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Geschichten von Fräulein Antoinette
Offene Führung im Stadtmuseum Oberwesel
Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Stadtmuseum zu zwei weiteren Terminen die Kostümführung „Geschichten von Fräulein Antoinette“ an. Am Freitag, 17. September und Freitag, 15. Oktober jeweils um 18.00 Uhr besteht die Gelegenheit, das Stadtmuseum Oberwesel aus einer ungewohnten Perspektive kennenzulernen. Das heutige Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Weingutes Hoffmann, dem einstmals größten Weingut am Mittelrhein. Die letzte Bewohnerin, Fräulein Antoinette Hoffmann, verstarb im Jahr 2000 im Alter von 104 Jahren. Im Rahmen einer Kostümführung durch die stimmungsvollen Räume des großbürgerlichen Hauses erzählt das „Dienstmädchen“ der Familie Geschichten aus dem Leben ihrer Herrschaft und lässt die „gute alte Zeit“ wieder lebendig werden. Sie verschweigt aber auch nicht die harte Arbeit in Haushalt und im Weinberg, die mühevoll getan werden musste.
Die Führung inkl. Museumseintritt und 1 Glas Wein kostet 7,— Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vorherige Anmeldung im Kulturhaus ist unbedingt erforderlich (Tel. 06744-714726).


Geheimnisvolles Minoritenkloster
Kulturhaus bietet wegen großer Nachfrage weitere Führungen an
Geschichten von Mönchen, Handwerkern und einer „Leiche im Keller“ erzählt Irene Busch, die Leiterin des Kulturhauses Oberwesel, bei einem Rundgang durch das ehemalige Minoritenkloster. Die Ruine der Klosterkirche ist der älteste Sakralbau der Stadt. 1836 wurde das Kloster durch einen Brand zerstört, anschließend errichteten Bürger in den verbliebenen Mauern kleine Häuser und Werkstätten. Der Kreuzgang, das Kirchenschiff und diverse Klostergebäude sind heute trotz der starken Überbauung noch zu erkennen und verleihen dem Häuser-Ensemble einen ganz besonderen Charme.
Im Rahmen der Führung werden auch nicht öffentlich zugängliche Bereiche wie der Klostergarten und der Kreuzgang-Innenhof besichtigt. So zeigt sich Oberwesels außergewöhnlichstes Stadtviertel mit seinen verwinkelten Gängen und Gassen aus einer neuen Perspektive. Die Teilnehmer erfahren, was sich in 800 Jahren bewegter Klostergeschichte ereignet hat, und bei wem sich noch heute buchstäblich „eine Leiche im Keller“ findet. Kuriositäten und Anekdoten kommen neben den geschichtlichen Fakten auch nicht zu kurz. Ein Original-Klosterschnaps, serviert in einem mittelalterlichen Kellergewölbe, rundet die spannende Tour ab.
Die nächste Führung findet statt am Freitag, 24. September um 18.00 Uhr.
Kostenbeitrag pro Person: 7,— Euro. Eine vorherige Anmeldung im Kulturhaus Oberwesel, Tel. 06744-714726, ist unbedingt erforderlich.
Weitere Informationen unter http//www.kulturhaus-oberwesel.de.


Kulturhaus Oberwesel
präsentiert neues Veranstaltungsprogramm
Eintrittskarten ab sofort erhältlich
Klein, aber fein - diesem Motto des Kulturhauses wird das Veranstaltungsprogramm der kommenden Saison 2010/11 wieder einmal gerecht: Eine bunte Fülle unterschiedlichster Angebote für Groß und Klein wartet darauf, entdeckt zu werden. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei das Neujahrskonzert am 8. und 9. Januar 2011 mit den ebenso charmanten wie musikalischen „Dresdner Salondamen“ und Musik aus den 1920er bis 1940er Jahren. Wer es fetziger mag, findet bei der „Simon and Garfunkel Revival Band“ am 22. Januar 2011 das passende Angebot. Kabarettfans kommen am 10. Oktober dieses Jahres auf ihre Kosten: H-G Butzko gibt sich wieder die Ehre und serviert in seinem Best-of-Programm „Spitzenreiter“ die größten Leckerbissen der letzten 10 Jahre. Alle heimatgeschichtlich Interessierten, aber auch alle Feinschmecker dürften auf diesen Abend schon gewartet haben: Der Vortrag „Von Salmen und Lachsen im Tal der Loreley - Teil 2“ vermittelt am 21. Oktober einen Ausblick auf die Zukunftsperspektiven der Edelfische im Rhein und seinen Nebenflüssen. Dazu werden feine Lachsspezialitäten verkostet.
Die bekannte Märchenerzählerin Heidi Holzmann, ausgezeichnet mit dem Volkserzählerpreis 2008, verzaubert am 30. Oktober das Publikum mit ihrem Programm „Venezianische Nächte - Märchen aus der Lagunenstadt“.
Die Traditionsveranstaltung „Film, Musik und Wein“ am 6. November präsentiert den französischen Filmerfolg „Willkommen bei den Sch’tis“, dazu gibt es Livemusik mit „Les-Patrons light“ und Weine aus der Region. Der beliebte Weihnachtsmarkt im Kulturhaus findet auch in diesem Jahr wieder am ersten Adventwochenende statt. Neben einem bunten vorweihnachtlichen Warenangebot sowie Kaffee und Kuchen zeigt das Stadtmuseum eine Sonderausstellung zum Thema „Schule anno dazumal“.
Zur ersten „Ladies Night“ lädt das Kulturhaus am 12. Februar 2011 ein: Die Hunsrücker Kult-A-Capella-Gruppe „Lousder mo“ widmet sich mit schrägem Humor und reichlich Lokal-Kolorit dem wohl ergiebigsten Thema, wenn Frauen unter sich sind: Männer. Dabei nehmen die fünf Damen aus Spesenroth kein Blatt vor den Mund und glänzen nicht nur musikalisch, sondern auch optisch mit knallbunten Outfits und waffenscheinpflichtigen Handtaschen.
Mundartfreunde sollten sich den 25. und 26. März 2011 schon im Kalender notieren: „Weseler Leit - frieher un heit“ beschreibt der dritte Oberweseler Mundartabend in bewährter Art mit viel Humor und Nostalgie. Am 1. April 2011 gibt es großes Kino im Kulturhaus: „Frühstück bei Tiffany’s“ mit der unvergessenen Audrey Hepburn ist einer der ganz großen Klassiker der Filmgeschichte - in Verbindung mit Aperitif und Imbiss ein entspannter Abend für alle Filmfreunde. Bernhard Schmelzeisen berichtet am 14. April 2011 in einem ausführlich bebilderten Vortrag über die „Mühlen in Oberwesel“ und beleuchtet diesen einst bedeutenden Wirtschaftszweig von den Anfängen bis zum Mühlensterben im vergangenen Jahrhundert.
Zwei Figurentheater-Vorstellungen und eine weihnachtliche Musik-Theater-Show für Kinder sowie zwei klassische Konzerte der Villa Musica runden das aktuelle Programm ab. Eintrittskarten für alle Veranstaltungen gibt es ab sofort im Kulturhaus (Tel. 06744-714726) und bei der Tourist-Information Oberwesel (Tel. 06744-710624). Ausführliche Informationen können unter http://www.kulturhaus-oberwesel.de oder im soeben erschienenen Veranstaltungsflyer nachgelesen werden (erhältlich im Kulturhaus und an vielen Auslagestellen in der Region).


Pflegende Angehörige:
Fragen zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung
Veranstaltung der Oberweseler Selbsthilfegruppe greift das Thema erneut auf
Die meisten Menschen möchten den letzten Lebensabschnitt selbst gestalten. Wenn Entscheidungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist, kann der eigene Wille dennoch Richtschnur aller Entscheidungen bleiben. Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung sind persönliche Willenserklärungen für ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt.
Die Oberweseler Selbsthilfegruppe „Pflegende Angehörige“ hat das Thema mehrfach aufgegriffen; nun steht es erneut auf der Tagesordnung. Irmgard Siemen und Michaela Herter von der Hospizgemeinschaft Mittelrhein besprechen am Donnerstag, 24. Juni, um 20.00 Uhr im „Kleinen Saal“ des katholischen Jugendheims Oberwesel gezielte Fragen.
Die Hospizgemeinschafts-Vorsitzende Irmgard Siemen weiß, wie komplex das Ausfüllen der Vorsorgedokumente mitunter ist. „Gerade wer sich eingehend damit befasst, erkennt meist, dass sich auch beim zweiten oder dritten Durchgehen der Vordrucke neue Blickwinkel ergeben können“, resümiert sie Erfahrungen aus früheren Info-Veranstaltungen. „Damit man sich mit dem letztlich Niedergeschriebenen wohl und sicher zu fühlt, kann es hilfreich sein, sich Antworten auf Detailfragen zu holen.“
Details gibt’s im Hospiz-Büro (Telefon 06742-804543) oder bei Elisabeth Karbach (Telefon 06744-8330).


Caritas: Wöchentliche Sozialberatung
für jedermann in Oberwesel
Beraterin nimmt sich der unterschiedlichsten Probleme an
In Oberwesel bietet der Caritasverband wöchentlich Sozialberatung für alle Ratsuchenden Bürger aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde an. Ob Schwierigkeiten in Partnerschaft und Familie, Drogen- beziehungsweise Suchtprobleme, finanzielle Belange oder ungeplante Schwangerschaft - jegliche Schwierigkeiten können dort benannt werden.
Caritas-Mitarbeiterin Andrea Possin berät ohne vorherige Terminabsprache donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr im „Casino-Häuschen“ (Loreley-Seniorenzentrum, Nebeneingang „Koblenzer Straße“).
Außerhalb der genannten Zeiten nennt Andrea Possin Einzelheiten unter Telefon 06742-87860 (Geschäftsstelle Boppard) oder per E-Mail an info@caritas-boppard.de.


Von Mönchen, Handwerkern und einer „Leiche im Keller“
Offene Führung im ehemaligen Minoritenkloster Oberwesel
Ein Geheimtipp im mittelalterlichen Oberwesel ist das ehemalige Minoritenkloster. Die Ruine der Klosterkirche ist der älteste Sakralbau der Stadt. Etwas versteckt im Bereich der Oberstraße gelegen, entstand hier im Lauf der Jahrhunderte ein architektonisch höchst bemerkenswerter Ort. 1836 wurde das Kloster durch einen Brand zerstört. Anschließend errichteten Bürger in den verbliebenen Mauern kleine Häuser und Werkstätten. Der Kreuzgang, das Kirchenschiff und diverse Klostergebäude sind heute trotz der starken Überbauung noch zu erkennen und verleihen dem Häuser-Ensemble einen ganz besonderen Charme.
Im Rahmen einer Führung informiert Kulturhaus-Leiterin Irene Busch über die wechselvolle Geschichte des Minoritenklosters. Dabei stattet sie auch nicht öffentlich zugänglichen Bereichen wie dem Klostergarten, der Sakristei und dem ehemaligen Kapitelhaus einen Besuch ab und zeigt Oberwesels außergewöhnlichstes Stadtviertel mit seinen verwinkelten Gängen und Gassen aus einer ganz neuen Perspektive. Die Teilnehmer erfahren, was sich in 800 Jahren bewegter Klostergeschichte ereignet hat, und bei wem sich noch heute buchstäblich „eine Leiche im Keller“ findet. Kuriositäten und Anekdoten kommen neben den geschichtlichen Fakten auch nicht zu kurz. Ein Original-Klosterschnaps, serviert in einem mittelalterlichen Kellergewölbe, rundet die spannende Tour ab.
Die Führung startet am Freitag, 7. Mai um 18.00 Uhr. Kostenbeitrag pro Person: 7,— Euro. Eine vorherige Anmeldung im Kulturhaus Oberwesel (Tel. 06744-714726) ist unbedingt erforderlich. Weitere Informationen: http://www.kulturhaus-oberwesel.de.


Pessimismus hat in Oberwesel keinen Platz mehr
Unternehmergespräch vor Ort
des Regionalrats Wirtschaft im Kulturhaus

Der Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e. V. setzte seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Unternehmergespräch vor Ort“ im Kulturhaus in Oberwesel fort. Rund 75 Teilnehmer richteten bei einer Podiumsdiskussion ihr Augenmerk auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel.
Imke Senst, seit Jahresbeginn neue Stadtmanagerin in Oberwesel, stellte sich und ihr Aufgabengebiet vor. Als wichtige anstehende Projekte nannte sie ein aktives Leerstandmanagement und eine weitere Förderung des Wochenmarktes. Dass der Standort St. Goar-Oberwesel, wie auch das gesamte Mittelrheintal, über enormes Potenzial , insbesondere im Tourismus, verfügt, verdeutlichte anschließend Guido Hönig von der Romantischer Rhein Tourismus GmbH. Um dieses Potenzial stärker zu nutzen, empfahl er beispielsweise, die Öffnungszeiten der Touristinformationen, gerade an Wochenenden, ebenso auszudehnen wie die täglichen Fährzeiten. Verbandsbürgermeister Thomas Bungert, einer der zehn auf dem Podium Versammelten, griff dies direkt auf, forderte aber zusätzlich die baldige Umsetzung der Brückenlösung als für beide Rheinseiten eminent wichtige Verkehrsanlage.
Dass man gerade in Oberwesel nach vorne schaut und Probleme aktiv angehen möchte, machte Stadtbürgermeister Jürgen Port klar: „Pessimismus hat in Oberwesel keinen Platz mehr!“ Die Einstellung einer Stadtmanagerin ist dabei ein bedeutsamer Baustein. Für einen pessimistischen Blick in die Zukunft besteht aus Sicht von Landrat Bertram Fleck auch gar kein Grund, wird doch, so seine Erfahrungen aus internationalen Diskussionen zum Welterbestatus, das Mittelrheintal in einem Atemzug mit den Pyramiden von Gizeh, der Serengeti oder der Chinesischen Mauer genannt. Dabei hat er auch erfahren, dass immer mehr Touristen ganz gezielt ein Welterbe nach dem anderen aufsuchen.
Überhaupt, so der Landrat, sei seit einigen Jahren ein wesentlich stärkeres Miteinander zwischen den Orten am Rhein, auch über den Strom hinweg, entstanden, wofür er als Beispiel die „Welterbegastgeber“ nannte, die weit über den eigenen Tellerrand hinausblicken und Empfehlungen auch für andere Betriebe abgeben. Dass gemeinsame Aktivitäten stets mehr Aussicht auf Erfolg haben, vertrat Eberhard Noll von der IHK Koblenz. Er ist sich sicher, dass die Form der Diskussion und Zusammenarbeit beim Thema Bahnlärm so früher nicht denkbar gewesen sei: „Beide Rheinseiten ziehen hier an einem Strang!“
Das Unternehmergespräch, das vom Vorsitzenden des Regionalrates, László Gilányi moderiert wurde, bindet nicht nur die Podiumsteilnehmer, sondern gerade auch das Publikum ein.
Ein Problem, das viele gastronomische Betriebe Jahr für Jahr beschäftigt, ist das der Saisonarbeitskräfte. Im Winter stellt sich stets die Frage, ob man qualifizierte Mitarbeiter entlässt oder, teils bei sehr geringer Auslastung, weiter beschäftigt. Von der Arbeitsverwaltung forderte Trudel Weiler flexiblere Möglichkeiten für die Unternehmen, damit die guten Arbeitskräfte nicht in fachfremde Bereiche abwandern, wichtig gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Qualitätsbewusstseins der Urlauber. Andrea Detemple von der Agentur für Arbeit Koblenz, verwies auf gesetzliche Regelungen, an die sich die Agentur zu halten habe, auch wenn die Problematik sehr wohl bewusst sei. Zufrieden war Frau Weiler damit nicht, weil sie von Betrieben in anderen Agenturbezirken weiß, dass man dort flexiblere Lösungen anwendet und auch die besonderen Bedürfnisse der Gastronomie stärker im Auge hat.
Eine Lösung wäre natürlich eine Verlängerung der Urlaubssaison am Mittelrhein, was auch als konkretes Ziel von Thomas Bungert genannt wurde. Im nach wie vor ungelösten Problem des Bahnlärms sieht Heinrich Hütte, Hausherr des Kulturhauses, das Hauptproblem für längere Verweildauern. Landrat Fleck unterstützte dies und brachte den Vorschlag von nach Lärmverursachung gestaffelten Trassenpreisen ins Gespräch. Die Planung einer Alternativstrecke ist für Bungert, der im Kampf gegen den Lärm und im Umgang mit der Bahn einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, unbedingt zeitnah anzugehen, auch und gerade weil ihm bewusst ist, dass bis zu einer Realsierung Jahrzehnte vergehen werden.
Inwieweit die bestehende „Rheingoldstraße“ noch eine Rolle in der regionalen Tourismusstrategie spielt, wollte Claus Düker wissen. Außer einer wöchentlichen Rundfahrt entlang dieser Straße in einem Historischen Bus fließt die Rheingoldstraße nicht weiter in aktuelle Projekte ein, so die Antwort von Bürgermeister Port.
Mit zunehmenden Leerständen haben viele Innenstädte sehr zu kämpfen. Diese in Oberwesel, wie auch an anderen Standorten im Kreis, zu erfassen und möglichst zu beseitigen, ist ein gemeinsames Ziel. Aus Sicht von Wolfgang Nass, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, wären Vorzeigeprojekte in der Region sehr wichtig, die Möglichkeiten aufzeigen, wie ältere Immobilien wieder an moderne Ansprüche angepasst werden können. In jedem Fall, so Nass, müsse frühzeitig von privater Seite investiert werden, um zum einen den Wert der Häuser zu erhalten, zum anderen aber auch die eigene Lebensqualität zu erhalten. Als Partner stehen die Sparkasse ebenso wie die von Christoph Neubauer auf dem Podium vertretenen Volks- und Raiffeisenbanken zur Verfügung. Von Investitionen in die Gebäude, gerade im Bereich der Energieeffizienz, würde zuletzt auch das regionale Handwerk profitieren, das an diesem Abend von Helmut Weiler von der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein repräsentiert wurde.
Nach der intensiven Diskussion, die bei einem Glas Rheinwein ausklang, überlegt der Regionalrat bereits, wo das nächste Unternehmergespräch vor Ort stattfinden soll.


Wöchentliche Sozialberatung in Oberwesel
ab sofort zu veränderter Zeit
Beraterin nimmt sich nun donnerstags der unterschiedlichsten Probleme an
In Oberwesel bietet der Caritasverband wöchentlich Sozialberatung für alle Ratsuchenden Bürger aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde an. Ob ungeplante Schwangerschaft, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Familie, Drogen- beziehungsweise Suchtprobleme oder finanzielle Belange - jegliche Schwierigkeiten können dort benannt werden.
Soweit bleibt alles beim Alten - allerdings ändert sich ab sofort die Sprechzeit: Donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr berät Caritas-Mitarbeiterin Andrea Possin nun im „Casino-Häuschen“ (Loreley-Seniorenzentrum, Nebeneingang „Koblenzer Straße“). Die kostenfreie Beratung kann ohne vorherige Terminabsprache in Anspruch genommen werden.
Außerhalb der genannten Zeiten nennt Andrea Possin Einzelheiten unter Telefon 06742-87860 (Geschäftsstelle Boppard) oder per E-Mail an info@caritas-boppard.de.


Beim Rettungsschwimmen
wurde Alicia Brahm doppelte Bezirksmeisterin
Zum fünften Mal in Folge sicherten sich die „Badelatschen“ in der Besetzung Alicia Brahm, Michelle Drescher, Nora Flick, Melanie Hammes und Franziska Kurz den Titel bei den Bezirksmeisteschaften der DLRG Rhein-Mosel im Rettungsschwimmen. Auch in der neuen Altersklasse 15/16 ließen die Bopparder Schwimmmannschaft ihren Konkurrentinnen keine Chance und holten mit knapp 300 Punkten den Pokal für die DLRG Boppard wieder an den Rhein.
Weitere große Ziele warten jetzt auf die fünf , mit großen Trainingseifer bereiten sich die Badelatschen auf die Landesmeisterschaften im Juni in Landau vor, wo sie ihren Titel vom vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen wollen.
Auch im Einzel waren die Mädels in ihren Altersklassen erfolgreich. In der Ak 13/14 holte sich Alicia Brahm aus Urbar überlegen mit 8 sec Vorsprung den Bezirksmeistertitel. Mit diesem guten Ergebnis gehört sie zu den fünf besten von Rheinland-Pfalz und kämpft auch bei den Landesmeisterschaften um eine Medaille.

Mit Schwung in die nächste Amtszeit
Vorstand der Kulturstiftung Hütte neu aufgestellt


Foto v.l.n.r.: Irene Busch (Leiterin Kulturhaus), Berthold Kuhn (stellvertr. Vorsitzender), Anton Heinrich Hütte (Vorsitzender), Michael Parma, Dorit Pohl (Leiterin Stadtmuseum)
Nach Ablauf der zweiten Amtszeit wurde der Vorstand der Kulturstiftung Hütte Oberwesel durch das Stifter-Ehepaar Anton Heinrich und Margot Hütte für weitere vier Jahre neu berufen. Mit einer Ausnahme erklärten sich alle Mitglieder gerne bereit, ihre Mitarbeit auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. Schulleiterin a.D. Hildegund Lautensack, die dem Vorstand seit Gründung der Stiftung angehörte, schied zum Bedauern aller Kollegen aus privaten Gründen mit Ablauf des Jahres 2009 aus dem Vorstand aus.
Die Kulturstiftung Hütte wurde 2001 gegründet. Ihre Aufgaben sind die Förderung und Pflege von Kunst und Kultur, insbesondere der Betrieb des Kulturhauses und des Stadtmuseums Oberwesel, sowie Maßnahmen der Denkmalpflege. Seit der Eröffnung des Kulturhauses 2003 und des Stadtmuseums 2004 finden alle Bürger hier ein breites Angebot an Veranstaltungen unterschiedlichster Art sowie Räumlichkeiten zum Feiern und Tagen. Vorstandsvorsitzender Anton Heinrich Hütte sprach dem Vorstand für die harmonische Zusammenarbeit und das langjährige ehrenamtliche Engagement seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Kinderbibeltag in Oberwesel
Am 13.3.2010 feierten 20 Kinder aus der Kirchengemeinde St. Goar-Oberwesel im Gemeindehaus in Oberwesel einen Kinderbibeltag zu dem Thema „Leben in Gottes Garten“. Anhand der Schöpfungsgeschichte gestalteten die Kinder ein Bodenbild, mit dem das vielfältige bunte Leben auf der Erde entdeckt wurde. Diesen wunderbaren Garten mit uns mittendrin als Geschenk zu erachten, das drückten auch die gesungenen Lieder aus. Die Kinder machten sich Gedanken darüber, was ihnen wichtig ist und auch was wir einzelnen tun können, um das zu bewahren und zu erhalten.
Neben Spielen war auch das gemeinsame Zubereiten und Essen vieler Obstspieße sehr lustig. Gestärkt gingen alle in die Natur, wo es dann vieles zu entdecken gab neben der Stadtmauer und den Stadttürmen. Anschließend konnten sich die Kinder beim Basteln ihren eigenen „Garten“ gestalten. Sie formten Tiere aus Ton und gestalteten Töpfchen mit Samen, um dann zu Hause das Keimen und Wachsen beobachten zu können.
Nachdem der Nachmittag sehr schnell verging, fanden sich schon viele Eltern zur gemeinsamen Abschlussandacht ein. Gemeinsam dankten alle Gott für seine wunderbare Schöpfung. Den Kindern aus dem Staunen und Loben heraus bewusst zu machen, dass sie verantwortlich mit der Erde und allem Leben umgehen, hat allen Mitwirkenden wirklich viel Spaß gemacht.

Stadtmuseum Oberwesel startet in die Saison
Sonderausstellung und neue Themenführung bereichern das Programm
Der Frühling kommt und mit ihm der Start in die neue Museums-Saison: Am Donnerstag, 1. April um 10.00 Uhr öffnet das Stadtmuseum Oberwesel nach der Winterpause erstmals wieder seine Türen. In breiter Vielfalt und zeitgemäß aufbereitet zeigt es die reiche Geschichte der Stadt Oberwesel und der Welterbe-Region Oberes Mittelrheintal.
Die zurückliegende Winterpause haben Museumsleiterin Dorit Pohl und das Kulturhaus-Team intensiv genutzt, um in der neuen Saison mit attraktiven Highlights aufwarten zu können.
Die Sammlung wertvoller Modellschiffe im Dachgeschoss des Museums ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Eines von zwei Modellen der „Premicon Queen“, des modernsten TwinCruisers der Welt, kann ab sofort in Oberwesel besichtigt werden. Das zweite Modell dieses Luxus-Flusskreuzfahrtschiffes ist im Deutschen Museum in München ausgestellt.
Die wertvolle Bildersammlung des Museums, an der sich die Geschichte der Rheinromantik wie in einem Bilderbuch ablesen lässt, ist um ausführliche Textinformationen erweitert worden.
Gleich im Eingangsbereich des Museums vermittelt eine neue, chronologisch aufbereitete Zeittafel einen Überblick über die Stadtgeschichte Oberwesels. Daneben findet eine Tafel mit Informationen über das Weingut und die Familie Hoffmann Platz, in deren Wohnhaus das heutige Stadtmuseum eingerichtet wurde. Dass die Hoffmann’sche Familiengeschichte auf größtes Interesse stößt, beweisen die Themenführungen „Geschichten von Fräulein Antoinette“, die Museumsmitarbeiterin Manuela Mades seit dem vergangenen Jahr anbietet. Im Kostüm eines Hausmädchens und mit viel Herzblut und Humor berichtet sie von ihrer „Herrschaft“, dem reichen Wilhelm Hoffmann und dem Fräulein Antoinette, und erklärt die harte Arbeit im Haushalt und im Weinberg. Die nächsten Führungen finden zu den folgenden Terminen statt: Freitag, 16. April und Freitag, 7. Mai, jeweils um 18.00 Uhr. Vorherige Anmeldung im Kulturhaus ist unbedingt erforderlich.
Ein weiterer Themenspaziergang wird in diesem Jahr neu angeboten: Am Freitag, 7. Mai führt Kulturhaus-Leiterin Irene Busch durch das „geheimnisvolle Minoritenkloster“. Dabei stattet sie auch nicht öffentlichen Bereichen wie dem Klostergarten, der Sakristei und dem ehemaligen Kapitelhaus einen Besuch ab und zeigt Oberwesels außergewöhnlichstes Stadtviertel mit seinen verwinkelten Gängen und Gassen aus einer ganz neuen Perspektive. Auch für diese Führung wird um vorherige Anmeldung im Kulturhaus gebeten.
Höhepunkt im Museumsjahr wird jedoch die Sonderausstellung des Stadtmuseums während der Sommermonate sein. „Kinderträume - die Spielzeugwelt der Wirtschaftswunderzeit“ lautet der Titel der spannenden Schau. Zu sehen sind die typischen Spielsachen der 1950er und 60er Jahre, aber auch eine Fotodokumentation mit Kinderbildern aus der Zeit. Als Highlight wird die große Modellbahnanlage „Bahnhof Oberwesel um 1950“ wieder aufgebaut. Auch die elektrische Eisenbahn, Spur H0, war ein Lieblingskind der Wirtschaftswunderzeit. Die Ausstellung wird am Freitag, 4. Juni um 18.30 Uhr eröffnet und kann bis einschließlich Sonntag, 19. September besichtigt werden.
Von dienstags bis freitags ist das Museum durchgehend von 10.00 bis 17.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb dieser Zeiten möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06744-714726 oder im Internet unter http://www.kulturhaus-oberwesel.de.

Caritas: Wöchentliche Sozialberatung
für jedermann in Oberwesel

Beraterin nimmt sich der unterschiedlichsten Probleme an

In Oberwesel bietet der Caritasverband wöchentlich Sozialberatung für alle Ratsuchenden Bürger aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde an. Ob ungeplante Schwangerschaft, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Familie, Drogen- beziehungsweise Suchtprobleme oder finanzielle Belange - jegliche Schwierigkeiten können dort benannt werden.
Caritas-Mitarbeiterin Angelika Hillingshäuser berät ohne vorherige Terminabsprache dienstags von 14.00 bis 16.00 Uhr im „Casino-Häuschen“ (Loreley-Seniorenzentrum, Nebeneingang „Koblenzer Straße“).
Außerhalb der genannten Zeiten nennt Angelika Hillingshäuser Einzelheiten unter Telefon 06742-87860 (Geschäftsstelle Boppard) oder per E-Mail an info@caritas-boppard.de.

Jubiläumskonfirmation am 12. September 2010
in der Ev. Stiftskirche zu St. Goar
In diesem Jahr laden wir wieder zur Feier der Jubliläumskonfirmation ein. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 12. September 2010 um 10.00 Uhr in der Stiftskirche zu St. Goar statt. Wir bitten die Jubiläumskonfirmanden, die 1959 und 1960 konfirmiert wurden, sich beim Gemeindebüro, Tel. 06741-7470, anzumelden.
Ebenso sind alle, die 1949 und 1950 konfirmiert wurden, oder noch höhere Jubiläen haben, herzlich eingeladen. Wer noch Konfirmanden kennt, die nicht mehr in unserer Gemeinde wohnen, sollten diese über den Termin informieren.
Einzelheiten über die Feierlichkeiten werden zu einem späteren Termin bekanntgegeben.

Jusos in der VG St. Goar - Oberwesel
Delegation der Jusos traf sich mit dem Vorstand der Kreisjusos
Am Freitag, den 8. Januar 2010 reisten der Vorsitzende Paul Klingler, seine Stellvertreter Adrian Schrattenholz und Marcel Gebuijs, sowie Tim Karweik als Vertreter der Jusos St. Goar-Oberwesel nach Simmern, um sich dort anlässlich einer Einladung des Vorstandes der Kreisjusos mit eben diesem zu treffen und um sich persönlich vorzustellen. Nach einem erfolgreichen und klärenden Gespräch ging man gemeinsam in Richtung des Simmerner Schlosses, um am Neujahrsempfang der Welthungerhilfe teilzunehmen. Dort sprach der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Joachim Mertes ein bezüglich der Armut auf der Welt mahnendes, aber dennoch zuversichtliches Grußwort. Anschließend hielt die ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin und ehrenamtliche Präsidentin der Welthungerhilfe Barbara Dieckmann einen Vortrag über die weltweite Armut, insbesondere Kinderarmut, und betonte dabei die Wichtigkeit der Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschlands weltweit. Nach dem Vortrag kam man bei Essen und Trinken wieder mit den Vertretern der Kreisjusos ins Gespräch, stimmte sich ab und freute sich auf zukünftiges gemeinsames Schaffen.


Studienreise Marokko im Herbst 2010
Die Evangelische Kirchengemeinde St. Goar lädt ein zur Marokko-Rundreise: 11 Tage vom 25.10.2010 bis 4.11.2010 unter dem Thema: Die Königsstädte - Begegnungen mit der Welt des Islam außerhalb des nahöstlich-palästinensischen Konfliktgebietes.
Die Reise kostet 1.275,— Euro im Doppelzimmer, der EZ-Zuschlag beträgt 180,— Euro. Hinzu kommen noch die dringend empfohlenen Versicherungen und der Transfer zum Frankfurter Flughafen.
Die An- und Abreise erfolgt mit Tagesflügen über Frankfurt Rhein-Main; die Rundreise in Marokko beginnt in Casablanka und führt im großen Bogen durch den Atlas nach Agadir, wo wir noch 2 programmfreie Tage zum Erholen und Baden haben.
Die maximale Gruppengröße ist auf 22 Personen beschränkt; z. Zt. sind noch 3 Plätze frei; die verbindliche Anmeldung muss bis Ende Januar erfolgt sein.
Es wird darauf hingewiesen, dass wir im Interesse einer guten Gruppenkommunikation sowohl die Tischplätze in den Hotelrestaurants als auch die Bus-Plätze rotierend belegen. Ausnahmen sind nicht möglich.
Nachfragen und Einträge auf der Teilnehmerliste erfolgen bei Pfr. H-D Brenner über unser Pfarrbüro, Tel. 06741-7470, Oberstraße 22-24, 56329 St. Goar, buero@ev-kgm-stgoar.de.

Studienreise Marokko im Herbst 2010
Die Evangelische Kirchengemeinde St. Goar lädt ein zur Marokko-Rundreise: 11 Tage vom 25.10.2010 bis 4.11.2010 unter dem Thema „Die Königsstädte - Begegnungen mit der Welt des Islam außerhalb des nahöstlich-palästinensischen Konfliktgebietes“.
Der aktuelle Preis beläuft sich auf 1.275,— Euro im Doppelzimmer, der EZ-Zuschlag beträgt 180,— Euro. Hinzu kommen noch die dringend empfohlenen Versicherungen und der Transfer zum Frankfurter Flughafen.
Zur An- und Abreise haben wir Tagesflüge über Frankfurt Rhein-Main; die Rundreise beginnt in Casablanka und führt im großen Bogen durch den Atlas nach Agadir, wo wir noch 2 programmfreie Tage zum Erholen und Baden haben.
Eine Mindestbelegung mit 15 Personen ist erforderlich, die maximale Gruppengröße wird auf 22 Personen beschränkt.
Interessenten sind gebeten, sich unverzüglich mit mir in Verbindung zu setzen, damit wir bei Zeiten den Reservierungsbedarf einschätzen können; die Platzreservierung erfolgt in der Reihenfolge des Anmeldedatums. Weitere Informationen stelle ich auf Anfrage gerne zur Verfügung.
Pfr. Hans-Dieter Brenner, pfr.brenner@ev-kgm-stgoar.de, Tel. 06741-1331, Am Hafen 12, 56329 St. Goar.


Rat der Kulturstiftung Hütte Oberwesel neu aufgestellt
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Stiftungsrat der Kulturstiftung Hütte und einer anschließenden kleinen Feierstunde wurde der scheidende Stadtbürgermeister Manfred Zeuner aus seinem Ehrenamt als Vorsitzender des Stiftungsrates verabschiedet. Sein Nachfolger im Amt des Bürgermeisters, Jürgen Port, nahm nun auch seine Berufung in den Rat der Stiftung an. Ebenfalls neu in den Stiftungsrat berufen wurde der Oberweseler Architekt Hubertus Jäckel. Damit gehören dem Stiftungsrat an: Margot Hütte (Stifterin), Bürgermeister Jürgen Port (Vorsitzender), Hubertus Jäckel (2. Vorsitzender), Dr. Marcus Bastelberger, Prof. Dr. Wolfgang Brönner, Bürgermeister Thomas Bungert, Pastor Bernhard Jakobs, Pfarrer Wolfgang Krammes. Die Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Oberwesel gehören kraft Amtes dem Stiftungsrat an, alle übrigen Mitglieder werden von den Stiftern Anton Heinrich und Margot Hütte in das Aufsichtsgremium berufen.

Vorstand und Stiftungsrat der Kulturstiftung Hütte v.l.n.r.: Irene Busch (Leiterin Kulturhaus), Pastor Bernhard Jakobs, Dorit Pohl (Leiterin Stadtmuseum), Stadtbürgermeister a.D. Manfred Zeuner, Stadtbürgermeister Jürgen Port, Verbandsbürgermeister Thomas Bungert, Michael Parma, Margot Hütte (Stifterin), Prof. Dr. Wolfgang Brönner, Anton Heinrich Hütte (Stifter), Berthold Kuhn, Hildegund Lautensack, Hubertus Jäckel. Abwesend: Pfarrer Wolfgang Krammes, Dr. Marcus Bastelberger
Der scheidende Vorsitzende des Stiftungsrats, Bürgermeister Manfred Zeuner, nahm die Sitzung zum Anlass, dem Vorstand für seine erfolgreiche Tätigkeit Lob und Anerkennung aussprechen. Er hob dabei besonders die Bedeutung des Kulturhauses für die Stadt Oberwesel und für die Welterberegion Oberes Mittelrheintal hervor. Auch die bisher gemeinsam erreichten Ziele sowie die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kulturstiftung waren Gegenstand seiner Ausführungen. Die beiden Neumitglieder Jürgen Port und Hubertus Jäckel bedankten sich für die Berufung und das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Bürgermeister Port bekräftigte den Wunsch seines Vorredners, die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kulturstiftung im Interesse der Stadt Oberwesel auch weiterhin fortzusetzen. Er sagte diesbezüglich der Kulturstiftung seine uneingeschränkte Unterstützung zu.
Die 2001 gegründete Kulturstiftung Hütte hat gemäß ihrem Stiftungszweck das Kulturhaus in Oberwesel errichtet, in dem seit 2003 kulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden. 2004 öffnete das im selben Gebäude beheimatete Stadtmuseum über die wechselvolle Geschichte der Stadt Oberwesel seine Pforten.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Kulturhaus mit der Vielfalt seiner Angebote ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadt Oberwesel und der Region geworden ist.

Glückliche Gewinner ermittelt

Im Bild v.l.n.r.: Gisela Hermann-Weinert (Schreibwaren Hermann), Museumsleiterin Dorit Pohl, Franziskus Weinert (Schreibwaren Hermann)
Genau hinsehen mussten die Teilnehmer des Gewinnspiels anlässlich der großen Eisenbahn-Sonderausstellung, die in diesem Sommer im Kulturhaus Oberwesel stattfand. Gefragt war die Zahl der Figuren auf der neun Meter langen Modellbahnanlage, keine leichte Aufgabe angesichts der geringen Größe einer Person im Maßstab 1: 87. Von 615 Quiz-Teilnehmern haben elf die richtige Anzahl -126 Stück - herausgefunden, neunzehn weitere waren ganz nah daran. Dreißig Gewinne, gestiftet vom Oberweseler Modellbahn-Händler Schreibwaren Hermann und vom Kulturhaus, wurden nun unter den erfolgreichen Figuren-Zählern verlost. Der erste Gewinner darf sich über ein Märklin Güterwagen-Set im Wert von 150,— Euro freuen, gefolgt von einem Personenwagen-Set sowie verschiedenen Modellbahn-Wagen. Auch die weiteren Preise können sich sehen lassen. Modellbahnzubehör und Literatur werden bis nach Holland und Dänemark verschickt.
Die Gewinner der Hauptpreise sind: Nico Born, Boppard; Lammert Sligter, Hoogeveen; Katharina Dausner, Bad Salzig; Josef Weyrich, Geisenheim; E. Seilnacht, Boppard; Gabriele Alt, Bad Salzig; Jan Frenz, Breitscheid; Werner Reinelt, Braubach; Mario Schuth, Koblenz; Alfred Zielinski, Ingelheim.

Gemeindefahrt nach Neuendettelsau
Die Ev. Kirchengemeinden St. Goar und Oberdiebach Manubach bieten in der Zeit vom 31. Mai bis 6. Juni 2010 eine Gemeindefahrt nach Neuendettelsau an.
Wir wollen uns die Sehenswürdigkeiten der Region (Nürnberg, Rothenburg, fränkische Seenlandschaft, München) anschauen und Einblicke in die Arbeit der Diakonie nehmen. Wir übernachten im Haus Lutherrose. Alle Zimmer haben Dusche und WC. Neben dem Besichtigungsprogramm werden wir in den täglichen Andachten auf Gottes Wort hören.
Die Fahrt kostet ca. 290,— Euro / Person im Doppelzimmer.
Bei Einzelzimmerbelegung erhöht sich der Preis um 60,— Euro.
Leistung: 6 Übernachtungen mit Halbpension, Fahrt und Ausflugsfahrten, Reiserücktrittsversicherung.
Anmeldungen erbitten wir an das Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde, Oberstraße 22, 56329 St. Goar.


Wöchentliche Sozialberatung der Caritas in neuen Räumen
Im „Casino-Häuschen“ nimmt sich die Beraterin
unterschiedlichster Probleme an

In Oberwesel bietet der Caritasverband wöchentlich Sozialberatung für alle ratsuchenden Bürger aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde an. Ob ungeplante Schwangerschaft, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Familie, Drogen- beziehungsweise Suchtprobleme oder finanzielle Belange - jegliche Schwierigkeiten können dort benannt werden.
Die Beratung - bislang in Räumen des Heuss-Adenauer-Schulzentrums beheimatet - ist nun umgezogen. Ab sofort berät Caritas-Mitarbeiterin Sybille Fuchß dienstags von 14.00 bis 16.00 Uhr im „Casino-Häuschen“ (Loreley-Seniorenzentrum, Nebeneingang „Koblenzer Straße“).
Ansonsten nennt Sybille Fuchß Einzelheiten unter Telefon 06742-87860 (Caritas Boppard) oder per E-Mail an info@caritas-boppard.de.

