sei noch mal herzlich gedankt. Die gespendete Kollekte betrug 520,— Euro, die an das Deutsche Weltgebetstag
Kommite weiter geleitet wurde. Dieses unterstützt weltweit Frauenprojekte in Entwicklungsländern.

VHS Boppard wirbt für Weiterbildung
Mit mehreren zusätzlichen Veranstaltungen und Aktionen will die Volkshochschule Boppard im Frühjahr und Sommer 2010 auf ihre Weiterbildungsangebote aufmerksam machen und auf die Bedeutung der Erwachsenenbildung hinweisen.
Anlässlich einer VHS-Sitzung beschloss der Vorstand, sich mit eigenen Beiträgen anlässlich der verkaufsoffenen Sonntage in Boppard zu beteiligen. So soll es Kinovorführungen und Informationen rund um die Weiterbildungsangebote der VHS Boppard am 16. Mai sowie am 31. Oktober 2010 geben.
Außerdem will die Bopparder Bildungsreinrichtung, 60 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1949, unter dem Titel „VHS Boppard 60 Jahre plus“ am 29. August im Rahmen einer kulturellen Veranstaltung in der Stadthalle ihre breit angelegte Weiterbildungsarbeit von 1949 bis heute darstellen.

Bürger für Boppard
bei den Stadtmeisterschaften im Schießen

Gleich mit vier Mannschaften mit jeweils 5 Teilnehmern traten BfB, wie seit vielen Jahren, erneut bei den Stadtmeisterschaften im Schießen auf dem Schützenplatz an, und unterstützten so eine bereits traditionelle Veranstaltung der Bopparder Schützengesellschaft.
Die BfB-Damen, als amtierende Stadtmeisterinnen des Vorjahres, in der Besetzung Sandra John, Elke Mohr, Christina Tatsch, Steffi Gras und Karin Tatsch waren zur Titelverteidigung angetreten. In diesem Jahr fehlte allerdings das Zielwasser und sie erhielten mit dem 19. Platz die „Rote Laterne“.
Im Wettstreit der insgesamten 19 Mannschaften belegten die BfB-ler die Plätze 11, 13, 16 und 19.
„Im nächsten Jahr sind wir wieder mit starker Mannschaft dabei“, so Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr zum Abschluss einer kurzweiligen Veranstaltung.

Fußgängerführerschein für die Vorschulkinder
der Kita St. Klara / Boppard

Im Anschluss der von Polizeioberkommissar Herrn Markus Landsrath (Polizeiinspektion Boppard) durchgeführten Präventionsmaßnahmen, erarbeiteten die Vorschulkinder mit ihren Erziehern im Rahmen der Verkehrserziehung einen Fußgängerführerschein.
Zunächst wurden den Kindern Hilfestellungen gegeben, wie eine Straße sicher zu überqueren ist.
Im Anschluss konnten die Kinder dies in Partnerübungen praktisch erproben.
So wurde das richtige Überqueren einer Straße, das Verhalten am Zebrastreifen und das richtige Überqueren einer Straße mit einer Ampelanlage trainiert.
Am Ende des Morgens konnte jedem Kind nach erfolgreichen Abschluss der „Fußgängerführerschein“ überreicht werden.


„Dass ich mir sicherer geworden bin
und ich weiß ungefähr, was ich machen will“

5. Berufs- und Lebensfindungsprojekt gestartet
So das persönliche Fazit eines 12jährigen Schülers, der sich mit der Klasse 7a vier Tage im Turner- und Jugendheim Loreley mit sich selbst, mit seinen Stärken und Schwächen und mit ersten Gedanken für die in zweieinhalb Jahren anstehende Ausbildungsentscheidung beschäftigte. Denn SchülerInnen der Realschule+ müssen sich, anders als SchülerInnen anderer weiterführender Schultypen, schon recht früh Gedanken zu ihrer beruflichen Zukunft machen.
Dieser Tatsache trägt das Berufs- und Lebensfindungsprojekt, das die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, im Rahmen ihrer offenen Kinder- und Jugendarbeit und die Schulpastoral des Dekanats St. Goar anbietet, Rechnung. Auch der Klassenlehrer Edgar Mayeh sieht diesen Entscheidungszwang und fragte daher dieses Angebot nach. Er sieht in diesem Projekt die zentrale Möglichkeit für die SchülerInnen sich gedanklich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.
Durch Erfahrungslernen wurden die SchülerInnen mit den fünf Säulen der Identität, wie sie der amerikanische Psychologe Hillarion Petzold formulierte, in Kontakt gebracht: Körper, soziale Beziehungen, Werte&Glaube, (materielle) Sicherheit und Arbeit / Leistung. In diesen Bereichen erprobten sich die Jugendlichen mit körperbetonten Spielen, dem Zeichnen eines sozialen Netzes, dem Nachdenken über ihre Lebensperspektiven, dem Balancieren über die Slakline und dem zurücklegen einer Wegstrecke auf vier Füßen mit sieben Menschen. Die Erfahrungen aus den einzelnen Angeboten wurden im Tagebuch schriftlich fixiert und auf Fragen zu den Bereichen geantwortet. Außerdem nahmen sie an der Casting-Show „Der beste Auszubildende Deutschland“ teil und mussten sich, vermittelt über eine selbstgebastelte Puppe bewerben und begründen, warum jeder einzelne der beste Auszubildende ist. Reden über die eigenen Stärken fällt auch schon den jüngeren Jugendlichen schwer, so wie dies in der Erwachsenenwelt üblich ist. An zwei Abenden dauerte das Programm bis 21.30 bis 22.00 Uhr, da es von fünf auf vier Tage reduziert werden musste. Eine tolle Konzentrationsleistung der SchülerInnen!
Am Abschlusstag wurden die gemachten Erfahrungen auf die anstehende Praktikumswahl übertragen und eine ausgiebige schriftliche Reflexion durchgeführt. Die quantitative Auswertung ergab folgende Ergebnisse. Inhalte: 21 gut, 5 eher gut, 1 schlecht, denn „alles war für das Praktikum wichtig“. Die Methoden waren für 22 gut, 4 eher gut, 1 eher schlecht: „Das Kletterseil war voll hamma, das hat Spaß gemacht, geil man.“, „weil jeder einen Fehler machen konnte und nicht ausgelacht wurde“ und „es Spaß gemacht hat und es ist ja gut fürs Leben.“ Das Team bewerteten die SchülerInnen folgendermaßen: 24 gut, 1 eher gut, 1 schlecht. Es war „geduldig, sehr aktiv, lustig, ansprechbar, sehr nett, hilfsbereit, gelassen, freundlich, ermutigend, witzig, gut gelaunt, manchmal genervt und cool“. Neben den eigentlichen Zielen hatte das viertägige Seminar auch Einfluss auf das Klassenklima: 4 SchülerInnen sahen dies als sehr verbessert an, 16 als verbessert und 5 als nicht verändert, denn „Wir alle, glaube ich, haben etwas gelernt, im Team zu arbeiten und uns zu vertrauen.“, „ich mit anderen im Team arbeiten musste, mit denen ich nicht so oft zusammenarbeite.“, „man da viel lernt, seine Stärken findet und seine Schwächen.“, „man mehr Kontakt mit den Leuten hat, mit denen man vorher nicht so viel Kontakt hatte.“, „alle mehr gelernt haben mit anderen zu reden.“ und „Jetzt mögen sie sich mehr, manche haben einen Freund gefunden.“
Das Seminar insgesamt fanden 20 Jugendliche gut, 4 eher gut und 1 eher schlecht und anderen SchülerInnen würden 24 der 26 Jungen und Mädchen dieses empfehlen.
Informationen zum Berufs- und Lebensfindungsprojekt bei Michaela Mannebach, Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Telefon 06742-801580, E-Mail: dekant-st.goar@bistum-trier.de oder bei Hermann Schmitt, JBS St. Michael Telefon 06742-2440, E-Mail: jbs-boppard@rz-online.de.

„Ich empfehle diese Veranstaltung anderen SchülerInnen, weil man Verantwortungsbewusstsein entwickelt“ - Partnerschaftsvormittag in der JBS St. Michael
In dieser Äußerung eines 16-jährigen Schülers der 9. Klasse der Realschule Oberwesel zeigt sich die Erreichung des zentralen Ziels der Partnerschaftsvormittage: junge Menschen für eine verantwortete Partnerschaft und Sexualität zu sensibilisieren und diese Verantwortung in realem Handeln um zu setzten.
Im Rahmen des außerschulischen Bildungsangebots der Offenen Jugendarbeit der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael ist es jungen Menschen an solch einem Vormittag möglich über Partnerschaft und Sexualität mit Menschen zu sprechen, die außerhalb ihrer Lebenswelt stehen und mit denen sie genau deshalb offen sprechen können: „Die BetreuerInnen waren sehr nett und sind auf jede Frage genau eingegangen.“ und „Ich fand es gut, dass wir offen über solche Themen diskutieren konnten.“ In ihren Räumen ermöglicht die JBS St. Michael, unterstützt von einer weiblichen Fachkraft, dieses offene Gespräch.
Der Vormittag ist in zwei thematische Einheiten unterteilt. Im ersten Block stand die verantwortete Partnerschaft im Vordergrund. Zu vier Thesen sollten, die von Jugendlichen geäußert wurden, bezogen die SchülerInnen in Kleingruppen Stellung und wurden so an die unterschiedliche Wahrnehmung der Geschlechter herangeführt. Besonders die Aussage „Mädchen, die mit vielen Jungen schlafen sind „Schlampen“, Jungs hingegen tolle Kerle“ führte zu einem Gespräch über die unterschiedliche Bewertung des gleichen Verhaltens in der Gesellschaft und deren Unsinnigkeit. Im folgenden wurden zwei Kleingruppen gebildet, die sich mit Rollenverteilung in der Partnerschaft, Treue und Vertrauen und der Frage nach Nähe und Distanz beschäftigten.
Der zweite Teil drehte sich um das Thema verantwortete Sexualität. Hier thematisierte das Team auch Fragen zu ungewollter Schwangerschaft, Abtreibung und der „Pille danach“. In geschlechtshomogenen Gruppen sensibilisierten die PädagogInnen die SchülerInnen bezüglich der Verantwortung, die sie für werdendes Leben übernehmen.
In der schriftlichen Abschlussreflexion bejahten 21 der 22 SchülerInnen die Frage nach der Empfehlung dieses Vormittags anderen SchülerInnen gegenüber, weil „man dazu lernen kann und Fragen beantworten kann“, „man offen und ehrlich behandelt wird“ und weil „jeder noch etwas lernen kann und es wichtig ist gut Bescheid zu wissen.
Alle 21 SchülerInnen würden die Veranstaltung weiter empfehlen, „weil man sich so auch mit seinen Klassenkameraden über Sexualität austauschen kann“, wie ein 15-jähriger Schüler in der schriftlichen Abschlussreflexion anmerkt.
Nähere Informationen können interessierte LehrerInnen und Eltern in der JBS St. Michael, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, e-mail jbs-boppard@rz-online.de erhalten.


BFB: Vorstand bestätigt und erweitert
Mitgliederversammlung unterstützt Römertherme
Vor vollem Haus im Hotel „Deutsches Haus“ konnte BfB-Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr bei der Mitgliederversammlung der „Bürger für Boppard“ auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück blicken. Höhepunkt und Arbeitsschwerpunkt in 2009 waren die Kommunalwahlen, bei denen BfB auf allen Ebenen mit attraktiven Listen präsent war. Für BfB schloss die Kommunalwahl mit vielen Erfolgen ab; so wurde BfB vor den Grünen drittstärkste Kraft in der Gesamtstadt und gewann einen Sitz im Stadtrat hinzu.

Der neue BfB-Vorstand v.l.n.r.: Petra Mohr, Dr. Jürgen Mohr, Thomas Reitz, Klaus Thomas, Michael Höffling, Sandra John, Peter Ginzel, Johannes Link, Joachim Spitzley, unten knieend: Volker Gerlach und Paul Biller
Erstmalig ist BfB im OBR Bad Salzig vertreten und stellt mit 36,2% der Stimmen in Holzfeld 2 von 5 Ortsbeiratsmitglieder. Zusätzlich wurde Dr. Jürgen Mohr in den Kreistag gewählt. Neben der Kommunalwahl wurden auch viele Aktionen und Veranstaltungen in den abgelaufenen 365 Tagen durchgeführt, vom Kinderferienprogramm bis zur Weihnachtsbaumaktion für Senioren.
Insgesamt konnte Dr. Jürgen Mohr 80 Einzelveranstaltungen und Aktionen in einem einzigen Jahr belegen. „Eine stolze Bilanz, mit der sich ein Vorsitzender in der Mitgliederversammlung sehen lassen kann“, so Dr. Jürgen Mohr.
In den anschließenden Neuwahlen zum Vorstand wurde Dr. Jürgen Mohr einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Ebenso erhielten Volker Gerlach als Stellvertreter und Thomas Reitz als Schriftführer erneut das Mandat für 2 Jahre. Zum Kassierer neu gewählt wurde Michael Höffling.
Aufgrund des großen Interesses an der BfB-Vorstandsarbeit erhöhte die Versammlung, per Beschluss, die Anzahl der Beisitzer von 5 auf 7. Gewählt wurden Paul Biller, Peter Ginzel, Sandra John, Johannes Link, Petra Mohr, Joachim Spitzley und Klaus Thomas. Die Kassenprüfer Otto May und Bernd Stahl werden erneut bestätigt.
Nach den Wahlgängen sprach Dr. Jürgen Mohr zu einer Powerpoint-Präsentation zum Thema „Römertherme - Boppard“. Bis ins kleinste Detail erläuterte der Vorsitzende die Pläne und die Finanzierung, die nur über eine zu gründende Gesellschaft zu bewältigen sei. Mit Monte Mare habe man einen kompetenten Partner, der das Projekt in eine gute Zukunft führen könne. Jürgen Mohr erläuterte die vielfältigen Synergien, die sich für Boppard als Touristenstadt mit dem Projekt für Gastronomie, Hotellerie und Fremdenverkehr ergeben könnten.
Er warnte vor sogenannten „B-Plänen“, die jetzt kurzfristig von anderen aus der Westentasche gezaubert werden sollen. „Eine noch so abgespeckte Lösung ist mit der derzeitigen Haushaltslage, bei fehlender freier Finanzspitze, auf viele Jahre nicht machbar; es geht nur über die Auslagerung aus dem Haushaltsplan per Gesellschaft“, so Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr und rief die Bopparder Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Abstimmung beim Bürgerentscheid am 14. März auf. Mit der Zusage, dass „Bürger für Boppard“ sich auch in Zukunft klar zu den wichtigen Themen der Stadt positionieren werden, schloss der Vorsitzende eine gute und harmonische Mitgliederversammlung.


Solidarität mit Haiti
Schülerhilfsaktionen an BBS Boppard
Eine Woche lang standen die Unterrichtspausen an der BBS (Berufsbildenden Schule) Boppard ganz im Zeichen der Solidarität mit den Erdbebenopfern Haitis. „Das Schicksal der Menschen in dem ohnehin schon armen Haiti lässt uns nicht kalt, wir wollen helfen“, sagten die angehenden Medizinischen Fachangestellten und boten Schülern wie Lehrern in den Pausen gegen Spenden diverse Gesundheitschecks sowie kulinarische Köstlichkeiten an.

Bopparder Berufsschüler halfen mit vielfältigen Pausenaktionen den Erdbebenopfern Haitis
Das gute Beispiel der Arzthelferinnen machte im wahrsten Sinne des Wortes Schule. Weitere Klassen schlossen sich der spontanen Solidaritätsaktion an und ermöglichten, dass die Schüler am Ende ihrer eigenverantwortlich initiierten und organisierten Projektwoche 1.507,50 Euro auf das Haiti-Spendenkonto der Deutschen Welthungerhilfe überweisen konnten.
Die engagierten Schülerinnen und Schüler freuten sich, dass Ihre Hilfsbereitschaft durch Sachspenden des REWE-Marktes Boppard, der Bäckerei POSS sowie verschiedener Arztpraxen der Region unterstützt wurde. Brigitte Lehmann, Ärztin und Klassenleiterin der Arzthelfer-Klassen an der BBS Boppard sowie Studienrätin Beate Rumpenhorst, die das Solidaritätsprojekt gemeinsam betreuten, zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und Ernsthaftigkeit der Schüler und hoben in ihrer abschließenden Bilanz neben dem erfreulichen Spendenergebnis den wohlverstandenen Eigennutzen der Hilfsaktion für die Helfer selbst hervor: „Diese praktische Aktionswoche hat allen Beteiligten gewiss mehr Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz vermittelt als jeder noch so gut gestaltete rein theoretische Unterricht. Hier wurde ausnahmsweise in den Pausen mal mehr gelernt als in der regulären Unterrichtszeit.“


„Sehr positive erste Messebilanz
der Tourist Information Boppard“
Eine erste, sehr positive Bilanz zieht die Tourist Information Boppard nach den ersten drei Reisemessen 2010, auf denen die TI Boppard mit einem Stand präsent war.
Traditionell ist Boppard, dieses Jahr zusammen mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und dem Flughafen Frankfurt-Hahn, auf der Holiday Show in Glasgow vertreten. Großbritannien ist augenblicklich ein etwas schwieriger Markt, aber ein Markt mit Potenzial und vor allem mit vielen treuen Stammkunden.

Salon des Vacances Brüssel
Immer wichtiger wird auch der heimische Markt - für Kurzurlauber oder sogar Tagestouristen. Deswegen ist Boppard seit letztem Jahr in Stuttgart auf der Reisemesse, zusammen mit Rüdesheim. Die CMT in Stuttgart hat ihre Position als Europas größte Publikumsmesse für Touristik und Freizeit weiter ausgebaut. Auch wenn die endgültigen Zahlen noch nicht vorliegen, so zeichnet sich aber ab, dass die Vorjahreszahl von 205.000 Besuchern nochmals übertroffen wird. Und sehr erfreulich ist auch, dass das Einzugsgebiet immer größer wird. 38 Prozent der Besucher kommen aus dem wirtschaftlich bedeutenden Großraum Stuttgart, aber selbst Gäste aus Bayern und Hessen reisen inzwischen an, um sich in Stuttgart zu informieren.
Zusammen mit Rüdesheim und der Romantischen Rhein Tourismus GmbH war Boppard auf der größten belgischen Reisemesse in Brüssel vertreten. Dazu TI-Leiter Stefan Rees: „Im Jahr 2009 konnten die Stadt Boppard bei den Übernachtungszahlen ein Plus von über 30% bei den Gästen aus Belgien verzeichnen, das ist in absoluten Zahlen ein sattes Plus im vierstelligen Bereich. Diesen Erfolg führe ich auf jeden Fall auf unsere Präsenz im letzten Jahr auf der Brüsseler Reisemesse zurück. Dies bestätigen auch die positiven Feedbacks im persönlichen Gespräch auf der diesjährigen Messe. Und hier zeigte sich auch wie richtig es war, die Übernachtungs- und Image-Broschüre neben Niederländisch auch in Französisch zu drucken. An allen fünf Messetagen, an denen ich „Standdienst“ auf der Messe gemacht habe“, so Rees, „wurde mir deutlich vor Augen geführt welch immenser Standortvorteil es ist, den potentiellen Gästen Informationsmaterial in ihrer Muttersprache aushändigen zu können“. Den großen Erfolg der Reisemesse Brüssel belegen auch die offiziellen Zahlen der Messeorganisation. 112.213 Besucher, ein Plus von 6%, informierten sich auf der Messe in Brüssel über ihr zukünftiges Reiseziel.

Verdiente Ehrung für Maria Eulenborn
Im Rahmen der 1. Kostümsitzung der KG Bälzer Knorrköpp durften Sitzungspräsident Fred Werner und der 1. Vorsitzende Karlheinz Scherer eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Für sage und schreibe 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft und Treue zu den Bälzern wurde Maria Eulenborn ausgezeichnet. Den Sitzungsbesuchern ist die Karnevalistin bestens bekannt, stand sie doch viele Jahre in der Bütt, wo sie mit Witz und Lokalcolorit brillierte.

Bälzer Männerballett staubte ab
Das Männerballett der KG Bälzer Knorrköpp konnte bei seiner Teilnahme am diesjährigen Männerballettfestival des CCO in Lahnstein eine vollen Erfolg verbuchen.
Neben einem hervorragenden Platz in der Gesamtwertung bei Punktegleichheit mit dem 3. Platz der Lokalmatadoren des NCV Lahnstein, nahm der Pokalregen kein Ende. So konnten die Bälzer, die bereits mit ihrem Einzug das Publikum von den Stühlen holte auch den 3. Platz in der karnevalistischen Wertung, einem Publikumspreis, für sich verbuchen. Mit zum großen Erfolg beigetragen haben ohne Frage die hervorragenden Kostüme, die jedem der tanzenden Zimmermädchen auf den Körper geschneidert wurden. Dies wurde mit einem 2. Platz in der Kostümbewertung belohnt.
Wieder einmal konnte diese famose Truppe, die als einer der Höhepunkte jeder Knorrköpp-Sitzung gilt, mit ihrer Mischung aus Tanz und Akrobatik, dargebracht von „einmaligen Körpern“ ihr Können unter der Leitung von Sylvia Minning unter Beweis stellen.

2. ökumenischer Kirchentag 12. - 16. Mai in München
München statt Schule: den Kirchentag erleben
Die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael bietet in Kooperation mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral eine Fahrt zum 2. ökumenischen Kirchentag an. SchülerInnen haben hier einen echten Vorteil, den die Schulen müssen ihre Jugendlichen für diese Fahrt freistellen. Also München statt Schule.
Doch worum geht es beim ökumenischen Kirchentag, zu dem über 100.000 BesucherInnen erwartet werden? Die evangelische und die katholische Kirche laden jedes Jahr zu einem großen fünftägigen Treffen ihrer Mitglieder ein und bieten diesen ein vielfältiges Programm: politische Diskussionen, Kabarett, Gottesdienste, Konzerte mit bekannten und unbekannten Bands, Filmabende, Bibelarbeiten, Theater und viele Bühnen in der Innenstadt. Extra Angebote für Jugendliche: Gespräche, Spielmöglichkeiten, Bands und Filme, Chillen. So treffen sich an diesen Tagen ganz unterschiedliche Menschen: super Fromme, Durchschnittschristen, Zweifler, Suchende. Es ist für jeden was dabei und die Kirchen zeigen sich in einer Vielgestaltigkeit und Diskussionsfreude, die viele diesen schon nicht mehr zutrauen.
In München steht dieses große Treffen unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“. SchülerInnen, Auszubildende, StudentInnen, etc. zahlen nur 122,— Euro. Darin sind enthalten Unterkunft, Frühstück, Ticket für den öffentlichen Nahverkehr und Kirchentagskarte sowie Hin- und Rückfahrt. Verdienende zahlen für die gleiche Leistung 157,— Euro und für Familien gibt es eine Familienkarte für 179,— Euro. Hinzu kommen hier noch 50,— Euro Busfahrt pro Person.
Nähere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, Fax 06742-2057 oder E-Mail jbs-boppard@rz-online.de. Infos auch auf der Internetseite http://www.jbs-boppard.de.