Haupt-Preis-Schießen 2009
Anlässlich des Haupt-Preis-Schießens 2009 haben aktive Mitglieder und Gäste in den folgenden Disziplinen gewonnen und einen der begehrten Pokale erhalten. Der Vorstand gratuliert recht herzlich.
KK 50 m angestr. 10 Schuss Schützen- und Altersklasse
1. Anton Marco / Hohendodeleben 96 Ringe
2. Jeuken Andreas / Boppard / 94 Ringe
3. Kramb Horst / St. Goar / 93 Ringe
4. Knäpel Jens / Dollern / 91 Ringe
5. Schlichting Holger / Dollern / 89 Ringe
KK 50 m angestr. 10 Schuss Seniorenklasse
1. Horn Günther / Boppard / 97 Ringe
2. Walter Hans / Boppard / 94 Ringe
3. Rau Kurt / Hollnich / 92 Ringe
4. Weiler Hans / Boppard / 93 Ringe
5. Schroeder Horst / St. Goar / 89 Ringe
KK 50 m angetr. 10 Schuss Damen - Schützen- und Altersklasse
1. Finke Elke / Dollern / 94 Ringe
2. Nowsch Christiane / St. Goar / 92 Ringe
3. Kurz Jeanette / St. Goar / 91 Ringe
4. Wichter Claudia / Riesweiler / 90 Ringe
5. Brennemann Andrea / Wiebelsheim / 88 Ringe
6. Kopka Alexandra / Dollern / 88 Ringe
KK 50 m angetr. 10 Schuss Damen - Seniorenklasse
1. Merg Hannelore / Gödenroth / 94 Ringe
2. Jakobi Marlies / St. Goar / 82 Ringe
LG 10 m angestrichen 10 Schuss Jugend
1. Anton Fabian / Hohendodeleben / 93 Ringe
2. Sebastian Schell / Oberdiebach / 92 Ringe
3. Daun Svenja / St. Goar / 82 Ringe
4. Nowsch Philipp / St. Goar / 81 Ringe
5. Wellnitz Rico / St. Goar / 80 Ringe
6. Blanckart Angelina / St. Goar / 71 Ringe
7. Welle Lucas / St. Goar / 63 Ringe


Nachlese Schützenfest 2009

Am Wochenende vom 17. - 19.7.2009 fand das traditionelle Schützen- und Heimatfest der Schützengesellschaft 1344 zu St. Goar e.V. mit vielen uniformierten Schützen aus verschiedenen Vereinen statt. Das Fest war begleitet von einem ständigen Bangen um das Wetter, aber der Wettergott hatte ein Einsehen oder wir viel Glück. So kamen die wenigen Regenschauen zu Zeiten, an denen die Auswirkungen auf unser Fest relativ gering waren.
Das Fest begann am späteren Freitagnachmittag nach der Totenehrung mit dem Marsch der Schützen durch die Stadt auf den Marktplatz. Hierzu waren schon zu diesem frühen Zeitpunkt einige unserer befreundeten Schützenkameradinnen und -kameraden aus Essen-Werden-Heidhausen, aus Duisburg-Hamborn-Neumühl, Dollern (Stade) und Hesel (Ostfriesland) angereist.

von links nach rechts: 1. Schützendame Petra Daun, Königspaar Detlef und Ruth Gesche, Kronprinzessin Svenja Daun
Obwohl bewölkt, war dieser Abend auch aufgrund der vielen uniformierten Schützen sehr gut besucht und verlief mit rheinischer Fröhlichkeit. Anwesend war auch der St. Goarer Ortsvorsteher Michael Hubrath, der die Festgäste begrüßte und uns für den weiteren Verlauf des Festes viel Erfolg wünschte.
Am Samstagnachmittag fanden (z.T. durch kürze Regenschauer unterbrochen) zunächst die Adlerschießen der Jugend (auf dem Schießstand), der Damen und des Königs (nacheinander auf dem Goertsplatz, Burg Rheinfels) statt. Die Schützendamen und auch ihre männlichen Kollegen waren zu dieser Veranstaltung mit jeweils relativ starken Truppen angetreten. Die Schießveranstaltungen wurden zügig und in einer sehr stimmungsvollen Atmosphäre durchgeführt. Es ergaben sich folgende Ergebnisse bei den einzelnen Adlerschießen.
Jugend
Kopf Sebastian Schell 14.45 Uhr mit dem 82ten Schuss
rechter Flügel Rico Wellnitz 15.05 Uhr mit dem 43ten Schuss
linker Flügel Svenja Daun 15.18 Uhr mit dem 33ten Schuss
und der Adler fiel um 15.44 Uhr nach dem 50ten Schuss. Die Würde der Kronprinzessin errang Svenja Daun.
Damen
Kopf Martina Niesta 15.15 Uhr mit dem 48ten Schuss
rechter Flügel Petra Daun 15.30 Uhr mit dem 32ten Schuss
linker Flügel Claudia Wichter 15.35 Uhr mit dem 16ten Schuss
und der Adler fiel um 16.00 Uhr nach dem 27ten Schuss. Die Würde der Schützendame errang Petra Daun.
Schützen
Kopf Karl-Horst Kramb 16.45 Uhr mit dem 21ten Schuss
rechter Flügel Jörg Opfer 17.06 Uhr mit dem 44ten Schuss
linker Flügel Horst Schröder 17.13 Uhr mit dem 15ten Schuss
und der Adler fiel um 17.25 Uhr nach dem 21ten Schuss. Die Würde des Schützenkönigs errang Detlef Gesche aus Duisburg.
Die Schützengesellschaft wünscht seinen neuen Majestäten eine schöne und erfolgreiche Amtszeit. Der anschließende Marsch der Schützen mit ihrem neuen Königspaar Ruth und Detlef Gesche, der 1. Schützendame Petra Daun und der Kronprinzessin Swenja Daun durch die Stadt konnte ohne Regendusche absolviert werden, ebenso wie der weiter Verlauf des Abends. Obwohl es später etwas kühl wurde, war auch dieser rheinische Abend sehr gut besucht und verlief in rheinischer Fröhlichkeit.
So wurde ein alter Brauch wieder aufgenommen. Nach der Proklamation und der Preisverteilung folgte der Tanz des Königspaares im Kreis der uniformierten Schützen.
Der Sonntag begann traditionell mit dem Gottesdienst, dieses Jahr in der katholischen Kirche. Anschließend konnten folgende besondere Gäste begrüßt werden. zur Vertretung des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Ursula Krick, zur Vertretung des Ortsbürgermeisters Gerhard Rohlinger, sowie der Ortsvorsteher Michael Hubrath. In ihren Ansprachen beglückwünschten diese politischen Vertreter die Kronprinzessin, die 1. Schützendame und das Königspaar zu ihrem Erfolg und wünschten eine schöne Amtszeit. Der Sonntagnachmittag fand seinen formellen Ausklang in dem großen Festumzug, an dem neben den vielen befreundeten Vereinen des Hunsrücker Schützenbundes (dies waren Argenthal, Dorweiler, Gemünden, Kastellaun, Klosterkumbd / Niederkumbd, Mengerschied und Ohlweiler), die Schützenbruderschaft Boppard, unsere treuen Freunden aus Essen-Werden-Heidhausen und Duisburg-Hamborn-Neumühl, die große Schützenabordnung aus Dollern und Hesel auch die Hansen und die Musikvereine St. Goar und Urbar teilnahmen. Die stattliche Anzahl der uniformierten Schützen mit den vielen Fahnen ergab bei freundlichem Wetter ein sehr schönes und farbenfrohes Bild.
Für die gesamte musikalische Unterhaltung und die gute Stimmung über die 3 Tage war der Musikverein St. Goar mit ihrem Vorsitzenden Patrick Becker unter der Leitung ihres Dirigenten Jan Kokich verantwortlich.
Zusammenfassend kann gesagt werden. Trotz wechselhafter Witterung ein gelungenes Fest mit vielen aktiven und uniformierten Schützen!


Kulturhaus präsentiert Veranstaltungsprogramm
Klassik, Theater, Kino: Für jeden etwas dabei
Mit Mundart, Kino, viel Musik und pfiffigen Veranstaltungen für Kinder startet das Kulturhaus Oberwesel nach der Sommerpause in die neue Veranstaltungssaison 2009 / 2010. Der neue Veranstaltungsplan des Kulturhauses ist ab sofort druckfrisch an vielen Auslagestellen erhältlich. Er zeigt die bunte Vielfalt des Programms anschaulich im Überblick. Alle Veranstaltungen sind auch auf der neu gestalteten Webseite des Kulturhauses ausführlich beschrieben.
Klassikfreunde kommen am 9. Oktober auf ihre Kosten, wenn das Ensemble der Villa Musica Werke von Hindemith, Haydn und Mendelssohn aufführt.
„Sieben auf einen Streich“ - A Cappella-Gesang mit dem inzwischen weit über die Region hinaus bekannten Oberweseler Ensemble „Die Ohmschele“ verspricht am 24. Oktober Hörgenuss vom Feinsten.
Ein Highlight im Veranstaltungsjahr ist am 7. November wieder „Kino Vino“ mit Filmvergnügen, Musik und Weingenuss. In diesem Jahr versprechen der Streifen „Mamma Mia“ und die Band „Les Patrons light“ Stimmung pur.
Am 12. November startet unter der Leitung von Dirk Zorbach eine „Expedition in den Untergrund“. Der hochinteressante Vortrag beleuchtet die Geschichte des Schieferbergbaus am Mittelrhein.
Den SWR1-Hörern ist Namenforscher Professor Jürgen Udolph durch seine tägliche Sendung bestens bekannt. Jetzt geht er mit seinem Wissen auf Live-Tour und gastiert am 21. November bei uns. Hier präsentiert er hochinteressante Fakten und Erläuterungen zur Herkunft von Familien- und Ortsnamen in Oberwesel. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten.
Ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt erwartet die Besucher auch in diesem Jahr. Am ersten Adventswochenende öffnen Kulturhaus und Stadtmuseum ihre Pforten und präsentieren bei freiem Eintritt und in vorweihnachtlichem Lichterglanz ausgewählte Geschenkideen, Kaffee und Kuchen sowie die Sonderausstellung „Kunst und Nippes zur Weihnachtszeit“ im historischen Gewölbekeller.
Das Figurentheater „Schaf ahoi“ am 27. Dezember für Kinder ab 4 Jahren beschließt das Jahr 2009. Im neuen Jahr geht es dann gleich mit vollem Schwung weiter: Zum traditionellen Neujahrskonzert am 9. und 10. Januar gastiert das „Salonorchester Apropos“ mit mitreißenden Melodien und humorvollem „Salongeflüster“.
Nach dem überwältigenden Erfolg im vergangenen Jahr findet der erste Oberweseler Mundartabend in 2010 seine Fortsetzung. Am 26. und 27. Februar tragen heimische Autoren „Weseler Stickelcher“ vor und repräsentieren damit ein echtes Stück Heimat, unverfälscht und jenseits aller aufgesetzten Volkstümelei.
Das „Shamrock-Duo“ gastiert am 13. März mit Musik, die in atmosphärischer Dichte den Herzschlag keltischer Folklore spüren lässt. Alte Instrumente wie Harfe, Streichpsalter, Flöte und Mandola untermalen die schmeichelnden Gesangsstimmen des Musiker-Paars.
Nur einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken, dass das berühmte „Rennquintett“ am 14. März ein Gastspiel im Kulturhaus gibt. Die fünf quirligen Blechbläser basteln aus klassischer Musik und den beliebtesten „Kinder-Klassikern“ von heute ein Mitmach-Konzert für Kinder und jung gebliebene Erwachsene. Begeisterung garantiert - und ein „supercooles“ Erlebnis für Groß und Klein!
Ein schönes, buntes Osterei für die Kinder gibt es am Ostermontag mit dem „Regenbogenfisch“. Die bekannte Geschichte nach dem Bilderbuch von Markus Pfister wird als phantasievolles Figurenspiel inszeniert.
Comedyfans sollten sich den 10. April vormerken: Schon zum zweiten Mal ist der „weltbeste Stand-up-Comedian“ und Zauberkünstler Ken Bardowicks zu Gast im Kulturhaus. Mit gespielter Unbeholfenheit, Charme und englischem Humor wickelt er sein Publikum um den Finger und schüttelt ganz nebenbei seine magischen Knalleffekte aus dem Ärmel – wenn es sein muss, ein komplettes Teegeschirr.
„Heirate keinen Flößer, da hast du deine liebe Not, im Sommer keinen Mann, im Winter kein Brot“ - in der Reihe heimatgeschichtlicher Vorträge referiert am 22. April Dr. Winfried Monschauer über die spannende und traditionsreiche Geschichte der Flößerei auf dem Mittelrhein.
Ein klassisches Konzert der Villa Musica mit Werken u.a. von Mozart und Brahms beschließt am 1. Mai 2010 die Saison.
Eintrittskarten bzw. Vormerklisten für alle Veranstaltungen gibt es ab sofort im Kulturhaus, Tel. 06744-714726 und bei der Tourist-Information Oberwesel, Tel. 06744-710624.
Weitere Informationen unter http://www.kulturhaus-oberwesel.de.


Hochaltar der Katholischen Pfarrkirche in St. Goar
soll restauriert werden

In der Katholischen Pfarrkirche in St. Goar findet sich nach Aussage des Landesdenkmalpflegers Dr. Eduard Sebald ein Juwel spätgotischer Tafelmalerei und neugotischer Altarbaukunst: der vierflügelige Hochaltar. Es handelt sich zweifellos um eine bisher als solche nicht beachtete touristische Attraktion. Die alten Tafeln und der neue Altar befinden sich jedoch in keinem guten Zustand. Das möchten Pastor Manfred Weber und Stadtbürgermeister Walter Mallmann ändern. Sie streben eine zeitnahe Restaurierung der Kunstwerke an.
Die Tafeln, die der Schule des „Hausbuchmeisters“ zugeschrieben werden, haben eine abenteuerliche Geschichte erlebt: Vermutlich stammen sie aus der Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße und wurden im Zuge der Säkularisation kirchlichen Guts 1804 verkauft. Sie gelangten in den Besitz eines spanischen Konsuls, der sie der in seinen Diensten stehenden Maria Barbara Hillenbrand vermachte. Die aus St. Goar stammende und in Frankfurt lebende Witwe stiftete die Tafeln 1863 der katholischen Pfarrgemeinde. In den Jahren 1892 bis 1894, als die neue Kirche ausgestattet wurde, ließ man ein neugotisches Altargehäuse nach Plänen von Wiethase bauen. Dieser „Rahmen“ für die alten Gemälde ist, obwohl weniger beachtet, fast genauso wertvoll wie die spätgotischen Tafelbilder.
Als der Altar 1959 renoviert wurde, so Dr. Sebald, entfernte man das opulente neugotische Gesprenge, die teilweise farbige Fassung und Teile der reichen Vergoldung wurden mit einem grauen Ölanstrich überzogen. Trotz der fehlenden Teile und des unhistorischen Anstrichs handelt es sich um ein Hauptwerk neugotischer Altarbaukunst Ende des 19. Jahrhunderts im Rheintal.
Pastor Manfred Weber hat inzwischen erste Schritte auf dem kirchlich-administrativen Weg eingeleitet und Stadtbürgermeister Walter Mallmann lotet zurzeit eine öffentliche Förderung der Restaurierung der Kunstwerke an. Die Gründung eines Fördervereins zur Erhaltung des Hochaltars ist für die erste Augustwoche terminiert.


Übergabe und Einsegnung des Mannschaftstransportfahrzeuges der FFW Oberwesel
Erneut konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberwesel ein neues Einsatzfahrzeug in Dienst stellen. Dank vielen Spenden von Gewerbe- und Gastronomiebetrieben aus Oberwesel und der Region, war es dem Förderverein möglich, ein dringend benötigtes Mannschaftstransportfahrzeug für die Wehr zu beschaffen.
In einer kleinen Feierstunde vor dem Rathaus konnte der Wehrleiter Christian Albrecht das Fahrzeug in Empfang nehmen und dankte in seiner Rede allen Spendern und denen, die die sich um die Beschaffung bemüht haben. Viele Spender nahmen die Einladung des Fördervereins wahr und machten sich einen eigenen Eindruck davon, in was ihre Gelder investiert wurden. Unter anderem konnten der Leiter des RWE Regionalzentrums, Rainer Boost, Herr Lambrich von der Volksbank in Oberwesel, Herr Müller von der Sparkasse Oberwesel, sowie die Vorsitzende des Förderkreis Oberwesel, Frau Margot Hütte, begrüßt werden. Die anschließende Einsegnung durch Pfarrer Jakobs und Pfarrer Krammes verspricht eine allseits gute Fahrt und unbeschadeten Dienst am Nächsten.
Die Anschaffung eines solchen Wagens war dringend erforderlich, da durch die Umsetzung des Fahrzeugkonzepts in Rheinland-Pfalz immer mehr auf multifunktionale Großfahrzeuge gesetzt wird. Durch das kürzlich beschaffte Mehrzweckfahrzeug 2 und die damit verbundene Reduzierung des Fuhrparks um zwei Fahrzeuge, fehlte der Wehr nun eine geeignete Transportmöglichkeit um an Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen und vor allem der Jugendfeuerwehr die Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen zu ermöglichen.
Folglich sah die Vorsitzende Marion Bungert Handlungsbedarf und erkannte aber schnell, dass es dem Förderverein alleine nicht möglich ist 35.000,— Euro aufzubringen. Daher kam die Idee, Unterstützung bei ortsansässigen und auch überregionalen Unternehmen zu suchen.
Um zudem auf Fördergelder des Kreises in Höhe von 11.000,— Euro zurückgreifen zu können, war es nötig, das Fahrzeug schnellstmöglich zu beschaffen. Somit bewilligte der Verbandsgemeinderat, neben einem Zuschuss von 4.000,— Euro, eine Vorfinanzierung in Form eines Darlehens bis die Spenden zusammen getragen wurden. Dank der Hilfsbereitschaft vieler der aufgesuchten Firmen und Gastronomiebetriebe war es dem Verein bis heute möglich, bereits zwei drittel des Vorschusses zurückzuzahlen.
Der nun beschaffte Volkswagen T5 Transporter wurde in knapp 100 Stunden Eigenleistung durch die Firma BOS-Systemtechnik Ternes zum Mannschaftstransportfahrzeug umgebaut. Für reichlich Vortrieb sorgt ein 2,5 l Turbodiesel mit 131 PS. Neun Sitzplätze, Klimaanlage, Zuziehhilfe der Seitentür und elektrische Fensterheber komplettieren die Grundausstattung. Feuerwehrtechnisch wurde der Kleinbus mit einer Funkanlage, Handscheinwerfern, Blaulichtbalken, Feuerlöscher und Handsprechfunkgeräten ausgestattet.
Dies konnte aber nur realisiert werden, weil alle an einem Strang gezogen haben und viele Spender und Förderer bereit waren die Freiwillige Feuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Deshalb an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern!
Weitere Bilder zum Fahrzeug und eine Liste der Sponsoren/Spendern finden Sie auf http://www.feuerwehr-oberwesel.de.


Der neue St. Goarer Stadtrat trat zusammen

Der neu gewählte Stadtrat von St. Goar trat zu seiner ersten Sitzung zusammen
Einen Monat nach der Kommunalwahl trat der neu gewählte Stadtrat zu seiner ersten Sitzung im Rheinfelssaal der Rheinfelshalle in Anwesenheit zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger zusammen. Der bisherige Stadtbürgermeister Walter Mallmann verpflichtete die neuen Ratsmitglieder und wünschte ihnen in ihrer kommunalpolitischen Arbeit viel Erfolg. Der ebenfalls noch amtierende 1. Stadtbeigeordnete Hugo Kirschhoch ernannte Walter Mallmann für die Dauer der neuen Legislaturperiode erneut zum Stadtbürgermeister. Auf ihn waren bei der Wahl 67,4% der gültigen Stimmen entfallen.
Die Fraktionsvorsitzenden Ursula Krick (CDU), Jürgen Hein (FDP) und Hans-Werner Stein (SPD) beglückwünschten Mallmann und wünschten ihm beste Gesundheit und viel Erfolg in seinem Amt. Für die beiden Koalitionsfraktionen CDU und FDP überreichte Ursula Krick dem sichtlich überraschten und gerührten Stadtbürgermeister als Geschenk ein Gemälde des Malers Peter Paul Müller-Werlau (1866-1949).

Unser Bild zeigt die neue „Stadtregierung“ (v.l.n.r) Stadtbeigeordneter Hugo Kirschhoch, Stadtbeigeordnete Elisabeth Hein, Stadtbürgermeister Walter Mallmann und 1. Stadtbeigeordneter Gerhard Rolinger mit VG-Bürgermeister Thomas Bungert
Krick und Hein verwiesen auf die erfolgreiche Tätigkeit Mallmanns als erster Mann der Stadt innerhalb der letzten zehn Jahre. VG-Bürgermeister Thomas Bungert schloss sich den Gratulanten an und bot auch weiterhin die bisher geübte gedeihliche Zusammenarbeit an.
Bei den anschließenden Wahlen setzte sich der bisherige CDU-Fraktionsvorsitzende Gerhard Rolinger (CDU) als Kandidat der CDU/FDP-Koalition gegen Bernd Heckmann (SPD) als 1. Stadtbeigeordneter mit 11:9 Stimmen durch. Für Rolinger, der nach seiner Wahl zum 1. Stadtbeigeordneten sein Ratsmandat niederlegte, rückte Daniela Olk (CDU) als Stadträtin nach.
Als weitere Stadtbeigeordnete wurden Elisabeth Hein (FDP) mit 18:2 Stimmen und der bisherige 1. Stadtbeigeordnete Hugo Kirschhoch mit 12:8 Stimmen gewählt. Die SPD-Fraktion verzichtete auf die Nominierung eigener Kandidaten.

Die aus eigenen Wunsch aus ihren Ämtern ausgeschiedenen bisherigen Stadtbeigeordneten Marika Beuter (CDU) (1.v.l.) und Ingo Rabe (FDP) (3.v.l.) sowie das bisherige Ratsmitglied Gertrud Mohr (CDU) (2.v.r.) ehrte Stadtbürgermeister Walter Mallmann (2.v.l.) mit der Ehrentafel der Stadt St. Goar. VG-Bürgermeister Thomas Bungert (1.v.r.) schloss sich Mallmanns Dankesworten an
Die auf eigenen Wunsch aus ihren Ämtern ausgeschiedenen bisherigen Stadtbeigeordneten Marika Beuter (CDU) und Ingo Rabe (FDP) sowie das bisherige Ratsmitglied Gertrud Mohr (CDU), das ebenfalls nicht mehr für den Stadtrat kandidiert hatte, ehrte Stadtbürgermeister Walter Mallmann mit der Ehrentafel der Stadt St. Goar.
Einigkeit herrschte bei der Besetzung der städtischen Ausschüsse, bei der die drei Fraktionen mit einer gemeinsamen Liste antraten. Bei der zuvor geänderten Hauptsatzung, bei der die Zahl der Mitglieder mit den Stimmen der CDU / FDP-Koalition von 6 auf 9 erhöht worden war, hatte der Antrag der SPD, die Zahl der Ausschussmitglieder lediglich auf 7 Sitze zu erhöhen, keine Mehrheit gefunden.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein, zu der Stadtbürgermeister Walter Mallmann auch die bei der Sitzung zahlreich anwesenden Bürger einlud, wurde der neue Jahrgang des „Vinum Sancti Goaris“ ausgiebig verkostet.

Dieter Langenbach wurde in St. Goar - Werlau
Stellvertreter von Ortsvorsteher Horst Vogt
Der bisherige stellvertretende Ortsvorsteher Dieter Langenbach wurde in der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats von St. Goar - Werlau auf Vorschlag der CDU-Fraktion einstimmig zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt, nachdem Stadtbürgermeister Walter Mallmann zuvor die neu gewählten Ratsmitglieder verpflichtet und den ebenfalls wieder gewählten Ortsvorsteher Horst Vogt (CDU) ernannt hatte.
In der von großem gegenseitigem Respekt getragenen Sitzung ehrte Vogt das aus dem Ortsbeirat ausgeschiedene langjährige Mitglied Gerd Spriestersbach (SPD), das diesem Gremium seit vielen Jahren angehörte, mit einer Ehrenurkunde und einem Weingebinde. Die gleiche Ehrung erhalten die nicht anwesenden und ebenfalls aus dem Ortsbeirat ausgeschiedenen Ratsmitglieder Helge Brück und Dieter Volk zu einem späteren Zeitpunkt.
Horst Vogt nannte als wichtigste kommunalpolitische Ziele für sein Heimatdorf die sich bereits in der Moderation befindende Dorferneuerung, den Ausbau der L213 in der Ortsdurchfahrt und die Anlage eines Ferienparks. Er lobte die Aktivitäten der Senioren bei den regelmäßigen Spielenachmittagen und erklärte, dass er bemüht sei, die Nachfolge der verstorbenen Werlauer Seniorenbeauftragten Hildegard Fendel zu regeln.

Der Ortsbeirat der St. Goarer Kernstadt
verabschiedete eine Resolution zum Thema „Gefahrguttransporte im Mittelrheintal“


Die Mitglieder des Ortsbeirates der St. Goarer Kernstadt stellten sich zum Gruppenfoto
Bereits in ihrer ersten Sitzung meldeten sich die neu gewählten Mitglieder des Ortsbeirates der St. Goarer Kernstadt öffentlich zu Wort. Sie verabschiedeten aus Anlass des schrecklichen Eisenbahn-Unfalls im italienischen Viareggio eine von der CDU/FDP-Koalition eingebrachte Resolution zum Thema „Gefahrguttransporte im Mittelrheintal“ und baten Stadtbürgermeister Walter Mallmann, diese an das Eisenbahn-Bundesamt in Bonn weiter zu leiten.
Die Sprecher der Fraktionen gaben sich besorgt und führten aus, dass auf der Eisenbahn-Hauptverkehrsachse auf beiden Seiten des Mittelrheintals täglich Güterzüge mit Gefahrgut verkehren und dort ein vergleichbarer Unfall nicht ausgeschlossen sei. Der Ortsbeirat fordert das Eisenbahn-Bundesamt daher auf, den Transport von Gefahrgütern nur in streng überwachten Güterwaggons, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, zuzulassen und außerdem weitere geeignete Maßnahmen anzuordnen, damit Unfälle dieser Art nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden können. Der Stadtbürgermeister sagte die sofortige Weiterleitung der Resolution zu.
Zuvor war der bei der Kommunalwahl wieder gewählte Ortsvorsteher Michael Hubrath (CDU) durch Stadtbürgermeister Walter Mallmann in sein Amt eingeführt worden. Zu seinem Stellvertreter wählte der Ortsbeirat auf Vorschlag der CDU/FDP-Koalition Friedjo Goedert (CDU), der mit 6:3 Stimmen gegenüber der SPD-Kandidatin Jocelyne Helbach die Oberhand behielt.

Schiffwallfahrt der Senioren
des Loreley-Seniorenzentrums nach Kamp-Bornhofen


In der Wallfahrtskirche während der Eucharistiefeier
Am Mittwoch starteten 45 Senioren und 61 Helfer, Angehörige und Pflegekräfte am frühen Morgen zum Schiffsanlegeplatz und zur Wallfahrt nach Kamp-Bornhofen. Bei strahlendem Sonnenschein legte die „Rheinkrone“ planmäßig um 9.40 Uhr legt ab. Die Senioren im Alter bis 96 Jahren hatten seit Tagen dem Ereignis entgegengefiebert. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Oberin Ursula Lehnen und dem Reisesegen durch Pastor Bernhard Jakobs sangen alle „Maria breit den Mantel aus“ und erbaten Gottes Schutz und Segen auch für alle Daheimgebliebenen.
Bis Bornhofen wurde viel gesungen und gelacht und der Transport zur Gnadenkapelle verlief generalstabsmäßig. Nachdem die obligatorischen Kerzen angezündet waren, feierte der Pastor mit allen das eucharistische Mahl. Abschließend wurde eine große Pilgerkerze, die der Krankenhausseelsorger Bernhard Zöllner selbst mit Wachsplatten geschmückt hatte, gesegnet und in der Wallfahrtskirche aufgestellt.

Prozession vom Schiff zur Wallfahrtskirche
Frohen Mutes ging es dann zurück zum Schiff, wo bereits das Mittagessen bereit stand. Auf dem Heimweg war die Stimmung sehr ausgelassen und froh. Als das Schiff in Oberwesel festmachte, waren sich alle einig, dass diese Wallfahrt der Höhepunkt im jährlichen Programm der Senioren ist.
Das Ehepaar Grete und Klaus Sahr aus Oberwesel, das den Senioren bereits vier Fahrten finanziert hat, erklärte sich bereit, auch im nächsten Jahr die Schirmherrschaft wieder zu übernehmen. Sie fühlen sich selbst am meisten beschenkt, wenn sie die strahlenden Gesichter der Wallfahrer sehen und erleben, wie viel Freude sie anderen ermöglichen können. Noch Tage nach der Rückkehr war die Wallfahrt das Thema Nummer eins und die Aussicht auf Wiederholung im nächsten Jahr erweckt schon jetzt bei den Bewohnern große Vorfreude.

Doppelsieg der DJK-Bogenschützen im Ligakampf

Harte Konkurrenten: R.Wolf (102 Ringe) - M. Stockmanns (103 Ringe)
Am Sonntag, den 5. Juli fanden in Oberwesel bei schönstem Wetter die zwei spannenden Rückrundenwettkämpfe gegen Weyher 1 und Weyher 2 statt. In der Hinrunde hatte Weyher I die Bogensportler aus Oberwesel noch knapp besiegt. Deshalb musste ein Sieg her. Das dieser aber so eindeutig ausfiel, hatten selbst die DJK’ler nicht gedacht. Oberwesel gewann deutlich mit 21:6 Siegpunkten.
Parallel hierzu hatte Anweiler mit Dieter und Alexander Wilking gegen Weyher II geschossen. Da Annweiler nur mit 2 Schützen angetreten war, ging die Partie mit 18:6 Siegpunkten klar an Mannschaft aus Weyher.
Direkt im Anschluss daran mussten die DJKler noch gegen Weyher II die Rückrunde austragen. Hier entschied Oberwesel mit den Schützen Moritz Sauereßig, Florian Linkenbach und Horst Dausner den Wettkampf eindeutig für sich mit 24:3 Siegpunkten und machten somit den DJK-Doppelsieg perfekt.

St. Goarer Rheinfels-Schüler wurden ausgezeichnet

Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Schulleiterin Marlene Eberhard zeichneten erneut aktiv wandernde Rheinfels-Schüler mit dem Internationalen Junior-Sportabzeichen aus
Regelmäßig verlegt Schulleiterin Marlene Eberhard die Klassenzimmer der Rheinfels-Schule zu einer Schulwanderung in die Natur. Für beste äußere Bedingungen sorgt dabei stets das aktive Team der St. Goarer Wanderfreunde unter der Leitung von Wanderwart Jürgen Goedert. Aber immer sind auch örtliche Vereine mit von der Partie, die bei dieser Gelegenheit mit einem pfiffigen Programm auf ihr sportliches oder musisches Angebot aufmerksam machen. Aber auch das Forstamt, die Feuerwehr und die Treidler boten dem potenziellen Vereinsnachwuchs bereits mehrfach kurzweilige Exkursionen an.
Da diese Schulwanderungen auch für den Erwerb des internationalen Junior-Sportabzeichens gewertet werden, erhalten die jugendlichen Marschierer stets ihren Leistungen entsprechende Auszeichnungen. Für Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Ehrenpräsident des Deutschen Volkssportverbandes (DVV), ist es stets eine große Freude, wenn er in dieser Eigenschaft die kleinen Wanderer seiner Stadt auszeichnen darf.
Diesmal erhielten Lukas Escher, Mariella Fülber, Lea Kriewel, und Kimberly Kemmer (alle St. Goar - Biebernheim), Maximilian Hardtke und Kerstin Krug (beide St. Goar-An der Loreley), Justin Kirchen (St. Goar - Fellen) sowie Jannis Lang und Laura Langenbach (beide St. Goar - Werlau) die entsprechenden Urkunden und die zugehörigen Medaillen.

Loreley-Kliniken helfen beim Aufbau
eines rumänischen Krankenhauses

Lions und der Verein zur Unterstützung bedürftiger Kinder
in Rumänien e.V. in Simmern unterstützen Hilfeaktion

Im April besuchten 27 Waisenkinder aus Rumänien und ihre Betreuer die Oberweseler Klinik und das Seniorenzentrum. Die Gäste begannen ihren Besuch in der Mutter-Rosa-Kapelle im Krankenhaus und durften sich dann Einblicke in die chirurgische Ambulanz, Endoskopie und Physiotherapie, in den stationären Bereich und schließlich in die Tagespflege und Wohnbereiche sowie das betreute Wohnen verschaffen.
Die Pflegedirektorin Marion Christian, die Hygienefachkraft Christine Hildebrand und die Oberin Ursula Lehnen übernahmen je eine Gruppe und erläuterten Sinn und Zweck der einzelnen Bereiche. Besonders interessiert zeigten sich die Kinder in der Endoskopie, wo ihnen der Chefarzt der Inneren Abteilung Dr. Sankat die Herzsonographie demonstrierte und sehr anschaulich erklärte. Nach zweistündigem Rundgang waren die rumänischen Gäste zum Mittagessen in der Klinik eingeladen.
Bei dieser Gelegenheit berichtete Frau Dr. Annemarie Sadler, die Leiterin des Waisenheimes „Kajanto Maria“ im Norden der Siebenbürger Westkarpaten, über ihre Arbeit in Rumänien und über ein kleines Krankenhaus, das derzeit seiner Fertigstellung entgegengeht. Hier hat vor 8 Jahren der Lions-Club Rheingoldstraße - angeregt durch den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger rumänischer Kinder in Simmern - seine segensreiche Arbeit mit Hilfslieferungen und Spenden begonnen. Mehr noch: In diesen Jahren wurden persönliche Beziehungen zu den Waisenkindern aufgebaut, die von Solidarität, Nächstenliebe und Völkerverständigung geprägt sind.
Die Verantwortlichen der Klinik zeigten sich spontan hilfsbereit und stellten 14 Betten und Nachtschränkchen zur Verfügung, um bei der Einrichtung der ersten Krankenzimmer das dringend benötigte Inventar zu ermöglichen. Der Förderverein des Krankenhauses hatte vor einigen Jahren neue elektrische Betten angeschafft und so diese Transaktion möglich gemacht. Nach einigen technischen Detailklärungen konnten jetzt die mechanischen Betten endlich nach Alesd in Rumänien (knapp 2,5 Stunden von der deutschen Grenze) transportiert werden. Der Lions Club und der Verein zur Unterstützung bedürftiger Kinder in Rumänien e.V. in Simmern übernahmen und koordinierten den Transport der Betten und anderer Hilfsgüter, die dringend gebraucht werden.

Märchenhaftes St. Goar - Disney auf Burg Rheinfels
„Großartig! Märchenhaft! Unglaublich!“ - die Zuschauer waren sich einig. Rund 300 Gäste erlebten „Jule und Naseweis - In 15 Liedern durch Disneyland“ am 28. Juni Open Air auf dem Schlosshof der Rheinfels. Bei - und hier muss man den Mut aller Macher bewundern, denn die Prognosen waren denkbar schlecht - herrlichem Wetter sangen, spielten und musizierten sich rund 180 junge und jung gebliebene Aktive in die Herzen des begeisterten Publikums. Unter der Leitung des Oberweseler Komponisten, Dirigenten und Musiklehrers Alfons Kowalski boten Mitglieder aus der neun Rhein-Hunsrücker Musikvereinen, drei Chören, der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück und der Musikschule der Stadt Koblenz ein Potpourri aus den bekanntesten Disney-Filmen vor einer märchenhaften Kulisse.
Der Schlosshof der „Rheinfels“ war wie geschaffen dafür. Die Stadt Sankt Goar mit ihrem Bürgermeister Walter Mallmann, das Romantik-Hotel Rheinfels und viele fleißige Hände sorgten für ideale Bedingungen vor Ort.
Um 18.30 Uhr - nach „Tal Total“ ging es los. 15 Lieder später waren alle glücklich und zufrieden. Die monatelange Arbeit und eine zum Teil verregnete Generalprobe hatten ihr Ziel erreicht. Es waren 60 Minuten voller Spannung, Witz und hervorragender Leistungen auf der Bühne. In einem grandiosen Finale bleib die Verbeugung vor den Zuschauern und den Mitwirkenden als einzig logische Reaktion übrig!
In dieser Kooperation liefen alle Fäden zusammen, die man hätte verknüpfen können. Die beiden Musikschulen, zwei Musikverbände, viele Vereine und Chöre, das Romantik - Hotel „Rheinfels“ und schlussendlich die Stadt Sankt Goar haben ein für lange Zeit unvergessliches Erlebnis geschaffen. Ein Zeichen dafür, dass Gemeinsamkeit mehr schafft als einer allein! Sicher wird es möglich sein, die Einladung von Bürgermeister Mallmann, unbedingt wiederzukommen, anzunehmen. Allen sei Dank!

Miguel kann dank deutscher Hilfe bald wieder laufen

Loreley-Kliniken St. Goar - Oberwesel:
Elfjähriger Junge aus Angola operiert

In den Loreley-Kliniken in Oberwesel konnte Miguel aus Angola geholfen werden. Hier im Bild: Dr. Rolf Kaltwasser, der Leiter der Allgemein- und Unfallchirurgie, gemeinsam mit den Ärzten Mohamed Majid und Martin Laske sowie der Krankenschwester Annette Sommer (von rechts nach links)
Oberwesel. Miguel Santos, wie wir ihn nennen wollen, kam Mitte Mai aus Luanda, der Hauptstadt Angolas, in die Loreley-Kliniken nach Oberwesel. Im rechten Oberschenkel des elfjährigen Jungen hatte sich eine Osteomyelitis, eine Entzündung des Knochengewebes, gebildet, die in seiner Heimat nicht behandelt werden konnte. „Die Wunde war stark entzündet“, erinnert sich der Stationsarzt Martin Laske. Er arbeitet in der Allgemein- und Unfallchirurgie der Klinik und hat Miguel von Beginn an mit behandelt. Wie genau es zu der Erkrankung kam, ist rückblickend schwer zu sagen, die Ärzte in Oberwesel vermuten jedoch, dass eine Knieverletzung beim Fußballspiel ausschlaggebend war. Die Entzündung, die daraufhin entstand, breitete sich im Knochen aus und nistete sich später im rechten Oberschenkel des Jungen ein. Aber Miguel hatte Glück im Unglück: Der Verein Friedensdorf International aus Oberhausen sorgte schließlich dafür, dass dem kleinen Patienten fernab von seiner Heimat, geholfen wird und brachte ihn in die Loreley-Kliniken nach Oberwesel. Dort haben Dr. Rolf Kaltwasser, der Leiter der Allgemein- und Unfallchirurgie, und seine Kollegen schon häufiger Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten kostenlos behandelt, die durch das Hilfswerk nach Deutschland gebracht wurden.
„Mir geht es schon viel besser“

Den Pflegekräften ist Miguel schon ans Herz gewachsen; hier besucht er Krankenschwester Christel Junker-Wendorff im Stationszimmer, Fotos: Sabrina Dickopf
Als Miguel nach Oberwesel kam, konnte er sein Bein kaum noch richtig bewegen und die Ärzte mussten ihn operieren. „Wir entfernten bei der OP das entzündete Knochen- und Weichteilgewebe bis zur Haut, um den Infektionsherd komplett zu entfernen“, erklärt Martin Laske. „Anschließend legten wir ein lokales Antibiotikum an die Stelle, um die Entzündung zu bekämpfen“, so Laske weiter. „Mir geht es schon viel besser“, sagt Miguel vier Wochen nach der Operation und lächelt dabei. „Nun bleibt abzuwarten, bis sich ausreichend gesundes Knochengewebe gebildet hat, der Knochen wieder stabil ist und Miguel sein Bein wieder voll belasten kann“, sagt Laske.
Deshalb stützt noch eine Bandage das rechte Knie und den Oberschenkel des Jungen. Sein krankes Bein zu beugen, fällt ihm noch ein wenig schwer, doch seine Ärzte hoffen, dass dies durch die Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie mit der Zeit besser wird.
Mit seinen bunten Gehhilfen kann das Kind aber schon über den Stationsflur laufen. Dort kennen die anderen Patienten Miguel schon. Mit ihnen kann er inzwischen auch ein paar Worte wechseln, weil er in den vergangenen Wochen ein bisschen Deutsch gelernt hat. Wenn ihn trotz der vielen Spielzeuge, die ihm geschenkt wurden, mal die Langeweile packt, schaut Miguel im Stationszimmer vorbei. „Natürlich vermisst er seine Eltern und Geschwister“, sagt Dr. Kaltwasser, „aber vor allem unsere Krankenschwestern kümmern sich sehr liebevoll um Miguel und versuchen, ihm damit die Zeit hier so angenehm wie möglich zu machen. Ohne ihre große Unterstützung wäre so etwas gar nicht machbar“, fährt er anerkennend fort.
Wenn der Heilungsprozess weiter so gut verläuft, wird der angolanische Patient Anfang Juli entlassen werden können, so die Prognose seiner behandelnden Ärzte. Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt wird er noch bis November zur Nachsorge im Friedensdorf in Oberhausen bleiben. Dort wird Miguel auch am Lernprogramm der Einrichtung teilnehmen, denn schließlich möchte der aufgeweckte Junge einmal Ingenieur werden.

25 Jahre Gast in Oberwesel
Burgen sind die große Leidenschaft von Rainer Köhler, der seit nunmehr 25 Jahren in Oberwesel seinen Urlaub verbringt. Dies war Anlass für Stadtbürgermeister Jürgen Port den Gast mit einem Buch– und Weinpräsent zu überraschen. Er dankte Rainer Köhler für seine besondere Treue zu Oberwesel und wünschte ihm noch viele weitere Aufenthalte in der Stadt der Türme und des Weines.

V.l.n.r.: Stadtbürgermeister Jürgen Port, Toni Brager, Irene Brager, Rainer Köhler, Lothar Köhler und Andre Köhler
Auch sein Vater und sein Sohn, also drei Generationen Köhler, verbringen zurzeit erholsame Tage im Gästehaus Irene Brager auf dem Hardtweg. Die Leidenschaft für die Burgen teilen alle drei Köhlers und der Vater war es auch, der Rainer Köhler von ihrem norddeutschen Wohnsitz bei Bremen, schon als Kind immer wieder den Wunsch erfüllte die Burgen am Rhein zu besuchen. Mittlerweile hat er über 800 Burgen in ganz Deutschland besucht und sein 15-jähriger Sohn Andre ist bereits ebenfalls vom „Burgenfieber“ infiziert. Die große Liebe ist die Burg Rheinstein. Hier ist Rainer Köhler Mitglied im Förderkreis „Freunde der Burg Rheinstein e.V.“ und hat dort viele Stunden und Tage seines Urlaubes mit Arbeitseinsätzen zum Erhalt dieser wunderschönen Rheinburg verbracht. Und wenn mal kein Besuch einer Burg ansteht sind es die Oberweseler Kunstdenkmäler, wie z.B. die Liebfrauenkirche und die Stadtmauer, die es zu erkunden gilt. „Ganz, ganz liebe Gäste sind die Köhlers und nach 25 Jahren kennenwir die ganze große Familie“, schwärmt Irene Brager. Da hat man so manches schöne Fest, wie den Aldegundismarkt im Oberweseler Stadtwald oder das Mittelalterliche Spectaculum zusammen besucht und ausgiebig gefeiert, lässt sie den Blick zurück schweifen. Das vertraute „Du“ untereinander ist nach einer so langen Zeit längst selbstverständlich und auch die 3. Generation weiß die angenehmen Aufenthalte im Hause Brager bereits zu schätzen. Stadtbürgermeister Jürgen Port überreichte Irene Brager als kleine Anerkennung für ihr gastliches Haus einen Blumenstrauß und Daniela Ziermann von der Touristinformation dankte ihr für die gute vertrauensvolle Zusammenarbeit.

RWE sponsert im Rahmen der Aktion „Aktiv vor Ort“
16 Wanderbänke für die Verbandsgemeinde
St. Goar - Oberwesel im Wert von ca. 3.500,— Euro

Aufgrund einer Initiative von Bürgermeister Thomas Bungert übergaben Mechthild Lorenz und Joachim Busch als Vertreter der RWE AG im Rahmen der Initiative „Aktiv vor Ort“ 16 Wanderbänke an die Ortsgemeinden und Städte innerhalb der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel.
Auf Anfrage von Bürgermeister Thomas Bungert hatte sich Revierförster Hubertus Jacoby sofort spontan bereiterklärt mit den Waldarbeitern die 16 Wanderbänke aus massiver Eiche und heimischen Hölzern zu fertigen. Bürgermeister Thomas Bungert bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere natürlich den Vertretern von RWE auch im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister sowie der Ortsvorsteher innerhalb der Verbandsgemeinde für die große Unterstützung.
Mit dem Aufstellen der Bänke wird ein weiterer Beitrag geleistet, um die Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel als Modellbereich für den wandernden Tourismus auszubauen.

SV Vesalia 08 Oberwesel
gewinnt Verbandsgemeinde-Fußballturnier 2009


Beigeordneter Christian Stahl (2. v. l.) überreichte zusammen mit dem Vorsitzenden der Spvgg. Rheinhöhe Perscheid, Ulrich Hastenplug (li.) Urkunde, Gutschein und Wanderpokal an die Spieler Maximilian Jäckel und Ahmad Bakr vom SV Vesalia 08 Oberwesel
Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Spvgg. Rheinhöhe Perscheid fand am vergangenen Sonntag das Verbandsgemeinde-Fußballturnier auf der Rasensportanlage in Perscheid statt. Da die Mannschaft der SG Laudert aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, spielten die fünf verbleibenden Mannschaften in einer Gruppe Jeder gegen Jeden. Am Ende des Tages zeigte sich mit der Mannschaft des SV Vesalia 08 Oberwesel ein verdienter Sieger, der mit 8 Punkten und 8:1 Toren das Turnier gewann. Auf Platz 2 landete der SV Niederburg, gefolgt von der SG Perscheid, dem SV Damscheid und der SG Werlau.
Trotz zweier Verletzungen von Torleuten wurde fairer Sport geboten, der die zahlreichen Zuschauer zufrieden stellte.
In Vertretung von Bürgermeister Thomas Bungert ehrte der 1. Beigeordnete Christian Stahl die Sieger mit Urkunden und Sportartikelgutscheinen. Dem Turniergewinner überreichte er zusätzlich noch den neuen Wanderpokal der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel.


Wochenendausflug der AH
Absolut fit wie vor 30/40 Jahren als aktive Fußballer zeigte sich die AH des SSV Biebernheim bei ihrem Wochenendausflug nach Oberharmersbach im Schwarzwald. Bestens versorgt vom „Bärenwirt“ standen für die Gruppe u.a. zwei ganztägige Wanderungen durch die herrliche Landschaft auf dem Programm, dabei auch die Bewältigung eines Höhenunterschiedes von fast 700 Metern. Der Flüssigkeitsverlust bei sommerlichen Temperaturen war enorm, konnte aber durchweg wieder ausgeglichen werden.
Auch ein Blick in die Vergangenheit des Schwarzwaldes fehlte nicht. In einer historischen Sägemühle wurde der gesamte Arbeitsvorgang eindrucksvoll demonstriert, und beim Besuch einer originalen Schwarzwaldscheune wurde deutlich, wie hart das Leben hier vor wenigen Jahrzehnten noch war.
„Ihr seid gut drauf!“ meinte anerkennend der „Bärenwirt zum Abschied. Recht hat er.