JBS - St. Michael sucht Mitarbeiterin im FSJ
Die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit sucht zum 1. August 2010 eine junge Frau, die Lust hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) abzuleisten und Erfahrungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu machen: bei Freizeiten dabei zu sein, den offenen Jugendtreff zu betreuen, bei Seminaren mit Schulklassen zu helfen, in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen zu kommen, bei Veranstaltungen zu helfen, bei der Ferienbetreuung dabei zu sein, schwerpunktmäßig mit Mädchen zu arbeiten, Medienarbeit zu unterstützen und natürlich eigene Angebote und Ideen umzusetzen.
Das Arbeitsfeld in der JBS St. Michael bietet viel Freiraum in der Gestaltung der Arbeit und verlangt daher eine gewisse Fähigkeit zur Selbststrukturierung. Es eröffnet viele Lernchancen und die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren. Die Arbeitszeiten gestalten sich flexibel und bedarfsorientiert.
Das FSJ bietet die Möglichkeit zu schauen, ob denn der soziale Bereich ein späteres Arbeitsfeld sein kann. Während diesen Jahres finden 5 Seminar-Wochen statt, die der Reflexion der eigenen Arbeit und der persönlichen Weiterentwicklung dienen und natürlich gibt es auch 5 Wochen Urlaub. Dazu wird ein Taschengeld von 300
,— Euro gezahlt. Voraussetzung in der JBS St. Michael ein FSJ zu machen ist ein Mindestalter von 18 Jahren und der Besitz eines Führerscheins.
Erste Infos zur JBS St. Michael gibt es auch im Internet unter http://www.jbs-boppard.de.
Informationen und Bewerbungen: JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, email: jbs-boppard@rz-online.de.


Pünktlich zum Jahresbeginn:
Der neue Urlaubskatalog Boppard ist eingetroffen!

Pünktlich zu Jahresbeginn und rechtzeitig zum Start der Reisemessen liegt der neue Urlaubskatalog 2010 / 2011 bei der Tourist Information Boppard vor.
Der Aufbau hat sich bewährt und ist darum geblieben: Die Bündelungen nach Imagethemen wie Zeit für Geschmack (Spitzenwein Bopparder Hamm), Zeit für Entdeckungen (Römer) oder Zeit für Impressionen (Historische Stadt) u.a., gekoppelt mit ausgewählten Angeboten und Pauschalen der Tourist Information sowie dem sich anschließenden Unterkunftsverzeichnis machen bereits den Katalog zu einem Erlebnis und wecken Lust, die Stadt im UNESCO Welterbe zu entdecken.
Der Katalog wird auch diesem Jahr wieder einige tausend Male von hier verschickt und insbesondere bei der Fach- und Endkundenakquise auf nationalen und internationalen Reisemessen eingesetzt werden.
Um die Attraktivität der Stadt für inländische und ausländische Gäste zu steigern,
haben die Mitarbeiter der Tourist Information zahlreiche neue Angebote und Pauschalen ausgearbeitet. Hierzu gehören z.B. die Übernachtungspauschalen zur Bundesgartenschau 2011, Rheinburgenweg, aber auch zum Kulturfestival Boppard.
Speziell die Stadthalle und ihr Kulturangebot werden erstmalig mit einer eigenen Seite hervorgehoben.
Ebenfalls einzigartig im Mittelrheintal enthält der Urlaubskatalog 2010/2011 aufgrund der Qualitätsoffensive Rheinland-Pfalz als einzige Broschüre nur noch klassifizierte Unterkunftsbetriebe bzw. Betriebe, die sich verbindlich verpflichtet haben, sich umgehend klassifizieren zu lassen.
Dr. Walter Bersch zur Qualitätsoffensive Rheinland-Pfalz: “Unsere Gäste sind weit
gereist und legen großen Wert auf Qualität. Sie erwarten einheitliche Standards, die nur durch Zertifizierungen transparent werden. Deshalb unterstütze ich diese Qualitätsoffensive und bin sehr stolz, dass Boppard hier eine Art Vorreiterrolle am Mittelrhein übernimmt“.
Auch Stefan Rees, Leiter der TI Boppard, unterstreicht die Bedeutung der Klassifizierungen: „In anderen Ländern sind verbindliche Normen und Klassifizierungen in den Übernachtungsbetrieben schon lange üblich. Deutschland und leider eben auch der Mittelrhein hinken hier noch stark hinterher. Deswegen finde ich es sehr wichtig, dass unser Gast anhand der mit der Zertifizierung verbundenen Qualitätsmerkmale seine Wahl treffen kann und diese Ausstattungsmerkmale dann auch wirklich vor Ort vorfindet.“
Die Tourist Information Boppard erweitert in diesem Sinne kontinuierlich ihr Serviceangebot und besonders im Hinblick auf die ausländischen Gäste, gibt es den Urlaubskatalog Boppard nun auch neben Deutsch, Englisch, Niederländisch - in Französisch und Spanisch!
Nicht nur bei Anfragen per Telefon oder Internet, auch der Gast am Counter soll möglichst Informationen über die Stadt in der Sprache erhalten, die er versteht. Schließlich sind in Boppard Gäste aus aller Welt vertreten.
Eine Urlaubsbroschüre, die sich sehen lassen kann. Stolz ist Stefan Rees dieses Mal besonders auf die Rückseite des Urlaubskatalogs: „Bei einem Katalog, der 2010 und 2011 gültig ist, ist es natürlich kongenial, wenn man für jedes dieser Jahre mit einem Logo werben darf, das Bezug dazu hat. Mit dem ‘Mittelrhein Klettersteig’ und dem ‘Bopparder Hamm’ ist Boppard Partner der Region auf der BUGA Koblenz 2011 und darf mit dem besonderen Partnerlogo der Bundesgartenschau werben. Und als Gewinner des Wettbewerbs ‘Deutschland - Land der Ideen’ ist Boppard ‘Ausgewählter Ort 2010’ und weist nun mit diesem exklusiven Logo auf diese Standortinitiative und Boppards Innovationspotenzial hin.“
Fordern Sie Ihr eigenes Exemplar an: Tourist Information Boppard, Tel. 06742-3888, Fax 06742-81402 oder per eMail: tourist@boppard.de.


Neue Ausgabe des Bopparder Veranstaltungskalenders

Die Tourist Information Boppard hat mit den Vorbereitungen für die nächste Auflage des Bopparder Veranstaltungskalenders begonnen. In Ergänzung zu dem Veranstaltungskalender auf der Domain der Stadt unter www.boppard-tourismus.de wollen wir wieder alle kulturellen und sportlichen Veranstaltungen für das gesamte Stadtgebiet von Boppard erfassen und in einem übersichtlichen Prospekt veröffentlichen.
Der neue Kalender wird für die Zeit vom 1.4 - 30.9.2010 gültig sein.
Redaktionsschluss für die Ausgabe ist der 28. Februar 2010.
Alle Veranstalter werden gebeten, Ihre Terminplanung für die Sommermonate zügig abzuschließen und die Daten zu den Veranstaltungen an die Tourist Information Boppard zu übermitteln.
Die Erhebungsbögen für Veranstaltungen werden ab sofort von der Tourist - Information an alle Multiplikatoren im Stadtgebiet verteilt oder können auch direkt angefordert werden unter:
Tourist Information Boppard, Tel. 06742-3888, tourist@boppard.de oder zum Download unter http://www.boppard-tourismus.de - Rubrik: Events.

Bopparder Knorrköpp bieten dem Winter paroli
Den Startschuss in die 109. Session der Bälzer Knorrköpp gab Sitzungspräsident Fred Werner in diesem Jahr etwas verspätet. Durch das schon am Nachmittag eingesetzte Schneetreiben hatten mehrere Gruppen gemeldet, es nicht rechtzeitig zu Sitzungsbeginn nach Boppard zu schaffen. Leider erreichte das Prinzenpaar aus dem Niederkirchspiel in Oppenhausen an diesem Abend die Kernstadt gar nicht mehr. Vernünftiger Weise brach der Busfahrer die Fahrt ab, um seine Fahrgäste nicht zu gefährden. Schade, so blieben viele gebuchte Plätze in der Stadthalle Boppard leer.
Da das Motto in diesem Jahr „Mir Knorrköpp feiern die Johr so, mit Jeannie, Aladin und CO“ lautete, hatten sich die Elferräte als schillernde Scheichs in einem prächtig ausgeschmückten Beduinenzelt niedergelassen. Gleich zu Beginn durften die Schellemänncher, Knorrköpps Jüngste, das Publikum mit ihrem allerliebsten Tanz verwöhnen. Die Fata Morgana wurde liebevoll von den Trainerinnen Tanja Reuter und Susanne Hain einstudiert. Als Anchorman, sozusagen als die Stimme der Vernunft, präsentierte sich in diesem Jahr Büttenass Rudolf Neiser. Er unterstellte den Knorrköpp ein scheues, schlichtes Gemüt, mit dem sich jedoch prächtig Karneval feiern lässt.
Sollte das Publikum Wünsche gehabt haben, so war jetzt der richtige Zeitpunkt, diese zu äußern; denn so viele Flaschengeister hat man sicher nicht alle Tage greifbar! Wunderschön anzusehen, wirbelten die Zweitjüngsten Aktiven, die Häwestillcher, über die Bühne. Warum heisst die Sitzung überhaupt Sitzung? Klar, weil alle „do unne setze“! Die beiden Hunsrücker Michael Günster und Franz Bausen lösten äußerst pfiffig die kniffligsten Fragen aus einem Kreuzworträtsel.
In diesem Jahr endlich wieder einmal auf der Bühne, zogen die „Bälzer Goldkehlchen“ unter der Leitung von Charlie Simonis in die bunt geschmückte Stadthalle ein. Themen wie die Abwrackprämie oder die Schweinegrippe wurden in Reime gefasst und gesanglich gekonnt vorgetragen. Begleitet wurden die Herrn von Willi Geuer und seinem Akkordeon.
Worauf freuen sich sicherlich alle Besucher einer Kappensitzung? Natürlich auf die Garde! Dass das Warten sich auf alle Fälle gelohnt hatte, bewiesen die Mädels mit einem erfrischend spritzigen Tanz zu einem Medley von Gloria Ganor.
Keine Kosten und Mühen hatte der Verein gescheut, um seinen Gästen einen besonderen musikalischen Leckerbissen zu präsentieren: obwohl schon seit Jahren getrennt, hatte sich die Gruppe aus Schweden für diesen Abend doch noch einmal gemeinsam auf die Showbühne gestellt, um ihre größten Erfolge wie „Mama mia“ oder „Waterloo“ zu performen. Leni Thielen, Joe Pütz, Kurt Stumm und Kerstin Bußmann ließen die Legende Abba phänomenal auferstehen!
Ohne sie geht wenig bei einer solchen Veranstaltung: Fred Werner bedankte sich bei den Bühnenhelfern Jannick Schneider, Björn Zinndorf und Stefan Bußmann mit dem diesjährigen Sessionsorden der Bälzer Knorrköpp.
Als Krisenmanager im Dienste der Gesellschaft stellte sich der Chorleiter des Bälzer Männerchores, Charlie Simonis, vor. Er beleuchtete die Tücken und Kniffe unseres Gesundheitssystems und stellte gewagte Diagnosen: Beschwerden mit der Bandscheibe können gerne mal auf die Nebenhöhlen zurück zu führen sein. Und die armen Zahnärzte der Republik müssen sich von den Speiseresten ernähren, die ihre Patienten zwischen den Zähnen haben. Tragisch, komisch!
Die Scherwelcher präsentierten sich als bunte Sarottimohren. Einfach zum anbeißen waren die Damen, schokobraun und in perfekten Kostümen, verführten sie die Gäste nicht nur mit ihrem gelungenen Auftritt, sie verteilten auch kleine Schokoladentäfelchen zum Naschen. Leckere Mädels!
Im Dienste der Sauberkeit waren die beiden Straßenkehrer Bernd Hirsch und Jörg Breitbach unterwegs. Mit spitzer Zunge zogen sie den alltäglichen Wahnsinn in ihrer Heimatstadt Boppard durch den Dreck, pardon, Kakao.
Allerliebste süße Zimmermädchen in knappen Kleidchen brachten den Saal nun wirklich zum Kochen. Mit Staubwedeln und Putztüchern wirbelte das Knorrköpp Männerballett über die Bühne. Eine blitzblanke Leistung, die natürlich mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.
„Wer wird Millionär?“ Diese Frage stellte sich das Publikum, als Kurt Stumm als Kandidat die Bühne betrat. Quizmaster Joe Pütz interessierte sich auch für das Privatleben seines Gastes. Auf die Frage, ob er denn am Band arbeite entgegnete der Kandidat: „Nä, ich darf schon frei laufe!“
Nun wurde es wirklich zauberhaft: das Showballett zog alle Register, um das närrische Publikum zu begeistern. Als süße Feen in traumhaft schönen und anmutigen Kostümen begeisterten die Damen ihr Publikum. Ob an diesem Abend auch Wünsche erfüllte wurden ist nicht bekannt.
Gegen 1.00 Uhr bat der Sitzungspräsident zum großen Finale noch einmal alle Aktiven auf die Bühne. Unter den Klängen des „Abstinenzlers“ verabschiedeten sich die Karnevalisten bis zur nächsten Woche.
Für die 2. Kostümsitzung der Bälzer Knorrköpp am 6.2.2010 sind noch Restkarten beim „Weingut Michael Schneider“ erhältlich.
Die diesjährige Kinder- und Jugendsitzung der Karnevalsgesellschaften Schwarz-Gold Baudobriga und der Bälzer Knorrköpp findet am Sonntag, den 7.2.2010 ab 14.11 Uhr ebenfalls in der Stadthalle Boppard statt.
Das Orgateam bittet alle aktiven Kinder zu einer Generalprobe am Samstag, den 6.2.2010. Beginn ist 14.00 Uhr.


Ein toller Empfang in neuem Ambiente
Rheinwerkstatt Boppard lud zum Neujahrsempfang in die Stadthalle
Bereits zu Beginn des neuen Jahres setzte die Rheinwerkstatt Boppard als Teil der Stiftung Bethesda-St. Martin einen glanzvollen Höhepunkt. 170 Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste feierten in stilvoller Atmosphäre einen eleganten und kurzweiligen Einstieg in das Neue Jahr.
Einer immer größer werdende Mitarbeiterschaft der Werkstatt musste das Organisationsteam Tribut zollen und sich nach einer neuen Versammlungsstätte umschauen. Dank der ausgezeichneten Kooperation mit der Stadt Boppard drängte sich das elegante Ambiente der Stadthalle geradezu auf, um allen Gästen einen unvergessenen Jahresbeginn zu servieren.
Eingeladen waren alle Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen, externe Betreuer, ehrenamtlich tätige Schüler und Schülerinnen des Kant-Gymnasiums, Vertreter anderer Einrichtungen der Stiftung, Abgesandte der benachbarten Werkstätten für behinderte Menschen sowie Thomas Emmes und Walter Bersch als Repräsentanten der Stadt Boppard.
Alle Gäste wurden mit einem großen Frühstücksbuffet und den Grußworten der Werkstattleitung, des Werkstattrates, der Gesamtgeschäftsführung Bethesda - St. Martin und der Stiftungspfarrerin Elisabeth Schneider-Maukisch begrüßt.
Spielerisch gestaltete sich der Vormittag dieser Veranstaltung zum Jahresauftakt, indem nahezu alle Anwesenden an einem Bingospiel teilnahmen und gleichfalls im Anschluss ein überdimensionales Puzzle aus 800 Teilen zusammenlegten, welches den Neubau der Rheinwerkstatt bildlich darstellt und die Gemeinschaftlichkeit in der Sache sinnbildlich dokumentiert. Tolle Preise wurden ausgelobt und Bernhard Busch und Doris Kunze ließen es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen, durch Einzelbeiträge die Spielpausen aufzulockern.
Gekonnt und vielseitig war dann auch das dekorative Mittagsbuffet des hauseigenen Küchenteams, das seinem Namen als Cateringspezialist mal wieder alle Ehre machte.
Trotz gut gefüllter Mägen schaffte es die Stiftungsband ‚No Depression’ aus Plaidt, dass die Gäste unbedingt das Tanzbein zu Hits und Evergreens schwingen wollten. Es kam sogar zwischenzeitlich zu einer 50 Meter langen Polonaise, die sich kreuz und quer durch die Stadthalle schlängelte.
Zum Schluss gilt es der Mannschaft der Stadthalle Boppard und den vielen helfenden Händen des Personals der Rheinwerkstatt für diesen klasse Start in das Jahr 2010 ‚Danke’ zu sagen. So erfolgreich und stimmungsvoll darf es im Neuen Jahr gerne weitergehen.

Das Fahrten- und Freizeitenprogramm
der JBS St. Michael für 2010

München, das Oberrheintal, Taizé und Rotterdam sind die Ziele
Eine Sommerfreizeit und drei Fahrten wird die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael Boppard im Jahre 2010 anbieten. Denn Freizeiten und Fahrten ermöglichen immer wieder neue Erfahrungen und Eindrücke, die vielleicht auch das eigene Leben beeinflussen und verändern können. Denn Reisen bildet und macht Spaß.
Alles erstes steht die Fahrt zum 2. ökumenischen Kirchentag in München (!) an. Dieses Treffen steht unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“. Er findet vom 12. - 16. Mai 2010 statt und kostet 122,— Euro inklusive Unterkunft, Frühstück, Ticket für den öffentlichen Nahverkehr und Kirchentagskarte sowie Hin- und Rückfahrt für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende etc.. Verdiendende zahlen 157,— Euro und Familien erhalten eine Familienkarte für 179,— Euro, müssen dann aber pro Person noch 50,— Euro für den Bus bezahlen. In München Kirche anders erleben, sich mit aktuellen Themen in Diskussionsforen, Bibelarbeiten, Theaterstücken oder bei Konzerten auseinander zu setzen, auf der Straße ins Gespräch kommen, gute Bands abends hören. Aus dem reichhaltigen Programm trifft jeder seine eigene Auswahl und natürlich ist München auch als Stadt angesagt. Mitfahren können Jugendliche ab 16 Jahren. Für die Teilnahme muss die Schule eine Schulbefreiung erteilen. Anmeldeschluss ist der 1. März 2010.
In den Sommerferien, genauer vom 3. - 16. Juli 2010 führt die traditionelle erlebnispädagogische Freizeit ins Oberrheintal. Nach paddeln in Irland und Wandern auf dem Jakobsweg steht dieses Jahr das Fahrradfahren im Zentrum. Die Etappen sind so gewählt, dass sie locker zu schaffen sind und doch Anstrengung verlangen. Es wird in Boppard gestartet und die erste Etappe führt nach Bad Kreuznach, von dort durch den Pfälzerwald ins Elsass und dort in die Städte Strasbourg und Colmar. Im weiteren Verlauf wird nach Basel geradelt, dann zum Rheinfall in Schaffhausen und über den Feldberg geht es zum Europapark Rust als krönenden Abschluss. Die Städte laden natürlich zum shoppen ein und bieten andererseits auch viele Sehenswürdigkeiten und Kultur. Die Fahrt kostet nur 280,— Euro inklusive Hin- und Rückfahrt, Übernachtung auf Campingplätzen und Verpflegung. Es wurde wert darauf gelegt, diese Freizeit so zu gestalten, dass sich die finanziellen Belastungen der Familien in Grenzen halten und es trotzdem ein schöner Urlaub mit reichhaltigen Erfahrungen wird. Hier können Jugendliche ab 15 Jahren mit normaler körperlicher Belastbarkeit mitfahren. Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2010.
In den Herbstferien vom 10. - 17. Oktober 2010 steht eine Woche Taizé auf dem Programm. Eine Woche raus aus dem Alltag und hinein in eine andere Welt. Taizé ist Sitz der gleichnamigen Gemeinschaft, ca. 10 km von Cluny entfernt. Die Weiten Burgunds sind sichtbar. Ruhe liegt über dem kleinen Ort, obwohl in den Herbstferien regelmäßig 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene die Brüdergemeinschaft aufsuchen, um zu sich zu kommen, über ihr Leben nachzudenken, an den drei Gebeten der Gemeinschaft teilzunehmen, neue Menschen kennen zu lernen, Spaß zu haben und Gemeinschaft zu erleben. Einfach neue Erfahrungen machen, abseits des gewohnten Alltags. Für 130,— Euro ist dies möglich.
Zum Jahresabschluss fährt die JBS St. Michael wieder zum Europäischen Taizé-Treffen, das über Silvester (28. Dezember 2010 - 1. Januar 2011) in Rotterdam stattfinden wird. Regelmäßig kommen ca. 30.000 Jugendliche und junge Erwachsene zu diesen Treffen, um gemeinsam zu beten, zu singen, zu diskutieren, zu feiern und die jeweilige Stadt zu besichtigen. Die ungefähren Kosten liegen für das fünftägige Treffen bei ca. 140,— Euro.
Nähere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, Fax 06742-2057 oder E-Mail jbs-boppard@rz-online.de. Infos auch auf der Internetseite http://www.jbs-boppard.de.

Preisträger 2010 im Wettbewerb
„365 Orte im Land der Ideen“

Der Mittelrhein Klettersteig in Boppard ist „Ausgewählter Ort 2010“ im Land der Ideen. Damit ist er Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, der gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler rückt der Wettbewerb „Ausgewählte Orte“ in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Als „Ausgewählter Ort“ ist der Mittelrhein Klettersteig Boppard im Jahr 2010 Botschafter für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands.
Aus über 2.200 Bewerbungen hat die unabhängige Jury unter Vorsitz von Professor Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen zu Dresden, und Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, 365 Gewinner gekürt. Sie alle stellen die Kreativität und Innovationskraft unseres Landes unter Beweis. Mit ihrem Know-how und ihrer Leidenschaft verstärken sie Deutschlands einzigartiges Netzwerk für Mut, Neugier und Innovation.
Stefan Rees, Leiter der TI Boppard, der den Wettbewerb für Boppard betreut hat, dazu: „Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit in Boppard habe ich das Potenzial und das Alleinstellungsmerkmal des Mittelrhein Klettersteigs Boppard in der touristischen Landschaft erkannt. Deshalb war es nur folgerichtig für mich, ihn zu diesem Wettbewerb anzumelden. Ich freue mich sehr, dass wir zu den Gewinnern gehören. Gerade in Zeiten knapper Finanzmittel sehe ich aber auch den kostenlosen Werbeeffekt, den diese Auszeichnung für Boppard mit sich bringt. Diese Auszeichnung ist Anerkennung für die bisherige Arbeit, aber auch Ansporn weiterhin ‚neue Wege einzuschlagen’.“
Begleitend erscheint im Verlag MAIRDUMONT das Buch „365 Orte - Eine Reise zu Deutschlands Zukunftsmachern“, das ab Januar 2010 im Buchhandel erhältlich sein wird.
Weitere Informationen und alle weiteren 364 „Ausgewählten Orte“ finden sich auch auf http://www.land-der-ideen.de.