Abenteuer-Naturerlebnistage
Vom 20.7. - 22.7.2009 bietet der Jugendausschuss der DJK Oberwesel wieder ein Abenteuer-Naturerlebnis mit zwei Übernachtungen auf dem Perscheider Sportplatz an. Auf dem Programm stehen unter anderem: Nachtwanderung, Waldrallye, Abenteuer- und Erlebnisspiele und Lagerfeuerfeeling.
Wenn du DJK-Mitglied, zwischen 9 und 14 Jahren alt bist und ein paar Tage von zu Hause wegkommen möchtest, wird dir der Mix aus Abenteuerspiele, Sport und Naturerlebnis gefallen. Beginn ist am 20.7.2009 um 18.30 Uhr, Abschluss: 22.7.2009 um 11.00 Uhr auf dem Sportplatz Perscheid.
Mitzubringen sind entsprechende Kleidung auch zum Wechseln, Sportkleidung sowie festes Schuhwerk, Isomatte / Luftmatratze / Schlafsack, Messer, Gabel, Löffel, Teller, 10,— Euro für Essen und Trinken.
Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 16.7.2009 auf der Homepage oder Telefon, Pascal Kronenberger
Am Südwall 2, Perscheid, Tel.06744-710663 oder Lisa Monnerjahn, Mainzer Str. 49, Oberwesel, Tel. 06744-1435, gebeten.
Vorinformation: Kindertag 2009
Unter dem Motto „Dschungel - Ein Tag voller Abenteuer“ findet der diesjährige Kindertag am 19.8.2009 für 6-11-Jährige statt. Näheres folgt demnächst in der Presse.


Gelungenes Schulfest der Rheinfels- Schule St. Goar

In einer vollbesetzten Rheinfelshalle vor den Augen vieler Eltern, Großeltern und zahlreicher Ehrengäste brillierten die Schülerinnen und Schüler der Rheinfels-Schule St. Goar mit einem abwechslungsreichen einstündigem Programm.
Jede Klasse hatte in den letzten Wochen zusammen mit ihren Klassenlehrern verschiedene Darbietungen einstudiert: Tänze, Sketche, Singspiele und eine fetzige Modenschau, mit der die Klasse 1b das Programm eröffnete. Die Klasse 2 setzte mit tollen Kostümen die Vogelhochzeit gekonnt in Szene. „Die Ordnung beginnt im Kopf“ war das Thema des lustigen Sketches, den die Klasse 3 darbot. Dabei hatten die Kinder die Lacher auf ihrer Seite.
Nach diesem gesprochenen Vortrag betrat die Klasse 1a die Bühne und sang und spielte „Die 7 Zwerge“ und „Ten little ducks“ . Mit orffscher Begleitung führte die Klasse 4b „Die kleine Raupe Nimmersatt“ mit englischen Texten auf. Den Schlusspunkt setzte die Klasse 4a mit einer tollen Choreografie des Liedes „Go west“.
Überwältigender Applaus war der verdiente Lohn für die hervorragenden Leistungen der Rheinfelsschüler.
 Die Schulleiterin und das Kollegium bedanken sich auf diesem Weg für die vielen helfenden Hände aus der Elternschaft und den Mitarbeitern des Bauhofes St. Goar, allen voran Frank Römer, der für den reibungslosen technischen Ablauf bei der Aufführung sorgte.

Fahrt nach Neuendettelsau
Vom 31. Mai bis 6. Juni 2010 bieten die Kirchengemeinden St. Goar und Oberdiebach-Manubach eine Fahrt nach Neuendettelsau an. Wir wollen uns die Sehenswürdigkeiten der Region (Nürnberg, Rothenburg, fränkische Seenlandschaft, München) anschauen und Einblicke in die Arbeit der Diakonie nehmen. Wir übernachten im Haus Lutherrose.
Alle Zimmer haben Dusche und WC.
Neben dem Besichtigungsprogramm werden wir in den täglichen Andachten auf Gottes Wort hören.
Die Fahrt kostet ca. 290,— Euro / Person im Doppelzimmer. Bei Einzelzimmerbelegung erhöht sich der Preis um 60,— Euro.
Leistung:
- 6 Übernachtungen mit Halbpension
- Fahrt und Ausflugsfahrten
- Rücktrittsversicherung
Anmeldungen erbitten wir bis zum 31. August 2009 an das Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde, Oberstraße 22, 56329 St. Goar.
Anmeldung herunterladen

DJK Skifreizeit 27.3. - 3.4.2010
Ramsau am Dachstein ist der Ausgangspunkt für unsere Skiexkursion 2010. Unser Skigebiet liegt auf einer Höhe von 1.100 m - 2.700 m (Gletscherskigebiet) am Fuße des Dachsteinmassives. Für Alpinskifahrer mit Familie ist dies eines der schönsten Skigebiete mit besonders abwechslungsreichen Skipisten. 117 km Piste mit 47 Seilbahnen bringen uns schnell bergwärts für die nächste Abfahrt. Modernste Beschneiungsanlagen sowie der Dachsteingletscher garantieren Schneesicherheit bis nach Ostern.
Das familiär geführte Hotel „Zur Post“ liegt im Ortsteil Kulm, 6 km entfernt vom Zentraleinstieg in die 4-Berge-Skischaukel in Schladming. Die Skibushaltestelle befindet sich direkt neben dem Hotel.
Die nachfolgenden Preise beinhalten Halbpension und Skipass bei eigener Anreise:
Erwachsene: 500,— Euro
Erwachsene ohne Skipass: 310,— Euro
Jugendliche (16 - 18 Jahre): 420,— Euro
Jugendliche (13 – 15 Jahre): 300,— Euro
Kinder (10 – 12 Jahre): 240,— Euro
Kinder (6 - 9 Jahre): 170,— Euro
Kinder (0 - 5 Jahre): frei
Aufpreis für Nicht-DJK-Mitglieder pro Familie 50,— Euro.
Anmeldetermin für die Fahrt ist Montag, 6. Juli 2009 von 19.00 bis 21.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 06744-8650 bei Hans Peter Lewentz.
Anmeldungen werden der Reihenfolge entsprechend der eingehenden Telefonate notiert. Diese Anmeldung wird erst wirksam durch umgehende Anzahlung von 100,— Euro pro Person auf das Konto der DJK Oberwesel bei der Bopparder Volksbank (BLZ 57091500),
Konto-Nr.: 814821; Stichwort: “Familien-Skifreizeit 2010“.


Berglauf zum Kennenlernen und Testen

Am Samstag, 26. September 2009 findet der 15. Oberweseler Berglauf - „Panoramalauf im Welterbe Oberes Mittelrheintal“, vom Oberweseler Marktplatz zum Aussichtspunkt „Spitzer Stein“ statt. Streckenlänge 6 Kilometer. Höhendifferenz 330 m - siehe hierzu auch Volkslaufkalender des Leichtathletik-Verbandes-Rheinland (LVR).
Für alle, die sich für diesen landschaftlich reizvollen Lauf interessieren und die Strecke vorab kennenlernen möchten, bietet die DJK Oberwesel einen Kennenlern- und Testlauf an. Datum: Donnerstag, 6. August 2009, Treffpunkt: Rhinelander-Stadion Oberwesel (An der B9), Start: 18.00 Uhr (pünktlich).
Gelaufen wird in einem moderaten Tempo, bei dem kein(e) Teilnehmer(in) überfordert wird.
Bei Interesse kann eventuell ein weiterer Kennenlern- und Testlauf folgen. Für diesbezügliche Fragen steht Rainer Müssig unter Telefonnummer 06744-7296, oder montags und donnerstags zwischen 17.50 und 18.05 Uhr im Rhinelander-Stadion Oberwesel gerne zur Verfügung.

Jung und Alt kämpften im neu sanierten Rhinelanderstadion um gute Zeiten, Weiten und Punkte

Zufrieden zeigten sich die Veranwortlichen der Leichtathletikabteilung der DJK Rheinwacht Oberwesel mit dem Ablauf des 1. Schüler- und Seniorensportfestes im Rhinelanderstadion in Oberwesel. Bei den Dreikämpfen stellten die DJK-Schülerinnen und Schüler die stärkste Gruppe. Im Rahmen des Dreikampfes der Schülern M13 stellte der DJK-Leichtathlet Raphael Prämassing mit der Zeit von 10,78 Sek. über 75 m einen neuen Vereinsrekord. auf Alle Teilnehmer des Dreikampfes erhielten für ihre Leistungen Urkunden.
In der Männerhauptklasse stellte DJK-Sportleiter Thomas Rolinger im Diskuswurf ebenfalls einen neuen Vereinsrekord auf. Mit einer Weite von 38,29 m übertraf er seinen bisherigen Vereinsrekord mit dem 2 kg Wurfgerät um 74 cm.
Ein weiteres DJK-Abendsportfest findet am 3. September 2009 im Rhinelanderstadion statt. Die Läufer treffen sich am 26. September 2009 zum 15. Oberweseler Berglauf - Panoramalauf im Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ mit intergrierter DJK-Bundesmeisterschaft.
Die DJK-Leichtathletikabteilung bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung
Die Ergebnise der DJK-Teilnehmer im Einzelnen:
Dreikampf Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen W9 (50 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 1. Strohbach Anna Maria, 967 Pkt (8,73 - 3,12 m - 24,00 m)
Schülerinnen W12 (75 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 1. Monnerjahn Eva, 939 Pkt (13,21 - 3,37 m - 24,00 m)
Schülerinnen W13 (75 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 1. 636 Schmitt Christin, 1.119 Pkt (12,21 - 3,89 m - 28,00 m )
Schüler M8 (50 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 3. Stahl Johann, 639 Pkt (9,61 - 2,95 m - 22,50 m) 5. Field Noah, 576 Pkt (9,31 - 2,80 m - 16,00 m) 7. Silbernagel Marian, 347 Pkt (10,70 - 2,35 m - 11,00 m) 8. D’Avis René, 341 Pkt (11,21 - 2,25 m - 14,00 m)
Schüler M9 (50 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 1. Monnerjahn Marc, 740 Pkt (9,21 - 3,12 m - 27,50 m) 2. Humke Markus, 613 Pkt (9,12 - 2,68 m - 19,50 m)
Schüler M11 (50 m - Weitsprung - Schlagballwurf) 1. Prämassing Andreas, 850 Pkt (8,80 -3,47 m - 31,00 m)
Schüler M12 (75 m - Weitsprung - Ballwurf) 2. Strohbach Tim Pascal, 1.106 Pkt (11,20 - 4,09 - 34,50)
Schüler M13 (75 m - Weitsprung - Ballwurf) 1. Prämassing Raphael, 1.271 Pkt (10,78 - 4,55 m - 46,50 m)
Seniorensportfest
Männer

Diskuswurf: 1. Rolinger Thomas, 38,29 m; Kugelstoßen: 1. Rolinger Thomas, 11,62 m


„Aktionswochenende“ der Oberweseler Tafel
In den Dienst der guten Sache stellten sich am Wochenende 12. und 13. Juni 2009 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberweseler Tafel. Am Freitag und Samstag fand vor und in den Räumen der Ausgabestelle in der Liebfrauenstrasse ein „Flohmarkt“ statt. Hier konnten neben Haushaltsgegenständen wie Töpfen, Gläsern, Geschirr auch Bilder, Kerzenleuchter und sonstige dekorative Gegenstände zu günstigen Preisen erworben werden. Zahlreiche Besucher machten von dem Angebot Gebrauch und freuten sich über so manches „Schnäppchen“. Von dem Verkaufserlös soll für den Oberweseler Tafel-Laden eine neue energiesparende Tiefkühltruhe angeschafft werden.
Vor den drei Supermärkten der Stadt sammelten am Samstagvormittag ehrenamtliche Helferinnen von den vielen Einkäufern reichlich haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Zucker, Kakao, Konserven aber auch Geldspenden ein. Die Mitarbeiter der Tafel sorgen dafür, dass die Lebensmittel gezielt weitergegeben werden. Gewinner dieses Aktionswochenendes waren zweifelsohne die Bedürftigen der „Oberweseler Tafel.“
Die Hilfe ist nötig, denn jede Wochen werden in der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel im Durchschnitt etwa 130 Personen, davon etwa die Hälfte Kinder, durch die Tafel mit Lebensmitteln versorgt. Und bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage kann sich diese Zahl durchaus noch erhöhen.
Herbert Baumgardt und Judith Terhag vom Leitungsteam der Oberweseler Tafel bedanken sich bei allen Helfern und Spendern für die große Unterstützung bei dieser Aktion.


CDU und FDP
bestätigen enge Zusammenarbeit im Stadtrat

Ihre bereits vor den Kommunalwahlen abgesprochene weitere Zusammenarbeit haben die beiden neuen Fraktionsvorsitzenden Ursula Krick (CDU) und Jürgen Hein (FDP) in einer gemeinsamen Sitzung förmlich bestätigt. Dieser Absprache gingen gleich lautende Beschlüsse der zuständigen Fraktionen voraus.
Da die FDP im neuen Stadtrat mit zwei Sitzen vertreten ist, also Fraktionsstatus hat, wird die Mitgliederzahl der wichtigsten städtischen Ausschüsse von sechs auf neun erhöht. Dadurch erhält die FDP dort jeweils einen eigenen Sitz. Als Kandidaten für den 1. und 2. Stadtbeigeordneten wurden Gerhard Rolinger (CDU) und Elisabeth Hein (FDP) nominiert. Über den 3. Beigeordneten könne, so die Aussage der beiden Vorsitzenden, mit der SPD verhandelt werden. Die CDU und FDP-Fraktionen werden künftig regelmäßig gemeinsame Sitzungen durchführen.
Dem neuen Fraktionsvorstand der CDU gehören neben der Vorsitzenden Ursula Krick als deren Stellvertreter die beiden Ortsvorsteher Michael Hubrath (St. Goar - Kernstadt) und Horst Vogt (St. Goar - Werlau) sowie Hildegard Mallmann als Geschäftsführerin an. Stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender wurde Helmut Kwiczorowski.


Chronikteam der Werlauer Heimatfreunde
ging mit 40 Senioren auf Zeitreise

Veranstaltung des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“

Handwerker auf der Grube „Gute Hoffnung“ vor 100 Jahren. Das Bild aus dem Jahre 1909 zeigt von links: Dürr, Hermann Knab, Peter Knab, Franz Wolpert und Vogt (alle Schreiner), Johann Bröder (Schmied), Lorenz Michel (Schlosser), Peter Michel (Schmied); davor drei unbekannte Handwerker. Reproduktion: Klaus Brademann
Dem Wunsch des Stadtbürgermeisters Walter Mallmann, die Werlauer Zeitreise Grube „Gute Hoffnung“ bei „seinen“ Senioren zu präsentieren, ist das Chronikteam der Werlauer Heimatfreunde, Klaus Brademann und Herbert Merten, gern nachgekommen.
Über 40 Senioren, unter ihnen Gäste aus Biebernheim, Holzfeld und Werlau, konnte Bürgermeister Mallmann in diesen Tagen bei einer Veranstaltung des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“ begrüßen. Mit ihnen ging dann Klaus Brademann, der die Fotoshow wie immer sehr informativ präsentierte und kommentierte, auf die Reise. Keinem fuhr der „Zug“ zu schnell und alle schauten gespannt auf die wunderschönen alten Aufnahmen.
Eine Auswahl aus über 300 Fotos ließ die Geschichte der Grube „Gute Hoffnung“ wieder lebendig werden.

Die PowerPoint-Präsentationen „Werlauer Zeitreise - Grube „Gute Hoffnung“ stießen auf großes Interesse beim Seniorenkreis „St. Goarer Geschichte(n)“. Foto: Klaus Brademann
Ein in die Fotoshow eingebundener Bericht von Herbert Merten über eine Schicht der Werlauer Bergleute wurde ebenfalls sehr aufmerksam verfolgt. Hierin wurde jedem nochmals vor Augen geführt, welchen schweren körperlichen Belastungen die Bergleute ausgesetzt waren, um das Brot für ihre Familien zu verdienen. Nachdem der dritte und letzte Teil der Zeitreise, die den Verfall der Grube zum Inhalt hatte, zu Ende war, hielt der „Zug“ an.
Die Reiseführer Klaus Brademann und Herbert Merten wurden mit einem freundlichen Applaus der „Mitreisenden“ belohnt. Ein weiterer Lohn für das gebotene kurzweilige Programm war ein Weinpräsent des „Vinum Sancti Goaris“ von Stadtbürgermeister Walter Mallmann. Das Zeitreiseteam war von dem aufmerksamen und dankbaren Publikum angetan und würde - wenn gewünscht - gern wiederkommen. Herbert Merten

Friedhofsweg in St. Goar - Werlau

Im Rahmen des städtischen Straßenunterhaltungsprogramms erhielt der Friedhofsweg in St. Goar-Werlau eine neue Deckschicht
erhielt eine neue Deckschicht
Nachdem im Rahmen des diesjährigen städtischen Straßenunterhaltungsprogramms in Biebernheim die Straßen „Im Stockgarten“ und „Zum Uhlenhorst“ repariert wurden, kam unmittelbar danach der Friedhofsweg in Werlau an die Reihe. Eine neue Deckschicht sorgt jetzt dafür, dass die Besucher wieder trockenen Fußes den Friedhof erreichen. Nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann sind die nächsten Maßnahmen auf dem Boxberger Hof und im Stadtteil Gründelbach vorgesehen.

Die „Treidler“ führten die St. Goarer Kinder
in die Welt der schönen Künste ein


Die diesjährige Sommerwanderung der Rheinfels-Schüler stand unter dem Thema „Mit den Treidlern auf dem Treidelpfad“
Die diesjährige Sommerwanderung der Rheinfels-Schüler, die von den kleinen Marschierern der Kindertagesstätte „Heiliger Goar“ begleitet wurden, stand unter dem Thema „Mit den Treidlern auf dem Treidelpfad“. Für die Durchführung der Tour hatten die mit der Organisation betrauten Wanderfreunde „Rheinfels“ unter der Leitung von Jürgen Goedert auch den Kulturellen Arbeitskreis Mittelrhein „Die Treidler“ gewinnen können.
So war es kein Wunder, dass dem St. Goarer Wandernachwuchs auf dem Weg von der Schule und der Kindertagesstätte bis zu den Lützelsteinen gegenüber der Loreley ein kurzweiliger Vormittag geboten wurde. An den verschiedenen Raststätten führten die „Treidler“ ihre kleinen Gäste mit großer Geduld und hoher Sachkunde in die Welt der schönen Künste ein.

Die Kinder konnten sich an den Staffeleien mit Pinsel und Farbe beweisen
An Ytonsteinen durften die ABC-Schützen als angehende Bildhauer kraftvoll mit Hammer und Meißel umgehen, aus Tonklumpen Gegenstände ihrer Phantasie formen und sich an den Staffeleien mit Pinsel und Farbe beweisen. Schulleiterin Marlene Eberhard war von den Ergebnissen der Schulstunde in Sachen Kunst begeistert.
Wie bereits bei den vorhergegangenen Schulwanderungen, an denen sich andere örtliche Vereine und Institutionen beteiligt hatten, freuten sich nicht nur die Kinder über das fröhliche Gemeinschaftserlebnis zwischen jung und alt. So wurde dem ältesten Wanderführer Hans Meyer (81) ebenso ein Geburtstagsständchen gebracht wie dem Schüler Daniel Klemmer (9).
Stadtbürgermeister Walter Mallmann, der allen Teilnehmern eine originelle Urkunde ausstellte, wies dankbar darauf hin, dass die St. Goarer Schulwandertage wegen des großen Engagements der örtlichen Vereine eine nicht mehr weg zu denkende Einrichtung geworden ist. Dabei geht es dem Stadtchef auch darum, dass die Kinder die Vielfalt der kulturellen, musischen und sportlichen Möglichkeiten erfahren, die ehrenamtlich in ihrer Stadt geboten werden.

Jahresausflug nach Hamburg der Freiwilligen Feuerwehr St. Goar - Löschgruppe Biebernheim
Am 3. Maiwochenende unternahm die Löschgruppe seinen Jahresausflug in die Hansestadt Hamburg. Am Freitagmorgen startete eine Truppe von 15 Mann mit dem Zug in Richtung Hansestadt. Während der 6-stündigen Zugfahrt konnte sich schon die Truppe genügend auf die Erlebnisse in Hamburg vorbereiten.
In der Stadt angekommen wurden die Gepäckstücke im Hotel verstaut und man unternahm einen Spaziergang durch die Straßen der Hafenstadt. Von den Landungsbrücken ging es mit einem der Doppeldecker Busse auf zu einer 1-stündigen Stadtrundfahrt. Während dieser erfuhr die Gruppe einige interessante Informationen und Ausflugstipps in der Stadt. Außerdem stand an diesem Tag ein besonderes Ereignis bevor nämlich die Taufe eines Kreuzfahrtschiffes. Nach der Rundfahrt ging zu einer kurzen Verschnaufpause ins Hotel und danach zu einem guten Hamburger Fischlokal zum Abendessen. Nach dem Essen wurde die Stadt von der Truppe auf eigene Faust erkundet. Interessante Punkte waren dabei insbesondere St. Pauli und die Reeperbahn.
Nach einem anstrengenden 1. Tag und erholsamer Nacht im Hotel ging es am Samstag direkt mit einer Hafenrundfahrt mit dem Schiff weiter. Dabei wurde unter anderem die Funktion der Speicherstadt erklärt wie auch die Arbeitsabläufe im Containerhafen. Nach der Rundfahrt spaltete sich die Gruppe. Der eine Teil besuchte das Fußballspiel HSV gegen Stuttgart, der andere Teil besuchte die Stadt insbesondere den „Hamburger Michel“. Am Abend traf man sich dann wieder zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Lokal. Den späteren Abend lernte man die Stadt mit Hilfe eines bekannten „Wahlhamburgers“ noch näher kennen. Für manche hieß am späteren Abend nun durchhalten oder kurze Ruhe im Hotel.
Der nächste Programmpunkt war nämlich der Besuch des „Hamburger Fischmarktes“, dieser beginnt bereits am Sonntagmorgen um 5.00 Uhr und endet um 10.00 Uhr. In der alten Fischhalle wird mit Live-Musik das Publikum unterhalten und im Außenbereich werden sämtliche zum Kauf durch „Marktschreier“ angepriesen. Gegen 11.00 Uhr hieß es dann auch schon wieder Segel setzen - Kurs „Richtung Heimat“. Im Zug konnte man die Erlebnisse in Ruhe wieder verarbeiten. Alle waren sich einig, dass dies ein sehr gelungener Ausflug war und man bedankte sich bei den beiden Kameraden, welche die Tour organisiert haben.

DJK Oberwesel - Mittelrhein-Marathon

Reibungsloser Start der Marathonläufer
Auch in diesem Jahr war die DJK Oberwesel wieder für die Organisation am Start des Mittelrheinmarathons in Oberwesel verantwortlich. Rund 30 Helferinnen und Helfer sorgten für Auf- und Abbau der Absperrungen, Getränkeversorgung, Ausgabe der Startunterlagen, Information der Sportler und Startabwicklung.
Doch nicht nur Helfer, sondern auch aktive Sportler der DJK Oberwesel waren am diesjährigen Mittelrhein-Marathon beteiligt.
Die folgenden Sportlerinnen und Sportler vertraten nach intensiver Vorbereitung die DJK Oberwesel:
Nordic-Walking - (10 Km)
Joe Schuck, 01:18:37 Std., Platz 9
Angelika Speicher, 01:24:52 Std., Platz 16
Barbara Ebert, 01:24:58 Std., Platz 17
Elisabeth Schneider, 01:29:07 Std., Platz 41
Anja Muders, 01:29:08 Std., Platz 42
Hanne Müller, 01:34:46 Std., Platz 76
Halbmarathon
Platz Startklasse Platz insgesamt

Schmelzeisen, Markus, 01:25:08 Std., Platz 7, Platz 35
Hammes, Markus, 01:51:51 Std., Platz 82, Platz 829
Becker, Christoph, 01:52:20 Std., Platz 189, Platz 851
Dr. Prämassing, Winfried, 02:02:16 Std., Platz 147, Platz 1319
Oppermann, Andreas, 02:05:54 Std., Platz 272, Platz 1431
Prämassing, Barbara, 02:15:37 Std., Platz 4, Platz 537

DJK-Frühjahreswanderung Gesundheitssport

Große Beteiligung war bei der diesjährigen Herbstwanderung der DJK-Gesundheitssportabteilung zu verzeichnen
Zweimal in jedem Jahr treffen sich Sportlerinnen und Sportler der Gesundheitssportabteilung der DJK Oberwesel zur Wanderung. Die diesjährige Frühjahreswanderung führte die Teilnehmer aus den Herzgruppen und der Diabetesgruppe nach Oberwesel.
Eingeladen waren alle Herz- und Diabetessportler, die betreuenden Ärzte und DJK-Übungsleiter und Partner. Bei schönem Wetter wanderten man über das Michelfeld mit einem kleinen Zwischenstopp an der St. Martinskirche. Danach ging es über die Ringmauer wieder zurück zum Ausgangspunkt. Fahrgemeinschaften wurden gebildet und man begab sich gemeinsam auf die Hardthöhe. Mit schönem Ambiente und geselligem Beisammensein fand die Wanderung dort einen hervorragenden Abschluss.

Thema Eisenbahn erweist sich als Volltreffer
Sonderausstellung im Kulturhaus erfolgreich eröffnet
Zum Glück war es nicht heiß, sonst hätte es womöglich ein Sauerstoffproblem gegeben, so eng drängten sich die Gäste bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Die Eisenbahn am Mittelrhein - 150 Jahre Bahnhof Oberwesel“ im Foyer des Kulturhauses. Der enorme Zuspruch bewies einmal mehr, dass die Eisenbahn die Menschen seit jeher fasziniert.
Ebenso groß wie das Interesse bei den Besuchern war die Freude bei den Verantwortlichen über die gelungene Präsentation der Eisenbahngeschichte in Wort, Bild, Film und einer Fülle von Exponaten. Hausherr Anton Heinrich Hütte begrüßte die Gäste und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Stadtbürgermeister Manfred Zeuner wies in seinem Grußwort auf das vielfältige Engagement der Kulturstiftung Hütte hin, ohne die das kulturelle Leben der Stadt um einiges ärmer wäre. Der junge Chor „Carduelis“ unter der Leitung von Regionalkantor Lukas Stollhof trug mit flotten Melodien und einem launigen „Eisenbahnkanon“ zur guten Stimmung bei. Museumsleiterin Dorit Pohl betonte in ihrer Ansprache, dass die Bahn von den Anfängen bis heute sowohl Fluch als auch Segen für die Stadt darstellt. Einerseits brachte sie einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich und bot nun jedermann die Möglichkeit, große Distanzen schnell zu überwinden. Auf der anderen Seite veränderte die Bahn die Landschaft im Rheintal erheblich, denn sie schnitt viele Ortschaften vom Ufer ab. Beide Aspekte finden auch in der Ausstellung Raum.
Großes Highlight jedoch ist unbestritten die 9 m lange Modellbahnanlage, die den Bereich des Bahnhofs Oberwesel in den 1950-er Jahren darstellt. Zahlreiche liebevoll gestaltete Details und eine Fotokulisse im Hintergrund machen die Szene lebendig: Der Betrachter entdeckt viele heute nicht mehr existierende Gebäude wie die alte Turnhalle und das Strandbad; auch das Rheinufer vor dem Bau der B9 ist ein ungewohnter Anblick. Ein Floß im Hafen weist auf einen Berufszweig hin, der lange ausgestorben ist. Die Anlage wurde von den Modellbahnfreunden Rheingold e.V. aus Bad Salzig gestaltet. An den Wochenenden findet regelmäßiger Schaubetrieb statt. Während der Woche ist ein eingeschränkter Fahrbetrieb möglich. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Theke des Kulturhauses wurde kurzerhand zur „Bahnhofsgaststätte“ umfunktioniert. Hier gibt es Kaltgetränke, Kaffee und eigens für die Sonderausstellung angefertigten „Gleiskuchen“.

Ortsgemeinderat Perscheid
beschließt den Haushaltsplan 2009

In seiner Sitzung am 28.5.2009 hat der Ortsgemeinderat Perscheid den von Ortsbürgermeister Michael Jäckel vorgelegten Haushaltsplan 2009 einstimmig beschlossen. Der Haushaltsplan weist im Ergebnishaushalt einen Jahresüberschuss in Höhe von 13.130,— Euro aus. Dem Gesamtbetrag der Erträge in Höhe von 470.200,— Euro steht der Gesamtbetrag der Aufwendungen in Höhe von 457.070,— Euro gegenüber.
Bürgermeister Thomas Bungert berichtet über das regionalisierte Ergebnis der Steuerschätzung vom Mai 2009 welches auch bei der Ortsgemeinde Perscheid, insbe-sondere bei dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, zu Mindereinnahmen, bezogen auf die Planansätze führt. Die Mindereinnahmen könnten jedoch durch eine höhere Gewinnausschüttung des Elektrizitäts-Zweckverbandes Vor-derhunsrück (EZV) größtenteils aufgefangen werden.
Bei der Gewinnausschüttung durch den Elektrizitätszweckverband Vorderhunsrück (EZV) wurden gegenüber den Erträgen 2008 in Höhe von rd. 19.950,— Euro lediglich 14.950,— Euro veranschlagt. Der EZV hatte in seinem Haushalt für 2009 mit einer Dividendenzahlung durch die RWE in Höhe von 2,— Euro / Aktie gerechnet. Nachdem zwischenzeitlich feststeht, dass die Dividendenzahlung höher ausgefallen ist (4,50 Euro / Aktie) wird sich auch die Gewinnausschüttung an die Mitgliedsgemeinden entsprechend erhöhen.
Die Umlagenbelastung hat sich für die Ortsgemeinde Perscheid gegenüber dem Vorjahr um rund 19.500,— Euro erhöht. Zum einen konnte die sehr starke Anhebung der Kreisumlage (von 39,2 v.H. auf 41,0 v.H.) durch die Senkung des Hebesatzes der Verbandsgemeindeumlage (von 34,3 v.H. auf 33,8 v.H.) nicht vollständig kompensiert werden. Darüber hinaus sind die entsprechenden Umlagegrundlagen, höher als im Vorjahreszeitraum.
Im investiven Bereich sind im Jahr 2009 Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 444.900,— Euro vorgesehen.
Davon sind zunächst 30.400,— Euro für die Fertigstellung „Neuanlegung Kinderspielplatz“ vorgesehen. Nachdem bereits im Vorjahr rd. 36.100,— Euro verausgabt wurden, soll nunmehr das Projekt endgültig realisiert werden. Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern welche durch zahlreiche Arbeitsstunden die Neuanlegung des Kinderspielplatzes ermöglicht haben. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den zahlreichen Sponsoren wie z.B. der örtlichen Banken (Kreissparkassenstiftung, Volksbank Boppard eG, Volksbank
Rheinböllen eG), der RWE Rhein-Ruhr AG sowie dem Land Rheinland Pfalz für die Förderung aus Mitteln des Investitionsstockes.
Der Ausbau eines Wirtschaftsweges ist mit einem Kostenvolumen in Höhe von 87.500,— Euro vorgesehen, wobei eine Förderung in Höhe von 44.000,— Euro bereits vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) bewilligt wurde. Der Ortsgemeinderat beauftragte die Verwaltung, das Vorhaben zügig durchzuführen; der entsprechende Verwendungsnachweis ist gegenüber dem DLR bereits bis spätestens Ende August 2009 zu führen.
Für eine energetische Sanierung am Gemeindehaus sind 305.000,— Euro an Auszahlungen veranschlagt worden. Ein entsprechender Antrag aus Bundesinvestitionsmitteln „Investitionsprogramm nationale Welterbestätten“ wurde mit einer Förderquote von 66,66% (203.300,— Euro) gestellt. Die Maßnahme soll in diesem Rahmen nur bei entsprechender Förderung realisiert werden; eine Entscheidung des potenziellen Zuwendungsgebers ist noch nicht gefallen.
Neben den Mitteln für eine neue Küche im Mehrzweckgebäude (11.000,— Euro) wurden für die Neugestaltung des Grillplatzes 7.000,— Euro in den Etat eingestellt. Die Bürgerschaft soll bei der Neugestaltung des Grillplatzes aktiv eingebunden werden. Im Rahmen einer Bürgerversammlung sollen Ideen gesammelt und anschließend von einem Gremium/Ausschuss umgesetzt werden.
Die geplanten Einzahlungen aus Investitionstätigkeit betragen 269.750,— Euro sodass sich aus Investitionstätigkeit ein negativer Saldo in Höhe von 175.150,— Euro ergibt.
Dieser wird durch den Überschuss aus dem Saldo der ordentlichen Einzahlungen und Auszahlungen in Höhe von 41.230,— Euro teilweise aufgefangen. Es ergibt sich ein Finanzierungsbedarf in Höhe von 133.920,— Euro welcher über die bestehenden Rücklagenmittel abgedeckt werden kann; die Rücklagenmittel betragen Ende 2009, bei plangemäßem Verlauf, noch rund 46.000,— Euro.
Abschließend bescheinigt Bürgermeister Thomas Bungert der Ortsgemeinde Perscheid eine solide Haushaltsführung. Die Ortsgemeinde Perscheid sei schuldenfrei, verfüge über Rücklagen und weise eine komfortable freie Finanzspitze aus.
Die Realsteuerhebesätze der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer wurden unverändert belassen. Auch die Hundesteuersätze sowie die im Rahmen der Haushaltssatzung festgesetzten Gebühren für das Bestattungswesen entsprachen ebenfalls dem Vorjahr.


Ausbau der Ortsdurchfahrt in St. Goar - Werlau in Planung
Damit der Ausbau der L213 in der Ortsdurchfahrt von St. Goar - Werlau, wie zurzeit durch den Landesbetrieb Mobilität beabsichtigt, im übernächsten Jahr zügig in Angriff genommen werden kann, beginnen in den nächsten Tagen die Abstimmungsgespräche der an der Maßnahme beteiligten Behörden. Dazu kommen nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann neben dem Landesbetrieb, die Rhein-Hunsrück-Wasserversorgung, die RWE, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeindewerke zum Ortstermin.
Die Tatsache, dass der Planungsauftrag für die Maßnahme an das gleiche Büro vergeben wurde, welches auch die Dorferneuerung des St. Goarer Höhenstadtteils moderiert, ist für Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Ortsvorsteher Horst Vogt sehr erfreulich, da dadurch die aus der Dorfmoderation resultierenden zahlreichen Anregungen aus der Bürgerschaft direkt in die beginnende Planung einfließen können.
Mallmann und Vogt werden bei den Abstimmungsgesprächen erneut auf die dringende Beseitigung einzelner Gefahrenstellen in der sehr schadhaften Straße hinweisen, die noch vor dem geplanten Ausbau zeitnah notwendig sind. Das Projekt „Ferienpark Werlau“ werde durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt nicht tangiert, da nach Aussage von Mallmann und Vogt dieses nach einem entsprechenden Beschluss des Ortsbeirats unter anderem nur dann realisiert werden könne, wenn dieses eine eigenständige und außerhalb der Ortslage gelegene Anbindung erhalte.

Ob 16 oder 96 - die Liebe zur klassischen Musik verbindet: das beeindruckende Konzert eines ungleichen Duetts
im Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

Mancher mag sich zunächst die Augen gerieben haben als die 16- jährige Vera Müller aus Urbar und der 96- jährige Reinhold Schmid gemeinsam vor das Publikum traten. Reinhold Schmid ist den Musikfreunden seit vielen Jahren ein lieber Weggefährte, spielt er doch an jedem zweiten Mittwoch eines Monats auf seinem Klavier klassische Werke und moderiert gekonnt das eigene Programm.
So hat er im Loreley-Seniorenzentrum bereits 34 mal mit seiner Virtuosität den Zuhörern große Freude bereitet. Für dieses Konzert tritt er allerdings galant etwas in den Hintergrund, um seiner 16- jährigen Kollegin den Platz im Rampenlicht zu überlassen. Vera Müller spielt nicht nur leidenschaftlich Violine, sondern auch ausgezeichnet Klavier. Das im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie gewann mit diesem Instrument am Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK) in Mainz im „Jugendförderwettbewerb“ einen 1. Preis und darf deshalb ein Jahr zusätzlichen Förderunterricht im PCK genießen. Verbunden mit diesem Preis ist auch die Mitgliedschaft im Kammermusikensemble des Konservatoriums. Mit 10 jugendlichen Musikern (Geige, Trompeten, Querflöten, Klarinette, Gitarre und Klaviere) steht sie auf vielen Bühnen in ganz Deutschland.
Seit April 2009 ist sie Mitglied im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, mit dem sie in den Osterferien auf einer Konzertreise durch Frankreich, Polen und Deutschland war.
Vera Müller besucht noch die Hildegardisschule in Bingen, wo sie in drei Jahren das Abitur machen möchte. Dabei hat sie ihr großes Ziel vor Augen, eines Tages als Profimusikerin - vielleicht als Pianistin oder Orchestermusikerin - um die Welt zu reisen. Sie spielt bereits seit dem 7. Lebensjahr Klavier und hat, vom Uropa inspiriert, dessen Leidenschaft dem Violinenspiel gehörte, mit 12 Jahren begonnen, auch dieses Musikinstrument zu erlernen.
Bei dem Konzert der beiden Musiker- im Duett oder als Solist - wurde „Air“ von Johann Sebastian Bach, „Romanze“ in f-moll von Peter Tschaikowski, der 1. Satz aus dem 9. Violinenkonzert von Charles de Bériot, das „Ave Maria“ von Charles Gounod und der „Aufschwung“ in f-moll aus den Fantasiestücken von Robert Schumann mit großem Engagement und Perfektion vorgetragen. Reinhold Schmid überraschte abschließend seine Zuhörer noch mit dem Schlager„tea for two“ und Vera Müller intonierte noch einen argentinischen Tango. Musik verbindet über Länder-, Kultur-, Epochen- und Altersgrenzen - alle Zuhörer durften das live erleben.
Langanhaltender Beifall, frohe und glückliche Mienen bei den Zuhörern und dem Musikerpaar sowie die Zusage, bald wieder ein gemeinsames Konzert zu geben, rundeten diesen Nachmittag ab.


Patenschaftskompanie der Stadt St. Goar war im Einsatz

Gruppenfoto der im Heimbachtal aktiven Soldaten
Zu einem zweifachen Arbeitseinsatz weilten Soldaten der St. Goarer Patenschaftskompanie aus Diez in der Rheinfelsstadt. Sie absolvierten ihre erste Übung im Heimbachtal, wo sie das Bachbett des gesamten Wasserlaufs entlang des Wanderweges unter Anleitung von Bauhofleiter und Wanderwart Jürgen Goedert von Totholz säuberten. Diese Arbeiten wurden infolge der jüngsten Regenfälle dringend notwendig, damit das Fanggitter im Heimbach oberhalb von St. Goar-Fellen frei gehalten wird und die in früherer Zeit aufgetretenen Überschwemmungen und sich ausbreitenden Schlammlawinen auf der Dorfstraße vermieden werden.

Die militärischen Patenkinder trugen auf den Gehwegen innerhalb der Burg Rheinfels wieder den teilweise fehlenden Belag auf
Ortsvorsteher Michael Hubrath: „Die Soldaten haben eine gute und sinnvolle Arbeit geleistet.“
In einem weiteren Einsatz trugen die militärischen Patenkinder unter der Leitung von Oberfeldwebel Andreas Conrad auf den Gehwegen innerhalb der Burg Rheinfels wieder den teilweise fehlenden Belag auf. Die jüngsten Regenfälle hatten den Weg so stark ramponiert, dass er teilweise nicht mehr begehbar war. Stadtbürgermeister Walter Mallmann und die Patenschaftsbeauftragte Ursula Krick luden die Soldaten im Anschluss an die Arbeiten zu einer demnächst stattfindenden gemütlichen Runde ein.

DJK-Erlebnisturnen
Jeden Mittwoch von 17.00 - 18.00 Uhr haben bewegungsbegeisterte Jungen im Alter von 6-12 Jahren die Möglichkeit an der etwas anderen Sportstunde teilzuhaben. So lernt man spielerisch den eigenen Körper kennen und kann sich dennoch nach Lust und Laune auspowern. An allererster Stelle steht natürlich der Freude der Kinder an der Bewegung. Vielfältige Bewegungserfahrungen und erlebnispädagogische Inhalte stehen im Mittelpunkt, d.h. die Kinder werden immer neuen, spannenden Aufgaben ausgesetzt, die sie mittels gegebener Materialien bewältigen müssen. Dadurch kräftigen sie unbewusst ihren Körper, verbessern ihre Koordination und Haltung und machen soziale Erfahrungen im Spiel mit anderen. Geleitet wird die Erlebnisstunde von dem DJK Übungsleiter Lukas Monnerjahn.
Wer Interesse hat, sollte mittwochs von 17.00 - 18.00 Uhr in die Großsporthalle kommen.

Neue Leitung bei „Fit ab 50“
Körperliche Fitness, Freude und Spaß an der Bewegung sind die Ziele der DJK-Frauensportgruppen. Koordinationsübungen mit Musik und verschiedenen Kleingeräten bilden den Schwerpunkt des Übungsprogramms. Christel Fischer und Christa Schneider, zwei erfahrene, qualifizierte Übungsleiterinnen der DJK Oberwesel, sorgen ab sofort für die Fitness der Teilnehmerinnen. Jeden Montag von 20.30 - 21.30 Uhr treffen sich interessierte Frauen in der Großsporthalle des Oberweseler Schulzentrums.

Rheinfels-Schule St. Goar siegte
Einen nicht erwarteten Erfolg errang das 3. Schuljahr der Rheinfels-Schule St. Goar bei den Waldjugendspielen am 19. Mai in Boppard, bei denen insgesamt 373 Kinder aus acht Schulen teilnahmen.
An insgesamt zwölf Stationen stellten die Kinder unter Beweis, was sie über Tiere und Pflanzen des Waldes gelernt hatten. Auch die körperliche Betätigung kam während des drei Stunden andauernden Wettkampfes nicht zu kurz.
Mit ihrem Lehrer Hermann-Josef Muders konnten sich die St. Goarer Grundschüler bei der Siegerehrung am Ende des anstrengenden Wettbewerbs über den 1. Platz freuen. Dazu gab es 75,— Euro für die Klassenkasse, Eintrittskarten für den Zoo in Neuwied, eine Urkunde und eine Plakette.

„Bilder des Südens“ in der Loreley-Klinik Oberwesel
Unter diesem Motto stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auslandsmalkurse, die Dr. Armin Thommes alljährlich durchführt, ihre Gemälde in der Loreleyklinik in Oberwesel aus. Neben den Malkursen, die im Galerie-Atelier-Thommes in St. Goar-Biebernheim stattfinden, führt der Freie Künstler und Privatdozent der Malerei seine „Schülerinnen und Schüler“ schon seit acht Jahren zu besonders interessanten Malorten im Ausland. Die Zielländer sind dabei Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland.
Tagsüber wird an imposanten Plätzen die Malpraxis geschult und abends geht es in den Theorieeinheiten um die Philosophie der spezifischen Malvarianten. In der Toscana stehen Florenz und u.a. San Giminiano auf dem Programm, und es wird die Philosophie der Renaissance-Malerei besprochen. In Griechenland sind Athen und Kap Sounion zentrale Stationen und die Philosophie der klassischen Antike (Platon, Aristoteles) und deren Wirkung auf die moderne Malerei wird in den allabendlichen „Sitzungen“ diskutiert.
In Spanien beziehen sich die Praxis und die Theorie auf den berühmten Surrealisten Salvadore Dali. Dali´s Lebensumfeld am Cap Creus (Costa Brava) bietet hier viele wunderbare Motive. Und in der Provence folgt der Malkurs den „Wurzeln des Expressionismus und der Abstraktion“. In Arles und Aix en Provence geht es um die Motive von Vincent van Gogh und Paul Cézanne. Nach vier Jahren wiederholen sich dann die Zielorte mit veränderten Motiven. Die Ausstellenden sind teilweise schon seit mehreren Jahren bei Dr. Thommes „in der Lehre“, und einige konnten sogar schon eigene Ausstellungserfahrungen sammeln.
Es stellen aus: Hella Ackermann (Biebernheim), Monika Baab (Biebernheim), Helga Bleifeld (Bacharach), Hannelore Hammes (Beulich), Ursula Herrmann (Boppard), Brigitte Göttl (Bingen), Bettina Laun (Bad Sobernheim), Ursula Maurer (Manubach), Dr. Peter Mesletzky (Emmelshausen), Werner Schmitz (Düsseldorf), Marion Seiser (Boppard) Angelika Ströbel (Münster-Sarmsheim) und Rudolf Thommes (Biebernheim).
Zur Vernissage am Donnerstag, 25. Juni 2009, sind alle Interessierten ganz herzlich eingeladen! Die Gemälde sind dann noch bis zum 31. August 2009 ausgestellt.
Weitere Infos unter http://www.Galerie-Thommes.de.