Praktikumsorientierungstag in der JBS St. Michael
Klasse 8b mit ihrer Klassenlehrerin Martina Sprotte
nutzten das Angebot

Die Inhalte haben gefallen, „weil es viel mit Leben, Sinn des Lebens zu tun hatte“ und „weil ich Sachen über mich und andere herausgefunden habe.“ So begründeten zwei Schüler ihr Kreuz bei „gut“ im Fragebogen der Auswertung.
Angeregt durch den Profiltag im Rahmen des zweijährigen Berufs- und Lebensfindungsprojekts, der mit der Klasse 8a Anfang November stattfand, fragte die Klassenlehrerin der Parallelklasse, Martina Sprotte, ob ein solcher Tag auch für ihre Klasse möglich sei. Die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael ermöglichte in ihren Räumen dieses sinnvolle Angebot, das von Martin Rink, auch Lehrer an der Realschule+ unterstützt wurde.
Zu Beginn wurden die 17 SchülerInnen in das Identitätsmodell von Hillarion Petzold eingeführt. Petzold geht davon aus, dass die menschliche Identität auf fünf Säulen ruht: Körper / Leiblichkeit, soziale Beziehungen, (materielle) Sicherheit, Arbeit / Leistung und Werte / Glaube.
Im folgenden Stationenspiel durchliefen die SchülerInnen jeweils eine Station zu einer Säule der Identität. In drei Kleingruppen wurde zu zwei Säulen gearbeitet. Im Bereich „soziale Beziehungen“ schätzen sich die SchülerInnen zu Konfliktverhalten, Eigenverantwortung, Kontaktverhalten, und Initiative selbst ein und stellten diese dann den anderen SchülerInnen vor. Zur Säule „(materielle) Sicherheit“ kreuzten die SchülerInnen Antwortvorgaben an, die sich auf die Sicherheit im Arbeitsleben beziehen und tauschten sich darüber auf. Die Station zu „Leiblichkeit / Körper“ war als Paar-Übung gestaltet. Jeweils zwei SchülerInnen schätzten sich gegenseitig zu den Themen Umgang mit dem eigenen Körper und körperliche Belastbarkeit ein und besprachen diese. In der Station „Arbeit / Leistung“ wurde auf dem Hometrainer Fahrrad gefahren und über die realistische Selbsteinschätzung gesprochen. Die Station „Glaube / Werte“ brachte die SchülerInnen in Kontakt mit ihren Lebenszielen. Hier zu merkte eine Schülerin an: „Die Bilder waren gut, weil ich meine Ziele jetzt ungefähr weiß.“
Nach einer kurzen Auswertung ging es zum gemeinsamen Mittagessen in die Mensa der Fritz-Straßmann-Schule. Am Nachmittag wurde im Plenum die Übertragbarkeit der gemachten Erfahrungen auf die Praktikums- und die spätere Ausbildungsplatzwahl besprochen.
In der Auswertung des Tages zeigten sich die Jugendlichen sehr zufrieden. Alle fanden die Inhalte und die gewählten Methoden gut. Wichtig waren die Übungen zu Selbst- und Fremdwahrnehmung. So schrieb ein Schüler „Ich habe viel über meinen Partner erfahren. Meine Mitschüler haben gesagt, wie sie mich sehen.“ und eine Schülerin ergänzt: „Die Einschätzung hat mir gefallen, weil ich sehen konnte, was andere von mir halten.“ Zum Fazit des Tages schrieben die SchülerInnen: „Ich fand den Tag super und bin der Meinung, dass wir das öfter machen sollten.“ „Mir hat es sehr viel gebracht, weil ich sehr viel gelernt habe.“ „Ich habe viel über die Anderen gelernt.“ und „Ich kann mich jetzt besser einschätzen.“
Alle würden die Teilnahme an diesem Tag auch anderen SchülerInnen empfehlen, weil „es interessant und informativ war“ und „es was gebracht hat und man lernt was.“
Infos zu Kooperationsveranstaltungen außerschulischer Jugendarbeit mit den Schulen gibt es in der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael bei Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, Fax 06742-2057, E-Mail jbs-boppard@rz-online.de oder bei der Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Michaela Mannebach, Marienberger Straße 1, 56154 Boppard, Tel. 06742-801580, dekanat-st.goar@bistum-trier.de.

Erfolgreiche Weihnachtsbaumaktion
der Bürger für Boppard
Große Resonanz bei Senioren
Bereits im dritten Jahr veranstalteten „Bürger für Boppard“ ihre große Weihnachtsbaumaktion, bei der in erster Linie Senioren angesprochen werden, die selbst nicht mehr in den Wald fahren können, um sich ein Weihnachtsbaum zu schlagen.
So waren auch am Vortag der Aktion viele aktive BfB-ler um Vormann Dr. Jürgen Mohr mit Förster Johannes Nass in den Wald gefahren, um die vom Forst vorgezeichneten Bäume zu fällen und zum Verkauf zu verpacken.
Am Samstagmorgen kamen dann die Helfer kaum noch nach, den Ansturm der Käufer zu bändigen. Bei Schwedenfeuer und Glühweinstand gab es dennoch genügend Zeit für ein Schwätzchen. Bis Mittag waren alle Bäume an den Mann bzw. Frau gekommen.
Der Nikolaus hatte für die Kinder ebenfalls eine Kleinigkeit parat und alle „Baumkäufer“ erhielten von BfB einen Weihnachtsgruß in Form einer Flasche Glühwein und Gebäck, gestiftet von Otto May (REWE Boppard) und Rechtsanwalt Friedel Wilhelm.
Besonders dankbar wurde von den begeisterten Senioren der BfB-Bringedienst in Anspruch genommen. So waren die „BfB-ler“ zu den verschiedenen Ortsbezirken als Zusteller tätig, von
Boppard, Buchenau, Buchholz, Holzfeld bis Hirzenach. Obwohl die Preise der Bäume mit 7,— Euro sehr sozial gehalten waren, konnte BfB-Kassiererin Petra Mohr einen Erlös von 250,— Euro für das Kinderferienprogramm 2010 verbuchen.


Bekanntmachung
Widerspruchsmöglichkeit gegen Auskunftserteilung
aus dem Melderegister

Die Meldebehörde weist darauf hin, dass nach dem rheinland-pfälzischen Meldegesetz Anträge auf Einrichtung von Auskunfts- bzw. Übermittlungssperren in folgenden Fällen gestellt werden können:
- Weitergabe von Daten an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen
- Datenübermittlung an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
- Antragsberechtigt sind Familienmitglieder, die keiner oder nicht derselben öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft angehören wie der Meldepflichtige
- Bekanntmachung von Alters- oder Ehejubiläen
Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwaltung von sich aus keine Alters- oder Ehejubiläen veröffentlicht.
- Weitergabe von Daten an Adressbuchverlage
- Widerspruch gegen Internetauskunft
- Widerspruch gegen die Weitergabe der Daten für Zwecke der Direktwerbung
Die o.g. Auskunfts- / Übermittlungssperren sind unbefristet gültig.
Für jede Melderegisterauskunft, wenn hierdurch dem Betroffenen oder einer anderen Person eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Dies ist zu begründen.Diese Auskunftssperre ist auf die Dauer von zwei Jahren befristet. Eine erneute Beantragung ist möglich.
Weitere Informationen erteilt Ihre Meldebehörde, Tel. 06742-10364.
Stadtverwaltung Boppard, 9.12.2009
Dr. Walter Bersch, Bürgermeister


14. Fun-Äktschn-Tag
der MessdienerInnen des Dekanats St. Goar
80 MessdienerInnen messen sich in Brenn- und Fußball
Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr der Fun-Äktschn-Tag statt, da er nun immer am Ende des Jahres sein wird. Ausgerichtet wurde das Turnier vom Gemeindeassistenten Carsten Kling aus Emmelshausen, dem Gemeindereferenten Friedhelm Wessling aus Oberwesel und Hermann Schmitt von der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael aus Boppard.
80 MessdienerInnen trafen sich Sonntagmittags in der Bopparder Großsporthalle, um die Pokale in den Kategorien „Brennball“, „Fußball unter 14 Jahren“ und „Fußball über 14 Jahre“ auszuspielen.
Im Brennball traten die SpielerInnen aus Weiler-Boppard, Buchholz und Boppard gegeneinander an. Mit Wechsel dauerte jedes Spiel 20 Minuten. Es wurde mit Hin- und Rückrunde gespielt, so dass jede Mannschaft vier Mal zum Einsatz kam. Und das Ergebnis war denkbar knapp. Mit 169 Punkten gewannen die MessdienerInnen aus Weiler-Boppard vor den MessdienerInnen aus Boppard mit 160 Punkten. Die MessdienerInnen aus Buchholz kamen mit 108 Punkten auf den dritten Platz.
Im Fußballturnier der unter 14-jährigen MessdienerInnen traten die Mannschaften aus Wiebelsheim, Damscheid, Weiler-Boppard, Gondershausen und Boppard gegeneinander an. Auch hier spielen alle Mannschaften gegeneinander. Die Messdiener aus Damscheid setzten sich klar mit 12 Punkten durch. Sie gewannen jedes Spiel und konnten somit den Pokal verdient nach Hause tragen. Auf den zweiten Platz kamen die Messdiener von Wiebelsheim, die sieben Punkte errangen. Mit fünf Punkten erreichten die MessdienerInnen aus Boppard den dritten Platz, knapp gefolgt von den jungen Menschen aus Gondershausen, die vier Punkte erreichten. Die Mannschaft aus Weiler-Boppard konnte hier leider kein Spiel gewinnen, tröstete sich aber mit dem Brennballpokal.
Im Fußball-Turnier der älteren MessdienerInnen spielten zwei Mannschaften aus Buchholz und eine aus Oberwesel gegeneinander. Die Organisatoren stellten unter zur Hilfenahme weiterer Eltern unter dem Namen „die alten Säcke“ eine eigene Mannschaft auf, die leider kein Spiel gewann. Es gewann das Team Buchholz I mit 15 Punkten. Buchholz II und Oberwesel teilten sich den zweiten Platz mit jeweils 6 Punkten.
Ende 2010 steht dann wieder die Verteidigung bzw. das Erringen der Pokale an, beim 15. Fun-Äktschn-Tag des Dekanats St. Goar.


25-jähriges Vereinsjubiläum des Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.
Am 2. Februar 1985 wurde in Boppard der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V., gegründet. Initiatoren waren Jürgen Pfeifer mit Ehefrau Elfi. Deren Sohn Rene war nach einer Mehrfachimpfung im Alter von sechs Monaten an schwerster Form der Neurodermitis erkrankt, die von der etablierten Schulmedizin nur mit cortisonhaltigen Salben und Cremes behandelt wurde.
Man war bei den Pfeifers über die schlimmen Nebenwirkungen dieser Medikamente bei Daueranwendung im Klaren, und suchte einen Heilpraktiker in Hamburg auf. Dieser erklärte zuvor in einer großen deutschen Sonntagszeitung „Juckkrankheit - einer kann helfen“.

Die Ehrengäste, Vorstand und Bundesbeirat, der Jubiläumsfeier (v. l. n .r.) Rene Pfeifer, Monice Stützel, Beiräte, Karl Bensberg, stellv. Vorsitzender, Jürgen Pfeifer, Vorsitzender, Staatssekretär Roger Lewentz, Bürgermeister Dr. Walter Bersch (oben v.l.n.r.) Hans-Josef Ensel, Schatzmeister auch seit 25 Jahren, Dorit-Gisela Schmücker, Schriftführerin, 1. Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer, Ortsvorsteher Martin Strömann und Stefan Wehr, Beirat
Die Therapie in Hamburg über sechs Wochen brachte zunächst Erfolg. Die Ernährung des Kindes wurde umgestellt, es wurde Homöopathie und Magnetfeldbestrahlung eingesetzt, und das Ganze kostete damals ca. 13.000,— DM - Kosten, die von der Krankenkasse, da der Therapeut „nur“ Heilpraktiker war, nicht ersetzt wurden.
Deshalb wollte man nun über die Gründung des Verbandes Ärzte und Kliniken begeistern, auch einmal weg von diesen nebenwirkungsbelastenden Medikamenten die Neurodermitis mit diesen Methoden zu behandeln, und das war die „geistige Geburtsstunde der Gründung des Verbandes“, der nun am 2. Februar diesen Jahres sein 25-jähriges Verbandsjubiläum feiern konnte.
Dieses Jubiläum wurde in einem würdigen Rahmen im Hotel „Ebertor“ in Boppard gefeiert, und die Landesregierung ließ es sich nicht nehmen, vertreten durch Herrn Staatssekretär Roger Lewentz vom Ministerium des Inneren und für Sport Grußworte, Dank und Anerkennung für die in den Jahren geleistete Arbeit für Betroffene und Grüße vom Ministerpräsidenten zu übermitteln. Zuvor hatte der Vorsitzende und Gründer des Verbandes, Jürgen Pfeifer, eine kleinen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre der Tätigkeit gegeben.
Der 1. Kreisbeigeordnete, Herr Reinhard Klauer, übermittelte die Grüße des Landrates und des Landkreises. Für die Stadt Boppard waren es Bürgermeister Dr. Walter Bersch und Ortsvorsteher Martin Strömann, die einen Rückblick auf die Arbeit des Verbandes machten und beide Vertreter der Stadt brachten ihren Stolz zum Ausdruck, dass ein solcher Verband sich in Boppard gegründet hat und seine Tätigkeit seit dieser Zeit in der Boppard für betroffene Menschen in Deutschland und über die Grenzen von Deutschland hinaus, leistet.
Der Verband hat sich neben der Neurodermitis im Verlauf seiner Tätigkeit auch Krankheiten wie Allergien, Asthma, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und Schuppenflechte (Psoriasis) zugewandt, hat heute eine enge Zusammenarbeit mit Fachkrankenhäusern, Reha-Kliniken im In- und Ausland (Lanzarote und Dalaman/Türkei) und Ärzten, die diese Krankheitsbilder „ganzheitlich“ diagnostizieren und therapieren, um die Ursachen, und nicht immer nur die „Endergebnisse“ der Krankheiten zu behandeln.
Bei den vom Verband betreuten Krankheiten, die in aller Regel eine Vererbung als Prognose haben, ist oft der ernährungsbedingte Stoffwechsel gestört, das Immunsystem, vor allem das darmassoziierte Immunsystem, funktioniert nicht richtig, so dass es zu angeblichen Nahrungsmittelallergien kommt, die aber oft nach einer Darmsanierung von selbst aufhören. Ferner sind diese Krankheiten im psychosomatischen Bereich und mit hormonellen Faktoren verknüpft.
Deshalb steht beim Verband und bei den mit dem Verband zusammenarbeitenden Kliniken und Therapeuten die „Ursachenforschung“ (Diagnose) zunächst an vorderster Stelle, und die Therapie baut sich aufgrund der hierbei erlangten Erkenntnisse auf.
Die Krankheiten sind als „unheilbar“ - da vererbt - eingeordnet, aber das Beispiel gerade vom Sohn des Ehepaares Pfeifer, Rene Pfeifer, zeigt auf, dass mit entsprechend probaten Behandlungen einer langfristige Symptomfreiheit erreicht werden kann. Rene Pfeifer, der späterhin nach der kostenintensiven Behandlung bei dem Hamburger Heilpraktiker erneut erkrankte, neben der Neurodermitis sogar noch starkes Asthma und diverse Allergien entwickelt hatte, ist seit über 20 Jahren völlig gesund - eben nur nicht geheilt. Er hatte späterhin bei einem Arzt in Ludwigshafen eine modifizierte Eigenblut- und Eigenurintherapie durchgeführt, die offenbar gerade dann, wenn die Krankheit sich nach Impfungen auslöst, sehr hilfreich ist, wie sich auch bei vielen anderen kleinen Patienten gezeigt hat.
Die vielen zum Jubiläum aus nah und fern angereisten und erschienenen Gäste der mit dem Verband zusammen arbeitenden Kliniken, niedergelassene Ärzte und Hersteller von empfehlenswerten Produkten, wünschten Jürgen Pfeifer, seiner Ehefrau Elfi, dem Team der Bundesgeschäftsstelle sowie Vorstand und Bundesbeirat für die kommenden Jahre weiterhin Erfolg bei ihrer hilfreichen Arbeit.


Römertherme vor dem Aus?
Der Stadtrat hat in der nicht öffentlichen Sitzung die Zustimmung zum Bau und Betrieb der geplanten Römertherme einschließlich der gemeinsamen Gründung mit einer renommierten Badbetriebsgesellschaft nicht erteilt. Für Bürgermeister Dr. Walter Bersch kommt das einer Ablehnung gleich: „Aus mir unerklärlichen Gründen hat der Stadtrat am vergangenen Montag die erforderliche Zustimmung zur gemeinsamen Gründung der Römertherme Boppard GmbH mit einem renommierten deutschen Badbetreiber sowie den baldigen Baubeginn nicht erteilt, sondern vielmehr die Entscheidung bis zur Vorlage des Haushaltsplanentwurfes 2010 vertagt. Ich habe vergeblich darauf hingewiesen, dass der Haushaltsplan 2010 keine neuen Erkenntnisse bringen wird, die wir nicht jetzt schon haben: Die noch andauernde Weltwirtschaftskrise wird uns auch im kommenden Jahr einen unausgeglichenen Haushalt bescheren. Die Entscheidung des Stadtrates vom vergangenen Montag wird jedoch bewirken, dass wir in diesem Jahr bis zum 31.12.2009 eine Landeszuweisung in Höhe von 1,9 Mio. Euro nicht abrufen können, so dass uns ein weiterer großer Fehlbetrag entstehen wird.
Wir werden das Land Rheinland-Pfalz mit dem Abruf des Zuschusses nicht mehr lange hinhalten können. Eine Römertherme, die nicht gebaut wird, wird folglich auch nicht gefördert. Ob wir in späteren Jahren nochmals eine Landeszuweisung erhalten können, ist angesichts der Entwicklung der Länderfinanzen fraglich. Bereits jetzt steht fest: Wenn in den nächsten Wochen auch nach dem Freibad nun auch das Hallenbad für immer geschlossen wird, dann wird die vorhandene Anlage und die bereits verausgabten 3,3 Mio. Euro für einige Jahrzehnte die städtischen Haushalte mit einer jährlichen Abschreibung von ca. 150.000,— Euro belasten, ohne dass wir in Buchenau ein konkretes Angebot haben. Da wäre es ökonomisch doch wesentlich klüger, statt diese Abschreibungskosten zu tragen, einer Römertherme Boppard GmbH einen durchschnittlichen jährlichen Zuschuss in Höhe von 218.000,— Euro zu zahlen, damit auch in Zukunft ein großzügiges Freibad existiert sowie Schul- und Vereinsschwimmen in Boppard stattfinden.“

Urteil des Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz: Klosteranlage Marienberg darf nicht abgerissen werden
Die Eigentümerin des Klosters Marienberg in Boppard darf das denkmalgeschützte Gebäude nicht abreißen. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat damit im Berufungsverfahren die Entscheidung der Kreisverwaltung und das Urteil des Verwaltungsgerichtes Koblenz bestätigt.
„Dies ist für die kulturhistorisch so bedeutsame Klosteranlage auch im Hinblick auf das Weltkulturerbe Mittelrheintal ein schöner Sieg. Aber ich verkenne nicht, dass dies noch nicht die tatsächliche Rettung des Klosters bedeutet. Der Rechtsweg ist noch nicht ausgeschöpft; zwar ist die Revision nicht zugelassen, aber die Klägerin hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass sie auch die Zulassung der Revision zum Bundesverwaltungsgericht beantragen wird“, so Landrat Bertram Fleck nach der Urteilsverkündung.“ Wir hatten die Klägerin immer wieder daraufhin gewiesen, dass es an einer Wirtschaftlichkeitsberechnung fehlt. Zudem hat Frau Deutsch auch ihre Veräußerungsbemühungen nicht ausreichend belegt. In dieser Rechtsauffassung hat uns das OVG voll bestätigt.“ Die Kreisverwaltung wird zusammen mit den Denkmalpflegebehörden des Landes auch künftig Kontrollbegehungen vornehmen und Einzelmaßnahmen zur Substanzerhaltung anordnen.
Im Jahr 1996 hatte die Eigentümerin der Klosteranlage Marienberg in Boppard das seit Ende der 70er Jahre ungenutzte Anwesen im Zuge einer Versteigerung günstig erstanden. Seitdem mussten die Denkmalbehörden über Jahre versuchen, dringende Erhaltungsmaßnahmen, überwiegend gegen den Willen der Eigentümerin, durchzusetzen und so den Verfall der Anlage aufzuhalten. Im Mai 2007 stellte die Eigentümerin einen Abrissantrag - sowohl Kreisrechtsausschuss, als auch das Verwaltungsgericht Koblenz bestimmten, dass das denkmalgeschützte Kloster Marienberg nicht abgerissen werden darf. Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts legte die Eigentümerin Berufung ein.

Mehr als Jazz: das unscheinbare Akkordeon
oder der erste Live-Pfeif-Auftritt

ZAZOU begeisterten beim „Geburtstagskonzert“
der Hospizgemeinschaft Mittelrhein

ZAZOU versprechen „swingenden Jazz, brasilianischen Bossa Nova und groovenden Soul“; ihr Programm beschreiben die drei Musiker aus dem Hunsrück als „Simply Jazz“. Was das akustische Jazz-Trio beim „Geburtstagskonzert“ der Hospizgemeinschaft Mittelrhein ablieferte, war weit mehr als bloße Variationen einer Musikrichtung. Dass das Bopparder Gemeindezentrum nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war, tat der Stimmung deshalb keinen Abbruch.
40, vielleicht 50 Besucher waren sichtlich begeistert, als Guido Orth-Gauch (Gesang, Akkordeon), Joachim Grundhewer (Gitarre) und Frank Schneider (Perkussion, Gesang) Songs von Al Jarreau, Frank Sinatra oder Stevie Wonder zum Besten gaben. Beim „obligatorischen Mitmach-Teil“ musste niemand zum Mitklatschen aufgefordert werden. „Auch ohne ein ausgesprochener Jazz-Liebhaber zu sein, kam man voll auf seine Kosten“, so das Resümee eines Besuchers.
Zwischen den Songs - immer im ganz eigenen Stil von ZAZOU vorgetragen - kommentierte das Trio aufs Unterhaltsamste sein Repertoire. „Unser Akkordeon ist unscheinbar“, erklärte Gitarrist Grundhewer. „Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen: Es hat den Swing und den Blues.“ Auch der „erste Live-Pfeif-Auftritt“ von Guido Orth-Gauch oder die Vergleiche mit legendären Musik-Größen blieben fernab jeden Klamauks.
Guido Orth Gauch, Joachim Grundhever und Frank Schneider spielen seit kaum zwei Jahren in dieser Besetzung. Wie gut sich die Drei verstehen, ließ freundschaftlicher „Schlagabtausch“ auf der kleinen Bühne spüren. Mit der gleichen Unverkrampftheit unterhielten sie sich mit dem Publikum. Die Zuhörer wussten ihre Antwort zu geben: Nach gut 90 Minuten war längst nicht Schluss - aufhören durften ZAZOU erst nach der zweiten Zugabe.
Mit dem Live-Konzert zu ihrem „Zehnjährigen“ wollte die Hospizgemeinschaft allen Besuchern nochmals sagen, dass der Hospizgedanke das Leben in den Mittelpunkt stellt. Irmgard Siemen ist überzeugt, dass dies gelungen ist: „Besser als mit Euch hätte dieser Abend nicht ausklingen können“, bedankte sich die Hospizgemeinschafts-Vorsitzende bei den Jazzern.
- Details zur „kleinen Jazz-Band“ gibt’s im Internet:
http://www.zazou-music.de

- Mehr über die Hospizgemeinschaft findet man auch im Netz: http://www.hospizgemeinschaft-mittelrhein.de

Bopparder Imker bei der Honigprämierung erfolgreich
Sechs Kammerpreismünzen im Bienenzuchtverein
Boppard und Umgebung


Bopparder Jung- und Altimker wurden für ihren guten Honig prämiert
Bei der diesjährigen Honigprämierung stellten sich auch wieder Bopparder Imker mit ihren Honigen den strengen Qualitätsanforderungen des Imkerverbandes Rheinland. Entscheidend für das Urteil der Jury sind Farbe, Geschmack, Sauberkeit, Geruch und Konsistenz der eingereichten Proben. Die Freiheit von Rückständen und ein Wassergehalt unter 18% werden im Labor geprüft. Dem Verbraucher garantiert die Preismünze in Gold, Silber oder Bronze auf dem Glas des Deutschen Imkerbundes also hervorragende Qualität.
Bei der Verleihung der Preise am 21.11.2009 in Kottenheim erhielten Horst Adams (Gold und Silber), Helmut Gras (Gold) und Jakob Heidebrecht (2 mal Bronze) die begehrten Auszeichnungen. Auch die Fritz-Straßmann-Schule war mit ihrer Bienen-AG erfolgreich und errang eine Bronzene Kammerpreismünze.
Der Bienenzuchtverein Boppard und Umgebung e.V. hat 28 Mitglieder, die insgesamt 162 Bienenvölker bewirtschaften. Die Imkerei ist ein abwechslungsreiches, ökologisch wertvolles Hobby und ermöglicht es jedem, naturverbunden zu leben. Wer sich dafür interessiert, ist beim Imkerstammtisch willkommen, der sich jeden ersten Mittwoch im Monat im Hotel Ebertor trifft.

Stadtrat beschließt einstimmig
Nachtragshaushaltsplan 2009

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung trotz heftiger Debatte einstimmig den von Bürgermeister Dr. Walter Bersch vorgelegten Nachtragshaushaltsplan 2009 beschlossen, nachdem die CDU zuvor mit 2 Änderungsanträgen durchgesetzt hatte, dass die Kassenkreditgrenze nur auf 12 Millionen Euro statt wie von der Verwaltung auf 15 Millionen Euro festgesetzt wird und dass für den Bau der Tiefgarage im kommenden Jahr im Haushaltsjahr 2009 noch keine Verpflichtungsermächtigung gegeben wird. Beide Änderungen haben praktische Konsequenz für die Verwaltung, dass der ordentliche Haushaltsplanentwurf 2010 schon frühzeitig zu Jahresbeginn dem Stadtrat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden muss. „Eine nicht einfache, dennoch lösbare Aufgabe“, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch abschließend. Der Nachtragshaushaltsplan wurde notwendig, da sich im Verlaufe diesen Jahres die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nochmals um 1,7 Millionen Euro verschlechtert haben und nun auf einem historischen Tief von 1,3 Millionen Euro angelangt sind, 10,5 Millionen Euro weniger als im vergangenen Jahr. Beim Baugebiet Casinostraße / Herrenstücke ist die Nachfrage ebenfalls enorm gesunken, so dass die Einnahmen aus dem Verkauf der Baugrundstücke um insgesamt 2,7 Millionen Euro geringer ausfallen. Die Weltwirtschaftskrise hat in Boppard dramatische Auswirkungen. Betrug der Schuldenstand der Stadt Ende des letzten Jahres 7,2 Millionen Euro, so wird er Ende diesen Jahres um 3,6 Millionen Euro auf nunmehr 10,8 Millionen Euro angestiegen sein. Hinzu kommt die ungewöhnlich hohe Inanspruchnahme des Kassenkreditrahmens. Kassenkredit ist für die Kommune das, was für den Privathaushalt üblicherweise der Dispo-Kredit ausmacht. Allerdings sind die Kreditkonditionen völlig anders. Die Stadt Boppard zahlt aktuell für die genommenen Kassenkredite 0,43% Zinsen.
Bürgermeister Dr. Walter Bersch machte bei der Vorstellung des Nachtragshauhaltsplanes deutlich, dass der Stadt Boppard in diesem und im kommenden Jahr in jedem Fall keinerlei Spielraum gegeben ist für Maßnahmen, zu denen keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung besteht. Darüber hinaus können auch nur Projekte verwirklicht werden, die die Verwaltungsvorschrift zu § 103 der Gemeindeordnung erfüllen, nämlich, dass die Maßnahmen zu 60% und mehr von anderen finanziert werden. Dies trifft beispielsweise für die Baumaßnahmen aus dem Konjunkturprogramm bzw. dem Welterbeprogramm zu, dies trifft auch für die geplante Tiefgarage entlang der Heerstraße vor dem Krankenhaus Boppard zu. Allerdings ist die Planung der Krankenhauserweiterung sehr aufwendig und umfangreich, so dass vor Ostern 2010 die Baumaßnahme nicht ausgeschrieben werden kann. Damit verschiebt sich auch der Bau der geplanten Tiefgarage, für die bereits die Baugenehmigung vorliegt, entsprechend. Sie wird dann ausgeführt werden können, wenn der Stadtrat den entsprechenden Haushaltsansätzen im ordentlichen Haushaltsplan 2010 zustimmen wird.
Ohne Diskussion hat der Stadtrat den Forstwirtschaftsplan sowie den Wirtschaftsplan der Kanalwerke für 2010 beschlossen. Schließlich wurde auf Antrag der Fraktion „Bürger für Boppard“ einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird, nach Ersatzausstellungsmöglichkeiten für die Thonetausstellung während der Umgestaltung der Kurfürstlichen Burg Ausschau zu halten.

BfB: „Stimmungsvolle Funzeltour“
Spaß und gute Laune bei Wein und „Stickelcher“
Als gesellige Abendveranstaltung in der dunklen Novemberzeit hatten die „Bürger für Boppard“ bei“Schinderhannes und Julchen“ die neue „Bopparder Funzeltour“ gebucht. Dr. Jürgen Mohr konnte über vierzig Teilnehmer von nah und fern begrüßen.
Nach einer ausgiebigen Stärkung am fürstlich gedeckten Spießbraten-Büffet startete die „Funzeltour“ unter Führung von Hans-Dieter Kreuz. An verschiedenen Besprechungspunkten über „Alte Burg“, Lilientor, Marktplatz, Römerpark, Balz, Binger Tor und Sandtor gab es aus dem reichen Repertoire von Hans-Dieter Kreuz, neben geschichtlichem aus der Stadtgeschichte, Anekdötchen und liebevoll vorgetragene „Stickelcher“.
Die Lachmuskeln der Teilnehmer wurden hierbei bis aufs heftigste strapaziert. Dazu gab es sechs verschiedene Bopparder Weine zu verkosten, die der „Schinderhannes“ fachkundig präsentierte.
Nach Rückkehr stärkten sich die mit ideenreichen Funzeln bewehrten Teilnehmer an einer heißen Brühe aus dem gusseisernen Kessel und am Käsebüffet. Die schönste Funzel, eine alte Eisenbahnlampe von Dirk Jorke, erhielt einen schönen Preis. Lustig und zünftig feierten dann die BfB-ler noch bis spät in die Nacht, nicht ohne Schinderhannes, Julchen und Hans-Dieter Kreuz für den tollen Abend zu danken und ihnen für die Idee der „Bopparder Funzeltour“ Glückwünsche auszusprechen.
Dieses Event wird sicher zukünftig von vielen weiteren Gruppen von Einheimischen und Gästen genutzt werden.

Romantischer Adventsmarkt im neu gestalteten
„Hotel Jakobsberg und Golfanlage“ in Boppard


Foto: P!ELmedia
Bereits zum 14. Mal fand im vorweihnachtlicht beleuchtetem und festlich ausgeschmücktem Innenhof des Hotel Jakobsberg der traditionell veranstaltete Adventsmarkt statt. Neben den Ständen mit klassischer Handwerkskunst, leckeren Lebkuchen und winterlichen Getränken lockten zahlreiche Besucher die erstmals geführte Rundgänge durch das neu gestaltete Interieur des „Hotel Jakobsberg“.
Auf diesen Entdeckungsreisen durch die geschmackvoll ausgestatteten Foyer, Flur und Tagungsbereiche im neuen Design, gab es die Möglichkeit eine Schmuck- und Edelsteinausstellung zu besuchen.
Ein spannendes Gewinnspiel, eine große Verlosungsaktion. handgefertigter Weihnachtsschmuck, Geschenkartikel, Holzkrippen, Hariboartikel und Weinspezialitäten aus dem Bopparder Hamm sowie der Besuch des Weihnachtsmannes und Pony-Reiten rundeten das breit gefächerte Angebot für Kinder und Erwachsene ab.


Profiltag - Vorbereitung auf das Praktikum
Fortsetzung des 2-jährigen Berufs- und Lebensfindungsprojekts
der JBS St. Michael und der Schulpastoral des Dekanats St. Goar

Im Januar diesen Jahres startete das 4. Berufs- und Lebensfindungsprojekt der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael und der Schulpastoral des Dekanats St. Goar mit der damaligen 7. Klasse und ihrem Klassenlehrer Martin Rink. Eine Woche lang beschäftigten sich die SchülerInnen mit ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten bezüglich des Ausbildungsmarktes.
Im November, nun in der achten Klasse kamen die SchülerInnen einen Tag lang in die JBS St. Michael, um die Inhalte vom Januar aufzufrischen, zwischenzeitliche Entwicklungen wahrzunehmen und sich mit der passenden Praktikumsstelle zu beschäftigen. In den Pausen nutzte der Job-Fux Kirstin Kochhäuser, die Möglichkeit mit den SchülerInnen individuelle Gesprächstermine zu vereinbaren.
Zunächst ging es darum, die Abschlussfragen der Einführungswoche zu den Identitätsbereichen „Körper“, „Glaube / Werte“, „soziale Beziehungen“, „Arbeit / Leistung“ und „(materielle) Sicherheit“ neu zu beantworten, denn in den vergangenen 10 Monaten haben sich die Jugendlichen weiterentwickelt.
Im Profilspiel durchliefen die SchülerInnen zu jedem Identitätsbereich eine Spielstation, um zu erleben, wie sie in diesem Bereich sind, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sie haben.
Nach dem Mittagessen an der Realschule+ wurde in einem abschließenden Plenumsgespräch der jeweilige Praktikumswunsch an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der SchülerInnen rückgebunden. Wichtig war hier auch, dass die SchülerInnen sich eine Alternative überlegten, wenn der primäre Praktikumsplatz nicht erreicht werden kann.
In der Abschlussreflexion empfahlen 16 von 18 SchülerInnen diesen Tag ihren MitschülerInnen weil „es helfen kann“, „es hilft wegen dem Praktikum und so“, „es hilft und man Tipps bekommt“ und „da kann man viel lernen“. Als persönliches Fazit schrieben einige Jugendliche: „Ich habe viel gelernt“, „dass ich weiß, was ich werde“, „wie ich mit dem Praktikum weiter mache und was ich mache“, „mehr Selbstvertrauen“, „meine Stärken und was ich will“ und „habe mehr über Berufe erfahren“
Das Projekt wird im März 2010 mit der Reflexion des dann abgeschlossenen zweiwöchigen Praktikums fortgesetzt.
Nähere Informationen zum Berufs- und Lebensfindungsprojekt in der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael bei Hermann Schmitt, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, Fax 06742-2057, E-Mail: jbs-boppard@rz-online.de oder bei der Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Michaela Mannebach, Marienberger Straße 1, 56154 Boppard, Tel. 06742-801580, E-Mail: dekanat-st.goar@bistum-trier.de.

Hochwassernotgemeinschaft Rhein
tagte in der Stadthalle Boppard

Beeindruckt von den guten Tagungsmöglichkeiten der Stadthalle Boppard zeigten sich zahlreiche Delegierte der Hochwassernotgemeinschaft Rhein, deren jährliche Mitgliederversammlung Anfang November in der Rheinstadt tagte. Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein ist ein Zusammenschluss von Gemeinden, Städten und Bürgerinitiativen am Mittel- und Niederrhein, die in steter Gemeinsamkeit ihre Interessen für einen besseren Hochwasserschutz vertreten.

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein, alle Anlieger von Landesgrenze Baden-Würtemberg bis zur holländischen Grenze, hielten ihre diesjährige Mitgliederversammlung in der neuen Stadthalle Boppard ab - Boppard ist Gründungsmitglied und trotzdem erst zum ersten Mal Ausrichter der Veranstaltung
Zum Schwerpunktthema der diesjährigen Mitgliederversammlung wählte die Vereinsführung die Problematik „Hochwassermanagement“, welche mehrere Referenten ausführlich erörterten. Dass die Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinaus unabdingbar ist, darüber waren sich alle Vortragenden einig. Dazu sollen am Rhein und in seinen Einzugsgebieten Hochwasserpartnerschaften gegründet werden, die in hochwasserfreien Zeiten, wie aber auch bei Hochwasser, zusammenarbeiten sollen.
Gemeinsame Hochwasserübungen und vorgestellte EDV-gestützte Informations- und Warnsysteme bildeten einen weiteren Diskussionsschwerpunkt der Versammlung. Beispiele von neu eingerichteten Informations- und Beratungszentren rundeten das umfangreiche Tagesprogramm ab. Bereits für das kommende Jahr sind im Einzugsbereich der Mosel, an der Nahe und der Rheinpfalz die Gründungen erster Hochwasserpartnerschaften avisiert.
Dipl.-Ing. Günter Firmenich, Vorstandsmitglied der Hochwassernotgemeinschaft und Leiter des Geschäftsbereiches „Planen und Bauen“ in der Stadtverwaltung Boppard erörtert: „Auch das derzeitige Niedrigwasser des Rheins darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere die Anrainer-Gemeinden am Mittelrhein jederzeit mit Hochwasserereignissen - und dies bereits nach nur wenigen Regentagen - mit regelmäßig katastrophalen Folgen rechnen müssen. Bereits deshalb ist es ungemein wichtig, wenn sich alle Betroffenen Kommunen und Bürgerinitiativen bestmöglichst abstimmen, um im Falle des Falles gewappnet zu sein!“

Zweimal volles Haus bei den Multivisions-Shows des Fotografen Reiner Harscher in der Stadthalle Boppard
Am vergangenen Sonntag fanden in der Stadthalle Boppard erstmals zwei Multivisions-Shows statt. Der „Reisende mit der Kamera“, wie sich der bekannte Fotograf Reiner Harscher nennt, beeindruckte die über 500 Zuschauer mit einer aufwändig produzierten Multivisions-Show in HD-Qualität.
In der jeweils über 2-stündigen Show wurden auf einer 8 mal 4 Meter großen Panorama-Leinwand beeindruckende Fotos und Filme präsentiert, die den Zuschauern mit der Live-Kommentierung des Fotografen atemberaubende Eindrücke von Namibia und Norwegen boten. Als zusätzliche Attraktion für die Besucher erwies sich die kleine Reisemesse im Saal und im Foyer der Stadthalle, bei der sich drei Reiseunternehmen präsentierten. Mit dabei war auch das Bopparder Reisebüro „Auf & Davon“ mit seinem Inhaber Dirk Noll, an dessen Stand sich Interessierte über die Reiseziele informieren konnten.
„Ich bin begeistert! Die Stadthalle Boppard bietet optimale Bedingungen. Im Januar waren wir mit Konrad Beikircher erstmals in Boppard. Nun sind wir zum zweiten Mal hier und wieder ist unsere Veranstaltung ein voller Erfolg. Wir haben heute mit dem Hallenmanagement vereinbart, die Multivisions-Show zu einem festen Programmangebot zu machen. Außerdem werden wir weiterhin beim Thema Kabarett zusammenarbeiten“, so Michael Neißen, Inhaber der Veranstaltungsagentur „Kultur4Bonn“ nach der Veranstaltung in der Stadthalle.


Hospizgemeinschaft Mittelrhein: „Wir bringen Zeit mit“
Mit der Hospizfachkraft Michaela Herter
gibt es ein „neues Gesicht“ in der Gruppe

„Vor allem bringen wir Zeit mit, wenn wir zu Schwerstkranken und ihren Angehörigen gehen“, sagt Michaela Herter. Seit einigen Wochen verstärkt die 38-Jährige das Team der Hospizgemeinschaft Mittelrhein. Herter ist eine von zwei hauptamtlichen Kräften, bei denen viele „Fäden zusammenlaufen“. Damit bekam die nach wie vor von ehrenamtlichem Engagement getragene Hospizarbeit an der Rheinschleife und im Vorderhunsrück noch mehr Kontinuität. Zudem wurde es der Gruppe möglich, sich auf bedeutsame Inhalte stärker zu konzentrieren.
Dies spiegelt sich in Michaela Herters Aufgabenfeldern wider: Für die Hospizgemeinschaft ist die gelernte Krankenschwester beratend tätig. Als ausgebildete Palliativ-Fachkraft weiß sie um die Möglichkeiten der Schmerzmedikation; so kann sie den begleiteten Menschen bei Gesprächen mit Ärzten oder Pflegepersonal helfen. „Medizinische und pflegerische Aspekte haben für die Sterbebegleitung natürlich großen Stellenwert“, betont Michaela Herter. „Ganz entscheidend im Kontakt mit Sterbenden und den Menschen an ihrer Seite ist aber immer das Zwischenmenschliche.“
Der Aufgabenbereich ist neu für Michaela Herter - mit dem Thema „Hospiz“ beschäftigt sie sich indes seit Jahren. „Anfangs ging es um den eigenen Standpunkt: Wie gehe ich mit Sterben, Abschied und Trauer um?“, erinnert sie sich. Die Selbsterkundung habe sehr dabei geholfen, die Traurigkeit und Hilflosigkeit, vielleicht auch die Wut der Betroffenen nachzuempfinden.
Als Hospizfachkraft ist ihr daran gelegen, einfühlsam auf Betroffene zuzugehen; ebenso gerne bietet sich Michaela Herter Fachleuten - eben Medizinern oder Pflegekräften - als Gesprächspartnerin an. Wo die Betroffenen es wünschen, bezieht sie die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer ein. In Abstimmung mit ihrer Kollegin, der Hospiz-Koordinatorin Sabine Halter, wird dann eine passende Begleitung vorgeschlagen.
In jüngerer Zeit registriert die Hospizgemeinschaft Mittelrhein, dass dieses - übrigens unentgeltliche - Angebot immer häufiger angenommen wird: Die Zahl der Anfragen von Betroffenen und Behandelnden aus den Verbandsgemeinden Emmelshausen und St-Goar-Oberwesel sowie aus dem Bopparder Gebiet steigt stetig. Außerdem spürt man im Hospizbüro (Steinstraße 13 - 15 in Boppard) deutlich den zunehmenden Gesprächsbedarf.
Auch darauf reagiert die Hospizgemeinschaft Mittelrhein: Die derzeit etwa 20-köpfige Helfergruppe bemüht sich um weitere ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter. Deshalb wird bald nach dem Jahreswechsel ein neues Seminar für angehende Hospizler starten. Wer sich ein solches Engagement vorstellen könnte, kann sich schon jetzt über die Inhalte der mehrteiligen Hospiz-Schulung informieren.
Details gibt’s unter 06742-804543 - dem Hospiz-Telefon - oder per E-Mail: info@hospizgemeinschaft-mittelrhein.de.


Preisgekrönte Leseförderaktion:
Stadtbücherei Boppard besuchte Erstklässler
der Grundschule Buchholz mit Lese-Schultüten

Spannenden Besuch erhielten die Erstklässler der Grundschule Buchholz am vergangenen Dienstag, 27.10.09: Einen „Bücherfresser“ in einer Kiste mit der Aufschrift „Unbedingt heimlich öffnen“ hatte die Bibliothekarin Gudrun Colling den Kindern aus der Stadtbücherei Boppard mitgebracht.
Dieses lustige Pelztier futtert Buchstaben und Geschichten und nimmt seine Zuhörer dann mit auf abenteuerliche und fantastische Reisen in die Welten der Bücher. Leider lebt es nur in einer Geschichte von Cornelia Funke, die Frau Colling den Kindern vorlas.
Damit sie als Erstleser immer genügend Lesefutter haben, erhielten die Kinder dann eine kleine Schultüte mit einem Gutschein für einen kostenlosen Leseausweis, einem Stundenplan sowie einem Begleitbrief für die Eltern.
Der bekannte Kinderbuchautor Paul Maar hat eigens für diese landesweite Aktion „Schultüte“ zur Leseförderung in Rheinland-Pfalz ein lustiges „Bücherei-Sams“ gezeichnet, das die Kinder auf die Bücherei und das Lesen neugierig machen soll.
Die Aktion „Schultüte“ ist Teil der Kampagne „Lesespaß aus der Bücherei“, die von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ mit einem Preis als „Ausgewählter Ort 2009“ ausgezeichnet wurde.
Informationen dazu gibt es bei der Stadtbücherei Boppard, Karmeliterstraße 2, 56154 Boppard unter Telefon 06742-10311 zu den folgenden Öffnungszeiten: Montags 10.00 bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags von 10.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 Uhr, freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr.