Kulturhaus Oberwesel plant Fahrt
zum Mercedes-Benz-Museum

Bis 15. Juli anmelden - Sonderpreis für Förderkreis-Mitglieder
Am Sonntag, 9. August 2009 unternimmt das Kulturhaus Oberwesel eine Kulturfahrt anderer Art. Alle Kulturinteressierten, insbesondere Freunde und Liebhaber von Technik und Autos, haben in diesem Jahr Gelegenheit, die Geschichte des Automobils einmal hautnah zu erleben. In diesem Jahr geht die Fahrt zum Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart.
Über 120 Jahre innovative Automobilgeschichte werden hier gezeigt. Zu sehen sind unter anderem die ersten Automobile der Welt von Karl Benz und Gottlieb Daimler sowie Limousinen und Sportwagen aus den 1920-er und 1930-er Jahren und ganz besonders die Autos, die den Mythos Mercedes ausmachen, allen voran die „Silberpfeile“, die nach dem Krieg viele glorreiche Kapitel der Mercedes-Benz-Renngeschichte geschrieben haben.
Lassen Sie sich von Meilensteinen der Technik, zukunftsweisendem Design und der einzigartigen Geschichte der Fahrzeuge faszinieren. Tauchen Sie ein in das Reich der Automobilgeschichte in einem Gebäude, das seine eigene Faszination ausübt, einem Museum mit einer Ausstellungsfläche von 16.500 qm und über 160 Fahrzeugen auf insgesamt 9 Ebenen.
Die Abfahrt mit einem modernen Reisebus erfolgt am 9. August um 7.30 Uhr ab dem Busbahnhof Oberwesel. Gegen 14.30 Uhr ist die Rückfahrt ab Stuttgart vorgesehen mit einem Abstecher in die Pfalz. Die Ankunft in Oberwesel wird am Abend gegen 19.00 Uhr sein.
Der Preis für Busfahrt und Museumsführung beträgt 32,— Euro für Nichtmitglieder und 30,— Euro für Mitglieder des Förder- und Freundeskreises der Kulturstiftung Hütte. Hinzu kommt der Eintrittspreis mit 8,— Euro bzw. ermäßigt 4,— Euro für Auszubildende, Studenten, Schüler ab 15 Jahren, Wehr- / Zivildienstleistende und Rentner (nur gegen Vorlage eines Ausweises). Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 30 Personen.
Anfragen, Buchungen und Kartenerwerb über das Kulturhaus Oberwesel, Rathausstraße 23, 55430 Oberwesel, unter Tel. 06744-714726 oder info@kulturhaus-oberwesel.de.
Anmeldeschluss ist der 15. Juli 2009. 


Förderverein Rheingoldbad St. Goar e.V. - Schwimmmeister im Rheingoldbad verabschiedet
Mitte Mai 2009 überreichte Achim Stein, links im Bild, im Namen des Fördervereins, Herrn Artur Pierau einen Präsentkorb. Mitglieder des Vorstandes gratulierten A.P. zur Beendigung des Dienstverhältnisses und wünschten ihm für den weiteren Lebensweg Gesundheit, Freude und viele Aktivitäten.

Stadtmeisterschaft 2009
der Schützengesellschaft 1344 zu St. Goar e.V.

Am 17.5.09 fand auf unserem Schießstand die erste St. Goarer Stadtmeisterschaft statt. Eingeladen waren Vereine, Gruppen, Nachbarschaften und Familienverbände. Die Vereine bzw. Gruppen sollten Mannschaften mit jeweils 4 oder besser 5 Schützen bilden. So konnten wir bei schönem Wetter 13 Mannschaften mit insgesamt ca. 50 Schützen und auch weitere Gäste begrüßen.
Die gemeldeten Mannschaften waren:
Löschzug St. Goar 1, Löschzug St. Goar 2, Kegelclub Biebernheim, SPD Ortsverein, Stadtsoldaten Männer, Stadtsoldaten Frauen, CDU Stadtverband Männer, CDU Stadtverband Frauen, Hansenorden, Musikverein St. Goar, KG rot-weiß St. Goar, Rheinfelsschule Klasse 1a und Ü40-Gruppe.
Bei geselligem Beisammensein auf unserer schönen Terrasse mit Rheinblick konnten sich die Teilnehmer und Gäste mit Getränken, Kaffee und Kuchen und Würstchen die Wartezeit vertreiben. Für Kinder und Interessierte Stand auch ein Lasergewehr zur Verfügung, das viel und gerne genutzt wurde. Währenddessen wurde der spannende Schieß-Wettkampf durchgeführt. Geschossen wurde mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf 50 m. Jeder Teilnehmer gab 5 Wertungsschüsse ab. Der Wettkampf wurde mit viel Disziplin und Engagement durchgeführt und die geschossenen Ergebnisse waren beachtlich. Hierfür sprechen wir den Teilnehmern unsere Hochachtung aus.
Im Anschluss an den Wettkampf führten wir die Siegerehrung durch. Der erste Preis war für die Siegermannschaft eine große Holzscheibe mit unserem Wappen (von Karl-Horst Kramb gefertigt) und für die 2. und 3. Mannschaft jeweils einen Pokal. Zudem bekamen alle Mannschaften eine Urkunde und eine Flasche Sekt und der beste Schütze je Mannschaft einen Orden. Abschließend belohnten wir Joachim Gorgus als besten Einzelschützen mit einem besonderen Orden.
Die ersten drei Gewinnerplätze wurden wie folgt ausgeschossen:
Platz: CDU Stadtverband Männer
Platz: Rheinfelsschule Klasse 1a
Platz: Musikverein St. Goar
Am Abend waren sich alle Gäste einig, es war ein sehr gelungener Nachmittag. Mit diesem tollen Ergebnis werden wir im nächsten Jahr diese Veranstaltung wiederholen.

Weinkonvent probierte die Köstlichkeiten des Piemont
Das Piemont sei die beste Weinregion Italiens, wo auf rund
100.000 Hektar Rebfläche über vier Millionen Hektoliter Wein erzeugt würden, und dass dort insgesamt etwa 26.000 Winzer und Kellereien edelste Tropfen kelterten und im Angebot führten. Das hatte Präsident Reinhard Franz vom Weinkonvent zum Hl. Goar in einem schlauen Buch gelesen und daher wollte er mit seinen Weinschwestern und Weinbrüdern mehr darüber erfahren, sodass die diesjährigen Weinreise vom Konvent des St. Goarer Stadtheiligen in die norditalienische Region führte.

Gruppenbild im Weingut Tenute Cisa Asinari dei Marchesi di Gresy
Die vinologische „Tour de Piemont“ begann im kleinen Weingut Cascina Orsolina in Moncalvo, wo der Barbera d’Alba, dessen rubinrote Farbe beim jungen Wein intensiv ist und nach der Lagerung ins Granatrot tendiert und der von einem trockenen, körperreichen, leicht tannischen Geschmack mit ausgeprägter Säure begleitet wird, begeisterte. Höchstes Lob erhielt das idyllisch gelegene Gut mit angeschlossenem Gästehaus von Weinbaupräsident Gerhard Lambrich ob seines liebevoll gestalteten Ambientes.
Wie aus dem Bilderbuch präsentierte sich die nächste Station auf der erlebnisreichen Weintour, das Herzstück der Tenute Cisa Asinari dei Marchesi di Gresy, La Martinenga. Unterhalb der beiden wohl bekanntesten Lagen von Barbaresco, Asili und Rabajà, liegt der Gutshof, eingebettet in die Lage Martinenga. Diese Lage umfasst insgesamt elf Hektar in einem Stück und befindet sich zur Gänze im Besitz der Tenuta. Alberto Cisa Asinari di Gresy, so erklärte die bildhübsche und sachkundige Mitarbeiterin des Hauses, habe als Erster das Potenzial von Martinenga erkannt.
Der Barbaresco, dem die inzwischen bereits dem piemontesischen Wein sehr zugewandten Weintouristen zusprachen, wird zu 100 Prozent sortenrein aus der Nebbiolo gekeltert. Er ist seinem berühmteren Bruder Barolo sehr ähnlich. Durch die klimatisch bedingte frühere Traubenreife ist er gegenüber dem Barolo aber etwas milder, weniger robust und alkoholreich und hat dadurch auch eine kürzere Lebensdauer.
Der als König der Weine bezeichnete Barolo war bereits in der Antike berühmt. Seinen Ruhm verbreitete jedoch Italiens erster Ministerpräsident Camillo Benso Graf von Cavour, der nach seinem Erwerb des Schlosses von Grinzane zweihunderttausend Weinstöcke anpflanzte, die er der Obhut eines berühmten französischen Önologen anvertraute. Heute wird der Barolo von Kennern als der Beste der piemontesischen Rotweine angesehen oder zumindest als ein Wein in den ersten Reihen der Weinaristokratie. Davon konnten sich die mittelrheinischen Weinfreunde in der Cantina del Conte in Grinzane Cavour, einem kleinen, aber pikfeinen Weingut ausgiebig überzeugen.
Den Abschluss der in sehr unterschiedlichen Gütern mit unterschiedlichem Wein - aber alle gut, wie es der Alt-Konventspräsident Wendelin Hoffmann auf den Punkt brachte - fand im über einhundert Hektar großen Landgut Fontanafredda statt. Hier werden nur Trauben von kontrollierter Herkunft verarbeitet, sowohl aus den siebzig Hektar großen betriebseigenen Weinbergen als auch von den vierhundert Winzern der Region, die ihre Trauben anliefern. Dieses Verhältnis beruhe auf einer seit Generationen bestehenden Vertrauensbasis.
Dass aber auch eine hohe Kochkunst im Piemont allgemein verbreitet ist, das konnten die mittelrheinischen Genießer im Spezialitätenrestaurant „Pane E Vino“ in Cherasco feststellen: Die weltberühmten Gerichte wie feinste Ravioli oder Gnocchi sind piemontesische Gerichte und die Weißen Trüffel - die berühmtesten stammen aus Alba - mit ihrem unbeschreiblichen, betörenden Duft erheben selbst einfache Speisen zu göttlichem Genuss. Bei dieser Gelegenheit wagten sich die beiden Alt-Konventspräsidenten Walter Mallmann und Wolfgang Krammes unter fachkundiger Leitung des Weinbaupräsidenten Gerhard Lambrich an besondere Weinjahrgänge, wohl wissend, dass diese nicht im Reisepreis enthalten waren.
Mit einem ausgedehnten Besuch in der Olympia- und Fiatstadt Turin endete eine an Eindrücken reichhaltige Weinreise, die von Wolfgang Volk (Spay) sorgfältig vorbereitete und von der einheimischen Reiseleiterin Antonella Caruso mit einem außergewöhnlichen Sachwissen geleitet wurde.

Sonderausstellung „Die Eisenbahn am Mittelrhein -
150 Jahre Bahnhof Oberwesel“

Kulturhaus Oberwesel, 6. Juni bis 13. September 2009 - Modellanlage und historisches Bahnhofsinventar laden in die Welt der Eisenbahn ein
Oberwesel feiert die Eisenbahn. Vor 150 Jahren wurde die Rheinstrecke Koblenz-Bingerbrück fertig gestellt und der Bahnhof Oberwesel nahm seinen Betrieb auf. Eine Sonderausstellung im Kulturhaus, unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Verkehrsministers Hendrik Hering, nähert sich dem Mythos Bahn von verschiedenen Seiten.

Der „Rheingold-Express“ (FD 102 mit der Lok 18 527) am 10. April 1938 vor den mittelalterlichen Stadttürmen von Oberwesel, Foto: Carl Bellingrodt
Nostalgie pur findet der Ausstellungsbesucher vor, wenn er in die Bahnhofswelt des vergangenen Jahrhunderts eintaucht. Zahlreiche Gegenstände - aus der Kaiserzeit bis hin zu den 1980er Jahren - erinnern an die Glanzzeit der Bahnhöfe im Rheintal. Markus Göttert, Fahrdienstleiter bei der Deutschen Bahn, stellte wahre Schmuckstücke aus seinem großen Sammlung zur Verfügung. Wenn der altmodische Fahrkartendrucker die Eintrittskarte für die Ausstellung ausspuckt, wird die „gute alte Zeit“ lebendig. Ausgesprochene Raritäten sind historische Uniformen der einst hoch geachteten Bahnbeamten.
Das Geburtstagskind selbst, der Bahnhof Oberwesel, zeigt sich in einer Modellbahn im Gewand der 1950er Jahre. Die 9 Meter lange Anlage, von den Modellbahnfreunden Bad Salzig gebaut, lässt die Herzen aller Modellbaufreunde höher schlagen. Regelmäßiger Fahrbetrieb während der Ausstellung ist gewährleistet.
Ein weiteres Highlight ist die Präsentation zahlreicher Modelle von Zügen, die in den letzten Jahrzehnten auf der Rheinstrecke unterwegs waren. Die Krönung dieser Sammlung ist der legendäre „Rheingold“. Er ist in allen Varianten, die zwischen 1928 bis 1987 auf großer Fahrt zwischen der Nordsee und den Alpen waren, zu sehen.
Der historisch interessierte Ausstellungsbesucher findet eine Fülle von Bildern und Dokumenten zum Eisenbahnbau im Mittelrheintal. Am Beispiel von Oberwesel und seinen Nachbarstädten wird deutlich, welchen ungeheuren Fortschritt die Bahn mit sich brachte, aber auch welche gravierenden Veränderungen das Rheintal erfuhr.
Die Feierlichkeiten zur Einweihung der Bahn am 15. Dezember 1859 waren glänzend, allein bei der Lektüre der Speisekarten dieses Tages reibt sich der Besucher von heute die Augen. Für Oberweseler Insider gibt es zusätzlich Gelegenheit sich zu wundern, wird doch deutlich, dass manche aktuellen Probleme mit der Bahn gar nicht so neu sind.
Auch in anderer Hinsicht hat Oberwesel Eisenbahngeschichte geschrieben. Die Stadt war und ist die Lieblingskulisse vieler Eisenbahn-Fotografen. Es gibt sicher keine Lokomotive, die nicht vor den eindrucksvollen mittelalterlichen Türmen der Rheinstadt fotografiert worden ist. Eine schöne Auswahl alter und neuer Fotografien in der Ausstellung belegt die Attraktivität des Standorts. Aber auch die Freunde bewegter Bilder kommen auf ihre Kosten. Filmausschnitte, teilweise selten gesehene Raritäten, dokumentieren Eisenbahngeschichte.
Zu guter Letzt gibt es eine Spielzeug-Eisenbahn, so dass sich auch die kleinen Besucher in der Ausstellung sicher nicht langweilen.
Kulturhaus Oberwesel, Rathausstraße 23, 55430 Oberwesel, Tel. 06744-714726, Fax 06744-714728, info@kulturhaus-oberwesel.de, http://www.kulturhaus-oberwesel.de.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 14.00 bis 17.00 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder (6 - 14 Jahre) 1,— Euro, Schüler, Studenten, Behinderte mit Ausweis 1,50 Euro, Gruppen ab 10 Personen 2,— Euro pro Person.

Besuch der Neurieder Kameraden
zum 130-jährigen Gründungsfest des Vereins
zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Oberwesel e.V.

Nachdem der Besuch bei den Neurieder Kameraden im vergangenen Jahr bereits ein voller Erfolg war, fanden sich auch in diesem Jahr wieder einige Interessierte um dort das 130-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Neuried zu feiern.
Am 30.4. war es dann so weit: Alle Verkehrswege die nach München führen wurden genutzt, um die Kameraden zu besuchen. Per Bahn und PKW starteten 15 Feierwillige in Richtung bayrische Hauptstadt, zwei weitere Kameraden wurden am Freitag eingeflogen. Trotz straffem Rahmenprogramm ließen es sich die Neurieder nicht nehmen, uns am Hauptbahnhof zu empfangen und für den Transport zum Gerätehaus zu sorgen.
Für die meisten stand dort erstmal Erholung von der langen Reise an, bevor es dann ins nahe gelegene Festzelt zum Kameradschaftsabend ging. Zur Überraschung aller, wurden reichlich bayrische Schmankerl und die obligatorische Maß komplett kostenlos angeboten, was eine gute Grundlage für einen stimmungsvollen Abend bildete.
Noch bevor die „Rockaholix“ zum Tanz aufspielten, nutzte der mitgereiste Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Bungert und die Vorsitzende des Fördervereins Marion Bungert die Zeit, um ein paar Gruß- und Dankesworte zum 130jährigen Bestehen an die Neurieder zu richten. Verbunden damit überreichten beide dem Neurieder Vereinsvorsitzenden Guido Lechner ein Fässchen mit heimischen Wein, sowie eine Schiefertafel mit dem Wappen der Verbandsgemeinde. Nach dem zünftigen Abendessen fiel dann der Startschuss für einen stimmungsvollen und kurzweiligen Abend, der an den folgenden Tagen fortgesetzt werden sollte.
Pünktlich um elf Uhr des nächsten Morgens traf man sich wieder am Festplatz um die Aufstellung des Maibaums zu verfolgen. Gemäß der Tradition wird dieser alle drei bis vier Jahre, je nach Zustand des Stammes, mit einem kleinen Festakt, unter Beobachtung aller Neurieder Bürger, aufgestellt.
Der Rest des Tages blieb zur freien Verfügung worauf sich ein Teil der Gruppe zu einem Besuch der Münchener Innenstadt entschloss. Nach der Erkundung des Marienplatzes und einem Streifzug vorbei am Viktualienmarkt konnte man zusammen mit zahlreichen Münchenern im englischen Garten dem Trubel der Großstadt entkommen und im Stadtgarten den sonnigen Tag genießen.
Am Samstagvormittag konnten sich alle ein Bild vom deutschen Reinheitsgebot machen. Zusammen mit einigen Kameraden der Neurieder Wehr ging es zur Brauerei nach Aying.
Die preisgekrönten Biere werden dort seit über 130 Jahren gebraut und schaffen es wegen der großen Beliebtheit meist nicht über die Münchener Grenzen hinaus.
Ein erlebnisreicher Rundgang führte uns durch das 1999 neu errichtete Werk in dem jeder hinter die Kulissen einer Brauerei blickte und manch einer doch sehr überrascht vom Umfang des Brauprozesses war. Nach der Präsentation einer Licht- und 3D-Show konnte sich dann jeder selbst, während einer Verkostung, von der Qualität des bayrischen Nationalgetränks überzeugen.
Am Abend fand die eigentliche Feier zum Gründungsfest statt. Die „Högel-Fun-Band“ startete gleich mit einer Stimmungsrakete und überraschte somit das außerhalb der Karnevalszeit eher ruhigere Gemüt der Rheinländer. Wenige Minuten nachdem die ersten Strophen über die Lippen des Sängers gingen, hielt es die Neurieder nicht mehr auf ihren Plätzen und tanzten auf Tischen und Bänken. „Das können wir besser!“ war dann der Aufruf und so riss es auch die Oberweseler von ihren Plätzen, was der Auftakt für einen sehr stimmungsvollen Abend wurde.
Nach der eher kurzen Nacht hieß am frühen Sonntagmorgen in Schale werfen, für den Gottesdienst in der neu erbauten Kirche. Im Anschluss an die Ansprache von Pfarrer Wieslaw Poradzisz, die ganz im Zeichen der Feuerwehr Neuried stand, ging es zusammen mit vielen Nachbarwehren im Gleichschritt zum Festplatz, wo jeder die Möglichkeit zu einem Abschieds-Maß gehabt hätte, wenn nicht der Zug warten würde.
So chauffierte uns der Kommandant Werner Sperr persönlich zum Münchener Hauptbahnhof und verabschiedete uns dort, in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, worauf alle sicherlich gerne zurückkommen werden.
Weitere Infos unter http://www.feuerwehr-oberwesel.de. Besuchen Sie unseren neu gestalteten Internetauftritt um mehr Informationen zur Feuerwehr Oberwesel und zum Förderverein zu bekommen!


Die neue Rheinfelshalle
hat alle Bewährungsproben gut überstanden

Seit gut einem Jahr ist die neu erbaute Rheinfelshalle in Betrieb. Das war für Stadtbürgermeister Walter Mallmann Anlass genug, um gemeinsam mit verantwortlichen Vertretern der örtlichen Vereine die einjährigen Erfahrungen über die Zweckmäßigkeit des neuen Gebäudes auszutauschen. Fazit: Das Haus hat alle Bewährungsproben gut überstanden und es wird voll genutzt.
Fast an jedem Werktagvormittag findet dort der Sportunterricht für die Rheinfels-Schüler statt und an verschiedenen frühen Nachmittagen führen die Beamten der St. Goarer Wasserschutzpolizeiinspektion dort ihren Dienstsport durch. Ab dem frühen Abend tritt der Benutzungsplan der örtlichen Sportvereine für zwei sich anschließende Nutzungen in Kraft. Dieser Plan wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgestellt.

Die neue Rheinfelshalle hat alle Bewährungsproben gut überstanden
Während der Tischtennis-Saison trägt der TV Biebernheim an den Wochenenden seine Meisterschaftsspiele durch, dessen Training ansonsten mit den übrigen Vereinen zeitlich abgestimmt ist. Der Musikverein St. Goar findet sich für seine Proben regelmäßig im Saal „Graf Philipp“ ein und in diesem Jahr fand bereits das traditionelle Frühlingskonzert erstmals im neuen Haus statt.
Die Karnevalsgesellschaft übt mit ihren verschiedenen Abteilungen im Saal „Landgraf Ernst“. Bei den unterschiedlichen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen im „Rheinfelssaal“ wurde wegen der größeren Belastung die versenkbare Bühne für die Funken und Garden verstärkt. Aber auch die Sänger von St. Goar und Werlau sorgten nach der über einjährigen hallenlosen Zeit bereits für zwei Sängerfeste und der Sängerkreis Mittelrhein lud ebenfalls schon zu einem solchen ein. Der traditionelle Wandertag fand statt und schließlich sorgte ein Konzert des Südwestrundfunks für ein volles Haus.
Aber auch als Tagungsstätte ist die Rheinfelshalle gefragt. Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz tagte dort und die Katholische Kirchengemeinde nutzte ebenfalls schon die Räume. Das tat auch der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und CDU und SPD veranstalteten hier ihre Parteitage. In den letzten Wochen wurde gleich mit zwei zeitlich aufeinander folgenden Ausstellungen aufgewartet, ohne dass der durchgehend rege Hallenbetrieb beeinträchtigt wurde. Im Saal „Graf Diether“ tagen regelmäßig die städtischen Gremien und hier treffen sich auch die Senioren zu den „St. Goarer Geschichte(n)“.
Bisher wurde, so die Aussage der örtlichen Vereinsvertreter, allen geäußerten Terminwünschen entsprochen. Es gab bei der sehr offen geführten Aussprache einige Verbesserungsvorschläge, für die sich Stadtbürgermeister Walter Mallmann bedankte und deren Umsetzung er zusagte.

St. Goarer feierten Partnerschaft in Châtillon-en-Bazois

Aus Anlass des fünfundreißigjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar und dem französischen Kanton Châtillon-en-Bazois fand ein Besuch einer St. Goarer Delegation bei den burgundischen Freunden statt
Nachdem im vergangenen Jahr die Feier aus Anlass des fünfundreißigjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar und dem französischen Kanton Châtillon-en-Bazois in der Rheinfelsstadt gefeiert wurde, fand jetzt der Gegenbesuch einer St. Goarer Delegation bei den burgundischen Freunden statt.
Dazu hatte das Partnerschaftskomitee aus Châtillon unter der Leitung ihrer Präsidentin Stéphanie Vin ein interessantes Besuchs- und Besichtigungsprogramm unter dem Motto „Tourismus und Wirtschaft“ vorbereitet. Auf dem Hof von Didier Thionnet erhielten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in einen der typischen landwirtschaftlichen Betriebe der Region, die vor allem durch die Zucht der weißen Charolet-Rinder berühmt sind.

In einem typischen landwirtschaftlichen Betrieb der Region erhielten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in die Zucht der berühmten weißen Charolet-Rinder
Von den zahlreichen Kostproben der bäuerlichen Erzeugnisse waren die deutschen Gäste sehr angetan.
Nicht weniger interessant war die Besichtigung des durch das europäische Leader-Plus-Programm geförderten, neu angelegten Ferienparks. Hier werden die Gäste in so genannten Roulottes - das sind in der Form von Bauwagen originell und komfortabel eingerichtete Wohnwagen - gemütlich untergebracht. Bedingt durch die enge Freundschaft der Wandervereine beider Partnergemeinden stand ein kurzweiliger Marsch entlang dem Canal du Nivernais auf dem Programm.
Beim offiziellen Bankett besiegelten der Conseiller Général Bernard Martin, Bürgermeisterin Michèle Dardant, Stadtbürgermeister Walter Mallmann und die beiden Komiteepräsidentinnen Stéphanie Vin und Ursula Krick den weiteren Bestand der Partnerschaft auf den entsprechenden Urkunden.

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) beim Festakt: Bernard Martin, Michèle Dardant, Marie-France Poulin, Stéphanie Vin, Ursula Krick und Walter Mallmann
Bei dieser Gelegenheit zeichnete Marie-France Poulin, Partnerschaftspräsidentin der Prefäktur Nièvre, den Kanton Châtillon-en-Bazois und die Stadt St. Goar für ihre besonderen Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft aus.
Den kulturellen Teil der Exkursion bildeten ein Besuch in der Fotoausstellung von Jean-Louis Rambert und ein von Folkloristen aus dem Morvan wundervoll gestalteter Festabend. Großen Anteil am bisher dauerhaften Bestehen der Freundschaft, das wurde bei den zahlreichen Gesprächen immer wieder betont, haben die Feuerwehren beider Partnergemeinden. So wird die St. Goarer Jugendfeuerwehr in Kürze in Châtillon-en-Bazois mit den dortigen jugendlichen Floriansjüngern eine eigene Partnerschaft eingehen. Schon in absehbarer Zeit wird es weitere, fest vereinbarte offizielle und vor allem private Kontakte zwischen den Menschen beider Kommunen geben.

Die Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs
„Modellstadt St. Goar“ wurden ausgezeichnet

„Für unsere Stadt ist heute ein historischer Tag!“ Mit diesen Worten eröffnete Stadtbürgermeister Walter Mallmann die Ausstellung zum Wettbewerb „Modellstadt St. Goar“ in der Rheinfelshalle. An diesem Wettbewerb hatten sich zahlreiche Architekten, Landschafts- und Stadtplaner beteiligt, um die optimale Lösung für eine ganzheitliche Gestaltung der unterschiedlichsten Bau-, Umbau- und Neugestaltungsvorhaben zu Füßen der Burg Rheinfels zu entwerfen.
Das Bonner Büro „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ siegte
Während die Sieger des Wettbewerbs ihre Auszeichnung entgegen nahmen, zeigten sich die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur während der kleinen Feierstunde zur Ausstellungseröffnung höchst angetan von den Ergebnissen des im Welterbetal bislang einzigartigen Wettbewerbs.
Gewonnen hat das Büro „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ aus Bonn, das nicht nur die Siegesprämie in Höhe von 39.000,— Euro erhält, sondern auch beste Chancen hat, die in Kürze beginnende Neugestaltung großer städtischer Bereiche einbezogen zu werden.

So könnte die Silhouette der Modellstadt St. Goar nach der Idee des Stadtplaners einmal Aussehen
Walter Mallmann sprach von der „großen Ehre und der großen Verpflichtung“, deren sich die St. Goarer bewusst seien, und verwies zugleich auf die Begeisterung und Leidenschaft, gepaart mit der nötigen Sorgfalt, mit denen die Stadt und ihre Bürger dieses „neues Kapitel der Stadtgeschichte“ aufschlagen werden.
Staatssekretär Dr. Rüdiger Messal sicherte weitere Unterstützung zu
Der Festredner Dr. Rüdiger Messal, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Finanzministerium, hob die große Bedeutung des Wettbewerbs für das Welterbe tal hervor. Der Wettbewerb sei ein gutes Beispiel für einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem neben der Stadt auch der Landesbetrieb Mobilität, das Wasser- und Schifffahrtsamt, die SGD Nord und viele weitere Akteure beteiligt waren, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Wichtig war es dem Staatssekretär klarzustellen, dass nicht für die Schublade gearbeitet wurde: „Wir wollen, dass die Modellstadt St. Goar realisiert wird und dass dies auch beispielgebend wirkt!“ Messal sicherte der Stadt zugleich die weitere Unterstützung des Landes zu, ein Wort, an das ihn Mallmann vielleicht noch einmal erinnern wird.
Präsidentin Dagmar Barzen überreichte einen Spaten
„St. Goar rüstet sich für die Zukunft!“ Mit diesen Worten gratulierte die Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Dagmar Barzen, den bei dem Wettbewerb ausgezeichneten Architekten- und Stadtplanungsteams. Ihre Gratulation galt aber auch den Bürgern, dem Rat und dem Bürgermeister der Stadt St. Goar, die durch den Wettbewerb gezeigt hätten, dass sie „in außergewöhnlicher Geschlossenheit und Entschlossenheit das Ziel verfolgen, dass diese historisch so bedeutsame Stadt auch in Zukunft eine attraktive Wohn- und Arbeitsstätte sowie ein touristischer Magnet im Mittelrheintal bleiben wird.“
Ausgerichtet wurde der Wettbewerb, der umfangreiche Bau-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen in der Stadt erstmalig im ganzen Welterbetal in einem schlüssigen Gesamtkonzept vereinigt, durch die „Initiative Baukultur“. Diese ist ein Kooperationsprojekt des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums, des Welterbe-Zweckverbandes, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der SGD-Nord. Deren Mitarbeiter übernahmen die Organisation und Koordination des Wettbewerbs, wofür ihnen Stadtbürgermeister Mallmann besonders herzlich dankte.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur freuten sich über die Ergebnisse des im Welterbetal bislang einzigartigen Wettbewerbs
Der Wettbewerb, größtenteils finanziert durch das Finanzministerium, beinhaltet neben der Neugestaltung der B9 in der Ortsdurchfahrt von St. Goar, die Umgestaltung des Platzes zwischen Rheinfelshalle und Rathaus, sowie des Markt- und Hansenplatzes, des Rheinufergeländes und weiterer öffentlicher Räume. Er ist in eine Gesamtvision gegliedert, die den Bereich vom Rheinfelshafen bis zum Lotsenmuseum umfasst. Darin sind einzelne Realisierungsabschnitte eingebettet, also diejenigen Teile, die in absehbarer Zeit verwirklicht werden sollen, so der B9-Ausbau und die Neugestaltung des Rheinufers zwischen dem Hafen und der Panzerrampe.
Prof. Eva von Mackensen: „Alle Entwürfe sind von höchster Qualität.“
Die Aufgabenstellung für die Wettbewerbsteilnehmer war nicht einfach, wie die Vorsitzende der hochkarätig besetzten Jury, Frau Professorin Eva von Mackensen, nach weiteren Grußworten, so von Landrat Bertram Fleck und dem Hauptgeschäftsführer der rheinland-pfälzischen Architektenkammer, Dr. Michael Coridaß, betonte: „Die Schwierigkeit für die teilnehmenden Büros lag darin, dass die unterschiedlichsten Ansprüche beachtet werden mussten: der Verkehr der B9, die Hochwassersituation, der Denkmalschutz, die landschaftlichen Aspekte und schließlich auch die Barrierefreiheit.“
Deshalb war es nicht verwunderlich, dass letztlich nur noch 14 der ursprünglich mehr als 20 teilnehmenden Büros einen Entwurf abgegeben haben. Doch diese Entwürfe hatten allesamt ein außerordentlich hohes Qualitätsniveau. SGD-Präsidentin Barzen betonte die Modellhaftigkeit des jetzigen Wettbewerbs: „Wenn andere Kommunen im Mittelrheintal dem Beispiel der Modellstadt St. Goar folgen - und ich hoffe, das werden sie, wird es sicher weitere Chancen für alle Wettbewerbsteilnehmer geben, ihr kreatives Potential einzubringen.“

Gewonnen hat das Büro „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ aus Bonn, Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Bildmitte) gratuliert Stephan Lenzen (Bild rechts) zum Erfolg
Im kommenden Jahr soll mit den ersten Maßnahmen begonnen werden
Das Ergebnis der Jury, in der auch die für das Bauwesen zuständige SGD-Vizepräsidentin Monika Becker mitwirkte, war trotz des hohen Niveaus aller Beiträge letztlich bei allen drei Platzierungen eindeutig und einstimmig. Favorit für eine baldige Realisierung ist natürlich das Büro „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ aus Bonn, das den ersten Platz erzielte. Dessen Entwurf, der - so die Begründung der Jury - „die vorhandenen städtebaulichen und landschaftlichen Qualitäten aufgreift und in einem stimmigen Gesamtkonzept qualitätsvoll weiterentwickelt“, könnte schon bald Realität werden.
Die beteiligten Behörden, so der Landesbetrieb Mobilität, der den B9-Ausbau durchführt, sitzen in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zu beginnen. Präsidentin Barzen wünschte der Stadt St. Goar jedenfalls keine Atempause, sondern dass nach dem Wettbewerb zeitnah die Realisierung beginnt. Dazu hatte sie auch das passende Gastgeschenk mitgebracht: einen Spaten! „Angesichts der bevorstehenden Großbaustellen in Ihrer Stadt“, so Präsidentin zum Stadtbürgermeister gewandt, „ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute einen Spaten zu überreichen, damit Sie und Ihre Stadt nun auch symbolisch für jeden weiteren Schritt zur Umsetzung Ihrer Ziele gerüstet sind. Ich freue mich auf viele, gemeinsame Spatenstiche!“ Zugleich sicherte sie Mallmann zu, dass das Projekt „Modellstadt St. Goar“ auch weiterhin in ihrem Hause einen besonderen Stellenwert einnehmen wird. „Seien Sie sich unserer Unterstützung gewiss“, so die Präsidentin abschließend.
Dass die Stadt nicht nur landschaftliche und historische Reize zu bieten hat, bewiesen Jan Kokich (Viola) und Sarah Paynes (Geige), die mit hervorragenden musikalischen Beiträgen die Feierstunde umrahmten. Für den technischen Service, aber auch die kulinarische Betreuung der Gäste sorgte das bewährte Team der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wobei die neue Halle erneut unter Beweis stellte, welch sinnvolle Investition sie für die Stadt St. Goar ist.
Die an der Ausstellung Interessierten haben noch werktags bis zum 19. Mai 2009 in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr Gelegenheit, sich mit den Vorschlägen der prämierten Büros vertraut zu machen.

Startschuss für Internetauftritt
der SPD St. Goar-Oberwesel


Hans-Josef Stahl (links) und AndreasStahl sind für die technische Umsetzung des Internetauftritts der SPD in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel verantwortlich
Am Wochenende wurde die Homepage der SPD im Gemeindeverband St. Goar - Oberwesel freigeschaltet. Das Redaktionsteam, bestehend aus Ilka Hündorf, Hans Wasserburger, Burkhard Schmitt, Bernd Heckmann, Maria Hilgert, Thomas Feldheim, Marlies Abele, Ralf Schmitt, Hans-Josef Stahl, Hans-Werner Stein hat zusammen mit Reinhold Rüdesheim die Vorbereitungen gemacht. Für die technische Seite ist Hans Josef Stahl und Andreas Stahl - Vater und Sohn - verantwortlich.
Der Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Reinhold Rüdesheim freut sich, dass allen politisch Interessierten frühzeitig Informationen über die Arbeit der SPD auch in der Verbandsgemeinde angeboten werden können und was noch wichtiger ist, Anregungen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen werden können.
Die Internetadresse lautet http://spd-stgoar-oberwesel.de.

Zerstörte Fußgängerunterführung
am Bahnhof von St. Goar

Schäden vermutlich durch die Bahn

„Das kann gefährlich werden“ stellen Lydia Weidenbruch, Ulla Schaffer-Müller (Oberwesel) und Klaus Thomas (Boppard) übereinstimmend fest! Tausende Tonnen schwere Güterzüge fahren hier regelmäßig über die Köpfe der Wegbenutzer hinweg, obwohl die Fußgängerunterführung augenscheinlich komplett marode ist
Der Wanderweg von St. Goar über den „kurzen Pfad“ nach Biebernheim ist nicht nur schön und beschwerlich, er ist auch nicht unbedenklich zu begehen. Bereits vor dem ersten Anstieg, am Bahnhof von St. Goar, muss der Wanderer sich entscheiden, ob er das Risiko eingeht, durch die Bahnhofsunterführung und dann über die Treppe nach oben zu gehen. Die ist nämlich komplett marode. Der Putz bricht großflächig aus dem Treppenabgang, im oberen Bereich der Unterführung sind nahezu alle Steine zerbrochen und tiefe Risse ziehen sich durch das gesamte Gemäuer. Putz und Steine drohen herabzustürzen.
„Die Unterführung ist ein wichtiger Wanderweg. Er wird von vielen Einheimischen, aber insbesondere auch von Touristen als Einstieg in die Wanderwege der Umgebung von St. Goar genutzt“, wissen Ulla Schaffer-Müller und Lydia Weidenbruch (Oberwesel). „Für die Benutzer dieses Weges besteht an dieser Stelle Lebensgefahr. Neben der Abwehr von Gefahren halten wir eine ordnungsgemäße Instandsetzung des Weges allein schon deshalb für geboten, weil das äußere Erscheinungsbild dieses Weges überhaupt nicht dem Bild entspricht, das nach unserer Auffassung von St. Goar, dem zentralen Ort im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal, auszugehen hat“, sehen die beiden Politikerinnen aus Oberwesel auch das Image der Stadt und Region in Mitleidenschaft gezogen.
Wir gehen davon aus, dass die von der Bahn ausgehenden Erschütterungen zu dieser Zerstörung der Tunnelanlage beigetragen haben. „Das Eisenbahn-Bundesamt ist bereits informiert, jetzt haben wir auch Bürgermeister Thomas Bungert und Stadtbürgermeister Walter Mallmann zur sofortigen Beseitigung der Gefahr aufgefordert“, weiß Klaus Thomas (Boppard). „Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass dringend Erschütterungsmessungen im Rheintal durchzuführen sind. Die Bürger am Rhein müssen endlich wissen, welche Schäden die schweren Güterzüge tatsächlich im Tal hinterlassen“, führt Klaus Thomas weiter aus.

Eisenbahnfans kamen auf ihre Kosten
Joachim Busch erläuterte spannende Bahngeschichte im Kulturhaus Oberwesel
Nicht nur Eisenbahnfreunde, sondern auch viele an der Ortsgeschichte interessierte Oberweseler füllten den Saal des Kulturhauses bis auf den letzten Platz, als Joachim Busch in seinem Vortrag Rückschau auf 150 Jahre Eisenbahngeschichte in Oberwesel hielt. Zahlreiche Bilder, darunter seltene historische Ansichten, machten das Thema lebendig. Von den schwierigen Anfängen in der Planungsphase über die erstaunlich schnelle Fertigstellung der Strecke Koblenz-Bingerbrück - einschließlich der drei Tunnels - innerhalb von zwei Jahren (1857-1859) bis zur Elektrifizierung der Strecke 1958 und der bekannten Problematik mit dem Bahnlärm von heute ging der Streifzug. Alle Bauphasen des Bahnhofs Oberwesel samt Gleisanlage konnten sehr gut an Hand hervorragenden Bildmaterials nachvollzogen werden. Fotos von berühmten Zügen und Lokomotiven vor der schönen Kulisse des Mittelrheintals waren zusätzliche Leckerbissen für die große Gemeinde der Bahn-Fans. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Anekdoten rund um die Bahn (und die Eisenbahner!) sorgten für viel Gelächter.
Zum Abschluss stellte Joachim Busch sein neues Buch „Oberwesel und die Eisenbahn“ vor, in dem detailreich die Geschichte der Bahn im Mittelrheintal nachgelesen werden kann. Das Buch mit zahlreichen Abbildungen kann ab sofort zum Preis von 14,50 Euro im Kulturhaus erworben werden.