„Ich habe Dinge erfahren, von denen ich noch nichts gehört hatte und über die im Alltag nicht gesprochen wird“
Partnerschaftsvormittag in der JugendBegegnungsStätte
(JBS) St. Michael

In diesem Fazit einer 15-jährigen Schülerin der 10. Klasse der Realschule Oberwesel wird deutlich, dass es viel Gesprächsbedarf in Bezug auf verantwortete Partnerschaft und Sexualität unter Jugendlichen gibt.
Dem trägt das außerschulischen Bildungsangebots der Offenen Jugendarbeit der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael Rechnung und diese ermöglicht in ihren Räumen und in Kooperation mit einer weiblichen Fachkraft das angeleitete Gespräch unter den SchülerInnen. Der Vormittag ist in zwei thematische Einheiten unterteilt.
Im ersten Block stand die verantwortete Partnerschaft im Vordergrund. Zu drei Thesen sollten, die von Jugendlichen geäußert wurden, bezogen die SchülerInnen in Kleingruppen Stellung und wurden so an die unterschiedliche Wahrnehmung der Geschlechter herangeführt. Besonders die Aussage „Mädchen, die mit vielen Jungen schlafen sind „Schlampen“, Jungs hingegen tolle Kerle“ führte zu einem Gespräch über die unterschiedliche Bewertung des gleichen Verhaltens in der Gesellschaft und deren Unsinnigkeit. Im folgenden wurden zwei Kleingruppen gebildet, die sich mit Rollenverteilung in der Partnerschaft, Treue und Vertrauen und der Frage nach Nähe und Distanz beschäftigten.
Der zweite Teil drehte sich um das Thema verantwortete Sexualität. Hier thematisierte das Team auch Fragen zu ungewollter Schwangerschaft, Abtreibung und der „Pille danach“. In geschlechtshomogenen Gruppen sensibilisierten die PädagogInnen die SchülerInnen bezüglich der Verantwortung, die sie für werdendes Leben übernehmen.
Alle 21 SchülerInnen würden die Veranstaltung weiter empfehlen, „weil man sich so auch mit seinen Klassenkameraden über Sexualität austauschen kann“, wie ein 15-jähriger Schüler in der schriftlichen Abschlussreflexion anmerkt.
Nähere Informationen können interessierte LehrerInnen und Eltern in der JBS St. Michael, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440, e-mail jbs-boppard@rz-online.de erhalten.

27 Teilnehmer
beim kommunalpolitischen Seminar im Alten Rathaus

27 Teilnehmer am kommunalpolitischen Seminar im Alten Rathaus in Boppard waren der Beleg für den Bedarf den es zu decken gilt bei der Schulung neuer Ratsmitglieder, Beigeordneter, Ortsvorsteher und Ortsbürgermeister.
Der Bürgermeister der Stadt Boppard, Dr. Walter Bersch, schaffte es die Anwesenden mit seinen Ausführungen zur Planung und zum Ablauf von Ratssitzungen erkennbar in seinen Bann zu ziehen. Dabei konnte er auf seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Daran schloss sich eine lebendige Diskussion an, in der die anwesenden Kommunalpolitiker ihre bisherigen Erfahrungen in den verschiedenen Räten wieder gaben. Offensichtlich werden demnach die Mitwirkungsrechte der Ratsmitglieder in den Räten sehr unterschiedlich ausgelegt.
Nach einer kurzen Pause wurde das 2. Thema des Abends behandelt. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und gelernte Journalist, Michael Maurer, referierte wie man als Kommunalpolitiker seine Arbeit ins rechte Licht rücken und erfolgreich Pressearbeit machen kann. Dabei bat er auch darum Verständnis für die Redaktionen aufzubringen, die heute, wie alle anderen Arbeitnehmer, vielfach unter erheblichem Zeit- und sonstigem Arbeitsdruck arbeiten müssen. Je besser ein Artikel aufbereitet sei, so Maurer, desto größer die Chance veröffentlicht zu werden. Er riet auch dabei zu „agieren statt zu reagieren“.
Am Ende der Veranstaltung baten die Veranstaltungsteilnehmer solche Seminare zu wiederholen bzw. mit anderen Themen neu anzusetzen. Diesem Wunsch konnte der Veranstaltungsleiter, SGK-Regionalvorsitzender, Dietmar Tuldi, unverzüglich nachkommen. Er kündigte für den 19. Januar 2010 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Kommunale Doppik“ mit Diplom-Volkswirt Andreas Wagenführer, im Ministerium des Innern, Mainz, zuständig für das neue Haushaltsrecht, an.
Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.


Würzis besuchen Weingut

Die Würzis, der älteste Jahrgang, des Evangelischen Kindergartens in Boppard besuchten auf Einladung von Jürgen Engels das Weingut Engels-Weiler. Hier konnten Sie von der alten Kelter über den Erntewagen viele Eindrücke gewinnen. Danach konnten sie ganz aktuell erleben, wie heute eine Weinpresse befüllt wird und funktioniert. Natürlich bekam auch jedes Kind ganz frischen Traubenmost zu probieren. Die Betreuerin, Frau B. Ogalde, und die Kinder bedankten sich für die interessante Führung.

JBS St. Michael eine Woche mit Jugendlichen in Taizé
intensive spirituelle Erfahrung im Gespräch
mit Gleichgesinnten
„Ich habe viele tolle Gespräche geführt und viele nette Menschen kennen gelernt, mit denen ich auch über meinen Glauben reden kann.“, so dass Fazit einer Jugendlichen während der Rückfahrt mit dem Kleinbus der Pfarrei St. Severus.
Eine Woche in Taizé, einem kleinen Ort in Burgund in der Nähe von Cluny, heißt, aus dem Alltag draußen zu sein. Zeit zu haben über sich und den eigenen Glauben nachzudenken, an Bibelarbeiten der Brüder, den drei täglichen Gebeten, Gesprächsgruppen unter Gleichaltrigen, Workshopangeboten teilzunehmen und eine Arbeit zu verrichten, die die Durchführung der wöchentlichen Treffen ermöglicht. Über 1.000, vorwiegend deutschsprachige Jugendliche waren in dieser Woche anwesend.
Die Jugendlichen der Gruppe der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael lernten in ihren Gesprächsgruppen u.a. Jugendliche kennen, die mit einer Fahrt der Jugendbildungsstätte „Haus Wasserburg“, Vallendar bzw. mit dem Jugendpfarrer Tom Härig von der Kirche der Jugend aus Saarbrücken nach Taizé kamen. So entstanden neue Kontakte im Bistum Trier, die nun über das soziale Netzwerk „wer-kennt-wen“ gepflegt werden.
Für die Jugendlichen, die in ihrem religiösen Interesse Außenseiter in den Gleichaltrigengruppen ihrer Wohnorte sind, bot sich die Gelegenheit mit anderen genau hierüber zu reden und sich über Fragen des Lebens klarer zu werden.
Der strukturierte Tagesablauf gab hierzu gute Möglichkeiten: 8.20 Uhr Morgengebet, 9.00 Uhr Frühstück, 10.00 Uhr Bibeleinführung, 11.00 Uhr Gesprächsgruppe, 12.20 Uhr Mittagsgebet, 13.00 Uhr Mittagessen, 15.00 Uhr Arbeitseinsatz, 17.00 Tee, 17.45 Workshops, 19.00 Uhr Abendessen und 20.30 Uhr Abendgebet.
Einige der TeilnehmerInnen wollen auch im nächsten Jahr wieder mitfahren und so bietet die JBS St. Michael in den Herbstferien 2010 vom 10. bis 17. Oktober eine weitere Fahrt an.
Vorher jedoch steht das Europäische Jugendtreffen in Posen (Polen) vom 29. Dezember 2009 bis 2. Januar 2010 an, zu dem 40.000 Jugendliche erwartet werden.
Infos zu diesem Treffen und den Teilnahmemöglichkeiten gibt es bei Hermann Schmitt in der JBS St. Michael, Rheinallee 22, 56154 Boppard, Tel. 06742-2440 oder jbs-boppard@rz-online.de.

Bopparder Veranstaltungskalender 2009/2010
Der Veranstaltungskalender für das Winterhalbjahr 2009/2010
ist eingetroffen!

Wer denkt, Boppard versinke pünktlich zum Saisonende in Winterschlaf, der täuscht sich gewaltig. In Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern hat die Tourist Information jetzt den Veranstaltungskalender für die „dunkle“ Jahreszeit aufgelegt und man wird
feststellen, so dunkel wird es nicht. Stadthalle, Gastronomie, Hotellerie und örtliche Vereine sorgen mit viel Engagement dafür, dass es auch in den Monaten Oktober bis März nicht langweilig wird.
Der neue Veranstaltungskalender liegt in der Tourist Information Boppard bereit und kann hier abgeholt werden. Auch im Einzelhandel wird er auf der der ein oder anderen Ladentheke zu finden sein. Natürlich ist er kostenlos erhältlich!
Tourist Information Boppard, Tel. 06742-3888, tourist@boppard.de oder zum Download unter http://www.boppard-tourismus.de - Rubrik: Events.

„Wir haben gelernt, dass wir eine Klassengemeinschaft sehr, sehr verbessern können“
19 SchülerInnen der Realschule+
erleben sich außerhalb des Schulalltags

Dieses Zitat einer 11-jährigen Schülerin der Klasse 6b der Realschule+ Boppard bei der schriftlichen Abschlussreflexion verdeutlicht, welches Ziel die Klassengemeinschaftstage, die die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael im Rahmen ihrer ausßerschulischen Jugendarbeit anbietet, haben.
Die SchülerInnen befinden sich in einer Zwangsgemeinschaft, d.h. sie haben sich ihre KlassenkameradInnen nicht ausgesucht und doch gilt es miteinander auszukommen, z.T. achts Stunden am Tag.
Klassengemeinschaftstage tragen hier zu einer Stärkung der Gemeinschaft („man hier viel lernt, wie man mit Menschen umgeht und weil man die Klassengemeinschaft verbessert“) und der Einzelnen („Ich bin nicht mehr so schüchtern.“, „Ich finde, ich bin lauter und selbstbewusster geworden.“ „Ich wurde etwas leiser und nicht so wütend.“) bei.
So stand am Mittwochvormittag die Auswahl eines eigenen Verhaltens, dass die SchülerInnen als gemeinschaftsförderlich ansahen im Vordergrund. Nachmittags wurde anhand einer optimalen Sitzordnung im Klassenraum über die aktuelle soziale Struktur der Klasse gesprochen um mit der „Überquerung des Säureflusses“ eine erste Kooperationsübung anzuschließen.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen verschiedener Kooperationsspiele. So musste der „Heliumstab“ auf den Boden abgesetzt werden und möglichst viele SchülerInnen auf dem „schwebenden Balken“ ins Gleichgewicht gebracht werden, bevor ein „Völkerballspiel“ den Tag beendete. Videoaufnahmen halfen den SchülerInnen ihr Verhalten in der Gruppe zu besprechen und dadurch Handlungsalternativen zu gewinnen.
Der Freitagvormittag beschäftigte sich mit der Übertragung der neuen Erfahrungen auf Alltagssituation in der Schule.
„Ich hatte sehr viel Spaß und empfehle es allen meinen Freunden.“ Diese Aussage konnten alle SchülerInnen unterstreichen, denn: „Ich habe mich gefreut, dass wir alle so gut zusammengehalten haben.“ und „Mir haben diese Tage auf der Loreley viel gebracht, weil ich habe gelernt mehr zusammen zu halten.“
Nähere Infos bei Michaela Mannebach, Dekanat St. Goar, Marienberger Straße 1 in Boppard, Tel. 06742-801580; email: dekanat-st.goar@bistum-trier.de oder bei Hermann Schmitt in der JBS St. Michael, Rheinallee 22 in Boppard; Tel. 06742-2440; email jbs-boppard@rz-online.de; Internet http://www.jbs-boppard.de.


Mädchenwoche auch in der JBS St. Michael
11 Mädchen erlernten grundlegende Tontechniken
Wie in den vergangenen Jahren, so hat die Jugendbegegnungsstätte (JBS) St. Michael auch in diesen Herbstferien im Rahmen der Mädchenwoche wieder einen Kreativ-Kurs angeboten. Innerhalb der fünf Treffen vermittelte Mareike Kähne, die zurzeit ihr sechs Wochen Praktikum in der JBS St. Michael absolviert, den 7- bis 11-jährigen Mädchen erste elementarsinnliche Begegnungen mit dem Werkstoff Ton.
Die elf Mädchen haben zunächst aus Daumenschälchen kleine figürliche Objekte (Igel, Vogel, Schnecke) hergestellt und dabei die wichtigsten Techniken der Verarbeitung von Ton erlernt. Sukzessive wurden die Ansprüche an die Figuren schwerer: eine Kachel mit Seestern-Dekor, eine großohrige Maus und eine Vase im aufbauenden Verfahren stellten dann schon intensive Anforderungen an Geschicklichkeit und Ausdauer der kleinen Künstlerinnen. Aber ein Blick auf die Ergebnisse belegt, dass alle Kinder individuell attraktive Tonobjekte produzieren konnten und schließlich mit Stolz auf eine erfolgreiche Teilnahme an der Mädchenwoche in der JBS St. Michael zurückblicken konnten.

Laudatio auf Herrn Hermann Driesch aus Boppard
Sehr geehrter Herr Driesch,
Jahrzehnte lang haben Sie sich in unserer Gesellschaft engagiert. Die Palette Ihres ehrenamtlichen Schaffens ist bunt und vielfältig. Vor allem in der Bildung und der Kultur haben Sie als Initiator, Motor und Mentor zahlreicher Projekte und Veranstaltungen viel geleistet.
Das nötige „Handwerkszeug“ dafür, schöpften Sie aus Ihrem Beruf als Lehrer am Staatlichen Kant-Gymnasium in Boppard. Nicht nur dabei kombinierten Sie Ihre fachlichen Fähigkeiten aus den Bereichen Musik, Englisch und Latein mit Ihrem modernen pädagogischen Wissen. Auch darüber hinaus haben Sie Ihre Begabungen in den Dienst Ihrer Mitmenschen gestellt.
Beispielsweise haben Sie fast drei Jahrzehnte lang Englisch- und Musikkurse an der Volkshochschule Boppard gegeben. Außerdem leisteten Sie mit Vorträgen zu unterschiedlichen Musikrichtungen einen Beitrag zur musikalischen Weiterbildung Ihrer Mitbürger. Die Musik, das ist Ihre große Leidenschaft. Schon als Dreijähriger verzauberten Sie Ihre Zuhörer mit nach Gehör gespielten Klaviervariationen.
Nach Ihrer eigenen, professionellen Ausbildung gaben Sie Ihr Wissen an viele Schüler weiter. Bis heute fördern Sie junge Musiker.
Auch Ihr eigenes kulturelles und künstlerisches Schaffen ist sehr beeindruckend. Legendär ist beispielsweise das von Ihnen gegründete Kabarett „Bopparder Hammer“. Mit unzähligen Auftritten bereicherten Sie nicht nur die heimische Kunst- und Kulturszene. Auch in anderen Städten, wie Ingelheim oder Sinzig, waren Sie mit Ihrem Programm erfolgreich. Beachtlich waren ebenfalls Ihre Darbietungen in Koblenz, bei denen Sie Stummfilme mit dem Klavier begleiteten.
Daneben organisierten Sie Klavierabende, geistliche Konzerte oder Auftritte mit Ihrer Jazz-Kombo. Die Erlöse kamen natürlich immer gemeinnützigen Einrichtungen zu Gute. Noch heute treten Sie unentgeltlich bei Wohltätigkeitskonzerten auf. Besonders beliebt sind Ihre Seniorennachmittage mit beschwingter Musik und humoristischen Einlagen.
Ich bin mir sicher, dass es bei den Führungen, die Sie bei Tagesfahrten der Arbeiterwohlfahrt unternommen haben, ebenso lustig zuging. Etwas ernster ging es da schon beim VHS-Filmclub zu, den Sie 10 Jahre lang leiteten. Unter bestimmten Überschriften wählten Sie anspruchsvolle Filme aus. Meistens zu sozialkritischen Themen.
Bevor die Filme gezeigt wurden, erläuterten Sie deren Thematik. Aus diesem Filmclub ist das VHS-cinema hervor gegangen. Das Kino nimmt bis heute eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Boppard ein. Solch einen Luxus kann bei Weitem nicht jede Volkshochschule vorweisen. Das zeigt uns, wie zukunftsweisend und nachhaltig Ihr Engagement wirkt.
Neben Ihrem eigenen, sehr umfangreichen kulturellen Engagement haben Sie viele Veranstaltungen anderer Künstler besucht. Denn eine weitere Leidenschaft liegt in Ihren Zeitungs-Rezensionen. In über sechs Jahrzehnten haben Sie mehr als 1.000 gehobene Konzertveranstaltungen in unserer Heimat in Ihrer unverkennbaren und meisterlichen Art und Weise besprochen. Ich bin mir sicher, dass Sie damit viele Menschen zum Nachdenken angeregt und ihnen Lust auf die Kultur unserer Heimat gemacht haben.
Heimatkultur, das ist wirklich die absolute Gewinnerin bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement, sehr geehrter Herr Driesch. Seit vielen Jahrzehnten sind Sie eine feste Größe in unserem kulturellen Leben. Sie haben sich auf ganz unterschiedliche und immer wieder neue Art und Weise eingebracht. Ich bewundere Ihr Engagement. Das begegnet einem wirklich nur ganz selten. Und wenn ich sehe, dass Sie - ich hoffe, ich darf es verraten - als bald 80-Jähriger noch so aktiv sind, dann kann man einen solchen Einsatz zum Wohle seiner Mitmenschen nicht hoch genug würdigen.
In Ihrem langen Leben haben Sie viel für uns, Ihre Mitmenschen, getan. Ich weiß, dass Sie trotzdem immer bescheiden geblieben sind. Doch heute ist es wirklich endlich Zeit, Ihnen für all das zu danken.
Ich freue mich sehr, dass unser Ministerpräsident Kurt Beck Ihr Engagement mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz gewürdigt hat und dass wir uns heute mit dieser Auszeichnung bei Ihnen bedanken können.


Schrauberbegabung gefragt
Fahrradspezialisten reparierten Fahrräder auf dem Stiftungsgelände
Im Zuge des Gesundheitsjahres ‚aktiv gesund - Bethesda bewegt sich’ begrüßte die Stiftung Bethesda - St. Martin die Fahrradmechaniker Enrico Hartmann und Frank Meißner vom ‚Dordrad’ in Bad Salzig auf ihrem Gelände. Die beiden Velospezialisten gaben hilfreiche Informationen rund um das Thema Fahrradreparatur und konnten dank ihrer mobilen Montagestationen kleinere und größere Mängel an verschiedenen Drahteseln sofort verbessern.
Ob Reifen flicken, Schaltungen einstellen oder einen Sattel montieren, die Schrauberbegabung der beiden stieß auf großes Interesse und wurde vielfältig angenommen. Zwischen Mechanikern und der Kundschaft kam es zu einem regen Austausch und so manches Fahrrad wurde auf diese Weise wieder zügig repariert, sodass dem Besitzer oder der Besitzerin die Möglichkeit gegeben ist, noch einige schöne Radtouren an hoffentlich sonnigen Herbsttagen unternehmen zu können, um so die Natur zu genießen und die Gesundheit zu stärken.
Im Frühjahr des nächsten Jahres hofft die Stiftung auf einen erneuten Besuch der beiden Herren, damit alle Stahlrösser auf Wunsch auf Fahrttauglichkeit für den kommenden Sommer überprüft werden.

Thonetausstellung soll nicht vier Jahre schlummern
BfB wünschen Garantie der Ausstellung
Zur Zeit sind die Exponate der Thonet-Ausstellung für die Zeit der Renovierung der „Kurfürstlichen Burg“ eingelagert. Bürger für Boppard sind, wie viele Bopparder auch, der Auffassung, dass auf das Thonet-Marketing nicht vier Jahre verzichtet werden sollte. In einem Schreiben an Bürgermeister Dr. Walter Bersch weist BfB-Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr auf die hohe Beliebtheit der Thonet-Exponate bei Besuchern der Stadt. Aus der Touristikkonzeption seien sie nicht mehr wegzudenken. Gerade im Jahr der Bundesgartenschau in Koblenz 2011 erwartet auch Boppard sicherlich ein „Mehr“ an Gästen.
BfB sind der Auffassung, dass es alternative Präsentationsmöglichkeiten geben müsse und beantragen den Tagesordnungspunkt „Gewährleistung der Thonet-Ausstellung in der Renovierungsphase der Kurfürstlichen Burg“ auf die Tagesordnung des Stadtrates zu setzen! Die Verwaltung soll beauftragt werden, die Thonetausstellung in der Renovierungsphase weiterhin zu gewährleisten und soll Verhandlungen über eine zeitlich begrenzte Anmietung geeigneter Räume führen. Voraussetzung soll sein, dass Kostendeckung durch Eintrittsgelder gewährleistet sein wird.

14. Jugenddelegation Boppard grüßt aus Ome
Die 14. Jugenddelegation Boppards grüßt im 44. Jahr der Städtepartnerschaft alle Daheimgebliebenen herzlich aus Ome!
In einem umfangreichen Programm besucht die Gruppe derzeit zahlreiche Einrichtungen der Stadt (Verwaltung, Schulen, Feuerwehr), erlebt aber auch Landestypisches, u.a. eine Teezeremonie, Taiko und Ikebana.
Der Kontakt zur Bevölkerung steht immer im Mittelpunkt.
Auf dem Foto: Lisa Kollmar, Delegationsleiter Dr. Heinz Bengart, Eva Müntnich vom Vorstand des Freundeskreises, Elisabeth Gronen, Franziska Neiser, Alexander Benner und Tobias Becker zusammen mit Dolmetscherinnen, Mitarbeitern der Stadtverwaltung Ome und Reiseführer Tamaki Hijikata vor dem „Donnertor“ des Senso-Ji-Tempels in Tokyo.

Kinderkleiderbörse Boppard spendet an den Förderverein der Michael-Thonet-Grundschule und die Kinderkrippe
des evangelischen Kindergartens Boppard

Die Spendenübergabe durch Frau Huhn und Frau Pauly an die Kinderkrippe des evangelischen Kindergartens Boppard
Aus der erfolgreichen Kinderkleiderbörse in Boppard konnten aus dem reinen Verkauf von Herbst / Winterware folgende Spenden übergeben werden: Ein Teilbetrag von 200,— Euro überbrachten Frau Huhn und Frau Pauly dieses mal an Frau Wolf und Frau Bringer des evangelischen Kindergartens für die Errichtung der neuen Kinderkrippe ab Mitte Januar 2010. 
Ein Betrag von 1.000,— Euro ging an den Förderverein der Michael-Thonet-Grundschule Boppard. Hiervon sollen unter anderem neue Musikinstrumente angeschafft werden.
Die nächsten Kinderkleiderbörse findet am Samstag, den 13.3.2010 statt.


Bremer Shakespeare Company
gastiert erstmals beim Kulturfestival Boppard!

Die Bremer Shakespeare Company, bundesweit bekannt durch ihre erfrischenden Shakespeare-Inszenierungen, gastiert am 20.11.2009 im Rahmen des Kulturfestivals erstmals in der Stadthalle Boppard.
Die kontinuierliche Beschäftigung mit Shakespeare und den Spielweisen des Volkstheaters macht die Einzigartigkeit der Bremer Shakespeare Company in der bundesdeutschen Theaterlandschaft aus. Die publikumsnahe Spielweise, die Besetzung eines Schauspielers mit mehreren Rollen, eigene Stückübersetzungen und eine nicht naturalistische Bühnenästhetik zählen zu den wesentlichen Merkmalen dieses Ensembles. Mit dreißig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf und hinter der Bühne bietet die Bremer Shakespeare Company das größte Shakespeare-Repertoire auf einer deutschen Bühne. In ihrem eigenen Theater am Bremer Leibnizplatz spielt die Bremer Shakespeare Company jährlich über zweihundert Vorstellungen.
In Boppard gastiert das Ensemble mit „Ende gut, alles gut“ von William Shakespeare: Helena hat den König von Frankreich geheilt und darf sich zum Dank einen Gatten aussuchen; sie wählt Bertram, der jedoch von einer aufgezwungenen Heirat nichts wissen will. Er geht mit Parolles, seinem geschwätzigen und feigen Begleiter, nach Italien, wo er für den Herzog von Florenz Kriegsdienste leisten will. Helena folgt ihm heimlich, und es gelingt ihr, die beiden Bedingungen zu erfüllen, die Bertram ihr für seine Rückkehr nach Frankreich gestellt hat …
Das Bopparder Culinarium / Restaurant Severusstube bietet an diesem Theater-Abend unter dem Motto „Kultur & Kulinarisches“ ein festliches Menü an, das als Kombi-Ticket gebucht werden kann.
Tickets ab 19,— Euro sind im Internet unter http://www.boppard-stadthalle.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets und Abonnements ab 60,— Euro gibt es auch bei der Tourist Information Boppard, Tel. 06742-3888. Weitere Infos: http://www.kulturfestival-boppard.de.

Erlebnisreiche Tage für Gäste aus Truro in Boppard
Im Oktober hielt sich eine Reisegruppe aus der englischen Partnerstadt Truro in Boppard auf. Während des 5-tägigen Aufenthaltes der Gäste bei Bopparder Gastfamilien wurden bestehende freundschaftliche Kontakte intensiviert und neue Verbindungen geknüpft.

Von rechts nach links: Bürgermeister Dr. Walter Bersch, Ros Cox, Bürgermeisterin Truro, Weinkönigin Regina, Susan Worne, 2. Vorsitzende FK Truro, Martina Weirich-Mohr, Stadtverwaltung Boppard, Hamish Meikle, 1. Vorsitzender. FK Truro-Boppard, Erica Brown, Vorstandsmitglied FK in Truro
Die Verantwortlichen des Freundeskreis Truro - Boppard hatten ein interessantes, abwechslungsreiches Besuchsprogramm erarbeitet, das die Besucher aus Truro begeisterte. Nach einer Fahrt mit der Hunsrückbahn erfolgte während einer Wanderung unter Leitung von Herrn Dr. Loskant vom Forstamt Boppard eine Einführung in die Bopparder Forstwirtschaft. Ein Wildragout als Mittagessen in freier Natur schmeckte hervorragend. Im Zusammenhang mit einem Ausflug zum Andernacher Geysir wurde das Welterbetal befahren. Ein Besuch der „Schmausemühle“ in der Baybachklamm vermittelte einen Eindruck der umliegenden Region und fand neben dem gemütlichen Beisammensein auf dem Bopparder Weinfest ebenfalls Gefallen.
Bürgermeister Dr. Walter Bersch begrüßte seine Amtskollegin und die Reisegruppe im „Alten Rathaus“.
Mit vielen positiven Eindrücken und dem Gefühl, die Verbindung zwischen Truro und Boppard weiter gefestigt zu haben, traten die Engländer ihren Rückflug vom Flughafen Hahn nach Cornwall an.


25 Jahre Treue zum Bopparder Weinfest
Seit 25 Jahren zum Bopparder Weinfest - diese Treue zu Boppard und dem Bopparder Wein wurde am 28.9.09 im „Hotel Sonnenhof“ dem Herrenkegelclub aus Betzdorf (Herrn Werner Schneider, Herrn Helmut Schnell, Herrn Matthias Hüsch und Herrn Christian Lück) belohnt. Die Tourist Information Boppard bedankte sich für diese Treue mit einer Urkunde und einem dem Anlass angemessenen Präsent.

LeseSommer Rheinland-Pfalz der Stadtbücherei Boppard war ein voller Erfolg
220 Bopparder Teilnehmer lasen mehr als 1.300 Bücher
Mit dem Ende der Sommerferien endete auch der diesjährige Lesesommer Rheinland-Pfalz, eine landesweite Aktion zur Leseförderung für Kinder und Jugendliche von 8 - 16 Jahren. Die Lesebegeisterung in der Stadtbücherei Boppard während des „Lesesommers“ war beeindruckend. Für die erfolgreiche Teilnahme mit Aushändigung eines Lesezertifikats sollten mindestens 3 Bücher gelesen werden. Das schafften immerhin 143 Kinder und Jugendliche, die jüngsten waren gerade mal 7 Jahre alt. 58 Kinder haben sich in der Stadtbücherei angemeldet und bekamen einen Büchereiausweis ausgestellt.
Zum Abschluss lud die Stadtbücherei Boppard alle Lesesommer-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zu einer kleinen Feier in den kleinen Saal der Stadthalle Boppard ein. Im feierlichen Rahmen überreichte Bürgermeister Dr. Walter Bersch den Teilnehmern ihre Lesezertifikate, die sie an den jeweiligen Schulen vorlegen können. Viele Lehrer honorieren die erfolgreiche Teilnahme mit einer guten Bewertung.
Die meisten Bücher haben im Junior-Club (8 - 12 Jahre) wie folgt gelesen: 1. Platz: Annika Muders (11 Jahre), 42 Bücher; 2. Platz: Chiara Grabichler (10 Jahre), 32 Bücher; 3. Platz: Aleyna Virit (10 Jahre), 27 Bücher.
Im Teens-Club (13 - 16 Jahre) teilen sich Fiorella Firmery und Luisa Bach, beide 13 Jahre alt, den 1. Platz. Beide kamen auf je 100 gelesene Bücher. Auf dem nächsten Platz folgt Jula Endler (14 Jahre) mit 28 Büchern.
Bei der Abschlussfeier zeigte der zwölfjährige Bopparder Felix Stumm Ausschnitte von seiner erfolgreichen Teilnahme am Bundesfinale des 50. Vorlesewettbewerbes des Börsenvereins des Deutschen Bundeshandels in Berlin vor Bundespräsident Horst Köhler. Eine kleine Kostprobe seines Könnens gab er mit dem Buch von Paul Maar „Neues von Herrn Bello“.
Der Kinderchor „Buch-holz-Finken“ der Kreismusikschule unter Leitung von Gerlind Hentschel stimmte auf spielerische Weise auf die Herbst- und Hexenzeit ein.
Wer an der Abschlussfeier nicht teilnehmen konnte, kann sein Lesezertifikat zu den folgenden Öffnungszeiten in der Stadtbücherei Boppard abholen: Montags von 10.00 bis 14.00 Uhr; dienstags, mittwochs, donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr; freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr.
Weitere Infos unter Tel. 06742-10311.

„Insgesamt waren es lernreiche Tage“

Orientierungstage mit der Klasse 9b der Realschule plus, Boppard
Dieses Resümee zog ein 15-jähriger Schüler am Ende der Veranstaltung. Orientierungstage sind ein Angebot der Schulpastoral im Dekanat St. Goar in Kooperation mit der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael, für SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe mit dem Ziel, drei Tage über wichtige Lebensthemen nachzudenken.
Im Fokus dieser drei Tage stand das Erreichen eines guten Hauptschulabschlusses und die Frage, wie dies geschafft werden kann. Das Team, bestehend aus Michaela Mannebach, Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Caroline Schmitt, Praktikantin in der JBS S. Michael und Hermann Schmitt, Leiter der JBS St. Michael, ging dieses Thema von zwei Seiten an. Zum einen wurden objektive Faktoren und zum anderen subjektive Verhaltensweisen thematisiert.
In einer Einheit stellten die SchülerInnen mittels persönlicher Symbole die Sitzordnung der Klasse im Tagungsraum der Herberge Loreley nach. Diese Sitzordnung verriet viel über die Struktur der Klasse und verdeutlichte die Außenseiterpositionen. Zur Integration der Außenseiter gab es ein intensives, von gegenseitiger Achtung getragenes Gespräch. Die Frage nach der Umstellung der Sitzordnung stellte sich mit dem Ziel, die Lernatmosphäre in der Klasse zu verbessern, dadurch einen effizienteren Unterricht und bessere Noten der SchülerInnen zu ermöglichen. Hier wurden verschiedene Vorschläge diskutiert und in den nächsten Wochen umgesetzt.
Auch die Verhaltensweisen der SchülerInnen weisen erhebliche Verbesserungspotenziale auf, die spielerisch ausprobiert wurden: Im „Blindencarree“ mussten die SchülerInnen aus vielen Stimmen diejenige ihres Partners heraushören, auf dessen Zurufe sie blind einen Parcours durchschreiten mussten. Der „schwebende Balken“ erforderte die Zusammenarbeit aller SchülerInnen, um möglichst viele im Gleichgewicht auf den Balken zu bringen. Das Spiel die „magischen Schuhe“ verlangte viel Diskussion unter den SchülerInnen um den Lösungsweg zu durchdenken und umzusetzen und auch die Aufgabe den „Heliumstab“ auf den Boden zu legen erforderte viel Absprache. Außerdem legten die SchülerInnen schriftliche Selbstverpflichtungen fest, um den Unterricht durch ihr Verhalten zu optimieren. Auf diesen Orientierungstagen wurden wichtige Schlüsselqualifikationen im Tun erprobt und erlebt.
Die schriftliche Abschlussreflexion verdeutlicht, wie gut die Tage für die Klassengemeinschaft waren. Alle SchülerInnen sehen die Klassengemeinschaft als sehr verbessert bzw. verbessert an, „weil wir uns mit den „Außenseitern“ beschäftigt haben“ „man kann der Klasse etwas mehr vertrauen, auch etwas unternehmen ohne sich zu streiten.“ „man mit anderen besser klar kommt“ und „wir jetzt mehr zum Team geworden sind“ Als persönliches Fazit zogen zwei SchülerInnen „Dass man mit den Leuten aus der Klasse zusammenarbeiten kann oder reden mit denen, die man vorher nicht mochte oder einfach nicht mit denen geredet hat.“ und „Ich habe mehr gelernt in der Schule besser aufzupassen.“
Informationen zu Orientierungstagen bei Michaela Mannebach, Dekanat St. Goar, Telefon 06742-801580, E-Mail: dekant-st.goar@bistum-trier.de oder bei Hermann Schmitt, JBS St. Michael, Telefon 06742-2440, E-Mail: jbs-boppard@rz-online.de.

Anleinpflicht für Hunde und Verunreinigungen
durch Hundekot in der Stadt Boppard

Vermehrt werden Beschwerden über freilaufende Hunde und Verunreinigungen durch Hundekot in der Stadt Boppard und in den Ortsbezirken an die Stadtverwaltung herangetragen.
Die Verwaltung sieht sich daher veranlasst, auf die Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen in der Stadt Boppard hinzuweisen.
Hiernach ist es auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen verboten, Hunde frei umherlaufen zu lassen oder anders als durch geeignete Führer angeleint auf den Wegen zu führen, sie auf Kinderspielplätze oder Liegewiesen mitzunehmen oder in Brunnen, Weihern oder Wasserbecken baden zu lassen.
Außerdem müssen Halter und Führer von Hunden und anderen Tieren dafür sorgen, dass diese den öffentlichen Straßenraum und die öffentlichen Anlagen nicht verunreinigen. Zur umgehenden Beseitigung einer Verunreinigung sind die Halter und Führer nebeneinander in gleicher Weise verpflichtet. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, kann die Verunreinigung auf Kosten des Pflichtigen durch Dritte beseitigt werden.
Wer diese Vorschriften nicht beachtet, handelt ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000,— Euro belangt werden.
Zur Beseitigung von Verunreinigungen durch Hundekot können Halter und Führer von Hunden das an mehreren Plätzen in Boppard zur Verfügung stehende „robidog“ nutzen.
Außerhalb der öffentlichen Straßen, Anlagen, Wege und Plätze dürfen Hunde unangeleint geführt werden, müssen sich jedoch immer im Einwirkungsbereich ihrer Hundeführerin oder ihres Hundeführers befinden. Wer unbeaufsichtigt Hunde im Jagdbezirk (Wald oder Flur) laufen lässt, handelt nach dem Landesjagdgesetz ebenfalls ordnungswidrig.
Neben der vorstehenden Gefahrenabwehrverordnung und des Landesjagdgesetzes ist auch die Gefahrenabwehrverordnung „gefährliche Hunde“ zu beachten, die u.U. verlangt, dass gefährliche Hunde nur von geeigneten Führern angeleint und mit einem das Beißen verhinderten Maulkorb außerhalb des eingefriedeten Besitztums geführt werden müssen.
Bei Verstößen gegen diese Vorschriften kann u.U. das Halten des Hundes untersagt werden.
Ansprechpartner: Ordnungsamt der Stadtverwaltung Boppard, Hans-Joachim Bach, Tel. 06742-10317.

Japan-Kultur in Boppard
Mehr als 400 begeisterte Besucher hatten am vergangenen Freitag in der Stadthalle Boppard die Gelegenheit einen besonderen Leckerbissen japanischer Kultur zu erleben. Angetrieben durch den brennenden Enthusiasmus und die Perfektion des japanischen Taiko-Meisters Yoshio Ito aus Boppards Partnerstadt Ome, brachten mehr als 20 Trommler die Halle zum Beben.
Zunächst brachte die Bopparder-Taiko-Formation um Walter Honnecker, unterstützt durch eine Projektgruppe der Helene-Pages-Schule, die Halle zum Beben. Neben mehreren Stücken aus dem Standard-Repertoire, ist hier besonders das von Meister-Ito für die Schüler komponierte „Defune“ hervorzuheben. Danach folgte als nächstes Highlight das Düsseldorfer Ensemble Haguruma-Daiko mit einem sehr dynamisch, professionellen Auftritt.
Dies war allerdings erste der Auftakt zu einer wahren Premiere. In nur einer Woche hatten die Bopparder Taikotrommler es geschafft den hohen Anforderungen von Ito-San gerecht zu werden und ein eigens von ihm komponiertes Stück „Kizuna“ zu präsentieren. Kizuna bedeutet auf Japanisch „die Zusammenführung zweier Hälften“ und beschreibt perfekt den Prozess welchen Lehrer und Schüler in der ereignisreichen und intensiven Woche durchlaufen haben.

Fotos: Jeanette Düing-Fieke
So galt es nicht nur den körperlichen und musikalischen Anforderungen von bis zu sieben Stunden Training am Tag gerecht zu werden, vielmehr mussten sprachliche und vor allem kulturelle Differenzen überbrückt werden. Ein teilweise aufreibender Prozess fand nun auf der Bühne seinen krönenden Abschluss und ein perfektes Ergebnis, welches die begeisterten Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus belohnten.
Der dritte Teil des Abends war dann ganz Meister Ito gewidmet. Mit unglaublicher Dynamik brachte er mit mehreren Soli die Halle zum Beben und sein kraftvoller Auftritt an der großen Trommel bleibt sicher vielen unvergessen. Aber auch Boppard kam nicht zu kurz, denn in einem fast jazzartig anmutenden modernen Duo hatte der junge Bopparder Philipp Koelges die Gelegenheit den Meister auf der Bühne zu begleiten.
Nach mehr als zweieinhalb Stunden und mehreren Zugaben war man sich einig - das war eine Gewinn für Boppard und für die Städtepartnerschaft mit Ome. Jeder ging mit dem Gefühl nach Hause etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.


Das Fundbüro informiert
Dem Fundbüro der Stadtverwaltung Boppard wurden von verschiedenen Veranstaltungen in der Stadthalle Kleidungsstücke und Regenschirme als Fundsachen übergeben. Ebenso werden immer wieder Schmuck und Uhren aus dem Schwimmbad als Fundsachen weitergeleitet. Eigentumsansprüche können beim Fundbüro der Stadtverwaltung Boppard geltend gemacht werden. Auskunft erteilt Simone Zölzer, Tel. 06742-10319.


Urlaubskatalog Boppard 2010 / 2011
Die Tourist Information Boppard hat mit den Arbeiten
für die Neuauflage des Urlaubskataloges begonnen

Die neue Form des Bopparder Urlaubskatalogs mit Unterkunftsverzeichnis, Imageseiten sowie Angeboten und Pauschalen der Tourist Information hat sich in den Jahren 2008 / 2009 bewährt und wurde von nationalen und internationalen Gästen sehr gut angenommen. Ein Grund mehr den Katalog in unverändertem Layout, aber aktualisiert und korrigiert wieder nachzudrucken. Neu wird sein: Zukünftig wird es den Urlaubskatalog auch in Französisch und Spanisch geben, um diese für Boppard immer wichtiger werdenden Quellmärkte besser bedienen zu können.
Die Arbeiten für diese schon bei der Erstauflage 2008 / 2009 geplante Auflage 2010 / 2011 haben nun begonnen und die Unterkunftsbetriebe der Stadt erhalten in den kommenden Tagen ein Anschreiben mit allen wichtigen Informationen.
Betriebe die bisher nicht im Katalog vertreten waren, aber gerne diese Werbeplattform für sich nutzen möchten, werden gebeten sich mit der Tourist Information Boppard in Verbindung zu setzen, zwecks Zusendung der Erhebungsbögen.
Tourist Information Boppard, Tel. 06742-3888, tourist@boppard.de.


Stadt Boppard leistet Entwicklungshilfe in Ruanda

Boppard unterstützt Schulausbau in Ruanda. Für rd. 24.000,— Euro wurde eine Sekundarschule auf der Halbinsel Nyabitekeri im Kivusee im Grenzgebiet zum Kongo ausgebaut. „Ein lobenswertes Beispiel für die gute Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda“, so der Bundespräsident Dr. Horst Köhler auf dem diesjährigen Ruanda-Tag in Neuwied. Die Aufnahme zeigt von links nach rechts: Roger Lewentz, Staatssekretär im Mainzer Innenministerium, Bürgermeister Dr. Walter Bersch, Bundespräsident Dr. Horst Köhler, Christine Nyatanyi, Staatssekretärin im ruandischen Ministerium für soziale Angelegenheiten und kommunale Entwicklung, sowie Christine Nkulikiyinka, Botschafterin der Republik Ruanda in Berlin. Foto: Piel Media
Seit Juni 2008 hat die Stadt Boppard eine Städtepartnerschaft mit der Kommune Nyabitekeri in Ruanda. Es handelt sich hierbei um die touristisch sehr attraktive in den Kivusee hineinragende Halbinsel im Grenzgebiet zum Kongo. Mit dem Beschluss hat der Stadtrat im vergangenen Jahr auch die Festlegung getroffen, dass jährlich eine finanzielle Zuwendung von 5.000,— Euro geleistet wird. Auf Vorschlag des Koordinierungsbüros in Kigali wurden jetzt die Erdbebenschäden vom Frühjahr 2008 an der Sekundarschule Bunyenga behoben.
Die Halbinsel Nyabitekeri hat sehr unter dem Genozid im Jahre 1994 gelitten. Dabei wurde auch sehr viel Infrastruktur zerstört und bisher nicht wieder aufgebaut. Im Jahr 2007 hatte der Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz einen neuen Schlafsaal für die Mädchen der Sekundarschule gebaut, der kurz nach Fertigstellung durch das Erdbeben im Frühjahr 2008 wieder beschädigt wurde.
Die Schule zählt zz. insgesamt 315 Schüler, davon 173 Mädchen. Es sind 3 Klassenräume sowie 3 UNICEF-Zelte vorhanden. Die Zelte sind notwendig geworden, weil die Klassenräume bei weitem nicht ausreichend waren. Mit Hilfe der Bopparder Entwicklungshilfe in einer Größenordnung von 10.000,— Euro, die durch die Landesregierung noch um knapp 24.000,— Euro aufgestockt wurde, konnten jetzt die Erdbebenschäden vollständig behoben und darüber hinaus die Schule mit 3 weiteren Klassenräumen und einer Latrine mit 6 Kabinen und einer Regenwasserzisterne für 10 m³ Wasser ausgestattet werden.
Die Entwicklungshilfe des Landes Rheinland-Pfalz und zahlreicher rheinland-pfälzischen Kommunen ist vorbildlich, dies sagte Bundespräsident Dr. Horst Köhler auf dem diesjährigen Ruanda-Tag in Neuwied, an dem Bürgermeister Dr. Walter Bersch auch für die Stadt Boppard teilnahm. Der Bundespräsident führte aus, dass er extra nach Neuwied gekommen sei, um das rheinland-pfälzische Engagement in Ruanda im Herzen von Afrika anzuerkennen und gleichzeitig auch um Nachahmung im Rest der Bundesrepublik zu werben. In Rheinland-Pfalz gibt es zz. rd. 50 kommunale Partnerschaften.