Vorstand der Kulturstiftung Hütte
hat neuen 2. Vorsitzenden

Der Vorstand der Kulturstiftung Hütte Oberwesel hat einen neuen 2. Vorsitzenden. Der Vorstandsvorsitzende, Herr Anton Heinrich Hütte, gratulierte Herrn Berthold Kuhn anlässlich der Vorstandssitzung am 4. Mai 2009 zu seiner Wahl als neuem 2. Vorsitzenden der Kulturstiftung Hütte. Er ist damit Nachfolger von Hans-Josef Fondel, der über lange Jahre dieses Amt mit viel Engagement ausgeübt hat und im November 2008 leider viel zu früh verstorben ist. Herr Kuhn ist seit der Gründung der Stiftung Mitglied im Vorstand und war Leiter des Kulturhauses in den Jahren 2003 bis 2005. Herr Kuhn bedankte sich bei dieser Gelegenheit beim Vorstandsvorsitzenden, dessen Ehefrau Margot Hütte und bei den übrigen Vorstandsmitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Ortsgemeinderat Damscheid
beschließt den Haushaltsplan 2009

In seiner Sitzung am 27.4.2009 hat der Ortsgemeinderat Damscheid den von Ortsbürgermeister Alois Ternes vorgelegten Haushaltsplan 2009 einstimmig beschlossen. Der Haushaltsplan weist im Ergebnishaushalt einen Jahresüberschuss in Höhe von 39.280,— Euro aus. Dem Gesamtbetrag der Erträge in Höhe von 625.670,— Euro steht der Gesamtbetrag der Aufwendungen in Höhe von 591.390,— Euro gegenüber.
Nachdem in 2008 im Forstbereich deutliche Überschüsse (rd. 16.000,— Euro) erwirtschaftet wurden, kann der Forst im Haushaltsjahr 2009 entsprechend der Planung nicht zur Ergebnisverbesserung beitragen.
Bei der Gewinnausschüttung durch den Elektrizitätszweckverband Vorderhunsrück (EZV) wurden gegenüber den Erträgen 2008 in Höhe von rd. 32.900,— Euro nunmehr lediglich 24.720,— Euro veranschlagt. Der EZV hat in seinem Haushalt für 2009 mit einer Dividentenzahlung durch die RWE in Höhe von 2,00,— Euro / Aktie gerechnet. Nachdem zwischenzeitlich feststeht, dass die Dividende höher ausfallen wird (4,50,— Euro / Aktie) wird sich auch die Gewinnausschüttung an die Mitgliedsgemeinden entsprechend erhöhen.
Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ist stark steigend. Berücksichtigt wurde die letzte regionalisierte Steuer-Schätzung sowie das Haushaltsrundschreiben des Innenministeriums. Des Weiteren profitiert die Ortsgemeinde von einer deutlich gestiegenen Schlüsselzahl im Bereich der Einkommensteuer.
Die Umlagenbelastung hat sich für die Ortsgemeinde Damscheid gegenüber dem Vorjahr um rund 17.370,— Euro erhöht. Zum einen konnte die sehr starke Anhebung der Kreisumlage (von 39,2 v.H. auf 41,0 v.H.) durch die Senkung des Hebesatzes der Verbandsgemeindeumlage (von 34,3 v.H. auf 33,8 v.H.) nicht vollständig kompensiert werden. Darüber hinaus sind die Umlagegrundlagen, insbesondere bedingt durch den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, höher als im Vorjahreszeitraum.
Im investiven Bereich sind im Jahr 2009 Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 993.200,— Euro vorgesehen.
Davon sind zunächst 932.200,— Euro für das Gemeindezentrum St. Johann geplant. Das Projekt soll möglichst noch 2009 verwirklicht werden, wobei die Außenanlagen dann für 2010 mit einem Volumen von 171.000,— Euro vorgesehen sind.
Dem stehen hohe Einnahmen aus Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz (Dorferneuerungsprogramm), der kath. Kirchengemeinde sowie der Vereine und der Jugend gegenüber. Desweiteren sind nach wie vor hohe Eigenleistungen erforderlich um das insgesamt rund 1,9 Mio teure Vorhaben zu realisieren.
Der Ausbau eines Wirtschaftsweges ist mit einem Kostenvolumen in Höhe von 41.000,— Euro vorgesehen, wobei eine 55%ige Förderung (22.550,— Euro) bereits vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) bewilligt wurde. Ortsbürgermeister Alois Ternes bat die Verwaltung, das Vorhaben, nachdem der Haushaltsplan 2009 durch die Kreisverwaltung genehmigt ist, zügig durchzuführen.
Für die Umsetzung der Bushaltestelle werden 20.000,— Euro bereitgestellt. Bezüglich des konkreten Standorts konnte sich der Ortsgemeinderat noch nicht abschließend festlegen. Nunmehr soll im Rahmen einer „Verkehrsschau“, unter dem Gesichtspunkt eines möglichst geringen Gefährdungspotenzials, ein geeigneter Standort ermittelt werden. Für die Bushaltestelle ist eine Pauschalförderung in Höhe von 2.050,— Euro durch das Land RLP eingeplant worden.
Die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit betragen 683.525,— Euro sodass sich aus Investitionstätigkeit ein negativer Saldo in Höhe von 309.675,— Euro ergibt.
Dieser wird durch den Überschuss aus dem Saldo der ordentlichen Einzahlungen und Auszahlungen in Höhe von 52.250,— Euro teilweise aufgefangen. Es ergibt sich ein Finanzierungsbedarf in Höhe von 257.425,— Euro. Zuzüglich der ordentlichen Tilgungen in Höhe von 13.889,— Euro sind somit 271.314,— Euro aufzubringen. Neben einer faktischen Auflösung der Rücklagenmittel in Höhe von 251.314,— Euro entsteht noch ein Kreditbedarf von 20.000,— Euro.
Dieser Kredit wird ausweislich der mittelfristigen Finanzplanung in 2010 wieder getilgt. Die Förderungen des Landes Rheinland-Pfalz wurden teilweise über mehrere Jahre bewilligt sodass Fördergelder teilweise erst 2010 und 2011 fließen und die Ortsgemeinde somit entsprechend vorfinanzieren muss.
Die Verschuldung der Ortsgemeinde liegt aktuell bei rund 207.500,— Euro und liegt unter dem Landesdurchschnitt bei Ortsgemeinden bis 1.000 Einwohner.
Bürgermeister Thomas Bungert lenkte das Augenmerk der Ratsmitglieder auf die sog. freie Finanzspitze der Ortsgemeinde Damscheid, welche auch in der Finanzplanung durchgängig stabil ist sodass für die Zukunft ein solides finanzielles Fundament besteht.
Abschließend wurde von der Ortsgemeinde noch eine Zuweisung an den SV Damscheid in Höhe von 2.500,— Euro für den Erwerb von „Rother Erde“ für den Sportplatz veranschlagt.

Vorsichtiger Optimismus für den städtischen Haushalt 2009
Mit vorsichtigem Optimismus betrachtet Stadtbürgermeister Walter Mallmann die weitere Entwicklung des laufenden Haushaltsjahres für die Stadt St. Goar. Obwohl eine Mehreinnahme aus der erhöhten Dividendenausschüttung des RWE und eine nachträgliche Förderung beim Neubau der Rheinfelshalle erwartet werden, stünden dem auch finanzielle Unwägbarkeiten entgegen, die außerhalb der Einflussmöglichkeit der städtischen Gremien lägen und die der einstimmig verabschiedete Jahreshaushalt deshalb nicht berücksichtigen konnte.
Mit sorgenvoller Spannung, so der Stadtbürgermeister, sehe man der bevorstehenden Steuerschätzung im Mai entgegen, dessen regionales Ergebnis auch auf die Finanzen der Stadt St. Goar einen nachteiligen Einfluss nehmen könnte. Er sieht die begonnene Stadtsanierung, die Vorbereitungen der Maßnahmen im Modellstadt-Wettbewerb und die Maßnahmen zur Dorferneuerung in den Höhenstadtteilen und in St. Goar-Fellen für dieses Jahr nicht gefährdet.
Mallmann wörtlich: „Wenn uns die Steuereinnahmen nicht weg brechen und die Fremdenverkehrssaison einen normalen Verlauf nimmt, dann werden wir die allgemeinen Straßenunterhaltungsarbeiten forcieren, wobei auf die teilweise Absenkung von Bürgersteigen zur Erweiterung der Barrierefreiheit besonders geachtet werden soll. “Dazu war ihm anlässlich des letzten Workshops der örtlichen CDU eine Prioritätenliste übergeben worden.
Außerdem wird nach Aussage des Stadtbürgermeisters auch noch der eine oder andere verfügbare Betrag zur weiteren Ausstattung der neuen Rheinfelshalle nützlich sein. Der inzwischen einjährige Betrieb der Halle zeige trotz der gelungenen und daher auch preisgekrönten Architektur noch die eine und andere Verbesserungsmöglichkeit auf. Eine abschließende Beurteilung über den diesjährigen Haushaltsvollzug kann nach Mallmanns Aussage nicht gegeben werden, bevor alle beantragten Förderungen aus dem Konjunkturprogramm II beschieden sind.


Chorgemeinschaft St. Goar und Werlau:
Mit musikalischem Schwung in den Frühling

Am vergangenen Wochenende debütierte die Chorgemeinschaft (MGV Werlau und MGV St. Goar) als Veranstalter gleich zweier Chorabende am Freitag, 17. April 2009, und am Samstag, 18. April 2009, in der neuen Rheinfelshalle in St. Goar.
Zunächst trafen sich die Chöre der Sängergruppe Mittelrhein zum alljährlichen Freundschaftssingen. Der Vorsitzende der Sängergruppe, Horst Junker aus Werlau, begrüßte neben dem Veranstalter den Gemischten Chor Rheinklang Biebernheim, den Quartett-Verein Hirzenach, den MGV und Kirchenchor Urbar, den Frauenchor Loreley Urbar und die Bälzer Sangesgilde aus Boppard. Alle Chöre stellten ihre neuen für das Jahr 2009 geprobten Lieder und Arrangements vor. Zu Gehör kamen Operettenmelodien und zeitgenössische Popsongs, der „Hahn von Onkel Giacometo“ krähte inmitten vom aufgeregten Gackern von Hühnern, Trommeln schlugen den Takt zu afrikanischen Volksweisen und „Dixieland“ als jazziger Chorsatz bildete den Kontrast zu den „American Folk Songs“. Die Frauen- und Männerchöre aus der Mittelrheinregion zeigten ihr breites Leistungsspektrum, das sie in den Monaten zuvor in den wöchentlichen Proben mit viel Ausdauer erarbeitet hatten.
„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte“ - unter diesem Motto fanden sich am folgenden Abend Sängerinnen und Sänger von rechts und links des Rheins, von Mosel und Nahe und den Hunsrückhöhen zum gemeinsamen Frühlingssingen zusammen. Der Jahreszeit entsprechend trugen die Gäste aus Weyer, Niederfell, Hochstädten, Becherbach und Waldesch zusammen mit St. Goar und Werlau beschwingte Weisen vor, darunter „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ und viele Huldigungen an die im Frühjahr wieder erwachende Liebe. Die zahlreich erschienen Zuhörerinnen und Zuhörer verbrachten einen unterhaltsamen Abend, zu dem auch die gute Chorakustik im Auditorium beitrug.
An beiden Veranstaltungsabenden wurde konzentriert sehr gute Chormusik geboten, was zeigte, welch bedeutsames kulturelles Potential durch die in ihrer Freizeit tätigen Sängerinnen und Sänger repräsentiert wird. Dies gilt es zu erhalten. Viele der teilnehmenden Chöre sehen das Ende ihrer aktiven Arbeit ab, weil der jüngere Nachwuchs ausbleibt. Diese Chöre freuen sich über Interessenten, die mitsingen wollen. Schnuppern Sie, liebe Leserin und lieber Leser, doch einmal unverbindlich die Choratmosphäre bei einer Probe. Musikalisch ist für jede(n) etwas dabei.

Amors musikalischer Pfeil traf mitten ins Herz
Ensemble Concertino brillierte mit Können
und guter Laune im Kulturhaus

Vielleicht ist es ja wirklich so, dass in Zeiten der Krise die Menschen wieder verstärkt nach der heilen Welt suchen. Zu dieser Erkenntnis gelangte jedenfalls Kulturhaus-Leiterin Irene Busch angesichts der Begeisterung des Publikums, das „Auf Amors Flügeln ins Zauberland der Operette“ entführt wurde. Mit ansteckender Leichtigkeit und guter Laune bewiesen die drei Mitglieder des Ensembles Concertino, Elke Tamaru (Sopran), Heinz Vogel (Bariton) und Maki Kojima (Klavier) wieder einmal, dass sie nicht „nur“ gute Sänger und Musiker, sondern auch hervorragende Schauspieler und Unterhalter sind.
Lockeres Geplauder rund ums Thema Liebe umrahmte die ausgewählten Titel aus den schönsten Operetten, darunter Ohrwürmer, die mit ihrem Schwung direkt ins Blut gingen und das Stillsitzen schwer machten.
Mit „Einmal möcht’ ich was Närrisches tun“ von Franz Léhar eröffnete das Trio den Abend und ließ den Funken schon mit den ersten Takten überspringen. Es folgten Lieder wie „Draußen in Sievering“ von J. Strauß, „Heut mach’ ich Hochzeit“ aus „My fair Lady“ und „Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus dem Bettelstudenten. Bei den melancholischen Titeln wie „Eine kleine Sehnsucht“ entrang sich manch einem Besucher gar ein kleiner Seufzer. Ein bisschen Klamauk wie bei Elke Tamarus „Couplet der Olympia“ durfte ebenso wenig fehlen wie die spontane Interaktion mit dem Publikum, die drei überraschten Herren einen unvergesslichen Kurzauftritt bescherte und herzhafte Lachsalven auslöste. Einmal mehr profitierten die Besucher von der räumlichen Nähe zur Bühne, die solche intensiven Konzerteindrücke ermöglicht.
Sopranistin Elke Tamaru füllte die für sie maßgeschneiderte Hauptrolle des Abends glänzend aus - sie bezauberte mimisch und gestisch mit umwerfendem Charme, streute in die Zwischenmoderationen kleine Koketterien passend ein und sorgte mit ihrem glasklaren Sopran für Beifallsstürme. Heinz Vogel setzte seinen satten Bariton dagegen und verlieh den komödiantischen Elementen des Programms eine burleske Note. Maki Kojima am Klavier hielt unmerklich die Fäden in der Hand und damit ebenso einfühlsam wie unaufdringlich die beiden Stimmen zusammen. Ausgewogenheit und Harmonie sind die Attribute, die diese Drei auszeichnen. Ein gelungener Abend!

Freiluft-Angebot der DJK Oberwesel
Die Osterferien sind vorüber und die Freiluftsaison der DJK Oberwesel hat wieder begonnen. Jetzt kann endlich wieder draußen Sport betrieben werden. So steht es jedem frei ob er sich beim Beachvolleyball (Do. 19.00 - 21.00 Uhr) oder Faustball (Fr. ab 18.00 Uhr) nach Lust und Laune austoben und dabei Teamgeist erfahren will oder die Einheit von Körper und Geist beim Bogenschießen (Di) erlebt. Für den ein oder anderen ist vielleicht Boule auf dem DJK Bouleplatz (Faustballplatz) das geeignete Angebot (Do. 18.00 - 20.00 Uhr). Jeder ist herzlich dazu eingeladen, an dem Freiluftprogramm der DJK teilzuhaben.
Genauere Informationen unter http://www.djk-oberwesel.de.

DJK räumt rund ums Stadion auf
An dem diesjährigen Umwelttag der Stadt Oberwesel war die DJK Oberwesel wieder zahlreich vertreten, besonders die DJK Sportjugend tat sich hier hervor und zeigte sich besonders engagiert.. Tatkräftig ging man an die Arbeit und säuberte die komplette Umgebung des Stadions, inkl. Hafen, -Bahndamm und Teile des Radweges an der B9. Jeglicher Müll wie Zigarettenkippen, Weinflaschen oder Verpackungsmaterial, die überall zerstreut zu finden war, wurden eingesammelt und schließlich. sachgemäß entsorgt.

Junge Union und MdL Bracht bemängeln Straßenzustand der L220 zwischen Oberwesel und Wiebelsheim
Der Zustand der Landesstraße 220 zwischen Oberwesel und Wiebelsheim im Bereich der Engehöll war Thema bei einem „Vor-Ort-Termin“ der Jungen Union (JU) des Gemeindeverbandes Oberwesel-Rheinhöhen gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht, Ortsvorsteher Frido Persch sowie dem CDU-Bürgermeisterkandidaten der Stadt Oberwesel Jürgen Port im Oberweseler Stadtteil Engehöll.

Bereits vor wenigen Wochen waren die Jungpolitiker Maximilian Jäckel (4. v. r.) und Jan Hartel (links) in der Engehöll und wurden auf den schlechten Straßenzustand hingewiesen. Bei einem „Vor-Ort-Termin“ mit JU-Vertretern und lokalen CDU-Politikern sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht (5. v. l.) seine Unterstützung zu
Hintergrund des Gesprächs war die JU-Aktion „Kluge Köpfe für die Zukunft“, bei der die Junge Union die Bürgerinnen und Bürger um Vorschläge, Ideen und Anregungen für die Zukunft gebeten hat. „Wir haben eine Reihe von Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus der Engehöll erhalten, die den Straßenzustand bemängelten“, schilderte der Vorsitzende des JU-Gemeindeverbandes Oberwesel-Rheinhöhen Maximilian Jäckel den Hintergrund des Ortstermins. Daher hatte sich die Junge Union bereits vor einigen Wochen ein eigenes Bild gemacht. „Bereits vor einigen Wochen waren wir vor Ort und konnten uns vom schlechten Zustand der Straße im Bereich der Engehöll überzeugen“, ergänzte Jan Hartel.
Daher suchten die CDU-Junioren den Kontakt zum Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und baten ihn um Hilfe. „Denn bei der Landesstraße von Oberwesel nach Wiebelsheim handelt es sich um eine wichtige Zufahrt zur Autobahn und zum Welterbe“, erläuterte Jan Hartel die besondere Wichtigkeit der Landesstraße. Daher müsse gehandelt werden. Der CDU-Landtagsabgeordnete sieht ähnliche Probleme und sagte der Jungen Union sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort jetzt seine Unterstützung zu. „Die Landesregierung hat die Wichtigkeit der Zufahrt zur Autobahn noch nicht erkannt“, so Bracht. Bracht verwies auf eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage seines CDU-Landtagskollegen Matthias Lammert. „Die Landesregierung sieht auch nach einem möglichen Bau einer festen Rheinquerung bei St. Goar keine Notwendigkeit neue An- und Abfahrtswege zu bauen oder die bestehenden Straßen zu verbessern“, so Bracht. Daher nahm Bracht gemeinsam mit den JU-Vertretern die langfristigen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger des Oberweseler Stadtteils Engehöll auf. Jedoch müsse auch kurzfristig ohne Bau einer festen Rheinquerung die Straße erneuert werden. Denn die großen Straßenschäden verursachen einen unvertretbaren Lärm.
Daher kündigte der CDU-Landtagsabgeordnete Bracht an, sich für eine Erneuerung der Landesstraße zwischen Oberwesel und Wiebelsheim im Bereich der Engehöll einzusetzen und den Kontakt zum Verkehrsminister zu suchen. „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Landtagsabgeordneter Hans-Josef Bracht für die Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einsetzt. Mit seiner Hilfe hoffen wir auf eine schnelle Verbesserung der Straßenverhältnisse im Bereich der Engehöll“, zeigte sich Maximilian Jäckel optimistisch.

Jahreshauptversammlung in St. Goar
Die Ortsgruppen Kastellaun, Emmelshausen und St. Goar der Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz trafen sich am 24. April 2009 zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung in St. Goar. Die „Hunsrücker“ hatten extra einen Bus gechartert, um ins Tal der Loreley zu kommen. So konnte der Vorsitzende Siegmar Auler zusammen mit den „Mittelrheinern“ fast 70 Mitglieder begrüßen. Ein beachtlicher Teil der Gesamtmitglieder, der beweist, dass neben der therapeutischen Angebotswahrnehmung auch ein gehobenes Interesse an den vereinstechnischen Abläufen besteht.

Rita Bröckelmann (St. Goar) erhielt neben vielen weiteren Mitgliedern eine Urkunde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft
Nach seiner Begrüßung bat Siegmar Auler zunächst um eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Danach stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an, die bereits zwischen 10 und 30 Jahren ihrer jeweiligen Ortsgruppe die Treue hielten. In den Dank für diese Vereinstreue schloss der Vorsitzende auch die aktiven Ortsgruppenleiterinnen Hildegard Krämer und Karin Geis (Kastellaun), Hannelore Müller (St. Goar) und Maria-Luise Zielke (Emmelshausen) sowie die Schatzmeisterin Marianne Kreutz und Protokollführerin Waltraud Pohl mit ein.
Die Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung wurde verlesen, danach gab Vorsitzender Auler in seinem Bericht eine Übersicht über die Aktivitäten des Vorstandes. Leider kam die für 2008 geplante Busreise an die Saarschleife nicht zu Stande, das war aber auch der einzige negative Punkt, der erwähnt wurde. Die positive Entwicklung des Vereins wurde weiter durch den Bericht der Schatzmeisterin Marianne Kreutz dokumentiert. Ihr wurde dafür und für die vorbildliche Kassenführung ein besonderes Lob der Kassenprüfer ausgesprochen. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde demgemäß auch einstimmig entsprochen.

Der Vorstand (auf dem Bild: Siegmar Auler, Hildegard Krämer, Hannelore Müller, Marianne Kreutz, Karin Geis) stieß nach dem offiziellen Teil auf einen erfolgreichen Rückblick und eine positive Zukunft mit einem (gesponserten) Gläschen an
Ebenso einstimmig war die Zustimmung zu einem geplanten Jahresausflug. Ein entsprechend ausgearbeiteter Vorschlag wird rechtzeitig bekannt gegeben. Inspiriert durch den Blick auf die Loreley wurde vorab bereits eine Schiffstour favorisiert. Das Informationsangebot der Deutschen Rheuma-Liga soll zusätzlich zu der Veröffentlichung im Magazin „“Mobil“ auch über die Ortsgruppen bekanntgegeben werden. Ggf. will man ein Thema auch einmal vor Ort anschneiden.
Aus dem Teilnehmerkreis heraus wurden noch einmal die Vorstandsmitglieder für ihren ehrenamtlichen Einsatz gelobt. Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden und auch keine weiteren Anfragen vorlagen, beendete Siegmar Auler den offiziellen Teil der Versammlung mit einem besinnlichen Frühjahrsgedicht. Der Abend klang bei einem guten Essen und mit angeregten Gesprächen harmonisch aus. Hans-Heinz Weitzel

„Ich fand den Film „Kletter-Ida“ am besten,
denn der war schön spannend“
(Philipp Stüber, 8 Jahre alt aus Bacharach)

Kinder-Film-Aktionstage: „Starke Kinder - beste Freunde“
stärken Medienkompetenz

Vom 17. bis 18. April fanden in dem Ev. Gemeindehaus in Biebernheim die Kinder-Film-Aktionstage unter dem Motto „Starke Kinder- beste Freunde“ statt. Durchschnittlich 25 Kinder im Grundschulalter konnten sich die von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ausgesuchten Kinderfilme ansehen und spannendes Mitspielprogramm erleben: Klettern, Kneten, Tanzen, Singen, Schatzsuche, Kochen, Bobbycarrennen, Geschicklichkeitsparcours und mehr wartete auf die 6- bis 10-Jährigen.
Vor- und nach dem Film gab es spannende Rollenspiele und die Leinwandhelden luden zum Mitmachen ein. Mal konnte man Einbrecher auf der frischen Tat überraschen, ein anderes Mal ritt die Filmheldin Emma (gespielt von Zoé Schmelzeisen) auf einen Haflinger (Nico Precoma) mitten in den Gemeindesaal. Mit dem Projekt „Kinder-Film-Aktionstage“ wir versucht Kinder durch attraktive Filmerlebnisse zum motivieren sich kreativ mit dem Inhalt des Filmes auseinanderzusetzen.
Das „Mitmachprogramm“ bewirkt, dass sich Kinder während und nach dem Film über Eindrücke, Sichtweisen und Gefühle der Titelhelden austauschen können. „Die hat aber Mut“, kommentierten die kleinen ZuschauerInnen zum Beispiel das Verhalten von der Pferdenärrin Emma. Mit dem diesjährigen Thema: „Starke Kinder- beste Freunde“ sollte Kindern Mut für ihr eigenes Leben und für ein Zusammenleben mit anderen nahe legt werden.
Ein großes Dankeschön an Andrea Friedrich, Lara Seipel, Laura Weber-Veith, Diana Rösel-Jüttner, Conny Jacobi, Steven Pilger, Nico Precoma und Ilona Stein von der Ev. Regionalstelle für Jugendarbeit für die schönen Ideen und den engagierten Einsatz. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Landesfilmdienst in Mainz.

Weitere Betriebe werden wanderfreundlich

Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland erobern den Rheinsteig
(rrt)
Mit dem Zertifikat „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ wurden am 22.4.09 acht weitere Betriebe ausgezeichnet. Dies sind Hotel Weinberg-Schlößchen (Niederheimbach), Hotel Haus Berlin (Kaub), Gasthaus Zum Rebstock (Hirzenach), Knab´s Mühlenschenke (St. Goar), Hotel Perle am Rhein (Bad Salzig), Hotel Haus Oberwinter (Remagen-Oberwinter). Bereits vor drei Jahren erstmals ausgezeichnet und nun nachzertifiziert wurden Hotel Landsknecht (St. Goar) und das Wanderhotel Zum Weissen Schwanen (Braubach).
Das Label steht für besondere Wanderfreundlichkeit und wurde 2005 vom Deutschen Wanderverband entwickelt. Die 21 Kern- und 15 Wahlkriterien orientieren sich an den Bedürfnissen der Wanderer. So zählen unter anderem eine kompetente Wanderberatung, der Service des Gepäcktransfers und die Unterbringung von Gästen für nur eine Nacht zu den Leistungen, die angeboten werden müssen.
Alle Betriebe profitieren von dem derzeitigen Wanderboom und speziell von der Beliebtheit des Rheinsteigs, so dass der Schritt zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ schon fast eine Selbstverständlichkeit war. Das Label gewinnt immer mehr an Bedeutung für den wandernden Gast, da er hier sicher sein kann, dass die Gastgeber auf seine Wünsche vorbereitet sind.
„Wir sind froh, dass sich unsere Gastgeber mit dem Thema „Wandern“ identifizieren und auch unsere Qualitätsphilosophie mittragen“, so Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH.

SPD erfreut über Zukunftsorientierung
der Loreley-Kliniken

Geschäftsergebnis hat sich erfreulich entwickelt
ST. GOAR-OBERWESEL.
Auf Einladung des SPD-Gemeindeverbandes St. Goar-Oberwesel kam der Staatssekretär im Sozialministerium, Christoph Habermann, Mainz, zu einem Meinungsaustausch mit dem Geschäftsführer der Loreley-Kliniken, Herrn Dr. Matthias Psczolla, ins Krankenhaus nach Oberwesel. Der Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes, Reinhold Rüdesheim, freute sich, dass er ebenfalls Herrn Bürgermeister Thomas Bungert, den Ärztlichen Direktor, Herrn Dr. Peter Mesletzky, die Oberin, Frau Ursula Lehnen, die Assistentin der Geschäftsleitung, Frau Lejla Salihagic sowie als Vertreter der SPD, Ingbert Ochs, Heinz Fischer und Hans-Werner Stein begrüßen konnte.

Staatssekretär Christoph Habermann, Sozialministerium (4 von links), auf Einladung von Reinhold Rüdesheim (4. von rechts), SPD-Gemeindeverband St. Goar-Oberwesel bei einem Gespräch in Oberwesel mit dem Geschäftsführer der Loreley-Kliniken, Herrn Dr. Matthias Psczolla (3. von links) und weiteren Gästen, Bürgermeister Thomas Bungert (5. von links), dem ärztlichen Direktor, Herrn Dr. Peter Mesletzky (2. von links), der Oberin, Frau Ursula Lehnen (5. von rechts), der Assistentin der Geschäftsführung, Frau Lejla Salihagic (3. von rechts) sowie Ingbert Ochs(2. von rechts), Hans-Werner Stein (rechts) und Heinz Fischer (links) für den SPD-Gemeindeverband St. Goar-Oberwesel
Nach einem Rundgang durch das Krankenhaus und das Seniorenzentrum, stellte Herr Dr. Psczolla die wesentlichen Kennziffern der Loreley-Kliniken und deren Zielsetzung vor. Er ging dabei besonders auf die gute Einbindung des Hauses in der Region ein. Die Struktur der beiden Standorte, so führte er aus, soll beibehalten werden, nämlich mit der Fachklinik in St. Goar und der Grundversorgung in Oberwesel. Die Einrichtung eines muskuloskeletalen Kompetenzzentrums mit den vier Säulen Orthopädie, Gelenkchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Unfallchirurgie und Psychologische Schmerztherapie hat sich dabei laut Dr. Psczolla bestens bewährt und war vorbildlich. Zur Zeit haben die Loreley-Kliniken 215 Betten, davon 130 in Oberwesel. Der Jahresumsatz der gesamten GmbH liegt bei fast 20 Mio. Euro und die durchschnittliche Verweildauer beträgt etwa 11 Tage. An beiden Häusern arbeiten rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Geschäftsergebnis hat sich seit dem Antritt von Herrn Dr. Psczolla als Geschäftsführer gut entwickelt, die Auslastung des beiden Häuser in St. Goar und Oberwesel ist aktuell sehr zufriedenstellend. Trotzdem stehen noch viele Aufgaben in Zukunft an, um die Loreley-Kliniken weiter in die Zukunft zu führen. Die Vorstellungen dazu wurden präsentiert. Frau Lehnen ging darauf ein, dass das Einzugsgebiet der beiden Krankenhäuser durch den Rhein stark begrenzt wird.
Staatssekretär Habermann empfahl Kooperationen als beste Voraussetzung für eine kostenoptimierte Führung eines Krankenhauses. Herr Dr. Psczolla berichtete über die Kooperation mit verschwisterten Krankenhäusern im Verbund der Marienhaus GmbH und ging auf die bestehende chirurgische Ambulanz Schmitthüsen / Nau im Krankenhaus und die geplante Einrichtung einer HNO-Praxis in Oberwesel ein. Die örtliche SPD begrüßte die bisherigen Investitionen im IT-Bereich und hält eine Fortsetzung natürlich unter Berücksichtigung der Datenschutzbelange für sinnvoll.
Es wurde auch über die Einrichtung eines Bereichs für Geriatrie und Palliativmedizin beraten. Das Land wird dazu in den nächsten Monaten ein Gesamtkonzept erarbeiten. Nach Abschluss der Konzeptphase wird die Einrichtung eines Bereichs für Geriatrie und Palliativmedizin an der Loreley-Klinik geprüft, was Ingbert Ochs in unserer älter werdenden Gesellschaft mit vielen Singlehaushalten dringend befürwortet.
Über den überfälligen Umbau des Krankenhauses in St. Goar wurde ebenfalls gesprochen. Ein Vertreter des Sozialministeriums wird dazu das Krankenhaus St. Goar am 30.4. zusammen mit der Geschäftsleitung der Klinik besichtigen, um die notwendigen Umbaumaßnahmen zu beraten. Ziel ist es, bei dieser Gelegenheit ebenfalls eine energetische Sanierung vorzunehmen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein Krankenhaus nicht nur aus rein medizinischer Sicht beurteilt wird, sondern, dass der Gesamteindruck, entscheidet, also z.B. die Freundlichkeit am Empfang, das Einfühlungsvermögen des Pflegepersonals oder die Fachkenntnisse des Physiotherapeuten.
Reinhold Rüdesheim bestätigte, wie wichtig die Loreley-Klinik nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsversorgung und der Arbeitsplätze für die Verbandsgemeinde und die gesamte Region ist.
Die Sozialdemokraten vereinbarten mit dem Staatssekretär zum Jahreswechsel den Kontakt fortzusetzen und einen Dialog zur Gesundheitswirtschaft durchzuführen. Dazu sollen dann Fachleute eingeladen werden, wie Ärzte, Hoteliers, Landwirte, Winzer, Sportvereine oder Physiotherapeuten. Nach Ansicht der SPD bietet die Gesundheitswirtschaft eine riesige Chance für unsere Region, auch für neue Arbeitsplätze. Bürgermeister Bungert und Herr Dr. Psczolla werden dies ebenfalls unterstützen.

St. Goarer Rampenschisser sind Vorbilder im Ehrenamt
Eigentlich hatten sich die im vollen Saft des Lebens stehenden St. Goarer freiwilligen Feuerwehrmänner vor über 40 Jahren bei der Gründung ihres Vereins nicht große Gedanken um den heiligen Goar und auch nicht um die Tradition ihrer heimatlichen Lotsenstadt gemacht. Außer den natürlich angesagten Feuerwehrpflichten nachzugehen, wollten sie im allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre auf gemeinsamen Touren und Ausflügen die Welt sehen, und wenn es zu Beginn auch nur die Ehrbachklamm war. Die Chronik der ersten „Schisserjahre“ weiß eigentlich auch lediglich von frohen Festen zu Hause und auswärts zu berichten. Sie berichtet aber auch von diszipliniertem Clubverhalten. Gelungene Karnevalsauftritte und das einträgliche Betreiben eines Standes bei den diversen Stadtfesten bedurften eines gut vorbereiteten Einsatzes. Der Vereinspräsident wechselte - und so ist es bis heute geblieben - zweijährlich, damit keine verpflichtenden Erbhöfe entstehen. Zurzeit ist Peter Werner der Rampenschisser-Chef.
Wer aber den seit Menschengedenken geltenden „Spitznamen“ seiner St. Goarer Mitbürger im Vereinsnamen trägt, der ist sich dieser hohen Ehre auch in ganz besonderem Maße bewusst. Machen wir es kurz: Was diese Männer im Laufe ihrer Vereinsjahre aus recht verstandener Liebe zu ihrer Heimatstadt an ehrenamtlicher Arbeit verrichtet haben, das sucht landauf, landab seinesgleichen.
Die seit mehr als einem Vierteljahrhundert von ihnen auf der Burg Rheinfels geleisteten Arbeitsstunden haben mit dafür gesorgt, dass wertvolle Teile des St. Goarer Wahrzeichens erhalten blieben. Sie arbeiteten und arbeiten nicht nur ehrenamtlich, sondern sie bringen noch Geld mit. Ihre Erlöse aus den stadtbekannten Vereinsfesten setzten sie immer wieder für gute Zwecke ein.
Nennen wir beispielsweise nur die Aktivitäten der letzten Monate: Die schmucken Fahnen an der St. Goarer Rheinpromenade machten sie ihrer Heimatstadt zum Geschenk. Die Unterhaltung der Fahnenmasten, ihr herbstlicher Abbau, ihre winterliche Restaurierung und das vor wenigen Tagen erfolgte frühjährliche Aufstellen haben sie ohne große Worte zu ihrer eigenen Sache gemacht. Die jetzige Pflanzzeit nutzen sie, um am Treppenaufgang zwischen der Rheinstraße und der B9 ein wunderschönes Blumenbeet anzulegen. Dass die Pflanzen von der Nachbarschaft gespendet wurden und sie auch hin und wieder mit einer kleinen Geldspende bedacht werden, freut sie natürlich. Stadtbürgermeister Walter Mallmann, der um die kleinen Wünsche dieser Vorbilder im Ehrenamt nach getaner Arbeit weiß, übergab eigens dazu (unser Bild) eine kleine Spezialität.


Weinkonvent St. Goar mit überaus positiver Jahresbilanz
Für Reinhard Franz, Präsident des auf Burg Rheinfels in St. Goar residierenden „Weinkonvent Zum Heiligen Goar“, war das vorwiegend den Regularien gewidmete, jährliche Beratungskonzil aller Mitglieder ein stolzer Rahmen zur Präsentation der mit 34 Veranstaltungen in den letzten zwölf Monaten aktiven Gemeinschaft.

Schatzmeister Hugo Kirschhoch (stehend) trug den Kassenbericht des Weinkonventes St. Goar vor - im Präsidium von links nach rechts sitzen Kellermeister Werner Eckes, Präsident Reinhard Franz, Vizepräsident Lothar Wahl sowie (rechts) und Alt-Präsident Wendelin Hoffmann
Höhepunkt des vergangenen Jahres war aus der Sicht der Weinfreunde die erfolgreiche Gastgeberrolle beim Treffen der fünf mittelrheinischen Weinbruderschaften im Juli in St. Goar, an der nahezu 100 Gäste aus den Nachbarbruderschaften teilnahmen. Mit diesem inhaltsreichen Treffen und seiner perfekten Organisation wurden Maßstäbe gesetzt.
Erfreulich ist es auch, dass durch die Vermittlung von Stadtbürgermeister Walter Mallmann erstmals Termine bei der Bundeswehr in Diez und andere städtische Veranstaltungen einbezogen werden konnten. Auch beim 750-Jahr-Jubiläum in Oberwesel und beim Gastbesuch der Schwesterstadt Chatillon-en-Bazois war der Weinkonvent als neues Markenzeichen der Stadt St. Goar präsent.
Wie Schatzmeister Hugo Kirschhoch in seinem Rechenschaftsbericht betonte, blieb trotz wesentlich gestiegener Ausgaben immer noch ein Plus in der Kasse übrig. Die Mitglieder dankten dem einzigen Präsidiumsmitglied, das noch aus der Gründungszeit 2002 amtiert, für seinen vorzüglichen Einsatz. Ab dem kommenden Jahr beschlossen die Mitglieder eine Erhöhung des bisherigen Beitrags auf 50,— Euro jährlich, mit dem auch den gestiegenen Aufwendungen für die Heizung des Konventsraumes auf der mittelalterlichen Burg Rechnung getragen werden soll.
In den nächsten Tagen wird der Weinkonvent mit über 30 Personen zu einem Besuch in die italienische Weinprovinz Piemont mit ihren bekannten Barolo-, Barbaresco- und Barbera-Weinen aufbrechen. Am 25 und 26. Juli organisiert der Konvent zum vierten Mal die Veranstaltung „Wein in der Burg. Das Motto ihres Konventes „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ wird von den Mitgliedern bei kommenden Weinproben oder bei Arbeiten im Weinberg am St. Goarer Schlossberg sicher gern genussvoll bestätigt.

Senioren halten sich fit
Senioren aus Biebernheim und Werlau halten sich in der Rheinfels-Sporthalle St. Goar auch im Alter fit. Seit nunmehr fast zwei Jahren treffen sich jeden Montag Seniorensportler mit Übungsleiter Dieter Grömke zu regelmäßigen Gymnastikabenden. Wurden die Trainingsabende zunächst im evangelischen Gemeindehaus Werlau durchgeführt, ist seit fast einem Jahr die neue Rheinfels-Sporthalle der wöchentliche Treffpunkt. Zurzeit besuchen 12 bis 15 begeisterte Senioren der beiden Sportvereine Biebernheim und Werlau die Gymnastikabende. Interessenten können sich noch anmelden bei: Dieter Grömke, Telefon 06741-1426.

Ehrenurkunden
beim Gemischten Chor „Rheinklang“ Biebernheim

Der Deutsche Chorverband hat Horst Pabst und Heinrich Scherer von dem Gemischten Chor „Rheinklang“ Biebernheim „für 60 Jahre aktives Singen im Chor“ eine Ehrenurkunde und die goldene Ehrennadel verliehen.
Die Ehrenzeichen wurden am vergangenen Wochenende im Rahmen des Freundschaftssingens der Sängergruppe Mittelrhein in St. Goar von dem Vorsitzenden des Kreischorverbandes Mittelrhein überreicht.
Herzlichen Glückwunsch.


Stadt St. Goar wirbt mit touristischem Hinweis auf der A61
Künftig wird auf der A 61 in beiden Richtungen mit einem der bekannten braunen touristischen Hinweisschilder für die Stadt St. Goar geworben. Dafür hat die Firma arttec-grafik aus St. Goar - Werlau das entsprechende Design gestaltet, Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Bildmitte) die notwendigen Genehmigungen eingeholt und mit St. Goars Wirtevereinsvorsitzendem Jakob Knab (im Bild rechts) sowie dem Rheinfels-Hotelier Gerd Ripp (im Bild links) zwei großzügige Sponsoren zur Mitfinanzierung des Projekts gewonnen.

Frühlingshaftes Wetter bescherte einen erfolgreichen Umwelt- und Gemeindetag in Biebernheim
Die Überlegung den Umwelt- und Gemeindetag auf Grund der nasskalten Witterung um eine Woche zu verschieben, erwiesen sich als goldrichtig. Am Samstag, den 4. April, konnten bei frühlingshaften Temperaturen dann doch fast alle geplanten Maßnahmen und Aktionen an dem mittlerweile zum 10. Mal - durch den Verein der Heimat- und Naturfreunde Biebernheim und Ortsvorsteher Bernd Heckmann - durchgeführten Gemeindetag umgesetzt werden. Besonders viele Kinder und Jugendliche, insbesondere von der Jugendfeuerwehr, fanden sich pünktlich um 9.00 Uhr am Dorfplatz ein.

An der Grillhütte wurden zahlreiche Pflege- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt - die neue Grillhüttensaison kann an den Start gehen
In zwei getrennten Müllsammelgruppen machte man sich auf den Weg, um in der näheren Umgebung wieder allerlei Müll und Unrat einzusammeln. Eine andere Gruppe begab sich „In die Hohl“, um dort unter der Anleitung einiger Erwachsener das Schutzgeländer auf dem Mauersockel zu streichen. Hier bewahrheitete sich später der Spruch: „Viele Hände - schnelles Ende“, nachdem die fleißigen Anstreicher nochmals mit Farbe versorgt werden konnten. Auf dem Spielplatz wurde ein neues Spielgerät aufgebaut, so dass dort auf Grund von Spenden und Erlöse des Elternfestes nunmehr das vierte neue Spielgerät seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Antike Scherben oder frühzeitliche Funde blieben diesmal allerdings aus.

Viele Kinder und Jugendliche halfen am Umwelt- und Gemeindetag mit, um Biebernheim wieder noch schöner zu machen - Ortsvorsteher Bernd Heckmann bedankte sich bei allen großen und kleinen Helfern mit einem süßen Dankeschön
Eine weitere Gruppe unterzog das Kriegerdenkmal einem gründlichen Frühjahrsputz und beseitigte dort allerlei Moos, Unkraut und sonstigen Wildwuchs. Am Dorfplatz „An der Bach“ wurden Vorbereitungen getroffen, die lose Ornamentplatte des Quetschehannes alsbald wieder einzubauen, da sich diese auf Grund starker Fahrzeugbelastung zwischenzeitlich gelöst hatte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der ein oder andere lose Pflasterstein noch mit Sand verfestigt. Ebenso wieder in Ordnung gebracht wurde die Ruhefläche am sog. „Linnenbam“, nachdem sich das dortige Pflaster durch starke Wurzelentwicklung teilweise verworfen bzw. herausgelöst hatte. Zu guter letzt verrichteten zahlreiche Helfer an der Grillhütte vielerlei Pflege- und Instandsetzungsarbeiten. Die Hütte und der Materialraum wurden neu lackiert, Dachrinnen und Abläufe gereinigt, Toiletten- und Waschraum mit frischer Farbe versehen und der Innenraum der Hütte gesäubert, so dass die neue Grillhüttensaison an den Start gehen kann.
Ortsvorsteher Heckmann bedankte sich am Ende eines arbeitsreichen Vormittages zunächst bei allen jüngeren Helfern mit einer süßen Aufmerksamkeit für ihren Arbeitseinsatz. „Es war wieder ein guter Tag für unser Dorf“, so Heckmann bei seinen Dankesworten an alle Beteiligte. Beim gemeinsamen Mittagessen im Backes mit Erbsensuppe und Würstchen galt sein Dank ebenso allen Sponsoren, der Stadt St. Goar, dem engagierten Küchenteam und all denjenigen, welche Fahrzeuge, Arbeitsgerät oder Arbeitsmaterial kostenlos für die gute Sache zur Verfügung gestellt hatten.

Baumpflanzaktion am Friedhof von St. Goar - Werlau

Ortsvorsteher Horst Vogt (im Bild links) überwacht die Pflanzarbeiten
Nachdem der alte Baumbestand am Friedhof von St. Goar - Werlau wegen gutachterlich nachgewiesener Einsturzgefahr beseitigt worden war, hatte Ortsvorsteher Horst Vogt und der gesamte Ortsbeirat bei Stadtbürgermeister Walter Mallmann um einen zeitnahen Ersatz gedrängt. Nachdem inzwischen dafür die Pflanzzeit begonnen hat, wurden durch das Buchholzer Landschafts- und Gartenbauunternehmen Rosenbach fachgerecht vier Sommerlinden angepflanzt. Damit fügt sich das Aussehen des Werlauer Friedhofs wieder harmonisch in die Landschaft ein. In der nächsten Ortsbeiratssitzung wird Horst Vogt die noch anstehenden Arbeiten auf dem Friedhof endgültig beraten und beschließen lassen, um alsbald zu einem zügigen Abschluss zu kommen.

Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Oberwesel e.V. - Mitgliederversammlung 2009
Am 3.4.2009 lud der Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Oberwesel seine Mitglieder zu seiner alljährlichen Generalversammlung ein. Tagungsort in diesem Jahr war der Gutsausschank des Weinguts Hoffmann. Mit der Begrüßung des Wehrleiter Christian Albrecht, des Wehrführers Franz-Hubert Persch, sowie dem Ehrenmitglied Walter Persch, eröffnete die Vorsitzende Marion Bungert die Sitzung. Nach der Ehrung der Toten des vergangenen Jahres blickte die Vorsitzende auf zahlreiche Aktivitäten des Vereins im Jahr 2008 zurück:
Neben den obligatorischen Veranstaltungen wie z.B. dem Umwelttag der Stadt, der Ausrichtung des traditionellen Waldausflug und der Nikolausfeier, an der erstmals auch Pastor Jakobs und Pfarrer Krammes anwesend waren, konnten der Wehr zwei neue Fahrzeuge übergeben werden.
Hierzu organisierte der Verein ein kleines Fest, welches von zahlreichen Vertretern aus Politik und Nachbarwehren, aber auch vielen Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde.
Ein weiteres Highlight stellt sicherlich auch der Besuch der Kameraden der Partnerwehr aus Neuried (bei München) dar. An einem Wochenende im Oktober konnte die jahrzehntelange Freundschaft der beiden Wehren ein weiteres Stück gefestigt werden.
Durch eine großzügige Spende des Förderkreis Oberwesel war es möglich einen Überdrucklüfter für die Stützpunktwehr zu beschaffen. Dieser dient der schnellen Belüftung von verrauchten Räumen und Treppenhäusern um einen raschen Einsatzerfolg zu gewährleisten.
Die Einsatzstatistik im Bericht des Wehrführers zeigte, dass die Zahl der Einsätze gegenüber 2007 um 30% gestiegen ist. Demnach wurden 88 Einsätze bewältigt. Allein bei 22 Einsätzen wurde die Feuerwehreinsatzzentrale besetzt. Dies wird notwendig, sobald eine Wehr aus der Verbandsgemeinde alarmiert wird – selbst dann, wenn die Feuerwehr Oberwesel daran nicht beteiligt ist.
Neben den Einsätzen wurde auch das Wissen der Feuerwehrmänner und -frauen stets auf dem neuesten Stand gehalten. Hierzu besuchten die Kameraden zahlreiche Lehrgänge auf Kreisebene und der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz.
Dass sich auch die Ausbildung der Jugendfeuerwehr auf einem hohen Niveau bewegt, zeigte der Bericht des Jugendwartes Christian Fondel. Jeden Dienstag ab 18.00 Uhr treffen sich die Jugendlichen zu den Übungsabenden im Gerätehaus. Neben der Vorbereitung auf den aktiven Dienst in der Feuerwehr steht auch allgemeine Jugendarbeit auf dem Programm:
So beteiligten sich die Floriansjünger mit großem Engagement unter anderem am Umwelttag der Stadt oder backten gemeinsam Pizza zur “internen“ Weihnachtsfeier.
Mit wettkämpferischem Eifer konnten sie beim “Piratencamp“ in Ney und bei der “Jugendflamme“ in Niederburg ihr Können unter Beweis stellen.
Im Anschluss an diesen Bericht richtete die Vorsitzende das Wort an Wehrleiter Albrecht. Er freute sich ganz besonders der Versammlung seiner Heimatwehr beiwohnen zu dürfen und betonte dabei auch das hohe Ansehen der Wehr über die VG-Grenzen hinaus. Unter anderem sei von Seiten des Landrates ein Dankesschreiben eingegangen, in dem er den reibungslosen Ablauf bei der Besetzung der Feuerwehreinsatzzentrale am 8.9. würdigte. Durch einen technischen Defekt war es über drei Tage zu Telefonausfällen im Kreisgebiet gekommen, wodurch eine Alarmierung der Feuerwehren im Rhein-Hunsrück-Kreis nicht möglich war. Diese Aufgabe wurde über den gesamten Zeitraum im Schichtdienst von der Oberweseler Wehr übernommen.
Im Weiteren stachen in seinem Resümee zum Jahr 2008 neben den bewältigten Einsätzen die Übergabe des Gerätewagen-Messtechnik und des Mehrzweckfahrzeug 2 hervor.
Für dieses Jahr stehen außerdem die Übergabe des MZF3 in St. Goar und der Verbandsgemeindefeuerwehrtag in Perscheid an.
Zuletzt dankte er dem Förderverein für die geleistete Arbeit und die Fördermittel, die es in diesem Jahr u.a. ermöglichen ein Mannschaftstransportfahrzeug für die Feuerwehr Oberwesel zu beschaffen.
Dem Kassierer Günter Hewel konnte, nach Prüfung durch die Kassenprüfer, eine sehr ordentliche Kassenverwaltung bescheinigt werden. Dem gesamten Vorstand wurde daraufhin ruhigen Gewissens Entlastung erteilt.
Für das laufende Jahr wurden Jonas Becker, Wolfgang Dietrich und Etienne D’Avis zu den Kassenprüfern gewählt.
Insgesamt kann der Vorstand auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken, in dem viel erreicht und viel bewegt wurde.
Da es von Seiten der Versammlung im letzten Tagesordnungspunkt kaum Wortmeldungen gab, kann davon ausgegangen werden, dass auch die Mitglieder dieser Auffassung sind und somit wurde die Sitzung um 20.46 Uhr mit einem dreifach “gut Schlauch“ geschlossen und der gesellige Teil des Abends eröffnet.
www.feuerwehr-oberwesel.de
Hier finden Sie weitere Informationen zur Arbeit des Fördervereins und der Aktivwehr, sowie den Mitgliedsantrag zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Oberwesel.

Bremer Stadtmusikanten
zogen Groß und Klein in ihren Bann

Glänzende Kinderaugen im Kulturhaus Oberwesel
Es war einmal… Viele glänzende Kinderaugen verfolgten im vollbesetzten Kulturhaus Oberwesel gebannt die Geschichte von den vier abenteuerlustigen Gesellen, die nach Bremen reisen und Stadtmusikanten werden wollten. Der Esel, dem die Mehlsäcke zu schwer geworden waren, der Hund, der nicht mehr beißen wollte, die Katze, die ersäuft werden sollte und der Hahn, der dem Kochtopf entflohen war, waren die Hauptfiguren in dem Figurentheaterstück, das Michael Staemmler vom Figurentheater Gingganz fantasievoll in Szene gesetzt hatte.
Mit einer offenen Bühne, liebevoll gestalteten Tischmarionetten, charakterstarken Masken und großem Stimmtalent verstand es der Puppenspieler, die kleinen und großen Zuschauer mitzunehmen in die zauberhafte Welt der alten Volksmärchen. Er selbst agierte dabei als Erzähler und schlüpfte zwischendurch im fliegenden Wechsel in die Rollen des Müllers, der Köchin und der beiden herrlich dummen und tollpatschigen Räuber. Dass Michael Staemmler immer wieder den Dialog mit den Kindern suchte und sie schließlich sogar aufforderte, ihm zu erklären, wie er denn nun das Ende des Märchens zu spielen habe, garantierte Spaß und Spannung bis zum Ende. Begeistert sangen alle das Wanderlied der vier Musikanten mit und unterstützten sie schließlich wirkungsvoll mit Wiehern, Bellen, Miauen und Krähen dabei, die Räuber in die Flucht zu schlagen. An der außergewöhnlichen und rundum gelungenen Aufführung hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen großes Vergnügen.

Heinz-Erhardt-Parodist
kalauerte sich durch einen gelungenen Abend

Lachtränen im Kulturhaus Oberwesel
Eigentlich wollte er ja Jurist werden, aber er konnte nicht klagen… So wurde er dann eben Parodist - zum großen Glück der Zuschauer im ausverkauften Kulturhaus in Oberwesel, die heftig damit beschäftigt waren, ihrer reichlich fließenden Lachtränen Herr zu werden. Andreas Neumann hatte sie alle drauf, die Rang und Namen in der deutschen Unterhaltungsbranche haben, allen voran natürlich den unvergessenen Heinz Erhardt. Aber auch die mit ihrem Gebiss kämpfende Inge Meysel, Marcel Reich-Ranicki mit einer überaus feuchten Aussprache, der näselnde Theo Lingen und der Grimassen schneidende Dieter Hallervorden sorgten für Hochstimmung im Saal. „Was für ein Schelm“ war er doch, wenn er im Laufe des langen Abends immer wieder „noch ’n Gedicht“ von Heinz Erhardt präsentierte und en passant Bühnengrößen wie Louis de Funès, Johannes Heesters, Ekel Alfred und Heinz Rühmann so gekonnt zum Leben erweckte, dass, wer die Augen schloss, die Herrschaften leibhaftig auf der Bühne glaubte. Neben dem perfekt präsentierten Programm waren es aber auch immer wieder die kleinen spontanen Scharmützel mit dem Publikum, die für grenzenlose Heiterkeit sorgten. Neumann kalauerte sich derart locker und gut gelaunt durch den Abend, dass er erst nach vier (4!) zu Recht eingeforderten Zugaben entlassen wurde. „Selten so gelacht“, war die einhellige Meinung aller Besucher am Ende der gelungenen Veranstaltung.

„Fest der fliegenden Brücke“
war bei herrlichem Frühlingswetter ein großer Erfolg


Tausende Besucher kamen zum Fest der fliegenden Brücke in die beiden Schwesterstädte St. Goarshausen und St. Goar
Petrus hatte am Ostermontag den beiden Schwesterstädten St. Goar und St. Goarshausen zu ihrem „Fest der fliegenden Brücke“ wunderbares Bilderbuchwetter beschert. So war es nicht verwunderlich, dass Tausende in das Herzstück des Welterbetals gekommen waren. Traditionell dürfen Fußgänger am zweiten Osterfeiertag die Fähre für ein Osterei benutzen - eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreichen soll und ursprünglich als Dank der Bürger von St. Goarshausen und St. Goar gedacht war, die während des Jahres kostenlos übersetzen durften. In Erinnerung an alte Zeiten ließ Fährbetreiber Klaus Hammerl diesen Brauch auch in diesem Jahr wieder aufleben.
Selbst Holger Wienpahl musste sich bei St. Goars Touristikchefin Sandra Meyer ein Osterei als Zahlungsmittel besorgen, um mit seinen SWR-Fernsehteams das bunte Treiben auf den beiden Rheinseiten für die Landesschau aufnehmen zu können.

Selbst Holger Wienpahl musste sich bei St. Goars Touristikchefin Sandra Meyer ein Osterei als Zahlungsmittel besorgen, um mit seinen SWR-Fernsehteams den Strom überqueren zu können
Traditionell eröffneten die beiden Stadtbürgermeister Bernhard Roth (St. Goarshausen) und Walter Mallmann (St. Goar) das bunte Treiben, als die Loreley-Echobläser Heiko Hubrath und Martin Neubauer mit ihren Trompeten dazu das Startsignal gegeben hatten.
Die charmante Loreley Angelika Stein war eigens von ihrem Felsen herabgestiegen, um Bernhard Roth beim Fest zu begleiten und für Walter Mallmann stellte Hansenmeister Helmut Kwiczorowski mit einer Riege mittelalterlich gewandeter Hansenbrüder das Gefolge. Auf den Fährplätzen beiderseits des Rheins sorgten Musiker für zusätzlich gute Laune und an den zahlreichen Ständen und Buden herrschte ungetrübte Jahrmarktstimmung.

St. Goarer Gastronomen greifen nach den Sternen

„Die St. Goarer Gastronomen greifen nach den Sternen.“ Mit dieser Aussage lobte Stadtbürgermeister Walter Mallmann die nachhaltigen Bemühungen der unterschiedlichen Beherbergungsbetriebe, die sich durch den Hotel- und Gaststättenverband klassifizieren lassen. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Familien Goedert und Prang als Betreiber des „Landgasthofes Rebstock“ in St. Goar - Biebernheim jetzt durch St. Goars Touristikchefin Sandra Meyer die Plakette mit den drei Sternen in der G-Klasse.

Unser Bild zeigt Ulrike Goedert, Hermann Prang, Ursula Prang, Karl-Heinz Breidenbach und Frank Vogt (hintere Reihe v.l.n.r.) sowie Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Hans-Peter Goedert (mittlere Reihe v.l.n.r.) und Sandra Meyer (vorne links) mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des neuen Sterne-Hauses
Dazu erklärten Kreisvorsitzender Karl-Heinz Breidenbach und Geschäftsführer Frank Vogt vom Gaststättenverband Rheinland, dass sich die Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen an Beherbergungsbetriebe mit mehr als 8 Gästebetten und nicht mehr als 20 Gästezimmern wendet, die keinen Hotelcharakter aufweisen und in deren Betriebsname der Begriff »Hotel« nicht enthalten sein darf. Wie bei ihrer »großen Schwester«, der Deutschen Hotelklassifizierung, werde eine strenge und regelmäßige Überprüfung der Häuser und Kriterien für eine hohe Akzeptanz der neuen Sterne am Klassifizierungshimmel in Deutschland sorgen.
Nachdem vor wenigen Tagen die im St. Goarer Gründelbachtal gelegene „Knabs Mühlenschenke“ als erstes St. Goarer Haus in die „Drei Sterne G-Klasse“ aufgenommen wurde und jetzt der Landgasthof Rebstock ebenfalls das begehrte Prädikat erhielt, bewerben sich nun beide Häuser um die Auszeichnung „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“, welches das „Flair-Hotel Landsknecht“ in St. Goar-Fellen bereits erhalten hat.

Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2009
Unter dem Motto: „Siehst du mich?“ versammelten sich rund 60 Jugendliche aus dem Südlicher Teil des Dekanat St. Goar in Niederburg um den Kreuzweg zu beten. Unter Begleitung der „Gottesdienst Musikgruppe“ aus Urbar wurden 7 Stationen rund um das Dorf mit Pastor Weber und Gemeindereferent Wessling aus Oberwesel angelaufen. Im Anschluss an den Kreuzweg wurde für alle Teilnehmer ein kleiner Imbiss an der Alten Schule gereicht. Ein Dank ergeht hiermit an alle Helfer und an die Gemeinde Niederburg für die Bereitstellung der Küche.

Stadtrat Oberwesel verabschiedete Etat 2009
Investitionsvolumen beträgt 1.902.980,— Euro
In der letzten öffentlichen Sitzung des Stadtrates Oberwesel am 2.4.2009 stand u.a. die Beratung und Beschlussfassung des von Stadtbürgermeister Manfred Zeuner eingebrachten doppischen Haushaltes für das Haushaltsjahr 2009 auf der Tagesordnung.
Der Etat schließt im Ergebnishaushalt auf der Ertragsseite mit 3.227.110,— Euro und auf der Aufwandsseite mit 3.487.410,— Euro ab. Im Haushaltsjahr 2009 besteht somit ein Jahresfehlbedarf in Höhe von 260.300,— Euro, der jedoch durch einen entsprechend hohen Ergebnisvortrag aus 2008 aufgefangen werden kann und somit als ausgeglichen gilt. Im Finanzhaushalt besteht ein negativer Saldo zwischen ordentlichen Ein- und Auszahlungen in Höhe von 131.050,— Euro. Im Bereich der Investitionen ergibt sich ebenfalls ein Negativ-Saldo mit 217.460,— Euro, sodass insgesamt 348.510,— Euro durch Inanspruchnahme des Finanzmittelbestandes (Kassenbestand aus Waldverkauf) aufzubringen sind.
Kreditaufnahmen sind in 2009, wie auch im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung bis zum Jahr 2012 nicht vorgesehen; die Stadt ist nach wie vor schuldenfrei.
Die Realsteuerhebesätze betragen unverändert bei der Grundsteuer A 320 v.H., der Grundsteuer B 360 v.H. und der Gewerbesteuer ebenfalls 360 v.H. Auch die Hebesätze der Hundesteuer wurden nicht geändert und betragen für den 1. Hund 78,— Euro, den 2. Hund 108,— Euro und für jeden weiteren Hund 144,— Euro jährlich. Die Benutzungsentgelte für die städt. Landebrücken, wie auch die Friedhofsgebühren entsprechen den Festsetzungen des Vorjahres.
Gegenüber der im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung des Vorjahres für das Jahr 2009 aufgestellten Prognose schließt der Etat im Ergebnishaushalt deutlich schlechter ab, was insbesondere auf eine erhebliche Mehrbelastung bei den zu zahlenden Umlagen zurückzuführen ist. Insgesamt muss die Stadt rd. 164.000,— Euro mehr an Kreis- und Verbandsgemeindeumlage zahlen. Ursache hierfür ist eine gestiegene Steuerkraft der Stadt im Referenzzeitraum 1.10.07 bis 30.9.08 sowie ein gestiegener Umlagesatz bei der Kreisumlage von bisher 39,2 auf 41 v.H.; bei der Verbandsgemeindeumlage geht der Umlagesatz von 34,3 auf 33,8 v.H. zurück.
Bei den Steuereinnahmen wird mit Einnahmeausfällen von rd. 50.000,— Euro gerechnet; hiervon entfallen 22.000,— Euro auf die Gewerbesteuer -nach Abzug der an das Land zu zahlenden Gewerbe-steuerumlage- und 28.000,— Euro auf den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Aufgrund der gestiegenen Steuerkraft erhält die Stadt in 2009 keine Schlüsselzuweisung A und hat dadurch 12.550,— Euro weniger in der Haushaltskasse.
Auch angesichts schwieriger Rahmenbedingungen hat die Stadt in 2009 zur Belebung der Konjunktur erhebliche Investitionen vorgesehen. Insgesamt sind im Etat 1.902.980,— Euro eingestellt, wovon alleine 1.215.500,— Euro in den Bereich der Stadtsanierung fließen sollen. Zur Förderung von Privatmaßnahmen sind 150.000,— Euro, begrenzt auf max. 25.000,— Euro je Vorhaben, vorgesehen. Neben Mitteln für die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für den städt. Bauhof, der Kostenbeteiligung für die Beseitigung der Anrufschranke am Rosssteintunnel und der Schlussabrechnung für die Schaarausfahrt steht der notwendige Bedarf für den Ausbau verschiedener Gemeindestraßen in Oberwesel-Dellhofen zur Verfügung. Des Weiteren sind Investitionen im Bereich Denkmalschutz- und pflege, Verbesserung Straßenbeleuchtung sowie bei den Friedhöfen geplant. Außerdem soll die kath. Kirchengemeinde für die Sanierung des Pfarrgartens eine Zuwendung erhalten.
Die Finanzierung der geplanten Investitionen erfolgt aus Zuweisungen (Stadtsanierung, Leader), Beiträgen - Ausbaubeiträge Dellhofen, Spenden und Kostenerstattungen Dritter.
Der Etatentwurf wurde vom Rat einstimmig verabschiedet.
Der diesjährige Umwelttag, so Stadtbürgermeister Zeuner, findet am 25.4.2009 statt. Getreu dem Spruch „Viele Hände, ein schnelles Ende“, wird die Bevölkerung um rege Beteiligung gebeten.
Im Anschluss an die öffentliche fand noch eine nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates statt.

St. Goarer Touristiker starten in die Saison 2009
In einer sehr gut besuchten Versammlung in der Rheinfelshalle informierte Sandra Meyer, Leiterin der örtlichen Tourist-Information, die touristischen Leistungsträger der Stadt St. Goar über die geplanten städtischen Vorhaben im Fremdenverkehr.
Neben der selbstverständlichen Werbung für die traditionellen St. Goarer Feste und dem besonderen Einsatz beim Rebenfrühling und dem Fest „Rhein in Flammen“ bot die Touristikchefin für die örtlichen Beherbergungsbetriebe individuelle Angebote für Stadt-, Burg- und Landschaftsführungen an. Wanderführer Jürgen Goedert, Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz und das Rheinfels-Burgführerteam unter der Leitung von Günter End seien dafür bestens vorbereitet.
Auch die verschiedenen Qualifizierungsmöglichkeiten im Tourismus wurden vorgestellt. Eine Klassifizierung, so Sandra Meyer, sei nicht nur eine willkommene Orientierungshilfe für den Gast auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft, sondern schaffe auch ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die zertifizierten Häuser und den Tourismus in St. Goar im Gesamten. Sie legte den anwesenden Gastgebern nahe, soweit nicht schon geschehen, diese Möglichkeiten verstärkt zu nutzen.
St. Goars Wirtevereinsvorsitzender Jakob Knab bestätigte diese Aussagen und berichtete in diesem Zusammenhang über seine eigenen guten Erfahrungen. Stadtbürgermeister Walter Mallmann erklärte die günstigen Möglichkeiten für die örtlichen Gastronomen bei der Nutzung der neuen Rheinfelshalle, die bereits rege nachgefragt sei.
Kreisvorsitzender Karl-Heinz Breidenbach und Geschäftsführer Frank Vogt, beide vom Hotel- und Gaststättenverband Rheinland, informierten über Neuerungen im Hotel- und Gaststättengewerbe. Hierbei sorgten das neuerlich gelockerte Nichtraucherschutzgesetz und eine gewünschte Senkung des Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie für eine rege Diskussion.
Sehr eindringlich baten die Versammlungsleiter den Stadtbürgermeister, sich dafür einzusetzen, dass die Sperrung der B9 anlässlich der Veranstaltung „Tal total“ abends eine Stunde früher aufgehoben werde, da ab dem späten Nachmittag für diese Einschränkung kein Bedarf mehr bestehe.


Vereinsmeisterschaft 2010
der Schützengesellschaft 1344 zu St. Goar e.V.

Die Schützengesellschaft 1344 zu St. Goar e.V. gibt hiermit die Platzierung der Vereinsmeisterschaft 2010 bekannt. Der Vorstand gratuliert allen recht herzlich und bedankt sich für die Teilnahme.
KK 50 m angestrichen 30 Schuss
Seniorenklasse

1. Kurt Rau / Hollnich / 277 Ringe
2. Alfons Schwarz / St. Goar / 259 Ringe
Damen Schützenklasse
1. Jeanette Kurz / St. Goar / 260 Ringe
Damen Altersklasse
1. Christiane Nowsch / St. Goar / 247 Ringe
2. Gisela Danz / St. Goar / 167 Ringe
Damen Seniorenklasse
1. Hannelore Merg / Gödenroth / 271 Ringe
KK 50 m aufgelegt 30 Schuss
Schützenklasse

1. Torsten Müller / Oberwesel / 249 Ringe
Altersklasse
1. Horst Kramb / St. Goar / 271 Ringe
2. Hardy Willger / St. Goar / 268 Ringe
3. Heinz Stüber / St. Goar / 219 Ringe
Seniorenklasse
1. Kurt Rau / Hollnich / 273 Ringe
2. Alfons Schwarz / St. Goar / 259 Ringe
3. Karl Horst Kramb / St. Goar / 259 Ringe
4. Bernd Opfer / St. Goar / 231 Ringe
Damen Altersklasse
1. Christiane Nowsch / St. Goar / 255 Ringe
2. Gisela Wellnitz / St. Goar / 240 Ringe
Damen Seniorenklasse
1. Hannelore Merg / Gödenroth / 262 Ringe
2. Marlies Jakobi / St. Goar / 235 Ringe
Luftgewehr 10 m Freihand 40 Schuss
Schützenklasse
1. Torsten Müller / Oberwesel / 342 Ringe
2. Martin Hoth / St. Goar / 321 Ringe
Altersklasse
1. Hardy Willger / St. Goar / 297 Ringe
Seniorenklasse
1. Alfons Schwarz / St. Goar / 288 Ringe
Damen - Altersklasse
1. Christiane Nowsch / St. Goar / 294 Ringe
Damen - Seniorenklasse
1. Hannelore Merg / Gödenroth / 245 Ringe
Luftgewehr 10 m aufgelegt 30 Schuss
Schützenklasse

1. Torsten Müller / Oberwesel / 268 Ringe
2. Martin Hoth / St. Goar / 273 Ringe
Altersklasse
1. Horst Kramb / St. Goar / 286 Ringe
2. Hardy Willger / St. Goar / 284 Ringe
3. Patrick Nowsch / St. Goar / 283 Ringe
4. Heinz Stüber / St. Goar / 245 Ringe
Seniorenklasse
1. Kurt Rau / Hollnich / 285 Ringe
2. Alfons Schwarz / St. Goar / 257 Ringe
3. Karl Horst Kramb / St. Goar / 247 Ringe
Damen - Altersklasse
1. Christiane Nowsch / St. Goar / 295 Ringe
Damen - Seniorenklasse
1. Hannelore Merg / Gödenroth / 271 Ringe
Luftgewehr 10 m aufgelegt 20 Schuss
Jugend

1. Sebastian Schell / Oberheimbach / 177 Ringe
2. Jannik Görgen / Wiebelsheim / 167 Ringe
3. Philipp Nowsch / St. Goar / 163 Ringe
4. Jacueline Brennemann / Wiebelsheim / 156 Ringe
5. Svenja Daun / St. Goar / 153 Ringe
6. Rico Wellnitz / St. Goar / 150 Ringe
Luftpistole 10 m 40 Schuss
Altersklasse
1. Hardy Willger / St. Goar / 360 Ringe
Seniorenklasse
1. Alfons Schwarz / St. Goar / 348 Ringe
2. Hans Brutscher / St. Goar / 305 Ringe
Freie Pistole KK 50 m 30 Schuss
Altersklasse

1. Hardy Willger / St. Goar / 242 Ringe
2. Horst Kramb / St. Goar / 225 Ringe
Seniorenklasse
1. Alfons Schwarz / St. Goar / 184 Ringe
Sportpistole KK 25 m 30 Schuss
Altersklasse

1. Hardy Willger / St. Goar / 271 Ringe
2. Horst Kramb / St. Goar / 249 Ringe
3. Martin Borgs / St. Goar / 237 Ringe
Seniorenklasse
1. Friedhelm Höfer / Bad Salzig / 241 Ringe
2. Hans Brutscher / St. Goar / 238 Ringe


Bürgerempfang in der Rheinfelshalle

Der diesjährige Bürgerempfang in der neuen Rheinfelshalle war gut besucht

Beim diesjährigen Bürgerempfang, der in der neuen Rheinfelshalle sehr gut besucht war, erinnerte Stadtbürgermeister Walter Mallmann in einem kurzen Rückblick an die wichtigsten kommunalen Maßnahmen der letzten zwölf Monate: Die neue Rheinfelshalle wurde eingeweiht, das Rathaus ist saniert und der Eiserturm auch. Eine prachtvolle Promenade ist an der Loreley eingeweiht und in Biebernheim und in Werlau hat die Moderation zur Dorferneuerung begonnen.
Als aktuelle Fakten für das Jahr 2009 nannte er einen ausgeglichenen Haushalt, statt einer Schuldenaufnahme tilge die Stadt regelmäßig ihre Schulden und es seien investive Vorhaben von über 1 Million Euro geplant.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann zog für das vergangene Jahr eine positive kommunalpolitische Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft
Dennoch verfüge die Stadt noch über ein kleines finanzielles Polster, um unvorhergesehenen Problemen begegnen zu können. Sein Ausblick in die nahe Zukunft war sehr optimistisch, denn St. Goar werde Modellstadt im Welterbe oberes Mittelrheintal und Biebernheim, Werlau und Fellen würden durch die begonnenen und geplanten Maßnahmen eine gute Zukunft haben.
Bürgermeister Thomas Bungert brachte es im Rückblick auf die letzten zehn Jahre örtlicher Stadtpolitik auf den Punkt, als er erklärte, dass aus dem damaligen Armenhaus des Rhein-Hunsrück-Kreises jetzt die Modellstadt am Mittelrhein werde. Die positive Stimmung der Teilnehmer wurde durch die Verkostung des neuen Vinum Sancti Goaris und die klangvolle musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch den Musikverein St. Goar noch gesteigert.

Tunesische Schüler begeistert
vom UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Zweiwöchiger Besuch in Deutschland knüpft Freundschaften
In den Osterferien des vergangenen Jahres hatte die UNESCO-Realschule Oberwesel (Heuss-Adenauer-Schulzentrum) erfolgreich den ersten Schüleraustausch mit Tunesien begonnen. Oberweseler Schülerinnen und Schüler durften die große Gastfreundschaft in den tunesischen Familien in Hammam Sousse erleben und genießen.
Ziel solcher internationaler Begegnungen: Sprachkenntnisse (hier: französisch und englisch) verbessern, Kulturen und die Lebensweise anderer Menschen kennen lernen und dafür offen sein. Wichtige pädagogische Ziele, für die es sich lohnt intensive Vorbereitungen zu treffen.
In diesem Jahr hatte die Realschule Oberwesel nun Gelegenheit sich 14 Tage lang zu revanchieren. Um es gleich vorwegzunehmen: die tunesischen Gäste waren begeistert von Deutschland, dem UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und von den schulischen Einrichtungen, dass mancher wohl am liebsten hier geblieben wäre. Schulleitung, Lehrer und Schüler hatten ein respektvolles Mammutprogramm erarbeitet, bei dem sich die tunesischen Freunde einfach wohlfühlen mussten.
Die Begegnung stand unter dem Deckmantel eines Deutsch-Tunesischen Großprojektes, an dem zwei weitere deutsche Schulen, die Realschule Dierdorf und das Auguste-Victoria-Gymnasium Trier (beide ebenfalls UNESCO-Projektschulen) beteiligt waren.
Schon seit vielen Jahren pflegen Trierer und Dierdorfer enge schulische Kontakte nach Tunesien und verstehen sich inzwischen als offizielle Partnerschulen.
Kompliment an die Organisatoren, die den enormen logistischen Aufwand mit großem Engagement getragen und Tunesier wie Deutsche liebevoll betreut haben. Für den Bereich der Oberweseler Schule war Holger Weißmann mit Unterstützung von Torsten Stoffel und Cornelia Bruchmann „rund um die Uhr“ im Einsatz.
Bürgermeister Thomas Bungert dankte ihnen im Rahmen eines kleinen Empfangs im Rathaussaal Oberwesel und schloss den Dank stellvertretend auch für alle anderen Betreuerinnen und Betreuer und sonstigen Organisatoren mit ein. Denn ins Rathaus mitgekommen waren an diesem Tag auch Schüler und betreuende Personen der anderen beiden Partnerschulen. Verwaltungschef Thomas Bungert knüpfte beim Treffen Kontakte mit Samir Galas, einem deutsch sprechenden Französischlehrer der Schule in Sousse. Thomas Bungert regte an, die Realschule Oberwesel zu einer offiziellen Partnerschule zu machen. Samir Galas zeigte sich erfreut über das Angebot und versprach, mit den Verantwortlichen in seiner Heimat zu sprechen. Möglich, dass die schulische Bande schon beim nächsten Besuch in Tunesien geschlossen werden kann.
Auch die Konrektorin des Lycées 7 novembre Houda Belaazi und die Lehrerin Amel Hani waren beeindruckt von der schulischen Ausstattung, der Lernweise der Deutschen und vom - aus Sicht der Tunesier - disziplinierten Verhalten der deutschen Schüler.
Untergebracht wurden die Tunesier zunächst in Gastfamilien und je nach Ausflugsziel auch in Jugendherbergen. Die Lehrer hatten reichlich Arbeit: Reservierungen vornehmen, Eintrittskarten besorgen, Fahrpläne studieren, koordinieren etc. Dabei hatten sie immer ein offenes Ohr, vor allem für die Belange der Gäste, wenn Hilfe vonnöten war. Bürgermeister Thomas Bungert: “Ich bin froh, dass sich viele Eltern zur Betreuung und Aufnahme der Schülerinnen und Schüler bereiterklärt haben. Alles hat bestens funktioniert. Herzlichen Dank!“
Auf der Tagesordnung des Austauschs stand neben der Unterrichtsteilnahme ein umfangreiches Kennenlernprogramm der Region und darüber hinaus einiger deutscher Städte. Einige Stationen im Schnelldurchgang:
Frankfurt, Oberwesel (Kulturhaus und Museum), Koblenz (Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck), Deutsch-Tunesisches Volleyball-Turnier, Eifel-Vulkan-Park (Lavadom), Neuwied, Köln (Sportmuseum und Stadtbesichtigung), St.Goar (Burg Rheinfels), Loreley, Niederwalddenkmal, Mainz (Besuch beim Landtagspräsident Joachim Mertes und Dr. Ries, dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit / Stadtbesichtigung), Trier und Luxembourg. Höhepunkt des Treffens war ein Empfang im Europaparlament, wo Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Premierminister und Mitglied der EU-Kommission höchst persönlich die Schüler und Lehrer begrüßte.
Der kommissarische Schulleiter der UNESCO Realschule, Christoph Vickus, auf die Frage, was denn die Schüler aus der Begegnung mitgenommen haben? „Die Schülerinnen und Schüler haben in den 14 Tagen gegenseitig erfahren, dass man in völlig unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen ist, sie haben festgestellt, dass die Lebensweise „der jeweils Anderen“ von der eigenen abweicht, und dass gravierende Unterschiede im Bereich der Schulorganisation und des Unterrichtes bestehen. Die Begegnungen im letzten und in diesem Jahr haben allen Freude bereitet, und ich bin sicher, dass sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler auf das nächste Treffen in Tunesien freuen. Vielleicht begegnen wir uns dann schon als offizielle Partnerschulen.“
Wir lassen einige Bilder des Deutsch-Tunesischen Schüleraustauschs für sich sprechen.

LEADER im Oberen Mittelrheintal kommt wieder in Fahrt
Land stockt EU-Förderung von 1,1 auf nun 1,35 Mio auf
Inmitten des erwarteten Millionen-Geldsegens von Bund und Land, also zwischen Bundesinvestitionsprogramm und Konjunkturpaket II winken der Vorsitzende und der Geschäftsführer der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal symbolisch und kräftig „mit dem Leader-Fähnchen“. Denn seit dem 2.4.2009 wurde der EU-Topf an Leaderförderung vom Land um 250.000,— Euro auf nunmehr 1,35 Mio Euro aufgestockt.
Thomas Bungert: „Nun können wir weitere pilothafte Projekte auf den Weg schicken.“
Gesagt getan, wurden in der öffentlichen Sitzung am 31.3.2009 weitere EU-Mittel in Höhe von 277.820,66 Euro verplant. Damit können folgende neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 530.000,— Euro im UNESCO-Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal von Bingen bis Koblenz umgesetzt werden:
Für das transnationale Projekt „Terrassenzauber“ (Gesamtvolumen 30.000,— Euro), dass in Kooperation mit der LAG Mallorca entstand, wurden von der LAG 13.865,55 Euro an EU-Mitteln zugelassen. Im Oelsberg werden, so ist es geplant, gemeinsam mit den Schulkindern der Heuss-Adenauer-Schulen ehemalige Weinbergs-Terrassen gestaltet und für einen langen Zeitraum gepflegt.
Ein geradezu für die Premiumwanderwege Rheinsteig und Rheinburgenwanderweg zugeschnittenes Projekt, ist das von Forstamtsleiter Dr. Gerd Loskant vorgeschlagene Projekt „Unter Bäumen träumen“. Auf der Basis eines Wettbewerbes und in Zusammenarbeit mit Studenten sollen außergewöhnliche ansprechende Ruheelemente für Familien entlang der Wanderwege und an tollen Aussichtspunkten aufgestellt werden. Gewünscht am liebsten mit heimischen Produkten, also Holz aus der Region. 150.000,— Euro betragen die Gesamtkosten dieser Maßnahme.
26.418,— Euro kostet eine Biomasse-Logistik-Studie aus dem Handlungsfeld „Umwelt“, die in Kooperation mit der LAG Hunsrück in Auftrag gegeben werden soll. Trotz des relativ kleinen LAG-EU-Anteiles von 6.105,— Euro können im wahrsten Sinne des Wortes damit (Bio)Massen bewegt werden. Hauptziel der Studie sind die Darstellung verschiedener Szenarien mit den Komponenten „Systembestandteile“ (Maschinen, Geräte) und „Logistikabläufe“ und die „erforderlichen Kosten“. Dabei geht es um Risikominimierung bei maximaler Wertschöpfung in der Region. Es soll ein auch auf andere ländliche Regionen übertragenes Konzept entstehen, wie regionale Baum- und Strauchschnittmassen, Resthölzer aus dem Wald (Kronenholz, Jungbestände) und aus Kurztriebsplantagen, mit maximalem Synergieeffekt zur thermischen Energiegewinnung genutzt werden können. Neue Anforderungen können dabei entstehen, die bestehende Arbeitsplätze aufwerten oder neue Arbeitsplätze schaffen.
Freuen würde man sich, wenn der Torturm der Schönburg Oberwesel endlich begehbar gemacht und als Aussichtsplattform genutzt werden könnte. Den Grundstein hierzu hat man mit entsprechendem Beschluss der LAG nun gelegt. Mit den zugelassenen „gedeckelten“ rund 150.000,— Euro soll gleichzeitig ein Verkaufsraum für Regionale Produkte entstehen. Das Projekt war bereits in der vergangenen Förderperiode beschlossen und zugelassen worden. Allerdings hatten die Restgelder nicht mehr ausgereicht.
Eine Probebesteigung des Torturmes und die erlebte einzigartige Sicht von der Plattform ins Rheintal im letzten Herbst durch die Projektträger , habe ergeben: Das Projekt muss auf die Prioritätenliste der neuen Förderperiode.
Der grundsätzlichen Zustimmung für ein Jugendforschungsprojekt mit behinderten und nichtbehinderten Kindern in Polen, an dem wieder Schüler vom Mittelrhein, vom Hunsrück und aus Thüringen teilnehmen, folgte das O.K. für ein weiteres Projekt des Instituts für geschichtliche Landeskunde: „Verkehrsdenkmale Mittelrhein“. Zunächst soll eine Studie im Rahmen eines Kolloquiums den Grundstein für die spätere Er-fassung der Verkehrsdenkmale (Rheinkran, Kaiman etc.) und deren Präsentation im Internet, in Broschüren und Flyern, legen. Die Gesamtkosten betragen 100.000,— Euro. Darauf wird ein EU-Anteil von etwa 46.000,- Euro fallen. Für dieses Projekt hat das Institut für Geschichtliche Landeskunde das eigene zugelassene Projekt „Klosterportal“ mit einem Projektvolumen von 75.500,— Euro zurückgezogen. Es wurde inzwischen mit anderen Landesmitteln bezuschusst.
Mit der Zulassung des 4. Bauabschnitts des Kulturweges Brey-Spay-Jakobsberg wird ein Großprojekt abgeschlossen, dass eine erhebliche touristische Bedeutung für das gesamt Obere Mittelrheintal hat. Denn um die Arbeiten an der Römischen Wasserleitung und im Besucherforum in Spay abzuschließen sind vorgesehen:
1. Geophysikalische Prospektion der Wasserleitung 2. Stahl-Glas-Pyramide als Abdeckung des Qanates im Wald nordöstlich des Besucherforums.
3. Installation von Informationstafeln auf dem Besucherforum
4. Wegweisende Tafeln von der B9 zum Parkplatz am Sportplatz /Besucherforum
5. Kleine Info-Tafeln für die Rundpfeiler der „Kaisersäulen“ mit Hinweisen auf Kaiser Septimus Severus und auf die Wasserleitung.
Nicht nur Oberweseler werden sich freuen, wenn sie hören, dass eine „Entwicklungsplanung Rheinufer Oberwesel“ in Auftrag gegeben werden soll. Denn der Bereich vom Hafen- über das Freizeitgelände, Rhinelanderstadion einschließlich der Rheinanlagen ist „in die Jahre gekommen“. Es wurde erkannt, dass hier eine umweltfreundliche zeitgemäße parkähnliche Neuordnung vonnöten ist. 27.500,— Euro wird die Planstudie kosten, aus der man zukunftsweisende Vorschläge für eine Neugestaltung erwartet.
Last but not least gab die LAG die Zustimmung für eine Anschubfinanzierung des Projekts „rheinpartie“, welches mit 100.000,— Euro zu Buche schlagen wird. Aufgrund des erfolgreichen Luminaletests im vergangenen Jahr sollen Lichtkünstler für gehörige Lichtspektakel im UNESCO-Welterbetal vom 2. bis 4.10.2009 engagiert werden. Projektträger ist der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal. Somit besteht im wahrsten Sinne des Wortes die Chance, durch den Zweckverband ein neues „High-Light“ für die Welterberegion auf Dauer zu installieren.
Insgesamt hat die LAG damit auf dem Papier bereits für rund 1 Mio Euro Projekte zugelassen, die nun antragsmäßig von den Projektträgern auf den Weg gebracht werden müssen. Für die bereits im Sommer letzten Jahres zugelassenen Projekte, könnte das aus drohen, wenn nicht bis zum 1.7.2009 Anträge bei der Geschäftsstelle eingehen. Für die neu zugelassenen Projekte besteht zunächst eine Frist zur Einreichung bis zum 1.10.2009. Bürgermeister Thomas Bungert:
„Wir fordern die potentiellen Projektträger (innen) in der Region auf, weiter neue Projektanträge zu stellen.“ Die Erfahrungen der vergangenen Förderperiode haben gezeigt: Es kommen nicht alle beantragten Projekte aus den verschiedensten Gründen zum Zuge. Es lohnt sich daher weiterhin für die Region Ideen, Konzepte und Projekte zu erarbeiten und sie einzureichen. Thomas Bungert: „Wir haben schon oft erleben müssen, dass Projekte durch Leader angestoßen, letztendlich aber über andere Landesmittel bzw. Fördertöpfe „bedient“ worden sind. Die LAG nimmt jederzeit Neuanträge an.“
Informationen zu LEADER, der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal und zu Projektanträgen finden Sie im Internet unter www.lag-mittelrhein.de. Fragen beantwortet Ihnen Geschäftsführer, Michael Parma, unter Tel. 06744-91113.


St. Goar - Biebernheim: Neugestaltung des Platzes
am Kriegerehrenmal vorgeschlagen

Nachdem der Ankauf des Anwesens „An der Bach 12“ in St. Goar - Biebernheim durch die Stadt St. Goar „in trockene Tücher“ gebracht wurde (wir berichteten), wird Stadtbürgermeister Walter Mallmann im Rahmen der Erstellung des Dorferneuerungskonzepts den städtischen Gremien eine Neukonzeption des Platzes am Kriegerehrenmal vorschlagen.
Dieser Platz ist neben dem Dorfplatz ein ortsprägender Teil von St. Goar-Biebernheim. Bereits im Jahr 1915, dem zweiten Kriegsjahr des 1. Weltkrieges, regte der Kölner Geheime Baurat F.C. Heimann beim Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz einen Wettbewerb für Krieger-, Grab- und Gedenkzeichen unter dem Motto „Vergiss der treuen Toten nicht“ an.
Die Gemeinden wurden bei der Wahl des Ortes für derartige Denkmäler von den jeweiligen Bauberatungsstellen der Landkreise unterstützt. Es sollte ein ruhiger, würdiger und genügend geschützter Ort gefunden werden. Als geeigneter Ort wurde beispielsweise der Platz an einer alten Dorflinde, auf dem Dorfplatz selbst oder am Aufgang zur Kirche angesehen. Obwohl die Errichtung von Kriegerdenkmälern im Heimatgebiet meistens erst nach Ende der französischen Besatzung ab dem Jahr 1930 erfolgte, begannen die Vorbereitungen in Biebernheim schon sehr viel früher. Als geeigneter Standort des Denkmals wurde die so genannte Dreispitz an der Pfalzfelder Straße gefunden.
In ihrer Ausgabe vom 24. September 1922 schreibt die Bopparder Zeitung: „Das geschmackvolle Denkmal ist nach dem Entwurf des Düsseldorfer Bildhauers Bauer von dem Hofsteinmetzmeister Winterhelt in Miltenberg am Main aus Muschelkalk hergestellt und füllt die so genannte Dreispitz an der Pfalzfelder Straße sehr glücklich mit seiner Anlage aus, in welche die dortige schöne Friedenseiche mit einbezogen ist.“ Die Kosten beliefen sich auf 102.000,— Mark.
Am 24. September 1922 fand in Biebernheim die Einweihung des Ehrendenkmals für die 24 Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg statt. Während vor und nach der Feier starker Regen fiel, so ist den alten Unterlagen zu entnehmen, lachte über der Festversammlung die Sonne, als sie in geordnetem Zuge von der Kirche her unter den Klängen von Trauermärschen sich um das Denkmal aufstellte. Nach einem von Fräulein Debus gesprochenen Prolog hielt Bürgermeister Hirsch die Weiherede, an welche sich die Enthüllung anschloss. Namens der Gemeinde Biebernheim übernahm hierauf Herr Vorsteher Mebus das Denkmal zu dauernder ehrenvoller Pflege.
Über viele Jahre erfolgte die Pflege der Anlage im Ehrenamt, die inzwischen altersbedingt nicht mehr möglich ist. Diese Arbeiten werden in Zukunft durch den städtischen Bauhof übernommen. Stadtbürgermeister Walter Mallmann bedankte sich bei den bisher ehrenamtlich tätigen Familien mit einem kleinen Geschenk.
Im Rahmen der Dorferneuerung möchte Mallmann auch einem lange gehegten Wunsch der katholischen Pfarrgemeinde St. Goar nachkommen und einen zur Kapelle Maria Regina fehlenden Gehweg entlang der Pfalzfelder Straße anlegen lassen. Die dazu notwendigen Grundstücksverhandlungen werden geführt.

Jürgen Goedert arbeitet seit 25 Jahren
bei der Stadt St. Goar

Seit einem Vierteljahrhundert ist Jürgen Goedert (Bildmitte) bei der Stadt St. Goar beschäftigt. Inzwischen ist das „Allzwecktalent“, wie Stadtbürgermeister Walter Mallmann (im Bild 2. von links) seinen Mitarbeiter anerkennend nennt, Leiter des städtischen Bauhofes. In einer kleinen Feierstunde gratulierten neben dem Stadtbürgermeister auch Bürgermeister Thomas Bungert (im Bild rechts), Personalratsvorsitzender Peter Schumann (im Bild links) und Leiterin der Tourist-Information Sandra Meyer (Bildmitte).
Gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister hat Jürgen Goedert das vorbildlich gelungene St. Goarer Wanderwegenetz konzipiert und war an der Planung des Wanderwegenetzes der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel maßgeblich beteiligt. In seiner Freizeit führt er als zertifizierter Wanderführer Schulklassen, Feriengäste und Wandergruppen fach-, sach- und ortskundig auf den mittelrheinischen Wanderwegen.