Jürgen Becker und Konrad Beikircher
kommen erstmals in die Stadthalle Boppard!
Im Januar 2010 gastieren in der Bopparder Stadthalle erstmals zwei Schwergewichte der deutschen Kabarettszene. Mit Konrad Beikircher (9.1.2010) und Jürgen Becker (22.1.2010) wurden die bekanntesten Vertreter des „rheinischen Humors“ engagiert.
Jürgen Becker wird sein neues Programm „Ja, was glauben Sie denn?“ spielen - Eine kabarettistische Götterspeise.
Plötzlich ist die Religion wieder da. Glauben hat Hochkonjunktur und Weissagungen sind en vogue. Und selbst wer nichts glaubt, muss dran glauben. Wer als geistiger Endverbraucher nicht überrollt werden will, braucht klare Sicht. Sonst ist die Gefahr
groß, dass er zu früh im falschen Himmel landet und im himmlischen Elferrat neben den falschen Leuten sitzt. Wie gewaltig ist Religion? Jürgen Becker wollte das wissen und hat sich die Mythen der Welt zur Brust genommen. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Oder wussten Sie, dass die Perser dachten, die Welt sei aus dem Körper des Lichtgottes Ormuzd herausgewachsen? Dass die Inder Gott für eine Schildkröte hielten und den
Ursprung der Welt für einen Butterberg?
Und hätten Sie gedacht, dass die unbefleckte Empfängnis schon bei Zarathustras Geburt eine große Rolle spielte? Auch die Idee der Auferstehung ist keine Exklusivkreation des Christentums, sondern gehörte schon 3.000 Jahre vorher zum regelmäßigen Kulturprogramm der Gläubigen. Von Goethe bis Benedetto, von Zarathustra bis Peter Scholl-Latour, vom Ehebrecher Abraham bis zum Klempner Eusi Erbstösser, dem das Priesteramt versagt bleibt, weil er den Betrieb des Vaters übernehmen muss - es bleiben existenzielle Fragen: Kann man Gott die Anfahrt berechnen? Wohnt er auch im Bier? Und was soll das alles überhaupt? Kräftig rührt der Kabarettist in der mythischen Ursuppe der Weltreligionen, würzt sie kräftig mit rheinischem Humor und schmeckt sie ab mit einer Prise Binsenweisheit. Der religiöse Appetit wird satirisch gestillt und das Erstaunen wächst, wie sehr die Freude am Unsinn die Suche nach dem Sinn beflügelt. Waren die Sumerer die Rheinländer des Orients? Ist der Moslem eigentlich eher katholisch oder evangelisch? Ist der Atheist ein Heide mit Attest? Liegen Christen und Heiden womöglich näher beisammen als Katholiken und
Protestanten? „Ja, was glauben Sie denn?“ ist eine kabarettistische Götterspeise der köstlichsten Art.
Tickets sind ab sofort online buchbar unter http://www.boppard-stadthalle.de. Ferner können die Tickets bei der Tourist Information Boppard sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Weitere Infos: http://www.boppard-stadthalle.de.

Großer Erfolg für die „Bopparder Tafel“
beim dritten Bundes Tafeltag

Am 10. Oktober initiierte Die Bopparder Tafel in Zusammenarbeit mit dem REWE-Markt Boppard, Hans-Otto May eine Lebensmittelsammlung für bedürftige Bürger der Stadt Boppard. Anlässlich des dritten bundesweiten Tafeltags fanden sich die freiwilligen Helfer der Bopparder Tafel im REWE-Markt in der Bopparder Säuerlingstraße ein. Hier informierten sie die interessierten Kunden über die Arbeit der Bopparder Tafel. Gleichzeitig sammelten sie Lebensmittelspenden für ihr Anliegen. Die Arbeit der Tafel sowie die Sammelaktion stieß auf großes Interesse.
Während der Sammelaktion in der Zeit von 10.00 - 17.00 Uhr kamen über 1 Tonne an gespendeten Lebensmittel zusammen. Auch der REWE-Markt, Hans-Otto May unterstützte diese Aktion mit 200 Kilo Mehl, 100 Kilo Zucker sowie 270 Rewe-Bio-Getränken. Das Tafel- und das REWE-Team bedanken sich bei allen Spendern. Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Helfern der „Bopparder Tafel“ für ihr Engagement an diesem Tag. Wer Lust hat bei der Tafel mitzuarbeiten, kann sich telefonisch bei Frau Hildegard Seifert, Telefon 06742-81352 anmelden.
Wer weitere Informationen über die Arbeit der „Tafeln“ haben möchte, kann sich unter http://www.rhk–tafel.de informieren.


250 SchülerInnen informierten sich über HIV informiert
Mitmach-Parcour der BzgA gastierte in der JBS St. Michael
Im September war die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) in den Räumen der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard zu Gast. Für 250 SchülerInnen von der Helene-Pagés Schule, der Theodor-Heuss Schule, der Realschule Plus Boppard, der Realschule Oberwesel und der Berufsbildenden Schule Boppard wurde ein Mitmachparcour über das Thema Aids, Sexualität und Liebe vorbereitet.
Dieser Mitmachparcour kam auf Initiative der Beratungsstelle Donum Vitae zustande. Ähnlich wie die JBS St. Michael machen die Beraterinnen in ihrer Präventionsarbeit die Erfahrung, dass junge Menschen über das Risiko einer HIV-Infektion kaum mehr Bescheid wissen. Zum Projektteam gehörten weiterhin die SchulsozialarbeiterInnen aus dem Projektbüro Jugend und Soziales der Arbeiterwohlfahrt und der Schulsozialarbeiter der Helene Pagés Schule. An jeder Spielstation moderierten zwei Fachleute. Diese wurden mit einer Einführungsveranstaltung auf diese Aufgabe vorbereitet.
Den Schülern und Schülerinnen wurde das Thema Aids, Sexualität und Liebe anhand von fünf Stationen näher gebracht: 1.) die Übertragungswege von HIV-Viren, 2.) der Umgang mit HIV Infizierten, 3.) Verhütungsmethoden, 4.) Sexualität in der Beziehung und 5.) die Körpersprache.
Grundidee des Parcours ist es, gemeinsam mit den SchülerInnen ins Gespräch zu kommen. Das Thema wurde den Schülern an den einzelnen Stationen anhand von verschiedenen Spielen näher gebracht, die die Jugendlichen motivierte in die Diskussion einzusteigen. Die SchülerInnen sollten einen Anstoß bekommen, um über das Thema nachzudenken. Für jede Station war eine viertel Stunde Zeit. Wichtig war es mit den Jugendlichen gemeinsam über ihre persönlichen Einstellungen und Sichtweisen zu reden. Es wurde sich auf die wichtigsten Inhalte beschränkt.
Beispielsweise konnten an der Station Übertragungswege von HIV-Viren viele Missverständnisse ausgeräumt werden. Die SchülerInnen durften ihre Einschätzung geben, in welchen Situationen HIV übertragbar ist und in welchen nicht. Diese wurden dann besprochen. Es war interessant, wie schnell die SchülerInnen sich öffnen und über Gefühle sprechen konnten. Von den SchülerInnen und LehrerInnen kamen bereits schon positive Rückmeldungen. Viele Schulen hatten den Mitmachpaarcour von der BzgA in den Unterrichtsstoff integriert. So konnte das Thema dann auch gut vor- und nachbereitet werden. Hier zeigtet sich wieder die fruchtbringende Kooperation von Schule und Jugendarbeit zum Wohle der Jugendlichen.

Tickets für die Stadthalle Boppard
ab sofort online buchbar!

Der Online-Ticket-Verkauf für die Veranstaltungen in der Stadthalle Boppard hat begonnen. Bereits in der ersten Woche haben die Kunden von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Tickets für die gewünschte Veranstaltung im Internet zu buchen.
„Der Online-Ticket-Verkauf ist ein toller Service für unsere Gäste. Auf der Homepage der Stadthalle sucht sich jeder seine Veranstaltung und den für ihn besten Platz aus und druckt sein Ticket zu Hause am PC selbst aus. Das neue Ticket-System zeichnet sich durch einfache Bedienung aus und erspart unseren Kunden den Gang zur nächsten Vorverkaufsstelle“, so Peter Korneli, Hallenmanager der Stadthalle Boppard.
Ab sofort sind die Tickets für das Kulturfestival Boppard, die Kölner Stunksitzung, Bodo Bach und weitere Veranstaltungen in der Stadthalle Boppard online buchbar. Ferner können die Tickets bei der Tourist Information Boppard sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.
Weitere Infos unter http://www.boppard-stadthalle.de.

Preisgekrönte Leseförderaktion
Stadtbücherei Boppard will von Anfang an Bildungspartner sein
Die Stadtbücherei Boppard fördert schon bei den Schulanfängern den Spaß am Lesen. Sie beteiligt sich an der landesweiten Aktion „Schultüte“. Ziel der Aktion ist es, Kindern und Eltern die Angebote der Stadtbücherei Boppard zu zeigen. Büchereibenutzung gehört von Anfang an zur Grundausstattung für jeden Schüler und jede Schülerin. Die Stadtbücherei Boppard sieht sich als Bildungspartner für Schule und Elternhaus und hofft, viele Erstklässler als neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.
Eine Mitarbeiterin der Stadtbücherei Boppard wird auf Wunsch der Lehrerinnen und Lehrer jede erste Klasse besuchen.
In einer kleinen Schultüte erhält jedes Kind einen Gutschein für einen kostenlosen Leseausweis, einen Stundenplan sowie einen Begleitbrief für die Eltern. Der bekannte Kinderbuchautor Paul Maar hat eigens für die Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ein lustiges „Bücherei-Sams“ gezeichnet, das die Kinder auf die Bücherei und das Lesen neugierig machen soll.
Die Aktion „Schultüte“ ist Teil der Kampagne „Lesespaß aus der Bücherei“, die von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ mit einem Preis als „Ausgewählter Ort 2009“ ausgezeichnet wurde. Sie wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Landesinitiative „Leselust in Rheinland-Pfalz“ gefördert und vom Landesbibliothekszentrum in Zusammenarbeit mit den Büchereistellen Rheinland-Pfalz koordiniert.
Informationen gibt es unter http://www.lbz-rlp.de und http://www.land-der-ideen.de sowie bei der Stadtbücherei Boppard, Karmeliterstraße 2, 56154 Boppard, Telefon 06742-10311, geöffnet: montags 10.00 bis 14.00 Uhr; dienstags, mittwochs und donnerstags je von 10.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 Uhr; freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Thonets in Boppard

Foto: Peter Korneli
120 Nachfahren des Bopparder Möbelbauers Michael Thonet besuchten am vergangenen Samstag mit ihren Familienangehörigen die Stadt Boppard, wo sie zunächst von Bürgermeister Dr. Walter Bersch in der Stadthalle bei einem Glas Wein aus dem Bopparder Hamm begrüßt wurden. Im Anschluss führten Werner Treichel und Heinz Kähne die große Thonet-Familie in wechselnden Gruppenzusammensetzungen durch die Stadt bzw. das Thonet-Museum. Die Thonets waren begeistert von ihrem Familientreffen. Die Aufnahme zeigt die Großfamilie in der Thonet-Bestuhlung sitzend in der Stadthalle. In der Bildmitte Bürgermeister Dr. Walter Bersch zwischen Michael Thonet (links) und Claus Michael Thonet (rechts).


Einige Teilnehmer bzw. Tauchlehrer
Schnuppertauchen
im Schwimmbad Boppard

50 Kinder haben am Schnuppertauchen des Tauchsportvereins Boppard und des Teams „Schwimmbad Boppard“ teilgenommen.
Unter Anleitung professioneller Tauchlehrer und mit vollem Gerät wurde mit großem Erfolg eine kleine Hindernisstrecke unter Wasser bewältigt.
Das Hallenbad ist seit 7.9.2009 wie gewohnt geöffnet.

Neues Mehrzweckfahrzeug für den Löschzug Boppard

Foto: Peter Korneli
Das Feuerwehrfest unter der Linde an der Kurfürstlichen Burg bot am vergangenen Sonntagmorgen eine beschauliche Atmosphäre für die Einweihung des neuen Mehrzweckfahrzeuges für den Löschzug Boppard. Rund 110.000,— Euro mit einer finanziellen Zuwendung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 20.000,— Euro kostete das neue Fahrzeug. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Fahrzeug bestellt und entsprechend den Vorgaben der Feuerwehr Boppard ausgerüstet.
Das Mehrzweckfahrzeug von Daimler Benz hat 180 PS und ist mit seiner Breite von nur 230 cm bestens geeignet, auch in den engen Gassen der Kernstadt eingesetzt zu werden.
Nach dem kirchlichen Segen durch Vikar Matthias Hermes und Pfarrerin Andrea Gorres (links) übergab Bürgermeister Dr. Walter Bersch an den Zugführer Leo Münch den Zündschlüssel (Bildmitte).

Kontroverse Diskussion
Vier WahlkreisdirektkandidatInnen diskutierten in der JBS St. Michael
Im Rahmen ihrer politischen Bildungsarbeit boten die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael und der Jugendrat der Stadt Boppard ein Gespräch mit Peter Bleser (CDU), Marcus Heintel (SPD), Britta Steck (Die Grünen) und Ralf Wilhelmi (FDP) unter dem Thema „Kinder- und Jugendpolitik in der Bundesrepublik Deutschland - Was tut die Politik für Kinder und Jugendliche?“ an. Roger Mallmenn von der Linken sagte leider kurzfristig ab.
Anhand einer Powerpointpräsentation wurden die KandidatInnen von der Jugendratsvorsitzenden Catharina Lahme den Anwesenden vorgestellt. Unter der Moderation von Catharina Lahme und Hermann Schmitt, Leiter der JBS St. Michael ging es nach einer kurzen Vorstellung der vier Wahlprogramme zur Sache. Ein Schulsozialarbeiter wies auf die Tatsache hin, dass jugendliche Hartz IV EmpfängerInnen sich nicht mehr als 100,- Euro pro Monat hinzuverdienen dürfen, bevor dies auf ihre stattliche Hilfe angerechnet werde. Hierdurch lernten Jugendliche, dass Arbeit sich nicht lohne. Außerdem sei ihnen das Anlegen von Rücklagen beispielsweise für den Führerschein verwehrt. Auch würden Jugendliche im Hartz IV Bezug in der 8. Klasse zur ARGE zwangseingeladen, um eine Berufsberatung zu erfahren. Ziel sei hier wohl nicht der optimale Bildungsweg für den einzelnen Jugendlichen, sondern der schnellste Weg aus dem Hartz IV Bezug. Die KandidatInnen erkannten die Notwendigkeit, die Zuverdienstmöglichkeit zu erhöhen und den Jugendlichen eine angemessene Beratung zu kommen zu lassen.
Auf die Frage nach dem häufigen Wechsel von Schulbüchern und dem Lehrermangel konnten die KandidatInnen nur darauf verweisen, dass die konkrete Ausgestaltung der Bildungslandschaft in die Bundesländerkompetenz falle. Sie bedauerten den Beschluss der Bundesregierung im Bereich Bildung fast alle Kompetenzen an die Bundesländer abgetreten zu haben.
Überhaupt war Bildung das zentrale Thema. Alle sehen darin das Kapital der rohstoffarmen Bundesrepublik. Hier wurden auch Unterschiede deutlich. Pointiert stellte Frau Steck von den Grünen heraus, dass ihre Partei für die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems ist und Studiengebühren ablehnt. Herr Bleser für die CDU sieht die Notwendigkeit der Vermittlung von sozialen Kompetenzen neben der Wissensvermittlung und regt eine Ausweitung der Schüleraustausche an. Herr Heintel von der SPD setzt sich für den Ausbau integrativer Schulformen und den gesetztlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung ein. Herr Wilhelmi, für die FDP sieht abschlussbezogene Klassen als den Weg zu qualifizierten Schulabschlüssen und will die Förderung von SchülerInnen und Studierenden entbürokratisieren.
Insgesamt war es eine sehr interessante Diskussion, die den ZuhöherInnen und Mitdiskutierenden die Standpunkte der einzelnen Parteien verdeutlichte und so zu einer fundierten Wahlentscheidung beitrug.


„Kleine Räuber auf großer Fahrt“
beim großen Finale auf dem Jugendzeltplatz

6. Auflage des BfB-Ferienprogramms in 2010 geplant
Mit einem Finale bei „strahlendem Sommerwetter“ endete das diesjährige Ferienprogramm der „Bürger für Boppard“ mit einem Abenteuertag auf dem Jugendzeltplatz in Boppard. Die BfB-Helfer hatten bereits am Vortag eine komplette „Zeltstadt“ aufgebaut, dank der großen Zelte der Feuerwehren Boppard und Bad Salzig, sowie der DLRG war dies unproblematisch.
Von Boppard und Buchholz erwanderten die Kinder den Kreuzberg und richteten sich gemütlich ein. Danach startete ein Spielprogramm unter Leitung von Sandra John, wobei die Gruppen Sponge-Bob, Mr. Crabbs, Taddäus, Patrick und Sandy um Punkte und Plazierung wetteiferten. Zum Schluss gab es schöne Preise für alle und es folgte das Ponyreiten, Planwagenfahren und das beliebte Stockbrotbacken!
Am Abend gab es nach der Verpflegung mit Grillwürstchen und Hamburgern, eine Neuheit im Programm, eine Jugend-Disco mit DJ Udo Truderung. Die „Kleine Räuber“ zeigten ihren Betreuern was sie alles so drauf hatten .... vom „Moonwalk“ bis zum „Break-Dance”.... Zwischenzeitlich brodelte der Zaubertrank über dem Feuer und „Gandalf der Weiße“ erschien zur Nacht aus dem Wald und kredenzte den Kindern einen Becher vom guten Gebräu bevor dann Lagerruhe einkehrte. Nach dem Frühstück am Sonntag ging es dann wieder nach Hause ... vier schöne Wochenenden mit den BfB-Betreuern waren zu Ende.
Im nächsten Jahr, so das Versprechen vom Vorsitzenden Dr. Jürgen Mohr, gibt es die 6. Auflage von „Kleine Räuber auf großer Fahrt“. Er dankte den vielen Mitsponsoren des Programms, insbesondere für die Verpflegung des Zelttages bei Martin Weinand (Getränke) und Otto May von REWE-Boppard (Verpflegung), der auch für die einzuschulenden 6-jährigen eine Schultüte zur Verfügung stellte.
Alle Bilder der Erlebnistage können unter http://www.bürgerfürboppard.de heruntergeladen werden.


Gewinnen mit REWE und der „Jever Brauerei“

Der glückliche Gewinner Richard Davis mit seinen Söhnen sowie REWE-Markt Inhaber Hans-Otto May bei der Gewinnübergabe
Der REWE-Markt, Hans-Otto May, Boppard und die „Jever Brauerei“ initiierten ein Gewinnspiel. Hierbei hatte man die Möglichkeit ein original Jever Trekkingzelt zu gewinnen. Dieses Zelt ist der „Hingucker“ schlechthin, egal wo sie damit auftauchen. Wer dieses Trekkingzelt sein eigen nennen wollte, musste die Gewinnkarte am Sonderaufbau der „Jever Brauerei“, am Eingang des Rewe-Getränkemarktes entnehmen, Karte ausfüllen und einwerfen. Unter den zahlreichen Einsendungen wurde folgender Gewinner ermittelt: Richard Davis, Bahnhofstraße 12, Boppard.
Der REWE-Markt Boppard und die „Jever Brauerei“ sagen „Herzlichen Glückwunsch“ und wünschen viel Spaß mit dem Gewinn.


Schüddel Combo endlich wieder im Studio
Bopparder Rüdel-Brüder besingen eine neue CD in „Bubberder Platt“

Von links nach rechts: Willi, Mike, Martin und Markus Rüdel im Studio, Foto: Werner Rüdel
„Ist da auch -Erika- drauf?“ so die meistgestellte Frage der letzten Jahre an die Rüdels nach ihren Auftritten beim Anbieten ihrer CDs. Leider musste die Antwort bis jetzt immer verneint werden. „Bald aber können wir endlich Abhilfe schaffen und dem Wunsch unserer Fans nachkommen“ erfährt man von Willi Rüdel, dem Mann an der Fumm in der Band. „Es haben sich im Laufe der letzten Jahre wieder einige schöne Lieder angesammelt, die auch alle schon höchst erfolgreich live erprobt wurden, so dass dringend wieder eine neue CD hermusste“, so Willi Rüdel weiter. Wie bei den vergangenen Produktionen konnte man auf den bewährten Produzenten Achim Brochhausen bauen, der auch wieder für die Arrangements verantwortlich zeichnet. Willi Rüdel hat noch einige Einzelheiten verraten: „Es werden wieder fünf Stücke auf der Scheibe sein, diese Anzahl hat sich sehr bewährt. Als Titelstück wird ein nagelneues Lied mit dem Titel DADÜDADA zu hören sein, eine Geschichte, so richtig aus dem Leben gegriffen. Wer ist nicht selbst schon einmal unfreiwillig in eine Polizeikontrolle geraten?“ Die Brüder bleiben ihrer heimischen Mundart, mit der sie aufgewachsen sind, dem „Bubberder Platt“ auch mit dieser Produktion treu, sicherlich zur Freude des mittlerweile beachtlichen Fankreises und der Liebhaber rheinischer Mundart. Auf die Frage wann man denn mit dem Erscheinen der neuen Schüddel Combo CD rechnen darf, antwortet Willi Rüdel: „Auf jeden Fall noch in diesem Herbst pünktlich zur neuen Session. Wer es gar nicht erwarten kann, darf schon einmal auf http://www.myspace.com/dieosc das ein oder andere Stück probehören“.

Kleine Räuber tobten im Freizeitpark Klotten
Abschluss des BfB-Ferienprogramms mit Zelten auf dem Kreuzberg
Mit vollbesetztem Bus, bei strahlendem Sonnenschein machten sich die „Kleinen Räuber“ der BfB-Ferienaktion am vergangenen Samstag auf den Weg nach Klotten. Sogar Privat-Pkw´s mit Kindersitzen mussten die BfB-Organisatoren bereithalten, so beliebt und überbucht war dieser Ausflugstag. Im Bus erhielten die Kinder eine Sommermütze und ein Überraschungsei zum Einstieg in den Tag; die Verpflegung wurde gesund ergänzt durch eine Fit-Kid-Box mit frischem Obst und Gemüse, mundgerecht geschnitten und gestiftet von Sabine Puth.
In Klotten warteten dann tolle Attraktionen wie „Klottis Wasserspaß“, die Schlauchboot-Wasserrutsche, das Wildwasserrondell, die Achterbahn, der Looping-Star und...und..und. Die Kinder konnten toben und tollen, wie es das Herz begehrte.... auch die Tierfreunde kamen nicht zu kurz. In kindgerecht angelegten Gehegen konnten Rehe, Wildschweine, Steinböcke, Braunbären, Luchse und Wölfe und viele weitere Wildtiere beobachtet und zum Teil gefüttert werden.
Der Tag ging viel zu schnell zu Ende. Glücklich, ein bisschen müde, aber rundherum zufrieden, traten die „Kleinen Räuber“ die Heimreise an.
Am kommenden Samstag endet das Ferienprogramm der „Bürger für Boppard“ mit dem Abenteuertag auf dem Bopparder Jugenzeltplatz. Dort findet ein toller Spieltag statt, und als besonderes „Highlight“ gibt es Ponyreiten und am Abend eine Kinderdisco. Natürlich darf Lagerfeuer, Zaubertrank und Stockbrotbacken nicht fehlen.
Die Kinder übernachten, soweit sie dürfen, in großen Zelten (Jungen und Mädchen getrennt). Treffen mit Schlafsack, Luftmatratze und Gepäck ist für die Niederkirchspieler Kinder um 12.00 Uhr am Bahnhof Buchholz, und für alle anderen Kinder um 12.00 Uhr am Schwimmbadparkplatz in Boppard. Das Gepäck wird transportiert; die Kinder wandern zum Jugendzeltplatz auf dem Kreuzberg.
Die Kinder werden komplett verpflegt. Der Kostenbeitrag beträgt 6,— Euro. Kinder, die übernachten, werden von ihren Eltern am Sonntag, den 23. August bis 10.30 Uhr abgeholt; Kinder, die nicht übernachten am Samstag, dem 22. August bis 19.00 Uhr!
Es besteht Fahrdienst „rund um die Uhr“ bei Bedarf. Voraussetzung für die Übernachtung ist die Erreichbarkeit der Eltern durch das BfB-Team.
Alle Bilder der bisherigen Erlebnistage können unter http://www.bürgerfürboppard.de heruntergeladen werden.

Neues Programmheft der Volkshochschule Boppard e.V.
Das neue Programmheft der Volkshochschule Boppard erscheint in wenigen Tagen. Es wird u.a. an folgenden Stellen ausliegen: Stadthalle, cinema, Tourist-Information, Stadtverwaltung, Bücherei. Kursteilnehmer der letzten Jahre erhalten das Heft kostenlos zugeschickt.
Das komplette Kursprogramm ist auch ab sofort unter http://www.vhs-boppard.de im Internet aufrufbar. Dort besteht auch eine einfache Möglichkeit der Onlineanmeldung zu den Lehrgängen.


Foto: Johannes Romaschin, Teilnehmerinnen vom 12.8.09
Aquafitness-Schnupperkurs
im Hallenbad Boppard

Das Schwimmbadteam Boppard hat am Montag und Mittwoch, 10.8. und 12.8.2009 unter der Leitung des A-Lizenz-Trainers Oliver Crusius ein Aquafitnesstraining für Jedermann durchgeführt. Das Schnupperangebot war mit 40 Anmeldungen innerhalb von 3 Tagen ausgebucht. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten sichtlich viel Spaß und taten zusätzlich noch Einiges für ihre Gesundheit.

Tourist Information Boppard
auf dem RDA-Workshop 2009

Auch dieses Jahr war die Tourist Information Boppard, erstmalig mit der Sesselbahn Boppard, auf dem dreitägigen RDA-Workshop in Köln, der internationalen Leitmesse der Bus- und Gruppentouristik vertreten.
Neu war dieses Jahr allerdings, dass sich zum 35. RDA-Workshop die Mittelrheinstädte Rüdesheim, Bingen und Boppard sowie die Romantische Rhein Tourismus GmbH einen Messestand teilten. Hier wurde die erfolgreiche, lose Kooperation zwischen Rüdesheim und Boppard, die seit Beginn dieses Jahres besteht und bereits auf den Touristikmessen in Stuttgart und Brüssel erfolgreich praktiziert wurde, fortgesetzt und erweitert.
Erstmals präsentierte auch die Gütegemeinschaft Buskomfort gbk eine Umfrage unter den RDA- und gbk-Mitgliedern. Deutlich zeigt sich ein Trend zu mehr Städtereisen und Tagesfahrten. Und, dass Deutschland in diesem Jahr ein Boomland ist, bestätigte auch diese Umfrage. Ebenso werden die Best Ager als Hauptzielgruppe ausgemacht, mit den stärksten Zuwächsen. Der Busreisende gibt sich aber auch als Verbraucher zu erkennen, der Wert legt auf geschultes Personal, guten Service und hochwertige Fahrzeuge.
Wie Boppard repräsentierten viele Aussteller kulturelle Denkmäler, Welterbstätten, Museen und ähnliches und zeigten sich mit dem Verlauf des Workshops zufrieden. Hier ist aus dem Trend, hin zu anspruchsvolleren Reiseangeboten die auch von den Busunternehmern aufgegriffen werden, längst eine Massenbewegung geworden. Die Bus- und Gruppenreise hat mittlerweile eine andere Wertigkeit und steht auch für kulturelles Gemeinschaftserlebnis.


Kleine Räuber im Wildpark begeistert
Freizeitpark Klotten als nächstes Highlight geplant
Ein vollgepackter Bus mit fröhlichen Ferienkindern des BfB-Ferienprogramms „Kleine Räuber auf großer Fahrt“ rollte am vergangenen Samstag nach Rheinböllen in den Hochwildschutzpark.
„Michael“ der Falkner wartete bereits und begeisterte die Kinder mit einer tollen Greifvogelschau, in der er den Kindern Falken, Eulen, Bussarde und viele weitere Greifvögel erklärte und vorführte. Alle Kinder konnten sogar die Vögel streicheln und lernten viel über das Verhalten der stolzen Tiere.
Nach einer kräftigen Verpflegung, die Rechtsanwalt Friedel Wilhelm selbst gekocht und zubereitet hatte, ging es dann in einen erlebnisreichen Rundkurs, bei dem Tiere in freier Wildbahn beobachtet und zum Teil gestreichelt und angefasst werden konnten...
da versetzten Bären, Hirsche, Wildschweine, Wölfe, Frettchen, Damwild, Bisons und viele mehr die Kinder in Erstaunen und Begeisterung. Am Spielplatz endete der schöne Ausflugstag und es konnte so richtig getobt werden. Müde, aber zufrieden, traten die Kinder am Nachmittag wieder die Heimreise an.

Spiel und Spaß im Hallenbad Boppard
Im Hallenbad Boppard werden ab sofort an jedem Sonntag von 15.00 - 18.30 Uhr zusätzlich zum bisherigen Angebot Spiel und Spaß für weitere Abwechslung sorgen. Die Großspielgeräte wie Wasserrutsche und eine Vielzahl von Schwimmspielgeräten zum Austoben im kühlen Nass stehen hierfür zur Verfügung.
Das Hallenbad Boppard ist täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
An Sonnentagen besteht die Möglichkeit, auch die Terrasse und Liegewiese des Freibades zu nutzen.
Das Freibadgelände hat eine großzügige Liegewiese, einen schönen Baumbestand, ein Beach-Volleyballfeld, Tischtennisplatten, einen Sandkasten, Kinderspielgeräte und einen Grillplatz zu jedermanns Verfügung.

Gelungenes Jubiläumshoffest
Das Hoffest zum 25-jährigen Jubiläum der Straußwirtschaft „Zum Nohbersch Nickela“ war ein voller Erfolg. Trotz wechselhaftem Wetter am Samstag fanden die zahlreichen Gäste genug überdachte Sitzmöglichkeiten um den kurzen Schauern zu trotzen. Doch sobald die Live-Musik des „Tastenzauberers“ erklang, gab es kein Halten mehr und jede freie Stelle wurde zum Tanzen genutzt. So feierte man mit Familie Engels bis in die Nacht.
Der Sonntag war ein wahrer Sonnentag und wurde schon früh zum geselligen Stelldichein bei Kaffee und Kuchen genutzt. Eine frühzeitige Platzreservierung war hier ein Segen.
Die Familie Engels bedankt sich nochmals bei allen Gästen und den zahlreichen Stammkunden für Ihre langjährige Treue.


Gewinnen mit REWE & der Krombacher Brauerei

Der REWE-Markt, Hans-Otto May, Boppard und die Krombacher Brauerei veranstalteten im Juni ein Gewinnspiel. Hierbei hatte man die Möglichkeit ein ferngesteuertes Modellautor Formell 1 der Marke „Ferrari“ zu gewinnen. Der kleine rote Flitzer erfreute sich großer Beliebtheit. Dem entsprechend groß war auch die Teilnehmerzahl bei diesem Gewinnspiel. Gewinnen war ganz einfach. Gewinnkarte am Sonderaufbau der Krombacher Brauerei im Rewe-Markt entnehmen, Karte ausfüllen und einwerfen. Unter den zahlreichen Einsendungen wurde folgende Gewinnerin ermittelt:
Simone Kokoscha, Sabelstraße 54, Boppard.
Mehr als die Mutter freute sich der Nachwuchs der Familie Kokoscha, Dominique Kokoscha, über den Gewinn. Der REWE-Markt Boppard und die Krombacher Brauerei sagen „Herzlichen Glückwunsch“ und wünscht „Allzeit gute Fahrt“.


„Ich bin über meine Grenzen gegangen, nehme das Gefühl des Zusammenhaltens mit und habe gelernt, mich zu öffnen und mit anderen über meine Gefühle zu reden“
Erlebnispädagogische Sommerfreizeit der JBS St. Michael
auf dem Jakobsweg

Diese Antwort einer Teilnehmerin, in der Abschlussreflexion zu der Frage „Welche neuen Erfahrungen nehme ich mit?“ verdeutlicht den Spannungsbogen in dem die erlebnispädagogische Freizeit der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael steht. Einerseits ging es bei dieser Wanderfreizeit darum sieben Etappen auf dem Jakobsweg von St. Palais in Frankreich bis Estella in Spanien zu gehen (körperliche Herausforderung). Andererseits waren die Individual- und Gruppenprozesse durch gemeinsames Zelten, Kochen, Spülen und Leben als Gruppe wichtig.
Zwei Wochen waren die Jugendlichen unter Leitung von Martin Rink, Lehrer an der Fritz-Straßmann Schule und Hermann Schmitt, Leiter der JBS St. Michael unterwegs. Die Freizeit hatte mit dem Jakobsweg erstmalig ein spirituelles Ziel und so bot sich ein Zwischenstop in Taizé und der Besuch des Abendgebetes und des Sonntagsgottesdienstes an. In St. Palais angekommen, stand eine Warmlaufetappe von 12 km nach Ostabat auf dem Programm. Von dort ging es 22 km weit bis St. Jean Pied de Port, um am folgenden Tag 1.000 Höhenmeter zu überwinden, die Grenze nach Spanien zu passieren und nach weiteren 24 km ausgepowert in Roncevalles anzukommen. Von dort war geplant bis zum 26 km entfernten Larrasoaina zu wandern. Die im Reiseführer angegebene Zeltmöglichkeit an der Brücke war zwar existent, jedoch das Zelten verboten, so dass die Gruppe den Campingplatz in Pamplona einen Tag früher als erwartet ansteuerte. Einige Teilnehmer hängten die für den nächsten Tag geplante 15 km Etappe noch an, so dass sie nach 41 km um 22.15 Uhr den Campingplatz Escabar erreichten.
Die Gruppe beschloss eine Etappe als Nachtwanderung zu gehen und so wurde nach 2 Tagen Stadtbesichtigung um 22.30 Uhr vom Castello in Pamplona nach Puenta la Reina aufgebrochen. Nach 23 km und nächtlichen Pausen erreichte die Gruppe pünktlich zum Sonnenaufgang den Zielort. Die letzte Etappe führte über 20 km nach Estalla. Dort wurde der letzte Stempel in den Pilgerausweis gesetzt. Zum Abschluss der Freizeit stand Shoppen und Strand in San Sebastian auf dem Programm. Hier erholten sich die TeilnehmerInnen von der insgesamt 143 km - Wanderung.
In regelmäßigen abendlichen Runden wurden die Tage reflektiert, die Eindrücke und Befindlichkeiten auf den Wanderungen besprochen sowie das Gruppenleben organisiert (Kochen, Spülen, Aufräumen des Anhängers, Umgang mit dem Küchengeschirr und den Sachen der TeilnehmerInnen, Tagebuchschreiben, Zeltauf- und abbau). Hier war der institutionalisierte Ort der Mitbestimmung der Jugendlichen.
Eine Zwischen- (in Pamplona) und eine Abschlussreflexion am letzten Abend in Metz sind fester Programmbestandteil. Hier wurden die Jugendlichen nach ihren Erfahrungen befragt. In der folgenden Antwort zeigt sich die Integrationsfunktion dieser Art von Freizeit. Jugendliche unterschiedlicher Milieus, die im normalen Leben nicht miteinander in Kontakt kommen, treffen hier zusammen: „Ich persönlich nehme viele neue Erfahrungen mit. Dinge, die ich so zu Hause nie erfahren hätte können. In der Gruppe gibt es viele, auch sehr große Unterschiede. Ob soziale, Freundeskreis, Umgangston oder Verhalten oder in der Schulbildung. Das ist jetzt unter keinen Umständen negativ aufzufassen. Ich mag die Gruppe und die Leute mit allen ihren Ecken und Kanten. Allerdings ist mir schon aufgefallen, dass, wenn wir z.B. von unseren Schulen erzählen große Unterschiede herrschen. Ich hätte nicht erwartet, dass die Unterschiede in unserer Region in Sachen Sprache, Umgangston und Verhalten untereinander noch so groß sind.“ Ein weiterer Erfahrungsbereich ist der eigene Körper: „Am wichtigsten finde ich die Grenzerfahrungen, ob physisch oder psychisch. Ich selbst habe meine Grenzen kennen gelernt und bin über mich hinausgewachsen, indem ich meinen Willen durchzuhalten, durchgesetzt habe und nicht aufgegeben habe, wie es mein Körper manches mal von mir verlangte.“
Auch wurde nach den Lernerfahrungen, die Jugendliche bei einer solchen Freizeit machen können gefragt. Die TeilnehmerInnen sahen hier Lernchancen besonders in Bezug auf das Gruppenleben: „Sich zu organisieren; sich in die Gruppe einzugliedern; rücksichtsvoll miteinander umzugehen;“ „das gemeinsame Kochen und Spülen; dass man gewisse Grenzen kennen lernt.“ „Andere Städte kennen lernen, vielleicht aber auch Umgang mit anderen Menschen und neue Menschen kennen zu lernen, und dass man Spaß in der Gruppe hat.“ „Gruppengemeinschaft und nicht nur an sich selbst denken.“ „Sie könnte einen ganz neuen Zusammenhalt in der Gruppe erfahren und bei den Strecken, die sie zurücklege, an ihre Grenzen oder darüber hinausgehen.“ „Außerdem können sie lernen, dass sie auch ihre Ängste und Grenzen überwinden können.“ „Dass wenn man etwas klärt, dass es nicht direkt eskaliert.“ „lernen, nicht nach dem Scheinbaren zu urteilen (meine Einordnung einer Person in die Gesellschaft; meine Erwartungen an eine Person, mein Bild einer Person; all das wurde völlig umgekrempelt und neu geordnet)“ „Man könnte lernen, achtsam mit anderer Leute Sachen umzugehen. Selbständigkeit kann man lernen.“ und „Man lernt Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, und dass eine Gruppe nur richtig funktionieren kann, wenn wirklich alle mit anpacken. Sie lernen ihre Meinung offen zu sagen und dazu auch die Möglichkeit zu haben.“
Nähere Infos zu diesem Freizeittyp gibt es bei Martin Rink unter Tel. 06742-5939 und bei Hermann Schmitt von der JBS St. Michael unter Tel. 06742-2440, jbs-boppard@rz-online.de bzw. http://www.jbs-boppard.de.


Ministerpräsident Kurt Beck war Hauptredner
bei der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft
SPD 60plus in der Stadthalle Boppard

Ministerpräsident Kurt Beck und Bürgermeister Dr. Walter Bersch begrüßten in der Stadthalle Boppard am Rande der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus Kinder aus Krasnopolje, die sich zur Zeit in Boppard erholen (von links: Michael Maurer / Pressereferent Staatskanzlei, MP Kurt Beck, Klaus Gewehr / AWO-Kreisvorsitzender, Dr. Walter Bersch, Karl-Josef Reichow / AWO Boppard, Martin Strömann / Ortsvorsteher), Foto: Peter Korneli
Ministerpräsident Kurt Beck war innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal Gast in der Stadthalle Boppard. Bei der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus, die am vergangenen Samstag in der Stadthalle Boppard stattfand, hielt er eine vielbeachtete Rede und verwies auf die Schwerpunkte der Seniorenpolitik der rheinland-pfälzischen Landesregierung. „Was Andere noch planen, haben wir bereits in der Umsetzung. Vieles was auf Bundesebene z. Zt. diskutiert wird, ist bei uns schon erprobt worden. Rheinland-Pfalz hat die Federführung bei der Entwicklung einer zeitgerechten Seniorenpolitik im Bund“, stellte Ministerpräsident Kurt Beck in seinem Vortrag fest.
Am Rande der Konferenz begrüßte er gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Walter Bersch 9 Kinder und 2 Betreuerinnen aus Krasnopolje, die auf Einladung der AWO Boppard derzeit Erholungsurlaub in Boppard machen.


Jubiläumsauftakt im Weingut Engels-Weiler ein Erfolg
Der Auftritt der Friary School aus Lichfield, Staffordshire in England, im Weingut Engels-Weiler stellte trotz widriger Wetterbedingungen und parallelen Veranstaltungen einen Publikumsmagnet dar.
Mit ihren Darbietungen, besonders aus den Musicals „Phantom der Oper“ und „König der Löwen“, begeisterten die jungen Musikerinnen und Musiker die zahlreichen Gäste im Winzergarten und der Straußwirtschaft. Familie Engels bedankte sich bei den Akteuren für das gelungene Programm und freute sich, mit diesem kulturellen Highlight einen hervorragenden Auftakt für das 25jährige Jubiläum der Straußwirtschaft „Zum Nohbersch Nickela“ bieten zu können.

Gelungene Ferienaktion in Boppard
Die Sonne meinte es gut mit den 140 Kindern, die in der ersten Ferienwoche an der Aktion „Ferien vor Ort“ auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Schule teilnahmen. Das AWO-Projektbüro für Jugend und Soziales stellte die Maßnahme unter das Motto: „Welt der Fantasie“. Unter Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz, der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Stadt Boppard waren mehr als 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz, um gemeinsam mit den Kindern schöne und interessante Ferientage zu gestalten.
Die Gruppennamen waren zugleich das Motto, unter dem die verschiedensten Aktivitäten stattfanden: Schlümpfe, Nimmerland, Asterix, Dschungel, Hexen, Hakuma Matata und Sponge-Bob regten die Fantasie der Kinder an. Es wurde gebastelt, gemalt, gespielt und mit viel Holz und Stoff entstanden Behausungen für die einzelnen Gruppen. Für einen Luftballonwettbewerb stiegen alle auf den Kreuzberg, ließen dort die Ballons mit den selbst gestalteten Postkarten aufsteigen.
Am letzten Tag kamen Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte, um bei einer gemeinsamen Präsentation mit Bühnenprogramm den Abschluss der Woche zu feiern. Es gab noch einmal ein Dankeschön an die Betreuer und Helfer, auch an die Küche, die täglich ein leckeres Mittagessen zauberte. Ein Dank ging auch an die langjährigen Sponsoren dieser Aktion, die Bäckerei Lohner, Otto May vom REWE-Superparkt und neu in diesem Jahr an die Nürburg-Quelle.
Viele Kinder freuen sich nicht nur auf „Ferien vor Ort“ im nächsten Jahr, sondern haben sich schon für die zweite Sommerferienaktion des AWO-Projektbüros, den „Markt der Möglichkeiten“ vom 10. - 21.8. angemeldet.

Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück
genehmigt Haushaltsplan der Stadt Boppard

Die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück hat mit Schreiben vom 14. Juli 2009 die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan und Wirtschaftsplan der Kanalwerke der Stadt Boppard für das Haushaltsjahr 2009 genehmigt. Allerdings erfolgt die Genehmigung mit strengen Auflagen. Die Kreditaufnahme ist nur auf Grundlage der Ausnahmetatbestände der Verwaltungsvorschrift 4.1.3 möglich. Die Kreisverwaltung weist ausdrücklich auf die Ziffer 2 hin: „Hier rechtfertigt nicht allein die hohe Förderquote von mindestens 60% die Kreditfinanzierung der Maßnahme, vielmehr muss die Maßnahme darüber hinaus zeitlich und sachlich besonders wichtig sein und die sich hieraus ergebende zusätzliche Belastung aus Schuldendienst und Folgekosten haushaltswirtschaftlich als noch vertretbar erscheinen.“ Die Kreisverwaltung weiter: „Wir gehen daher davon aus, dass durch die ausgesprochenen Beschränkungen eine deutliche Reduzierung der Ausgaben für Investitionen erreicht wird. Aufgrund der dennoch erheblichen Belastungen durch den bestehenden und hinzukommenden Schuldendienst weisen wir deutlich darauf hin, dass auf absehbare Zeit nach unserer Rechtsauffassung keinerlei Spielraum für die Erbringung freiwilliger Leistungen besteht.“ Gleichzeitig weist die Kreisverwaltung auch auf die Notwendigkeit eines Nachtragshaushaltsplanes 2009 hin.
Bürgermeister Dr. Walter Bersch: „Ich bin froh, dass wir nun eine eindeutige Regelung für das Haushaltsjahr 2009 haben. Wir werden die in Angriff genommenen Projekte zu Ende führen und darüber hinaus Konsolidierungsmaßnahmen ergreifen. 2009 ist für Boppard ein sehr schweres Jahr. Wir ertragen es, weil wir mit den außerordentlichen Konjunkturmaßnahmen „Erweiterung des Krankenhauses“ (14 Mio. Euro), „Sanierung Kurfürstliche Burg“ (9 Mio. Euro) und „Einrichtung der Kommunalakademie Rheinland-Pfalz in der Villa Belgrano“ (3 Mio. Euro) gleichzeitig gute Zukunftschancen für Boppard eröffnet bekommen haben.“

Erfolgreiche Halbjahresbilanz
der Sebapharma GmbH & Co. KG
Sebapharma spürt keine Wirtschaftskrise -
Inhaber Dr. Heinz Maurer erwartet 100 Millionen Euro Jahresumsatz
Köln / Boppard -
Die Halbjahreszahlen der Sebapharma GmbH & Co. KG können sich sehen lassen: Mit einem Umsatzzuwachs von 4,8% im deutschen Markt im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr steht der Spezialist für medizinische Hautreinigung und Hautpflege, der im vergangen Jahr einen Gesamtumsatz von 97,8 Millionen Euro erzielte, sehr gut da. „Entgegen des momentanen Trends in Deutschland freuen wir