Werlauer Zeitreise-Team ließ die Geschichte
der Grube „Gute Hoffnung“ wieder lebendig werden


Bergleutetreffen 1986 auf dem Gelände der Grube Prinzenstein zu Füßen des Gebäudes, das Magazin und Generatorenraum beherbergt hatte; v. l.: Dieter Rink, Adolf Stein, Robert Neuser, Karl Maus, Reinhard Treppke, Hermann Beck, Rudolf Brück, Peter Bohley, Werner Brück, Fritz Langenbach, Hubert Emig, Rudolf Lips, Paul Mader, Kurt Hahn, Obersteiger Walter Rink, Eugen Hubrath, Otto Peitsch, Willi Geisel, Rudi Schulz. Foto. Klaus Brademann
Zum dritten Male seit 2007 hatten die Werlauer Heimatfreunde und der Ortsbeirat die Bevölkerung von Werlau und Umgebung zu der Veranstaltung „Werlauer Zeitreise“ eingeladen. Das von dem Zeitreise-Team in diesem Jahr gewählte Thema „Grube Gute Hoffnung“ fand ein unerwartet großes Interesse.
Als Ortsvorsteher Horst Vogt im Namen des Ortsbeirates und Herbert Merten für das Zeitreise-Team die Freunde der Werlauer Heimatgeschichte und die Weinliebhaber begrüßten, war der Saal der Gaststätte „Zur alten Weinstube“ bis auf den letzten Platz gefüllt.
Das Team hatte aus einer Bildauswahl von 300 Fotos aus dem Zeitraum von 1903 bis 2009 eine dreiteilige Bildpräsentation mit je etwa 40 Fotos zusammengestellt. Alle waren bei der Vorführung der alten Fotos mit großer Begeisterung dabei und hörten aufmerksam den informativen Kommentaren von Klaus Brademann zu.

Bergarbeiter unter Tage vor Ort in der ehemaligen Grube „Gute Hoffnung“: links Peter Gärtner, rechts Paul Karbach, Foto. Klaus Brademann
„Guck mo doo hien, dat is meine Vadder“ - „De do vorne dat is meine Onkel“ - „Guck mo dat is meine Oba, wie scheen!“, so die Kommentare bzw. Äußerungen verschiedener Werlauer.
Herbert Merten trug einen Bericht über die Tagesschicht eines Bergmannes auf der Grube „Gute Hoffnung“ im Jahre 1948 vor. Dabei ließen die Schilderungen so manchen der überraschend vielen jüngeren Zuhörer aufhorchen, da man sich die schweren körperlichen Belastungen, denen die Bergleute damals ausgesetzt waren, kaum vorstellen konnte.
Für das Werlauer Zeitreise-Team war die gute Resonanz des Publikums ein Gradmesser für das Programm und Motivation in dieser Richtung weiter zu arbeiten. Die Grundlage für diesen gelungenen Abend haben natürlich in erster Linie alle Werlauer gelegt, die dem Zeitreise-Team ihr Fotomaterial zur Verfügung gestellt haben. Einen ganz wesentlichen Beitrag leistete Klaus Brademann durch die sehr zeitintensive Bearbeitung der Fotos bis zur Zusammenstellung der Präsentationen.

Großes Interesse fand die Veranstaltung „Werlauer Zeitreise“, die zum dritten Male seit 2007 durchgeführt wurde. Obwohl die Grube „Gute Hoffnung“ 1961 geschlossen und 1998 die Abbrucharbeiten der oberirdischen Aufbauten vorgenommen wurden, befanden sich unter den Gästen überraschend viele junge Zuhörer. Foto. Klaus Brademann
Der von Herbert Merten im Jahre 1997 auf der Grube „Gute Hoffnung“ gedrehte Videofilm mit Peter Bohley als „Interviewpartner“ war das Highlight des Abends. Hier standen die Videoaufnahmen nicht so sehr im Vordergrund, sondern die Kommentare des Zeitzeugen Peter Bohley, der 12 Jahre in die Grube „Gute Hoffnung“ eingefahren war. Auf seinen Wunsch wurde am Ende der Veranstaltung in einer Schweigeminute aller Bergleute gedacht, die nicht mehr unter uns sind.
Zwischen den Bildpräsentationen wurden jeweils zwei Weine des Weinguts Philipps, St. Goar - Gründelbach, verkostet. Thomas Philipps verstand es bei der Vorstellung der Weine die Vorzüge und Charaktereigenschaften fachkundig und informativ zu kommentieren.
Zur Geschichte der Grube „Gute Hoffnung“
Die Grube „Gute Hoffnung“ wurde 1562 erstmals urkundlich erwähnt. 1815 konstituierte sich die „Werlauer Gewerkschaft“. Nach 1907 betrieb die Bergbau AG Friedrichssegen die Grube. Konkurs: 1913, 1916 Neugründung. Am Jahresende 1929 gab die Gewerkschaft auf. 1934 übernahm die Stollberger Zink AG die Anlagen, dehnte 1937 die Grube auch auf Wellmich aus, errichtete 1937/1938 eine Werkssiedlung zwischen Prinzenstein und St. Goar und begründete damit den St. Goarer Stadtteil Fellen.
1950 arbeitete die Grube konkurrenzfähig: Es wurden an Roherzen zwischen 33.000 t und 40.000 t bei Belegschaftszahlen von 160 bis 190 Mann gefördert. 1956 erfolgte ein wirtschaftlicher Einbruch durch sinkende Weltmetallpreise. 1957 fielen die Blei- und Zinkpreise auf dem Weltmarkt weiter ab. 1958 wurden die Grubenbetriebe „Gute Hoffnung“ eingestellt, die Restbelegschaft betrug 38 Mann. 1959 führte man die Gewinnungsarbeiten im rechtsrheinischen Bereich mit geringer Belegschaft nochmals fort. 1961 erfolgte die endgültige Betriebsschließung der Grube „Gute Hoffnung“.

Weichen für Spectaculum 2010 gestellt -
Wiederwahl des Vereinsvorstands

Grünes Licht für das Spectaculum 2010 gab Bernhard Kremer, Geschäftsführer des Vereins zur Erhaltung mittelalterlichen Brauchtums in Oberwesel e. V., auf der Mitgliederversammlung des Vereins. Nach intensiven Gesprächen mit den involvierten Behörden und der Feuerwehr sei ein konstruktives und positives Ergebnis erzielt worden, so Kremer. Nicht minder erfreulich und makellos fiel die Bilanz des Finanzvorstandes Hans Ensel aus, wie dieser auch von Jürgen Port im Namen der Kassenprüfer attestiert bekam. So gestaltete sich die Entlastung des Vorstands praktisch zur Formsache. Dieser folgte unter den gewählten Versammlungsleiter Rudolf Becker eine einstimmige Wiederwahl des gesamten Vorstands. Dieses Gremium bilden erneut die Herren J. von Osterroth, J. Fladl, B. Kremer, W. Hüttl, H. Ensel, K. Laverick, G. Persch, F. J. Muders und W. Hoffmann.
Tag der offenen Tür im August
Rollende Holzbauwerke wie ein Illuminations-Turm für die Kerzenleuchter-Galgen oder ein Fahnenträger-System sowie andere voluminöse Requisiten, die seit dem letzten Fest an arbeitsintensiven Samstagen in der Vereinshalle, Alte Mainzer Straße, entstanden sind, warten auf Begutachtung, nicht nur durch die Mitglieder. An einem Tag der offenen Tür im August hofft der Vereinsvorstand auf regen Besuch der Bevölkerung - besonders jüngerer Menschen. Sofort in Angriff genommen wurde die Überdachung des Göppelrades auf dem Schönauer-Hof-Platz und eine größere - auch von der anderen Rheinseite lesbare - Banderole an der Mauer des Uferweges. Natürlich steht auch die Renovierung der Werbe-Türme“ auf dem Programm der nächsten Monate. Die Vorbereitungen für das nächste mittelalterliche Spectaculum laufen also auf vollen Touren.

Ausflug der 6- bis 10-Jährigen in den Tierpark
Die „ev. Regionalstelle für Jugendarbeit im Viertälergebiet und St. Goar“ hat am 28.2.09 eine Expedition ins Tierreich gewagt. 51 Kindern, ehrenamtliche Jungendliche und Eltern starteten am 28.2.09 bei bestem Wetter in den Rheinböllener Hochwildschutzpark. Die Kinder erlebten in Kleingruppen die Tiere, beobachteten sie und erweiterten ihr Wissen durch erlesen und Teamarbeit. Beim Lösen des Parkrallye-Rätsels waren sie mit Eifer dabei. Ein Highlight bildete die Vogelflugshow, bei der die Kinder sogar einen Uhu streicheln durften.
Zum Schluss tobten sich alle Kinder noch auf dem Spielplatz aus. Am Ende der Veranstaltung stand die Siegerehrung. Die Siegergruppe „Die flinken Füchse“ gewannen knapp vor den „Tierkids“ und der „Jessi-Gruppe“. Alle Kinder erhielten den Tierexpertenausweis. Für das Mitmachen und Unterstützen wurden alle mit Schaumküssen belohnt.
Es war ein gelungener Ausflug, der er unter einem guten Stern stand.
Ein guter Einstand, für die gewählte Jugendleiterin Ramona Seibert, die hier ihr Organisationstalent beweisen konnte.

Jahreshauptversammlung 2009
der Schützengesellschaft 1344 zu St. Goar

Am Freitag, den 20.3.09 fand in den großzügigen Räumlichkeiten des Landgasthauses „Rebstock“, Biebernheim unsere alljährliche Jahrhauptversammlung statt. Der Einladung waren viele Mitglieder gefolgt; jedoch hätte ich mir mehr anwesende Jugendliche gewünscht.
Der Vorstand unterrichtete die anwesenden Mitglieder über seine Aktivitäten in dem abgelaufenen Jahr. So wurden die Berichte des Vorsitzenden, des Schießleiters, des Jugendwartes und der Damenabteilung vorgetragen. Nach dem Kassenbericht äußerten sich die Kassenprüfer. Sie bescheinigtem unserem 1. Kassierer Markus Knab eine übersichtliche und ordnungsgemäße Buchführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Diese Entlastung wurde dem Vorstand einstimmig durch die anwesenden Mitglieder erteilt.
Anschließend wählte die Versammlung unseren jetzigen König Karl-Horst Kramb zum stellvertretenden Jugendwart. Er hatte in dem vergangenen Jahr unsere Jugendarbeit schon erheblich unterstützt.
Ein wichtiges Thema der Hauptversammlung waren einige, vom Vorstand vorgeschlagene Änderungen unserer Satzung. Diese Änderungen wurden mit den anwesenden Mitgliedern ausführlich besprochen. In dem kommenden Jahr soll nun entsprechend zunächst eine vorläufige Fassung der Satzung erstellt werden, wobei auch die Liste der Könige, Schützendamen, Kronprinzen, .... ergänzt wird. In der nächsten Jahreshauptversammlung kann dann die neue Satzung (wird nach Fertigstellung auch im Internet veröffentlicht) vollständig beschlossen werden.
Ein besonders erfreulicher Punkt der Hauptversammlung war die Aufnahme neuer Mitglieder. So konnte ich die neuen Mitglieder Martina und Johannes Niesta (Duisburg), Philipp Nowsch, Holger Schlichting (Dollern), Sebastian Schell (Oberheimbach), Heinz Stüber und Hans-Peter Goedert begrüßen.
Abschließend wurde noch auf wichtige Veranstaltungen hingewiesen. So wollen wir am 26.04. den Schützentag in Bingen und am 31.5. das Schützenfest in Essen besuchen. Hierzu bitte ich um die Teilnahme möglichst vieler uniformierter Mitglieder. Weiterhin ist am 17.5. eine Stadtmeisterschaft auf unserem Schießstand vorgesehen. Hierzu werden wir in Kürze noch eine entsprechende Einladung veröffentlichen.
Weitere Termine entnehmen Sie bitte z.B. unserer Internetseite http://www.schuetzen-st-goar.de.

Peter Schuck Sportler des Jahres

Die Sportler des Jahres 2008 mit Verbandsbürgermeister Thomas Bungert
Der Tischtennis-Rheinlandmeister im Einzel der D-Klasse Peter Schuck wurde zusammen mit dem Sportschützen Michael Parma zum Sportler des Jahres der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel gekürt. Ausschlag gebend für diese Ehrung waren seine Erfolge im letzten Jahr (Rheinlandmeistertitel im Einzel, Regionsranglistentitel in der C-Klasse, Doppel-Regionsmeister in der C-Klasse mit Dieter Schuck), seine Topbilanz im Mannschaftsspielbetrieb (66:6 gewonnene Spiel in der letzten und dieser Saison), der Erfolg mit der Mannschaft und sein Engagement im Sport als Übungsleiter. Seine sportlichen Leistungen und seine Vereinsarbeit, besonders im Nachwuchsbereich, haben Vorbildcharakter und rechtfertigen somit diese Auszeichnung.

Ortsgemeinderat Urbar beschließt den Haushaltsplan 2009
In seiner Sitzung am 25.3.2009 hat der Ortsgemeinderat Urbar die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2009 einstimmig beschlossen. Der Haushaltsplan weist im Ergebnishaushalt einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 47.380,— Euro aus. Durch die zum Jahresbeginn in Kraft getretenen Änderungen der Schlüsselzahlen für die Gemeindeanteile an der Einkommensteuer, der Umsatzsteuer und des Familienleistungsausgleichs vermindern sich die Erträge der Ortsgemeinde gegenüber dem Vorjahr deutlich um rd. 34.620,— Euro. Auch bei den Konzessionsabgaben des Elektrizitätszweckverbandes Vorderhunsrück ist mit Reduzierungen von rd. 4.200,— Euro zu rechnen. Hinzu kommt, dass bei den Aufwendungen auch bedingt durch gute Steuerkraftzahlen der Vorjahre, eine um 23.375,— Euro höhere Kreisumlage (Anhebung von 39,2 v.H. auf 41 v.H.) und eine gestiegene Umlage an die Verbandsgemeinde (trotz Senkung des Hebesatzes von 34,3 v.H. auf 33,8 v.H.) von 11.044,— Euro - inkl. Sonderumlage Grundschule - zu verzeichnen ist.
Der Finanzhaushalt sieht Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 322.530,— Euro, denen Einzahlungen von 203.845,— Euro gegenüberstehen, so dass sich ein negativer Saldo der Diese Mehrbelastungen lassen sich trotz verschiedener Einsparungen und Verschiebungen von Maßnahmen auf spätere Jahre nicht auffangen.
Im investiven Bereich sind im Jahr 2009 Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 533.150,— Euro vorgesehen, die insbesondere für den Ausbau der Gemeindestraßen und die Neuanlegung der Buswartestelle mit Buswartehaus in der Loreleystraße anfallen. Zudem sind Mittel für die Planung des Neubaus eines Dorfgemeinschaftshauses in den Haushaltsplan eingestellt. Einzahlungen im Investitionsbereich werden mit einem Gesamtbetrag von 431.890,— Euro veranschlagt, der sich insbesondere aus der Landeszuwendung aus dem Investitionsstock für den Straßenausbau, den Zuwendungen des Landesbetriebes Mobilität für Bushaltestelle und Buswartehaus, sowie den Ausbaubeiträgen ergibt. Der investive Bereich schließt mit einem negativen Saldo von 101.260,— Euro ab.
Zusammen mit dem negativen Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen von 22.080,— Euro und den Auszahlungen für die Tilgung von Krediten (11.942,— Euro) ergibt sich somit ein negativer Gesamtbetrag von 135.282,— Euro, der durch Abnahme der Forderungen gegenüber der Verbandsgemeinde aus dem Zahlungsmittelbestand (frühere „Rücklage“) und die Neuaufnahme eines Kredites in Höhe von 61.000,— Euro aufgefangen werden soll. Ortsbürgermeister Perscheid brachte hier deutlich zum Ausdruck, dass man einen Anstieg der Schulden eigentlich unbedingt vermeiden wollte, da man seit der Ausgemeindung kontinuierlich die Verbindlichkeiten von fast 435.000,— Euro auf rund 100.000,— Euro zu Jahresbeginn abbauen konnte. Er ging auf die dafür ursächlichen Minderungen auf der Ertragsseite bei gleichzeitig gestiegenen Aufwendungen ein. Zudem finanziert die Ortsgemeinde im Jahr 2009 die erst in 2010 fälligen Teilzahlungen aus dem Investitionsstock und die restlichen Beiträge vor, was in etwa der Höhe des geplanten Kredites entspricht.
Die Ratsmitglieder Stein, Link und Pabst hatten in einer Arbeitsgruppe die rechtlichen Möglichkeiten der neu geregelten Mehrheitswahl erarbeitet und stellten die verschiedenen Alternativen vor. Der Ortsgemeinderat regte einstimmig die Durchführung einer Mehrheitswahl mit leeren amtlichen Stimmzetteln an. Mit einem Infobrief und im Rahmen einer Bürgerversammlung am 9. April 2009 sollen Personen, die als Kandidaten antreten möchten, geworben und in einer späteren schriftlichen Information den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden.
Wiederkehrende Ausbaubeiträge für den Straßenausbau
Für die laufenden Ausbaumaßnahmen an den Gemeindestraßen in Urbar sind entsprechend der Ausbaubeitragssatzung der Ortsgemeinde Urbar vom 15.6.2007 wiederkehrende Ausbaubeiträge zu erheben. Von den umlagefähigen Ausbaukosten werden 35% von der Ortsgemeinde als sog. Gemeindeanteil getragen. Die verbleibenden Kosten (65%) sind nach Jahren getrennt als wiederkehrender Ausbaubeitrag von allen Eigentümern der in der gebildeten Abrechnungseinheit der Ortsgemeinde Urbar gelegenen Grundstücke anzufordern.
In der Sitzung am 25.3.2009 fasste der Ortsgemeinderat den Beschluss, dass auf die wiederkehrenden Ausbaubeiträge für das Jahr 2009 eine 90%-ige Vorausleistung erhoben wird.
Die Abgabenbescheide bezüglich des wiederkehrenden Ausbaubeitrages für das Jahr 2008, sowie die beschlossene Vorausleistung für das Jahr 2009, werden voraussichtlich Anfang Mai 2009 von der Verwaltung versandt, so dass die Beiträge im Juni fällig werden.
Unmittelbar vor der Bescheiderstellung wird die Verwaltung nochmals ausführlich über den Umfang der Beitragserhebung in einer Veröffentlichung informieren.


Stadt erwirbt Anwesen am Dorfplatz
in St. Goar - Biebernheim

In einem außergewöhnlichen Schnellverfahren hat die Stadt St. Goar das Anwesen „An der Bach 12“ in St. Goar - Biebernheim (unser Bild), das für eine optimale Gestaltung des Dorfplatzes von größtem Interesse ist, erworben. In der Sprache des Profisports nennt man so etwas einen Blitztransfer.
Nachdem Stadtbürgermeister Walter Mallmann nach sehr diskreten Verhandlungen mit der Verkäuferin einen für beide Seiten fairen Kaufpreis vereinbaren konnte, ging alles ganz schnell. Der Stadtrat stimmte zu und innerhalb von 24 Stunden lag die ebenfalls notwendige Zustimmung der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Nord und des rheinland-pfälzischen Ministeriums des Innern und für Sport vor, um die Förderfähigkeit künftiger Maßnahmen zur Dorferneuerung und anderer Überlegungen zu sichern.
Ein weiterer wichtiger Grund zum Ankauf des Anwesens durch die Stadt ist nach Aussage des Stadtbürgermeisters das Feuerwehrfahrzeugkonzept der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel, das für St. Goar - Biebernheim in den kommenden Jahren ein größeres Fahrzeug vorsieht, welches in das jetzige Feuerwehrgerätehaus nicht mehr passen würde. Das jetzt neue städtische Eigentum, so Mallmann, lasse einen Umbau zu einem neuen Feuerwehrgerätehaus ohne besonders großen finanziellen Aufwand zu.
Aber auch für die Durchführung der traditionellen Biebernheimer Feste auf dem Dorfplatz ergeben sich künftig weitergehende Möglichkeiten. Mallmann geht davon aus, dass sowohl im Rahmen der Dorfmoderation dazu gute Ideen gefunden werden, die unter der Leitung des beauftragten Planers abschließend nach Anhörung des Ortsbeirats dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Dabei stellte er klar, dass durch die neue Situation der geplante Umbau der alten Schule zu einem Bürgerhaus nicht tangiert werde.

Der spätgotische St. Goarer Altar, ein bedeutendes Kunstwerk aus der Werkstatt des Hausbuchmeisters
Dass sie einen wertvollen Kirchenschatz besitzen, wurde vielen St. Goarer Bürgern erstmals bewusst, als sie auf Einladung der Kath. Pfarrgemeinde St. Goar mit Herrn Pastor Manfred Weber und Stadtbürgermeister Walter Mallmann zahlreich in die Rheinfelshalle kamen, wo der Kunstwissenschaftler Dr. Franz L. Pelgen aus Nieder-Olm in Form eines Lichtbildervortrages über den St. Goarer Altar referierte.

V.l.n.r.: Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Dr. Franz L. Pelgen, Pastor Weber und Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz
In der Retabel des Hochaltares der kath. Pfarrkirche befindet sich ein Triptychon, bestehend aus den Gemälden der Kreuzigung Christi, Mariä Verkündigung, Schlüsselübergabe an Petrus und der heiligen Sebastian und Katharina von Alexandrien, die man lange Zeit nicht dem richtigen Künstler und der Entstehungsjahreszahl zuordnen konnte.
Die Gemälde werden heute der Werkstatt um den so genannten Hausbuchmeister zugeschrieben und in die Zeit um 1500 datiert. Dr. Pelgen verglich den St. Goarer Altar mit dem sog. Speyerer Passionsaltar, der sich heute im Augustinermuseum von Freiburg i.Br. befindet und den Gemälden des Mainzer Marienlebens aus dem Mittelrheinischen Landesmuseum in Mainz und zeigte Parallelen auf, mit denen bewiesen werden kann, dass der St. Goarer Altar der Hausbuchmeisterschule zugeschrieben werden kann. Es würde jetzt hier zu weit führen zu beschreiben, wer dieser Künstler ohne Namen ist, den man als den Hausbuchmeister bezeichnet. Dr. Pelgen in seinem Vortrag ist es gelungen, ihn zu identifizieren.

Pastor Manfred Weber konnte zum Vortrag über den St. Goarer Altar in der Rheinfelshalle zahlreiche Besucher begrüßen
Die Altarbilder kamen auf abenteuerliche Weise nach St. Goar. Im Jahr 1806 wurde ein Findelkind auf den Namen Marianne Barbara St. Goar katholisch getauft. Dieses kam später in die Dienste eines spanischen Konsuls, der ihr als Dank für ihre finanzielle Hilfe die Gemälde übereignete, die wohl ursprünglich aus der säkularisierten Stiftskirche von Neustadt a.d. Weinstraße stammten. Nach einem Spendenaufruf für den Neubau der kath. Pfarrkirche übereignete Frau Marianne Barbara Hillenbrand, wie sie nach ihrer Eheschließung hieß, die Bilder im Jahr 1863 der hiesigen Kath. Pfarrgemeinde, die dann 1892 in den neugotischen Hochaltar eingebaut wurden. Erst auf der kunsthistorischen Ausstellung in Düsseldorf 1904 und auf der Kölner Jahrtausendausstellung 1925 erkannte man ihren Wert.
Dr. Pelgen wies aber auch in seinem Vortrag auf die vielen schadhaften Stellen an den Gemälden hin, die dringend einer Restaurierung bedürfen, damit sie auch zur Erbauung künftiger Generationen erhalten bleiben. Als Ergebnis des Referates steht auf jeden Fall fest: Der wohl kurz vor 1500 entstandene Altar in St. Goar stammt aus der Werkstatt des „Hausbuchmeisters“. Und der gilt unumstritten als der wohl bedeutendste Maler, Kupferstecher und Zeichner zwischen Martin Schongauer einerseits und Albrecht Dürer und Matthias Grünewald andererseits.
Franz-Josef Schwarz


Mit Klimaschutz und Zukunftskonzept 2020
die Aussichten verbessern

Anträge der SPD im Verbandsgemeinderat
Neben der Bildung, sind Klimaschutz, Arbeitsplätze, Jugend und Senioren Herzensangelegenheiten für die SPD in der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel. Der Leitsatz der SPD lautet „Wir wollen die Zukunft gestalten, aber mit ökologischer Verantwortung.“
Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketingkonzept
Veränderungen wie Globalisierung, demographische Entwicklung, Umweltbelastung, Wirtschaftskrise wirken sich heute wesentlich schneller und stärker auf die Menschen in den Regionen aus als in der Vergangenheit. Schwierige wirtschaftliche und soziale Situationen gibt es bei genauerem Hinsehen auch bei uns.
Die SPD fordert als Reaktion mit einem Antrag im VG-Rat ein Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketing für die Verbandsgemeinde. Nach Ansicht der SPD ist es notwendig, sich z.B. bei zurückgehender und älter werdender Bevölkerung rechtzeitig auf Veränderungen einzustellen und dabei u.a. die finanzielle Belastung für die Bürger in Grenzen zu halten. Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes Bad Ems geht die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel bis 2020 um über 8% auf 8.900 zurück.
Von der SPD-Fraktion wird vorgeschlagen, gemeinsam mit den Bürgern und mit professioneller Unterstützung ein Konzept zu erarbeiten. Wichtig sind ihr - neben dem Industriepark Wiebelsheim - u.a. Verbesserungen im Tourismus und der Gesundheitswirtschaft, auch um Arbeitsplätze zu schaffen. Die SPD sieht die VG in der Pflicht zu helfen, dass die Standorte für Schule, Ärzte, Krankenhaus und zahlreiche Geschäfte gesichert bleiben. Eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei der Verwaltung wäre nach Ansicht der SPD die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit. Reinhold Rüdesheim, sagt, “Wer hält uns davon ab, z.B. an der Rheinschiene mit Boppard oder Rhein-Nahe stärker zu kooperieren? Im Gegenzug kann dann der Service der Verwaltung für die Bürger verbessert werden.“
Es gab in der Vergangenheit schon einzelne Ansätze für ein Zukunftskonzept, die aber wieder eingeschlafen sind. Zu erinnern ist dabei an Veranstaltungen mit der cologne-business-school und „Victorat“, u.a. mit Empfehlungen von Barbara Fuchs. Von der kürzlich herausgegebenen Information der IHK „Wirtschaft vor Ort“ stärken“, fühlt sich die SPD bestätigt, da auch die IHK für Rhein-Hunsrück ein umfassendes Marketingkonzept einfordert. Am Beispiel des Premiumwanderwegs Rheinsteig wird sehr gut deutlich, was ein Konzept inkl. Marketing-plan bringt. Lange bevor die Baumaßnahmen begonnen haben, wurden Ziele definiert, ein Konzept erarbeitet, daraus das Marketing abgeleitet und mit der Werbung begonnen, obwohl der Weg noch nicht da war. Heute schwärmt jeder vom Rheinsteig, und um unseren Rhein-Burgen-Wanderweg ist es eher ruhig. Nach einigen Jahren hat man dann auch auf der linken Rheinseite erkannt, dass mit Qualitätswanderwegen, also einem Premiumwanderweg, Erfolge zu erzielen sind, nämlich wenn das Konzept und das Marketing „stimmt“.
Die SPD ist überzeugt, dass die herrliche Natur am Rhein und auf der Höhe, der Status als Welterbe und eine künftige Mittelrheinquerung gute Voraussetzung für eine Zukunft der Menschen bieten, natürlich, wenn wir das richtige daraus machen. „Wenn wir uns jetzt nicht auf die Zukunft ausrichten und uns verändern - werden uns andere VG im Standortwettbewerb überholen.“, so Reinhold Rüdesheim. Wichtig ist für die SPD, dass Maßnahmen nachhaltig gestaltet werden, damit was für künftige Generationen „hängen“ bleibt und die Lebensqualität der Menschen erhalten wird. Die SPD St. Goar-Oberwesel will die Zukunft der Menschen in der VG mit der Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes 2020 mit Leitbild, incl. Marketingplan sichern und zukunftsfähig gestalten.
Klimaschutz und Wertschöpfung
Bei diesem Antrag der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat geht es um Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Die Kommunen stehen nach Ansicht der SPD zunehmend bei der Energieversorgung mit vor der Herausforderung, erschwingliche Energiekosten für den Bürger zu sichern. Das kann durch Einsparung, effektiven Einsatz von Energie und die Nutzung von regenerativen Energien geschehen. Reinhold Rüdesheim, Fraktionsvorsitzender der SPD sagt „Wir sollten eine Verwertung von Abfällen aus der Landwirtschaft incl. Sonderkulturen, Forstwirtschaft, Landschaftspflege, der öffentlichen Hand, Gewerbe oder aus Privathaushalten, wie z.B. Schwachholz, Klärschlamm, Bioabfall oder Grünschnitt zur Energiegewinnung prüfen und anstreben.“
Die SPD hat als Einstieg beantragt, den Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement, Herrn Prof. Dr. Peter Heck, Fachhochschule Birkenfeld, zu einer Präsentation in den Verbandsgemeinderat einzuladen. Es sollen dabei besonders Fragen regionaler und kommunaler Umsetzung behandelt werden, z.B. Energiebilanz, regionale Stoff- bzw. Energieströme, Potenziale von Biomasse, Einsatz von Photovoltaik und Nahwärmenutzung. Bürgermeister Bungert hat bereits vorab Herrn Prof. Heck für die erste Ratssitzung nach der Konstituierung des neuen Rates für September eingeladen.
Nach Angabe der SPD gibt es zahlreiche Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz die planend oder konkret aktiv sind und bereits z.B. Holzhackschnitzelheizwerke, Biogasanlagen oder Gas-Blockheizkraftwerke in ihrem Bereich gefördert haben und davon profitieren. Wir wollen, so die SPD, am Ende mit entsprechender finanzieller Förderung eine umweltverträgliche, klimaschützende, kostengünstige Energieversorgung in der Verbandsgemeinde.

DJK-Ehrenmitglied Elisabeth Karbach
feierte 85. Geburtstag - die DJK gratulierte von Herzen


Vorsitzender Wolfgang Friedsam und die neue Frauensportabteilungsleiterin Christa Schneider gratulierten Ehrenmitglied Elisabeth Karbach im Namen des Vorstandes und der gesamten DJK Oberwesel
DJK-Ehrenmitglied Elisabeth Karbach feierte am 15. März ihren 85. Geburtstag. 1. Vorsitzender Wolfgang Friedsam und die neue Frauensportabteilungsleiterin Christa Schneider gratulierten für die DJK Oberwesel am Geburtstag und wünschten weiterhin alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.
Bemerkenswert ist, dass Elisabeth Karbach noch immer als Übungsleiterin für die DJK und KfD im Einsatz ist. Für die DJK Oberwesel ist Elisabeth Karbach ein Vorbild für den gelebten „Dienst am Menschen“.
Bei der Familienfeier am vergangenen Wochenende gab es dann noch eine Überraschung. Die DJK-Turnerinnen und - Turner stellten ihrer „dienstältesten“ Übungsleiterin auf dem Marktplatz zwei wunderschöne Pyramiden bei bengalischer Beleuchtung und gratulierten nochmals sehr herzlich.

DJK- Übungsleiter-Fortbildung 2009 zum Thema
„Neue Übungen aus der Funktionellen Bewegungslehre“ war ein voller Erfolg



Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter bei der koordinativen Funktionsgymnastik

Die DJK-Übungsleiter-Sport-Fortbildung 2009 in Zusammenarbeit mit dem DJK-Sportverband Trier war in jeder Hinsicht erfolgreich - theoretisch, praktisch, gemeinschaftlich.

Strahlende Gesichter beim Abschlussgespräch
Mit dem Thema „Neue Übungen aus der Funktionellen Bewegungslehre“ griff die DJK Oberwesel wieder ein Sportarten übergreifendes Trainingselement auf, das praxisnah geschult wurde und von dem alle Übungsleiter/innen profitieren konnten - sowohl für ihren Bereich als auch ganz persönlich.
Mit Referent Johannes Funk (Physiotherapeut an der Uni-Klinik Mainz, Manualtherapeut, NordicWalking- und Pilates-Übungsleiter) konnte ein Experte gewonnen werden, der sein Wissen aus der Fülle seiner praktischen Erfahrungen vermittelte und mit den Übungsleitern praktisch umsetzte.
Sportleiter Thomas Rolinger begrüßte 28 begeisterte Teilnehmer darunter auch Übungsleiter befreundeter Vereine, die immer gerne gesehen sind und so für ihren eigenen Verein profitieren können.
Für alle Vereine und Übungsleiter zum Vormerken: Die nächste DJK-ÜL-Fortbildung mit einem interessanten Thema findet am Samstag, 28. November 2009, von 14.00 - 17.00 Uhr in der Großsporthalle statt.


Rheinfels-Schüler wanderten in den Frühling

Am Ziegengehege von Jörg Stein (unser Bild) erfuhren die kleinen Rheinfels-Wanderer, wie wichtig die Bergziegen für die Offenhaltung der Landschaft in den Rheinhängen sind
Mit der ersten Frühlingssonne starteten die Grundschüler der St. Goarer Rheinfels-Schule zu ihrer diesjährigen Frühlingswanderung, die von Wanderführer Jürgen Goedert gemeinsam mit fast zwanzig Mitgliedern der St. Goarer Wanderfreunde erneut interessant gestaltet war. Er zeigte bei der ersten Rast in St. Goar -Fellen, wie man ein Vogelhäuschen nach dem Winter wieder bewohnbar macht.
In St. Goar-Werlau erklärte Jörg Stein den jugendlichen Wanderern in seinem Ziegengehege, wie wichtig die Bergziegen bei der Offenhaltung der Landschaft in den Rheinhängen sind. Beim nächsten Halt stand die Birke im Mittelpunkt der Erklärung, für die Matthias Theisges zuständig war.
Am Brandsweiher informierten die St. Goarer Angelsportler ihre kleinen Gäste über den Fischfang in den Seitenbächen des Rheins. Im Wald am Prinzenstein lernten die Rheinfels-Schüler bei einem informativen Spiel unter der Leitung von Revierleiter Hubertus Jacoby mit seinen Kollegen vom Forstamt Boppard, wie die Bäume im Wald gepflanzt, gepflegt, gefällt und verarbeitet werden.
Da auch der sportliche Aspekt der Tour nicht zu kurz kam, denn es war eine anspruchsvolle Strecke von fünf Kilometern bergauf und bergab zu bewältigen, gab es nach dem absolvierten Programm für jeden Teilnehmer die begehrte Ehrenurkunde von Schulleiterin Marlene Eberhard und Stadtbürgermeister Walter Mallmann.

Auf die Mofas - fertig - los…
…heißt es am 21. und 22. August 2009 am Sportpark in Damscheid

Heiß her geht es jedes Jahr beim Start des Mofarennens im Le Mans Stil
Bereits zum neunten Mal Startet das große 6 Stunden Mofa-Rennen in Damscheid. Dieses Jahr wird erstmalig in zwei verschiedenen Rennklassen gestartet. Zum einen die Mofa „Original“ Klasse und zum anderen die Mofa „Tuning“ Klasse. Diese Aufteilung wurde vorgenommen, damit auch die Teams, die nicht das ganze Jahr an ihrem Mofa schrauben wollen oder können eine Chance auf die begehrten Plätze haben. Das Teilnehmerfeld ist auf ca. 50 Startplätze begrenzt, wobei 20 Teams aus ganz Deutschland sich bereits schon angemeldet haben.
Die Anmeldung zum Rennen ist online auf http://www.mofarennen-damscheid.de möglich. Hier findet man auch alle weiteren wichtigen Informationen rund um das Rennen.

Ausstellung „Lebendiger Mittelrhein - Leben am und auf dem Strom“: Der Förderverein zieht eine positive Bilanz
Am Schluss der Ausstellung „Lebendiger Mittelrhein - Leben am und auf dem Strom“ wurden viele Stimmen laut, die das Ende der gut besuchten Ausstellung in der St. Goarer Rheinfelshalle bedauerten. Von vielen Besuchern wurde wiederholt die Frage gestellt, ob und wann diese sehr informative „Sammlung von Schätzen“ noch einmal zu sehen sein wird. Auf drei Etagen war Historisches in Form von Bildern, Tafeln, Prospekten und Modellen rund um den Beruf der Wahrschauer und Lotsen und natürlich auch deren „Kundschaft“, der Schifffahrt am Mittelrhein, zu sehen.

Wolfgang Hammerl aus St. Goarshausen (im Bild links), Seniorchef der Loreley-Fähre und Anton Hütte (im Bild rechts), Chef des Kulturhauses in Oberwesel, konnten zwei prominente Besucher aus der Nachbarschaft begrüßt werden
Der passionierte St. Goarer Sammler Paul-Martin Buchholz hat aus seinem Privatarchiv sehr viele Bilder und Schriften - teilweise Unikate - zur Ausstellung beigesteuert. Aber auch das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen mit seinem Außenbezirk St. Goar, die Wasserschutzpolizeistation St. Goar, das Amtsgericht St. Goar als Rheinschifffahrtsgericht, das Stadtarchiv, die Fähre Loreley, die Fischerei Nagelschmidt und die Schottelwerft in Spay haben mit eigenen Exponaten mit dazu beigetragen, dass diese Ausstellung zu einem großen Erfolg wurde.
Im Gästebuch wird euphorisch in Superlativen von der Ausstellung geschwärmt: „St. Goar pflegt seine Schifffahrtstradition mit großer Liebe und Sachverstand!“ „Herzlichen Glückwunsch und Dank für so viele Darstellungen!“ „Ein großartiges Erlebnis, sehr informativ, alte Erinnerungen leben auf!“ „Tolle interessante Ausstellung, wer diese Zeiten nicht erlebt hat, kann nur staunen!“ „Dem Veranstalter herzliche Gratulation und unseren Dank!“
Insgesamt zählte die Ausstellung 1.455 Besucher. Der Vorsitzende des Fördervereins Wahrschauer- und Lotsenmuseum St. Goar e.V. Friedjo Goedert zeigte sich sehr erfreut über die Anerkennung, die ihm, dem Förderverein und allen Beteiligten zuteil wurde. Er bedankte sich bei den Mitveranstaltern und den vielen Helfern, ohne die das Ganze nicht möglich gewesen wäre.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann nannte die für Ausstellungen dieser Art sehr gelungene Innenarchitektur der Rheinfelshalle, die auf drei Ebenen möglich sei, ohne dass die sonstige Nutzung beeinträchtigt sei, als eine zusätzliche positive Erfahrung.

AWO-Jahresfahrt vom 9. bis 18.8.2009
Die AWO St. Goar - Oberwesel führt auch in 2009 eine Jahresfahrt durch. Diese führt uns vom 9. bis 18.8.2009 ins Weserbergland nach Auetal - Rehren. Alle Details zur Unterkunft und zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm erhalten Sie bei Brigitte Lahnert unter der Telefonnummer 06744-711200 (ab 18.00 Uhr). Auch alle Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen.


Hofcafé Hardthöhe ist der Siegerbetrieb in Rheinland-Pfalz

Erstmals wurde in Rheinland-Pfalz ein Hofcafé
mit 5 goldenen Kaffeetassen ausgezeichnet

Der Jubel in Oberwesel ist groß. Der Ferienhof Hardthöhe der Familie Lanius-Heck in Oberwesel ist damit absolute Spitze und unangefochtener Sieger der diesjährigen Hofcafé-Prämierung durch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Zweite von Links: 1. Beigeordnete Gerda Brager, Stadtbürgermeister Zeuner und Bungert, Ausgezeichnete Betriebe, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich
Frau Gerda Brager, 1. Beigeordnete des Rhein-Hunsrück-Kreises, Stadtbürgermeister der Stadt Oberwesel Manfred Zeuner und Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Bungert gratulierten zu dieser überragenden Auszeichnung und sind stolz auf einen solchen Vorzeigebetrieb in Oberwesel.
Von einer Fachjury wurden anhand eines vorgegebenen Kataloges die Kriterien vor Ort überprüft. Zum zweiten Mal nach 2008 beteiligte sich Rheinland-Pfalz an diesem bundesweiten Wettbewerb. Landwirtschaftliche und weinbauliche Betriebe können durch diesen Qualitätswettbewerb mit drei, vier oder fünf Kaffeetassen ausgezeichnet werden. Landesweit gibt es derzeit 12 prämierte Hofcafés.
Der Ferienhof Hardthöhe bietet nicht nur einen tollen Blick auf die Oberweseler Schönburg und das Rheintal, insbesondere kann man hier - neben Kaffee und hausgemachten Kuchen - auch die eigenerzeugten landwirtschaftlichen Produkte sowie sehr guten Wein genießen.
Weitere ausgezeichnete Betriebe: Weingalerie-Café Familie Zenz, Ernst (Mosel) und Winzerhof-Café Familie Dengler, Gau-Algesheim.
Öffnungszeiten Hof-Café Familie Lanius-Heck, Oberwesel: Freitag und Samstag von 16.00 bis 21.00 Uhr, Sonntag von 14.00 bis 21.00 Uhr, Info unter http://www.ferienhof-hardthoehe.de.


Knabs Mühlenschenke erhielt drei Sterne
Die im Gründelbachtal gelegene „Knabs Mühlenschenke“ wurde jetzt als erstes St. Goarer Gästehaus nach den Klassifizierungsrichtlinien für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit drei Sternen bewertet. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Sandra Meyer - die neue örtliche Touristikchefin - dem Wirteehepaar Alexandra und Jakob Knab die begehrte Plakette und die Ehrenurkunde für diese besondere Auszeichnung.

Die Mühlenschenke erhielt drei Sterne: Unser Bild zeigt anlässlich der dazu stattgefundenen Feierstunde (vorne v.l.n.r.):Karl-Heinz Breidenbach, Alexandra Knab, Sandra Meyer und Jakob Knab sowie Daniel Knab, Frank Vogt und Walter Mallmann (hinten v.l.n.r)
Die Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen wendet sich an konzessionierte Beherbergungsbetriebe mit nicht mehr als 20 Gästezimmern, die keinen Hotelcharakter aufweisen und in deren Betriebsname der Begriff Hotel nicht enthalten sein darf. Wie bei ihrer großen Schwester, der Deutschen Hotelklassifizierung, wird die strenge und regelmäßige Überprüfung der Häuser und die Einhaltung der Kriterien dem Gast die Sicherheit geben, die Betriebe gezielter nach seinem Anspruch auszuwählen. Zur Unterscheidbarkeit der Klassifizierungsergebnisse wird den Sternen bei Gästehäusern, Gasthöfen und Pensionen stets ein „G“ vorangestellt.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann hob bei der Überbringung seiner guten Wünsche die vorbildlichen Aktivitäten der Inhaber des jetzt ausgezeichneten Hauses lobend hervor, die mit ihrem schmucken Betrieb mit dazu beigetragen hätten, dass St. Goar ein beliebtes Ziel für die Wanderer geworden sei. Unter den Gratulanten weilten auch Karl-Heinz Breidenbach, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes im Rhein-Hunsrück-Kreis und Frank Vogt, der Geschäftsführer des DEHOGA Rheinland, die ebenfalls lobende Worte für das große Engagement der Familie Knab fanden.


Mit Klimaschutz und Zukunftskonzept 2020
die Aussichten verbessern

Anträge der SPD im Verbandsgemeinderat
Neben der Bildung, sind Klimaschutz, Arbeitsplätze, Jugend und Senioren Herzensangelegenheiten für die SPD in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel. Der Leitsatz der SPD lautet „Wir wollen die Zukunft gestalten, aber mit ökologischer Verantwortung.“
Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketingkonzept
Veränderungen wie Globalisierung, demographische Entwicklung, Umweltbelastung, Wirtschaftskrise wirken sich heute wesentlich schneller und stärker auf die Menschen in den Regionen aus als in der Vergangenheit. Schwierige wirtschaftliche und soziale Situationen gibt es bei genauerem Hinsehen auch bei uns.
Die SPD fordert als Reaktion mit einem Antrag im VG-Rat ein Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketing für die Verbandsgemeinde. Nach Ansicht der SPD ist es notwendig, sich z.B. bei zurückgehender und älter werdender Bevölkerung rechtzeitig auf Veränderungen einzustellen und dabei u.a. die finanzielle Belastung für die Bürger in Grenzen zu halten. Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes Bad Ems geht die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel bis 2020 um über 8% auf 8.900 zurück.
Von der SPD-Fraktion wird vorgeschlagen, gemeinsam mit den Bürgern und mit professioneller Unterstützung ein Konzept zu erarbeiten. Wichtig sind ihr - neben dem Industriepark Wiebelsheim - u.a. Verbesserungen im Tourismus und der Gesundheitswirtschaft, auch um Arbeitsplätze zu schaffen. Die SPD sieht die VG in der Pflicht zu helfen, dass die Standorte für Schule, Ärzte, Krankenhaus und zahlreiche Geschäfte gesichert bleiben. Eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei der Verwaltung wäre nach Ansicht der SPD die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit. Reinhold Rüdesheim, sagt, “Wer hält uns davon ab, z.B. an der Rheinschiene mit Boppard oder Rhein-Nahe stärker zu kooperieren? Im Gegenzug kann dann der Service der Verwaltung für die Bürger verbessert werden.“
Es gab in der Vergangenheit schon einzelne Ansätze für ein Zukunftskonzept, die aber wieder eingeschlafen sind. Zu erinnern ist dabei an Veranstaltungen mit der cologne-businessschool und „Victorat“, u.a. mit Empfehlungen von Barbara Fuchs. Von der kürzlich herausgegebenen Information der IHK „Wirtschaft vor Ort“ stärken“, fühlt sich die SPD bestätigt, da auch die IHK für Rhein-Hunsrück ein umfassendes Marketingkonzept einfordert. Am Beispiel des Premiumwanderwegs Rheinsteig wird sehr gut deutlich, was ein Konzept incl. Marketing-plan bringt. Lange bevor die Baumaßnahmen begonnen haben, wurden Ziele definiert, ein Konzept erarbeitet, daraus das Marketing abgeleitet und mit der Werbung begonnen, obwohl der Weg noch nicht da war. Heute schwärmt jeder vom Rheinsteig, und um unseren Rhein-Burgen-Wanderweg ist es eher ruhig. Nach einigen Jahren hat man dann auch auf der linken Rheinseite erkannt, dass mit Qualitätswanderwegen, also einem Premiumwanderweg, Erfolge zu erzielen sind, nämlich wenn das Konzept und das Marketing „stimmt“.
Die SPD ist überzeugt, dass die herrliche Natur am Rhein und auf der Höhe, der Status als Welterbe und eine künftige Mittelrheinquerung gute Voraussetzung für eine Zukunft der Menschen bieten, natürlich, wenn wir das richtige daraus machen. „Wenn wir uns jetzt nicht auf die Zukunft ausrichten und uns verändern - werden uns andere VG im Standortwettbewerb überholen.“, so Reinhold Rüdesheim. Wichtig ist für die SPD, dass Maßnahmen nachhaltig gestaltet werden, damit was für künftige Generationen „hängen“ bleibt und die Lebensqualität der Menschen erhalten wird. Die SPD St. Goar-Oberwesel will die Zukunft der Menschen in der VG mit der Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes 2020 mit Leitbild, incl. Marketingplan sichern und zukunftsfähig gestalten.
Klimaschutz und Wertschöpfung
Bei diesem Antrag der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat geht es um Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Die Kommunen stehen nach Ansicht der SPD zunehmend bei der Energieversorgung mit vor der Herausforderung, erschwingliche Energiekosten für den Bürger zu sichern. Das kann durch Einsparung, effektiven Einsatz von Energie und die Nutzung von regenerativen Energien geschehen. Reinhold Rüdesheim, Fraktionsvorsitzen-der der SPD sagt „Wir sollten eine Verwertung von Abfällen aus der Landwirtschaft incl. Sonderkulturen, Forstwirtschaft, Landschaftspflege, der öffentlichen Hand, Gewerbe oder aus Privathaushalten, wie z.B. Schwachholz, Klärschlamm, Bioabfall oder Grünschnitt zur Energiegewinnung prüfen und anstreben.“
Die SPD hat als Einstieg beantragt, den Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement, Herrn Prof. Dr. Peter Heck, Fachhochschule Birkenfeld, zu einer Präsentation in den Verbandsgemeinderat einzuladen. Es sollen dabei besonders Fragen regionaler und kommunaler Umsetzung behandelt werden, z.B. Energiebilanz, regionale Stoff- bzw. Energieströme, Potenziale von Biomasse, Einsatz von Photovoltaik und Nahwärmenutzung. Bürgermeister Bungert hat bereits vorab Herrn Prof. Heck für die erste Ratssitzung nach der Konstituierung des neuen Rates für September eingeladen.
Nach Angabe der SPD gibt es zahlreiche Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz die planend oder konkret aktiv sind und bereits z.B. Holzhackschnitzelheizwerke, Biogasanlagen oder Gas-Blockheizkraftwerke in ihrem Bereich gefördert haben und davon profitieren. Wir wollen, so die SPD, am Ende mit entsprechender finanzieller Förderung eine umweltverträgliche, klimaschützende, kostengünstige Energieversorgung in der Verbandsgemeinde.


St. Goarer Stadtladen ist seit einem Jahr erfolgreich


Mit einer Schwarzwälder Kirschtorte gratulierte Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Bildmitte) den Mitarbeitern des St. Goarer Stadtladens (v.l.n.r.) Joachim Kutscher, Margarete Zimmermann, Martin Dülz und Clemens Bergmann (ganz rechts) zum einjährigen erfolgreichen Geschäftsbetrieb
Die alte Lebensweisheit, dass jede Krise auch eine Chance in sich birgt, sieht Stadtbürgermeister Walter Mallmann ein Jahr nach der Eröffnung des St. Goarer Stadtladens einmal mehr bestätigt. Als vor ein und einem halben Jahr über Nacht der St. Goarer Lebensmittelmarkt und zusätzlich auch noch eine Bäckerei ihre Pforten geschlossen hatten, war die Versorgung der älteren Mitbürger mit dem Notwendigsten kurzfristig problematisch worden. Da war Phantasie und Kreativität gefordert: Wenige Wochen später hatte die Stadt wieder einen Lebensmittelladen und die Bäckerei war ebenfalls wieder offen.
Das Konzept des kleinen Tante-Emma-Ladens, von den St. Goarern liebevoll „unser Lädchen“ genannt, ist voll und ganz aufgegangen. Der Umsatz ist höher als zuvor erhofft. Das bestätigten Margarete Zimmermann und Clemens Bergmann, leitende Mitarbeiter der Rheinwerkstatt aus Boppard, die als Einrichtung für behinderte Menschen anerkannt ist und das von der Kundschaft bestens angenommene Geschäft in der St. Goarer Heerstraße betreibt.
Inzwischen sind dort insgesamt sechs Arbeitsplätze eingerichtet. Das Personal arbeitet im Schichtdienst. Der Laden ist werktäglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und bietet die gesamte Palette des gängigen Lebensmittelsortiments. Zum einjährigen Geburtstag gratulierte Stadtbürgermeister Walter Mallmann dem hoch motivierten Personal mit einer Schwarzwälder Kirschtorte. Bei dieser Gelegenheit wurden erste Überlegungen für einen Lebensmittel-Bringdienst angestellt, der in ehrenamtlicher Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern und den Seniorenbeauftragten aller Stadtteile versucht werden soll. Außerdem wurde ein Hochwasser-Notplan entwickelt, um bei Überflutung der Heerstraße das gesamte Geschäft in das Foyer der Rheinfelshalle zu verlagern.

Der neue Vinum Sancti Goaris ist abgefüllt
Mit großer Spannung erwarteten die Optionsscheininhaber des Vinum Sancti Goaris - überwiegend Mitglieder des Weinkonvents „Zum Hl. Goar“ - die zweite Ernte aus dem direkt unter der Burg Rheinfels gelegenen Weinberges, dessen Renaturierung vor vier Jahren teilweise von der Europäischen Union gefördert worden war. Stadtbürgermeister Walter Mallmann hatte damals eine noch bestehende Finanzlücke der Maßnahme mit der auf zehn Jahre befristeten Option zur verbindlichen Abnahme des dort zu erntenden Weines geschlossen.

Na dann prost! Die Führungscrew des Weinkonvents „Zum Hl. Goar“ bei der Probe des 2008er Vinum Sancti Goaris. Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Walter Mallmann, Lothar Wahl, Reinhard Franz, Christiane Lambrich-Henrich, Gerhard Lambrich, Werner Eckes und Wendelin Hoffmann
Inzwischen ist der Vinum Sancti Goaris ein Kultwein geworden, da er wegen des genannten Geschäftsmodells nicht frei käuflich ist. Außer den „Aktionären“ erhalten lediglich die jährlichen Alterjubilare der Stadt bei ihrem achtzigsten und neunzigsten Geburtstag jeweils eine Flasche dieser Rarität.
Vor wenigen Tagen versammelte sich mit Gründungspräsident Walter Mallmann, Altpräsident Wendelin Hoffmann, Vizepräsident Lothar Wahl, dem amtierenden Präsidenten Reinhard Franz und dem Kellermeister Werner Eckes die Führungscrew des St. Goarer Weinkonvents im Weingut des Mittelrhein-Weinpräsidenten Gerhard Lambrich in Oberwesel-Dellhofen bei der Abfüllung des Jahrgangs 2008.
Christiane Lambrich-Henrich, die Juniorchefin des mit dem Betrieb des Weinberges beauftragten Weingutes, kredenzte der versammelten Präsidentenriege bei der Abfüllung einen erstklassigen feinherb ausgebauten Tropfen, den sie wie folgt charakterisierte: „Der 2008er Vinum Sancti Goaris ist ein leichter, filigraner Riesling mit dezenten Fruchtaromen. Die Säure ist hervorragend eingebunden. Der Wein ist ein typischer Riesling, wie man ihn vom Mittelrhein kennt.“ Anlässlich des traditionellen jährlichen Empfangs, zu der Stadtbürgermeister diesmal für Sonntag, den 29. März 2009, 11.30 Uhr, in die Rheinfelshalle eingeladen hat, können sich die St. Goarer Bürger bei einer kleinen Probe ebenfalls von der guten Qualität überzeugen.

Engehöller Feuerwehrverein jetzt mit Doppelspitze

Karl-Hermann Schneider beim Verlesen seines letzten Kassenberichtes. Daneben Renate Schneider, sowie Gerhard und Jutta Hemp
Haupttagesordnungspunkt der diesjährigen Vollversammlung des Engehöller Feuerwehrvereins im Gasthaus Weisbarth waren die Neuwahlen des Vorsitzenden und der Kassenführung. Der noch amtierende Vorsitzende Gerhard Hemp bat um eine Gedenkminute für die Verstorbenen. Dann gab er einen kurzen Abriss über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Gleichzeitig gab er bekannt, dass sowohl er als Vorsitzender als auch Karl Hermann Schneider als Kassenführer für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung stehe.
In dem dann von K.H. Schneider vorgetragenen Kassenbericht spiegelten sich noch einmal die Aktionen des Vorjahres. Die Kassenprüfer Peter Kühnast und Hans Josef Lahnert attestierten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Es wurde Entlastung des Vorstandes beantragt, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Die neue Vereinsführung: Frido Persch, Hannelore Müller, Klemens Persch
Heinz Persch wurde zur Abwicklung der anstehenden Wahlvorgänge zum Versammlungsleiter ernannt. Er dankte im Namen der Mitglieder noch einmal dem scheidenden Vorsitzenden und Kassenführer für ihre geleistete Arbeit. Besonders zu erwähnen sei, dass Karl Hermann Schneider viele Jahre lang für die Vereinskasse verantwortlich war, immer unterstützt von seiner Frau Renate. Es war gar dann nicht so einfach, geeignete Kandidaten für die beiden vakanten Positionen zu finden. In der ausführlichen Diskussion konnten Vorgeschlagene auch ihre Motivation für eine Absage erläutern. Schließlich fand man einen gangbaren und mit Applaus bedachten Kompromiss. Frido Persch und Klemens Persch teilen sich das Amt des Vorsitzenden, sie werden ergänzt durch Hannelore Müller als Kassenführerin. Heinz Persch und Erich Lanius runden als Kassenprüfer die neue Vereinsführung ab.
Dadurch ist gewährleistet, dass der traditionsreiche Feuerwehr Verein auch weiterhin als ein wichtiger Teil der Dorfkultur erhalten bleibt und für seine Mitglieder, aber darüber hinaus auch für die ganze Engehöller Einwohnerschaft mit unterschiedlichen Aktionen tätig sein kann. Mit einem gemütlichen Beisammensein endete die harmonisch verlaufene Versammlung.

MAROKKO-Rundreise
Die Evangelische Kirchengemeinde St. Goar unternimmt im Herbst 2009 eine Studienfahrt nach Marokko: 11 Tage Rundreise vom 27.10. bis 6.11.2009 - „Begegnungen mit der Welt des Islam außerhalb des nahöstlich-palästinensischen Konfliktgebietes“.
Flug nach Agadir - 1 Übernachtung - Fahrt via Tamrhakht, Cap Rhir, Essaouira nach Safi - 1 Übernachtung - Fahrt via Oualidia, El Jadida, Casablanca nach Rabat - 1 Übernachtung - Fahrt via Mekne, Sais-Ebene, Volubilis, Moulay Idriss nach Fes - 2 Übernachtungen - Fahrt durch den Mittleren Atlas via Mrirt, Khenifra, Beni Mellal nach Marakesch - 2 Übernachtungen - Transfer nach Agadir (Gemeindebesuch und Badetage ohne weiteres Programm) - 3 Übernachtungen - Rückflug nach Frankfurt.
Die Reise kostet incl. „eigenem“ Bus vor Ort und Begleitung durch einen sachkundigen Reiseleiter während der Rundfahrt 1.300,— Euro; der EZ-Zuschlag beläuft sich auf 180,— Euro; hinzu kommen noch die obligaten Trinkgelder und der Flughafentransfer nach Frankfurt. Die Gruppengröße ist auf 25 Personen beschränkt; zur Zeit sind noch Plätze frei. Zur gemeinsamen Vorbereitung werden für die Reisegruppe in den Sommermonaten Vorbereitungstreffen angeboten.
Interessenten werden gebeten, sich baldmöglichst anzumelden. Nähere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie beim Büro der evangelischen Kirchengmeinde St.Goar, Tel. 06741-1331, buero@ev-kgm-stgoar.de oder bei Pfr. Hans-Dieter Brenner, Tel. 06741-1331, pfr.brenner@ev-kgm-stgoar.de.

CDU unterstützt
die Kath. Kindertagesstätte „Heiliger Goar“


Als Anschubfinanzierung für den jetzt in der Kindertagesstätte erforderlichen Wickeltisch erhielt Pfarrer Weber (Bildmitte) eine Spende aus dem Erlös der traditionellen CDU-Flohmärkte in Höhe von 500,— Euro, außerdem v.l.n.r.: Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Ursula Krick, Hildegard Mallmann, Gerhard Rolinger, Daniela Olk und Michael Hubrath
Anlässlich eines Treffens mit einer Abordnung der örtlichen CDU, an dem auch Stadtbürgermeister Walter Mallmann teilnahm, erläuterte Pastor Manfred Weber das neue Konzept der Kath. Kindertagesstätte „Heiliger Goar“.
Zurzeit stehen dort 100 Plätze zur Verfügung. Aufgrund des Kinderrückgangs hält er auf Dauer drei Gruppen mit rund 75 Plätzen für wahrscheinlich. Es stehen inzwischen 24 Ganztagesplätze bereit, von denen aktuell 12 besetzt sind. Diese Kinder erhalten dort ein warmes Mittagessen, das in den Loreleykliniken gekocht wird. Für die Herrichtung des Mittagessens wurde in der Kindertagesstätte eigens eine Hauswirtschafterin eingestellt. In Kürze, so Pastor Weber, werde in den zuständigen kirchlichen Gremien über die Aufnahme von 2-jährigen Kindern im neuen nach den Sommerferien beginnenden Kindergartenjahr entschieden.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann begrüßt die erweiterten Kinderbetreuungszeiten und auch die geplante Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren. Da zurzeit auch in der Rheinfels-Schule, die sich in der Trägerschaft der Stadt St. Goar befindet, eine Nachmittagsbetreuung aufgebaut wird, sollten alle Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit ausgelotet werden. Bei dieser Gelegenheit stellte der Bürgermeister heraus, dass die Stadt St. Goar die Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde für die Kindertagesstätte dankbar anerkennt, die ansonsten die Kommune zu übernehmen hätte.
Als Anschubfinanzierung für den jetzt in der Kindertagesstätte erforderlichen Wickeltisch erhielt Pfarrer Weber eine Spende aus dem Erlös der traditionellen CDU-Flohmärkte in Höhe von 500,— Euro.

24 Stunden kostenloser Fährbetrieb
Mit Seitenblick auf die querende Rheinfähre hat sich eine Bürgerinitiative in St. Goar gegründet. Eine Brücke sei keine Lösung, so Josef Heinzelmann als Sprecher des Bürgerbegehrens. Viele waren von beiden Seiten des Welterbes, dem „Tal der Loreley“ gekommen, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Das herstellen von Verkehrsverbindungen sei eine Verpflichtung von Bund und Ländern, also der „öffentlichen Hand“. Wenn das Land eine Brücke bauen könne, so könne man auch den Fährbetrieb finanzieren. Mit den entstehenden Kosten für die geplante Brücke in St. Goar wäre eine Subventionierung der Fährbetriebe über Jahrzehnte möglich, so die einhellige Meinung der besorgten Bürgerinnen und Bürger.
Auch Interessierte aus Bacharach und Umgebung erklärten sich bereit im Vorstand und in Arbeitsgruppen für das Bürgerbegehren zu arbeiten.
Wir brauchen die Brücke nicht, wenn die gewachsenen Querungen - rund um die Uhr - kostenlos seien. Nicht nur Fahrzeugfähren, sondern auch die Personenbeförderung mit kleinen Booten sollten kostenfrei sein. Wunderbare Rundwanderungen mit Rheinquerung wären für unsere Gäste im Welterbetal eine interessantes touristisches Angebot.
Auch die Rheinfähren seien „Weltkulturerbe“ und deutlich als Teil der Anerkennung im Jahre 2002 herausgestellt worden. Deshalb wolle man sich mit einer Resolution an die UNRSCO wenden.

Förderkreis Oberwesel unterstützt Oberweseler Schulen

Von links: Frau Voigtländer, Frau Bungert, Herr Vickus, Frau Hütte, Frau Geiben
Da war die Freude groß: Die Schulleitungen der Oberweseler Schulen bedankten sich bei Frau Hütte und Frau Bungert vom Förderkreis Oberwesel für die großzügigen finanziellen Unterstützungen, die in den letzten Monaten für Projekte der Schulen geflossen sind.
Berücksichtigte Projekte der Grundschule waren die Bezuschussung für die Einrichtung eines vernetzten Computerraumes und das Projekt „Klasse 2000“. Die Haupt- und Realschule freute sich über Zuschüsse zur Förderung der Medienkompetenz sowie einer geschichtlichen Entdeckungsreise nach Trier. Auch das Akkordeonprojekt der Ganztagsschule und das Opernprojekt des Schulzentrums wurden durch die Spende des Förderkreises mitfinanziert.
Insgesamt wurden über 5.000,— Euro gespendet.
Frau Hütte ermutigte die Schulleitungen, auch in Zukunft förderwürdige Projekte für Kinder und Jugendliche zu initiieren, denn „sie sind die Zielgruppe, der wir sehr gerne und unbürokratisch helfen möchten“.

Übergabe von zwei Handfunk-Sprechgeräte

Ingo Glöckner und Marion Bungert (l. und r. auf dem Bild) vom Förderkreis Oberwesel übergeben zwei Handfunk - Sprechgeräte an die Freiwillige Feuerwehr Langscheid.
Gerätewart Sven Galinski, Matthias Lambrich und Roland Dietz Jugendfeuerwehrwart und 1. Vorsitzender vom Förderverein (von l. nach r.) nahmen die Geräte dankend an.
Diese sinnvolle Anschaffung steigert die Schlagkraft der Wehr für ihre künftigen Einsätze und hilft auch der Jugend bei ihrer Ausbildung.

Kulturhaus Oberwesel
präsentiert sich mit neuer Homepage

Seit einigen Monaten präsentiert sich das Kulturhaus Oberwesel mit einem neuen, veränderten Gesicht: Die Außenbeschilderung ist deutlicher geworden und ein neues Logo symbolisiert Bewegung, Vielfalt und Offenheit.
Nun ist auch die komplett neu gestaltete Homepage des Kulturhauses im Netz. Eine durchdachte Benutzerführung und die ansprechende grafische Gestaltung geben allen virtuellen Besuchern des Kulturhauses die Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick über die Angebote der beliebten Einrichtung zu verschaffen, vom aktuellen Veranstaltungsplan bis zu ausführlichen Hintergrundinformationen zu den Inhalten des Stadtmuseums. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, alle Informationen jetzt auch in englischer Sprache zu präsentieren.
Die neue Homepage ist unter der bekannten Adresse http://www.kulturhaus-oberwesel.de zu finden.



V.l.n.r: Kreisbeigeordnete Gerda Brager, Vorsitzender Friedjo Goedert, Präsident Karl Heinz Joeris und Stadtbürgermeister Walter Mallmann anlässlich der Ausstellungseröffnung
Ausstellung
des Wahrschauer-
und Lotsenvereins
gut besucht

In Anwesenheit des Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest, Karl Heinz Joeris, der Kreisdeputierten Gerdas Brager, VG-Bürgermeister Thomas Bungert, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, zahlreicher weiterer Behördenvertretern und vieler sonstiger Gäste eröffnete der Vorsitzende des Förderverein Wahrschauer- und Lotsenmuseum St. Goar, Friedjo Goedert, in der Rheinfelshalle die Ausstellung „Lebendiger Mittelrhein - Leben an und auf dem Strom“.

Weiberfastnacht in Biebernheim

Das große Finale aller Mitwirkenden, Fotos: Bernd Heckmann
Pünktlich um 20.11 Uhr eröffnete Obermöhn Gaby Kramb den Möhnenball der diesjährigen Weiberfassenacht im hellen, neugestalteten „Schabernack“ in Biebernheim. Das diesjährige Motto war „Asien“, was sich in der fantasievollen Dekoration und auch den Kostümen der anwesenden Närrinnen und Narren niederschlug. Durch den Umbau vergrößert, bot das Schabernack den mehr als 150 Anwesenden reichlich Raum. Nach der Begrüßung durch die Obermöhn sorgte der Gardetanz der KG Rot-Weiss Sangewer für Stimmung. Darauf folgend berichtete eine Abordnung der Biebernheimer Möhnen von den Erfahrungen einer Kegelclubreise durch Asien, welche die Teilnehmer sowohl körperlich als auch seelisch an ihre Grenzen brachte. „Was ein Glück sind wir wieder da!“ war das einhellige Resümee, welches die jeweiligen Schilderungen der einzelnen Damen beschloss.

Tanz der Pekingenten
Eine Abordnung der KG Rot-Weiß St. Goar erwies den Möhnen durch ihren Besuch die Ehre. Heiko Davis (in Vertretung des 1. Vorsitzenden) und Walter Ohlrich bekamen den diesjährigen Orden der Biebernheimer Möhnen in Form eines Halstuches mit den Zeichen Ying und Yang. Die beiden Musiker Jan Hartel und Matthias Lambrich spielten danach zu einer ersten Schunkelrunde auf. Was in einer Eheberatung mit Telefon-Hotline so passiert, gaben dann Ute und Harald Mebus zum Besten und geizten nicht mit mehr oder weniger wertvollen Tipps und Kommentaren zum Ehealltag.
„Das kommt vom Moppen...“ war der Refrain des dann folgenden Liedvortrags der Gesangsgruppe „Moppeweiber“ der Biebernheimer Möhnen, die über die Tücken des Alltags musikalisch berichteten.

Kegelclubreise nach Asien
Danach tanzten die Pekingenten (allesamt Möhnen), angeführt von der mit Messer und Wetzstab bewaffneten Möhn und Wirtin Lore Beckmann. Ulrike Gödert wurde mit ihrem Vortrag über sich und ihren Pitter als „Die Dolle“ begeistert auf der Möhnenbühne neu aufgenommen. Nach der Pause konnten die Gäste dann einer Unterhaltung zwischen zwei Freundinnen (Anke Bach und Nicole Göbenich) in einer Bar über ihren Traummann lauschen. Marco Wolf als Barkeeper zeigte sich sehr „wandlungsfähig“ indem er in die Kleider des jeweils geschilderten Traummanns schlüpfte und sich schließlich als solcher erwies. Danach brachte die Tanzgruppe „Freixenet“ mit ihrer gekonnten Darbietung Saloon-Atmosphäre ins Schabernack. Ins Arbeitsamt versetzte uns der Vortrag von Rosi Müller und Monika Bach - hier wurde sehr anschaulich dargestellt, welche Folgen es hat, wenn Sachbearbeiter sich mehr mit Computern beschäftigen, als den Kunden zuzuhören. Schwarz gekleidet heulten die vom letzten Jahr schon beliebten „Klageweiber“ dem Publikum ihre Problemchen vor. Zum fulminanten Schlussakkord holten „Die drei Virtuosen“ (Wolfgang Ersch, Harald Welle und Erich Kunz) aus, die eine völlig neue Art des Piano-Spielens vorführten.
Es waren sich alle Anwesenden einig, dass dieser Möhnenball in dem neu gestalteten Schabernack ein voller Erfolg war. Außerdem muss noch erwähnt werden, dass unsere Biewerumer Möhnen beim Rosenmontagszug in Oberwesel den ersten Preis für die beste Fußgruppe (als Samuraikrieger) „abstaubten“ und dies auch nachfolgend gebührend feierten.


Marlies Abele (links) und Reinhold Rüdesheim (3. von links) bedanken sich für die SPD St. Goar-Oberwesel bei Frau Astrid Rund (2. von links) und Frau Petra Scholten vom FrauenNotruf Rhein-Hunsrück e.V. in Simmern für ihre Arbeit mit einer Spende von 330,— Euro
SPD St. Goar - Oberwesel
unterstützt den FrauenNotruf Rhein-Hunsrück e.V.

Aus Anlass des internationalen Frauentags besucht der SPD-Gemeindeverband St. Goar-Oberwesel jedes Jahr Arbeitnehmerinnen und überreicht ein kleines Präsent. In diesem Jahr gratulierte die SPD am 8. März den beschäftigten Frauen im Krankenhaus.
Es wurde aber auch der FrauenNotruf unterstützt, der Frauen hilft die Gewalt erleiden. Der SPD-Gemeindeverband hat bei einer Veranstaltung der Kreis-SPD Geld gesammelt und es dem FrauenNotruf Rhein-Hunsrück e.V. aus Anlass des Internationalen Frauentags überreicht.

„Sport und Familie“ -
eine erfolgreiche Bilanz des DJK-Familienjahres 2008

Gewinner des Familienwochenendes am Chiemsee stehen fest

DJK-Sportleiter Thomas Rolinger (rechts) und Ehren-Sportkreisvorsitzender Rudi Lenz (links) überreichen Marc, Dieter, Eva und Christiane Monnerjahn den Gutschein für ein Familien-Wochenende im alpetour-Hotel am Chiemsee
Das Jahr der Familie mit 10 DJK-Familien-Aktionen war ein sehr erfolgreiches. Vor allem Boule, Bogenschießen, Erlebnisturnen und Klettern stießen auf sehr positive Resonanz bei den Familien und sollen ausdrücklich wiederholt werden.
Ein sehr abwechslungsreiches wie arbeitsintensives Sportjahr hat den DJK-Verantwortlichen aber auch gezeigt, dass das Ziel, die sportliche Familiengemeinschaft zu stärken, lohnenswert ist und großen Zuspruch erfuhr. Auch das Familiensportabzeichen ist neuerdings in den Blickpunkt gerückt und erlebt 2009 vielleicht einen weiteren Aufschwung.
Die DJK Oberwesel hat das Thema „Sport und Familie“ sehr breit aufgegriffen und die Menschen in der Region durch verschiedene Werbeaktionen sowohl thematisch sensibilisiert als auch durch die monatlichen Familien-Sportaktionen zum Nachdenken über die Bewegungsmöglichkeiten mit der Familie angeregt.
Anlässlich der Sportabzeichenverleihung wurden die Gewinner des Familien-Wochenendes 2009 am Chiemsee bekannt gegeben:
Familie Christiane, Dieter, Eva und Marc Monnerjahn. Herzlichen Glückwunsch!

Ehren-Sportkreisvorsitzender Rudi Lenz
gratuliert DJK Oberwesel zur vorbildlichen Regelung
beim Familien-Sportabzeichen

Herbert Jäckel absolviert das 42. Deutsche Sportabzeichen in Gold
Eine besondere Überraschung war der Besuch unseres Ehren-Sportkreisvorsitzenden Rudi Lenz bei der diesjährigen DOSB-Sportabzeichen-Verleihung. Ein großes Kompliment sprach er der DJK Oberwesel für Ihre Regelung bezüglich des Familien-Sportabzeichens aus. Hiernach sind alle Familien 2009 beitragsfrei, die 2008 das Familien-Sportabzeichen abgelegt haben. Dies sei vorbildlich für alle Vereine im Sportkreis wie auch im Sportbund Rheinland. Die Regelung wurde auch für 2009 vom DJK-Vorstand bestätigt.

Die Sportabzeichen-Absolventen 2008 umrahmt vom Ehren-Sportkreisvorsitzenden Rudi Lenz und Architekt und Baumeister Herbert Jäckel (42. Goldenes Sportabzeichen)
Vier Familien absolvierten das Sportabzeichen 2008 gemeinsam: Familie Petra Weirich, Familie Wilfried Prämassing sowie die Familien Dieter und Volker Monnerjahn. Bei den Einzelehrungen verliehen Lenz und DJK-Sportabzeichenleiter Heribert Schuck Herbert Jäckel das 42. Goldene Sportabzeichen: ein Beispiel für hervorragende Fitness, die im Sport Vorbildfunktion hat.
Die folgende Liste der Absolventen 2008 gilt als Beispiel für die jahrelange Ausdauer der Beteiligten und für alle Fitnessinteressierten als Ansporn für dieses Jahr:
Jäckel, Herbert, 42.
Hartel, Edmund, 28.
Kapell, Alfred, 26.
Hartel, Annemie, 25.
Castor, Harald, 25.
Schuck, Heribert, 25.
Speicher, Angelika, 24.
Monnerjahn, Dieter, 20.
Monnerjahn, Volker, 20.
Schneider, Heike, 19.
Schorn, Lothar, 19.
Müssig, Rainer, 15.
Monnerjahn, Christiane, 13.
Leis, Klaus, 13.
Schneider,Dr., Ulrich, 12.
Schneider, Christa, 10.
Böhler, Dorothea, 10.
Friedsam, Wolfgang, 9.
Weirich, Petra, 5.
Prämassing Dr., Winfried, 3.
Oettel, Diana, 2.
Prämassing, Margret, 2.
Prämassing, Barbara, 1.
Bappert, Christian, 1.
Monnerjahn, Lukas, 1.
Monnerjahn, Leo, 8. Jugend
Prämassing , Raphael, 5.Jugend
Prämassing, Angela, 4.Jugend
Weirich , Julian, 4.Jugend
Weirich, Nina, 4.Jugend
Prämassing, Andreas, 3.Jugend
Bappert, Carina, 3.Jugend
Weirich, Caroline, 3.Jugend
Monnerjahn, Eva, 3.Jugend
Prämassing, Michael, 3.Jugend
Monnerjahn, Marc, 1.Jugend
Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste und erfolgreichste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik
Deutschland. Jede(r) kann es erwerben, auch ohne Mitglied in einem Turn- und Sportverein zu sein. Die Prüfungen werden bei der DJK in den Übungsstunden donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr (ab Freiluftsaison) im Rhinelanderstadion abgenommen, die Bedingungen für das Schwimmen können in jedem Schwimmbad vom Bademeister abgenommen werden. Die sportlichen Bedingungen sind in fünf Gruppen unterteilt. Aus jeder Gruppe muss innerhalb eines Kalenderjahres eine Bedingung der zutreffenden Altersklasse erfüllt werden. Die Krankenkassen fördern den Sport mit Bonusprogrammen


Stadt St. Goar
pflegt die deutsch-französische Freundschaft


Der deutsch-französischen Freundschaftskreises St. Goar - Kanton Châtillon-en-Bazois plant seine nächste Reise nach Burgund. Unser Bild zeigt v.l.nr.: Schatzmeisterin Ute Delzeith, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Vorsitzende Ursula Krick, Schriftführerin Hildegard Mallmann und Vorstandsmitglied Doris Spormann
Anlässlich der jüngsten Vorstandssitzung des deutsch-französischen Freundschaftskreises St. Goar - Kanton Châtillon-en-Bazois, die unter der Leitung der Vorsitzenden Ursula Krick im Rathaus stattfand, wurden die Einzelheiten des diesjährigen Besuchs in der burgundischen Partnergemeinde, der aus Anlass des 35-jährigen Bestehens der Partnerschaft erfolgt, festgelegt.
Neben Mitgliedern des Freundschaftskreises werden auch Abordnungen der St. Goarer Rampenschisser, des Weinkonvents „Zum Hl. Goar“ sowie der „Wanderfreunde Rheinfels“ an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen. Stadtbürgermeister Walter Mallmann besucht bei dieser Gelegenheit erstmals seine im vergangenen Jahr gewählte Bürgermeisterkollegin Michèle Dardant.
Mit großer Freude nahm der Vorstand die Nachricht entgegen, dass in diesem Jahr die St. Goarer Jugendfeuerwehr anlässlich eines Besuches eine Partnerschaft mit den jugendlichen Floriansjüngern in Châtillon-en-Bazois begründen und außerdem der Kulturelle Arbeitskreis Mittelrhein „Die Treidler“ mit ihrem neuen Vorsitzenden Josch Braun die ehemals enge Partnerschaft mit den Künstlern aus Burgund anlässlich eines Besuches wieder festigen wird.

Geballter Architektenverstand
ringt um die beste Gestaltung der Modellstadt St. Goar

Soviel architektonischer Sachverstand war wohl noch nie in St. Goar versammelt: Die mit hochkarätigen Experten besetzte Jury des Architektenwettbewerbs „Modellstadt St. Goar“ hatte jetzt die Vertreter aller teilnehmenden Büros in die neue Rheinfels-Halle eingeladen, um noch letzte Fragen zu dem Wettbewerbsverfahren zu klären. 22 der 24 angemeldeten Büros waren erschienen; sämtliche strittigen Details und Fragen konnten dabei nach intensiven Diskussionen und Beratungen geklärt werden. Jetzt können sich die Architekten endlich ans Zeichenbrett setzen.
ST. GOAR. „Von allen Städten hier am Rhein bist Du - St. Goar - der Edelstein!“ Mit diesem alten Liedvers machte Stadtbürgermeister Walter Mallmann gleich zu Beginn des Pflichtkolloquiums für die am Wettbewerb „Modellstadt St. Goar“ teilnehmenden Architekturbüros in der Rheinfels-Halle deutlich, worum es denn im eigentlichen Sinne geht: Nicht um kleine Lösungen, um Detailplanungen, nein: Das Juwel St. Goar soll in Gänze aufpoliert werden und seiner Stellung als einer der zentralen und schönsten Städte im Welterbe Oberes Mittelrheintal auch künftig gerecht werden können. „Innerhalb der Stadt gibt es eine Riesenerwartungshaltung an Sie“, motivierte Mallmann die gut 50 Vertreter der Planungsbüros, ihr Bestes für die Stadt St. Goar zu geben.
22 der angemeldeten 24 Büros nahmen an der von Stadtplaner Friedrich Hachenberg moderierten Veranstaltung teil, zwei hatten sich zwischenzeitlich abgemeldet. Die Teilnahme ist ein „Muss“, denn ein solches Wettbewerbsverfahren unterliegt strengen, aber nachvollziehbaren Regeln. Erst jetzt, nachdem alle Fragen beantwortet, alle Unklarheiten beseitigt wurden, können sich die Städteplaner, Architekten und Landschaftarchitekten ans Werk machen; die Bedingungen sind somit für alle gleich. Dazu gehört auch, dass ab sofort „Funkstille“ herrscht, das heißt: Jedes Büro muss für sich arbeiten, es erfolgt keine Kontaktaufnahme zu den Organisatoren mehr, keine Fragen werden mehr beantwortet.
Das Projekt gleicht einer „Herkulesaufgabe“, schließlich gilt es, die unterschiedlichsten Ansprüche und Vorhaben unter einen Hut zu bringen: Hafen- und Rheinufergestaltung, Neugestaltung von Hansen- und Marktplatz sowie der Ortseingänge und nicht zuletzt der komplette innerörtliche Ausbau der Bundesstraße 9. Herbert Sommer, Leitender Ministerialrat im rheinland-pfälzischen Finanzministerium, das den Wettbewerb finanziert, betonte denn auch den „ganzheitlichen Ansatz“, der hier verfolgt werde. „In einem Welterbe einen Wettbewerb von solcher Komplexität durchzuführen, ist etwas ganz Neues.“, sagte Sommer und dankte Stadtbürgermeister Mallmann dafür, dass sich die Stadt auf ein solches Experiment einlasse.
Sommer ist eines der Mitglieder der hochkarätig besetzen Jury, die schließlich Ende April über die Wettbewerbsbeiträge entscheiden muss. Neben ihm sind mehrere Professoren, Landschaftsarchitekten und Verkehrsplaner, aber auch Experten der Architektenkammer, des Landesbetriebs Mobilität (LBM) oder der Landesdenkmalpflege (GDKE) mit dabei, was die besondere Sensibilität des Planungsbereichs St. Goar verdeutlicht. Immerhin werden hier demnächst rund zwei Millionen Euro „verbaut“, denn soviel umfasst der „Realisierungsteil“ des Wettbewerbs, also der Teil, der auf jeden Fall gemacht werden muss. Im „Ideenteil“ werden weitere Millionen verplant, deren Einsatz unter Finanzierungsvorbehalt steht.
Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ist in der Jury durch Thomas Vogt, Leiter des Referates Bauwesen, vertreten. Die SGD Nord ist es auch, die das Wettbewerbsverfahren durchführt, denn die dort angesiedelte „Initiative Baukultur“ organisiert gemeinsam mit dem Büro „Stadt-Land-plus“ aus Boppard-Buchholz das gesamte Verfahren im Namen der Beteiligten (Stadt St. Goar, Finanzministerium, Welterbe-Zweckverband, Architektenkammer und SGD Nord). Dass die Organisation bislang allen Ansprüchen genügt hat, erwies sich auch dadurch, dass innerhalb des geplanten dreistündigen Zeitrahmens sämtliche Fragen für alle Teilnehmer zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Und so zeigte sich auch Stadtbürgermeister Mallmann in seinen Abschlussworten weiterhin voller Optimismus: „Ich habe die große Hoffnung, dass aus dem Verfahren etwas sehr Gutes für die Stadt St. Goar herauskommt.“

Die neue St. Goarer Touristikchefin Sandra Meyer
trat ihren Dienst an

Stadtbürgermeister Walter Mallmann begrüßte Sandra Meyer als neue Leiterin der Touristinformation St. Goar an ihrem ersten Arbeitstag mit einem Blumenstrauß. Die neue städtische Touristikchefin ist in Urbar bei Koblenz geboren. Ihr Studium an der Universität Trier schloss sie mit einem sehr guten Ergebnis ab. Ihre Diplomarbeit schrieb sie über die Festung Ehrenbreitstein. Sie war zuletzt als Teamleiterin bei einem Sprachreiseveranstalter in Wiesbaden beschäftigt.

1. Offene DJK-Triplette-Meisterschaft im Pétanque
am Samstag, 14. Juni 2009 in Ober
wesel
Der DJK-Sportverband Trier und die DJK Rheinwacht Oberwesel laden zur 1. Offenen DJK-Triplette-Meisterschaft im Pétanque ein. Am Samstag, dem 14. Juni 2009, werden ab 10.00 Uhr die Spiele beginnen (Einschreibung bis 9.30 Uhr). Das Ende ist gegen 18.00 Uhr geplant. Gespielt wird auf der Bouleanlage im Bereich des Rhinelander Stadions in Oberwesel am Rhein.
Wir weisen darauf hin, dass sich die Spielfläche im Weltkulturerbetal „Oberes Mittelrheintal“ befindet und sich ein Ausflug nach Oberwesel also mit Sicherheit lohnt!
Reglement:
1. Offene DJK-Triplette-Meisterschaften, d.h. mindestens eine Spielerin oder ein Spieler muss einem DJK-Verein angehören. Das Team kann frei zusammengestellt werden. Der Turniermodus richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen. Für ausreichend Spielmöglichkeit ist gesorgt. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Es winken attraktive Sach- und Ehrenpreise.
Auch beim DJK-Bundesportfest vom 21. bis 25. Mai 2010 in Krefeld werden Meisterschaften in der Sportart Pétanque ausgerichtet. Die Turnierleitung setzt sich aus Verantwortlichen des DJK-Diözesanverbandes und der DJK Rheinwacht Oberwesel zusammen.
Anmeldung: Wir bitten um eine schriftliche Anmeldung im Vorfeld des Turniers bis zum 10. Juni 2009 an die DJK-Geschäftsstelle Trier, Herzogenbuscher Straße 56, 54292 Trier, E-Mail: r.kauer@djk-dv-trier.de oder an die DJK Rheinwacht Oberwesel, Marc Zimmerlin, Am Ochsenturm 3, 55430 Oberwesel, Tel. 06744-1023, E-Mail: zimmerlin1942@aol.com.


CDU nominierte ihr Team St. Goar für die Stadtratswahl

Die Mitgliederversammlung der St. Goarer CDU wählte in großer Geschlossenheit die Kandidaten für die Stadtratswahl
Zehn Frauen und zehn Männer treten auf der Liste der CDU bei den nächsten Kommunalwahlen für den Stadtrat von St. Goar an. Dabei wurden in der jüngsten, sehr gut besuchten Mitgliederversammlung bei der anstehenden Nominierung alle Stadtteile angemessen berücksichtigt, eine gut überlegte Altersstruktur beachtet und neben erfahrenen Kommunalpolitikern auch Neulinge gewählt, die sich erstmals um ein Stadtratsmandat bemühen.
Der als Ehrengast anwesende Verbandsbürgermeister Thomas Bungert lobte die innere Geschlossenheit der St. Goarer CDU, die eine der Voraussetzungen der seit zehn Jahren erfolgreichen Politik in der Rheinfelsstadt sei.
Bei den in großer Einmütigkeit durchgeführten Wahlen wurde Stadtbürgermeister Walter Mallmann mit einem Hundertprozentergebnis an die Spitze der Liste gesetzt. Ihm folgen Ursula Krick, Horst Vogt, Hildegard Mallmann, Michael Hubrath, Kerstin Arend-Langenbach, Gerhard Rolinger, Jörg Stein, Daniela Olk, Guido Bleith, Wendelin Hoffmann, Gundi Anton, Ruth Haasenritter, Friedjo Goedert, Alexandra Knab, Jeanette Kurz, Christian Wolters, Brigitte Kuhn, Karin Adam und Hugo Kirschhoch. Außerdem wurden mit Franz-Josef Gärtner, André Postel und Monika Hoffmann drei weitere Ersatzkandidaten nominiert.